Freitag, 20. Januar 2017

Rhonda kommt heute Vormittag und kümmert sich um die Hunde, während ich am Schreibtisch sitze. Johnny ist schon vorher mit mir draußen gewesen und nun auch mit Rhonda. Das Spielen mit den großen Hunden und das Buddeln im Sand gefällt ihm. Als Rhonda geht, kommt Johnny wieder zu mir ins Haus und schläft erschöpft neben meinem Schreibtisch ein.

Am Nachmittag kaufe ich drei Säcke Reis und zwei Sack Trockenfutter. Zwei Säcke Reis und einen Sack Trockenfutter liefere ich bei Ba Hom ab. Sie kümmert sich um zwei Hunde, die ich vor einigen Monaten habe sterilisieren lassen. Ba Hom wohnt bei mir in der Nachbarschaft,  ist sehr arm und hatte mich kürzlich gebeten ihr zu helfen. 

Anschließend fahre ich mit Johnny zur South Pattaya Klinik und lasse ihn zum zweiten Mal impfen. Dann bringe ich die nun sterilisierte läufige Hündin an ihren Platz zurück. Auf dem Wege zurück nach Hause treffe ich Khun Jin, die am Reservoir Hunde füttert und gebe ihr wie versprochen einen Sack Reis und einen Sack Trockenfutter.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Mittags bade ich zuerst Toby und dann Hudiao. Anschließend bringe ich Hudiao an ihren Platz zurück. Sie ist froh wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein. Nut ist mittlerweile gekommen und putzt das Haus. 

Am frühen Nachmittag bittet mich Nicky nach Hunden in ihrem Village zu sehen. Die Hunde sind durch ein Loch unter der Mauer hineingekommen und die Arbeiter bekommen sie angeblich nicht wieder heraus. Daher sollen die Hunde vergiftet werden. Ich fahre mit Yvonne, die mittlerweile gekommen ist, in das Village, kann jedoch keine Hunde finden. Das Loch muss einfach verschlossen werden und dann ist das Problem gelöst. 

Anschließend fahren wir zu einer Wellblechsiedlung, in der Bauarbeiter aus Myanmar hausen. Eine Hündin hatte dort acht Welpen, von denen allerdings nur drei überlebt haben. Die Mutter muss sterilisiert werden sobald die Welpen abgestillt sind. 

Johnny ist ja kein gewöhnlicher Straßenhund. Yvonne meint, dass er vom Aussehen her und seinem Verhalten einem Pitbull oder einer Pitbullmischung ähnelt. Sollte Johnny adoptiert werden, muss er auf jeden Fall in erfahrene Hände abgegeben werden. Yvonne bietet sich an, ihn bei ihrem nächsten Besuch zu sich zu nehmen. 

Vor meinem Fitness Studio leben zwei Hündinnen. Eine davon hatte kürzlich drei Welpen von denen nur noch zwei übrig sind. Da ich vorhabe die beiden Hündinnen sterilisieren zu lassen, frage ich im Fitness Studio nach, ob sich jemand dort an den Kosten beteiligen könne. Die Managerin ruft bei einer Frau an, die sich angeblich um die Hunde kümmert. Die „Besitzerin“ lehnt es ab, die Hunde sterilisieren zu lassen, will sie lieber ein Verhütungsmittel spritzen lassen.  

Als ich zu meinem Auto gehe spricht mich Noi an, die sich um die beiden Welpen kümmert. Einer der Welpen ist sehr schwach. Wir fahren in die nächstgelegene Klinik, wo der Welpe an einen Tropf gehängt wird. Die diensthabende Veterinärin will eine Parvo Infektion nicht ausschließen. Morgen werde ich erneut in die Klinik fahren, um zu sehen wie es dem Welpen geht.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Um ein wenig mehr Platz für die Hunde im hinteren Bereich zu schaffen, bringe ich Kenny und Samlee am Vormittag wieder an ihre Plätze zurück. Kennys Doxycyline Kur ist beendet und Samlee kann schon fast wieder normal laufen. Klaus wird sich wieder um die beiden kümmern. 

Am frühen Nachmittag hole ich Rhonda vom Wong Amat ab und wir fahren in die Silverlake Klinik, wo wir Som und Dr. Kwanchai treffen. Der Foundation ist ein drei Rai großen Stück Land angeboten worden. Das Land ist einen Steinwurf von der Silverlake Klinik entfernt. Wir schauen uns das Grundstück an und Som versucht den Eigentümer zu sprechen. Bisher hatten wir nur mit dem gegenwärtigen Pächter Kontakt. Der Pächter hatte uns versichert, dass das Areal geeignet sei, Hunde aufzunehmen. Der Besitzer allerdings ist da anderer Meinung und so ist Hoffnung Land zu relativ günstigen Konditionen zu pachten, zerstoben. 

Mit Rhonda fahre ich in den Tempel. Rhonda war noch nie dort und so halten wir uns an der Vorhalle und am Sala etwas länger auf. Anschließend machen wir unseren Strandgang. Wie auch bei mir im Haus so sind alle Hunde im Tempel und am Strand sehr freundlich zu Rhonda. 

Nach dem Tempelbesuch fahren wir zum Haus in dem Danny und Dina nun leben. Ich impfe die beiden zum zweiten Mal. Beiden Welpen geht es gut. 

Anschließend fahren wir zurück zum Wong Amat, wo Rhonda sich um eine Hündin mit zwei Welpen kümmert. Auch die beiden werden geimpft. Immer wenn ich mehrere Stunden unterwegs bin, bin ich ein wenig in Sorge, ob im Haus alles in Ordnung ist. Bis auf den Umstand, dass ein kleiner Baum umgefallen ist, ist das heute auch der Fall.

Dienstag, 17. Januar 2017

Mittags fahre ich mit Toby zur North Pattaya Klinik, in der heute wieder die Hautspezialistin aus Bangkok praktiziert. Tobys Nieren- und Blutwerte sind normal. Es wird eine bakterielle Infektion festgestellt, dazu leidet Toby noch an Sarcoptic Räude. Cephalexin und Itraconazole werden ihm für einen Monat verordnet. Dazu hat er Samarin, ein leberunterstüzendes Mittel zu nehmen. Itraconazole längere Zeit genommen, kann die Leberfunktionen beeinträchtigen. 

Nachdem ich Toby zurückgebracht habe, fahre ich in die Soi Bongkot und treffe dort Johny, den Residenten, der die TVT Hündin entdeckt hatte. Mit etwas Geduld gelingt es mir die Hündin einzufangen. Bei der Gelegenheit entdecke ich drei weitere Hündinnen, die sterilisiert werden müssten. Eine davon in läufig. Deswegen nehme ich auch sie gleich mit. Ich liefere die Hunde in der South Pattaya Klinik ab, wo Dr. Kwanchai sie in Empfang nimmt. 

Anschließend fahre ich zu Roshi. Gemeinsam mit Jet an Bord fahren wir in die North Pattaya Klinik. Die Veterinärin erklärt Roshi wie sie die Behandlung für Jet fortsetzen muss und empfiehlt dazu noch eine Doxycycline Kur. 

Am Abend dann treffe ich mich mit Yvonne, Jörg, Josy, Ray und einigen anderen. Yvonne hat uns zum Essen eingeladen.

Montag, 16. Januar 2017

Rhonda kommt heute Morgen und vertritt mich während ich mit Yoshi und Johnny in North Pattaya Klinik fahre. Johnnys Wunde hat sich angeblich innerlich schon geschlossen und muss nun noch äußerlich zuwachsen. Yoshis Hinterlauf wird geröntgt. Es wird Arthrose am Kniegelenk festgestellt. Ich bekomme ein Nahrungsergänzungsmittel mit, das die Entzündung lindern soll. Weiterhin soll ich die Massage fortsetzen. Immerhin weiß ich nun woran ich bin.

Ein Resident aus der Soi Bongkot fragt mich, ob ich einer Hündin helfen könne. Er schickt mir ein Foto auf dem klar zu sehen ist, dass die Hündin an TVT leidet und ihr nur eine Operation helfen kann. Ich ringe dem Residenten das Versprechen ab einen Teil der Kosten zu tragen und frage Manuela, ob sie mir helfen könne. Manuela sagt spontan zu die Operationskosten zu tragen. Die Kosten für die Chemotherapie tragen dann der Resident und ich. 

Später informiert mich Roshi, dass einer der Hunde, für die sie sorgt offenbar an einer Ohrentzündung leidet. Ich verspreche den Hund morgen Nachmittag in der Nord Pattaya Klinik vorzustellen, nachdem ich die TVT Hündin in der South Pattaya Klinik abgeliefert habe. 

Später schaue ich noch nach der räudigen Hündin in meiner Nachbarschaft. Sie frisst wieder das mit Ivermectin präparierte Hähnchenfleisch ohne Probleme. Ich meine erkennen zu können, dass die Behandlung schon ein wenig Wirkung zeigt.

Sonntag, 15. Januar 2017

Marcus und ein Kameramann kommen am Vormittag und schießen Fotos und machen Video Aufnahmen für Hope for Strays. Die Hunde sind ja fremde Besucher gewohnt und gehen nach zehn Minuten ihren gewohnten Beschäftigungen nach, sodass ich mich bei den Aufnahmen völlig zurückhalten kann. Nach etwa einer Stunde fahre ich mit den beiden zu Joes und Soms Haus, wo der zweite Dreh stattfindet.

Gerhard ruft mich an und teilt mir mit, dass Rani sich nun wohl doch an ihr neues Zuhause gewöhnt hat. Sie habe Kontakt zu Gerhard und seiner Frau gefunden und sei zufrieden. 

Die Reha mit Yoshi gestaltet sich weiter als schwierig. Ich möchte wissen, ob mit einer Heilung seines Beines rechnen kann oder nicht. Deswegen werde ich Yoshi morgen röntgen lassen.

Samstag, 14. Januar 2017

Alfonse kommt mich heute Morgen besuchen und hilft mir bei der Gartenarbeit. Gemeinsam verarzten wir Johnny und ich versuche bei Yoshi ein wenig Reha. Die gestaltet sich jedoch als schwierig, da Yoshi sehr verspannt ist und Angst vor jeder Berührung seines operierten Hinterlaufes hat. Ich kann aber nach einer Weile sein stets angezogenes Bein ein wenig lockern und strecken. Trotz seines Widerwillens gegen die Behandlung muss ich sie aber mindestens zweimal täglich fortsetzen. Andernfalls befürchte ich, dass Yoshi sein Bein nie wieder gebrauchen kann. 

Johnnys Wunde ist zwar nicht entzündet, aber schließt sich kaum. Dessen ungeachtet ist Johnny sehr energetisch und anscheinend macht ihm die Verletzung nichts aus. Ich lasse ihn für eine Stunde hinaus und er spielt und rauft mit den großen Hunden. Nur in die Nähe von Felix lasse ich ihn nicht. Ich kann nicht ausschließen, dass Felix Johnny erneut angeht. 

Mittags fahre ich mit Alfonse zu Nicky, die einer Familie einige Kätzchen vermitteln möchte. Nicky und Alfonse haben fünf davon und zwei werden hoffentlich adoptiert werden. Ich bringe Alfonse mit den Kätzchen zu ihm nach Hause und treffe danach Manuela. Manuela leitet eine Tagesstätte für Hunde in Deutschland und bietet mir ihre Hilfe bei der Spendenakquirierung für Hope for Strays an. Wir werden uns in einigen Tagen erneut treffen, wenn Manuela uns besuchen kommt.

Freitag, 13. Januar 2017

Nachdem Gai mittags gegangen ist, kaufe ich Reis ein und liefere 30 kg an Prajuab. Dann fahre ich nach Baan Amphur und liefere weitere 30 kg bei Ba Bät ab. Ich säubere die Behälter in der Vorhalle und im Sala und fülle sie auf. Anschließend machen wir unseren Strandgang auf dem wir die drei Beachhunde treffen. Alle Hunde machen einen guten Eindruck. Anscheinend versucht sich ein neuer Rüde einzugliedern, er wird jedoch mehrmals verjagt. 

Auf meinem Weg zurück in die Stadt schaue ich nach Hunden im Caribbean. Sean aus Taiwan hatte mich gebeten nach ihnen zu sehen. Die kleine Familie ist komplett und liegt bei den Wachleuten am Eingang des Resorts. Der Mutterhund stillt die beiden weiblichen Welpen noch und deshalb muss mit ihrer Sterilisierung noch gewartet werden. Geimpft werden können die Welpen aber schon und das werde ich dann in der kommenden Woche machen. Anschließend schaue ich nach Jade und Jack, den beiden Schützlingen von Stefan. Auch sie machen einen guten Eindruck. 

Ich fahre weiter zur South Pattaya Klinik und hole Hudiao und Jule ab. Hudiao quartiere ich wieder in der Küche ein und Jule kommt zu Dana in den hinteren Bereich.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Elvira ist über Nacht geblieben und hilft mir bei der morgendlichen Arbeit. Gai kommt und macht den Garten und auch Rhonda kommt am Vormittag. Wir versorgen Johnnys Wunde, die immer noch böse aussieht. Elvira und Rhonda waschen Hudiao. 

Am frühen Nachmittag kommt Nut. Elvira und ich fahren mit Hudiao und Jule in die South Pattaya Klinik, um sie sterilisieren zu lassen. Aus der Klinik nehmen wir Boonma, Dia und Daen. Ich setze Elvira in der Stadt ab und fahre zu Prajuab, der die drei sterilisierten Hunde in Empfang nimmt. 

Nachdem ich die Hunde am späten Nachmittag versorgt habe, fahre ich zu Wan Song und liefere bei ihr Trockenfutter für die Hunde und die Katzen ab. Anschließend fahre ich zu Som und händige ihr Doxycycline aus, das ich für sie bestellt hatte.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Am frühen Vormittag fahre ich zu Prajuab und hole Dia, Daen und Boonma ab, um sie in die South Pattaya Klinik zur Sterilisation zu bringen. Dia und Daen sind vorläufig die letzten Hündinnen unter Prajuabs Obhut, die noch nicht sterilisiert worden sind. Boonma ist Cocos Schwester und erst kürzlich ausgesetzt worden. Coco ist ja von Rene und Heidi adoptiert worden. Obwohl ich die drei Hunde nicht kenne, gestaltet sich der Transport und die Unterbringung in der Klinik problemlos.

Ksenia und Zaya sind sich nicht sicher, ob sie die Kosten für die Behandlung der Parvo Hunde tragen wollen. Ohne dass die Hunde behandelt werden, wird Dr. Kwanchai sie nicht in der Klinik behalten wollen. Ich schlage deshalb Ksenia und Zaya vor, mich an den Behandlungskosten zu beteiligen und es scheint daraufhin zwischen ihnen und Dr. Kwanchai zu einem Einverständnis gekommen zu sein.

Mittags fahre ich mit Johnny in die North Pattaya Klinik. Die Wunde wird gereinigt und verbunden. In den kommenden Tagen muss ich das dann weiter machen. Johnny muss außerdem fünf Tage lang Amoksiklav bekommen. 

Yoshi macht mir auch zunehmend Sorgen. Wenn ich seinen operierten Hinterlauf bewege, schmerzt es ihn. Die Muskeln sind so gut wie verschwunden, da Yoshi sein Bein nicht belastet. Außerdem finde ich Blut in seinem Kot. Über Nacht nehme ich ihn ins Haus. Auch Hudiao ist im Haus sowie Johnny.

Dienstag, 10. Januar 2017

Es hat die ganze Nacht bis in den späten Vormittag hinein ausgiebig geregnet mit dem Ergebnis, dass der Garten bis zum Mittag unter Wasser steht. Die Hunde haben sich alle ein trockenes Plätzchen gesucht und keiner von ihnen ist zu Schaden gekommen. 

Vor einigen Tagen hat mich Ksenia darüber informiert, dass sie einen Mutterhund mit ihren beiden Welpen aus Phutaluang holen will. Die Hündin hatte ihre Jungen in einem Resort, in dem Ksenia arbeitet, bekommen und Ksenia hatte sich um die Hunde kümmern können. Zwei der ursprünglich vier Welpen konnte sie vermitteln, aber dann ist die Hündin mit den verbliebenen zwei Welpen ohne Ksenias Wissen abgeholt und nach Phutaluang verbracht worden. 

Ksenia hatte mich gebeten einen vorübergehenden Platz für die Hunde zu finden und ich hatte ihr erklärt, dass Hunde aus Phutaluang in Quarantäne genommen werden müssten, da in dem Lager Staupe und Parvo virulent ist. Ksenia hatte dem zugestimmt und ich hatte mit Dr. Kwanchai vereinbart die Hunde in der Silverlake Klinik zu isolieren. Die Umsiedelung war dann für heute Vormittag terminiert. 

Da aber Dr. Kwanchai bis zum Mittag in der South Pattaya Klinik ist, fahre ich in die Silverlake Klinik, um Ksenia mit den Hunden entgegenzunehmen. Als ich dort ankomme, ist Ksenia mit ihrer Freundin Zaya schon da und sie haben neben den drei Hunden noch eine junge, halbtote Katze mitgebracht. Ich sperre die Hunde in einen Kennel, der weit genug von Kennels ist, in denen andere Hunde liegen, und die Katze in einen Nebenraum der Klinik. Gerade als die beiden Frauen gefahren sind, kommt Dr. Kwanchai und ich informiere ihn über Neuzugänge. 

Auf dem Rückweg zum Haus hole ich Elvira ab. Beim Best treffen wir auf Rudi. Seine Geschwulst bildet sich offenbar allmählich zurück. Anschließend fahren wir zum 7/11 am Chaloem Phrakiat und nehmen Hudiao auf. Zu Hause wird sie erstmal gebadet. Hudiao hat am ganzen Körper kleinere Unebenheiten, die wohl mit einigen Waschungen behoben werden können.

Am späten Nachmittag ruft mich Som an und teilt mir mit, dass die Gemeinde auch bei ihr war und sie aufgefordert hat, die Hunde im Haus innerhalb von zwei Wochen zu entfernen. Aber auch ihr wurde keine schriftliche Verfügung ausgehändigt. Ich stelle für sie den Kontakt zu meinem Anwalt her.

Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass die kleine Katze bereits gestorben sei und dass alle drei Hunde mit dem Parvovirus infiziert sind. Ich informiere Ksenia darüber. Sie und Zaya wollen sich bis morgen überlegen, ob sie die Hunde behandeln wollen. 

Johnnys Wunde ist ziemlich tief und zeigt keine Besserung. Ich werde ihn wohl morgen wieder in die North Pattaya Klinik bringen müssen.

Montag, 9. Januar 2017

Mir ist das Futter ausgegangen und so muss ich erstmal morgens 120 kg Trockenfutter kaufen. Josie kommt mittags und wir baden Kylie, Zhenya, Nura, Lina, Mom, Tommy und Yaya. Dana und Jule finden sich einigermaßen im hinteren Bereich zurecht. 

Morgens, während ich im Garten arbeite, öffne ich immer das Gatter zum vorderen Bereich, sodass die Hunde sich nicht so eingesperrt fühlen. Allerdings nehmen das normalerweise nur Yana, Yota, Nadia, Samlee, Rocco, Kenny und nun auch Dana und Jule wahr. Dana hat sich ein wenig mehr in die Meute eingefügt, aber nun fängt Jule an sich unbeliebt zu machen. Deswegen verbanne ich sie schnell wieder in den hinteren Bereich bevor etwas Unangenehmes passiert. 

Felix scheint Johnny garnicht zu mögen und stürzt sich wieder auf ihn. Ich bin jedoch ganz in der Nähe und kann das Schlimmste verhindern und Felix bekommt von mir einen kräftigen Einlauf. Leider habe ich nicht verhindern können, dass Johnny eine klaffende Wunde davongetragen hat. 

Zur spät nachmittäglichen Fütterung verschließe ich das Gatter wieder. Dana und Jule müssen sich bis auf Weiteres dort einfügen. Mit ihnen ist dann auch die Aufnahmekapazität im hinteren Bereich erreicht.

Sonntag, 8. Januar 2017

Während Gai den Garten macht, lasse ich Dana, Jule und Johnny hinaus und habe ein Auge auf sie. Dana ist ja ein wenig schwierig und macht sich nicht viele Freunde, Johnny ist allseits akzeptiert, geht aber schon mal im Gewühl unter und ich muss ihn zuweilen etwas schützen. Erstaunlicherweise bewegt sich Jule, die ja im Tempel einen verängstigten Eindruck gemacht hatte, recht selbstbewusst als sich etliche Hunde um sie scharen, um sie zu beschnuppern. Sie läuft bald durch das gesamte Gelände und ich muss nur die üblichen Verdächtigen schon mal ermahnen, ihre Kläfferei herunterzufahren.

Mittags sperre ich alle Hunde, die in den hinteren Bereich gehören einschließlich Dana und Jule dort hinein und Johnny ins Haus. Dann schnappe ich mir Nina und fahre mit ihr zu einem Augen-check-up in die North Pattaya Klinik. Der Augenveterinär erklärt mir, dass es am Besten sei erstmal garnichts zu machen. Für den Fall, dass Nina Juckbeschwerden bekommen sollte, schreibt er mir Augentropfen auf.

Am frühen Nachmittag kommt Marcus, um sich Haus und Gelände für das kommende Videoshooting anzusehen. Anschließend fahre ich mit ihm zu Joe und Som. Dort besprechen wir den Ablauf des Shootings.

Am späten Nachmittag fahre ich mit Alfonse zu Rita und Ernest, um den Kühlschrank abzuholen. Khun Tog folgt uns mit seinem Pick-up. Der Kühlschrank ist ein ziemlicher Brocken und so bekommen wir ihn mit vier Mann gerade mal so auf die Ladefläche. Als wir ihn schließlich bei uns in der Küche haben, sind wir erleichtert. Ich bringe Alfonse zurück nach Hause und füttere die Hunde. Dana und Jule scheinen sich im hinteren Bereich zurechtzufinden und so lasse ich sie über Nacht dort. Johnny schläft bei mir.

Samstag, 7. Januar 2017

Jule hat sich während der Nacht tadellos verhalten und auch Dana verhält sich ihr gegenüber recht ordentlich. Jule hat nun Vertrauen zu mir gefasst und kommt auch schon mal zu mir ins Büro. Sie scheint sich bei uns wohl zu fühlen. Als ich Zhenya in die Küche hole, um ihn separat zu füttern, geht sie ihn schon zusammen mit Dana und Johnny an. Das Haus ist nun das Revier der drei. Das wird sich aber bald ändern. Dana und Jule muss ich dann versuchen in den hinteren Bereich einzugliedern, vielleicht auch schon Johnny zusammen mit den beiden.

Freitag, 6. Januar 2017

Rhonda kommt am Morgen und bleibt bis Elvira und ich mit Rudi und Dana zum Best Supermarket fahren. Rudi wurde zu Problem wie bei seinen vorigen Besuchen auch schon. Die ersten Tage benimmt er sich tadellos, aber dann versucht er sich als Boss aufzuspielen und das lassen sich nicht alle Hunde gefallen. Rudis Behandlung wäre in drei Tagen komplett. Ich muss sie nun vor Ort beenden. 

Dana haben wir mitgenommen in der Hoffnung, dass sie uns beim Einfangen von Jule helfen könnte. Zunächst aber fahren wir zu Gerhard, der Probleme mit Rani hat. Rani sei sehr ängstlich und verkrieche sich. Sie versuche auch sich durch die Umzäunung zu zwängen. Als wir eintreffen ist Rani außer sich vor Freude. Nach einer Weile versuche den Kontakt zwischen ihr und Gerhard zu verbessern. Wir lassen sie auch vor das Haus, wo sie sich ordentlich austobt. Ans Weglaufen denkt sie nicht. Ich gehe zweimal für einige Minuten aus dem Haus und lasse sie mit Gerhard allein. Beim zweiten Mal ist sie schon ruhiger und als wir dann endlich gehen, scheint es ihr in ihrer neuen Umgebung besser zu gehen.

Anschließend fahren wir zu Virdals Haus. Danny und Dina sind dort offensichtlich gut angekommen. Erst nachdem ich sie mehrere Male anspreche, erinnern sie sich an mich. Aber nur Dina scheint sich richtig zu freuen mich zu sehen, Danny hat mich wohl schon vergessen. In einer Woche werde ich die beiden für die zweite Impfung abholen.

Wir fahren weiter zum Tempel. Roscoe, den wir für die dritte Chemo in die Silverlake Klinik bringen müssen ist anwesend wie alle anderen Hunde auch. Jule allerdings sehen wir nicht. Ich lasse Elvira im Tempel und fahre zu Rita und Ernest, die mir einen Kühlschrank vermachen möchten. Der ist allerdings ein größeres Teil, das ich mir erstmal anschauen möchte, damit ich weiß wie ich ihn transportieren kann. In meinen kleinen Pick-up geht er nicht rein.

Elvira hat den ganzen Strand abgesucht, konnte Jule aber nicht entdecken. Ich suche nun den gesamten Tempelbereich ab. Dabei stoße ich auf Rob und Jay, die sich um einen Mutterhund mit vier etwa drei Monate alten Welpen kümmern. Ich sehe sogleich, dass die Hündin an TVT leidet und Rob teilt mir mit, dass sie bereits mehrere Chemotherapiebehandlungen hinter sich hat. Der Tumor allerdings ist immer noch gewaltig, da er nicht operiert wurde. Deshalb schlage ich Rob vor die Hündin Dr. Kwanchai vorzustellen. 

Danach setze ich meine Suche nach Jule fort und finde sie schließlich an der Tempelmauer. Sie läuft allerdings vor mir fort als die Vorhallenhunde angestürmt kommen. Glücklicherweise treiben sie Jule in eine Ecke in der sie sich mir ergibt. Wir verfrachten sie in eine Box, fahren zum Sala, laden Roscoe ein und dann fahren wir mit Rob, Jay und der TVT Hündin im Schlepptau in die Silverlake Klinik. 

Dr. Kwanchai teilt uns mit, dass er für einige Tage in Khon Kaen zu tun hat und so nehmen Rob und Jay die Hündin erstmal wieder mit. Roscoe erhält seine dritte und vorerst dritte Chemo. Dann bringen wir ihn an den Strand zurück. Anschließend holen wir Dana und Jule von der Klinik ab und ich setze Elvira in der Stadt ab. 

Zurück im Haus entlasse ich Dana und Jule in die Küche, wo uns Johnny schon sehnsüchtig erwartet. Im Gegensatz zu ihrem Verhalten im Tempel ist Jule nun sehr zugänglich. Dana zickt zwar mit ihr herum, aber das scheint sie gewohnt zu sein, denn es stört sie nicht sonderlich. Auch Johnny meint schon sein Hausrecht gegenüber Jule herauskehren zu müssen. Deshalb lasse ich Jule die erste Nacht für sie allein in einem Raum schlafen.