Freitag, 13. September 2019

Nach der morgendlichen Routine kommt ein vom Landbesitzer bestellter Mann und schneidet Kokosnüsse. Das gibt natürlich wieder Chaos und ich bin froh, dass schließlich kein Hund von fallenden Kokosnüssen erschlagen wurde. Kurz danach kommt Pat mit einem Eimer Reisfutter, den sie an die Welpen verfüttert. Nachdem Pat gegangen ist, füttere ich die großen Hunde mit Trockenfutter. Ich stelle vermehrt Zecken an den Hunden fest. Bravecto ist bereits geordert und wird in den kommenden Tagen verteilt.

Donnerstag, 12. September 2019

Heute Morgen sehe ich Johnny tot im Sand liegen. Mein erster Gedanke ist, dass eine Beißerei stattgefunden hat, aber als ich ihn aufhebe und säubere, stelle ich keine Biss typischen Wunden fest. Nur sein Unterbauch weist einige kleine Löcher auf. Johnny ist ein großer, kräftiger Hund mit einigen Anteilen an Pitbull im Blut mit einem mächtigen Gebiss. Er ist auch zuvor nicht angegriffen worden. Ich schaue, ob andere Hunde Bisswunden aufweisen. Das ist nicht der Fall. Also muss ich annehmen, dass auch er Opfer einer Schlange geworden ist. 

Ich muss schauen, dass ich jemanden finde, der das Areal außerhalb des Shelters nach Schlangen absucht. Einen toten Hund vorzufinden ist schlimm, aber schlimmer ist für mich der Gedanke, dass es erneut einen treffen wird. Ich verpacke Johnny und fahre mit ihm zur Einäscherung in die NPW Klinik. 

Danach füttere ich zunächst die Welpen in ihrem Bereich und danach die großen Hunde. Anschließend fahre ich mit Amal zu Dr. Oi. Die Fäden werden gezogen und obwohl er noch eine Woche lang einen Kragen tragen muss, ist die Behandlung erstmal beendet. Am Spätnachmittag schaue ich erneut nach den Hunden und säubere das Areal.

Mittwoch, 11. September 2019

Heute Morgen kommt Pat erneut mit drei Eimern Reisfutter. Kurz nach ihr kommt auch Klaus die sechs Welpen besuchen. Die Welpen werden von Pat in ihrem Bereich gefüttert und danach bekommen auch die großen Hunde. 

Nachdem sich Pat und Klaus verabschiedet haben, fahre ich zu den Tempelhunden, versorge sie mit Trockenfutter und frischem Wasser und danach machen wir unseren Strandgang. Ich vermisse Payu. Er wird sich hoffentlich während der Nachmittagshitze verkrochen haben. 

Bei Apisit hole ich mir 100 kg Trockenfutter und fahre dann wieder zum Shelter. Dort bekommen etliche Hunde ihre Dosis Fischöl. Außer bei Shorty hat die Kur auch bei Kylie Wunder bewirkt. So gut wie sie nun aussieht, habe ich sie nicht gesehen seit ich sie kenne. Ab und zu darf auch ich mal kleine Erfolge verbuchen.

Dienstag, 10. September 2019

Morgens die Routinesäuberung und danach füttere ich zuerst die Welpen in ihrem Bereich und danach die großen Hunde. Nur Buffy ist noch auf Doxykur, aber Fischöl verteile ich weiterhin sowohl an die Welpen als auch an verschiedene große Hunde. Zudem bekommen Girly und Diudiu, die leichte Fellprobleme aufweisen Vitamintabletten, die die Fellreparatur beschleunigen sollen. 

Ich lade Rosie, Nelson und Shana ein und wir fahren zu Dr. Oi wo sie das zweite Mal geimpft und auch das zweite Mal entwurmt werden. Am Spätnachmittag schaue ich erneut nach den Hunden und säubere ein zweites Mal.

Montag, 9. September 2019

Pat kommt heute Vormittag und füttert die Welpen mit Reisfutter. Etliche Portionen bleiben auch noch für die großen Hunde übrig. Am Nachmittag bin ich wieder mit Amal bei Dr. Oi. Die Wundheilung verläuft normal und die Fäden können wohl in drei Tagen gezogen werden.

Sonntag, 8. September 2019

Frühmorgens kommen die Graschneider und arbeiten sich innerhalb von fünf Stunden durch alle Bereiche. Ich habe die Aufgabe die Hunde jeweils von einem Bereich der bearbeitet wird in die anderen Bereiche zu verteilen. Hilfreich ist, dass nun eine Tür im hintersten Bereich genutzt werden kann. Das geschnittene Gras kann durch sie in die Grube, in der ich den Hundekot entsorge, gebracht werden. Hilfreich ist auch, dass die Kambodschaner nicht mehr so ängstlich gegenüber den Hunden sind. Dennoch habe ich alle Hände voll zu tun die Welpen, die ja den Lärm nicht kennen, zu beruhigen und die großen Hunde von einem Bereich in den anderen zu führen. Nachdem die Aufregung vorüber ist, füttere ich zuerst die Welpen und danach die großen Hunde. Am Spätnachmittag schaue ich nochmal kurz nach dem Rechten und verteile Fischöl und an Amal Amoksiklav.

Samstag, 7. September 2019

Heute Vormittag kommt Pat mit einigen Schüsseln Reisfutter. Zuerst werden die Welpen gefüttert und danach die großen Hunde. Das Chaos bei der Fütterung der Großen ist unbeschreiblich. Sie stürzen sich auf die Bleche als hätten sie wochenlang nichts bekommen. Nach der Fütterung öffne ich immer die Tür zum Welpenbereich, sodass sich die Welpen mit den großen Hunden mischen können. 

Nelson, Rosie und Shana gewinnen mehr und mehr an Selbstvertrauen und laufen nun auch wie Paco, Kofi, Toto, Sita, Venus und Oscar durch alle Bereich bis hin zum Haus und halten sich dort auf, wo es ihnen am besten gefällt. Die Eingliederung aller Welpen hat bis zu diesem Zeitpunkt wunderbar geklappt. Nicht ein einziger der großen Hunde hat sich bisher ihnen gegenüber aggressiv verhalten. Untereinander kabbeln sie sich schon mal, aber eigentlich nur während der Fütterung. Das aber ist normales Entwicklungsverhalten und ich schreite nur ein, wenn ich bemerke, dass ein Welpe wiederholt angegangen wird. 

Am Nachmittag bin ich mit Amal wieder bei Dr. Oi. Die vernähte Wunde sieht gut aus, dennoch muss Amal weiterhin einen Druckverband und einen Kragen tragen. Er erhält auch noch für einige Tage Amoksiklav.

Freitag, 6. September 2019

Bin frühmorgens im Shelter, lasse Amal raus, säubere, und füttere danach die Welpen. Letzte Nacht hat es erneut heftig und lang anhaltend geregnet und ich war ein wenig besorgt. Das war aber unbegründet, alle Welpen sind in guter Stimmung. Sie wissen jetzt wohin sie gehen können, wenn es schüttet. Rosie und Shana sehe ich sogar auf der großen Sala. Keine Ahnung wie sie da hinaufkommen. 

Pat hatte vor, Shana, Nelson und Rosie für einige Tage zu sich zu nehmen. Ich habe jedoch davon abgeraten. Die drei Neuen sollen sich erst vollständig integrieren. Schließlich werde ich sie ja doch auf Dauer aufnehmen müssen. 

Am Spätnachmittag füttere ich zuerst die großen Hunde und danach die Welpen. Anschließend verteile ich Medikamente. Bei Zaza, Kenji und Kylie finde ich Zecken. Sie bekommen Bravecto verabreicht. Girly und Nousha erhalten Ivermectin. Bei ihnen schlägt die Fischölkur nicht so gut an. Die Doxy/Ferric Kur für Ling Ling und Ronnie ist mit dem heutigen Tage beendet. Buffy wird noch für eine weitere Woche behandelt. Amal erhält weiterhin Amoksiklav und drei Tage lang Prednisilone.

Donnerstag, 5. September 2019

Die Welpen haben die Regen gut überstanden. Ich nehme Amal an Bord und fahre ihn zu Dr. Oi. Wieder im Shelter säubere ich Bereich und Haus und verteile dann die Medikamente. Wasser wird geliefert und Pat kommt und bringt eine große Schüssel mit Reisfutter mit. Zuerst werden die Welpen gefüttert und danach machen sich die anderen Hunde über den Reis her. 

Am späten Nachmittag hole ich den frisch vernähten Amal ab und füttere dann die großen Hunde mit der üblichen Ration Trockenfutter. Anschließend verteile ich die abendlichen Medikamente.

Mittwoch, 4. September 2019

Heute Vormittag bin ich etwas später im Shelter, füttere zuerst die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend säubere ich und verteile Medikamente. Bobo ist gut in seinem Foster Home in Chang Mai angekommen. 

Ich bin wieder mit Amal bei Dr. Oi. Wir entscheiden die große Wunde morgen Vormittag zu vernähen. Ich bringe Amal zurück und besorge dann Reis und Trockenfutter. Den Reis und 60 kg Trockenfutter liefere ich bei Prajuab ab, 140 kg Trockenfutter gehen ins Shelter. Ich füttere die Welpen ein zweites Mal. Die großen Welpen kommen bei Regen im Sala unter und die drei Kleinen haben die große Hütte angenommen.

Dienstag, 3. September 2019

Pat kommt mittags mit einer Bekannten und bringt eine große Schüssel Reisfutter mit. Die Welpen machen sich über den Reis her und es bleibt nichts übrig. 

Am frühen Nachmittag überrascht uns ein heftiger Regenguss und bevor wir die Hunde ins Trockene bringen und uns ins Haus flüchten können sind wir alle klatschnass. Pat und ihre Bekannte fahren und ich nehme Bobo an Bord. 

Wir holen Andreas ab und fahren zum Snoop Dog Food Store wo Andreas eine Transportbox für den Flug nach Chiang Mai ersteht. Ich bringe Andreas zurück und behalte Bobo bei mir. Der Flug nach Chiang Mai geht in aller Frühe, sodass ich Bobo schon um drei Uhr morgens bei Andreas in Wong Amat abgeben muss.

Montag, 2. September 2019

Ich füttere morgens zuerst die Welpen und dann die übrigen Hunde. Danach säubere ich. Die Welpen sind immer dabei. Heute Abend lasse ich die Tür zum Welpenbereich geöffnet. Die Welpen können nun entscheiden, ob sie im Welpenbereich die Nacht verbringen wollen oder außerhalb. 

Andreas hat sich entschieden Bobo zu adoptieren. Da er erst zwei Monate alt ist und erst mit vier Monaten in Kanada eingeführt werden darf, wird er die kommenden zwei Monate in einem Foster Home in Chiang Mai verbringen.

Sonntag, 1. September 2019

Morgendliche Routine mit Fütterung der Welpen. Das Gras ist schon wieder so hochgewachsen, dass die Kotentfernung mühevoll ist. Am Samstag soll es geschnitten werden. 

Am Nachmittag hole ich Andreas in Wong Amat ab. Andreas möchte einen Hund adoptieren und zu sich nach Kanada nehmen. Ich führe ihn im Shelter herum und er findet Gefallen an Bobo. Entscheiden möchte sich Andreas jedoch erst nach Rücksprache mit seiner Familie. Am Abend bin ich erneut im Shelter, füttere die Welpen ein zweites Mal und verteile Medikamente.

Samstag, 31. August 2019

Heute Morgen habe ich endlich wieder Strom im Shelter. Khun Vut kommt am Mittag und setzt eine Tür im hintersten Bereich ein, sodass das geschnittene Gras bequem entsorgt werden kann. Ich bleibe derweil den ganzen Nachmittag bei den Hunden und verteile die abendlichen Medikamente, bevor ich fahre.

Freitag, 30. August 2019

Ich habe immer noch keinen Strom. Wasser hole ich mir aus dem Container draußen. Nach der Säuberung füttere ich die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend bin ich bei der PEA in Banglamung. Dort teilt man mir mit, dass ich die Stromrechnung für jemand Anderes bezahlt habe und deswegen säumig bin. Geklärt werden müsse das in Huai Yai. Dort erklärt man mir, dass eine Kassiererin falsch eingebucht habe. Die Rechnung müsse ich dennoch bezahlen, allerdings solle ich den falsch gebuchten Betrag erstattet bekommen. 

Ich fahre weiter zum Tempel, kaufe Reis und bezahle Ba Bät. Dann mache ich unseren Strandgang. Payu ist in der Vorhalle und Sadhu auch wieder präsent. Zurück im Shelter habe ich immer noch keinen Strom. Ich füttere die Welpen und verteile die abendlichen Medikamente.