Samstag, 17. Februar 2018

Morgens fahre ich zu Meow und hole Lina ab. Lina ist eine Schwester von Alex und Big Boy, die ja beide recht gut im Baan Amphur Shelter untergebracht sind. Lena hat es dort jedoch nie gehalten und ist einige Male auf unerklärliche Weise nach draußen gelangt. Ich habe sie zwar immer wiedergefunden, aber will ihren Verlust nicht riskieren. Deswegen nehme ich sie mit ins Haus. Natürlich gibt am Anfang ein paar kleinere Händel, aber da ich jegliche Knurrerei konsequent unterbinde und die Hunde nicht aus den Augen lasse, beruhigt sich die Situation recht schnell und Lena kommt schon bald ins Haus. Während ich dies schreibe liegen Kenji, Johnny, Patty und Tayo um mich herum und Lena liegt mit Adrian im Wohnzimmer.

Freitag, 16. Februar 2018

Adrian und Tayo haben die Nacht im Haus verbracht, Kenji, Johnny und Patty lagen draußen. Wenn ich mit den Hunden im Haus bin, herrscht Harmonie. Ich möchte, dass das so bleibt und deswegen gehe ich kein Risiko ein und separiere Tayo und Adrian von Kenji und Johnny, wenn ich außer Haus gehe. 

Mittags hole ich Jessica ab und wir fahren zuerst zurück zu mir nach Haus und verabreichen Adrian eine Infusion. Danach bringen wir ihn zur Wundversorgung in die NPW Klinik. 

Meow ruft mich an und teilt mir mit, dass Nina Hühner jage und sie bittet mich sie ins Baan Amphur Shelter zu verlegen. Wir holen Nina ab und vereinigen sie mit den Shelterhunden. Später teilt mir Meow mit, dass sie nicht Nina gemeint habe, sondern Lena. Also werde ich morgen Nina wieder zurückbringen und Lena mal zu mir nehmen, da sie im Shelter ständig das Tor überwunden hatte. Ich möchte sie nicht auch noch verlieren. Ich hoffe, dass ich sie im Haus integrieren kann. 

Mit Einbruch der Dunkelheit fahren wir noch im Tempel vorbei. Beppe, Ae und Luk Gop waren morgens schon da gewesen und auch am Abend scheint mit den Hunden alles in Ordnung zu sein.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Am späten Vormittag treffe ich mich mit Manuela, der Eigentümerin vom Doggyhouse Offenbach. Manuela hat mich im Laufe des vergangenen Jahres mehrfach unterstützt und überreicht mir auch dieses Mal eine großzügige Spende. 

Gemeinsam fahren wir zum Wat Amparahm, wo auch Beppe mit Ae und Luk Gop eintrifft. Wir treffen Nero, Willie, Sushi, Nelly, Brownie, Nema und Satya an der Vorhalle an. Später kommen Scottie, Nico, Jake, Panya, Saddhu, Neung, Song und Sahm hinzu. Die Hunde vertragen sich recht gut, nur Sushi macht ein paar Zicken. Das ist jedoch nicht besorgniserregend, sie ist einfach so. Alle Hunde werden wieder gefüttert einschließlich Aisha, Rosco, Prince und Diva, die sich am Sala aufhalten. 

Da wir uns vorerst keine Sorgen um die Eingliederung der fünf neuen Hunde machen müssen, fahren wir gemeinsam zum Shelter. Auch dort verläuft alles in geordneten Bahnen. Ich säubere den Platz und die Hunde werden gefüttert. 

Am späten Nachmittag bringe ich mit Manuela Adrian in die NPW Klinik. Nach seiner Wundversorgung bringe ich Manuela zurück ins Hotel und nehme Adrian mit ins Haus.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Am Vormittag hole ich Jessica am Wong Amat ab. Jessica ist für einige Zeit in Pattaya und hat ihre Hilfe angeboten. Gemeinsam fahren wir zur Arbeitersiedlung, wo wir Beppe, Ae und Luk Gop treffen. Ae versorgt ebenfalls Hunde auf der Condominium Zufahrt und Luk Gop hilft ihr dabei. Ich nehme Nero, Brownie und Willie an Bord und Ae Nelly und Sushi. Mit zwei Autos fahren wir zum Wat Amparahm und lassen die Hunde nacheinander heraus. 

An der Vorhalle sind nur Nema und Satya, sodass die fünf Neuen sich relativ stressfrei zurechtfinden können. Auch als Scottie, Jake, Nico und Panya eintreffen, gibt es keine Reibereien. Ae und Luk Gop haben Trockenfutter und Wasser mitgebracht und Beppe Reisfutter. Die Hunde werden gefüttert und dann lassen wir uns genügend Zeit, um nach den Salahunden zu schauen. Auch für sie legen wir Trockenfutter aus und erneuern das Wasser. 

Nach einer guten Stunde scheinen sich die fünf neuen Hunde zurechtgefunden zu haben und wir fahren weiter zum Baan Amphur Shelter. Die fünf neuen Welpen bewegen sich dort schon ganz selbstverständlich unter den anderen Hunden. Niemand von den „Alten“ scheint gegen ihre Anwesenheit etwas zu haben. Beppe ist ganz begeistert, sowohl vom Tempel als auch vom Shelter, und ist erleichtert für die Hunde gute Plätze gefunden zu haben. Ae hat mittlerweile Kontakt zur City Hall aufgenommen und will versuchen die Verantwortlichen dort zu überzeugen, die restlichen Hunde zu dulden.

Am Nachmittag fahren Jessica und ich mit Adrian in die NPW Klinik, wo dessen Wunde neu versorgt wird. Dr. Kwanchai informiert mich darüber, dass er Tom in die Silverlake Klinik verlegt habe und dass er den Darm entleert habe. Tom solle noch einige Tage in der Klinik bleiben, damit sich der Darm erholen könne.

Dienstag, 13. Februar 2018

Die Nacht war etwas geruhsamer. Erst am frühen Morgen weckt mich Tom wieder mit seinem steinerweichendem Geschrei. Ich massiere seinen Bauch und stelle fest, dass immer noch ein Klumpen Kot in seinen Eingeweiden steckt. Jedes mal, wenn Tom versucht den Kot loszuwerden, schreit er vor Schmerzen, da sein Rektum wund ist. Ich dusche sein Hinterteil jedes Mal ab nachdem er ein wenig abgesetzt hat und das bringt ihm Erleichterung. Lange allerdings währt die nicht. Im Garten hält es Tom auch nicht lange aus. Das ist verständlich, denn er möchte den Schmerzen davonlaufen. 

Adrian ist sehr geduldig. Er war die Nacht zusammen mit Tayo, Johnny und Patty draußen und wird von den Hunden in Ruhe gelassen. Die Bandage ist auch noch dran. Den gesamten Vormittag hält mich Tom in Trab. Ich entscheide ihn zu Dr. Kwanchai zu bringen damit Tom narkotisiert wird und der Restkot manuell entfernt werden kann.

Am frühen Nachmittag kommt mich Rosie besuchen. Gemeinsam fahren wir mit Adrian in die NPW Klinik, wo Adrians Wunde versorgt wird. Nachdem wir Adrian zurückgebracht haben, sind wir bei den Hunden in der Arbeitersiedlung. Beppe hat mir gestern mitgeteilt, dass das Management des angrenzenden Condominiums die City Hall aufgefordert hat alle Hunde in wenigen Tagen entfernen zu lassen. 

Um den Hunden ein gewisses Schicksal zu ersparen, nehmen wir zunächst Ellys fünf Welpen an Bord und bringen sie im Baan Amphur Shelter unter. Ihre Eingliederung verläuft vorerst unproblematisch. Morgen werde ich versuchen Nelly, Sushi, Nero und Willie im Wat Amparahm unterzubringen. 

Die sechs Welpen, die sich immer noch mit einigen Flöhen plagen, versorge ich mit Bravecto und Asa wird wieder mit der Thaipaste eingeschmiert.

Montag, 12. Februar 2018

Das allerdings wird wohl noch dauern. Erneut war die Nacht nicht gerade erholsam. Tom wird den Kot nur tröpfchenweise los und das ist jedes mal eine Tortur für ihn.

Am späten Vormittag fahre ich zu Jans Hunden in Baan Amphur und impfe die drei Welpen erneut. Danach bin ich bei Rita und Ernest. Sie haben mich gebeten ihrer Maid zu erklären, warum Stella ihr ausweicht und wie sie das Vertrauen von ihr gewinnen kann. 

Anschließend bin ich im Shelter. Abends bin ich mit Adrian in der NPW Klinik. Die Abschürfung geht recht tief und muss täglich neu versorgt werden.

Sonntag, 11. Februar 2018

Tom muss die Nacht im Bad verbringen. Jedes mal wenn er versucht den Kot loszuwerden, schreit er vor Schmerzen und holt mich häufig aus dem Schlaf. Ich massiere ihn und halte ihn für eine weitere Stunde sauber. Morgens lasse ich ihn raus in den Garten. Die vier Hunde halten sich von Tom fern. Dennoch halte ich ihn die ganze Zeit im Auge. 

Weil ich mich auch noch um andere Hunde kümmern muss, sperre ich Tom wieder ins Bad und fahre nach Baan Amphur. Nach der Versorgung der Hunde dort bin ich bei Meow und impfe Gungkind das zweite Mal. 

Adrian hat sich den rechten gelähmten Hinterlauf aufgescheuert. Deswegen nehme ich ihn zu mir. Anschließend bin ich mit Tom wieder in der NPW Klinik. Dieses Mal wird er geröntgt. Der Kot ist deutlich sichtbar. Allerdings ist der nun nicht mehr so steinhart und Dr. Juui meint, dass Tom den Kot auf natürlichem Wege loswerden wird.

Samstag, 10. Februar 2018

Ganz früh morgens hole ich Bua ab und wir fahren zu den Buschhunden. Dam sehen wir nicht, jedoch aber Bandit, bei dem ich TVT festgestellt hatte. Bua schaffte es Bandit mit dem Netz einzufangen. Nachdem Yupin eingetroffen ist, versuchen wir Dam ausfindig zu machen. Yupin findet sie schließlich, sie kommt jedoch nie so nahe heran, dass Bua sie blowdarten kann. Nach etwa einer Stunde müssen wir aufgeben. Bua wird gemeinsam Yupin einen neuen Versuch unternehmen. Meine Anwesenheit ist dabei nicht unbedingt erforderlich, da Bua ein Auto zur Verfügung hat und Dam in die Silverlake Klinik bringen kann. Da Dr. Kwanchai morgens in der South Pattaya Klinik ist, fahre ich mit Bandit dorthin. Er erhält seine erste Chemotherapiebehandlung. Ich lasse ihn in der Klinik bis zur zweiten Behandlung, da wir ihn ein zweites Mal sicher nicht einfangen können.

Mittags informiert mich Khun Duk, dass sie einen Welpen habe, der an tagelanger Verstopfung leidet. Ich bringe Tom in die NPW Klinik. Der Vet stellt eine Mandarin große Verkotung fest, die er jedoch nicht entfernen kann. Mit Hilfe eines Abführmittels soll der Klumpen aufgelöst werden. Ich nehme Tom mit nach Hause, um die Behandlung fortzusetzen. Jedesmal wenn Tom versucht abzusetzen schmerzt es ihn und er schreit zum Steinerweichen. Ich versuche ihm zu helfen indem ich seinen Bauch massiere und sein Rektum sauberhalte.

Am frühen Abend fahre ich zur Arbeitersiedlung und hole Puschel und Brownie ab. Puschels Fäden werden gezogen und Brownie erhält die zweite Chemotherapiebehandlung.

Freitag, 9. Februar 2018

Morgens vereinbare ich mit Bua und Yupin morgen früh Dam, die Mutter der sechs Baan Amphur Welpen zu blowdarten. Solange ich Tayo von Kenji getrennt halte, kann ich das Haus beruhigt verlassen. Bin ich im Haus vertragen sich Kenji und Tayo. Ich habe mich entschlossen Tayo bei mir zu behalten wenn ich absehen kann, dass es mit Patty und Johnny keine Probleme gibt.

Am Nachmittag bin ich wie so gut wie jeden Tag im Baan Amphur Shelter. Ich lasse immer ausreichend Futter zurück wenn ich wieder fahre, sodass ich die Hunde auch mal eineinhalb Tage allein lassen kann. Asa kommt nun schon öfter unter ihrem Käfig hervor. Wenn jedoch die Hunde zu sehr aufgedreht sind verkriecht sie sich wieder. Zola und Toya haben in Elly einen gemeinsamen Feind gefunden. Elly ist ja recht provokativ und Zola lässt sich das nicht bieten und so kommt es schon mal zu einer Beißerei mit den beiden. Toya mischt dann mit. Die Welpen raufen sich offensichtlich auch während meiner Abwesenheit, denn sie haben alle kleinere Bisswunden, die jedoch von selbst verheilen.

Nach dem Shelter versorge ich die Tempelhunde. Sie sind soweit ok, nur muss Neung mal wieder mit der Thaipaste eingeschmiert werden, da er wieder eine kleine kahle Stelle in seinem Pelz hat.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Morgens sind wieder alle Hunde beianander, aber Tayo ist sehr wachsam und der Frieden ist nur von Dauer, solange ich ein Auge auf die Hunde habe. Mit Johnny und Patty würde es gehen, aber Kenji duldet nur diese beiden im Haus.  

Morgens fahre ich zum Tempel und versorge die Hunde dort. Anschließend bin ich bei den Hunden in der Arbeitersiedlung um insbesondere zu schauen, wie Puschels Verletzung aussieht. Das Pflaster ist noch dran und der Heilungsprozess scheint voranzuschreiten.

Am Nachmittag bin ich bei Meow. Gemeinsam impfen wir die fünf Welpen Whitey, Blacky, Buddy, Sida und Habib. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass Blacky und Habib weiblich sind. Habib heißt deswegen von nun an Habiba. Anschließend erhält Adrian eine Infusion. Meow ist wieder kooperativer und teilt mir mit, dass Tayo wieder zu ihr kommen könne. Sie meint, dass er im Baan Amphur Shelter nicht glücklich werden würde. 

Am Spätnachmittag hole ich Mirko in Naklua ab. Er erhält in der South Pattaya Klinik die fünfte und damit letzte Chemo. Sobald er sich gut von der Behandlung erholt hat, werde ich ihn kastrieren lassen, damit nicht wieder ein Unglück passiert. An Halas Rücken stelle ich eine Verdickung fest. Ich werde Hala in der kommenden Woche zur Untersuchung in die NPW Klinik bringen. Es kann sein, dass die Verdickung von einer unsachgemäßen Impfung herrührt. An der fraglichen Stelle wird normalerweise geimpft.

Zum Schluss schaue ich noch nach Martha und Teddy auf dem Busparkplatz am Zign Hotel. Martha zeigt keine Anzeichen von Trächtigkeit. Teddy ist immer noch sehr mager. Da er trotz regelmäßiger Fütterung nicht zunimmt, scheint ein internes Problem vorzuliegen. Für eine Untersuchung allerdings muss er geblowdarted werden. Mal sehen, ob ich das mit Bua hinkriege.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Tayo hat mit Johnny und Patty die Nacht draußen verbracht und Kenji lag im Haus. Wenn die vier gemeinsam im Haus oder im Garten sind, gibt es soweit erstmal keine Probleme. Wenn ich außer Haus bin allerdings separiere ich Tayo von Kenji.

Am Vormittag fahre ich als Erstes um nach Puschel zu schauen. Der läuft schon wieder ziemlich rund und das Pflaster ist noch dran. Ein Drucktest scheint eine Entzündung auszuschließen. Anschließend hole ich den gelähmten Hund ab. Ein Arbeiter hilft mir ihn in die Box zu bringen und ich liefere Duk Duek im Foundation Shelter ab. 

Dann fahre ich zu Uans Hunden, verteile gebratene Hühnchenteile an sie und Yon bekommt eine Dosis Ivermectin verabreicht. Ihr Zustand hat sich verbessert, allerdings glaube ich nun, dass die Behandlung dauerhaft fortgesetzt werden muss. 

Im Baan Amphur Shelter ist danach wieder Routine angesagt. Bonnie und Asa werden dazu noch mit der Thaipaste eingeschmiert. Asas Haut ist nicht mehr entzündet und so hoffe ich, dass das Fell an den kahlen Stellen wieder nachwachsen wird. Bei Bonnie ist das der Fall.

Leider wird am Abend die Harmonie unter den Hunden durch einen kleinen Zwischenfall getrübt. Kenji hat offenbar etwas dagegen, dass Johnny sich gut mit Tayo versteht und ruft ihn zur Ordnung. Gemeinsam konfrontieren sie Tayo, der nun eingeschüchtert ist. Über die Nacht lasse ich deswegen Tayo wieder im Haus. Das ist natürlich auf Dauer keine Option und so muss eine andere Lösung gefunden werden.

Dienstag, 6. Februar 2018

Tayo hat sich die Nacht über ordentlich verhalten, allerdings hat er es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Morgens lasse ich Kenji, Johnny und Patty rein und Tayo raus, anschließend auch wieder Johnny und Patty. Nach einigen Minuten leine ich Kenji an und nehme ihn ebenfalls mit nach draußen, damit er sich mit Tayo bekannt machen kann. Auch Kenji scheint zunächst erstmal nichts gegen Tayos Anwesenheit zu haben. Während ich in Haus und Garten arbeite, lasse ich die Hunde beieinander und sie verhalten sich auch ganz brav. 

Am späten Vormittag nehme ich Kenji wieder ins Haus und lasse Tayo mit Johnny und Pattya draußen. Dann fahre ich in die South Pattaya Klinik, hole Puschel ab und bringe ihn zurück zu den Arbeitern. Bei denen sehe ich auch Big Boy, Nimnim, Girly und Shorty, die sich bei den Arbeitern offensichtlich sehr wohlfühlen. 

Wieder zurück im Haus ist die Lage geordnet und ich kann die Haustür wieder öffnen. Während ich am Computer arbeite, liegen Tayo, Kenji und Johnny um mich herum und schlafen. Patty schläft draußen.

Am Nachmittag kaufe ich 40 kg Trockenfutter, 20 kg Katzenfutter und Streusand für die Hunde und Katzen, die Wan Song füttert. Danach kaufe ich 120 kg Reis für Prajuabs Hunde und liefere den Reis bei Prajuab ab. Anschließend bin ich im Baan Amphur Shelter.

Tayo und Johnny verstehen sich offenbar sehr gut, denn sie raufen schon miteinander. Patty und Kenji bleiben neutral. Sollte es einigermaßen gehen werde ich Tayo mal ein paar Tage bei mir behalten.

Abends fahre ich erneut nach Jomtien, um nach dem gelähmten Hund zu fahnden. Dieses Mal habe ich Glück und finde Leute, die den Hund kennen. Ich sehe ihn auf einem Parkplatz an einem Restaurant liegen und vereinbare mit einem Wachmann ihn morgen abzuholen.

Montag, 5. Februar 2018

Rita teilt mir mit, dass es mit Stella soweit sehr gut gehe. Sie habe die Nacht mit Mayo auf der Terrasse verbracht. Ich werde mich also erstmal nicht blicken lassen, um die Eingewöhnung nicht zu stören. 

Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass es Puschel besser gehe und ich ihn morgen schon wieder abholen könne. Am Nachmittag fahre ich zuerst zu dem Resorthund und verabreiche ihm eine Dosis Ivermectin. Danach bin ich bei Meow und impfe gemeinsam mit Louise Handsome und Gray, zwei Welpen, die als vorläufig letzte aufgenommen wurden. 

Anschließend bin ich mit Tayo in der NPW Klinik für die neunte und letzte Hydrotherapie. Nach der Therapie mache ich mit Tayo eine Runde durch das anliegende Village. Tayo läuft nun erstklassig an der Leine. Da Meow mich gebeten hat Tayo herauszunehmen, aus Sorge, dass ihm bei ihr etwas passieren könnte, bevor er nach Deutschland geht, muss ich ihn im Baan Amphur Shelter unterbringen. Ich würde ihn gern bei mir behalten, will aber kein Risiko eingehen. Über Nacht aber bleibt er bei mir im Haus.

Sonntag, 4. Februar 2018

Stella hat als gut erzogener Haushund die Nacht brav im Wohnzimmer verbracht. Am späten Vormittag fahre ich mit ihr zum Haus von Rita und Ernest. Der erste Kontakt mit Mayo, dem Straßenhund, den Rita und Ernest vor zwei Jahren aufgenommen hatte, verläuft ohne Probleme. Ich lasse Stella bald von der Leine und sie erkundet neugierig den weitläufigen Garten. Es dauert etwa eine Stunde bis sich Stella relativ entspannt zu uns gesellt, sodass ich zum Shelter fahren kann. Nachdem ich dort meine Arbeiten erledigt habe fahre ich wieder zu Rita und Ernest zurück. Sie berichten mir, dass sich Stella in meiner Abwesenheit gut verhalten habe und sich auch die Hunde untereinander gut vertragen hätten.

Wieder in der Stadt suche ich nach einem wohl teilweise gelähmten Hund. Die Foundation wurde von einem Anwohner, der sich jedoch nicht mehr in Thailand aufhält, gebeten sich um den Hund zu kümmern. Ich kann allerdings den Hund nicht finden, obwohl ich etliche Leute an dem Platz, an dem er sich aufhalten sollte, befrage. 

Anschließend fahre ich zu dem Village in dem Deng 23 liegt. Sie war ja in der NPW Klinik wegen einer Zitzenentzündung behandelt worden. Ich finde Deng und stelle fest, dass die Entzündung abgeklungen ist.

Samstag, 3. Februar 2018

Am Vormittag fahre ich zu den Hunden in der Arbeitersiedlung, um Brownie für die zweite Chemo abzuholen. Die Arbeiter machen mich auf Puschel aufmerksam, der sich an einer Scherbe den Vorderlauf aufgeschnitten hat. Die Arbeiter haben die Wunde notdürftig verbunden. So nehme ich also Brownie und Puschel an Bord und fahre mit ihnen in die South Pattaya Klinik. Dr. Kwanchai stellt bei Brownie fest, dass sich die durch Metastasen verursachten Schwellungen schon leicht zurückgebildet haben. Puschels Schnittwunde müsse genäht werden. Deswegen müsse er in der Klinik bleiben.

Nachdem ich Brownie zurückgebracht habe, fahre ich mit Bua in Huay Yai herum, um nach Grundstücken zu suchen, die geeignet sind, die Hunde aufzunehmen, die gegenwärtig bei Meow untergebracht sind. Leider finden wir nichts Passendes oder die Eigentümer wollen keine Hunde auf dem Grundstück. 

Nachdem ich die Hunde im Shelter versorgt habe, liefere ich Reis und Geld bei Ba Bät ab und versorge die Tempelhunde.

Louise teilt mir mit, dass sie Stella bei den Arbeitern, die das kleine Village ganz in der Nähe von Meows Shelter errichten, gesehen hat. Tatsächlich läuft Stella auf mich zu als ich in die Ansammlung der Wellblechhütten gehe. Stella ist froh mich zu sehen und springt direkt ins Auto. Ich nehme sie mit nach Hause und vereinbare mit Rita und Ernest Stella morgen zu ihnen zu bringen.