Montag, 24. Februar 2020

Nachdem ich meine Routinearbeiten erledigt habe und die drei Welpen gefüttert, trage ich Rocco und anschließend Kenji in die hinteren Bereiche. Rocco und Kenji sind zwei Einzelgänger und haben sich im Haus immer sehr zurückgezogen. Gestern nun ist Rocco angegangen worden als ich in den hinteren Bereichen gearbeitet habe. Es ist ihm nichts passiert, da ich schnell Ordnung geschaffen habe, aber er hatte sich danach unter einer Bank im großen Kennel verkrochen. Kenji hat, seit das Haus fertig ist, in einem der kleinen Kennel gehaust. Die Tür war zwar meistens offen, aber er hat sich selten heraus getraut. Zudem hat Talo ihn häufig belästigt. Vor Monaten, zur der Zeit als alle Bereiche noch für alle Hunde zugänglich waren, habe ich schon mal versucht ihn umzusiedeln, er ist aber ganz schnell wieder in seinen Kennel zurückgelaufen. 

Nun versuche ich es mit ihm erneut. Ich trage ihn in eine der Salas und bleibe bei ihm eine ganze Weile sitzen. Rocco setzte ich in einen anderen Sala. Rocco erkundet seine neue Umgebung und scheint seine Angst verloren zu haben. Schließlich kennt er ja die Hunde als diese auch noch den Hausbereich bevölkerten. Auch Kenji taut nach einer Weile auf und schnuppert herum. Ich bekomme das Gefühl, dass beide Hunde froh sind, nun mehr Auslauf zu haben. 

Wenn ich in die hinteren Bereiche gehe, folgen mir stets Aldo, Aki und Tinka. Sie kennen sich dort nun gut aus und werden von allen großen Hunden akzeptiert. Die meisten von ihnen freuen sich die Welpen zu sehen und insbesondere Hovis spielt gern mit ihnen. 

Als ich am frühen Nachmittag gehe, verschließe ich die Bereiche. Kenji bleibt in einem allein. Im zweiten und dritten Bereich halten sich Tommy, Hovis, Beppe, Lucy, Rocco und Lina auf und im Bereich mit den drei Salas Alex, Max, Dodger, Darla, Roshi, Bonnie und Kylie. Die drei Welpen kommen mit mir und folgen mir in den Hausbereich. Das Tor zwischen Hausbereich und Salabereich schließe ich ebenfalls. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Ich öffne wie üblich das Tor zwischen Hausbereich und Salabereich. Nur Toya und Zola verlassen den Salabereich nie. Alle anderen Hunde bewegen sich dann in beiden Bereichen und auch im Doppeltorbereich dessen Innentor ich ebenfalls öffne. Kofi und Oscar halten sich gern dort auf. In den hinteren Bereich öffne ich alle Türen. Rocco richtet sich offenbar bei den Hunden im Drei-Sala Bereich ein und Kenji zieht es vor in seinem Sala liegenzubleiben. Ich habe weiterhin das Gefühl, dass sie mit der Umsiedlung einverstanden sind. Nachdem ich meine abendlichen Arbeiten erledigt habe, schließe ich wieder sämtliche Türen und Tore. Alle Hunde haben trotzdem noch jede Menge Auslauf. Ich hoffe morgen früh auch Kenji und Rocco noch guten Mutes anzutreffen.

Sonntag, 23. Februar 2020

Heute Vormittag verrichte ich meine Routinearbeiten, füttere die Welpen und verteile dann Medikamente. Ich habe mir nochmal Immuplex besorgt. In der Behandlung der Papillomas hat es sehr gut geholfen und ich möchte es nun auch noch eine Weile an den Hunden mit Fellproblemen ausprobieren. 

Am Nachmittag füttere ich alle Hunde mit Trockenfutter und die Welpen für die Nacht ein weiteres Mal. Der Shitzu Hündin, die wir vor drei Tagen gefunden hatten, geht es ja viel besser. Leider gilt das nicht für den Unfallhund. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass der Rüde sehr stark dehydriert ist und dass ein Vorderlauf gebrochen sei. Hoffen wir, dass Dr. Kwanchai den Hund durchbringen kann.

Samstag, 22. Februar 2020

Aldo, Tinka und Aki haben die Nacht in den hinteren Bereichen wohlbehalten überstanden. Khiaow taucht wieder im Hausbereich auf; keine Ahnung wie sie das geschafft hat. Sie kann sich in allen drei Bereichen aufhalten, aber ich möchte sie doch eigentlich in den hinteren Bereichen wissen, da sie anfällig ist für Streitereien mit Nina, die sich im Hausbereich aufhält und Tara die im Salabereich lebt. 

Ich koche Hühnerfleisch und Eier für die drei Welpen, die aber nun auch Puppy Trockenfutter bekommen. Alle drei gedeihen weiterhin gut und es ist eine Freude zu erleben wie sehr sie ihr Leben unter den großen Hunden genießen. Pat kommt um die Mittagszeit und holt Rosie, Nelson und Shana wieder zu sich. Sie haben ja ein Luxusleben bei Pat, aber es ist auch wichtig, dass sie das Shelterleben nicht ganz vergessen.

Freitag, 21. Februar 2020

Nach der Säuberungsroutine bekommt Nimnim Doxy. Dann füttere ich Aldo, Aki und Tinka und anschließend alle anderen Hunde. Rosie, Nelson und Shana halten sich vorsorglich bei der Balgerei um die Bleche zurück und deswegen füttere ich sie separat. Arno kommt vorbei. Er ist auf meine Berichte aufmerksam geworden und bietet mir an mir ab und zu zu helfen. 

Ich bleibe bis zum späten Nachmittag im Shelter und gehe nochmal durch alle Bereiche. Khiaow ist nun öfter bei den Hunden im hinteren Bereich. Sie hat es geschafft mithilfe einer Kiste auf der einen Seite und einer Hütte auf der anderen Seite über den zwei Meter hohen Zaun zu springen. Ich versetzte die Kiste und die Hütte. Mal sehen, ob Khiaow sich in den hinteren Bereichen einrichten kann. Hovis hat sich bereits dort eingelebt; bei Beppe dauert es wohl noch ein wenig länger. Als ich gehe, sind alle drei Welpen ebenfalls im hinteren Bereich und spielen so selbstvergessen, dass ich sie dort auch über die Nacht belasse.

Donnerstag, 20. Februar 2020

Nelson, Rosie und Shana haben sich mit den Hunden im Salabereich gut vertragen und kommen wieder in den Hausbereich, nachdem ich das Tor geöffnet habe. Ich säubere alle Bereiche und das Haus, gebe Nimnim Doxy und koche dann Hähnchenfleisch für Aldo, Tinka und Aki und füttere sie damit. Anschließend füttere ich Rosie, Nelson und Shana ebenfalls. Ich bin mir nicht sicher, ob sie gestern auch etwas abbekommen haben. Die drei verhalten sich, als wären sie nie weg gewesen. 

Am Nachmittag fahre ich um nach Leica zu schauen. Sie liegt an ihrem Platz und scheint zufrieden zu sein. Die Operationswunde ist gut verheilt. Anschließend hole ich Kitty ab und wir machen uns auf den Weg zu den Tempelhunden. Unterwegs bekommt Kitty einen Anruf, dass jemand einen angefahrenen Hund gefunden hat. Wir suchen die Frau auf und werden darüber informiert, dass der Hund bereits vor drei Tagen angefahren wurde. Der Hund kann nicht aufstehen und hat Schmerzen.
Wir hieven ihn auf den Rücksitz, da ich keine Box dabei habe. Unterwegs heult der Hund vor Schmerzen wenn er sich bewegt. Dr. Kwanchai nimmt ihn in Empfang und stellt neben mindestens einem Knochenbruch auch fortgeschrittene Dehydrierung fest. Der Hund wird an den Tropf gehängt. Kitty hat mittlerweile schon jemanden gefunden, der die Behandlungskosten übernehmen wird. 

Am Tempel halten wir zuerst bei den Markthunden, finden jedoch nur Avira, Pema und Ashi. Im Tempel sind alle Hunde vollzählig. Auch Prince und Payu haben sich wieder eingefunden. Wir machen unseren Strandgang und sind dann am Sala. Unter dem Sala hat sich ein Hund verborgen, den ich zuvor nie gesehen hatte. Es ist ein Shitzu, der offensichtlich ausgesetzt wurde. Ba Bät teilt uns mit, dass der Hund seit vier Tagen unter dem Sala haust. Kitty will den Hund nicht dort lassen und ruft Bua, der den Shitzu blowdarted. Mit Entsetzen müssen wir feststellen, dass die Hündin völlig verwahrlost ist. Sie ist offensichtlich seit geraumer Zeit nicht mehr versorgt worden, ist stark abgemagert und so verfilzt, wie ich es noch nie zuvor bei einem Hund gesehen habe. Bua bringt die Hündin in die Silverlake Klinik, wo sie erstversorgt wird. Eigentlich war nur ein Besuch bei den Tempelhunden geplant. Dass wir dann auch noch zwei Hunden in großer Not helfen konnten ist Kittys Verdienst.

Mittwoch, 19. Februar 2020

Pat kommt morgens mit Nelson, Rosie und Shana sowie Reisfutter. Pat verreist für einige Tage und so machen die drei einen Abenteuerurlaub. Sie finden sich schnell zurecht und werden freundschaftlich von den übrigen Hunden aufgenommen. Man kennt sich ja. Aldo und Aki allerdings sind da die Ausnahme und bellen vor allem Rosie an. Schließlich haben sie ja Hausrecht.

Nachdem sich alle beruhigt haben füttere ich die drei Welpen und danach die übrigen Hunde zuerst mit Reisfutter und danach mit Trockenfutter. Ich säubere danach und Pat badet Kylie und Beppe. Beide Hunde behandele ich zudem mit dem Kokusnussöl/Sulfur Gemisch.

Pat fährt und ich bin bei Dr. Oi um Muju abzuholen. Muju hat die Nacht nicht überlebt und ist an Nierenversagen gestorben. Ich bringe ihn zu Prajuab zurück und schärfe ihm ein die Gaumen seiner Hunde regelmäßig zu kontrollieren. Dr. Oi empfiehlt monatlich Ivermectin zu verabreichen, um Blutparasitenbefall zu minimieren. Ich werde Prajuab das Ivermectin zur Verfügung stellen und ihn auch mit Doxycycline versorgen, damit er kritische Fälle behandeln kann.

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Nelson, Shana und Rosie kommen zurecht. Nachdem ich das Tor zum Salabereich geöffnet habe, wechseln sie dort hinüber und bleiben dort auch über Nacht.

Dienstag, 18. Februar 2020

Am Vormittag verrichte ich die üblichen Arbeiten und bin dann am frühen Nachmittag bei Prajuab. Er hat einen kranken Hund und bittet mich ihn in eine Klinik zu bringen. Wir fahren gemeinsam zu Dr. Oi, die bei Muju Blut entnimmt und ihn vorerst für eine Nacht dabehält um ihm Kochsalzlösung zu infundieren. Am Abend erhalte ich das Bluttestergebnis. Die Werte sehen sehr schlecht aus. Muju leidet an Blutparasiten im fortgeschrittenen Stadium und der Nierenwert liegt bei 6.8. Der obere Grenzwert liegt bei 1.7. Normalerweise hat ein Hund nur dann eine Chance, wenn der Wert 2.5 nicht übersteigt.

Da wir schon in der Nähe des Shelters sind, zeige ich Prajuab die Einrichtung und bringe ihn dann zurück zum Mabprachan Reservoir, wo er sich seit Jahren um mehr als siebzig Hunde kümmert. Mit meiner Rückkehr zum Shelter kommt auch der Handwerker von nebenan und repariert die Wasserleitung. Er legt zudem eine Leitung zum Brunnen. Wenn ich ein Problem mit irgendwelchen Bau- oder Installationsarbeiten hätte, könne ich ihn wieder kontaktieren. Der Handwerker baut ja gerade das Haus nebenan.

Montag, 17. Februar 2020

Ich bin frühmorgens im Shelter, damit der Handwerker die Wasserleitung reparieren kann. Der hat jedoch nun keine Zeit und vertröstet mich. Ich säubere alle Bereiche und füttere Aldo, Aki und Tinka. Danach bekommt Nimnim Doxy. Khiaow und Darla haben ihre Dosy/Ferric Behandlung gestern beendet. Abends bekommen dann noch Patty und Zola gemeinsam mit Nimnim Ferric. Die meisten Hunde haben nun eine Behandlung gegen Anämie und Blutparasiten durchlaufen. Eine fortlaufende Kontrolle der Gaumenfarbe aller Hunde ist jedoch weiterhin eine Notwendigkeit. Zeckenbefall habe ich zurzeit keinen und so hoffe ich, dass die Hunde wenigstens von daher gesund bleiben. 

Hovis scheint sich nun einigermaßen in den hinteren Bereichen eingelebt zu haben. Da Beppe und Tashi sich häufig angiften, nehme ich Beppe mit nach hinten. Ich füttere die Hunde und fülle die Behälter mit frischem Wasser auf. Dann bin ich mit Zola bei Dr. Oi. Zolas Rückenwunde ist halb verheilt. Sie soll noch drei Tage einen Kragen tragen und dann könne ich Kragen und Pflaster entfernen. 

Am frühen Abend bin ich erneut im Shelter, füttere Tinka, Aki und Aldo und mache noch eine Säuberungsrunde durch alle Bereiche. Beppe hat sich zu Hovis gesellt. Ich hoffe, er wird sich zurechtfinden. Tommy stänkert offensichtlich immer noch ab und zu herum. Außer Alex mag auch Dodger ihn nicht leiden. Die beiden hatten wohl eine Auseinandersetzung, denn Dodger hat eine kleine Wunde am Ohr, die ich mit Tetravet einsprühe.

Sonntag, 16. Februar 2020

Morgens die Routine, einschließlich der Fütterung der drei Welpen. Die Wasserpumpe zieht Luft und spuckt deswegen und der Druck ist gering. Ich kontrolliere die Wasserleitungen und stelle eine kleine undichte Stelle fest, die ich notdürftig abdichte. Einer der Handwerker von nebenan verspricht morgen früh den Schaden zu beheben. 

Am Nachmittag bin ich in Baan Amphur. Ich kaufe Reis für die kommenden zwei Wochen und bin dann bei den Tempelhunden. Patchy, einer der Salahunde, der von Tai und Åsa betreut wurde, ist verschwunden. Ba Bät hat ihn seit einer Woche nicht mehr gesehen und Tai hat mich schon nach ihm befragt. Auch Prince sehe ich am Sala nicht. Allerdings war er bei meinem vorigen Besuch noch dort. Payu aber, den ich schon beim letzten Mal vermisst habe, ist erneut nicht an seinem gewohnten Platz. Sollte er weiterhin verschwunden bleiben, muss ich beim nächsten Mal den ganzen Tempelbereich nach ihm absuchen. Das geht heute nicht, da die Hunde mir folgen würden. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, füttere die Welpen für die Nacht und verteile Ferric.

Samstag, 15. Februar 2020

Nach der Säuberung aller Bereiche fahre ich mit Aldo, Tinka und Aki zu Dr. Oi und lasse die Welpen ein zweites Mal impfen. Entwurmt werden sie auch wieder. Zurück im Shelter füttere ich die Welpen und Kenzo mit Reisfutter und verteile dann die fünf Eimer an alle anderen Hunde. 

Der Tank ist schon wieder leer und so kommt der Wassermann. Der Tankwagen kann ins Shelter bis an den Wassertank fahren. Die Hunde kennen sich schon mit der Lieferung aus und so gibt es keine Probleme. Ich fülle alle Wasserbehälter mit frischem Wasser auf und wasche die Futterbleche aus. 

Hovis ist noch bei den Hunden in den hinteren Bereichen. Er weiß aber offenbar nicht so recht wo er hingehört. Gestern, als Mareike und Holger im hinteren Bereich waren, war er ganz nervös und ist dann auch durch die Tür wieder in den Hausbereich geschlüpft. Dort ist er dann konfus herumgerannt und so habe ich ihn wieder in den hinteren Bereich getragen. So richtig Kontakt zu den Hunden dort hat er aber noch nicht bekommen. 

Tommy, der ja nun auch dort lebt, verhält sich recht ordentlich und legt sich nur aus Spaß zuweilen mit Alex an. Der findet das nicht komisch. Es passiert aber nichts. Unter den anderen Hunden ist Tommy einigermaßen gelitten. Er aber scheint sich wohlzufühlen und macht sich nichts aus deren Reserviertheit. Ist eben ein ganz besonderer Kerl.

Freitag, 14. Februar 2020

Ich koche morgens für die drei Welpen und füttere sie. Dann säubere ich und füttere die großen Hunde. Pat kommt mittags mit Reisfutter für morgen. Khiaow, Darla, Kylie, Nimnim, Zola und Bonnie bekommen ihre Medikamente. 

Am Nachmittag bekommen wir unerwarteten Besuch von Mareike und Holger. Sie übergeben mir eine Spende und haben vor mich auch in Zukunft zu unterstützen. Am Spätnachmittag füttere ich die drei Welpen mit Reisfutter und verteile die abendlichen Medikamente.

Donnerstag, 13. Februar 2020

Morgens zuerst die Routinesäuberungen, dann füttere ich Aldo, Aki und Tinka mit Puppy Trockenfutter. Währenddessen koche ich Eier und Hähnchenfilets für sie und füttere sie damit dann auch noch. Wenn ich abends, bevor ich gehe, den Hunden die Wahl lasse die Nacht entweder im Hausbereich oder im Salabereich zu verbringen, entscheiden sich die meisten für den gewohnten Hausbereich. Talo weiß mittlerweile, dass er in den Salabereich muss und trollt sich auch dorthin, wenn ich ihn anspreche. 

Hovis hat sich in den hinteren Bereichen mit den anderen Hunden gut vertragen, ob er aber sich nun endgültig entschieden hat dort zu bleiben, bleibt noch abzuwarten. Tommy sperre ich über Nacht noch in einen der kleinen Bereiche, da er noch die Tendenz hat sich mit Alex anzulegen. Das hat er ja immer im Salabereich gemacht. Alex mag Tommy deswegen ganz und garnicht. Wenn ich die hinteren Bereice säubere, sind die drei Welpen immer dabei. Ich bin immer noch ihre Mutter und sie weinen, wenn ich im Shelter bin, sie mich aber nicht sehen. Ansonsten geht es ihnen prima und sie verstehen sich auch mit den Hunden in den hinteren Bereichen. Nachts schlafen sie im Hausbereich unter den anderen Hunden. Auch Kenzo schläft wieder draußen in einem der Käfige im offenen Haus.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Kitty, eine Rescue Freundin, ist heute den ganzen Tag im Shelter. Sie weiß was zu tun ist und hilft mir bei der Arbeit ohne, dass ich ihr etwas erklären müsste. Nebenbei schießt sie eine Menge Vidoes und macht Fotos. Ich kann mich dabei auf meine Arbeiten und die Fütterung der Hunde konzentrieren. 

Mit Zola und Nimnim an Bord fahren wir am Nachmittag in die Dr. Oi Klinik. Nimnims Ohrverletzung heilt ab und er muss keinen Verband mehr tragen. Zolas Rückenwunde heilt ebenfalls ab. Sie bekommt nur noch ein Pflaster verpasst. Allerdings müssen beide Hunde noch einen Kragen tragen, damit sie sich nicht lecken oder kratzen. 

Nachdem ich Kitty zurückgebracht habe, hole ich mir bei Apisit 300 kg Trockenfutter und noch 90 kg Reis für Pat. Ich verstaue das Trockenfutter und den Reis im Shelter und verteile danach noch die notwendigen Medikamente. Hovis hat sich zu den Hunden in den hinteren Bereichen gesellt. Mal abwarten, ob er sich entschlossen hat, mit seinen Brüdern Dodger und Max zusammenzuleben.

Dienstag, 11. Februar 2020

Morgens bin ich wieder in der Slumsiedlung in der Naree lebt um einen erneuten Versuche zu starten, die Hündin einzufangen, die sich bisher entzogen hat. Ich lasse eine Box da, damit die Anwohner sie dort hinein befördern während ich weg bin. 

Im Shelter ist Routine angesagt. Alle Hunde sind wohlauf. Nimnim und Zola tragen noch ihre Kragen. Nimnim, der sich einige Tage versteckt hatte, kommt nun auch wieder hervor. Er ist ein sehr positiver Hund und wird seine Ohrverletzung hoffentlich bald überwunden haben. Allerdings muss er noch einige Wochen gegen Anämie behandelt werden. Aldo, Tinka und Aki machen sich weiterhin gut. 

Am frühen Nachmittag fahre ich in die Slumsiedlung. Die Anwohner haben es nicht geschafft die Hündin in die Box zu bekommen und so muss ich ohne sie in die Silverlake Klinik fahren. Leica, die Hündin, auf die mich der Tourist aufmerksam gemacht hatte, ist mittlerweile von Bua eingefangen und in die Silverlake Klinik gebracht worden. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass sie schon sterilisiert worden war. Immerhin kann sie geimpft und ihr Blut getestet werden. 

Ich bin dann im Wat, versorge die Hunde und mache mit ihnen unseren Strandgang. Dotty ist mit dabei, aber ich vermisse Payu. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, füttere noch einmal die drei Welpen und verteile die Medikamente an Patty, Nimnim, Khiaow, Darla und Zola.

Montag, 10. Februar 2020

Das Testergebnis von Patty ist fast ideal. Sie soll für einige Zeit Ferric bekommen. Das Ergebnis von Nimnim ist allerdings nicht so gut. Ich überprüfe meine Eintragungen und stelle fest, dass er die Doxy/Ferric Behandlung vor exakt einem Jahr beendet hat. Meine Erinnerung hat mich also getäuscht. Die Zeit vergeht im Fluge. Nimnim wird also eine ganz normale sechswöchige Behandlung durchlaufen müssen. 

Pat kommt mit fünf Eimern Reisfutter und der Wassermann füllt den Tank auf. Nachdem Pat gegangen ist, bin ich mit Zola bei Dr. Oi. Zola hat eine Wunde auf dem Rücken und da sie sie leckt, verheilt sie nicht. Zola wird verbunden und bekommt einen Kragen verpasst. Ich lasse ihr Blut abnehmen und erhalte das Resultat am Abend. Zolas Werte sind fast ideal. Sie solle zwei Wochen lang Ferric bekommen, um die Anzahl der Blutplättchen über den Grenzwert zu bringen. Nach unserer Rückkehr verfüttere ich das Reisfutter. Nachdem ich Bleche und Schüsseln ausgewaschen habe, verteile ich die abendlichen Medikamente.