Dienstag, 30. Juni 2020

Nachts hat es wieder heftig geregnet. Die Hunde haben es jedoch gut überstanden. Erin hat sich in den drei hinteren Bereichen, die sie mit Pema, Avira, Buffy, Tommy, Tashi und Nuri teilt, mittlerweile gut zurechtgefunden. Diese Verlegung scheint erfolgreich zu sein. Pat kommt mittags und füttert die Hunde, die ich nicht bekocht habe. 

Am frühen Nachmittag bin ich im Tempel, kaufe Reis für die Hunde dort und bezahle Ba Bät. Nachdem ich die Hunde mit Trockenfutter und frischem Wasser versorgt habe, machen wir unseren Strandgang. Ich vermisse dabei Dotty und auch Payu ist nicht zu sehen. Alle anderen Hunde sind vollzählig. Vor meiner Abfahrt gehe ich durch den Tempel, um nach den Vermissten zu sehen, kann sie jedoch nicht finden. Ich mache mir Sorgen, da Dotty immer zugegen war. Payu war zuweilen abwesend, aber hat sich dann immer wieder angefunden.

Montag, 29. Juni 2020

Es regnet vormittags wieder aber Pat kommt trotzdem. Nachdem der Regen nachlässt, beginnt sie mit der Fütterung und ich fahre mit Amara zu Dr. Oi für eine weitere intravenöse Behandlung. Ich komme zurück zum Shelter und es regnet immer noch. Die notwendigen Arbeiten müssen dennoch verrichtet werden, obwohl schon wieder alles unter Wasser steht. 

Erin hat sich in die große Sala Gruppe nie richtig integriert. Deswegen mache ich den Versuch, sie in die Gruppe von Tommy, Tashi, Buffy, Pema, Avira und Nuri einzufügen. Diese Gruppe der Hunde hat drei Bereiche zur Verfügung und somit ist für die Hunde viel Platz vorhanden, sich aus dem Wege zu gehen. Ich bleibe eine Zeit lang bei Erin und das hilft ihr sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Sie kennt ja auch alle Hunde außer Avira und Pema. Am Nachmittag habe ich das Gefühl, dass Erin sich mit ihrer neuen Umgebung anfreunden kann. 

Als ich am Spätnachmittag zurück im Shelter bin, sehe ich Talo, Tara, Paco, Toya und Zola im großen Salabereich. Sie haben sich unter dem Innenzaun durchgegraben. Glücklicherweise blieben die Begegnungen der Hunde untereinander friedlich. Ich führe die fünf Eindringlinge zurück in ihren Bereich und verstopfe das Loch mit Erde und zwei Paletten. Dadurch, dass es nun täglich regnet, ist der Boden total aufgeweicht und wenn es den Hunden Spaß macht, können sie ohne Mühe tiefe Löcher graben. 

Am frühen Abend hole ich Amara wieder aus der Klinik und schaue dann noch auf dem Nachhauseweg nach Dodo, Rico und Katharinas vier Hunden auf dem Freizeitgelände in Pong.

Sonntag, 28. Juni 2020

Ich koche für die Welpen. Die Schüssel für Leyla bekommt nun Amara. Amara, die ja einen erhöhten Nierenwert aufweist, geht es anscheinend gut. Wie gut wirklich wird erst ein weiterer Test ergeben, der nach einer erneuten intravenösen Verabreichung mit Kochsalzlösung, vorgenommen werden wird. An Aki und Tinka stelle ich Papilomas fest. Sie werden nun außer Doxy und Ferric auch zweimal täglich Immuplex erhalten.

Die vor- und nachmittägliche Verabreichung von Medikamenten hat mittlerweile wieder gewisse Ausmaße angenommen. Am Nachmittag hole ich die zweite 300 kg Ladung Trockenfutter bei Apisit ab. Ich hoffe, dass die 700 kg, die ich nun auf Lager habe, für den kommenden Monat ausreichen werden.

Samstag, 27. Juni 2020

Nachdem Pat gekommen ist, bin ich mit Kyra und Puschel bei Dr. Oi. Kyra wird als geheilt entlassen und Puschel neu verbunden. Leyla hat gestern ihren Reis nicht gefressen und auch nicht das Hähnchenfleisch, dass ich ihr abends in ihre Hütte gestellt hatte. Heute sehe ich sie in der Ecke ihres Bereichs liegen. Es geht ihr offensichtlich schlecht. Ich fahre mit ihr zu Dr. Oi, die Leyla in eine Sauerstoffkabine legt und an den Tropf hängt. Nach einer Stunde informiert mich Dr. Oi, dass Leyla gestorben sei. Ich habe in den vergangenen Monaten alles versucht sie wieder auf die Beine zu bekommen, aber es hat letztlich nicht gereicht. Nachdem ich meine nachmittägliche Routine im Shelter erledigt habe, bringe ich Leyla in die NPW Klinik zur Einäscherung.

Freitag, 26. Juni 2020

Pat kommt heute nicht und so habe ich morgens wieder mehr zu tun. Ich bringe Amara in die Klinik für eine weitere intravenöse Behandlung. Am Nachmittag hole ich 300 kg Trockenfutter bei Apisit ab. Nach der Verstauung verrichte ich meine abendliche Routine und hole danach Amara aus der Klinik.

Donnerstag, 25. Juni 2020

Ich bin morgens früh mit Lina und Puschel bei Dr. Oi. Puschel hat eine kleine Wunde auf dem Rücken, die sich entzündet hat. Puschel wird verarztet und ihm wird bei der Gelegenheit auch Blut abgenommen. Lina bleibt in der Klinik und mit Puschel bin ich zurück im Shelter und verrichte ich meine Routinearbeiten. Pat kommt mittags und füttert mit Trockenfutter. 

Am Nachmittag hole ich die Mähmaschine aus der Reparatur und verteile danach die abendlichen Medikamente. Dann hole ich Lina aus der Klinik. Sie hat den kleinen Eingriff gut überstanden. Im Shelter lege ich ihr einen Kragen an und sperre sie in einen der Kennel. Anschließend säubere ich noch einmal. Ich sehe Leyla zum ersten Mal unter ihrem Sala liegen. Das ist ein kleiner aber nicht unbedeutender Fortschritt in ihrer Eingliederung.

Mittwoch, 24. Juni 2020

Pat kommt mit der zweiten Lage Reisfutter, die sie an die Hunde in den hinteren Bereichen verfüttert. Ich säubere und verteile die Medikamente. Dann nehme ich Amara, Kyra und Lina an Bord. Amara wird wieder an den Tropf gehängt. Die Schwellung an ihrem Hals ist stark zurückgegangen. Es ist nun klar, dass es eine Lymphdrüsenschwellung ist. Kyra wird neu verbunden und Lina einer erneuten Blutabnahme unterzogen. Dr. Oi möchte sichergehen, dass vor dem kleinen Eingriff die Blutwerte in Ordnung sind. 

Lina ist mit dem heutigen Tage drei Wochen lang mit Immuplex und Doxycyline behandelt worden. Die kleineren Geschwulste sind verschwunden, aber die große muss entfernt werden. Ich bringe Kyra und Lina zurück und hole dann am Spätnachmittag auch Amara wieder ab. Ich füttere sie und die Welpen mit Reisfutter und verteile danach die abendlichen Medikamente. Dr. Oi teilt mir mit, dass Linas Werte in Ordnung seien. Ich solle Lina morgen früh zu ihr bringen.

Dienstag, 23. Juni 2020

Morgens die Routine. Mittags kommt Pat und füttert die Hausbereichhunde mit Reisfutter und die Hunde im Salabereich und in den hinteren Bereich mit Trockenfutter. Da die Reisfütterung immer ziemlich nervig ist, hat Pat vorgeschlagen, sie auf zwei aufeinanderfolgende Tage zu verteilen.

Am Nachmittag bin ich im Tempel. Ich fülle die Trockenfutterbehälter und die Wasserschüsseln auf. Ba Bät kommt auch und verteilt Reisfutter. Wir machen unseren Strandgang; allen Hunden geht es gut. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter und verrichte meine abendliche Routine. Auf dem Nachhauseweg versorge ich Cisco, Rico und Dodo.

Montag, 22. Juni 2020

Ich bekomme am Vormittag das Testergebnis für Hanna. Anscheinend war sie nur ein paar Tage lang unpässlich, denn ihre Werte sind bis auf die zu geringe Anzahl der Blutplättchen alle im Normalbereich. Das aber ist auch fast normal. Von den in diesem Jahr getesteten 31 Hunde hatten 21 eine zu geringe Anzahl von Blutplättchen. 

Pat kommt heute nicht und so dauert meine Shelterarbeit eine Stunde länger. Bevor ich nachmittags wieder im Shelter bin, bringe ich dem Arbeiter, der Mom versorgt, drei Syringes gefüllt mit Ferric und Fischöl. Er solle sie alle zwei Tage Mom verabreichen. Ich hoffe, das klappt. Der Abend im Shelter ist Routine.

Sonntag, 21. Juni 2020

Es war keine gute Idee Amara im Behandlungsraum zu lassen, denn sie hat sich durch die Tür gearbeitet, die nun ein Loch aufweist, das geflickt werden muss. Amara finde ich unversehrt draußen auf. 

Ich nehme sie und Hanna an Bord. Amara wieder für eine intravenöse Behandlung und Hanna für einen Bluttest. Hanna hat seit zwei Tagen blutigen Durchfall. Kyras Testergebnis sieht nicht schlecht aus. Sie hat eine leichte Entzündung, hervorgerufen durch die Bisswunde und die Anzahl der Blutplättchen ist etwas zu niedrig. Zazas Testergebnis weist Blutparasiten nach. Die roten Blutwerte sind viel zu niedrig und die Anzahl der Blutplättchen ist auch zu gering. Die Leber- und Nierenwerte der Hunde sind in Ordnung. Beide Hunde werden auf Doxy und Ferric gesetzt. Kyra für vier Wochen und Zaza für sechs. 

Pat kommt mittags und füttert die Hunde. Ich hole mir weitere Paletten. Die Hunde buddeln viel und am liebsten an Türen und Toren. Um zu verhindern, dass sie sich unter den Rahmen durchbuddeln, grabe ich die Paletten an beiden Seiten von gefährdeten Türen und Toren ein. 

Ich bleibe bis zum Spätnachmittag im Shelter, füttere noch einmal Coco und Lilly und verteile dann die Medikamente. Ich hatte mal die Hoffnung irgendwann einmal eine Zeitlang ohne die Vergabe von Medikamente auszukommen. Diese Hoffnung ist gestorben. Seitdem ich das Shelter habe, ist nicht ein Tag vergangen, an dem nicht irgendein Hund medizinisch versorgt werden musste.

Samstag, 20. Juni 2020

Morgens bin ich wieder mit Amara in der Klinik zur zweiten Behandlung mit Kochsalzlösung. Mit an Bord ist Zaza, deren Blut getestet wird und Kyra, die an einer Entzündung einer kleinen, aber tiefen Bisswunde leidet. Ich lasse ihr ebenfalls Blut für einen Test abnehmen. Amara bleibt für den Tag in der Klinik; Zaza und Kyra kommen zurück ins Shelter. 

Anschließend ist wieder Routine mit Kochen für die Welpen und Leyla, Medikamentenvergabe und Säuberung aller Bereiche angesagt. Pat kommt mittags und füttert die übrigen Hunde. Nachdem die Hunde versorgt sind, bin ich in der Stadt, kaufe Reis und liefere noch zwei Sack bei Prajuab ab. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, säubere erneut und verteile Medikamente. Coco und Lilly bekommen noch Reisfutter für die Nacht. Danach hole ich Amara aus der Klinik. Sie bleibt über Nacht im Behandlungsraum.

Freitag, 19. Juni 2020

Ich bringe morgens Amara in die Dr. Oi Klinik, wo sie tagsüber Kochsalzlösung intravenös verabreicht bekommt. Der obere Creatinine Grenzwert liegt bei 17; Amaras Wert bei 23. Eine sofortige und intensive Behandlung kann den Wert wieder in den Normalbereich zurückbringen. Die Schwellung an Amaras Hals ist etwas abgeklungen. Als ich sie am frühen Abend aus der Klinik hole, ist sie neu verbunden worden. 

Talo, Tara, Paco, Zola und Toya haben sich unter dem Türrahmen zu Kenjis Bereich durchgegraben und haben Kenji attackiert. Kenji hat einige leichte Bisswunden davongetragen. Er ist ja schon ziemlich alt und hat kaum noch Zähne im Maul. So kann er sich nicht mehr so wehren wie vor Jahren noch als ich ihn kennenlernte. Damals hatte er es locker mit mehreren Hunden gleichzeitig aufgenommen. Ich desinfiziere die Wunden und verabreiche Carprofen. Dann schütte ich das gegrabene Loch zu und bringe einen Sichtschutz an der Tür an, damit sich die Hunde nicht mehr sehen können.

Donnerstag, 18. Juni 2020

Heute Morgen ist im Shelter alles in Ordnung. Alle Hunde haben das Unwetter gut überstanden. Sie haben ja auch genügend Salas die sie vor dem Regen schützen. Die Hunde im Haus haben es ja noch komfortabler. Ich koche wie jeden Morgen, Pat kommt und füttert die Hunde in den Bereichen. In der Medikamentenvergabe ist nun auch Amara eingeschlossen. Ihr Bluttestergebnis sieht nicht besonders gut aus. Ihre roten Blutwerte sind ziemlich runter und die Anzahl der weißen Blutkörperchen ist leicht erhöht. Eher besorgniserregend ist allerdings ein leicht erhöhter Creatinine Wert, ein Hinweis auf ein Nierenproblem. Amara frisst jedoch gut. Sie bekommt, wie auch die Welpen und Leyla frisch gekochtes Reisfutter. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, verteile die Medikamente und bin dann auf dem Nachhauseweg noch bei Cisco, Dodo und Rico.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Der heutige Tag ist komplett verregnet. Ich bin erst kurz vor mittags in einer Regenpause im Shelter. Pat füttert die Hunde und ich verrichte meine Routinearbeiten. Nachdem Pat gefahren ist, bin ich mit Amara bei Dr. Oi. Ich habe eine Geschwulst an ihrem Hals entdeckt, die ich zuvor nicht bemerkt hatte. Amara wird Flüssigkeit und zudem Blut für einen Test entnommen. Sie soll eine Woche lang Clindamycin und Prednisilone erhalten. In zwei Tagen soll ich sie wieder vorstellen. Ich kann Amara gerade noch trocken zurückbringen bevor es wieder anfängt heftig zu regnen. Der Regen dauert bis in die Nacht an, sodass ich mir den abendlichen Besuch im Shelter erspare.

Dienstag, 16. Juni 2020

Auf dem Wege zum Shelter bin ich erst wieder bei Mom. Der ziert sich die Fischöl/Ferric-Kombination zu sich zu nehmen, gibt aber schließlich nach. Pat kommt heute nicht und so habe ich mehr Arbeit. Ich koche trotzdem, damit die Patienten gut versorgt werden. Anschließend sind die übrigen Hunde dran und danach verteile ich die Medikamente. Gesäubert werden muss auch noch und ich versuche immer auch auf jeden einzelnen Hund einzugehen. So sind am Vormittag immer schnell mal fünf Stunden im Fluge vergangen. Am Nachmittag gehe ich wieder durch alle Bereiche und verteile dann die abendlichen Medikamente.

Montag, 15. Juni 2020

Nachdem alle Hunde versorgt sind, öffne ich die Tür die Leylas von Tashis Bereich trennt. So können Tashi, Avira, Pema, Buffy, Lina, und Tommy in beide Bereiche wechseln. Natürlich gilt das auch für Leyla, aber immer wenn ich in ihren Bereich trete, hockt sie in ihrer Hütte. 

Am Nachmittag bin ich in Baan Amphur. Ich kaufe Reis für Ba Bät und versorge die Tempelhunde. Ich sehe Nero im Eingangsbereich des Tempels. Er hat sich anderen Hunden angeschlossen. Das bedeutet, dass Willie nicht mehr lebt. Dass ihn jemand mitgenommen hat, ist unwahrscheinlich. Sushi sehe ich nicht. Im Tempel sind alle Hunde vollzählig. Wir machen unseren Strandgang. Heute sind etliche Leute anlässlich einer Zeremonie in dem Bereich in dem die Hunde liegen. Das gefällt Payu, der immer auftaut, wenn viele Menschen zugegen sind. Im Gegensatz zu Dotty begleitet er uns allerdings nie auf unserem Strandgang. 

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bin ich wieder im Shelter. Ich säubere kurz und verteile dann Ferric, Immuplex an Lina und Bromhexine an Tashi und Elsa, die immer noch oder schon wieder etwas husten. Auf dem Weg nach Hause bin ich bei Cisco, Dodo und Rico. Ich schaue auch nach Katharinas vier Hunden im Freizeit Park. Mit ihnen ist neuerdings ein sehr schöner, gefleckter, freundlicher Rüde. Alle sieben Hunde haben ein sehr gutes Leben. Sie sind in gutem Zustand, werden gefüttert, medizinisch versorgt und können laufen, wohin sie wollen.

Sonntag, 14. Juni 2020

Auf dem Wege zum Shelter halte ich bei Mom und verabreiche ihm Fischöl und Ferric. Ich koche Reisfutter für die fünf Welpen, Amara, Leyla, Tommy und Lina. Danach ist die Medikamentenvergabe dran. Pat kommt und füttert die übrigen Hunde mit Trockenfutter. Avira und Pema kommen gut mit Tashi und Buffy zurecht. Ich werde noch eine Sala bauen lassen, damit sich die Hunde zwei Salas und den überdachten Käfig teilen können. 

Die Sonnenschutzkonstruktion in Leylas Bereich bietet nun genug Schatten für Lina, Leyla und Tommy. Den drei Hunden stehen zwei Salas zur Verfügung. Am frühen Abend gehe ich wieder durch alle Bereiche und säubere. Danach bekommen Aki, Aldo, Tinka, Tommy, Avira, Pema und Lina, all die, die zur Zeit auf Doxy sind, Ferric verabreicht.

Samstag, 13. Juni 2020

Heute kommt Pat wieder mit Reisfutter. Die Welpen, Leyla, Lina, und Tommy bekommen es noch angereichert mit Hackfleisch und Hähnchenfleisch. Avira und Pema haben sich die vergangenen Tage bei Talo, Tara und Co. recht gut eingerichtet, aber heute Morgen sehe ich, dass Avira am Tor von Tara angegangen wird. Ich verlege deshalb Avira und Pema zu Tashi und Buffy in den Bereich, der sich vor Leylas Bereich befindet. In Leylas Bereich wird eine neue Sala aufgestellt und ein Sonnenschutz angebracht. Am Nachmittag scheinen sich Pema und Avira zurechtgefunden haben und Tashi scheint nichts gegen ihre Anwesenheit zu haben. Buffy ist sowieso sehr verträglich.

Freitag, 12. Juni 2020

Als ich morgens eintreffe, wird Tommy kurz in die Mangel genommen. Es passiert nichts, da ich sofort dazwischengehe. Tommy ist ja nicht allseits beliebt und wenn ich komme müssen die Hunde erstmal ihre überschüssige Energie loswerden und das mündet dann häufig in kleinere Raufereien. Ich sperre Tommy erstmal weg. Pat kommt und füttert die Hunde. Die Welpen, Leyla und Lina habe ich schon mit Reisfutter versorgt und die Medikamente auch verteilt. 

Ich schnappe mir also Mom und Tommy, der meiner Meinung nach einen etwas blassen Gaumen aufweist. Bei Dr. Oi wird ihm Blut abgenommen. Moms Itraconazole Behandlung ist beendet. Bevor ich ihn nach Hause entlasse, will ich noch Dr. Ois Meinung zu seinem Heilungsverlauf hören. Dr. Oi ist erfreut über Moms Heilungsfortschritte, empfiehlt mir aber ihn weiter mit Fischöl und Ferric zu versorgen. Das kann ich gut machen, denn er lebt ja nicht weit vom Shelter entfernt. 

Ich entlasse also Mom und der ist erfreut wieder in seine gewohnte Umgebung zurückzukehren. Tommy bringe ich in Leylas Bereich. Dort kann er keinen Unsinn anstellen und Leyla hat einen weiteren Mitbewohner. Lina hat sich noch nicht ganz eingelebt, ist aber nicht unglücklich dort. Ich werde noch eine weitere Sala bauen lassen und sun shade zwischen den Salas anbringen, damit die Hunde genug Schatten haben. In Leylas Bereich steht ja keine Palme.

Donnerstag, 11. Juni 2020

Leyla hockt in ihrer Hütte. Dass sie jedoch auch mal draußen ist, sehe ich am abgesetzten Kot. Ich werde noch ein Sonnensegel anbringen, damit sie sich öfter außerhalb der Sala aufhält. 

Lina ist mit ihrem Kragen, der sie daran hindern soll die Wucherungen zu lecken unzufrieden – verständlich. Sie verkriecht sich unter den Salas und muss damit wohl ihre Mitbewohner irritiert haben, denn die attackieren sie als ich dabei bin. Ich verlege Lina deshalb in Leylas Bereich. Lina und Leyla werden sich vertragen und vielleicht ist es auch gut für Leyla ständig einen Hund in ihrer Nähe zu haben. Ich habe ja schon einiges mit Leyla versucht, mal sehen ob Lina die Lösung ist. Lina ist wie Leyla Einzelgängerin. 

Am Spätnachmittag gehe ich wieder durch alle Bereiche. Es herrscht Frieden, auch zwischen Lina und Leyla. Leyla liegt in ihrer Hütte und Lina im Sala vor Leylas Hütte.