Freitag, 11. Oktober 2019

Pat ist aus Australien zurück und bringt einen Eimer Reisfutter für die Welpen mit. Während ich draußen arbeite, füttert sie die Welpen und untersucht sie nach Zecken. Sie möchte Rosie, Nelson und Shana vorübergehend zu sich nehmen. Ich händige ihr Doxy und Ferric aus, damit sie die Behandlung fortsetzen kann. 

Am frühen Nachmittag bin ich in der Silverlake Klinik, lade die drei sterilisierten Hunde ein und liefere sie wieder bei den Nachbarn ab. Dann nehme ich Kofi, Ling Ling und Bonnie an Bord und fahre mit ihnen für einen Bluttest zu Dr. Oi. Kofi macht mir Sorgen. Er, der kräftigste der sechs Welpen, ist in den vergangenen Tagen sehr ruhig und hat gestern selbst gebratenes Hähnchenfleisch verschmäht. Ling Ling ist ja noch nicht lange bei uns und obwohl sie bereits eine Doxy/Ferric Behandlung durchlaufen hat, möchte ich dennoch sichergehen. Bonnie ist noch nie getestet worden und ist auch noch nicht behandelt worden.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Morgens wie immer erst die Säuberung von Bereichen und Haus. Diese Arbeit nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch. Während der Säuberung durch alle Bereiche leisten mir stets etliche Hunde Gesellschaft. Anschließend verteile ich morgendlichen Medikamente und füttere dann die Welpen und immer auch einige der großen Hunde separat. Danach füttere ich zuerst die großen Hunde im Haus und im Hausbereich und danach die Hunde im Salabereich. Ich habe vier Wassercontainer im Haus, im großen Sala fünf und in jedem der sieben kleinen Salas jeweils einen. Die müssen auch täglich mit frischem Wasser gefüllt werden. 

Normalerweise nehmen all diese Arbeiten insgesamt vier Stunden in Anspruch. Wenn ich nicht in der Stadt zu tun habe oder im Wat Amparahm bin, kann ich mich für zwei Stunden in meinem Apartment ausruhen und fahre dann am Spätnachmittag wieder zum Shelter um die abendlichen Routinearbeiten zu erledigen. Ich würde mich gern mit jedem einzelnen Hunde mehr beschäftigen und wenn ich mich mal zu ihnen setze, zeigen sie mir auch wie wichtig das für sie ist. Aber den Betrieb einigermaßen aufrechtzuerhalten nimmt mir fast alle Energie dazu. 

Ich wünsche mir oft einfach mal einen oder zwei Hunde bei mir zu haben, aber das ist momentan nicht möglich. Als ich noch im Haus Nongkraborg wohnte, hatte ich ja die Gelegenheit den Hunden näher zu sein, aber das hatte auch seine Nachteile und führte zu meinem Wunsch mal ganz ohne Hunde zu wohnen. Es ist schon ein himmelweiter Unterschied, ob man sich privat einige Hunde hält oder für Dutzende verantwortlich ist. Ich bin gezwungen, das Beste aus meiner Situation zu machen. Ideal ist das weder für die Hunde noch für mich.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Morgens die Säuberungsroutine und anschließend die Fütterung von Zaza, Rosie, Nelson und Shana für die ich gebratene Hähnchen gekauft hatte. Rosie, Nelson und Shana bleiben weiter hinter Kofi, Toto, Oscar, Paco, Venus und Sita zurück, die sich alle sehr gut entwickeln. Etwas Sorge bereitet mir Kofi, der zwar gut aussieht und auch der größte aller Welpen ist, aber er frisst mir nur zögernd, obwohl ich ihn separat von allen anderen Welpen füttere. Das deswegen, weil er zuvor immer alle Welpen von den Futterschüsseln vertrieben hatte. Ich werde mal einen Bluttest an ihm vornehmen lassen. 

Am frühen Nachmittag bin ich an einer Notunterkunft in dem zwei alte Leute mit vielen Hunden hausen. Ich fahre dort jeden Tag auf meinem Weg zum Shelter vorbei. Ich hatte mich vor einigen Tagen bei den Leuten erkundigt, ob sie Hunde zu sterilisieren hätten. Heute nun laden wir drei weibliche Hunde ein und ich bringe sie zu Dr. Kwanchai in die Silverlake Klinik. Später am Nachmittag bin ich wieder im Shelter und verteile Medikamente.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Ich bin frühmorgens im Shelter und füttere Zaza, die Welpen und die großen Hunde nach nunmehr gewohntem Muster. Mittags ist ein Meeting mit Dr. Kwanchai und Marjon anberaumt. Es dient der Vorbereitung eines SDF Meetings Anfang Dezember. SDF möchte sich einen direkten Einblick in die Rescuearbeiten verschaffen und dazu die Rescuer persönlich treffen. Zu dem Meeting soll auch Dr. Samat vom Veterinäramt Banglamung eingeladen werden. 

Nach dem Meeting bin ich im Tempel. Es ist gerade Markt und ich sehe Nero, Willie, Sushi, Avira, Pema und Ashi dort. Im Tempel selbst suche ich wieder nach Nelly, finde aber nur Sido, den ich vor Jahren mal von seinem TVT Tumor befreit habe. Er hat das nicht vergessen und begrüßt mich jedesmal selbst, wenn wir uns wochenlang nicht gesehen haben. An der Vorhalle und am Strand sind alle Hunde vollzählig und wohlauf. Lunas Trip in den Tempel war wohl nur von kurzer Dauer. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, füttere Zaza, Rosie, Nelson und Shana mit Hähnchenfleisch und verteile Medikamente.

Montag, 7. Oktober 2019

Frühmorgens schmeißt mich ein unbekannter Anrufer aus dem Bett und fragt mich, ob er mit einem TV Team zu meinem Shelter kommen kann. Ich frage ihn nach den Gründen und er erzählt mir eine Geschichte, die mich nicht überzeugt. Dr. Kwanchai spricht mit dem Anrufer und erklärt ihm, dass sein Besuch im Shelter unerwünscht sei. Als ich im Shelter ankomme, sehe ich wie ein Kamerateam in mein Shelter hineinfilmt. Ich unterbinde das sofort und sehe mich mit dem zwielichtigen Anrufer konfrontiert. Ich erkläre ihm, dass das Shelter privates Gelände sei und ich an einem Kontakt nicht interessiert bin. Kurze Zeit später verlässt der Konvoi den Ort des Geschehens. 

Ich wende mich damit wieder meinen Routinearbeiten zu, füttere zuerst Zaza, dann die Welpen und anschließend die großen Hunde. Es scheint, dass die partielle Separierung den Hunden guttut. Ich lasse sie wählen in welchem Bereich sie sich aufhalten wollen, wenn ich nicht im Shelter bin. Auch während der Fütterung bleibt nun das Tor geschlossen. Wenn ich die Bereiche säubere, öffne ich das Tor und alle Hunde können sich in allen Bereichen frei bewegen.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Dr. Oi ruft mich morgens an, dass Goro gestorben sei. Sein Bluttestergebnis hat zwar keine Blutparasiten aber schwere Anämie ergeben. Zazas Bluttestergebnis sei einwandfrei. Ich fahre zu Dr. Oi, hole Goro ab und bringe ihn zur Einäscherung in die NPW Klinik. Dann kaufe ich Reisfutter und Dosenfutter für Zaza. 

Während ich noch in der Stadt bin, fängt es wieder an zu regnen und ich kann erst am frühen Nachmittag zum Shelter fahren. Ich füttere zuerst Zaza und danach die Welpen. Kofi, Venus, Oscar, Sita, Paco und Toto entwickeln sich sehr gut, wenn auch Toto etwas zurückbleibt, aber er war immer der Kleinste. Rosie, Shana und Nelson sind ja einige Wochen später geboren worden und kleiner. Am kräftigsten ist Rosie, die die Kleinste war; Shana ist etwas fragil und erfordert besondere Aufmerksamkeit.

Samstag, 5. Oktober 2019

Goro ist heute Morgen im großen Kennel zusammengeklappt. Ich bringe ihn und Zaza, die abgenommen hat, zu Dr. Oi. Dr. Oi vermutet, dass Goro an Anämie im fortgeschrittenen Stadium leidet. Goro war bis gestern nicht auffällig. Sein Bluttestresultat vom August letzten Jahres war normal. Goro bleibt zur Behandlung in der Klinik. Zaza wird Blut abgenommen. Sie ist ja eine Parvo Überlebende und ihr Blut wurde im Mai getestet. Anschließend wurde sie einen Monat lang mit Doxycycline und Ferric behandelt. Zaza schien sich danach normal zu entwickeln, wenn auch sie immer etwas fragil war. Nun jedoch verliert sie an Gewicht und ist nicht mehr so agil wie zuvor. Dr. Oi empfiehlt wieder eine Doxy/Ferric Behandlung einzuleiten. Dazu werde ich Zaza wieder zweimal pro Tag mit extra gehaltvollem Reisfutter füttern. 

Wieder zurück im Shelter säubere ich und danach füttere ich die Welpen, sowie Kenzo, Kyra, Kylie, Shorty, Bessie, Zaza und Girly separat und danach die anderen Hunde. Ich schließe mittlerweile während der Fütterung das Tor zwischen dem Haus- und dem Salabereich, damit die Balgerei um die Bleche im Rahmen bleibt.

Freitag, 4. Oktober 2019

Am Vormittag bin ich in Pattaya unterwegs um dringende Besorgungen zu erledigen. Am frühen Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter. Ich säubere die Bereiche und füttere die Welpen und einige der großen Hunde. Anschließend verteile ich Medikamente und Fischöl.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Heute Morgen kommt der Elektriker mit seinem Helfer. Die bisher provisorische Leitung vom Zähler zum Verteiler im Haus wird ordentlich installiert, ein neuer Schalter angebracht und der Deckenventilator Regler repariert. Der Blitzableiter soll in einigen Tagen installiert werden. 

Nachdem die Handwerker am frühen Nachmittag gegangen sind, füttere ich wieder zunächst die Welpen separat und danach die großen Hunde. Anschließend ist Säuberung angesagt. Am frühen Abend bin ich noch einmal im Shelter und verteile Medikamente.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Während ich noch bei der vormittäglichen Säuberung bin, ziehen schwarze Wolken auf und bald sucht uns ein heftiger Gewittersturm heim. Ich hole die Welpen in den Behandlungsraum und füttere sie dort. Anschließend ist Zeckensuche bei ihnen angesagt. Das Gewitter hält fast zwei Stunden lang an mit dem Ergebnis, dass das Shelter unter Wasser steht. Anhand eines Bottichs kann ich feststellen, dass etwa 150 Millimeter runtergekommen sind. Die meisten Hunde waren bei mir im Haus, die restlichen auf verschiedene Salas verteilt. Alle haben das Unwetter gut überstanden. Nur ich bin nass geworden und an einigen Stellen knöcheltief im Schlamm versunken. Meine Nachmittagsplanung ist auch im Eimer. 
 
Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. An manchen Stellen steht das Wasser immer noch. Morgen soll es das Gleiche noch einmal geben. Ronnie bekommt Immuplex, Girly, Kyra, Diudiu, Mee und Elly erhalten Ferric und eine Reihe von Hunden Fischöl.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Nach der morgendlichen Säuberung füttere ich zunächst die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend säubere ich erneut. Danach ist für die Hunde Mittagsruhe angesagt und für mich administrative Arbeit, die zum Monatswechsel stets gehäuft erledigt werden muss. 

Am späten Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter, säubere erneut und verteile Medikamente. Die Testberichte für Mee und Elly ergeben, dass sie die beiden einer Doxy/Ferric Kur unterzogen werden müssen. Diudiu muss weiter mit Ferric behandelt werden.

Montag, 30. September 2019

Beppe klingelt mich frühmorgens aus dem Bett. Einer seiner Hunde will seit Tagen nicht mehr aufstehen und frisst auch nicht mehr. Beppe sei mit dem Hund in der NPW Klinik gewesen und habe einen Bluttest machen lassen. Die Blutwerte seien normal. Beppe bittet mich mir den Hund anzusehen, da er nicht mehr weiterweiß. Nikita wimmert vor Schmerzen. Ich schaue mir den Testbogen an und bemerke, dass weder Nieren noch Leber getestet wurden. Deswegen bitte ich Beppe Nikita erneut testen zu lassen, da ich vermute, dass ihre Nieren geschädigt sind. 

Auf dem Rückweg kaufe ich Trockenfutter und Reis und liefere 60 kg Trockenfutter und 120 kg Reis bei Prajuab ab. Im Shelter verrichte ich meine Routinearbeiten und füttere die Welpen. Danach bin ich in Baan Amphur, liefere 45 kg Reis bei Ba Bät ab und bezahle sie für den kommenden Monat. 

Im Tempel versorge ich die Hunde und mache dann mit ihnen unseren Strandgang. Dieses Mal ist Taco auch mit dabei. Luna hat sich wieder am Strand eingefunden. Payu und Dotty halten sich mit Jake, Asa, Nico, Sadhu, Piak, Panya und Satya in der Vorhalle auf. Auf dem Tempelmarkt treffe ich auf Nero, Willie und Sushi, die von den Marktleuten offensichtlich gut versorgt werden, denn sie stehen gut im Futter. Nelly sehe ich wieder nicht. Beim Wachmann in der Thepprasit Soi sechs liefere ich 40 kg Trockenfutter für die Hunde dort ab. Ich treffe auf Jorie, Yukka und Silver. 

Beppe ruft mich an und teilt mir mit, dass Nikitas Nierenwerte weit über dem Limit liegen. Der Vet in der NPW Klinik habe ihm mitgeteilt, dass eine Behandlung aussichtslos sei. Bei Beppe schaue ich mir den Wert an. Der obere Normalwert liegt bei 1.7. Nikitas Wert liegt bei 15.6. Eine Rückführung des Wertes in den Normalbereich ist normalerweise nur bei einem Wert von nicht höher als 2.5 möglich. Wir bringen Nikita noch am späten Abend zu Dr. Kwanchai, der sie von ihrem Leiden erlöst. 

Ich befrage Dr. Kwanchai nach den möglichen Ursachen für die offensichtlich rapide Nierenschädigung. Er meint, dass Nikita mit Ratten in Berührung gekommen sein könnte. Beppe bestätigt, dass er Ratten in seinem Haus gefunden habe. Da ich bereits mehrere Hunde durch eine Leptospirose Infektion verloren habe, bei zweien durch einen PCR Test bestätigt, vermute ich, dass auch Nikita Opfer dieser gefährlichen bakteriellen Infektion zum Opfer gefallen ist. Symptomatisch für solch eine Infektion ist der rapide Nierenverfall bei einem sonst normalen Blutbild. Das Blutbild war bei Nikita ja ebenso in Ordnung wie auch bei Aya, Big Boy und Scottie. 

Wir bringen Nikita in die NPW Klinik, in der wir sie zur Einäscherung abgeben. Da es schon sehr spät am Abend ist, müssen die großen Hunde im Shelter mit der Fütterung bis morgen früh warten.

Sonntag, 29. September 2019

Ich bin heute den ganzen Tag im Shelter. Nach den Routinearbeiten bin ich mit Mee, Diudiu und Elly zum obligatorischen Bluttest bei Dr. Oi. Ich möchte, wenn möglich, nach und nach alle Shelterhunde testen lassen, vorrangig, die ausgewachsenen Hunde, die ich zuletzt aufgenommen habe und die noch keine Doxy/Ferric Behandlung erhalten haben. 

Am Nachmittag füttere ich zuerst wieder die Welpen und einige große Hunde separat und einzeln und danach bekommen alle anderen Hunde ihren Teil. Danach nehme ich mir mal Zeit einfach bei den Hunden zu sitzen, nachdem ich die notwendigen Arbeiten verrichtet habe. Es ist schön zu sehen wie die Welpen miteinander und auch mit einigen großen Hunden spielen und herumtoben. Das Shelter ist ja quasi ein Gefängnis für die Hunde, aber dadurch, dass das Areal recht weiträumig ist und ich so gut als möglich die Tore zwischen den Bereichen offen lasse, wird ein annehmbarer Kompromiss zwischen relativer Sicherheit und relativer Freiheit erzielt.

Samstag, 28. September 2019

Mittags kommt Khun Dtu, die Vertreterin der Landeigentümer, mit einem Elektriker zum Shelter. Es wird vereinbart, dass die künftigen Stromrechnungen an Dr. Kwanchai gehen, der mich dann informieren wird wieviel ich zu bezahlen habe. Der Elektriker wird eine direkte Leitung vom Zähler zum Haus legen und einen Blitzableiter installieren. Das wird kommende Woche in Angriff genommen. 

Nachdem ich die Welpen und etliche der großen Hunde separat gefüttert und Medikamente verteilt habe, hole ich mir bei Khun Apisit 275 kg Trockenfutter. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, verstaue das Futter und säubere ein zweites Mal.

Freitag, 27. September 2019

Ich bin morgens im Shelter und säubere wie gewohnt. Anschließend verteile ich die Medikamente. Am Nachmittag bin ich wieder bei der PEA in Banglamung. Es stellt sich heraus, dass der Shelterzähler nicht von der PEA ist. Die Angestellten teilen mir mit, dass Zahlung von Rechnungen, die ich für andere Nutzer bezahlt habe, von der PEA Huai Yai erstattet werden. Ich fahre zur PEA Huai Yai und dort teilt man mir mit, dass ich in den kommenden Tagen vergütet werde. Am Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter und füttere zuerst die Welpen separat und danach die großen Hunde.

Donnerstag, 26. September 2019

Wieder die Routinesäuberung am Morgen. Danach füttere ich die Welpen einzeln und untersuche sie wieder nach Zecken. Am Nachmittag bin ich bei der PEA in Banglamung um Unstimmigkeiten der Stromrechnung zu beheben. Es stellt sich heraus, dass bisher immer andere Zähler abgelesen wurden und ich die Rechnung von anderen bezahlt habe. Morgen muss ich erneut mit dem Foto des Zählers vorstellig werden. 

In Naklua schaue ich nach Mirko, Anja, Sila und Hala. Ich finde sie alle in gutem Zustand. Hala hat etliche Kilos zugenommen. Danach bin ich im Naklua Slum. Ich sehe dort Nora und Nicky. Auch sie scheinen wohlauf zu sein. Als ich nach Mom schaue, teilt mir der Ladenbesitzer, in dessen Laden Mom immer gelegen hat mit, dass Mom gestorben sei. Angeblich sei er an Alterschwäche gestorben. Mom war allerdings erst acht Jahre alt. 

Im Talat Rung Roht, an dem ich vor Jahren mal Hunde in einem Abbruchhaus untergebracht hatte, entdecke ich in einem Buschbereich zwei Welpen in relativ gutem Zustand. Eine Anwohnerin teilt mir mit, dass insgesamt sechs Welpen mit Vater und Mutter im Busch hausen. Sie kämen am Abend heraus. Ich will versuchen, die Welpen zu impfen. Ob ich den Mutterhund einfangen kann bleibt abzuwarten. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Es hatte stark geregnet während ich in der Stadt war, aber alle Hunde sind trocken geblieben. Ronnie hat wieder ein Papilloma entwickelt. Ich werde es mit Immuplex behandeln. Khiaow, die beim Füttern in eine Beißerei verwickelt war und läuft wieder auf allen Vieren, nachdem ich sie drei Tage lang mit Carprofen behandelt habe.

Mittwoch, 25. September 2019

Nach der Säuberung füttere ich zunächst die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend nehme ich mir die Welpen vor und untersuche sie nach Zecken. Ich finde wieder einige Kleine zwischen den Pfoten. Am Spätnachmittag bin ich erneut im Shelter, säubere nochmal und verteile die abendlichen Medikamente.

Dienstag, 24. September 2019

Heute ist das Wetter bis zum Mittag sonnig, aber dann setzt wieder der tägliche Regen ein. Nach der Säuberung bin ich mit Nelson, Rosie und Shana bei Dr. Oi. Sie erhalten die dritte Kombiimpfung und die Tollwutimpfung. Wieder zurück im Shelter füttere ich die Welpen einzeln im Behandlungsraum, da sie sich nun hauptsächlich im oder am Haus aufhalten. Gerne liegen sie auch im Doppeltorbereich, wenn ich ihn auflasse. 

Ich ordere Wasser und der Wassermann hilft mir den zweiten Tank im Doppeltorbereich aufzustellen. Der wird mir als back-up für den Wassertank, an dem die Pumpe angeschlossen ist, dienen.

Montag, 23. September 2019

Es regnet bis in den späten Vormittag hinein. Mittags bin ich dann endlich im Shelter. Die Niederschläge haben deutliche Spuren hinterlassen, aber alle Hunde haben ein trockenes Plätzchen gefunden. Ich füttere zuerst die Welpen mit Reisfutter und danach die großen Hunde mit Reis- und Trockenfutter. 

Am Nachmittag habe ich mit Daisy einen Grooming Termin in der Chaiyapruek. Ich fahre weiter zum Tempel und versorge die Hunde. Anschließend machen wir unseren Strandgang. Nelly, die ich schon seit Wochen nicht mehr gesehen habe, finde ich trotz ausgiebiger Suche im Tempelbereich nicht. Auch Miwa sehe ich nicht. Luna ist vom Strand in den Tempelbereich gewechselt und scheint sich dort wohler zu fühlen. 

Am frühen Abend hole ich Daisy ab und bringe sie kurz geschoren zurück zum Shelter. Alle Hunde sind wohlauf. Um die Welpen mache ich mir keine besonderen Sorgen mehr.

Sonntag, 22. September 2019

Morgens ist als Erstes wieder Säuberung angesagt. Anschließend werden Medikamente und Fischöl verteilt. Am Vormittag kommt Pat und bringt vier Eimer Reisfutter mit. Sie untersucht die Welpen wieder nach Zecken und dazu noch Dodger. Dodger bekommt Bravecto. Anschließend werden die Welpen gefüttert. Nachdem Pat gegangen ist, fahre ich mit Kyra und Girly zu Dr. Oi, die eine Verbesserung des Fellzustandes feststellt. Sie empfiehlt die Amoksi Behandlung eine weitere Wochen fortzusetzen.