Montag, 30. September 2019

Beppe klingelt mich frühmorgens aus dem Bett. Einer seiner Hunde will seit Tagen nicht mehr aufstehen und frisst auch nicht mehr. Beppe sei mit dem Hund in der NPW Klinik gewesen und habe einen Bluttest machen lassen. Die Blutwerte seien normal. Beppe bittet mich mir den Hund anzusehen, da er nicht mehr weiterweiß. Nikita wimmert vor Schmerzen. Ich schaue mir den Testbogen an und bemerke, dass weder Nieren noch Leber getestet wurden. Deswegen bitte ich Beppe Nikita erneut testen zu lassen, da ich vermute, dass ihre Nieren geschädigt sind. 

Auf dem Rückweg kaufe ich Trockenfutter und Reis und liefere 60 kg Trockenfutter und 120 kg Reis bei Prajuab ab. Im Shelter verrichte ich meine Routinearbeiten und füttere die Welpen. Danach bin ich in Baan Amphur, liefere 45 kg Reis bei Ba Bät ab und bezahle sie für den kommenden Monat. 

Im Tempel versorge ich die Hunde und mache dann mit ihnen unseren Strandgang. Dieses Mal ist Taco auch mit dabei. Luna hat sich wieder am Strand eingefunden. Payu und Dotty halten sich mit Jake, Asa, Nico, Sadhu, Piak, Panya und Satya in der Vorhalle auf. Auf dem Tempelmarkt treffe ich auf Nero, Willie und Sushi, die von den Marktleuten offensichtlich gut versorgt werden, denn sie stehen gut im Futter. Nelly sehe ich wieder nicht. Beim Wachmann in der Thepprasit Soi sechs liefere ich 40 kg Trockenfutter für die Hunde dort ab. Ich treffe auf Jorie, Yukka und Silver. 

Beppe ruft mich an und teilt mir mit, dass Nikitas Nierenwerte weit über dem Limit liegen. Der Vet in der NPW Klinik habe ihm mitgeteilt, dass eine Behandlung aussichtslos sei. Bei Beppe schaue ich mir den Wert an. Der obere Normalwert liegt bei 1.7. Nikitas Wert liegt bei 15.6. Eine Rückführung des Wertes in den Normalbereich ist normalerweise nur bei einem Wert von nicht höher als 2.5 möglich. Wir bringen Nikita noch am späten Abend zu Dr. Kwanchai, der sie von ihrem Leiden erlöst. 

Ich befrage Dr. Kwanchai nach den möglichen Ursachen für die offensichtlich rapide Nierenschädigung. Er meint, dass Nikita mit Ratten in Berührung gekommen sein könnte. Beppe bestätigt, dass er Ratten in seinem Haus gefunden habe. Da ich bereits mehrere Hunde durch eine Leptospirose Infektion verloren habe, bei zweien durch einen PCR Test bestätigt, vermute ich, dass auch Nikita Opfer dieser gefährlichen bakteriellen Infektion zum Opfer gefallen ist. Symptomatisch für solch eine Infektion ist der rapide Nierenverfall bei einem sonst normalen Blutbild. Das Blutbild war bei Nikita ja ebenso in Ordnung wie auch bei Aya, Big Boy und Scottie. 

Wir bringen Nikita in die NPW Klinik, in der wir sie zur Einäscherung abgeben. Da es schon sehr spät am Abend ist, müssen die großen Hunde im Shelter mit der Fütterung bis morgen früh warten.

Sonntag, 29. September 2019

Ich bin heute den ganzen Tag im Shelter. Nach den Routinearbeiten bin ich mit Mee, Diudiu und Elly zum obligatorischen Bluttest bei Dr. Oi. Ich möchte, wenn möglich, nach und nach alle Shelterhunde testen lassen, vorrangig, die ausgewachsenen Hunde, die ich zuletzt aufgenommen habe und die noch keine Doxy/Ferric Behandlung erhalten haben. 

Am Nachmittag füttere ich zuerst wieder die Welpen und einige große Hunde separat und einzeln und danach bekommen alle anderen Hunde ihren Teil. Danach nehme ich mir mal Zeit einfach bei den Hunden zu sitzen, nachdem ich die notwendigen Arbeiten verrichtet habe. Es ist schön zu sehen wie die Welpen miteinander und auch mit einigen großen Hunden spielen und herumtoben. Das Shelter ist ja quasi ein Gefängnis für die Hunde, aber dadurch, dass das Areal recht weiträumig ist und ich so gut als möglich die Tore zwischen den Bereichen offen lasse, wird ein annehmbarer Kompromiss zwischen relativer Sicherheit und relativer Freiheit erzielt.

Samstag, 28. September 2019

Mittags kommt Khun Dtu, die Vertreterin der Landeigentümer, mit einem Elektriker zum Shelter. Es wird vereinbart, dass die künftigen Stromrechnungen an Dr. Kwanchai gehen, der mich dann informieren wird wieviel ich zu bezahlen habe. Der Elektriker wird eine direkte Leitung vom Zähler zum Haus legen und einen Blitzableiter installieren. Das wird kommende Woche in Angriff genommen. 

Nachdem ich die Welpen und etliche der großen Hunde separat gefüttert und Medikamente verteilt habe, hole ich mir bei Khun Apisit 275 kg Trockenfutter. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, verstaue das Futter und säubere ein zweites Mal.

Freitag, 27. September 2019

Ich bin morgens im Shelter und säubere wie gewohnt. Anschließend verteile ich die Medikamente. Am Nachmittag bin ich wieder bei der PEA in Banglamung. Es stellt sich heraus, dass der Shelterzähler nicht von der PEA ist. Die Angestellten teilen mir mit, dass Zahlung von Rechnungen, die ich für andere Nutzer bezahlt habe, von der PEA Huai Yai erstattet werden. Ich fahre zur PEA Huai Yai und dort teilt man mir mit, dass ich in den kommenden Tagen vergütet werde. Am Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter und füttere zuerst die Welpen separat und danach die großen Hunde.

Donnerstag, 26. September 2019

Wieder die Routinesäuberung am Morgen. Danach füttere ich die Welpen einzeln und untersuche sie wieder nach Zecken. Am Nachmittag bin ich bei der PEA in Banglamung um Unstimmigkeiten der Stromrechnung zu beheben. Es stellt sich heraus, dass bisher immer andere Zähler abgelesen wurden und ich die Rechnung von anderen bezahlt habe. Morgen muss ich erneut mit dem Foto des Zählers vorstellig werden. 

In Naklua schaue ich nach Mirko, Anja, Sila und Hala. Ich finde sie alle in gutem Zustand. Hala hat etliche Kilos zugenommen. Danach bin ich im Naklua Slum. Ich sehe dort Nora und Nicky. Auch sie scheinen wohlauf zu sein. Als ich nach Mom schaue, teilt mir der Ladenbesitzer, in dessen Laden Mom immer gelegen hat mit, dass Mom gestorben sei. Angeblich sei er an Alterschwäche gestorben. Mom war allerdings erst acht Jahre alt. 

Im Talat Rung Roht, an dem ich vor Jahren mal Hunde in einem Abbruchhaus untergebracht hatte, entdecke ich in einem Buschbereich zwei Welpen in relativ gutem Zustand. Eine Anwohnerin teilt mir mit, dass insgesamt sechs Welpen mit Vater und Mutter im Busch hausen. Sie kämen am Abend heraus. Ich will versuchen, die Welpen zu impfen. Ob ich den Mutterhund einfangen kann bleibt abzuwarten. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Es hatte stark geregnet während ich in der Stadt war, aber alle Hunde sind trocken geblieben. Ronnie hat wieder ein Papilloma entwickelt. Ich werde es mit Immuplex behandeln. Khiaow, die beim Füttern in eine Beißerei verwickelt war und läuft wieder auf allen Vieren, nachdem ich sie drei Tage lang mit Carprofen behandelt habe.

Mittwoch, 25. September 2019

Nach der Säuberung füttere ich zunächst die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend nehme ich mir die Welpen vor und untersuche sie nach Zecken. Ich finde wieder einige Kleine zwischen den Pfoten. Am Spätnachmittag bin ich erneut im Shelter, säubere nochmal und verteile die abendlichen Medikamente.

Dienstag, 24. September 2019

Heute ist das Wetter bis zum Mittag sonnig, aber dann setzt wieder der tägliche Regen ein. Nach der Säuberung bin ich mit Nelson, Rosie und Shana bei Dr. Oi. Sie erhalten die dritte Kombiimpfung und die Tollwutimpfung. Wieder zurück im Shelter füttere ich die Welpen einzeln im Behandlungsraum, da sie sich nun hauptsächlich im oder am Haus aufhalten. Gerne liegen sie auch im Doppeltorbereich, wenn ich ihn auflasse. 

Ich ordere Wasser und der Wassermann hilft mir den zweiten Tank im Doppeltorbereich aufzustellen. Der wird mir als back-up für den Wassertank, an dem die Pumpe angeschlossen ist, dienen.

Montag, 23. September 2019

Es regnet bis in den späten Vormittag hinein. Mittags bin ich dann endlich im Shelter. Die Niederschläge haben deutliche Spuren hinterlassen, aber alle Hunde haben ein trockenes Plätzchen gefunden. Ich füttere zuerst die Welpen mit Reisfutter und danach die großen Hunde mit Reis- und Trockenfutter. 

Am Nachmittag habe ich mit Daisy einen Grooming Termin in der Chaiyapruek. Ich fahre weiter zum Tempel und versorge die Hunde. Anschließend machen wir unseren Strandgang. Nelly, die ich schon seit Wochen nicht mehr gesehen habe, finde ich trotz ausgiebiger Suche im Tempelbereich nicht. Auch Miwa sehe ich nicht. Luna ist vom Strand in den Tempelbereich gewechselt und scheint sich dort wohler zu fühlen. 

Am frühen Abend hole ich Daisy ab und bringe sie kurz geschoren zurück zum Shelter. Alle Hunde sind wohlauf. Um die Welpen mache ich mir keine besonderen Sorgen mehr.

Sonntag, 22. September 2019

Morgens ist als Erstes wieder Säuberung angesagt. Anschließend werden Medikamente und Fischöl verteilt. Am Vormittag kommt Pat und bringt vier Eimer Reisfutter mit. Sie untersucht die Welpen wieder nach Zecken und dazu noch Dodger. Dodger bekommt Bravecto. Anschließend werden die Welpen gefüttert. Nachdem Pat gegangen ist, fahre ich mit Kyra und Girly zu Dr. Oi, die eine Verbesserung des Fellzustandes feststellt. Sie empfiehlt die Amoksi Behandlung eine weitere Wochen fortzusetzen.

Samstag, 21. September 2019

Vergangene Nacht hat es wieder bis in den Vormittag hinein heftig und anhaltend geregnet. Meine erste Sorge gilt den Welpen, aber sie haben alle, wie auch die anderen Hunde, den Regen gut überstanden. 

Am späten Vormittag kommen Marjon und Herman. Marjon hatte sich bevor Pat übernommen hatte, um Shana, Rosie, Bobo und Nelson gekümmert. Nachdem die beiden gefahren sind, füttere ich zuerst die Welpen mit Reisfutter und danach die anderen Hunde mit Trockenfutter. Danach säubere ich Haus und Gelände. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, säubere erneut und verteile die Medikamente an Girly, Kyra und Diudiu. Für die Nacht schließe ich wieder das Tor zwischen Haus- und Salabereich. Einige Welpen richten sich im Sala ein, einige im Haus. Da sie sich ein komfortables Loch unter dem Tor gegraben haben, können sie von einem Bereich in den anderen wechseln. Für die großen Hunde ist das nicht möglich.

Freitag, 20. September 2019

Pat kommt heute Morgen wieder mit einem Eimer Reisfutter. Während ich noch weiter säubere, nimmt sie sich wieder die Welpen im Behandlungsraum vor, dazu noch Elly die anschließend, wie auch Nina Bravecto bekommt. Zwischenzeitlich fängt es wieder stark an zu regnen. Um nicht völlig im Chaos unterzugehen, hebe ich den Reis für morgen auf und verfüttere an die Welpen, an Kenzo, Zaza und Elly Trockenfutter. 

Bevor es am Nachmittag wieder zu regnen anfängt, bin ich erneut im Shelter und verteile Amoksiklav und Ferric an Kyra, Diudiu und Girly. Die abendliche Separierung der Hunde funktioniert nur für die Großen. Die Welpen buddeln sich unter dem Tor durch und ich lasse sie entscheiden, in welchem Bereich sie sich aufhalten wollen.

Donnerstag, 19. September 2019

Ich füttere morgens die Welpen mit Reisfutter und danach die großen Hunde mit Trockenfutter. Während ich noch Haus und Bereiche säubere bekommen wir amtlichen Besuch. Da ich schon seit Wochen mit einer Inspektion vonseiten der Takhiantia Behörde rechne, bin ich nicht überrascht. Es stellt sich jedoch heraus, dass sich die Besucher als Beamte des Veterinäramts des Amphur Banglamung vorstellen. Geleitet werden sie vom Chef der Behörde, Dr. Samat. 

Nachdem sich Dr. Samat über mich und meine Arbeit informiert hat, lade ich ihn ein sich das Shelter von innen anzusehen. Dr. Samat schaut sich um und macht Fotos. In einer abschließenden Besprechung verweise ich ihn auf Dr. Kwanchai, der ja der offizielle Pächter des Landes ist. Dr. Samat teilt mir mit, dass er einen positiven Eindruck gewonnen habe und dass ich mich an ihn wenden könne, sollte ich Problemen gegenüberstehen. 

Am frühen Nachmittag bin ich in der Silverlake Klinik um Gray, Zaza und Kenzo abzuholen. Dr. Kwanchai hat mittlerweile mit Dr. Samat gesprochen und bestätigt dessen wohlwollende Haltung. Im Rahmen der kommenden SDF Inspektion im Dezember solle ein Meeting mit Dr. Samat stattfinden. 

Ich bringe Gray zu ihren Besitzern zurück und danach auch Kenzo und Zaza zum Shelter. Diudiu, Girly und Kyra bekommen ihre Medikamente und danach verteile ich Fischöl. Die Welpen bleiben bei den Hunden im großen Sala und ich schließe das Tor zum Hausbereich. Ich habe das Gefühl, dass die zeitweise Trennung beiden Gruppen guttut.

Mittwoch, 18. September 2019

Das Shelter ist in den vergangenen Tagen mehrfach unter Wasser gesetzt worden aber eine richtige Überschwemmung hat es nicht gegeben. Das neue Gras sprießt und den Hunden gefällt das kühle Wetter. 

Am Vormittag kommt Pat wieder mit Reisfutter für die Welpen. Heute nimmt sie die Welpen einzeln in den Behandlungsraum, um sie zu füttern und nach Zecken zu untersuchen. Sie findet nur einzelne aber die Welpen müssen nun regelmäßig untersucht werden. Adrian, Tara, Kyra, Rocco und Diudiu bekommen Bravecto verabreicht. Der Zeckenbefall ist zwar nicht besorgniserregend, aber muss im Keim erstickt werden. Ich reinige derweil gründlich das Haus. Nachdem Pat gefahren ist, mache ich eine zweite Säuberungsrunde und dann setzt wieder der nachmittägliche Regen ein. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Den anfallenden Hundekot entsorge ich ja alle zwei Tage in einem 20 Kubikmeter Aushub neben dem Shelter. Da der Pfad zum Aushub nach dem ständigen Regen völlig aufgeweicht ist, kann ich die Eimer nicht mehr hinkarren. Also muss ich sie 100 Meter weit schleppen und das ist mit einem erheblichen Kraftaufwand verbunden.

Die Welpen haben sich nun wohl entschlossen, die große Sala mit Bonnie, Toya, Zola, Darla, Roshi, Alex und einigen anderen Hunden, die sich mal hier und mal da aufhalten, zu teilen. Damit sich nicht zu viele Hunde im Haus aufhalten, habe ich mich entschlossen nachts das Tor zwischen dem Hausbereich und dem Salabereich zu schließen. Ich hoffe damit eventuellen Reibereien vorzubeugen.

Da der Tag relativ reibungslos verlaufen ist, brauche ich am Abend noch einen Tritt in die Zähne. Dr. Kwanchai informiert mich darüber, dass Jojo auf dem Operationstisch gestorben sei. Als ich Jojo im Wat Amparahm aufnahm, war er in keinem besonders guten Zustand und der Eingangsbluttest war nicht sehr ermutigend. Nachdem er aber die Doxy/Ferric Kur abgeschlossen hatte, hatte ich mich um ihn, obwohl er immer noch fragil war, keine Sorgen mehr gemacht. Deswegen hatte ich auch keine Bedenken ihn zur Sterilisation zu geben. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass Jojo während des Eingriffs aus Maul und Anus zu bluten anfing und nicht mehr aus der Narkose aufgewacht sei. Bei Gray, Kenzo und Zaza sei der Eingriff normal verlaufen.

Dienstag, 17. September 2019

Früh morgens hole ich Gray bei Nachbarn ab. Ich habe zu Gray Kontakt bekommen und mich bei ihren Besitzern erkundigt, ob sie sterilisiert ist. Das ist nicht der Fall und die Besitzer haben mir erlaubt Gray sterilisieren zu lassen. Ich fahre mit Gray zum Shelter, lade Kenzo, Jojo und Zaza ein und bringe die Hunde zur Silverlake Klinik. Kenzo, Jojo und Zaza sind außer den neuen Welpen die letzten, die noch nicht sterilisiert worden waren. 

Nach der Klinik bin ich bei den Tempelhunden. Payu liegt wieder auf seinem Platz unter der Bank in der Vorhalle. Ich versorge alle Hunde und fahre dann in die Stadt. Ein wolkenbruchartiger Regen setzt ein und hält stundenlang an. Ich flüchte mich zum Big C Extra, da ich nicht absaufen will. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Die Hunde haben den großen Regen gut überstanden. Rosie, Nelson, Shana, Oscar, Toto und Paco hatten sich zu den Hunden im großen Sala gesellt und Venus, Sita und Kofi sind im Welpenbereich Sala geblieben. Ich füttere zunächst die Welpen und danach die großen Hunde. Buffy bekommt zu letzten Mal Ferric. Ihre Doxykur ist nun auch beendet.

Montag, 16. September 2019

Pat kommt heute Morgen wieder mit Reisfutter für die Welpen. Während ich das Haus säubere, füttert Pat die Welpen in ihrem Bereich. Es fängt kraftig an zu gießen, sodass sich Pat mit den Welpen in die große Sala flüchtet. Ich bin im Haus mit den meisten großen Hunden, säubere weiter, verteile Medikamente und Fischöl. Nach einer Stunde hört der Regen auf. Draußen steht alles unter Wasser, aber wir und die Hunde sind trocken geblieben. Mit Pat wasche ich Kyra und Girly mit Malaseb. Am Spätnachmittag bin ich erneut im Shelter. Ich säubere die Bereiche und füttere die großen Hunde.

Sonntag, 15. September 2019

Heute Morgen füttere ich zuerst die Welpen mit Reisfutter und danach die großen Hunde mit Reisfutter und danach mit Trockenfutter. Anschließend wasche ich alle Schalen und Bleche aus und säubere erneut bis es anfängt kräftig zu schütten. Die Hunde liegen im Trockenen, nur ich werde klatschnass, indem ich herumrenne um zu schauen, ob alle auch ein trockenes Plätzchen gefunden haben. 

Am Spätnachmittag hört der Regen auf und ich fahre erneut zum Shelter. Girly, Kyra und Diudiu, die ähnliche Probleme hat wie die beiden, bekommen Amoksiklav. Paco, Oscar, Kofi, Venus, Sita und Toto werden ein zweites Mal entwurmt.

Samstag, 14. September 2019

Pat kommt heute Morgen mit Eimern Reisfutter. Nach der Säuberung füttert Pat die Welpen. Einige der großen Hunde füttere ich ebenfalls separat. 

Am frühen Nachmittag bin ich mit Girly und Kyra bei Dr. Oi. Deren Hautprobleme haben sich mit der Fischölverabreichung nicht wesentlich gebessert. Bei beiden Hunden wird ein Scrapetest durchgeführt, um festzustellen ob Räude vorliegt. Das ist nicht der Fall. Es kann sich somit um eine Pilzinfektion oder eine bakterielle Infektion handeln. Dementsprechend soll Bravecto und Amoksiklav für eine Woche verabreicht werden. Außerdem sollen die Hunde mit Malaseb gewaschen werden. Fischöl soll weiter gegeben werden. Ich lasse beiden Hunden Blut abnehmen. Es wird bei beiden eine leichte Anämie festgestellt. Die kann mit Ferric behandelt werden. 

Am Nachmittag bin ich bei Apisit und hole mir 200 kg Trockenfutter. Im einsetzenden Regen verstaue ich die Säcke im Shelter und mache noch einen Gang durch alle Bereiche.

Freitag, 13. September 2019

Nach der morgendlichen Routine kommt ein vom Landbesitzer bestellter Mann und schneidet Kokosnüsse. Das gibt natürlich wieder Chaos und ich bin froh, dass schließlich kein Hund von fallenden Kokosnüssen erschlagen wurde. Kurz danach kommt Pat mit einem Eimer Reisfutter, den sie an die Welpen verfüttert. Nachdem Pat gegangen ist, füttere ich die großen Hunde mit Trockenfutter. Ich stelle vermehrt Zecken an den Hunden fest. Bravecto ist bereits geordert und wird in den kommenden Tagen verteilt.

Donnerstag, 12. September 2019

Heute Morgen sehe ich Johnny tot im Sand liegen. Mein erster Gedanke ist, dass eine Beißerei stattgefunden hat, aber als ich ihn aufhebe und säubere, stelle ich keine Biss typischen Wunden fest. Nur sein Unterbauch weist einige kleine Löcher auf. Johnny ist ein großer, kräftiger Hund mit einigen Anteilen an Pitbull im Blut mit einem mächtigen Gebiss. Er ist auch zuvor nicht angegriffen worden. Ich schaue, ob andere Hunde Bisswunden aufweisen. Das ist nicht der Fall. Also muss ich annehmen, dass auch er Opfer einer Schlange geworden ist. 

Ich muss schauen, dass ich jemanden finde, der das Areal außerhalb des Shelters nach Schlangen absucht. Einen toten Hund vorzufinden ist schlimm, aber schlimmer ist für mich der Gedanke, dass es erneut einen treffen wird. Ich verpacke Johnny und fahre mit ihm zur Einäscherung in die NPW Klinik. 

Danach füttere ich zunächst die Welpen in ihrem Bereich und danach die großen Hunde. Anschließend fahre ich mit Amal zu Dr. Oi. Die Fäden werden gezogen und obwohl er noch eine Woche lang einen Kragen tragen muss, ist die Behandlung erstmal beendet. Am Spätnachmittag schaue ich erneut nach den Hunden und säubere das Areal.

Mittwoch, 11. September 2019

Heute Morgen kommt Pat erneut mit drei Eimern Reisfutter. Kurz nach ihr kommt auch Klaus die sechs Welpen besuchen. Die Welpen werden von Pat in ihrem Bereich gefüttert und danach bekommen auch die großen Hunde. 

Nachdem sich Pat und Klaus verabschiedet haben, fahre ich zu den Tempelhunden, versorge sie mit Trockenfutter und frischem Wasser und danach machen wir unseren Strandgang. Ich vermisse Payu. Er wird sich hoffentlich während der Nachmittagshitze verkrochen haben. 

Bei Apisit hole ich mir 100 kg Trockenfutter und fahre dann wieder zum Shelter. Dort bekommen etliche Hunde ihre Dosis Fischöl. Außer bei Shorty hat die Kur auch bei Kylie Wunder bewirkt. So gut wie sie nun aussieht, habe ich sie nicht gesehen seit ich sie kenne. Ab und zu darf auch ich mal kleine Erfolge verbuchen.