Samstag, 31. März 2018

Suzie, eine Touristin aus England, bittet mich mir einen Hund mit Hautproblemen im Wat Chaiyapruek in Huay Yai anzusehen. Die Hündin leidet an großflächigen Hautentzündungen über den gesamten Körper verteilt. Suzie und ihr Partner Antony haben sich entschlossen Daisy zu helfen und bitten mich für ihre Behandlung zu sorgen. Da die Behandlung vermutlich langwierig sein wird und kommt ein Aufenthalt in einer Klinik nicht infrage, obwohl Suzie und Antony für die Kosten aufzukommen bereit wären. Ich halte eine medikamentöse Behandlung kombiniert mit einer Behandlung mit der Thaikräuterpaste für sinnvoller. Wir verabreden uns für morgen Nachmittag, um mit der Behandlung zu beginnen. 

Anschließend bin ich im Shelter. Dort ist weiter gründliches Aufräumen und die Vorbereitung des Abtransportes des Sperrmülls durch Khun Thong angesagt. Nachdem ich die Hunde versorgt habe, bin ich im Tempel und versorge auch dort alle Hunde.

Freitag, 30. März 2018

Ich hole Jessica ab und fahre mit ihr nach Hause, wo sie die Hunde hütet, während ich auf der Immigration bin. Dann versuchen wir Adrian in den Rollstuhl einzuspannen, was uns auch gelingt. Allerdings schaffen wir es nicht den Rollstuhl so auszubalancieren, dass Adrian frei damit laufen kann. Jessica wird am Montag im Foundation Shelter sein und sich dort von Som einweisen zu lassen. Namchock fährt ja mit dem gleichen Model und das scheint zu klappen.
 
Am Nachmittag fahren wir zu Khun Duk und ich impfe die vier Welpen das dritte Mal. Der Pilzbefall an ihnen scheint abzuklingen.

Im Shelter verrichten wir die übliche Routine. Nun gibt es sogar Strom dort. Es liegt und steht noch einiges herum, was ich heraus haben will. Am Sonntag wird Khun Thong kommen und den Restmüll abholen.

Donnerstag, 29. März 2018

Darla hatte mich gestern gebeten einen ihrer Straßenhunde zum Sterilisieren zu bringen. Ich fahre heute Mittag zum Pratumnak und hole Honey, eine junge Hündin ab und bringe sie in die South Pattaya Klinik. Eigentlich sind heute Khun Duks vier Welpen für die letzte Impfung dran, aber Khun Duk hat keine Zeit und so verschieben wir die Aktion. 

Am frühen Nachmittag kommt Nut und ich arbeite am Schreibtisch. Da alle Hunde zusammen im Garten sein müssen und ich nicht garantieren kann, dass sie sich vertragen, muss ich zu Hause bleiben. Solange ich ein Auge auf die Hunde haben, sind sie auch ganz friedlich. 

Das Resultat für Pinky ist raus. Sie ist anämisch und muss einen Monat lang mit Doxy und Ferric behandelt werden.

Mittwoch, 28. März 2018

Mittags hole ich Pinky bei Meow ab und bringe sie zum Blut abnehmen zu Dr. Kwanchai. Der händigt mir Liver Support für Rocky aus. Die Tabletten müssen allerdings zweimal pro Tag gegeben werden, sodass ich Rocky dafür ins Haus nehmen muss. 

Ich nehme Pinky zu mir, bade sie, säubere ihre Ohren und entferne einige kleine Zecken aus ihren Pfoten. Dann entlasse ich sie in den Garten. Pinky war ja schon wochenlang bei mir, bis dann der Zwist mit Zola anfing. Sie findet sich sofort zurecht und einige Hunde kennen sie ja schon.

Am frühen Nachmittag bin ich im Shelter. Die beiden Käfige stehen bereits vor dem Tor. Ich säubere den Platz und fahre zur Werkstatt und bezahle die Käfige. Glücklicherweise helfen mir Bauarbeiter, die anfangen neben dem Shelter Fundamente legen, die Käfige über das Doppeltor zu hieven. Nun sieht das Shelter schon relativ aufgeräumt aus, der Rest wird am Sonntag erledigt. 

Ich fahre zum Tempel, schnappe mir Rocky und nehme ihn mit nach Hause. Zunächst entlasse ich ihn erst einmal wieder in den abgesperrten Bereich, den er ja schon kennt und nach der Fütterung am späten Abend nehme ich ihn ins Haus, damit die Hunde ihn sich ansehen können. Die Phase der Beschnupperns dauert nur zwei Minuten, dann läuft Rocky schon unbehelligt in den Garten. Nur Hala und Tommy machen ein wenig Putz; die großen Hunde lassen Rocky in Ruhe. 

Johnny und Pinky waren schon im Haus Mabprachan befreundet und nehmen ihre freundliche Beziehung sogleich wieder auf. Tayo und Rudi wiederum mögen sich überhaupt nicht. Meow erzählte mir, dass sie sich schon bei ihr immer wieder angegiftet hatten. Sobald das Zähnefletschen Überhand nimmt, gehe ich dazwischen. Die Hunde wissen alle, dass der Spaß bei mir Grenzen hat und hören recht gut auf mich.

Dienstag, 27. März 2018

Am Vormittag fahre ich in die South Pattaya Klinik und lasse einen Bluttest für Rocky durchführen. Dann fahre ich mit Rocky zum Tempel, wo uns Ae und Beppe erwarten, die gerade die Hunde füttern. 

Ich entlasse Rocky wieder an den Strand und fahre dann mit Ae und Beppe zum Shelter. Später kommt auch Khun Duk hinzu, die Hähnchenfleisch mitbringt. 

Auf dem Rückweg in die Stadt halte ich bei dem Handwerker, der die beiden Käfige bereits fertiggestellt hat. Morgen Nachmittag sollen sie geliefert werden. 

Ich fahre weiter zu Meow und impfe E-sahm, E-sie, Bele und Boy das dritte und letzte Mal. Pinky hat heftig aus der Nase geblutet. Ich möchte morgen feststellen lassen, woran das liegen mag. Ein Bluttest könnte Aufschluss geben. 

Anschließend bin ich bei Claudia und impfe fünf ihrer Hunde. Am frühen Abend bin ich mit Hala in der NPW Klinik, wo ihr der Verband um den Schwanz entfernt wird. Die Abschürfung sollte nun ohne weitere Behandlung abheilen. 

Zum Schluss bin ich noch beim Wachmann an der Pattaya Mail und impfe Surya, Berta, Silver und den weißen, namenlosen Rüden. Die anderen Hunde sind angeblich von einem Ausländer geimpft worden. 

Abends informiert mich Dr. Kwanchai über Rockys Bluttestresultate. Außer einem erhöhten Leberwert, der nicht ungewöhnlich bei Straßenhunden sei, liegen alle weiteren Werte im Normalbereich. Ich werde versuchen Rocky mit Nahrungsergänzung zu helfen.

Montag, 26. März 2018

Mittags nehme ich Nura an Bord und fahre mit ihr zum Shelter. Nachdem sich der erste Sturm gelegt hat und ich den Platz gesäubert habe, vereinige ich Nura mit Biaow und Lina. Die drei haben eine Plattform für sich allein, die sie heftig verteidigen. Auch Nura ist sofort dabei. Mit jedem Besuch räume ich in wenig mehr auf und entsorge Zeug. Ich habe das Bestreben den Platz so ordentlich und sauber wie möglich zu halten, was bei nun 26 Hunden, die dort leben, nicht immer einfach ist. 

Bei einem anschließenden Besuch bei Rita und Ernest organisiere ich ein Treffen mit Michael und Maria, den vorigen Besitzern von Stella, dort. 

Danach bin ich im Tempel. Nero und Willie haben sich bereits ihrer Halsbänder entledigt, die allerdings auch alles andere als zweckmäßig waren. Die anderen Hunde tragen noch ihre Halsbänder, aber einige haben schon die Marken verloren. Ich versorge alle Hunde und schmiere Nico erneut mit der Paste ein. Er hat ein paar ordentliche Löcher im Fell. 

Dann schnappe ich mir Rocky. Rocky ist in besserem Zustand als Toby, hat jedoch auch Hautprobleme. Zu Hause bade ich ihn ausgiebig, flöße ihm Fischöl ein und entlasse ihn in den abgesperrten Bereich.

Sonntag, 25. März 2018

Morgens fahre ich direkt mit Toby zu Dr. Kwanchai. Der hat bereits die Resultate der Blutuntersuchung vorliegen. Die roten Blutkörperchen sind weit unter dem Limit wie auch die Anzahl der Blutplättchen. Am besorgniserregendsten aber sind Tobys Nierenwerte. BUN liegt bei 150. Spätestens ab 130 gibt es keinen Weg mehr zurück.

Nachmittags besorge ich Kochsalzlösung für eine von Meows Katzen. Meow teilt mir mit, dass Anna wieder einen Anfall gehabt habe. Sie habe sie noch Spätabends in die Klinik gebracht. Anna ist wieder zurück und muss medikamentös behandelt werden. 

Da ich Nura wieder mit Biaow und Lina vereinigen möchte, nehme ich sie zunächst mit nach Hause. Ich bade sie ausgiebig, entferne Zecken und gebe ihr Bravecto. Danach sperre ich sie in den abgesperrten Bereich, aus dem sie jedoch bald entkommt und sich auf einer Gartenbank niederlässt. Die Hunde scheinen kein Problem mit ihr zu haben. 

Rudi hat es auch nicht mehr im abgesperrten Bereich ausgehalten und hält sich nun auch mit den anderen Hunden im Garten auf. Obwohl Kenji keinerlei Anzeichen von Aggression zeigt, lasse ich ihn jedoch lieber von den anderen Hunden getrennt, insbesondere wenn ich außer Haus bin. Er hält sich sowieso lieber im Haus auf.

Samstag, 24. März 2018

Seitdem Toby bei mir ist, frisst er nicht. Alles was ich ihm anbiete verweigert er. Die Nacht hat er mit Adrian und Rudi im abgesperrten Bereich verbracht.

Mittags bin ich im Shelter. Ich säubere den Platz und nach einer Stunde kommt Meow mit einem Truck und einigen Leuten. Meow lässt alles aufladen, was sie gebrauchen kann. Auch zwei der Käfige, die ihr gehören. Einen lässt sie mir. Auf dem Rückweg halte ich bei dem Handwerker, der mir das Doppeltor gemacht hatte, und bestelle bei ihm zwei neue Käfige.

Am Nachmittag bin ich mit Toby in der South Pattaya Klinik. Ich lasse ihm Blut abnehmen, um festzustellen, was die Ursache seines Leidens ist. Nachdem ich Toby zurückgebracht habe, hole ich Cho bei Prajuab ab. In der South Pattaya Klinik erhält sie die dritte Chemo. Anscheinend hat die Behandlung schon etwas gebracht, denn Chos Atem rasselt nicht mehr. Ich bringe Cho zu Prajuab zurück und versorge dann die Hunde im Haus. Toby geht es nicht gut. Er hat Galle erbrochen und sein Kot ist nichts weiter als blutiger Schleim.

Freitag, 23. März 2018

Alana wurde gestern Nacht umrundet und deswegen sperrte ich sie in den abgesperrten Bereich zu Adrian und Rudi. Heute Morgen ist sie daraus verschwunden und ich finde sie im Garten wieder. Sie muss sich durch das Gitter gezwängt haben. 

Vormittags fahre ich mit Hala in die NPW Klinik. Der Verband um ihren Schwanz muss gewechselt werden und ich möchte wissen, ob gewisse Hautstellen von Pilz befallen sind. Es wird Entwarnung gegeben. Hala hat ja ein sehr kurzes, schwarzes Mausefell und darauf sieht man jede Macke. 

Auf meiner anschließenden Ivermectin Tour behandele ich als Erste Yon und dann die Resort Hündin. Dann fahre ich zum Tempel und behandele Orio, Nico, Neung, Song, Sahm, Roscoe und Rocky. Anschließend schmiere ich Nico, Neung, Asa und Diva mit der Thaikräuterpaste ein. Alle drei haben Löcher im Pelz. Dann schnappe ich mir Nero, Willie, Nelly und Sushi und verpasse ihnen ein Halsband mit Tollwutmarke. 

Nachdem ich alle Hunde mit Futter und Wasser versorgt habe, fahre ich zum Shelter. Ich zersäge drei große, hinfällige Bananenstauden und entsorge sie. Danach säubere ich wie üblich den Platz, verteile Trockenfutter und fülle Wasser auf. 

Wieder in Pattaya fahre ich kurz bei Meow vorbei, um den morgigen Abtransport von Sheltereinrichtungen, die Meow gehören, zu organisieren. Währenddessen ruft mich Beppe an, der befürchtet, dass Brownie im Sterben liegt. Als ich bei Beppe ankomme, ist Brownie bereits gestorben. Beppe ist untröstlich, aber für Brownie ist es das Beste, da er seine Bewegungen nicht mehr kontrollieren konnte. Vermutlich hatten die Metastasen sein Stammhirn angegriffen. Gemeinsam bringen wir Brownie in die South Pattaya Klinik, wo wir ihn Dr. Kwanchai zur Einäscherung übergeben.

Donnerstag, 22. März 2018

Frühmorgens bade ich als Erstes Toby. Obwohl er am Strand ständig vor mir weggelaufen ist, ist er nun zutraulich und hält beim Einshamponieren still. Nachdem ich Rudi und Adrian versorgt habe und Haus und Garten gemacht habe, lasse Toby ins Freie. Toby hält sich dicht an mich und ich stelle ihn den anderen Hunden vor, die alle ganz nett zu ihm sind. Plötzlich zieht nun Toby auch seinen Hinterlauf nicht mehr nach. Das zeigt mir, dass er nun relativ entspannt ist. Während ich dies hier schreibe, liegt er schon ganz friedlich mit Kenji, Johnny, Patty, Lena, Hala, Tayo und Tommy um meinen Schreibtisch herum. Als allerdings Tayo ihn kurz anblafft, läuft er wieder auf drei Beinen. Die Hinkerei scheint also eher ein psychisches Problem zu sein.

Bis zum frühen Nachmittag warte ich auf bestellte Kombiimpfstoffe, die angeblich morgens angeliefert werden sollten. Um ein Uhr fängt es dann noch an zu regnen, sodass mein Tagesplan Makulatur ist. Nut kommt um zwei und um halb fünf kommt der Impfstoff schließlich und ich bringe sogleich 50 Einheiten zur Foundation.

Da Toby kaum Trockenfutter zu sich nimmt, kaufe ich Nassfutter für ihn. Das jedoch mag er auch nicht. Gegen seine Hautprobleme erhält er eine Dosis Ivermectin. Adrian wird mit Ferric versorgt und Rudi mit Augentropfen. Rudi verträgt sich gut mit Toby, sodass Toby nachts über mit ihm und Adrian im abgesperrten Bereich bleiben kann.

Mittwoch, 21. März 2018

Gerhard kommt am frühen Vormittag und holt sich Entwurmungstabletten bei mir ab, die ich günstig kaufen konnte. Gerhard sterilisiert Hunde im Phratumnak Gebiet. 

Mittags liefere ich 200 kg Trockenfutter im Foundation Shelter ab und dazu noch 40 Einheiten Tollwutimpfstoff. Dem Lifestock Department sind sie ausgegangen und ich hatte noch 55 Einheiten. Mein Lieferant kann auch nicht mehr liefern. Soviel zu der Aussage der Regierung, dass Impfstoffe für 10 Millionen Tiere vorrätig seien. 

Anschließend liefere ich Wan Song 40 kg Trockenfutter, 20 kg Katzenfutter und Streusand. Wan teilt mir mit, dass Teddy, der kränkelnde Hund auf dem Parkplatz vor dem Zign Hotel, gestorben sei. 

Ich fahre weiter zu Taco, Luna und Yumi. Yumi hatte ja bei der vergangenen Impfaktion der drei gefehlt. Ihre Impfung hole ich nun nach und sie bekommt ebenfalls eine Marke ans Halsband gehängt. 

Am Nachmittag hole ich Prince aus der Silverlake Klinik und bringe ihn wieder zum Sala zurück. Seine Chemotherapiebehandlung ist abgeschlossen. Geimpft wurde Prince auch gleich noch. Die letzte Impfung für den Welpen der Obdachlosen ist ebenfalls fällig. 

Ich mache mich auf die Suche nach Toby und finde ihn unter einem Fischerboot. Es gelingt mir ihn herauszuziehen und in die Box zu verfrachten, die Prince gerade verlassen hatte. Mit Toby fahre ich zum Shelter. Anscheinend hatte es in Baan Amphur stark geregnet, denn der Platz ist aufgeweicht. Die Hunde aber sind in Ordnung. Biaow und Lina liegen noch auf ihrem angestammten Platz. Ich werde auch noch Nura dazu holen. Lina und Nura haben ja ihr ganzes Leben mit Biaow verbracht. 

Zurück im Haus bringe ich Toby erstmal im Gästebad unter. Morgen wird er gebadet. Toby ist in schlechtem Zustand. Er ist abgemagert und zieht sein linkes Hinterbein nach. Ein Bluttest wird hoffentlich Aufschluss geben, wie ich ihn zu behandeln habe.

Dienstag, 20. März 2018

Biaow und Lina haben die Nacht mit den anderen Hunden draußen verbracht. Nur Kenji und Hala waren im Haus. Ich habe nun den hinteren Bereich des Hauses, in dem Adrian vorzugsweise liegt, vom Garten abgesperrt, um möglichen nächtlichen Attacken ihm gegenüber vorzubeugen.

Mittags fahre ich zu Meow, impfe Snowwhite und nehme Rudi an Bord. In der NPW Klinik werden seine Augen untersucht. Mir wird empfohlen, die Augen mit Eye Lotion sauber zu halten und ihm zweimal täglich antibiotische Tropfen zu verabreichen. Die kommenden zwei Wochen wird deswegen Rudi bei mir bleiben müssen. Ich bringe ihn in den abgesperrten Bereich. Rudi und Adrian müssen sich nun miteinander vertragen. 

Am Spätnachmittag fahre ich mit Biaow und Lina zum Shelter. Sie und Nura haben ja dort schon einige Zeit verbracht und ich setze sie wieder auf ihren Stammplatz, auf dem sie sich auch schnell zurechtfinden. Zwei große Bananenstauden sind umgebrochen. Ich entsorge das Blattwerk. Morgen muss ich mit einer Säge den Rest besorgen. 

Zurück im Haus haben sich Adrian und Rudi offensichtlich vertragen. Sie liegen allerdings zwanzig Meter voneinander entfernt. Adrian bekommt wie jeden Abend Ferric und Carprofen. Eine Infusion erhält er nun nur noch jeden zweiten oder dritten Tag. Rudi reinige ich die Augen und verabreiche Augentropfen. Brownies Bluttestresultate fallen gut aus, nur die Anzahl der Blutplättchen ist zu niedrig. Dieses Problem kann jedoch mit gutem Futter behoben werden. Wenn kein neurologisches Problem durch den Krebsbefall vorliegt, müsste Brownie wieder auf die Beine kommen.

Montag, 19. März 2018

Mit Tayo an Bord hole ich Jessica ab und wir fahren gemeinsam zum Pinnacle, wo wir Tayo den vorläufig letzten Nachmittag mit Joachim und Mabel gönnen. Jessica fliegt Anfang Juni zurück und nimmt Tayo mit wenn alles klappt. 

Jessica und ich sind dann im Shelter. Ich säubere den Platz und füttere die Hunde und Jessica macht Ohrenpflege. Wir nehmen Snowwhite mit an Bord und bringen sie zu Meow zurück. 

Dort stelle ich fest, dass mit Rudis Augen etwas nicht stimmt. Eine Untersuchung steht morgen früh an. Meow hatte mich gebeten Biaow und Lina herauszunehmen, zu baden und mit der Thaipaste zu behandeln. Sie möchte auch, dass die beiden Hunde wieder zurück ins Shelter gehen, da sie nicht stubenrein sind. Nura könne bleiben. 

Zurück im Haus bade ich Biaow und Lina und anschließend entfernen wir Zecken und schneiden Nägel. Über Nacht bleiben die beiden Hunde bei mir und morgen werden sie im Schelter weiter behandelt. 

Am Spätnachmittag holen wir Tayo vom Pinnacle ab und ich bringe Jessica zurück. Anschließend fahre ich zu Beppe. Wir wollen einen Bluttest an Brownie vornehmen lassen. In der South Pattaya Klinik wird Brownie eine Probe entnommen. 

Abends sind Biaow und Lina eine Weile mit den anderen Hunden zusammen ohne dass es größere Animositäten gibt. Ich habe den Eindruck, dass es ihnen gut bei uns gefällt. Leider müssen sie nun erstmal wieder in den Shelter zurück.

Sonntag, 18. März 2018

Frühmorgens treffe ich mich mit Meow im Baan Amphur Shelter. Meow hat dort noch einige Gegenstände, die sie am kommenden Samstag abholen will. Ich impfe Maimai, Alex und Bonnie. Big Boy und Amal entziehen sich mir. 

Nachdem ich den Platz gesäubert und die Hunde versorgt habe, impfe ich im Chickentempel Orio und Brutus. Ich sehe Sido und auch er wird von mir geimpft. Am Strand impfe ich Aisha und Rocky. Nero, Willie, Sushi und Nelly scheinen sich mit den Tempelhunden vermischen zu wollen. Sie navigieren zwischen dem Chickentempel und der Vorhalle hin und her. 

Am Nachmittag bin ich wieder mit Hala und Adrian in der NPW Klinik. Hala muss nun nur noch alle drei Tage zum Verbandswechsel und Adrian alle zwei Tage. Die Schwellung an seinen Bisswunden ist zurückgegangen.

Samstag, 17. März 2018

Am frühen Vormittag bin ich mit Adrian und Hala in der NPW Klinik. Die Wundheilung macht bei beiden Fortschritte. Hala trägt seit gestern einen Kragen, mit dem sie sich mittlerweile abgefunden hat. Neuerdings spielen Johnny und sie häufig miteinander und der Kragen hindert die beiden dabei kaum. 
 
Insgesamt vertragen sie alle Hunde so gut, dass ich kaum mal eingreifen muss. Alle hören recht gut und Adrian kommt nun auch wieder aus seiner Ecke hervor. Obwohl er jeden vorbeigehenden Hund ankläfft, will er doch nicht ausgeschlossen sein. Alana hält sich vorwiegend im Garten auf, ist jedoch nun etwas entspannter. Allerdings bin ich immer noch ihr einziger Bezugspunkt. 
 
Am frühen Nachmittag werden mir 800 kg Trockenfutter angeliefert. 600 kg sind für „meine“ Hunde und 200 kg gehen an Som. Während der Lieferung sperre ich alle Hunde ins Haus; Alana kommt ausnahmsweise in mein Schlafzimmer, da sie zuvor nur ganz kurz mal im Haus war. Nachdem der Lieferwagen wieder aus dem Tor ist, hole ich Alana und bringe sie wieder in den Garten. Überraschenderweise macht sie danach einen Besuch im Haus, geht dann jedoch gleich wieder. 
 
Am Spätnachmittag hole ich Cho bei Prajuab ab und bringe sie in die South Pattaya Klinik für eine weitere Chemotherapiebehandlung. Gleich danach bringe ich sie zurück. Zurück im Haus stelle ich fest, dass der Verband um die Wunde an Halas Schwanz zerfetzt ist. Ich gehe davon aus, dass Johnny der Übeltäter war. Hala ist extrem empfindlich und so muss die Wunde bis morgen offen bleiben. Das kann auch etwas Gutes haben.

Freitag, 16. März 2018

Am frühen Vormittag fahre ich mit Adrian und Hala in die NPW Klinik. Adrians Bisswunde ist noch offen und hat eine Schwellung verursacht. Hala hat seit zwei Tagen eine offene Stelle an ihrem Schwanz, die sich nun entzündet und vergrößert hat. Mit beiden Hunden muss ich nun wieder täglich zur Wundversorgung. 

Ich bringe die Hunde zurück und hole Brownie aus der South Pattaya Klinik. Beppe bereitet Brownie ein kühles Plätzchen, damit der sich wieder erholen kann. 

Am frühen Nachmittag bringe ich Tayo zum Pinnacle und fahre dann weiter zum Shelter. Im Tempelmarkt liefere ich 60 kg Reis bei Ba Bät ab und im Food Shop erhalte ich 40 kg Trockenfutter, die Susanne mir gespendet hat. Zudem erhalte ich von ihr eine Geldspende. 

Am frühen Abend impfe ich dann noch zwei Hunde am Amari Strand. Einer davon ist Soda, den Khun Toy mir anempfohlen hatte und der andere liegt immer mit Boss zusammen bei einer Gruppe von Mototaxi Fahrern. Mit Soda hilft mir ein netter Holländer und mit dem anderen Hund einer der Taxifahrer. Beide Hunde erhalten eine Marke an ihre Halsbänder. 

Seit der Beißerei hält sich Adrian von den anderen Hunden abseits und hat sich ein Plätzchen hinter dem Haus gesucht. Das hat den Vorteil, dass die anderen Hunde von seiner Knurrerei verschont bleiben und sich nun auch sehr gut vertragen. Boss zieht es immer noch vor auf dem Sofa zu liegen, aber ich schmeiße ihn nun öfter hinaus und er hat auch die vergangene Nacht draußen verbracht. Alana scheint sich allmählich besser einzugewöhnen, hält sich jedoch genau wie Boss, abseits. Sie liegt meistens auf der Wiese neben dem Pool. Ich habe ihr vorsichtshalber auch eine Marke ans Halsband gehängt, denn sie wird jede Gelegenheit nutzen, um zu entwischen. Bei Boss habe ich diese Befürchtung nicht.

Donnerstag, 15. März 2018

Beppe ruft mich morgens ganz verzweifelt an. Brownie bewege sich kaum und habe einen unregelmäßigen Herzschlag. Als ich ankomme, sitzt Beppe neben dem liegenden Brownie wie bei einer Totenwache. Brownie lebt aber noch. Dr. Kwanchai diagnostiziert einen Hitzekollaps und hängt Brownie an den Tropf. Schon nach wenigen Minuten hebt Brownie wieder den Kopf und Beppe informiert mich am Nachmittag, dass es Brownie wieder so gut gehe, dass er morgen entlassen werden kann. 

Nachdem ich Beppe zurückgebracht habe, fahre ich zum Haus von Khun Duk und impfe die vier Welpen das zweite Mal. Am frühen Nachmittag bringe ich Tayo zum Pinnacle. Nut kommt und putzt das Haus und ich regele den Versicherungsfall. Die Werkstatt teilt mir mit, dass eine neue Heckklappe bestellt werden müsse. Am frühen Abend hole ich Tayo wieder ab. 

Abends erhält Adrian seine Infusion. Mit ihm ist es gar kein Problem. Adrian liegt die ganze Zeit ruhig da und die Lösung läuft wie sie soll. Hilfreich ist natürlich auch, dass ich bequem bei ihm sitzen kann und ich nun einen ordentlichen Behandlungstisch mit Infusionsständer zur Verfügung habe.

Mittwoch, 14. März 2018

Ich hole Jessica morgens ab und wir fahren zu dem kleinen Laden vor dem Taco, Luna und Yumi liegen. Taco und Luna sowie der Ladenhund sind anwesend und werden geimpft. Die Hunde erhalten ein Halsband mit einer Marke, die besagt, dass sie gegen Tollwut geimpft sind. Bei Yumi muss das nachgeholt werden. 

Anschließend fahren wir zu Mirko, Anja und Sila, die ebenfalls geimpft und mit einer Marke versehen werden. Wir treffen dabei einen Anwohner, der uns mitteilt, dass er sich um die Hunde kümmere. Er fragt auch nach Hala. Für seine zwei Hunde zu Hause gebe ich ihm 2 Einheiten Tollwut Impfstoff. 

Danach fahren wir zu Som und geben ihr 50 Einheiten Combiimpfstoff. Wir fahren weiter zum Tempel, wo Beppe und Ae auf uns warten. Ich impfe Asa, Jake, Scottie, Nema, Panya, Satya, Nico, Nero, Willie, Sushi, Nelly, Neung, Song, Sahm, Diva und Roscoe. 

Beppe und Ae fahren zurück und Jessica und ich zum Shelter. Wir säubern den Platz und füttern und tränken die Hunde, die alle wohlauf sind. Elly läuft wieder rund. Wieder zu Hause holen wir Adrian ab und sind mit ihm in der NPW Klinik. Dann bringe ich Jessica zurück. Abends teilt mir Dr. Kwanchai mit, dass Mae gestorben sei. Sie sei einem Leberversagen erlegen.

Dienstag, 13. März 2018

Alana hat die Nacht mit den meisten Hunden im Garten verbracht; Boss war von seinem Sofaplatz nicht herunterzukriegen und Kenji war wie immer im Haus. Nachdem ich Haus und Garten in Ordnung gebracht habe, koche ich Reis und Hühnchenbrustfilets für die Hunde. Mittags bin ich bei Meow und impfe E-sahm, E-si, Bele und Boy. Danach bringe ich Tayo zu Joachim und Mabel.

Am Spätnachmittag bin ich mit der Versorgung der Hunde im Shelter fertig. Das neue Doppeltor ist ein wahrer Segen und erspart mir etlichen Stress beim Rein- und Rausgehen. 

Als ich von der Zufahrt vom Shelter in die Sukhumvit einbiegen will, rammt mich eine unaufmerksame Thai mit ziemlichem Verve, sodass ich einen guten Schlag ins Genick bekomme. Die Heckklappe ist eingebeult und kann nicht mehr geöffnet werden. Den Wagen der Frau hat es allerdings schlimmer erwischt. Die ganze linke Seite ist verzogen, sodass die Beifahrertür nicht mehr geöffnet werden kann. Die Sachlage ist klar und unbestritten. Der Versicherungsagent der Dame kommt und nimmt den Schaden auf. Dabei füllt er etliche Formulare aus, sodass sich die ganze Geschichte eineinhalb Stunden lang hinzieht. 

Schließlich kann ich im Pinnacle Tayo abzuholen. Noch auf dem Parkplatz ruft mich Khn Yupin an. Sie habe Mae, die Hündin, die wir mehrmals vergeblich einzufangen versucht hatten, unter Kontrolle. Mae sei in schlechtem Zustand und offensichtlich ernstlich krank. Ich verstaue Tayo schnell auf den Beifahrersitz und fahre zum Busch, wo ich mit Hilfe von Khun Yupin Mae in den Käfig bekomme. In der South Pattaya Klinik frage ich Dr. Kwanchai nach seiner Einschätzung. Er vermutet Mangelernährung und Anämie. Ich habe da so meine Zweifel, da die Verschlechterung des Zustandes relativ rasch verlief. Ich lasse Mae in der Klinik und Dr. Kwanchai wird versuchen sie wieder auf die Beine zu bringen. Abends gibt es dann zu Hause endlich Reis mit Hühnchen für die Hunde.

Montag, 12. März 2018

Frühmorgens bin ich im Baan Amphur Shelter. Das Doppeltor System wird errichtet und der neue Käfig in den Innenraum gebracht. Ich halte derweil die Hunde im Zaum, damit der Handwerker in Ruhe arbeiten kann. 

Am frühen Nachmittag bringe ich Tayo zu Joachim und Mabel. Danach bin ich wieder im Shelter und versorge die Hunde. Anschließend schaue ich nach Beppes vier Hunden, die sich ja abgesondert hatten. Ihre Futtercontainer sind noch halb gefüllt. Ich vermute, dass sie sich nun auch Futter von den Mönchen holen. 

Nachdem ich Tayo abgeholt und nach Hause gebracht habe, fahre ich am frühen Abend an den Amari Strand. Ich finde Alana schlafend vor und sie lässt sich von mir aufnehmen und zum Auto tragen. In den Käfig aber will sie nicht und wehrt sich mit aller Kraft. Dass sie mich dabei nicht beißt, rechne ich ihr hoch an. Schließlich gibt sie auf und ich bringe sie nach Hause. In der Nacht lasse ich sie mit allen Hunden außer Kenji im Garten.