Samstag, 28. Februar 2015

Morgens empfangen mich Nacho und Jira in der Tiefgarage und bekommen ihre Medikamente. Nacho und Jira verstehen sich mittlerweile recht gut. Jira ist zwar von Nachos jugendlichem Ungestüm nicht immer begeistert, aber sie hat sonst keinen Anschluss, genauso wie Nacho, der von Ivan und Sascha nicht geduldet wird.

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Tesco, hole 50 kg Reis und fahre damit in Richtung Tongklom. Auf dem Wege dorthin kaufe ich zwei Sack Welpenfutter im Snoop Dog Shop. In Tongklom liefere ich 15 kg bei der Frau ab, die Anika und Cleo versorgt und gebe ihr 300 Baht Futterhilfe. Ich sehe auch Aura wieder, die mich von hinten anstupst. Zu ihr habe ich eine besonders innige Beziehung und ich glaube sie zu mir auch. Erfreut bin ich auch über den Zustand von einem großen Rüden, den ich öfters mit Ivermectin gegen Räude behandelt habe. Er war immer sehr zurückhalten bis tendenziell feindselig und ich kam nie näher als zehn Schritte an ihn heran. Sein Fell sieht nun wesentlich besser aus und er schnuppert an meiner ausgestreckten Hand.

Am Markt vor dem Tor des Wat Amparahm suche ich vergeblich nach Ba Bät. Glücklicherweise treffe ich auf die Frau, die den Markt organisiert und kann ihr 20 kg Reis und 2,000 Baht für Ba Bät aushändigen. 

An der Vorhalle begrüßen mich nur Yoshi, Jaha, Nema und Chuki. Die Futterbehälter sind noch teilweise gefüllt. Ich fülle sie auf und säubere und fülle die Wasserbehälter. Es scheint, dass ein Hahn nun dauerhaft geöffnet bleibt. Mittlerweile sind auch die großen Hunde eingetrudelt und wir machen uns auf an den Strand. Am Sala sehe ich Rocky und Toby in der Entfernung. Als Rocky auf mich zulaufen will stürzt sich die ganze Meute auf ihn und ich muss sprinten, um die Hunde zu trennen. Ich beruhige Rocky und gehe dann mit der Meute zum Sala, wo ich auch auf Prince, Roscoe, Aisha, Toby und einen Hund treffe, den ich nicht kenne, von dem ich aber weiß, dass er sich am Sala aufhält. Es ist offensichtlich so, dass nun auch Rocky nicht mehr von den großen Hunden, das sind Arnie, Shana, Scottie, Lizzy, Rashid, Jake, Jimbo, Nico und Asa geduldet wird. Toby hatte sich ja schon zuvor Abseits gehalten, da er drangsaliert wurde und Rocky hat zu ihm gehalten. Prince hatte permanent Stress mit Shana und hält sich nun auch Abseits. Aisha und Roscoe gehörten nie zu der Meute; sie hielten sich zuvor vornehmlich an den Booten auf. Der Sala bietet ihnen aber besseren Schutz. Sofern ich dabei bin, kann ich die großen Hunde davon abhalten die Außenseiter zu attackieren. Offensichtlich aber, wenn ich nicht dabei bin, gibt es Auseinandersetzungen. 

Auf dem Rückweg halte ich an der Baan Amphur Klinik und kaufe 50 Entwurmungstabletten. Die Ärztin ist so freundlich und gibt mir weitere 20 dazu. Sie weiß, dass ich mich um Straßenhunde kümmere und hat mir schon öfter auf diese oder jene Art geholfen.

Im Parkhaus mache ich leider mit Arika wieder die gleiche Erfahrung wie an den Tagen zuvor. Asuka sehe ich garnicht. So kann ich nur hoffen, dass der Heilungsprozess bei den beiden Hunden problemlos verläuft.

Am Abend fahre ich zum Slum, um den monatlichen Sack Trockenfutter abzuliefern. Ich sehe nur Mudita und Nicky, denen ich Reisfutter mitgebracht habe. Ich erkundige mich nach Nora, Billy, Buck und Bliss. Sie scheinen verschwunden zu sein und ein Hund soll irgendwo im Busch liegen, nachdem er angefahren worden ist. Ich suche mit einem Mann das ganze Gelände ab, aber wir finden den Hund nicht.

Freitag, 27. Februar 2015

Ich bitte Khun Pot mir eine Tür an der Veranda anzubringen und er hat sie schon fertiggestellt, als ich in der Mittagspause mit einer Flasche Essig am Haus ankomme. Allerdings bringen es die Hunde fertig die Tür zu umgehen und sich durch die Umfassung am oberen Treppenabsatz zu zwängen, sodass ich Khun Pot bitten muss, auch dort ein Drahtgeflecht anzubringen. Leila sitzt vor dem Tor auf der Straße und jammert. Nachdem ich die Hunde nach unten gescheucht habe, setze ich Leila auf den Verandatisch. Sie möchte zwar gern wieder ins Innere des Hauses, aber das ist jetzt vorbei. 

Ich versuche die Matratze mit Essigwasser zu reinigen, ob es hilft allerdings wage ich zu bezweifeln. Backpulver wird auch noch zur Geruchsentfernung empfohlen; das werde ich mir besorgen. 

Zurück in der Tiefgarage empfangen mit Nacho und Jira. Nacho hatte seine Medikamente ja schon morgens bekommen und nun gebe ich Jira auch ihre Dosis. Beide folgen mir bis vors Büro und bleiben dort sitzen. Das ist mir garnicht recht, denn die Hunde sollen eigentlich unsichtbar bleiben, damit ich nicht wieder Schwierigkeiten mit dem Management bekommen.

Nach Büroschluss fahre ich direkt nach Hause, um die Reinigungsaktion mit Backpulver fortzusetzen. Ui hat die Hunde mit Reisfutter versorgt und von mir bekommen sie noch Knochen. Das Drahtgeflecht ist von Khun Pot angebracht worden und so kann sich Leila nun ungestört auf der Veranda aufhalten. Sie hat kann ja auch über die Tür springen und so nach draußen auf die Straße gelangen.

Am Abend fahre ich mit Boss in die NPW Klinik, da ich eine kleine Entzündung an seinem Stumpf festgestellt habe. Es ist nichts Ernstes, aber Boss muss nochmal eine Woche lang mit Antibiotika und Entzündungshemmern behandelt werden. 

Auf dem Wege zurück versorge ich Asuka mit Doxyciclin. Sie hat sich mittlerweile des Shirts entledigt, das Pflaster aber hält noch. Arika lässt sich wieder nicht bewegen die Tablette zu nehmen. Ich muss es mal mit frischen Fleischstückchen versuchen.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Ich verteile morgens Reisfutter an die Hunde. Seitdem sie regelmäßig mit Reis versorgt werden, lassen sie das Trockenfutter stehen. Nur Welpen- und Katzenfutter ist nach wie vor bei allen Hunden beliebt. 

An der Karaoke treffe ich wieder nur auf Nacho, der mich wie üblich bis vors Büro begleitet.Wenn ich nach Büroschluss in der Tiefgarage meinen Scooter hole, liegt er nun immer daneben und wartet offensichtlich auf mich. So kann ich ihm bequemerweise gleich die zweite Dosis geben. Eigentlich sollte Jira auch morgens und abends ihre Medikamente bekommen, aber ich bin schon froh, dass ich ihr das Cephalexin und eine Fischölkapsel wenigstens einmal pro Tag verabreichen kann.

Auf dem Wege zum Big C, um Knochen und Soßen für die Hunde zu kaufen, sehe ich Jira auf dem weitläufigen, leeren Platz des Pattaya Bazaar herumlaufen. Sie sieht noch recht sauber aus; akute Hautentzündungen hat sie keine mehr. Sobald ich Zeit habe, werde ich Nacho auch eine Grundreinigung gönnen.

Am frühen Abend fahre ich in die South Pattaya Klinik um Asuka abzuholen. Der Verkehr in Pattaya wird immer heftiger und selbst in den Abendstunden ist kaum noch ein Vorankommen. Für die fünf Kilometer von Naklua bis nach Süd Pattaya benötige ich eine geschlagene Stunde. Asuka bekommt wie zuvor auch Arika ein Halsband mit meiner Telefonnummer und der Thai Beschriftung, dass die Hunde sterilisiert sind, umgelegt und ich entlasse sie im Parkhaus. Arika treffe ich auch, sie hat ihr Shirt noch um, obwohl den perfekten Sitz wohl nur die Naklua Klinik hinkriegt. Ich versuche Arika Antibiotika und eine entzündungshemmende Tablette schmackhaft zu machen, aber selbst wenn ich ihr die Wurststückchen vor die Füße werfe, nimmt sie sie nicht. Dafür werden sie von Asuka geschnappt, die auch zutraulicher als Arika ist.

Flake, Figo, Fanta und Farah sind auch mit von der Partie und auf der obersten Plattform sehe ich die Hündin, die den Blowdartern entwischt war. Ich schaue auch wieder nach den Welpen und untersuche einen der weißen. Ich kann keinen Flohbefall feststellen. 

Anschließend fahre ich weiter zum Wat. Als ich dort ankomme, begrüßen mich nur Chuki, Jaha, Nema und Yoshi, sodass ich in Ruhe die Behälter säubern und nachfüllen kann. Als ich mit den Vieren in Richtung Strand gehe kommen von dort auch die anderen Hunde angestürmt. 

Auf dem Rückweg in die Stadt fahre ich noch einmal zum Parkhaus, um erneut zu versuchen Arika die Medikamente zu geben, allerdings mit dem gleichen Resultat wie zuvor.

Ui ist im Haus gewesen und hat die Hunde bereits versorgt. Ich verteile noch eine Runde Knochen und gehe dann nach oben, wo mich eine sehr unangenehme Überraschung erwartet. Leila hat mir ins Bett gepinkelt. Deswegen schmeiße sich sie raus und Leila muss von nun an auch wieder draußen bleiben. Zwei Monate ist alles gut gegangen und ich war schon froh, dass ich Leila im Haus halten konnte, da die Hunde sie zuweilen anbellten, wenn sie auf dem Verandatisch saß, aber nun muss ich mir eine andere Lösung des Problems überlegen. Da die Hunde sowieso schon einiges auf der Veranda angenagt haben, werde ich Khun Pot bitten, mir eine Tür am Aufgang anzubringen, damit die Hunde unten bleiben und Leila ungestört auf der Veranda bleibt.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Heute Morgen sehe ich ausnahmsweise mal auch Jira zusammen mit Nacho an der Karaoke. Sie schläft offensichtlich unter Autos denn ihr Fell ist leicht angeschwärzt. Ich nehme mir vor, wenn ich die Zeit heute Abend dafür finde, sie einer ausgiebigen Wäsche zu unterziehen. Vielleicht hilft eine Shamponierung ja auch beim Heilungsprozess ihrer Haut.

Nach Büroschluss hole ich Knochen und Hühnerherzen und bereite zu Hause Reisfutter zu. Dann fahre ich zur Baan Pattaya Klinik und hole Arika ab. Die Rechnung für die Behandlung einschließlich des blow darten fällt mit 5,000 Baht mehr als heftig aus. Für zwei Bluttests wurden 1,800 Baht berechnet. Normalerweise bezahle ich die Hälfte. Die Aufnahme pro Tag berechnete die Klinik mit 250 Baht. Normal ist 150 Baht. Ich habe diese Klinik nur in Anspruch genommen, weil sie einen blow dart Service angeboten hatten. Des Weiteren werde ich diese Klinik meiden, zumal ich nun die Telefonnummer des blow darters habe und Rani mir einen weiteren Hundefänger genannt hat, der allerdings hauptsächlich mit Netzen arbeitet, da er das blow darten für ineffizient hält. Wenn Hunde mit Netzen gefangen werden können, ist das auch schonender für sie. Es sind ja noch zwei Hündinnen im Parkhaus einzufangen. Ich werde den neuen Hundefänger mal ausprobieren. 

Auf dem Weg zum Parkhaus halte ich an der Kwanchai Klinik. Dr. Kwanchai erklärt mir, dass die Blutungen so stark waren, weil die Hündin läufig war. Dass das zu Komplikationen bei der Sterilisierung führen kann ist mir bewusst, da ich solche Fälle schon öfter erlebt habe. Dass aber deswegen die Operationswunde einfach wieder geschlossen wurde, ist von Dr. Kwanchai mit Kopfschütteln kommentiert worden. Asuka ist nun sterilisiert und erholt sich. Ich kann sie morgen abholen. Die Rechnung: 3,500 Baht. 8,500 Baht für die Sterilisierung von zwei Hunden ist bisheriger Rekord.

Im Parkhaus lasse ich Arika heraus und sie wird von Figo, Fanta und Farah begrüßt. Ich schaue auch nach den acht Welpen der Mutter von Figo, Fanta und Flake. Sie scheinen sich normal zu entwickeln, da die Mutter gut gefüttert wird. Allerdings liegen sie nicht besonders sauber und werden wohl von Flöhen befallen sein/werden. Sobald sie etwas älter sind, werde ich sie mir mal bei Tageslicht genau ansehen.

Auf Flake treffe ich an der Ausfahrt des Parkhauses. Es scheint ihr nicht gut zu gehen, denn sie ist sehr ruhig. Ich kann jedoch nichts Ungewöhnliches an ihr feststellen.

An der Karaoke treffe ich auf Nacho und Jira, denen ich ihre Medikamente gebe. Jira lade ich in die Box und unterziehe sie zu Hause einer intensiven Shamponierung, die sie sich auch relativ klaglos gefallen lässt. Nachdem sie trocken ist, bringe ich sie zum Pattaya Bazaar zurück.

Dienstag, 24. Februar 2015

Heute Morgen finde ich an Nura eine Zecke und nehme das zum Anlass alle Welpen und auch die großen Hunde nach Zecken zu untersuchen. Ich finde auch einige aber die Zahl hält sich in Grenzen. An der Karaoke sehe ich Nacho und verabreiche ihm die Medikamente.

In der Mittagspause ruft mich Mod Daeng an und bittet mich zu kommen, weil der Bluttest für Asuka - so nenne ich eine Hündin, die andere nene ich Akira - grenzwertig ist. Asuka kann sterilisiert werden, aber ich muss unterschreiben, dass ich im Falle von Komplikationen verantwortlich bin. Beide Hündinnen sollen am Nachmittag operiert werden. 

Nach Büroschluss fahre ich erneut in die Baan Pattaya Klinik. Es stellt sich heraus, dass tatsächlich Komplikationen aufgetreten sind. Die Blutungen waren so stark, dass Mod Deang nicht weiß, ob sie den Hund durchbringen kann. Ich fahre deshalb zur South Pattaya Klinik und treffe dort glücklicherweise Dr. Kwanchai, den sehr erfahrenen Chef der Klinik an, den ich um Rat frage, was zu tun sei. Er empfiehlt mir Asuka sofort zu ihm zu bringen. Mit Mod Daeng zusammen transportieren wir Asuka in die South Pattaya Klinik, wo sie nach einem kurzen Informationsaustausch zwischen Dr. Kwanchai und Mod Daeng aufgenommen wird. Ob die Sterilisation erfolgreich durchgeführt werden kann, werde ich morgen erfahren.

An der Karaoke treffe ich auf Wan, die die Hunde füttert. Sie füttert nun auch die Busparkplatz Hunde, sodass ich mich nun nicht mehr täglich um sie kümmern muss. Nacho und Jira bekommen ihre Medikamente und ich besorge frisches Wasser für die Hunde. 

In der Soi 14 gebe ich Grace und Reno Ivermectin. Die anderen Hunde sehe ich nicht. Grace hat bisher keinen Rückfall erlitten. Ihr Fell sieht gesund aus und es geht ihr erfreulich gut. Reno hatte nur ganz leichte Anzeichen von Räude gezeigt und sieht nun völlig unverdächtig aus. Ob aber die Milben gänzlich eliminiert wurden, kann nur ein Scrape Test zeigen. 

Auf dem Weg zum Haus sehe ich Alien und gebe ihm ebenfalls Ivermectin. Sein Zustand hat sich ebenfalls verbessert, aber da er so stark räudig war, ist der Heilungsprozess schwierig. Immerhin scheint er sich mittlerweile etwas wohler in seiner Haut zu fühlen.

Da nun sich Wan Song nun täglich um die Naklua Hunde kümmert, habe ich ein bisschen mehr Zeit mich den Hunden im Haus zu widmen. Alle Hunde sind gesund und munter. Yaya und Lucy rangeln of miteinander und von den Welpen entwickeln insbesondere Nala und Talib, die beiden größten, sehr viel Energie. Ich koche Reis und vermische den mit gebratenen Hühnerherzen und Fleischsoßen. Da die Hunde nun täglich entweder von mir oder von Ui Reisfutter bekommen, bleibt das Trockenfutter weitgehend unberührt.

Montag, 23. Februar 2015

Während ich noch oben im Haus bin, höre ich vom Hof ein anhaltendes Schreien eines Welpen. Ich stürze die Treppe hinunter und sehe Talib Jojo attackieren. Ich trenne Talib von Jojo, der sich in ihn verbissen hat und nehme Jojo auf, um ihn zu beruhigen. Meistens vergessen die Welpen einen solchen Schock, aber zuweilen bleibt er haften und ihre Entwicklung verläuft negativ. Das Gleiche gilt übrigens für den attackierenden Welpen. Der Unterlegene wird ängstlich und der Überlegene übermäßig aggressiv.

Um neun Uhr kommt Ui. Jojo hat sich wieder zu den anderen Welpen gesellt, nachdem er sich eine Zeitlang zurückgezogen hatte. Jojo ist der Kleinste des Wurfes und ich erlebe es immer wieder, dass die Kleinen es schwer haben, sich gegen die Größeren im Wurf durchzusetzen. Das heißt jedoch nicht, dass es so bleiben muss. Ich habe schon regelrechte Verwandlungen erlebt. 

Auf dem Wege zur Karaoke sehe ich Rudi beim Best und gebe ihm 24 mg Ivermectin. An der Karaoke treffe ich wieder nur auf Nacho, nicht aber auf Jira. Am frühen Nachmittag erreicht mich ein Anruf aus der Baan Pattaya Klinik, dass der Hundefänger schon um fünf Uhr bereitstehe. Eigentlich sollte die Aktion um sieben Uhr starten und ich wollte mit dem Auto für den Transport vom Parkhaus zur Klinik bereitstehen. Ich bin jedoch mit dem Scooter unterwegs und so wird auf die Schnelle von dem Hundefänger ein Transporter organisiert, da ich mit dem Auto von Naklua bis zum Parkhaus im Feierabendverkehr mindestens eine Stunde unterwegs wäre. 

Die Blowdart Aktion gestaltet sich erwartungsgemäß schwierig. Zwar sind alle drei Kandidatinnen anwesend, aber sie sind sehr misstrauisch und nach selbst einer Stunde Pirschung nicht in Schussweite gekommen. Deswegen fahren die beiden Männer mit dem Transporter die Platformen hoch und runter, um die Hunde vom Transporter aus vor die Flinte zu bekommen. Ich stelle bei Figo beginnende Räude fest und hole für ihn Ivermectin aus dem Scooter. Auf dem Rückweg sehe ich einen der Hunde, der sich nur noch taumelnd bewegt und dann liegen bleibt. Ich nehme den leblosen Körper auf und trage ihn auf eine Bank, von wo er vom Transporter aufgenommen wird. Nach einer weiteren halben Stunde erlegen die Männer einen zweiten Hund und brechen danach die Aktion ab, da es schon spät geworden ist. Die beiden Hunde werden in der Klinik abgeliefert, ich bezahle den Transporter und ein Deposit und verabrede mit Mod Daeng, der Ärztin, morgen Nachmittag nach den Hunden zu sehen.

Auf dem Busparkplatz treffe ich auf Wan, die die Hunde mit Reisfutter füttert. Deswegen lege ich heute kein Trockenfutter aus. An der Karaoke treffen wir uns wieder. Wan füttert auch dort die Hunde. Jira und Nacho sind dabei. Ich gebe beiden Cephalexin und Fischöl und Jira zusätzlich Antihistamin, da sie sich häufig kratzt. Ivan bekommt von mir 8 mg Ivermectin. 

Auf dem Nachhauseweg treffe ich auf Mangmu und gebe ihr 16 mg. Ihr sprießen schon wieder einige Haare mehr auf ihrem Rücken, aber der Kehlbereich sieht noch ziemlich übel aus.

Im Haus versorge ich die Hunde und koche Reis für morgen. Dann bringe ich noch Welpenfutter zum Wachman am Schrottplatz, damit Wan Song Mayas Welpen damit versorgen kann.

Sonntag, 22. Februar 2015

Am frühen Nachmittage fahre ich nach Plutaluang um die Lage dort zu erkunden. Der Lagerleiter erklärt, dass gegenwärtig genug Futter für die Hunde zur Verfügung stehe, angeblich im Schnitt 15 Sack pro Tag. In letzter Zeit seien nur wenige Hunde von der Stadt angeliefert worden. Anschließend fahre ich zum Wat und versorge die Hunde nach unserem Strandgang.

Ich habe mit Wan Song vereinbart ihr einen Sack Trockenfutter zu liefern und bringe ihn zu dem Wachman auf dem Schrottplatz. Luna, Yumi Bo und Khieow begrüßen mich; Luna wie immer besonders stürmisch. Ich rufe Wan an um sie zu bitten Chula und ihre Welpen heute mal zu versorgen, sie hat es schon gemacht.

Samstag, 21. Februar 2015

Morgens im Haus die übliche Routine. An der Karaoke treffe ich Nacho und gebe ihm seine Dosis. Jira hält sich morgens bedeckt.

Nach Büroschluss versorge ich Chula und die Welpen und am frühen Abend die Naklua Hunde. Zu Hause koche ich Reis und versorge die Hunde. Nadia ist nun komplett zeckenfrei und ihr Fell wieder makellos. Deswegen bringe ich sie an ihren Platz zurück.

Abends erwische ich Rudi und schiebe ihm drei Ivermectin Tabletten in den Hals. Jira findet sich mit Nacho an der Karaoke ein und beide bekommen ihre Medikamente. Anschließend versorge ich Chula und die Welpen.

Freitag, 20. Februar 2015

Über Nacht ist wieder mal ein Balken von der Veranda stark angenagt worden. Da ich den Schuldigen nicht kenne, kann ich ihn auch nicht zur Rechenschaft ziehen. Ui kommt gegen acht Uhr, reinigt Veranda und Hof und versorgt die Hunde. Von mir bekommt noch alle ein paar Rippchen. 

Außerhalb vom Best treffe ich auf Rudi und nutze die Gelegenheit ihm zwei Ivermectin Tabletten in den Hals zu schieben. An der Karaoke sehe ich Nacho, nicht aber Jira. Nacho gebe ich Cephalexin und Fischöl. Trockenfutter ist im Karaoke Eingang noch etwas vorhanden und ich fülle nach. 

Nach Büroschluss erwartet mich Nacho neben meinem Scooter liegend in der Tiefgarage. Das macht er nun schon einige Tage so. Ich fahre zur Karaoke und er folgt mir. Dort treffe ich auch Jira. Ich verabreiche beiden Hunden Cephalexin und Fischöl. 

Am frühen Abend fahre ich in den Snoop Dog Shop und hole 7 Säcke Trockenfutter. Danach lege ich Trockenfutter für die Naklua Hunde und die Busparkplatz Hunde aus.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Über Nacht hat es ziemlich heftig geregnet. Es ist der erste Test inwieweit das Haus regensicher ist. Ich bleibe trocken, aber die Veranda ist weitgehend nass. Boss, Yaya, Lucy und Aya haben sich in eine trockene Ecke zurückgezogen. Nadia liegt unten unter einem Steintisch und Bieow und die Welpen sind auch trocken geblieben. Der Hof ist ja teilweise überdacht, da das Haus auf Stelzen steht. 

Ich verteile Reisfutter an die Hunde, das ich abends vorbereitet habe. Die Welpen sind nun nach 6 Wochen fast entwöhnt, nuckeln aber gern noch ein wenig herum. Sie fressen Reisfutter und Welpentrockenfutter. Wenn sie einen Knochen erwischen, machen sie sich auch darüber her. 

Im Pattaya Bazaar folgen mir Nacho und Jira in die Tiefgarage. Ich gebe ihnen ihre Medikamente.

Wieder zu Hause versorgt Ui gerade die Hunde. Ich bekomme einen Anruf von den städtischen Hundefängern und erfahre, dass sie von der Baan Pattaya Klinik gebeten wurden, die Hunde im Parkhaus zu blow darten. Deswegen fahre ich zum Tuk.com, um dort Tip zu treffen. Tip ruft die Baan Pattaya Klinik an, um die Aktion zu koordinieren. Anschließend fahre ich noch selbst zur Klinik und spreche das weitere Vorgehen mit Mod Daeng ab. Die Aktion soll entweder am kommenden Montag oder Dienstag um 19 Uhr stattfinden. Den Transport der Hunde zur Klinik übernehme ich dann.

Anschließend fahre ich nach Jomtien. Mich hat ein Notruf einer Touristin erreicht, dass ein Hund mit Verletzungen vor ihrem Hotel liegt. Wie ich feststelle, weist der Hund keinerlei Verletzungen auf, er ist nur schon alt, hat einige Liegeschwielen und ist etwas räudig. Jemand vom Personal kümmert sich um ihn und ich gebe dem Angestellten Ivermectin für einen Monat zusammen mit der Anweisung, wie die Tabletten zu verabreichen sind.

Auf dem Rückweg versorge ich die Hunde auf dem Busparkplatz und die Naklua Hunde. Die Welpen haben den Regen in ihrer Höhle offenbar gut überstanden und sind wohlauf. Wan Song versorgt die Hunde ebenfalls mit Futter und auch mit Wasser. Ich biete ihr an ihr einen Sack Trockenfutter zu geben. Vorerst muss ich mir aber erst wieder ein paar Sack besorgen.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Als ich heute Morgen in die Tiefgarage fahre, kommt Nacho mit Jira im Schlepptau hereingestürmt. Was bin ich erleichtert. Ich fürchtete schon ich hätte Jira auf dem Gewissen. Ich gebe beiden Cephalexin und Fischöl. 

Nach Büroschluss gehe ich zur Karaoke, um Trockenfutter nachzulegen, aber es ist noch genug vorhanden. Danach kaufe ich Knochen und Fleischsoßen ein, die ich im Haus mit gekochtem Reis vermische. Damit füttere ich die Hunde zunächst einmal. 

Dann fahre ich schnell um mir Nadia zu schnappen, die auch sofort aus dem Busch auftaucht, als ich sie rufe. Ich untersuche sie im Erdgeschossbad und stelle fest, dass sie tatsächlich voller Zecken ist. Nadia lässt sich widerstandslos abspritzen und einschäumen. Dann mache ich mich an die mühsame Arbeit ihr die Zecken aus dem Pelz zu pulen. Das ist eine Sisyphus Arbeit, die auch nur einen Großteil der Zecken entfernt. Den Rest bürste ich ihr aus dem Fell und spritze sie sauber. Danach frottiere ich sie kräftig ab und entlasse sie. Mittlerweile hat sie auch die Faxen dicke und will nur noch raus. Nachdem sie völlig trocken ist, träufele ich ihr Advocate auf Nacken und Rücken. 

Nadia hat ja die Angewohnheit über die Mauer zu springen, aber sie läuft nicht davon und springt auch wieder in den Hof zurück. Mich würde das auch nicht stören, wenn ich nicht befürchten müsste, dass sich die Welpen das abschauen. 

Ich lade einen Sack Trockenfutter auf und fahre zum Wat. Die Meute schmeißt mich fast um als ich aus dem Auto steige und ich muss ganz schnell ein paar Schritte laufen, damit sie nicht über das Auto herfallen. Kratzer hat es zwar schon einige und es ist ja auch nur ein Lastesel, aber einigermaßen in Schuss sollte es schon bleiben. 

Um die Energie umzulenken, gehen wir gleich an den Strand, wo die Hunde sich austoben. Rocky und Toby sind dieses Mal nicht mit von der Partie. Toby wird ja seit geraumer Zeit von der Meute drangsaliert und Rocky, sein Bruder, hält zu ihm. Toby hat auch ein Hautproblem, allerdings nicht so schlimm wie Jira. Diese Probleme machen die Hunde verletzlich. Sobald Boss wieder zurück an den Strand kann, überlege ich mir Toby mal eine Weile zu mir zu nehmen, um ihn täglich behandeln zu können. Voraussetzung ist allerdings, dass er sich einfügt. Nach unserer Rückkehr vom Strand säubere und fülle ich Futter- und Wasserschalen. Glücklicherweise kommt nun aus einem Hahn Wasser und ich muss nicht auf das Wasser im Regencontainer zurückgreifen.

Auf dem Weg nach Hause halte ich am Pattaya Bazaar. Dort treffe ich auf Wan, die Nacho und Jira bei sich hat. Die Hunde bekommen von mir Chephalexin. Wan hat leider Visaprobleme. Ich hoffe, sie bleibt uns noch lange erhalten.

Im Haus ist alles in Ordnung. Auch Nadia ist noch da und hat sich schon wieder schmutzig gemacht. Allerdings ist es ihr verziehen, denn es hat etwas geregnet und sie hat wohl im Sand gewühlt. Zum guten Schluss fahre ich noch zu den Naklua Hunden und lege Trockenfutter für sie aus. Ich mache mir Sorgen um sie, da ich die Information erhalten habe, dass die Stadt mal wieder alle Straßenhunde einfangen will. Auslöser ist die Verpflichtung, die Thailand gegenüber der WHO eingegangen ist, alle Straßenhunde gegen Tollwut zu impfen. Dass die dann gleich in Todeslagern enden, ist ein Nebeneffekt. 

Zur Zeit hat die Stadt allerdings keine Betäubungsmittel, sodass nur zutrauliche Hunde und Welpen eingefangen werden können. Wenn dann aber ab Ende März, wenn Betäubungsmittel wieder verfügbar sind, flächendeckend eingefangen wird, muss ich mir was einfallen lassen.

Dienstag, 17. Februar 2015

Nachdem ich Hunde und Katze im Haus versorgt habe fahre ich zur Arbeit. An der Karaoke treffe ich auf Nacho und gebe ihm Cephalexin und eine Fischölkapsel; Jira aber bleibt verschwunden. Ich mache mir einerseits Sorgen, andererseits erscheint es mir unwahrscheinlich, dass sie sich weit entfernt hat, da sie die Gegend außerhalb vom Pattaya Bazaar nicht kennt. 

Nach Feierabend mache ich mich erneut auf die Suche nach ihr, leider wieder ergebnislos. Ich versorge die Tiere im Haus und fahre dann mit Boss und Lucy in die NPW Klinik. Dort werden Boss die Fäden gezogen und Lucy bekommt vorerst die letzte Injektion. 

Später am Abend füttere ich die Naklua Hunde und schaue nach Mayas Welpen. Danach fahre ich zum Pattaya Bazaar, lege Trockenfutter im Karaoke Eingang aus und erneuere das Wasser. Jira ist nach wie vor abgängig. Auf dem Busparkplatz lege ich Trockenfutter für Chula und die Welpen, sowie für die weiteren Hunde aus. Ihr Gebelle wird geringer, da ich nun jede Nacht bei ihnen erscheine.

Montag, 16. Februar 2015

Boss und Yaya bekommen ihre Medikamente. Die Welpen wachsen und gedeihen und spielen mit Yaya und Lucy. Das Aufwachsen in der Großfamilie und im geschützten Raum wird für ihre mentale Entwicklung von Vorteil sein, allerdings werden sie sich auf der Straße nicht zurechtfinden und müssen somit adoptiert werden. 

Am Pattaya Bazaar sehe ich Nacho, nicht aber Jira. Nacho bekommt von mir Cephalexin und ich lege Trockenfutter im Karaoke Eingang aus. Danach fahre ich wieder das gesamte Areal ab, kann Jira jedoch nicht entdecken. 

Nach Büroschluss suche ich wieder nach ihr, aber erneut ohne Erfolg. Mit Einbruch der Dunkelheit fahre ich zum Slum. Ich habe noch Reisfutter übrig, das die Haushunde nicht gefressen haben und verteile einen Teil davon an Mudita, Nicky und Nora. Die anderen Hunde sehe ich nicht. 

Anschließend fahre ich auf den Talat in der schwachen Hoffnung Bobby, Diana und Bee zu finden. Allerdings ist nichts von ihnen zu sehen. An der Ausfahrt erkundige ich bei den ständig Betrunkenen, die dort immer zusammen an einem Tisch sitzen, nach den Hunden und einer von ihnen bedeutet mir, dass er sie auf der anderen Straßenseite in einer kleinen Gasse gesehen hat. Ich glaube das zwar nicht, fahre aber trotzdem dort hin und tatsächlich kommen Bobby und Diana auf mich zugestürmt. In einer der einfachen Häuser sitzt eine junge Frau, die mir erklärt, dass es ihre Hunde seien, und dass sie nur eine Weile weggeblieben sei. Nach meiner Rechnung waren das drei Jahre. Wie auch immer, Bobby und Diana sehen gut aus und fühlen sich offensichtlich dort auch Zuhause Ich frage nach Bee und die Frau meint, dass ein kleiner Hund überfahren worden sei. 

Ich fahre weiter zu den Naklua Hunden und gebe ihnen den Rest des Reisfutters. Mayas Welpen sind wohlauf und spielen mit Shira. 

Auf dem Weg zum Pattaya Bazaar halte ich bei Aiwa und gebe ihr 8 mg Ivermectin. Ich vwerabreiche Nacho seine abendliche Dosis Cephalexin und fahre dann wieder das Areal ab um nach Jira zu fahnden. Nacho folgt mir auf dem Fuße. Ich treffe auf Cassie, Cora, Candy, Sascha, Kolja und Ivan. Ivan bekommt von mir 24 mg Ivermectin. Cassie und Nacho scheinen wohl nun verstanden zu haben, dass sie Mutter und Sohn sind, denn sie verstehen sich gut. 

Auf dem Busparkplatz. lege ich am Zaun Futter für die angestammten Hunde aus und gehe dann rüber zu Chula, Lennard und Luna, die mir auf der Mitte des Platzes entgegenkommen. Für sie lege ich nun auch dort das Futter aus. Zu Hause koche ich mir etwas, Bieow, Yaya, Lucy und die Welpen spielen vor der geöffneten Küchentür oder in der Küche. Aya hält sich in letzter Zeit etwas abseits und Boss liegt meistens die ganze Zeit oben auf der Veranda.

Sonntag, 15. Februar 2015

Am Morgen verteile ich die letzte Antibiotika Dosis an Boss. Er bekommt nun noch für einigeTage entzündungshemmende Tabletten. Yaya bekommt ebenfalls die letzte Tablette zur Abschwellung und auch noch für einige Tage entzündungshemmende Tabletten. Die Welpen werden zum zweiten Mal entwurmt. Ich untersuche Lucy, Yaya und Aya nach Zecken und finde nur Vereinzelte in ihren Pfoten, aber keine in ihren Ohren.

Am frühen Vormittag fahre ich zum Pattaya Bazaar, um nach Jira und Nacho zu sehen. Ich werde auf Anraten von Mike, dem französischen Arzt, die Cephalexin Behandlung auch bei Nacho wieder aufnehmen. Seit Fellzustand hat sich zwar stabilisiert, ist jedoch auch nicht zufriedenstellend. Allerdings kann ich weder Nacho noch Jira entdecken. Ich fahre das gesamte Areal ab, finde sie jedoch nicht. 

Beim Best treffe ich auf Rudi und gebe ihm 16 mg Ivermectin. Zu Hause hat Ui mittlerweile den Hof gesäubert und die Hunde mit Reisfutter versorgt. 

Am Nachmittag fahre ich zur Thepprasit Road und gebe Silver und Malee 8 mg Ivermectin und dem Rüden 24 mg. Dann fahre ich zu den Naklua Hunden, lege Trockenfutter aus und entwurme Mayas Welpen. 

Anschließend fahre ich bei Grace vorbei und verabreiche ihr 8 mg Ivermectin. Ich sehe bei ihr eine kleine Hündin, die ich zuvor noch nicht entdeckt hatte. Sie hat etliche Löcher im Fell und so gebe ich ihr 16 mg Ivermectin. Die Hündin ist sehr zutraulich und so werde versuchen herauszufinden, ob sie zu jemandem gehört und wenn nötig sterilisieren lassen. 

Auf dem Weg zum Haus sehe ich Alien und Mangmu am Straßenrand und gebe ihnen jeweils 16 mg. Bei Mangmu sprießt nun doch schon ein wenig mehr auf ihrem Rücken. Die Behandlung zeigt also schließlich Wirkung, muss aber noch lange fortgesetzt werden. 

Abends fahre ich erneut zum Pattaya Bazaar. Nacho entdecke ich und gebe ihm eine Kapsel Cephalexin, nicht jedoch Jira. Ich gehe rüber zum ehemaligen Busparkplatz und versorge Chula, Lennard und Luna, die mich wieder anbellt wie zuvor, sowie die weiteren Hunde, die sich am Straßenzaun aufhalten, mit Trockenfutter.

Samstag, 14. Februar 2015

Mittags nach Büroschluss fahre ich zum Busparkplatz. Der Platz wird offensichtlich zur Errichtung eines großen Gebäudes hergerichtet und ist nun abgesperrt. Da die Hunde während der heißen Mittagsstunden sowieso nichts fressen, entscheide ich Chula und die Welpen nach Einbruch der Dunkelheit zu füttern. Es scheint, dass sie in dem Buschgelände nicht mehr lange bleiben können. 

Zu Hause ist auch Mittagsruhe angesagt und alle Hunde schlafen. Um ein Uhr lade ich Boss auf und hole die  Hündin bei den Frauen ab. Da die Naklua Klinik für heute keine Kapazitäten hat, fahre ich mit den Hunden zur NPW Klinik. Boss Amputationswunde wird versorgt und die Hündin kann ich morgen Abend wieder abholen. 

Anschließend fahre ich zu Ba Bät und bringe ihr die zweite Ration von 20 kg Reis für diesen Monat. Ich rufe Khun Chai an, ob er die 80 Doxyciclintabletten bekommen hat, die ich vor einigen Tagen einem der jungen Mönche gegeben hatte. Khun Chai versichert mir, dass er allen vier Hunden täglich eine Tablette gebe und dass es den Hunden gut gehe. An der Vorhalle ist mal wieder Versammlung und da bekommen die Hunde immer auch Reisfutter von den Gläubigen. Deswegen ist auch noch Trockenfutter in allen drei Behältern vorhanden. Ich fülle sie auf und erneuere das Wasser. Ich hatte zuvor mit dem französischen Arzt telefoniert, um ihn um Rat wegen Jiras Zustand zu fragen. Er hat mir empfohlen, es mit zweimal täglich 250 mg Cephalexin zu versuchen und die Behandlung lange durchzuführen. Deshalb lade ich Jira auf nachdem wir unseren Strandgang beendet haben, und nehme sie mit zu mir nach Hause. Ich hatte es ja schon einmal mit ihr versucht und musste sie wieder zurückbringen, weil sie sich nicht einfügen konnte und bei jeder Gelegenheit gekläfft hatte. Ich will es noch einmal mir ihr versuchen. 

Zu Hause angekommen passiert jedoch wieder das Gleiche mit ihr zuvor und sie ist auch nicht nett zu Bieows Welpen und so entschließe ich mich sie am späten Abend zum Pattaya Bazaar zu bringen. Sie ist ja dort aufgewachsen und kennt auch Nacho vom Wat, also müsste sie sich dort zurechtfinden und ich kann ihr morgens und abends das Cephalexin geben. Eine andere Möglichkeit ihr zu helfen sehe ich nicht. 

Bei der Gelegenheit gehe ich rüber zum Busparkplatz um nach Chula und den Welpen zu schauen. Der kleine Buschbereich steht noch, aber ansonsten ist das Gelände weitgehend geklärt. Die anderen Hunde finde ich am Zaun, der das Gelände zur Straße abgrenzt. Ich lege für sie ebenfalls Trockenfutter aus. 

Auf dem Rückweg halte ich bei den Naklua Hunden und lege dort ebenfalls Futter aus. Die Welpen schlafen in ihrem Loch und kommen heraus, als sie mich hören. Als ich gehe, stillt Maya die Welpen. 

Nadia fängt mich auch noch ab. Sie, die immer ein tadelloses Fell aufwiese, hat nun einige harten Stellen darin, die ich nicht genau untersuchen kann, da Nadia immer sehr quirlig ist. Ich will sie morgen mal zu mir nehmen und mal genauer untersuchen und vielleicht auch mal baden. Am Schrottplatz sehe ich auch noch Luna, Yumi, Taco und Khiaow. Sie sind alle wohlauf und werden gut von den Wachleuten und von Wan Song versorgt.

Freitag, 13. Februar 2015

Mia hat die Nacht in der Küche gut überstanden. Ich versorge die Hunde, verabreiche die Medikamente an Yaya und Boss und lade einen Käfig auf. Ich will Nacho wieder zurück zum Pattaya Bazaar bringen, da er nicht hundert Prozent glücklich bei uns ist und dort besser aufgehoben. Mit ihm fahre ich zuerst zur Naklua Klinik wo ich Mia abgebe und dann zum Pattaya Bazaar. Wie vermutet, ist Nacho froh wieder zurück zu sein und begleitet mich wie zuvor wieder bis vors Büro.

Karin schickt mir eine Email mit Fotos von Jack. Seine riesige Wunde ist erstaunlicherweise fast wieder geschlossen. Das ist ein Resultat der begonnenen Chemotherapie und täglicher Wundsäuberung. Da Jack so gut auf die Behandlung anspricht, hat er gute Aussichten den Krebs vollständig zu überwinden.

Nach Büroschluss fahre ich zum Busparkplatz. Ich sehe Chula schnell im Busch verschwinden aber stelle mit Erstaunen fest, dass Luna mich das erste Mal nicht anbellt und sogar freundlich mit dem Schwanz wedelt. Bei manchen Hunden dauert eben alles etwas länger. Mal sehen wie es morgen aussieht. Die Bauarbeiter haben ihre Hütten fast fertig errichtet und in üblicher Thai Art wie die Wandalen im Busch gewütet, um Holz zu schlagen. Ich hoffe, sie lassen noch ein bisschen für Chula und die Welpen stehen. Die anderen Hunde sehe ich nicht.

Auf dem Nachhauseweg halte ich an der Naklua Klinik um zu fragen, ob ich Mia abholen könne. Die Ärztin erklärt mir amüsiert, dass Mia ein Kater ohne Testikel sei. Eine Sterilisierung sei somit nicht notwendig. 

Anschließend fahre ich zu den Naklua Hunden und lege Trockenfutter für sie aus. Mayas Welpen liegen im Erdloch und kommen heraus gekrabbelt als sie mich sehen.

Zu Hause mache ich Fotos von Bieows Welpen und gebe jedem einen Namen. Die weiblichen Welpen nenne ich Nala, Lina und Nura und die männlichen Welpen Jojo, Kofi und Talib. Das sind afrikanische und arabische Namen.

Am frühen Abend bringe ich den Kater, der nun nicht mehr Mia heißt, wieder zum Parkhaus zurück und vereinbare mit Tip uns morgen um 20 Uhr zu treffen, um Farah, Fanta und Figo die Fäden zu ziehen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Nacho hat mit Lucy, Yaya, Aya und Boss auf der Veranda geschlafen. Bieow sehe ich heute Morgen das erste Mal auch die Treppe hoch laufen. Ihr gebrochenes Bein kräftigt sich also offensichtlich von Tag zu Tag. 

Nach Büroschluss versorge ich die Hunde auf dem Busparkplatz und fahre dann bei den Frauen an der Soi 12 vorbei, um ihnen vier Tabletten Acepromazin zu bringen. Im Haus hat Ui die Hunde mit Reisfutter versorgt und von mir bekommen sie eine Runde Suppenknochen. 

Nach dem Abendessen mache ich mich auf den Weg zum Wat. Jemand hat die Behälter mit Trockenfutter gefüllt. Ich habe einen neuen Sack Futter mitgebracht, säubere die Wasserbehälter und fülle sie mit frischem Wasser. Nachdem wir unsere Strandrunde gedreht haben, verteile ich jeweils 8 mg Ivermectin an Jira, Jaha, Nema, Chuki, Lizzy, Shana und Scottie.

Auf dem Rückweg halte ich bei den Hunden an der Thepprasit. Ich hatte bei meinem vergangenen Besuch festgestellt, dass bei einem Hund noch ein Faden sitzt und entferne ihn nun. Malee und Silver bekommen 8 mg und auch der Rüde, der schlecht aussieht. Ich muss ihm nun regelmäßig Ivermectin geben, wenn Räude die Ursache ist. Er hatte bislang keine Probleme, aber sein Zustand hat sich verschlechtert. Genauer inspizieren allerdings kann ich ihn nicht, denn er ist sehr scheu.

Ich fahre anschließend zum Parkhaus um zu sehen, ob ich dieses Mal die Katze erwische. Tatsächlich sitzt sie bei einem der Wachmänner und ich verpacke sie in den mitgebrachten Korb. Zu Hause empfängt mich die ganze Meute mitsamt einiger Welpen am Tor, sodass ich Mühe habe, mit dem Korb in der Hand in den Hof zu kommen, ohne dass mir einer der Hunde hinausläuft. Ich gehe mit Mia, so taufe ich die Katze, in die Küche und lasse sie dort heraus. Glücklicherweise ist sie zutraulich und an Hunde gewöhnt, sodass sie sich nach kurzer Zeit zurechtfindet. Zu Fressen darf ich ihr nichts geben, da sie vor der Operation mindestens acht Stunden nüchtern sein muss. Für die Nacht verteile ich nochmal eine Runde Knochen und beschließe dann den Tag.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Lucy, Aya und Yaya begrüßen mich wie jeden Morgen stürmisch, wenn ich die Tür zur Veranda öffne und ich habe immer Mühe sie davon abzuhalten, sich an mir vorbeizuzwängen. Besonders Aya ist scharf auf das Katzenfutter und da Leila nun nachts immer im Haus schläft, kann es leicht eine Keilerei zwischen den beiden geben. Boss hat auch wieder auf der Veranda geschlafen und begrüßt mich in seiner freundlichen Art. 

Ich setze Leila auf den Verandatisch und gehe nach unten. Bieow und die Welpen empfangen mich am Treppenaufgang. Sie schlafen wie jede Nacht vor der Küchentür. Ich mache Reisfutter warm, fülle den Behälter mit Welpenfutter und erneuere das Wasser. Anschließend ist Medikamentenvergabe. Yaya bekommt weiterhin jeden Morgen eine entzündungshemmende Tablette und eine zur Abschwellung der Abszesse. Der zweite Abszess ist fast vollständig zurückgegangen aber der erste, der zuvor geöffnet wurde, weist immer noch einen harten Kern auf. Boss bekommt auch eine entzündungshemmende Tablette und Amoxiclav. Kurz vor neun kommt Ui und bringt wie immer Reisfutte mit.

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Busparkplatz, um nach Chula und den Welpen zu sehen. Sie waren ja gestern nicht da und so freue ich mich sie wieder aus dem Gebüsch kommen zu sehen. Ich lege für sie und die anderen Hunde auch Trockenfutter aus. Reisfutter ist auch ausgelegt worden und ich vermute, dass Wan das gemacht hat.

Nach Büroschluss halte ich beim Best und verabreiche Rudi 16 mg Ivermectin. Ich kaufe auch eine Packung Rippchen, da mir die Knochen ausgegangen sind. Auf dem Wege zum Haus halte ich bei den Frauen in der Seitengasse von der Soi 12 um ihnen mitzuteilen, dass ich ihren zweiten Hund, der noch nicht sterilisiert ist, am Wochenende in die Klinik bringen möchte. Die freundlich ältere Frau, die wohl die Eigentümerin des Hauses ist, erklärt mir, dass sie Schwierigkeiten haben den Hund einzufangen und bittet mich ihr Tabletten zur Sedierung zu geben. Ich verspreche ihr morgen 4 Acepromazin Tabletten zu bringen. 

Als ich am Haus ankomme ist Ui dabei den Hof zu säubern. Ich ziehe mich schnell um, um noch vor Einbruch der Dämmerung ein paar Fotos von Mayas Welpen zu machen. Als ich dort ankomme, schlafen die Welpen friedlich in dem Erdloch und kommen heraus, nachdem sie mich bemerkt haben. Maya hält sich zurück, aber Shira kommt hinzu und spielt mit den Welpen.

Wan Song, die die Naklua Hunde regelmäßig füttert, kommt vorbei und legt Trockenfutter und Reis für die Hunde aus. Ich schaue auch mal wieder nach Mirko, Anja und Sila. Sie werden gut von den Anwohnern versorgt.

Wan ruft mich an, dass es Nacho nicht gut gehe. Er habe sich erbrochen und fresse nicht. Außerdem soll er nach Aussage eines Wachmanns von einem Motorrad angefahren worden sein. Ich lade also die Box und einen Käfig auf, verfrachte Boss in die Box und fahre mit ihm zur NPW Klinik. Die Nachuntersuchung ergibt, dass der Heilungsprozess normal verläuft. 

Ich fahre weiter zum Parkhaus und versorge Farah, Fanta und Figo das vorläufig letzte Mal mit Doxyciclin. Ihre Operationswunden müssten nun vollständig geschlossen sein. Den Test werde ich hoffentlich mit Tips Hilfe am Wochenende machen können.

Am Pattaya Bazaar treffe ich auf Wan; Nacho ist auch in der Nähe. Ich kann nichts Ungewöhnliches bei ihm feststellen, nehme ihn aber trotzdem mit, um ihn zu Hause beobachten zu können. Im Haus gibt es für ihn eine stürmische Begrüßung durch Lucy, Aya und Yaya. Die Welpen sind ganz narrisch ihn wieder zu sehen und alle vier rennen um das Haus. Sollte Nacho wirklich angefahren worden sein, hat er das schadlos überstanden. Auch sonst scheint es ihm gut zu gehen. 

Die Welpen laufen nun schon überall im Hof und Garten herum und spielen mit Lucy und Yaya, die es genießen wenn die Welpen auf ihnen herumkrabbeln. Bieow ist immer noch ziemlich ausgezehrt, aber hat wohl schon ein Kilo zugelegt. Vermutlich wird sie erst wieder richtig zunehmen, sobald sie abgestillt hat. Boss ist auch wieder froh zu Hause zu sein. Es ist immer ein gewisser Stress für die Hunde in die Box verfrachtet zu werden, da sie ja nicht wissen, was mit ihnen geschehen wird.

Dienstag, 10. Februar 2015

Als ich morgens den Scooter aus dem Tor schiebe entwischt mir Lucy. Da ich spät dran bin, habe ich keine Zeit auf sie zu warten, um sie wieder hereinzulassen. Auf dem Wege zum Büro sehe ich Mangmu am Straßenrand liegen und gebe ihr Ivermectin. Ich halte auch bei Aiwa und treffe Rudi beim Best an. Beide bekommen ebenfalls von mir Ivermectin. Ich vermisse Nacho wieder und rufe deshalb Wan an, die mich aber beruhigt und mir mitteilt, dass er gestern Nacht bei der Fütterung dabei war. 

Mittags rufe ich Ui an ob sie Lucy hereingelassen habe. Ui teilt mir mit, dass sie noch nicht am Haus war, da sie einen Arzttermin hatte. Als zu meinem Scooter gehe, um nach Hause zu fahren, sehe ich Nacho auf dem Platz vor der Tiefgarage. Ich bin froh ihn zu sehen und auch er freut sich tierisch. Am Haus empfängt mich Ui, die wohl kurz vorbeigekommen ist, um Lucy hereinzulassen. Ich schaue nach allen Hunden und insbesondere nach Boss, der aber ganz entspannt auf der Veranda liegt und offenbar schmerzlos ist. Beruhigt fahre ich ins Büro zurück.

Nach Büroschluss fahre ich auf den Bushof und rufe nach Chula und den Welpen, aber sie melden sich nicht. Es kann sein, dass sie das Revier erneut gewechselt haben, da Arbeiter beginnen am rückwärtigen Ende des Platzes die typischen Wellblechunterkünfte für Bauarbeiter zu errichten. Ich lege trotzdem Trockenfutter für sie aus und etwas weiter auch für die anderen Hunde.

Am Haus stelle ich fest, dass Ui nicht gekommen ist, da der Hof schmutzig ist. So mache ich mich zuerst einmal daran, den Welpenkot zu beseitigen bevor ich Reis für die Hunde und Spaghetti für mich koche. Ein russisches Mädchen mit einem starken amerikanischen Akzent kommt vorbei und spielt mit den Hunden. Später bringt sie noch einen Jungen mit, der sich auch für die Hunde interessiert. Ihre Eltern wohnen offenbar in der Siedlung. 

Am späteren Abend fahre ich zu den Naklua Hunden. Ich sehe Maya und zum ersten Mal auch einen ihrer Welpen im Busch. Ich gehe rüber zu ihm und sehe einen zweiten und dann ein geräumiges Erdloch aus dem ich fünf weitere hervorhole. Es sind vier männliche und drei weibliche, alle von weißer Farbe. Das bestätigt meine Vermutung, dass Sido der Vater ist. Leider habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen. In Plutaluang ist er jedenfalls nicht. Maya liegt in der Nähe und hat nichts dagegen, dass ich mich mit ihren Welpen beschäftige. Soweit ich das im Halbdunkel sehen kann, sind alle sieben Welpen in gutem Zustand. Ich werde sie so bald als möglich entwurmen. 

Nachdem ich Trockenfutter für die Hunde ausgelegt habe fahre ich weiter zum Parkhaus und versorge Fanta, Figo und Farah mit Doxyciclin. Auch sie scheinen alle in guter Verfassung zu sein, soweit ich das sehen kann, denn sie lassen mich nicht an sie heran. Am Wochenende werde ich mit Tip versuchen festzustellen, ob die Fäden schon gezogen werden können.

Montag, 9. Februar 2015

Die Welpen werden von Tag zu Tag unternehmungslustiger und erwarten mich heute Morgen zusammen mit Bieow an der Treppe zur Veranda. Sie kennen nun schon meine Stimme und kommen angelaufen, wenn ich sie rufe. Ui kommt bevor ich ins Büro fahre. Als ich den Scooter aus dem Tor schiebe, entwischt mir Lucy nach draußen. Die Hunde nutzen jede Gelegenheit, um auch mal draußen herumlaufen zu können und lassen sich dann nicht mehr einfangen. Ich muss aber normalerweise nur ein wenig warten und dann begehren sie wieder Einlass. Heute Morgen bin ich aber schon mal wieder spät dran und so kann ich auf Lucy nicht warten. Ich bitte Khun Ell, die wie jeden Morgen das Geisterhäuschen mit Opfergaben bestückt, sie hereinzulassen, wenn sie vor dem Tor steht. Ui wird ja auch noch kommen und sie hereinlassen können, wenn Lucy einen ausgedehnten Ausflug machen sollte.

Ich habe Nacho seit zwei Tagen morgens nicht mehr gesehen. Er ist mir sonst immer in die Tiefgarage gefolgt und hat mich bis zum Büro begleitet.

Nach Büroschluss lege ich Trockenfutter im Karaoke Eingang aus und fahre dann zum Busparkplatz. Chula, Luna und Lennard kommen aus dem Busch als ich sie rufe. Ich gebe ihnen Trockenfutter und lege auch etwas für die anderen Hunde aus. Sie holen sich aber wohl auch woanders etwas zu futtern, denn es ist noch etwas Trockenfutter von gestern übrig. 

Anschließend fahre ich zum Big C und kaufe Würste, Knochen und Soßen für das Reisfutter ein. Nachdem ich die Hunde im Haus versorgt habe, fahre ich zu Karin und bringe ihr die Wanne zurück. Bieow und die Welpen haben nur die ersten Tage darin geschlafen und ziehen nun den Platz vor der Küchentür vor, oder liegen in der Transportbox. 

Von Karin aus fahre ich in die NPW Klinik und hole Boss ab. Er scheint die Operation gut überstanden zu haben und ist offensichtlich froh mich zu sehen. Am Tor erwarten uns Lucy, Yaya, Aya, Bieow und ihre Welpen, sodass ich Mühe habe die Transportbox mit Boss darin in den Hof zu bekommen, ohne dass mir einer der Hunde nach draußen entwischt. Boss hat ja schon einige Zeit im Haus verbracht und wird von Lucy, Yaya und Aya begrüßt. Er läuft sogleich zum Steintisch und legt sich auf ihn als wäre er nie weg gewesen.

Ich koche Reis und verteile Futter und Knochen. Auch Boss bedient sich mit großem Appetit. Er läuft geschwind umher und scheint sein gelähmtes Bein nicht zu vermissen. Ich habe Antibiotika und entzündungshemmende Mittel für ihn mitbekommen und verabreiche ihm die erste Dosis. Auch Yaya erhält weiterhin seine Medikamente. Die Abszesse sind zwar zurückgegangen aber immer noch spürbar.

Da ich Boss ohne Probleme allein lassen kann, fahre ich später am Abend noch zu den Naklua Hunden und den Hunden im Parkhaus. Dort finde ich Fanta, Figo und Farah denen ich Doxyciclin gebe. Farahs Shirt ist verschwunden. Anscheinend hat Tip es ihr abgenommen. Ich hoffe nicht, dass Fanta und Farah an den Fäden herumkauen. Flake ist natürlich auch von der Partie und nun folgen mir auch immer zwei Hündinnen, die als nächste sterilisiert werden müssen. Sie kommen mir aber nie so nahe, dass ich sie zu fassen bekomme. Die weiße Katze sehe ich auch wieder, aber da ich mit dem Scooter gekommen bin, kann ich sie nicht mitnehmen.