Mittwoch, 6. August 2014

Ich versorge die Tiere am Apartmenthaus und fahre dann zum Best. Rudi hat sich wieder eingefunden und frisst auch brav seine Medizin. 

Mittags füttere ich die Katzen und nach Büroschluss fahre ich zum Tesco und kaufe Suppenknochen und Fleisch für die Welpen im Wat ein. 

In der Futterhandlung am Wat hole ich mir 15 kg Trockenfutter und fahre zur Vorhalle. Pat ist auch gekommen und sorgt für Futter und Wasser. Er teilt mir mit, dass ein Mönch Numa und Noma in Obhut genommen hat. Ich schaue nach Yoko und finde sie allein im Bauholzstapel. Sie freut sich mich zu sehen aber hat Angst vor den Hunden. Die beiden neuen Welpen finde ich am Strand in der Nähe von unbenutzten Abflussrohren, in die sie schnell verschwinden als ich mich ihnen nähere. Ich stelle ihnen eine Schale mit Rippchen in die Rohre und mache mit den Hunden einen Strandgang. 

Pat versorgt auch die anderen Hunde an den Booten und ich verabrede mich mit ihm Kyah am Sonntag in die Bang Saray Klinik zum sterilisieren zu bringen. Bei der Gelegenheit möchte ich auch Jira dort noch einmal vorstellen.

Auf dem Rückweg halte ich an der Torpforte wo mich Tessa und Bonnie begrüßen. Hinzu kommen auch Toby, Nema und Prince.

Auf dem Weg zurück fahre ich an der Thepprasit Road vorbei und gebe Silver und Aimee jeweils 8 mg Ivermectin. Malees Welpen laufen schon vor der Höhle herum und scheinen in Ordnung zu sein. 

Zurück in Pattaya mache ich die Runde, obwohl es wieder leicht regnet. Ich verteile Doxyciclin auch an Nora und Bee, die beide wohlauf scheinen. Die Slumhunde bekommen alle einen oder zwei Knochen, allerdings kann ich die beiden Welpen nicht finden. Trockenfutter lege ich am Bauholzplatz, für Nadia und am Freigelände aus. 

Am Bauholzplatz haben sich Arbeiter Wellblechbehausungen errichtet und deswegen gibt es auch wieder Wasser. Ich fülle die Wasserbehälter dort, am Platz von Mirko und Anja und am Freigelände auf. Zum Schluss fahre ich zu Aiwa. Sie humpelt immer noch und lässt sich das erste Mal seitdem ich sie kenne von mir berühren. Sie hat wohl Trost nötig.

Dienstag, 5. August 2014

Ich versorge morgens Katzen und Hunde am Apartmenthaus und besorge mir in der Mittagspause neue Halsbänder, die ich zum Besticken gebe. Ich will damit Nora, Bee, Bobby, Mom und Diana versehen. Ich traue den Leuten auf dem Talat Rung Roht nicht, speziell den Deutschen dort, mit denen ich nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Womöglich informieren sie die City Hall um die Hunde wegschaffen zu lassen. Das will ich verhindern. 

Mit der City Hall ist eine Vereinbarung getroffen worden, dass Hunde mit beschriftetem Halsband nicht eingefangen werden. Ich werde auch, sobald alle Hündinnen um die ich mich kümmere, sterilisiert sind, Mom und Bobby sterilisieren lassen. 

Mittags versorge ich die Katzen auf dem Dach und fahre nach Büroschluss um einen Sack Trockenfutter für den Slum einzukaufen. Anschließend hole ich die sechs Halsbänder ab, die ich habe besticken lassen. Sie sind außer für die Talat Rung Roht Hunde noch für Nora und Arkan vorgesehen. 

Am frühen Abend fahre ich zur Naklua-Klinik um Nora und Bee abzuholen. Nora hat sich erholt. Ich lege ihr ein Halsband mit meiner Telefonnummer und der Beschriftung, dass sie sterilisiert ist um und bringe sie wieder in den Slum. Zurück in der Klinik bekommt auch Bee ein entsprechendes Halsband und ich setze sie an ihrem Platz im Talat ab. Bobby ist hocherfreut sie zu sehen und versucht Bee wieder zu besteigen aber Bee hat ihr Interesse dafür verloren. Ich verpasse Bobby und Mom ein Halsband mit meiner Telefonnummer und Diana erhält ein Halsband mit der Beschriftung, dass sie sterilisiert ist.

Abends regnet es aber ich mache trotzdem meine Runde um den Hunden wenigstens die Medikamente zu verabreichen. Außer Khiaw, die unterwegs ist, bekommen alle Hunde ihre Doxyciclin Ration. Am Freigelände hat jemand die Wasserschüssel mit Reisfutter gefüllt. Ich stelle sie unter einen Dachvorsprung und nehme mir eine Tüte voll mit für die anderen Hunde. Arkan bekommt ein Halsband mit meiner Telefonnummer verpasst. Am Bauholzplatz liegt ebenfalls Reisfutter aus und so gebe ich den Reis Nadia.

Aiwa bekommt Cephalexin, Ivermectin und Antihistamin. Sie hat sich die rechte Vorderpfote verletzt und humpelt stark. Aiwa lässt jedoch nicht zu, dass ich ihr Bein untersuche. Das Gelenk sieht leicht geschwollen aus. Rudi ist unterwegs.

Montag, 4. August 2014

Direkt nach Büroschluss fahre ich zum Talat Rung Roht um die läufige Hündin, ich nenne sie nun Bee, einzufangen. Ich finde sie neben Bobby liegend und der riechend was kommt, läuft mir ihr davon. Schließlich kann ich Bee schnappen. Bobby ist völlig verzweifelt, dass ich ihm seine Freundin wegnehmen will klammert sich an mich und zwickt mich sogar einige Male. Ich muss ihn davon abhalten mit in den Songtaew zu springen und werde von den Passagieren dabei misstrauisch beäugt. 

Ich liefere Bee in der Naklua-Klinik ab und schaue nach Nora. Nora ist noch erschöpft von der Operation und schläft. Die Ärztin teilt mir mit dass sie voller Zysten ist und deswegen die Operation schwieriger war. Ich entscheide Nora noch einen Tag länger in der Klinik zu lassen.

Der Best Supermarkt ist so freundlich eine Spendenbox an einer der Kassen aufzustellen. Die Beschriftung ist in Englisch, Deutsch und Russisch. Beim Best kaufen sehr viele Ausländer ein und ich hoffe, dass die Box am Monatsende voll ist.

Zurück im Talat um meinen Scooter zu holen, versuche ich Bobby zu trösten, aber immer wenn ihm die Situation wieder in den Sinn kommt, fängt er an zu heulen und als ich davonfahren will, zwickt er mich wieder ins Bein. Das nehme ich ihm aber nicht übel, denn er versteht ja nicht, dass Bee bald wieder zurück sein wird.

Abends mache ich meine Routinerunde in Naklua. Aiwa frisst gut aber Rudi kann ich nicht überzeugen seine Medizin zu nehmen. Ich muss das akzeptieren und ihn so gut wie möglich versorgen.

Sonntag, 3. August 2014

Am frühen Vormittag fahre ich zur Naklua-Klinik um zu erfragen ob ich einen bis zwei Hunde zum Sterilisieren bringen kann. Dann fahre ich zum Slum um nach Nora und Kali zu zu erwischen. Ich finde Nora bei Em am Laden und gebe ihr 125 mg Acepromazin. Diese Dosis wirk normalerweise gut bei Hunden von ca. 15 kg Gewicht. Nach etwa einer Stunde setzt die Wirkund ein und ich schaffe Nora ohne Probleme in die Klinik.

Zurück im Slum suche ich nach Kali, kann aber weder sie noch die anderen großen Hunde finden. Ich sehe Noras Welpen und Nicky. Ich füttere alle drei mit den Wurststückchen, die ich eigentlich für die Einfangaktion von Kali vorbereitet hatte.

Am Bauholzplatz suche ich danach nach Maya. Aber auch sie bleibt unsichtbar wie auch die anderen Hunde. So entschließe ich mich heute mit einem Teilerfolg zufrieden zu geben.

Am frühen Vormittag fahre ich zum Wat. Auf dem Wege dorthin liefere ich einen Sack Trockenfutter an der Thepprasit ab. Im Wat finde ich Numa, die bei den Leuten liegt  aber Noma bleibt unauffindbar. Am Wasserresorvoir finde ich aber die beiden Welpen, die vor einigen Tagen ausgesetzt wurden. Sie sind immer noch sehr ängstlich aber mit der Hilfe einer netten Frau, die gerade vorbeikommt, schaffe ich es sie zu füttern, ohne dass sie von den großen Hunden gestört werden. Ich hoffe ich kann bald ihr Vertrauen gewinnen, damit ich und Pat sie regelmäßig versorgen können. Am Strand teilt mir eine Frau mit, dass sie Zeena begraben hat. Ada ist wieder aufgetraucht.

Karin ruft mich an und fragt ob ich eine Nahaufnahme von der Hündin auf dem Talat Rung Roht machen kann, damit sie feststellen kann, ob TVT vorliegt. In Pattaya angekommen fahre ich direkt dort hin und stelle fest, dass sich Mom und Bobby darum streiten wer die Hündin besteigen kann. Ich entscheide deshalb die Hündin morgen Abend auf jeden Fall in die Klinik zu bringen.

Abends mache ich meine Routinerunde und verteile an Luna, Yumi, Khiaw, Nadia, Anja, Raita und Sila Halsbänder mit meiner Telefonnummer und dem Vermerk, dass die Hunde sterilisiert sind. Am Amari Strand finde ich Boss mit seiner Familie. Boss bekommt ein Halsband mit nur meiner Telefonummer. Die Halsbänder von Alana, Satya und Panya sitzen noch perfekt.

Samstag, 2. August 2014

Schaue morgens und mittags wieder nach Rudi, aber erneut vergebens. Nachdem ich die Katzen auf dem Dach versorgt habe fahre ich am frühen Nachmittag nach Tongklom und liefere dort einen Sack Trockenfutter ab. Ich sehe Anika, Tyson, Ginger und auch Cleo, die wieder von Bua zurückgebracht wurde. Ihre Operationswunde ist vollständig verheilt und die Fäden sind gezogen. Ich mache ein paar Fotos von den Hunden und fahre weiter zum Wat.  

Pat hat die Hunde gut versorgt. Ich schaue nach Numa und Noma. Numa liegt bei Leuten, die sich für eine Weile an der Vorhalle einquartiert haben und recht freundlich sind. Noma finde ich trotz intensiver Suche nicht, dafür aber Yoko, die sich anscheinend separiert hat, da sie wohl von Shana und Lizzy nicht akzeptiert wird. Am Strand finde ich Aisha, Ava und Kyah; Ada und Zeena sind nicht zu sehen. Ich mache mit den Hunden einen Strandgang, lege Futter für Bonnie und Tessa aus und fahre zurück nach Pattaya. Dort verteile ich Doxyciclin und Futter und versorge auch Aiwa und Rudi, der wieder aufgetaucht ist.

Freitag, 1. August 2014

Morgens treffe ich Rudi wieder nicht an. Mittags füttere ich die Katzen auf dem Dach und gehe wieder rüber zum Best. Rudi ist immer noch abwesend. Die Angestellten sagen, dass Rudi schon mal beim Tesco zu finden ist und so schaue ich dort nach, kann ihn jedoch nicht entdecken.

Nach Büroschluss schaue ich erneut nach Rudi, aber er ist immer noch abwesend. Danach fahre ich zum Talat Rung Roht um ein paar neue Fotos von Mom, Bobby und Diana zu machen. Dabei sehe ich eine neue Hündin, die vermutlich an TVT leidet. Sie soll angeblich trächtig sein. 

Am Abend mache ich trotz Nieselregens meine Runde. Die Hunde bekommen Doxyciclin und Trockenfutter, Aiwa Cephalexin und Ivermectin. Rudi ist immer noch verschwunden.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Morgens versorge ich Hunde und Katzen am Apartmenthaus und mittags die Katzen auf dem Dach des Pattaya Bazaar.

Abends mache ich die übliche Futter- und Medikamentenrunde. Aiwa erwartet mich nun schon immer am Straßenrand und frisst ihre Medizin ohne Probleme. Nach Rudi schaue ich am Best jedoch vergeblich.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Ich versorge morgens Nico mit seiner Medizin und Hunde und Katzen mit Futter und Wasser. Ich darf nun nicht mal mehr das Katzenfutter auf dem Dach des Nachbargebäudes stellen. Es hat sich mal wieder jemand beschwert und der Manager hat die Futternäpfe heruntergenommen. Ich lege das Futter nun auf einem Sockel auf der anderen Seite des Lattenzaunes beim anderen Nachbarn aus und stelle dort auch einen Wassernapf hin.

Beim Best treffe ich Rudi an und gebe ihm seine Medikamente. Mittags teilt man mir beim Best mit, dass ich eine Spendenbox dort aufstellen dürfe. Ich hatte das dem Management vor Tagen angetragen.

Nach Büroschluss fahre ich mit den Impfstoffen zur Naklua-Klinik. Gemeinsam mit einer Ärztin fahren wir zuerst zum Schrottplatz und impfen Taco, Luna, Goyo und Yumi, dann werden Kobi, Asa und Nico geimpft. Bei der Gelegenheit frage ich die Ärztin nach Nicos Fellproblemen und sie sagt, dass ich mindestens drei Wochen lang Cephalexin geben solle und auch zweimal die Woche je 8 mg Ivermectin. Wir fahren weiter zur Stelle wo Sarah, Ebony und Nadia liegen. Auch sie werden geimpft. Ebony wehrt sich heftig und deswegen verschwindet Cherry und wir können ihn nicht impfen. Zuvor aber befrage ich die Ärztin nach Cherrys Cherry Eye. Sie gibt mir später in der Klinik antibiotische Augentropfen und Tropfen gegen trockene Augen. Ich solle Cherry morgens und abends damit eine Woche lang behandeln. Wir fahren weiter zum Freigelände und impfen Raita und Arkan. Jule weicht mir wie gehabt aus und als ich mir Terje schnappen will wehrt er sich heftig, sodass wir ihn auch nicht impfen können. Zum Schluss fahren wir zum Bauholzplatz und impfen Mirko, Anja und Sila. Die anderen Hunde erreichen wir leider nicht.

Nachdem ich die Rechnung in der Klinik begleichen habe fahre ich zum Wat. Ich kaufe wieder 20 kg Trockenfutter und treffe an der Mauer Bonnie und Tessa. Bei der Einfahrt durch das Tempeltor überfallen mich all die anderen Hunde. Ich schaue nach Numa und Noma, finde sie aber unter dem Podest nicht. Schließlich sehe ich die beiden unter einem Stapel Bauholz, nehme sie auf, füttere sie mit Gehacktem und entwurme sie. Während ich die Behälter für die großen Hunde säubere und fülle bleibt Numa bei mir aber Noma verschwindet. Nach langem Suchen in der Dunkelheit finde ich sie und bringe sie zusammen mit Numa an ihren Platz im Bauholz. 

Anschließend gehe ich an den Strand um nach Zeena zu sehen aber sie ist nicht da. Dafür haben Leute wieder zwei kleine Welpen ausgesetzt. Sie sind sehr verängstigt, sodass ich sie erstmal in Ruhe lasse. Ich rufe Pat an, dass er sich morgen um sie kümmert. Ich stelle Trockenfutter für Aisha, Ava, Ada und Kyah aufs Boot und kehre zur Vorhalle zurück. Dort nähert sich mir ein Mann zusammen mit einem Mönch und meint, die Hunde würden zuviel Ärger machen, haben Hühner und Katzen getötet und müssten deshalb verschwinden. Ich führe mit ihm ein längeres Gespräch und es stellt sich heraus, dass er relativ vernünftig ist. Er versteht meine Situation aber ein ungutes Gefühl bleibt mir doch.

Abends mache ich die Futter- und Medikamentenrunde. Um Mitternacht bin ich schließlich wieder im Apartment.

Dienstag, 29. Juli 2014

Ich versorge Hunde und Katzen am Apartment und fahre dann zum Best. Dort treffe ich Rudi an und er frisst dieses Mal brav die Fleischstückchen mit den Medikamenten. Mittags versorge ich wie jeden Tag die Katzen auf dem Dach.

Mit Büroschluss fängt es an zu regnen, sodass die geplante Einfangaktion von Nora bzw. Maya buchstäblich ins Wasser fällt. 

Nachdem es in der Nacht aufgehört hat zu regnen, verteile ich zunächst an die Hunde am Apartment und dann and die Schrottplatzhunde Doxyciclin. Danach fahre ich in den Slum und verteile Knochen. Ich habe auch Gehacktes für den Welpen mitgebracht aber er ist nicht zu finden.  Anschließend fahre ich zu Aiwa und zu Rudi. Der ist allerdings mal wieder unterwegs. Weiter geht es zum Bauholzplatz. Dort und an der Freifläche sowie an Nadia, Sarah, Ebony und Cherry verteile ich ebenfalls Suppenknochen. Zum Schluss fahre ich zum Talat Rung Roht wo mich Diana, Mom und Bobby begrüßen. Bobby und Diana bekommen auch einen Knochen, Mom mag keinen.

Montag, 28. Juli 2014

Ich habe mit der Naklua-Klinik vereinbart alle in Naklua verfügbaren Hunde zu impfen. Die Impfstoffe hole ich mir am Abend von Karin. Bei der Gelegenheit sehe ich auch Chula und Cleo. Chula wird weiterhin gegen TVT behandelt wogegen Cleo die Behandlung abgeschlossen hat. Sie ist bereits sterilisiert worden aber die Wunde ist nach dem Fädenziehen an einer Stelle wieder aufgebrochen, sodass sie noch etwa eine Woche bei Karin bleiben muss. Karin und ich tauschen uns ausführlich aus. Sie hat eine Apotheke ausfindig machen können, die günstig Doxyciclin abgibt. Da ich die Naklua-Hunde vier Wochen lang täglich behandele sind 500 Tabletten schnell weg. Ich nehme 25 Einheiten Impfstoffe mit.

Abends mache ich meine Naklua-Runde, verabreiche Doxyciclin und lege Trockenfutter aus. Am Schrottplatz vermisse ich Goyo. Im Slum sehe ich den halb verhungerten Welpen und gebe ihm eine Portion Gehacktes, das er gierig wegputzt. Ich gebe ihm auch, wie Bliss und Billy, ein Rippchen mit dem er im Gerümpel verschwindet. 

Anschließend fahre ich bei Aiwa vorbei, die wie immer brav ihre Medikamente frisst. Rudi ist unterwegs. Ich fahre weiter zum Strand, wo ich die Halsbänder von Alana, Panya und Satya kontrolliere. Sie sitzen noch alle perfekt. Boss bekommt erstmal ein unbesticktes Halsband umgelegt. Ich werde noch einige nur mit nur meiner Telefonnummer für die nicht sterilisierten, gefährdeten Rüden anfertigen lassen. Randy lässt es trotz aller Überredungskünste nicht zu, dass ich ihm ein Halsband anlege.

Sonntag, 27. Juli 2014

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Wat. Nachdem ich mich um die Hunde in der Vorhalle sowie Numa und Noma gekümmert habe, gehe ich runter zum Strand. Ich kann Zeena nicht finden und auch die Leute an den Booten haben sie nicht gesehen. Ich rufe deshalb Pat an und er sucht das ganze Gelände ab, aber auch ohne Erfolg. Er teilt mir mit, dass die Behandlung von Zeena in der Baan Amphur Klinik 1,600 Baht gekostet hat. Ich werde ihm das Geld erstatten. 

Ich mache eine Reihe von Fotos, da ich zur Zeit eine Bestandsaufnahme aller Hunde vornehme, um die ich mich kümmere. Eine Liste der Hunde mit der Beschreibung eines jeden Einzelnen werde ich nach und nach vervollständigen und hochladen.

Auf dem Rückweg fahre ich mal wieder bei Dam und am Minimarkt vorbei. Ich gebe Dam 8 mg Ivermectin. Er ist ein ganz Lieber und rührt mich immer sehr wenn ich ihn sehe. Sein Zustand ist unverändert und er wird die Räude wohl nicht mehr loswerden. Jerry und Jackie sind auch beide anwesend. Ihr Verhalten hat sich nicht geändert. Jackie ist nach wie vor zurückhaltend und Jerry sehr zutraulich. Der blinden Hündin gebe ich ebenfalls 8 mg. Auch ihr Zustand ist unverändert. Solange ihre Haut und die von Dam nicht entzündet ist und juckt werden sie wohl auch damit leben können. 

Anschließend fahre ich zu den Hunden an der Thepprasit. Malees Welpen krabbeln schon aus ihrer Höhle und scheinen gesund zu sein. Malee hat allerdings wieder einige lichte Stellen im Fell. Ich kann sie jedoch  nicht behandeln solange sie stillt. Allen andern Hunden geht es gut.

Abends verteile ich Doxyciclin an die Naklua-Hunde und versorge sie mit Trockenfutter. Aiwa und Rudi bekommen Cephalexin und Ivermectin. Ich habe extra etwas Gehacktes für die Welpen im Slum gekauft aber finde sie nicht in der Dunkelheit. Für Nicky, Billy und Bliss habe ich je ein Rippchen parat. 

Zum Schluss fahre ich zu den Amari-Hunden. Ich lege Alana, Satya und Panya die bestickten Halsbänder an. Boss, und wenn ich ihn erwische, auch Randy bekommen dann noch je eines mit meiner Telefonnummer darauf.

Samstag, 26. Juli 2014

Ich finde Rudi am Morgen beim Best und er tut mir den Gefallen die Fleischstückchen mit dem Cephalexin und dem Ivermectin herunterzuschlucken. 

Mittags besorge ich mir Halsbänder für die Amari-Hunde und lasse sie mit „sterilisiert“ in Thai und meiner Handynummer besticken. Diese Variante ist weitaus preiswerter als Hundemarken gravieren zu lassen. 

Danach fahre ich zum Schrottplatz um die Hunde von Zecken zu befreien. Ich erwische Luna, Yumi und Taco. Alle drei haben dutzende von großen und kleinen Zecken im Fell, in den Pfoten und in den Ohren sitzen, die ich mühsam mit Fingern und Pinzette herauspule.

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Wat. Pat kommt auch hinzu und eröffnet mir, dass Numa und Noma zurückgebracht wurden. Sie habe sich im Holzstapel versteckt und wir bringen sie wieder an ihren alten Platz unter dem Holzpodest. Yoshi, Yoko und auch Nacho liegen mit den anderen Hunden in der Vorhalle. 

Ich gehe mit den Hunden an den Strand und sehe dort auch Aisha, Roscoe, Ada, Ava und Kyah und Zeena auf einem der Boote. Zeena scheint immer noch nicht ganz in Ordnung zu sein, denn sie ist sehr ruhig und weicht mir aus. Ich fülle die Behälter auf und lege auch Trockenfutter für Tessa und Bonnie aus.

Abends füttere ich die Tiere am Apartmenthaus und die Hunde bekommen Doxyciclin, wie auch die Schrottplatz-Hunde, die Hunde am Bauholzplatz und am Freigelände. Aiwa und Rudi werden mit ihren Medikamenten versorgt und Ivan sowie Josy bekommen jeweils 24 mg Ivermectin.

Freitag, 25. Juli 2014

Morgens treffe ich Rudi beim Best an und gebe ihm die Medikamente. Seine Haut scheint weniger empfindlich zu sein und Rudi fühlt sich wieder besser.

Am Abend präpariere ich eine Menge Wurststückchen mit Doxyciclin und verteile sie an die Hunde am Apartment, die Schrottplatzhunde, Sarah, Ebony, Cherry und Nadia, an die Bauplatzhunde und die Hunde an der Freifläche. Das werde ich nun für vier Wochen durchziehen. Ist auch kein Problem, da ich all diese Hunde sowieso jeden Abend füttere. Anschließend bekommt Aiwa Cephalexin und Ivermectin und ich will auch Rudi die gleiche Dosis geben, aber er ist wieder abwesend.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Ich versorge die Tiere am Apartment und fahre dann zum Best. Rudi ist anwesend und so kann ich ihm die Fleischstückchen mit den Medikamenten geben. Er mag sie zwar nicht fressen aber tut mir doch den Gefallen als ich sie ihm ins Maul schiebe. 

Mittags versorge ich die Katzen auf dem Dach und nach Büroschluss fahre ich zum Slum. Ich entschließe mich die Einfangaktion von Nora und der schwarzen Hündin, ich nenne sie Kali, auf das Wochenende zu verschieben um nicht in Druck mit der Schließungszeit der Naklua-Klinik um 20 Uhr zu geraten. Ich mache aber einige Fotos von Billy, Nora, Kali, Nicky, der trächtigen Hündin die ich Bliss nenne, und dem Sohn von Nora, ich nenne ihn Buck. Die beiden letzten Welpen von Nora sehe ich auch. Ich werde nun öfters in den Slum fahren um den halb verhungerten Welpen zu füttern und auch damit sie von Anfang an zutraulich werden um sie später leicht einzufangen. Ich fahre bei Em vorbei und sehe Mee. Sie hat sich wieder erholt und verhält sich normal.

Abends ruft mich Pat an. Er hat Zeena in die Klinik gebracht um sie untersuchen zu lassen. Wollen wir hoffen, dass auch sie die Vergiftung ohne Schäden überlebt.

Danach verabreiche ich Kobi, Nico, Asa, den Schrottplatzhunden und Nadia Doxyciclin. Ich entschließe mich nun auch den anderen Hunden Doxyciclin zu geben, wo ich schon mal dabei bin. Ich lege Trockenfutter aus und fahre dann bei Aiwa vorbei und gebe ihr Cephalexin und Ivermectin. Sie frisst immer problemlos im Gegensatz zu Rudi, dem ich nur ein Fleischstückchen mit Ivermectin schmackhaft machen kann. Das Cephalexin mag er nicht nehmen und so lege ich das Fleischstückchen in seinen Futternapf.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Morgens versorge ich Hunde und Katzen am Apartment und mittags wie jeden Tag die Katzen auf dem Dach.

Am Spätnachmittag fahre ich zum Wat. Ich kaufe wieder 20 kg Trockenfutter für die Hunde dort. Im Schnitt verbrauche ich für die Wathunde 160 kg pro Monat. Am hinteren Tor sehe ich Ava. Da die anderen Hunde gerade nicht in der Nähe sind lässt sie sich von mir streicheln. An der Vorhalle kommen dann nach und nach alle Wathunde angerannt, auch Yoshi, Yoki und Nacho. Ich schaue nach Numa und Noma aber sie sind verschwunden. 

Bevor ich die Hunde füttere, gehe ich mit ihnen an den Strand. An der Tempelmauer sehe ich Zeena völlig verängstigt hocken und als ich sie berühren will schnappt sie nach mir. Ich schaue nach Kyah und kann sie nicht entdecken. Deshalb vermute ich, dass auch Kyah womöglich mitgenommen wurde und Zeena sich nun alleingelassen fühlt. Ich mache mit den Hunden unseren Strandgang. Außer Nacho sind alle dabei. Bei unserer Rückkehr zu den Booten entdecke ich Kyah. Sie verhält sich normal. Ich versuche sie zu Zeena zu bringen aber sie lässt es nicht zu. 

Mittlerweile ist Pat angekommen. Ich frage ihn nach Numa und Noma. Pat sagt, dass sie von einer Familie mit nach Kanchanaburi genommen wurden. Er teilt mir auch mit, dass Zeena am Morgen alle Anzeichen einer Vergiftung aufwies. Das erklärt mir allerdings nicht ihr völlig verängstigtes Verhalten. Wir belassen sie an ihrem Platz an der Tempelmauer und Pat wird Morgen früh nach ihr sehen. 

Nachdem ich Jira, Chuki und Scottie 8 mg Ivermectin gegeben und die Behälter aufgefüllt habe fahre ich um nach Bonnie und Tessa zu schauen. Es ist schon dunkel und ich sehe in der Entfernung jemanden Hunde füttern. Als ich mich ihm nähere stelle ich fest, dass es der Mann ist, der Toby und Rocky so mag. Jake ist auch dabei und hinzu kommen Bonnie, Tessa sowie zwei große, weiße Hunde. Es ist ein Rüde und eine Hündin. Sie haben nach Aussagen des Mannes Welpen im Busch.

Am Abend mache ich die übliche Naklua-Runde. Kobi, Asa und Nico sowie die Schrottplatz-Hunde bekommen Doxyciclin. Nadia wird wieder von Sarah belästigt, sodass sie im Busch verschwindet und ich sie nicht versorgen kann. Deswegen lege ich zuerst Futter für die Bauplatzhunde und dann für die Hunde an der Freifläche aus. Sila wird vom Shirt befreit und ich ziehe ihr die Fäden. Die Wunde ist gut verheilt.

Anschließend fahre ich zu Aiwa und  gebe ihr 500 mg Cephalexin und 8 mg Ivermectin. Aiwa hat offensichtlich Demodec, da die Räude immer wieder auftritt. Ich werde sie in den kommenden Wochen genauso behandeln wie Rudi. Der ist allerdings unterwegs und so kann ich ihm die Medikamente nicht geben. 

Auf dem Rückweg zum Apartment schaue ich noch mal ob ich Nadia finde. Tatsächlich taucht sie auf und ich kann ihr Doxyciclin und Trockenfutter geben. Bei der Gelegenheit finden sich auch Arkan, Raita, Sarah sowie Cherry ein und es geht erstaunlicherweise recht zivilisiert zu. Alle Hunde sind guter Dinge, Arkan und Raita rennen um die Wette und sogar Cherry, der sonst immer sehr ruhig ist, springt herum. So verabschiede ich mich nach einer Weile von ihnen mit dem Gefühl, dass doch nicht alles vergeblich ist was ich so tue.

Dienstag, 22. Juli 2014

Nico bekommt wie jeden Morgen 500 mg Cephalexin und 8 mg Ivermectin. Katzen und Hunde bekommen ihre Trockenfutterration für den Tag. Auf dem Weg zur Arbeit sehe ich Richie unter einem Auto liegen und ich finde auch Rudi beim Best und gebe ihm 500 mg Cephalexin und 8 mg Ivermectin.

Nach Büroschluss fahre ich in den Slum um zu versuchen Nora einzufangen. Mun ist zugegen aber kann mir auch nicht helfen. Leider ist die schwarz-weiße Hündin, der einzige überlebende Welpe der schwarzen Hündin, trächtig. Das habe ich in der Dunkelheit nicht feststellen können. Ich komme also wieder zu spät. Nora entzieht sich auch meinem Werben und so vereinbare ich mit Mun es übermorgen mit Acepromazine zu versuchen. Wenn möglich will ich auch die schwarze Hündin narkotisieren.

Am Abend versorge ich Kobi, Asa, Nico, Goyo, Khiaw, Luna, Yumi, Taco und Nadia mit Doxyciclin. Für Nadia, die Hunde am Bauholzplatz und an der Freifläche lege ich Trockenfutter aus. Anschließend fahre ich zu Rudi und gebe ihm seine Medikamente. Ich habe den Eindruck, dass es ihm schon wieder etwas besser geht und sein Fell fühlt sich auch wieder etwas weicher an.

Montag, 21. Juli 2014

Heute ist der erste Tag seit fünf Wochen an dem ich mal nicht zum Wat fahre. Es ist fast so als ob ich etwas vermisse. So habe ich am Morgen nur die Tiere am Apartment zu versorgen und abends die Hunde in Naklua. 

Die Schrottplatzhunde bekommen wie auch Kobi, Nico und Asa Doxyciclin. Die Verabreichung an die drei ist unproblematisch, sie schlucken die Wurststückchen mit den Tabletten darin herunter ohne zu kauen. Auch bei den Schrottplatzhunden geht es nun ein wenig besser. Ich muss nur Goyo und Yumi die Tabletten in den Schlund schieben, Khiaw, Luna und Taco fressen die Wurststückchen ohne die Tabletten wieder auszuspucken. 

Ebony und Sila bekommen ein letztes Mal ihre Medikamente. Ebony hat sich ihres Shirts entledigt und soweit ich fühlen kann auch der Fäden. Sie ist immer sehr quirlig und freut sich mich zu sehen aber wenn ich sie untersuchen will wird sie ängstlich. Ich werde in den nächsten Tagen erneut versuchen festzustellen, ob die Fäden tatsächlich alle heraus sind. 

Mae Song hat sich auch eines Großteils des Shirts entledigt, nur ein Fetzen um ihren Hals ist zurückgeblieben. Die arme Nadia wird immer von Sarah angegangen, wenn sie versucht mir zu einem sicheren Futterplatz zu folgen. Sie ist der absolut enthusiastischte Hund mit dem ich jemals zu tun hatte. Sie legt ihre Vorderpfoten um meine Hüften und will mich garnicht mehr loslassen. Natürlich bekommt sie von mir immer eine Extraportion Streicheleinheiten. Mae läuft nun nicht mehr vor mir weg wenn sie mich sieht aber erhebt sich sofort sobald ich meine Hand nach ihr ausstrecke. Maya ist auch immer zugegen aber hält schön Abstand. Sila ist lieb wie immer. Sie hat ihr Shirt noch an. In ein paar Tagen werde ich ihr wohl die Fäden ziehen können. 

Nachdem ich auch die Hunde an der Freifläche versorgt habe fahre ich bei Richie vorbei, aber ich kann sie nicht finden. Anschließend gebe ich Aiwa 24 mg Ivermectin. Sie hat mit Sicherheit auch Demodec und muss dauerhaft behandelt werden. Ich werde ihr mehrmals wöchentlich 8 mg geben müssen. Rudi sehe ich beim Best auch nicht und so fahre ich weiter zum Pattaya Bazaar. Ich habe vor zwei Tagen festgestellt, dass Ivan etliche Löcher im Fell hat. Ich gebe ihm 24 mg.

Sonntag, 20. Juli 2014

Ich fahre am frühen Morgen zur Futterhandlung, kaufe einen 15 kg Sack Trockenfutter und liefere ihn beim Wachmann an der Thepprasit ab. Die Welpen liegen mit Malee im Erdloch.

Pat ruft mich an und teilt mir mit, dass er um 10 Uhr mit dem Auto im Wat sein wird. Um halb zehn bin ich im Wat und versorge die Hunde. Numa und Noma liegen unter dem Podest. Ich nehme sie auf den Arm und trage sie in die Vorhalle, um sie an die großen Hunde zu gewöhnen solange ich da bin. 

Pat kommt vorbei und wir fahren nach Putaluang. Die Gehege sehen etwas gepflegter aus und ich sehe, dass Trockenfutter vorhanden ist. Es sind wohl auch einige Überdachungen dazu gekommen, sodass die Hunde nicht mehr bei Sonne und Regen im Freien liegen müssen. Die Arbeiter dort sind kooperativ und führen mich zu allen Gehegen. Ich schaue mir alle Hunde genau an, kann jedoch weder Mom noch Bobby oder Toto entdecken.  Die meisten Hunde sind in einem nicht allzuschlechten Zustand. Etliche sind räudig werden aber nach Aussage des Leiters dort behandelt. Zur Zeit befinden sich etwa 800 Hunde in der Anlage.

Auf dem Rückweg zum Wat macht mir Pat das Angebot an einigen Tagen die Behälter für die Hunde aufzufüllen. Da ich heute die vorläufig letzten Medikamente an Jira und Chuki verteile, muss ich nun nicht mehr junbedingt jeden Tag zum Wat fahren. Wir vereinbaren, dass ich Samstags, Sonntags und Mittwochs verantwortlich bin und Pat an den übrigen Tagen. Für den Nachschub an Trockenfutter sorge ich Samstags und Mittwochs.

In Pattaya angekommen fahre ich zuerst zum Slum um zu schauen ob Toto wieder aufgetaucht ist. Mun ist da und teilt mir mit, dass Toto vergiftet worden ist. Ich sehe die schwarze Hündin, Nicki, den großen Welpen von Nora, und die zwei kleinen Welpen von denen ich annahm, dass der eine Staupe hat und gestorben war. Er ist sehr abgemagert aber schon etwas gewachsen. Der andere Welpe ist etwas besser in Schuss und wird wohl überleben. Nach einer Weile sehe ich auch Nora und Billy. Ich bin erleichtert. Anschließend fahre ich zu dem kleinen Laden an der Ecke. Dort teilt mir Em mit, dass auch Nina vergiftet worden ist und das Mee einen Vergiftungsversuch überlebt hat, aber es sei nicht sicher ob sie durchkommen wird. 

Anschließend fahre ich auf den Talat Rung Roht. Zuerst findet mich Diana und dann kommen auch Mom und Bobby angerannt. Ich bin so froh sie gesund und munter zu sehen.

Am Spätnachnmittag versuche ich Maya und Mae zu narkotisieren, allerdings ohne Erfolg. Sie laufen mit den Acepromazine gefüllten Fleischstückchen davon und ich kann nicht genau verfolgen ob sie auch tatsächlich die Tabletten mit gefressen haben. Offenbar ist das nicht der Fall, denn beide sind nach zwei Stunden noch quicklebendig. Ich muss es mal mit gebratenem Fleisch und jeweils nur einer halben Tablette pro Fleischstückchen versuchen.

Am Abend versorge ich alle Hunde im Viertel. Die Schrottplatzhunde bekommen Doxyciclin wie auch Nadia, Ebony und Sila bekommen Antibiotika und Antiinflamation. Jemand hat Reis und Knochen für die Bauplatzhunde ausgelegt und so bekommen sie nur kleine Portionen Trockenfutter. Zum Schluss fahre ich zu Rudi, versorge die Katzen auf dem Dach und dann zu den Amari-Hunden. Sunita sehe ich nicht. Ich gehe davon aus, dass sie ihre Jungen bekommen hat.

Samstag, 19. Juli 2014

Ich versorge die Tiere am Apartment. Nico bekommt Cephalexin. Dann fahre ich ins Büro. Nach Bürschluss versorge ich die Katzen und wässere mal wieder die Pflanzen dort, um die sich auch niemand kümmert.

Anschließend fahre ich zum Wat, versorge die Hunde und füttere Numa und Noma mit Fleischstückchen.

Nach einem ausgiebigen Strandgang fahre ich zu Jos Boeters. Ich habe ja Lucky und Happy schon eine ganze Weile nicht gesehen.Sie begrüßen mich stürmisch. Leider ist Happy angefahren worden und hat vermutlich einen ausgekugelten Hinterlauf. Jos ist mit ihr in der Bang Saray Klinik gewesen aber ich rate ihm Happy noch einmal in der South Pattaya Klinik vorzustellen. Diese Klinik wird vom besten Chirurgen in Pattaya geleitet. Ich stelle fest, dass die Gaumen der beiden Welpen ins Grau tendieren und rate Jos ihnen eine Doxyciclinkur zu verpassen. Jos wird am Montag zu mir ins Büro kommen und die Tabletten abholen.

Auf dem Rückweg fahre ich an der Thepprasit Road vorbei um nach Malees Welpen zu schauen. Sie sind relativ sicher in dem Erdloch unter dem Fundament der Behausung des Wachmannes. Es sind vier und sie haben die Augen schon geöffnet. Der Wachmann bittet mich wieder einen Sack Trockenfutter vorbeizubringen, er hat nur noch ein paar Kilo übrig.

Auf meiner abendlichen Naklua-Runde fahre ich auch mal wieder zum Talat Rung Roht um nach Mom, Bobby und Diana zu schauen. Nach einiger Suche finde ich Diana, Bobby und Mom bleiben verschwunden. Ein Anwohner meint, dass sie abgeholt worden sind. Ich fahre rüber zum Slum wo ich Toto schon seit einer Woche vermisse. Nora und Billy sehe ich nun auch nicht. Für die anderen Hunde lege ich Trockenfutter aus. Ich nehme mir vor morgen früh in Putaluang nach den Hunden zu suchen. 

Anschließend versorge ich die Hunde am Bauholzplatz, an der Freifläche, Nadia und Ebony. Die Frau, die die Hunde ab und zu mit Wasser versorgt teilt mir mit, dass Anwohner wieder die Hunde vertreiben wollen. Am Liebsten wäre es ihnen wenn der Farang die Hunde alle fortschaffen würde. Fragt man sie aber was sie dazu beitragen wollen, werden sie aggressiv.

Freitag, 18. Juli 2014

Ich verabreiche Nico Cephalexin und fülle die Behälter für Hunde und Katzen auf. Dann fahre ich zum Schrottplatz. Ein Wachmann zeigt mir wo Rika auf der Wiese liegt. Ihr Zustand ist weiterhin unverändert. Ich werde Karin bitten sie vorübergehend aufzunehmen um sie evtl. in der NPW Klinik vorzustellen. Wenn das nicht geht, bringe ich sie heute Abend zurück in die Naklua-Klinik. Ich gebe dem Wachmann ein Doxyciclin-Fleischstückchen für Khiaw und fahre ins Büro.

Direkt nach Büroschluss treffe ich mich mit der Frau, die die Amari-Hunde täglich versorgt. Sie sagt, dass sie Hundemarken mit der Inschrift, dass der Hund sterilisiert ist, mit meinem Namen und meiner Telefonnummer besorgen kann. Sie wird mich informieren sobald sie 20 Marken besorgt hat. 

Anschließend fahre ich zum Schrottplatz. Rika liegt unter ihrem Verhau und rührt sich kaum. Sie wedelt nur mit ihrem Schwanz als sie mich sieht. Ich nehme sie auf und sie fühlt sich leblos an. Sie hat Durchfall und der Kot läuft einfach so aus ihr heraus. Ich wasche sie, nehme sie dann auf den Arm, gehe zum nächsten Motortaxistand und fahre mit ihr in die Naklua-Klinik. 

Die Ärztin erklärt mir, dass alles auf ein fortgeschrittenes Staupestadium hindeutet. Der Test kann manchmal den Virus nicht erkennen. Sie stellt mich vor die Wahl Rika weiter zu behandeln bis sie in ein bis zwei Wochen stirbt oder sie einzuschläfern. Ich entscheide mich für die finale Lösung. Während der Einschläferung bleibe ich dicht bei Rika, halte sie und spreche mit ihr. Sie wird narkotisiert und dämmert allmählich weg. Die Prozedur ist sanft und Rika scheint friedlich einzuschlafen. 

Nachdem ich die Wachleute am Schrottplatz informiert habe mache ich mich auf den Weg zum Wat. Ich halte beim Best und verabreiche Rudi die Medikamente. Es scheint ihm wieder etwas besser zu gehen, denn er schmiegt sich an mich. Vor zwei Tagen noch war er ziemlich lethargisch. 

Im Wat findet mal wieder eine Versammlung statt. Das hat den Vorteil, dass die Hunde normalerweise mit Reisfutter versorgt werden aber auch den Nachteil, dass immer viel Unruhe unter den Hunden herrscht. Numa und Noma geht es gut. Ihnen scheint der Trubel zu gefallen. Ich nehme sie in eine Toilette und füttere sie mit Fleischstückchen. 

Pat ist mittlerweile auch angekommen und teilt mir mit, dass er Numa und Noma morgens mit Reisfutter gefüttert hat. Wir schnappen uns Ava und fahren mit ihr in die Klinik um Ada abzuholen. Ava werden die Fäden gezogen und Ada kann nun auch mit uns kommen, da ihre Wunde gut verheilt ist. Am Strand lassen wir beide Welpen heraus. Sie werden von  Aisha begrüßt.  Erstaunlicherweise folgt mir dann Ada aber mit den anderen Hunden zur Vorhalle und es gibt auch keine Komplikationen. Ada bleibt immer dicht bei mir und es scheint, dass sie in der Vorhalle bleiben wolle. 

Nacho, Yoshi und Yoko trudeln mittlerweile auch ein. Ich verteile Medikamente an Jira und Chuki. Am Sonntag wird es dann vorläufig das letzte Mal sein. Es ist nicht mehr viel Trockenfutter vorhanden aber das ist kein Problem, da die Hunde mit Reis gefüttert wurden. Ich wechsele das Wasser und nachdem ich mich von allen verabschiedet habe fahre ich wieder.

In der Nacht versorge ich die Hunde am Apartment, die Schrottplatz-Hunde und Nadia mit Doxyciclin sowie Ebony und Sila mit Antibiotika. Mae Song rennt vor mir davon und so kann ich ihr nichts geben. Trockenfutter lege ich ebenfalls für Nadia, die Hunde am Bauholzplatz und an der Freifläche aus. Damit geht mal wieder ein langer Tag zu Ende.