Freitag, 15. November 2013

Am Morgen wird Rudi von mir versorgt. Ich gebe ihm nun täglich nur noch 8mg Ivermectin und das Antihistamin, das noch für drei Tage reicht. Danach bekommt er nur noch Ivermectin.

Am frühen Nachmittag schaue ich nach den Welpen. Ich sehe sie nicht und gehe an ihren Unterschlupf und rufe sie. Sie kommen alle herausgestürzt und Candy kommt auch nach ein paar Minuten. Ich lasse alle auf dem Sandhaufen zurück in dem die Welpen buddeln.

Nach der Arbeit fahre ich zu einem Petshop und tatsächlich haben sie dort eine Auswahl von Geschirren für Hunde und Katzen. Nachdem ich Prince, Billy und Nina, die hinzugekommen sind, mit Knochen versorgt habe, fahre ich zu Amporn. Sie hatte mittlerweile aus Drahtgestellen einen geräumigen Käfig gebastelt.
Wir lassen Kasi heraus und er schmiegt sich an mich. Als wir ihm jedoch den Harness verpassen wollen, der ein wenig eng für ihn ist, passt ihm das nicht und er beißt mich in die Hand und das Blut spritzt mal wieder kräftig. Ich werde den Harness gegen einen größeren umtauschen.

Nachdem Amporn Kasi wieder in den Käfig gesetzt hat fahre ich zu Em. Die Hunde begrüßen mich, auch Billy ist da. Ich entferne das Pflaster, das er noch von der Klinik zurückbehalten hat, und schmiere die offene Stelle mit Betaisodona ein. Em hilft mir dabei und meint, sie könne Billys Wunde auch weiterhin versorgen. Das Gewebe ist noch verhärtet aber Billy verspürt keine Schmerzen, selbst wenn man darauf drückt.

Donnerstag, 14. November 2013

Ich fahre vor der Arbeit beim Best vorbei und kaufe Fleisch, das ich mit den Medikamenten für Rudi präpariere. Rudi schläft auf dem Parkplatz und frisst brav das Fleisch, das ich ihm gebe. Er fühlt sich nun offensichtlich wieder recht wohl in seiner Haut aber die Behandlung muss natürlich noch wochenlang fortgesetzt werden.

In der Mittagspause schaue ich nach den Welpen. Sie laufen vor Ihrer Höhle rum und sind etwas verwirrt, weil etliche Leute Baustelle sind inspizieren. Ich schaue mir die Situation aus der Entfernung an und gehe dann auf den Verantwortlichen zu und frage ihn, wann die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden. Er sagt, dass das in etwa zwei Wochen der Fall sein wird und ich versichere ihm die Welpen dann herauszunehmen.
Wohin dann mit ihnen weiß ich natürlich noch nicht.

Nach Büroschluss fahre ich an der Karaoke vorbei und sehe Candy bei den Welpen. Ich störe sie nicht und fahre schnell ins Apartment, ziehe mich um fahre zur Baan Amphur Klinik, in der ich um 18 Uhr mit der Ärztin verabredet bin. Sie hat allerdings keine Zeit und so vereinbaren wir die Angelegenheit auf Samstag Nachmittag zu verschieben.

Vor dem Tor zum Wat sehe ich drei räudige Hunde und gebe ihnen Ivermectin. Die Hunde an der Vorhalle begrüßen mich wieder stürmisch und nachdem ich alle gestreichelt habe, fülle ich das Trockenfutter und das Wasser auf. Es scheint, dass May wieder nicht da gewesen ist, denn die Hunde sind hungrig und die Wassercontainer halb leer. Ich rufe May an aber sein Telefon ist abgestellt. Deswegen schreibe ich ihm eine SMS.

Dann laufen wir am Strand herum und klettern wieder für eine halbe Stunde auf die Mole. Unterwegs gebe ich Lizzy und Shana 8mg Ivermectin. Ich versuche auch Dam was zu geben, aber das klappt nicht, weil alle Hunde um mich herumwuseln. Am Samstag werde ich ihnen Knochen mitbringen. Der Himmel beginnt sich wieder zuzuziehen und so fülle ich schnell noch die Futterschalen auf und fahre dann zum Minimarkt. Der Ladeninhaber hat den Welpen seit Tagen nicht gesehen. Ich gebe der Hündin, die wohl seine Mutter ist, Ivermectin. Die anderen Hunden dort, zwei braune Rüden und eine kleine, schwarze Hündin werde ich demnächst auch versorgen. Sie sind nicht offensichtlich räudig, aber ab und zu eine Dosis Ivermectin schadet nicht.

Ich fahre weiter zur NPW Klinik, wo mir die Kassierin eröffnet, dass die Frau, die versprochen hatte für die Behandlung von Billy zu zahlen, nicht gezahlt hat. Sie wollte nur für eine Sterilisation zahlen. So muss ich nochmal 3,300 Baht abdrücken. Billy ist schon während des Tages zurückgebracht worden.

Ich fahre zu Amporn und erkundige mich nach Kasi. Amporn sagt, dass sie, solange sie ihn nicht anbinden, kann im Korb lässt. Er kann allerdings stundenweise heraus und herumlaufen, wenn sie im Haus ist. Ich gehe Verbandszeug für Kasi kaufen und gebe es Amporn. Wir verabreden uns morgen, um 18:30 bei ihr zu treffen. Ich hoffe bis dahin ein Geschirr für Kasi gefunden zu haben.

In der Vorbeifahrt an der Karaoke sehe ich die Welpen nicht, sie schlafen wohl in ihrer Höhle. Ich fahre noch um nach Prince zu sehen, aber es ist schon zu spät. Bei Em sehe ich Nora, Toto, Jerry, Nina und auch Billy. Das Pflaster klebt noch auf der Wunde, die nicht mehr so geschwollen ist. Allerdings ist das Gewebe noch hart, aber das ist normal und wird sich mit der Zeit geben. Morgen werde ich mir die Wunde ansehen und mit Betaisodona einschmieren.

Im Apartment angekommen sehe ich einen missed call auf meinem Handy. Ich rufe zurück und May meldet sich. Er hat zwei Handys. Er verspricht mir morgen die Hunde zu versorgen.

Mittwoch, 13. November 2013

Vor der Arbeit fahre ich am Best vorbei und gebe Rudi seine Medikamente. Die Welpen sehe ich nicht, sie liegen wohl in ihrer Höhle.

Am frühen Nachmittag schaue ich nach ihnen. Sie sind wieder nicht zu sehen aber als ich sie nur einmal kurz rufe, kommen sie aus ihrem Bau herausgestürzt und wuseln um mich herum. Ich fülle den Wassernapf auf. Candy kommt auch vorbei und so überlasse ich die Welpen ihr.

Nach Büroschluss schaue ich wieder nach ihnen. Ich gebe Cassie und Candy ein paar Rippchen. Die Welpen versuchen sie Candy und Cassie abzunehmen und Chuki schafft es sich eines zu schnappen und verkriecht sich damit unter einem Balken.

Ich fahre ins Apartment und präpariere Fleisch mit Ivermectin. Dann fahre ich zum Tierfutterhandel, kaufe einen Sack Trockenfutter und dann geht es weiter zum Wat. Kurz hinter dem Tor sehe ich zwei räudige Hunde denen ich Ivermectin gebe. Dann fahre ich weiter in den hinteren Bereich des Tempels.

Außer Scottie, Lizzy und Shana sind alle versammelt. Ich rufe nach Shana und auch sie kommen vom Strand angerannt. Ich sehe, dass May die Hunde wohl nicht gefüttert hat, fülle alle Futternäpfe auf und ersetze das Wasser in den Containern. Die zwei Fraktionen sind nach wie vor getrennt und es gibt auch ein paar Eifersüchteleien von Shana, Lizzy und Arnie gegenüber den Welpen. Ich vermute aber, dass wenn ich nicht da bin, sich die Hunde einigermaßen vertragen. Nur wenn ich komme und alle etwas von mir wollen gibt es schon mal Reibereien. 

Rosa liegt immer etwas Abseits. Sie hat ihre Position an Shana verloren, die wesentlich größer und stärker ist. Rosa freut sich genauso wie die Anderen mich zu sehen aber lässt mich auch weiterhin nicht an sie heran. 

Ich verpasse Scottie, Arnie und Shana ein Halsband. Lizzy ist skeptisch und Rosa hat ihr Halsband verloren. Nachdem die Hunde gefressen haben, gehen wir zum Strand. Auf dem Spaziergang vertragen sich wieder alle gut und sind dann vereinigt, wenn es gegen einen Hund geht, der uns garnicht mag. Die Meute treibt ihn ins Meer und dabei bekommt Rocky etwas ab, sodass ich ihn trösten muss. Verletzt ist er aber nicht. Zu uns gesellt sich wieder Dam (3). Es ist ein schwarzer, verträglicher Rüde, der vom Rudel akzeptiert wird und sich von mir streicheln lässt. Wir klettern wieder auf die Mole und verbringen dort einige Zeit, bis Wetterleuchten uns zurückkehren lässt. Ich fülle noch mal alle Futterschalen auf und fahre dann.

Am Minimarkt frage ich den Ladeninhaber, ob er den Welpen gesehen hat. Das ist nicht der Fall. Er weist mich darauf hin, dass eine braune freundliche Hündin wohl dessen Mutter ist. Ich hatte die Hündin schon zuvor gesehen. Sie sieht so aus als hätte sie Junge und ist ansonsten in einem recht guten Zustand. Die blinde Hündin ist auch wieder da. Mir scheint, dass sie nach der einmaligen Behandlung schon etwas besser aussieht. Die Ladenbesitzer, zwei freundliche Leute, haben ihr einen Napf mit Reisfutter hingestellt und ein Eimer mit frischem Wasser steht auch bereit. In der Nähe halten sich noch zwei ältere Rüden und eine kleine schwarze Hündin auf. Sie müssten alle auch mal mit Ivermectin behandelt werden.

Auf dem Weg in die NPW Klinik komme ich gerade noch bis zur South Pattaya Road und kann mich vor einem Gewittersturm in die Outlet Hall flüchten. Dort stecke ich bis 21 Uhr fest und fahre dann zu Amporn um zu sehen, ob sie Kasi noch entgegennehmen kann. Amporn ist noch an ihrem Stand. Ich fahre ins Apartment, hole einen Korb und fahre dann in die Klinik. Kasis leider erfolglos gebliebene Behandlung kostet mich 3,600 Baht. Amporn ist natürlich auch nicht so recht begeistert nun auch noch Kasi versorgen zu müssen, aber sie tut es mir zuliebe. Von der Klinik habe ich sterile Lösung und Kanülen zur Säuberung der Wunde mitbekommen. Ich gebe Amporn 350 Baht, damit sie Kasi gut füttern kann. Wir müssen nun hoffen, dass die Wunde mit der Zeit soweit zuwächst, dass sie eventuell noch mal operativ behandelt werden kann.

Es ist nun schon sehr spät, sodass ich Prince nicht mehr antreffe. Ich fahre noch zu Mu und locke Kobi, Nico und Asa vom Apartment weg und gebe ihnen auch einen Knochen.

Dienstag, 12. November 2013

Versorge wie jeden Morgen Leila, Nico und Kobi. Dann fahre ich auf dem Weg zum Büro beim Best vorbei, wo ich Rudi antreffe. Er hat wieder keinen großen Appetit aber ich schaffe es ihm die restlichen Medikamente von gestern Abend und eine Entwurmungstablette schmackhaft zu machen.

Am frühen Nachmittag schaue ich nach den Welpen. Sie liegen auf und an dem Sandhaufen. Cassie ist bei ihnen. Ich stelle ihnen Wasser hin und Cassie verzieht sich auf die gegenüberliegende Straßenseite.

Als ich nach Büroschluss an der Karaoke vorbeifahre sehe ich das ganze Rudel am Sandhaufen liegen und unter ihnen auch die Welpen herumwuseln. Ich halte nicht, denn alles scheint in Ordnung zu sein.

Ich fahre ins Apartment, ziehe mich um und fahre in die Thepprasit Road wo ich glücklicherweise den Mann im Pavillon antreffe, sodass alle Hunde mit Ivermectin versorgt werden können. Die Welpen bekommen 8mg und der Mutterhund 16mg.

Dann geht es weiter nach Najomtien zu der Stelle an der ich vorgestern dem blinden Hund Ivermectin verabreicht hatte. Ich suche nach dem räudigen Welpen finde ihn jedoch nicht, auch der blinde Hund ist nicht zu sehen.

Ich fahre weiter zum Wat, wo mich wieder alle Hunde stürmisch begrüßen, sodass ich kaum von Scooter komme. Die Futterschalen sind leer und in dem Futtersack ist nur noch eine Tagesration übrig. Ich fülle die Wasserschalen und die Futterschalen auf, aber die Hunde sind offensichtlich versorgt worden, denn sie folgen mir sofort, als ich mich auf den Weg zum Strand mache. Es ist eine Freude zu sehen wie die Hunde herumlaufen und den kleinen Ausflug genießen.

Wir klettern wieder auf die Mole am Ende des begehbaren Strandes obwohl es schon dunkel ist und ich setze mich auf einen großen Steinblock. Die Hunde laufen über die Felsbrocken und untersuchen die Zwischenräume. Anscheinend riecht alles sehr gut. Alle Hunde außer Rosa, die jedoch dicht bei mir liegt, kommen immer wieder zu mir und lassen sich streicheln. Nach einer Stunde gehen wir zurück zur Vorhalle. Ich säubere den Platz ein wenig und fülle noch mal Wasser nach und verlasse die Hunde dann, die im Sand vor der Vorhalle liegen. Arnie, Scottie und Lizzy folgen mir wieder ein Stück des Weges aber ich muss nun nicht mehr mit Karacho davonfahren, damit sie mir nicht folgen können.

Auf dem Rückweg fahre ich wieder am Minimarkt vorbei, an dem Karin den räudigen Welpen gesehen hat. Ich finde ihn wieder nicht und auch nicht den blinden Hund. Einige andere Hunde liegen auf der Straße und versuchen hier und da einen Bissen zu schnappen. Ich spreche mit dem Ladeninhaber und bitte ihn die zwei Fleischstückchen mit den Ivermectintabletten dem Welpen zu geben, wenn er ihn sieht. Er verspricht es zu tun.

Ich fahre weiter zur NPW Klinik. Dort treffe ich Dr. Neung an. Er macht mir die betrübliche Mitteilung, dass Kasis Wunde wieder aufgebrochen ist. Sie ist zwar etwas zugeheilt aber das Loch ist immer noch groß, wenn auch nicht infiziert. Ich frage den Vet was zu tun sei. Er sagt, dass die Wunde weiter versorgt werden müsse und das mindestens einen Monat lang. Ich kann mir Kasis Aufenthalt in der Klinik für so eine lange Zeit nicht leisten und Kasi möchte auch nicht mehr länger im Käfig bleiben. Ich muss mir also eine Lösung einfallen lassen.

Ich gehe dann mit Dr. Neung zu Billy. Der Abszess muss ebenfalls weiter versorgt werden allerdings kann Billy entlassen werden. Da ich Billy ja jeden Abend sehen kann, werde ich die Wunde dann mit Betaisodona weiterbehandeln.

Ich spreche mit der Kassiererin, die immer sehr hilfsbereit ist, dass sie freundlicherweise Billys Rücktransport organisieren möge. Ich bitte sie auch mit der Frau zu sprechen, die sich angeboten hatte die Rechnung für Billy zu begleichen. Sie sagt zu sich zu kümmern.

Auf dem Weg zurück ins Apartment fahre ich an der Karaoke vorbei. Die großen Hunde liegen am Sandhaufen und die Welpen sind nicht zu sehen. Ich gehe davon aus, dass sie in ihrem Unterschlupf schlafen. Die Bauarbeiten beschränken sich wohl zunächst auf die Seite an der Karaoke.

Ich gehe rüber zu Amporn und erkläre ihr die Situation mit Kasi und frage sie ob sie ihn aufnehmen kann. Sie sagt, ich solle ihn morgen Abend zu ihr bringen. Ich bin erleichtert.

Im Apartment fasse ich Trockenfutter für Hunde und Katzen sowie Knochen, fülle die Schalen für Nico, Kobi und Leila auf und fahre an den Platz wo Josy immer liegt. Ich weiß, dass Nico und Kobi mir dahin folgen und auch Asa ist mit von der Partie. Alle Hunde bekommen ihren Knochen und auch Mu, den ich auf dem Wege zu Prince versorge.

Prince sieht heute Abend etwas gedrückt aus. Ich fülle seine Schalen mit Wasser, Trockenfutter und Knochen auf und flüstere ihm ins Ohr, dass ich in sobald als möglich in den Tempel bringen werde.

Montag, 11. November 2013

Ich fahre an der Karaoke vorbei und sehe die Welpen vor ihrer Höhle hocken. Sie quietschen ein wenig und so versorge ich sie mit Wasser. Cassie und Candy sowie die anderen Hunde sind nicht zu sehen. Am frühen Nachmittag schaue ich noch mal nach den Welpen. Sie spielen auf einem Haufen Sand, den Arbeiter hingeschüttet haben. Möglicherweise werden nun wieder Bautätigkeiten aufgenommen. Muss ein Auge darauf haben und eventuell die Welpen wieder umquartieren. 

Ich habe den Welpen nun Namen gegeben. Die hellbraune nenne ich Nema, die dunkelbraune Chuki, die mit dem weißen Rücken Jira, die schwarz-weiße Asha und die braun-weiße Jaha. Da ich weder Candy noch Cassie sehe kaufe ich Reis und Eier und füttere die Welpen, die sich gierig über das Futter hermachen.

Nach Büroschluss schaue ich erneut nach ihnen. Sie spielen wieder auf der Baustelle. Ich mache Fotos von allen. Das Reisfutter haben sie fast völlig aufgefressen und sie scheinen satt und zufrieden zu sein.

Ich gehe rüber zum Best und kaufe Rippchen und Fleisch für Rudi. Dann fahre ich ins Apartment, versorge Nico, Kobi und Leila. Asa besucht uns auch mal wieder und legt sich wie immer vor mir auf den Rücken und lässt sich ausgiebig streicheln.

Ich präpariere das Fleisch mit den Medikamenten und fahre zu Prince, den ich mit Rippchen, Trockenfutter und frischem Wasser versorge. Dann fahre ich zu Mom, Bobby, Charly und Diana, die von mir Trockenfutter bekommen. Sie scheinen allerdings gut versorgt zu sein, denn das Trockenfutter, das ich ihnen gestern hingestreut hatte, ist noch nicht ganz aufgefressen.

Ich fahre dann noch bei Em vorbei. Sie fragt nach Billy und ich erkläre ihr die Situation. Nora hat immer noch das Halsband um und ist wieder zutraulich. Em lässt Mee und Nina alle drei Monate eine empfängnisverhütende Spritze verabreichen. Ich halte nicht viel davon und hoffe, dass ich nächsten Monat die Mittel habe, um die beiden Hunde und auch Nora sterilisieren zu lassen.

Dann fahre ich zu Mu und gebe ihm ein Rippchen und weiter dann zu Rudi. Der ist aber heute Abend mäkelig und frisst nur mit viel Überredung einige Fleischstückchen. Er mag das Antibiotikpulver, das ich in dem Fleisch verstecke, nicht. Rudi sieht mit jedem Tag besser aus und scheint irgendwie eine Aura zu besitzen. Obwohl er ja nun nicht der Hübscheste ist und immer noch räudig mögen ihn etliche Leute, die vorbeikommen und auch die Angestellten vom Best. Auch kommen zwei Thai Burschen auf mich zu und drücken mir ihre Anerkennung aus, dass ich mich um Rudi kümmere.

Zum Schluss fahre ich zur Karaoke. Die großen Hunde schlafen schon und ihr Appetit ist begrenzt. Ich kann Cassie ein Rippchen geben und auch Cora. Das schnappt sich aber Candy und Ivan nimmt es Candy wieder ab. Die Welpen sehe ich nicht und will sie auch nicht stören. Ich denke, sie schlafen in ihrer Höhle.

Sonntag, 10. November 2013

Gegen Mittag präpariere ich Rudis Medikamente und Wurststückchen mit insgesamt 144mg Ivermectin und sowie mit 15 Entwurmungstabletten. Dann fahre ich zu Aiwa und gebe ihr 24mg Ivermectin und eine Entwurmungstablette. Sergio will ich auch bedienen, treffe ihn jedoch nicht an.

Dann geht es weiter zu Rudi, der mich schon erwartet. Rudi geht es von Tag zu Tag besser und die Best Angestellten freuen sich auch über seine Fortschritte.

Karin hatte mich gebeten auf dem Weg zum Wat an einer Stelle vorbeizufahren, an der sich zwei räudige Hunde aufhalten. Ich treffe aber nur einen an und gebe ihm auch 24mg und eine Entwurmung.

Dann fahre ich zum Wat. Auf dem Wege zum hinteren Bereich sehe ich einige Hunde, denen ich zuvor schon Ivermectin gegeben hatte. Die Wirkung ist schon zu sehen. Ich komme an zwei heran verteile an sie Ivermectin und Entwurmung.

Ich fahre weiter zu den Hunden im hinteren Bereich des Wat. Die beiden Rudel liegen etwas entfernt voneinander und bestürmen mich, als ich ankomme, Shana, Arnie, Lizzy und Scottie von der rechten Seite und Rocky, Toby, Rosa, Zuza, Tessa und Bonnie von der linken Seite.

An Shana und Lizzy verteile ich je 24mg Ivermectin und die übrigen Hunde bekommen jeweils 8mg als Erhaltungsdosis. Alle Hunde bekommen eine Entwurmungstablette. Dann fülle ich die Wassercontainer und die Futterschalen auf und nehme die Hunde mit an den Strand.

Besonders Arnie, Scottie, Shana und Lizzy drücken mir ihre Freude aus ungehindert durch das Gelände streifen zu können. Der Kontakt zu den anderen Strandhunden verläuft auch relativ friedlich und so haben wir alle eine gute Zeit. Nach einer Stunde führe ich die Hunde wieder zurück in die Vorhalle und werde von einem Bekannten abgeholt, der mich in sein Haus eingeladen hat, dass sich in der Nähe von Baan Amphur befindet. 

Nach ca. zwei Stunden bin ich wieder im Wat und gehe wieder mit den Hunden an den Strand. Ich klettere auf einen Wellenbrecher, der ungefähr 50 Meter ins Meer reicht und sich dann T-förmig teilt. Die Hunde folgen mir ohne Probleme und klettern wie die Bergziegen über die großen Natursteine. Wir bleiben dort, bis die Sonne untergegangen ist, und gehen dann mit Einbruch der Dunkelheit zurück zur Vorhalle. Dort fülle ich noch mal die Wassercontainer und die Futterschalen auf. May ist mittlerweile auch vorbeigekommen und ich sage ihm, dass ich am Dienstag wiederkomme.

Ich verabschiede mich von May und den Hunden und fahre wieder durch den Hinterausgang davon. Arnie, Scottie und Lizzy folgen mir aber nicht für lange. Sie wissen hoffentlich nun, dass ich wieder zurückkehre und ich mache mir auch keine Sorgen mehr, dass sie verloren gehen könnten.

Auf dem Rückweg fahre ich an der NPW Klinik vorbei und schaue nach Kasi und Billy. Mit Kasi geht es voran, er soll wohl morgen den Katheter aus seiner Luftröhre entfernt bekommen. Billys Abszess wird täglich gereinigt, aber die Heilung will wohl nicht recht vonstattengehen. Ich muss mal mit Khun Neung sprechen.

Ich fahre weiter zur Karaoke und spiele mit den Welpen. Sie haben sich nun in der Höhle unter dem Fundament der Baustelle eingerichtet. Sie folgen damit wohl alter Gewohnheit und sind damit auch außer Sichtweite, wenn sie schlafen.

Anschließend fahre ich zu Prince, Bobby, Charly und Diana, gebe ihnen Trockenfutter und fülle die Wasserschale für Prince auf. Dann fahre ich zurück zum Apartment und fülle die Schalen für Nico, Kobi und Leila auf.

Samstag, 9. November 2013

Ich fülle die Schalen für Leila, Kobi und Nico auf. Heute Morgen kommt uns Yolanda mal wieder besuchen. Auf dem Best Parkplatz sehe ich Rudi und gebe ihm die Medikamente und einen Knochen. Die Medikamente tun ihre Wirkung. Die großflächigen Stellen an Rudis Kopf, die vor einer Woche noch blutig waren, sind fast vollständig abgeheilt. Seine Pfoten sehen zwar noch rosig aus, sind aber auch nicht mehr blutig. Es ist offensichtlich, dass sich Rudi nun wieder wesentlich wohler in seiner Haut fühlt.

Ich halte an der Karaoke und rufe nach den Welpen. Einer der verschwundenen Welpen kommt aus der Abdeckung hervor und die restlichen Vier aus der Röhre. Ich bin froh, dass sie alle wieder beisammen sind. Wie vermutet hat sie wohl jemand über Nacht zu sich genommen und dann wieder zurückgebracht. Als ich fahre, kommt Cassie herbei und alle fünf Welpen laufen auf sie zu um zu trinken. Candy liegt in der Nähe.

Mittags schaue ich wieder nach den Welpen, sehe aber nur einen. Candy und Cassie sind in der Nähe. Ich rufe nach den Welpen und wenn sie mich rufen hören kommen sie angelaufen aber nun sehe ich nichts von ihnen. Ich suche den ganzen Platz und auch die gegenüberliegende Straßenseite ab, an der ich Cassie mit den Welpen zuletzt gesehen hatte, aber vergeblich. So fahre ich wieder in Sorge nach Hause um mich auf die Fahrt zu Fred vorzubereiten. Ich rufe ihn und Karin an, damit die Herausnahme von Shana und Lizzy auch klappt.

Ich treffe um Viertel vor zwei bei Fred ein und Bua kommt ein wenig später. Wir warten auf Fred, der um zwei Uhr eintrifft. Fred eröffnet mir, dass er möchte, dass ich auch Arnie und Scottie mitnehme. Die beiden Welpen von Mona, die ich ihm vor einigen Monaten gebracht hatte, will er behalten.

Bua fährt mit den Hunden zum Wat und ich fahre mit dem Scooter hinterher. Im Wat begrüße ich erst mal die sechs „Alten“ und dann lassen wir die vier „Neuen“ heraus. Arnie, Scottie, Lizzy und Shana erkunden neugierig die neue Umgebung und kümmern sich zunächst garnicht um Rocky, Toby, Rosa, Zuza, Bonnie und Tessa.

Nachdem Bua gefahren ist, beschäftige ich mich zunächst mit den Neuankömmlingen und beobachte dann die vorsichtige Annäherung von Alten und Neuen. Um keinen Stress aufkommen zu lassen, gehe ich zum Strand und alle zehn Hunde folgen mir. Wir laufen am Strand entlang und besonders Arnie und Scottie wetzen wie toll am Wasser entlang und stürzen sich sogar in die Wellen. Auch Lizzy und mit Abstrichen Shana scheinen die neue Freiheit zu genießen und laufen hin und her. Die Alten schauen sich das eher neugierig an, sie kennen die Gegend ja und für sie ist die Freiheit wohl schon selbstverständlich.

Nach einer halben Stunde am Strand gehe ich mit den Hunden wieder zur Vorhalle um den Alten den Futterplatz und den Platz zu zeigen an den sie sich zurückziehen können wenn es regnet. Danach geht es wieder in Richtung Strand. Einige Tempelhunde kommen vorbei und Rocky, Toby, Arnie und Scottie jagen sie. Nachdem sie zurückgekommen sind, vermisse ich Lizzy. Sie ist bei der Jagerei in das Wasserbassin gefallen und kann allein nicht mehr heraus. Ich schaffe es sie in die Nähe der Treppenstufen zu locken und ziehe sie aus dem Wasser. Allein hätte sie es nicht geschafft und ich hoffe dass sich keiner der anderen Hunde ein Beispiel an ihr nimmt. Dass ein Hund in das Bassin fallen könnte, hätte ich nie für möglich gehalten.

Wir machen also den zweiten Strandspaziergang und die Hunde treffen auf ein paar Strandhunde, die aber bis auf zwei, die ich schon von unseren früheren Spaziergängen kenne, vor der Meute Reißaus nehmen. Einer der Hunde, ein hübscher Rüde, bleibt bei uns und folgt uns in die Vorhalle als es anfängt mal wieder fürchterlich an zu schütten. Nachdem der Gewitterguss vorbei ist, gehen wir ein drittes Mal an den Strand. Dort empfängt uns May. Ich stelle ihm die neuen Hunde vor und bitte ihn auch für sie gut zu sorgen. Ich gebe May wie jedes Wochenende 500 Baht.

Vor Einbruch der Dunkelheit schwinge ich mich auf den Scooter nachdem ich mich von allen Hunden verabschiedet habe. Rocky, Toby, Rosa, Zuza und Tessa sind mir nie gefolgt wenn ich gefahren bin, aber wo nun Arnie und Scottie hinter mir herrennen, folgt ihnen die ganze Meute und so muss ich umdrehen und sie wieder zurückführen. Nachdem ich sie alle versammelt habe, fahre ich durch den hinteren Ausgang und dann mit hohem Tempo eine andere Gasse hoch, sodass mir die Hunde nicht folgen können. Ich denke, dass ich sie genügend mit der Umgebung bekannt gemacht habe, sodass sie wieder an die Vorhalle zurückkehren werden. Rocky und die anderen gehen ja sowieso wieder dorthin zurück oder bleiben am Strand.

Auf dem Weg zum Pattaya Bazaar fahre ich noch schnell beim Tesco vorbei. Es gibt nur die teueren Rippchen. Dann fahre ich zur Karaoke und sehe zu meiner Freude alle fünf Welpen beisammen. Nun bekommt jeder von ihnen ein Rippchen wie auch Cassie, Candy, Ivan, Kolja und auch Chula, der ich ein Rippchen zuwerfen kann, ohne dass Ivan es sich schnappt.

Zum Schluss fahre ich noch zu Prince und gebe ihm die restlichen Rippchen. Ich überlege mir ihn auch ins Wat zu bringen damit er wieder mit Arnie vereint ist. Ich will aber erst mal sehen wie sich die zehn Hunde miteinander zurechtkommen.

Freitag, 8. November 2013

Es regnet mal wieder die ganze Nacht durch und hört auch am Morgen nicht auf. Kobi, Nico und Leila haben die Regennacht einigermaßen überstanden. Ich gebe Leila etwas Trockenfutter unter einem Auto, den Hunden kann ich nichts geben, da das Futter sofort aufweichen würde.

In der Vorbeifahrt an der Karaoke sehe ich die Welpen nicht. Sie werden sich wohl in der Betonröhre verkrochen haben und schlafen.

Zum Büroschluss hört der Regen auf. Ich gehe zu den Welpen, sehe aber nur drei von ihnen aus der Röhre kriechen als ich sie rufe. Sie scheinen hungrig zu sein und so hole ich Reis für sie. Ich suche nach den beiden anderen Welpen und rufe sie aber sie erscheinen nicht.

Ich fahre ins Apartment, fülle die Schalen für Leila und die Hunde auf. Kobi und Nico bekommen auch einen Knochen, da der Blockwart nicht zu sehen ist. Dann präpariere ich die Medikamente für Rudi. Ich fahre zuerst zu Mu und dann zu Prince, Mom, Bobby, Charly und Diana und verteile Knochen. Anschließend fahre ich zum Best aber kann Rudi nicht finden. Ich fahre weiter zur Karaoke um zu schauen, ob die beiden anderen Welpen wieder aufgetaucht sind. Das ist allerdings nicht der Fall. Vielleicht haben die Kinder sie mitgenommen und bringen sie wieder zurück.

Anschließend fahre ich in die Klinik und schaue nach Kasi und Billy. Kasi geht es gut, er ist schon wieder ganz agil und lässt sich ausgiebig streicheln. Ich spreche mit dem Vet, der Billy behandelt hat. er sagt, dass die Wunde täglich gesäubert wird aber der Heilungsprozess nicht zufriedenstellend sei. Billy müsse mindestens noch eine Woche in der Klinik bleiben.

Donnerstag, 7. November 2013

Ich schaue mittags und abends nach den Welpen. Am Abend kommt Wan vorbei, als ich gerade mit den Welpen spiele. Sie hatte zuvor schon Reisfutter ausgelegt. Es fängt leicht an zu regnen. Die Welpen verkriechen sich in der Röhre neben der Abdeckung und die großen Hunde verziehen sich in die leer stehende Markthalle.

Ich fahre weiter zum Best, wo ich Rudi die präparierten Fleischstückchen und einen Knochen gebe. Es fängt stärker an zu regnen und so fahre ich schnell ins Apartment. Später, in einer Regenpause, fahre ich noch zum Talat aber Prince lässt sich nicht blicken.

Mittwoch, 6. November 2013

Schaue mittags nach den Welpen, sie schlafen. Nach Büroschluss schaue ich wieder nach ihnen, sie spielen auf der Bauschutthalde neben der Abdeckung.

Ich fahre ins Apartment, präpariere das Ivermectin für die Hunde an der Thepprasit Road und fahre zur Tierfutterhandlung um einen Sack Big Bite für den Mann im Glashaus zu kaufen. Der Mann ist allerdings nicht zugegen und so stelle ich den Sack ans Haus und versuche das Ivermectin an alle Hunde zu verteilen. Es gelingt mir den Mutterhund und zwei Welpen direkt zu versorgen. Einer davon ist der mit der starken Räude, die allerdings anscheinend schon ein wenig am Abklingen ist. Der andere ist der Hellschwarze. Der weiße Welpe verkriecht sich in ein Loch unter dem Fundament des Hauses. Ihm lege ich ein Wurststückchen in die Öffnung. Der schwarze Welpe läuft ständig vor mir weg, und als ich ihm ein Wurststückchen zuwerfe, schnappt es sich der Vater der Welpen. Ich werde die Aktion am Wochenende wiederholen.

Ich fahre weiter zum Wat. Es ist schon dunkel, als ich dort ankomme. Alle Hunde begrüßen mich, auch Bonnie ist vorhanden. Sie drückt momentan ihre Zuneigung zu mir am deutlichsten aus. Aber auch Rosa ist immer ganz happy mich zu sehen, wie auch Zuza und Tessa. Sie zeigen mir ihre Freude aber in ihrer je eigenen Form. Rocky und Toby freuen sich auch sehen aber die Dinge etwas gelassener.

Nachdem ich die Futterschalen kontrolliert habe und den Wassercontainer nachgefüllt, machen wir einen längeren Strandspaziergang. Ich versuche May anzurufen, aber er nimmt nicht ab. Er wird aber schon feststellen, dass ich da gewesen bin.

Vor der Abfahrt fülle ich noch einen zweiten Wassercontainer auf, da der Erste bei meiner Ankunft fast leer war. Ich hatte May schon darauf aufmerksam gemacht den Wassercontainer auch immer aufzufüllen, weiß jedoch nicht, ob er das auch gemacht hat. So ist auf jeden Fall dafür gesorgt, dass immer genügend Wasser für die Hunde bis zu meinem nächsten Besuch bereitsteht.

Ich fahre in die NPW Klinik um nach Billy und Kasi zu sehen. Billy liegt in seinem Käfig und scheint relativ zufrieden zu sein. Allerdings scheint er es mir ein wenig übel zu nehmen, in welche Situation ich ihn gebracht habe. Kasi geht es anscheinend zunehmend besser. Er lässt sich ausgiebig von mir streicheln und ist an seiner Umgebung interessiert. Seine Wunde ist auf einer Länge von ca. 10 cm zugenäht. Billy und Kasi müssen auf jeden Fall noch eine Weile in der Klinik bleiben.

Ich fahre zum Best und kaufe Fleisch, das ich zu Hause mit den Medikamenten für Rudi präpariere, und anschließend zu Prince, den ich mit Knochen versorge. Anschließend fahre ich zu Rudi, der am Geisterhäuschen liegt. Er frisst das präparierte Fleisch ohne Probleme. Dann fahre ich rüber zu den Welpen. Die Rippchen, die ich Cassie gebe, schnappen sie sich von ihr. Zuvor habe ich sie ihnen immer weggenommen aber nun sind sie alt genug auch das rohe Fleisch zu verdauen. Sie sind auch immer ganz wild auf das Fleisch, obwohl sie schon Reisfutter bekommen haben. Ich werde die Welpen am Wochenende entwurmen.

Dienstag, 5. November 2013

Ich fahre morgens bei den Welpen vorbei und gebe ihnen frisches Wasser. Während der Mittagspause schaue ich wieder nach ihnen, sie schlafen. Candy und Cassie haben sich auch aus der Mittagshitze irgendwohin verzogen.

Um halb sechs bin ich im Slum um den NPW Truck zu erwarten. Tina, Billy, Jerry, Nora, Toto und Wendy versammeln sich um mich. Ich habe Halsband und Leine mitgebracht und es gelingt mir Nora zu halten und ihr das Halsband umzulegen. Gerade als ich die Leine an einem Gestell festbinden will springt Nora auf und zerrt so stark an der Leine, dass der Verschluss nachgibt und sie wegläuft und mit ihr Wendy. In dem Aufruhr laufen auch alle anderen Hunde auseinander und ich folge Billy, dass ich wenigstens ihn in den Truck verfrachten kann.

Billy finde ich an der Straße. Er lässt sich willig von mir hochnehmen und ich trage ihn zum NPW Truck, der mittlerweile eingetroffen ist. Zusammen mit den beiden NPW Angestellten versuchen wir Wendy einzufangen müssen aber mit Einbruch der Dunkelheit aufgeben, da sie im Dickicht verschwunden ist.

Ich fahre mit dem Scooter zur NPW Klinik und kurze Zeit später kommt der Truck mit Billy im Gepäck. Ich hebe Billy aus dem Käfig. Er ist ja ein lieber Kerl und legt sich zu mir während wir auf den Vet warten. Der Vet stellt einen Abszess an Billys Flanke fest. Der muss geöffnet werden. Ich schaue nach Kasi. Seine Augen sind wieder klar und er kann fressen. Die Wundöffnung wird mit einer Spange zusammengehalten.

Ich fahre zurück ins Apartment, präpariere Fleisch für Rudi und Wurststückchen für Aiwa. Vor dem kleinen Restaurant an der Straße sehe ich Aiwa und auch Sergio. Ich gebe Aiwa 24mg Ivermectin und bürste Sergio ab. Sein Fell ist in einem zufriedenstellenden Zustand, allerdings bürste ich immer noch einige Zecken heraus. Ich werde ihm noch einmal Frontline geben müssen. Aiwa werde ich nun alle drei Tage 8mg verabreichen und dann mal sehen ob sich ihr Zustand verbessert.

Ich fahre zum Best, wo mich Rudi erwartet. Dieses Mal frisst er alle Fleischstückchen ohne Probleme. Seine offenen Wunden sind nun fast alle verschorft und er hat nur noch eine wunde Stelle an seinem linken Vorderlauf. Durch die Verabreichung der Antibiotika und des Anithistamin hoffe ich, dass die Entzündung zurückgeht und der Juckreiz verschwindet, sodass Rudi sich nicht mehr kratzen muss.

Anschließend fahre ich zur Karaoke. Die Hunde sind mit Reis gefüttert worden, sodass ich nur Cassie ein paar Rippchen gebe. Jos kommt mit einigen Kindern vom Markt. Wir unterhalten uns und die Kinder spielen mit den Welpen, die aber bald genug davon haben und so schicke ich die Kinder weg. Ich setze mich noch eine Weile zu den Welpen, nachdem sich Jos von mir verabschiedet hat. Sie sind bis auf einige Hautunebenheiten, die sie vom Liegen in der nassen Höhle zurückbehalten haben, in einem guten Zustand.
Normalerweise wachsen die Stellen von selbst zu, wenn das in absehbarer Zeit nicht der Fall ist, werde ich mal einen von ihnen in der Klinik vorstellen.

Zum Schluss fahre ich noch zu Prince. Auf dem Wege zu seinem Futterplatz fängt mich Mom ab. Mom und Prince fletschen die Zähne aber ansonsten bleibt alles friedlich. Ich fülle Wasser und Trockenfutter nach und fahre dann zu Bobby, Charly und Diana denen ich auch Trockenfutter gebe.

Montag, 4. November 2013

Mittags fülle ich die Wasserschale für Cassies Welpen auf. Ich zähle nur fünf. Ein Mann kommt herbei und erzählt mir, dass jemand den Rüden mitgenommen hat. Alle fünf verbliebenen Welpen sind weiblich.

Nach der Arbeit kaufe ich im Tesco Knochen und beim Best Rippchen und Fleisch, in das ich die Medikamente packen will. Im Apartment präpariere ich das Fleisch und auch Wurststückchen mit Ivermectin für Aiwa. Dann fahre ich in den Slum um Nicky zu suchen. Ich sehe sie nur kurz und dann verschwindet sie in Richtung Strand. Ich folge ihr und mit mir gehen Nora, Wendy, Toto, Billy und Jerry. Von Nicky findet sich keine Spur. Die Schwellung an Billys Flanke ist immer noch nicht abgeklungen.

Ich überlege mir, was ich tun kann. Das Auto von Jörg bekomme ich nicht mehr und Karin kann ich auch nicht andauernd belästigen. Also fahre ich in Richtung Pattaya Bazaar und halte an dem kleinen Restaurant an dem Aiwa immer liegt. Heute Abend ist sie allerdings nicht zu sehen und die Frau im Restaurant weiß auch nicht wo sie ist.

So fahre ich weiter zum Best wo ich Rudi antreffe. Ich kann ihm alle Fleischstücke schmackhaft machen obwohl er das antibiotische Pulver versucht abzuschütteln. Dann fahre ich weiter zur Karaoke. Reisfutter ist ausgelegt und die Hunde scheinen satt zu sein. So gebe ich nur Cassie einige Rippchen. Die fünf Welpen sind noch vorhanden und es geht ihnen gut.

Anschließend fahre ich in die NPW Klinik um nach Kasi zu sehen und um zu fragen ob sie einen pick-up-service anbieten. Das ist der Fall und wir vereinbaren, dass der Wagen gegen 17:30 im Slum sein soll. Ich will dort versuchen Wendy, Billy und Nora einzufangen.

Kasi ist schon operiert worden. Er ist noch halb sediert als ich ihn im Käfig sehe. Ich spreche ihn an und er kommt angekrochen. Ich öffne die Käfigtür und streichele ihn vorsichtig. Es scheint ihn zu beruhigen. Nach zehn Minuten lasse ich ihn allein. Der Vet Khun Neung meint, dass die Operation gut verlaufen sei und man nun eine Woche den Heilungsprozess beobachten müsse.

Später am Abend fahre ich noch zu Prince und gebe ihm Knochen und Trockenfutter. Ein paar Rippchen habe ich noch für Kobi und Nico übrig. Asa kommt auch mehr oder weniger oft. Ich hatte ihr vor einigen Tagen ein Flohhalsband verpasst und sie scheint nun flohfrei zu sein.

Sonntag, 3. November 2013

Am frühen Nachmittag präpariere ich Wurststückchen für die Hunde an der Thepprasit Road und packe die präparierten Rippchen für Rudi ein. Dann nehme ich einen Sack Trockenfutter und liefere ihn im Slum ab. Nicky, sehe ich kurz, aber sie verschwindet in Richtung Strand. Ich mache mich auf die Suche nach ihr. Jerry, Toto, Nora und Billy folgen mir. Billy hat eine böse Beule an seiner Flanke, die ganz offensichtlich von einem Stich herrührt. Nicky oder Wendy finde ich nicht.

Auf dem Rückweg in den Slum sehe ich die schwarze Hündin, die im Dickicht ihre Welpen zur Welt gebracht hatte. Nur einer hat überlebt, sieht aber recht gut aus.

Ich fahre zum Best und finde dort Rudi, der alle präparierten Rippchen frisst, die ich ihm gebe. So also funktioniert das. Dann geht es weiter zur Tierfutterhandlung wo ich einen Sack Trockenfutter und drei Einheiten Ivermectin kaufe.

Ich fahre weiter zur Thepprasit Road wo ich den Mann am Glashaus antreffe. Dem Mutterhund und zwei Welpen kann ich die Wurststückchen schmackhaft machen, für die beiden restlichen Welpen rufe ich den Mann aus dem Haus und er verteilt die Stückchen an die Welpen. Er schaut auf den Sack Trockenfutter und ich erkläre ihm, dass der für Hunde im Wat Amparahm sind. Ich verspreche ihm am Mittwoch auch einen Sack zu liefern und mit Ivermectin wiederzukommen. Nachdem ich weiß, dass Ivermectin auch öfter als einmal wöchentlich verabreicht werden kann, will ich nun zweimal wöchentlich in die Thepprasit Road fahren.

Anschließend fahre ich weiter zum Wat. Dort angekommen sehe ich nur Rosa und Zuza an der Vorhalle. Zuza muss sich im Fischabfall gewälzt haben denn sie stinkt wie ein Hochseetrawler. Nachdem ich den Wassercontainer aufgefüllt habe, gehen wir gemeinsam zum Strand. Dort treffen wir zuerst Toby und als ich nach Rocky, Tessa und Bonnie rufe, kommen Rocky und Tessa angestürmt. Bonnie jedoch bleibt verschwunden. So laufe ich mit den Fünfen den Strand entlang, um nach Bonnie zu suchen.

Wir treffen auf drei Strandhunde, die anfangs recht unfreundlich sind aber nachdem ich auf sie zugehe und mit ihnen spreche freunden sie sich mit den Fünfen an und begleiten uns ein Stück. Nach einer weiteren viertel Stunde der Beschnupperung ist das Eis gebrochen und alle spielen miteinander. Besonders Rosa ist völlig aufgekratzt und rast mit einem der anderen Hunde um die Wette. Anscheinend ist ihre Pfote nun wieder schmerzlos.

Wir gehen zu unserem Stammplatz unter einem Baum zurück und ich setze mich auf den Mauersims. Alle Fünfe liegen dicht bei mir. Ich rufe May an und informiere ihn, dass ich einen neuen Sack Trockenfutter mitgebracht habe. Mit Anbruch der Dunkelheit gehen wir zur Vorhalle zurück. Die Laien haben eine Matte ausgelegt, auf der sie Reisfutter für die Hunde geschüttet haben.

Gerade als ich meinen Helm aufsetzen will stubst mich ein Hund von hinten an und als ich mich umdrehe ist es Bonnie, die mich anlacht und an mir hochspringt. Sie ist unversehrt und sieht tadellos aus.

Ich fahre zurück nach Pattaya und zum Talat wo ich die Wasser- und die Trockenfutterschale auffülle. Prince ist nicht zu sehen.

Samstag, 2. November 2013

Ich fahre zum Best um nach Rudi zu schauen. Ich sehe, dass die Schale leer ist. Rudi kommt angelaufen, sein Fellzustand hat sich wieder verschlechtert. Seine Stirn ist blutig gekratzt und seine Haut an den Läufen und am Unterbauch ist gerötet. Ich werde ihm heute Mittag die Medikamente zusammen mit Rippchen schmackhaft zu machen. In der Vorbeifahrt an der Karaoke sehe ich die Welpen an der Abdeckung; Cassie liegt bei ihnen.

Am Nachmittag fahre ich zum Wat. Die Laienversammlung ist immer noch aktiv und der mumifizierte Hund ist entsorgt. Rocky, Rosa, Toby, Zuza und Tessa begrüßen mich und ich sehe auch Jimbo unter einem Holzverschlag hocken. Ich nehme ihn auf den Arm und versuche ihm ein bisschen Wärme zu vermitteln. Er ist so dünn und zittert in meinem Arm. Allerdings kann ich keine Verletzung feststellen, nur sein Rücken ist stärker gekrümmt als er sein sollte. Ich gehe mit den Hunden an den Strand und wir suchen nach Bonnie, die aber nicht erscheint. Dann setze ich mich auf den Mauersims und schaue mir den Sonnenuntergang an. Jimbo liegt an meiner Seite. Er hat sich mittlerweile entspannt und macht ein Nickerchen. Die anderen Hunde liegen vor mir im Sand oder laufen in der Nähe herum. May kommt noch vorbei und ich sage ihm, dass ich Jimbo wieder mitnehme.

Nach Einbruch der Dunkelheit gehen wir alle gemeinsam zur Vorhalle zurück, ich fülle noch die Schalen auf, setze Jimbo in einen Korb und verstaue den Korb auf meinem Scooter. Dann fahre ich mit Jimbo in die NPW Klinik. Der Chef untersucht ihn kann aber keinerlei Verletzungen an ihm feststellen. Er meint, dass der gekrümmte Rücken ein Zeichen von Mangelernährung ist. Ich erkundige mich nach Kasi. Der Vet sagt, dass die Wunde sauber sei und das Kasi frisst und trinkt.

Ich rufe Karin an und bringe Jimbo zu ihr. Jake hat sich prächtig entwickelt und ist kaum wiederzuerkennen. Karins Pflege hat Wunder gewirkt. Hoffentlich geht es Jimbo auch bald wieder so gut.
 
Zurück im Apartment präpariere ich Rippchen mit den Medikamenten für Rudi, fahre dann zu Prince und anschließend zum Best, wo ich aber Rudi vergeblich suche. Also gehe ich rüber zu Cassie und den Welpen und füttere Cassie und Candy. Den Welpen geht es gut.

Auf dem Rückweg zum Apartment sehe ich Richie über die Straße laufen. Ich halte, hole die Bürste raus und bürste Richie kräftig ab. Zum Schluss fülle ich noch die Schalen für Nico, Kobi, Leila und Yolanda auf und das wars dann mal wieder für heute.

Freitag, 1. November 2013

Heute Morgen sehe Kasi wieder. Er kann fressen und trinken aber er leidet. Yolanda kommt auch mal wieder vorbei und Leila ist jeden Tag da. Seit Serena nicht mehr da ist, hat sie deren Rolle übernommen und mauzt ziemlich viel. Leila und Serena haben sich ja oft angefaucht aber offenbar vermisst Leila Serena nun doch.

Ich fahre danach beim Best vorbei. Rudi sehe ich nicht aber die Wurststückchen sind verschwunden. Ich hoffe mal, dass Rudi sie gefressen hat.

Ich halte an der Karoke, denn ich sehe Cassies Welpen davor herumlaufen. Ich rufe sie und sie kommen alle angelaufen. Ich hole frisches Wasser für sie und gehe zur Arbeit.

Nach der Arbeit gehe ich zu den Welpen, sie laufen herum und Candy ist bei ihnen. Ich fahre ins Apartment, präpariere die Medikamente für Rudi und fahre zum Best. Nach einigem Suchen finde ich Rudi. Wir gehen zum Geisterhäuschen und ich versuche ihm wieder die Wurststückchen nahezubringen, aber Rudi lehnt erneut höflich ab. So lege ich ihm die Wurststückchen in eine Schüssel zusammen mit ein paar Rippchen in der Hoffnung dass Rudi die Medikamente später nimmt.

Später fahre ich zum Tesco und kaufe Knochen. Dann fahre ich zur Karaoke und verteile Rippchen an Cassie und Candy und Knochen an die anderen Hunde. Wan hatte ihnen zuvor schon Reis gebracht, den die Welpen auch schon fressen.

Dann fahre ich zum Talat und versorge Prince und die anderen Hunde mit Suppenknochen. Anschließend fahre ich noch zu Mu und dann zurück zum Apartment. Dort sehe ich Kasi auf einem Mauersims hocken als wolle er mich erwarten, denn er verschwindet sonst immer wenn er gefuttert hat. Ich hole schnell einen Korb aus meinem Apartment und streichele Kasi vorsichtig. Ich habe ihn ja noch nie hochgehoben und befürchte, dass er sich wehrt, wenn ich ihn in den Korb bugsiere. Kasi lässt sich jedoch willig hochheben und in den Korb setzen.

Ich fahre mit ihm zur NPW Klinik und habe das Glück, dass der Chef sich Kasi ansieht. Karin ist auch gerade mit einem Tempelhund da. Sie hält einiges von dem Veterinär. Der Vet schaut sich Kasi an und ist erstaunt wie groß das Loch an Kasis Kehle ist. Das ganze Ausmaß wird allerdings erst sichtbar nachdem Kasi sediert wurde und die Wunde freigelegt wird. Das Loch ist schätzungsweise 10 cm² groß aber nicht entzündet. Es ist ein Abszess, der sich geöffnet hat. Ich vereinbare mit dem Vet Kasi solange in der Klinik zu lassen, bis eine Operation zur Schließung der Wunde in Angriff genommen werden kann. Der Zeitrahmen bewegt sich innerhalb von zwei Wochen.

Ich frage Karin, ob sie Jimbo für eine Zeit aufnehmen kann, wenn ich ihn morgen erwische. Sie sagt zu.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Am Morgen fahre ich als Erstes beim Best vorbei, um nach Rudi zu schauen. Er liegt nicht am Geisterhäuschen und rührt sich auch nicht als Angestellte nach ihm rufen. Eine Angestellte räumt ein paar Kisten zur Seite und dann sehe ich Rudi. Er kommt allerdings nicht hervor. Der Zustand seiner Haut hat sich dramatisch verschlechtert und ist blutig an mehreren Stellen. Immerhin frisst er die Wurststückchen, die ich ihm hinlege, alle und nur eine halbe Vitamin C Tablette und eine Blut unterstützende Tablette bleibt liegen.

Am frühen Nachmittag schaue ich nach den Welpen. Sie liegen im Schatten neben der Abdeckung. Candy und Cassie sind nicht zu sehen. Sie haben sich aus der Mittagshitze wohl an einen schattigen Platz zurückgezogen. Ich spiele ein wenig mit den Welpen. Sie kennen schon meine Stimme, denn sie kommen angelaufen wenn ich sie anspreche. Ich fülle die Wasserschale auf und lasse sie wieder allein.

Nach Büroschluss schaue ich wieder nach ihnen. Sie turnen nun schon in der Nähe der Abdeckung herum und als es anfängt zu regnen verkriechen sie sich in einer Betonröhre.

Am Abend schaue ich dann nach Rudi. Ich finde ihn auf dem Wege zum Pattaya Bazaar nicht weit vom Best Supermarkt. Ich lege ihm die präparierten Wurststückchen hin aber Rudi lehnt dankend ab und entfernt sich zum Best. Dort finde ich ihn am Geisterhäuschen. Ich lege ihm wieder die Wurststückchen hin und er streckt mir wie zur Entschuldigung seine Pfote hin und legt sich auf den Rücken. Ich kann ihn nicht dazu bewegen die Medikamente zu nehmen und gebe ihm einige Rippchen. So lege ich die Wurststückchen unter eine Abdeckung und gehe in der Hoffnung, dass Rudi sie nimmt wenn er wieder hungrig ist. Seine Haut sieht übrigens wieder etwas besser aus.

May ruft mich an und teilt mir mit, dass er Jimbo gefunden hat. Jimbo hat sich den Hinterlauf verletzt. Ich hoffe es ist nichts Schlimmes.

Mit den übrigen Rippchen gehe ich zur Karaoke. Es hat wieder aufgehört zu regnen und die Welpen spielen mit Candy. Cassie ist in der Nähe. Ich setze mich zu den Hunden und erfreue mich daran wie sie mehr und mehr die Umgebung erkunden und lernen sich zurechtzufinden. Jemand hat den Hunden Reisfutter hingelegt, ich nehme an, dass es Wan war. Kurze Zeit später kommt sie vorbei. Sie sagt, dass sie morgen zum Wat Amparahm fahren will. Ich erkläre ihr die Situation mit May und bitte sie nach Jimbo zu schauen.

Später am Abend fahre ich zum Talat. Prince ist nicht da. Ich fülle die Wasserschale auf und lege zwei Knochen in die Futterschale. Dann fahre ich noch zu Mu und gebe ihm einen Knochen.

Zurück am Apartment stelle ich mit Erschrecken fest, dass Kasimir ein Loch im Kehlenbereich hat. Ich vermute, dass die Schwellung seines Halses von einem Tumor herrührt. Nun ist der Tumor aufgebrochen. Kasi kann noch fressen und trinken aber ich muss befürchten, dass er bald sterben wird. Wenn er es zulässt, werde ich versuchen ihn am Samstag in die Klinik zu bringen. Ich glaube allerdings nicht, dass noch viel gemacht werden kann.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Ich schaue in der Mittagspause nach den Welpen. Sie liegen zusammen mit Candy unter der Abdeckung und schlafen. Ich fülle die Wasserschale nach.

Nach Büroschluss fahre ich ins Apartment, ziehe mich um und fahre zum Wat. Rosa, Zuza, Rocky, Toby und Tessa begrüßen mich. Bonnie und Jimbo sind nicht zu sehen. In der Nähe der Vorhalle halten Laien eine Versammlung ab. Sie essen gerade als ich ankomme. Den Hunden haben sie Reisfutter hingestellt. Eine Frau kommt auf mich zu und teilt mir mit, dass ein Welpe sich in einem Kanalschacht versteckt hat. Ich versuche herauszufinden, ob es einer von Mays Welpen ist oder Jimbo, aber die Frau kann mir keine genaue Auskunft geben. Ich hebe eine Platte des Schachtes hoch und rufe nach Jimbo aber es rührt sich nichts.

Danach gehe ich mit den Hunden an den Strand in der Hoffnung Jimbo vielleicht dort anzutreffen. Hinter einem Mauervorsprung schaut Bonnie hervor. Sie freut sich mich zu sehen und weicht nicht mehr von meiner Seite. Wir suchen gemeinsam den ganzen Strand ab aber von Jimbo findet sich keine Spur. Ich rufe May an und er kommt auf dem Fahrrad angefahren. Er sagt, dass er Jimbo gestern noch gesehen habe. Wir setzen uns auf einen Mauersims am Strand und die Hunde sind bei uns. Nach einer halben Stunde verabschiedet sich May und ich bleibe noch ein Weilchen mit den Hunden dort sitzen.

Dann gehen wir zurück zur Vorhalle. Rosa geht zur Schachtöffnung und wimmert ein bisschen. Auch Toby und Tessa schauen in die Öffnung. Ich schaue in die Öffnung und sehe Jimbo für einen kurzen Augenblick. Ich hebe die Platte hoch und rufe Jimbo, aber er bleibt verschwunden. Auf jeden Fall kann er allein aus dem Schacht kriechen und wird es wohl auch tun, wenn er hungrig ist.

Auf dem Rückweg fahre ich beim Big C vorbei und kaufe Würste und Knochen. Dann fahre ich zur Karaoke und verteile Knochen an die Hunde dort. Die Welpen laufen vor der Abdeckung herum. Candy und Cassie sind in der Nähe.

Dann fahre ich zu Prince. Nina kommt auch angetrabt und sie bekommen ihre Knochen. Dann fahre ich zu Mom, Bobby, Charly und Diana die auch alle ihren Knochen bekommen und dann noch zu Mu.

Anschließend fahre ich ins Apartment, präpariere die Medikamente für Rudi und fahre zum Best Parkplatz. Rudi ist jedoch nicht zu finden. Auch die Angestellten vom Best die wissen, wo er sich normalerweise verkriecht, finden ihn nicht. Die Angestellten wissen ja mittlerweile, dass ich für Straßenhunde sorge und sie haben gesehen, dass ich Rudi in die Klinik gebracht habe. Ich habe das Gefühl, das sie mir nun helfen Rudi weiterhin mit Medikamenten zu versorgen.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Heute Morgen sehe ich zu meiner Freude dass jemand die gleiche Idee hatte wie ich und sie auch in die Tat umgesetzt hat. Die Werbetafel ist hochgebockt worden, der Innenraum mit Sperrholzplatten ausgelegt und die Tafel ist noch mit hellen, beschichteten Papptafeln abgedeckt, die den Innenraum vor zu starker Sonneneinstrahlung schützt. Unter der Abdeckung sieht es nun recht freundlich und aus. Ein kleiner Eingang ist geschaffen worden durch den Cassie in den Innenraum kann, um dort in Ruhe die Kleinen versorgen zu können. Alle sechs Welpen sind noch da und fühlen sich offensichtlich wohl in ihrem neuen Heim.

Während der Mittagspause schaue ich wieder nach den Welpen. Es ist heiß und sie schlafen in einer Ecke ihrer Behausung. Candy ist in der Nähe, Cassie sehe ich nicht.

Nach Büroschluss gehe ich wieder hin. Die Welpen krabbeln vor der Abdeckung herum. Jemand hat ihnen etwas Trockenfutter gebracht. Ich leere die Wasserschale aus und gehe zu einem Stand auf der gegenüberliegenden Seite der Marktzufahrt. Eine Standbesitzerin ist so freundlich mir frisches Wasser zu geben.

Ich gehe zum Best rüber und kaufe Rippchen. Dort treffe ich Rudi, dessen Fell wieder ganz schlecht aussieht. Ich füttere ihn und fahre dann rüber zu Jörg, um mir sein Auto zu leihen. Rudi muss unbedingt in der Klinik vorgestellt werden. Ich kaufe ein Halsband und eine Leine und lege das Rudi das Halsband um. Rudi möchte jedoch nicht aufstehen aber an seiner Reaktion sehe ich dass er mir vertraut. So nehme ich ihn hoch und trage ihn ins Auto.

In der Klinik wird ein Schabe- und Bluttest an ihm vorgenommen. Rudi hat Demodec Räude. Die Behandlung dieser Art der Räude ist sehr langwierig und kostspielig. Sein Blut, die Leber und die Nieren sind in Ordnung. Rudi muss jeden Tag eine Dosis von 12mg Ivermectin verabreicht bekommen und jeden Monat mit Advocate behandelt werden. Ich bekomme auch noch Antibiotika, Vitamin C und Anithistamin mit. In der Klinik bekommt er schon mal die erste Advocate Behandlung. Die weitere Behandlung beginnt morgen. Ich fahre Rudi zurück zum Best Parkplatz und entlasse ihn. Er hat sich an einem verlassenen Geisterhäuschen eingerichtet. Ich hoffe, dass ich ihn nun täglich dort antreffe.

Mit den restlichen Rippchen gehe ich rüber zu Cassie und Candy. Die Hunde sind schon mit Reisfutter versorgt worden. Die Welpen sind anscheinend auch satt und spielen vor der Abdeckung unter Candys wachsamen Auge.

Ich bringe das Auto zurück und fahre zu Prince und versorge ihn mit Trockenfutter und Wasser. Den Rest Trockenfutter bekommen Bobby, Diana und Charly.

May ruft mich an und fragt ob ich morgen wieder zum Wat fahre. Wenn irgendmöglich werde ich es tun. Mit den Hunden ist offenbar alles in Ordnung.

Montag, 28. Oktober 2013

Am Morgen schaue ich nach den Welpen. Sie sind nicht mehr in ihrem Verschlag. Ich suche die nähere Umgebung ab und entdecke sie schließlich unter einer unbenutzten Werbetafel gleich neben dem Eingangsbereich der Karaoke. Sie sind dort vor Sicht, Sonne und Regen geschützt aber ich versuche es ihnen ein wenig angenehmer zu machen, indem ich den Müll entferne und ihnen einige Sperrholzplatten hinlege, damit sie nicht auf dem steinigen Boden liegen müssen.

In der Mittagspause schaue ich erneut nach ihnen; sie schlafen unter der Abdeckung. Nach Büroschluss gehe ich wieder zu ihnen. Cassie und Candy sind in der Nähe. Die Welpen laufen schon vor der Abdeckung herum, und wenn sie sich auf die Straße wagen, schubst Candy sie wieder zurück an ihren Platz. Candy ist ein richtiges Goldstück. Ich überlege mir die Abdeckung ein wenig zu erhöhen, damit Cassie sie dort auch versorgen kann. Muss mir mal überlegen, wie das am Besten zu machen ist.

Nachdem ich einige dringende Angelegenheiten erledigt habe, fahre ich zum Best, kaufe Rippchen und verfüttere sie an Cassie und Candy. Die Welpen schlafen unter der Abdeckung. Anschließend fahre ich zu Prince. Mom fängt mich auf dem Weg zu ihm ab aber es gibt keine Reibereien zwischen ihm und Prince. Mom wird offenbar gut von der Anwohnerin versorgt, denn er steht gut im Futter. Es ist immer schwierig beiden gleichzeitig gerecht zu werden. Ich mag sie ja beide sehr und sie mich auch aber sie beide kommen gerade mal miteinander aus.

Nachdem ich Trockenfutter und Wasser für Prince nachgefüllt habe fahre ich an den Platz an dem Bobby, Diana und Charly sich immer aufhalten und verteile den Rest Trockenfutter. Mom folgt mir dabei auf dem Fuße. In seinem Enthusiasmus springt er immer an mir hoch, beißt mich liebevoll und schmeißt mich fast um. Erist ja immer noch ein großes Baby.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Am Vormittag versuche ich erneut eine Impfaktion an der Thepprasit Road zu organisieren. Ich bitte Nick am Glashaus vorbeizufahren um zu schauen, ob der Wachmann dort ist. Bis zwei Uhr lässt der sich jedoch nicht blicken und so müssen wir die Aktion erneut verschieben. Nick sichert mir zu, weiterhin Ivermectintabletten den Hunden zu verabreichen.

Ich fahre also in die NPW Klinik, hole Jimbo ab und fahre mit ihm zum Wat Amparahm. Unterwegs wimmert er ein wenig, aber nachdem ich ihn aus dem Korb gelassen habe und er sich ein wenig umgeschaut hat beruhigt er sich. Rosa, Toby, Rocky, Tessa und Zuza beschnuppern ihn, Bonnie ist abwesend. Ich gebe Jimbo zu fressen und zu trinken, den anderen Hunden habe ich Rippchen mitgebracht.

Im Bereich zum Strand hin sind Mönche dabei das Gelände zu säubern und es ist nicht gerade ruhig da einige Tempelhunde, die normalerweise im vorderen Bereich des Tempels liegen, mit den Mönchen mitgekommen sind. Ich nehme Jimbo auf dem Arm und gehe mit ihm zum Strand. Es folgen mir nur Toby und Rosa, die anderen Hunde laufen wieder zurück, als sie mit der Meute der Tempelhunde konfrontiert werden.

Am Strand lasse ich Jimbo laufen und er hält sich immer dicht bei mir. Ich mache mit ihm und Rosa und Toby einen Strandspaziergang bis wir wieder auf eine Meute Hunde stoßen, sodass es nicht mehr weitergeht. Ich suche nach Mays Welpen und nach Bonnie kann sie jedoch nicht entdecken.

Wir gehen alle zurück und setzen uns an die Tempelmauer. Die Mönche werkeln immer noch. Ich rufe May an und er kommt auf einem Fahrrad angefahren. Er kann seine Welpen auch nicht finden, obwohl er den ganzen Strandabschnitt absucht. Ich verteile Ivermectin an Hunde, die das letzte Mal noch nichts bekommen hatten. Nachdem die Mönche ihre Arbeiten eingestellt haben, gehen wir alle gemeinsam zurück zur Vorhalle. Ich fülle die Schalen auf, säubere den Bereich noch und dann verabschiedet sich May von mir. Eine halbe Stunde später habe ich das Gefühl, dass ich Jimbo mit den Hunden allein lassen kann und fahre. Bonnie ist noch nicht wieder aufgetaucht.

Ich fahre zum Best, kaufe Rippchen und füttere damit Cassie und Candy. Ivan bekommt auch eines. Wans Bruder kommt hinzu und fragt mich wo Cassies Welpen sind. Ich sage ihm, dass sie immer noch im hinteren Bereich sind und er schlägt vor, sie im Eingangsbereich der geschlossenen Karaoke unterzubringen. Er könne sie dort dann auch mit Reisfutter versorgen. Ich willige ein, denn der Zustand im hinteren Bereich ist prekär und ich möchte die Welpen aus Khun Daengs Sichtweite bringen. Ich hole also die sechs Welpen und bastele einen Verschlag vor der Karaoketür. Wans Bruder hat eine große Schale Reisfutter besorgt, über die sich die Welpen hermachen.

Dann gehe ich rüber zu Jos und teile ihm mit, dass Jimbo nun im Wat ist. Ich fahre weiter zum Talat und versorge Prince. Billy, Nina und Nora kommen auch vorbei. Dann versorge ich Mom, Bobby, Diana und Charly und anschließend noch Toto, Jerry und einen der männlichen Welpen von Nora, der recht gut ausschaut.