Samstag, 8. November 2025

Auf meiner Suche nach den Pongpark-Hunden treffe ich auf Sharkey, Toto und Daria. Obwohl ich in Begleitung von Sharkey und Toto auch die hinteren Bereiche des Parks absuche, treffe ich auf keinen der Hunde, die sich kürzlich eingefunden hatten. 

Vor dem Sheltertor jedoch begrüßen mich alle vier gut gelaunten Streuner. Im Shelter verabreiche ich zunächst die Medikamente. Kito trägt noch seinen Kragen und ist relativ wohlauf. Die Shelterhunde sind gestern sehr reichlich versorgt worden, sodass ich Mühe habe, die vorderen Bereiche wieder in einen sauberen Zustand zu versetzen. Die Reinigung der hinteren Bereiche hält sich im Rahmen. 

Anschließend füttere ich, allerdings reduziere ich die übliche Menge. Ich setze mich dann eine Stunde lang zu den Hunden in den Hausbereich, um zu warten, dass der Wassertank wieder gefüllt wird. Die Hunde um mich herum ruhen mit mir. Diese Minuten der Stille mit ihnen sind der Lohn für all die Mühe, die ich so häufig mit ihnen habe. 

Freitag, 7. November 2025

Heute Vormittag arbeiten Pat, Pai und Dieter im Shelter. Ich verteile die Medikamente und fahre dann mit Kito in die Klinik. Dort wird sein Verband gewechselt. Die Wunde sieht nicht gut aus und Kito hat Schmerzen bei der Behandlung. Ich bringe ihn zurück in den Bereich der großen Sala, in der er sich wohlfühlt. Kito muss weiterhin einen Kragen tragen. Während ich mit Kito in der Klinik war, haben Pat, Pai und Dieter die Hunde gefüttert und die Bereiche gesäubert. Ich verlasse das Shelter am frühen Nachmittag und überlasse den Helfern die Durchführung der abschließenden Arbeiten.

Donnerstag, 6. November 2025

Am frühen Vormittag sind alle Loy-Kratong-Stände abgebaut und der Pongpark zeigt wieder sein gewohntes Gesicht. Nach einiger Suche entdecke ich Daria, Toto und Sharkey. Auf dem hintersten Parkplatz treffe ich auch noch auf den scheuen schwarzen Rüden.

Vor dem Sheltertor aber finden sich alle vier Streuner ein. Pai hat bereits das Haus gesäubert und beginnt die Fütterung. Ich mache mich an die Säuberung der übrigen Bereiche und entsorge den Kot. Kito ist im Baderaum nicht glücklich, und so bringe ich ihn zurück in seinen Stammbereich. Obwohl er noch seinen Kragen trägt, fügt er sich gut ein, froh wieder in seiner gewohnten Umgebung zu sein. Während Pai seine gewohnten Arbeiten beendet, setze ich mich zu den Hausbereichshunden, und gehe, nachdem Pai gefahren ist, noch einmal durch alle Bereiche. Alle Hunde sind auch dort gut versorgt worden und sind in guter Stimmung. 

Mittwoch, 5. November 2025

Morgens besorge ich Trockenfutter und schaue dann nach den Pongpark-Hunden. Anlässlich Loy Kratong herrscht mal wieder Trubel im Park. Ich treffe jedoch auf Daria, Shorty, Toto und auch auf zwei Hunde, die sich neu eingefunden haben.

Dieter und Pai arbeiten bereits im Shelter als ich dort ankomme. Mit Pai's Hilfe gelingt es mir, Kito relativ unbehelligt durch den Hausbereich zu bringen und in einen Käfig auf der Ladefläche des Pick-ups zu sperren. In der Klinik beginnt Dr. Oi mit der Wundversorgung. Nach Beendigung der Bandgierung wird Kito in einen Kennel gesperrt und an einen Tropf gehängt. Ich fahre zurück zum Shelter und bleibe dort, bis Dieter und Pai ihre Arbeiten beendet haben. 

Am frühen Abend bin ich dann wieder in der Klinik. Kito ist vorerst verarztet worden. Er muss einen Kragen tragen und ich kann ihn mit zurück zum Shelter nehmen. Dort angekommen, sperre ich ihn in den Baderaum. Der ist sauber und geräumig und Kito hat durch die Gittertür Kontakt zu den Hausbereichshunden. 

Nachdem ich eine abschließende Runde durch die Bereiche gemacht habe, stelle ich fest, dass sich Kito im Baderaum eingerichtet hat. Eingermaßen beruhigt verlasse ich die Shelterhunde bis zum morgigen Vormittag. Ein geplanter Besuch der Pongpark-Hunde muss ins Wasser fallen, da der gesamte Park von Loy-Kratong-Besuchern bevölkert ist.

Dienstag, 4. November 2025

Melyne, die sich auf einer Reise durch Thailand befindet, kontaktiert mich heute Morgen. Sie sei interessiert, das Hope for Strays Shelter aufzusuchen, und meines auch. Ich teile ihr mit, dass Som das Shelter aufgegeben habe und mit ihren Hunden nach Phitsanalok umgesiedelt sei. 'Dann hole ich Melyne in der Stadt ab und wir fahren zu dem Platz, an dem sich Som's Shelter befand. Ich war, seitdem Som ihr Shelter aufgegeben hatte, nicht mehr dort, und wir finden nur noch Ruinen vor. 

Wir fahren deshalb direkt zu meinem Shelter. Melyne hat Erfahrung mit Shelterhunden, und so kann ich mich, während sie sich mit den Haushunden beschäftigt, schon an die ersten Säuberungsarbeiten begeben. 

Nach etwa einer Stunde bringe ich Melyne zurück in die Stadt und wieder zurück im Shelter, beende ich die Säuberungsarbeiten. Dabei stelle ich fest, dass sich Kito an der rechten Vorderpfote verletzt hat. Da ich ihn allein nicht durch den Hausbereich bringen kann, muss sein Klinikbesuch aufgeschoben werden, bis Dieter und Pai wiederkommen. 

Montag, 3. November 2025

Am Morgen schaue ich insbesondere nach dem schwarzen Rüden, der sich auf den Pong Parkplatz verirrt hatte. Ich treffe ihn nicht an, dafür aber auf einen weiteren neuen Zugang. Er trägt ein Halsband und ist ebenfalls sehr scheu, sodass ich ihm nicht nahekommen kann. Es scheint, es ist wieder an der Zeit, in der vermehrt Hunde ausgesetzt werden.

Nachdem ich im weiteren Parkbereich auf Toto, Randy, Sharkey und Daria gestoßen bin, mache ich mich auf den Weg zum Shelter. Dieter und Pai sind dort bereits bei der Arbeit. Ich verteile die Medikamente und setze mich zu Dieter und den Hunden in den Hausbereich. Während Pai noch die Hunde in den letzten hinteren Bereichen versorgt, beginnt es heftig an zu regnen. Schon nach kurzer Zeit sind weite Teile des Shelters unter Wasser gesetzt. 

Nachdem sich die Sonne wieder blicken lässt, beenden wir die Arbeiten. Ich bleibe noch bei den Hunden, nachdem Dieter und Pai gefahren sind, und halte die Küche und den Aufenthaltsraum der Hunde trocken. Dadurch, dass das Gebäude nicht unterkellert ist, wird Grundwasser durch den Boden hochgedrückt. 

Nachdem die Lage vorerst wieder unter Kontrolle ist, verlasse ich die ruhenden Hunde am Nachmittag. Am frühen Abend schaue ich erneut nach den Pongpark-Hunden. Es sind offenbar wieder zwei Hunde dort ausgesetzt worden. Sie sind sehr scheu, sodass ich ihnen nicht nahekommen kann. Zudem wird ihre Anwesenheit von den etablierten Parkhunden nicht akzeptiert, was ihre Integration nicht leichter macht. Nur wenige dieser ausgesetzten Hunde finden ihren Platz im Parkbereich, und sie wandern schließlich weiter.

Sonntag, 2. November 2025

Am frühen Vormittag schaue ich nach den Pongpark-Hunden und treffe dabei auch mal wieder auf Karim und zudem auf einen schwarzen Rüden, der sich auf den hinteren Parkplatz verirrt hat. Er ist sehr scheu und es ist fraglich, ob er bleiben wird.

Am Shelter angekommen, ist Pai schon bei der Arbeit. Er hat bereits die vorderen Bereiche gesäubert und beginnt mit den Fütterungen. Ich verteile derweil die Medikamente und mache mich dann an die Säuberung der hinteren Bereiche. Nachdem Pai die restlichen Arbeiten im Haus erledigt hat, verlässt er uns und ich setze mich zu den Haushunden, bis der Wassertank wieder gefüllt ist. 

Auf dem Heimweg schaue ich wieder mal nach Naree und mache dann erneut einen Abstecher in den Pongpark. Dabei treffe ich auf die üblichen Verdächtigen. Der neu hinzugekommene Rüde allerdings bleibt unsichtbar. 

Samstag, 1. November 2025

Ich bin morgens im Shelter, verteile als Erstes die Medikamente und absolviere dann eine Säuberungsrunde. Anschließend füttere ich und mache mich dann auf den Weg nach Baan Amphur. Im Futterladen hinterlasse ich 20 kg Trockenfutter für die Tempelhunde und kaufe Reis für Ba Baet ein.

Ich finde Pema in der Nachbarschaft und treffe auf die drei Vorhallenhunde. Auch die Hunde bei den Booten sind zur Stelle. Bei unserem Strandgang finden sich zudem noch Kofi und Toto ein. Taco ist mit seinen fast zwölf Jahren schon ein wenig langsam auf den Beinen, aber auch er begleitet uns den Strand entlang.

Auf dem Rückweg schaue ich nach den Pongpark-Hunden und treffe auf meinem Gang mit Sharkey, Daria und Toto auch mal wieder auf Bella und Karim. 

Freitag, 31. Oktober 2025

Bei meiner morgendlichen Runde durch den Park entdecke ich Daria, Sharkey, Toto und einen neuen Rüden in gutem Zustand. Er ist zutraulich, und so hoffe ich, dass er bleibt. Im Shelter arbeiten heute Pai gemeinsam mit Dieter und Pai. Ich muss nur die Medikamente verteilen und habe danach ausreichend Zeit, mich zu den Hunden in den Bereichen und im Haus zu setzen. Alle Hunde sind wohlauf. Am frühen Nachmittag überlasse ich Pat, Dieter und Pai die weitere Sorge um die Hunde. 

Donnerstag, 30. Oktober 2025

Heute ist mit der üblichen Reinigung der Bereiche, der Medikamentenverteilung und der Fütterung Routinetag im Shelter. Meine besondere Sorge gilt nun stets den schwächeren der älteren Hunde wie Jake, Dotty und Diudiu. 

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Dieter füttert die Hunde allein, da Pai sich um seinen kranken Vater kümmern muss. Ich verteile die Medikamente und reinige die hinteren Bereiche, während Dieter nach der Fütterung das Haus und die vorderen Bereiche reinigt. Nachdem Dieter gefahren ist, gehe ich noch einmal reinigend durch sämtliche Bereiche und setze mich dabei jeweils eine Zeit lang zu den Hunden. Mein geplanter Besuch der Pongpark-Hunde muss wegen regnerischen Wetters ausfallen. 

Dienstag, 28. Oktober 2025

Ich habe heute Morgen in der Stadt zu tun und bin deshalb erst am frühen Nachmittag im Shelter. Die Hunde sind gestern gut versorgt worden und deshalb habe ich reichlich mit den Säuberungen zu tun. Zwischendurch verteile ich die Medikamente. Anschließend füttere ich, allerdings bekommen die Hunde heute etwas geringere Portionen als sonst üblich. Nach einer erneuten Säuberungsrunde verlasse ich die Hunde am späten Nachmittag.

Montag, 27. Oktober 2025

Dieter hat bereits die Hunde gefüttert und das Haus gesäubert, als ich am späten Vormittag am Shelter ankomme. Nachdem Dieter gefahren ist, verteile ich die Medikamente und säubere dann die Bereiche. Dotty und Jake wie auch allen anderen Hunden geht es gut. Auf dem Heimweg schaue ich nach den Pongpark-Hunden und finde Toto, Daria und Sharkey unter den zahlreichen Besuchern.

Sonntag, 26. Oktober 2025

Bei meinem ersten Durchgang durch die Shelterbereiche finde ich alle Hunde wohlauf vor. Auch Dotty und Jake machen einen zufriedenstellenden Eindruck. Ich setze die Verabreichung von Doxy fort. Anschließend mache ich mich dann an die Routinearbeiten, indem ich zuerst das Haus und den Hausbereich und anschließend den Doppeltorbereich säubere. Nachdem ich auch die hinteren Bereiche gesäubert habe, fülle ich die Wasserbehälter auf und beginne mit der Fütterung. 

Nachdem ich alle Hunde versorgt habe, mache ich eine kurze Pause und bin am Nachmittag wieder im Shelter. Ich reinige erneut das Haus und die Bereiche und verlasse dann die Hunde bis morgen früh.

Samstag, 25. Oktober 2025

Ich schaue morgens nach den Pongpark-Hunden, entdecke jedoch nur Daria und Toto. Die Hunde im Hausbereich des Shelters und die im Eingangsbereich sind alle wohlauf. Ich verteile Doxy an Dotty und Jake. Dotty, obwohl nun blind macht einen etwas lebendigeren Eindruck; Jake allerdings steht kaum noch von seiner Liege auf. 

Ich gehe dann durch die hinteren Bereiche. Die Hunde dort sind guter Dinge. Anschließend beginne ich mit den Reinigungsarbeiten im Haus und in den vorderen Bereichen. Nachdem ich das Haus wieder in einen vorzeigbaren Zustand gebracht habe, mache ich mich an die Säuberung der hinteren Bereiche. Ich entsorge dann den Kot und beginne mit der Fütterung in den vorderen Bereichen. Anschließend versorge ich die Hunde in den hinteren Bereichen. 

Ich setze mich dann zu den Hunden in den Hausbereich, bis der Wassertank wieder gefüllt ist, und verabschiede mich schließlich von ihnen bis zum morgigen Tage.

Freitag, 24. Oktober 2025

Pat, die heute die Hunde gemeinsam mit Dieter und Pai versorgt, hat das Shelter bereits verlassen, als ich dort am frühen Nachmittag eintreffe. Während Dieter und Pai die abschließenden Arbeiten verrichten, verteile ich die Medikamente. Alle Hunde sind wohlauf und gut versorgt.

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Ich besorge morgens Trockenfutter und finde bei meinem Eintreffen am Shelter Pai schon fleißig bei der Arbeit an. Er hat die Hunde bereits gefüttert und ist dabei, das Haus und die vorderen Bereiche zu säubern. Ich verteile die Medikamente, säubere danach die hinteren Bereiche und entsorge den Kot. Alle Hunde sind wohlauf, auch Dotty und Jake geht es vergleichsweise gut.

Mittwoch, 22. Oktober 2025

Auf meiner morgendlichen Parkrunde treffe ich nur auf Sharkey und Toto. Das Wetter ist sonnig, und so hoffe ich, dass die übrigen Hunde ein schattiges Plätzchen gefunden haben. Dieter und Pai arbeiten schon fleißig, als ich am Shelter ankomme. Ich mache meine Runde durch die Bereiche und setze mich jeweils einige Minuten zu den Hunden. Meine besondere Zuwendung gilt nun Dotty und Jake, denn ich weiß nicht, wie lange die beiden uns noch erhalten bleiben. 

Während Pai die abschließenden Arbeiten im Hausbereich verrichtet, setze ich mich mit Dieter zu den Haushunden. Wenn ich im Shelter allein arbeite, bleibt dafür ja immer nur wenig Zeit, und der intensive körperliche Kontakt ist ja so wichtig – für die Hunde und für mich auch. Am späten Abend schaue ich noch einmal nach den Parkhunden. Michael füttert sie wie gewohnt und sie sind alle gesund und vollzählig.

Dienstag, 21. Oktober 2025

Ich besorge morgens Trockenfutter und treffe vor dem Sheltertor die üblichen Verdächtigen gesund und munter an. Auch die Hunde in den vorderen Bereichen sind in guter Stimmung. Bei meiner ersten Runde durch die Bereiche stelle ich fest, dass es auch dort den Hunden gut geht. Ich verteile Doxy an Dotty und an Chip und mache mich an die Säuberungsarbeiten, nachdem ich das Trockenfutter verstaut habe. Die Fütterung und die Auffüllung der Trinkwasserschalen schließen sich an. Nach einer erneuten Säuberungsrunde verlasse ich die bereits ruhenden Hunde.

Montag, 20. Oktober 2025

Auf dem Wege zum Shelter schaue ich morgens nach den Parkhunden und am Shelter angekommen, treffe ich dort Dieter und Pai an, die schon fleißig bei der Arbeit sind. Ich muss nur die Medikamente verteilen und den Kot entsorgen. Auf dem Rückweg treffe ich wieder auf Naree, die im Slumgebiet gegenüber dem 7/11 umherstreift. Sie ist so ein lieber Hund und hat sich von ihrer schlimmen Beinverletzung, die sie vor einiger Zeit erlitten hatte, sehr gut erholt.