Samstag, 10. Mai 2014

Ich fahre am Nachmittag zum Wat. Als ich an der Vorhalle ankomme, sehe ich zu meiner Überraschung dort die Mutter der sechs Welpen und einen ihrer Welpen dort liegen. Der Mutterhund ist recht zutraulich und lässt sich von mir streicheln. Die zweite Hündin vom rückwärtigen Tor ist auch da und schnuppert zumindest an meiner hingehaltenen Hand. Von den anderen Hunden ist keiner zu sehen. Ich säubere und fülle die Behälter und gehe dann rüber an den Strand, wo ich die Hunde unter den Booten liegen sehe. Als sie mich entdecken muss ich mich wie immer einer lautstarken, stürmischen Begrüßung erwehren. Vier der sechs Welpen sehe ich auf die Mole flüchten, einer springt ins Wasser und bellt die Meute von dort aus an und die zwei anderen Welpen werden glatt überrannt, sodass ich mich schützend vor sie stellen muss. Insbesondere Rashid verursacht wie immer Chaos und ich muss ihn schelten. Toby scheint sich vor die Welpen stellen zu wollen, kann aber gegen Rashid nichts ausrichten. 

Um die Kleinen vor weiterem Stress zu bewahren, pfeife ich alle großen Hunde zusammen und wir machen unseren Strandausflug. Als wir zur Vorhalle zurückkehren macht Shana Stress mit den beiden anderen Hündinnen, die immer noch dort liegen und jagt eine davon, sodass sie in das Wasserbassin fällt. Die andere Hündin mit dem Welpen flüchtet in eine Nische des Bassins und ich kann sie vor weiteren Attacken schützen. Während Rashid sich eher einen Spaß daraus macht die jüngeren Hunde einzuschüchtern und mich damit zu ärgern, ist Shana richtig aggressiv und bissig. Sie hat ja auch mit Prince ein Problem und verteidigt ihren Status mit Verve. Arnie, der Boss der gesamten Meute ist da viel souveräner. Er demonstriert seinen Status hauptsächlich damit, dass er alle anderen Hunde sanft in den Nacken beißt und das absolute Vorrecht an den Futterbehältern hat.

Ich verteile Ivermecitin an Scottie und Jira und schmiere Jiras Ohren und ihre Stirn mit Aloe Vera Gel ein. Jaha bekommt auch was auf die Ohren und Toby auf die Nase. Dann schnappe ich mir nacheinander Nema, Jaha, Chuki und Jira und ziehe ihnen die Fäden. Die Operationswunden sind gut verheilt. Ich stelle sicher, dass die Welpen am Strand noch Trockenfutter haben, verabschiede mich von den Hunden an der Vorhalle und fahre zum Minimarkt.

Jerry und Jackie liegen mit den anderen Hunden vor den Läden. Jerry und ihr Bruder kommen sofort zu mir und besonders Jerry ist sehr zutraulich und legt sich vor mir auf den Rücken, sodass ich ihr ohne Probleme die Fäden, die noch vorhanden sind, ziehen kann. An Jackie muss ich mich erst heranpirschen aber nach einigen Minuten lässt auch sie sich die noch vorhandenen Fäden ziehen. Die blinde Hündin kommt ebenfalls zu mir. Sie wird wohl meine Stimme erkannt haben. Ich komme mit einer Touristin ins Gespräch. Sie erzählt mir, dass sie schon seit fünf Jahren Urlaub in der Gegend macht und die blinde Hündin seit ihrem ersten Besuch her kennt.

Auf dem Rückweg fahre ich bei Cassies Welpen vorbei und gebe ihnen Trockenfutter. Sie werden von Tag zu Tag selbstständiger und sind alle wohlauf.

Am späten Abend versorge ich die Naklua-Hunde. Zu meinem Horror höre ich Terje wieder husten und auch Arkan, der immer in seiner Nähe liegt. Jule und Raita, die beiden sterilisierten Hündinnen, die sonst immer bei Terje und Arkan liegen, sehe ich nicht. Ich gebe Terje und Arkan Amoxicilin. Dann fahre ich um die Ecke und verteile an Shira, Maya, die beiden schwarzen Mutterhunde und die Mutter der Staupewelpen ebenfalls Amoxicilin. Die letztgenannte Hündin wird nun allmählich auch zutraulich und ich kann ihren Kopf tätscheln. Ich nenne sie Nadja.

Ich schaue auch nach Anja und Mirko, die in dem Vorhof liegen. Sila ist wohlauf und wie immer buchstäblich anhänglich. Wenn ich die anderen Hunde versorge folgt sie mir auf Schritt und Tritt und schlingt ihre Vorderläufe um meine Waden, sodass ich immer wieder stehen bleiben muss um sie sanft loszumachen. Ich lege Futter aus und fülle den Wasserbehälter auf.

Nachdem ich mich umgezogen und geduscht habe um nicht den Virus weiterzutragen, fahre ich bei Sarah, Cherry und Ebony vorbei. Sarah und Ebony sind sehr süß und verspielt und freuen sich immer tierisch mich zu sehen.

Anschließend fahre ich zum Strand. Erfreulicherweise sehe ich dort Sunita mit Boss, Alana, Satya und Randy liegen. Ich hoffe ich kann mich mit der Zeit auch ihr nähern, damit ich sie zum Sterilisieren bringen kann. Ich halte auch nach Sashka Ausschau, kann sie jedoch nicht entdecken. Alana humpelt immer noch und ich schaue mir ihren Vorderlauf genau an, biege und drehe ihn. Alana hat keine Schmerzen dabei. Ich untersuche auch ihre Pfote, ob sie sich etwas hineingetreten hat, aber das ist auch nicht der Fall. Nun sehe ich jedoch, dass ihr ein Nagel fehlt und das ist die Ursache ihres Problems. Da sie seit langer Zeit immer nur am Strand lebt sind ihre Nägel zu lang und sie hat sich einen davon herausgerissen. Die Heilung wird also von selbst vonstattengehen. Muss mal sehen ob sich die Hunde die Nägel schneiden lassen.

Freitag, 9. Mai 2014

Ich versorge die Naklua-Hunde mit Futter, Wasser und Medikamenten. Von meinen Schützlingen sind noch alle am Leben und auch der Zustand der Mutter von Lucky und Happy scheint sich zu stabilisieren. Allerdings höre ich aus dem Busch ein starkes Husten. Es wird wohl von einem der beiden Hündinnen stammen, an die ich nicht herankomme. Es wird sich in den kommenden Tagen erweisen, ob sie überleben.

Anschließend fahre ich zur Karaoke und versorge die Welpen. Dann mache ich einen Abstecher zum Strand wo ich Boss, Alana, Randy und Satya finde. Alana kommt mir humpelnd entgegen. Es scheint, dass sie in einen Beißerei verwickelt worden ist. Ich denke aber, die Heilung wird von selbst vonstattengehen. Boss Fellzustand hat sich schon nach der ersten Ivermectinbehandlung gebessert. Leider sehe ich weder Sunita noch Sashka, die ich ja schon seit Längerem nicht mehr gesehen habe. Ich rufe in den Amari Grünanlagen nach ihnen aber keine von ihnen erscheint.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Ich fahre am frühen Abend zum Wat und versorge dort die Hunde. Die Fäden sind noch bei allen vier Welpen vorhanden und die Wunden fühlen sich gut an. Ich werde die Fäden am Wochenende ziehen. Den Bootsleuten gebe ich wieder Trockenfutter. Leider ist einer der schwarzen Welpen überfahren worden und so sind nur noch der andere schwarze und der braune Welpe übrig. Die Welpen mit der Mutter sehe ich in der Dunkelheit nicht.

Am Minimarkt untersuche ich die Operationswunden von Jerry und Jackie. Die Fäden sind teilweise herausgebissen aber die Wunden sind geschlossen. Die blinde Hündin sehe ich wieder und gebe ihr Ivermectin.

Auf dem Rückweg halte ich an der Karaoke. Wan kommt auch gerade mit einem großen Beutel Reisfutter. Später am Abend fahre ich zu den Naklua-Hunden. Es sind keine weiterern Todesfälle zu verzeichnen. Ich verteile Medikamente an alle Hunde und lege Trockenfutter aus.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Nachdem ich die Welpen versorgt habe, fahre ich in die Jah Klinik. Der schwarze Welpe hängt gerade am Tropf und hat eine 50%ige Überlebenschance. Die beiden Welpen von der Thepprasit bekommen die dritte Impfung und werden morgen von Ui zurückgebracht. Ich hatte gestern mit dem Wachmann an der Pattaya Mail vereinbart, dass er ihnen für eine Woche morgens und abends Medikamente verabreicht. Dana ist positiv getestet worden, ich hoffe sie wird es schaffen. Allerdings ist das erst in etwa zwei Wochen abzusehen. Satya kann morgen auch zurückgebracht werden aber Panya muss noch einige Tage in der Klinik bleiben.

Auf dem Rückweg kaufe ich noch einmal 15kg Trockenfutter für die Hunde am Schrottplatz und für den Mann der Sarah, Ebony und Cherry versorgt. Leider habe ich den weißen Welpen seit einigen Tagen nicht mehr gesehen. Er wird wohl auch gestorben sein.

Später am Abend versorge ich die Naklua-Hunde mit Futter, Wasser und Medikamenten. Die gestern so fürchterlich hustende Hündin lebt noch, aber ich kann ihr leider nichts geben.

Dienstag, 6. Mai 2014

Nach Büroschluss versorge ich Cassies Welpen und fahre danach zu den Naklua-Hunden. Ich suche zuerst nach dem schwarzen Welpen und sehe ihn tot im Gras liegen. Etwas weiter sehe ich am Rande der Soi einen braunen Rüden tot liegen. Es ist der, den ich vorgestern hustend im Busch habe verschwinden sehen. Ich lege beide Hunde im Busch ab um sie später zu begraben. 

Dann schnappe ich mir Dana und fahre mit ihr in die Jah Klinik. Anschließend fahre ich zur Thepprasit Road um nach dem schwarzen Welpen zu sehen. Überraschenderweise ist er auf den Beinen aber zu meinem Schrecken höre ich nun den braunen Welpen husten. Ich lade den schwarzen Welpen in den Korb und bringe ihn in die Jah Klinik und danach auch den braunen Welpen. Beide Welpen werden auf Staupe getestet. Zu meiner Erleichterung sind beide Tests negativ. Allerdings hat der schwarze Welpe Fieber. Dana ist mittlerweile versorgt worden und liegt in Quarantäne. Sie wird morgen getestet werden, da sie schon schläft. Ich schaue noch nach Panya und Satya. Sie liegen beide in separaten Käfigen. Panyas Wunde ist frisch versorgt worden. Sie trägt weiterhin einen Kragen. Nach Jahs Aussage ist die Wunde im Prozess der Heilung.

Auf dem Rückweg ins Apartment kaufe ich einen Sack Trockenfutter und mache mich dann auf den Weg zum Wat. Leider sehe ich wieder nichts von Tessa oder Bonnie. Die anderen Hunde sind wohlauf. Ich versorge sie und verteile jeweils 8mg Ivermectin an Jira, Scottie, Shana, Rashid, Toby und Rocky. Die Fäden sind bei Jaha, Jira, Nema und Chuki noch am Platze. Die Wunden scheinen gut zu verheilen.

Anschließend fahre ich zum Minimarkt. Jerrys und Jackies Nähte sind auch noch vorhanden und die Wunden fühlen sich gut an. Obwohl ich die blinde Hündin überall suche, kann ich sie nicht finden. Dann fahre ich weiter zu Dam. Ich gebe ihm 16mg Ivermectin. Sein Fellzustand lässt immer noch zu wünschen übrig aber ich habe das Gefühl, dass er sich wesentlich besser fühlt.

Ich fahre zurück ins Apartment und dann zu den Naklua Hunden. Eine Hündin, die immer in der Nähe von Anja liegt, hustet fürchterlich aber immer wenn ich mich ihr nähre um ihr Antibiotika zu geben läuft sie davon. So verteile ich die Medikamente an Shira, Maya, die Mutter der schwarzen Welpen und die beiden schwarzen Mutterhunde. Der Mutterhund von Lucky und Happy hustet nun auch. 

Nachdem ich Trockenfutter ausgelegt und die Wasserschüssel nachgefüllt habe mache ich mich an die Beerdigung der zwei Hunde. Ich lege einige Balken über die Gräber und hoffe, dass die armen Seelen nun ruhen können.

Montag, 5. Mai 2014

Heute ist in Thailand ein Feiertag und ich habe frei. Ich fahre am Vormittag um nach Dana suchen. Ich nehme schon Plastiksack und Schaufel mit um sie zu begraben. Überraschenderweise taucht Dana auf als ich nach Sila rufe. Ihr Zustand scheint sich etwas stabilisiert zu haben und so gebe ich ihr wie auch Sila, Shira und der Hündin mit den schwarzen Welpen Anitbiotika. Anja und Sila scheinen die Virusattacke überwunden zu haben. Allerdings hustet nun eine andere Hündin, die jedoch vor mir wegläuft als ich mich ihre nähre um ihr Antibiotikawurststückchen hinzuwerfen.

Ich fahre weiter zur Karaoke, füttere die Welpen und die zwei Katzen auf dem Dach und fahre dann zur Jah Klinik. Der schwarze Welpe lebt noch und ist in Quarantäne.

Satya scheint es gut zu gehen aber Panya macht wohl Schwierigkeiten. Sie hat sich die Fäden wieder herausgebissen, obwohl sie einen Kragen trägt und die Wunde sieht nicht gut aus. Ich rate Jah Panya wieder aus der Bucht in einen Käfig zu verlegen. Morgen auf dem Weg zum Wat schaue ich wieder nach ihr.

Auf dem Rückweg kaufe ich noch Trockenfutter für den Slum und liefere den Sack dort ab.

Abends verabreiche ich wieder Futter und Medikamente an die Naklua-Hunde. Dana scheint es etwas besser zu gehen aber nun sehe ich den zweiten schwarzen Welpen im Gras liegen. Er ist in dem gleichen Zustand wie sein Bruder. Wenn er morgen Abend noch lebt, bringe ich ihn auch in die Jah Klinik.

Sonntag, 4. Mai 2014

Ich hole am frühen Vormittag meine Futterrunde nach. Dana geht es schlecht und ich muss das Schlimmste befürchten da ich nun weiß, dass ich es mit Staupe zu tun habe. Ich kann ja nicht viel machen als weiterhin Antibiotika zu verteilen.

Anschließend kaufe ich Trockenfutter für die Wat Hunde und versorge sie. Jira, Jaha, Nema und Chukis Wunden sehen recht gut aus. Die Fäden sind noch vorhanden. Ich gebe Scottie wieder 24mg Ivermecitin. Dann machen wir unseren Strandausflug. Tessa und Bonnie sind nach wie vor verschwunden wie auch Rosa und Zuza. Dafür sind die drei mutterlosen Welpen noch am Leben. Sie werden von den Bootsleuten notdürftig versorgt, genauso wie die sechs Welpen, die nun auch am Strand bei den Booten liegen. Ich gebe einer der Bootsfrauen einen Vorrat an Trockenfutter und sage ihr, dass sie sich auch aus dem Sack in der Vorhalle bedienen kann. Glücklicherweise sind die Bootsleute den Hunden gegenüber freundlich eingestellt.

Im Ban Amphur versuche ich ein paar neue Futterschalen aufzutreiben aber der Laden ist geschlossen. Auf dem Wege dorthin sehe ich einige räudige Hunde an die ich Ivermecitin verteile.

Auf dem Rückweg nach Pattaya fahre ich am Minimarkt vorbei, um nach Jerry und Jackie zu sehen. Bei beiden sind die Fäden noch vorhanden und die Wundheilung scheint normal zu verlaufen.

Ich besuche auch noch die Hunde an der Thepprasit. Leider leidet der schwarze Welpe nun doch an Staupe und wird es nicht mehr lange machen. Der braune Welpe scheint wohlauf zu sein. Aber es heißt abwarten, ob er verschont bleibt.

Anschließend fahre ich zu den Hunden beim Wachmann. Ich sehe drei Welpen und den älteren Rüden. Einer der Welpen ist ja schon sterilisiert. Der andere weibliche Welpe ist ein Staupekandidat aber noch am Leben. Der junge Rüde ist auch soweit ok. Alle drei Welpen haben nach wie vor Räudeprobleme und ich gebe allen Dreien jeweils 16mg.

Bei meiner abendlichen Futterrunde kommt Dana nicht mehr hervor. Ich gehe davon aus, dass sie gestorben ist. Ich werde morgen nach ihr suchen und wenn ich sie finde, begraben. Ich verpasse Anja 500mg, Sila 250mg sowie der Mutterhündin der schwarzen Welpen und Shira jeweils 500mg Amoxilin. Ich sehe auch einen anderen Hund hustend im Busch verschwinden. Ich muss mit weiteren Todesfällen rechnen.

Beim Best wasche ich gründlich meine Hände. Ich habe große Angst, dass ich den Virus zur Karaoke trage. Ich lasse die Welpen auch garnicht an mich heran und gebe ihnen nur Katzenfutter und frisches Wasser. Wan hatte zuvor schon Reisfutter ausgelegt.

Samstag, 3. Mai 2014

Am frühen Nachmittag fahre ich als Erstes an den Strand um nach Satya und Panya zu sehen. Satya hat sich mittlerweile auch die Fäden herausgebissen und Panyas Wunde sieht nicht gut aus. Ich entschließe mich zur Jah Klinik zu fahren um Jah um Rat zu fragen. Sie empfiehlt die Welpen zurückzuholen und so fahre ich mit Ui zum Strand, sammele die Beiden ein und wir bringen sie zurück in die Klinik. Satyas Wunde muss nur weiter beobachtet und versorgt werden aber Panyas Wunde wird neu vernäht. Leider ist bei dem schwarzen Welpen der Staupetest positiv ausgefallen. Wir versuchen sein Leben zu retten, indem ich ihn für die nächsten zwei Wochen in der Klinik lasse.

Abends kann ich meine Futterrunde nicht machen, da mich fürchterliche Kopfschmerzen dahinraffen. Ich habe einfach die vergangenen Tage zu wenig Schlaf bekommen und nun protestiert mein Körper.

Freitag, 2. Mai 2014

Am frühen Abend erwarte ich Ui mit dem Jah Transporter am Amari. Ich setze Panya und Satya am Strand aus und sie werden von Boss, Alana und Randy begrüßt. Boss wird bei dieser Gelegenheit geimpft. Ich stelle bei ihm ein paar Löcher im Pelz fest die mit Ivermectin behandelt werden müssen.

Anschließend fahren wir zur Karaoke und impfen die Welpen. Ich habe mich nun entschieden ihnen Namen zu geben. Der schwarze Rüde heißt nun Tito, die schwarze Hündin Laika, der braune Rüde Yoshi, die braune Hündin Yoko und der weiß-braune Rüde Nacho.

Wir fahren dann nach Naklua und impfen Mirko, Anja, Dana und Sila. Ich finde auch den kleinen schwarzen Welpen und wir impfen auch ihn. Seinen Bruder sehe ich nicht. Der Welpe ist sehr dünn und deswegen entschließe ich mich ihn Ui mitzugeben, damit er in der Klinik untersucht werden kann.

Abends füttere ich die Hunde und verabreiche weiterhin Medizin. Anja will nun wieder die Medikamente nicht nehmen, sie scheint sich wohl wieder gesund zu fühlen. Sila höre ich auch nicht mehr husten, aber Dana hustet noch. Die Mutter der schwarzen Welpen bekommt von mir auch weiterhin Antibiotika. Nun höre ich auch Shira husten. Mir fällt auf, dass ich Maya schon einige Tage nicht mehr gesehen habe.

An der Karaoke schaue ich nach den Welpen. Wan hat Reisfutter ausgelegt und ich gebe ihnen noch zusätzlich etwas Katzenfutter.

Dann fahre ich zum Strand. Ich finde dort Panya und Satya die bei Boss, Alana und Randy liegen. Überraschenderweise hat sich nun auch Sunita eingefunden und scheint ab jetzt am Strand zusammen mit den anderen leben zu wollen. Ich suche nach Sashka, finde sie jedoch nicht. Satyas Wunde sieht gut aus. Die Fäden sind noch vorhanden aber leider hat sich Panya die Fäden herausgebissen und die Wunde ist nicht vollständig geschlossen. Ich muss ihr morgen unbedingt einen Verband anlegen. Boss bekommt von mir 24mg Ivermectin.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Nachdem ich nach Cassies Welpen gesehen habe fahre ich zur Jah Klinik um nach Panya und Satya zu schauen. Sie werden morgen Abend wieder am Amari abgeliefert, wo ich sie dann empfangen werde. Die Fäden werde ich dann in einigen Tagen selbst ziehen.

Anschließend kaufe ich 15kg Trockenfutter und liefere es in Tongklom ab. Anika scheint allmählich wieder Vertrauen zu mir zu finden und nimmt mir ein Wurststückchen aus der Hand. Wolf, Cleo und die Hündin mit der Nackenwunde sind auch da. Die Wunde ist trocken und wird hoffentlich von selbst zuheilen.

Dann fahre ich zu Jos Boeters. Auf dem Wege dorthin sehe ich Sita, Titan und den anderen Rüden am Straßenrand. Sita ist enthusiastisch wie immer und auch Titan und der Rüde freuen sich mich zu sehen. Ich säubere Titans Augen und gebe ihm 24mg Ivermectin.

Anschließend fahren Jos und ich zur Bang Saray Klinik wo wir alle sechs Hunde ins Auto laden und dann zuerst Jaha, Jira, Nema und Chuki in den Tempel bringen und anschließend Jerry und Jacky, so wurden sie in der Klinik getauft, zurück zum Minimarkt. Alle sechs Hunde sind offensichtlich froh wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein. Der Stress ist für sie erstmal vorbei. Ich hoffe, dass die Operationswunden gut verheilen. Die Fäden werde ich dann in einigen Tagen selbst ziehen.

Leider erleichtern sich die gestressten Hunde im Auto und pinkeln und koten den Innenraum voll. Jos ist nicht gerade begeistert, was ich verstehen kann. Ich hoffe, eine gründliche Reinigung löst das Problem. 

Abends versorge ich die Hunde wie gewohnt mit Futter, Wasser und Medikamenten. Es scheint, dass Anja das Gröbste überstanden hat und auch Sila geht es wohl besser. Nun ist Dana mein Sorgenkind. Ich weiß nun auch dass die Mutter der zwei schwarzen Welpen es ist die jetzt auch hustet. Ich versorge sie ebenfalls mit Medikamenten. Obwohl ich ihr nicht nahekommen kann, ist das kein Problem, denn sie nimmt die hingeworfenen Wurststückchen auf.

Mittwoch, 30. April 2014

Während des Tages und nach Büroschluss schaue ich nach Cassies Welpen. Später am Abend versorge ich die Naklua-Hunde mit Futter, Wasser und Medikamenten. Ich kann nun mit ziemlicher Sicherheit Staupe bei Anja, Sila und Dana ausschließen, denn deren Zustand außer der Husterei ist zufriedenstellend. Auch der Hund, bei dem ich den Husten als Erstes festgestellt hatte, hat keinen Rückfall erlitten. Ich habe ihn übrigens Terje getauft. Er ist derjenige der sehr schnell Vertrauen zu mir gefasst hatte aber nachdem ich ihn in die Klinik transportieren wollte, mich gebissen hatte. Ich habe mittlerweile sein Vertrauen zurückgewonnen.

Dienstag, 29. April 2014

Ich versorge nach Büroschluss Cassies Welpen und fahre dann zur Jah Klinik um nach Satya und Panya zu schauen. Sie sind beide bereits sterilisiert worden und scheinen wohlauf zu sein.

Anschließend fahre ich nach Tongklom. Ich schaffe es Anika 16mg Ivermectin zu geben aber komme nicht an sie heran, um ihr die Fäden zu ziehen. Wolf und Cleo finde ich ebenfalls sowie auch die Tochter von Anika. Sie hat eine hässliche handtellergroße oberflächliche Wunde auf ihrem Nacken. Die Wunde ist trocken und halb verschorft und sieht so aus als sei die Hündin unter ein Auto geraten. Ich werde übermorgen wieder nach Tongklom fahren und mir die Wunde anschauen. Trockenfutter werde ich auch wieder an die Leute vom Restaurant liefern.

Von Tongklom fahre ich direkt zur Bang Saray Klinik. Alle sechs Hunde sind bereits sterilisiert worden und scheinen wohlauf zu sein. Jira ist auf Sarcoptic getestet worden aber Khun Karn hat keinen Parasitenbefall feststellen können. Ich werde Jira weiterhin mit Ivermectin behandeln. Ich vereinbare mit Khun Karn die Hunde übermorgen abzuholen.

In der Hoffnung, dass Jos Boeters mir dabei helfen kann, fahre ich zu ihm. Jos sagt zu und so vereinbaren wir, den Transport übermorgen Abend durchzuführen. Lucky und Happy sind wohlauf.

Anschließend fahre ich zum Wat und versorge die Hunde dort. Als ich ankomme, liegt Prince unter dem Verschlag, unter dem Bonnie immer lag und kommt erst heraus, als ich ihn rufe. Er hat auch eine kleine Wunde an seiner Flanke. Ich hoffe, er ist nicht der Nächste der gebulliet wird. Die Welpen, auch die mutterlosen, sind noch vorhanden und ich versorge sie ebenfalls. Scottie bekommt von mir 16mg Ivermectin. Auf dem Rückweg sehe ich an der Tempelmauer Tessa. Ich rufe sie und sie kommt zu mir und lässt sich streicheln.

Später am Abend versorge ich die Naklua-Hunde. Anja, Sila und Dana bekommen ihre Medikamente. Es scheint, als ob sich Anjas Zustand etwas gebessert hat. Sila hustet noch. Die Karaoke Hunde lasse ich heute Abend mal aus, da ich Cassies Welpen versorgt hatte und auch noch Trockenfutter für die großen Hunde im Futterbehälter war.

Karin hat mir vor einigen Tagen mitgeteilt, dass Jessita verschwunden sei. David hat sie schon mal vors Tor gelassen und eines Tages kam sie nicht mehr zurück. Heute teilt mir David mit, dass alle Suche erfolglos gewesen sei.

Montag, 28. April 2014

Schaue mittags nach den Welpen und gebe ihnen Futter und Wasser. Nachdem ich nach Büroschluss erneut nach ihnen geschaut habe, fahre ich zur Siam Country Futterhandlung und hole mir 15kg Trockenfutter.

Am Abend versorge ich die Naklua-Hunde mit Trockenfutter und Wasser und gebe Anja, Sila und Dana die Medikamente. Ich höre auch einen Hund am Ende der Soi husten, kann jedoch nicht ausmachen welcher es ist. Offenbar steckt ein Hund den anderen an.

An der Karaoke hat Wan Reisfutter ausgelegt. Ich gebe den Welpen Katzenfutter und den großen Hunden Trockenfutter und fülle die Wasserbehälter auf.

Sonntag, 27. April 2014

Am frühen Nachmittag fahre ich zur Jah Klinik um nach Satya und Panya zu schauen. Sie sollen heute sterilisiert werden und dann für drei Tage in der Klinik bleiben.

Anschließend fahre ich nach Tongklom wo ich zuerst nur Wolf und Cleo sehe und dann auch Anika. Wolf und Cleo sind zutraulich aber mit Anika habe ich es verscherzt und sich läuft weg, als ich sie rufe. Es sind auch keine Leute im Straßenrestaurant die sie heranlocken könnten und so muss ich unverrichteter Dinge weiterfahren. Ich hoffe, ich bekommen noch einmal die Chance ihr die Fäden zu ziehen.

In der Futterhandlung am Wat kaufe ich Trockenfutter und versorge die Hunde. Ich gebe auch den Welpen vor dem Tor und den drei mutterlosen Welpen Trockenfutter und Wasser. Um die drei Welpen scheinen sich ein paar Leute, die an den Booten arbeiten, zu kümmern. Ich sehe weder Bonnie noch Tessa.

Abends versorge ich die Naklua-Hunde. Nun hustet auch Dana. Allerdings scheint es Anja ein wenig besser zu gehen, denn sie verscheucht eine Rivalin, die sich für Mirko interessiert. Nach der Hetzjagd hustet sie aber wieder ausgiebig. Ab morgen werde ich dann auch Dana behandeln müssen.

An der Karaoke hat Wan Reisfutter ausgelegt. Ich gebe den Welpen noch Katzenfutter und den großen Hunden Trockenfutter und fülle die Wasserbehälter auf.

Samstag, 26. April 2014

Treffe Bua um ein Uhr am Pattaya Bazaar um acht Welpen für Sterilisierungen einzusammeln. Wir fahren zuerst zum Minimarkt, wo ich die beiden Welpen nach kurzem Suchen finde und ohne Probleme aufnehmen kann. 

Dann fahren wir zum Wat. Dort versorge ich zuerst die Hunde und dann laden wir Jira, Jaha, Nema und Chuki ein und bringen alle sechs Welpen in die Bang Saray Klinik. Jira wird dort auf Demodec untersucht aber der Vet, Khun Karn, kann keine Parasiten feststellen. Er wird einen weiteren Test auf Sarcoptic machen. 

Ich verabschiede mich von allen Hunden, die in geräumigen Käfigen untergebracht sind und wir fahren zum Strand am Amari. Ich finde dort Satya und Panya und sie lassen sich von mir ebenfalls ohne Probleme aufnehmen und Bua fährt mit ihnen in die Jah Klinik.

Am Abend versorge ich die Naklua-Hunde und gebe Sila und Anja ihre Medikamente. Anschließend fahre ich zur Karaoke und versorge die Hunde dort. Cassies Welpen sind wohlauf.

Freitag, 25. April 2014

Während der Mittagspause füttere ich die Katzen auf dem Dach und schaue nach den Welpen. Ich gebe ihnen auch Katzenfutter zu fressen und fülle Wasser nach.

Nach Büroschluss schaue ich noch einmal kurz nach den Welpen und fahre dann zur Jah Klinik um Medikamente für Anja und Sila zu holen. Auf dem Rückweg hole ich noch Katzenfutter in der Siam Country Futterhandlung.

Abends mache ich die Futterrunde. Ich gebe Anja und Sila neue Medikamente. Zu meiner Erleichterung frisst Anja das neue Antibiotikum und Hustentabletten in Wurststückchen verpackt und Sila frisst die Medikamente im Nassfutter. An der Karaoke lege ich Trockenfutter für die großen Hunde aus und gebe den Welpen noch einmal Katzenfutter.

Donnerstag, 24. April 2014

Schaue nach Büroschluss nach Cassies Welpen und fahre dann zum Wat. Dort verteile ich weiterhin Cephalexin an Jira und 24mg Ivermectin an Scottie, sowie jeweils 8mg an Jira, Jaha, Nema, Chuki, Toby, Lizzy und Shana. Nachdem ich die Behälter gesäubert und aufgefüllt und auch die Welpen mit ihrer Mutter vor dem rückwärtigen Tor versorgt habe, gehen wir an den Strand. Bei den Booten finde ich die drei mutterlosen Welpen bei ein paar Bootsleuten sitzen. Ich gebe auch ihnen Trockenfutter. Bei einer Gelegenheit fallen mal wieder die Hunde über Tessa her, was sie schon mehrfach in den Tagen zuvor getan haben. Tessa ist nun augenscheinlich der Underdog, nachdem Rosa und Bonnie verschwunden sind. Nach dem Zwischenfall finde ich Tessa auch nicht mehr.

Auf dem Rückweg fahre im am Glasshouse vorbei, wo ich nach einigem Suchen Dam finde, dem ich 8mg gebe. Die blinde Hündin am Minimarkt bekommt 16mg. Ich beschäftige mich auch mit den zwei Welpen dort. Sie sind mittlerweile auch alt genug um sterilisiert zu werden und ich werde versuchen sie am Wochenende mit Bua in die Bang Saray zu bringen.

Am Abend mache ich die übliche Futterrunde. Ich habe Nassfutter mit Antibiotika vermischt für Sila vorbereitet aber sie frisst nur wenig davon. Deshalb versuche ich es Anja schmackhaft zu machen aber sie frisst es auch nicht. Ich stelle fest, dass nun auch eine andere Hündin dort hustet. An sie komme ich nicht heran und deswegen kippe ich das Nassfutter auf den Boden und sie frisst es dann auch.

Mittwoch, 23. April 2014

Bevor ich ins Büro gehe, schaue ich am Morgen nach den Welpen. Sie liegen im Hausflur und kommen heraus, als sie mich sehen. Sie haben die Badeaktion offensichtlich gut überstanden. Am Wochenende muss ich die Prozedur mit ihnen wiederholen.

Am Abend starte ich meine Runde bei Cherry, dem ich 24mg Ivermectin gebe. Dem weißen Welpen gebe ich 8mg. Dann fahre ich zum Bauholzplatz in der Hoffnung vielleicht doch die beiden Welpen zu entdecken aber leider Fehlanzeige. Ich sehe aber Shira, Maya und die beiden Mutterhunde. Ich fülle Futter und Wasser auf und fahre weiter zu Anja. Sie ist mir gegenüber wieder etwas aufgeschlossener und so kann ich ihr Antibiotikum in Tablettenform verpackt in einem Wurststückchen anbieten. Danas Wunde behandele ich mit Jod. Sila hustet auch noch und bekommt Antibiotikum im Nassfutter. Jemand hat Reisfutter ausgelegt und Wasser nachgefüllt. Ich lege noch Trockenfutter aus.

Dann fahre ich weiter zu Aiwa, die von mir 24mg Ivermectin bekommt. Rudi bekommt 8mg und Ivan 16mg. Wan hat Reisfutter ausgelegt und die Welpen sind satt und zufrieden. Ich lege noch Trockenfutter aus und fahre dann zu den Strandhunden. Alle fünf am Strand sind zugegen und Satya und Panya legen sich schon auf den Rücken, wenn sie mich kommen sehen. Sashka und Sunita kann ich nicht entdecken. Auf dem Rückweg zum Apartment gebe ich Josy 24mg Ivermectin.

Später am Abend fahre ich an Tonys Ducati Shop vorbei und sehe, dass er zugemacht hat. Ich nutze die Gelegenheit um nach den Hunden zu sehen. Tony hatte mir ja verboten, dass ich mich “seinen” Hunden noch einmal nähre und ich habe mich daran gehalten, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Ich sehe hinter dem Shop einige Hunde in der Dunkelheit liegen und als ich mich nähere, bellen sie mich an. Aber als ich sie anspreche, stürmen sie auf mich zu, umringen freudig bellend und springen an mir hoch, dass ich fast vom Scooter kippe. Ich erkenne Bessie, Foxi, Coco und Faye. Ein fünfter Junghund ist auch noch dabei den ich nicht kenne, aber auch der lässt sich vom Enthusiasmus der anderen Hunde anstecken.

Es ist ein absoluter Wahnsinn, dass die Hunde mich nach so vielen Monaten sofort wieder erkannt haben und gleichen Gefühle zeigen wie zuvor. Ich hoffe, sie werden weiterhin von Tonys Angestellten versorgt. Werde ein Auge auf sie haben.

Dienstag, 22. April 2014

Da ich es gestern Abend nicht mehr geschafft hatte die Hunde mit Trockenfutter zu versorgen mache ich es heute Morgen, bevor ich ins Büro fahre. Shira, Maya und die beiden schwarzen Mutterhunde der verstorbenen acht Welpen und der zwei Welpen, die nun bei Jos und Pla sind, haben sich nun wohl vor dem Bauholzplatz eingerichtet. Ich weiß nicht, warum alle Hunde das Grasgelände verlassen haben, einen guten Grund werden sie allerdings wohl schon gehabt haben.

Sarah, die ich seit zwei Tagen nicht mehr gesehen hatte, begrüßt mich auch wieder mit ihrem schwarzen Welpen. Den weißen Welpen sehe ich nicht, er sah gestern nicht so gut aus aber ich komme nicht an ihn heran. Bei Cherry entdecke ich kahle Stellen auf seinem Fell. Ich muss ihn mit Ivermectin behandeln. 

Dana und Sila kommen aus ihrem Bauholzberg. Bei Dana kann ich keine Schwellung unter ihrem Verband feststellen, werde ihn heute Abend abnehmen. Sila hustet mal ausnahmsweise nicht. Ich hoffe, die Antibiotikabehandlung schlägt bei ihr an.

An der Karaoke kommen die Welpen aus ihrer Behausung. Ich gebe ihnen Katzenfutter und lege Trockenfutter für die großen Hunde aus. Wasser fülle ich auch auf.

Nach Büroschluss packe ich zwei Welpen in einen Korb und fahre mit ihnen in die Naklua-Klinik, um sie dort untersuchen zu lassen. Die Ärztin stellt Pilzbefall fest und gibt mir ein Shampoo mit. Ich solle die Welpen alle drei Tage damit baden. Das muss ich dann spät in der Nacht in der Toilette des Pattaya Bazaar machen.

Anschließend fahre ich zum Wat. Gerade als ich dabei bin die Wasserbehälter zu säubern höre ich ein ängstliches Quieken und entdecke einen kleinen, etwa zwei Monate alten, schwarzen Welpen, der von den großen Hunden umstellt ist. Ich nehme ihn auf, beruhige ihn und gebe ihm Trockenfutter, das er gierig frisst. Ich lasse den Welpen an einem halbwegs sicheren Platz und schärfe den Hunden ein ihn in Ruhe zu lassen. Als ich nach einigen Minuten zurückkomme, ist er verschwunden.

Ich fülle die Futterbehälter auf, gebe auch dem Mutterhund und den sechs Welpen, die auch etwa zwei Monate alt sind und vor dem rückwärtigen Tor an einem Sala liegen, Trockenfutter und gehe dann mit den Hunden in Richtung Strand, wo ich an dem zweiten rückwärtigen Tor den Welpen und zwei weiteren Welpen liegen sehe. Der Welpe erkennt mich wieder und ist ganz zutraulich. Das überzeugt wohl auch die beiden anderen, die ebenfalls zu mir kommen, als ich mich zu ihnen setze. Es ist ein weiterer schwarzer mit braunen Zeichnungen und ein brauner mit einem schönen Richback. Alle drei Welpen sind weiblich. Besonders der braune Welpe ist sehr anschmiegsam und will gar nicht von mir lassen. Ich vermute, dass sie mich als Leittier betrachten, da ich sie vor den großen Hunden schütze. Ich hole Trockenfutter und Wasser für die Drei, die sich ausgiebig bedienen und dann auch in der Mauerecke liegen bleiben, als ich mich etwas entferne. Die anderen Hunde lasse sie auch in Ruhe. Ich hoffe das bleibt auch so, wenn ich weg bin. Wo die Drei herkommen weiß ich nicht, auch nicht, ob ihre Mutter in der Nähe ist. Ich habe nie eine trächtige Hündin in der Nähe gesehen.

Spät in der Nacht mache ich meinen Besuch am Bauholzplatz und bei Anjas Platz. Ich stelle die Wasserschüssel nun am Bauholz auf und lege auch dort das Futter für Shira, Maya, die beiden schwarzen Mutterhunde und die anderen Hunde aus. Einer der kleinen schwarzen Welpen scheint mich zu mögen, denn er ist ganz zutraulich und läuft hinter mir her. Der andere Welpe meidet mich.

Ich gebe zuerst Dana Nassfutter vermischt mit Antibiotika zu fressen und dann Sila. Sila hustet wieder. Anja kann ich nicht entdecken. Ich hoffe sie lebt noch. Anschließend entferne ich die Bandage von Danas Hüfte. Eine Schwellung ist nicht mehr fühlbar und die Wunde sieht einigermaßen aus.

Ich fahre danach in Richtung Karaoke und halte auf dem Wege bei Richie, die unter einem Auto liegt. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut.

An der Karaoke lege ich Trockenfutter und Katzenfutter für die Welpen aus und fülle Wasser nach. Dann besorge ich mir Besen, Schaufel und Schrubber und säubere den Hausflur. Anschließend schnappe ich mir einen Welpen nach dem anderen und bade sie in der Toilette vom Pattaya Bazaar. Die Dusche gefällt ihnen zwar nicht aber einschäumen lassen sie sich willig. Ich frottiere die Welpen jeweils ordentlich ab und entlasse sie dann zu den anderen auf der Baustelle. Die Aktion dauert bis halb drei Uhr und um diese Zeit kommen nur Wachleute und Küchenfrauen aus dem Restaurant, das 24 Stunden geöffnet hat, vorbei. Beschwerden gibt es keine, auch nicht von Cassie oder Candy, die den Transport der Welpen beäugen.

Montag, 21. April 2014

Am Nachmittag füttere ich die Katzen und gehe dann zu den Welpen rüber. Sie liegen in dem Hausflur und kommen heraus als ich sie rufe. Ich stelle fest, dass sie an einigen Stellen Hautprobleme haben. Ich werde heute Abend einen von ihnen in der Naklua-Klinik vorstellen um zu sehen, wie das behandelt werden kann. Ich werde auch den Hausflur mal säubern, falls ich da reinkomme.

Fahre nach der Arbeit direkt zur Jah Klinik. Hinterlege dort die Rechnung für die Sterilisation von den zwei Thepprasit Hunden für Alfred, der sie eventuell mittels Sponsors übernehmen kann, zumindest ist das sein Angebot. Auf dem Rückweg hole ich einen Sack Trockenfutter und bringe ihn zu dem Mann, der Cherry, Sarah und ihre beiden übrig gebliebenen Welpen versorgt.

Anschießend präpariere ich das Dosenfutter für Sila und Dana. Beide fressen das mit Antibiotika vermischte Futter ohne Probleme aber an Anja komme ich nun überhaupt nicht mehr heran. Sobald sie mich sieht, verkriecht sie sich unter einen Pick-up und verweigert die Pipette.

Ich schaue auch nach den Welpen vom Grasgelände, die ich zuletzt auf dem Bauholzplatz gesehen habe, kann sie jedoch nicht entdecken. Sie sind wohl beide tot. So hat also von den acht Welpen kein Einziger überlebt.