Dienstag, 16. Oktober 2012

Nach der Arbeit fahre ich noch kurz an der Stelle vorbei an der ich die Hündin mit den vier Welpen im Gebüsch gefunden hatte und zu meiner Überraschung sind alle wieder da und scheinen wohlauf zu sein.

Um halb sechs treffe ich mich mit Fred in der Klinik und wir holen Arnie ab. Er ist noch ein wenig wackelig auf den Füßen aber scheint so weit in Ordnung zu sein. Fred fährt mit Ann und Arnie im Wagen zum Asyl und ich folge ihnen mit dem Bike um Arnie wieder aus dem Auto zu bekommen. Im Asyl angekommen ist es schon dunkel und deshalb begrüße ich nur kurz Scottie und Prince die mich haben kommen sehen und lasse Arnie zu den anderen Hunden.

Montag, 15. Oktober 2012

Ich bin abends im Tierasyl, überzeuge Arnie mit zu kommen, und wir fahren in die Klinik. Arnie ist besorgt und zittert aber sein Vertrauen zu mir ist stark genug, sodass ich keine Probleme habe ihn in der Klinik unterzubringen. Er wird morgen im Laufe des Tages operiert und ich treffe mich dann gleich nach der Arbeit mit Fred und wir holen Arnie ab und bringen ihn zurück in das Asyl.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Habe Serena die vergangenen Tage bei Regenwetter in der Nacht zu mir ins Apartment genommen. Ich muss das heimlich machen, da das Management es nicht erlauben würde. Ich lasse sie im Erdgeschoss, wo ich Zutritt zu einem leer stehenden Apartment habe, herein und nehme sie dann mit nach oben. Mittlerweile weiß sie auch, wie es geht und kommt, wenn ich sie rufe und folgt mir dann in den dritten Stocke wo ich mein Apartment habe. Serena macht überhaupt keine Probleme und fühlt sich offensichtlich wohl bei mir.

Da ich am Samstag mich nicht wohlfühlte, bin ich nicht zu Fred und den Hunden gefahren. Fred ruft mich heute Morgen an, dass meine Hunde mich wohl erwartet hatten und in der Nacht dann geheult und gebellt hatten.

Fahre deswegen heute schon morgens in den Tierasyl und bleibe 2 Stunden. Fred teilt mir mit dass er Arnie sterilisieren lassen möchte, da Maliko läufig ist. Er hat schon versucht Arnie am Samstag in den Wagen zu bekommen aber hat es nicht geschafft. Er bittet mich deshalb am Montagabend zu kommen damit wir gemeinsam mit Arnie in die Nongprue Klinik in der Soi Nernplubwan fahren können.

Samstag, 13. Oktober 2012

Ich fahre vor der Arbeit an der Stelle vorbei wo ich gestern die Hündin mit ihren Welpen entdeckt habe aber sie sind verschwunden. Auch von den anderen Hunden auf dem Pattaya Bazaar Gelände sehe ich keinen. Womöglich ist wieder der Hundefänger da gewesen und hat alle ins Auffanglager in Putaluang verschafft.

Freitag, 12. Oktober 2012

Verlasse nach Büroschluss das rückwärtige Ende des Pattaya Bazaar und sehe im Vorbeifahren im Gebüsch einige Welpen. Halte an um nachzusehen. Es sind allerdings nicht die Welpen mit ihrer Mutter, die ich vorgestern entdeckt hatte, sondern eine Mutter mit vier Welpen. Die Hündin ist sehr ausgezehrt und die Welpen haben Hautprobleme. Kein Wunder, denn das Gebüsch, in dem sie untergekommen sind, ist voller Müll. Als ich die Hunde füttere, kommt eine Thai Frau vorbei und legt Essensreste für die Hunde aus. Nebenan halten sich noch weitere ältere und jüngere Hunde auf, die die Frau auf Nachfrage unregelmäßig mit Essensresten aus einem Restaurant versorgt.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Fahre vor der Arbeit wieder an der Stelle vorbei, aber sie ist nach wie vor verlassen. Fahre noch mal das Areal ab, kann jedoch die Hunde nicht finden.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Auf dem Wege zur Arbeit sehe ich hinter dem Pattaya Bazaar eine Hündin mit sieben ca. 4 Wochen alten Welpen. Jemand hat so etwas wie einen Schutz gegen den Regen gebaut und eine Schüssel hingestellt, die ich mit Trockenfutter fülle. Ich sehe schon ein neues Problem auf mich zukommen.

Fahre nach Büroschluss an der Stelle vorbei an der ich die Hündin mit ihren Welpen gefunden habe, aber sie sind nicht mehr da. Ich suche den ganzen Bereich ab finde sie jedoch nicht. Ich kann nur hoffen, dass ein wohlmeinender Mensch sie mitgenommen hat, ansonsten ist ihr Schicksal besiegelt. Es ist so traurig.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Ich habe mittlerweile auch eine englische Übersetzung des Textes angefertigt und unsere Sekretärin war so freundlich die englische Fassung ins Thai zu übersetzen. Die Thai Version habe ich Fred zugemailt, damit Ann sie auf Korrektheit überprüfen kann.

Habe Diana und Bobby besucht und ihnen Trockenfutter gegeben was sie auch gierig gefressen haben. Sie werden ja von den Essenständen mit versorgt aber ich weiß nicht wie regelmäßig. Unterernährt sehen sie jedoch nicht aus. Charly ist auch immer von der Partie, lässt sich aber von mir nicht anfassen und nimmt auch kein Futter von mir.

Am Apartmenthaus füttere ich nun regelmäßig morgens und abends Nico, Kobi und Serena. Ab und zu kommt auch Rhonda vorbei, die sich gut mit Serena versteht.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Ich habe eine Seite für Dogs Paradise in Facebook eingerichtet um die Anlage auch von dort aus zu promoten. Außerdem habe ich einen Handzettel entworfen und Manfred Rupert zum Verteilen anlässlich der monatlichen Sitzung der deutschen Sektion des Pattaya Expat Clubs gegeben.

Ich habe Kontakt zu verschiedenen lokalen Publikationen aufgenommen um sie zu fragen ob sie einen Artikel über das Dogs Paradise veröffentlichen und eine Daueranzeige in ihren Blättern unterbringen können; alle Reaktionen waren bisher positiv.

Bin am Wochenende in Dogs Paradise gewesen, um die Hunde zu sehen und mit Fred zu sprechen. Mit den meisten Hunden in dem Bereich, in dem ‘meine’ Hunde untergebracht sind, habe ich mittlerweile guten Kontakt, mit einigen von ihnen sogar schon freundschaftlichen.

Meinen Hunden geht es glaube ich recht gut. Besonders Scottie hat sich schon mit einigen anderen Hunden angefreundet. Prince hält sich wie vorher auch zurück, aber scheint sich eingefunden zu haben und hat weiterhin guten Kontakt zu Shana, Lizzy, Scottie und vor allem zu Arnie. Arnie und Lizzy haben sich auch eingewöhnt wobei sich Lizzy vor allem an Shana hält. Nur Shana scheint nicht besonders glücklich in ihrer neuen Umgebung zu sein. Ich glaube, sie hat den Schock der Erfahrung im Putalaung Auffanglager noch nicht verarbeitet zu haben und fühlt sich allein gelassen.

Wenn ich die Anlage verlasse, wollen alle Fünfe mit mir gehen und besonders Shana heult und beißt in den Zaun. Und Prince springt regelmäßig über die Mauer und läuft hinter mir her, wenn ich mit dem Scooter davonfahre, sodass ich ihn immer erst zurückbringen muss.

Es tut mir ja auch leid, dass ich die Hunde jetzt nur am Wochenende sehen kann, aber da ich täglich bis 5 Uhr arbeite und es schon um 6 Uhr dunkel wird, schaffe ich es unter der Woche nicht in die Anlage zu fahren, denn es sind ja immerhin 24 Kilometer von meinen Apartment bis dort hin.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Bin bei Diana und Bobby gewesen, beide freuen sich immer wie Bolle mich zu sehen und besonders Bobby will gar nicht von mir lassen. Es ist schön in ihre strahlenden Augen zu sehen.

Bin danach auch noch zu Tonys Hunden gefahren. Habe Bella, Faye, Foxy, Saddam, Coco und Bessie an der Strasse neben Tonys Shop gefunden, Randy war nicht dabei. Saddam hat einen Schuss gemacht und ist nun größer als Coco und Bessie, die sehr zart aussieht. Es scheint allen recht gut zu gehen, obwohl sich wohl keiner groß um sie kümmert. Eve, Tonys Freundin, die angeblich Coco adoptiert hatte, scheint wohl das Interesse an ihm verloren zu haben, denn er sieht am ungepflegtesten von allen aus.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Habe nach mehrmaliger Überarbeitung die Endfassung von Werdegang und täglicher Routine Tom zum Hochladen auf die Website geschickt und auch eine Kurzfassung in die Facebook Seite gestellt.

In Facebook habe ich eine Page für Dogs Paradise eingerichtet und die schon bestehende Page über Pattayas Straßenhunde ediert.

Habe auch einen Entwurf für einen Handzettel zum Verteilen am Samstag im Expat Club erstellt und Tom zugeschickt, damit er ihn für den Ausdruck fertigstellen kann.

Montag, 1. Oktober 2012

Ich schreibe die vorläufige Endfassung von Werdegang und täglicher Routine und emaile sie Fred zum Durchschauen. An Tom schicke ich die Fotos, die ich gestern gemacht habe.

Ich habe mir überlegt, dass ich gern auch unter der Woche in die Anlage fahren möchte, muss das aber vor Arbeitsbeginn machen. Werde es vorher mit Fred absprechen.

Sonntag, 30. September 2012

Ich treffe mich mit Tom und wir fahren gemeinsam zum Dogs Paradise. Fred sieht sich die Ausarbeitung seiner Notizen über seinen Werdegang und die tägliche Routine in der Anlage durch und macht Ergänzungen. Diese beiden kleinen Artikel werden in die Webseite mit aufgenommen.

Dann machen wir uns zu dritt an die ersten Versuche zu Katalogisierung der Hunde. Tom hat dazu ein Formblatt vorbereitet, in das die Angaben zunächst handschriftlich eingetragen werden, die als Vorlage für eine Datenbank dienen, die Tom für die Webseite schreiben will.

Wir bereiten ein setting für das photo shooting vor und fangen mit “meinen” Fünfen an. Sie wissen natürlich nicht was wir nun schon wieder mit ihnen vorhaben und sehen nicht besonders glücklich aus, aber wir brauchen für jeden Datensatz eben auch Fotos von ihnen. Später dann werden wir weitere Fotos hinzufügen, die die Hunde in ihrer natürlichen Bewegung zeigen.

Wir schaffen es fast alle Hunde, die in diesem Bereich untergebracht sind zu erfassen, nicht dabei sind Ronnie, Lea, Maliko und Lucky, die ja alle einen Besitzer haben.

Fred erklärt sich bereit nach und nach zusammen mit Ann die Katalogisierung der übrigen Hunde zu übernehmen, da nur sie beide mit ihnen vertraut sind. Ein Anfang ist jedenfalls erst mal gemacht.

Als ich gerade wieder fahren will, sehe ich dass Prince schon wieder über die Mauer ist und auf mich wartet. Ich will ihn wieder zurückbringen, aber er weicht mir aus. Als ich losfahre, läuft er hinter mir her, sodass ich wieder zurück muss. Ich nehme ihn auf den Arm und trage ihn wieder in das Gehege zu den Anderen.

Samstag, 29. September 2012

Fahre am frühen Nachmittag zum Dogs Paradise. Berichte Fred über mein Meeting mit Tom und was wir am Sonntag vorhaben. Shana, Lizzy, Arnie, Prince und Scottie freuen sich wieder wie wild mich zu sehen, es scheint allen recht gut zu gehen und sie beginnen sich einzuleben. Am Besten scheinen es Arnie, Lizzy und Scottie gelungen zu sein. Shana hat wohl den Schock, den sie in Puthaluang erlitten hat, noch nicht ganz verwunden zu haben und verkriecht sich nach der Begrüßung gleich wieder in ihre Bucht. Später dann jedoch, nachdem ich mich mit Fred hingesetzt habe, kommt sie auch hervor und alle Fünfe liegen ruhig unter den Stühlen, auf denen wir sitzen.

Nachdem Fred wieder seiner täglichen Routine nachgeht, bleibe ich noch bei den Hunden. Es sind ja außer den Fünfen noch etwa zehn andere Hunde in dem Bereich untergebracht. Mittlerweile habe mit einigen von ihnen auch schon Kontakt bekommen. Es sind Ronnie, ein riesiger Schäferhund und Lea eine ebenso riesige Dobermann Hündin, die beide von ihrem Besitzer vorübergehend abgegeben wurden, der jedoch seit geraumer Zeit nicht mehr zu erreichen ist. Dann ist da Maliko eine Art Husky Hündin, sie gehört zu Ann und Lucky ein Thai Mix Rüde, der zum Haus gehört. Amore gehört auch zu dieser Hundefamilie, ist aber nur wohlgelitten, da er blind ist und von daher eher missgelaunt. Susi, eine weiße Thai Mix Hündin hält sich meistens im Inneren des Gebäudes auf in dem sich die Buchten befinden, da sie sich nicht gut mit Lea versteht, die sie zu domnieren versucht. Maya, eine braun-weiße Langhaar Thai Mix Hündin leidet an Krebs und ist schon mehrfach operiert worden. Im Moment geht es ihr jedoch ganz gut. Fred sagt, dass sie immer ein Lächeln zeigt. Mit den übrigen fünf oder sechs Hunden habe ich noch keinen Kontakt. Einge von ihnen konnte ich schon streicheln, andere weichen mir noch aus. Es wird eine Zeit dauern, bis sich alle an mich gewöhnt und Vertrauen zu mir gefasst haben.

Nachdem Fred gegangen ist und ich eine gute Weile einfach nur dagesessen bin haben sich alle Hunde beruhigt und ich beginne Fotos zu schießen. Am Anfang wirft mich Ronnie fast um, sobald ich mich hingehockt habe, aber nach einer Weile ist der Neuigkeitseffekt vorbei und er legt sich auch hin, sodass ich in Ruhe fotografieren kann.

Vor Einbruch der Dunkelheit mache ich wieder auf den Heimweg damit die Hunde nicht durch meine Anwesenheit unnötig gestört werden, wenn sie sowieso mit der Dämmerung etwas unruhig werden.

Freitag, 28. September 2012

Bin heute Abend bei Tom und bespreche mit ihm das weitere Vorgehen. Wir verabreden uns am Sonntag Nachmittag in Dogs Paradise zu treffen und mit der Katalogisierung der Hunde zu beginnen.

Dienstag, 25. September 2012

Fred ruft mich am Morgen an und teilt mir mit, dass meine Hunde, nachdem ich gefahren bin, Radau gemacht haben und damit die anderen Hunde angesteckt, sodass die Nachbarin sich über das Gebelle beschwert hat. Prince war wieder ausgerissen und Fred hat ihn nicht mehr einfangen können.

Fred bittet mich nur noch tagsüber zu kommen und vor Einbruch der Dunkelheit zu fahren, da die Hunde mit dem Dunkelwerden sowieso unruhig werden und meine Hunde sich noch nicht völlig akklimatisiert haben und mitkommen wollen, wenn ich gehe.

Ich vermisse die Fünfe, aber ich habe ja noch Nico, Kobi und Serena, die mich immer begrüßen, wenn ich nach Hause komme sowie Diana und Bobby auf dem Talat Rung Roht, die sich bestimmt wundern, dass ich sie nun so oft besuche.

Montag, 24. September 2012

Fahre nach Büroschluss zum Tierasyl. Fred hat Geburtstag und ich vermisse auch die Hunde. Als ich mit Fred durchs Eingangstor gehe, überfällt mich wieder eine ganze Meute einschließlich Blacky und Lucky, die beiden Riesenbabys, die mich aber nun mittlerweile kennen und nur noch sanft beißen.

Um zu Shana, Arnie, Prince, Lizzy und Scottie muss ich noch durch eine andere Abteilung in der sich unter anderen ein riesiger Schäferhund - Ronnie - und eine ebenso riesige Rottweilerhündin - Lea - aufhalten. Beide sind aber genauso lieb wie alle anderen Hunde.

Als ich die Gehegetür öffne, stürzen sich 'meine' Hunde wie wild auf mich und es gibt ein grandioses Chaos mit dem Ergebnis dass sich Shana mit Susi, die laut Fred keiner Auseinandersetzung aus dem Wege geht, heftig prügelt und wir Mühe haben beide Hunde zu trennen.

Ich widme mich dann den Hunden und setze mich danach zu Fred um ihm zu berichten was ich in der Zwischenzeit angeleiert habe. Das ist zu viel, als das ich es hier beschreiben kann. Als wir uns nach Einbruch der Dunkelheit vor dem Tor verabschieden stubst mich plötzlich Prince an, der offenbar wieder über die Mauer gesprungen ist. Ich übergebe ihn Fred, der ihn wieder hineinträgt und mache mich auf den Heimweg.

Sonntag, 23. September 2012

Fahre am späten Vormittag ins Dogs Paradise. Fred führt mich zu dem Platz wo Arnie, Prince, Shana, Lizzy und Scottie untergebracht sind und ich überrascht stelle fest, dass sie sich schon ohne Probleme mit einigen anderen Hunden tummeln. Es geht ihnen offenbar wieder gut, das sehe ich besonders deutlich an Shanas Augen, die all die Tage so traurig waren und nun wieder entspannt ausschauen.

Fred und ich unterhalten uns über eine Stunde miteinander und "meine" Fuenfe liegen unter den Stühlen während einige andere Hunde, die schon länger in der Anlage sind, um uns herum laufen und sich kabbeln.

Ich bin so froh und dankbar, dass es den Hunden gut geht und dass ich den Stress los bin, immer damit rechnen zu müssen, dass ihnen etwas passiert.

Ich bin davon überzeugt, dass Fred, Tom und ich ein gutes Team bilden können, denn wir ergänzen uns in unseren Fähigkeiten sehr gut.

Samstag, 22. September 2012

Bin heute Nachmittag bei Tom, der die website dogsparadise.org für Fred gemacht hat. Wir verstehen uns gut und einigen uns schon mal auf eine grobe Linie wie wir Fred am Besten helfen können.

Freitag, 21. September 2012

Ich fahre vor der Arbeit zum Talat um zu erfahren ob Arnie vielleicht morgens anwesend ist, aber auch das ist nicht der Fall. Vor dem Eingang des Condominiums treffe ich Ian, einen irischen Bekannten, der im Condominium wohnt. Er weiß, dass ich mich um Hunde kümmere, und sagt mir auch, dass er um die Existenz der Hunde im Haus wusste und sie ab und zu gefüttert hat. Ich beschreibe ihm Arnie und bitte nach ihm Ausschau zu halten.

Am frühen Abend fahre ich noch mal zum Talat um nach Arnie zu suchen aber wieder vergeblich und am späten Abend versuche ich es erneut. Ich suche alles ab und fahre auch noch durch das angrenzende Village treffe aber nur auf Diana die vor dem 7/11 am Eingang des Talat liegt. Während ich mit ihr spiele, kommt Jörg vorbei und wir unterhalten uns eine kleine Weile. Plötzlich steht Diana auf und läuft auf einen Hund am hinteren Ende des Talats zu, den ich gerade noch im Dunkeln verschwinden sehe. Ich lasse Jörg stehen und laufe hinter dem Schatten her, der in Richtung Haus verschwindet. Als ich um die Ecke biege, sehe ich den Hund auf das Haus zu laufen und bin nun ziemlich sicher dass es Arnie ist und ich rufe ihn beim Namen. Er kommt sofort angerannt und es gibt eine enthusiastische Wiedervereinigung.

Ich gehe mit Arnie wieder zum 7/11 zurück, wo Jörg noch auf mich wartet. Da ich nicht vor habe Arnie wieder gehen zu lassen frage ich Jörg, ob er mir sein Auto leiht. Es ist mittlerweile schon kurz vor Mitternacht und somit kann ich Arnie nicht mehr gleich zum Asyl fahren, da Fred immer früh schlafen geht, um schon vor Tagesanbruch die Hunde das erste Mal zu versorgen. Ich fahre deshalb zum Apartmenthaus und frage die Rezeption ob ich Arnie für drei Stunden mit aufs Apartment nehmen kann. Das wird allerdings verneint. So entschließe ich mich zum Asyl zu fahren und dort zu warten bis Fred aufsteht. Um drei Uhr rührt sich was im Haus und ich rufe an.

Fred kommt heraus und ich trage Arnie in das Gebäude in dem sich Shana, Lizzy, Prince und Scottie befinden und bugsiere ihn in deren Bucht. Die Vier heulen und bellen vor Freude als sie Arnie und mich sehen. Ich mache mich aber schnell wieder auf den Rückweg, um noch eine Mütze voll Schlaf zu bekommen, bevor die Arbeit wieder ruft. Ich habe ja vor, am Nachmittag wieder zum Asyl zu fahren, um mit Fred über mein Treffen mit Tom zu sprechen und wennmöglich mit ihm eine Strategie zu entwickeln, wie wir am intelligentesten Spendengelder auftreiben können.