Dienstag, 14. November 2023

Pat hat bereits mit der Arbeit im Shelter begonnen, als ich dort morgens eintreffe. Im Doppeltorbereich gilt mein erster Blick Elly. Elly bewegt sich stressfrei unter den Hunden, fühlt sich jedoch immer noch nicht heimisch dort. Sie soll ja auch wieder zurück in ihren Bereich, sobald der einigermaßen ausbruchsicher ist. 

Pat hat die beiden Welpen, in einen Käfig im Haus verlegt. Ich lasse die Welpen heraus und sie begrüßen mich. Unter meiner Aufsicht erkunden sie zunächst das Haus und dann auch den Hausbereich. Nachdem sich die Haushunde an ihre Anwesenheit gewöhnt haben, bewegen sich Carla und Cora schon recht mutig unter ihnen, sodass ich mit der Medikamentenverteilung und der Kotbeseitigung beginnen kann. 

Pat ruft mich um mir mitzuteilen, dass sich Dodger, Darla, Alex und Safo wieder durch den Zaun gearbeitet haben. Pat kann sie jedoch ohne große Mühe wieder zurückholen. Ich versuche, das neu entstandene Loch zu stopfen. Im hintersten Bereich hat das Provisorium noch gehalten, aber die Hunde haben erneut versucht eine andere Öffnung zu finden. 

Im Haus macht mich Pat auf eine Wunde an Lucys Flanke aufmerksam. Gestern hatte ich die Wunde nicht bemerkt. Dr. Beam versorgt die Wunde und verschreibt Clindamycin und Prednisilone. In drei Tagen solle ich Lucy wieder vorstellen. Ich lege Lucy einen Kragen um und schließe sie in den Baderaum ein, der ihr bevorzugter Liegeplatz ist. Pat ist bereits gefahren und so gehe ich nur noch einmal zur Sicherheit durch alle Bereiche. Carla und Cora gehen für die Nacht wieder in den Hausbereichskäfig.

Serge teilt mir mit, dass er morgens nach dem Hund mit der Nackenwunde geschaut habe, ihn jedoch nicht habe entdecken können. Ich werde heute Nacht erneut nach dem Verbleib des Hundes schauen.

Montag, 13. November 2023

Heute Morgen übernehmen Claudia und Jutta die Verantwortung im Shelter. Ich habe Angelegenheiten in Pattaya zu erledigen und bin dann bei Beppe. Beppe hat vor einer Woche zwei Welpen zu sich geholt, die er schutzlos aufgefunden hatte. Beppe hat im Laufe der vergangenen dreißig Jahre zahlreiche Hunde und Katzen bei sich aufgenommen, von denen noch zehn mit ihm leben. Zudem füttert Beppe täglich etwa sechzig Hunde in der Innenstadt. 

Nachdem Beppe mehrere Rescuer ohne Erfolg gebeten hatte, ihm die Welpen abzunehmen, wandte er sich an mich. Obwohl auch ich überlastet bin, kann ich es nicht zulassen, die Welpen einem ungewissen Schicksal zu überlassen und nehme sie vorerst im Shelter auf. Claudia und Jutta haben bereits die Hauptarbeiten erledigt und die Hunde gefüttert. Ich bringe die beiden Welpen erstmal im Behandlungsraum unter. Den größeren Welpen nenne ich Carla und deren Schwester Cora. Beppe hatte die beiden bereits gefüttert und so schlafen sie recht schnell ein. 

Ich verteile derweil die Medikamente und mache mich dann an die Säuberungen. Die provisorischen Befestigungen haben gehalten, aber ich behalte Elly vorerst im Doppeltorbereich. Sie kommt mit den Hunden dort zurecht. 

Am späten Abend treffe ich Michael. Michael füttert Hunde rund um den Pong Parkplatz. Er machte mich vor einigen Tagen auf einen Hund mit einer tiefen Nackenwunde aufmerksam. Ich schaute verschiedentlich nach dem Hund, konnte ihn jedoch nicht finden. Gestern Nacht nun findet sich der Hund an einer neu eröffneten Bar ein. Diese Bar wird von jungen Skandinaviern geführt und befindet sich nicht weit entfernt von dem Gelände entfernt, auf dem sich der Hund tagsüber aufhält. Unser Versuch, den Hund in meinen Käfig zu locken, scheitert allerdings. Serge will morgen früh einen neuen Anlauf unternehmen, ihn in eine Klinik zu bringen.

Sonntag, 12. November 2023

Pat arbeitet bereits im Shelter als ich morgens dort eintreffe. Während sie füttert, verteile ich Medikamente und säubere danach sämtliche Bereiche. Beppes Vorderlaufbisswunde verheilt; er bewegt sich wieder normal. Ich verabreiche ihm dennoch erneut eine Dosis Carprofen. Die provisorischen Befestigungen im Bereich von Elly und Dodger haben gehalten. Elly allerdings hat eine starke Tendenz nach draußen zu gelangen und so lasse ich sie für heute Nacht noch in der TVT Station. Meine Sorge, dass es Probleme mit Zola im Bereich der großen Sala geben wird, scheinen unbegründet zu sein. Alle Hunde dort vertragen sich gut.

Samstag, 11. November 2023

Im Doppeltorbereich sind morgens alle Hunde friedlich. Ich lasse Elly kurz raus zu den anderen Hunden und es gibt keine Probleme. Elly allerdings beäugt die Umzäunung und wird wohl jede Gelegenheit nutzen, um nach draußen gelangen zu können. Nachdem ich Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich gesäubert habe, sperre ich sie wieder in die TVT Station. 

Ich verteile dann die Medikamente und gehe anschließend säubernd durch sämtliche Bereiche. Victor, Talib und Dahn haben sich notgedrungen im Pat-Bereich eingerichtet. Auch Jack, Arkan, Kito, Norbu und Zola kommen miteinander im Bereiche der großen Sala zurecht. Ruby hat sich wieder zu Nuri, Tarik, Tibor, Tasha und Shaina gesellt. Die Hunde haben zudem Zugang zum Bereich von Venus, Sita, Buffy, Yuki und Leo. Dort finde ich auch häufig Tibor, Tarki und Shaina vor. All diese Hunde vertragen sich gut. 

Im Bereich von Tashi, Lilly und Coco gibt es ebenfalls nie Probleme und auch nicht im Bereich von Nina, Beppe und Bum. An Beppe allerdings stelle ich einen Vorderlaufbisswunde fest. Die kann jedoch auch durch heftiges Herumtollen hervorgerufen worden sein. Ich habe öfter bei den dreien gesehen, wie sie sich spielerisch in die Läufe bissen. Beppe erhält von mir eine entzündungshemmende Dosis Carprofen. 

Der nächste Bereich, der gesäubert werden muss, ist der von Amy, Jade, Peal und Roxy. Amy ist die Mutter von den dreien. Alle vier Hunde verstehen sich sehr gut. Der anschließende Bereich ist der von Elly, die momentan in der TVT Station verweilen muss, sowie von ihren beiden Welpen Girly und Shorty, und von Maggie. Maggie ist erneut abwesend, aber kommt mir draußen freudig am hinteren Tor entgegen. Sie hat sich wieder unter den Paletten durch gebuddelt. Das gestrige Provisorium hat also nicht gehalten. Ich weiß, wie ich die Öffnung dauerhaft befestigen kann, aber momentan fehlt mir das Geld dazu. 

Im anschließenden Bereich, in dem sich Oscar und Merlin aufhalten und in deren Nachbarbereich, in dem Dodger, Max, Alex und Safo leben, herrscht Harmonie. Die Zaunbefestigungen im Dodger-Bereich haben bis heute gehalten. Der verbleibende hintere Bereich wird von Kenji allein bewohnt. Kenji ist ja mit seinen fast vierzehn Jahren mein weitaus ältester Gast, der gern in Ruhe gelassen werden möchte.

Freitag, 10. November 2023

Heute Morgen schauen wir erneut nach dem verletzten Hund, können ihn jedoch wieder nicht ausmachen. In der Hoffnung, dass Anwohner den Hund einfangen können, lasse den Käfig zurück. 

Ich bin dann im Shelter und sehe Elly erneut vor dem Tor. Mein Versuch, sie ins Shelter zu bringen scheitert, denn sie entscheidet sich ihre Freiheit ein wenig länger zu genießen. Da ich Schlimmes befürchte, schaue ich auch sogleich nach Maggie, Shorty und Girly. Alle drei Hunde sind ebenfalls durch ein neu gegrabenes Loch nach draußen gelangt. Shorty und Maggie kann ich schnell wieder einsammeln, Girly jedoch erst am Nachmittag. Ich schließe die neu entstandene Öffnung und mache mich dann an die Säuberungen. 

Mittlerweile ist Pat eingetroffen und beginnt mit der Fütterung. Ich verlasse das Shelter am frühen Nachmittag, da ich in Pattaya zu tun habe. Auf dem Weg zurück ruft mich Pat an, dass sie Elly bei sich im Auto habe und bei mir vorbeibringen will. Ich nehme Elly in Empfang, bringe sie jedoch sogleich wieder zum Shelter und sperre sie in die TVT Station. 

Auf dem Nachhauseweg schaue ich mal wieder nach den Hunden auf dem Pong Parkplatz. Daria und Masha geht es gut und auch Meefoo und Dodo scheinen ihr Leben zu genießen.

Donnerstag, 9. November 2023

Heute Morgen scheint die Sonne wieder und der Boden ist weitgehend abgetrocknet. Ich bringe Elly zurück in ihren Bereich am hinteren Ende des Shelters und stelle dabei fest, dass Maggie fehlt. Sie kommt angetrabt, als ich draußen nach ihr rufe. Es ist leider so, dass die Hunde, wenn sie es einmal geschafft haben, nach draußen zu gelangen, es immer wieder versuchen. Ich entschließe mich nun, die neu entstandene Öffnung mit Drahtgittern und einer weiteren Palette zu schließen. Bis zum Nachmittag hat die Konstruktion gehalten und die Hunde haben sich davon ferngehalten. 

Da sich der Himmel wieder zuzieht, füttere ich als Erstes, verteile dann die Medikamente und säubere anschließend. Durch den gestrigen Gewittersturm sind wieder etliche Palmwedel heruntergekommen, die, wie auch der Kot, entsorgt werden müssen. 

Am Nachmittag bin ich bei Jutta. Mona, Lingling, Tessa und Kenzo freuen sich mich zu sehen. Es geht ihnen sichtlich gut. Am Spätnachmittag bittet mich Michael nach einem verletzten Hund zu sehen. Ich kann den Hund jedoch nicht finden. Morgen früh werden wir den Hund hoffentlich einfangen können, um ihn in die Klinik zu bringen.

Mittwoch, 8. November 2023

Heute Morgen muss ich als Erstes zum TÜV, um meinen Pick-up überprüfen zu lassen, damit ich eine neue Steuerplakette erhalte. Anschließend bin ich im Shelter und hole Mona und Tessa ab. Jutta hat sich bereiterklärt, auch diese beiden Hunde aufzunehmen. 

Ich dann einen Rüden ab, der sterilisiert werden soll. Dr. Sudarat allerdings erklärt mir bei dessen Abholung, dass sie den Eingriff nicht durchführen konnte, da der Hund nach Verabreichung der Anästhesie einen Atemstillstand erlitt und zurückgeholt werden musste. Der Hund leide an petechialen Blutungen und könne nicht sterilisiert werden. Ich bringe den Hund zu seinem Betreuer zurück und empfehle ihm den Hund vorerst mit Doxycycline und Ferric zu behandeln. 

Am frühen Nachmittag bin ich wieder im Shelter und beginne mit der Fütterung, nachdem ich die Medikamente verteilt und die Säuberungen der vorderen Bereiche durchgeführt habe. Im Dodger-Bereich angekommen finde ich keinen der Hunde vor. Sie haben sich oberhalb der Paletten einen Zugang nach draußen verschafft. Nach kurzer Zeit habe ich sie allerdings alle wieder eingesammelt und verschraube die Metalsheets aufs Neue. 

Mittlerweile ziehen dunkle Wolken auf und kurz darauf regnet es heftig. In Minutenschnelle steht das Shelter unter Wasser. Nach einer Stunde lässt der Regen nach und ich kann die Fütterung beenden. Die Hunde sind ja mittlerweile die nachmittäglichen Regenfälle gewohnt und haben alle Unterschlupf gefunden. Der einzige, der völlig durchnässt ist, bin ich. Da alle Hunde gut versorgt sind, kann ich nicht mehr viel tun. Ich hoffe, dass morgen die Sonne wieder scheint und den Boden gut abtrocknet. 

Dienstag, 7. November 2023

Pat arbeitet schon im Shelter als ich dort morgens eintreffe. Ich gehe als Erstes durch alle Bereiche, um zu schauen, ob noch alle Hunde beisammen sind. Das ist der Fall, auch im hintersten Bereich von Maggie, Shorty und Girly. Allerdings haben die Hunde erneut versucht, ein neues Loch unter dem Zaun zu graben, das ich verschließe. Elly verbleibt bis morgen in der TVT Station. 

Während Pat das Haus säubert, vergebe ich die morgendlichen Medikamente und beginne dann mit der Säuberung sämtlicher Bereiche. Zudem erneuere ich das Trinkwasser. 

Am frühen Nachmittag setzt wieder ein heftiger Gewitterguss ein. Nachdem der abgeklungen ist, nehme ich Kenzo und Lingling an Bord. Pat setzt die Arbeiten im Shelter fort. Jutta hat sich bereit erklärt, die beiden Hunde aufzunehmen. Für morgen sollen dann auch noch Mona und Tessa folgen. Bei Jutta treffe ich Claudia. Sie teilt mir mit, dass sie in der Provinz Rayong ein Haus gefunden habe. Auch Jutta hat ein geräumiges Anwesen in Rayong gefunden und wird in Kürze umziehen.

Montag, 6. November 2023

Meine düstere Erwartung, dass ich erneut Ausbrecher vor dem Sheltertor vorfinde, erfüllt sich nicht. Ich gehe aber mal vorsichtshalber durch alle Bereiche und finde den hintersten Bereich leer vor. Maggie, Shorty und Girly haben sich wieder unter den Paletten durchgegraben. Sie sind jedoch ganz in der Nähe geblieben und ich kann sie ohne Mühe zurückbringen. Ich mache mich erneut an die Reparatur des maroden Zauns, in der Hoffnung, dass die Hunde nun keine Gewohnheit aus ihren Ausflügen machen. 

Elly lasse ich bis morgen noch in der TVT Station. Die ist so gut wie ausbruchsicher. Victor, Talib und Dahn, um die ich mir auch ein wenig Sorge mache, scheinen keine Absicht zu haben, ihren Bereich zu verlassen. Inzwischen jedoch gibt es mit Mona ein Problem. Jack und Kito lassen sie nicht in Ruhe, sodass ich Mona in einen der Hauskennel verlege. Mona ist gern allein und passt eigentlich nirgendwo hinein. Morgen werde ich versuchen sie im Haus oder im Doppeltorbereich heimisch zu machen. 

Nachdem ich all diese Sorgen bereitenden Maßnahmen beendet habe, verteile ich die Medikamente, säubere das Haus und die vorderen Bereiche und beginne dann mit der Fütterung. Zuerst sind die Hunde im Haus und im Doppeltorbereich dran und anschließend gehe ich durch alle weiteren Bereiche. Nachdem alle Hunde versorgt sind, säubere ich die hinteren Bereiche und fülle Trinkwasser nach, wo es notwendig ist. 

Ich bin gerade damit fertig, da fängt es an zu regnen und ich mache mich auf den Heimweg. Unterwegs wächst sich der Regen zu einem kapitalen Gewittersturm aus, der jedoch in Pong nachlässt, sodass ich sicher nach Hause gelange.

Sonntag, 5. November 2023

Am Vormittag bringe ich Talo zur Einäscherung in die NPW Klinik. Mittags treffe ich am Shelter ein. Vor dem Tor begrüßt mich Elly und springt sogleich in den Pick-up. Ich stecke sie erstmal in die hintere Einheit der TVT Station und gehe dann in ihren Bereich. Elly hat sich neben der provisorischen Barrikade ein neues Loch gegraben. Shorty, Girly und Maggie sind noch am Platze. Die Öffnung ist schwierig zu schließen, denn sie führt direkt in die Kotgrube. Die ist allerdings bereits halb voll, sodass Elly mühelos aus ihr heraus gelangen konnte. Ich versuche mein Bestes, die Öffnung zu verbarrikadieren; Elly wird diese Nacht in der TVT Einheit verbringen. 

Nachdem ich alle übrigen Bereiche inspiziert habe, verteile ich die Medikamente und beginne dann mit der Säuberung. Fütterung und Trinkwassererneuerung schließen sich an. Nach Abschluss der Arbeiten und mit einsetzendem Regen schaue ich nach Elly. Sie hat es sich auf einer Bank bequem gemacht und scheint zufrieden zu sein.

Samstag, 4. November 2023

Ich bin frühmorgens im Shelter, da ich die Nacht über kein Auge zu bekommen konnte. Mir geht einfach zu viel im Kopf herum. Mein erster Blick gilt Talo, der sich unter einer Bank in der TVT Station verkrochen hat. Damit ich ihn tagsüber besser beobachten kann, trage ich ihn in den Behandlungsraum, den er sich mit Tessa und Kylie teilt. 

Da im Haus alles in Ordnung ist, mache ich einen Rundgang durch sämtliche Bereiche. Pat, die mittlerweile eingetroffen ist, schlägt vor, Kito in den Bereich der großen Sala zu verlegen. Ich habe ein wenig Bedenken, da sich Kito und Norbu zuvor nicht verstanden haben, aber sie haben nun Frieden geschlossen und spielen sogar miteinander. Auch Zola, Mona, Jack und Cookie haben gegen den Neuzugang nichts einzuwenden. 

Mithilfe von Pat bringe ich Elly zurück in den hintersten Bereich. Am Nachmittag stelle ich fest, dass sie sich gemeinsam mit Girly unter einem der maroden Metalsheets in den Bereich von Amy, Pearl, Jade und Roxy durchgegraben hat. Ich scheuche beide Hunde wieder in ihren Bereich zurück und verschließe die entstandene Öffnung. 

Während ich weitere Schäden ausbessere und die Bereiche säubere, reinigt Pat das Haus und beginnt dann mit der Fütterung. Ich bin gerade mit den Säuberungen und der Kotentsorgung fertig, da ruft Pat mich zum Behandlungsraum. Sie befürchtet, dass Talo stirbt. Gemeinsam tragen wir Talo in den Pick-up und ich mache mich auf den Nachhauseweg. Sollte Talo die Nacht nicht überstehen, will ich bei ihm sein. 

Auf der Fahrt jedoch scheint er sich etwas zu erholen und macht mir auch im Apartment nicht den Eindruck, dass die Zeit für ihn bereits gekommen ist. Später am Nachmittag allerdings erbricht sich Talo mehrfach. Aber er steht danach auf und sucht sich seinen Liegeplatz. Am frühen Abend dann kommt Talo zu mir an den Schreibtisch und legt seinen Kopf auf meine Füße. Nach wenigen Minuten entfernt er sich etwas von mir und beginnt zu krampfen. Während ich seinen Kopf halte, streckt Talo sich und stirbt.

Freitag, 3. November 2023

Pat ruft mich morgens früh an, dass sie Elly eingefangen und vorerst in ihrem Auto untergebracht habe. Ich mache mich sofort auf den Weg zum Shelter, halte jedoch zuvor an einem 7/11, um mir Würste für die Medikamentierung zu besorgen. Als ich die Fahrt fortsetzen will, lässt sich der Wagen nicht mehr starten. Glücklicherweise finde ich einen Mechaniker, der mir die Zündung kurzschließt. 

Im Shelter angekommen stecke ich Elly in einen der Hauskennel und lasse dann Pat mit der Versorgung der Hunde allein, da ich den Motor laufen lassen muss. Mein Mechaniker Khun Yao, eröffnet mir, dass die Repartur einige Stunden in Anspruch nehmen werde. Ich bin somit bis zum Spätnachmittag gezwungen, in der Stadt zu bleiben, und erst nach Anbruch der Dunkelheit wieder im Shelter. 

Pat hatte mir schon zuvor mitgeteilt, dass sie die Hunde versorgt habe und dass alle vollzählig geblieben seien. Bei meinem Rundgang durch das Shelter allerdings stelle ich fest, dass Pat im Dodger-Bereich eine weitere Palette vor eine Schwachstelle im Zaun gestellt hat. Dodger, Alex, Safo und Darla aber befinden sich noch an Ort und Stelle. Ich verabreiche Talo Doxycycline und schaue nach Elly, die sicher in einem der Hauskennel hockt. Viel mehr kann ich in der Dunkelheit nicht tun.

Donnerstag, 2. November 2023

Elly treibt sich vor dem Sheltertor herum und macht keine Anstalten ins Shelter zurückzukehren. Es wird jedoch nur eine Frage der Zeit sein, bis sie so hungrig ist, dass sie es sich anders überlegt. Sie ist seit jeher sehr freiheitsliebend und genießt offensichtlich ihren Ausflug aus dem Eingesperrtsein. Talo hat sich wie erwartet gut im Doppeltorbereich eingerichtet. Die anderen Hunde dort akzeptieren seine Anwesenheit. 

Ich säubere Haus, Hausbereich und den Doppeltorbereich und verteile dann die morgendlichen Medikamente. Dabei gehe ich durch alle hinteren Bereiche, um zu überprüfen, ob noch alle Hunde am Platze sind. Die Barrikaden vor den Metalsheets im Dodger-Bereich und im Elly-Bereich haben vorerst gehalten. Die Hunde im Bereich der großen Sala sind friedlich und auch Victor, Dahn und Talib finde ich entspannt vor. 

Nach meinem Rundgang beginne ich mit der Fütterung in den vorderen Bereichen und fülle dann dort die Trinkwasserbehälter auf. Anschließend wiederhole ich diese Prozedur in den hinteren Bereichen und säubere sie. 

Zwischendurch schaue ich nach Elly. Sie hält sich meistens vor dem Haupttor auf; ich sehe sie jedoch auch zuweilen am hinteren Tor. Sobald ich mich ihr nähere, entweicht sie mir. Elly befindet sich in gutem Zustand und scheint noch voller Energie zu sein, dann sie rennt neben dem Pick-up her, als ich das Shelter am Spätnachmittag verlasse.

Mittwoch, 1. November 2023

Heute habe ich wieder einen sehr anstrengenden und sorgenvollen Tag zu verarbeiten. Nachdem ich die Medikamente verteilt und die vorderen Bereiche gesäubert habe, muss ich im Dodger-Bereich feststellten, dass die Hunde die Verbindung zwischen zwei Metalsheets geöffnet haben und ich muss Dodger, Darla und Safo von draußen hereinholen. Nachdem ich die Metalsheets neu verschraubt und mit Paletten verstärkt habe, stelle ich im Elly-Bereich fest, dass sich Elly und Maggie unter dem im Erdreich durchgerosteten Metalsheetzaun durchgearbeitet haben. Maggie finde ich draußen schnell wieder, aber Elly bleibt vorerst verschwunden. Ich verschließe die Öffnung so gut es geht und mache mich auf die Suche nach Elly. Die taucht am Eingangstor auf, will jedoch nicht von mir eingefangen werden. 
 
Immerhin gibt es auch etwas Erfreuliches zu berichten, denn die Hunde im Bereich der großen Sala vertragen sich gut und haben sich eingerichtet. Auch Victor, Dahn und Talib haben nicht versucht auszubrechen und scheinen sich mit der Verlegung in den Pat-Bereich abgefunden zu haben. Glücklicherweise verstehen sich die drei sehr gut. Ich verlege Arkan versuchsweise aus dem Doppeltorbereich in den Bereich der großen Sala. Arkan und Norbu, obwohl Brüder, verstehen sich nicht besonders, aber da der Bereich sehr geräumig ist, hoffe ich, dass sie sich arrangieren. Das ist auch bis zum späten Nachmittag der Fall. 
 
Ich füttere die Hunde, säubere anschließend auch die hinteren Bereiche und verlasse dann vorerst die Shelterhunde, denn heute ist wieder die Versorgung der Tempelhunde fällig. Am frühen Nachmittag bin ich im Futterladen am Wat Amparahm und besorge 60 kg Reis. 30 kg sowie 20 kg Trockenfutter gehen erneut an Ba Bät und die gleiche Menge an die Leute, die die Strandhunde versorgen. 
 
An der Vorhalle empfangen mich Dotty, Diva, Taro, Rika, Akira und Yoko. Jingo sehe ich ebenfalls und zuletzt kommt Talo aus einer Niesche auf mich zu. Ich hatte schon vor zwei Wochen festgestellt, dass er nicht mehr so energetisch ist und heute nun scheint es ihm gar nicht gutzugehen. Auf meinem Strandgang, auf dem mich Taco und einige der Bootshunde begleiten, treffe ich auf Kofi und Toto. Beiden Hunden geht es gut und auch Tacos Fellzustand ist inzwischen einwandfrei. 
 
Wieder an der Vorhalle nehme ich Talo in den Käfig und bringe ihn in die Dr. Oi Klinik. Ein Bluttest ergibt eine mittelschwere Anämie, die eine sechswöchige Behandlung erfordert. Also bringe ich ihn erst einmal im Doppeltorbereich unter. Da Talo recht großrahmig und selbstbewusst ist, macht die Eingliederung keine Probleme. Nach kurzer Zeit sucht sich Talo einen Platz in der vorderen TVT Einheit. Dort füttere ich ihn mit Dosenfutter und verabreiche ihm die ersten Medikamente. 
 
Elly finde ich vor dem Eingangstor; sie will allerdings nicht mit mir ins Shelter gehen. Ich mache mir um sie jedoch keine Sorgen; sie ist ein erfahrener Straßenhund und wird die Nacht draußen unbeschadet überstehen. Ich gehe dann noch einmal durch alle Bereiche. Die provisorischen Befestigungen im Dodger-Bereich und im Elly-Bereich haben gehalten, vorerst zumindest.

Dienstag, 31. Oktober 2023

Pat und Claudia sind bereits im Shelter als ich dort am Vormittag eintreffe. Während Pat mit der Fütterung beginnt und Claudia mit der Säuberung des Hauses, verteile ich die Medikamente und säubere anschließend die hinteren Bereiche. 

Dann machen wir uns gemeinsam an die Umverlegung der Hunde zwischen dem Bereich der großen Sala und dem Pat-Bereich. Die Aktion klappt reibungslos. Viktor, Dahn und Talib gehen in den Pat-Bereich und Cookie, Mona und Zola in den Bereich der großen Sala. Aus den Hauskennels kommen noch Jack und Norbu hinzu. Die fünf Hunde, die sich nun den Bereich der großen Sala teilen, nehmen ihre neue Umgebung sehr positiv an. Für Cookie und Jack ist es ja ein Bereich, in dem sie schon zuvor monatelang gelebt hatten. 

Damit sich Victor, Talib und Dahn im Pat-Bereich zurechtfinden, bleibe ich eine Zeitlang bei ihnen und gehe danach etliche Male zu ihnen, um ihnen die Eingliederung in die neue Umgebung zu erleichtern. Ganz ungewohnt allerdings ist ihnen der Pat-Bereich nicht. Wochen zuvor sind sie dort ein und aus gegangen. 

Wir verlassen das Shelter, da alle Hunde gut versorgt und relativ ruhig sind. Am Spätnachmittag bin ich erneut dort und schaue als Erstes nach den umverlegten Hunden. Die Hunde im Bereich der großen Sala verhalten sich vollkommen entspannt. Ihnen scheint die Umverlegung zu gefallen. Zu Dahn, Victor und Talib setze ich mich eine Weile. Alle drei haben ein sehr gutes Verhältnis zu mir, das ihnen hoffentlich helfen wird, die Verlegung zu erleichtern.

Montag, 30. Oktober 2023

Heute Morgen kann ich es einfach nicht übers Herz bringen, Talib und Dahn in den Käfig zu stecken, um sie in den Tempel zu bringen. Ich muss eine andere Lösung finden, um weitere Probleme zu vermeiden. Also fahre ich mit dem eingepackten Jomo in die NPW Klinik, um ihn einäschern zu lassen. 

Wieder im Shelter beginne ich mit der Routine. Wie stets verteile ich zunächst die Medikamente und säubere danach das Haus, den Hausbereich und den Doppeltorbereich mit der TVT Station. Anschließend füttere ich. Kaum bin ich mit dem letzten Bereich durch, ziehen dunkle Wolken auf und es dauert nicht lange, bis uns der Regen erreicht. Den ersten kräftigen Gewitterschauer verbringe ich mit den Hunden im Haus. 

Mit nachlassendem Regen vernehme ich ungute Geräusche, die aus dem Pat-Bereich kommen. Ich schaue nach und stelle fest, dass Jack versucht aus dem Gehege zu entkommen. Dabei hat er sich eine blutige Nase geholt, als er die Palette, die die Tür sichert, zu entfernen versuchte. Der Grund kann das Gewitter sein, aber sicher auch Norbu, der sich nun anscheinend als Störfaktor im Zusammenleben mit Jack, Cookie, Mona und Zola entwickelt hat. Ich nehme Jack ins Haus und lege ihn in einen der Kennel. 

Norbu bringe ich in den Bereich der schwarzen Welpen. Da es immer noch regnet, haben sich Nuri, Shaina und die drei schwarzen Welpen Tasha, Tibor und Tarik in einen der drei Salas zurückgezogen. In einem weiteren liegt Kito. Ich trage Norbu zu Kito und setze mich zu den Hunden. Beide Hunde sind sehr lieb zu mir, aber Kito knurrt Norbu an und ich muss mich zwischen die beiden setzen. Mein Plan, Norbu einzugliedern, scheitert, denn als ich den Bereich verlassen will, folgt er mir und will mitgenommen werden. Also lege ich ihn ebenfalls in einen der Hauskennel. 

Mit nachlassenden Regen gehe ich säubernd durch sämtliche Bereich und entferne herabgefallene Palmwedel. Jack und Norbu sind wie erwartet nicht glücklich eingesperrt zu sein. Für die Nacht jedoch müssen sie sich gedulden. Um ihnen die Einkerkerung zu erleichtern, gebe ich ihnen eine Portion Dosenfutter. Morgen wird Pat wieder im Shelter sein. Ich hoffe, mit ihr eine Lösung zu finden, wie wir eine Umverlegung der Hunde bewerkstelligen können.

Sonntag, 29. Oktober 2023

Im Doppeltorbereich erwarten mich Lizzy und Arkan schon am Tor. Tinka, Khiaow, Chip und Luna liegen in den Salas und Jake und Satya liegen in der TVT Station. Ich verteile die Medikamente und beginne mit der Säuberung im Haus. Anschließend ist der Hausbereich dran und schließlich der Doppeltorbereich mit der TVT Station. Im Pat-Bereich sehe ich keine Probleme unter den Hunden. Es scheint, dass sich Norbu allmählich eingewöhnt. Aber nun fühlt sich anscheinend Kito im Zusammenleben mit Victor, Dahn und Talib nicht mehr wohl und ich bringe ihn in die beiden zusammengelegten Bereiche zu den schwarzen Welpen. 

Nachdem ich sämtliche Bereiche gesäubert habe, füttere ich. Kaum bin ich damit fertig, fängt es wieder an zu regnen. Da die Hunde versorgt sind, fahre ich nach Hause. Bis zum Spätnachmittag regnet es unaufhörlich. 

Erneut im Shelter schaue ich als Erstes nach Kito. Als ich das Tor zum Bereich der schwarzen Welpen öffne, in dem sich Kito aufhält, kommt mir Talib entgegen. Er muss irgendwie über das Tor in den Nachbarbereich gelangt sein. Als Nächstes sehe ich einen der Hunde zerbissen im aufgeweichten Boden liegen – es ist Jomo. Ich verschaffe mir einen schnellen Überblick und stelle fest, dass alle anderen Hunde unversehrt geblieben sind. 

Mir ist nun klar, dass Talib ein Killer ist, denn zuvor ist ja schon Tina durch ihn zum Opfer geworden. Eigentlich ist Talib ein liebenswerter Hund, der mir nie durch aggressives Verhalten aufgefallen ist. Es ist wohl einfach die dunkle Seite in ihm, die bei Gelegenheit zum Ausbruch kommt. Damit nicht noch weitere Hunde von ihm getötet werden, werde ich ihn morgen in den Tempel bringen. Dahn, seine Mutter, wird mit ihm gehen, damit Talib sich besser zurechtfinden kann. Dahn ist das freie Leben gewohnt. 

Ich nehme Jomo auf und lege ihn auf eine Bank in einen der Hauskennel. Morgen früh werde ich ihn zur Einäscherung in die NPW Klinik bringen und dann anschließend mit Dahn und Talib zum Tempel fahren.

Samstag, 28. Oktober 2023

Pat arbeitet schon im Shelter als ich morgens eintreffe. Während Pat die Hunde füttert, verteile ich die Medikamente und säubere danach sämtliche Bereiche. Anschließend bin ich mit Tinka in der Klinik. Tinka erhält die zweite Injektion zur Behandlung ihrer Pilzinfektion. Zusätzlich behandele ich Tinka auch weiterhin mit Antimykotika Salbe. Die Behandlung schlägt gut an und Tinka verspürt keine Beschwerden mehr. Nachdem ich Tinka zurückgebracht habe, gehe ich noch einmal durch sämtliche Bereiche. Pat teilte mir mit, dass Norbu die Harmonie im Pat-Bereich störe. Ich weiß jedoch momentan nicht, wohin sonst mit ihm.

Freitag, 27. Oktober 2023

Während ich am Vormittag die Arbeit im Shelter beginne, ziehen bereits wieder dunkle Wolken auf. Ich verteile als Erstes die Medikamente und säubere dann Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich. Anschließend bringe ich Elly in ihren Bereich zurück, aber gerade als ich auch Maggie zurückbringen will, setzt der Regen ein, sodass sie vorerst in der hinteren Einheit der TVT Station verbleiben muss. Es geht ihr gut und ich muss mir keine Sorgen um sie machen. 

Im nachlassenden Regen gehe ich säubernd durch die hinteren Bereiche. Ich fülle das Loch, durch das Elly und Maggie gestern entwichen sind, mit Steinen und Erde und lege eine Palette über die reparierte Stelle. Da der Regen wieder stärker wird und ich bereits klatschnass bin, fahre ich kurz nach Hause und bin dann am späten Nachmittag wieder im Shelter. Ich gehe durch sämtliche Bereiche, um festzustellen, dass alle Hunde ein trockenes Plätzchen finden können. Die Fütterung allerdings muss heute ausfallen. Die wird Pat morgen früh wieder übernehmen.

Donnerstag, 26. Oktober 2023

Pat übernimmt heute die Arbeit im Shelter, da ich Etliches in Pattaya zu erledigen habe. Erst am Spätnachmittag bin ich dann im Shelter und finde überraschenderweise Maggie in der TVT Station vor. Ich nehme an, dass sie aus ihrem Bereich ausgebrochen ist und dass Pat sie wohl außerhalb des Shelters eingefangen haben muss. Im Bereich am hinteren Ende des Shelters finde ich nur Shorty und Girly vor, nicht jedoch Elly. Die Hunde haben sich unter den Metalsheets durchgebuddelt und anscheinend sind Shorty und Elly von selbst wieder zurückgekommen. 

Ich dichte die entstandene Öffnung ab und mache mich auf die Suche nach Elly. Nachdem ich sie im Gestrüpp hinter dem Shelter nicht ausmachen kann, umrunde ich das Shelter und finde Elly wohlbehalten am Eingangstor vor. Ich lege sie zu Maggie und verriegele die TVT Einheit. 

Morgen werde ich Maggie und Elly in ihren Bereich zurückbringen. Beide Hunde haben ihren Ausflug unbeschadet überstanden. Bei einsetzender Dunkelheit verteile ich noch die Medikamente und gehe danach durch sämtliche Bereiche. Die Hunde sind friedlich; Pat hat sie offensichtlich gut versorgt.

Mittwoch, 25. Oktober 2023

Die Dodger-Crew ist am Vormittag noch beisammen und auch alle anderen Hunde sind vollzählig. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, füttere ich die Hunde und gehe anschließend säubernd durch sämtliche Bereiche. Arkan scheint sich anscheinend im Doppeltorbereich einzugewöhnen, heult jedoch gelegentlich, wenn er mich im Hausbereich arbeiten hört. Ich denke, es wird noch eine Weile dauern, bis er schließlich seinen Platz gefunden haben wird. Am Nachmittag bin ich erneut im Shelter, säubere Haus und TVT Station und gehe dann noch einmal säubernd durch alle Bereiche. 

Dienstag, 24. Oktober 2023

Ich bin immer etwas besorgt, wenn ich das Shelter betrete, weil ich nie weiß, ob mich nicht wieder ein unguter Umstand erwartet. In den vergangenen fünfzehn Jahren, in denen ich mich um Straßentiere kümmere, musste ich so unendlich viele leidvolle Erlebnisse verarbeiten, die traumatische Spuren bei mir hinterlassen haben. Heute jedoch bleibe ich zunächst von einem weiteren Unheil verschont. 

Im Doppeltorbereich erwarten mich Luna, Lizzy, Arkan, Chip und Khiaow in guter Stimmung und auch Tinka, Jake und Satya, die ich in einer der beiden TVT Einheiten vorfinde, geht es gut. Wenn ich in den Hausbereich trete, verschaffe ich mir als Erstes einen schnellen Überblick, um mich zu vergewissern, ob es den Hunden gutgeht und trete dann ins Haus, in dem mich die Hunde dort empfangen. Alle 29 Hunde wollen einzeln begrüßt werden und das mache ich auch gern, erleichtert, sie gesund und munter vorzufinden. 

Ich verteile dann an Tinka, Jake, Luna und Merlin die Medikamente und mache mich danach an die Säuberung von Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich. Anschließend gehe ich säubernd durch die hinteren Bereiche und erneuere das Trinkwasser, wo es notwendig ist. 

Im Dodger-Bereich sehe ich zu meiner Überraschung keinen einzigen der Hunde. In schneller Folge jedoch schlüpfen Dodger, Max, Darla und Alex von außen durch eine kleine Öffnung im Zaun, die sie sich offensichtlich verschafft haben, als ich nicht mehr im Shelter war. Es schien, als hätten sie auf mich gewartet. 

Ich verschließe die Öffnung provisorisch und gehe dann nach draußen, um nach Safo zu suchen, der sich nicht eingefunden hat. Dabei suche ich die Umgebung des Shelters weitläufig ab und rufe nach ihm; Safo jedoch lässt sich nicht blicken. Erst als ich meine Säuberungsarbeiten fortsetze und nach einer halben Stunde erneut nach ihm suche, taucht er aus dem hohen Gras auf und folgt mir willig zurück in seinen Bereich. Anscheinend hat den Hunden der Ausflug Spaß gemacht und sie sind alle unversehrt geblieben. 

Nachdem alle wieder beisammen sind, verschraube ich die Metalsheets und verbarrikadiere die Schwachstelle mit einer Palette. Danach setze ich die Säuberungen fort und füttere anschließend. Alle anderen Hunde in den hinteren Bereichen sind vollzählig und ich hoffe, dass der Ausflug der Dodger-Crew ein Einzelfall bleibt.

Montag, 23. Oktober 2023

Pat ist bereits im Shelter als ich morgens dort eintreffe. Während sie das Futter vorbereitet, verteile ich die morgendlichen Medikamente. Anschließend beginne ich mit der Kotbeseitigung in sämtlichen Bereichen, während Pat das Haus säubert. 

Am frühen Nachmittag bekommen wir unangekündigten Besuch. Gop stellt mir Alex und dessen zwölfjährigen Sohn James vor. Sie leben in der Nähe des Mabprachan Reservoirs und haben vom Shelter Kenntnis erhalten. James erzählt mir, dass er mit Hunden vertraut sei und so nehme ich ihn mit in den Doppeltorbereich. James allerdings hat noch nie so viele Hunde auf relativ engem Raum gesehen, aber mit meiner Hilfe legt er bald seine Scheu ab und so habe ich den Eindruck, dass er das Shelter mit einem guten Gefühl verlässt. Ich teile Alex mit, dass er uns jederzeit mit James besuchen könne. 

Während Pat die Hunde füttert, erneuere ich das Trinkwasser in sämtlichen Bereichen und entsorge den Kot. Pat teilt mir mit, dass sie bis auf Weiteres nur zwei bis dreimal die Woche im Shelter helfen könne. Sie ziehe um, und habe deshalb wenig Zeit.

Sonntag, 22. Oktober 2023

Heute Morgen scheint die Sonne wieder, aber mittags ziehen erneut dunkle Wolken auf. Während ich in den Bereich der großen Sala trete, um Kenji und Merlin die Medikamente in den hinteren Bereichen zu geben, sehe ich zu meinem Entsetzen Tina tot im Gras liegen. Tina hat seit Wochen ständig zwischen dem Bereich, in dem ihre Geschwister leben und dem Bereich der großen Sala gewechselt und war dort stets willkommen. Gestern Abend wollte sie dort auch bleiben und so ließ ich sie gewähren. 
 
Ich trage Tinas leblosen Körper in den Behandlungsraum und setze meine Arbeiten fort. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, reinige ich Haus und Hausbereich und beginne mit der Fütterung. Arkan und Lizzy haben sich verhältnismäßig gut im Doppeltorbereich eingelebt. Auch während der Fütterung dort gibt es zwischen ihnen und den Hunden, die sich schon länger dort aufhalten, keine Probleme. Bis zum Mittag habe ich alle Bereiche gesäubert, Wasser nachgefüllt und sämtliche Hunde gefüttert. 
 
Auf dem Weg in die NPW Klinik, um Tina zur Einäscherung abzugeben, fängt es wieder an stark zu regnen. Es regnet bis in den Abend hinein. Die Regenzeit ist nun so richtig angekommen, was die Arbeit nicht eben leichter macht. Pat jedoch ist zurück und wird mir ab morgen wieder tatkräftig helfen, sodass ich etwas entlastet bin.

Samstag, 21. Oktober 2023

Arkan hat die Nacht im Doppeltorbereich unbeschadet überlebt und ist hocherfreut, mich wiederzusehen. Er hat mich offensichtlich als sein Beschützer auserkoren und ist nur solange entspannt, solange ich bei ihm bin. Ich bin nun aber ziemlich sicher, dass er sich bald eingewöhnen wird. 

Ich verteile die Medikamente und beginne mit der Säuberung. Kaum bin ich damit durch, zieht sich der Himmel zu und ein starker Gewitterregen setzt ein. Ich sitze etwa eine Stunde bei den Hunden, währenddessen sich die Erdlöcher im Hausbereich mit Wasser füllen. Der Doppeltorbereich überflutet fast gänzlich, aber der TVT Bereich bleibt relativ trocken. Die meisten Hunde, unter ihnen auch Arkan hocken trocken geblieben in einer der zwei Salas. 

Da der Regen nicht nachlässt, entschließe ich mich die Arbeit für heute zu beenden. Die Fütterung fällt damit buchstäblich ins Wasser. Die Fahrt nach Hause ist recht abenteuerlich, da selbst auf den Straßen das Wasser steht. Bis in den Abend hinein gewittert es und es regnet durchgängig. Ich hoffe, dass morgen früh die Sonne wieder scheint.

Freitag, 20. Oktober 2023

Heute Vormittag besorge ich Trockenfutter und bin im Shelter, in dem kurze Zeit später Robin eintrifft. Robin hilft mir wieder tatkräftig und sachkundig, allerdings heute das letzte Mal für die kommenden zwei Monate, da sie Thailand für diese Zeit verlässt. 
 
Während Robin das Haus säubert, verteile ich die Medikamente und beginne mit den Säuberungen. Arkan folgt mir dabei in den Bereich der schwarzen Welpen, aber ist nur glücklich, solange ich mich dort aufhalte. Zurück im Bereich der großen Sala wird er wieder von seinen Geschwistern angegangen. So entschließe ich mich, ihn den Hunden im Doppeltorbereich zuzuführen. Solange ich mich dort aufhalte, geht es ihm gut, aber er fängt an zu heulen, sobald ich den Bereich verlasse. Ich denke aber, Arkan wird sich dort eingewöhnen müssen. Die Hunde im Doppeltorbereich sind relativ friedlich und ich sehe keinen anderen sicheren Platz, der besser für ihn geeignet ist.
 
Robin und ich säubern weiter gemeinsam, füttern die Hunde und füllen frisches Wasser auf. Am frühen Nachmittag bringe ich Robin in die Stadt zurück, tätige einige Einkäufe und bin dann später erneut im Shelter, um die abendlichen Medikamente zu verteilen.

Donnerstag, 19. Oktober 2023

Auf dem Wege zum Shelter fängt es an sintflutartig zu regnen, sodass ich mir am Straßenrand eine sichere Stelle suchen muss. Der Doppeltorbereich steht zur Hälfte unter Wasser, aber die Hunde in den zwei Salas und in der TVT Station sind trocken geblieben. Auch die Hausbereichshunde und die Hunde in den hinteren Bereichen finden selbst bei starkem Regen immer ein trockenes Plätzchen, sodass ich mir selbst bei Sturzfluten keine Sorgen um sie machen muss. 

Lizzy macht keine Anstalten mehr mir in den Hausbereich zu folgen. Sie hat ihre Lektion gelernt und kommt gut mit den Doppeltorbereichshunden zurecht. Auch Norbu scheint sich im Pat-Bereich einzurichten. Arkan allerdings weiß immer noch nicht so richtig, was er will. Ich nehme ihn mit in den Bereich der schwarzen Welpen, aber auch dort will er nur bleiben, solange ich mich in dem Bereich aufhalte. So lasse ich ihn wieder in den Bereich der großen Sala, wo er sich anscheinend doch am wohlsten fühlt. 

Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, füttere ich. Kenjis Gaumen sieht wieder rosig aus und seine Bisswunden sind vollständig verheilt. Seine einmonatige Doxy-Behandlung wird in wenigen Tagen abgeschlossen sein. Auch Merlins Behandlung zeigt Erfolge. Ihn werde ich jedoch noch zwei Wochen lang weiterbehandeln.

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Lizzy hat die Nacht wohlbehalten im Doppeltorbereich verbracht und wird von den anderen Hunden dort akzeptiert. Norbu scheint sich zurechtzufinden. Wenn ich in seinem Bereich bin, springt er zu mir in die Sala und leckt mich ab. Nun aber scheint Arkan wieder ein Problem im Bereich der großen Sala zu haben. Wenn das zuvor der Fall war, habe ich ihn in die beiden zusammengelegten Bereiche gelassen, dort jedoch machte er sich schnell unbeliebt. Um weiteren Schaden von ihm abzuwenden, habe ich ihn am Nachmittag zu Norbu in den Pat-Bereich verlegt. 

Zuvor jedoch verteile ich zunächst die Medikamente und säubere danach Haus und Bereiche. Trinkwasser fülle ich ebenfalls auf. Anschließend füttere ich die Hunde und verteile danach die abendlichen Medikamente. Tinkas Bewegungseinschränkung scheint behoben zu sein, denn sie springt wieder ohne Probleme über die Einfassung zur TVT Station. Ihre Pilzinfektion allerdings bedarf wohl einer längeren Behandlungsdauer.

Dienstag, 17. Oktober 2023

Als ich heute Morgen in den Hausbereich trete, kriegen sich Pinky und Lizzy in die Wolle. Ich kann sie rasch trennen und somit eine ernsthafte Beißerei vermeiden. Lizzy geht in den Doppeltorbereich; die Hunde dort kennen sie und akzeptieren sie. Sie ist der einzige Hund, der im Hausbereich als auch im Doppeltorbereich geduldet war. Damit ist es jedoch wohl nun vorbei, denn als ich Lizzy nach einer Stunde wieder in den Hausbereich lasse, stürzen sich gleich mehrere Hunde auf sie. Lizzy hat also nun anscheinend endlich den Bogen mit ihrem frechen Verhalten überspannt. Glücklicherweise wird sie von den Hunden im Doppeltorbereich akzeptiert. Ich hoffe, dass das auch so bleibt. 

Während ich die Verteilung der Medikamente vorbereite, höre ich ungutes Gebelle aus dem Bereich der großen Sala. Ich laufe rasch hinüber und sehe, dass Norbu attackiert wird. Auch er bleibt von Bisswunden verschont, aber es ist nicht das erste Mal, dass er angegangen wird und so trage ich ihn in den Pat Bereich in der Hoffnung, dass er von den Hunden darin akzeptiert wird. Jack und Cookie haben ja mit ihm monatelang zusammengelebt, ich hoffe, das wird helfen. 

Außer diesen beiden Aktionen habe ich auch noch meine sonstige tägliche Arbeit zu erledigen. Als Erstes verteile ich die Medikamente, danach füttere ich und erneuere das Trinkwasser. Am Nachmittag dann säubere ich Haus und sämtliche Bereiche, entsorge Kot und Palmwedel und verteile dann die abendlichen Medikamente. 

Merlin und Tinka geht es merklich besser. Ihre Behandlung aber muss weitergeführt werden. Auch Kenji und Jake werden weiter medikamentiert. Zum Abschluss füttere ich noch die beiden Hunde von nebenan, da ich nicht sicher bin, ob sie von meinen Nachbarn versorgt werden.

Montag, 16. Oktober 2023

Die Hunde sind nicht verhungert und in guter Stimmung. In einigen Bereichen war sogar noch Futter für sie vorhanden. Ich verteile morgens als Erstes die Medikamente an Tinka, Jake, Kenji und Merlin. Danach füttere ich und fülle Trinkwasser nach. 

Am Nachmittag säubere ich Haus und sämtliche Bereiche und verteile danach die abendlichen Medikamente. Tinkas Pilzinfektion ist bereits stark zurückgegangen und sie kratzt sich nicht mehr. Ich entferne das Pflaster von Tessas Sterilisationswunde. Der Wundheilung verläuft normal und Tessa ist spring lebendig. Da sie sich gut in die Hausgemeinschaft eingefügt hat, werde ich sie vorerst im Haus behalten.

Sonntag, 15. Oktober 2023

Heute ist wieder mein regulärer zweiwöchiger Besuch bei den Hunden im Wat Amparahm fällig. Im Futterladen deponiere ich erneut einen 20 kg Sack Trockenfutter und 30 kg Reis für Ba Bät, damit die Versorgung der Tempelhunde gesichert ist. 20 kg Trockenfutter und 30 kg Reis gehen auch wieder an die Leute, die die Hunde bei den Booten versorgen. In Begleitung einiger der Hunde mache ich meinen Strandgang und treffe dabei auf Kofi, nicht jedoch auf Toto. Der Bewohner des Strandhauses versichert mir jedoch, dass es Toto gutgehe. 

Ich bin dann in der Werkstatt von Khun Yao. Die Heckklappe des Pick-up muss erneuert werden. Die Reparatur dauert länger als geplant, sodass ich mich erst am Spätnachmittag zu Adrians Shelter aufmachen kann. Adrian hat eine größere Lieferung Shampoo und Seife erhalten, der er mit mir teilen möchte. Noch bevor ich jedoch das Shelter erreichen kann, fängt es sintflutartig an zu regnen. Da die Straßen sich in minutenschnelle in reißende Ströme verwandeln, parke ich an sicherer Stelle. Vor Jahren einmal ist mir bei solch einem Unwetter mein Auto vollgelaufen, und das möchte ich dieses Mal vermeiden. 

Nach einer Stunde Wartezeit sind die Straßen wieder passierbar, aber nun ist es bereits zu spät, die Lieferung abzuholen und ich mache mich bei einbrechender Dunkelheit auf den Weg nach Hause. Die Medikamentenverteilung und die Fütterung muss somit heute mal ausfallen. Verhungern werden die Hunde deswegen aber nicht.

Samstag, 14. Oktober 2023

Am Vormittag verteile ich die Medikamente, säubere die Bereiche füttere danach die Hunde. Am Nachmittag besuchen uns Winatcha und Rainer. Ich stelle ihnen die Hunde in den vorderen Bereichen vor. Beim Abschied überreicht mir Rainer eine großzügige Spende. Ich bin dann in der Klinik und hole Tinka ab. Sie hat sich eine Pilzinfektion zugezogen, die eine längere Behandlung erfordert. Ich führe Tinka zurück in den Doppeltorbereich, wo sie sich auf eine Bank in der TVT Station zurückziehen kann.

Freitag, 13. Oktober 2023

Heute Vormittag kommen Robin und Scott, um mir bei der Arbeit im Shelter zu helfen. Ich verteile die morgendlichen Medikamente und dann säubern wir gemeinsam sämtliche Bereiche, erneuern das Trinkwasser und füttern. 

Nachdem Robin und Scott gefahren sind, bin ich mit Tinka in der Klinik. Gestern schon hatte ich eine bakterielle Infektion an Tinkas Bauch festgestellt. Tinka liegt meistens, obwohl sie sich bewegen und herumlaufen kann. Möglicherweise ist ihr Immunsystem durch die fortdauernde medikamentöse Behandlung geschwächt worden. Da Dr. Beam für eine Stunde außerhalb der Klinik zu tun hat, lasse ich Tinka über Nacht in der Klinik. Allen anderen Hunden geht es ansonsten gut. Das Foto zeigt Alex.

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Ich füttere wie jeden Morgen nun die beiden Hunde der Leute, die sich neben dem Shelter einquartiert haben. Der Mutterhund, der mir lange sehr skeptisch gegenüber stand, ist mittlerweile zutraulich. Mich Jennys Schwester zu nähern, bedarf weiterer Geduld. 

Tinka hat sich offenbar wundgelegen und daher behandele ich sie mit Hautcreme. Ansonsten verhält sie sich normal und kann sogar wieder auf den Steintisch springen. Ich medikamentiere sie jedoch weiter. Auch Jake wird weiter von mir medikamentiert. Obwohl er reichlich frisst, nimmt er jedoch nicht zu. Merlin geht es zunehmend besser. Zuvor konnte er nicht in die Sala springen; das kann er nun wieder. 

Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, reinige ich Haus, Doppeltorbereich und Hausbereich. Mit der Reinigung der hinteren Bereiche setzt Regen ein, der bis in den Nachmittag hinein anhält. Ich fahre deshalb nach Hause und bin erst am Spätnachmittag wieder im Shelter. Zuerst füttere ich die Hunde, gehe dann erneut säubernd durch sämtliche Bereiche und fülle Wasser nach, wo es notwendig ist. Dabei finde ich Safo im Kenji-Bereich. Schon wieder haben sich die Hunde unter einem der Metalsheets durchgegraben. Ich verschließe die entstandene Öffnung. Kenj ist nicht belästigt worden.

Mittwoch, 11. Oktober 2023

Ich verteile wieder als Erstes die morgendlichen Medikamente und beginne dann mit der Säuberung von Haus, Doppeltorbereich und schließlich der hinteren Bereiche. Dabei erneuere ich das Trinkwasser in den meisten Bereichen. Tina und Arkan wechseln wieder zwischen dem Bereich der großen Sala und den beiden angrenzenden Bereichen. Jomo scheint seinen Platz bei den schwarzen Welpen wohl nun gefunden haben. Am Nachmittag füttere ich die Hunde, gehe noch einmal säubernd durch alle Bereiche und verteile danach die abendlichen Medikamente. 

Dienstag, 10. Oktober 2023

Heute hilft mir Robin wieder im Shelter. Während ich die Bereiche säubere, reinigt Robin das Haus und die TVT Station. Anschließend füttere ich und Robin erneuert das Trinkwasser. Am Nachmittag verteile ich die Medikamente und gehe noch einmal säubernd durch sämtliche Bereiche.

Montag, 9. Oktober 2023

Ich verteile morgens zunächst die Medikamente, säubere danach Haus und Hausbereich und füttere danach die Hunde in allen Bereichen. Am Nachmittag säubere ich sämtliche Bereiche, entsorge den Kot und etliche Palmwedel und verteile dann die abendlichen Medikamente. Jomo scheint sich im Bereich der schwarzen Welpen einzurichten, während Arkan wohl doch im Bereich der großen Sala bleiben will. Die kürzlich neu zusammengestellten Jack, Cookie, Mona und Zola vertragen sich in ihrem Bereich sehr gut. Tessas Wundheilung verläuft normal. 

Sonntag, 8. Oktober 2023

Ich verrichte meine morgendliche Routine mit der Verabreichung der Medikamente, der Säuberung und der Erneuerung des Trinkwassers. Am frühen Nachmittag hole ich Tualek aus der Klinik und bringe ihn zurück zum Wat Pong. Die vormals sehr tiefe Wunde ist nun nur noch Daumennagel groß und oberflächlich. Michael und ich werden Tualek in den kommenden Tagen im Auge behalten. 

Am späteren Nachmittag bin ich erneut im Shelter, füttere die Hunde und verteile die abendlichen Medikamente. Tessa bewegt sich wieder ganz natürlich unter den Haushunden und wird den Eingriff in wenigen Tagen vollständig überwunden haben. 

Samstag, 7. Oktober 2023

Ich mache mich morgens wieder an meine gewohnte Routine. Zuerst verteile ich die Medikamente, dann säubere ich sämtliche Bereiche und erneuere das Wasser in den meisten Behältern. Tinka ist weiterhin auf dem Wege der Besserung und Tessas Wundheilung verläuft normal. Mein einziges aktuelles Sorgenkind ist nun nur noch Merlin. Sein Gaumen ist zwar wieder rosiger, aber er hat etwas an Agilität verloren. Nachdem er die Doxy/Ferric Behandlung durchlaufen hat, werde ich sein Blut testen lassen. Norbu ist wieder zurück im Bereich der großen Sala. Am Nachmittag füttere ich und verteile danach die abendlichen Medikamente. Mit Einbruch der Dunkelheit haben sich die meisten Hunde schon zur Nachtruhe begeben.

Freitag, 6. Oktober 2023

Tessa hat den Eingriff anscheinend gut überstanden und läuft schon wieder im Haus herum. Um Tinka brauche ich mir wohl auch keine Sorgen mehr machen, denn sie verhält sich völlig normal. Ich verteile die morgendlichen Medikamente und säubere dann sämtliche Bereiche. Anschließend füttere ich. Jomo, Tina und Arkan wechseln wieder zwischen den Bereichen. Für Jomo und Tina ist das stressfrei; Arkan jedoch weiß immer noch nicht so recht, welcher Bereich der Richtige für ihn ist. Die gemeinsame Unterbringung von Zola, Mona, Cookie und Jack ist nun etabliert. 

Am Nachmittag bin ich noch einmal bei den Hunden, gehe säubernd durch alle Bereiche, fülle Wasser auf und verteile Medikamente. Alle Hunde sind satt und friedlich als ich mich von ihnen für die Nacht verabschiede.

Donnerstag, 5. Oktober 2023

Ich bin frühmorgens im Shelter, reinige die vorderen Bereiche und verteile die Medikamente. Tinka liegt im Doppeltorbereich auf einem der Tische. Ihre Bewegungsfähigkeit verbessert sich nun offensichtlich von Tag zu Tag. Ich nehme Tessa an Bord und bringe sie zur Sterilisation in die Sudrat Klinik. Tessa ist ja zuvor wegen ihrer Hinterlaufverletzung nicht gemeinsam mit den anderen vier schwarzen Welpen sterilisiert worden. Sie hat die Verletzung nun vollständig überwunden.
 
Ich muss zwei Stunden warten, bis ich Tessa wieder abholen kann. Damit sie sich erholen kann, lege ich sie in den Behandlungsraum. Dann mache ich mich an die Säuberung sämtlicher Bereiche und füttere die Hunde danach. Jomo und Arkan, die die Nacht bei den schwarzen Welpen verbracht haben, wollen wieder zurück in den Bereich der großen Sala. Mit ihnen geht Tina. Anscheinend wollen es Jomo und Arkan Tina gleichtun, die ab und zu zwischen den beiden Bereichen hin und herwechselt.

Mittwoch, 4. Oktober 2023

Heute hilft mir Robin wieder bei der Arbeit im Shelter. Gemeinsam säubern wir zunächst Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich und während ich die Medikamente verteile, macht sich Robin an die Säuberung der hinteren Bereiche, reinigt Wasserbehälter und füllt die Behälter auf. Zwischendurch findet sie noch Zeit einige der Hunde zu fotografieren. Ich beginne währenddessen mit der Fütterung der Hunde im Hausbereich und im Doppeltorbereich. Anschließend füttere ich die Hunde in den hinteren Bereichen. 

Robin fährt und ich bin nach einer kurzen Pause am späten Nachmittag wieder bei den Hunden. Ich gehe noch einmal säubernd durch alle Bereiche und verteile dann die abendlichen Medikamente. Arkan ist sich nicht sicher, ob er im Bereich der großen Sala bleiben will. Ich versuche ihn deshalb in die Schar der schwarzen Welpen zu integrieren, in die sich sein Bruder Jomo nun anscheinend eingefügt hat. Auslauf hat Arkan auch in den angrenzenden Bereich. Die Hunde können zwischen beiden Bereichen wechseln, wenn auch die beiden Gruppen relativ stabil in ihren jeweiligen Bereichen verbleiben. 

Dienstag, 3. Oktober 2023

Morgens verteile ich die Medikamente an Kenji, Merlin, Tinka, Luna und Jake. Danach gehe ich säubernd durch alle Bereiche und fülle Wasser auf, wo es notwendig ist. Anschließend bin ich in der Klinik, um Lai abzuholen. Ich schaue auch nach Tualek. Ihre Wunde verheilt, ist jedoch immer noch ziemlich tief, sodass sie eine weitere Woche in der Klinik verbleiben muss. Ich bringe Lai zu Khun Kung zurück und sehe auch Dang, dem es offenbar gut geht. 

Da es anfängt zu regnen, fahre ich kurz nach Hause. Ich bin dann am späten Nachmittag wieder im Shelter und füttere die Hunde im leichten Regen, der bis in den frühen Abend anhält. Tinka ist anscheinend weiter auf dem Weg der Erholung, denn ich sehe sie sowohl innerhalb der TVT Station als auch im Doppeltorbereich. Die Einfassung kann sie also offensichtlich wieder überwinden.

Montag, 2. Oktober 2023

Morgens früh erwarte ich Chang Wai im Shelter. Mehrere Metalsheets müssen ersetzt werden und weitere kleinere Reparaturarbeiten sind auch wieder fällig. Chang Wai beendet mittags die Arbeiten. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, mache ich mich an die Säuberungen. 

Zu meiner großen Freude sehe ich Tinka wieder herumlaufen. Sie ist sogar über die kleine Einfassung gelangt und hat sich nun bei Satya in der hinteren Einheit der TVT Station eingerichtet. Auch Jake scheint es besser zu gehen. Ich werde jedoch ihn und auch Tinka weiter medikamentieren. Luna hat eine sechswöchige Doxy/Ferric-Kur absolviert. Auch ihr Zustand hat sich wesentlich gebessert. Doxy/Ferric verabreiche ich gegenwärtig nur noch an Kenji und Merlin. 

Norbu ist zurück in den Bereich der großen Sala. Er hat es mit Jack, Cookie, Moma und Zola nicht ausgehalten. Bis zum Abend gab es keine weiteren Probleme. Etwas Sorgen mache ich mir um Merlin. Er schaffte es heute nicht in die Sala zu springen. Ich denke jedoch, dass es ihm bald besser gehen wird. Nachdem ich die Hunde gefüttert habe, erneuere ich das Wasser und gehe danach noch einmal säubernd durch sämtliche Bereiche.

Sonntag, 1. Oktober 2023

Auf dem Weg zu den Hunden im Wat Amparahm, halte ich im Wat Yang Yai. Der Abt dort hatte mich gebeten, noch einen weiteren Hund sterilisieren zu lassen. Nachdem ich die Hündin in der Sudarat Klinik abgegeben habe, bin ich im Wat Amparahm. Ich kaufe wieder Reis für Ba Bät und stelle ihr einen Sack Trockenfutter für die Tempelhunde in den Reisladen. Auch die Strandleute, die die Hunde bei den Booten versorgen, erhalten von mir wieder 30 kg Reis und 20 kg Trockenfutter. Ich treffe auf alle Strand- und Vorhallenhunde. Auch Toto und Kofi begrüßen uns auf unserem Strandgang. 

Heute ist der erste Tag, an dem wieder Hunde zur kostenlosen Sterilisation in die Klinik gebracht werden können und so ist der Andrang groß. Ich muss bis zu Nachmittag warten, um die Hündin zurück in den Wat Yang Yai bringen zu können. 

Wieder zurück im Shelter, säubere ich, verteile die Medikamente und füttere danach. Ich sehe Tinka im Doppeltorbereich herumlaufen und dann verkriecht sie sich wieder in ihrem Loch. Wenn ich sie morgen zu fassen bekomme, werde ich sie für eine Weile im Haus unterbringen. Norbu ist im Bereich der großen Sala angegriffen worden, sodass ich ihn zu Jack, Cookie, Zola und Mona lege. Norbu kennt ja Jack und Cookie gut, denn sie haben ein Jahr lang zusammengelebt.

Samstag, 30. September 2023

Am Shelter morgens sehe ich Jenny nicht. Die Nachbarin teilt mir mit, dass Jenny von Jutta abgeholt wurde. Ich füttere die beiden verbliebenen Nachbarshunde und beginne dann mit den Säuberungen im Hausbereich. Anschließend verteile ich die morgendlichen Medikamente. Mit Tinka mache ich ein paar Bewegungsübungen und lege sie dann in eine der Salas. Anschließend säubere ich die hinteren Bereiche. Ich bin dann in der Klinik, um nach Tualek und Lai zu schauen. Lai kann am Montag entlassen werden. Am Nachmittag füttere ich die Hunde, säubere danach erneut und verteile danach die abendlichen Medikamente. 

Freitag, 29. September 2023

Nachdem ich morgens im Shelter die Medikamente verteilt habe, die Bereiche gesäubert und Trinkwasser nachgefüllt habe, bin ich mit Dang in der Klinik. Da die Amputationswunde nun vollständig verheilt ist, erlaubt mir Dr. Beam Dang seinen Besitzern zurückzugeben. Ich schaue auch nach Tualek und Lai. Die Wunden beider Hunde verheilen normal. 

Ich bringe Dang zu seinen Besitzern zurück und bin dann am Nachmittag wieder im Shelter. Die Nachbarn haben Jenny das Shirt abgenommen. Die Sterilisationswunde ist gut verheilt. Jenny ist offensichtlich froh, die Sterilisation nun endgültig überwunden zu haben und spielt mit Mutter und Schwester. Gop teilt mir mit, dass Jennys Vater ein Pitbull ist. Nun ist mir auch klar, warum sie schon schwerer ist als ihre Mutter. Ich füttere die Hunde, gehe noch einmal säubernd durch alle Bereiche und verteile dann die abendlichen Medikamente.

Donnerstag, 28. September 2023

Auf dem Weg zum Shelter kaufe ich Trockenfutter ein. Jenny hat die Nacht gut überstanden. Auch Tinka hat sich im Doppeltorbereich zurechtgefunden. Ich verstaue das Trockenfutter und verteile die Medikamente. Anschließend säubere ich und erneuere schließlich das Trinkwasser in allen Bereichen. Am Nachmittag füttere ich die Hunde, entsorge Palmwedel, gehe dann noch einmal säubernd durch alle Bereiche und entsorge den Kot. Tinka lege ich in einen der TVT Einheiten und Jenny bleibt bei den Nachbarsleuten. 

Mittwoch, 27. September 2023

Morgens versorge ich Tinka und Jenny im Apartment und hole dann Lai bei Khun Kung ab. Khun Kung hat mir mitgeteilt, dass sie Blutspuren am Liegeplatz von Lai entdeckt hat. Da Dr. Beam gerade operiert, instruiere ich eine Assistentin und fahre zum Shelter. Ich verteile dort zunächst die morgendlichen Medikamente, säubere danach und fülle frisches Trinkwasser nach. 

Bei einem Abstecher zu meinem Apartment empfängt mich der Besitzer des Resorts und bittet mich Tinka und Jenny zu entfernen. Ich fahre mit ihnen zum Shelter und lasse sie im Doppeltorbereich hinaus. Tinka findet sich schnell zurecht, aber Jenny zieht es nach draußen. Dort legt sie sich wieder unter den Pick-up. 

Ich füttere die Hunde und stelle dabei fest, dass Jack wieder einen Weg nach draußen sucht. Ich hatte gehofft, er würde sich gemeinsam mit Mona und Zola einleben. Möglicherweise vermisst er Cookie. Die jedoch ist recht zufrieden im Hausbereich. Ich muss versuchen, morgen eine Lösung für Jack zu finden. 

Nachdem ich alle Arbeiten im Shelter beendet habe, fahre ich wieder in die Klinik. Lai ist sterilisiert worden. Auf Anraten von Dr. Beam solle sie für einige Tage in der Klinik verbleiben. Ich sehe auch Tualek. Er schaut zufrieden aus. Der Wundheilungsprozess verläuft normal. 

Auf dem Nachhauseweg schaue ich mal wieder bei den Hunden in Pong vorbei. Daria, Masha, Dodo, Rico, Meefoo, Bo und Schnauzi sind alle in guter Verfassung. Sie werden ja jeden Abend von Michael gefüttert.

Dienstag, 26. September 2023

Ich versorge morgens wieder Jenny und Tinka bei mir im Apartment. Beide Hunde verhalten sich erstklassig. Tinka läuft wieder einige Schritte mehr, wenn ich sie dazu ermuntere. Ich hole Jutta ab und wir fahren zum Shelter. Am Nachbarshaus lasse ich Jenny aus dem Käfig. Sie verkriecht sich wie gestern schon unter dem Pick-up und sucht keinen Kontakt zu Mutter oder Schwester. 

Jutta teilt mir mit, dass sie aus persönlichen Gründen, die Arbeiten nicht mehr fortführen könne, und dass es heute ihr letzter Tag im Shelter sei. Gemeinsam aber verrichten wir noch die heutige Routine. Jutta fährt und ich bin mit Jenny bei Dr. Beam. Die Sterilisationswunde ist gut verheilt, Jenny solle jedoch noch drei Tage lang das Shirt tragen. Tualek wird täglich behandelt, die Wunde ist sauber und kann nun allmählich verheilen. Da sie jedoch sehr tief ist, wird der Heilungsprozess mindestens eine Woche lang in Anspruch nehmen.

Montag, 25. September 2023

Morgens versorge ich Tinka und Jenny und hole dann Jutta ab. Tinka bleibt bei mir im Apartment und Jenny bringe ich zu den Nachbarsleuten des Shelters. Sie jedoch sucht keinen Kontakt zu ihrer Mutter oder ihrer Schwester und bleibt den ganzen Vormittag unter dem Pick-up liegen. Jutta und ich verrichten unsere Routine und beenden die Arbeiten heute mal etwas früher. Jenny geht wieder mit mir. Ich lasse Tinka nach draußen und mache weitere Gehübungen mit ihr. Morgen werde ich sie und Jenny erneut Dr. Beam vorstellen. 

Sonntag, 24. September 2023

Ich versorge Tinka und Jenny und gehe dann mit ihnen vor die Tür. Wenn ich Tinka aufrichte, läuft sie einige Schritte und setzt sich dann wieder. Von allein aufstehen kann sie noch nicht. Tinka bleibt im Apartment und Jenny kommt mit mir, um Jutta in ihrer neuen Bleibe abzuholen. Jenny geht zu Mutter und Schwester und Jutta und ich machen uns an unsere Routine. 

Wir sind gerade mit unseren Arbeiten fertig, als es am frühen Nachmittag anfängt heftig zu regnen. Ich laufe schnell, um Jenny ins Shelter zu holen und wir warten den Regenguss bei den Hunden sitzend ab. Nach einer Stunde scheint die Sonne wieder und ich bringe Jutta nach Hause; Jenny geht mit mir. Ich nehme Tinka nach draußen und ermuntere sie wieder einige Schritte zu laufen. Es geht jeden Tag ein wenig besser und so hoffe ich, dass sie sich nach einiger Zeit vollständig erholen wird.

Samstag, 23. September 2023

Ich treffe Saek frühmorgens auf dem Tempelgelände. Wenig später trifft auch Michael ein. Wir finden den Hund, der Tualek genannt wird und Saek versucht ihn zu darten, aber verfehlt ihn zweimal. Glücklicherweise kann die Frau, die die Hunde im Tempel versorgt, eine Frau erreichen, die wenig später eintrifft. Sie und ihr Partner schaffen Tualek ohne Probleme in den Käfig. 

Ich fahre kurz zu mir, verabreiche Tinka und Jenny die morgendlichen Medikamente und gehe mit Tinka vor die Tür. Erfreulicherweise läuft sie heute Morgen ein paar Schritte mehr als gestern. Jutta trifft ein, ich fahre sie zum Shelter, lasse Jenny raus und bin dann anschließend mit Tualek in der Klinik. Dort ist er dann ganz geduldig. Dr. Beam wird ihn mindestens drei Tage lang behandeln müssen. 

Zurück im Shelter hat Jutta bereits mit der Fütterung in den hinteren Bereichen begonnen. Ich kümmere mich um die vorderen Bereiche und füttere dann die Hunde im Hausbereich. Am frühen Nachmittag helfe ich Jutta bei ihrem Umzug in ihre neue Bleibe. Danach bin ich wieder im Shelter. Da es angefangen hat zu regnen, nehme ich Jenny ins Shelter. Die Leute nebenan hat es offenbar nicht interessiert, dass das shirt nass wird und dass damit die Wundheilung beeinträchtigt. 

Nachdem ich die abendlichen Medikamente an Luna und Jake verteilt habe, nehme ich Jenny wieder zu mir ins Apartment.  Am Abend füttere ich Tinka und Jenny und verabreiche ihnen die Medikamente.

Freitag, 22. September 2023

Frühmorgens bin ich im Wat Pong und treffe Michael. Michael füttert gerade den Hund mit der klaffenden Rückenwunde. Ich spreche mit der Frau, die die Hunde im Tempel versorgt. Sie kann den Hund auch nicht einfangen. Deshalb vereinbare ich mit Michael, dass Saek, der Hundefänger, den Hund morgen früh darten soll. 

Zurück im Apartment verabreiche ich die Medikamente an Tinka und Jenny. Jutta kommt und wir fahren mit Jenny zu Dr. Beam. Der versorgt die Operationswunde erneut und legt Jenny ein shirt an, sodass sie rundum eingepackt ist. Wir fahren zum Shelter und beginnen unsere Routine. Jenny geht so lange in einen der Hauskennel. Nachdem wir alle Bereiche gesäubert, das Wasser erneuert und die Hunde gefüttert haben, fahre ich Jutta zu ihrem neuen Haus. Sie erwartet dort die Lieferung einiger Einrichtungsgegenstände. 

Ich fahre nach Hause und versorge Tinka und Jenny. Tinkas Zustand bleibt weiterhin unverändert. Nach einigen Schriten klappt sie regelmäßig zusammen. Ihre Hinterläufe sind so kraftlos, dass sie allein nicht aufstehen kann. Jenny ist problemlos. 

Am späten Nachmittag bin ich wieder im Shelter. Ich schaue als Erstes nach Jack und Cookie. Die beiden scheinen sich eingerichtet zu haben und sind ganz lieb zu mir. Ich gehe dann säubernd durch die vorderen Bereiche. Dabei lasse ich Dang wieder nach draußen. Anschließend säubere ich die hinteren Bereiche und entsorge den Kot. Bei einbrechender Dunkelheit verteile ich noch Ferric an Jake und Luna. Wieder im Apartment lasse ich Tinka und Jenny nach draußen und verabreiche ihnen dann die abendlichen Medikamente.

Donnerstag, 21. September 2023

Morgens früh hole ich Lai von ihrer Besitzerin ab, nehme dann Tinka an Bord und fahre gemeinsam mit Jutta in die Klinik. Lai wird einer Untersuchung und einem Bluttest unterzogen. Beide Resultate sind positiv. Für Tinka wird die Dosis von Gabapentin erhöht. Jenny ist so weit, dass sie entlassen werden kann. Ich bringe Jutta zum Shelter und liefere dann Lai bei ihrer Besitzerin ab. Tinka kommt wieder zu mir und auch Jenny wird so lange bei mir bleiben, bis die Operationswunde völlig verheilt ist. 

Ich lasse die Hunde allein und fahre zum Shelter. Jutta hat bereits den größten Teil der Arbeiten erledigt. Ich verteile die Medikamente und reinige die vorderen Bereiche. Jutta hat in der Stadt zu tun und ich fahre nach Hause und schaue nach Tinka und Jenny. Jenny hat sich trotz Kragen ihres Pflasters entledigt, sodass ich ihr ein Shirt anlege, damit sie die Wunde nicht lecken kann. 

Am Spätnachmittag setzt heftiger Regen ein, der bis zum späten Abend anhält. Da die Shelterhunde gut versorgt sind, erspare ich mir eine weitere zu ihnen. Am Abend erhalten die Tinka und Jenny ihre Medikamente. Jenny hat ja ein sehr gutes Verhältnis zu mir, sodass ihre Berherbergung bisher keine Probleme aufwirft.

Mittwoch, 20. September 2023

Ich lasse Tinka morgens vor die Tür und verabreiche ihr dann die Medikamente. Jutta kommt zu mir, wir fahren gemeinsam zum Shelter und beginnen mit unserer täglichen Routine. Ich verteile die Medikamente, säubere Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich und Jutta versorgt die Hunde in den hinteren Bereichen. Ich füttere dann auch die Hunde in den vorderen Bereichen und versorge sie mit frischem Wasser. 

Jutta fährt nach Hause und ich besorge Trockenfutter in der Stadt. Kurz nachdem ich die Säcke verstaut habe, fängt es sintflutartig an zu regnen. Das gibt mir Gelegenheit auch mal eine Stunde lang bei den Hunden zu sitzen, wofür sonst kaum Zeit bleibt. Dang lebt sich mehr und mehr ein, sodass ich ihn schon mal eine Weile unter Aufsicht in den Hausbereich gehen lassen kann. Solange ich in der Nähe bin, lassen die Haushunde ihn in Ruhe. Nachdem der Regen nachgelassen hat, gehe ich säubernd durch alle Bereich und entsorge zudem eine Anzahl von Palmwedeln, die durch den Regenguss heruntergekommen waren. 

Tinka hat sich wieder einwandfrei in meinem Apartment verhalten. Ich füttere sie und verabreiche ihr die abendlichen Medikamente. Ihr Zustand ist weiterhin unverändert. Morgen werde ich sie wieder in die Klinik bringen. Auch Lai ist für eine Nachuntersuchung an der Reihe. Ich hoffe zudem Jenny wieder mitnehmen zu können. Die beiden anderen Nachbarshunde scheinen den Eingriff gut überstanden zu haben. Die Mutter ließ mich überraschenderweise ihre Narbe inspizieren. Ich verabreiche beiden Hunden jedoch noch weiterhin Doxycycline.

Dienstag, 19. September 2023

Ich versorge Tinka am Morgen und bin dann im Wat Pong, um nach dem Hund mit der Rückenwunde zu sehen. Im Wohnbereich der Mönche spreche ich einen Mönch an und führe ihn zu dem Hund. Der Mönch erklärt mir, dass der Hund behandelt werde. Ich werde jedoch in den kommenden Tagen erneut nach dem Hund schauen. Auch Michael wird ein Auge auf den Hund haben. 

Ich bin dann im Shelter. Jutta kommt eine Stunde später und wir arbeiten wieder unsere Routine ab. Jutta bearbeitet die hinteren Bereiche, ich verteile die Medikamente und säubere Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich. Anschließend füttere ich die beiden Hunde der Nachbarn und verabreiche ihnen Doxycycline. Ihre Wunden scheinen normal zu verheilen. Während Jutta die Hunde in den hinteren Bereichen füttert, versorge ich die Hunde in den vorderen Bereichen. 

Ich bin dann kurz zu Hause, kümmere mich um Tinka und bin dann am späten Nachmittag wieder im Shelter. Alle Hunde sind gut versorgt, ich verteile nur die abendlichen Medikamente an Jake und Luna. Wieder zu Hause füttere ich Tinka und verabreiche ihr die abendlichen Medikamente. Ihr Zustand ist unverändert.

Montag, 18. September 2023

Morgens früh versorge ich Tinka und bringe sie nach draußen. Sie ist immer noch sehr geduldig und schläft nachts durch. Ich füttere sie und verabreiche ihr die Medikamente. Dann bin ich im Shelter. Heute ist Pats vorläufig letzter Arbeitstag, bevor sie für gut einen Monat zurück nach Australien reist. 

Nachdem ich die Medikamente an Luna, Kenji und Jake verteilt habe, fahre ich in die Sudarat Klinik und hole die drei Nachbarshunde ab. Wieder am Shelter stelle ich bei Jenny fest, dass ihr Wundverband durchnässt ist und die Wunde geschwollen erscheint. Die anderen beiden Hunde scheinen diese Probleme nicht zu haben. 

Ich nehme Jenny wieder an Bord und zudem Luna, die eine Woche lang einen Druckverband getragen hat, und fahre mit ihnen in die Klinik. Lunas Schwellung ist behoben und sie kann entlassen werden. Jenny allerdings muss nachoperiert werden. Auf Anraten von Dr. Beam solle sie die kommenden drei Tage in der Klinik verbleiben. Luna geht wieder zurück in den Doppeltorbereich. 

Pat hat die Hunde gut versorgt, sodass ich nur noch säubern muss. Tinka hat wieder ohne Probleme den gesamten Tag bei mir im Apartment verbracht. Ich bringe sie nach draußen und ermuntere sie ein paar Schritte zu laufen. Ihre Hinterläufe aber versagen rasch den Dienst und sie klappt zusammen. Immerhin frisst sie normal und scheint nicht unzufrieden zu sein.

Sonntag, 17. September 2023

Tinka hat die Nacht wieder ganz ruhig verbracht. Ich bringe sie nach draußen, wo sie ihr Geschäft erledigt. Ihr Zustand hat sich nicht verändert.

Am Morgen arbeiten Jutta und ich wieder unsere Routine ab. Ich verteile zuerst die Medikamente, säubere danach Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich, und versorge anschließend die Hunde dort mit frischem Wasser. Jutta säubert die hinteren Bereiche, füttert dort und versorgt die Hunde mit frischem Wasser.

Am Nachmittag bittet mich Michael nach einem Hund im Wat Pong zu schauen. Michael hatte festgestellt, dass der Hund eine Rückenwunde aufweist, die er ständig lecke. Nach einigem Suchen finde ich den Hund auf dem weitläufigen Gelände. Ich komme jedoch nicht dicht genug an ihn heran, sodass ich nicht feststellen kann, wie schwerwiegend die Wunde ist. Ich werde versuchen, mit dem Mönch Kontakt aufzunehmen, der sich um die Hunde im Tempel kümmert. Anschließend treffe ich Serge, der mich gebeten hat, nach Hunde in der Nähe des Tempels zu schauen. Serge versorgt in einem Waldstück eine Reihe von Hunden und hat dort einen Mutterhund mit Welpen entdeckt. Er hat dem Hund einen Regenschutz aus Palmwedeln hergerichtet. Die Hündin liegt darunter, aber wir sehen nur einen Welpen bei ihr. Serge möchte, dass die Hunde dort sterilisiert werden, aber es sind halbwilde und somit sehr scheu. Selbst blowdarten wird kaum möglich sein.

Ich bin dann wieder im Shelter und füttere die Hunde im Hausbereich und im Doppeltorbereich. Anschließend gehe ich säubernd durch alle Bereiche und verteile die Medikamente. Kenjis Wunde ist noch nicht ganz verheilt, aber er läuft wieder auf allen Vieren.

Samstag, 16. September 2023

Tinka hat die Nacht wieder ganz ruhig verbracht. Am frühen Morgen nehme ich sie nach draußen und helfe ihr ein paar Schritte zu laufen. Anschließend füttere ich sie und verabreiche ihr die Medikamente. Ihr Zustand gegenüber gestern ist unverändert. 

Jutta kommt und gemeinsam fahren wir zum Shelter und verrichten unsere Routinearbeiten. Ich verteile die Medikamente, säubere Haus und Doppeltorbereich, während Jutta die hinteren Bereiche säubert, Wasser erneuert und die Hunde dort füttert. Ich füttere die Hunde im Hausbereich und im Doppeltorbereich und erneuere dort auch das Wasser. Dang liegt weiterhin im Baderaum und scheint recht zufrieden zu sein. 

Nachdem alle Hunde gut versorgt sind, fahre ich mit Jutta zu ihrem neuen Haus. Ein Mietvertrag wird abgeschlossen und weitere Formalitäten erledigt. Jutta bewohnt jedoch noch ihr Condo in Jomtien und wird erst nach und nach umziehen. 

Tinka hat den Tag problemlos bei mir verbracht. Ich nehme sie mit nach draußen und ermuntere sie wieder einige Schritte zu laufen. Tinka ist ein allerliebster Hund und so habe ich sie gern bei mir. Am Abend füttere ich sie und verabreiche ihr die Medikamente.

Freitag, 15. September 2023

Tinka hat die ganze Nacht sehr ruhig verbracht. Am Morgen füttere ich sie und verabreiche ihr Gabapentin und Vitamin B Komplex, Medikamente, die mir Dr. Beam mitgegeben hatte. Ich bin dann im Shelter, beginne mit der Säuberung und verteile die morgendlichen Medikamente. Pat trifft ein und schafft es, den Mutterhund und den braunen Welpen von nebenan in den Käfig zu bekommen. Ich nehme Jenny, den dritten Welpen zu mir ins Wageninnere und fahre mit den drei Hunden zur Dr. Sudarat Klinik. Sie werden dort sterilisiert werden und drei Tage lang in der Klinik verbleiben. 

Dann bin ich im Wat Amparahm, um für Ba Bät 30 kg Reis und 20 kg Trockenfutter bereitzustellen. Zudem übergebe ich 30 kg Reis und 20 kg Trockenfutter an die Leute, die die Strandhunde versorgen. Bei meinem Strandgang mit den Hunden treffe ich auf Toto und Kofi. Beiden Hunden geht es gut. Auch die Vorhallenhunde sind in guter Verfassung. Deva, die ich bei meinem vergangenen Besuch nicht aufgefunden hatte, sehe ich ebenfalls in der Nähe der Vorhalle. Sie allerdings ist mit Zecken übersät. Ich fahre zur Dr. Sudarat Klinik, hole den Käfig ab und kaufe eine Packung Bravecto. Zurück im Wat verabreiche ich Deva das Medikament. Sie wird die Zecken nach wenigen Stunden los sein. 

Nachdem ich bei Khun Apisit 120 kg Trockenfutter eingekauft habe, bin ich zurück im Apartment, um nach Tinka zu schauen. Sie hat sich nicht von ihrem Platz bewegt. Ich richte sie auf und sie steht einige Sekunden, um sich wieder zu setzen. Ich richte sie erneut auf und ermutige sie einige Schritte zu gehen und das klappt auch. Nun habe ich die Hoffnung, dass sie im Laufe der nächsten Tage bei einigem Training die Schwäche in ihren Hinterläufen überwinden kann. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter und verstaue die sechs Sack Trockenfutter. Kaum habe ich die vorderen Bereiche gesäubert und die abendlichen Medikamente verteilt, fängt es an wie aus Kübeln zu schütten, sodass ich die Hunde allein lassen muss. Sie sind ja gut versorgt und können alle ein trockenes Plätzchen finden. Tinka verabreiche ich ihre Medikamente, nachdem ich sie gefüttert habe. Sie ist ein sehr geduldiger Patient.

Donnerstag, 14. September 2023

Ich bin heute allein mit den Hunden im Shelter und beginne mit der Säuberung des Hauses und der vorderen Bereiche. Anschließend verteile ich die morgendlichen Medikamente. Kenjis Wunden verheilen allmählich, aber ich stelle einen blassen Gaumen an ihm fest und beginne mit einer Doxy/ Ferric Kur. Auch Merlins Wunden verheilen nun. Ich werde ihm dennoch für die kommenden drei Tage weiterhin Clindamycine und Prednisilone verabreichen. 

Am frühen Nachmittag lasse ich die Hunde allein, nachdem ich sämtliche Bereiche gesäubert habe. Zwei Studen später füttere ich die Hunde und verteile die abendlichen Medikamente. Anschließend gehe ich noch einmal säubernd durch alle Bereiche. 

Am frühen Abend bin ich in der Klinik, um nach Tinka zu schauen. Sie kann immer noch nicht stehen oder gehen. Dr. Beam aber meint, dass es besser sei sie zu mir zu nehmen. Gerade als wir fahren wollen, fängt es sintflutartig an zu regnen. Trotz katastrophaler Sichtverhältnisse schaffe es dennoch wohlbehalten im Resort anzukommen. Ich werde Tinka vorerst bei mir behalten, in der Hoffnung, dass sie sich in sicherer Umgebung bald erholen wird.

Mittwoch, 13. September 2023

Pat hat bereits mit der Arbeit begonnen, als ich morgens am Shelter eintreffe. Während Pat die Fütterungen vorbereitet, verteile ich die Medikamente. Dann bin ich mit Darla in der Klinik. Dr. Beam stellt fest, dass die Vernarbung ihrer Wunden abgeschlossen ist und Darla als geheilt entlassen werden kann. Tinka hängt noch am Tropf. Sie liegt ganz geduldig in ihrem Käfig. Dr. Beam teilt mir mit, dass ihr Zustand es zulassen wird, dass ich sie morgen wieder abholen könne. Dr. Beam zeigt mir eine Stichwunde an Tinkas Flanke, die mir zuvor entgangen war. Wir sind nun ziemlich sicher, dass Tinka von einem Skorpion gestochen wurde. 

Zurück im Shelter beginne ich mit der Reinigung, während Pat die Hunde in den hinteren Bereichen füttert. Außer der täglichen Entsorgung des Kots fällt heute zudem die Entsorgung von etlichen Palmwedeln an. Dazu erneuere ich das Trinkwasser für die Hunde in den hinteren Bereichen. Die Hunde in den vorderen Bereichen hat Pat bereits mit frischem Wasser versorgt. 

Dang liegt weiterhin allein im Baderaum. Sie ist recht zufrieden mit ihrer gegenwärtigen Unterkunft und entwickelt sich gut. Die Amputationswunde schließt sich nun allmählich.

Dienstag, 12. September 2023

Jutta kommt zu mir und wir fahren zum Shelter. Während Jutta die hinteren Bereiche säubert, Wasser erneuert und mit der Fütterung dort beginnt, verteile ich die Medikamente, säubere Haus, Hausbereich und Doppeltorbereich. Anschließend füttere ich die Hunde dort. Jutta lässt sich mit einem Bolt Taxi nach Hause fahren und ich gehe nach den Fütterungen noch einmal säubernd durch alle Bereiche. 

Am Nachmittag bin ich in der Klinik, um nach Tinka zu schauen. Sie hängt noch am Tropf, aber es geht ihr bereits wieder besser. Dr. Beam teilt mir mit, dass ich sie vermutlich schon morgen wieder abholen könne.

Montag, 11. September 2023

Heute Vormittag ruft mich Pat an und teilt mir mit, dass sie Tinka sitzend aufgefunden habe und dass sie offensichtlich Mühe habe aufzustehen. Ich habe gestern bereits bemerkt, dass Tinka Mühe hatte eine kleine Einfassung zu überwinden. Ich fahre zum Shelter wo Pat Tinka in eine TVT Einheit geholt hat. Außer, dass Tinka kaum stehen kann, verhält sie sich normal. Sie weist keinerlei äußerliche Wunden auf. Ich fahre mit ihr in die Klinik, wo Dr. Beam sie röntgt, um eine Rückgratverletzung auszuschließen. Der Befund ist negativ. Dr. Ben schließt eine Vergiftung nicht aus, alle anderen Hunde im Doppeltorbereich allerdings weisen keinerlei Symptome auf. Möglicherweise ist Tinka von einem Skorpion gebissen worden. Tinka wird an den Tropf gehängt und medikamentös versorgt. Sie solle für drei Tage zur Beobachtung in der Klinik bleiben. 

Zurück im Shelter ist Pat noch bei der Fütterung und ich mache mich an die Säuberungen, nachdem ich die Medikamente verteilt habe. Dang bleibt weiterhin im Baderaum. Die Tür zum Behandlungsraum bleibt wieder offen, sodass sich die Hausbereichshunde dort als auch im Ruheraum aufhalten können.

Sonntag, 10. September 2023

Jutta kommt heute zu mir und wir fahren gemeinsam zum Shelter. Ich verteile die morgendlichen Medikamente und säubere danach den Hausbereich und den Doppeltorbereich. Während Jutta mit der Säuberung und der Fütterung in den hinteren Bereichen beschäftigt ist, reinige ich das Haus. Anschließend füttere ich die Hunde im Hausbereich und im Doppeltorbereich. 
 
Am Nachmittag bin ich wieder im Shelter, reinige erneut und verteile die abendlichen Medikamente. Dang hat sich im Baderaum eingerichtet. Es zieht ihn zwar nach draußen, nachdem er so lange eingesperrt war, aber bis zur nächsten Untersuchung muss er noch in dem geräumigen Raum ausharren.

Samstag, 9. September 2023

Frühmorgens bin ich mit dem Scooter im Shelter, säubere Haus und die vorderen Bereiche und verteile die morgendlichen Medikamente. Mit einem Bolt Taxi bin ich dann bei Khun Yao in seiner Werkstatt und hole den reparierten Pick-up ab. Anschließend hole ich Jutta in Najomtien ab und gemeinsam fahren wir zu Khun Apisit und kaufen 240 kg Trockenfutter. 

Während ich die Futtersäcke verstaue, beginnt Jutta mit der Säuberung. Ich nehme Darla und Luna an Bord und fahre mit ihnen in die Klinik. Die Nähte an Darlas enormer Wunde haben gehalten. Sie kann ohne Verband vorläufig entlassen werden. An Luna hatte ich gestern eine beträchtliche Schwellung an ihrer linken Schulter ausgemacht. Die Schwellung wird punktiert und es wird eine größere Menge Blut entnommen. Luna wird ein Pressverband angelegt. Für eine weitere Untersuchung muss sie in einer Woche wieder vorgestellt werden. Sie soll fünf Tage lang mit Prednisilon behandelt werden. Ihre Doxycycline-Behandlung wird fortgesetzt. 

Dang ist nun auch so weit, dass ich ihn wieder mitnehmen kann. Luna und Darla gehen in ihre Bereiche zurück und Dang bringe ich erstmal im Baderaum unter. Ich möchte ihn einige Tage unter Beobachtung halten. Jutta hat alle Bereiche gesäubert und die Hunde in den hinteren Bereichen gefüttert. Ich füttere die Hunde im Hausbereich und verteile dann die abendlichen Medikamente. Merlin erhält weiterhin Clindamycine und Prednisilone.

Freitag, 8. September 2023

Ich bin wieder frühmorgens mit dem Scooter im Shelter und beginne mit den Säuberungen. Claudia und Martin treffen ein. Sie bringen drei Sack Futter mit, die wir gestern Nachmittag noch besorgt hatten. Ein Sack geht zu Gop. Martin tauscht den angebissenen Wasserhahn im Bereich der großen Sala aus und bringt einen Schlauch an. Claudia, die mir in letzter Zeit tatkräftig geholfen hatte, wird für sechs Wochen nach Deutschland reisen. 

Pat trifft ein und mit ihr kommt Dorothea. Ich verteile die Medikamente und Pat beginnt mit der Fütterung. Mona, deren Wunde verheilt ist, geht zu Zola in den Pat Bereich. Da mir das Doxycycline ausgegangen ist, hatte ich Josie gebeten mir eine Anzahl Tabletten zu geben. 

Am Nachmittag hole ich sie bei Khun Apisit ab und bin dann anschließend bei Khun Yao in der Werkstatt. Der teilt mir mit, ich könne den Pick-up morgen früh abholen. Am frühen Abend erhalte ich mehrere gebrauchte Käfige, die mir Rainer freundlicherweise zur Verfügung stellt und zum Shelter anliefern lässt.

Donnerstag, 7. September 2023

Ich bin morgens früh im Shelter und beginne mit der Säuberung. Claudia und Jutta treffen ein und gemeinsam arbeiten wir unsere Routine ab. Claudia und Jutta füttern die Hunde. Am Nachmittag bin ich noch einmal im Shelter, verteile Medikamente und gehe erneut säubernd durch alle Bereiche.

Mittwoch, 6. September 2023

Ich bin heute Morgen wieder mit dem Scooter im Shelter. Pat hat mit den Arbeiten bereits begonnen. Während ich die Medikamente verteile, säubert Pat das Haus und beginnt danach mit der Fütterung. Ich säubere die Außenbereiche, entsorge den Kot und Palmwedel. Solange ich den Pick-up nicht zur Verfügung habe, bleibt Dang in der Klinik. Darla ist zurück in ihrem Bereich, in dem sie sich wohler fühlt als im Doppeltorbereich. Mona lasse ich vorerst noch dort. Da die Hunde gut versorgt sind, erspare ich mir heute die nachmittägliche Fahrt zum Shelter.

Dienstag, 5. September 2023

Claudia und Jutta arbeiten bereits im Shelter, als ich mit dem Scooter dort ankomme. Ich verteile die Medikamente und gemeinsam arbeiten wir die Routine ab. Nach der Fütterung säubere ich die Bereiche und fülle in einigen Bereichen das Trinkwasser nach. Am Nachmittag bin ich wieder in der Werkstatt. Es müssen etliche Teile am Pick-up ersetzt werden, die jedoch erst morgen besorgt werden können. 

Montag, 4. September 2023

Ich bin frühmorgens mit dem Scooter im Shelter und beginne mit der Säuberung. Pat trifft ein und übernimmt. Ich verteile noch die morgendlichen Medikamente und bin dann in der Werkstatt. Ich frage Khun Yao, ob er mir einen preisgünstigen Pick-up für die kommenden Tage anbieten könne, aber er hat nur einen, den ich mir momentan nicht leisten kann. Wir vereinbaren, dass Khun Yao den Pick-up zunächst fahrtüchtig macht und dass die Blechschäden später angegangen werden. Wenn keine unerwarteten Probleme auftreten, könne ich den Wagen übermorgen abholen. 

Pat hat bis zum frühen Nachmittag das Haus gereinigt und die Hunde gefüttert. Ich säubere die Bereiche und verteile anschließend die abendlichen Medikamente. Merlins Behandlung muss warten, bis ich den Pick-up wieder zur Verfügung habe. Ich setze seine Medikamentierung fort.

Sonntag, 3. September 2023

Ich bin morgens früh im Shelter und beginne mit der Säuberung des Hause. Kurze Zeit später trifft Claudia mit Jutta ein. Während sie übernehmen, verteile ich die morgendlichen Medikamente und bringe dann den Pick-up in die Werkstatt zu Khun Yao. Der sieht sich den Schaden an und beginnt mit den Reparaturarbeiten. 

Ich lasse mich mit einem Bolt Taxi zu mir nach Hause fahren und bin dann mit dem Scooter im Shelter. Claudia und Jutta haben bereits die Bereiche gesäubert, die Hunde gefüttert und das Wasser erneuert. Ich gehe noch einmal säubernd durch alle Bereiche, entsorge Kot und Palmwedel und verteile die abendlichen Medikamente. 

Meine Hoffnung, dass sich Merlins Bisswunden mit der Verabreichung von Clindamycine und Prednisilone schließen würden, haben sich nicht erfüllt. Ich hoffe, ich kann ihn morgen früh mithilfe von Pat in die Klinik bringen. Mona und Darla, die beide noch einen Kragen tragen, sind von den Doppeltorhunden akzeptiert worden. Ich hoffe, dass der Pick-up so schnell wie möglich repariert werden kann, denn ich brauche ihn dringend für Klinikfahrten.

Samstag, 2. September 2023

Morgens früh kommt Chang Wai mit seiner Helferin und repariert zunächst defekte Zäune und Türen und legt anschließend Wasserleitungen im Bereich von Kenj, von Zola, im Bereich der großen Sala und im Dodger-Bereich. Während der Arbeiten säubere ich die Bereiche. 

In der Mittagspause bin ich kurz zu Hause und habe auf der Rückfahrt zum Shelter ein alptraumhaftes Erlebnis. In einem Moment der Unkonzentriertheit fahre ich auf einen vor mir bremsenden Mercedes auf. Glücklicherweise entsteht nur Blechschaden, aber der ist schlimm genug. Beide Fahrzeuge sind noch fahrbereit und so fahren wir auf Vorschlag des Geschädigten in ein naheliegendes Restaurant. Eine Stunde später erscheint der Versicherungsvertreter des Geschädigten und nimmt den Schaden auf. Anschließend ist er bei mir und wir vervollständigen die Formalitäten. 

Mit dem Scooter bin ich dann wieder im Shelter. Chang Wai hat die Arbeiten fast beendet. Ich füttere die Hunde, fülle frisches Wasser auf und verteile die abendlichen Medikamente. Mona und Darla scheinen sich mit den Hunden im Doppeltorbereich zu vertragen und so lasse ich die Türen der TVT Station offen.

Freitag, 1. September 2023

Am frühen Morgen hole ich Dang ab, um ihn zum Verbandswechsel in die Klinik zu bringen. Allerdings stelle ich fest, dass der Verband nicht mehr an seinem Platze ist. Dr. Beam ist besorgt, dass Dang, wie schon einmal zuvor in der Klinik, den Verband gefressen hat. Ich lasse Dang vorerst in der Klinik, damit eine eingehende Untersuchung Klarheit bringen kann. 

Darla kann ich wieder mitnehmen; ich bringe sie in der hinteren Einheit der TVT Station unter. Während Pat füttert, verteile ich die morgendlichen Medikamente und säubere anschließend die vorderen Bereiche. 

Ich bin dann bei den Tempelhunden in Baan Amphur. 30 kg Reis gehen an Ba Bät und weitere 30 kg gebe ich den Leuten, die die Strandhunde füttern. Außer den Strandhunden sehe ich auch Kofi und Toto. Deva allerdings vermisse ich trotz eingehender Suche. 

Am Nachmittag bin ich wieder in der Klinik. Dr. Beam zeigt mir die Röntgenbilder von Dangs Verdauungstrakt. Der Verbandsmull ist klar sichtbar. Wir hoffen, dass Dang sich des Materials auf natürliche Weise entledigen kann. Um ihn jedoch observieren zu können, bleibt er vorerst in der Klinik. Wieder im Shelter säubere ich sämtliche Bereiche und verteile danach die abendlichen Medikamente.