Dienstag, 19. November 2019

Nachdem ich meine morgendlichen Arbeiten erledigt habe, kommt Pat mit Kofi, der im Shelter bleibt und wir fahren mit Oscar, Venus, Sita, Toto, Paco, Shana, Nelson und Rosie für einen Bluttest zur zweiten Klinik von Dr. Oi in der Dr. Beam arbeitet. Alle Welpen haben eine fünfwöchige Doxy/Ferric Kur durchlaufen und wir wollen feststellen, ob eine weitere Behandlung notwendig ist. Pat nimmt Nelson, Shana und Rosie wieder mit zu sich und ich liefere die übrigen Welpen im Shelter ab. 

Anschließend fahre ich mit Nuri zu Dr. Beam um festzustellen ob der Anbruch abheilt. Leider ist das nicht der Fall. Die Röntgenaufnahme ergibt, dass sich die Anbruchstelle nicht geschlossen hat. Eventuell muss eine Operation ins Auge gefasst werden. Ich werde Nuri morgen Dr. Oi vorstellen.

Montag, 18. November 2019

Pat kommt heute Morgen mit Shana, Rosie, Nelson und zwei Eimern Reisfutter. Während sie die Welpen im Doppeltorbereich füttert, füttere ich die übrigen Hunde separat im Hausbereich und im Salabereich mit Trockenfutter. Anschließend bekommen auch sie noch Reisfutter. 

Pat lässt heute die drei Welpen im Shelter und nimmt dafür Kofi für einen Tag zu sich. Morgen sind wir für den frühen Nachmittag verabredet, um alle neun Welpen testen zu lassen. 

Am späten Nachmittag bin ich wieder im Shelter. Rosie, Nelson und Shana haben den Nachmittag im Salabereich verbracht. Rosie macht wieder Freund mit allen Hunden und genießt offensichtlich die Zeit im Shelter. Shana und Nelson sind nicht so begeistert und halten sich zurück. Schwierigkeiten mit den übrigen Hunden aber gibt es nicht. Als ich für die Nacht gehe, ziehen die drei den Hausbereich vor. Talo und Tara müssen wie jede Nacht in den Salabereich, die übrigen Hunde können wählen in welchem Bereich sie schlafen wollen.

Sonntag, 17. November 2019

Heute Morgen kommt ein Mann vorbei, der mich offenbar kennt und der mir seinen Tata verhökern möchte. Ich lehne dankend ab und frage ihn stattdessen, ob er jemanden kenne, der stundenweise im Shelter arbeiten würde. Der Mann hat offensichtlich Mitgefühl mit dem Farang und teilt mir mit einem entwaffnendem Lächeln mit, dass die Leute in der Umgebung des Shelters an schwerer, schmutziger Arbeit nicht interessiert seien. Außerdem hätten viele Angst vor Hunden. Also mache ich mich wieder an meine Kärrnerarbeit und hoffe, dass wenigstens der Mann, der das Gras geschnitten hat, sich noch einmal erbarmt.  

Nuri, Maggie und Talo, die kürzlich Bissverletzungen davongetragen haben, laufen wieder rund. Nun stelle ich aber bei Amal eine Schwellung an seiner Flanke fest. Amal ist der einzige Hund, der mir ständig ausweicht, wenn ich mich ihm nähere. Er nimmt zwar das angebotene Carprofen, aber ich möchte ihn doch kommende Woche untersuchen lassen. Ich muss dazu mal eine günstige Gelegenheit abpassen, um ihn mir greifen zu können. Nach der Medikamentenvergabe verabreiche den Hunden Fischöl. Den meisten kann ich es mithilfe einer Syringe ins Maul spritzen, einige andere schlecken es von einem dargereichten Teller ab. Nur wenige vermeiden es völlig. 

Am Spätnachmittag gibt es wieder Ferric. Normalweise verabreiche ich es noch einige weitere Tage lang nach Beendigung der Doxykur. Auf Doxy sind zurzeit nun nur noch die Welpen, Bum, Alex und Rocco.

Samstag, 16. November 2019

Ich schaue heute Morgen wieder nach den Buschwelpen; sie bleiben jedoch verschwunden. Die Mutter ist aber wieder da und ein Stückchen weiter sehe ich in der Entfernung zwei Welpen, allerdings nicht die, die ich vermisse. Die zwei Welpen sind sehr scheu und verschwinden schnell im hohen Gras als ich mich ihnen nähere. 

Im Shelter säubere ich und verteile Medikamente. Kenji und Talo hauen sich mal wieder und da sie sich nicht trennen, haue ich so lange mit dem Kehrblech auf Talo ein bis er Kenji loslässt und das Kehrblech in seine Einzelteile zerlegt ist. Kenji bleibt unverletzt aber Talo hat sich eine Bisswunde am rechten Vorderlauf zugezogen, die allerdings nicht besorgniserregend ist. Vielleicht legt er sich nun nicht mehr so dreist mit Kenji an. 

Pat kommt mit zwei Eimern Reisfutter. Die Welpen und Zaza werden von ihr im Doppeltorbereich gefüttert. Nachdem die Welpen satt sind, öffne ich das Tor und die Meute stürzt sich auf die Reste. Anschließend füttere ich die Hunde mit Trockenfutter und separiere die Hunde wieder, nachdem wir alles gesäubert und zusammengeräumt haben. Am Spätnachmittag bin ich erneut im Shelter und verrichte meine abendlichen Arbeiten.

Freitag, 15. November 2019

Ich schaue heute Morgen nach den Buschwelpen, finde jedoch keinen mehr. Erst waren es fünf, dann noch vier, zuletzt noch zwei und nun sind alle weg. Auch die Mutter kann ich nicht entdecken. Im Shelter ist erstmal wieder Säuberung der Bereiche angesagt, dann verteile ich die Medikamente und danach erneuere ich das Wasser. 

Am frühen Nachmittag fahre ich bei Naree vorbei und gebe ihr Ferric. Danach fahre ich in die Stadt  und hole mir 200 kg Trockenfutter bei Khun Apisit. Zurück im Shelter verstaue ich die Säcke, mache eine erneute Säuberungsrunde und verteile dann die Medikamente.

Donnerstag, 14. November 2019

Nach der morgendlichen Säuberung aller Bereiche füttere ich die Hunde jeweils im Hausbereich und im Salabereich. Damit auch alle etwas abkriegen, dann auch noch die Welpen und die, die immer etwas zu kurz kommen, separat im großen Kennel und im Behandlungsraum. Anschließend ist Medikamentenvergabe.  

Maggie hat sich von der Bissverletzung gut erholt und prügelt sich schon wieder. Normalerweise sehe ich solch ein Verhalten nicht gern, aber in diesem Falle freut es mich. Kofi hat eine dieser Schwellungen entwickelt, die häufig auftreten und harmlos sind. Ich behandle sie mit Carprofen und wenn die Hunde sich das gefallen lassen, massiere ich die Stellen mit einem heißen Tuch. Bum ist weiterhin erstaunlich lebendig und frisst gut. Nuri kann schon wieder recht gut laufen. Sie ist ja jung und so verheilen Anbrüche recht schnell. 

Am Nachmittag bin ich im Tempel. Ich kaufe Reis für Ba Bät und verteile Fischöl an Nero und Sushi auf dem Markt und an die Vorhallen- und die Strandhunde. Anschließend machen wir unseren Strandgang. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter. Ich säubere noch einmal und lasse alle Hunde zusammenkommen. Anschließend verteile ich die Medikamente. Bonnie und Maggie haben ihre Doxy/Ferric Behandlung beendet.

Mittwoch, 13. November 2019

Ich schaue heute Morgen zuerst nach Naree und gebe ihr Ferric. Der Verband hält noch und der Kragen ist auch noch dran. Dann bin ich bei Jack und Blacky und bei den Welpen. Leider sehe ich nur noch zwei von ihnen. Ich suche nach den anderen, aber sie bleiben verschwunden. Die Mutter ist noch in der Nähe. 

Pat kommt mit Rosie, Shana und Nelson, die nun auch schon schön gewachsen sind. Die drei freuen sich offensichtlich immer wenn sie auf die Shelterhunde treffen und wollen ganicht mehr gehen. Sie werden jedoch noch in Pats Obhut bleiben bis sie Angang Dezember wieder für ein paar Wochen in Australien sein wird. 

Pat bleibt und ich fahre mit Nuri und Maggie zu Dr. Oi wo die beiden neu versorgt werden. Kaum ist Maggie wieder unter den Hunden wird sie erneut gebissen, dieses Mal in den Vorderlauf. Ich kühle die Wunde und lasse Maggie im Behandlungsraum. Am Abend gebe ich Maggie Carprofen und denke, dass die Wunde recht schnell verheilen wird. 

Kenzo werden weiterhin morgens und abends Augentropfen verabreicht. Er kann sich wieder orientieren, wenn auch seine Sehfähigkeit eingeschränkt ist. Bum geht es weiterhin recht gut. Alle Welpen haben nun bereits eine einmonatige Doxy/Ferric Behandlung durchlaufen. Wir setzen jedoch die Behandlung bis in die kommende Woche fort. Dann werden alle Welpen getestet.

Dienstag, 12. November 2019

Kofis Testresultat weist keine Blutparasiten mehr auf, er ist jedoch immer noch leicht anämisch und muss weiter behandelt werden. Roccos Resultat ist recht zufriedenstellend, nur die Anzahl der Blutplättchen ist zu gering. Er wird einer einmonatigen Doxy/Ferric Behandlung unterzogen. 

Heute Morgen füttere ich die Welpen nicht separat. Sie sind nun schon fast sechs Monate alt, kennen die Abläufe und sollen sich allmählich am Überlebenstraining beteiligen. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Die Zeit vor dem Einbruch der Dunkelheit ist immer die schönste des Tages. Während ich noch einmal durch alle Bereiche gehe und säubere, sind alle Tore offen und viele Hunde spielen ausgelassen miteinander. Besonders freut mich immer wenn ich sehe, dass sich neue Kombinationen ergeben oder dass Hunde, die zuvor zurückhaltend waren, von der Energie der anderen mitgerissen werden. Im Grunde kommen alle recht gut miteinander aus und es gibt auch keine Rivalitäten zwischen den Hausbereichhunden und den Salahunden. Das bedeutet jedoch nicht, dass aus Spiel innerhalb von Sekunden Ernst werden kann oder dass es keine Animositäten unter einzelnen Hunden gibt. Meine Aufgabe ist es etwaige Konflikte sofort im Keim zu ersticken.

Montag, 11. November 2019

Heute Morgen halte ich auf dem Wege zum Shelter bei Blacky und Jack und den vier Welpen. Ihre Mutter liegt in der Nähe. Den Welpen geht es soweit ganz gut, ich muss sie aber im Auge behalten. Der Kontakt zu ihnen ist zudem wichtig um sie später impfen und sterilisieren zu können. 

Khun Vut kommt und repariert die Tür im hintersten Bereich, die aus den Angeln geraten ist. Kurz danach kommt Pat mit zwei Eimern Reisfutter. Ich beende die Säuberung aller Bereiche. Nachdem Pat gefahren ist, lade ich Rocco, Kofi, Nuri, Alex und Maggie ein und bringe sie zu Dr. Oi. Rocco muss sich einem Routinebluttest unterziehen, Kofi wird ebenfalls Blut abgenommen, da er mittlerweile eine Doxy/Ferric Behandlung durchlaufen hat. Nuris Bruch wird untersucht und die Bisswunde neu verbunden. Nuri setzt das verletzte Bein schon wieder auf.

Die Wunde von Alex verheilt gut; sie muss nur noch weiterhin mit Betadine behandelt werden. Maggie ist ebenfalls gebissen worden. Die Wunde an ihrem rechten Hinterlauf wird versorgt. Da Narees Wunde ebenfalls heute versorgt werden muss, das Auto aber schon voll war, fahre ich mit ihr ebenfalls zu Dr. Oi, nachdem ich die fünf versorgten Hunde wieder im Shelter abgeliefert habe. Narees Wunde verheilt gut muss jedoch weiter versorgt werden.

Sonntag, 10. November 2019

Der Trockenfuttervorrat ist zur Neige gegangen und deswegen muss ich heute Morgen zunächst für Nachschub sorgen. Ich bin deshalb etwas später im Shelter, aber es ist alles in Ordnung. Bum geht es weiterhin recht gut. Ich mache mich an die Säuberungsarbeiten im Hausbereich und öffne dann das Tor zum Salabereich. Die Trennung der Hunde klappt mittlerweile ganz gut und selbst Talo weiß nun, dass er in den Salabereich muss, wenn ich gehe. Ich füttere die Hunde und säubere danach die hinteren Bereiche. Dort halten sich normalerweise nur Simba, Max und Buffy auf. Wenn ich jedoch dort arbeite, kommen viele andere Hunde mit mir und toben in dem weiträumigen hintersten Bereich herum.

Samstag, 9. November 2019

Ich bin heute Morgen wieder als Erstes bei Naree und verabreiche ihr Ferric und auch Carprofen wie schon die vergangenen zwei Tage zuvor. Dann schaue ich auf dem Weg zum Shelter nach Blacky und Jack mit denen ich mich angefreundet habe. Anschließend bin ich bei den Welpen von denen ich nur noch vier sehe. Sie kommen aus dem Busch hervor als sie meine Stimme hören. 

Im Shelter säubere ich den Hausbereich und öffne dann das Tor zum Salabereich. Danach ist Medikamentenvergabe. Pat kommt und bringt einen Eimer Reisfutter mit. Heute lässt sie Rosie, Shana und Nelson zu Hause. Die Welpen fühlen sich offensichtlich wohl bei ihr. Die Shelterwelpen werden im Doppeltorbereich gefüttert und dann lasse ich die großen Hunde hinein, die sich auf die Bleche stürzen. Einen Teil des Reisfutters kann ich noch für die Salahunde retten. Pat macht sich an die Zeckenpflege und ich mich an den Rest der Säuberungsarbeiten. 

Am Nachmittag bin ich in der Silverlake Klinik. Ich habe mich dort mit Katharina verabredet. Wir laden die vier Hunde ein und bringen sie zu Katharinas Haus. Katharina hat vorgeschlagen sie so lange bei sich und ihrer Familie zu aufzunehmen bis die Loy Kratong Feierlichkeiten am Reservoir beendet sind. 

Ich fahre zum Shelter und verabreiche die abendlichen Medikamente. Bum und Nuri geht es vergleichsweise gut. Insbesondere freut mich, dass Bum gut frisst. Seine katastrophalen Blutwerte merkt man ihm kaum an.

Freitag, 8. November 2019

Talo läuft wieder einigermaßen rund, aber Nuris Bissverletzung schwillt nicht ab. Nachdem ich die notwendigen Arbeiten erledigt habe, fahre ich mit ihr zu Dr. Oi. Eine Röntgenaufnahme ergibt einen Knochenanbruch. Nuris Vorderlauf wird bandagiert. Es ist zu hoffen, dass der Bruch wieder problemlos zusammenwächst. Ich schaue nach Bum. Er hat gefressen und hängt noch am Tropf. Ich bringe Nuri zurück und stecke sie in einen Käfig, da sie sich nicht so viel bewegen soll. 

Dann fahre ich in die Stadt, um Futter zu kaufen. Leider ist meine Standardsorte ausverkauft und so muss ich mit einer Notration vorlieb nehmen. Ich fahre zurück zur Dr. Oi Klinik. Bums Bluttest sieht nicht ermutigend aus. Die roten Blutwerte sind im Keller und die weißen Blutwerte viel zu hoch. Das bedeutet, dass Bum mit einer Infektion zu kämpfen hat. Zudem ist seine Leber angegriffen. Ich kann Bum aber mit zum Shelter nehmen und beginne morgen eine erneute Doxy Kur mit ihm. Dazu erhält er für zehn Tage eine Leberbehandlung. Ich füttere die Hunde bei schon einbrechender Dunkelheit und verabreiche danach die abendlichen Medikamente. Bum sperre ich sicherheitshalber in einen geräumigen Käfig.

Donnerstag, 7. November 2019

Ich bin heute Morgen wieder als Erstes bei Naree. Dr. Oi hat ihr Carprofen verordnet, das ich ihr in Hähnchenfleisch verpackt reiche. Zudem gebe ich ihr Ferric. Im Shelter säubere ich zuerst den Hausbereich und öffne dann das Tor zum Salabereich. Leider muss ich feststellen, dass sich Talo und Nuri wohl gebissen haben, denn beide humpeln. Ich gebe ihnen ebenfalls Carprofen. Danach ist die Medikamentenvergabe auch für die anderen Hunde dran. Anschließend säubere ich die restlichen Außenbereiche und schließlich das Haus. Danach füttere ich die Welpen. 

Ich stelle fest, dass Bum recht apathisch ist und untersuche seinen Gaumen. Der sieht sehr blass aus. Ich fahre mit Bum zu Dr. Oi, die ihm eine Doxycycline Injektion verabreicht und an den Tropf hängt. Bum bleibt die Nacht über in der Klinik. Bum hatte seine Doxy/Ferric Behandlung im April beendet und ist im Mai mit gutem Ergebnis getestet worden. Morgen wird sein neues Testergebnis vorliegen. Am frühen Abend bin ich wieder in Shelter, verrichte meine Arbeiten und verabreiche Medikamente.

Mittwoch, 6. November 2019

Ich halte am Morgen bei Naree und verabreiche ihr Ferric, was ich gestern versäumt hatte. Naree ist heute wieder dran mit Verbandswechsel. Der alte Verband ist noch an Ort und Stelle. Ein paar hundert Meter weiter in Richtung Shelter halte ich häufig bei Hunden am Straßenrand. Es ist ein Rüde und eine Hündin. Beide Hunde vertrauen mir mittlerweile und ich habe vor die Hündin sterilisieren zu lassen. Heute Morgen höre ich plötzlich Welpen fiepen und finde fünf von ihnen auf der anderen Straßenseite im Busch. Ich hatte zuvor schon eine milchgebende Hündin dort gesehen, die allerdings sehr scheu ist. 

Lek kommt vorbei. Sie hat ja hundert Meter entfernt von meinem Platz ebenfalls ein Shelter. Lek bringt Futter für alle Hunde mit und zeigt mir eine andere Hündin, die ebenfalls fünf Welpen zur Welt gebracht hat. Die sind jedoch schon entwöhnt. Während die Hündin sehr zutraulich ist, sind ihre Welpen allerdings sehr scheu. Lek hat die Hündin bereits sterilisieren lassen. Lek teilt mir mit, dass auch die Hündin, mit der ich mich angefreundet habe, bereits sterilisiert ist. Vielleicht können wir noch etwas für die anderen Hunde tun. 

Im Shelter ist Säuberung angesagt und dann kommt auch schon Pat mit Shana und einem Eimer Reisfutter. Pat füttert die Welpen im Doppeltorbereich und ich die anderen Hunde im Haus- und im Salabereich. Während Pat bei den Hunden bleibt, fahre ich mit Alex und Kenzo zu Naree und gemeinsam fahren wir zu Dr. Oi. Kenzos Augenproblematik hat sich ein wenig entspannt. Es scheint, dass die Behandlung einen Teil seiner Sehfähigkeit zurückgeholt hat. Naree und Alex werden neu verbunden. Ich setze Naree wieder an ihrem Platz ab und bin dann mit Alex und Kenzo wieder im Shelter. Alex ist wie ausgewechselt seitdem er im Haus ist. Es scheint ihm dort besser zu gefallen als im Salabereich. Nachdem seine Wunde ausgeheilt ist, kann er dann auch im Haus bleiben, wenn er das so will. 

Seitdem ich die Hunde, über Nacht und solange ich nicht im Shelter bin, zwischen Haus- und Salabereich aufteile, treten Reibereien seltener auf. Die Trennung ist nicht strikt für alle Hunde. Manche können sich in beiden Bereichen aufhalten, manche allerdings trenne ich konsequent voneinander. So sind Talo und Tara immer im Salabereich. Sie sind die größten Hunde und können schon mal störend wirken. Neuerdings halten sich auch die Welpen gerne im Salabereich auf und es gibt damit keine Probleme. Die Hunde im Haus haben nun mehr Platz und das trägt ebenfalls zur Entspannung bei. Nun muss ich Kenji nicht immer wegsperren, wenn ich abwesend bin. Er und Talo giften sich ja stets an, sobald sie sich nahe kommen. 

Am Nachmittag treffe ich Katharina in Pong und wir laden die vier Hunde ein, was problemlos abläuft. Alle vier sind wirklich goldig. Ich nehme drei in Boxen an Bord und Katharina folgt mir mit dem Vierten. Nachdem wir die Hunde bei Dr. Kwanchai abgegeben haben, fahre ich zu den Tempelhunden. Ich versorge sie mit Trockenfutter und frischem Wasser und dann machen wir unseren Strandgang. Am frühen Abend bin ich dann wieder im Shelter und verrichte meine abendliche Arbeit.

Dienstag, 5. November 2019

Alex scheint sich recht gut im Haus eingelebt zu haben. Die Haushunde akzeptieren ihn, sodass er vom großen Kennel in einen der Käfige hin und herwechseln kann. Der Kragen ist noch dran und auch das Wundpflaster. 
 
Khun Vut kommt am Vormittag und beendet die Arbeiten an den beiden Abflüssen im hinteren Bereich und im kleinen Bereich. Ich verrichte derweil meine Arbeiten und verteile Medikamente. Elly und Mee haben ihre Doxykur beendet. Ich füttere die Welpen und stelle dabei fest, dass Paco recht still ist und keinen großen Appetit hat. Sofort denke ich an Kofis Babesia Infektion und fahre mit Paco zu Dr. Oi, wo ihm Blut abgenommen wird. Am Abend bin ich erleichtert als Dr. Oi Entwarnung gibt. Es sind keine Blutparasiten festgestellt worden; Paco ist nur leicht anämisch und muss weiter behandelt werden. 
 
Nachdem ich die abendlichen Medikamente im Shelter verteilt habe, fahre ich noch bei Naree vorbei und verabreiche ihr Ferric. Naree ist wie stets gut drauf und der Verband hält noch.

Montag, 4. November 2019

Alex hat sich gut mit den Hunden im großen Kennel vertragen, sich jedoch ein Loch in den Verband gebissen und die Wunde geleckt, was ihr garnicht gutgetan hat. Khun Suan lässt sich wieder nicht blicken. Ich muss davon ausgehen, dass er über Nacht reich geworden ist. Dafür aber kommt Khun Vut mit Helfern. An den tiefsten Stellen im hinteren Bereich haben die starken Regenfälle den Zaun unterspült. Ich habe die Stellen notdürftig abgedichtet und Khun Vut baut nun dort jeweils ein Auffangbecken mit Abfluss nach draußen. 

Ich mache mich derweil wieder an meine Arbeiten und verteile auch Fischöl, mit dem ich so guten Erfolg habe. Pat kommt am Vormittag mit einem Eimer Reisfutter. Um den Behandlungsraum einigermaßen sauberzuhalten, werden die Welpen nun im Doppeltorbereich gefüttert. Nachdem die Welpen satt sind, öffne ich das Tor und die Reste verschlingen die großen Hunde. Anschließend füttere ich sie mit Trockenfutter. Danach reinige ich die Wasserschüsseln und fülle sie. Bevor ich mit Alex zu Dr. Oi fahre, mache ich noch eine Säuberungsrunde. Alex wird neu verbunden und bekommt nun einen kleineren Kragen. Im Shelter stecke ich ihn in einen der Käfige. 

Am Nachmittag treffe ich Katharina. Sie füttert seit einigen Wochen vier Hunde in Pong und möchte sie sterilisieren lassen. Wir schauen uns die Hunde zusammen an. Alle vier sind sehr zutraulich und so hoffen wir sie in zwei Tagen zu Dr. Kwanchai bringen zu können. 

Bis zum Abend hat Alex Kragen und Wundverband freundlicherweise unberührt gelassen. Ich lasse Alex heraus und er geht danach von selbst wieder in den Käfig. Vielleicht haben wir ja nun eine Lösung des Problems gefunden.

Sonntag, 3. November 2019

Ich sehe morgens, dass sich Alex seines Kragens und seiner Wundversorgung entledigt hat. Ich lasse ihn aus dem Kennel, schaue aber, dass er im Hausbereich bleibt. Khun Suan lässt sich nicht blicken und so mache ich mich an die gewohnten Arbeiten, die jeweils einige Stunden in Anspruch nehmen. Nebenbei habe ich immer ein wenig Zeit mich um die Hunde zu kümmern, die mich bei der Arbeit begleiten. 

Kofi, Paco, Venus, Sita, Oscar und Toto entwickeln sich prächtig und sind schon kräftig gewachsen. Sie genießen ihr junges Leben und auch die großen Hunde sind momentan recht ausgeglichen. Kleinere Reibereien gibt es immer, aber das ist bei so vielen Hunden normal. 

Am Nachmittag bin ich mit Alex bei Dr. Oi. Wir versuchen es mit einem neuen Kragen und einem Strechverband über dem Wunddressing. Ich stecke Alex in den großen Kennel. Die Stammbesatzung akzeptiert ihn dort. Am Spätnachmittag beginnt es heftig zu regnen, sodass ich erst später am Abend bei den Hunden sein kann. Alex hat sich schon wieder seines Kragens entledigt, der Verband jedoch hält noch. Ich verteile die Medikamente.

Samstag, 2. November 2019

Khun Suan meldet sich heute mal telefonisch ab. Ich fahre morgens bei Naree vorbei und stelle fest, dass sie sich ihres Verbandes halb entledigt hat. Im Shelter mache ich mich an meine Routinearbeiten. Immerhin ist das Zusammenkratzen des Kots nicht mehr ganz so mühsam seit das Gras gemäht ist, aber dauert doch immer seine Zeit. Nach der Säuberung füttere ich zunächst die Welpen im Doppeltorbereich und danach zuerst die Hunde im Hausbereich und zum Schluss die Hunde im Salabereich. Einige Hunde bekommen ihr Futter in den Käfigen und den Kennels. Mit der getrennten Fütterung vermeide ich die größten Hauereien und alle bekommen etwas ab. 

Nachdem ich die morgendlichen Medikamente verteilt habe, nehme ich Alex an Bord. Alex hockt häufig unter dem großen Sala und heute Morgen sehe ich bei der Vergabe von Doxy, dass er ein Loch im Hinterteil hat, das behandelt werden muss. Er ist vermutlich vor einigen Tagen bei irgendeiner Rauferei gebissen worden und ich habe seine Wunde nicht bemerkt. Mit Alex fahre ich zu Naree und mit beiden zu Dr. Oi. Naree wird neu verbunden und aus Alex' Wunde heraus fischt Dr. Oi etliche Maden. Ich bringe Naree wieder an ihren Platz und stecke Alex dann in einen der drei Kennels. Morgen muss er wieder zu Dr. Oi. 

Einige Hunde haben die Angewohnheit sich auf die Käfige zu legen und weil sie zu faul sind sich herunterzubemühen, schiffen sie dann in die hinein. Deshalb lasse ich mir solide Sperrholzplatten zuschneiden und decke die Käfige damit ab. Ich gehe noch einmal durch alle Bereiche, fülle Wasser nach und fahre dann für zwei Stunden. Am Abend bin ich wieder im Shelter und verteile Medikamente.

Freitag, 1. November 2019

Khun Suan lässt sich heute Morgen nicht blicken und so mache ich mich wieder an meine gewohnte Arbeit. Pat kommt mit den Welpen. Von den dreien freut sich Rosie am meisten wieder im Shelter zu sein und begrüßt etliche Hunde. Am zurückhaltendsten ist Nelson. Shana mischt sich auch unter die Hunde und als ich den hinteren Bereich säubere, tobt sie mit Rosie und den Hunden herum. Pat füttert derweil die sechs Welpen mit Reisfutter und untersucht sie nach Zecken. 

Am Nachmittag kommt Khun Suan und bringt die Maschine zurück. Ich reinige das Haus und fahre dann zum Wat Amparahm, nachdem Pat mit den drei Welpen gefahren ist. Auf dem Tempelmarkt sehe ich Pema, Avira, Ashi, Nero und Willie. Ich kaufe Reis für Ba Bät und bezahle sie für den Monat. Im Tempel finde ich alle Hunde wohlauf. Wir machen unseren Strandgang und danach fülle ich die Container mit Trockenfutter und frischem Wasser auf. Auf dem Weg zurück zum Shelter kaufe ich Trockenfutter und Reis und liefere die Monatsration bei Prajuab ab. Im Shelter verabreiche ich dann wieder die abendlichen Medikamente.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Khun Vut und Khun Suan kommen beide am Vormittag. Khun Suan harkt das gemähte Gras zusammen und entsorgt es. Khun Vut repariert eine der Außentüren und seine Helfer legen die Fundamente für die restlichen Innentore. Die Hunde verhalten sich recht ordentlich und stören die Arbeiten nicht. Ich säubere nochmal alle Bereiche und das Haus, verteile Medikamente und Fischöl und füttere die Welpen. 

Khun Suan geht am frühen und Khun Vut mit Helfern am späten Nachmittag. Khun Suan leiht sich die Grasschneidemaschine aus. Er möchte damit ein wenig Geld verdienen. Ich hoffe, ich sehe sie und ihn morgen wieder. Am frühen Abend füttere ich die großen Hunde und verteile die abendlichen Medikamente.

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Khun Suan kommt wieder und mäht den verbleibenden Rest. Nach zwei Stunden allerdings hat er Anderes zu tun. Das macht jedoch nichts, denn ich bezahle ihn ja stundenweise. Khun Vut kommt ebenfalls und setzt eine Tür in das Außentor ein. Ich habe ihn damit beauftragt damit ich leichter und schneller in den Doppeltorbereich gelangen kann. Khun Vut und seine Helfer beginnen später mit dem Legen der Fundamente unter den Toren. 

Am späten Vormittag kommt dann auch Pat mit einem Eimer Reisfutter. Während sie die Welpen und einige der großen Hunde füttert und auf Zecken untersucht, reinige ich das Haus und säubere die Außenbereiche. Khun Vut arbeitet bis in den späten Nachmittag. 

Ich nehme Kenzo an Bord und auf der Fahrt zu Dr. Oi auch Naree. Kenzo hat nun auch Probleme mit seinem rechten Auge und wir müssen befürchten, dass er erblindet. Eine vorläufig einwöchige Behandlung wird verordnet, dann werden wir sehen, ob sich Kenzos Auge wieder erholt. Am frühen Abend verteile ich Ferric und separiere die Hunde bevor ich fahre.

Dienstag, 29. Oktober 2019

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Heute Morgen erscheint Khun Suan wieder zur Arbeit, er sei gestern krank gewesen. Khun Suan arbeitet wieder sehr fleißig vier Stunden lang und hat nun fast das gesamte Areal gemäht. Khun Vut kommt ebenfalls mit zwei Helfern und schließt im Haus die noch vorhandene Öffnung über den drei Kennels mit Maschendraht. Die Fertigstellung dauert bis in den späten Nachmittag. Ich verteile derweil Medikamente, säubere die Außenbereiche, reinige das Haus und füttere zuerst die Welpen und danach die großen Hunde. Bevor ich fahre, verteile ich Ferric und schaue dann noch nach Naree, die schon wieder vorsichtig ihren verletzten Hinterlauf aufsetzen kann.

Montag, 28. Oktober 2019

Heute Morgen warte ich vergebens auf Khun Suan. Also mache ich mich an meine Routinearbeiten. Später am Vormittag kommt Pat mit mehreren Eimern Reisfutter sowie Rosie, Nelson und Shana. Rosie freut sich sichtlich die Hunde und auch mich zu sehen. Nelson und Shana verhalten sich neutral. Die Hunde akzeptieren aber auch ihre Anwesenheit. Pat füttert die sechs Welpen und untersucht sie nach Zecken. Ich säubere derweil die Außenbereiche und das Haus. 

Am Nachmittag bin ich in der Stadt, um die Autopapiere abzuholen. Danach bin ich bei Louise und hole mir bei ihr bestellte vier Dosen Doxycycline ab. Am Spätnachmittag bin ich dann wieder im Shelter und füttere die großen Hunde mit Reisfutter. Anschließend verteile ich die abendlichen Medikamente.

Sonntag, 27. Oktober 2019

Khun Suan ist morgens wieder pünktlich und schneidet weiter Grass. Ich verrichte derweil meine Routinearbeiten und fahre dann mit Naree und Kofi zu Dr. Wim. Kofi bekommt die zweite Injektion gegen Babesia und Naree eine vierte Laserbehandlung. Ihre beiden großflächigen Wunden sehen bereits viel besser aus, sodass Naree erst wieder Mitte nächster Woche zum Verbandswechsel muss. Kurz nachdem Khun Suan gegangen ist, setzt ein heftiger, anhaltender Gewitterguss ein. Nachdem der nachlässt separiere ich die Hunde und fahre. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter

Samstag, 26. Oktober 2019

Khun Suan erscheint morgens pünktlich zur Arbeit und macht sich ans Grasschneiden. Die Hunde müssen sich natürlich erstmal an ihn gewöhnen, aber er scheint gut mit Hunden umgehen zu können. Khun Suan scheint recht fleißig und anstellig zu sein. Vielleicht habe ich ja Glück mit ihm. 

Ich verteile Medikamente, füttere die Welpen und fahre dann zu Naree um ihr Doxy zu verabreichen. Anschließend säubere ich das Haus. Khun Suan arbeitet vier Stunden und hat einen Teil des Areals gemäht. Nachdem er gegangen ist, füttere ich die großen Hunde und bin am frühen Abend wieder im Shelter um Ferric zu verteilen. Naree ist wie jeden Abend auch dran.

Freitag, 25. Oktober 2019

Ich bin morgens als Erstes wieder bei Naree und verabreiche ihr Doxy. Im Shelter angekommen, sehe ich wieder Arbeiter weiteren Müll von nebenan wegzukarren. Einer der Arbeiter kommt auf mich zu und erklärt mir, dass er den Job, den ich dem jungen Mann angeboten hatte, annehmen will. Also werde ich es mal mit diesem Mann versuchen. 

Ich verrichte meine Arbeiten und muss dann mit dem Pick-up zur jährlichen Inspektion. Dr. Oi informiert mich über Pinkys Bluttestresultat. Wie erwartet ist es recht ordentlich. Nur die Anzahl der Blutplättchen ist ein wenig zu gering. Nachdem ihr Hinterlauf wieder in Ordnung ist, bekommt sich nur noch Ferric verabreicht. Am frühen Abend bin ich dann wieder im Shelter und bei Naree.

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Ich fahre bei Naree vorbei und verabreiche ihr Doxy. Naree hat ein sonniges Gemüt und kommt mit ihrer Verletzung gut klar. Es ist eine Freude ihr zu helfen.

Khun Vut kommt und repariert einen Teil des Zaunes. Khun Vut erklärt sich bereit in der kommenden Woche Fundamente entlang der Tore zu legen. Die Hunde schaffen es immer wieder sich unter den geschlossenen Toren durchzugraben. Der junge Mann, der heute mit der Arbeit beginnen wollte, erscheint nicht. Nun muss ich mich erneut auf die Suche nach einer Hilfe machen.

Während Khun Vut arbeitet, sitze ich bei den Hunden, was mir und den Hunden guttut. Um alles sauber und instand zu halten, habe ich ja immer so viel zu tun, dass ich kaum mal Zeit habe mich um einzelne Hunde zu kümmern und das muss sich ändern. Deswegen ja auch meine Suche nach einer Hilfskraft.

Pinky ist in den Hinterlauf gebissen worden und zieht ihr Bein seit Tagen nach. Trotz täglicher Behandlung mit Carprofen geht die Schwellung nicht weg. Deswegen nehme ich sie zu Dr. Oi. Sie empfiehlt mir die Dosis zu erhöhen und zusätzlich Doxy für eine Woche zu verabreichen. Ich lasse Pinky auch Blut abnehmen. Ich sehe an ihr zwar keine Anzeichen von Blutparasiten oder Anämie, will aber dennoch sichergehen, wo Pinky schon mal in der Klinik ist. Nachdem ich meine Nachmittagsarbeiten erledigt und Ferric verteilt habe, fahre ich zu Naree und verabreiche ihr ebenfalls Ferric.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Ich fahre auf dem Weg zum Shelter bei Naree vorbei und verabreiche ihr Doxy. Die Landeigentümer haben offensichtlich vor, den Platz neben dem Shelter vollständig zu räumen, denn einige Arbeiter sind dabei, den ganzen Müll dort wegzuschaffen. Ich spreche einen der Männer an, ob sie jemanden wüssten, der mir bei der Shelterarbeit helfen würde. Ein junger Mann will den Job annehmen. Er könne auch Gras schneiden, habe jedoch keine Maschine. Ich kaufe ihm eine, die mich weniger kostet als die vorige Grasschneideaktion. Mal sehen, ob der Mann hält, was er verspricht. Ich habe mir von dem Kotkratzen schon Entzündungen in den Handgelenken zugezogen und hätte die Arbeit nicht mehr lange machen können. 
 
Pat kommt und bringt wieder einen Eimer mit Reisfutter mit, das an die Welpen und etliche der großen Hunde verfüttert wird. Während Pat füttert und Zeckenpflege betreibt, reinige ich das Haus und die Bereiche, hoffentlich vorläufig zum letzten Mal. 
 
Nachdem Pat gegangen ist, hole ich Naree ab und bringe sie zur Wundversorgung und Laserbehandlung in die zweite Klinik von Dr. Oi, in der Dr. Wim arbeitet. Diese Klinik liegt noch etwas näher zum Shelter. Ich bringe Naree an ihren Platz zurück und verteile dann im Shelter das abendliche Ferric.

Dienstag, 22. Oktober 2019

Ich fahre morgens bei Naree vorbei und verabreiche ihr Doxy. Naree ist ganz außer sich mich wiederzusehen; die Bandage und der Kragen sind noch dran. Ich spreche mit Anwohnern und erkläre ihnen, dass ich mich um die Behandlung von Naree kümmere und biete ihnen an mir Hündinnen zu zeigen, um sie sterilisieren zu lassen. 

Im Shelter lasse ich die Hunde aus ihren Käfigen und öffne die Tore zu den Bereichen. Ich säubere kurz und verteile dann Doxy. Pinky humpelt und ich verabreiche ihr Carprofen. Ich lasse dann die Hunde allein und fahre zur PEA Huai Yai, wo ich mir tatsächlich das Geld für dir irrtümlich falsch verbuchten Zahlungen abholen kann. In der Chaiyapruek Klinik besorge ich mir wieder Immuplex. Die Papillomas an Nuri und Edda sind noch nicht abgeheilt. In Naklua schaue ich nach den Welpen auf dem Rung Roht Markt, sehe jedoch nur einen, der sehr scheu im Gebüsch verschwindet. 

Am Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter. Ich verteile das abendliche Ferric an die Hunde die auf Doxy sind und auf dem Rückweg auch an Naree.

Montag, 21. Oktober 2019

Heute bin ich von morgens bis abends im Shelter. Als Erstes schaue ich nach Naree, die nicht besonders glücklich aus dem Bad heraus schaut. Ich nehme sie in den Behandlungsraum und füttere sie. 

Nachdem ich einen Teil der Außenbereiche gesäubert habe, kommt Pat mit Rosie, Nelson und Shana und einem Eimer Reisfutter. Die drei Welpen finden sich schnell wieder zurecht. Wir füttern Kofi, Venus, Sita, Paco, Toto und Oscar separat und dann mit dem Rest des Reisfutters Girly, Kyra, Mee, Nousha und Bliss. Anschließend verteile ich Doxy an Naree, Elly, Mee, Maggie, Duidiu, Suki und Bonnie. Pat untersucht dann die Welpen und einige der großen Hunde nach Zecken und ich säubere das Haus; anschließend mache ich mich an die restlichen Außenbereiche. 

Nachdem Pat mit Nelson, Rosie und Shana wieder gefahren ist, nehme ich Naree an Bord und bringe sie zu Dr. Oi, die Naree neu versorgt. Narees offene Wunden werden geläsert. Da Naree weiter unglücklich im Shelter ist, bringe ich sie erstmal wieder zurück an ihren Platz. Ich kann sie dort weiter behandeln und in zwei Tagen wäre dann die zweite Lasertherapiebehandlung fällig. Im Shelter separiere ich dann die Hunde und verteile Ferric.

Sonntag, 20. Oktober 2019

Khun Tu, die Repräsentantin der Verpächterfamile ruft mich morgens früh an, dass sie einen angefahrenen Hund gefunden habe. Nachdem ich meine Arbeiten im Shelter verrichtet habe, fahren wir gemeinsam zu der Stelle, an der der Hund liegt. Es stellt sich heraus, dass die Verletzungen schon mindestens eine Woche alt sind. Glücklicherweise hat die Hündin Zutrauen zu mir, was bei fremden, verletzten Hunden sehr selten ist, und ich kann sie zu mir ins Auto nehmen. Ich nenne die freundliche Hündin Naree. Naree weist an ihrem rechten Hinterlauf großflächige tiefe Wunden auf. Ich fahre mit ihr zu Dr. Oi, wo Naree versorgt wird. Glücklicherweise ist der Lauf nicht gebrochen und die Wunden können in der kommenden Woche geläsert werden, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Nachdem Naree verbunden ist und einen Kragen angepasst bekommen hat, nehme ich sie ins Shelter. Dort kommt sie zunächst ins Bad, das geräumig und sauber ist und aus dem heraus Naree sich an die neue Umgebung gewöhnen kann. 

Ich verrichte meine Routinearbeiten und fahre dann in die Stadt um Louise Bravecto zu liefern. Anschließend kaufe ich einen zweiten Tisch für den Behandlungsraum und bin dann bei Beppe, um mir seinen Hochdruckreiniger auszuleihen. Ich denke daran mir einen zuzulegen, möchte, aber zuerst ausprobieren, ob so eine Anschaffung Sinn macht. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Sheltert und versorge die Hunde mit Ferric. Naree kommt mit der Konfrontation durch die vielen Hunde im Haus nicht klar und so nehme ich sie für die Nacht in den Behandlungsraum.

Samstag, 19. Oktober 2019

Khun Vut kommt heute Morgen und repariert die Tür vom Bad, während ich säubere. Pat kommt, nachdem Khun Vut gegangen ist und bringt mehrere Eimer mit Reisfutter mit. Wir füttern zuerst die Welpen und ich danach die übrigen Hunde während Pat auf Zeckensuche ist. 

Pat bleibt im Shelter und ich fahre mit Tashi, Alex und Toya zu Dr. Oi. Tashi hat mich nicht die Kastrationsfäden ziehen lassen und Alex und Toya werden einem Routinebluttest unterzogen. Am Spätnachmittag bin ich erneut im Shelter und verteile die Medikamente, nun auch an Alex und Toya. Deren Ergebnisse sehen recht gut aus, so dass sie nur einen Monat lang Ferric verabreicht bekommen müssen.

Freitag, 18. Oktober 2019

Morgens bin ich bei der PEA Huai Yai um die Angelegenheit mit den Stromrechnungen zu klären, die ohne mein Wissen zugunsten eines anderen Haushalts abgebucht worden waren. Da die Angestellten den Haushalt telefonisch nicht erreichen können, machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach dem Haus, das dem fraglichen Zähler zugeordnet ist. Wie es der Zufall will, landen wir ausgerechnet an meinem alten Haus in Nongkraborg. Der Nachbarhauszähler wird als der fragliche Zähler identifiziert. Allerdings wohnt niemand in dem Haus und das gesamte Areal ist vor Kurzem aufgekauft worden. Ich muss mich nun mit dem neuen Eigentümer auseinandersetzen. Immerhin geht es um knapp 6,000 Baht. 

Am frühen Nachmittag bin ich dann endlich im Shelter, verteile zunächst die Medikamente und füttere dann die Welpen, die Hunde im Hausbereich und anschließend die Hunde im Salabereich separat. Am frühen Abend bin ich dann nochmal im Shelter und verteile Medikamente.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Ich verrichte morgens meine Routinearbeiten, füttere die Welpen und etliche der großen Hunde und verteile Medikamente. Am Nachmittag bin ich im Wat Amparahm und kaufe Reis für die Tempelhunde auf dem Tempelmarkt. Ich sehe Willie, Nero, Sushi und Avira. Zusammen mit Pema und Ashi treffe ich auf einen jungen, weißen Rüden, den ich zuvor nie gesehen habe und der sich wohl zu den Hunden gesellt. Sie scheinen ihn akzeptiert zu haben. Alle Tempelhunde sind wohlauf und Miwa ist wieder aufgetaucht. Ich mache unseren Strandgang mit den Vorhallenhunden, einschließlich Dotty und Taco. Dotty ist seit einiger Zeit voll integriert und fühlt sich wohl. Payu hat sich eingerichtet, liegt aber immer unter der Bank in der Vorhalle, wenn ich komme. Sobald ich aber mit den Hunden am Strand bin, kommt er heraus und ich vermute, dass er sich in der Nähe der Vorhalle aufhält, wenn er sich unbehelligt fühlt. Abends bin ich wieder im Shelter und verteile Medikamente.

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Pat kommt heute Morgen und bringt einen Eimer Reisfutter mit. Ich übergebe ihr 5 Sack Reis. Wir füttern die Welpen und ich verteile die Medikamente. Anschließend baden wir Kyra und Girly. Deren beider Fellzustand ist wieder im Normalbereich. Ich füttere die großen Hunde und Pat untersucht derweil die Welpen auf Zeckenbefall. Nach der Fütterung mache ich mich an die Säuberung von Haus und Bereichen. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter und verteile die abendlichen Medikamente.

Dienstag, 15. Oktober 2019

Kofi ist schon fast wieder der alte und so nehme ich ihn morgens mit zum Shelter. Er fügt sich problemlos ein und ist offensichtlich froh zurück zu sein. Ich verrichte meine Routinearbeiten und füttere dann die Welpen. In der Stadt kaufe ich 75 kg Reis für Pat und 200 kg Trockenfutter. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, verstaue das Trockenfutter und verteile Medikamente.

Montag, 14. Oktober 2019

Kofi ist weiter auf dem Wege der Besserung und macht mir zunächst keine Sorgen mehr. Nachdem ich ihm seine Medikamente verabreicht habe, lasse ich ihn wieder im Apartment zurück und fahre zum Shelter. Nach Säuberung und Fütterung kommt Pat mit Shana, Nelson und Rosie und einem Eimer Reisfutter. Ich lade noch Suki und Maggie ein und wir fahren zur Dr. Oi Klinik in der allen fünf Hunden Blut abgenommen wird. Die drei Welpen bleiben bis auf Weiteres bei Pat

Ich fahre in die Stadt und hole eine TVT Hündin ab. Ich hatte sie zufällig gesehen, als ich Wolfgang abgeholt hatte, bin ihr gefolgt und traf auf eine Anwohnerin, die mir versicherte, dass sie die Hündin einfangen könne. Das klappt nun heute auch ganz gut und ich bringe die Hündin in die Silverlake Klinik, in der sie vorläufig bleiben muss. Der Tumor ist recht groß und muss wahrscheinlich nach einigen Chemotherapiebehandlungen operiert werden. 

Ich bin dann im Tempel und mache mit den Hunden unseren Strandgang. Nelly finde ich wieder nicht und auch Miwa ist seit Wochen verschwunden. Alle anderen Hunde sind wohlauf. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter nachdem ich kurz nach Kofi geschaut habe. Ich verteile Medikamente und gebe dann Kofi im Apartment Kochsalzlösung. Dr. Oi teilt mir mit, dass Shana und Nelson stark anämisch seien. Nelson ist zudem von Blutparasiten befallen. Rosies Ergebnis ist recht zufriedenstellend wie auch die Ergebnisse von Suki und Maggie. Dennoch müssen alle Hunde eine Doxy/Ferric Behandlung unterzogen werden.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Kofi hat die Nacht recht gut überstanden, aber fressen will er immer noch nicht. Ich lasse ihn im Apartment und verrichte meine Arbeiten im Shelter. Am frühen Nachmittag bin ich wieder im Apartment. Kofis Zustand hat sich nicht verändert. Ich rufe Dr. Oi an und sie empfiehlt ihn zu ihr zu bringen. Kofi erhält 200 ml Kochsalzlösung infundiert. Als Dr. Oi Kofi spezielles Dosenfutter anbietet, beginnt er zu fressen. Dr. Oi erklärt mir, da Kofi auch leicht erkältet sei, er das Futter nicht riechen könne und es deshalb verweigere. Ich habe wieder etwas dazugelernt. Kofi solle für die kommenden vier Tage Kochsalzlösung erhalten, die ich ihm verabreichen kann. 

Nachdem ich meine abendlichen Arbeiten im Shelter verrichtet habe, nehme ich Kofi wieder zu mir. Zu meiner großen Freude frisst er nun mit großem Appetit das angebotene Dosenfutter. Nun habe ich wieder Zuversicht, dass er sich in absehbarer Zeit vollständig erholen wird.

Samstag, 12. Oktober 2019

Dr. Oi ruft mich morgens an und teilt mir mit, dass Kofis Testresultat sehr besorgniserregend sei. Es seien zwei Arten von Blutparasiten festgestellt worden, Erlichia und Babesia. Erlichia tritt häufig auf und wird mit Doxycycline behandelt. Babesia ist noch bei keinem der Hunde festgestellt worden, die ich im Laufe der Jahre habe testen lassen. Eine spezielle Injektion sei erforderlich. Ling Lings Resultate sind einwandfrei. Sie hatte ja im August eine Doxy/Ferric Behandlung abgeschlossen. Bonnie allerdings muss behandelt werden. 

Nachdem ich meine morgendlichen Routinearbeiten, einschließlich Fütterungen und Medikamentierungen, erledigt habe, hole ich Wolfgang in der Stadt ab. Wolfgang hat sich bereiterklärt Fotos von den Hunden im Shelter zu machen. Die Hunde sind ja gegenüber Fremden im Shelter immer sehr aufgeschlossen und freundlich und nachdem sich ihre erste Aufregung gelegt hat, führe ich Wolfgang erstmal durch das Shelter. Wolfgang ist ein erfahrener Hundefotograf und so kann ich ihn bald allein mit den Hunden zusammen lassen, während ich meinen Arbeiten nachgehe. Die Hunde arbeiten gut mit und bald sind 160 Fotos geschossen, von denen sicher eine Menge brauchbar sein werden. 

Nachdem ich Wolfgang zurückgebracht habe, bin ich mit Kofi bei Dr. Oi, die ihm zwei Injektionen verpasst. Ich fahre zurück zum Shelter und verteile die abendlichen Medikamente. Nuri und Edda haben Papillomas entwickelt, die ich mit Immuplex behandele. Elly, Diudiu, Mee, sowie die sechs Welpen, die ja alle auf Doxy sind, erhalten Ferric. Weil das Leben von Kofi auf der Kippe steht, nehme ich ihn mit in mein Apartment. Er mag abends nichts fressen, aber trinkt wenigstens etwas. Kofi ist recht schwach; ich hoffe, er wird die Nacht überleben.

Freitag, 11. Oktober 2019

Pat ist aus Australien zurück und bringt einen Eimer Reisfutter für die Welpen mit. Während ich draußen arbeite, füttert sie die Welpen und untersucht sie nach Zecken. Sie möchte Rosie, Nelson und Shana vorübergehend zu sich nehmen. Ich händige ihr Doxy und Ferric aus, damit sie die Behandlung fortsetzen kann. 

Am frühen Nachmittag bin ich in der Silverlake Klinik, lade die drei sterilisierten Hunde ein und liefere sie wieder bei den Nachbarn ab. Dann nehme ich Kofi, Ling Ling und Bonnie an Bord und fahre mit ihnen für einen Bluttest zu Dr. Oi. Kofi macht mir Sorgen. Er, der kräftigste der sechs Welpen, ist in den vergangenen Tagen sehr ruhig und hat gestern selbst gebratenes Hähnchenfleisch verschmäht. Ling Ling ist ja noch nicht lange bei uns und obwohl sie bereits eine Doxy/Ferric Behandlung durchlaufen hat, möchte ich dennoch sichergehen. Bonnie ist noch nie getestet worden und ist auch noch nicht behandelt worden.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Morgens wie immer erst die Säuberung von Bereichen und Haus. Diese Arbeit nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch. Während der Säuberung durch alle Bereiche leisten mir stets etliche Hunde Gesellschaft. Anschließend verteile ich morgendlichen Medikamente und füttere dann die Welpen und immer auch einige der großen Hunde separat. Danach füttere ich zuerst die großen Hunde im Haus und im Hausbereich und danach die Hunde im Salabereich. Ich habe vier Wassercontainer im Haus, im großen Sala fünf und in jedem der sieben kleinen Salas jeweils einen. Die müssen auch täglich mit frischem Wasser gefüllt werden. 

Normalerweise nehmen all diese Arbeiten insgesamt vier Stunden in Anspruch. Wenn ich nicht in der Stadt zu tun habe oder im Wat Amparahm bin, kann ich mich für zwei Stunden in meinem Apartment ausruhen und fahre dann am Spätnachmittag wieder zum Shelter um die abendlichen Routinearbeiten zu erledigen. Ich würde mich gern mit jedem einzelnen Hunde mehr beschäftigen und wenn ich mich mal zu ihnen setze, zeigen sie mir auch wie wichtig das für sie ist. Aber den Betrieb einigermaßen aufrechtzuerhalten nimmt mir fast alle Energie dazu. 

Ich wünsche mir oft einfach mal einen oder zwei Hunde bei mir zu haben, aber das ist momentan nicht möglich. Als ich noch im Haus Nongkraborg wohnte, hatte ich ja die Gelegenheit den Hunden näher zu sein, aber das hatte auch seine Nachteile und führte zu meinem Wunsch mal ganz ohne Hunde zu wohnen. Es ist schon ein himmelweiter Unterschied, ob man sich privat einige Hunde hält oder für Dutzende verantwortlich ist. Ich bin gezwungen, das Beste aus meiner Situation zu machen. Ideal ist das weder für die Hunde noch für mich.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Morgens die Säuberungsroutine und anschließend die Fütterung von Zaza, Rosie, Nelson und Shana für die ich gebratene Hähnchen gekauft hatte. Rosie, Nelson und Shana bleiben weiter hinter Kofi, Toto, Oscar, Paco, Venus und Sita zurück, die sich alle sehr gut entwickeln. Etwas Sorge bereitet mir Kofi, der zwar gut aussieht und auch der größte aller Welpen ist, aber er frisst mir nur zögernd, obwohl ich ihn separat von allen anderen Welpen füttere. Das deswegen, weil er zuvor immer alle Welpen von den Futterschüsseln vertrieben hatte. Ich werde mal einen Bluttest an ihm vornehmen lassen. 

Am frühen Nachmittag bin ich an einer Notunterkunft in dem zwei alte Leute mit vielen Hunden hausen. Ich fahre dort jeden Tag auf meinem Weg zum Shelter vorbei. Ich hatte mich vor einigen Tagen bei den Leuten erkundigt, ob sie Hunde zu sterilisieren hätten. Heute nun laden wir drei weibliche Hunde ein und ich bringe sie zu Dr. Kwanchai in die Silverlake Klinik. Später am Nachmittag bin ich wieder im Shelter und verteile Medikamente.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Ich bin frühmorgens im Shelter und füttere Zaza, die Welpen und die großen Hunde nach nunmehr gewohntem Muster. Mittags ist ein Meeting mit Dr. Kwanchai und Marjon anberaumt. Es dient der Vorbereitung eines SDF Meetings Anfang Dezember. SDF möchte sich einen direkten Einblick in die Rescuearbeiten verschaffen und dazu die Rescuer persönlich treffen. Zu dem Meeting soll auch Dr. Samat vom Veterinäramt Banglamung eingeladen werden. 

Nach dem Meeting bin ich im Tempel. Es ist gerade Markt und ich sehe Nero, Willie, Sushi, Avira, Pema und Ashi dort. Im Tempel selbst suche ich wieder nach Nelly, finde aber nur Sido, den ich vor Jahren mal von seinem TVT Tumor befreit habe. Er hat das nicht vergessen und begrüßt mich jedesmal selbst, wenn wir uns wochenlang nicht gesehen haben. An der Vorhalle und am Strand sind alle Hunde vollzählig und wohlauf. Lunas Trip in den Tempel war wohl nur von kurzer Dauer. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, füttere Zaza, Rosie, Nelson und Shana mit Hähnchenfleisch und verteile Medikamente.

Montag, 7. Oktober 2019

Frühmorgens schmeißt mich ein unbekannter Anrufer aus dem Bett und fragt mich, ob er mit einem TV Team zu meinem Shelter kommen kann. Ich frage ihn nach den Gründen und er erzählt mir eine Geschichte, die mich nicht überzeugt. Dr. Kwanchai spricht mit dem Anrufer und erklärt ihm, dass sein Besuch im Shelter unerwünscht sei. Als ich im Shelter ankomme, sehe ich wie ein Kamerateam in mein Shelter hineinfilmt. Ich unterbinde das sofort und sehe mich mit dem zwielichtigen Anrufer konfrontiert. Ich erkläre ihm, dass das Shelter privates Gelände sei und ich an einem Kontakt nicht interessiert bin. Kurze Zeit später verlässt der Konvoi den Ort des Geschehens. 

Ich wende mich damit wieder meinen Routinearbeiten zu, füttere zuerst Zaza, dann die Welpen und anschließend die großen Hunde. Es scheint, dass die partielle Separierung den Hunden guttut. Ich lasse sie wählen in welchem Bereich sie sich aufhalten wollen, wenn ich nicht im Shelter bin. Auch während der Fütterung bleibt nun das Tor geschlossen. Wenn ich die Bereiche säubere, öffne ich das Tor und alle Hunde können sich in allen Bereichen frei bewegen.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Dr. Oi ruft mich morgens an, dass Goro gestorben sei. Sein Bluttestergebnis hat zwar keine Blutparasiten aber schwere Anämie ergeben. Zazas Bluttestergebnis sei einwandfrei. Ich fahre zu Dr. Oi, hole Goro ab und bringe ihn zur Einäscherung in die NPW Klinik. Dann kaufe ich Reisfutter und Dosenfutter für Zaza. 

Während ich noch in der Stadt bin, fängt es wieder an zu regnen und ich kann erst am frühen Nachmittag zum Shelter fahren. Ich füttere zuerst Zaza und danach die Welpen. Kofi, Venus, Oscar, Sita, Paco und Toto entwickeln sich sehr gut, wenn auch Toto etwas zurückbleibt, aber er war immer der Kleinste. Rosie, Shana und Nelson sind ja einige Wochen später geboren worden und kleiner. Am kräftigsten ist Rosie, die die Kleinste war; Shana ist etwas fragil und erfordert besondere Aufmerksamkeit.

Samstag, 5. Oktober 2019

Goro ist heute Morgen im großen Kennel zusammengeklappt. Ich bringe ihn und Zaza, die abgenommen hat, zu Dr. Oi. Dr. Oi vermutet, dass Goro an Anämie im fortgeschrittenen Stadium leidet. Goro war bis gestern nicht auffällig. Sein Bluttestresultat vom August letzten Jahres war normal. Goro bleibt zur Behandlung in der Klinik. Zaza wird Blut abgenommen. Sie ist ja eine Parvo Überlebende und ihr Blut wurde im Mai getestet. Anschließend wurde sie einen Monat lang mit Doxycycline und Ferric behandelt. Zaza schien sich danach normal zu entwickeln, wenn auch sie immer etwas fragil war. Nun jedoch verliert sie an Gewicht und ist nicht mehr so agil wie zuvor. Dr. Oi empfiehlt wieder eine Doxy/Ferric Behandlung einzuleiten. Dazu werde ich Zaza wieder zweimal pro Tag mit extra gehaltvollem Reisfutter füttern. 

Wieder zurück im Shelter säubere ich und danach füttere ich die Welpen, sowie Kenzo, Kyra, Kylie, Shorty, Bessie, Zaza und Girly separat und danach die anderen Hunde. Ich schließe mittlerweile während der Fütterung das Tor zwischen dem Haus- und dem Salabereich, damit die Balgerei um die Bleche im Rahmen bleibt.

Freitag, 4. Oktober 2019

Am Vormittag bin ich in Pattaya unterwegs um dringende Besorgungen zu erledigen. Am frühen Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter. Ich säubere die Bereiche und füttere die Welpen und einige der großen Hunde. Anschließend verteile ich Medikamente und Fischöl.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Heute Morgen kommt der Elektriker mit seinem Helfer. Die bisher provisorische Leitung vom Zähler zum Verteiler im Haus wird ordentlich installiert, ein neuer Schalter angebracht und der Deckenventilator Regler repariert. Der Blitzableiter soll in einigen Tagen installiert werden. 

Nachdem die Handwerker am frühen Nachmittag gegangen sind, füttere ich wieder zunächst die Welpen separat und danach die großen Hunde. Anschließend ist Säuberung angesagt. Am frühen Abend bin ich noch einmal im Shelter und verteile Medikamente.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Während ich noch bei der vormittäglichen Säuberung bin, ziehen schwarze Wolken auf und bald sucht uns ein heftiger Gewittersturm heim. Ich hole die Welpen in den Behandlungsraum und füttere sie dort. Anschließend ist Zeckensuche bei ihnen angesagt. Das Gewitter hält fast zwei Stunden lang an mit dem Ergebnis, dass das Shelter unter Wasser steht. Anhand eines Bottichs kann ich feststellen, dass etwa 150 Millimeter runtergekommen sind. Die meisten Hunde waren bei mir im Haus, die restlichen auf verschiedene Salas verteilt. Alle haben das Unwetter gut überstanden. Nur ich bin nass geworden und an einigen Stellen knöcheltief im Schlamm versunken. Meine Nachmittagsplanung ist auch im Eimer. 
 
Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. An manchen Stellen steht das Wasser immer noch. Morgen soll es das Gleiche noch einmal geben. Ronnie bekommt Immuplex, Girly, Kyra, Diudiu, Mee und Elly erhalten Ferric und eine Reihe von Hunden Fischöl.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Nach der morgendlichen Säuberung füttere ich zunächst die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend säubere ich erneut. Danach ist für die Hunde Mittagsruhe angesagt und für mich administrative Arbeit, die zum Monatswechsel stets gehäuft erledigt werden muss. 

Am späten Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter, säubere erneut und verteile Medikamente. Die Testberichte für Mee und Elly ergeben, dass sie die beiden einer Doxy/Ferric Kur unterzogen werden müssen. Diudiu muss weiter mit Ferric behandelt werden.

Montag, 30. September 2019

Beppe klingelt mich frühmorgens aus dem Bett. Einer seiner Hunde will seit Tagen nicht mehr aufstehen und frisst auch nicht mehr. Beppe sei mit dem Hund in der NPW Klinik gewesen und habe einen Bluttest machen lassen. Die Blutwerte seien normal. Beppe bittet mich mir den Hund anzusehen, da er nicht mehr weiterweiß. Nikita wimmert vor Schmerzen. Ich schaue mir den Testbogen an und bemerke, dass weder Nieren noch Leber getestet wurden. Deswegen bitte ich Beppe Nikita erneut testen zu lassen, da ich vermute, dass ihre Nieren geschädigt sind. 

Auf dem Rückweg kaufe ich Trockenfutter und Reis und liefere 60 kg Trockenfutter und 120 kg Reis bei Prajuab ab. Im Shelter verrichte ich meine Routinearbeiten und füttere die Welpen. Danach bin ich in Baan Amphur, liefere 45 kg Reis bei Ba Bät ab und bezahle sie für den kommenden Monat. 

Im Tempel versorge ich die Hunde und mache dann mit ihnen unseren Strandgang. Dieses Mal ist Taco auch mit dabei. Luna hat sich wieder am Strand eingefunden. Payu und Dotty halten sich mit Jake, Asa, Nico, Sadhu, Piak, Panya und Satya in der Vorhalle auf. Auf dem Tempelmarkt treffe ich auf Nero, Willie und Sushi, die von den Marktleuten offensichtlich gut versorgt werden, denn sie stehen gut im Futter. Nelly sehe ich wieder nicht. Beim Wachmann in der Thepprasit Soi sechs liefere ich 40 kg Trockenfutter für die Hunde dort ab. Ich treffe auf Jorie, Yukka und Silver. 

Beppe ruft mich an und teilt mir mit, dass Nikitas Nierenwerte weit über dem Limit liegen. Der Vet in der NPW Klinik habe ihm mitgeteilt, dass eine Behandlung aussichtslos sei. Bei Beppe schaue ich mir den Wert an. Der obere Normalwert liegt bei 1.7. Nikitas Wert liegt bei 15.6. Eine Rückführung des Wertes in den Normalbereich ist normalerweise nur bei einem Wert von nicht höher als 2.5 möglich. Wir bringen Nikita noch am späten Abend zu Dr. Kwanchai, der sie von ihrem Leiden erlöst. 

Ich befrage Dr. Kwanchai nach den möglichen Ursachen für die offensichtlich rapide Nierenschädigung. Er meint, dass Nikita mit Ratten in Berührung gekommen sein könnte. Beppe bestätigt, dass er Ratten in seinem Haus gefunden habe. Da ich bereits mehrere Hunde durch eine Leptospirose Infektion verloren habe, bei zweien durch einen PCR Test bestätigt, vermute ich, dass auch Nikita Opfer dieser gefährlichen bakteriellen Infektion zum Opfer gefallen ist. Symptomatisch für solch eine Infektion ist der rapide Nierenverfall bei einem sonst normalen Blutbild. Das Blutbild war bei Nikita ja ebenso in Ordnung wie auch bei Aya, Big Boy und Scottie. 

Wir bringen Nikita in die NPW Klinik, in der wir sie zur Einäscherung abgeben. Da es schon sehr spät am Abend ist, müssen die großen Hunde im Shelter mit der Fütterung bis morgen früh warten.

Sonntag, 29. September 2019

Ich bin heute den ganzen Tag im Shelter. Nach den Routinearbeiten bin ich mit Mee, Diudiu und Elly zum obligatorischen Bluttest bei Dr. Oi. Ich möchte, wenn möglich, nach und nach alle Shelterhunde testen lassen, vorrangig, die ausgewachsenen Hunde, die ich zuletzt aufgenommen habe und die noch keine Doxy/Ferric Behandlung erhalten haben. 

Am Nachmittag füttere ich zuerst wieder die Welpen und einige große Hunde separat und einzeln und danach bekommen alle anderen Hunde ihren Teil. Danach nehme ich mir mal Zeit einfach bei den Hunden zu sitzen, nachdem ich die notwendigen Arbeiten verrichtet habe. Es ist schön zu sehen wie die Welpen miteinander und auch mit einigen großen Hunden spielen und herumtoben. Das Shelter ist ja quasi ein Gefängnis für die Hunde, aber dadurch, dass das Areal recht weiträumig ist und ich so gut als möglich die Tore zwischen den Bereichen offen lasse, wird ein annehmbarer Kompromiss zwischen relativer Sicherheit und relativer Freiheit erzielt.

Samstag, 28. September 2019

Mittags kommt Khun Dtu, die Vertreterin der Landeigentümer, mit einem Elektriker zum Shelter. Es wird vereinbart, dass die künftigen Stromrechnungen an Dr. Kwanchai gehen, der mich dann informieren wird wieviel ich zu bezahlen habe. Der Elektriker wird eine direkte Leitung vom Zähler zum Haus legen und einen Blitzableiter installieren. Das wird kommende Woche in Angriff genommen. 

Nachdem ich die Welpen und etliche der großen Hunde separat gefüttert und Medikamente verteilt habe, hole ich mir bei Khun Apisit 275 kg Trockenfutter. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, verstaue das Futter und säubere ein zweites Mal.

Freitag, 27. September 2019

Ich bin morgens im Shelter und säubere wie gewohnt. Anschließend verteile ich die Medikamente. Am Nachmittag bin ich wieder bei der PEA in Banglamung. Es stellt sich heraus, dass der Shelterzähler nicht von der PEA ist. Die Angestellten teilen mir mit, dass Zahlung von Rechnungen, die ich für andere Nutzer bezahlt habe, von der PEA Huai Yai erstattet werden. Ich fahre zur PEA Huai Yai und dort teilt man mir mit, dass ich in den kommenden Tagen vergütet werde. Am Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter und füttere zuerst die Welpen separat und danach die großen Hunde.

Donnerstag, 26. September 2019

Wieder die Routinesäuberung am Morgen. Danach füttere ich die Welpen einzeln und untersuche sie wieder nach Zecken. Am Nachmittag bin ich bei der PEA in Banglamung um Unstimmigkeiten der Stromrechnung zu beheben. Es stellt sich heraus, dass bisher immer andere Zähler abgelesen wurden und ich die Rechnung von anderen bezahlt habe. Morgen muss ich erneut mit dem Foto des Zählers vorstellig werden. 

In Naklua schaue ich nach Mirko, Anja, Sila und Hala. Ich finde sie alle in gutem Zustand. Hala hat etliche Kilos zugenommen. Danach bin ich im Naklua Slum. Ich sehe dort Nora und Nicky. Auch sie scheinen wohlauf zu sein. Als ich nach Mom schaue, teilt mir der Ladenbesitzer, in dessen Laden Mom immer gelegen hat mit, dass Mom gestorben sei. Angeblich sei er an Alterschwäche gestorben. Mom war allerdings erst acht Jahre alt. 

Im Talat Rung Roht, an dem ich vor Jahren mal Hunde in einem Abbruchhaus untergebracht hatte, entdecke ich in einem Buschbereich zwei Welpen in relativ gutem Zustand. Eine Anwohnerin teilt mir mit, dass insgesamt sechs Welpen mit Vater und Mutter im Busch hausen. Sie kämen am Abend heraus. Ich will versuchen, die Welpen zu impfen. Ob ich den Mutterhund einfangen kann bleibt abzuwarten. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Es hatte stark geregnet während ich in der Stadt war, aber alle Hunde sind trocken geblieben. Ronnie hat wieder ein Papilloma entwickelt. Ich werde es mit Immuplex behandeln. Khiaow, die beim Füttern in eine Beißerei verwickelt war und läuft wieder auf allen Vieren, nachdem ich sie drei Tage lang mit Carprofen behandelt habe.

Mittwoch, 25. September 2019

Nach der Säuberung füttere ich zunächst die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend nehme ich mir die Welpen vor und untersuche sie nach Zecken. Ich finde wieder einige Kleine zwischen den Pfoten. Am Spätnachmittag bin ich erneut im Shelter, säubere nochmal und verteile die abendlichen Medikamente.

Dienstag, 24. September 2019

Heute ist das Wetter bis zum Mittag sonnig, aber dann setzt wieder der tägliche Regen ein. Nach der Säuberung bin ich mit Nelson, Rosie und Shana bei Dr. Oi. Sie erhalten die dritte Kombiimpfung und die Tollwutimpfung. Wieder zurück im Shelter füttere ich die Welpen einzeln im Behandlungsraum, da sie sich nun hauptsächlich im oder am Haus aufhalten. Gerne liegen sie auch im Doppeltorbereich, wenn ich ihn auflasse. 

Ich ordere Wasser und der Wassermann hilft mir den zweiten Tank im Doppeltorbereich aufzustellen. Der wird mir als back-up für den Wassertank, an dem die Pumpe angeschlossen ist, dienen.

Montag, 23. September 2019

Es regnet bis in den späten Vormittag hinein. Mittags bin ich dann endlich im Shelter. Die Niederschläge haben deutliche Spuren hinterlassen, aber alle Hunde haben ein trockenes Plätzchen gefunden. Ich füttere zuerst die Welpen mit Reisfutter und danach die großen Hunde mit Reis- und Trockenfutter. 

Am Nachmittag habe ich mit Daisy einen Grooming Termin in der Chaiyapruek. Ich fahre weiter zum Tempel und versorge die Hunde. Anschließend machen wir unseren Strandgang. Nelly, die ich schon seit Wochen nicht mehr gesehen habe, finde ich trotz ausgiebiger Suche im Tempelbereich nicht. Auch Miwa sehe ich nicht. Luna ist vom Strand in den Tempelbereich gewechselt und scheint sich dort wohler zu fühlen. 

Am frühen Abend hole ich Daisy ab und bringe sie kurz geschoren zurück zum Shelter. Alle Hunde sind wohlauf. Um die Welpen mache ich mir keine besonderen Sorgen mehr.

Sonntag, 22. September 2019

Morgens ist als Erstes wieder Säuberung angesagt. Anschließend werden Medikamente und Fischöl verteilt. Am Vormittag kommt Pat und bringt vier Eimer Reisfutter mit. Sie untersucht die Welpen wieder nach Zecken und dazu noch Dodger. Dodger bekommt Bravecto. Anschließend werden die Welpen gefüttert. Nachdem Pat gegangen ist, fahre ich mit Kyra und Girly zu Dr. Oi, die eine Verbesserung des Fellzustandes feststellt. Sie empfiehlt die Amoksi Behandlung eine weitere Wochen fortzusetzen.

Samstag, 21. September 2019

Vergangene Nacht hat es wieder bis in den Vormittag hinein heftig und anhaltend geregnet. Meine erste Sorge gilt den Welpen, aber sie haben alle, wie auch die anderen Hunde, den Regen gut überstanden. 

Am späten Vormittag kommen Marjon und Herman. Marjon hatte sich bevor Pat übernommen hatte, um Shana, Rosie, Bobo und Nelson gekümmert. Nachdem die beiden gefahren sind, füttere ich zuerst die Welpen mit Reisfutter und danach die anderen Hunde mit Trockenfutter. Danach säubere ich Haus und Gelände. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, säubere erneut und verteile die Medikamente an Girly, Kyra und Diudiu. Für die Nacht schließe ich wieder das Tor zwischen Haus- und Salabereich. Einige Welpen richten sich im Sala ein, einige im Haus. Da sie sich ein komfortables Loch unter dem Tor gegraben haben, können sie von einem Bereich in den anderen wechseln. Für die großen Hunde ist das nicht möglich.

Freitag, 20. September 2019

Pat kommt heute Morgen wieder mit einem Eimer Reisfutter. Während ich noch weiter säubere, nimmt sie sich wieder die Welpen im Behandlungsraum vor, dazu noch Elly die anschließend, wie auch Nina Bravecto bekommt. Zwischenzeitlich fängt es wieder stark an zu regnen. Um nicht völlig im Chaos unterzugehen, hebe ich den Reis für morgen auf und verfüttere an die Welpen, an Kenzo, Zaza und Elly Trockenfutter. 

Bevor es am Nachmittag wieder zu regnen anfängt, bin ich erneut im Shelter und verteile Amoksiklav und Ferric an Kyra, Diudiu und Girly. Die abendliche Separierung der Hunde funktioniert nur für die Großen. Die Welpen buddeln sich unter dem Tor durch und ich lasse sie entscheiden, in welchem Bereich sie sich aufhalten wollen.

Donnerstag, 19. September 2019

Ich füttere morgens die Welpen mit Reisfutter und danach die großen Hunde mit Trockenfutter. Während ich noch Haus und Bereiche säubere bekommen wir amtlichen Besuch. Da ich schon seit Wochen mit einer Inspektion vonseiten der Takhiantia Behörde rechne, bin ich nicht überrascht. Es stellt sich jedoch heraus, dass sich die Besucher als Beamte des Veterinäramts des Amphur Banglamung vorstellen. Geleitet werden sie vom Chef der Behörde, Dr. Samat. 

Nachdem sich Dr. Samat über mich und meine Arbeit informiert hat, lade ich ihn ein sich das Shelter von innen anzusehen. Dr. Samat schaut sich um und macht Fotos. In einer abschließenden Besprechung verweise ich ihn auf Dr. Kwanchai, der ja der offizielle Pächter des Landes ist. Dr. Samat teilt mir mit, dass er einen positiven Eindruck gewonnen habe und dass ich mich an ihn wenden könne, sollte ich Problemen gegenüberstehen. 

Am frühen Nachmittag bin ich in der Silverlake Klinik um Gray, Zaza und Kenzo abzuholen. Dr. Kwanchai hat mittlerweile mit Dr. Samat gesprochen und bestätigt dessen wohlwollende Haltung. Im Rahmen der kommenden SDF Inspektion im Dezember solle ein Meeting mit Dr. Samat stattfinden. 

Ich bringe Gray zu ihren Besitzern zurück und danach auch Kenzo und Zaza zum Shelter. Diudiu, Girly und Kyra bekommen ihre Medikamente und danach verteile ich Fischöl. Die Welpen bleiben bei den Hunden im großen Sala und ich schließe das Tor zum Hausbereich. Ich habe das Gefühl, dass die zeitweise Trennung beiden Gruppen guttut.

Mittwoch, 18. September 2019

Das Shelter ist in den vergangenen Tagen mehrfach unter Wasser gesetzt worden aber eine richtige Überschwemmung hat es nicht gegeben. Das neue Gras sprießt und den Hunden gefällt das kühle Wetter. 

Am Vormittag kommt Pat wieder mit Reisfutter für die Welpen. Heute nimmt sie die Welpen einzeln in den Behandlungsraum, um sie zu füttern und nach Zecken zu untersuchen. Sie findet nur einzelne aber die Welpen müssen nun regelmäßig untersucht werden. Adrian, Tara, Kyra, Rocco und Diudiu bekommen Bravecto verabreicht. Der Zeckenbefall ist zwar nicht besorgniserregend, aber muss im Keim erstickt werden. Ich reinige derweil gründlich das Haus. Nachdem Pat gefahren ist, mache ich eine zweite Säuberungsrunde und dann setzt wieder der nachmittägliche Regen ein. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Den anfallenden Hundekot entsorge ich ja alle zwei Tage in einem 20 Kubikmeter Aushub neben dem Shelter. Da der Pfad zum Aushub nach dem ständigen Regen völlig aufgeweicht ist, kann ich die Eimer nicht mehr hinkarren. Also muss ich sie 100 Meter weit schleppen und das ist mit einem erheblichen Kraftaufwand verbunden.

Die Welpen haben sich nun wohl entschlossen, die große Sala mit Bonnie, Toya, Zola, Darla, Roshi, Alex und einigen anderen Hunden, die sich mal hier und mal da aufhalten, zu teilen. Damit sich nicht zu viele Hunde im Haus aufhalten, habe ich mich entschlossen nachts das Tor zwischen dem Hausbereich und dem Salabereich zu schließen. Ich hoffe damit eventuellen Reibereien vorzubeugen.

Da der Tag relativ reibungslos verlaufen ist, brauche ich am Abend noch einen Tritt in die Zähne. Dr. Kwanchai informiert mich darüber, dass Jojo auf dem Operationstisch gestorben sei. Als ich Jojo im Wat Amparahm aufnahm, war er in keinem besonders guten Zustand und der Eingangsbluttest war nicht sehr ermutigend. Nachdem er aber die Doxy/Ferric Kur abgeschlossen hatte, hatte ich mich um ihn, obwohl er immer noch fragil war, keine Sorgen mehr gemacht. Deswegen hatte ich auch keine Bedenken ihn zur Sterilisation zu geben. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass Jojo während des Eingriffs aus Maul und Anus zu bluten anfing und nicht mehr aus der Narkose aufgewacht sei. Bei Gray, Kenzo und Zaza sei der Eingriff normal verlaufen.

Dienstag, 17. September 2019

Früh morgens hole ich Gray bei Nachbarn ab. Ich habe zu Gray Kontakt bekommen und mich bei ihren Besitzern erkundigt, ob sie sterilisiert ist. Das ist nicht der Fall und die Besitzer haben mir erlaubt Gray sterilisieren zu lassen. Ich fahre mit Gray zum Shelter, lade Kenzo, Jojo und Zaza ein und bringe die Hunde zur Silverlake Klinik. Kenzo, Jojo und Zaza sind außer den neuen Welpen die letzten, die noch nicht sterilisiert worden waren. 

Nach der Klinik bin ich bei den Tempelhunden. Payu liegt wieder auf seinem Platz unter der Bank in der Vorhalle. Ich versorge alle Hunde und fahre dann in die Stadt. Ein wolkenbruchartiger Regen setzt ein und hält stundenlang an. Ich flüchte mich zum Big C Extra, da ich nicht absaufen will. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Die Hunde haben den großen Regen gut überstanden. Rosie, Nelson, Shana, Oscar, Toto und Paco hatten sich zu den Hunden im großen Sala gesellt und Venus, Sita und Kofi sind im Welpenbereich Sala geblieben. Ich füttere zunächst die Welpen und danach die großen Hunde. Buffy bekommt zu letzten Mal Ferric. Ihre Doxykur ist nun auch beendet.

Montag, 16. September 2019

Pat kommt heute Morgen wieder mit Reisfutter für die Welpen. Während ich das Haus säubere, füttert Pat die Welpen in ihrem Bereich. Es fängt kraftig an zu gießen, sodass sich Pat mit den Welpen in die große Sala flüchtet. Ich bin im Haus mit den meisten großen Hunden, säubere weiter, verteile Medikamente und Fischöl. Nach einer Stunde hört der Regen auf. Draußen steht alles unter Wasser, aber wir und die Hunde sind trocken geblieben. Mit Pat wasche ich Kyra und Girly mit Malaseb. Am Spätnachmittag bin ich erneut im Shelter. Ich säubere die Bereiche und füttere die großen Hunde.

Sonntag, 15. September 2019

Heute Morgen füttere ich zuerst die Welpen mit Reisfutter und danach die großen Hunde mit Reisfutter und danach mit Trockenfutter. Anschließend wasche ich alle Schalen und Bleche aus und säubere erneut bis es anfängt kräftig zu schütten. Die Hunde liegen im Trockenen, nur ich werde klatschnass, indem ich herumrenne um zu schauen, ob alle auch ein trockenes Plätzchen gefunden haben. 

Am Spätnachmittag hört der Regen auf und ich fahre erneut zum Shelter. Girly, Kyra und Diudiu, die ähnliche Probleme hat wie die beiden, bekommen Amoksiklav. Paco, Oscar, Kofi, Venus, Sita und Toto werden ein zweites Mal entwurmt.

Samstag, 14. September 2019

Pat kommt heute Morgen mit Eimern Reisfutter. Nach der Säuberung füttert Pat die Welpen. Einige der großen Hunde füttere ich ebenfalls separat. 

Am frühen Nachmittag bin ich mit Girly und Kyra bei Dr. Oi. Deren Hautprobleme haben sich mit der Fischölverabreichung nicht wesentlich gebessert. Bei beiden Hunden wird ein Scrapetest durchgeführt, um festzustellen ob Räude vorliegt. Das ist nicht der Fall. Es kann sich somit um eine Pilzinfektion oder eine bakterielle Infektion handeln. Dementsprechend soll Bravecto und Amoksiklav für eine Woche verabreicht werden. Außerdem sollen die Hunde mit Malaseb gewaschen werden. Fischöl soll weiter gegeben werden. Ich lasse beiden Hunden Blut abnehmen. Es wird bei beiden eine leichte Anämie festgestellt. Die kann mit Ferric behandelt werden. 

Am Nachmittag bin ich bei Apisit und hole mir 200 kg Trockenfutter. Im einsetzenden Regen verstaue ich die Säcke im Shelter und mache noch einen Gang durch alle Bereiche.

Freitag, 13. September 2019

Nach der morgendlichen Routine kommt ein vom Landbesitzer bestellter Mann und schneidet Kokosnüsse. Das gibt natürlich wieder Chaos und ich bin froh, dass schließlich kein Hund von fallenden Kokosnüssen erschlagen wurde. Kurz danach kommt Pat mit einem Eimer Reisfutter, den sie an die Welpen verfüttert. Nachdem Pat gegangen ist, füttere ich die großen Hunde mit Trockenfutter. Ich stelle vermehrt Zecken an den Hunden fest. Bravecto ist bereits geordert und wird in den kommenden Tagen verteilt.

Donnerstag, 12. September 2019

Heute Morgen sehe ich Johnny tot im Sand liegen. Mein erster Gedanke ist, dass eine Beißerei stattgefunden hat, aber als ich ihn aufhebe und säubere, stelle ich keine Biss typischen Wunden fest. Nur sein Unterbauch weist einige kleine Löcher auf. Johnny ist ein großer, kräftiger Hund mit einigen Anteilen an Pitbull im Blut mit einem mächtigen Gebiss. Er ist auch zuvor nicht angegriffen worden. Ich schaue, ob andere Hunde Bisswunden aufweisen. Das ist nicht der Fall. Also muss ich annehmen, dass auch er Opfer einer Schlange geworden ist. 

Ich muss schauen, dass ich jemanden finde, der das Areal außerhalb des Shelters nach Schlangen absucht. Einen toten Hund vorzufinden ist schlimm, aber schlimmer ist für mich der Gedanke, dass es erneut einen treffen wird. Ich verpacke Johnny und fahre mit ihm zur Einäscherung in die NPW Klinik. 

Danach füttere ich zunächst die Welpen in ihrem Bereich und danach die großen Hunde. Anschließend fahre ich mit Amal zu Dr. Oi. Die Fäden werden gezogen und obwohl er noch eine Woche lang einen Kragen tragen muss, ist die Behandlung erstmal beendet. Am Spätnachmittag schaue ich erneut nach den Hunden und säubere das Areal.

Mittwoch, 11. September 2019

Heute Morgen kommt Pat erneut mit drei Eimern Reisfutter. Kurz nach ihr kommt auch Klaus die sechs Welpen besuchen. Die Welpen werden von Pat in ihrem Bereich gefüttert und danach bekommen auch die großen Hunde. 

Nachdem sich Pat und Klaus verabschiedet haben, fahre ich zu den Tempelhunden, versorge sie mit Trockenfutter und frischem Wasser und danach machen wir unseren Strandgang. Ich vermisse Payu. Er wird sich hoffentlich während der Nachmittagshitze verkrochen haben. 

Bei Apisit hole ich mir 100 kg Trockenfutter und fahre dann wieder zum Shelter. Dort bekommen etliche Hunde ihre Dosis Fischöl. Außer bei Shorty hat die Kur auch bei Kylie Wunder bewirkt. So gut wie sie nun aussieht, habe ich sie nicht gesehen seit ich sie kenne. Ab und zu darf auch ich mal kleine Erfolge verbuchen.

Dienstag, 10. September 2019

Morgens die Routinesäuberung und danach füttere ich zuerst die Welpen in ihrem Bereich und danach die großen Hunde. Nur Buffy ist noch auf Doxykur, aber Fischöl verteile ich weiterhin sowohl an die Welpen als auch an verschiedene große Hunde. Zudem bekommen Girly und Diudiu, die leichte Fellprobleme aufweisen Vitamintabletten, die die Fellreparatur beschleunigen sollen. 

Ich lade Rosie, Nelson und Shana ein und wir fahren zu Dr. Oi wo sie das zweite Mal geimpft und auch das zweite Mal entwurmt werden. Am Spätnachmittag schaue ich erneut nach den Hunden und säubere ein zweites Mal.

Montag, 9. September 2019

Pat kommt heute Vormittag und füttert die Welpen mit Reisfutter. Etliche Portionen bleiben auch noch für die großen Hunde übrig. Am Nachmittag bin ich wieder mit Amal bei Dr. Oi. Die Wundheilung verläuft normal und die Fäden können wohl in drei Tagen gezogen werden.

Sonntag, 8. September 2019

Frühmorgens kommen die Graschneider und arbeiten sich innerhalb von fünf Stunden durch alle Bereiche. Ich habe die Aufgabe die Hunde jeweils von einem Bereich der bearbeitet wird in die anderen Bereiche zu verteilen. Hilfreich ist, dass nun eine Tür im hintersten Bereich genutzt werden kann. Das geschnittene Gras kann durch sie in die Grube, in der ich den Hundekot entsorge, gebracht werden. Hilfreich ist auch, dass die Kambodschaner nicht mehr so ängstlich gegenüber den Hunden sind. Dennoch habe ich alle Hände voll zu tun die Welpen, die ja den Lärm nicht kennen, zu beruhigen und die großen Hunde von einem Bereich in den anderen zu führen. Nachdem die Aufregung vorüber ist, füttere ich zuerst die Welpen und danach die großen Hunde. Am Spätnachmittag schaue ich nochmal kurz nach dem Rechten und verteile Fischöl und an Amal Amoksiklav.

Samstag, 7. September 2019

Heute Vormittag kommt Pat mit einigen Schüsseln Reisfutter. Zuerst werden die Welpen gefüttert und danach die großen Hunde. Das Chaos bei der Fütterung der Großen ist unbeschreiblich. Sie stürzen sich auf die Bleche als hätten sie wochenlang nichts bekommen. Nach der Fütterung öffne ich immer die Tür zum Welpenbereich, sodass sich die Welpen mit den großen Hunden mischen können. 

Nelson, Rosie und Shana gewinnen mehr und mehr an Selbstvertrauen und laufen nun auch wie Paco, Kofi, Toto, Sita, Venus und Oscar durch alle Bereich bis hin zum Haus und halten sich dort auf, wo es ihnen am besten gefällt. Die Eingliederung aller Welpen hat bis zu diesem Zeitpunkt wunderbar geklappt. Nicht ein einziger der großen Hunde hat sich bisher ihnen gegenüber aggressiv verhalten. Untereinander kabbeln sie sich schon mal, aber eigentlich nur während der Fütterung. Das aber ist normales Entwicklungsverhalten und ich schreite nur ein, wenn ich bemerke, dass ein Welpe wiederholt angegangen wird. 

Am Nachmittag bin ich mit Amal wieder bei Dr. Oi. Die vernähte Wunde sieht gut aus, dennoch muss Amal weiterhin einen Druckverband und einen Kragen tragen. Er erhält auch noch für einige Tage Amoksiklav.

Freitag, 6. September 2019

Bin frühmorgens im Shelter, lasse Amal raus, säubere, und füttere danach die Welpen. Letzte Nacht hat es erneut heftig und lang anhaltend geregnet und ich war ein wenig besorgt. Das war aber unbegründet, alle Welpen sind in guter Stimmung. Sie wissen jetzt wohin sie gehen können, wenn es schüttet. Rosie und Shana sehe ich sogar auf der großen Sala. Keine Ahnung wie sie da hinaufkommen. 

Pat hatte vor, Shana, Nelson und Rosie für einige Tage zu sich zu nehmen. Ich habe jedoch davon abgeraten. Die drei Neuen sollen sich erst vollständig integrieren. Schließlich werde ich sie ja doch auf Dauer aufnehmen müssen. 

Am Spätnachmittag füttere ich zuerst die großen Hunde und danach die Welpen. Anschließend verteile ich Medikamente. Bei Zaza, Kenji und Kylie finde ich Zecken. Sie bekommen Bravecto verabreicht. Girly und Nousha erhalten Ivermectin. Bei ihnen schlägt die Fischölkur nicht so gut an. Die Doxy/Ferric Kur für Ling Ling und Ronnie ist mit dem heutigen Tage beendet. Buffy wird noch für eine weitere Woche behandelt. Amal erhält weiterhin Amoksiklav und drei Tage lang Prednisilone.

Donnerstag, 5. September 2019

Die Welpen haben die Regen gut überstanden. Ich nehme Amal an Bord und fahre ihn zu Dr. Oi. Wieder im Shelter säubere ich Bereich und Haus und verteile dann die Medikamente. Wasser wird geliefert und Pat kommt und bringt eine große Schüssel mit Reisfutter mit. Zuerst werden die Welpen gefüttert und danach machen sich die anderen Hunde über den Reis her. 

Am späten Nachmittag hole ich den frisch vernähten Amal ab und füttere dann die großen Hunde mit der üblichen Ration Trockenfutter. Anschließend verteile ich die abendlichen Medikamente.

Mittwoch, 4. September 2019

Heute Vormittag bin ich etwas später im Shelter, füttere zuerst die Welpen und danach die großen Hunde. Anschließend säubere ich und verteile Medikamente. Bobo ist gut in seinem Foster Home in Chang Mai angekommen. 

Ich bin wieder mit Amal bei Dr. Oi. Wir entscheiden die große Wunde morgen Vormittag zu vernähen. Ich bringe Amal zurück und besorge dann Reis und Trockenfutter. Den Reis und 60 kg Trockenfutter liefere ich bei Prajuab ab, 140 kg Trockenfutter gehen ins Shelter. Ich füttere die Welpen ein zweites Mal. Die großen Welpen kommen bei Regen im Sala unter und die drei Kleinen haben die große Hütte angenommen.

Dienstag, 3. September 2019

Pat kommt mittags mit einer Bekannten und bringt eine große Schüssel Reisfutter mit. Die Welpen machen sich über den Reis her und es bleibt nichts übrig. 

Am frühen Nachmittag überrascht uns ein heftiger Regenguss und bevor wir die Hunde ins Trockene bringen und uns ins Haus flüchten können sind wir alle klatschnass. Pat und ihre Bekannte fahren und ich nehme Bobo an Bord. 

Wir holen Andreas ab und fahren zum Snoop Dog Food Store wo Andreas eine Transportbox für den Flug nach Chiang Mai ersteht. Ich bringe Andreas zurück und behalte Bobo bei mir. Der Flug nach Chiang Mai geht in aller Frühe, sodass ich Bobo schon um drei Uhr morgens bei Andreas in Wong Amat abgeben muss.

Montag, 2. September 2019

Ich füttere morgens zuerst die Welpen und dann die übrigen Hunde. Danach säubere ich. Die Welpen sind immer dabei. Heute Abend lasse ich die Tür zum Welpenbereich geöffnet. Die Welpen können nun entscheiden, ob sie im Welpenbereich die Nacht verbringen wollen oder außerhalb. 

Andreas hat sich entschieden Bobo zu adoptieren. Da er erst zwei Monate alt ist und erst mit vier Monaten in Kanada eingeführt werden darf, wird er die kommenden zwei Monate in einem Foster Home in Chiang Mai verbringen.

Sonntag, 1. September 2019

Morgendliche Routine mit Fütterung der Welpen. Das Gras ist schon wieder so hochgewachsen, dass die Kotentfernung mühevoll ist. Am Samstag soll es geschnitten werden. 

Am Nachmittag hole ich Andreas in Wong Amat ab. Andreas möchte einen Hund adoptieren und zu sich nach Kanada nehmen. Ich führe ihn im Shelter herum und er findet Gefallen an Bobo. Entscheiden möchte sich Andreas jedoch erst nach Rücksprache mit seiner Familie. Am Abend bin ich erneut im Shelter, füttere die Welpen ein zweites Mal und verteile Medikamente.