Samstag, 19. Mai 2018

Das Haus, in dem ich wohne, steht seit Jahren zum Verkauf. Ab und zu kommen Interessenten, aber bisher hat noch niemand von ihnen dann auch einen zweiten Besichtigungstermin vereinbart. Heute hat sich wieder ein potenzieller Käufer angesagt. Das Haus muss also in vorzeigbarem Zustand und mit nur fünf Hunden präsentiert werden. Das erfordert intensive Haus-, Garten- und Poolarbeit sowie einiges an Logistik. 

Der Agent kommt mit den Besuchern kommen wie vereinbart am Nachmittag und schauen sich zehn Minuten lang um. Ich habe ja selbst mal in der Branche gearbeitet und kann in Gesichtern lesen. Es würde mich sehr erstaunen, die Interessenten noch einmal zu sehen. 

Bua ruft mich an und teilt mir mit, dass er bei der Fütterung der Tempelhunde Taco und Luna vermisst habe. Deswegen fahre ich, nachdem ich Daisy versorgt habe, zum Tempel. Am Strand empfangen mich alle Hunde, einschließlich Taco und Luna. Taco hat eine kleine Wunde am Schwanzansatz. Wahrscheinlich hat er sich wieder unbeliebt gemacht. Ich mache mit ihm, Luna, Taco, Scottie, Jake, Saddhu, Panya und Satya einen Strandspaziergang, den die Hunde so lieben. Dabei sehe ich Luna auch mal zaghaft ins Wasser gehen, während Scottie, Jake und Panya richtig baden gehen.

Nachts lasse ich zum ersten Mal alle Hunde außer Kenji und Khao draußen. Vorige Nacht haben sie es bis Mitternacht draußen ausgehalten und heute Nacht gab es keinen Protest, als ich die Türen zu sperre und das Licht lösche.

Freitag, 18. Mai 2018

Meine beiden Patienten Tommy und Kyra machen mir Sorge. Tommys Abszessöffnung will sich nicht schließen und das Pflaster darauf scheuert den ganzen Bereich wund. Tommy schreit häufig vor Schmerzen und deswegen nehme ich das Pflaster ab und säubere die Wunde und den Anus häufig. Dazu creme ich den wunden Bereich ein. Nach einigen Stunden spürt Tommy eine gewisse Erleichterung. Natürlich kommt zu seinem Unbehagen noch dazu, dass er sich nicht richtig bewegen kann und zuweilen schmerzt ihn auch noch der Bruch.  

Kyra hat Kratzer an Schulter und Hals, die jedoch recht oberflächlich sind. Dazu hat sie ein 25 Satang großes Loch an ihrem linken Hinterlauf, das recht tief geht. Sie trägt wie Tommy auch einen Kragen, kommt damit aber besser zurecht als Tommy, der häufig in grantiger Stimmung ist. Kyra dagegen geht mit ihrer Behinderung recht positiv um.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Vormittags hole ich Jessica ab. Während sie im Haus nach den Hunden schaut bin ich mit Tommy und Kyra in der NPW Klinik. Kyra hat nun doch bei der Attacke eine Verletzung davongetragen, die behandelt werden muss.  Tommys Abszess ist sehr schmerzhaft. Er bekommt wieder Gaze eingelegt. 

Bevor ich Jessica nach Hause bringe, bin ich noch bei Daisy und verabreiche ihr Doxycyline. Ich habe nun auch einen angeblich guten Grooming Shop gefunden, zu dem ich Daisy demnächst bringen werde.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Ich füttere nun morgens früh die Welpen draußen, damit ich einigermaßen in Ruhe das Haus säubern kann. Am Vormittag versuche ich Kyra mit den Welpen zusammenzuführen was auch recht gut klappt. Zumindest verkriecht sie sich nicht mehr.  

Khao habe ich gestern aus dem Bad geholt und ins Bürozimmer verlegt. Die Schwellung an ihrem gebrochenen Hinterlauf ist vollständig zurückgegangen. Shortys und Zolas Fleischwunden sind noch offen. Insbesondere Zolas Wunde ist recht groß und tief, sodass deren Heilung dauern wird. Am meisten Sorge aber macht mir Tommy, der sein Los nicht akzeptieren will. Ich muss ihm einen Kragen anlegen, weil er sich wund leckt. Später stelle ich fest, dass sich neben Tommys Anus ein Abszess gebildet hat. Da der Tommy schmerzt, muss ich mit ihm in die Klinik. 

Zunächst aber fahre ich zum Baan Amphur Shelter. Ich hatte Bua gebeten am vorigen Sonntag zu arbeiten und so übernehme ich die heutige Arbeit. Ich verstaue 80 kg Trockenfutter in den Containern, säubere den Platz und fülle Futter nach. 

Dann fahre ich zurück zum Huay Yai Tempel und beginne erneut mit der Verabreichung von Doxy an Daisy. Ich schnappe mir Erin und Lynda, die beiden Welpen, die mich stets zusammen mit Daisy begrüßen, und bringe sie in die Silverlake Klinik zur Sterilisation. 

Danach fahre ich zum Amphur Tempelmarkt und kaufe 45 kg Reis für die Tempelhunde. Taco und Luna haben sich anscheinend zu den Vorhallenhunden gesellt. Ich bin froh, dass ihre Eingliederung so gut klappt. Auch im Shelter ist die Atmosphäre nun viel angenehmer und weniger aggressiv.  

Wenn Zolas Wunde verheilt ist, muss sie wieder zurück. Sie und Toya haben es ja mit Elly. Shorty möchte ich nach der Wundheilung und der Kastration nicht wieder ins Shelter geben, da er dort der Kleinste ist und tendenziell untergeht. Als ich Elly und die Welpen aus einem Verschlag an dem Thaihaus geholt hatte, fragte mich der Besitzer, der mir ganz vernünftig erschien, ob er Shorty später wiederbekommen könne. Ich will ihn bitten auch Elly dann zurückzunehmen. 

Am Abend bin ich mit Tommy wieder in der NPW Klinik. Der Abszess wird gereinigt und es wird erneut Gaze eingelegt. Das bedeutet, dass ich nun mehrere Tage lang täglich mit Tommy zum Gazewechsel in die Klinik muss.

Dienstag, 15. Mai 2018

Das Auto wird vielleicht heute Abend fertig sein. So kann ich mich Haus, Swimmingpool, Garten und den Hunden widmen. Mittags bin ich mit meinem ehemaligen Kollegen bei Rita und Ernest, die ein Problem mit Wasser haben, das im Überfluss aus der Nachbarschaft kommt. Sie benötigen einen anwaltlichen Rat wie mit dem Sachverhalt umzugehen ist. 

Wieder zurück zu Hause sehe ich Kyra im Wasser auf den Stufen des Swimmingpools hocken. Sie ist verängstigt. Ich trockne sie ab und führe sie mit Talo zusammen. Der attackiert Kyra. Auch gegenüber Lena ist Kyra verängstigt. Obwohl Lena ganz lieb zu den anderen Welpen ist, scheint sie mir Kyra ein Problem zu haben. Es kann sein, dass sie Kyra angegangen ist und Talo hat sich dran gehängt. Mit den anderen Hunden oder Welpen hat Kyra keine Probleme. Allerdings hält sie sich nun dicht an mich oder verkriecht sich. Talo scheint in die acht Welpen integriert zu sein und bewegt sich unter ihnen recht selbstbewusst. Kyra aber bleibt verschlossen, sodass ich sie über Nacht separiere. 

Die großen Hunde, außer Kenji der bei mir schläft, sowie die anderen Welpen halten sich im Wohnzimmer bei offenen Türen zum Garten hin auf. Abends dann kann ich doch dann tatsächlich mein Auto aus der Werkstatt abholen.

Montag, 14. Mai 2018

Ich muss heute Morgen mein Auto in die Werkstatt bringen, damit der Unfallschaden endlich repariert werden kann. Gestern ist mir schon wieder eine Mutti mit ihren beiden Kinder auf ihrem Scooter ins Heck gerauscht. Mein Auto hat eine Beule mehr, aber das ist mir mittlerweile ziemlich egal. Glücklicherweise ist den dreien nichts passiert. Die Frau hat sich bei mir entschuldigt und ich bin weitergefahren. 

So bleibe ich den ganzen Tag zu Hause und kann ein wenig Schreibarbeit aufarbeiten. Als ich schließlich mit dem Scooter zu Daisy fahren will, fängt es wieder an zu regnen. 

Talo und Kyra sind bereits voll integriert. Beide Welpen sind noch eher auf mich fixiert, aber das wird sich bald ändern. Zola und Shorty haben sich auch relativ problemlos eingefügt. Tommy liegt weiterhin im Bürozimmer und geht nur selten hinaus. Er scheint nun nur noch Schmerzen zu haben, wenn er sich unglücklich bewegt. Khao hat ebenfalls die ersten kritischen Tage gut hinter sich gebracht. Die Schwellung ist fast völlig zurückgegangen und sie kann sich auf drei Beinen bewegen. Kenji ist der ganze Trubel zu viel und ist froh wenn er im Schlafzimmer liegen kann. Khao liegt dort nun ebenfalls. Die beiden stören sich nicht. 

Marthas Welpen sind nun mittlerweile sechs Wochen alt und entwickeln ihre eigene Persönlichkeit. Sie laufen mitlerweile schneller als ich und spielen am Nachmittag mit Lena ausgiebig im Garten.

Sonntag, 13. Mai 2018

Nachdem ich die Welpen gefüttert und das Haus gesäubert habe, bin ich in der NPW Klinik. Tommy hat sich den linken Hinterlauf gebrochen und wird geschient. Zolas und Shortys Wunden sind nicht so dramatisch und werden bald vergessen sein. Tommy muss die Schiene einen Monat lang tragen. Die ersten Tage sind immer schwierig für die Hunde, aber dann gewöhnen sie sich an ihre Behinderung und kommen relativ gut klar damit. Allerdings hat Tommy Schmerzen, sobald er sich bewegt. Deswegen gebe ich ihm Tramadol. 

Wieder zu Hause, lege ich ihn ins Bürozimmer, wo er ungestört ruhen kann. Zola und Shorty müssen einen Kragen tragen. Zola hat damit kein Problem, aber Shorty wehrt sich anfangs heftig dagegen und fetzt sich beinahe die beiden Pflaster ab. Schließlich akzeptiert er seine Behinderung. 

Mittags ruft mich Mike an. Er habe einen angefahrenen Hund in die NPW Klinik gebracht. Diagnose Rückgratfraktur. Die Tierärzte dort sähen sich außerstande Taw zu behandeln und rieten Mike Taw ihn Bangkok operieren zu lassen. Ich fahre in die NPW Klinik, wo ich Mike treffe und arrangiere eine Untersuchung Taws durch Dr. Kwanchai. Wir nehmen Taw aus der NPW Klinik und lassen uns Dr. Kwanchais Einschätzung geben. Der rät von einer Operation ab. Die sei risikoreich, teuer und der Erfolg sei nicht größer als eine zweiwöchige Ruhigstellung mit der Verabreichung von Steroiden und Schmerzmitteln. Taw wird in die Silverlake Klinik verlegt. 

Am frühen Nachmittag kommen Tanja und Oliver und bringen Kyra und Talo. Anfangs fremdeln die Welpen natürlich, aber nach einigen Stunden bewegen sie sich schon unter den anderen Hunden und nehmen Kontakt zu mir auf. Nachdem Tanja und Oliver sich verabschiedet haben, fahre ich zur Huay Yai Klinik und hole Daisy ab. Im Wat Huay Yai verabreiche ich ihr die erste Dosis Doxycyline. Daisys Genesung macht weitere Fortschritte. Die kahlen Stellen in ihrem Fell wachsen allmählich zu. 

Anschließend bin ich im Wat Amparahm. Ich sehe Taco und Luna zusammen mit Scottie, Jake, Nico und Panya auf mich zustürmen. Es ist ganz offensichtlich, dass sie sich in ihrer neuen Umgebung wohlfühlen. Rocky macht mir große Sorgen. Ich kann ihm zwar das Amoxiciline verabreichen, aber danach entzieht er sich mir. Die Entzündung hat sich ausgeweitet. Ich muss versuchen ihn morgen einzufangen.

Samstag, 12. Mai 2018

Heute Morgen lassen mich die Hunde wieder ein wenig länger schlafen, aber wenn ich dann in den Wohnraum trete, bin ich alles andere als begeistert. Ich muss alle Hunde rausschmeißen, was bei den Welpen gar nicht so einfach ist, denn sie sind hungrig und kleben an mir. Wenn ich dann putze, machen sie draußen Radau und wollen unbedingt rein und futtern. Bin ich schließlich mit dem Wohnraum fertig, werden die Welpen gefüttert und ich mache mich an die Säuberung von Hof und Garten. Dann bekommen Kenji, Tayo und Felix ihre Medikamente. Die Welpen sind dann glücklicherweise satt und liegen überall herum. 

Nachdem die Ordnung wieder einigermaßen hergestellt ist, fahre ich zum Huay Yai Tempel, schnappe mir Daisy und bringe sie in die Huay Yai Klinik zur Untersuchung und für einen Bluttest. Daisys Fell ist weiter nachgewachsen. Der Fingerkuppen große Auswuchs an ihrer rechten Flanke wird von Dr. Aor als möglicherweise tumorös diagnostiziert. Eine Biopsie will sie vermeiden, da dadurch Metastasen entstehen könnten. Der Auswuchs solle beobachtet werden. Ich lasse Daisy in der Klinik. Sollte der Bluttest eine Sterilisation erlauben, kann die morgen durchgeführt werden. 

Ich fahre weiter zum Wat Amparahm und nehme Nero und Aisha an Bord. Nero ist mit der zweiten Chemo dran und Aisha soll untersucht werden. Bei ihr stellt Dr. Kwanchai Nasenkrebs fest. Beide Hunde erhalten eine Dosis Vincristine und ich bringe sie in den Tempel zurück. Die Hunde müssen dann jeweils samstags noch einige Male in die Silverlake Klinik zu Folgebehandlungen. 

Ich fahre zurück in die Silverlake Klinik, schaue nach Myra und nehme Suki an Bord. Bua trifft mit mir gemeinsam am Shelter ein. Ich setze Suki ab und nehme Taco und Luna an Bord. Beide sind verantwortlich für Beißereien. Das Shelter ist einfach zu beengt für sie und stresst sie. Leidtragende der Beißereien sind Zola, Tommy und Shorty. Shorty und Zola haben hässliche Fleischwunden davongetragen und Tommy eine Hinterlaufverletzung. Bua hatte zuvor schon Tommy in einen Käfig gesperrt, da er drangsaliert worden war. 

Mit Taco und Luna fahre ich zum Wat Amparahm und lasse die beiden aus den Käfigen, während Scottie, Jake, Nico und Panya dabei zuschauen. Taco und Luna sind ja zwei überdurchschnittlich große Hunde und überhaupt nicht ängstlich. Sie schauen sich selbstbewusst die neue Umgebung an und nach einer halben Stunde folgen sie mir schon zusammen mit Nico und Scottie auf einem Strandspaziergang. Ich habe den Eindruck, dass sie froh sind wieder unbeengt zu sein. Hoffentlich verläuft die Eingliederung auch weiterhin so glatt wie in der ersten Stunde. 

Ich bitte Bua im Shelter auf mich zu warten, erstehe noch zwei Bambusliegen für die Shelterhunde und nehme dann Tommy und Shorty an Bord. Zola entzieht sich uns aus welchen Gründen auch immer, aber Bua fängt sie schließlich mit einem Netz ein. Mit den drei Hunden fahre ich nach Hause. 

Mittlerweile ist es schon halb sieben und die Welpen, die die ganze Zeit im Garten waren, sind sehr hungrig. Ich bereite für sie schnell eine Reismahlzeit zu, auf die sie sich mit Verve stürzen. Dann hole ich Tommy, Zola und Shorty ins Haus. Shorty weicht kaum von meiner Seite und auch Zola ist wieder die Alte. Beide Hunde fügen sich gut ein. Tommy scheint das größte Problem zu haben. Er hat Schmerzen und verkriecht sich in der Küche. Am Wochenende ist die NPW Klinik abends immer brechend voll. Deswegen warte ich lieber mit der Untersuchung der Hunde bis morgen früh.

Freitag, 11. Mai 2018

Heute Morgen haben mich die Welpen doch tatsächlich bis halb sieben schlafen lassen. Wenn sie aber hungrig sind, können sie schon richtigen Radau veranstalten. Ich füttere sie nun dreimal am Tag mit Trockenfutter, Nassfutter oder Reis mit Hühnchen. Es ist unglaublich was die acht Racker wegputzen können. Die allmorgendliche Haus- und Gartenarbeit nimmt drei Stunden in Anspruch. Danach bekommen Kenji, Tayo, Khao und nun auch Felix ihre Medikamente. Felix entwickelt Hautprobleme und ich gebe ihm dagegen Cephalexin. Tayos Hinterlaufschwellung ist stark zurückgegangen und die Infektion nicht mehr akut. Khao bekommt Carprofen gegen die Schwellung und Kenji muss seine Doxy- und Ferrickur abschließen. Wenn dann noch Adrian versorgt ist und die Wäsche gemacht, kann ich mich an mein Computerfrühstück setzen. Dabei sind heute Morgen alle Hunde ganz brav und schlafen. 

Mittags setzt der große Regen ein und ich arbeite am Computer, putze (ständig) und bereite Reis mit Hühnchen zu. Am Abend lade ich Alana ein. Ich habe mich entschlossen sie wieder an den Amari Strand zurückzubringen. Alana war die ganze Zeit unglücklich und Khun Toy meint, sie könne wieder zurück. Ich versehe sie mit einem Halsband auf dem in Thai steht dass sie sterilisiert ist und mit einer Tollwutmarke. Boss fühlt sich nicht unwohl bei uns und es geht ihm auch besser hier als am Strand. Also bleibt er erstmal. 

Auf dem Wege zum Strand hole ich mir noch weiteres Carprofen aus der NPW Klinik. Ich verabreiche die Tabletten ja nun auch Khao. Alana ist froh wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein und verschwindet rasch in der Dunkelheit. Zum Schluss bin ich noch bei Meow und gebe ihr eine Dose Doxycycline.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Morgens lade ich Tommy und Rocky ein und fahre mit ihnen zum Tempel, wo ich Rocky herauslasse. Die Leberfunktionstherapie in Zusammenhang mit der Ferrickur ist für die beiden noch nicht ganz abgeschlossen, aber ich bekomme kein Hepato mehr und so muss es erstmal damit gut sein. Rocky hat sich nie unter den Hunden im Haus wohlgefühlt und Tommy ist zwar sehr liebenswert, aber ein Agent Provokateur wie er im Buche steht und verursacht viel Unruhe. Ich vermute auch, dass er der Anstifter so mancher Beisserei war. Im Shelter kann er sich nun austoben. Ich hoffe er wird nicht wieder so arg gebissen, dass ich ihn erneut herausnehmen muss. 

Vom Shelter aus fahre ich zur Silverlake Klinik und hole Hala und eine ebenfalls sterilisierte Hündin, die Wan eingewiesen hatte, ab. Zunächst bringe ich Hala zurück zu dem Platz von Mirko, Anja und Sila, wo ich sie mit dem riesigen Abszess auf dem Nacken gefunden hatte. Die Anwohner, die die Hunde dort versorgen, nehmen Hala erfreut auf und auch Hala ist sichtlich froh wieder zu Hause zu sein. Anschließend bringe ich Wans Hündin an ihren Platz zurück. 

Am Nachmittag kommt Nut und säubert das Haus. Ich bleibe mit allen Hunden draußen oder arbeite am Computer. Nachdem Nut gegangen ist, füttere ich die Welpen erneut und nehme dann Pinky an Bord. Pinkys Doxy plus Ferric Kur ist abgeschlossen. Sie hat sich zwar viel um die Welpen gekümmert, aber immer auch wieder Radau gemacht und Lena angeblafft. Deswegen bringe ich Pinky wieder zu Meow zurück. 

Es ist schon dunkel, als ich nach Hause zurückkehre. Ich höre die Hunde nicht und mache mir schon Sorgen. Aber es ist alles in Ordnung. Die Stimmung ist nun sehr friedlich, nachdem die beiden Störenfriede aus dem Haus sind. Wollen wir hoffen, dass das nun so bleibt.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Am Vormittag bin ich in der South Pattaya Klink um Khao abzuholen. Khao ist sehr geduldig und lässt sich willig in die mitgebrachte, große Box legen. Ich bitte Dr. Kwanchai um seine Enschätzung zu Little Big Boys plötzlichen Tod. Er meint, dass er von einer Schlange gebissen wurde, wahrscheinlich von einer Malayan Pit Viper, einer hochgiftigen Schlange die häufig regungslos am Boden oder im Gras liegt und blitzschnell zubeißen kann. Zu Hause lege ich Khao in mein Schlafzimmerbad, in dem sie sich ungestört erholen kann. Abends füttere ich sie mit Dosenfutter, das sie mit großem Apettit verspeist.

Dienstag, 8. Mai 2018

Am frühen Nachmittag treffe ich Tanja und Oliver am Baan Amphur Shelter. Die beiden hatten bei einem Spaziergang mit ihren zwei Hunden zwei wohl Tags zuvor ausgesetzte zwei Monate alte Welpen gefunden und zu sich nach Haus genommen. Da sie jedoch relativ beengt leben, können sie Talo und Kyra nicht behalten und baten mich sie aufzunehmen. Andernfalls sähen sie sich gezwungen die Welpen wieder auszusetzen, Ich bestand jedoch auf einer zweiwöchigen Quarantänezeit. 

Tanja und Oliver möchten allerdings noch einen älteren Rüden aufnehmen und so lud ich sie ein das Shelter zu besuchen. Taco hat ihnen gefallen, aber er ist ihnen zu groß und Taco braucht auch seine Freiheit. Deswegen werde ich versuchen ihn im Wat Amparahm heimisch zu machen. Taco hat sein ganzes Leben auf der Straße verbracht und fühlt sich im Shelter beengt. Puschel gefällt ihnen auch, aber er ist ihnen zu jung.

Nachdem Tanja und Oliver gefahren sind, nehme ich Hala und Suki an Bord und bringe sie in die Silverlake Klinik. Dort hole ich dann Girly und Roshi ab und bringe sie zum Shelter zurück. Danach bin ich wieder in der Klinik und hole Amara und Nero ab. Nero muss ja weiter behandelt werden, aber kann zwischendurch wieder zurück zum Tempel. Amara geht zurück zum Shelter. 

Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass Khaos Heilung gute Fortschritte mache und dass ich sie morgen zu mir nehmen könne, damit sie sich in angenehmerer Umgebung erholen könne. 

Während ich das Shelter reinige, entdecke ich zu meinem Entsetzen Litle Big Boy tot unter einer Plattform liegen. Er muss kurz zuvor gestorben sein, denn er ist noch nicht steif. Ich kann weder äußerliche Wunden erkennen noch Ausflüsse aus Maul oder Anus. Litle Big Boy hatte auch nie Anzeichen von Schwäche oder Krankheit erkennen lassen. Sein Tod ist mir ein Rätsel. Ich bringe ihn zur Einäscherung in die Silverlake Klinik.

Montag, 7. Mai 2018

Am Vormittag hole ich Jessica ab und wir fahren zu Prajuab. Ich hatte ihm versprochen ihn ab diesem Monat mit zusätzlichen 60 kg Trockenfutter zu unterstützen. Ich will versuchen, einen Sponsor dafür zu finden. 

Wir liefern das Futter ab und fahren zu mir. Während Jessica bei den Hunden bleibt, bin ich mit Tayo in der NPW Klinik. Seine Bisswunden werden versorgt und dabei stellt die Tierärztin eine Ohrinfektion an beiden Ohren fest, die sich auch auf den Nackenbereich ausgedehnt hat. Jessica versichert mir später, dass Tayos Ohren vor zwei Wochen noch blitzblank ausgesehen hätten. Die Nackenhautinfektion hatte ich auch nicht bemerkt, obwohl ich Tayo häufig Kopf und Nacken gestreichelt hatte. So hat die Beißerei doch noch etwas Gutes erbracht und die Infektion kann gezielt zusammen mit den Bisswunden  behandelt werden. 

Nachdem ich Tayo zurückgebracht habe, fahre ich zu Uans Platz am Chak Nork Reservoir und impfe die beiden Welpen dort ein zweites Mal. Danach lassen wir die Hunde allein. Kenji sperre ich ins Schlafzimmer und Alana, Felix und Tayo ins Bürozimmer. Die anderen Hunde können sich im Wohnraum und im Garten aufhalten. 

Wir fahren zu Meow, deren Welpen für die zweite Impfung dran sind. Meow aber teilt mir mit, dass die Welpen an Parvo erkrankt seien. Die erste Impfung ist sechzehn Tage her und vielleicht hilft das einigen Welpen zum Überleben. Zwei seien schon gestorben.

Sonntag, 6. Mai 2018

Alle Hunde waren wieder über Nacht beisammen bei offenen Türen zum Garten. Die abendliche Fütterung der Welpen mit Trockenfutter und Wasser hat dazu beigetragen, dass deren Kot fester wird und somit leichter zu entfernen. 

Während ich den Garten mache, sehe ich Kenji am Tor. Er war wohl die Nacht unterwegs und wollte wieder aufgenommen werden. Es bricht mir das Herz ihn draußen stehen zu lassen, denn er ist einer meiner Lieblingshunde, aber ich muss hart bleiben. Ich habe ihm so oft verziehen und immer hat er wieder doch danach Hunde im Garten attackiert. Johnny leidet auch. Ich kann nicht in die Köpfe der Hunde hineinschauen, aber ich gehe davon aus, dass er weiß, warum ich Kenji rausgeworfen habe. Kenji und Johnny sind ja die dicksten Freunde und nun ist Johnny sehr ruhig, zieht sich zurück und weicht mir aus. Natürlich gehe ich auf ihn zu, aber es wird wohl etwas brauchen, bis er die Trennung von Kenji verwunden hat. Gerade Kenji und Johnny hatten immer eine besonders enge Beziehung zu mir und der Verlust davon macht mich sehr traurig.

Und dann sehe ich Tayo, den ich auch besonders gern habe, liegen mit seinen Bisswunden und das macht mich noch trauriger. Aber schlappmachen ist keine Option, denn so viele andere Hunde wollen versorgt werden. Sie sind ja alle liebenswert – meistens – aber passen eben nicht immer zusammen und dann muss ich mit den Konsequenzen leben.

Heute ist Sonntag und das ist Buas freier Tag. Arbeit im Shelter wartet auf mich. Zunächst aber schnappe ich mir dort Amara und Girly und bringe sie in die Silverlake Klinik zur Sterilisation. Nachdem ich sie dort untergebracht habe, nehme ich Kami und Kimi wieder heraus und bringe sie zurück zum Shelter. Dann fahre ich erneut zur Klinik, hole Sushi ab und bringe sie zum Tempel zurück, wo sie von Nelly und Willie empfangen werden. Ich sehe auch Avira, Ashi und Pema dort. 

Roshi und Nero müssen noch einige Tage in der Klinik bleiben. Roshi weil sie noch läufig ist und Nero, der sich weiterhin von der Kastration erholen muss. Die Kastration von Rüden ist immer etwas heikel, da sich leicht Entzündungen bilden können. Anschließend ist Shelterarbeit angesagt. Die dauert bis in den Abend hinein. 

In der Dunkelheit neben dem Haustor sehe ich Kenji liegen. Er kommt aber nicht zu mir und ich ignoriere ihn. Tayo hat nun doch eine Schwellung am linken Hinterlauf entwickelt, in den er mehrfach gebissen wurde. Deswegen nehme ich ihn an die Leine und führe ihn zum Tor. Als ich es öffne, schlüpft Kenji hinein. Da ich ihn nicht mehr rasch hinaus bekomme und mit Tayo noch in die Klinik will, sperre ich ihn in mein Schlafzimmer. In der NPW Klinik bin ich schließlich um 22 Uhr. Der Warteraum ist brechend voll und da ich nicht bis um Mitternacht in der Klinik sitzen will, fahre ich unverrichteter Dinge mit Tayo wieder zurück nach Hause. 

Die Nacht über bleibt Kenji bei mir im Schlafzimmer und die anderen Hunde verteilen sich in Haus und Garten. Mein Verhalten ist natürlich an Inkosequenz kaum zu überbieten. Gestern noch habe ich getönt dieses Mal hart zu bleiben und heute bin ich schon wachsweich. Es mag auch seltsam klingen, aber ich bin doch froh, dass Kenji zurück ist. Es hätte mir schwer zu schaffen gemacht ihn solange zu ignorieren bis er aufgibt und sich trollt. Vergessen hätte ich ihn nie können. Einzelhaft ist jedoch für ihn nun unumgänglich, sobald ich aus dem Haus bin.

Samstag, 5. Mai 2018

Mein Leben ist hart und entbehrungsreich, aber die vergangenen zwei Wochen waren noch ein wenig härter. Aus täglichen vierzehn Stunden pausenloser Arbeit sind sechzehn geworden und die wenigen Stunden Schlaf, die ich hatte, wurden unterbrochen und waren nicht sehr erholsam. So bin ich vergangene Nacht ins Koma gefallen und da die Hunde, einschließlich der Welpen morgens erstaunlich ruhig waren, erst um halb zehn aufgewacht. 

Haus- und Gartenreinigung, Fütterung der Welpen und Medikamentenvergabe waren dann um ein Uhr beendet. Die Welpen werden jeden Tag selbstständiger, aber sind natürlich immer noch Babys. Wenn ich nicht noch jeden Tag stundenlang raus müsste, würde ich das Leben mit den Hunden im Haus auch genießen. Aber ich habe ja noch die Hunde im Shelter, im Tempel und die bei Meow, die mich auch mal sehen wollen; und dann muss ich noch in die Kliniken und erhalte immer wieder Anfragen Hunden auf der Straße zu helfen. Was ich mache ist ein Job für drei Leute und wundere mich manchmal über mich selbst, dass ich dennoch die meisten Arbeiten erledigt bekomme. 

Am Nachmittag bin ich mit Beppe am Unicca Condominium verabredet. Die restlichen zwei Welpen müssen eingefangen werden. Beppe füttert die Welpen in einem halbwegs geschlossenen Raum. Als wir jedoch beginnen wollen sie uns zu schnappen, entwischen sie durch irgendeinen Spalt. Den Welpen draußen habhaft zu werden ist zwecklos. Ich weiß auch nicht wieso wir eigentlich die Hunde einfangen sollen, wenn wir sie schon woanders unterbringen. Deswegen bin ich beim Management und teile den Anwesenden dort mit, dass sie dafür sorgen sollen, die Welpen einzufangen. Wenn sie ihnen habhaft geworden seien, würden wir sie abholen.

Zurück im Haus erlebe ich eine unangenehme Überraschung. Tayo, der friedlichste aller Hunde im Haus, der wochenlang mit Kenji und Johnny draußen verbracht hatte während ich unterwegs war, ist attackiert worden. Tayo hat etliche Bisswunden davongetragen, die jedoch von selbst heilen werden. Trotzdem bin ich stinksauer auf Kenji und jage ihn aus dem Haus. Erst vor zwei Tagen hatte er noch Felix attackiert ohne, dass ich dessen gewahr wurde. Felix ist so gut wie nichts passiert. Aber jetzt hat Kenji den Bogen bei Weitem überspannt. Meine Geduld mit ihm ist zu Ende. Von nun an kann er sich wieder auf der Straße durchschlagen. Ich möchte nicht nach Hause kommen und wieder einen zerfetzten Welpenkörper auf dem Boden liegen sehen.

Freitag, 4. Mai 2018

Ich hatte die vergangene Nacht alle Hunde einschließlich der Welpen zusammen im Haus gelassen und die Türen zum Garten geöffnet. Deswegen hatte ich nach einer langen Woche mal wieder eine relativ ruhige Nacht. Aber danach sind erstmal wieder ein paar Stunden Arbeit angesagt, bevor ich an Frühstück denken kann.

Claudia hatte mich gebeten zwei ihrer Welpen zur Sterilisation in die South Pattaya Klinik zu bringen. Am späten Vormittag sind wir dort und ich schaue nach Khao. Khao ist so ein lieber und geduldiger Hund und ist dankbar für jede Zuwendung. Der Eingriff war erfolgreich aber nicht unkompliziert und so besteht Dr. Kwanchai darauf Khao mindestens zwei Wochen bei sich zu behalten. Ich möchte euch blutige Bilder ersparen, aber wenn ihr die Operationsnarbe seht, könnt ihr euch über die Schwere des Eingriffs eine Vorstellung machen. 

Am Nachmittag bin ich bei Daisy. Erfreulicherweise scheint nun das Fell an den vormals völlig haarlosen und entzündeten, großflächigen Partien nachzuwachsen. Ich beende nun vorläufig die Behandlung mit Cephalexin und Itraconazole und werde mich bei Suzie und Antony erkundigen, ob sie vorhaben Daisy weiterhin zu sponsern.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Ich mache den Monatsabschluss, bringe die Rechnungen zur Foundation und hole mir 20 Einheiten Tollwutimpfstoffe dort ab. Dann versorge Prajuab mit 120 kg Reis. Am Nachmittag werden 600 kg Trockenfutter angeliefert. Nut kommt und macht den Wochenputz. Währenddessen sind alle Hunde im Garten und ich wache über sie. Nachdem Nut gegangen ist, bin ich bei Daisy. 

Die Welpen bleiben derweil mit den sicheren Hunden im Garten. Am frühen Abend hole ich Namtarn aus der South Pattaya Klinik und bringe sie zu Meow zurück. Während der Nacht lasse ich nun die Welpen im Wohnraum. Einige Hunde sind bei ihnen und die anderen übernachten draußen. Alana liegt zusammen mit Felix im Büro. Alana ist nach wie vor gefährdet attackiert zu werden.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Nach Hausputz, Gartenpflege, Fütterung der Welpen und Medikamentenvergabe bin ich am frühen Nachmittag im Tempel. Sushi kommt auf mich zu und so schnappe ich sie mir gleich und verfrachte sie in eine Box. Nach einigem Suchen finde ich auch Nero, den ich ebenfalls ohne Probleme einladen kann. In der Silverlake Klinik entdecke ich etwas Blut in Neros Box und teile es Dr. Kwanchai mit. Tatsächlich bestätigt sich meine Vermutung, dass sich Nero TVT zugezogen hat. Bemerkt hatte ich zuvor nichts davon. 

Ich lade Nelly und Willie ein und bringe sie zum Wat zurück. Sie sind ganz glücklich wieder in ihrem neuen Zuhause zu sein. Aisha, die sich nun bei den Squattern aufhält, blutet zuweilen aus der Nase. Ich werde alsbald möglich einen Bluttest bei ihr vornehmen lassen. Die Leute bitten mich zwei ihrer Hunde zu impfen. 

Anschließend bin ich im Shelter und lade Roshi, Kimi und Kami ein. Roshi ist bereits läufig und muss deswegen etwas länger in der Klinik bleiben. Am Abend bin ich mit Rocky und Hovis, einem der Welpen, in der NPW Klinik. Hovis hat einen Augenfehler auf dem rechten Auge. Dr. Juui klärt mich darüber auf, dass dies auf eine Infektion im Mutterleib zurückzuführen ist. Wenn die Mutter von Blutparasiten befallen ist, können die Föten ebenfalls infiziert werden und es können sich Defekte schon im Mutterleib bilden. 

Zum Schluss bin ich bei Ae. Sie hat es fertiggebracht sieben Hunde vom Unicca Condominium zu entfernen. Zwei hat sie zu sich genommen und die übrigen fünf bei Khun Khao im Bang Saray Gemeindeshelter untergebracht. Geholfen haben ihr dabei Hundefänger von der City Hall. Die haben es auch geschafft die Hündin mit dem riesigen Tumor einzufangen, die vor Monaten schon einmal eine Vincristine Injektion erhalten hatte und die ich danach nicht wieder schnappen konnte. Ihre Behandlung, einschließlich eines chirurgischen Eingriffs, kann nun fortgesetzt werden.

Dienstag, 1. Mai 2018

Ich erledige meine Arbeiten, versorge die Welpen, verteile die morgendlichen Medikamente und bereite dann eine neue Runde von Jessicas Hühnchenreis zu. Mittags fahre ich mit Rocky in die NPW Klinik. Zurück nach Hause und dann zu Meow, hole Namtarn ab und bringe sie in die South Pattaya Klinik. Dort sehe ich auch Khao, die noch nicht operiert worden ist. 

Von der Klinik aus fahre ich nach Baan Amphur. Ich kaufe Reis für die Tempelhunde und bezahle Ba Bät. Dann kaufe ich 100 Deworming Tabletten für Meows Hunde und zwei Sack Trockenfutter für die Shelterhunde und die Tempelhunde. Am Shelter treffe ich Bua, bezahle ihn für die Arbeit der vergangenen zehn Tage und händige ihm das Trockenfutter aus. Bua macht mich darauf aufmerksam, dass Roshi bereits läufig ist. Es wird also höchste Zeit mit der Sterilisation aller Welpen zu beginnen. 

Die Hauswelpen mussten den ganzen Nachmittag im Bad zubringen. Sie hatten jedoch lecker gegessen und haben vermutlich gut geschlafen. Ich hole sie in den Garten und füttere sie danach für die Nacht. Die Motorik der Welpen entwickelt sich rapide. Konnten sie gestern gerade mal mühsam über eine Schwelle klettern überwinden sie sie heute schon mit Schwung. Dass sie schnell selbständiger werden ist der Lichtblick, der mich bei der vielen Arbeit leitet.

Montag, 30. April 2018

Am Vormittag bin ich mit Rocky in der NPW Klinik. Dort, wo an einer Stelle die Gaza eingelegt worden ist, hat sich ein Baht großes Loch gebildet. Die Wunde allerdings ist nicht infiziert. Wäre auch bedenklich wenn, denn Rocky erhält morgens und abends 250 mg Amoksiklav. Ich habe schon wesentlich schlimmere Wunden zuheilen sehen und mache mir deswegen keinen Kopf. 

Beim Einlegen der Gaze wehrt sich Rocky einmal recht heftig. Eine Assistentin und ich versuchen Rocky ruhig zu halten, damit der Veterinär arbeiten kann. Dabei wird die Assistentin von Rocky gebissen. Wenn Hunde in Panik sind und zubeißen kann das sehr unangenehme Folgen haben. Ich kann ja ein Lied davon singen. Die Assistentin wird umgehend zum Arzt gebracht. 

Ich hatte, während ich fort war, die Welpen mit sicheren Hunden draußen gelassen. Sie brauchen die Gesellschaft der Hunde und meine auch, ansonsten fühlen sie sich allein gelassen und jammern. Ich habe noch Hühnchenreis und füttere sie. Die Ziegenmilch will ich allmählich absetzen. 

Am Nachmittag versorge ich Daisy und danach fahre ich nach Naklua. Zuerst impfe ich Mom Song auf dem Talat Rung Roht, dann liefere ich Hunde- und Katzenfutter bei Wan Song ab und fahre schließlich zu Lung Chai, um endlich seine Katze abzuholen. Der aber teilt mir mit, dass die seit drei Tagen nicht mehr zurückgekommen sei. Ich lasse die Box trotzdem bei ihm und sage ihm, dass er mich anrufen solle, falls die Katze wieder auftaucht. 

Dr. Kwanchai informiert mich darüber, dass er Khao heute Abend nicht operieren kann, da die Schwellung noch zu stark sei. Er will damit weitere zwei Tage warten. Das Röngtenbild zeigt einen glatten Bruch mit verschobener Bruchstelle. 

Meow teilt mir mit, dass Namtarn trotz ihres fortgeschrittenen Alters läufig ist und sterilisiert werden muss. Ich muss also Namtarn morgen zu Dr. Kwanchai bringen. 

Ae ruft mich an und möchte sich mit mir und Beppe treffen. Das Management des Unicca Condominiums will auch die noch verbliebenen Hunde entfernt haben. Wir treffen uns noch am Abend in ihrem Café. Ae hat bereits Kontakt zum Bang Saray Shelter aufgenommen und Khun Khao hat ihr erlaubt einige Hunde dort unterzubringen. Zwei Welpen wird Beppe zunächst aufnehmen.

Sonntag, 29. April 2018

Frühmorgens bekommen die Welpen Reisfutter und danach noch Ziegenmilch. Danach schmeiße ich sie raus und mache sauber. Die Welpen machen viel Dreck und so nimmt die Hausreinigung einige Zeit in Anspruch. Danach ist der Garten dran. Anschließend ist Medikamentenvergabe. 

Die Welpen sind wieder im Haus und ich fahre mit Rocky zum Verbandswechsel. Nachdem wir wieder zurück sind, füttere ich die Welpen ein zweites Mal und bringe sie zum Mittagsschlaf ins Bad. 

Am frühen Nachmittag bin ich im Shelter. Khun Thong kommt und mäht das Gras im Innenraum und vor dem Tor. Einen Rest von Müll, der überwuchert draußen vor sich hin gammelte, nimmt er ebenfalls mit. Ich bleibe noch im Shelter und versorge die Hunde. Bua hat ja heute seinen freien Tag. 

Eine Touristin hatte mir gestern mitgeteilt, dass sie einen angefahrenen Hund aufgefunden habe. Es stellt sich heraus, dass ich die Hündin kenne. Ich hatte Khao vor etlichen Monaten sterilisieren lassen und als sie danach von einem anderen Hund attackiert worden war und eine hässliche Augenwunde davongetragen hatte, hatte ich sie etwa eine Woche bei mir. Khao erkennt mich und mithilfe eines jungen Mannes, der einen Tatoo Shop betreibt, bekomme ich Khao auch in die mitgebrachte Box. Ich liefere sie bei Dr. Kwanchai ab. Der teilt mir später mit, dass Khaos linker Hinterlauf gebrochen und ein chirurgischer Eingriff notwendig sei.

Samstag, 28. April 2018

Die Welpen wecken mich um Mitternacht und auch ein Gewittersturm. Ich gebe den Welpen Ziegenmilch und Trockenfutter und versuche noch ein wenig zu schlafen. Um halb sechs ist dann aber die Nacht zu Ende. Es regnet immer noch ziemlich heftig. Der Garten ist saturiert. Ich gebe den Welpen noch einmal Ziegenmilch und trage sie dann nach draußen. Dort wollen sie aber nicht bleiben und machen Radau. Ich muss jedoch das Bad säubern, mein Schlafzimmer und auch den Wohnraum. Anschließend lasse ich die Welpen hinein. Es sieht so aus als entwickelten sie sich gut.

Mittags fahre ich trotz Regens mit Rocky in die NPW Klinik. Er hat sich seines Pflasters entledigt obwohl er einen Kragen trägt und die beiden chirurgischen Öffnungen haben geblutet. Es wird ihm neue Gaze eingelegt.

Ein geplanter Trip zum Shelter muss wegen Gewitter ausfallen und auch Daisys Medikamentenvergabe verschiebe ich auf morgen. Zu tun habe trotzdem jede Menge. Ich kaufe Hähnchenkeulen und Gehacktes für die Welpen und koche Reis mit Hähnchen und Karotten, Jessicas Rezept folgend. 

Die Welpen wollen nicht allein sein und wuseln im Wohnraum zwischen den großen Hunden herum. Bei dem starken Regen kann ich die Hunde selbst auf der überdachten Terrasse nicht lassen. Adrian wird in der Küche untergebracht. Erst am späten Abend hört der Regen allmählich auf. Dadurch, dass ich nicht wie üblich draußen unterwegs bin, fühlt sich der Tag wie der Sonntag eines normalen Arbeitnehmers an.

Freitag, 27. April 2018

Ich bin es ja seit Jahren gewohnt, dass mein Leben vollständig von der Sorge um die zahlreichen Hunde bestimmt ist denen ich mich verpflichtet fühle, und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass ich mutterlose Welpen aufziehe, aber die acht Welpen heranzuziehen ist natürlich eine Aufgabe, die eine zusätzliche Belastung darstellt. Da die Welpen morgens spätestens um sechs Uhr agil sind, gehe ich nun früher schlafen. Mindestens einmal pro Nacht werde ich durch ihr Gequieke wach und füttere sie mit Ziegenmilch. 

Der gestrige Nachmittag und die vergangene Nacht war regnerisch und daher ist der Garten feucht. Die Welpen wollen nicht draußen bleiben und liegen zusammen mit den großen Hunden im Haus, während ich den Garten säubere. Als sie beginnen müde zu werden, trage ich sie wieder ins Bad. Dort sind sie allerdings nur so lange ruhig, wie sie schlafen. 

Ich fahre zu Meow, hole Rocco und Buffy für eine Blutentnahme in der South Pattaya Klinik ab, und bringe sie anschließend gleich wieder zurück. Da die Sonne wieder scheint, hole ich die Welpen nach der Reisfütterung wieder nach draußen und lasse sie dort zusammen mit den großen Hunden liegen bis der nun wohl tägliche Regen einsetzt. 

Nachdem sich der Gewittersturm gelegt hat, bin ich mit Rocky in der NPW Klinik. Die Verhärtung an seiner linken Schulter hat wieder zugenommen und es haben sich an drei Stellen kleinere Abszesse gebildet. Die Verhärtung wird geöffnet und in die Öffnung Mull eingelegt. Diese Methode hat bei Karim und Norbu sehr gut funktioniert und so hoffe ich auf dasselbe Resultat bei Rocky. Allerdings muss ich wie bei ihnen zuvor nun wieder jeden Tag zur Wundversorgung in die Klinik. Alle sonstigen Bisswunden sind gut verheilt und Rockys Fellzustand hat sich verbessert. 

Zu Hause hole ich die Welpen aus dem Bad und nehme sie wieder mit nach draußen. Bis auf Kenji und Felix vertragen sich alle Hunde mittlerweile gut mit ihnen. Lena und Pinky sind ihnen am nächsten. Die beiden mögen sich zwar nicht, aber eine Beißerei hat es nicht mehr gegeben.

Donnerstag, 26. April 2018

Die Reisfütterung hat bewirkt, dass die Welpen die Nacht über relativ ruhig waren und mich erst um sechs Uhr geweckt haben. Nachdem ich Haus und Garten gesäubert habe und ihnen Ziegenmilch gegeben habe, trage ich sie hinaus. Die Welpen werden allmählich aktiver und weiten ihre Kreise aus. Wenn ich dabei bin, habe ich keine Sorge sie mit den großen Hunden zusammen zu lassen. 

Am späten Vormittag füttere die Welpen erneut mit Reisfutter. Danach fahre ich nach Naklua, um die Katze von Lung Chai abzuholen. Die ist aber noch nicht wieder aufgetaucht. Ich schaue dann nach Mom, der sich immer noch auf dem Talat Rung Roht aufhält und offensichtlich von vielen Leuten dort gemocht wird. Ich werde in morgen impfen. 

Auf dem Weg zurück nach Hause öffnen sich die Schleusen des Himmels und sofort sind einige Straßenteile überflutet. Die Hunde im Haus sind trocken geblieben, nur Adrian ist etwas nass geworden und so hole ich ihn in die Küche. 

Am Nachmittag kommt Nut. Ich komplementiere alle Hunde nach draußen und hole die Welpen ebenfalls raus. Mittlerweile scheint die Sonne auch wieder. Die Welpen sind draußen viel ruhiger und ich kann sie drei Stunden lang unter Beobachtung mit den großen Hunden zusammen lassen. 

Nachdem Nut mit der Hausreinigung fertig ist und ich alle Hunde wieder separiert habe, fahre ich zu Daisy. Ich erkundige mich in der Dr. Aor Klinik wie lange ich Daisy Itraconazole verabreichen kann. Dr. Aor bestätigt mir, dass die Verabreichung für 30 Tage unbedenklich sei. Nach der vorläufigen Beendigung der Behandlung werde ich Daisy Dr. Aor vorstellen.

Mittwoch, 25. April 2018

Die Welpen machen viel Arbeit und die Nachtruhe ist nur von kurzer Dauer. Lena hilft mir nun bei der Sorge um die Kleinen. Seit gestern Abend ist sie ständig bei ihnen und kümmert sich um sie so gut sie es kann. Lena ist ja früh sterilisiert worden und so muss sie erst lernen den Welpen so etwas wie eine Ersatzmutter zu sein. Ein wenig Übung aber hat sie schon, denn sie suchte immer schon den Kontakt zu den Welpen bei Meow. 

Nachdem ich Haus und Garten in Ordnung gebracht und die Welpen gefüttert habe, hole ich Jessica ab. Gemeinsam besorgen wir im Snoop Dog Food Shop Ziegenmilch. Wir treffen dort Heidi und Rene, die die Rechnung für 24 Dosen großzügigerweise übernehmen. 

Jessica schlägt vor die Welpen nun auch mit Hühnchenreis zu füttern. Während ich auf der Banglamung Polizeistation wegen der Hundemisshandlung in Baan Pornphimon bin, bereitet sie die Reismahlzeit für die Welpen zu und passt auf die Welpen im Garten auf. Außer Tommy und Lena haben nun auch Johnny, Pinky und Patty Kontakt zu ihnen bekommen. Pinky und Patty kennen ja den Umgang mit Welpen und Johnny mag Welpen grundsätzlich.

Wieder zu Hause füttern wir die Welpen gemeinsam und ich fahre dann und versorge Daisy. Am frühen Abend bin ich noch in Baan Pornphimon, nachdem ich Jessica zurückgebracht habe. Ein weiterer Bewohner, den ich dort her kenne, hatte mich um Katzenfutter gebeten. Ich lasse ihm eine Box für seine Katze da, die sterilisiert werden muss.

Dienstag, 24. April 2018

Ich mache frühmorgens Haus und Garten, verteile die Medikamente an die Hunde, füttere die Welpen mit Ziegenmilch und nun auch das erste Mal mit Welpentrockenfutter, auf das sie sich gierig stürzen und vollständig auffressen; sperre alle großen Hunde in Haus und trage die Welpen in den Garten. Der einzige, den ich zu ihnen lasse ist Tommy, der ja auch erst sechs Monate alt ist. 

Am späten Vormittag trage ich die Welpen wieder zurück ins Bad und fahre zum Tempel, nachdem ich die großen Hunde in Haus und Garten separiert habe. Ae und Beppe sind schon im Tempel und füttern die Hunde dort. Ich habe zwei Boxen mitgebracht in denen ich Sushi und Nelly in die Silverlake bringen will, um sie sterilisieren zu lassen. Nelly schaffe ich relativ problemlos in die Box und bitte Beppe mit Sushi das gleiche zu tun. Er schafft das jedoch nicht und hat Sorge, dass sie ihn beißt. Nachdem wir eine Maulschlaufe zur Hand haben, entweicht uns Sushi. Deswegen schnappe ich mir kurzerhand Willie. Wir fahren in die Silverlake Klinik und ich verfrachte beide Hunde in Käfige dort. 

Danach fahren wir zum Shelter. Bua hat seinen freien Tag und ich verrichte die üblichen Arbeiten, während Beppe die Welpen mit Reisfutter füttert. Ich entdecke an Girly eine Menge Zecken. Also werde ich ihr und ihren Brüdern Bravecto verabreichen bevor eine Epidemie ausbricht. 

Im Tempel schaue ich nach den Hunden. Die Obdachlosen machen mich erneut darauf aufmerksam, dass Aisha aus der Nase geblutet hat. Eine der Frauen dort berichtet mir, dass sie einen Shitzu aus einer Mülltonne gezogen hat. Sie bittet mich ihn zu impfen. Eine weitere Frau, die mir einen recht ordentlichen Eindruck macht frage ich, ob sie Aisha, dem Shitzu und Piak, dem Welpen, den die Leute dort bei sich haben und den ich schon geimpft hatte, Doxycycline geben könne und sie erklärt sich dazu bereit. 

Nach dem Tempel bin ich wieder bei Daisy und versorge sie. Die drei Welpen sind auch stets dabei und alle vier Hunde freuen sich immer mich zu sehen. Sobald ich Sushi und Nero in der Klinik habe, sie die beiden weiblichen Welpen dran.

Am Nachmittag schickt mir Dr. Kwanchai die Testresultate. Erfreulicherweise sind alle recht ordentlich. Bei keinem der sechs getesteten Hunde können Blutparasiten gefunden werden. Allerdings ist die Anzahl der Blutplättchen bei allen Sechsen niedrig und Johnny und Alana haben erhöhte Leberwerte. Deswegen setze ich die Doxycycline + Ferric Kur ab und beginne mit der Leberfunktionsbehandlung.

Montag, 23. April 2018

Die Welpen wecken mich frühmorgens und wollen gefüttert werden. Zwei Dosen Ziegenmilch sind nun zu jeder Fütterung notwendig um sie alle satt zu bekommen. Nachdem ich die Medikamente an die großen Hunde verteilt und den Garten gemacht habe, fahre ich mit Patty und Alana in die South Pattaya Klinik, wo ihnen Blut abgenommen wird. Die gleiche Prozedur wiederhole ich dann mit Lena und Boss. 

Als ich Lena zu Hause wieder frei lasse, fängt sogleich eine Beißerei mit Pinky an. Wer angefangen hat kann ich nicht feststellen und ich habe Mühe die beiden auseinander zubekommen, so sehr lieben sie sich. Bei meinem Bemühen die beiden zu trennen beißt mir Pinky versehentlich in den Fuß. Glücklicherweise trage ich feste Schuhe, aber dennoch spüre ich den festen Biss und trage eine kleine Wunde an einem Zeh davon. Es ist ein Wunder, dass bei dieser heftigen Beißerei weder Pinky noch Lena etwas abbekommen haben. 

Am frühen Nachmittag sperre ich alle Hunde ins Haus und trage die Welpen in den Garten. Sie sind es ja gewohnt draußen zu sein und finden sich schnell zurecht. Ich füttere sie dort auch und danach schlafen sie eine Runde. Anschließend erkunden sie ihre neue Umgebung. Ich lasse sie zwei Stunden draußen während ich am Computer arbeite. Die Welpen sind nun dreieinhalb Wochen alt und das ist die Zeit in der sie sich auf natürliche Weise allmählich einige Meter von ihrer Mutter entfernen und ihre Umwelt beginnen zu erschnuppern. Sofern es meine Zeit erlaubt werde die Welpen nun nachmittags so lange wie möglich draußen lassen.

Nachdem ich sie wieder rein geholt und die großen Hunde herausgelassen habe, fahre ich zu Daisy. Daisy wird immer zutraulicher und scheint sich entschlossen zu haben mich zu mögen. Das ist gut so, denn irgendwann will ich sie in eine Klinik bringen und auch zum grooming. Auf dem Rückweg impfe ich zwei Welpen, die bei Uans Hunden hinzugekommen sind.

Sonntag, 22. April 2018

Um zwei Uhr morgens sind die Welpen wieder hungrig und bekommen ihre Ziegenmilch. Sie merken nun schon auf, wenn ich mit ihnen spreche. Um fünf Uhr wecken mich die Hunde draußen. Ich gehe raus und sehe, dass sie eine kleine Schlange umrunden. Ich nehme die Schlange mit einem Kehrblech auf und befördere sie nach draußen. Danach füttere ich die Welpen. 

Anschließend bin ich mit Kenji in der NPW Klinik. Kenji hat einen ganz heißen Kopf und es stellt sich heraus, dass er hohes Fieber hat. Sein Bluttestresultat ergibt, dass er mittelschwer anämisch ist. Insbesondere die Anzahl seiner Blutplättchen ist viel zu gering. Das wohl erklärt seine Lethargie. Zu Hause beginne ich eine Doxykur mit ihm und gleich auch mit Alana, Boss, Lena, Johnny, Tommy und Patty. Deren Blut teste ich sobald als möglich. Rocky, Tayo, Felix und Adrian, deren Blutwerte ja in Ordnung sind, erhalten weiterhin ein Leberfunktion unterstützendes Präparat. 

Am Nachmittag ist Khun Thong im Shelter und mäht das Gras. Ich brauche nicht dabei zu sein, da Bua ausnahmsweise dieses Mal auch am Sonntag das Shelter in Ordnung hält. Ich spüre die Entlastung schon. Der ständige Zeitdruck, verursacht durch die Fahrerei und die Versorgung der Hunde in Shelter und Tempel hat bei mir Spuren hinterlassen. Ich hoffe, dass ich in nächster Zukunft die anderen gleichfalls notwendigen Arbeiten etwas ruhiger angehen kann. 

Die Welpen verschlafen den Nachmittag und ich fahre zu Daisy nach Huay Yai, um ihr die tägliche Dosis Cephalexin, Itraconazole, Mineralien und Fischöl zu verabreichen. 

Am Spätnachmittag erhalte ich Annas Bluttestresultat. Sie ist ebenfalls anämisch und auch bei ihr ist die Anzahl der Blutplättchen sehr gering. Meow hat schon begonnen ihr Doxycycline zu geben. Dazu gebe ich Meow eine Dose Ferrictabletten. Anschließend bin ich mit Johnny und Tommy in der South Pattaya Klinik, um ihnen Blut abnehmen zu lassen.

Samstag, 21. April 2018

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Busparkplatz, um gemeinsam mit Bua Martha und ihre Jungen abzuholen. Bua ist schon da und hat alle acht Welpen eingesammelt. Die Leute am Parkplatz haben ihm berichtet, dass Martha morgens überfahren und getötet worden sei. 

Deswegen nehme ich die Welpen an Bord, besorge Ziegenmilch und bringe sie erstmal bei mir im Bad unter. Dort flöße ich ihnen Teelöffelweise die Milch ein. Die Welpen sind natürlich nervös und entkräftet, aber schlafen schließlich ein, nachdem ich ihnen Handtücher hingelegt habe. 

Da Bua die Hunde im Shelter versorgt, fahre ich am Nachmittag nur zu Daisy und danach zu Meow und impfe sieben Welpen. Meow bittet mich Annas Blut testen zu lassen. Das wird in der South Pattaya Klinik erledigt.

Die NPW Klinik informiert mich, dass Isi gestorben sei. Ich hole sie ab und bringe sie in die South Pattaya Klinik zur Einäscherung. 

Wieder zu Hause füttere ich die Welpen erneut. Ich stelle ihnen Schalen gefüllt mit Ziegenmilch hin aus denen sie nach einiger Übung trinken. Die Welpen haben sich nun schon ein wenig an die neue Umgebung und an mich gewöhnt und einige von ihnen spielen sogar schon miteinander. Alle acht sind äußerlich in sehr gutem Zustand und wohlgenährt, und so hoffe ich sie durchzubringen. 

Kenji ist seit den zwei Tagen, die er am Mabprachan 7/11 verbracht hat, sehr ruhig und das gefällt mir gar nicht. Ich werde sein Blut untersuchen lassen und das nach und nach auch bei allen anderen Hunden tun, einschließlich derer, die bei Meow untergebracht sind. Am späten Abend füttere ich die Welpen ein weiteres Mal. Nun trinken alle schon aus den Schalen.

Freitag, 20. April 2018

Als Erstes fahre ich mit Isi in die NPW Klinik. Dort erhält sie mehrere Injektionen und wird an den Tropf gehängt. Dass sie überhaupt noch lebt ist für mich ein Wunder. 

Pinky und Lena mögen sich nun gar nicht mehr und haben sich wieder in der Wolle. Da ich Pinky täglich behandeln muss, werde ich Lena ins Shelter auslagern müssen. 

Am Nachmittag versorge ich zunächst Daisy und treffe mich dann mit Bua im Shelter. Ab heute wird Bua die Shelterarbeit selbstständig verrichten. Ich habe volles Vertrauen, dass er die Arbeit genauso gut machen wird wie ich das erwarte. Sascha Big Boy blutet aus der Nase. Er lässt sich jedoch nicht untersuchen. Vorsichtshalber beginne ich aber eine Doxykur, die Bua fortführen wird. 

Wir fahren gemeinsam zum Tempel. Dort zeige ich Bua was er zu tun hat. Bua kennt die meisten der Tempelhunde schon und so ist deren Versorgung dort für ihn Routine. Er wird jeden zweiten Tag nach den Hunden schauen; Ba Bät füttert die Hunde ja auch noch täglich mit Reisfutter.

Donnerstag, 19. April 2018

Elly war die Nacht über zusammen mit Alana, Isi und Rocky im Haus. Am meisten Sorge mache ich mir um Isi, die nicht fressen will. Doxy und Ferric muss ich ihr in den Hals schieben. Elly war problemlos; Rocky und Alana sind auf dem Weg der Besserung. 

Trotz des Songkran Wahnsinns mache ich mich am Vormittag mit Elly an Bord auf den Weg zum Shelter. Ihre Jungen freuen sich ihre Mutter wiederzusehen. Ich versorge die Hunde und fahre dann auf Schleichwegen zu Daisy. 

Am frühen Nachmittag kommt Nut und macht das Haus. Ich bleibe solange bei den Hunden. Am Spätnachmittag mache ich mich mit Isi auf den Weg in die NPW Klinik, aber es gibt kein Durchkommen und so muss ich wieder umkehren. 

In der Nacht wache ich durch Gebell auf, Pinky und Lena haben sich nun in der Wolle. Ernsthaftes ist jedoch nicht passiert. Dafür sehe ich einen riesigen schwarz-blutigen Kotfleck am Boden. Isi lebt aber noch. Ich säubere den Boden und setze mich zu Isi, die fürchterlich leiden muss. Sie jammert aber nicht und ist ganz ruhig.

Mittwoch, 18. April 2018

Ich lasse heute Morgen Rocky und Alana, die mit Kenji über Nacht im Haus waren, raus. Als ich Alana wieder ins Haus trage, schnappt Pinky nach ihr, sodass Alana eine neue blutende Wunde davonträgt. Rockys und Tommys Schwellungen gehen allmählich zurück. Tommy ist wieder gut aufgenommen worden und auch mit Boss gibt es kein Problem. Rocky und Alana jedoch werden nicht akzeptiert und ich muss ständig aufpassen, wenn ich sie rauslasse. Nun muss ich auch noch aufpassen, dass Alana nichts passiert, wenn ich sie auf dem Arm halte. 

Am Vormittag suchen Beppe und ich erneut nach Elly. Wir sind wieder erfolglos und wollen heute Abend erneut versuchen sie zu finden. Beppe nimmt eine schon reht betagte Hündin mit zu sich. Er hat sie seit Jahren gefüttert und sie braucht nun besonderen Schutz. 

Die Am Nachmittag bin ich bei Daisy und danach bei Bua. Ich brauche unbedingt Entlastung und Karin hat mir angeboten seine Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Bua ist bereit mir einige Tage in der Woche die Arbeit im Shelter und im Tempel abzunehmen. Nach Songkran wird er damit anfangen. Gemeinsam fahren wir zum Shelter und ich weise Bua kurz ein. Er ist ja sehr erfahren und hat gleich guten Kontakt zu einigen Hunden. 

Auf dem Rückweg in die Stadt fahre ich bei Meow vorbei. Isi geht es nicht gut und ich vermute Anämie. Da sie genau wie Pinky zweimal täglich behandelt werden muss, nehme ich sie an Bord. 

Danach forsche ich wieder nach Elly. Am Big C finde ich sie nicht, aber sie empfängt mich freudestrahlend exakt dort, wo ich sie rausgelassen hatte. Ich hebe sie ins Auto und fahre mit beiden Hunden ins Haus. Dort lege ich sie zu Alana. Ich hoffe, dass ich Isi dann bald zusammen mit Pinky, Lena, Patty und Felix im Garten lassen kann. Die Hunde kennen sich ja schon seit Jahren. Elly bringe ich morgen ins Shelter zurück.

Dienstag, 17. April 2018

Am Vormittag fahre ich erneut zum Big C und suche nach Elly. Sie bleibt jedoch verschwunden. Wieder zurück, lasse ich Alana und Rocky raus, die normalerweise im Haus sind, auch wenn ich da bin. Ab und zu aber müssen sie ja schon mal nach draußen. Dabei wird Alana erneut attackiert, obwohl Kenji im Haus ist. Dieses Mal führt Pinky die Hunde an. Solange Alana also bei mir ist, muss ich ein ständiges Auge auf sie haben, wenn sie im Garten ist. 

Am Nachmittag bin ich wieder bei Daisy, die nun schon immer angetrabt kommt, wenn ich sie rufe. Die drei Welpen sind auch stets dabei und freuen sich mich zu sehen. Es wird einfach sein, die beiden weiblichen Welpen einzufangen und in die Klinik zur Sterilisation zu bringen. Nach Songkran werde ich das in Angriff nehmen. 

Anschließend bin ich im Shelter. Ich verkleide das Tor mit Wellblech, um zu verhindern, dass Elly, falls wir sie wiederfinden, oder ein anderer Hund, über den Zaun klettert. Auf dem Rückweg vom Shelter sehe ich einen kleinen schwarzen Hund, der sich seit einiger Zeit in der Nähe des Buschbereiches aufhält. Offensichtlich ist der Hund angefahren worden und hat sich die Vorderpfote gebrochen. Ich halte und versuche dem Hund nahezukommen, aber er läuft davon. Am Busch treffe ich dann David, der die Hunde dort auch versorgt. Er will versuchen den Hund einzufangen. Viel Hoffnung mache ich mir da nicht. 

Seit Tagen höre ich einen Hund heulen. Er muss sich im Umkreis von etwa einem Kilometer aufhalten. Ich bin schon mehrfach raus um herauszufinden, wo der Hund gehalten wird, war aber immer erfolglos. Anwohner, die ich befragt habe, haben angeblich nichts gehört.

Montag, 16. April 2018

Ich bin morgens mit Rocky in der NPW Klinik. Die Veterinärin vermutet, dass Rocky von einem Insekt gebissen wurde, denn eine Hundebisswunde kann sie nicht entdecken. Die Schwellung ist auch relative hart und nicht symptomatisch für einen Abszess, der sich nach einem Biss bilden kann. Rocky muss dann wohl im Garten von irgendeinem Viech gebissen worden sein. Er muss mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden, was ich zu Hause machen kann. 

Am Nachmittag behandele ich Daisy und bin dann im Shelter. Tommy hat wieder einen Abszess durch eine Bisswunde entwickelt. Deswegen nehme ich ihn mit. Taco, Luna und Yumi scheinen sich allmählich einzuleben und Kabbeleien unter den Hunden gibt es wohl nur bei der Fütterung. Ich habe das Gefühl, dass die Hunde sich einigermaßen vertragen, wenn ich nicht da bin. Mit Tommy an Bord fahre ich zum Tempel und versorge alle Hunde. 

Nachdem ich die Hunde im Haus gefüttert und mit Medikamenten versorgt habe, fahre ich zum Big C um nach Elly zu schauen, kann sie jedoch nicht entdecken.

Sonntag, 15. April 2018

Morgens kommt Khun Thong mit Helfern und verrichtet die monatliche Gartenpflege. Alle Hunde sind im Haus und ich auch. Nur so kann ich garantieren, dass sie sich friedlich verhalten. 

Am Nachmittag fahre ich zu Daisy, behandele sie wie üblich und dann bin ich im Shelter. Keiner der Hunde ist über die Zäune geklettert. Das also macht nur Elly und ich muss mir überlegen wie ich das verhindere, denn sie wird ja wieder zurückmüssen. 

Rocky behandele ich weiterhin mit Carprofen, aber die Schwellung an seinem Vorderlauf geht nicht zurück. Morgen muss ich dann wohl mit ihm in die Klinik. Es kann sein, dass sich zuviel Flüssigkeit gebildet hat.

Samstag, 14. April 2018

Heute Mittag bin ich erneut in Baan Pornphimon um mich über die Lage zu informieren. Die Nachbarin erklärt mir, dass die Hunde ruhig waren. Die Russin, die die Misshandlungen gefilmt hatte, ist nicht zu Hause. 

Anschließend fahre ich zu Martha, die im hohen Gras liegt. Die Welpen liegen noch in dem Erdloch. Ich kann einen Welpen aufnehmen; die Augen sind nun geöffnet. Martha sieht das gar nicht gern und schnappt nach mir. 

Ich fahre weiter um nach Kenji zu schauen. Der ist nur mäßig erfreut mich zu sehen. Eine der Frauen die dort ihre Essenswaren anbieten teilt mir mit, dass sich Kenji schon wieder gebissen habe und fordert mich auf, ihn wieder mitzunehmen. Also nehme ich ihn wieder an Bord und liefere ihn zu Hause ab. Besonders Johnny freut sich riesig Kenji wiederzusehen. Kenji jedoch ist nicht begeistert wieder zurück zu sein. Er ist zwar freundlich zu mir aber nicht mehr so enthusiastisch wie sonst immer. Ich lasse ihn mit Johnny, Patty, Lena und Pinky draußen und alle anderen Hunde sind im Haus. 

Dann fahre ich zu Daisy. Ich nehme ihr den Kragen ab, füttere sie und verabreiche ihr die Medikamente. Dann bin ich im Shelter. Elly empfängt mich draußen und lässt sich nicht einfangen. Ich verrichte meine Routinetätigkeiten und versuche danach Elly erneut einzufangen, was wieder misslingt. So also fahre ich los und Elly rennt hinter dem Auto her. Ich halte und schließlich gelingt es mir sie in den Wagen zu ziehen. Da Elly offenbar ihre Freiheit braucht und sich im Shelter unwohl fühlt, überlege ich sie wieder zum Big C Platz zu bringen. Ich lasse sie dort raus und sie verschwindet auch sofort in die Dunkelheit. 

Über den Tag hinweg hatte ich mehrfach versucht Beppe zu erreichen. Da er sich auch in der Nacht nicht meldet, mache ich mir Sorgen um ihn und fahre zu seinem Haus. Dort sitzt er vor dem Computer und teilt mir mit, dass er meine Anrufe nicht mitbekommen hat. 

Wo ich schon mal in der Stadt bin, schaue ich nach Elly. Sie empfängt mich dort, wo ich sie rausgelassen hatte und kann sich vor Freude kaum einkriegen mich zu sehen. Da ich mit dem Scooter unterwegs bin, kann ich sie natürlich nicht mitnehmen. Morgen werde ich sie wohl wieder abholen müssen.

Freitag, 13. April 2018

Alana geht es besser, aber nun macht Rocky den Leidenden. Er hat eine Schwellung an seinem linken Vorderlauf entwickelt und deswegen gebe ich ihm Carprofen. Ich lasse beide Hunde im Haus während alle anderen Hunde draußen sind. 

Die Sheltertür soll eingebaute werden und so fahre ich frühmorgens zum Shelter. Der Handwerker ist schon da und verhandelt mit dem Nachbarn wegen der Stromversorgung. Der will 300 Baht dafür haben. Das ist natürlich Raub, aber er sitzt am längeren Hebel und lässt nicht mit sich handeln. Ich säubere den Platz und der Handwerker macht sich an die Arbeit. Nach einer Stunde ist die Tür im Tor eingebaut. 

Ich fahre zurück nach Hause und mache Haus und Garten. In Baan Pornphimon in Naklua ist ein Anwohner gefilmt worden wie er einen seiner Hunde schlägt. Als ich dort ankomme, ist der Mann schon von der Polizei abgeholt worden. Ich schaue mir das Apartment des Mannes an und sehe zwei angekettete Hunde. Später erfahre ich, dass der geschlagene Hund auf Anordnung der Polizei in einer Klinik in Naklua untersucht wurde. Es wurden angeblich keine Spuren der Misshandlung festgestellt und der Mann hat seinen Hund zurück. 

Ich fahre weiter zu Martha und ihren Welpen. Martha liegt unter einem Bus und die Welpen in einem Erdloch unter dem hohen Gras. 

Anschließend bin ich wieder im Shelter. Elly ist draußen vor dem Tor. Sie hat nun nicht nur die ein Meter fünfzig hohe Schleusenumzäunung überwunden, sondern ist auch über das zwei Meter dreißig hohe Tor geklettert. Es macht ihr Spaß mir zu zeigen wie sie das macht und klettert wieder über beide Einfriedungen ins Shelter zurück und ist auch gleich wieder draußen. Ich befürchte, dass sich einige andere Hunde das abschauen und dann habe ich ein richtiges Problem. Außerdem hat Elly die Angewohnheit Motorradfahrer zu jagen und deswegen werde ich sie verlegen müssen.

Donnerstag, 12. April 2018

Am Vormittag treffe ich Ae und Beppe im Wat Amparahm. Beppe hat Reisfutter und Knochen für die Hunde mitgebracht. Anschließend sind wir im Shelter. Dort bekommen auch die Welpen Reisfutter. Die Werkstatt ist nun geöffnet und der Handwerker will morgen früh die Tür einbauen. 

Daisys Heilung macht weiterhin Fortschritte. Ich kann nun ihre nicht mehr entzündeten Hautpartien berühren ohne dass es ihr unangenehm ist. Am liebsten würde ich sie mal baden aber ich schätze Daisy ist noch nicht so weit es sich gefallen zu lassen.
 
Bei meiner Ankunft zurück im Haus sehe ich schon wieder Blut am Boden. Dieses Mal hat es Alana erwischt. Sie ist böse gebissen worden. Ich nehme sie ins Haus und reinige ihre Wunden. Felix und Rocky waren ja im Haus und nun bleibt auch Alana dort. 

Meine Geduld mit Kenji ist jetzt zu Ende. Ich fahre mit ihm zum Mabprachan 7/11, wo ich ihn ja gefunden hatte, und lasse ihn heraus. Die Leute an den Food Ständen begrüßen Kenji freundlich. Menschen gegenüber macht er ja keine Probleme. Ich habe den Eindruck, dass er nicht unfroh ist wieder zurück zu sein. Kenji macht gleich seine Runde und als ich fahre, läuft er in eine andere Richtung. Ich werde in den nächsten Tagen nach ihm schauen. Wenn er sich erneut mit anderen Hunden fetzt, muss ich ihn wieder zu mir nehmen und konsequent von allen Hunden fernhalten, die keine Stammgäste sind. Im Shelter und im Tempel kann er ja nicht bleiben. Ernsthafte Beißereien kann ich dort nicht gebrauchen.

Mittwoch, 11. April 2018

Am Vormittag bringe ich Tayo und Felix zum Blut abnehmen zu Dr. Kwanchai. Bei Tayo ist es wichtig, dass ich über sein aktuelles Blutbild im Bilde bin, da seit Neustem dem Airport Veterinär ein zeitnaher Testbericht vorgelegt werden muss. Felix war anämisch, ist jedoch einen Monat lang von Meow behandelt worden. Über seinen Status will ich mich ebenfalls informieren. 

Am frühen Nachmittag bin ich im Shelter. Ein drei Meter hoher Baum, der als junge Pflanze in einen großen, irdenen Topf gesetzt wurde, hat den Topf gesprengt und muss umgepflanzt werden. Ich grabe ein tiefes Loch und pflanze den Baum um. Das gelingt mir nur unter Aufbietung aller meiner Kräfte und ich hoffe, dass der Baum nun auch anwächst. 

Den Hunden geht es gut, Taco herrscht über alle und Yumi hält sich nun auch im großen Bereich auf. Ich glaube nicht, dass die drei noch an ein Ausbrechen denken. Die Tür ins Tor kann nicht eingesetzt werden, da es immer noch keinen Strom gibt. Nun ist auch der Handwerker wohl über Songkran heim gefahren, denn die Werkstatt ist geschlossen. Akut ist das Problem jedoch nun nicht mehr und die Tür kann nach Songkran eingesetzt werden. 

Während ich weg bin, habe ich nun Kenji, Johnny, Patty, Lena, Tayo und Pinky, die sich alle recht gut verstehen, draußen. Alana liegt immer am Pool und wird in Ruhe gelassen. Im Haus lasse ich vorsichtshalber Boss, Rocky und Felix. 

Adrian hat seinen eigenen abgesperrten Bereich hinter dem Haus. Alle seine Wunden, auch die tiefe Schürfwunde an einem seiner gelähmten Hinterläufe, sind sehr gut verheilt. Es besteht nun auch nicht mehr die Gefahr, dass Adrian sich die Haxen neu aufschürft, da der Boden gekachelt ist. 

Abends erhalte ich die Testberichte. Tayos Werte sind fast ideal. Bei Felix ist die Anzahl der Blutplättchen vermindert und die Nierenwerte, sowie die Leberwerte sind am oberen Normalbereich. Das ist jedoch kein Grund zur Sorge; ich werde ihm aber einige Male pro Woche Kochsalzlösung verabreichen. Dazu erhält er wie Rocky und Adrian auch, morgens und abends ein Leberfunktion unterstützendes Präparat.

Dienstag, 10. April 2018

Ich hole Rudi morgens aus der South Pattaya Klinik ab. Das Testresultat ist noch nicht raus, aber Dr. Kwanchai gibt Rudi wenig Chancen. Ich lege Rudi im Haus an einen kühlen Platz. Er mag weder etwas fressen, noch etwas trinken. Aufstehen kann er nur mit meiner Hilfe. Den ganzen Vormittag rührt er sich nicht von der Stelle und es sieht so aus, als würde er den heutigen Tag nicht überleben. 

Am Nachmittag fahre ich zuerst zu Daisy und danach zum Shelter. Vor dem Tor steht schon die neue Tür, allerdings ist der Strom wieder abgesperrt, sodass sie nicht eingebaut werden kann. Khun Duk will sich um das Problem kümmern. Ich säubere den Platz, versorge die Hunde und fahre dann zum Tempel. 

Willie, Nero, Nelly und Sushi scheinen sich in der Nähe des Chicketempel eingerichtet zu haben. Ihre Futterschalen sind noch halb gefüllt. Ich fülle die Schalen für die Hunde an der Vorhalle und versorge auch die Hunde am Sala. 

In der South Pattaya Klinik hole ich mir die Testberichte für Rudi und Adrian ab. Adrians Werte sehen erstaunlich gut aus. Die Blutwerte sind bis auf die Anzahl der Blutplättchen, die aber nun ebenfalls erhöht ist, im Normalbereich. Erstaunlicherweise sind nun auch die Nierenwerte im Normalbereich. Die Mühe der Infusionen hat sich also gelohnt. 

Rudis Werte dagegen sehen sehr schlecht aus. Die Blut-, Nieren- und Leberwerte geben keinen Anlass zur Hoffnung. Zurück im Haus liegt Rudi noch an der gleichen Stelle und ich sehe, dass es bald mit ihm zu Ende geht. Ich lege ihn auf den Behandlungstisch, damit ich bei ihm sitzen kann. Nach etwa einer Stunde atmet Rudi zum letzten Mal aus. Gleich danach bringe ich ihn zur Einäscherung zu Dr. Kwanchai.

Montag, 9. April 2018

Frühmorgens bin ich im Shelter. Dieses Mal hat mein Provisorium gehalten. Der Grund ist sicher, dass Taco und Luna nun zu wissen scheinen, dass ich wiederkomme. Auch Yumi ist noch anwesend. 

Der Handwerker schaut sich den Schaden an und nimmt die Schleusentür zur Reparatur mit. Ich säubere den Platz und setze mich zu den Hunden. Nach einer Stunde kommt der Handwerker mit der reparierten Tür zurück. Ich bitte ihn auch den Schaden am Tor zu beheben. Er schlägt vor das vordere Drittel des fünf Meter langen Tores zu erneuern und dabei eine Tür einzubauen, damit das Tor geschlossen bleiben kann. Das halte ich für eine gute Idee und gebe die Arbeit dazu in Auftrag. 

Am Nachmittag liefere ich 40 kg Trockenfutter, 20 kg Katzenfutter und Katzenstreu bei Wan Song ab. Danach schaue ich nach Martha und ihren Welpen. Anschließend fahre ich zu Daisy, behandele sie und dann bin ich wieder im Shelter. Yumi kommt nun allmählich aus ihrer Ecke hervor. Hala und Tommy scheinen sich eingelebt zu haben. Ich gebe beiden weiterhin Fischöl Kapseln. 

Am frühen Abend bin ich mit Adrian und Rudi in der South Pattaya Klinik. Beiden Hunden wird Blut abgenommen und Rudi bitte ich eine Nacht lang an den Tropf zu hängen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm ein ernsteres Problem vorliegt. Vermutlich hat sich der Zustand seiner Nierenfunktion verschlechtert. Die Beißerei kann auch einen Schock verursacht haben. Oder es liegt beides vor.

Sonntag, 8. April 2018

Mittags hole ich Yumi in Naklua ab und fahre dann zum Zign Hotel Parkplatz, um nach Martha zu schauen. Ich frage die Frau, die mit ihrem food cart immer am Parkplatz steht, ob sie Martha und Welpen gesehen habe und sie zeigt mir den Platz, wo Martha ihre Welpen versteckt hat. Es scheinen sieben an der Zahl zu sein, die im hohen Grass Zuflucht gefunden haben. Die Welpen sehen wohlgenährt und gesund aus; ihre Augen sind noch verschlossen. 

Im Haus bade ich Yumi. Dabei muss ich ihr etliches an Teer aus dem Fell schneiden. Dann fahre ich zu Daisy und verabreiche ihr die Medikamente. 

Das Provisorium, das die Tür im Shelter abdichten sollte, hat nicht gehalten und zudem hat nun auch das Maschendrahttor ein Loch. Das hat Luna auf dem Gewissen, die mich freudestrahlend vor dem Tor empfängt. Die Hunde müssen enorme Kräfte besitzen um den äußerst stabilen Maschendraht aufzubiegen. Ich hätte das mit bloßen Händen nicht geschafft. Dieses Mal dichte ich die Löcher mit stabilem Draht ab in der Hoffnung, dass Taco und Luna nicht wieder entkommen wollen. Ich kann sie ja auch nicht schelten, denn sie wussten ja, nicht dass ich zurückkommen würde. Sie sind beide sehr froh mich wiederzusehen. Taco hat sich auch schon zum Alpha im Schelter aufgeschwungen. Ich hole Yumi herein und lege sie zu Luna. Anscheinend haben die beiden jedoch kein Verhältnis zueinander und auch Taco meidet Yumi. Sie wird ihre Zeit benötigen um sich zu akklimatisieren. Ich säubere wie üblich den Platz und versorge die Hunde. 

Auf dem Rückweg in die Stadt halte ich bei der Werkstatt, die mir die Schleuse gebaut hatte. Der Handwerker hat morgen früh Zeit den Schaden zu reparieren. 

Rudi hat den Schock der Beißerei noch nicht überwunden. Er war mit Kenji im Haus während ich weg war, die beiden allerdings in getrennten Zimmern. Sobald ich Zeit finde, werde ich Rudis Blut testen lassen. Seine Nieren waren ja schon einige Zeit nicht in Ordnung und möglicherweise hat sich da eine Verschlechterung ergeben. Rudis Augen sehen besser aus.

Samstag, 7. April 2018

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Wat Chaiyapruek, um Daisy heute zu erwischen. Ich finde sie auch sogleich auf dem weitläufigen Innenhof und verabreiche ihr die Medikamente und zusätzlich Futter. 

Dann fahre ich zum Shelter und erlebe eine unliebsame Überraschung. Etliche Hunde sind in der Doppeltorumuzäunung. Die Tür der Schleuse weist ein großes Loch auf. Taco und Luna sind ebenfalls in der Schleuse. Ich habe große Mühe durchs Tor zu kommen und schaffe es gerade noch Taco, der sicher mehr als 30 kg wiegt, davon abzuhalten, nach draußen zu gelangen. Luna schlüpft mir dabei durch und auch Tommy und Hala. Schließlich gelingt es mir sie wieder einzufangen, aber die Schleuse ist immer voller Hunde und ich habe nicht genug Hände sie alle draußen zu halten – Stress pur kann ich da nur sagen. Nachdem ich den Platz gesäubert und die Hunde versorgt habe, dichte ich das Loch provisorisch ab. Die Tür muss erneuert werden. 

Anschließend bin ich im Tempel und versorge die Hunde. Beppes vier Hunde halten sich nun in der Nähe des Chicketempels auf und folgen nicht mehr meinem Wagen. Die Trockenfutterbehälter aber sind leer und ich fülle sie nach. 

Abends fahre ich noch mal in die Stadt. Der Hund im Green Tree Restaurant ist wieder mit einer Ivermectin Dosis dran. Ganz zu meiner Überraschung hat sich sein Befinden sichtlich gebessert. Obwohl der Hund schon so alt ist und die Räude sicher schon jahrelang mit sich herumschleppt, spricht er auf die Behandlung sehr gut an. 

Soda und der andere Hund, den ich ebenfalls am Strand geimpft hatte, ist nicht zu sehen. Ich rufe Khun Toy an. Sie hat die Hunde ebenfalls seit Tagen nicht mehr gesichtet. Ich will nicht hoffen, dass sie aufgegriffen wurden. 

Bei meiner Rückkehr sehe ich Rudi regungslos am Tor liegen. Ich trage ihn ins Haus und stelle fest, dass die Bisswunden nicht dramatisch sind. Wer ihn gebissen hat weiß ich nicht. Rudi hatte ja immer Händel mit Tayo und vielleicht hat einer der anderen Hunde die Gelegenheit ergriffen eine Rechnung zu begleichen. Kenji war im Haus.

Freitag, 6. April 2018

Klaus kommt kurz vorbei und danach fahre ich nach Naklua, um mit der Frau zu sprechen, die sich bisher um Taco, Luna und Yumi gekümmert hat. Die Frau erklärt mir, dass die Hunde Kunden abschrecken in den Laden zu gehen. Das war drei Jahre lang nicht der Fall und so wird das wohl nicht der Grund sein. Wan teilte mir mit, dass die Geschäfte schlecht gehen und so müssen die Hunde als Sündenbock herhalten. Ich nehme Taco und Luna an Bord und bringe sie nach Hause. 

Dort bade ich sie und dann fahre ich mit ihnen zum Shelter. Tommy und Hala scheinen sich allmählich einzuleben und so hoffe ich, dass das auch Taco und Luna gelingen wird. Yumi werde ich morgen nachholen. Daisy kann ich heute Abend trotz intensiver Suche im Wat nicht finden und so muss die Medikamentenvergabe ausfallen.

Donnerstag, 5. April 2018

Am Vormittag bin ich bei Meow, um mir bei ihr Thaikräuterpulver und Halsbänder zu holen. Meow berichtet mir, dass vier ihrer Hunde von Nachbarn vergiftet wurden. Sie befürchtet, dass Felix der nächste sein könnte, da er häufig unterwegs sei. Deswegen bittet Meow mich Felix zu mir zu nehmen. 

Da ich keine Box mithabe, kaufe ich zunächst 120 kg Reis und liefere den zusammen mit 20 kg Trockenfutter bei Prajuab ab. Am Nachmittag kommt Nut und ich hole Felix ab. Felix kommt gleich unter die Dusche und bekommt vorsorglich Bravecto, obwohl ich nur eine Zecke an ihm finde. Danach führe ich ihn bei den Hunden im Haus ein. Felix findet sich relativ schnell zurecht. Er kennt ja Pinky gut, die ihn auch gleich liebevoll empfängt. Auch Lena und Rudi kennt er von Meow und Kenji, Johnny und Patty vom Haus Mabprachan. 

Nachdem Nut gegangen ist, fahre ich zum Shelter. Hala hat sich besser behauptet als Tommy, der gleich anfängt zu jammern, als ich komme. Aber diese Tour hatte er ja auch im Haus drauf. Ich denke, die beiden werden sich schon durchbeißen, denn sie sind ja im gleichen Alter wie die anderen Welpen. 

Auf dem Rückweg bin ich wieder bei Daisy. Es ist schon dunkel und so suche ich eine Weile nach ihr, aber dann kommt sie doch angetrabt, nachdem ich sie mehrfach gerufen hatte. Mit ihr sind auch die drei Schwestern, die ich vorhabe sehr bald sterilisieren zu lassen. Daisy ist nun viel lebhafter als noch vor einigen Tagen. Die Medikation scheint wohl schon Wirkung zu zeigen. 

Während ich unterwegs war, waren Kenji und Felix im Haus. Zur Fütterung hole ich beide heraus und Felix macht sich draußen schon ganz prima, sodass ich ihn auch abends mit den Hunden draußen im Garten lassen kann. 

Ein wenig Sorge macht mir Rocky, der nun augenscheinlich ganz unten in der Hierarchie angesiedelt ist. Ich muss ihn etliche Male schützen wenn Lena ihm zu Nahe kommt. Lena versucht sich auch schon mal mit Alana anzulegen, um ihr das Futter streitig zu machen. Ich werde Rocky nun mit Extrafutter versorgen, damit er mal was auf die Rippen bekommt und sich besser behaupten kann.

Mittwoch, 4. April 2018

Wan Song informiert mich, dass Martha wohl ihre Jungen bekommen habe. Gesehen habe sie den Wurf jedoch noch nicht. Außerdem will die Ladenbesitzerin, die zuvor so hilfreich bei der Medikation von Taco, Luna und Yumi war, dass die drei Hunde abgeholt werden. Ansonsten würde sie die City Hall informieren. Ich werde nicht umhin können, die drei Hunde auch noch im Shelter unterzubringen.

Am frühen Nachmittag nehme ich Tommy und Hala an Bord, um zu versuchen, sie im Shelter heimisch zu machen. Die beiden Welpen machen sich nach der üblichen Schnüffelei recht gut, sodass ich mich bald den gewöhnlichen Arbeiten zuwenden kann. Alphonse, der mich begleitet, hilft mir bei Reparaturarbeiten. Ich entscheide mich, Hala und Tommy die Nacht über im Shelter zu lassen. Beide sind ja recht durchsetzungsfähig und so hoffe ich, dass sie sich gegenüber den anderen Welpen behaupten werden. Die großen Hunde haben sich gar nicht für sie interessiert.  

Alphonse und ich fahren dann zum Tempel und versorgen die Hunde dort. Anschließend behandele ich Daisy im Wat Chaiyapruek. Zurück im Haus ist die Atmosphäre sichtlich entspannter seitdem die beiden Welpen nicht mehr da sind. Nun habe ich nur große Hunde hier und die sind leichter zu handhaben.

Dienstag, 3. April 2018

Mittags bin ich bei Meow und schaue nach „meinen“ Hunden bei ihr. Danach hole ich mir Medikamente bei Rani ab, die sie für mich online bestellt hatte. Am frühen Nachmittag bin ich im Shelter und anschließend auch bei den Hunden im Tempel. Danach versorge ich Daisy. Daisy ist mittlerweile recht zutraulich zu mir und so macht die Verabreichung der Medikamente keine Probleme.

Montag, 2. April 2018

Beppe und Ae sind am Vormittag im Tempel und so ändere ich meinen Plan und treffe sie dort. Nero, Willie, Nelly und Sushi erhalten neue Halsbänder. Die nur bedingt Brauchbaren hatten Nero und Willie schon verloren. Wir versorgen alle Hunde, ich bezahle Ba Bät und kaufe für sie 60 kg Reis. 

Dann fahren wir zum Shelter, wo Beppe die Hunde mit Reisfutter füttert. Nachdem Beppe und Ae gefahren sind, säubere ich den Platz und räume weiter auf. 

Anschließend treffe ich Suzie und Antony ein vorläufig letztes Mal im Wat Chaiyapruek. Die beiden füttern Daisy und ich gebe ihr wie zuvor auch Cephalexin, Vitamine und Fisch Öl. Daisy trägt noch ihren Kragen und ich hoffe das bleibt auch so für die kommenden Tage. Ich werde Daisy weiterhin jeden Nachmittag aufsuchen und ihre Behandlung fortsetzen.

Sonntag, 1. April 2018

Morgens bin ich bei Prajuab und hole Cho für die vierte Chemotherapie in der South Pattaya Klinik ab. Gleich anschließend bringe ich Cho zu Prajuab zurück. Die Therapie ist abgeschlossen. 

Mittags bin ich mit Michael bei Rita und Ernest. Michael ist froh, dass es Stella in ihrem neuen Zuhause gut geht. Stella freut sich Michael zu sehen, macht aber keine Anstalten mit ihm gehen zu wollen als er wieder geht. Nicht immer gelingen Adoptionen aber Stellas Eingliederung ist perfekt. 

Am frühen Nachmittag kommt Khun Thong zum Shelter und gemeinsam entsorgen wir dort den Restmüll. Wieder wird ein ganzer Pick-up voll geladen. 

Anschließend treffe ich Suzie und Antony im Wat Chaiyapruek. Ich beginne mit Daisys Behandlung. Anfangs lässt sie es sich gefallen mit der Thaikräuterpaste eingeschmiert zu werden, aber schließlich ist es ihr zu viel und sie beißt die Hand, die ihr Gutes tun will. Die meisten kahlen Stellen aber erreiche ich. Morgen wird die Prozedur weitergeführt. 

Abends hole ich Honey aus der South Pattaya Klinik und bringe sie zu Darla zurück. Noch in der Klinik wird sie von mir geimpft. Nun habe ich nur noch eine Dosis Tollwutimpfstoff. Angeblich kann mein Online Lieferant am 11. diesen Monats wieder liefern.