Donnerstag, 3. August 2017

Ich spreche in der NPW Klinik mit Dr. Juui über Jacks Zustand. Sie erklärt mir, dass eine Amputation notwendig sei. Ob sich tatsächlich schon Metastasen gebildet hätten, sei nicht sicher. Das Röntgenbild der Lunge lasse keinen sicheren Schluss zu. 

Ich informiere Chris darüber und er stimmt einer Amputation zu. Dazu lasse ich mir einen Kostenvoranschlag geben, der auf 9,800 Baht lautet. Da mir die Kosten zu hoch erscheinen, bitte ich Dr. Kwanchai mir ebenfalls einen Kostenvoranschlag zugehen zu lassen. Der lautet auf 6,000 Baht. Dr. Kwanchai erklärt sich bereit die Amputation vorzunehmen. 

Ich zahle die Rechnung für Jacks bisherige Behandlung und überführe ihn in die Silverlake Klinik. Dort  schaue ich auch nach Dodo und Daisy. Beide werden chemotherapiert. Daisy kennt mich ja garnicht aber Dodo erkennt mich wieder und ist freundlich. Der Tumor scheint ein wenig geschrumpft zu sein. 

Nach Silverlake fahre ich zum Bang Saray Shelter und liefere Trockenfutter ab. Dieses Mal sehe ich weder Yana noch Nousha. Der Mutterhund hat sich mit den Welpen am Wassertank und vor dem Tor eingerichtet. 

Weiter geht es zum Tempel. Dort schmiere ich Neung, Song, Sahm, Nico und Scottie mit der Cuminpaste ein. Heute bekomme ich auch Asa zu fassen, die sich allerdings recht widerwillig behandeln lässt. 

Zum Schluss fahre ich noch bei Meow vorbei. Sie teilt mir mit, dass sie Rudi nach Baan Amphur verlegt habe. Sein Zustand habe sich gebessert und er war nicht mehr im Käfig zu halten. Tayo finde ich unter den anderen Hunden. Er kann immer noch nicht recht auftreten. Ich vereinbare mit Meow am Sonntag gemeinsam nach Baan Amphur zu fahren, damit ich nach Rudi, Mom und Namtarn sehen kann.

Mittwoch, 2. August 2017

Morgens früh fahre ich zum Wat Pong. Ich hatte ja einem leitenden Mönch versprochen Hunde und Katzen sterilisieren zu lassen, nachdem Wat Pong der einzige Tempel war, der Bereitschaft erklärt hatte einige Hunde von mir aufzunehmen, als ich kurz vor meiner Ausweisung im Haus Mabprachan stand und nicht wusste, wohin mit den Hunden. Da jedoch etliche Katzen den Tempel bevölkerten, nahm ich von dem Angebot Abstand. 

Ich war schon vor ein paar Tagen im Wat, hatte jedoch niemanden angetroffen, der mir Auskunft über die Tiere dort geben konnte. Heute kann ich einem älteren Mönch mein Anliegen unterbreiten und er bittet mich in zwei Stunden wieder zu kommen. Dann sei der Mönch zu sprechen, der sich um die Tiere kümmere. Ich nutze die Zeit um Reis einzukaufen und ihn bei Prajuab vorbeizubringen. Gestern war ich nicht dazu gekommen. 

Wieder im Wat spreche ich mit dem verantwortlichen Mönch. Er teilt mir mit, dass drei oder vier Katzen und ebenso viele Hunde für eine Sterilisation infrage kämen. Die Einfangaktion müsse jedoch arrangiert werden. So nehme ich nur eine Katze mit und bringe sie in die South Pattaya Klinik. 

Am Nachmittag fahre ich in den Tempel und impfe Aviras Welpen zum zweiten Mal. Ich habe tibetische Namen für sie ausgesucht. Die größte nenne ich Ashi, die mit dem braunen Fleck auf dem Rücken Pema und die mit den braunen Ohren Tara. 

Am Spätnachmittag fahre ich mit Dina in die NPW Klinik, wo Dr. Juui ihr die Fäden zieht. Die Wundversorgung aber muss noch einige Tage fortgeführt werden. Kenji kann entlassen werden. So kann ich beide Hunde mitnehmen und vor allem Kenji ist froh wieder zu Hause zu sein.

Dienstag, 1. August 2017

Ich fahre in die NPW Klinik um nach Kenji und Jack zu schauen. Kenji hängt noch am Tropf. Dr. Juui hat noch keinen Dienst und so spreche ich mit dem TA, der Jack behandelt. Er teilt mir mit, dass die Biopsie ergeben hat, dass Krebsbefall vorliegt. Der Krebs hat bereits den Knochen befallen und sollte die Behandlung fortgesetzt werden, muss eine Amputation vorgenommen werden. Allerdings macht mir der TA wenig Hoffnung, dass damit die Ausbreitung der Metastasen gestoppt werden könne. Kenji hängt noch am Tropf. Ich solle am Nachmittag noch einmal vorbeischauen und mit Dr. Juui über den Fortgang seiner Behandlung sprechen. 

Im Snoop Dog Food Shop kaufe ich 100 kg Trockenfutter und liefere die Säcke bei Prajuab ab. Von den drei Welpen, die ich kürzlich geimpft hatte, sehe ich nur noch zwei. Die Mutter ist jedoch bei ihnen. 

Dann fahre ich nach Baan Amphur, bezahle Ba Bät und händige ihr 45 kg Reis aus. Im Tempel versorge ich die Hunde. Die Cuminpaste scheint eine gewisse Wirkung zu entfalten; ich muss die Hunde jedoch wohl noch einige Male damit einschmieren. Ich sehe auch Avira, Somlo und die drei Welpen. Die Welpen sind morgen mit der zweiten Impfung dran. 

Wieder in der NPW Klinik teilt mir Dr. Juui mit, dass sie Kenji noch eine Nacht am Tropf lassen möchte. Wenn er morgen keine Symptome mehr zeige, könne ich ihn wieder mitnehmen.

Montag, 31. Juli 2017

Morgens treffe ich mich mit Gerhard, einem neuen Bekannten, der sich um Hunde im Phratumnak Gebiet kümmert. Anschließend fahre ich mit Dina in die NPW Klinik zum Verbandswechsel. Vermutlich können die Fäden der Operationsnaht schon in zwei Tagen gezogen werden. Dina bekommt wieder einen festen Verband angelegt und muss auch weiterhin einen Kragen tragen. 

Kenji hängt immer noch am Tropf, macht aber einen etwas frischeren Eindruck. Natürlich will er mit mir gehen, muss aber noch eine weitere Nacht in der Klinik bleiben. Ich hoffe ihn morgen wieder mit nach Hause nehmen zu können.

Sonntag, 30. Juli 2017

Ich fahre zu Meow und bringe ihr den Käfig in dem Dodo transportiert wurde zurück. Rudi liegt noch im Käfig und zieht beim Aufstehen immer noch den verletzten Hinterlauf stark nach. Tayo ist nun ein ganz normales Mitglied der ganzen Bande. Mit seinem verletzen Hinterlauf kann er vorsichtig auftreten, belasten aber kann er ihn noch nicht.

Mittags fahre ich in die NPW Klinik, um nach Kenji und Jack zu schauen. Kenji hängt noch am Tropf und drängt sich ganz dicht an mich. Er macht einen etwas energetischeren Eindruck, aber ist noch nicht wieder der alte. Er frisst jedoch wieder und hat sich nicht mehr erbrochen. Jack reagiert auf mich; er scheint sich in sein Schicksal gefügt zu haben. Hoffen wir, dass es ein gutes Ende mit ihm nehmen wird.

Samstag, 29. Juli 2017

Mit Dina fahre ich in die NPW Klinik, damit ihr Verband gewechselt wird. Dina trägt ständig einen Kragen, damit der Verband zwei Tage hält. Die Naht um Dinas Bauch sieht furchterregend aus, aber die Wunden scheinen nach Aussage des behandelnden TA gut zu verheilen. 

Dr. Juui hat dienstfrei und so erklärt mir Dr. Nok, dass Kenji noch zwei Tage am Tropf hängen müsse. Natürlich will Kenji mit mir gehen und drängt sich ganz dicht an mich, aber schließlich muss er zurück in seinen Käfig. Jack liegt im gleichen Raum. Wir müssen auf das Ergebnis der Biopsie warten. Seine Wunde wird täglich gereinigt. 

Meow teilt mir mit, dass eine Thai die Kosten für die TVT Behandlung von Dodo übernehmen wolle. Kurze Zeit später informiert mich Dr. Kwanchai darüber, dass jemand Dodo aus der Klinik nehmen wolle. Das kommt natürlich nicht infrage. Der Tumor ist so groß, dass eine Operation zwei Wochen warten muss. Zuvor erhält Dodo Vincristineinjektionen. Dafür muss er in der Klinik bleiben. Einige Tage nach dem Eingriffe kann er dann zurück zu Meow gehen und ich hole ihn dann jeweils für die fällige Injektion dort ab. Das gleiche gilt für Daisy. Sie soll Ende der kommenden Woche operiert werden und kann dann danach ebenfalls von Meow vorübergehend aufgenommen werden.

Freitag, 28. Juli 2017

Mittags fahre ich zum Bang Saray Shelter. Ich vermisse Hiro und Zaina, auch sehe ich weder Nousha noch Flake. Dafür sehe ich Zhenya bei Big Boy außerhalb des Geheges liegen. Er läuft dieses Mal nicht weg, als ich mich den beiden Hunden nähere. 

Eine Mutterhündin mit sieben Welpen, die vor einer Woche angeliefert wurde und in einem geschlossenen kleinen Gehege einige Tage verbracht hat, ist nun draußen. Die Welpen mischen sich unter meine Hunde. All die Welpen und auch der Mutterhund tragen Halsbänder und ich frage mich, ob sie nicht von jemandem vermisst werden. Die Cumin Kur scheint bei Yaya gut gewirkt zu haben, trotzdem schmiere ich seinen Rücken noch einmal ein. 

Im Wat versorge ich wie gewohnt die Hunde. Asa entzieht sich mir, aber Scottie, Nico, Neung, Song und Sahm kann ich mit der Cuminpaste einschmieren. Das Zeug ist eine rechte Sauerei und hinterlässt mir noch nach Tagen gelbe Hände. Cowy und Dart werden nun allmählich auch zutraulich zu mir. Sie haben die Sterilisation offenbar gut überstanden. 

Meow übergebe ich 2,500 Baht, die sie für Unterbringung und Pflege von Tayo von Tayos Sponsor Joachim erhält. Tayo ist nun ständig außerhalb seines Käfigs, läuft jedoch nicht viel herum. Rudis Verletzung scheint zu heilen. Er zieht das Bein nicht mehr so stark nach, kann aber noch nicht auftreten. Rudi wird weiterhin erstmal im Käfig gehalten. 

In der NPW Klinik schaue ich nach Kenji und Jack. Dr. Juui möchte Kenji noch eine weitere Nacht zur Beobachtung da halten. Er solle auch weiterhin Kochsalzlösung intravenös erhalten. Jacks Zustand ist unverändert. Seine Wunde wird täglich gereinigt und ob nun tatsächlich ein Tumor vorliegt kann nur die Biopsie erweisen.  

Dina ist nun weitgehend von Zola und Toya akzeptiert worden. Wenn ich die Hunde nachts herauslasse, läuft sich auch mit und ich muss mir keine Sorgen machen, dass sie sich verläuft.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Am Vormittag kommt Rhonda uns besuchen. Insbesondere möchte sie nach Dina schauen, die ihr am Herzen liegt. Dina macht sich weiterhin gut obgleich sie eine vierzig Zentimeter lange Operationsnaht rund um ihren Bauch aufweist. 

Sorgen mache ich mir um Kenji. Ich hatte den Hunden vorgestern Rippchen gegeben wie schon öfters zuvor auch. Gestern Morgen hatte sich Kenji mehrfach erbrochen und heute Morgen kam nur noch Galle. Zudem macht Kenji einen energielosen Eindruck. Deswegen fahre ich mit ihm und Dina, deren Verbandswechsel fällig ist, in die NPW Klinik, nachdem Rhonda gefahren ist. 

Dinas wird rasch verarztet, aber Kenjis Untersuchung dauert etwas länger. Dr. Juui möchte ausschließen, dass sich eine Blockade im Darm gebildet hat und röntgt Kenji. Auch möchte sie Kenji über Nacht da behalten, um festzustellen, ob er sich erneut erbricht und ob er koten kann. Zudem möchte sie Kenji an einen Tropf hängen. 

Abends fahre ich erneut in die Klinik und spreche mit Dr. Juui. Kenji hängt noch am Tropf und hat sich nicht erbrochen. Die Untersuchung wird morgen fortgesetzt.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Dina hat mit den anderen Hunde die Nacht draußen verbracht. Das hat auch recht gut geklappt und es wird nicht lange dauern bis auch Zola und Toya sie akzeptiert haben.

Am Vormittag fahre ich in die NPW Klinik, um mich nach Jacks Befinden zu erkundigen. Der behandelnde Vet teilt mir mit, dass der Tumor bereits Metastasen gebildet und vermutlich schon die Lunge erreicht habe. Einen genauen Befund könne nur eine Biopsie erbringen. Deren Resultat soll in einigen Tagen vorliegen.

Vorgestern hatte mich Meow gebeten einen TVT Rüden zu Dr. Kwanchai zu bringen. Der war erst kürzlich zugelaufen, hatte sich dann aber über Nacht wieder entfernt und ist heute zurückgekommen. Ich hole ihn am frühen Nachmittag ab und bringe ihn in die Silverlake Klinik. Ju und Ming werden verladen und ich fahre mit ihnen zum Village in dem Klaus lebt, wo die Hunde von ihm und dem Personal dort entgegengenommen werden. Klaus hat die Kosten für Sterilisationen und Impfungen getragen.

Meow teilt mir mit, dass sie Tayo Verband und Schiene abgenommen hat, da sich eine Schwellung gebildet hat. Wir vereinbaren, Tayo die Schiene weiterhin zu ersparen. Der Haarriss sollte verheilt sein und durch allmählich zunehmende Bewegung kann sich auch die Muskulatur besser wieder aufbauen.

Dienstag, 25. Juli 2017

Ich fahre zu Meow, die jedoch nicht da ist. Die Hunde kennen mich mittlerweile und so begrüßen mich die alten Bekannten und die anderen schlafen weiter. Tayo hat sich wieder irgendwie Verband und Schiene entledigt und hockt in seinem Käfig. Rudi liegt auch in seinem Käfig. Anna scheint sich völlig erholt zu haben, denn sie verhält sich normal.

Da ich heute viel zu tun habe, verschiebe ich die Klinikfahrt mit Tayo auf morgen. Zunächst hole ich Dina aus der NPW Klinik ab. Sie ist an ihren tiefen Wunden operiert worden, macht jedoch wie stets einen energetischen Eindruck. Zu Hause lasse ich sie sofort mit Kenji, Johnny, Zola und Toya in Kontakt kommen, denn die Hunde kennen sich ja noch vom Haus Mabprachan. Die Wiedersehensfreude zwischen Johnny und Dina ist groß, sie hatten sich zuvor gut verstanden. Kenji ist wie immer souverän, aber besonders Zola und mit Abstrichen Toya zicken herum. Dina lässt sich von deren Verhalten aber kaum beeindrucken und erkundet sogleich den Garten.

Am Spätnachmittag bin ich mit den Hundefängern von der Stadt verabredet. Ich treffe sie in Naklua und wir fahren zum Cafe de Beach. Bei unserer Ankunft dort sehe ich Jack zwischen abgestellten Scootern schlafen. Ihn zu blowdarten ist einfach. Natürlich läuft er davon, nachdem der Pfeil ihn getroffen hat und ich folge ihm, bis die Wirkung des Sedativum einsetzt, was etwa zehn Minuten dauert. Mithilfe der Männer schaffen wir ihn in eine Box. 

Danach zeige ich den Männern die TVT Hündin, die sich auf einem weitläufigen Gelände aufhält. Mit ein wenig Geschick und Erfahrung schafft es einer der Fänger auch sie mit dem ersten Schuss zu treffen. Die Hündin, ich nenne sie Daisy, versucht ebenfalls zu entkommen, aber nach zwanzig Minuten haben wir auch sie in einer Box. Die Hundefänger verlangen für ihre exzellente Arbeit 1,000 Baht. Ich werde ihren Service bei Bedarf wieder nutzen und kann sie nur weiterempfehlen. 

Mit den Hunden fahre ich in die NPW Klinik, wo Jack erstbehandelt wird. Leider ergibt die erste, vorläufige Diagnose, dass die Verletzung wohl durch einen Tumor verursacht ist. Ich lasse Jack in der Klinik und bringe Daisy zu Dr. Kwanchai in die South Pattaya Klinik. Ihre Behandlung ist Routine. Der Tumor wird operiert und danach erfolgt eine Chemotherapie im wöchentlichen Abstand. Sobald Dr. Kwanchai es erlaubt, werde ich sie dafür bei Meow unterbringen. Die Kosten für die Behandlungen von Jack und Daisy werden freundlicherweise von Chris getragen.

Montag, 24. Juli 2017

Morgens fahre ich zu Meow, um nach Tayo und vor allem nach Rudi zu sehen. Rudi muss ja seine erste morgendliche Medikamentengabe erhalten und die will ich kontrollieren. Er liegt noch in seinem Käfig, ist aber schon mit Andrej, Meows Helfer, draußen gewesen. Ich gebe ihm die Medikamente in Fisch vermischt, den Meow gerade für die Hunde zubereitet. Rudi ist entspannt anscheinend froh einen ruhigen und sauberen Platz ganz für sich zu haben. Tayo ist aus seinem Käfig heraus, trägt aber einen Kragen, damit er nicht an dem Verband nagt. 

Mittags kommt mich Klaus besuchen. Er bittet mich mir zwei junge Hündinnen in seinem Village anzuschauen; er möchte sie sterilisieren lassen. Am frühen Nachmittag fahre ich zunächst zu Prajuab, der mich gebeten hatte drei Welpen zu impfen. Die Aktion verläuft reibungslos, da mir die Mutter der Welpen zugetan ist und somit die Welpen auch Vertrauen zu mir haben. Mithilfe von einer Büroangestellten und einer Arbeiterin im Village werden die beiden Hündinnen eingefangen und ich bringe sie in die Silverlake Klinik. 

Von dort aus fahre ich in den Tempel, fülle die Behälter nach und schaue nach den Hunden. Cowy und Dart liegen mit den anderen Hunde am Sala. Diese Eingliederung hat nun offenbar auch geklappt.

Sonntag, 23. Juli 2017

Vormittags kommt Khun Thong mit Frau, schneidet Gras und stutzt Büsche und Bäume. Ich kaufe Trockenfutter und fahre dann nach Naklua zu den Leuten die sich bereit erklärt haben Mee, Nora und Nicky zu versorgen und bringe ihnen einen Sack. 

Dann fahre ich zum Best, um nach Rudi zu schauen. Ich finde ihn im Haus und muss leider feststellen, dass er offenbar angefahren wurde. Rudi wird in der NPW Klinik geröntgt und ein Hüftbruch wird festgestellt. Da der Bruch schon zu verheilen beginnt, kann kein Eingriff mehr erfolgen. Er solle für zwei Wochen ruhig gestellt und medikamentös behandelt werden. 

Ich fahre mit Rudi zu Meow und wir finden einen geräumigen Käfig für ihn. Dann schnappe ich mir Tayo und fahre wieder in die Klinik, wo ihm eine neue Schiene angelegt wird. Der Vet, der Dina behandelt, erklärt mir, dass sie nun doch operiert werden müsse, damit die Heilung rascher verlaufe. Ich schaue nach Dina, die immer noch sehr kraftvoll ist und den Käfig unbedingt verlassen möchte. Mit Tayo fahre ich wieder zu Meow, wo ich ihn erstmal wieder in seinen Käfig sperre.

Samstag, 22. Juli 2017

Mittags fahre ich nach Bang Saray, um zu sehen wie sich Zaina und Hiro in ihrer neuen Heimat machen. Als ich ankomme, teilt mir Khun Khao mit, dass sie die Hunde gestern aus ihrem Gehege herausgelassen habe und dass sie sofort im Busch verschwunden seien. Zur Fütterung seien sie dann wieder aufgetaucht. Da ich die Hunde nicht sehe, gehe ich sie im Busch suchen, kann sie jedoch nicht finden. Also wende ich mich wieder den anderen Hunden zu und kurze Zeit danach stupst mich Zaina von hinten an und hat auch Hiro mit gebracht. Beide Hunde scheinen sich in ihrer neuen Heimat gut zurechtzufinden und verstehen sich anscheinend auch mit „meinen“ Hunden. 

Ich habe wieder Cumin/Kokusnussöl Paste vorbereitet und da Yaya ebenfalls auf dem Rücken etwas licht wird, schmiere ich ihn damit ein. Yuris Schwellung ist weiter zurückgegangen und wird wohl bald ganz verschwinden. Zu meiner Freude sehe ich auch Zhenya wieder. Er hält jedoch Abstand. Somit sind also nur noch Jule und Dana abgängig. 

Im Tempel behandele ich Asa, Scottie, Neung, Song und Sahm wieder mit der Paste. Cowy und Dart haben sich bei den Bootshunden eingerichtet. Im Chicken Tempel begrüßen mich Avira mit den drei Welpen sowie Mela, die nun auch ganz zutraulich ist. 

Ich fahre weiter zu Meow und bringe ihr zwei Flaschen Fischöl. Tayo lag vergangene Nacht zusammen mit einem Welpen, der ihm den Verband samt Schiene abgeknabbert hat. Da mich ein Notruf erreicht, verschiebe ich seinen Klinikbesuch auf morgen. Solange muss er im Käfig bleiben. 

Beppe hat ebenfalls Probleme mit Hunden, deren Fell auf dem Rücken licht wird. Ich bringe ihm Cumin vorbei, mit der sich eine Paste zubereiten kann. 

Danach fahre ich schnell nach Hause, füttere die Hunde, lade eine Box auf und fahre zu dem Haus, in dem ein angefahrener Husky liegt. Der Hund ist vor vier Tagen schwer verletzt worden. Er hat sich das Rückgrat und mehrere Knochen gebrochen, hat innere Verletzungen und Nervenschäden. Der Hund ist in einer Klinik kurz behandelt und geröntgt worden, aber die Frau, der er gehört, ist mit ihm wieder zurückgeschickt worden. Ich rufe Dr. Kwanchai an, ob er dem Hund helfen könne und er sagt zu. Wir bringen ihn also in die South Pattaya Klinik, wo er erlöst wird. Abends fahre ich noch einmal, um nach Sabine und Christians Tieren zu schauen.

Freitag, 21. Juli 2017

Am Vormittag nehme ich Khao ins Auto und fahre sie zurück zum Bongkot Markt. Ihre Augenverletzung ist fast verheilt und benötigt keine weitere Behandlung. Khao freut sich wieder zurück zu sein und findet auch gleich ihren einzig noch lebenden Nachkömmling.

Ich fahre weiter in die Silverlake Klinik und hole zuerst Cowy und Dart ab und bringe sie zurück an den Strand. Danach sind Avira und Somlo dran. Aviras Welpen sind ganz außer sich ihre Mutter wieder zu sehen und Avira lässt alle Zuwendungen willig über sich ergehen. Zum Schluss sind Mela und Luk Jeab dran. Mela geht, wie auch Somlo und Avira zurück in den Chicken Tempel und Luk Jeab liefere ich bei Prajuab ab. Von dort aus geht es wieder ans Hundehüten.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Svetlana, die ich vor einiger Zeit mal bei einer Rettungsaktion aus Phutaluang kennengelernt habe, bittet mich um Hilfe. Sie kümmert sich um etliche Hunde außerhalb ihres Village. Einer der Hunde ist angefahren worden und ist nun gelähmt. Svetlana ist mit dem Hund nach Bangkok in die Kasetsart University gefahren, wo der Hund operiert wurde. Orange wird nun in der NPW Klinik weiterbehandelt. Svetlana möchte wissen, ob ich eventuell einen Pflegeplatz für Orange habe. 

Ich treffe Svetlana in der Klinik und wir sprechen mit Dr. Juui über Oranges Prognose. Dr. Juui glaubt nicht, dass Orange wieder ein normales Leben führen kann, da ihre Fähigkeit zu urinieren und zu koten eingeschränkt sein wird. Svetlana will morgen noch einmal in die Universitäts Klinik fahren, um Orange erneut untersuchen zu lassen. 

Ich schaue auch nach Dina. Sie hat die Behandlung gut überstanden und will aus dem Käfig heraus und mit mir gehen. Sie ist ja ein rechtes Kraftbündel und die schrecklichen Verletzungen scheinen ihren Aktivitätsdrang nicht zu schmälern. Einige Tage wird sie noch in der Klinik bleiben müssen, bevor ich sie nach Hause nehme.

Nach der Klinik fahre ich mit Svetlana zu Meow, die jedoch nicht da ist. Ich zeige Svetlana Meows Behausung. Möglicherweise kann Orange von Meow aufgenommen werden, wenn sich ihr Zustand wesentlich verbessert. Zuvor aber muss Orange noch mindestens einen Monat lang rehabilitiert werden.

Da Meow nicht da ist, hat sie Anna und Tayo in Käfige gesperrt. Tayo hat sich seines Verbandes schon wieder teilweise entledigt, aber die Schiene hält noch. Anna verhält sich völlig normal und scheint den Schlangenbiss gut überstanden zu haben.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Ich fahre vormittags nach Tungklom, Gatie ist wiederum nicht anwesend. Räudi scheint wohl wirklich gestorben zu sein, denn ich sehe sie erneut nicht. Ich gebe dem Rüden Ivermectin. 

Bei Alex vor dem Haus liegt eine Hündin, die ebenfalls räudig ist. Ich gebe ihr Ivermectin und beginne eine Monatskur Doxycycline. Die folgenden Tage wird sie von einem Wachmann vor Alex‘ Haus weiter behandelt. Er bekommt von mir eine Einweisung. 

Danach fahre ich zum Wat, um eine weitere Hündin für eine Sterilisation einzuladen. Der Frau, die die Hündin für mich einfangen soll, entwindet sie sich jedoch und so lasse ich erstmal die Box für einen weiteren Versuch da und fahre nach Bang Saray. Dort gebe ich Yuri wieder Carprofen. Die Schwellung an seiner Flanke ist zurückgegangen, aber wie das immer so ist, auch härter geworden. Normalerweise bildet die sich dann aber mit der Zeit wieder vollständig zurück. Hiro und Zaina sind noch in einem separaten Gehege. Ich gebe beiden Bravecto. Besonders Hiro hat Zeckenbefall. 

Gerade als ich wieder fahren will, sehe ich zu meiner Überraschung Dina auf mich zulaufen. Mit Entsetzen jedoch entdecke ich tiefe Wunden rund um ihren Unterbauch. Bei näherem Hinsehen sehe ich einen starken Draht, der bereits teilweise in die Wunden eingewachsen ist. Dina ist offenbar in eine ausgelegte Schlinge geraten und hat sich nach etlichen Tagen irgendwie befreien können. Ich nehme Dina ins Auto. Trotz der schrecklichen Wunde ist sie sehr ruhig und jammert überhaupt nicht. Wir fahren zum Wat und holen die Hündin ab, die mittlerweile von der guten Frau eingefangen wurde. 

Ich liefere die Hündin in der Silverlake Klinik ab und fahre dann mit Dina in die NPW Klinik, wo ich alle Wundversorgungen machen lasse, da das dort gut gemacht werden und immer genügend Personal vorhanden ist, um die Hunde still zu halten. Während Dina behandelt wird, hole ich Tayo bei Meow ab. Der ist wie immer guter Dinge und scheint seine Behinderung gut zu verkraften. In der NPW Klinik wird seine Schiene erneuert, die nun erstmal noch eine Woche sein Bein stützen soll. Dinas Behandlung ist mittlerweile abgeschlossen. Sie wird auf Anraten der behandelnden Tierärzte für einige Tage in der Klinik bleiben müssen. Danach werde ich sie zu mir nehmen, da ein wochenlanges tägliches Wunddressing vonnöten sein wird. Dina hat die Prozedur klaglos ertragen und macht im Käfig einen ruhigen und entspannten Eindruck. Ich bin absolut beeindruckt von ihrer Stärke und Tapferkeit. 

Bei Meow sperren wir Tayo erstmal wieder in seinen Käfig und verpassen ihm einen Kragen, damit er nicht an seinem frischen Verband herumknibbelt. Während ich unterwegs war, waren Kenji, Johnny, Toya und Zola draußen. Khao lag in meinem Bürozimmer, wo sie gern liegt. Besonders Johnny blafft sie immer noch an, wenn sie draußen ist und ich will kein Risiko eingehen wenn ich weg bin. Gestern ist bei einer Rangelei zwischen ihr Johnny und Kenji, Kenji in den Pool gefallen und konnte nur mit meiner Hilfe wieder heraus gelangen. Toya ist bereits völlig integriert und läuft schon mit den drei anderen Hunde vor dem Tor herum, wenn ich die Hunde raus lasse. Sie ist nun genauso glücklich hier wie es auch die drei anderen sind. Khaos Augenverletzung macht Fortschritte und ich werde sie in einigen Tagen wieder zurück an ihren Platz am Bongkot Markt bringen können.

Dienstag, 18. Juli 2017

Ann macht sich Sorgen um Hiro und Zaina, die sich seit Wochen in der Nähe eines Massage Shops niedergelassen haben und nicht zu bewegen sind wieder auf den Busparkplatz zurückzukehren. Nun hat der Besitzer des Shops angedroht die beiden Hunde von der Stadt entfernen zu lassen. Deshalb treffen Ann und ich uns morgens früh vor dem Shop und schaffen es auch beide Hunde einzusammeln. 

Gemeinsam bringen wir sie zum Bang Saray Shelter, wo Khun Khao empfiehlt sie zunächst wie alle Neuzugänge in ein Aufnahmegehege zu legen. Das Gehege ist ganz in der Nähe des Geheges in dem „meine“ Hunde sich aufhalten. Es ist nur von Hiro und Zaina belegt. Dort werden die beiden Hunde erstmal einige Tage bleiben bis sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnt haben. Zaina ist ja schon sterilisiert und da auch alle Rüden kastriert sein müssen, werde ich das mit Hiro bald nachholen.

Nachdem Ann gefahren ist, fahre ich zum Wat. Die im sogenannten Chicken Tempel arbeitenden Frauen hatten mich gebeten neben Avira auch zwei weitere Hündinnen sterilisieren zu lassen. Ich nehme also Avira und Mela, eine junge Hündin, auf und liefere sie in der Silverlake Klinik ab. 

Am frühen Nachmittag hole ich Anna aus der NPW Klinik ab. Der Bluttest hat weiterhin Anämie ergeben, sodass sie weitere zwei Wochen mit Doxycyline behandelt werden muss. 

Nachdem ich Anna bei Meow abgeliefert habe fahre ich wieder zum Wat. Ich hatte Tai gebeten die beiden neuen Junghündinnen für mich einzufangen. Tai hatte mir einige Tage zuvor mitgeteilt, dass sie mittlerweile mit ihnen vertraut sei. Die Einfangaktion verläuft auch einwandfrei und so bringe ich Cowy und Dart ebenfalls in die Silverlake Klinik. Abends führe ich wieder Christians und Sabines Hunde aus.

Montag, 17. Juli 2017

Mittags fahre ich zu Prajuab und hole Luk Jeab ab. Ich bringe sie in die Silverlake Klinik zur Sterilisation. Im Bang Saray Shelter gebe ich Yuri wieder Carprofen. Im Tempel impfe ich Aviras drei Welpen und versorge dann die Hunde an der Vorhalle und am Sala. 

Anschließend fahre ich zur NPW Klinik. Anna geht es erfreulicherweise sehr viel besser. Die Pfotenschwellung ist völlig abgeklungen und sie hängt nicht mehr am Tropf. Die diensthabende Veterinärin möchte aber noch einen Bluttest unternehmen bevor Anna entlassen werden kann.

Sonntag, 16. Juli 2017

Morgens fahre ich wieder in die NPW Klinik und spreche mit Dr. Juui. Sie teilt mir mit, dass ich Lola noch heute abholen könne. Anna hänge noch am Tropf und müsse mindestens einen weiteren Tag in der Klinik bleiben. 

Anschließend hole ich bei Louise zwei Dosen Doxycycline ab, die sie günstig online besorgt hat. Ich fahre weiter zu Beppe und gebe ihm eine Dose mit 500 Tabletten sowie Blut Support, damit er alle seine Hunde im Haus auf Blutparasiten behandeln kann. 

Danach fahre ich zum Pinnacle. Die Welpen unter dem Sala am Strand sind verschwunden. Ein Wachmann teilt mir mit, dass mehrere Hotelangestellte sie aufgenommen hätten. Das aber ist unwahrscheinlich. Ich frage ihn, ob die Welpen im nächsten Tempel gelandet sind; er verneint es. Vermutlich haben die Welpen dann wohl ein frühzeitiges Ende gefunden. 

Mit dieser traurigen Erkenntnis fahre ich, um erneut nach Räudi zu suchen; sie bleibt jedoch verschwunden. Danach fahre ich in die NPW Klinik und hole Lola ab. In der Dr. Praeuw Klink besorge ich Medikamente gegen Ringwormbefall. Diese Pilzinfektion tritt hauptsächlich in der Regenzeit auf und Meow hat mehrere Fälle zu behandeln. Nachdem ich Lola und die Medikamente bei Meow abgeliefert habe, fahre ich wieder zu Boots & Co. und führe die Hunde aus.

Samstag, 15. Juli 2017

Khao hat die Nacht wie die anderen Hunde, einschließlich Toya, draußen verbracht. Am Morgen muss ich sie zwar aus einer Ecke hervorholen, aber sie scheint relativ entspannt zu sein. Nur Johnny blafft sie ab und zu noch an, aber ansonsten scheinen die anderen vier ihre Anwesenheit zu akzeptieren. Toya ist nun auch angekommen und läuft nicht mehr ständig hinter mir her. Wie es scheint, ist sie von Kenji, Johnny und Zola aufgenommen worden. Insbesondere mit Zola ist das Eis gebrochen. 

Tagsüber öffne ich die Türen und die Hunde können ins Haus. Khao gesellt sich zu uns und sucht meine Nähe. Ich brate Hähnchenfleisch für sie, denn sie hatte gestern nichts fressen wollen. Bei der Bissattacke hat auch ihr Maul etwas abbekommen und so hatte sie keinen Appetit. Das Fleisch aber frisst sie und so kann ich ihr auch die Medikamente geben. 

Am Nachmittag fahre ich in den Tempel. Ich kaufe die vierzehntägige Portion Reis und liefere sie bei Ba Bät ab. Wan hatte mir geraten Asa, die lichte Stellen in ihrem Fell aufweist, mit einer Cumin/Kokusnussöl-Paste zu behandeln. Asa ist immer etwas schwierig, aber ich schaffe es ihr die Stellen entlang ihres Rückgrades einzuschmieren. Neung, Song und Sam behandele ich auch gleich mit. Auch bei ihnen lichtet sich der Pelz an einigen Stellen auf dem Rücken. 

Anschließend versorge ich die Hunde mit Trockenfutter und frischem Wasser. Ich schaue auch nach Avira und ihren drei Welpen, die immer ganz außer sich sind mich zu sehen. Sie sind prächtig gewachsen und scheinen gesund zu sein. Avira ist nun bald mit Sterilisation an der Reihe. 

Ich fahre weiter zum Bang Saray Shelter. Rhonda war gestern dort und hat eine Schwellung an Yuris Flanke ausgemacht. Ich verabreiche ihm Carprofen. Big Boy ist wieder da. 

Von Bang Saray aus fahre ich direkt zu Boots & Co. Mit Boots und Maeddie mache ich unseren Spaziergang. Die kleine Katze ist nun ganz zutraulich. 

Abends erkundige ich mich noch nach dem Befinden von Anna und Lola. Anna hängt noch am Tropf. Die Pfotenschwellung ist etwas abgeklungen, aber die Wunde muss weiter versorgt werden. Lolas Schwellung ist nur leicht zurückgegangen. Ich werde morgen mit Dr. Juui über die weitere Vorgehensweise sprechen.  

Khao hat die ganze Zeit im Bürozimmer gelegen, während die vier anderen Hunde draußen waren. Ihr Auge sieht noch nicht besonders gut aus, aber die Gaumenschwellung ist abgeklungen und sie frisst gut.

Freitag, 14. Juli 2017

Ich fahre wieder zum Reservoir, um nach Räudi zu schauen. Erneut sehe ich nur den braunen Rüden und die kleine schwarze Hündin. Am Mabprachan 7/11 gebe ich Nana Bravecto. 

In Naklua schaue ich bei Em vorbei, die eigentlich wieder Trockenfutter geliefert bekommen sollte. Ich sehe Mee, ihre Hündin bei Nachbarn, die mir mitteilen, dass Em verzogen sei. Sie würden sich um Mee kümmern. Ich bitte die Leute auch nach Nora und Nicky zu schauen. Nun werde ich das Trockenfutter eben an die Nachbarn liefern, die mir verantwortungsvoll erscheinen. 

Ich fahre weiter zu Dia, um ihr Bravecto zu verabreichen. Sie mag es aber nicht annehmen. Die Marktleute teilen mir mit, dass Khao gebissen wurde. Ich finde Khao und stelle eine schon leicht entzündete Bisswunde am rechten Auge fest. Außerdem ist ihr Maul geschwollen. Khao ist mir vertraut und eine ganz liebe. Ich nehme sie mit ins Auto und fahre mit ihr in die NPW Klinik. Dr. Juui behandelt auch sie. Sie teilt mir mit, dass Anna vermutlich den Schlangenbiss überleben wird und dass auch Lola sich erhole. 

Da es sintflutartig regnet nehme ich Khao mit zu mir nach Hause. Khao ist trotz ihrer Verletzung nicht so ängstlich wie Toya es am ersten Tag war und so gibt es erstmal keine Probleme mit der Unterbringung. Ich lasse sie die ersten Stunden im Bürozimmer liegen, damit sie sich erholen kann. Am frühen Abend hüte ich wieder Hunde und Katzen bei Christian und Sabine.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Ich fahre zum Mabprachan Reservoir, um erneut nach Räudi zu schauen. Sie ist ja für die nächste Ivermectin Behandlung fällig. Ich kann sie jedoch nicht entdecken. Von den fünf Hunden, die sich normalerweise an dem verlassenen Haus aufhalten, sehe ich nur zwei; den Rüden, den ich zuvor behandelt hatte und eine junge, schwarze Hündin, die ziemlich scheu ist. 

Ich fahre weiter zum Mabprachan 7/11. Alle fünf Hunde sind anwesend und es geht ihnen gut. Allerdings wird Nana von Zecken geplagt, sodass ich ihr Bravecto geben muss. 

Anschließend fahre ich zu Meow und schaue nach Tayo. Der Verband um die Schiene ist zwar etwas lediert, hält aber noch. Ich bin gerade wieder fünf Minuten unterwegs, da ruft mich Meow an und bittet mich zurückzukommen. Anna sei gerade mit vermutlich einem Schlangenbiss aus dem Gebüsch gekommen. 

Ich bringe Anna sofort in die NPW Klinik, wo Dr. Juui sie erstbehandelt. Annas Pfote ist stark geschwollen und schmerzt. Da nicht klar ist von welcher Schlangenart Anna gebissen wurde, wird ihr kein Antiserum gespritzt. Sie erhält Injektionen und wird an einen Tropf gehängt.  

Während Anna noch behandelt wird, ruft Meow mich erneut an. Einer der jungen Hunde ist ebenfalls gebissen worden, dieses Mal am Maul von einem Tausendfüßler. Ich fahre zu Meow und hole Lola ab. Der Bereich um ihr Maul ist sehr stark angeschwollen. Dr. Juui behandelt auch Lola. Beide Hunde bleiben in der Klinik. 

Ich bin erst nach 20 Uhr wieder zu Hause und kann heute keine Hunde hüten. Toya wird ein wenig mehr von Zola, Kenji und Johnny akzeptiert. Am meisten zickt Zola mit ihr herum aber das ist so ihre Art und Toya lässt sich von Zolas Verhalten auch kaum beeindrucken.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Toya hat die Nacht im Haus und Kenj, Johnny sowie Zola wie immer draußen verbracht. Die drei scheinen nicht willens zu sein einen weiteren Hund im Haus zu dulden. Toya hält sich dicht an mich und will von den dreien auch nicht viel wissen. Zola hat ihre Einstellung gegenüber Toya nicht geändert. Es kommt zwar zu keinen Auseinandersetzungen, aber ich vermute nur deshalb weil ich da bin oder die Hunde auseinanderhalte, wenn ich wegmuss. 

Leider habe ich wieder ein Problem mit dem Auto. Dieses Mal ist es die Lichtmaschine, die ausgewechselt werden muss. Deswegen bleibe ich nachmittags zu Hause. 

Am frühen Abend fahre ich zum Haus von Christian und Sabine, um Boots und Maedie auszuführen. Sherlock, der Kater, begleitet uns dabei. Die Tiere kennen mich ja und so ist es eine Freude mit ihnen zusammen zu sein. Eine kleine Katze ist nun auch von der Partie. Sie ist auch schon zutraulich und wird von den beiden Hunden und Sherlock akzeptiert.

Dienstag, 11. Juli 2017

Ladys Verletzung ist verheilt. Ich hatte den Eindruck, dass sie gern bei mir geblieben wäre, aber mit Kenji, Johnny und Zola hatte sie nichts im Sinn und das beruhte auch auf Gegenseitigkeit. 

Ich fahre also mit ihr Richtung Bang Saray, halte aber zunächst im Tempel und versorge die Hunde dort. Im Shelter händige ich Khun Khao den monatlichen Obulus von 10,000 Baht aus und schaue danach nach den Hunden. Von den verschwundenen Hunden entdecke ich Yobo, der sich aber abseits hält. Außer Big Boy sind alle anderen vollzählig. Einige Hunde, darunter Biaow mit Nura und Lina sowie Selina und Toya halten sich im Nebengehege auf, das für alle Hunde zugänglich ist.  

Toya verkriecht sich unter einem Bretterverschlag. Sie hat zwar mächtig zugenommen, aber glücklich scheint sie nicht zu sein. Sie ist ja eine ganz liebe und geht in dem wilden Haufen ziemlich unter. Da ich sie nicht auch noch verlieren möchte, schnappe ich sie mir und nehme sie mit. Mal sehen, wie sie sich im Haus verhält und ob die drei sie akzeptieren. Bei Zola sollte das eigentlich der Fall sein, denn Toya und Zola sind ja Schwestern und sie haben im Haus Mabprachen ständig zusammen gelegen. Im Haus allerdings scheint Zola über den Besuch ihrer Schwester nicht allzu begeistert zu sein und knurrt Toya an, die sich zurückzieht und sich an mich hält.

Am frühen Abend fahre ich zu Meow und hole Tayo ab. Der hat sich prima eingefügt und es besteht keine Gefahr mehr, dass er wegläuft. Mir gegenüber ist er nun sehr zutraulich und so gibt es bei der Behandlung in der Klinik keine Probleme. Allerdings hält es Dr. Juui für ratsam die kurze Schiene, die sein Sprunggelenk stützt durch eine längere zu ersetzen, da das Gelenk instabil ist. Tayo soll auch nicht mehr soviel herumlaufen. Deshalb bitte ich Meow ihn im oder dicht am Käfig zu halten, damit der Hinterlauf stillgelegt wird und auch damit der Verband nicht verschmutzt, da er eine Woche lang halten soll.

Montag, 10. Juli 2017

Ich fahre mit Alphonse zum Cafe de Beach, um einen erneuten Versuch zu starten Jack einzufangen. Dieses Mal gebe ich ihm mit Acepromacine versetztes Hähnchenfleisch zu fressen. Obwohl ich ihm eine ordentliche Dosis verpasse, torkelt Jack zwar nach einer Weile, als ich mich ihm aber nähre, entweicht er wieder und ist bald außer Sichtweite. Die TVT Hündin sehe ich auch, da sie aber von anderen Hunde umrundet ist, ist es schwierig ihr eine ausreichende Menge an Hähnchenfleisch zu geben, weil die anderen Hunde es sich schnappen. Wir müssen also die Aktion wieder einmal erfolglos abbrechen. Es kommt nur noch blowdarten infrage und dazu muss ich einen Hundefänger kontaktieren, dessen Dienste ich mal vor Jahren in Anspruch genommen hatte und der recht erfolgreich war.

Adrian hatte mich gestern gebeten nach einem räudigen Hund zu schauen um den er sich in Pong kümmert. Ich mache mich also noch spätabends auf den Weg. Adrian erwartet mich und die Hündin ist auch anwesend. Ich gebe ihr mit Ivermectin versetztes Hähnchen und erkläre Adrian wie er die Hündin in Zukunft behandeln soll.

Sonntag, 9. Juli 2017

Heute bleibe ich mal im Haus. Ladys kleine Wunde an der Pfote ist schon fast verheilt. Sie liegt gern auf dem Sofa und solange ich im Haus bin, lasse ich sie auch dort liegen. Vermutlich ist sie auch so ein ausgestoßener ehemaliger Haushund.

Samstag, 8. Juli 2017

Morgens fahre ich nach Naklua und bringe Som die monatlichen Belege für die Foundation Buchhaltung. Anschließend fahre ich um Räudi ihre wöchentliche Dosis Ivermectin zu verabreichen. Leider finde ich sie nicht. Die anderen vier Hunde, mit denen sie an dem verlassenen Haus lebt, sind alle vorhanden. Ich gebe einem Rüden, der ein klein wenig räudig erscheint Ivermectin. 

Ich fahre weiter zum Mabprachan 7/11 und schaue nach den Hunden dort. Suzy, Sally, Shima, Nana und Goro geht es gut. Auf dem Weg zurück fahre ich am Tungklom Straßenrestaurant vorbei. Gatie muss ebenfalls Ivermectin bekommen. Der Platz jedoch liegt verlassen da. 

Am Nachmittag fahre ich zu Meow und hole Tayo ab. Tayo begrüßt mich schon mit anderen Hunden vor Meows Shelter. Er lässt sich von mir ohne Weiteres aufnehmen und ich fahre mit ihm in die NPW Klinik, wo der Verband gewechselt wird. Wieder zurück füttert Meow gerade die Hunde. Ich habe den Eindruck, dass Tayo sich schon recht gut eingelebt hat und die Gefahr, dass er wegläuft, gering ist.

Freitag, 7. Juli 2017

Ich fahre in die Chaiyapruek Klinik und bezahle die Rechnung für Anna und eine weitere für die Behandlung von Meows Fällen. Anschließend fahre ich zu Meow, um nach Tayo zu schauen. Der hockt noch in seinem Käfig, ist aber viel entspannter als gestern. Ich lasse ihn heraus und er freut sich riesig mich zu sehen. Tayo geht auch gleich wie selbstverständlich herum und unter meiner Aufsicht auch nach draußen. Meows Sanctuary ist ja nicht eingezäunt und so können alle Hunde nach Belieben heraus und herein. 

Tayos erste Bekanntschaften mit einigen der Hunde ist von freundlicher Natur. Alle diese Hunde haben ja die gleichen Erfahrungen wie Tayo jetzt gemacht und vielleicht wissen sie noch darum und nehmen deshalb den Neuankömmling freundlich auf. Nachdem Tayo einiges seiner neuen Umgebung erkundet hat, verfrachte ich ihn wieder in seinen Käfig. Er kann ja noch nicht richtig auftreten und soll sein angebrochenes Bein nicht zu sehr belasten. Morgen werde ich ihn wieder abholen und zum Verbandswechsel in die NPW Klinik bringen.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Lady hat die Nacht mit Kenji, Johnny und Zola verbracht. Probleme gab es nicht. Lady hat zu mir ein sehr gutes Verhältnis, aber mischt sich nicht unter die drei.

Mittags kommt Rhonda. Ich hatte ihr vorgeschlagen mal Meow zu besuchen. Wir fahren zum Thepprasit Shelter und Meow und Rhonda lernen sich kennen. Die Hunde bei Meow sind ja allerliebst und so hat Rhonda viel Spass mit ihnen. Anna geht es soweit gut, sie verhält sich völlig normal. Felix fühlt sich auch wohl mit den anderen Hunden. Khun Chai scheint wohl seine Episode unbeschadet überstanden zu haben. Meow musste acht Welpen übernehmen, die die Mutter vernachlässigt hatte. 

Nachdem Rhonda gefahren ist, fahre ich zur NPW Klinik und hole Tayo ab. Der ist froh aus seinem Käfig entlassen zu werden, aber ich muss ihn erstmal bei Meow wieder in einen, allerdings angenehmeren, Käfig stecken. Natürlich ist Tayo nicht besonders erfreut darüber und fletscht die Zähne, als sich Hunde dem Käfig nähern. Das ist jedoch ein ganz normales Verhalten von Hunden, die in eine neue Umgebung geworfen werden. Normalerweise beruhigen sich die Hunde innerhalb von einem oder zwei Tagen und man kann dann die Käfigtür offen lassen.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Louise informiert mich darüber, dass Anna mehrere Anfälle gehabt habe und dass Meow mit ihr in der Chaiyapruek Klinik gewesen sei. Ein Bluttest sei vorgenommen worden, der allerdings keine Auffälligkeiten erbracht habe. Meow habe diverse Medikamente mit bekommen und Anna soll es schon wieder besser gehen. 

Am späten Vormittag teilt mir Rhonda mit, dass sie im Bang Saray Shelter gewesen sei und dass sie bemerkt habe, dass Lady eine Verletzung am linken Vorderlauf aufweise. Ich fahre zum Shelter, lade Lady ein und fahre mit ihr in die Silverlake Klinik. Dort wird Lady verarztet und da Dr. Kwanchai mir empfiehlt sie fünf Tage lang mit Cephalexin zu behandeln, nehme ich sie mit ins Haus. 

Nachdem ich das Gefühl habe, dass Lady sich ein wenig eingewöhnt hat, lasse ich sie im Hausinneren und Kenji, Johnny und Zola im Garten und fahre zur NPW Klinik um Tayo abzuholen. Zu meiner Verwunderung ist Tayo noch nicht sterilisiert worden, ich könne ihn jedoch morgen abholen. 

Ich fahre weiter zu Meow. Mit etlichen von den Hunden dort habe ich bereits Kontakt geschlossen und es ist immer eine Freude sie zu begrüßen. Auch Anna verhält sich völlig normal und so hoffe ich, dass sich mit Hilfe der Medikation die Anfälle nicht wiederholen. 

Zurück im Haus hat es sich Lady auf dem Sofa bequem gemacht. Mit Zola gibt es keine Probleme, Kenji muss ich einmal zur Ordnung rufen und Johnny bellt Lady einige Male an, aber insgesamt macht die Eingliederung keine Schwierigkeiten. 

Spät Abends gehen die Hunde gern noch einmal vor die Tür und verschwinden in der Dunkelheit. Ich lege Lady einen Harness an und führe sie an der Leine ebenfalls vors Tor. Ganz allmählich entspannt sie sich und läuft schließlich locker neben mir her. Vor dem Haus lasse ich sie von der Leine und sie läuft mit Zola herum, auch ins Haus und wieder heraus. Schließlich kommen Kenji und Johnny zurück und auch Lady folgt mir mit Zola durchs Tor.  Ich werde Lady ja nur eine Woche bei mir behalten, aber solange soll sie sich bei uns wohlfühlen und ich mich auch mit ihr.

Dienstag, 4. Juli 2017

Dr. Kwanchai informiert mich darüber, dass die Hündin schon sehr alt sei und dass er eine Behandlung nicht mehr sinnvoll oder notwendig erachte. Wenn sie weiterhin versorgt werde, könne sie an ihrem Platz bleiben bis ihre Tage gezählt sind. Am Nachmittag hole ich die Hündin aus der Klinik und bringe sie der Frau, die sie versorgt, zurück. 

Anschließend fahre ich nach Baan Amphur, bezahle Ba Bät und fahre in den Tempel. Als erstes schaue ich nach Avira und ihren Welpen. Allen vier Hunden geht es gut. Die Welpen sind nun soweit geimpft zu werden und Avira kann dann auch bald sterilisiert werden. Ich versorge die Hunde an der Vorhalle und am Sala und gehe mit einigen von ihnen an den Strand, wo wir Nuan und Khao begegnen. Samlee soll auch in der Nähe sein, lässt sich jedoch nicht blicken. Die Hunde werden von den Fischersleuten gut versorgt. Nuan hat mächtig zugenommen. Die zwei neuen Junghunde sind auch noch am Strand. Sie laufen noch von mir weg, ist aber auch kein Wunder, da ich immer von den Vorhallenhunden begleitet werde, wohin ich auch gehe, und die dulden keine Neulinge. Ich schätze aber, dass wenn ich nicht da bin, dass die Situation für die beiden Neuen entspannter ist. 

Auf dem Rückweg fahre ich bei Meow vorbei und bringe ihr weitere Medikamente mit. Sie bittet mich um einen Hundetransport am Abend. Es regnet jedoch den ganzen Nachmittag und in den Abend hinein, sodass wir die Aktion auf morgen verschieben.

Montag, 3. Juli 2017

Am frühen Nachmittag wird mein Auto wieder provisorisch fit gemacht. Ich fahre zum Tempelmarkt in Baan Amphur und liefere 45 kg Reis bei Ba Bät ab. 

Dann fahre ich zur Silverlake Klinik, wo ich Deva und Ivy in Empfang nehme. Die Wunden sind gut verheilt, sodass sich das Anlegen eines Shirts erübrigt. Ich bringe Deva zu ihrem Platz am Sala zurück. Sie wird von den Salahunden freundlich aufgenommen und somit ist ihre Welt wieder in Ordnung. Von den drei Neuankömmlingen sehe ich nur die beiden jungen Hündinnen. Beide sind in gutem Zustand und ausnehmend hübsch. Sie sind noch nicht integriert, scheinen jedoch bleiben zu wollen. Sie haben sich bei den Booten eingerichtet

Nachdem ich alle Hunde versorgt habe, fahre ich mit Ivy weiter. Auf dem Weg zum MG Guesthouse in der Soi Bongkot halte ich am Bongkot Markt und schaue nach Dia und Khao. Die Frau, die sich sehr um die Hunde dort gekümmert hat, hat ihren Stand aufgegeben. Ich spreche mit einer anderen Frau, die mir versichert, dass sich die Marktleute weiter um die Hunde am Markt kümmern werden. Am Guesthouse entlasse ich Ivy und auch sie ist happy wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein. 

Gerade als ich wieder fahren will, spricht mich eine Frau an und erklärt mir, dass ein Hund, um den sich sich kümmert, krank sei. Ich schaue mir die Hündin an. Sie ist schon recht betagt und leidet an Bewegungsstörungen. Ich fahre sie in die South Pattaya Klinik und bitte Dr. Kwanchai sie bis morgen zu untersuchen. 

Zum Abschluss fahre ich in die NPW Klinik, um die Kastration von Tayo in Auftrag zu geben. Joachim bezahlt Tayos Behandlung und auch die Kastration. Er bittet mich einen Platz für Tayo zu finden bis er ihn adoptieren kann.

Sonntag, 2. Juli 2017

Mittags liefere ich 100 kg Trockenfutter und 60 kg Reis bei Prajuab ab. Anschließend will ich mich auf den Weg zur Silverlake Klinik machen, um Deva und Ivy abzuholen, aber die Batterie meines Wagens streikt wieder und mein Mechaniker hat erst morgen wieder Zeit. Also mache ich mich an die monatliche Abrechnung und den Stiftungsjahresbericht.

Samstag, 1. Juli 2017

Am frühen Nachmittag fahre ich in die Silverlake Klinik und hole Khun Chai ab. Er ist ein ganz lieber Hund und lässt sich von mir auf den Arm nehmen. Zurück an Meows Platz wird er von Louise in Empfang genommen. Louise hat ihn irgendwo aufgefunden und bei Meow untergebracht. Ob sich Khun Chai wieder völlig erholen wird, muss ein Bluttest in zwei Wochen zeigen.

Freitag, 30. Juni 2017

Ich fahre zum Guesthouse in der Bongkot und hole Ivy ab. Die vergangenen beiden Male an denen ich dort war habe Iang nicht gesehen. Ich hoffe nicht, dass ihr etwas passiert ist. Mit Ivy fahre ich nach Baan Amphur und schnappe mir Deva am Sala. Wir fahren zur Silverlake Klinik und ich liefere die beiden Hunde zur Sterilisation ab. Ich schaue auch nach Khun Chai, der wieder recht lebhaft wirkt.

Anschließend fahre ich weiter nach Bang Saray und schaue nach den Hunden dort. Die fünf Hunde, die ich seit einiger Zeit vermisse, bleiben verschwunden. Die verbliebene Gruppe scheint nun stabil zu sein. Auf dem Rückweg fahre ich wieder zum Tempel, fülle die Behälter nach und schaue nach dem Rechten. Ich sehe drei neue Hunde in der Nähe. Es scheint ein Mutterhund mit zwei etwa acht Monate alten Jungen zu sein. Ob sie bleiben werden, bleibt abzuwarten.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Für Tayo ist heute der Röntgentermin anberaumt. Ich spreche mit dem behandelnden Vet und Dr. Juui, die die Erstversorgung durchgeführt hatte. Glücklicherweise ist Tayos Hinterlauf nicht gebrochen, sondern es ist nur ein längerer Haarriss auf dem Röntgenbild zu erkennen. Die Wunde ist nun sauber und abgeschwollen, aber immer noch recht groß und tief. Tayo muss deshalb weiterhin täglich behandelt werden. 

In drei Tagen will ich sehen, ob ich ihn entweder zu mir oder zu Meow nehmen kann. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass Khun Chai auf dem Weg der Besserung ist und er in zwei Tagen entlassen werden kann. Stefan übernimmt freundlicherweise die Behandlungskosten.

Am Nachmittag fahre ich zum Tuk.com Parkhaus, um nach den Welpen zu schauen. Ich erkundige mich bei einem Mitarbeiter dort der die Hunde kennt und der mir bedeutet, dass die Welpen noch auf der zweiten Etage hausen. Finden allerdings kann ich sie nicht. 

Mittwoch, 28. Juni 2017

Ich fahre zu Lucy um Bent und Straight, die beiden schwarzen Katzen, für die zweite Impfung und Roberto, den Kater für die erste Impfung abzuholen. Lucy kann Straight und Roboerto habhaft werden, aber Bent lässt sich nicht blicken. So fahre ich mit Straight und Roberto in die South Pattaya Klinik, wo sie geimpft werden. 

Nachdem ich die Katzen zu Lucy zurückgebracht habe, fahre ich erneut zu Jack & Co. am Cafe de Beach. Dieses Mal ist Jack etwas zugänglicher und ich finde auch die TVT Hündin. Die räudige Hündin ist ebenfalls vor Ort. 

In der Stadt kaufe ich Stoff für Shirts. Ivy und Deva, die junge Hündin am Sala, will ich in den kommenden Tagen sterilisieren lassen. Da sie nach einem oder zwei Tagen dann wieder auf die Straße oder an den Strand müssen, schützt das Shirt die Operationswunde am Besten. 

Auf dem Weg nach Hause fahre ich beim Best vorbei, um nach Rudi zu sehen. Ich treffe aber nur Bo, den Hund vom Geschäft an, mit dem ich auch seit langem eine freundliche Beziehung habe.

Dienstag, 27. Juni 2017

Ein alter Bekannter, der seit Jahren Straßenhunde aufgenommen hat, erkundigt sich bei mir, ob ich vielleicht einen Platz für seine Hunde habe, denn er muss aus seinem Haus raus. Ich zeige ihm ein Haus, das ich kenne und das geeignet wäre mehrere Dutzend Hunde aufzunehmen. Leider stellt sich heraus, dass das Haus nun nicht mehr zu vermieten ist. 

Ich fahre danach zu Prajuabs Gelände, um mich nach Muens Befinden zu erkundigen. Muen hatte ja noch eine recht tiefe Wunde an der Schulter, die dann erneut in der NPW Klinik versorgt wurde. Zu meiner Freude stelle ich fest, dass die Wunde sehr gut verheilt ist. 

Da ich schon mal in der Gegend bin, fahre ich noch zum Cafe de Beach. In der anberechenden Dämmerung sehe ich Jack, kann jedoch die TVT Hündin nicht ausmachen.

Montag, 26. Juni 2017

Ich fahre zum Tempel und versorge die Hunde dort. Avira und die drei Welpen finde ich im sogenannten Chicken Tempel. Sie leben dort mit nur wenigen Hunden zusammen. Es geht ihnen gut. 

Anschließend fahre ich zu Räudi und verabreiche ihr Ivermectin. Eine Besserung ihres Hautzustandes kann ich nach den ersten zwei Wochen Behandlung nicht feststellen. Räudi ist ja schon sehr alt und so kann ich nur auf eine Linderung ihrer Beschwerden hoffen. 

Ich fahre weiter zum Wat Pong. Ich hatte dem Abt ja versprochen wann immer möglich Katzen und Hunde sterilisieren zu lassen. Ich treffe auf einige Leute, die aber nicht wissen, welche Tiere in Frage kommen könnten. Ich solle an einem frühen Morgen wieder kommen. 

Nach dem Wat fahre ich zu meinem alten Apartment, um nach Lucky zu schauen. Lucky hat ein Kieferproblem, das mal untersucht werden sollte. Lucky ist zwar zutraulich, lässt sich jedoch nicht aufnehmen. Robert, einer meiner ehemaligen Nachbarn, der sich um Lucky kümmert, muss mir dabei helfen.

Sonntag, 25. Juni 2017

Ann schreibt mir, dass sie einen angefahrenen Chihuahua in ihrem Village gefunden hat. Sie hat ihn in die nächste Klinik in der Soi Khao Noi gebracht in der die kleine Hündin erstversorgt wird. Ann hat in ihrem Village nach dem Besitzer des Hundes gefahndet, war jedoch erfolglos.  

Ann bittet mich, mir den Hund anzusehen. Wir treffen uns in der Klinik. Die Tierärztin hat den Chihuahua an einen Tropf gehängt und notwendige Medikamente gegen Schock und Entzündung verabreicht. Sie hat die Hinterlaufverletzung noch nicht geröntgt, ist sich jedoch sicher dass der Lauf gebrochen ist. Die Tierärztin sagt, dass eine Richtung des Bruches unumgänglich sei, dass sie jedoch die Operation in der kleinen Klinik nicht vornehmen könne. Sie will einen Kostenvoranschlag einer Bangkok Klinik einholen.  

Ann und ich stimmen dem Vorschlag zu, da der Preis für die Operation noch heute Abend vorliegen solle. Am frühen Abend teilt mir Ann mit, dass sie den Besitzer des Hundes ausfindig machen konnte. Er lässt die notwendigen Behandlungen vornehmen. Damit ist uns eine große Sorge genommen worden.

Samstag, 24. Juni 2017

Louise teilt mir mit, dass einer von Meows Hunden erkrankt sei und dass wohl schnelle Hilfe notwendig sei. Da ich Meow sowieso noch weitere Medikamente bringen wollte, fahre ich schnell rüber zu Meow. Wir schauen uns den Hund an, der ganz ruhig auf seinem Lager liegt. Er hat vor Kurzem eine Doxy Kur hinter sich und war gestern noch agil. Wir stellen Flüssigkeitsansammlungen in seinen Hinterläufen fest und seine Atmung hört sich schwer an. Louise und ich entscheiden den Hund zur South Pattaya Klinik zu bringen, sobald Dr. Kwanchai dort eingetroffen ist.

Am frühen Abend fahre ich erneut zu Meow. Louise, die den Hund namens Khun Chai gut kennt, trägt ihn die Box die ich mitgebracht habe und wir fahren zur South Pattaya Klinik. Dr. Kwanchai stellt innere Blutungen fest, wodurch herbeigeführt ist nicht klar. Da Khun Chai die Symptome erst Stunden zuvor entwickelte ist Vergiftung die wahrscheinlichste Ursache.

Khun Chai bleibt in der Klinik, ich bringe Louise zurück und fahre in die NPW Klinik, um nach Tayo zu sehen. Tayo ist in einem geräumigen Käfig untergebracht und freut sich offenbar mich zu sehen. Er ist zutraulich und lässt sich von mir streicheln. Die Schwellung an seinem Hinterlauf scheint zurückgegangen zu sein.

Freitag, 23. Juni 2017

Meow ruft mich an, dass sie einen Hund habe der mit kochendem Wasser übergossen wurde und bittet mich um Medikamente. Meow weiß auch, wer das getan hat. Es ist der gleiche Slumbewohner, der schon etliche Katzen getötet hat. Die Polizei ist dort gewesen und hat den Mann verwarnt. Genutzt hat es nichts. 

Tiger, der Kater der von einem Ausflug mit einer riesigen Wunde zurückkam und den ich in der NPW Klinik habe behandeln lassen, ist auf dem Weg der Besserung. Eine läufige Katze muss unbedingt sterilisiert werden. Meow bittet mich die Kosten dafür zu tragen. Sie kann Katzen recht preisgünstig sterilisieren lassen. Ich teile ihr mit, dass ich ihr wahrscheinlich einige Katzen vom Wat Pong bringen werde. Felix und Anna geht es sehr gut. Beide fühlen sich bei Meow wohler als noch im Haus Mabprachan. Ihre Doxycycline Kur wird fortgesetzt.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Am Vormittg fahre ich zum Pinnacle. Der freundliche Mann vom Strand findet sich nach einiger Zeit ein und es gelingt ihm Tayo aufzunehmen und zu mir zu tragen. Gemeinsam verfrachten wir Tayo in eine große Box und ich fahre mit ihm in die NPW Klinik. Tayo ist dort recht umgänglich und es gibt keine Schwierigkeiten bei der Erstversorgung. Da die Schwellung an seinem Kniegelenk recht groß ist, entscheidet Dr. Juui eine Röntgenuntersuchung erst zu unternehmen, wenn die Entzündung abgeklungen ist. Tayos Verletzung muss täglich versorgt werden und so entscheide ich Tayo vorerst in der Klinik zu lassen.

Ich fahre weiter zum Bongkot Markt, um Dia eine weitere Dosis Acepromacine zu verabreichen. Das Nasenbluten ist nicht wieder aufgetreten und so kann die Doxycycline Kur für sie beginnen. Ich frage nach Juen. Die Marktfrau teilt mir mit, dass Juen überfahren wurde und starb. Wieder muss ich von einem liebenswerten Hund Abschied nehmen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Mittags fahre ich um Wan abzuholen. Wan kümmert sich um Hunde am Amari Hotel und die sind verschwunden. Sie hat keine klare Information darüber bekommen, ob sie von der Stadt abgeholt worden sind. Dennoch hat sie mich gebeten mit ihr nach Phutaluang zu fahren um nachzuforschen, ob die Hunde in das Lager dort verbracht wurden.

Das Lager in Phutaluang hat ja nicht den besten Ruf um es so zu sagen. Ich war häufig dort und habe mindestens ein Dutzend Hunde dort herausgeholt. Es kursierten Gerüchte, dass sich die Verhältnisse dort verschlechtert hätten, aber alle Hundefreunde die ich kenne, waren entweder nie oder schon lange nicht mehr im Lager gewesen. Etliche Freunde, die versucht hatten die Verhältnisse für die internierten Hunde dort zu verbessern, hatten irgendwann frustriert aufgegeben. Ich fahre also mit keinen guten Gefühlen nach Phutaluang; für Wan ist es der erste Besuch dort.

Am Zufahrtsweg zum Lager sehe ich, dass die Hinweisschilder geändert wurden und der Platz nun von einer Stiftung unterhalten wird. Vom verschlossenen Tor aus sehe ich, dass der Vorhof aufgeräumter aussieht. Ein Angestellter lässt uns herein und wir stellen uns bei einem Mann vor, der wie der Lagerleiter aussieht. Wan erklärt dem Mann ihr Anliegen. Ich gehe derweil durch das gesamte Lager, das ich ja gut kenne. Zu meiner Freude stelle ich fest, dass sich die Verhältnisse für die Hunde erheblich gebessert haben. Neue Gehege und Bauten sind entstanden, die Hunde haben mehr Freiraum und die meisten sind in offenen Gehegen untergebracht. Auf den ersten Blick scheinen die Hunde in weit besserem Zustand zu sein als bei meinen vergangenen Besuchen im Lager. Ich sehe nur einen Hund, dem es anscheinend nicht gut geht. Offensichtlich räudige Hunde sehe ich garnicht.

Nach meinem Rundgang teile ich dem Mann mit, dass ich einen anscheinend kranken Hund entdeckt habe. Der Mann sagt, dass der Hund behandelt werde. Da ich ihn fragend anschaue, sagte der Mann dass er Tierarzt sei, sein Name sei Kom. Wan und Khun Kom scheinen sich gut zu verstehen und Khun Kom berichtet ein wenig über seine Arbeit und zeigt uns eine Reihe von Medikamenten und Test Kits, die er verwendet um Parvo und Staupe zu erkennen. Er sterilisiere alle Hunde die ins Lager gebracht werden. Meine Frage, ob die Stadt Pattaya regelmäßig Hunde im Lager abliefere und ob es Tonys Foundation sei, bejaht er. Die Stadt liefere auch weiterhin Trockenfutter. Ich schaue ins Futterhaus und sehe an die hundert 20 Kilo Säcke gelagert. Auch Wan hat den Eindruck, dass die Hunde recht gut genährt sind. Zurzeit sollen 1,600 Hunde im Lager leben.

Wir fahren mit etwas erleichterten Gefühlen. Meine schlimmen Erwartungen jedenfalls sind nicht berechtigt gewesen. Dennoch bleibt ein bitterer Nachgeschmack, denn obwohl es den Hunden in Phutaluang nun etwas besser geht, müssen sie dennoch bis zu ihrem Ende in einem Gefängnis leben, wenn sie nicht das Glück haben adoptiert zu werden.

Nach Phutaluang fahren wir zum Bang Saray Shelter. Äußerlich sieht der Platz nicht viel besser aus, aber die Hunde haben den Vorteil sich auch außerhalb der Gehege zu bewegen und können verschwinden, sollten sie nicht bleiben wollen. Wan kennt etliche „meiner“ Hunde und sie erkennen auch sie wieder. Ich zeige Wan das Gelände und sie ist überrascht wie groß der Platz ist auf dem die Hunde sich aufhalten können.

Wir fahren weiter zum Wat Amparahm. Wan hatte mich vor einigen Jahren auf den Tempel aufmerksam gemacht und es mir ermöglicht, dort Hunde unterzubringen. Nachdem wir die Hunde versorgt haben fahre ich mit Wan zum Pinnacle, um nach Tayo zu sehen. Wir finden ihn auch, er läuft aber weg als er mich sieht. Glücklicherweise treffen wir auf einen Mann der am Strand arbeitet, der uns mitteilt, dass er Tayo wohl einfangen könne. Ich verabrede mit ihm morgen Vormittag einen erneuten Versuch zu unternehmen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Louise bittet mich sie zu Meows Shelter in Huay Yai zu fahren. Sie will dort alle Welpen und jungen Hunde erneut impfen. Ich hole zuerst Meow in der Thepprasit ab und dann Louise. Mit den beiden fahre zum Shelter und dann weiter nach Bang Saray. 

Leider sind Dana, Jule, Dina, Snowy und Yobo weiterhin abwesend. Ich muss jetzt wohl die Hoffnung aufgeben sie wiederzufinden. Allen anderen Hunden geht es gut. Die einzige, die mir etwas Sorgen macht ist Toya, die immer wenn ich komme unter dem Tank liegt. Dort lagen auch stets Biaow, Lina und Nura. Die drei haben sich jetzt aber in das Gehege nebenan begeben. Dort scheint es ihnen besser zu gefallen. In den Hundehäusern oben am Hang, in denen etwa ein Dutzend Shelterhunde gelegen hatten, liegen nun nur noch vier von ihnen. Die meisten “meiner” Hunde halten sich entweder in der Hütte in der Nähe des Tores auf oder im Gelände vor dem Tor.

Montag, 19. Juni 2017

Am Vormittag fahre ich zum Bongkot Markt und verabreiche Dia Acepromacine. Juen ist unterwegs, aber es solle ihr wieder recht gut gehen.

Für den frühen Nachmittag vereinbare ich mit den NPW Hundefängern Tayo einzufangen. Die Hundefänger kommen mit zweistündiger Verspätung. Mit Hilfe von zwei Angestellten des Pinnacle, die in einer Strandbar arbeiten und Tayo kennen, gelingt es den Hund zu fixieren. Leider reißt sich Tayo wieder los bevor die Fänger ihn in einen Käfig bekommen und die Aktion endet mit einem Fehlschlag. Ich vereinbare mit den Fängern es noch einmal in den kommenden Tagen zu versuchen Tayo einzufangen.

Sonntag, 18. Juni 2017

Ann teilte mir mit, dass sie weiterhin Hiro, Zaina, Mika und Aki vermisse. Ich fahre zur Tantrarak Schule und finde nach einigem Suchen Hiro. Von den anderen Hunden finde ich keine Spur. 

Anschließend fahre ich bei Ivy und Iang vorbei. Ivy ist nun soweit bald sterilisiert zu werden. Ich fahre weiter zum Bongkot Markt. Juen geht es sichtbar besser, aber Dia hat Nasenbluten. Ich informiere mich bei Dr. Kwanchai was der Grund sein könnte und er teilt mir mit, dass es wohl eine Kombination von zu hohem Blutdruck und Blutparasiten sei. Um den Blutdruck herunter zu bekommen solle ich eine Woche lang alle zwei Tage 1mg Acepromacine geben und danach solle die Doxycycline Therapie beginnen.

Samstag, 17. Juni 2017

Am Nachmittag haben Joe, Som, Rani und ich ein Foundation Meeting. Anschließend fahre ich zum Pinnacle. Erneut hat mich ein Gast dort gebeten nach einem Hund zu sehen. Ich treffe Joachim, der mit dem Rüden am Strand sitzt. Der Rüde hat eine böse Verletzung am rechten Hinterlauf, vermutlich eine alte Bisswunde, die sich entzündet hat. Da ich mit verletzten Hunden, die mich nicht kennen, sehr vorsichtig bin und Joachim sich auch scheut den Hund aufzuheben, teile ich Joachim mit, dass ich die NPW Hundefänger am Montag bitten werde den Hund einzufangen. Joachim erklärt sich bereit die Kosten für die Behandlung zu übernehmen.

Freitag, 16. Juni 2017

Auf dem Wege nach Bang Saray halte ich wieder am Tungklom Straßenrestaurant, um Gatie dieses Mal zu erwischen, aber der Platz liegt wieder verlassen da. Im Baan Amphur Futterladen kaufe ich Trockenfutter und liefere danach 30 kg Reis bei Ba Bät ab. 

Im Tempel versorge ich die Hunde. Da ich beim vergangenen Besuch festgestellt habe, dass einer von Aviras Welpen einen Nabelbruch aufweist, fahre ich mit ihm in die Silverlake Klinik. Dr. Kwanchai rät den Nabelbruch zu operieren wenn der Welpen sterilisiert wird. Nachdem ich den Welpen zu Avira zurückgebracht habe, entferne ich bei ihm etliche Zecken aus Pfoten und Ohren und nehme mir dann seine beiden Schwestern ebenfalls vor. Das werde ich nun öfter machen müssen. Normalerweise weisen die Tempelhunde keinen Zeckenbefall auf, aber Welpen sind eben besonders gefährdet. 

Ich fahre weiter zu der Frau mit den acht Welpen, um diese zu impfen. Die Frau hat sich aber mittlerweile den Arm gebrochen und so gestaltet sich die Einfangaktion als schwierig. Schließlich gelingt es mir fünf der acht Welpen zu impfen. 

Im Shelter werde ich wie immer ausnehmend stürmisch empfangen. Alle Hunde wollen mich begrüßen und springen dabei an mir hoch. Das geht nie ohne Kratzer ab. Nachdem sich der Sturm gelegt hat suche ich nach den Hunden, die ich bei meinen vorigen Besuchen vermisst hatte. Leider sehe ich weder Dana, Jule oder Zhenya und Dina und auch Snowy bleibt verschwunden. Ich spreche mit Gop, ob er vielleicht diese Hunde im großen Shelter gesehen hat und schaue mich auch nach ihnen dort um. Aber weder hat Gop neue Hunde dort gesehen noch kann ich einen der Vermissten entdecken. Bis auf Zhenya waren alle diese Hunde in gutem Zustand und so hoffe ich, dass sie ein anderes Plätzchen gefunden haben.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Nut kommt und ich fahre nach Tungklom, um Gatie die zweite Dosis Ivermectin zu verabreichen. Die Straßenrestaurantleute allerdings sind abwesend und Gatie auch. Ich fahre weiter zu Räudi. Sie finde ich und gebe ihr Ivermectin. Ich hatte Räudi schon einmal wochenlang behandelt und sie zeigte Besserung. Nun aber hat sie einen Rückfall erlitten und ich muss es noch einmal mit ihr versuchen. 

Weiter geht es zu Prajuab bei dem ich Muen abhole. Dieses Mal fahre ich mit ihm allein in die NPW Klinik, denn wir sind Freunde geworden. Muen ist ein großes Baby und sehr geduldig. In der Klinik macht er keinerlei Probleme und er und Prajuab sind glücklich sich wieder zu sehen als ich ihn zurückbringe. 

Am Nachmittag ruft mich die Bongkot Marktfrau an und teilt mir mit, dass es Juen nicht besser gehe. Ich fahre mit Juen wieder in die South Pattaya Klinik. Da Juens Gaumen fahl aussieht gehen wir davon aus, dass sie an Blutparasiten leidet. Ich lasse mir Doxycyline und Blut Support geben und erkläre der Marktfrau wie sie die Medikamente zu verabreichen hat.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Heute Morgen kommt meine Gartenhilfe und schneidet Gras, beschneidet Büsche und Palmen und wir entrümpeln den kleinen Pond in dem sich etliche Frösche tummeln. 

Am Nachmittag fahre ich zu Lucy um den Katzen die Fäden zu ziehen. Allerdings bekommen wir keine der Kätzchen zu sehen. Ich fahre weiter zu Prajuab, um mich nach Muens Befinden zu erkundigen. Seine kleinen Wunden sind alle gut verheilt, aber die große an seiner Schulter sieht nicht gut aus. Ich vereinbare mit Prajuab Muen morgen Vormittag wieder in die Klinik zu bringen.

Dienstag, 13. Juni 2017

Am Nachmittag fahre ich zum Bongkot Markt. Khaos Welpen müssen geimpft werden. Leider teilt mir die Marktfrau, die sich um die Markthunde kümmert, dass einer der Welpen tot gebissen wurde. 

Ich impfe den noch verbliebenen zweiten und schaue nach Dias Welpen Juen, der laut Aussage der Marktfrau krank ist. Um den Juen untersuchen zu lassen, fahre ich mit ihm in die South Pattaya Klinik. Dort untersucht Dr. Kwanchai den Hund kann aber keine Symptome feststellen. Allerdings ist das linke Auge verletzt und tränt deswegen. Ich kaufe noch Doxycycline und das Blut-stärkende Mittel, da ich die Hunde im Haus einer einmonatigen Therapie unterziehen möchte. Der Marktfrau teile ich mit, dass sie das Auge regelmäßig säubern und Juen die kommenden zwei Tage beobachten solle. Sollte keine Besserung erfolgen werde ich einen Bluttest machen lassen. 

Anschließend fahre ich zum Tuk.com Parkhaus. Dort treffe ich nun auf alle Hunde einschließlich Mum und Fanta. Die Welpen sind aus ihrem Karton heraus und liegen unter einem geparkten Auto. Das ist nicht der ideale Aufenthaltsort für sie, die Situation ist aber im Moment nicht zu ändern. Abends beginne ich mit der Doxy Therapie für die Hunde im Haus.

Montag, 12. Juni 2017

Ich fahre am Nachmittag in die NPW Klinik und hole Muen ab. Seine Wunden sind zwar noch nicht alle vollständig geschlossen, aber ich erhalte Medikamente und Verbandsmaterial damit Prajuab die Behandlung zu Ende führen kann. Meiner Erfahrung nach müsste auch die größte Wunde an Muens Flanke innerhalb einer Woche zuheilen. 

Louise hat mich gebeten einen Kontakt zu K9Aid herzustellen. Cindy erklärt sich bereit Louise fallweise zu unterstützen. Für alle, die die K9Aid website noch nicht kennen, hier der Link: http://k9aid.org/cause/

Lucy teilt mir mit, dass die Verdickung am Rücken des schwarzen Kätzchen verschwunden sei. Allerdings sei sie nicht sicher, ob die Fäden noch gezogen werden müssten. Ich schaue mir das in den nächsten Tagen mal an. 

Ann hat mich gebeten nach den Hunden an der Tantrarak Schule zu schauen. Sie hat die Hunde seit einiger Zeit nicht mehr gesehen. Ich schaue mich auf dem Busparkplatz neben der Schule um, sehe jedoch keinen der Hunde. Schließlich entdecke ich Hiro vor einem der Massage Shops um die Ecke. Zaina, Aki und Mika bleiben verschwunden.

Sonntag, 11. Juni 2017

Heute ist Sonntag und ich gönne mir mal einen Tag nur zu Hause. Zolas Wunde ist nun vollständig zugeheilt. Im Garten gibt es ein gemauertes Becken, das mit Regenwasser gefüllt ist und in dem sich Kaulquappen tummeln. Johnny kann stundenlang am Beckenrand sitzen und das Treiben beobachten und springt auch schon mal ins Becken. Alle drei Hunde verhalten sich mit kleinen Abstrichen tadellos und es ist eine Freude sie bei mir zu haben. 

Wenn Besucher kommen muss ich allerdings Kenji an die Kandare nehmen. Als mich abends Peter, den Kenji nicht kennt, besucht, baut sich Kenji vor Peter auf und schnappt nach ihm. So etwas habe ich bei ihm im Haus Mabprachan nicht erlebt, ist aber letztlich nicht überraschend, denn dort war Kenji ja einer von vielen und das neue Haus betrachtet er als sein Revier. Außerdem ist er ja kein gewöhnlicher Straßenhund.

Samstag, 10. Juni 2017

Ich habe am Vormittag mit den Hundefängern der NPW Klinik vereinbart Jack und wenn möglich auch die TVT Hündin am Cafe de Beach einzufangen. Nach einigem Suchen finde ich Jack, nicht jedoch die Hündin. Unglücklicherweise sind ausgerechnet heute sehr viele Leute auf dem Parkplatz, sodass es dort sehr unruhig ist. Ich präpariere gebratene Hähnchenbrust mit Acepromacine, um Jack damit zu sedieren. Der aber läuft vor mir weg, sodass ich keine Chance habe ihn zu betäuben. Also mache ich mich auf die Suche nach der Hündin, kann sie jedoch auch nach intensiver Suche nicht ausmachen. Deswegen muss die ganze Aktion abgeblasen werden. Wir wollen es Anfang der Woche noch einmal versuchen.

Am Nachmittag fahre ich zum Tempel und versorge die Hunde dort. Einer von Aviras Welpen ist laut Aussage eines Mönches adoptiert worden. Einer der drei verbliebenen Welpen hat einen Nabelbruch den ich bei meinem nächsten Silverlake Klinik Besuch begutachten lassen möchte. 

Anschließend fahre ich nach Bang Saray, um Christel mal wieder zu besuchen, die zwei „meiner“ Hunde adoptiert hat. Auf dem Wege dorthin sehe ich einige Welpen und halte bei ihnen. Ich verabrede mit einer Frau, die für sie und einige weitere Hunde sorgt, die Welpen zu impfen. Zwei der Hündinnen müssen zudem sterilisiert werden. 

Ich fahre weiter zum Shelter, bezahle meine monatliche Rechnung bei Khun Khao und versorge die Hunde. Leider vermisse ich nun auch Dina und Snow, dafür entdecke ich Yobo wieder. Allen anwesenden Hunden geht es gut.

Freitag, 9. Juni 2017

Am Nachmittag nehme ich den Kater wieder mit in die NPW Klinik, wo ihm der Verband gewechselt wird. Ich bekomme Medikamente für die Weiterbehandlung für ihn mit und bringe ihn zurück zu Meow. Meow arbeitet mit der Chaiyapruek Klinik zusammen und sorgt für den täglichen Verbandswechsel dort.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Ich fahre zu Meow und bringe ihr Medikamente und Shampoo. Meow zeigt mir einen Kater der Tags zuvor von einem zweiwöchigen Ausflug mit einer bösen, großflächigen Wunde zurückgekehrt ist. Da ich diese Art Wunden kenne, entscheide ich den Kater in die NPW Klinik zu bringen. Nach der Wundversorgung dort nehme ich den Kater über Nacht zu mir.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Ich fahre nach Tungklom, um nach den Hunden am Straßenrestaurant zu schauen. Anika und Gatie finde ich, nicht aber Cleo. Anika und Gatie verabreiche ich Bravecto und Gatie Ivermectin, da sich sein Fellzustand wieder verschlechtert hat. 

Danach fahre ich zu Lucy und erkundige mich nach den Katzen. Lucy teilt mir mit, dass eine der kleinen schwarzen Katzen eine Verdickung am Rücken hat. Ich schaue mir das an; es kann sein, dass die Verdickung eine Nachwirkung der Impfung ist. Wir vereinbaren uns die Verdickung mal eine Woche lang anzuschauen. 

Anschließend fahre ich weiter zu Prajuab. Der verfrachtet Muen in die große Box und wir fahren gemeinsam in die NPW Klinik, wo Muen an drei Wunden behandelt wird. Der behandelnde Vet erklärt, dass Muen etwa eine Woche lang täglich versorgt werden müsse. Um mir die zeitraubende Fahrerei zu ersparen, entscheide ich Muen in der Klinik zu lassen. 

Ich spreche bei der Gelegenheit mit den Hundefängern, die sich gegen das Blowdarten entscheiden, da das Gelände sehr weitläufig ist und sie befürchten Jack nach dem Schuss nicht wiederzufinden. Ich schlage vor Jack zu sedieren und dass die Hundefänger ihn dann versuchen mit dem Netz einzufangen. 

Abends fahre ich in die South Pattaya Klinik und besorge mir flüssiges Acepromacine und ein Blut-stärkendes Mittel für Felix und Anna. Dann fahre ich weiter zum Tuk.com. Rhonda hatte mir mitgeteilt, dass dort wieder Welpen zur Welt gebracht wurden. Ich suche auch nach Mom, kann sie jedoch nicht finden, obwohl die anderen Hunde außer Fanta, eines ihrer Jungen aus dem ersten Wurf, anwesend sind. Ich finde nach einigem Suchen die Welpen, fünf an der Zahl, und auch die Mutter. Sie werden offensichtlich versorgt und hausen in einem Pappkarton. Soweit scheint noch alles in Ordnung zu sein.

Dienstag, 6. Juni 2017

Wie zuvor schon im Haus Mabprachan benötige ich keinen Wecker. Mein morgendlicher Wecker ist nun Kenji, der das Haus streng bewacht. Sobald sich jemand, den er nicht kennt dem Tor nähert, schlägt er an. Kenji betrachtet das Haus nun als sein Revier, so dass ich ihn zurückpfeifen muss, wenn wir Besuch bekommen, den er nicht kennt.

Prajuab ruft mich an und teilt mir mit, dass einer seiner Rüden an einer nicht heilen wollenden Wunde leidet. Ich schaue mir den Hund am Nachmittag an. Die Wunde ist nicht sehr besorgniserregend, muss aber ordentlich versorgt werden. Da die Box, die für den recht großen Hund mitgebracht habe, zu klein ist, verschieben wir den Transport in die NPW Klinik, die in solchen Fällen gute Arbeit leistet, auf morgen Nachmittag. Ich sehe Gai und Pet, die beiden Hunde, die vor einigen Tagen sterilisiert wurden; beiden geht es gut. 

Weiter geht es zum Cafe de Beach, wo ich wieder eine Anzahl von Hunden mit Luk Chin füttere. Jack bleibt weiterhin auf Abstand. Ich bemerke, dass eine Hündin, die ich zuvor nie gesehen hatte, an TVT leidet. Auch ihr muss unbedingt geholfen werden. 

Ich fahre weiter zu Meow und bringe ihr Spendenboxen, um die sie mich gebeten hatte. Anna ist wieder in der Thepprasit und Felix geht es schon erheblich besser. Er hat sich entschlossen, den Käfig zu verlassen und hält sich unter den anderen Hunden auf. Auf dem Weg nach Hause halte ich an der NPW Klinik. Da ich Jack nicht habhaft werden kann, muss er geblowdartet werden. Die Klinik bietet diesen Service an. Morgen werde ich eine diesbezügliche Vereinbarung mit den Hundefängern treffen.

Montag, 5. Juni 2017

Ich fahre zur Silverlake Klinik und hole die Rechnungen für die monatliche Buchhaltung ab. Anschließend fahre ich zum Bang Saray Shelter. Die Hunde begrüßen mich wie stets stürmisch. In der Ferne sehe ich Zhenya, dessen Fellzustand sich wieder verschlechtert hat. Ich versuche ihm nahezukommen, aber er läuft weg. 

Die meisten Hunde halten sich in oder an der Überdachung am Fuß des Hangs auf oder aber laufen vor dem Tor herum, das nun ständig offen steht. In den Überdachungen in der Mitte des Hanges hat sich der Rest der Meute eingerichtet. In den Überdachungen oben am Hang leben nun etwa ein Dutzend Hunde, die aus dem Shelter immigriert sind. Ich säubere das Gelände und fülle die Trinkwasserbehälter und die Bottiche auf, in die sich die Hunde gern legen, wenn es heiß ist. Trockenfutter ist an verschiedenen Stellen vorhanden. 

Ich verabschiede mich von den Hunden und fahre zum Tempel. Dort fülle ich die Behälter auf und schaue nach dem Rechten. Zu Hause füttere ich Kenji, Johnny und Zola mit Reisfutter, das ich auf dem nahegelegenen Abendmarkt einkaufe. Die drei bekommen von mir Reis– und Trockenfutter im täglichen Wechsel. Zolas Wunde ist fast zugeheilt. Ich behalte Zola aber noch solange bei bis ich sicher bin, dass die Wunde, die ja recht groß und tief war, nicht wieder aufbricht.

Sonntag, 4. Juni 2017

Mit Adrian fahre ich zu dem einsamen Haus jenseits der 331 und impfe die fünf Welpen und einen Rüden, dieses Mal auch gegen Tollwut. Leider ist die Mutter der Welpen überfahren worden. Die Welpen waren aber schon entwöhnt und es scheint ihnen gut zu gehen. Adrian wird mich in drei Monaten bitten für deren Sterilisierung zu sorgen.

Samstag, 3. Juni 2017

Ich erhalte am Vormittag die Testresultate für Felix und Anna. Die Blutwerte von Felix sind wie erwartet tief im Keller; die Werte für Anna sehen etwas besser aus. Der Staupetest für Felix ist negativ. Am Nachmittag kaufe ich Trockenfutter und Reis ein und liefere 100 + 60 kg bei Prajuab ab.

Freitag, 2. Juni 2017

Ich fahre zu Meow und bringe ihr weitere Medikament und Fischöl. Anschließend fahre ich nach Baan Amphur und liefere bei Ba Bät 45 kg Reis und ihre monatliche Zahlung ab. Danach versorge ich die Tempelhunde und die Hunde am Strand.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Am Nachmittag hole ich Prajuabs Hunde von der Silverlake Klinik ab und bringe sie zurück zum Reservoir. Anschließend fahre ich zu Meow und bringe ihr Medikamente und die monatliche Unterstützung, die sie von mir nun seit drei Monaten bekommt. Felix liegt in einem geräumigen Käfig, den er verlassen kann. Er aber zieht es vor überwiegend im Käfig zu bleiben, wie er es auch schon in Huay Yai getan hat.