Dienstag, 13. Juni 2017

Am Nachmittag fahre ich zum Bongkot Markt. Khaos Welpen müssen geimpft werden. Leider teilt mir die Marktfrau, die sich um die Markthunde kümmert, dass einer der Welpen tot gebissen wurde. 

Ich impfe den noch verbliebenen zweiten und schaue nach Dias Welpen Juen, der laut Aussage der Marktfrau krank ist. Um den Juen untersuchen zu lassen, fahre ich mit ihm in die South Pattaya Klinik. Dort untersucht Dr. Kwanchai den Hund kann aber keine Symptome feststellen. Allerdings ist das linke Auge verletzt und tränt deswegen. Ich kaufe noch Doxycycline und das Blut-stärkende Mittel, da ich die Hunde im Haus einer einmonatigen Therapie unterziehen möchte. Der Marktfrau teile ich mit, dass sie das Auge regelmäßig säubern und Juen die kommenden zwei Tage beobachten solle. Sollte keine Besserung erfolgen werde ich einen Bluttest machen lassen. 

Anschließend fahre ich zum Tuk.com Parkhaus. Dort treffe ich nun auf alle Hunde einschließlich Mum und Fanta. Die Welpen sind aus ihrem Karton heraus und liegen unter einem geparkten Auto. Das ist nicht der ideale Aufenthaltsort für sie, die Situation ist aber im Moment nicht zu ändern. Abends beginne ich mit der Doxy Therapie für die Hunde im Haus.

Montag, 12. Juni 2017

Ich fahre am Nachmittag in die NPW Klinik und hole Muen ab. Seine Wunden sind zwar noch nicht alle vollständig geschlossen, aber ich erhalte Medikamente und Verbandsmaterial damit Prajuab die Behandlung zu Ende führen kann. Meiner Erfahrung nach müsste auch die größte Wunde an Muens Flanke innerhalb einer Woche zuheilen. 

Louise hat mich gebeten einen Kontakt zu K9Aid herzustellen. Cindy erklärt sich bereit Louise fallweise zu unterstützen. Für alle, die die K9Aid website noch nicht kennen, hier der Link: http://k9aid.org/cause/

Lucy teilt mir mit, dass die Verdickung am Rücken des schwarzen Kätzchen verschwunden sei. Allerdings sei sie nicht sicher, ob die Fäden noch gezogen werden müssten. Ich schaue mir das in den nächsten Tagen mal an. 

Ann hat mich gebeten nach den Hunden an der Tantrarak Schule zu schauen. Sie hat die Hunde seit einiger Zeit nicht mehr gesehen. Ich schaue mich auf dem Busparkplatz neben der Schule um, sehe jedoch keinen der Hunde. Schließlich entdecke ich Hiro vor einem der Massage Shops um die Ecke. Zaina, Aki und Mika bleiben verschwunden.

Sonntag, 11. Juni 2017

Heute ist Sonntag und ich gönne mir mal einen Tag nur zu Hause. Zolas Wunde ist nun vollständig zugeheilt. Im Garten gibt es ein gemauertes Becken, das mit Regenwasser gefüllt ist und in dem sich Kaulquappen tummeln. Johnny kann stundenlang am Beckenrand sitzen und das Treiben beobachten und springt auch schon mal ins Becken. Alle drei Hunde verhalten sich mit kleinen Abstrichen tadellos und es ist eine Freude sie bei mir zu haben. 

Wenn Besucher kommen muss ich allerdings Kenji an die Kandare nehmen. Als mich abends Peter, den Kenji nicht kennt, besucht, baut sich Kenji vor Peter auf und schnappt nach ihm. So etwas habe ich bei ihm im Haus Mabprachan nicht erlebt, ist aber letztlich nicht überraschend, denn dort war Kenji ja einer von vielen und das neue Haus betrachtet er als sein Revier. Außerdem ist er ja kein gewöhnlicher Straßenhund.

Samstag, 10. Juni 2017

Ich habe am Vormittag mit den Hundefängern der NPW Klinik vereinbart Jack und wenn möglich auch die TVT Hündin am Cafe de Beach einzufangen. Nach einigem Suchen finde ich Jack, nicht jedoch die Hündin. Unglücklicherweise sind ausgerechnet heute sehr viele Leute auf dem Parkplatz, sodass es dort sehr unruhig ist. Ich präpariere gebratene Hähnchenbrust mit Acepromacine, um Jack damit zu sedieren. Der aber läuft vor mir weg, sodass ich keine Chance habe ihn zu betäuben. Also mache ich mich auf die Suche nach der Hündin, kann sie jedoch auch nach intensiver Suche nicht ausmachen. Deswegen muss die ganze Aktion abgeblasen werden. Wir wollen es Anfang der Woche noch einmal versuchen.

Am Nachmittag fahre ich zum Tempel und versorge die Hunde dort. Einer von Aviras Welpen ist laut Aussage eines Mönches adoptiert worden. Einer der drei verbliebenen Welpen hat einen Nabelbruch den ich bei meinem nächsten Silverlake Klinik Besuch begutachten lassen möchte. 

Anschließend fahre ich nach Bang Saray, um Christel mal wieder zu besuchen, die zwei „meiner“ Hunde adoptiert hat. Auf dem Wege dorthin sehe ich einige Welpen und halte bei ihnen. Ich verabrede mit einer Frau, die für sie und einige weitere Hunde sorgt, die Welpen zu impfen. Zwei der Hündinnen müssen zudem sterilisiert werden. 

Ich fahre weiter zum Shelter, bezahle meine monatliche Rechnung bei Khun Khao und versorge die Hunde. Leider vermisse ich nun auch Dina und Snow, dafür entdecke ich Yobo wieder. Allen anwesenden Hunden geht es gut.

Freitag, 9. Juni 2017

Am Nachmittag nehme ich den Kater wieder mit in die NPW Klinik, wo ihm der Verband gewechselt wird. Ich bekomme Medikamente für die Weiterbehandlung für ihn mit und bringe ihn zurück zu Meow. Meow arbeitet mit der Chaiyapruek Klinik zusammen und sorgt für den täglichen Verbandswechsel dort.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Ich fahre zu Meow und bringe ihr Medikamente und Shampoo. Meow zeigt mir einen Kater der Tags zuvor von einem zweiwöchigen Ausflug mit einer bösen, großflächigen Wunde zurückgekehrt ist. Da ich diese Art Wunden kenne, entscheide ich den Kater in die NPW Klinik zu bringen. Nach der Wundversorgung dort nehme ich den Kater über Nacht zu mir.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Ich fahre nach Tungklom, um nach den Hunden am Straßenrestaurant zu schauen. Anika und Gatie finde ich, nicht aber Cleo. Anika und Gatie verabreiche ich Bravecto und Gatie Ivermectin, da sich sein Fellzustand wieder verschlechtert hat. 

Danach fahre ich zu Lucy und erkundige mich nach den Katzen. Lucy teilt mir mit, dass eine der kleinen schwarzen Katzen eine Verdickung am Rücken hat. Ich schaue mir das an; es kann sein, dass die Verdickung eine Nachwirkung der Impfung ist. Wir vereinbaren uns die Verdickung mal eine Woche lang anzuschauen. 

Anschließend fahre ich weiter zu Prajuab. Der verfrachtet Muen in die große Box und wir fahren gemeinsam in die NPW Klinik, wo Muen an drei Wunden behandelt wird. Der behandelnde Vet erklärt, dass Muen etwa eine Woche lang täglich versorgt werden müsse. Um mir die zeitraubende Fahrerei zu ersparen, entscheide ich Muen in der Klinik zu lassen. 

Ich spreche bei der Gelegenheit mit den Hundefängern, die sich gegen das Blowdarten entscheiden, da das Gelände sehr weitläufig ist und sie befürchten Jack nach dem Schuss nicht wiederzufinden. Ich schlage vor Jack zu sedieren und dass die Hundefänger ihn dann versuchen mit dem Netz einzufangen. 

Abends fahre ich in die South Pattaya Klinik und besorge mir flüssiges Acepromacine und ein Blut-stärkendes Mittel für Felix und Anna. Dann fahre ich weiter zum Tuk.com. Rhonda hatte mir mitgeteilt, dass dort wieder Welpen zur Welt gebracht wurden. Ich suche auch nach Mom, kann sie jedoch nicht finden, obwohl die anderen Hunde außer Fanta, eines ihrer Jungen aus dem ersten Wurf, anwesend sind. Ich finde nach einigem Suchen die Welpen, fünf an der Zahl, und auch die Mutter. Sie werden offensichtlich versorgt und hausen in einem Pappkarton. Soweit scheint noch alles in Ordnung zu sein.

Dienstag, 6. Juni 2017

Wie zuvor schon im Haus Mabprachan benötige ich keinen Wecker. Mein morgendlicher Wecker ist nun Kenji, der das Haus streng bewacht. Sobald sich jemand, den er nicht kennt dem Tor nähert, schlägt er an. Kenji betrachtet das Haus nun als sein Revier, so dass ich ihn zurückpfeifen muss, wenn wir Besuch bekommen, den er nicht kennt.

Prajuab ruft mich an und teilt mir mit, dass einer seiner Rüden an einer nicht heilen wollenden Wunde leidet. Ich schaue mir den Hund am Nachmittag an. Die Wunde ist nicht sehr besorgniserregend, muss aber ordentlich versorgt werden. Da die Box, die für den recht großen Hund mitgebracht habe, zu klein ist, verschieben wir den Transport in die NPW Klinik, die in solchen Fällen gute Arbeit leistet, auf morgen Nachmittag. Ich sehe Gai und Pet, die beiden Hunde, die vor einigen Tagen sterilisiert wurden; beiden geht es gut. 

Weiter geht es zum Cafe de Beach, wo ich wieder eine Anzahl von Hunden mit Luk Chin füttere. Jack bleibt weiterhin auf Abstand. Ich bemerke, dass eine Hündin, die ich zuvor nie gesehen hatte, an TVT leidet. Auch ihr muss unbedingt geholfen werden. 

Ich fahre weiter zu Meow und bringe ihr Spendenboxen, um die sie mich gebeten hatte. Anna ist wieder in der Thepprasit und Felix geht es schon erheblich besser. Er hat sich entschlossen, den Käfig zu verlassen und hält sich unter den anderen Hunden auf. Auf dem Weg nach Hause halte ich an der NPW Klinik. Da ich Jack nicht habhaft werden kann, muss er geblowdartet werden. Die Klinik bietet diesen Service an. Morgen werde ich eine diesbezügliche Vereinbarung mit den Hundefängern treffen.

Montag, 5. Juni 2017

Ich fahre zur Silverlake Klinik und hole die Rechnungen für die monatliche Buchhaltung ab. Anschließend fahre ich zum Bang Saray Shelter. Die Hunde begrüßen mich wie stets stürmisch. In der Ferne sehe ich Zhenya, dessen Fellzustand sich wieder verschlechtert hat. Ich versuche ihm nahezukommen, aber er läuft weg. 

Die meisten Hunde halten sich in oder an der Überdachung am Fuß des Hangs auf oder aber laufen vor dem Tor herum, das nun ständig offen steht. In den Überdachungen in der Mitte des Hanges hat sich der Rest der Meute eingerichtet. In den Überdachungen oben am Hang leben nun etwa ein Dutzend Hunde, die aus dem Shelter immigriert sind. Ich säubere das Gelände und fülle die Trinkwasserbehälter und die Bottiche auf, in die sich die Hunde gern legen, wenn es heiß ist. Trockenfutter ist an verschiedenen Stellen vorhanden. 

Ich verabschiede mich von den Hunden und fahre zum Tempel. Dort fülle ich die Behälter auf und schaue nach dem Rechten. Zu Hause füttere ich Kenji, Johnny und Zola mit Reisfutter, das ich auf dem nahegelegenen Abendmarkt einkaufe. Die drei bekommen von mir Reis– und Trockenfutter im täglichen Wechsel. Zolas Wunde ist fast zugeheilt. Ich behalte Zola aber noch solange bei bis ich sicher bin, dass die Wunde, die ja recht groß und tief war, nicht wieder aufbricht.

Sonntag, 4. Juni 2017

Mit Adrian fahre ich zu dem einsamen Haus jenseits der 331 und impfe die fünf Welpen und einen Rüden, dieses Mal auch gegen Tollwut. Leider ist die Mutter der Welpen überfahren worden. Die Welpen waren aber schon entwöhnt und es scheint ihnen gut zu gehen. Adrian wird mich in drei Monaten bitten für deren Sterilisierung zu sorgen.

Samstag, 3. Juni 2017

Ich erhalte am Vormittag die Testresultate für Felix und Anna. Die Blutwerte von Felix sind wie erwartet tief im Keller; die Werte für Anna sehen etwas besser aus. Der Staupetest für Felix ist negativ. Am Nachmittag kaufe ich Trockenfutter und Reis ein und liefere 100 + 60 kg bei Prajuab ab.

Freitag, 2. Juni 2017

Ich fahre zu Meow und bringe ihr weitere Medikament und Fischöl. Anschließend fahre ich nach Baan Amphur und liefere bei Ba Bät 45 kg Reis und ihre monatliche Zahlung ab. Danach versorge ich die Tempelhunde und die Hunde am Strand.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Am Nachmittag hole ich Prajuabs Hunde von der Silverlake Klinik ab und bringe sie zurück zum Reservoir. Anschließend fahre ich zu Meow und bringe ihr Medikamente und die monatliche Unterstützung, die sie von mir nun seit drei Monaten bekommt. Felix liegt in einem geräumigen Käfig, den er verlassen kann. Er aber zieht es vor überwiegend im Käfig zu bleiben, wie er es auch schon in Huay Yai getan hat.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Prajuab hatte mich gebeten zwei Hündinnen, die ihm kürzlich zugelaufen waren, sterilisieren zu lassen. Ich hole die Hunde ab und bringe sie in die Silverlake Klinik. Anschließend fahre ich zum Bang Saray Shelter, schaue nach dem Rechten, säubere das Gelände und liefere 40 kg Trockenfutter ab. Ich vermisse immer noch Dana und Jule und nun sehe ich auch Yobo nicht. 

Im Wat säubere ich die Behälter und fülle sie auf. Avira und den Welpen geht es gut. Anschließend fahre ich zum Pinnacle, um nach Mae zu schauen, finde sie jedoch nicht. Ich fahre weiter zu Meow, um nach Felix und Anna zu schauen. Felix scheint es schon etwas besser zu gehen; Anna ist wieder im Huay Yai Sanctuary.

Dienstag, 30. Mai 2017

Meow informiert mich am Morgen, dass es Felix nicht gut gehe. Ich fahre zu Meows Huay Yai Shelter und schaue mir Felix an. Sein Gaumen ist blass und er hat wenig Energie. Es ist klar, dass er an Blutparasiten leidet. Zur Sicherheit untersuche ich auch Anna. Sie verhält sich normal, aber auch ihr Gaumen weist nicht die rosa Färbung auf, die er haben sollte. Ich nehme Felix und Anna an Bord und fahre mit ihnen in die Silverlake Klinik. Beiden Hunden wird Blut für einen generellen Test abgenommen, Felix lasse ich zudem auf Staupeverdacht testen. 

Mit beiden Hunden fahre ich zu mir und verabreiche ihnen die erste Dosis Doxycycline und ein blutunterstützendes Medikament. Dann bringe ich Felix und Anna zu Meows Thepprasit Sanctuary. Meow hatte mir angeboten die Hunde dort zu behandeln wenn es nötig sei.

Montag, 29. Mai 2017

Ich fahre in die Thepprasit und liefere dort zwei Sack Trockenfutter ab. Die Hunde dort kennen mich schon lange und freuen sich immer sehr mich zu sehen. Silver, die Hündin mit der lange behandelten Räude hat keinen Rückfall mehr erlitten. Ihr Fell ist wieder silberfarben. Bei ihr sind die dicke Berta, der weiße Rüde, Surya und der Nachkomme von Malee, die leider gestorben ist.

An der Pattaya Mail sehe ich Jorie, Princess, Yuka, die Großmutter von Yuka und einen Rüden. Nick und sein Bruder haben sich angeblich einen anderen Platz gesucht. Auch Mum, die Mutter von Yuka, sehe ich nicht. Von den einstmals sechzehn Hunden an den zwei Plätzen sind nur noch neun übrig.

Sonntag, 28. Mai 2017

Am Nachmittag fahre ich in die South Pattaya Klinik und hole Jacky, die Hündin vom Naklua Slum und Khao, die Hündin vom Bongkot Markt wieder ab. Zuerst bringe ich Khao an ihren Platz zurück und danach Jacky.

Samstag, 27. Mai 2017

Am Vormittag fahre ich zum Naklua Slum, um die noch verbleibende nicht sterilisierte Hündin in die South Pattaya Klinik zu bringen. Dabei hilft mir wieder das junge Mädchen, die sich um die Hunde dort kümmert. 

Anschließend fahre ich zum Cafe de Beach, um nach Jack zu sehen. Ich füttere ihn wieder mit Luk Chin, wie auch seine Begleiterin und einige andere Hunde dort. Jack ist immer noch sehr scheu. 

Da ich schon mal in der Gegend bin, besuche ich auch Samlee und Jakalen. Samlee ist ja zwei Monate im Haus Mabprachan gewesen um eine Hüftfraktur auszuheilen. Sie hinkt immer noch ein wenig, aber ansonsten geht es ihr gut. Jakalen hat kräftig zugelegt; offensichtlich werden die Hunde gut versorgt. Klaus schaut ebenfalls nach ihnen. 

Am Spätnachmittag fahre ich zum Bongkot Markt und hole die weiße Hündin ab. Die Naklua Hündin und sie werden noch heute Abend sterilisiert und ich kann sie morgen Abend wieder abholen.

Freitag, 26. Mai 2017

Evi teilt mir am Morgen mit, dass sie erkrankt sei und so fahre ich direkt zu Rita und Ernest. Gemeinsam besuchen wir Meow in ihrem Sanctuary. Meow musste etliche kranke Welpen in ihr Thepprasit Sanctuary zurücknehmen, da die Medizinvergabe durch ihre Tageshelferin nicht klappt. So befinden sich nun nur noch etwa zwanzig Hunde in Huay Yai; an die siebzig Hunde versorgt Meow in der Thepprasit. Ich schaue insbesondere nach Namtarn, Mom, Anna und Felix; allen Vieren geht es gut. Insbesondere Namtarn scheint es bei Meow besser zu gefallen als es im Haus Mabprachan der Fall war. Auch hat sie kräftig zugenommen. Zum Abschied versprechen Rita und Ernest Meow zu unterstützen. 

Gemeinsam fahren wir weiter zum Bang Saray Shelter. Die Hunde sind wie immer überschwänglich wenn sie mich sehen; ohne Kratzer komme ich nie davon. Rita und Ernest sind sehr angetan von dem Gelände, in dem die Hunde nach Herzenslust herumstreifen können. 

Nachdem ich die beiden verabschiedet habe, fahre ich zu den Tempelhunden. Ba Bät zeigt mir den neuen Platz, an dem sich Avira mit ihren Welpen eingerichtet hat. Die Welpen wachsen und gedeihen und werden allmählich abenteuerlustig. Als ich sie verlasse, folgen sie mir fast bis zur Vorhalle. 

Anschließend fahre ich zum Bongkot Markt, um nach der weißen Hündin und ihren Welpen zu sehen. Es sind noch zwei vorhanden, die übrigen sind angeblich adoptiert worden. Danach fahre ich noch zu Meows Sanctuary in der Thepprasit. Meow hat mich gebeten einen ihrer Hunde in die South Pattaya Klinik zu bringen.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Heute kommt Nut das erste Mal im neuen Haus putzen. Sie kennt das Haus schon und die Hunde kennen sie. Ich bin ich froh, dass sie wieder für uns arbeitet. Am Nachmittag kommt auch der Klempner und macht die Waschmaschine wieder fit. Dazu verrichtet er noch einige kleinere Arbeiten im Haus. 

Mit Meow arrangiere ich für morgen einen Besuch von Rita, Ernest und Evi im Huay Yai Sanctuary. Rita und Ernest wohnen quasi in der Nachbarschaft des Sanctuarys und Evi möchte Felix und Anna wiedersehen. Sie hatte die beiden Hunde in deren ersten Wochen bei sich gehabt.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Meine Waschmaschine, die im Apartment noch funktioniert hat, tut es nicht mehr. Ich fahre zu dem Second Hand Shop, in der ich die Maschine gekauft habe, aber der Ladeninhaber macht keine Anstalten, sich des Problems anzunehmen. So muss ich eine neue Werkstatt in der Nähe des Hauses suchen und finde schließlich eine. Der Inhaber allerdings ist abwesend. Anschließend sind weitere Aufräumarbeiten in Haus und Garten angesagt. 

Kenji, Johnny und Zola fühlen sich in der neuen Umgebung sehr wohl. Nachdem mir die Sorge für die vielen Hunde im Haus Mabprachan jede Menge Stress bereitet hatte und ich das Zusammensein mit ihnen nie genießen konnte, ist es nun eine Wohltat mit den drei Hunden zusammenzuleben. Ganz allmählich weicht die Anspannung, die sich in mir über die Jahre aufgestaut hatte und ich komme wieder etwas mehr zu mir selbst. Natürlich spüren das die Hunde auch; alle drei sind sehr lieb zu mir. 

Wie wenig ich all den vielen Hunde im Haus Mabprachan gerecht werden konnte, sehe ich besonders an Zola, die zuvor „nur” einer der fünfzig Hunde war und deren Verhalten zu mir sich nun erheblich intensiviert hat. Es tut mir jetzt schon weh sie wieder nach Bang Saray bringen zu müssen, nachdem die Wunde völlig verheilt ist. Immerhin ist sie dann wieder mit ihrer Schwester Toya vereint.

Dienstag, 23. Mai 2017

Morgens kommt der Gartenmann, der auch den Pool Service macht. Peter ruft mich an und fragt nach einem jungen weiblichen Hund, den er adoptieren möchte. Ich vereinbare für den frühen Nachmittag einen Termin mit Som und Peter sucht sich bei ihr eine hübsche Hündin aus. Som zeigt mir einen Pitbullmix Welpen, der sich nicht gut mit seinen Geschwistern, die offensichtlich einen anderen Erzeuger haben, versteht. Som fragt mich, ob ich ihn nicht zu mir nehmen könne, damit er von Kenji und Johnny erzogen werde. Am Nachmittag arbeite ich in Haus und Garten, wo noch immer viel zu tun ist. Mit den Arbeiten nehme ich das Haus mehr und mehr in Besitz.

Montag, 22. Mai 2017

Ich habe heute jede Menge Besorgungen zu machen und eine kleine Autoreparatur ist auch dabei. Ich kaufe 15 kg Trockenfutter für die Naklua Slumhunde ein und liefere den Sack bei Em ab. Im Slum ist noch eine Hündin, die sterilisiert werden muss. Das muss ich diese Woche noch arrangieren. 

Ich schaue auch nach Bobby und Diana, die dort in der Nähe hausen. Mir wird leider mitgeteilt, dass Diana gestorben sei. Bobby aber lebt und ist wohlauf. Er folgt mir zurück zu Ems Laden und auf dem Wege dorthin schubst mich Mom Song von hinten an. Beide Hunde haben jahrelang auf dem Talat Rung Roht gelebt und verstehen sich gut. Es ist eine Freude beide Hunde gesund und munter zu sehen. 

Abends fahre ich zur South Pattaya Klinik. Dr. Kwanchai benötigt eine sehr große Box und ich habe eine. Im Gegenzug erhalte ich eine brandneue etwas kleinere Box, die mir gerade recht kommt.

Sonntag, 21. Mai 2017

Am Nachmittag fahre ich mit Adrian zu den Hunden hinter der 331. Einer der Welpen ist leider überfahren worden, aber die übrigen fünf sind gesund und munter. Adrian füttert die Hunde und ich impfe die Welpen. 

Am frühen Abend fahre ich mit Zola in die NPW Klinik. Die Wunde, die sich schon ein wenig geschlossen hat, wird neu versorgt.

Samstag, 20. Mai 2017

Jack, den Hund mit der Beinwunde am Cafe de Beach habe ich vernachlässigt, aber nicht vergessen. Ich finde ihn mit einer Hündin in einem schattigen Eingang liegen. Einige Spieße Luk Chin veranlassen ihn näher zu kommen, aber er ist doch sehr scheu. Die Welpen auf dem angrenzenden Parkplatz sind weniger ängstlich und so füttere ich sie ebenfalls. Ich werde zu den Hunden dort fahren, sobald ich Zeit habe, damit ich Jack überreden kann sich behandeln zu lassen.

Im neuen Haus lebe ich mich weiter ein. Ich kann das Tor offen lassen, wenn ich aus und ein gehe ohne befürchten zu müssen, dass die Hunde weglaufen. Ich lasse ihnen ihre Freiheit und sie kommen immer zurück wenn ich sie rufe. Das gilt auch für Zola, die sich gut eingelebt hat. 

Ganz in der Nähe des Hauses gibt es einen Abendmarkt. Dort kann ich Gerichte einkaufen, die eigentlich für den menschlichen Genuss vorgesehen sind, aber die Hunde mögen das Reisfutter natürlich auch ganz besonders.

Freitag, 19. Mai 2017

Rhonda besucht uns am Vormittag mit ihrer Tochter Montana. Gemeinsam fahren wir nach Bang Saray. Nachdem die beiden wieder gefahren sind, versorge ich die Hunde mit Wasser und säubere das Gelände. Ich habe mehrere Bottiche mitgebracht, die ich mit Wasser fülle, damit sich die Hunde darin baden können. Anschließend fahre ich zum Tempel, schaue nach Avira und ihren Welpen, den Vorhallenhunden und den Hunden am Sala. 

Am Nachmittag teilt mir Louise mit, dass der alte Hund in Meows Obhut leider gestorben ist. Meow war noch vorgestern mit ihm in einer Klinik und es schien ihm wieder etwas besser zu gehen. Seine Blut- Leber- und Nierenwerte aber waren so schlecht, dass es wohl besser war, dass er von uns gegangen ist.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Heute ist mal ein regenfreier Tag, den ich für Umzugsarbeiten aus dem Apartment ins Haus, Arbeiten im Haus und Besorgungen in der Stadt nutze. Ein neuer Reifen muss aufgezogen werden, da ich mir einen Nagel reingefahren habe und eine Gummidichtung an der Beifahrertür muss erneuert werden. Außerdem muss ich für einen Check-up meines Fingers in die Klinik. Leider hat sich die Wunde entzündet.

Ich schaue auch nach den Katzen, von denen ich aber keine entdecken kann. Allerdings teilt mir Lucy mit, dass sie die Katzen füttere und dass sogar einige durch ein offenes Fenster ins Haus gelangt seien. Skinny ist auch im Garten und muss sich nun mit Lucys drei Hunden anfreunden. Zwei von ihnen lerne ich kennen; sie sind sehr lieb. Nun liegt es an Skinny sich mit der neuen Situation zu arrangieren. 

Am Spätnachmittag treffe ich mich mit Adrian. Er zeigt mir ein großes Grundstück mit frisch renoviertem Haus darauf. Das Grundstück wäre gut geeignet, allerdings hat es zur Straße hin Nachbarn. Som zeigt mir danach noch ein anderes Stück Land. Es ist riesig, liegt recht abgelegen und weist einige nutzbare Gebäude auf. Som hat seit einiger Zeit dort einige Hunde untergebracht und das Land kann unter Umständen gepachtet werden. Wie, das muss Som herausfinden. 

Som hat sich entschlossen, keine Hunde ins Bang Saray Shelter zu verlegen, da ihr das Gelände zu schmutzig ist. So habe ich das Stück Land nun für mich allein. Auch will Som ihre Hunde aus dem unbewohnten Haus in der Nähe des Shelters herausholen, da sie meint, dass die Hunde dort krank würden. Außerdem ist sie müde jeden Tag die 60 km Tour zu ihnen zu machen. Das weitläufige Stück Land ist ganz in der Nähe ihres Hauses und wäre gut geeignet alle ihre Hunde und auch meine aufzunehmen. Etliche Investitionen wären allerdings notwendig, um es hundegerecht zu gestalten und um mögliche Auflagen erfüllen zu können. 

Mittwoch, 17. Mai 2017

Nachts hat es wieder stark geregnet, sodass ich die Hunde ins Haus holen musste. Sobald der Regen am Vormittag nachlässt, fahre ich in die South Pattaya Klinik, hole Wans Hunde ab und bringe sie an ihren Platz zurück. Danach nutze ich den weiteren Regentag, um meine beiden Blogs auf einen neueren Stand zu bringen. 

Am späten Nachmittag fahre ich mit Zola in einer Regenpause in die NPW Klinik. Die Wunde wird neu versorgt und Zola bekommt auf meine Bitte hin einen elastischen Verband verpasst, damit das Pflaster auch einen Tag hält.

Dienstag, 16. Mai 2017

Morgens mache ich mich an die ersten Aufräumarbeiten in Haus und Garten und fahre dann nach den Katzen im Haus Mabprachan schauen, von denen ich aber nur eine entdecke. 

Am Nachmittag fahre ich in den Tempel und liefere 30 kg Reis bei Ba Bät ab. Tai und Åsa füttern gerade die Hunde. Da es nun täglich regnet, hat jemand im Tempel Avira und ihre Welpen in ein trockenes Plätzchen gebracht, wo sie auch gefüttert werden. Nema ist wieder an ihrem alten Platz und hat schon etwas zugenommen. 

Abends fahre ich mit Zola in die NPW Klinik. Wir müssen allerdings zu lange warten und ich verschiebe schließlich den Termin auf morgen Vormittag.

Montag, 15. Mai 2017

Bis mittags regnet es wie aus Kübeln. Als der Regen nachlässt tatsächlich der Mechaniker, der die Schüssel abbaut und am neuen Haus wieder anbringt. 

Nach der Aktion fahre ich in die South Pattaya Klinik und hole die beiden Kätzchen ab, fahre zurück zum Haus, lade die vier anderen Katzen ein und fahre zum Haus Mabprachan. Dort entlasse ich die sechs Katzen in den hinteren Bereich, in den Kenji und Johnny nicht hinein können. Nachdem ich ihnen Futter und Wasser hingestellt habe, sind alle verschwunden. 

Dann hole ich Zola aus dem Apartment, lade Kenji und Johnny zu und fahre mit den Hunden ins neue Haus. Im Haus Mabprachan konnte ich das Tor zur Straße auflassen und wenn Kenji und Johnny nach draußen liefen, dann nicht weit und sie kamen immer zurück, wenn ich sie rief. Als ich jedoch das Tor im neuen Haus einen Spalt offen lasse, zwängt sich Kenji an mir vorbei und läuft in den Hof vor dem Haus. Johnny bleibt am Tor stehen und schaut mich an. Zola bleibt im Garten des Hauses. Damit auch Johnny sich das neue Gelände ansehen kann, lasse ich ihn hinter Kenji herlaufen. Beide verschwinden außer Sichtweite. Ich mache mir aber deswegen keinen Kopf und finde beide Hunde in Gesellschaft einiger Straßenhunde. Kenji und Johnny folgen mir dann auch brav wieder zum Haus und ihre Neugier scheint erstmal gestillt zu sein. 

Mit Zola fahre ich dann in die NPW Klinik zum Verbandswechsel und als ich wieder am Haustor anlange und es öffne kommen Kenji und Johnny heraus, ohne das Verlangen zu haben wieder fortzulaufen. 

Anschließend fahre ich zum Haus Mabprachan, um nach den Katzen zu sehen. Von den Sechsen sehe ich vier und eine weitere höre ich. Ich hoffe, dass sich alle sechs an die neue Umgebung gewöhnen. Lucy wird sie versorgen und ich werde die kommende Woche öfters bei ihnen vorbeischauen. Sie kennen mich ja schon recht gut und ich denke, das wird ihnen bei der Eingewöhnung helfen.

Sonntag, 14. Mai 2017

Alphonse bricht früh morgens auf, um seinen Flug nach Ko Samui zu erwischen. Die drei Hunde Paju, Elsa und Dottie sowie die beiden Katzen Roxy und Puschel sollen abends von einem Spezialtransporter abgeholt und nach Ko Samui gebracht werden. Zwei weitere junge Katzen sind in der South Pattaya Klinik zum Sterilisieren. Die übrigen vier Katzen Lilly, Tessie, Coco und Roberto werden erstmal bei Lucy im Haus Mabprachan unterkommen. Lucy hat sich freundlicherweise bereit erklärt sie aufzunehmen. 

Mittags fahre ich zum Shelter, um Zola in die NPW Klinik zu bringen. Auf dem Wege halte ich beim Tempel. An der Vorhalle höre ich ein jämmerliches Geheule, das aus einer verschlossenen Halle kommt. Ich organisiere einen Schlüssel und wer erscheint zwar abgemagert aber sonst wohlauf – Nema, die ich seit mehreren Tagen vermisst habe. Nema stürzt sich zuerst auf mich und dann auf die Futterschale und frisst sich erstmal satt. Anschließend schaue ich nach Avira und den Welpen. Von denen sind nur noch vier vorhanden, denen geht es jedoch gut.

Ich fahre in strömenden Regen weiter zum Shelter, wo mich die Meute schon vor dem Tor empfängt. Es dauert nur einige Sekunden und ich bin genauso schmutzig wie sie. Ich schnappe mir rasch Zola und fahre mit ihr in die Pet Buddy Klinik, um nach dem großen Hund mit der septischen Wunde zu schauen. Dr. Raksa allerdings verweigert mir den Zugang zu ihm und als ich ihm vorschlage, den Hund nach erfolgreicher Erstversorgung zu mir zu nehmen, um ihn dann täglich zum Verbandswechsel vorbeizubringen, will Dr. Raksa nichts davon wissen und verweist mich aus seiner Klinik. 

Ich fahre weiter in die NPW Klinik und habe Glück, dass Dr. Juice Dienst hat. Sie hat Zolas Wunde genäht und wird diese weiter behandeln. Zola wird verarztet und ich fahre mit ihr ins Apartment, da ich vorerst keinen anderen Platz für sie habe. 

Dort lasse ich sie, nachdem sie sich ein wenig eingewöhnt hat und fahre ins Haus, um auf den Tiertransporter zu warten. Der kommt stark verspätet und ich habe leichte Schwierigkeiten Elsa in eine Box zu bekommen. Als alle Hunde im Wagen sind ist Puschel verschwunden, den ich schließlich in einem Wandschrank finde. Alles in allem geht die Aktion aber gut über die Bühne und ich kann zurück ins Apartment fahren, um mich um Zola zu kümmern. Morgen hole ich dann sie sowie Kenji und Johnny ins Haus, hole die zwei Katzen aus der Klinik und bringe alle sechs Katzen zu Lucy.

Samstag, 13. Mai 2017

Ich warte morgens wieder vergeblich auf den Mechaniker. Mir wird mitgeteilt, dass er dann tatsächlich am Montagmorgen die Schüssel abmontieren werde. 

Mit Alphonses Hilfe schaffe ich meinen Scooter in Haus und danach treffe ich mich mit Wan, die drei junge Hunde einfängt. Wir bringen sie in die South Pattaya Klinik, um sie sterilisieren zu lassen. 

Abends schaue ich nach Kenji und Johnny. Sie kommen mit der ungewohnten Situation recht gut zurecht, wenn auch Kenji manchmal weint, wenn ich wieder gehe.

Freitag, 12. Mai 2017

Nachdem ich Kenji und Johnny versorgt habe warte ich auf einen Mechaniker, der die Satellitenschüssel am Apartment abmontieren soll, der kommt jedoch nicht. 

Am Nachmittag fahre ich mit Alphonse, der von Ko Samui zurück ist, zum Shelter und begleiche die Miete und die Kosten für Reisfutter und Versorgung der Hunde. Leider muss ich feststellen, dass die genähte und anscheinend gut verheilte Wunde an Zolas Flanke wieder aufgebrochen ist. Ich werde ich sie wieder in die NPW Klinik bringen müssen und danach für eine Zeit ins Haus nehmen.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Morgens versorge ich Kenji und Johnny und transportiere danach einige Sachen vom Apartment ins neue Haus und schaffe anschließend ein wenig Ordnung in das Chaos, das ich im Haus angerichtet habe. 

Am Nachmittag fahre ich in die Thepprasit, schnappe mir den alten Hund und fahre mit ihm zu Meow. Mit Meow fahre ich dann zu ihrem Huay Yai Shelter, wo wir ein ruhiges Plätzchen für den Hund finden. Meow hat sich bereit erklärt, die Doxycycline Behandlung zu übernehmen und will versuchen den Hund wieder ein wenig aufzupäppeln.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Heute Morgen wird eine Internetverbindung im neuen Haus installiert. Anschließend hole ich die verbleibenden Sachen aus dem Haus Mabprachan. Kenji und Johnny müssen nun ein paar Tage im hinteren Bereich verbringen, da im Hof etliche Sachen von Lucy und Dominick stehen und ich nicht dafür garantieren kann, dass Johnny sich nicht darüber her macht. Anfang kommender Woche werde ich dann endgültig mit den beiden ins neue Haus umsiedeln.

Dienstag, 9. Mai 2017

Morgens fahre ich zum Huay Yai Shelter von Khun Meow und gebe ihr das Monatsgeld für Mom, Namtarn, Felix und Anna. Allen Vieren geht es recht gut. Anschließend fahre ich in die Silverlake Klinik und hole Toby ab. Der Abszess ist verheilt. Weiter geht es zum Shelter. Die Hunde sind wohlauf. Yota, die ich zuvor außerhalb des Zaunes gesehen hatte, hat sich nun mit Yana in einer Einheit eines der Hundehäuser eingerichtet und interessanterweise hat sich Bruder Yobo zu ihnen gesellt.

Ich fahre weiter zum Tempel. An der Tempelmauer treffe ich auf Tessa und Bonnie, die ich seit Wochen nicht mehr gesehen hatte. Beide Hunde sind in gutem Zustand. Ich entlasse Toby zu den Hunden am Sala. Nema bleibt verschwunden und so werde ich mich wohl von ihr verabschieden müssen. Avira und den Welpen geht es gut. 

Im Haus Mabprachan lade ich weiter Sachen auf und fahre ins neue Haus. Ich versorge die Tiere und hole dann den alten Hund aus der South Pattaya Klinik und bringe ihn an seinen Platz zurück. Er sieht nun wesentlich besser aus, aber das Testresultat ergibt, dass er an Blutparasiten leidet. Die Nieren- und Leberwerte sind auch nicht ideal. Ich werde versuchen ihn für einen Monat bei Meow unterzubringen, damit ihm täglich Doxycycline verabreicht wird und er gut zu fressen bekommt.

Montag, 8. Mai 2017

Heute ist wieder den ganzen Tag Umzug angesagt. Am Spätnachmittag fahre ich in die Thepprasit, um mir den verletzten Hund anzuschauen. Es stellt sich heraus, dass der Hund nur sehr alt und ziemlich verkommen ist. Eine kleine Verletzung ist nicht nennenswert. Zusammen mit Michael bringe ich den Hund in die South Pattaya Klinik, um ihn untersuchen zu lassen, ihm Blut abzunehmen, ihn baden zu lassen und ihm die Krallen zu schneiden. 

Wie jeden Tag dann versorge ich Hunde und Katzen und lasse dann abends Kenji und Johnny heraus.

Sonntag, 7. Mai 2017

Am frühen Morgen kommt Dominick ins Haus Mabprachan und arbeitet im Garten. Ich lasse das Tor einen Spalt offen und Skinny läuft hinaus. Sie kommt nach einigen Minuten zurück, verschwindet dann aber wieder. 

Am frühen Nachmittag treffe ich mich mit Adrian und fahre mit ihm zu dem Mutterhund mit den sechs Welpen. Ich impfe die Welpen, den Mutterhund und noch zwei weitere Hunde. 

Anschließend fahre ich zum Tempel und versorge die Hunde dort. Ich stelle fest, dass Nema, die immer an der Vorhalle lag, verschwunden ist. Das macht mir Sorge, denn sie war seit etwa zwei Jahren immer am gleichen Platz. Den Welpen und Avira geht es gut. Avira wird versorgt und kümmert sich gut um ihre Jungen. 

Abends bin ich wieder im neuen Haus und versorge Hunde und Katzen. Da Lucy und Dominick nun mehr und mehr Sachen ins Haus bringen, müssen Kenji und Johnny tagsüber im hinteren Bereich bleiben. Nachts lasse ich sie dann heraus.

Samstag, 6. Mai 2017

Morgens fahre ich ins Krankenhaus für einen Check-up meines Fingers. Der Heilungsprozess verläuft normal; es werden die Fäden gezogen. 

Anschließend kaufe ich die monatliche Ration Trockenfutter und Reis für Prajuab ein und liefere sie bei ihm ab. Danach ist Umzug angesagt.

Abends versorge ich die Hunde und Katzen von Alphonse und Nicky in dem Haus, in das ich einziehen werde.

Freitag, 5. Mai 2017

Heute Morgen unterschreibe ich einen Mietvertrag für das Haus. Am Nachmittag kommen Lucy und Dominick und dann auch Mali und Derek. Es findet wohl die offizielle Hausübergabe statt. 

Michael ruft mich an, dass er einen verletzten Hund an der Thepprasit hat, den ich mir anschauen solle. Ich rate Michael sich soweit mit dem Hund vertraut zu machen, dass er ihn in eine Box bekommt. Ich kann momentan ja nur meine linke Hand gut gebrauchen und allenfalls für den Transport in die Klinik sorgen. 

Nachdem Lucy, Dominick, Mali und Derek gegangen sind, lasse ich Kenji und Johnny wieder aus dem hinteren Bereich. Kurz darauf verschwindet Skinny dort hin und ich freue mich schon, dass ich sie wohl nun leichter einfangen kann. Kaum drehe ich mich um, springt sie über die 1,60 m hohe Mauer neben dem Gatter und ist wieder im Garten. Ich werde Skinny dann wohl nicht einfangen können und sie in die Freiheit entlassen müssen.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ich bin vormittags mit Hausarbeiten beschäftigt und am Nachmittag haben wir wieder Mundaweb Training. Am Abend entsorge ich Blatt- und Buschwerk und halte auf dem Rückweg beim Mabprachan 7/11. Dort treffe ich zu meiner Freude Nana, Shima, Goro, Suzy und Sally gesund und munter an. 

Im Haus läuft Skinny immer noch im Garten herum und ist nicht in den hinteren Bereich zu kriegen. Kenji und Johnny langweilen sich ziemlich und ich kann mich nicht viel um sie kümmern, da ich oft unterwegs bin. Ich rufe Adrian an, der sich um die 7/11 Hunde kümmert und auch um eine Hündin mit Welpen an der 331. Wir vereinbaren, die Hunde am kommenden Sonntag zu impfen.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Es zeichnet sich ab, dass ich in das Haus in dem Nicky und Alphonse wohnen ab Juni mieten kann. Nicky und Alphonse werden nach Ko Samui ziehen. Es muss nur noch eine Vereinbarung mit den Eigentümern des Hauses getroffen werden. Wenn ich in das Haus einziehen kann, werde ich Kenji und Johnny dort mit hinnehmen.

Am Nachmittag findet wieder eine Mundaweb Einweisung statt. Am Spätnachmittag habe ich Besorgungen in der Stadt zu erledigen und schaue in der Soi Bongkot nach Iang und Ivy. Beiden Hunden geht es gut und insbesondere Iang sieht besser aus als jemals zuvor. Ivy freut sich sehr mich zu sehen. Sie ist nun bald mit Sterilisation dran. 

Ich fahre weiter zum Markt wo sich Dam, Dia, ihr Welpe und die weiße Hündin mit den Welpen aufhält. Ich treffe aber nur Dia an. Von den Leuten, die sich um die Hunde kümmern ist auch noch niemand da. Sie öffnen ihre Stände erst nach Einbruch der Dunkelheit. 

Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass er bei Toby einen Abszess geöffnet hat. Toby sollte einige Tage in der Klinik bleiben.

Rhonda teilt mir mit, dass sie am Nachmittag bei den Hunden in Bang Saray gewesen ist und dass alle Hunde wohlauf sind.

Dienstag, 2. Mai 2017

Morgens fahre ich mit Lilly zur South Pattaya Klink und lasse ihr Blut abnehmen. Anschließend hole ich Manuela und Nico, eine Bekannte von Manuela, ab und wir fahren zum Tempel, um die Hunde dort zu besuchen. Dabei stelle ich bei Toby eine Schwellung an der Flanke fest, die behandlungsbedürftig ist. Ich kaufe Reis für die Tempelhunde und zahle Ba Bät ihr Monatssalär. 

Danach fahren wir in die Silverlake Klinik und liefern Toby ab. Weiter geht es zum Bang Saray Shelter, wo sich Manuela und Nico ausgiebig umschauen. Manuela versucht in Deutschland ein Spendenmodell zu etablieren, um mich regelmäßig unterstützen zu können.

Montag, 1. Mai 2017

Mit dem Scooter fahre ich zur Werkstatt und erkläre dem Mechaniker das Problem. Der hat erst in einer Stunde Zeit und so fahre ich zu Sabines Haus und versorge die Hunde. Ich vermisse Sherlock, der auch nicht auftaucht, nachdem ich mit Boots und Maeddie vom Gassigehen zurück bin. Der Mechaniker findet den Schaden schnell und macht das Auto wieder fit. 

Mittags treffe ich mich mit Alphonse und Nicky bei Alex. Nicky ist interessiert für Mundaweb.com auf Ko Samui tätig zu werden. Am Spätnachmittag fahre ich nochmal zu Sabines Haus. Sherlock ist wieder aufgetaucht.

Sonntag, 30. April 2017

Morgens bin ich wieder bei Sabines Tieren. Boots und Maeddie sind sehr zutraulich und auch Sherlock fasst allmählich Vertrauen zu mir. Anschließend werden die Reparaturen am Auto abgeschlossen und am frühen Nachmittag kommt Bua mit Louise und Meow und holt die Metallgitter ab, für die Meow in ihren Shelters Verwendung finden kann. Danach kommt Lucy mit Dominick und bringt schon mal ein paar Kisten mit. 

Am frühen Abend fahre ich wieder zu Hunden und Katze. Auf dem Rückweg gibt das Auto den Geist auf. Mitten in der Pampa bleibe ich liegen. Ich vermute, es ist ein Fehler in der Elektrik. Mein Mechaniker ist nicht erreichbar und so mache ich mich zu Fuß auf den Weg nach Hause.

Samstag, 29. April 2017

Morgens fahre ich zum Haus von Sabine, versorge Hunde und Katze und führe die Hunde aus. Anschließend habe ich einen Termin mit dem Chirurgen, der mich operiert hat. Er teilt mir mit, dass der Heilungsprozess normal verlaufe und am kommenden Samstag die Fäden gezogen werden könnten. Die Drähte müssten allerdings dann noch weitere vier Wochen im Finger verbleiben, damit der Knochen stabil zusammenheilen könne.

Vom Hospital aus fahre ich zum Pet Hotel in Nord Pattaya, wo ich Alphonse und Nicky treffe, die aus Ko Samui zurück sind. Ich nehme Paju an Bord und Dotty und Elsa fahren mit Alphonse und Nicky. Anschließend habe ich einige kleinere Reparaturen am Auto zu erledigen, die allerdings nicht abgeschlossen werden können. Danach fahre ich wieder zu Sabines Tieren und versorge sie für die Nacht. 

Im Haus haben sich nun Kenji und Johnny mit Lilly zusammengetan. Die drei halten sich überwiegend im Hof vor der Küche auf. Skinny streift im Garten umher. Ich füttere die Hunde nur noch im hinteren Bereich in der Hoffnung, dass sich Skinny dort bald wieder niederlässt. Bisher ist das allerdings nicht der Fall und ich weiß nicht wie ich sie im Garten einfangen kann.

Freitag, 28. April 2017

Rhonda möchte die Hunde im Shelter besuchen. Wir verabreden uns dort für den Vormittag. Ich nehme Yaya an Bord und fahre mit ihm nach Bang Saray, wo ich Rhonda treffe und wir fahren zum Shelter. Die Hunde begrüßen Rhonda stürmisch und wir gehen mit den Hunden den Hang hinauf. Ich sehe von den zuvor verschwundenen Hunden Yuri und Yana. Zhenya und Big Boy sehe ich auch. Yaya findet sich sofort zurecht. Einige Hunde, die schon da waren bevor wir kamen, sind auch noch oder wieder da. Eine schwarze, sehr zutrauliche, schwarze Hündin nennen wir Hanna, einen großen weiß-braunen Rüden George, dann sind da noch Maxim, der auch ganz lieb ist und Igor, der lieber allein gelassen werden will und schon nach mir geschnappt hat. Rhonda hat vor öfter mal die Hunde zu besuchen. Sie weiß ja nun wo sie zu finden sind.

Am Nachmittag ist wieder Mundaweb Training angesagt und am frühen Abend fahre ich zum Haus von Sabine und Christian. Die Familie ist für einige Tage unterwegs und ich kümmere mich um Hunde Boots und Maedy und den Kater Sherlock.

Donnerstag, 27. April 2017

Im hinteren Bereich sind ja nur noch Zhenya und Big Boy eingesperrt und die will ich mir heute vornehmen. Beide Hunde sind ja wieder recht zutraulich, das heißt jedoch nicht, dass sie sich auch ohne Umstände in die Boxen bugsieren lassen. Deswegen gebe ich ihnen mit Acepromacine gespritzte Hühnerbrustfilets, die sie auch problemlos fressen. Nach einer halben Stunde sind die Hunde müde und ich kann zuerst Zhenya aufnehmen und in eine Box tragen und dann Big Boy in eine andere. 

Ich fahre mit den Hunden nach Bang Saray und lasse sie aus den Boxen wie die Hunde zuvor. Dann säubere ich das Gelände und frische das Wasser auf. Zhenya sehe ich dabei schon im Innenbereich, während sich Big Boy noch draußen umschaut. Von den Neuankömmlingen sehe ich nur Yobo und Candy. Yana, Yota, Amal und Yuri sehe ich nicht. Sollten die sich abgesetzt haben, kann ich auch nichts machen, denn alle Hunde können selbst entscheiden, ob sie bleiben oder gehen wollen. Mittlerweile tummeln sich auch einige im Nachbargehege herum. Sie haben sich ein Loch unter dem Begrenzungszaun gegraben.

Den ganzen Nachmittag über ist wieder Mundaweb Training. Danach wie jeden Tag nun Wundversorgung. Nun sind nur noch Kenji, Johnny, Lilly, Yaya und Skinny im Haus. Lillys und Yayas Behandlungen sind abgeschlossen. Nachdem morgen früh Lilly einem Bluttest unterzogen wird, werde ich sie zum Sala zurückbringen und Yaya dann nach Bang Saray. Was ich mit Skinny machen soll, weiß ich nicht. Sie soll ja in Meows Huay Yai Sanctuary gehen. Skinny hält sich jedoch noch im vorderen Bereich auf, wo sie unmöglich einzufangen ist. Das Gatter zum hinteren Bereich ist ja nun wieder offen und ich hoffe, dass sie sich dort dann einfindet.

Mittwoch, 26. April 2017

Am frühen Nachmittag ist eine Mundaweb. com Ausbildungseinheit angesetzt. Mundaweb.com ist eine neue business/charity Web Applikation. Die Applikation soll Anfang Mai in einer ein-monatigen Phase am Markt getestet werden und soll dann Anfang Juni vollinhaltlich online gehen. Mundaweb.com hat die Hope for Strays Foundation als Charity registriert, sodass die Foundation in der Zukunft auf Zuwendungen von der Applikation hoffen kann. Um mich mit dem System vertraut zu machen, nehme ich heute und in den kommenden Tagen an der Ausbildung teil.

Am späten Nachmittag fahre ich zum Haus von Nicky und Alphonse, um die elf Katzen wieder zu füttern. Die haben auch alles, was ich ihnen beim vergangenen Mal gegeben hatte aufgefressen, sodass wieder eine ganze Tüte voll in verschiedenen Schalen verteile.

Dienstag, 25. April 2017

Lucy kommt heute Morgen vorbei und teilt mir mit, dass sie das Haus mit dem kommenden Monat übernehmen wird. Während Gai den Garten macht, fahre ich ins Hospital zum Verbandswechsel. Für den frühen Nachmittag hatte sich Saek angesagt, er kommt jedoch nicht und ich kann ihn auch nicht erreichen. 

Ich setze mich wieder zu Yuri, Big Boy und Zhenya in den abgesperrten hinteren Bereich, um ihnen weiter nahezukommen. Die Hunde tun mir leid, sie wissen ja nicht, dass ich sie nur verlegen möchte und sie haben ja sonst niemanden außer mir. Alle drei kommen zu mir und insbesondere Yuri fasst wieder Vertrauen. Schließlich lässt er sich von mir aufnehmen und ich kann ihn in eine Box bugsieren. In der Box randaliert Yuri aus verständlichen Gründen wieder, aber ich schaffe es bis zum Shelter, ohne dass er die Box zerlegt. Wie bei Candy, Amal und Yobo zuvor, lasse ich Yuri selbst entscheiden, wann er die Box verlassen will nachdem ich das Tor geöffnet habe und die Hunde herausgestürmt sind. Yuri verkriecht sich zunächst, aber das hatten Candy und Yobo auch getan. Nachdem ich das Wasser erneuert habe, fahre ich wieder, da ich meine rechte Hand nur schlecht gebrauchen kann. (Das Schreiben ist auch eine Katastrophe. Ich schreibe ja normalerweise fließend zehn Finger und muss nun auf das zwei-Finger-Suchsystem zurückgreifen). 

Auf dem Weg zurück halte ich bei Meows Huay Yai Sanctuary, um nach Mom, Namtarn, Felix und Anna zu sehen. Allen Vieren geht es gut und insbesondere Mom, Namtarn und Felix freuen sich mich zu sehen. Felix und Mom wollen sogar mit mir gehen. Zu Hause wird es nun immer leerer. Morgen will ich versuchen Big Boy zu überzeugen mit mir zu gehen.

Montag, 24. April 2017

Während der Nacht habe ich ziemliche Schmerzen gehabt und nicht sehr gut geschlafen. Der Garten macht nun nicht mehr viel Arbeit, die ich auch mit eineinhalb Händen erledigen kann. Ich setze mich zu Yuri, Big Boy und Zhenya, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Insbesondere Yuri ist immer noch ziemlich gehetzt und sucht ständig nach einer Möglichkeit zu entfliehen. Zwischendurch kommt er zu mir, ist dann aber wieder unterwegs. Am ruhigsten ist Big Boy; Zhenya ist ja seit jeher immer ein wenig auf dem Sprung.

Auf dem Wege zum Big C halte ich auf dem Parkplatz der Tantrarak Schule. Dort treffe ich auf Mika und Aki. Hiro und Zaina liegen vor einem geschlossenen Laden neben einem Massage Salon. Allen vier Hunden scheint es gut zu gehen.

Sonntag, 23. April 2017

Bevor Saek kommt, bekomme ich Candy ohne Schwierigkeiten in eine Box. Big Boy und Yuri allerdings sind zwei große, starke Hunde. Sie haben nicht vor sich freiwillig in Box und Käfig sperren zu lassen. Schließlich haben wir Big Boy im Käfig und als ich mir Yuri schnappen will, versucht Big Boy den Drahtkäfig zu zerlegen und befreit sich halb. Bei dem Gerangel beißt Yuri plötzlich um sich und trennt mir dabei fast das dritte Fingerglied des rechten Zeigefingers ab. 

Ich sehe mit Entsetzen, dass das Fingerglied nur noch von einem Hautfetzen am Finger gehalten wird, lasse alles stehen und liegen und fahre ins Bangkok Pattaya Hospital. Dort wird mir in einer einstündigen Operation das Fingerglied wieder angenäht. Da ein offener Bruch vorliegt, werden die Knochen mit Hilfe von zwei Metallplättchen wieder zusammengefügt. Die Operation kostet mich 58,000 Baht, die ich garnicht habe und so bitte ich Som mir 40,000 Baht zu leihen, damit ich das Hospital verlassen kann. 

Zurück im Haus lade ich Candy ein, die die ganze Zeit in der Box hocken musste. Mit ihr fahre ich zum Shelter und entlasse sie zu den anderen Hunden. Bis auf Yana und Yota sehe ich alle, auch Amal und Yobo. Ich erneuere das Wasser in einigen Behältern und fahre dann zum Haus von Alphonse und Nicky, um die Katzen zu versorgen. 

Im Haus Mabprachan sind nun alle Hunde wieder im vorderen Bereich, sodass ich das Gatter zum hinteren Bereich offenstehen lasse. Mit Saek verabrede ich übermorgen einen erneuten Versuch zu unternehmen. Schließlich müssen ja alle Hunde bis Ende des Monats aus dem Haus sein.

Samstag, 22. April 2017

Frühmorgens kommt Saek. Es gelingt uns Mae und Mum ohne große Probleme einzufangen. Mit den beiden fahre ich zuerst zum Pinnacle Hotel in Najomtien wo ich Mae herauslasse, die sofort in der ausgedehnten Gartenanlage am Strand verschwindet. Danach fahre ich zum Tuk.com und entlasse Mum im Parkhaus wo sie von Figo und Fanta, zwei ihrer Jungen, sowie einigen anderen Hunden, die seit Jahren im Parkhaus leben, freundlich begrüßt wird. 

Mittags kommt Saek erneut und es gelingt uns Yobo und Amal in die Boxen zu bekommen. Mit ihnen fahre ich zum Shelter. Ich öffne das Tor und die Hunde kommen herausgestürmt. Dann öffne ich die Türen der Boxen und lasse Amal und Yobo selbst entscheiden, wann sie herauskommen wollen. Anschließend säubere ich den Hang und fülle Wasser nach. Eigentlich sollte ein Handwerker vorbeikommen, der einen Zaun für Soms Hunde ziehen soll. Der aber erscheint nicht und so fahre ich am Spätnachmittag wieder zurück. 

Zhenya ist bei der heutigen Aktion in den vorderen Bereich entwischt, Big Boy und Yuri sind aber noch im hinteren Bereich eingesperrt. Morgen früh will Saek mir wieder helfen, auch die beiden noch einzufangen.

Freitag, 21. April 2017

Heute Morgen gelingt es mir alle Hunde bis auf Skinny, die in den vorderen Bereich entwischt, in den hinteren Bereich zu locken, wo ich das Futter ausgelegt habe. Nun besteht eine bessere Chance die Hunde ohne zu großen Stress einzufangen. Das kann ich allein allerdings nicht bewerkstelligen und so rufe ich Saek an mir zu helfen. Der allerdings ist in Rayong und kann erst morgen früh zu mir kommen. 

Am Nachmittag fahre ich in die Stadt, um Trockenfutter und Futterbleche zu kaufen. Die Hunde in Bang Saray bekommen das Reisfutter bisher auf Plastiksäcken und Sperrholzbrettern ausgelegt. Das Säubern der Säcke und Bretter ist sehr umständlich, da es kein fließendes Wasser auf dem Gelände gibt. 

Mit einem Sack Futter fahre ich nach Naklua und liefere ihn bei Em ab. Em informiert mich darüber, dass im Slum wieder eine Hündin zu sterilisieren ist. Sie war trächtig als ich die letzte Hündin dort sterilisiert hatte. Sieben ihrer acht Welpen sind gestorben. Das ist schockierend, aber überrascht mich nicht. In diesem Slum sind schon dutzende Welpen gestorben. Der überlebende Welpe sieht auch nicht allzu gut aus und deswegen werde ich ihn, sobald ich Zeit habe, ebenfalls mit in die Klinik zur Untersuchung nehmen.

Donnerstag, 20. April 2017

Gai kommt und auch die Handwerker, die die Schönheitsreparaturen abschließen sollen. Ich fahre zu Alphonse und Nicky, lade Payu ein und fahre mit ihm in ein Pet Hotel in Nord Pattaya. Nicky und Alphonse nehmen Dotty und Elsa an Bord. Die Hunde sollen für eine Woche im Pet Hotel bleiben, solange Nicky und Alphonse auf Ko Samui sind. 

Um zwei sind die Handwerker mit der Renovierung fertig und ich fahre zu einem Meeting mit Alex. Am Spätnachmittag fahre ich dann nach Bang Saray. Reisfutter haben die Hunde schon bekommen und ich fülle Wasser nach und säubere das Gelände. Es ist schon erstaunlich, wie viel Müll ich wider finde. Das Gelände vor dem Tor ist auch erneut zugemüllt. Das ich vor zwei Tagen den Platz gereinigt hatte, ist nicht mehr zu erkennen. 

Anschließend fahre ich zum Tempel, versorge die Hunde und mache mit ihnen einen Strandgang. Asas Fellzustand hat sich wieder verschlechtert und ich muss sie erneut behandeln. Dagegen sieht Toby überraschend gut aus. 

Die verbliebenen Hunde im Haus verhalten sich einwandfrei. Sie haben sich an die neue Situation gewöhnt. Bald aber müssen sie sich wieder umorientieren, denn bis Anfang nächster Woche möchte ich alle Hunde bis auf Johnny und Kenji aus dem Haus haben.

Mittwoch, 19. April 2017

Chris informiert mich darüber, dass er einen verletzten Hund in Nord Pattaya gefunden habe und bittet mich ihn mir mal anzusehen. Sollte eine Behandlung notwendig sein, wolle er für die Kosten aufkommen. 

Ich finde den Rüden in einem Eingang eines Restaurants und stelle eine böse, offenbar ältere Wunde an seinem linken Vorderlauf fest. Der Rüde nimmt Reißaus als ich mich ihm nähere und verschwindet auf einem Parkplatz neben dem Restaurant. Dort sehe ich vier weitere Hunde, die bis auf einen Junghund sehr scheu sind. Ich kaufe ein paar Spieße Fleisch und beginne die Hunde zu füttern. Auch Jack, wie ich den verletzten Rüden nenne, kommt nun näher und frisst mir schließlich aus der Hand. Weiter nähern allerdings kann ich mich ihm nicht. Ich werde noch einige Male zu den Hunden fahren müssen, um ein wenig mehr Vertrauen von ihnen zu erlangen. Vermutlich muss Jack geblowdarted werden. Das wird sich in den kommenden Tagen erweisen. 

Nach Bang Saray kann ich heute nicht fahren, da in Pattaya die große Wasserschlacht begonnen hat. Die Hunde werden ja mit Reisfutter versorgt und können auch mal einen Tag ohne mich auskommen.

Dienstag, 18. April 2017

Am späten Vormittag kommt Stewart mit Phai. Die beiden holen mich ab, um mir ein Stück Land zu zeigen, das sie angeboten bekommen haben. Das Land liegt zwischen Pattaya und Sri Racha und ist, wie ich ohne Überraschung feststelle, ungeeignet, da es unmittelbar an bewohntes Gebiet grenzt.

Am Nachmittag fahre ich mit Johnny zu Dr. Aor um ihm die Fäden ziehen zu lassen. In der Klinik stelle ich fest, dass er sich am Hodensack verletzt hat. Es kann sein, dass er sich mit dem Kragen verletzt hat. Dr. Aor meint jedoch, dass die Wunde gut verheilen würde. Auch die Nabelnaht sähe gut aus. 

Ich lasse Johnny in der Klinik und fahre weiter zum Shelter. Einige Hunde sind wieder vor dem Tor, aber die meisten halten sich im Gehege auf. Ich mache garnicht mehr den Versuch mich durchs Tor zu quetschen, ohne dass die Hunde heraus können, sondern öffne das Tor und zwanzig Hunde stürmen auf mich ein. Während ich im Gelände arbeite, bleibt das Tor auch geöffnet. Manche Hunde folgen mir den Hang hinauf, manche bleiben unten am Tor und einige streifen vor dem Tor herum. Gop hat wieder Reisfutter ausgelegt und es ist noch genügend Trockenfutter vorhanden. Ich erneuere das Wasser und reinige die Ablagen für das Reisfutter. 

Som hat eine Regelung mit Khun Khao bezüglich des Fütterns mit Reis getroffen. Für 5,000 Baht monatlich werden die Hunde nun täglich mit Reisfutter versorgt. Das wird sie freuen, denn bei mir gab es ja fast nur Trockenfutter. Mich freut es auch, denn ich kann dann auch mal beruhigt einen oder zwei Tage wegbleiben, so wie ich es auch mit den Tempelhunden halte. 

Auf dem Rückweg fahre ich bei Meows Baan Amphur Shelter vorbei. Das Tor ist verschlossen, aber als ich Mom, Namtarn, Anna und Felix rufe kommen sie heran. Es scheint den vieren gut zu gehen. Felix allerdings hinkt leicht und ich informiere Louise darüber. 

In der Klinik lasse ich mir für Johnny einen größeren Kragen geben, damit er sich nicht lecken oder weiter verletzen kann. Im Haus ziehe ich dann Kenji die Fäden. Seine Kastrationswunde ist gut verheilt, nun stelle ich bei ihm aber einige rote Flecken an beiden Brustseiten fest, die ich mit antiseptischer Creme behandele. Was wäre es schön, wenn ich mal einen einzigen Tag erleben könnte, an dem alle Hunde gesund sind.

Montag, 17. April 2017

Heute Morgen kommt Gai mit Handwerkern, die kleinere Schönheitsreparaturen ausführen sollen, damit ich das Haus am Ende des Monats in einwandfreiem Zustand zurücklassen kann. 

Am frühen Nachmittag fahre ich nach Bang Saray und schaue nach den Hunden. Die meisten sind im Gehege, einige tummeln sich außerhalb. Die Hunde können ja rein und raus wie es ihnen beliebt. 

Die Handwerker beenden die Arbeiten am späten Nachmittag vorerst und wollen nach Songkran den Rest erledigen.

Sonntag, 16. April 2017

Am frühen Nachmittag fahre ich wieder zum Shelter. Etliche Hunde laufen mir schon entgegen, als ich mich dem Gelände nähere. Sie haben einen Durchschlupf unter dem Außenzaun gefunden, den ich nun erweitere, da sie wohl hinaus können, jedoch nicht mehr hinein. Khun Khao, die Managerin des Shelters kommt vorbei und hat nichts dagegen, dass ein Teil der Hunde auch draußen herumtobt. „Meine“ Hund kommen mit den anderen Hunden, die in der Nähe des unteren Tores liegen, gut aus. 

Einige Hunde, insbesondere Yana, haben sich im Dreck gesuhlt und sehen entsprechend aus. Ich mache mir aber deswegen keinen Kopf, da ich nicht erwarten kann sie im gleichen Zustand zu sehen wie im Haus. Und Hauptsache ist ja, dass sie sich wohl fühlen. Das ist auch bei Lina und Nura der Fall, die sich im Haus immer nur im hinteren Bereich aufgehalten hatten und nun mit den anderen den Hang hoch und runter stürmen. 

Meine erste Arbeit ist erstmal wieder den Hang nach Kot und weiterem verstecktem Müll abzusuchen und ich mache dabei wiederum zwei große Säcke voll. Gop kommt mittlerweile und füttert die Hunde mit Reis. Trockenfutter ist noch von gestern genügend vorhanden, sodass ich nur die Wasserbehälter nachfüllen muss. 

Zum Schluss sammele ich auch noch Müll im angrenzenden Bereich auf. Ich kann den Anblick von zugemülltem Gras- und Buschland einfach nicht ertragen. Bis die nähere Umgebung des Hanges vom Müll befreit ist, werde ich allerdings noch etliche Runden machen müssen.

Samstag, 15. April 2017

Josie kommt am Morgen mit zwei Leuten, die Interesse an dem Haus zeigen. Ich führe sie herum und teile ihnen Kontaktdaten mit.

Am frühen Nachmittag nehme ich Namtarn an Bord. Skinny versuche ich ebenfalls einzufangen aber sie entzieht sich mir. Ich fahre zuerst zu Nongs Shelter und impfe Luca. Danach fahre ich mit Namtarn zu Khun Meow in die Thepprasit Road. Namtarn ist ja der rechte Hinterlauf amputiert worden und so wäre für sie der Aufenthalt im Bang Saray Shelter sehr mühsam, weil das Gelände schwierig ist. Sie ist bei Meow besser aufgehoben. Skinny will ich dort auch unterbringen und dazu noch Mom, der ja eine verkrüppelte Vorderpfote hat. Mom ist bereits im Shelter, liegt jedoch im unteren Bereich und müsste, wenn Soms Hunde eintreffen, auch in den oberen Bereich des Hanges, was ihm schwerfallen würde. Skinny ist, wie Mom und Namtarn auch, nie so richtig von der Meute akzeptiert worden und ich hoffe, dass sie sich unter Meows Hunden, unter denen es viele Welpen gibt, besser einfügen wird. Skinny werde ich dann mit Saeks Hilfe einfangen und zu Meows Platz in Baan Amphur bringen. 

Da ich nicht genau weiß, wo Meow sich in Baan Amphur eingerichtet hat, fährt sie und auch Louise mit mir. An Bord nehmen wir noch zwei Katzen, die in der Silverlake Klinik sterilisiert werden sollen. Zunächst aber zeigen wir Namtarn ihre neue Bleibe und auch ich schaue mich um. Meows neues Sanctuary ist ummauert und bietet genug Platze für ca. dreißig Hunde. Die meisten von ihnen sind Welpen. Felix und Anna leben auch dort. Beide fühlen sich offensichtlich wohl und freuen sich mich zu sehen. Auch Namtarn scheint der Platz zu gefallen. 

Weiter geht es zur Silverlake Klinik, in der Dr. Kwanchai uns sein neues Katzenhaus zeigt. Etliche neue Hundezwinger sind noch im Bau. Mit Meow und Louise fahre ich anschließend zum Shelter. Einige Hunde empfangen mich vor dem Tor. Der Zaun, der um das gesamte Shelter gezogen wurde, ist offenbar durchlässig und es macht den Hunden Spaß durch das angrenzende Gras- und Buschgelände zu streifen. Zu meiner Freude haben sich auch Yana und Yota wieder eingefunden. Gop hat schon wieder Reis- und Trockenfutter ausgelegt. Das Reisfutter ist aufgefressen und von dem Trockenfutter sammele ich wieder einen guten Teil ein. Nachdem ich das Wasser erneuert habe, fahren wir wieder mit dem Gefühl, dass es den Hunden gutgeht.

Am frühen Abend rufe ich Khun Hong an, um zu erfahren wie es dem Welpen geht. Es gehe ihm etwas besser, er fräße und trinke etwas. Die kommenden Tage werden erweisen, ob er genug Lebenswillen besitzt, um die Krankheit zu besiegen.

Freitag, 14. April 2017

Bis Mitternacht herrschte absolute Ruhe unter den verbliebenen Hunden im Garten. Und nach Mitternacht haben selbst fünfzig Hunde kaum Laut gegeben. Trotzdem müssen Gai und ich am morgen wieder Glasscherben aufkehren. Den Leuten, die die Flaschen in den Hof werfen, scheint es egal zu sein ob Hunde bellen oder nicht; sie wollen offensichtlich einfach nur ihre leer gesoffenen Schnapsflaschen los werden.

Mittags kaufe ich Trockenfutter ein und fahre nach Baan Amphur. Dort kaufe ich Reis für die Tempelhunde und liefere ihn bei Ba Bät ab. Gestern hatte mich Khun Hong vom Tempel aus angerufen. Er habe einen kranken Hund, den er mir zeigen wolle. Khun Hong kommt mir mit einem Welpen im Arm entgegen und ich stelle alle Anzeichen von Staupe fest. Ich rate Khun Hong den Welpen zu isolieren, ihn zu pflegen und zu versorgen. Viel kann man in dem Falle nicht tun. In einigen Tagen werden wir wissen, ob der Welpe überleben wird. 

Ich versorge die Hunde an der Vorhalle und am Sala und fahre dann weiter zum Shelter. Vor dem unteren Tor empfangen mich Lady und Torro, die irgendwie nach draußen gelangt sind. Von den im Gelände versammelten Hunden vermisse ich Yana und Yota. Sie tauchen auch nicht auf bis ich wieder fahre. Ich mache mir um sie jedoch keine Sorgen. Sie sind ja sterilisiert und geimpft und werden sich wohl nicht weit entfernt haben, da sie wissen wo es Futter und Wasser gibt.  

Khun Gop hat bereits die Hunde mit Reisfutter versorgt und auch Trockenfutter ausgelegt. Das aber in solchen Mengen, dass ich einen großen Teil wieder einsammele. Wie viel die Hunde pro Tag benötigen, ohne sich zu überfressen weiß ich ja. Danach reinige ich den unteren Bereich und erneuere Wasser in verschiedenen Behältern. Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass die meisten Hunde den Platz angenommen haben. Als ich das obere Tor für sie öffne, stürmen sie alle nach draußen und erkunden den Nachbarbereich, was ihnen sichtlich Spaß macht und ich habe Mühe sie alle wieder ins Gelände zu bekommen. Außer Yana und Yota hat aber wohl keiner der anderen Hunde die Absicht wegzulaufen.

Donnerstag, 13. April 2017

Am Vormittag lade ich Yana, Yota und Johnny und fahre mit ihnen zunächst in die Huay Yai Klinik. Mir gefällt Johnnys Nabelbruchwunde nicht und ich möchte sie von Dr. Aor untersuchen lassen. Die aber gibt Entwarnung. Die Ausstülpung sei nur Fettgewebe, das sich allmählich zurückbilden werde. Die Wunde sähe gut aus und auch die Kastrationswunde habe ein normales Aussehen. 

Ich lasse Johnny in der Klinik und fahre mit Yana und Yota zum Shelter und führe sie den anderen Hunden zu. Die sind hoch erfreut mich zu sehen. Eine gewisse Sorge, dass ich nicht mehr wiederkomme, hatten sie vielleicht. Nun aber sind sie beruhigt und verhalten sich so wie sie es im Haus gewohnt waren. 

Auf dem Rückweg halte ich im Tempel. Dort wasche ich die Boxen aus und erneuere das Wasser. Das Trockenfutter ist aufgebraucht und der Futterhandel am Tempel hat wegen Songkran geschlossen. Ich wollte aber sowieso noch mal zum Shelter fahren und kann dann einen Sack mitnehmen. 

Anschließend hole ich Johnny ab und wir fahren wieder nach Hause. Dort ist es nun angenehm ruhig. Ab und zu bellt mal einer der noch anwesenden Hunde aber ich denke, dass die Nachbarn nun keinen Grund mehr haben sich zu beschweren. 

Am späten Nachmittag habe ich Glück und fange Lady ein. Ich versuche es auch mit Candy, scheitere jedoch. Das untere Tor in unserem Bereich geht intelligenterweise nach außen auf und ist außerdem noch schwer zugänglich. Als ich Lady durchs Tor bugsieren will, fallen zehn Hunde über mich her und draußen sind sie. Nach ein paar Minuten aber wollen alle wieder hinein außer Aya, die einen etwas weitläufigeren Ausflug unternimmt. 

Lady findet sich schnell zurecht und ich mache mich an die Arbeit. Futter und Wasser muss verteilt werden, die Bleche auf denen Reisfutter ausgelegt wird und die noch nie gesäubert wurden, müssen gereinigt werden, und der Kot muss entfernt werden, was auf dem abschüssigen Gelände nicht so einfach ist. Die meisten Hunde haben sich in der Nähe des unteren Tores eingerichtet, einige liegen in den Büschen am Fuß des Hanges. In den Hütten sehe ich keinen von ihnen. Das wird sich aber wohl ändern, sobald Soms Hunde eintreffen. Som will dann den unteren Bereich vom oberen Hang abtrennen, damit ihre Hunde von meinen separiert sind. Ich halte das für keine so gute Idee, aber es kann natürlich sein, dass sich die Hunde nicht vertragen.

Mittwoch, 12. April 2017

Bua kommt am morgen mit einem Lastwagen. Der wäre groß genug um alle Hunde aufzunehmen, aber wir haben nicht genug Käfige. Ich kann ja nicht Hunde wahllos zueinander sperren und muss mir genau überlegen, wer mit wem im selben Käfig gut auskommt. Zudem sind die Hunde natürlich über den Abtransport besorgt und einige kann ich garnicht einfangen. Stewart hilft mir beim Transport mit seinem Hundeauto, in das wir vier Hunde unterbringen. So fahren wir also mit insgesamt dreißig Hunden nach Bang Saray. 

Nachdem ich sie alle im unteren Bereich habe und mich von Bua und Stewart verabschiedet habe, führe ich die Hunde den Hang hinauf und zeige ihnen ihre neue Heimat. Die Hunde haben ihre Besorgnis abgelegt und stöbern in den Büschen herum. An den Hütten zeigen sie wenig Interesse. Nur als ich mich in sie setze machen sie ein paar höfliche Anstrengungen und hüpfen zu mir hinauf. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass sie den Umzug akzeptieren und versuchen das Beste daraus zu machen. 

So kann ich sie also erstmal beruhigt allein lassen, denn ich muss einen Käfig in die Silverlake Klinik zurückbringen und neue Behälter für Futter und Wasser besorgen. Die Hunde sind es ja gewohnt für Stunden allein gelassen zu werden und so versammeln sich auch alle am Tor als ich zurückkehre. Ich verteile die Behälter auf die sechs Hütten und fülle sie mit Trockenfutter und Wasser. Am Spätnachmittag kommt Gop, das Shelterfaktotum, und verteilt Reisfutter, auf das sich die Hunde gierig stürzen. Das Trockenfutter bleibt erstmal unberührt. Am frühen Abend verabschiede ich mich von den Hunden mit dem Gefühl sie morgen vollzählig wiederzusehen. 

Am späten Abend fahre ich mit Yaya in die NPW Klinik zum Verbandswechsel. Am Mabprachan 7/11 gebe ich Goro Carprofen. Die Schwellung an seinem Hinterlauf ist abgeklungen und Goro läuft wieder normal. Suzy, Sally und Nana sehe auch aber ich vermisse Shima, und das schon seit einigen Tagen.

Dienstag, 11. April 2017

Heute Morgen fahre ich als erstes zu Khun Nong um zu erfahren, ob ich mir ihren Pick-up für morgen ausleihen kann. Nongs Pick-up ist sehr gut für den Transport der Hunde geeignet, da die Ladefläche voll vergittert ist. Danach fahre ich in die Silverlake Klinik und lade einen von Dr. Kwanchais stabilen Käfigen auf. In diesen Käfigen können mehrere Hunde transportiert werden. Zwei weitere Käfige sollen am Nachmittag geliefert werden. Dann rufe ich Bua an, um ihn zu bitten den großen Transporter zu organisieren. Am Nachmittag organisiere ich mit Gai eine Gartenhilfe für Sylvia und Sepp. 

Am frühen Abend kommt Bua mit einem Angestellten von Dr. Kwanchai und bringt einen weiteren Käfig. Den dritten Käfig will Bua morgen früh auf dem Truck mitbringen. Anschließend fahre ich mit Yaya in die NPW Klinik. Der Verband wird gewechselt und ich soll mit ihm die folgenden zwei Tage wieder kommen. Auf dem Weg nach Hause halte ich bei Nong. Sie weiß immer noch nicht, ob ich ihren Pick-up morgen haben kann. 

Am späten Abend ruft mich Adrian an. Adrian füttert die Hunde am Mabprachan 7/11. Goro habe eine Bisswunde an seinem rechten Hinterlauf. Ich fahre runter zu den Hunden und sehe, dass Goro zwar verletzt ist und humpelt, aber ansonsten wohlauf ist. Ich verabreiche ihm Carprofen, das die Schwellung abklingen lassen sollte. Die kommenden zwei Tage muss diese Medikation wiederholt werden.

Montag, 10. April 2017

Gai ist wieder zurück und macht den Garten. Ich fahre mittags nach Bang Saray, um den Abschluss der Arbeiten dort zu begutachten. Es sind nun fünf Shelter mit insgesamt 18 Einheiten fertiggestellt und die Arbeiten errichten gerade die sechste Hütte mit drei Einheiten. Es liegt noch einiges an uraltem Müll herum, den ich aufsammele. Nochmals kommen sechs Säcke zusammen, denn ich finde immer wieder halb vergrabenes Plastik. Die Arbeiten sind am Spätnachmittag vorläufig abgeschlossen und ich räume auf, was die Arbeiter hinterlassen haben. Danach ist das Gelände in einem Zustand der es erlaubt die Hunde dort unterzubringen. Schattenplätze sind durch den Baumbestand ausreichend vorhanden und sollte es regnen, haben die Hunde einen Unterschlupf. 

Die Unterbringung ist nicht ideal, aber zur Zeit gibt es keine Alternative und wir werden uns alle einrichten müssen. Eine Separierung wie im Haus Mabprachan wird es vorläufig nicht geben. Alle Hunde müssen sich ihre Plätze suchen und miteinander auskommen. Das wird sicher nicht ohne Blessuren abgehen, aber wir leben nun mal in keiner idealen Welt.

Sonntag, 9. April 2017

Am frühen Morgen fahre ich mit Johnny in die Huay Yai Klinik, um ihn von Dr. Aor sterilisieren zu lassen und um seinen Nabelbruch zu beheben. Außerdem hat er eine Geschwulst an seiner Schulter, die sich Dr. Aor auch ansehen soll. Am Vormittag kommt Josie mit Khun Meow und Pick-up. Meow hat sich mittlerweile eine kleine Bleibe eingerichtet und kann Kühlschrank, Kühltruhe und Matratze, die ich ihr gebe, gut gebrauchen. 

Mittags fahre ich mit Yaya und Zola in die NPW Klinik. Yaya hat sich, während die Sachen verfrachtet wurden, mit Kenji wieder in die Wolle gekriegt und eine Bisswunde am rechten Vorderlauf davongetragen. Zola werden die Fäden der Bisswunde, die gut verheilt ist, gezogen und Yaya wird verarztet. 

Nachdem ich die beiden wieder zu Hause abgeliefert habe, fahre ich zum Tempel und versorge die Hunde dort. Ich kaufe Trockenfutter ein und hole anschließend Johnny aus der Huay Yai Klinik. 

Beppe ruft mich an und teilt mir mit, dass er seit drei Tagen im Krankenhaus liegt. Er bittet mich die Hunde an der South Pattaya Road zu füttern. Also fahre ich zu zwei Stellen an denen Beppe füttert und verteile Trockenfutter. Wie die Straßenhunde so sind, haben sie sich wohl während der vergangenen drei Tage selbst versorgt, denn richtig ausgehungert sind sie nicht. Wieder zu Hause, lasse ich Johnny zusammen mit Kenji im Haus und füttere die Hunde draußen.

Samstag, 8. April 2017

Am Vormittag kommt Josie und Khun Meow. Kühlschrank, Gefriertruhe und Matratze werden verladen. Khun Meow hat eine kleine Bleibe gefunden und wird sich damit einrichten. 

Am frühen Nachmittag kommt Nick vorbei. Wir fahren gemeinsam nach Bang Saray. Khun Chai und seine Arbeiter haben nun bereits vier Hundehäuser mit insgesamt 15 Einheiten fertiggestellt. Ich möchte noch zwei weitere Shelter mit jeweils drei Einheiten bauen lassen. Dafür muss weiteres Material besorgt werden, was wir in der Holzhandlung und im HomePro einkaufen. Am Montag sollen dann tatsächlich die Arbeiten vorläufig abgeschlossen sein.

Freitag, 7. April 2017

Kenji ist heute Morgen schon wieder recht agil. Die Kastration scheint ihm nichts auszumachen. Zola trägt noch ihren Kragen und die Naht hält ohne dass sie neu verpflastert werden muss. Die offene Stelle am unteren Ende der Naht wächst auch allmählich zu. 

Mittags fängt es wieder an stark zu regnen, sodass ich meine Fahrt nach Bang Saray absagen muss. Khun Chai informiert mich darüber, dass die Arbeiten im Shelter vorangehen. 

Ich hatte die vergangene Nacht das Gatter zwischen dem vorderen und dem hinteren Bereich offen gelassen. Da Iang und Ivy nicht mehr im bei uns sind, ist die Gefahr, dass es zwischen den Hunden ernsthafte Beissereien gibt, gering. Nur Lilly ist ein wenig gefährdet unter die Räder zu kommen, aber sie will sowieso partout nicht im hinteren Bereich bleiben und ist halbwegs im vorderen Bereich akzeptiert. Das Gatter bleibt die kommende Nacht deswegen wieder geöffnet. In der kommenden Woche müssen sich ja alle Hunde gemeinsam im freien Gelände miteinander vertragen und können die hier verbleibenden Tage schon mal dafür üben.

Donnerstag, 6. April 2017

Rhonda übernimmt heute Morgen um 10 Uhr und ich fahre mit Kenji in die Huay Yai Klinik, um ihn von Dr. Aor kastrieren zu lassen. Die Kastration ist bei Felix ohne Komplikationen verlaufen und deswegen, weil ich mit Rüden in anderen Kliniken so meine Probleme hatte, bin ich bei Dr. Aor geblieben. Sie wird dann auch Johnny am Wochenende kastrieren und dabei seinen Nabelbruch gleich mit beheben. Dr. Aor ist zwar etwas teurer, aber dafür habe ich bei ihr keine Probleme mit der Nachsorge. Ich hoffe, dass das dann auch bei Kenji und Johnny der Fall sein wird.

Nachdem ich Kenji in der Klinik abgegeben habe, fahre ich zum Tempel. Åsa, der sich gestern bei mir nach Lillys Befinden erkundigt hatte, hatte mir mitgeteilt, dass sich wohl ein neuer Rüde am Sala eingefunden habe. Den finde ich nicht, dafür aber Wan, die den Tempelhunden Reisfutter mitgebracht hat. Alle anderen Hunde sind vorhanden und scheinen wohlauf zu sein. Panya und Asa begrüßen mich an der Vorhalle und Toby sehe ich bei den Bootsleuten.

Anschließend fahre ich zum Shelter, um mich nach den Baufortschritten zu erkundigen. Das erste Hundehaus mit fünf Einheiten ist fertiggestellt und das zweite mit ebenfalls fünf Einheiten wird gerade in Angriff genommen. Viel Platz für die Shelter haben wir nicht, da das Gelände sehr hügelig ist und so weise ich die Arbeiter an, überall dort wo ein ebenes Plätzchen zu finden ist, weitere Hundehäuser aufzustellen. Insgesamt wollen wir 20 Einheiten für die Hunde schaffen.

Da das bisher eingekaufte Material dafür nicht ausreicht, kaufen wir nochmal Holzbalken, Wellblech und Zaunmaterial ein. Das Zaunmaterial wird für die Rückseiten und die Trennungen der Einheiten verwendet.

Nach dem Einkauf sammele ich den Plastikmüll, der über den ganzen Hang wohl schon seit Jahren verstreut herumliegt, auf. Es kommen sechs große Müllsäcke zusammen. Morgen werde ich wohl noch ein paar Säcke zusammen bekommen. Die Arbeiter teilen mir mit, dass sie den Bau der Hundehäuser wohl Anfang der Woche fertiggestellt haben werden. Sollte das der Fall sein, kann die Umsiedelung der Hunde dann Mitte der Woche beginnen.

Auf dem Weg zurück nach Hause hole ich Kenji aus der Klinik ab. Der Eingriff ist problemlos verlaufen; Kenji habe sich erstklassig verhalten. Zu Hause legt er sich sofort hin und schläft erschöpft neben meinem Schreibtisch ein.

Mittwoch, 5. April 2017

Nachdem ich den Garten gemacht und die Hunde versorgt habe, fahre ich nach Bang Saray. Auf dem Weg dorthin fängt es wieder stark an zu regnen. Im Shelter treffe ich auf Khun Chai und einen weiteren Arbeiter. Sie haben bereits das Zaunmaterial der Torschleuse in den Zaun integriert. Der gesamte Zaun ist nun bereits gezogen und deswegen kann mit dem Bau der Überdachungen begonnen werden. 

Dazu fahre ich mit Khun Chai in einen lokalen Bauholzhandel und wir kaufen Holz für den Bau der Rahmen ein. Wir entdecken dort auch Wellblech das brandneu nur unwesentlich teurer ist als das gebrauchte Wellblech in dem anderen Lager. Es werden nun zunächst im oberen Hügelbereich so viele Überdachungen gebaut wie Platz dafür ist. Anschließend ist dann der untere Bereich dran.

Dienstag, 4. April 2017

Gai kommt heute Morgen. Ich besorge Trockenfutter und Reis für Prajuab und liefere 100 bzw. 60 Kilo bei ihm ab. Josie will Felix und Anna bei Meow unterbringen, da sie glaubt, dass sie dort besser aufgehoben sind als in Bang Saray. Sie kommt mittags mit Nut vorbei und holt die beiden Hunde ab. 

Am frühen Nachmittag besuchen uns Gabi und Rainer aus München. Ich bin ihnen durch meine FB Beiträge aufgefallen. Später dann kommt Khun Thong, den ich gebeten hatte, die Schleuse vor dem Tor nach Bang Saray zu transportieren. Sie soll in den Zaun eingefügt werden, damit wir auch einen Zugang im oberen Bereich des Hügels haben. Am Fuß des Hügels, dort wo Soms Hunde untergebracht werden sollen, besteht ein Zugang. Der Zaun im unteren Bereich ist bereits gezogen. Ich werde morgen Vormittag schauen, ob die Errichtung des Zaunes morgen abgeschlossen werden kann. Wenn das der Fall sein sollte hoffe ich, dass der Bau der Überdachungen rasch in Angriff genommen werden kann.

Montag, 3. April 2017

Annie schreibt mir heute Morgen, dass Tommy die Nacht selig verschlafen hat. Ich denke, größere Probleme wird es mit ihm nicht geben. 

Bevor Gai kommt, hole ich Khun Chai bei sich zu Hause ab.  Mit ihm und seinem Sohn fahren wir zu einem Laden der Rohgestänge verkauft. Die werden als Zaunpfähle und Bodenbefestigung des Zaunes Verwendung finden. Nachdem das Material geliefert worden ist, führe ich den HomePro Truck zum Shelter. Zehn Rollen Zaunmaterial werden abgeladen. Khun Chai hat bereits mit dem Einrammen der Zaunpfähle begonnen. 

Nachdem ich mit ihm das Nachmittagsprogramm abgesprochen habe, fahre ich zum Baan Amphur Tempelmarkt und kaufe 60 kg Reis für die Tempelhunde ein. 45 kg gehen an Ba Bät und 15 kg an Khun Da, die ich am Reisladen treffe. Sie sorgt für Hunde in Baan Amphur. 

Am Spätnachmittag berichtet mir Som, dass die Zaunarbeiten recht gute Fortschritte machen. Frühabends fahre ich mit Kenji und Zola in die NPW Klinik. Kenjis Wunden verheilen sehr gut, Zolas Wunde verheilt nicht so gut.

Sonntag, 2. April 2017

Gai kommt und bringt einen Handwerker mit, der die Rohrleitung repariert. Ich treffe derweil einen anderen Handwerker in der Stadt und fahre mit ihm nach Bang Saray. Mit Khun Chai kaufe ich 100 Meter Zaunmaterial ein und wir schauen uns im Gebrauchtwarenlager nach Wellblech für die Regenunterstände um. In einem anderen Lager finden wir Holzmaterial zur Errichtung der Unterstände. Morgen müssen noch Metallzaunpfähle besorgt werden sowie Metallfassungen für die Bodenseite des Zauns. Das Zaunmaterial wird ebenfalls morgen angeliefert. 

Die Arbeiten können dann also schon morgen beginnen. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Für die Errichtung des Zaunes veranschlagt Khun Chai etwa fünf Tage. Anschließend werden von ihm und seinen Leuten die Unterstände gebaut. 

Während meiner Abwesenheit hat Annie Tommy abgeholt. Annie hat für ihn einen Adoptionsplatz gefunden und nimmt ihn bis zu seiner Vermittlung in Pflege. 

Am Spätnachmittag nehme ich Iang und Ivy an Bord und bringe sie zurück ans Guesthouse in der Soi Bongkot. Dort sind sie sicher besser aufgehoben als im Bang Saray Shelter. Ihre Behandlung gegen Blutparasiten ist abgeschlossen. Beide Hunde freuen sich wieder an ihrem gewohnten Platz zu sein. Anschließend impfe ich Dias Welpe das zweite Mal. 

Danach fahre ich bei Annie vorbei, um zu schauen wie es Tommy geht. Der hat sich gut in dem schönen Haus eingelebt. Es scheint, dass er sich mit Annies Zwergschnauzer versteht.

Samstag, 1. April 2017

Der Tag fängt nicht sehr verheißungsvoll an. Die Arbeiter, die eigentlich vorgesehen waren den Zaun zu ziehen, haben es sich anders überlegt. Nun haben wir Zaunmaterial, aber niemanden der den Zaun errichten kann. 

Bei der morgendlichen Reinigungsarbeit bricht mir ein Wasserhahn ab, sodass ich das Wasser im Garten abstellen muss. Gai hat wahrscheinlich jemanden, der morgen die Rohrleitung reparieren kann. 

Ich habe den Garten gerade fertig, da fängt es wieder an zu schütten wie aus Kübeln. Das Wetter spielt verrückt, eigentlich sollte die heiße Jahreszeit schon längst begonnen haben und die Regenzeit beginnt normalerweise im Juni. Nun haben wir aber täglich ausgiebige Regenfälle, die nicht gerade sehr hilfreich sind. Mittags fällt auch noch der Strom aus und ich bin zum Nichtstun verdammt. 

Um zwei Uhr lässt der Regen nach und ich verabrede mich mit Som in Bang Saray für drei Uhr. Som hat allerdings wieder jede Menge mit ihren Hunden zu tun und bittet mich nach dem Laden mit dem gebrauchten Wellblech zu suchen. Ich finde das Lager, allerdings ist es geschlossen und unter den angegebenen Telefonnummern meldet sich niemand. Angeblich aber soll das Lager morgen geöffnet sein, berichtet mir ein Anwohner. 

Som hat wohl einen Arbeiter gefunden, der Zäune und Regenunterstände bauen kann. Ich solle ihn morgen in der Soi Nernplubwan abholen, um ihm das Sheltergelände zu zeigen. 

Am frühen Abend fahre ich mit Kenji und Zola wieder in die NPW Klinik. Zola hat sich das Pflaster mehrfach abgerissen, obwohl sie die ganze Zeit einen Kragen getragen hat. Wie sie das gemacht hat, ist mir ein Rätsel. Ich hoffe nun, dass das Pflaster über Nacht an seinem Platz bleibt.