Mittwoch, 7. Dezember 2016

Am frühen Nachmittag treffe ich Stephan, einen Touristen aus Österreich, der mich gestern gebeten hatte, nach zwei Hunden in Jomtien zu schauen. Er füttert sie, solange er in Pattaya ist. Es ist eine Hündin und ein Rüde, Jade und Jack. Jade sieht einwandfrei aus und Jack hat kleine Fellprobleme. Beide Hunde sind zutraulich. Ich schlage Stephan vor, beide Hunde sterilisieren zu lassen. Jade kann ich ohne Probleme einfangen und in eine Box verfrachten, aber Jack wehrt sich und läuft schließlich davon. Wir bringen Jade in die South Pattaya Klinik und Stephan verspricht sie nach der Sterilisation medizinisch zu versorgen. Mit Jack will er versuchen sich noch weiter anzufreunden um ihn für ein Bad in seinem Apartment zu überreden. 

In der NPW Klinik schaue ich nach Dae. Seine behandelnde Tierärztin teilt mir mit, dass Dae in zwei Tagen entlassen werden könne. Am Mabprachan 7/11 treffe ich Khun Jin und übergebe ihr 20 kg Trockenfutter. Kenjis Wunden sind gut verheilt. Suzy ist auch zugegen und Sally, die Hündin, der man ihre neugeborenen Welpen weggenommen hatte. Ich versuche mich auch mit ihr anzufreunden, damit ich sie sterilisieren lassen kann.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Josie kommt und wäscht Kylie und gemeinsam waschen wir danach Zhenya, Danny und Dina. Anschließend ziehen wir Tommy, Zhenya, Big Boy, Ilya und Yuri die Kastrationsfäden. 

Dannys und Dinas Fellzustand hat sich verbessert. Beide Welpen sind sehr lebhaft und es scheint, dass es ihnen gut gefällt mit so vielen anderen Hunden beisammen zu sein. Auch Mae hat sich gut eingefügt. Samlees Zustand verbessert sich ebenfalls, wenn auch langsam, zunehmend. Sie kann ihre gebrochene Hüfte nun besser belasten und auf lange Sicht werden sich auch die Muskeln im stillgelegten Hinterlauf wieder aufbauen. 

Kenny hat es vorgezogen, sich im großen Hof- und Gartenbereich aufzuhalten. Er ist sehr positiv, wird von den anderen Hunden akzeptiert und läuft nun schon recht geschickt auf seinen drei Beinen. Es gefällt ihm bei uns ganz offensichtlich.

Montag, 5. Dezember 2016

Heute ist der erste Tag für zwei Wochen, an dem ich mal wieder Hof- und Gartenarbeit allein bewerkstelligen muss. Reisfutter für die Kranken, die Rekonvaleszenten, die Kleinen, die immer zu Kurz kommen und natürlich für Danny und Dina, gibt es morgens weiterhin. 

Kenny hat die erste Nacht im hinteren Bereich gut überstanden. Ich finde ihn zwar in der hintersten Ecke, aber er freut sich mich zu sehen und mischt sich dann auch unter die anderen Hunde. Ich kann nun mit ihm ganz normal umgehen und stelle fest, dass er in meinem Beisein offensichtlich die Gesellschaft der anderen Hunde genießt. Sie scheinen ihn auch ohne Umschweife zu akzeptieren. Danny, der im Gegensatz zu Dina recht forsch ist, macht auch schon Bekanntschaft mit Kenny und der lässt es freundlich geschehen.

Ich bin gerade mit allen Arbeiten fertig als Yvonne und Joerg mich am frühen Nachmittag besuchen kommen. Sie bringen mir Medikamente für die Hunde und eine Geldspende mit, die Yvonne von Freunden und Bekannten erhalten hat.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Am Nachmittag bin ich mit Nicky und Alfonse geschäftlich unterwegs. Roshi ruft mich an, dass es ihr nicht gut gehe und ob ich Hop mit ihrer Helferin in die Klinik bringen könne. Ich entschließe mich es auch mit Kenny zu versuchen und siehe da, er lässt sich von mir auf den Arm nehmen und in die Box verfrachten, die ich auf Verdacht mit ins Haus genommen hatte. Offensichtlich hat sich Kenny entschlossen mir zu vertrauen, denn auch in der Klinik ist er ganz kooperativ und lässt das Fädenziehen brav über sich ergehen. Nachdem ich Hop wieder entlassen habe bringe ich Kenny in den hinteren Bereich, wo ich ihn vorerst unterbringe. Ich will sehen, wie er mit den anderen Hunden klar kommt und wie die Hunde mit ihm.

Samstag, 3. Dezember 2016

Der gesamte Nachmittag geht mit Besorgungen in der Stadt und der Wartung des Autos drauf. Kenny gewöhnt sich mehr und mehr an mich trotzdem weiß ich immer noch nicht wie ich ihn in die Klinik bringen soll. Die Fäden müssen nun aber bald gezogen werden. Mae weicht mir auch noch aus, aber um sie mache ich mir weniger Sorgen. Irgendwann werde ich sie schon zu fassen bekommen. Das wird bei Mum schwieriger werden, denn an sie komme ich überhaupt nicht heran. Sterilisiert werden muss sie aber auch irgendwann einmal. Gefährlich werden kann es nicht, denn mittlerweile sind alle Rüden außer Felix kastriert.

Freitag, 2. Dezember 2016

Wan Song informiert mich, dass Sinin wieder da ist. Da Wan kein Geld für Medikamente hat, gebe ich ihr 500 Baht damit sie Antibiotika für die Katzen kaufen kann.

Am frühen Nachmittag fahre ich mit Rene und Heidi zu Prajuab. Die beiden denken an eine Spielgefährtin für Lulu. Ich habe ihnen einen von Khaofangs Welpen empfohlen. Da ich die Welpen nicht sehe, rufe ich Prajuab an und er teilt uns mit, dass ausgerechnet der Welpe, den Rene und Heidi adoptieren wollten, überfahren wurde. Prajuab führt uns zu zwei anderen Welpen, die kürzlich jemand am Reservoir zurückgelassen hatte. Für einen der beiden entscheiden sich Rene und Heidi.

Nachdem Rene und Heidi mit dem Welpen zur Untersuchung in die Nord Pattaya Klinik gefahren sind, liefere ich 100 kg Trockenfutter und 60 kg Reis bei Prajuab ab. Ich mache dabei noch ein Foto von dem anderen Welpen in der Hoffnung auch ihn vermitteln zu können.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Gai kommt heute Morgen und ich verteile am Abend zuvor gekochtes Reisfutter an Kenny, Tommy, Simba, Anna, Toya, Zola, Biaow, Samlee,Yana, Dina und Danny. Yana bekommt zusätzlich noch gebratenes Hühnerfleisch. Ich werde sie mal eine Woche lang vollständig auf Hühnerbrust umstellen, um zu sehen, ob es ihrer Verdauung gut tut. Kenny ist wieder etwas zutraulicher geworden und lässt mich seinen Kopf streicheln. Er liegt nun schon an der Schwelle meines Bürozimmers, während ich am Computer arbeite.

Am Nachmittag treffe ich Nicky und Alfonse. Wir tauschen uns über unsere Schützlinge aus und ich darf mal zwei Stunden lang nichts tun.

Janin, eine Touristin, die sich mit einem Hund angefreundet hat, bittet mich um Rat da sie den Hund eventuell adoptieren und nach Deutschland bringen möchte. Allerdings muss ich ihr mitteilen, dass die Ausfuhr/Einfuhr von Hunden in kurzer Zeit nicht möglich ist. Ob Janin dann auch wirklich den Hund adoptieren wird, wenn sie weiß, dass es Zeit und Geld kostet bleibt abzuwarten.

Wan Song informiert mich, dass eine weitere Katze gestorben sei und zwei erkrankt seien. Sinin sei seit einigen Tagen nicht mehr erschienen.

Mittwoch, 30. November 2016

Mae und ihre Babys haben sich nun gut eingelebt. Danny und Dina sind sehr agil und laufen im gesamten hinteren Bereich herum. Sie versuchen zu allen Hunden lieb sein und haben nun selbst Isi herumgekriegt, die sie anfangs häufig angekläfft hatte. Zu Nadia haben sie ein besonderes Verhältnis entwickelt und liegen oft bei ihr. Danny und Dina wissen bereits wo sie ihr Reisfutter bekommen und folgen mir, wenn ich mit den Schüsseln anrücke. 

Alles in Allem ist der hintere Bereich viel friedlicher als der Hauptbereich. In Hof und Garten geht häufig die wilde Jagd ab und manchmal wird aus Spiel Ernst und ich muss die Raufbolde ermahnen.

Kenny ist immer noch im Haus und Tommy zuweilen auch. Kenny ist ja nicht einfach und sein Vertrauen zu erlangen ist keine leichte Sache. Immerhin lässt er mich nun schon vorsichtig seinen Kopf streicheln. Seine Augen aber sind immer noch wachsam und eine falsche Bewegung kann meine ganzen Bemühungen zunichte machen. Kenny ist nun eigentlich soweit, dass ihm die Fäden gezogen werden können. Ob ich es aber schaffe ihn so bald wieder zu Dr. Kwanchai zu schaffen bleibt abzuwarten. 

Die Fäden bei Tommy, Ilya, Yuri, Big Boy und Zhenya kann ich selber ziehen. Allerdings brauche ich dabei jemanden der mir hilft die Hunde zu halten.

Dienstag, 29. November 2016

Ich koche nun für eine Reihe von Hunden jeden Tag Reisfutter. Versorgt werden damit morgens Kenny, Tommy, Simba, Anna, Felix, Toya, Zola, Yana, Namtarn, Samlee sowie Mae und ihre Jungen. Kenny, Yana, Mae und ihre Jungen bekommen, neben dem Trockenfutter, das alle Hunde bekommen, außerdem auch abends Reisfutter. Kenny und Mae sind ja ausschließlich Reisfutter gewohnt und Yana will einfach nicht zunehmen, obwohl sie gut frisst. Ihre Blutwerte waren ja beim letzten Test in Ordnung und entwurmt ist sie auch.

Ich rufe Wan Song an und frage, wie es den Katzen geht. Sie sagt, dass sie Antibiotika verabreiche, dass aber ein weiteres Kätzchen Symptome aufweise. Das ist nicht überraschend. Antibiotika können den Virus nicht bekämpfen, allenfalls Sekundärsymptome lindern. Tiere mit schwachem Immunsystem sterben bald nachdem sie infiziert wurden. Bei Tieren mit stärkerem Immunsystem verzögert sich der Ausbruch der Krankheit oder sie überleben. Wan teilt mir mit, dass sie die Katzen nun getrennt habe. Das allerdings ist zu spät, da sie mit Sicherheit bereits alle den Virus in sich tragen.

Am Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik um nach Dae zu schauen. Seine behandelnde Tierärztin teilt mir mit, dass Dae in etwa einer Woche entlassen werden könne. Die Wunde sei dann soweit zugeheilt, dass eine Infektion nicht mehr zu befürchten sei.

Am Abend fahre ich zum 7/11 und treffe dort Khun Jin, der ich 20 kg Trockenfutter und 15 kg Reis gebe. Sie bestätigt, was ich schon vermutete. Wie sie sagt, sei Kenji zu Loy Krathong von einem Mann mit einer Machete attackiert worden. Glücklicherweise hat Kenji auch diese verabscheuungswürdige Tat halbwegs unbeschadet überstanden. Kennengelernt habe ich ihn ja als er schon mal mit einer Machete übel zugerichtet worden war. Jemand hatte sie ihm über den Schädel gezogen und einen langen Schnitt verursacht. Dabei ist Kenji ein ganz lieber. Er sieht zwar ein wenig wild aus, ist aber zu mir immer freundlich gewesen und wie ich gesehen habe, ist er das auch zu anderen. Allerdings nicht immer zu jedem anderen Hund und vielleicht auch nicht zu Soziopathen.

Montag, 28. November 2016

Josie kommt mittags und badet Kylie. Gemeinsam baden wir danach Dina und Danny sowie Zhenya und Yaya. Da die beiden Welpen verfloht sind, gebe ich Mai eine Dosis Bravecto. Mae entzieht sich mir noch und so ist eine Waschung keine Option. Ansonsten geht es unseren drei neuen Gästen gut. Danny und Dina sind nun meist draußen bei den anderen Hunden und erkunden den hinteren Bereich.

Gai lässt mich wissen, dass sie ab nächsten Montag für zwei Wochen nicht kommen könne. Das bedeutet dann wieder erhebliche Mehrarbeit. Ich rufe Wan Song an, um mich nach dem Zustand der Katzen zu erkundigen. Wan erklärt, dass sie weiterhin keine Symptome aufweisen und bittet mich die Fäden zu ziehen. Das werde ich jedoch tunlichst sein lassen, denn die Ansteckungsgefahr selbst bei gesund aussehenden Tieren ist hoch. Die Fäden können ohne Weiteres noch ein bis zwei Wochen verbleiben ohne dass es den Katzen schadet. Wan erklärt dann, dass sie nicht mehr in der Klinik von Dr. Kwanchai arbeiten werde. Sie meint, dass sie den Virus von dort eingeschleppt habe. 

Ich rufe daraufhin Dr. Kwanchai an und er bestätigt mir, dass er Staupefälle in seiner Klinik habe. Sie seien zwar separiert, aber eine Kontaminierung könne nicht ausgeschlossen werden. Zudem hat Wan auch die Käfige der befallenen Tiere gereinigt. Offenbar ist sie von Dr. Kwanchai nicht ausreichend über die Ansteckungsgefahr belehrt worden und hat ihre Arbeitskleidung nicht desinfiziert. Ich bin nun in Sorge, dass womöglich Kenny den Virus mit sich trägt. Leider kann ich ihn nicht waschen, einmal weil er das nicht zulässt und zum Anderen wegen seiner Wunden. Er ist ja auch sterilisiert worden. Ich hatte erwogen ihn bald herauszulassen, werde damit aber nun warten.

Am Abend fahre ich erneut zum Mabprachan 7/11 und schaue nach Kenji. Er wird gerade von einer Frau gefüttert, die ich vor Monaten schon mal dort getroffen hatte. Sie fragt mich, ob ich ihr Trockenfutter geben könne, sie habe wenig Geld. Natürlich mache ich das. Menschen, die tagein tagaus für Straßenhunde sorgen werden von mir immer unterstützt. Wir verabreden uns für morgen um die gleiche Zeit. Bei der Gelegenheit jubele ich Kenji auch drei Prednisilone Tabletten unter.

Sonntag, 27. November 2016

Meine Befürchtung, dass weitere Katzen sterben, erweist sich zunächst als unbegründet. Wan erklärt, dass die verbliebenen sechs Katzen und auch Sinin keine Krankheitssymptome aufweisen. Das ist mal eine gute Nachricht, allerdings mit Vorsicht zu genießen, da die Krankheit noch Tage später ausbrechen kann, wenn das Immunsystem gut entwickelt ist, aber schließlich doch dem Virus erliegt.

Am Nachmittag fahre ich zum Mabprachan 7/11 um nach Kenji zu schauen. Er ist auch anwesend aber verweigert erneut die Behandlung seiner Wunden. Auch verschmäht er das in Wurstscheiben verpackte Prednisilone. Es scheint Kenji jedoch nicht so schlecht zu gehen. Er ist freundlich wie immer und bewegt sich kraftvoll. Suzy sehe ich auch. Sie ist nach der Verabreichung von Bravecto nun vollständig zeckenfrei. Dabei ist ebenfalls die Hündin, der man ihre Jungen weggenommen hatte. Sie muss unbedingt sterilisiert werden, lässt mich aber nicht an sich heran.

Kenny liegt weiterhin im Wohnraum. Der Heilungsprozess seiner Schulter verläuft normal. Kenny ist ein wenig zutraulicher geworden, aber streicheln lässt er sich von mir noch immer nicht. Mae und ihre Jungen richten sich allmählich im hinteren Bereich ein und werden von den anwesenden Hunden akzeptiert. Nadia spielt sogar mit Danny und Dina, ohne das Mae etwas dagegen hätte. Nadia hatte ja drei Junge als ich sie fand. Alle drei sind an Staupe gestorben.

Samstag, 26. November 2016

Ich bekomme zu Kenny allmählich einen besseren Kontakt, hilfreich dabei ist, dass ich ihn mit leckerem Reisfutter versorge und auch sonst noch mit Leckereien. Die Antibiotika nimmt er verpackt entweder in Wurstscheiben oder gebratenem Hühnerfleisch ohne Probleme. Tagsüber schläft er meistens. Was anderes kann er auch kaum tun.

Auf meiner FB Timeline finde ich von Saek ein Video von einem Hund mit einer schlimmen Nackenwunde. Ich vermute, dass es Kenji ist und fahre am Nachmittag zum Mabprachan 7/11, an dem er immer liegt. Ich finde Kenji auch und begutachte seine Wunde, die an einer Stelle sehr tief ist. Sie sieht nicht nach einer Bisswunde aus und kann von einem scharfen Gegenstand verursacht worden sein. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Kenji von einem Gestörten attackiert worden wäre. Kenji ist wie immer freundlich zu mir lässt mich aber seine Wunden nicht versorgen. Auch das in Wurstscheiben verpackte Prednisilone lehnt er dankend ab und trollt sich. Kenji ist ja ein Kämpfer und die Wunden scheinen ihm nichts auszumachen. Zumindest verhält er sich völlig normal. Ich werde morgen wieder versuchen ihm zumindest das Prednisilone zu verabreichen. 

Wan Song teilt mir mit, dass außer den zwei Katerchen die bereits gestorben sind, keine weiteren Kätzchen Symptome aufweisen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die anderen sechs Katzen und Sinin die Virusattacke abwehren konnten.

Freitag, 25. November 2016

Ich hatte Tommy über Nacht mit ins Haus genommen, da ich noch immer unter Schock stehe, was mit Randy passiert ist. Tommy ist zwar besser integriert, aber ich will nicht, dass er ein weiteres Opfer der Meute wird. 

Tommy hat die Nacht mit Kenny im Wohnraum verbracht. Kenny geht es den Umständen entsprechen gut. Er läuft noch ein wenig unsicher auf seinen drei Beinen, aber hat wohl keine Schmerzen. Ich füttere ihn und verabreiche ihm Amoxiklav. Amoxiklav bekommen auch noch Tommy, Ilya, Yuri, Zhenya und Big Boy. Die Sterilisationswunden sind bei allen fünf Hunden nun recht gut zugeheilt. Mae, ihre Jungen sowie Yana, Samlee und Namtarn füttere ich mit Reisfutter. Danach öffne ich die Käfigtür, sodass Mae, Danny und Dina sich umschauen können.

Am frühen Nachmittag fahre ich zu den Tempelhunden und danach zu Rita und Ernest, die sich nun dauerhaft in Thailand niedergelassen haben. Auf dem Wege zurück ruft mich Wan Song an, dass zwei der Kätzchen sehr krank seien. Aus ihrer Beschreibung der Symptome folgere ich, dass es sich wohl um Staupe handelt. Da Staupe hochansteckend ist und fast immer tödlich verläuft, werden wohl alle acht Katzen sterben. Möglicherweise hat Sinin, die Mutter, den Virus eingeschleppt. Ich biete Wan an die beiden Katzen zu Dr. Kwanchai zu bringen, aber Wan meint, dass es für sie schon zu spät sei.

Am frühen Abend fahre ich zu Roshi. Wir laden Hop ein und fahren in die South Pattaya Klinik. Dort erhält Hop die zweite Chemo. Dr. Kwanchai bestätigt mir, dass Wans Katzen an Staupe erkrankt sind. Er könne da auch nichts mehr machen.

Donnerstag, 24. November 2016

Nachdem Gai gekommen ist, fahre ich mit Randy in die South Pattaya Klinik und gebe ihn zur Einäscherung ab. Da ich gestern nicht mehr dazu gekommen bin Kenny aus der Klinik zu holen, nehme ich ihn nun zu mir. Kenny musste von Dr. Kwanchai jeweils sediert werden, damit er ihm die notwendigen Medikamente verabreichen konnte. Auch heute Morgen ist Kenny nur halb wach und wir bekommen ihn problemlos aus dem Käfig in die mitgebrachte Box. 

Wieder zu Hause bitte ich Gai mir zu helfen, ihn ins Haus zu schaffen. Das gelingt auch und Kenny schaut sich in Küche und Wohnraum um. Ich gebe ihm zuerst einige Wurstscheiben zu fressen, lasse ihn trinken und biete ihm danach Reisfutter an, das er mit gutem Appetit frisst. Danach legt er sich schlafen. 

Am Nachmittag fahre ich nach Jomtien ins Pinnacle Hotel. Lisbeth, ein Gast des Hotels hatte mich gebeten nach einer Hündin und ihren zwei Jungen zu sehen. Auf dem mitgeschickten Foto erkenne ich Mae, die Mutter von Zola und Toya. Nachdem ich Zola und Toya zu mir genommen hatte, habe ich die Hotelleitung gebeten Mae einzufangen, damit ich sie sterilisieren lassen kann. Das ist jedoch nie passiert und so ist Mae wieder trächtig geworden. 

Lisbeth hatte die Hotelleitung darüber informiert, dass ich Mae und ihre Jungen abholen würde und so schaffe ich es mit Hilfe eines Angestellten die drei Hunde in eine Box zu bekommen. Zu Hause bringe ich Mae und ihre Jungen, ich nenne den weiblichen Welpen Dina und den männlichen Danny, im hinteren Bereich in einem Kennel unter. 

Kenny ist nach wie vor skeptisch aber frisst das abendliche Reisfutter wieder mit Appetit. Danach legt er sich wieder schlafen. Mae bekommt ebenfalls Reisfutter und auch die Jungen fressen schon mit.

Mittwoch, 23. November 2016

Heute Morgen fahre ich sehr früh in die Stadt und nehme einen Bus nach Bangkok. Mein Pass muss erneuert werden. Während ich im Bus sitze, ruft mich Gai an. Ich hatte sie gebeten am heutigen Mittwoch zu kommen, normalerweise ist es einer ihrer freien Tage, damit jemand bei den Hunden ist, wenn ich weg bin. Morgens bin ich ja immer zu Hause. 

Gai informiert mich, dass einer der Hunde von mehreren anderen attackiert wird. Ich bitte sie dazwischen zu gehen, aber sie hat Angst gebissen zu werden. Zehn Minuten später ruft sie mich wieder an und teilt mir mit, dass der attackierte Hund tot sei. Ich versuche aus ihr herauszubekommen, welcher Hund attackiert wurde und ihrer Beschreibung nach kann es nur Randy sein. 

Meine Gefühle schwanken zwischen Wut und Trauer und ich fühle mich so hilflos. Wäre ich im Haus gewesen, wäre es sicher nicht passiert. Hätte ich ihn an seinen Platz zurück gebracht, wäre Randy sicher auch noch am Leben. Wäre, hätte … Es ist aber passiert und ich muss damit leben. Ich hatte geglaubt, dass Randy von den anderen Hunden akzeptiert worden war. In der vergangenen Woche gab es keinerlei Anzeichen, dass er attackiert werden würde. 

Ich finde Randy nach meiner Rückkehr unter einem der Büsche liegen. Alles was ich noch für ihn tun kann,  ist dafür zu sorgen, dass er eingeäschert wird.

Dienstag, 22. November 2016

Mittags fahre ich zu Josie und hole sie mit Rio ab. Rio hat Hautprobleme und soll von der Hautärztin, die heute wieder in der Nord Pattaya Klinik praktiziert, untersucht werden. Wir fahren jedoch erst wieder nach Mabprachan, wo ich Yaya und Zhenya einlade. Mit Rio, Yaya und Zhenya fahren Josie und ich dann in die Klinik. 

Yaya war ja schon vor gut einem Monat von der Hautspezialistin untersucht worden und wurde von mir mit Doxycycline und Itraconazole behandelt worden. Yayas Nieren- und Leberwerte sind in Ordnung. Die Behandlung mit Itraconazole solle für einen weiteren Monat fortgesetzt werden. Für Zhenya empfiehlt die Ärztin Bäder mit Malaseb sowie eine wöchentliche Ivermectin Dosis.

Dr. Kwanchai informiert mich am Nachmittag, dass Kenny schwierig im Umgang sei. Ich fahre in die South Pattaya Klinik, allerdings kann ich Kenny nicht mitnehmen, da ich morgen den ganzen Tag in Bangkok zu tun habe. Ich verspreche Dr. Kwanchai Kenny morgen abzuholen. Kenny kennt mich ja ebenfalls kaum und ist natürlich nach der Amputation in nicht allzu bester Laune. Auch mich knurrt er anfangs aus dem Käfig an, nachdem ich jedoch ruhig mit ihm spreche, beruhigt er sich und schaut mich nicht mehr so böse an. Trotzdem wird seine morgige Unterbringung wohl nicht so einfach verlaufen.

Montag, 21. November 2016

Gai hat für heute abgesagt, dafür kommt Josie und badet Kylie. Am frühen Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik. Dort Dae wird gerade versorgt. Seine Wunde ist immer noch großflächig, ist jedoch nicht infiziert und zur Hälfte zugeheilt. Dr. Kwanchai informiert mich, dass er Kennys Vorderlauf amputiert hat. Gleichzeitig hat er ihn kastriert. Kenny wird solange in der Klinik bleiben, bis ich ihn aufnehmen kann.

Sonntag, 20. November 2016

Am Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik um nach Dae zu schauen. Er ist nun fast drei Wochen in der Klinik. Leider treffe ich Dr. Phannapa, die für Deas Erstversorgung verantwortlich war nicht an. Ich befrage einen anderen Veterinär, der mir bestätigt, dass der Heilungsprozess normal verlaufe. Nach meiner Einschätzung ist die Wunde bereits zur Hälfte zugeheilt. Der Vet teilt mir auf Nachfrage mit, dass die Versorgung der Wunde noch etwa zwei Wochen lang gewährleistet werden müsse.

Samstag, 19. November 2016

Mike steht am Vormittag mit Felix an der Leine vor dem Tor. Mike möchte Felix zurückbringen, da sich Felix mit einem seiner Hunde gebissen hat. Mike, der ja in Bangkok arbeitet, berichtet, dass sich Felix die vergangenen Tage separiert habe und sich offenbar nicht mehr wohl fühle. Selbstverständlich nehme ich Felix wieder auf und entlasse ihn auf die kleine Terrasse. Nachdem er von allen anwesenden Hunden ausgiebig beschnuppert wurde, findet er sich schnell wieder zurecht und scheint froh zu sein wieder bei uns zu sein. Bald tobt er mit Anna im Garten herum und nimmt ein Bad in der großen Wanne. 

Da es wieder anfängt zu regnen trage ich Samlee und auch Namtarn in den hinteren Bereich, wo sie sich jederzeit ein trockenes Plätzchen suchen können. Beide Hunde haben sich ja immer im Garten separiert und sind ja auch schon von einigen der Gartenhunde angegriffen worden. Im hinteren Bereich sind sie besser aufgehoben.

Freitag, 18. November 2016

Klaus benachrichtigt mich am Vormittag, dass Kenny von den Werkstattleuten eingefangen wurde und ich ihn abholen könne. Ich fahre zum Highway und finde die Box mit Kenny darin unter einem Baum im Schatten. Da Dr. Kwanchai mich gebeten hatte Kenny in die Silverlake Klinik zu bringen, fahre ich gleich anschließend dort hin. Wenn es sich machen lässt werde ich Kenny nach erfolgreicher Amputation und einigen Tagen Klinikaufenthalt erst einmal zu mir nehmen. Mit Randy hat die Eingliederung ja recht gut geklappt und so hoffe ich, dass sich auch Kenny bis zu seiner völligen Genesung einfügen wird.

Auf dem Weg zurück in die Stadt schaue ich nach den Tempelhunden. Zu meiner Besorgnis stelle ich bei Prince wohl auch TVT fest. Offensichtlich befindet sich eine läufige TVT Hündin in der Nähe, die wohl auch schon Rocky angesteckt hatte. Mein Versuch, Prince gleich in die Silverlake Klinik zu bringen scheitert. Er ist ja mittlerweile wieder etwas zutraulicher zu mir und so muss ich Anfang kommender Woche noch einmal versuchen ihn einzufangen.

Am frühen Abend fahre ich zu Roshi. Wir nehmen Hop auf und fahren mit ihm in die South Pattaya Klinik. Hop vertraut Roshi und überträgt sein Vertrauen auch auf mich, sodass ich mit seiner Handhabung keine Probleme habe. Dr. Kwanchai erklärt, dass eine Operation nicht notwendig sei und drei Chemotherapiebehandlungen wohl das Problem lösen werden. Hop lässt die Behandlung willig über sich ergehen und so können wir ihn schnell wieder zu seinem Kumpel, mit dem er vor dem Village Tor liegt, entlassen.

Donnerstag, 17. November 2016

Klaus ruft mich am frühen Nachmittag an, dass er Kenny auf dem Nachbargrundstück neben der Werkstatt gesehen hat. Ich fahre zu der kleinen Gasse neben dem Highway 36 in der Hoffnung Kenny zu Dr. Kwanchai bringen zu können. Diese Hoffnung allerdings trügt, denn sobald Kenny mich sieht, nimmt er Reißaus. Selbst auf drei Beinen ist er noch viel schneller als wir und so müssen wir die Aktion auf morgen verschieben. Ich lasse eine Box bei der Frau, die mir beim vergangenen Mal geholfen hatte Kenny zu fangen und bitte sie, ihn in die Box zu sperren, falls er das zulässt.

Auf dem Rückweg fahre ich zu dem Platz an dem Khaofang mit ihren Welpen liegt, um nach dem Unfallwelpen zu schauen. Anfangs sehe ich nur Khaofangs gesunde Welpen, entdecke dann aber auch den vierten Welpen etwas abseits im Gras. Er bewegt sich recht gut, ist jedoch noch nicht ganz wieder hergestellt. Immerhin wächst er normal heran und wird wohl überleben können, wenn auch etwas behindert.

Am frühen Abend fahre ich in die South Pattaya Klinik. Wan Songs acht Kätzchen sind alle sterilisiert worden und wohlauf. In Wan Songs Apartment vereinbaren wir die Kätzchen impfen zu lassen, sobald sie sich von der Sterilisation erholt haben.

Mittwoch, 16. November 2016

Morgens früh um acht bin ich bei Wan Song. Wir laden die acht Kätzchen ein und fahren in die South Pattaya Klinik. Zhenya und Yuri sind in der Nacht zuvor sterilisiert worden und können am Nachmittag abgeholt werden.

Am späten Vormittag besucht mich Rudi, der auch mehrere Straßenhunde bei sich aufgenommen hat. Bei einer Tasse Kaffee plaudern wir über unsere täglichen Erfahrungen.

Am späten Nachmittag fahre ich erneut in die South Pattaya Klinik und hole Yuri und Zhenya ab. Sie sind offensichtlich froh mich zu sehen und kommen weniger widerspenstig aus ihren Käfigen. Auch sie bringe ich zunächst in der Küche unter, muss sie aber bald von ihren Krägen befreien, da sie sich gegen sie wehren. Ich gebe ihnen Amoxicilin und entlasse sie nach draußen. 

Toya ist offensichtlich immer noch läufig und deswegen sperre ich sie und auch Zola in den Raum neben der Küche ein. Sie verhalten sich ruhig, sodass ich sie dort auch über Nacht lasse.

Dienstag, 15. November 2016

Am frühen Nachmittag lade ich Zhenya und Yuri ein und fahre mit ihnen in die South Pattaya Klinik. Anschließend bringe ich eine Dosis Bravecto und Ivermectin zu Josie, die einen Hund mit Fellproblemen aufgenommen hat. 

Dann fahre ich nach Baan Amphur und gebe 30 kg Reis bei Ba Bät ab. Im Tempel versorge ich die Hunde und fahre danach wieder zur South Pattaya Klinik um Ilya und Big Boy abzuholen. Laut Dr. Kwanchai waren beide schwierige Patienten. Selbst ich brauche einige Minuten, damit sie wieder Vertrauen zu mir fassen. Big Boy habe ich nie zuvor so böse blicken sehen. Mit einiger Mühe zerre ich sie aus den Käfigen und verfrachte sie in mitgebrachte Box und Käfig. Beide tragen einen Kragen. Darum hatte ich Dr. Kwanchai gebeten. Ich entlasse Ilya und Big Boy in der Küche, da ich sie die erste Nacht nicht draußen lassen möchte.

Montag, 14. November 2016

Am Vormittag fange ich mit List und Tücke Ilya, der nicht immer einfach ist. Danach schnappe ich mir „Big Boy“ Sascha und fahre mit beiden in die South Pattaya Klinik. Dr. Kwanchai sterilisiert gerade eine Katze und so stecke ich Ilya und Big Boy in zwei leere Käfige. Mit Dr. Kwanchai und Wan Song, die sich mittlerweile recht gut eingearbeitet hat, vereinbare ich alle acht Kätzchen übermorgen in die Klinik zum Sterilisieren zu bringen. Morgen sind aber erst einmal Yuri und Zhenya dran. Ilya und Sasha werde ich dann am Nachmittag abholen können. 

Am Nachmittag fahre ich zu Roshi. Sie hat bei einem der Rüden, die immer am Eingang zu ihrem Village liegen, wohl TVT festgestellt. Wir vereinbaren den Hund am Freitag zur Diagnose zu Dr. Kwanchai zu bringen. 

Ich hatte Klaus gebeten, nach Kenny zu sehen. Klaus ruft mich an und teilt mir mit, dass er Kenny nicht hat finden können. Ich werde am Donnerstag nach ihm sehen und versuchen ihn zu Dr. Kwanchai zu bringen. 

Die Rekonvaleszenten Randy und Samlee machen sich recht gut. Samlee kann ihre Hüfte etwas stärker belasten und Randy hat ein wenig an Gewicht zugelegt. Beide Hunde bekommen von mir Reis und Trockenfutter.

Sonntag, 13. November 2016

Josie kommt mittags und wäscht Kylie. Roshi bittet mich mir einen Rüden in ihrem Village anzuschauen. Sie vermutet TVT bei ihm. Ich werde das morgen tun. 

Toya ist läufig und so war es höchste Zeit sie zu sterilisieren. Da sich die Rüden und insbesondere Ilya, der mit ihr normalerweise auf der kleinen Terrasse liegt, selbst nach der Sterilisation für sie interessieren, nehme ich sie ins Haus.

Samstag, 12. November 2016

Am Nachmittag fahre ich in die South Pattaya Klinik und hole Tommy, Zola und Toya ab. Zu Hause angekommen stelle ich fest, dass sich Tommy das Pflaster abgerissen hat und an seiner Wunde leckt. Ich lege ihm einen Kragen um, von dem er sich jedoch mit Vehemenz befreit. Ich gebe ihm 250 Amoxicilin in der Hoffnung, dass sich die Wunde nicht infiziert. Zola und Toya haben ihre Pflaster nicht angerührt. Trotzdem lege ich ihnen ein Shirt an. 

Die Rüden sind immer die Problemkinder nach einer Sterilisation. Häufig entstehen Infektionen, da sie die Wunde lecken. Ein Shirt kann man ihnen nicht anlegen und des Kragens entledigen sie sich auch mit Vorliebe. 

Yana füttere ich weiterhin mit Reisfutter. Da ich sowieso Reis kochen muss, bekommen nun auch Samlee, Namtarn, Randy, Simba und Anna ebenfalls Reisfutter. Natürlich ziehen alle Hunde das Reisfutter dem Trockenfutter vor, aber für Dutzende Hunde täglich Reis zu kochen habe ich weder Zeit noch Energie. Auch ist die Fütterung mit Reis viel zeitaufwendiger.

Freitag, 11. November 2016

Gegen Mittag bringe ich Tommy, Zola und Toya in die South Pattaya Klinik, um sie sterilisieren zu lassen. Sie müssen nicht länger als notwendig in der Klinik bleiben und so kann ich sie hoffentlich morgen wieder zurückholen. 

Am Nachmittag gehe ich rüber zu Rene und Heidi, um Lulu ihre wöchentliche Dosis Ivermectin zu verabreichen. Die Stelle an ihrer Lefze sieht besser aus; es wachsen Härchen nach. Rene und Heidi wollen dennoch in der übernächsten Woche eine Biopsie vornehmen lassen.

Donnerstag, 10. November 2016

Gai macht den Garten und Nut das Haus. Ich stelle fest, das eine Wasserleitung gebrochen ist und das Wasser offensichtlich die ganze Nacht gelaufen ist. Das ist nicht gut für meine Wasserrechnung. Gai kann einen Klempner organisieren und so wird der Schaden einstweilen behoben. 

Am Nachmittag kaufe ich Trockenfutter, Katzenfutter und Katzenstreu und liefere es bei Wan Song ab. Ich treffe am ehemaligen Schrottplatz auf Khiaow, Luna und Yumi und an der Naklua Road schaue ich auch nach Mom, Bobby und Diana. Mom finde ich nicht, aber Bobby und Diana geht es gut genauso wie den Schrottplatzhunden.

Mittwoch, 9. November 2016

Ich fahre morgens mit Yana in die South Pattaya Klinik. Yana nimmt einfach nicht zu und ihr Kot ist trotz wochenlanger Behandlung immer noch flüssig. Dr. Kwanchai empfiehlt eine Futterumstellung und gibt mir Spezialfutter gegen Darmentzündungen mit. Ich solle es auch mit Yoghurt versuchen. Nach meiner Rückkehr biete ich Yana Reis vermischt mit dem Spezialfutter und Yoghurt an und sie frisst es mit Appetit.

Mittags kommt Rhonda mit Freundin Kylie, um sich für einige Wochen zu verabschieden. Rhonda wird ihre Familie in Tasmania besuchen.

Am Nachmittag fahre ich in die Silverlake Klinik, um Kenny abzuholen. Dr. Kwanchai hat bisher eine Amputation vermieden, da es Kenny‘s Allgemeinzustand nicht erlaubte. Die Entzündung in der Pfote ist zurückgegangen und Kenny solle einige Tage beobachtet werden, ob die Pfote weiterhin entzündungsfrei bleibt. Ich entlasse Kenny an der Werkstatt. Allerdings habe ich den Eindruck, dass ich ihn wohl bald werde wieder abholen müssen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass eine Amputation notwendig ist.

Dienstag, 8. November 2016

Heute Morgen regnet es. Gai ruft mich an, dass sie nicht kommt. Also muss ich Hof und Garten im Regen säubern. Samlee und Tommy, die die Nacht im Haus verbracht haben, lasse ich raus. Randy und Namtarn hatten sich, wie die anderen Hunde auch, trockene Plätzchen gesucht. Ich füttere Simba, Anna, Samlee, Alex, Tommy und Zhenya und verteile Medizin. 

Der Regen hat mittlerweile aufgehört und so tobt die Meute im Garten herum. Samlee sucht sich ein Plätzchen in der Sonne. Ich nehme Randy ins Haus und entferne das Pflaster auf seiner Operationsnaht. Die Naht sieht gut verheilt aus. 

Das Gatter, das den vorderen Bereich vom hinteren trennt, und bisher immer geschlossen war, lasse ich nun schon mal offen, damit die Hunde aus dem hinteren Bereich mehr Auslauf haben. Allerdings nehmen nur Yana, Yota, Nadia und Isi diese Gelegenheit wahr. Die anderen Hunde scheinen sich dort wo sie sind sicherer zu fühlen. Normalerweise gibt es keine Reibereien mit den Gartenhunden nur muss ich heute Nadia und Bunnie trennen, die sich gar nicht mögen.

Am späten Nachmittag gehe ich wieder rüber zu Mike's Haus um zu sehen, wie es Felix geht. Erfreulicherweise scheint der nun an seiner neuen Umgebung Gefallen zu finden. Er läuft nun im Wohnraum herum und als ich das Haus verlasse, folgt er mir in den Garten, den er zuvor gemieden hatte. Die Adoption scheint also zu klappen. Das meint auch Mike, zu dem ich wähend unseres Gesprächs einen guten Kontakt bekomme.

Montag, 7. November 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich nach Baan Amphur, versorge die Vorhallenhunde und die Salahunde. Anschließend mache ich mit den Hunden unseren gewohnten Strandgang. Das Wetter ist sehr unbeständig, aber es bleibt relativ trocken. 

Auf dem Rückweg fahre ich an der NPW Klinik vorbei, um mich über Daes Zustand zu informieren. Dr. Pannapa, Daes behandelnde Veterinärin, lässt mich ein paar Fotos von Dae machen. Sehr freundlich ist er nicht zu mir und deswegen muss die Käfigtür geschlossen bleiben. Dr. Pannapa ist mit dem Heilungsfortschritt der Wunde zufrieden. 

Als ich zurück nach Hause komme, sehe ich den halben Garten überflutet. Es muss so stark wie nie zuvor geschüttet haben, denn sogar unser Kirschbaum ist entwurzelt worden. Die Hunde aber haben das Unwetter gut überstanden. Auch Samlee und Namtarn haben ein trockenes Plätzchen gefunden. 

Am frühen Abend gehe ich rüber zu Mike, der Felix zu sich genommen hat. Mike wohnt nur einen Steinwurf von uns entfernt. Felix ist nicht besonders glücklich und hat sich unter einer Treppe verkrochen. Ich rufe ihn, aber er kommt nicht heraus, sodass ich ihn hervorziehen muss. In meinem Schoß verbirgt er sein Köpfchen in meiner Armbeuge. Wenn er sich in den kommenden Tagen nicht eingewöhnt, werde ich ihn zurücknehmen müssen. 

Das ist das Problem, was ich schon kürzlich mit Patty hatte und zuvor auch mit Lady. Sie sind relativ glücklich mit den anderen Hunden und vermissen ihre gewohnte Umgebung wenn ich sie fort gebe. Zumindest aber mit Fritzi, Lulu und Sammy hat die Adoption gut geklappt.

Sonntag, 6. November 2016

Heidi und Rene kommen mittags um nach Patty zu schauen. Patty ist wieder die alte und begrüßt die beiden freundlich. Mit ihnen hatte sie ja auch kein Problem; die Trennung von den anderen Hunden machte ihr zu schaffen.

Josie kommt ebenfalls und badet Kylie, Yaya und Tommy. Gemeinsam waschen wir Zhenya, der ja immer etwas problematisch ist. Während wir gerade dabei sind, fängt es stark an zu regnen. Ich laufe raus um Samlee ins Trockne zu bringen, kann sie aber weder unter den Büschen noch am Tor finden. Als ich zum Haus zurück laufe, finde ich sie unter einem Sims liegen, wo sie ein trockenes Plätzchen gefunden hat.

Am Nachmittag kommt Mike mit Sohn Edison vorbei. Sie wohnen ganz in der Nähe und möchten einen Welpen adoptieren. Ihr Auge fällt auf Felix. Ich gebe ihnen Felix mit und wir vereinbaren, uns morgen wieder zu treffen, um zu sehen ob seine Eingewöhnung klappt.

Samstag, 5. November 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik, um nach Dae zu sehen. Er wird nun bereits seit fünf Tagen behandelt. Als ich ankomme, wird Dae gerade versorgt. Seine Wunde sieht schlimm aus, aber er ist in guten Händen. Nach Rücksprache mit Evi entscheiden wir Dae für weitere zehn Tage in der Klinik zu lassen. Die Kosten für 15 Tage betragen 9,900 Baht. Zurück an seinen alten Platz kann er bis auf weiteres auf gar keinen Fall. Ob ich Dae nach den 15 Tagen zu mir nehmen kann, müssen wir sehen.  

Randy hat sich von der Operation gut erholt und tritt nun etwas selbstbewusster gegenüber den anderen Hunden auf. Gelegentlich knurrt er sie sogar an, wenn sie ihm zu Nahe kommen. Ich führe das auf seine verminderte Sehfähigkeit zurück. Er kann wohl nicht genau erkennen, ob sie sich ihm gegenüber freundlich oder aggressiv verhalten. Das kann unangenehme Folgen für ihn haben, denn wenn sich einige Hunde auf ihn stürzen, wird er sich kaum wehren können. Passieren kann das jederzeit. Ich musste schon Samlee und Namtarn vor Attacken bewahren. Der Tötungsinstinkt ist bei den Hunden ja noch intakt. Das mussten kürzlich auch zwei größere Schlangen erfahren. Eine konnte ich noch retten, die andere wurde von Nadia getötet.

Freitag, 4. November 2016

Tommy hat die Nacht im Haus verbracht; Samlee und Randy im Vorratsraum. Ich lasse alle drei morgens heraus, denn die Sonne scheint mal wieder. Samlee verkriecht sich zum ersten Mal nicht gleich unter die Büsche, sondern sonnt sich in der Nähe des Tores. Sie kann sich nun recht gut auf drei Beinen fortbewegen, zieht aber das verletzte Bein stark nach.

Am frühen Nachmittag fahre ich mit Roshi erneut zu dem Thaihaus an der sich die Spur des Welpen verloren hat. Nun erhalten wir die Auskunft, dass der Welpe an einen Thai weitergegeben wurde, der sich angeblich gut um den Welpen kümmere. Er sei irgendwo im Isaan ansässig, wo wisse man nicht. Die Nachforschungen sind damit beendet. Roshi ist aber etwas erleichtert, da sie zuvor befürchtete, dass der Welpe gegen Kleingeld verschachert wurde.

Patty ist zurück. Sie war nicht besonders glücklich bei Heidi und Rene, da sie die Gesellschaft der anderen Hunde vermisste. Heidi und Rene mussten sie zurückgeben, da sie sich gegenüber Besuchern aggressiv verhielt. Nach einer halben Stunde hat Patty wieder ihren Platz in der Meute eingenommen und ist wieder glücklich.

Donnerstag, 3. November 2016

Mittags fahre ich nach Baan Amphur, kaufe Reis und Trockenfutter und liefere den Reis bei Ba Bät ab. Dann versorge ich die Hunde mit Trockenfutter und Wasser und gehe mit ihnen anschließend an den Strand.

Auf der Rückfahrt sehe ich Lucky, der jemand ein Halsband verpasst hat, und die gut und gesund aussieht. Sie freut sich sehr mich zu sehen und springt permanent an mir hoch. Schön zu sehen, dass es ihr gut geht.

Am Mabprachan 7/11 schaue ich nach Suzy, die tags zuvor verzeckt vorgefunden hatte. Ich gebe ihr Bravecto, um sie von ihrem Leiden zu befreien.

Am frühen Abend hole ich Randy aus der South Pattaya Klinik. Er ist operiert worden und macht einen guten Eindruck. Zu Hause angekommen, ist er froh wieder zurück zu sein. Er scheint das Haus bereits als sein neues Zuhause angenommen zu haben.

Mittwoch, 2. November 2016

Ich kaufe Trockenfutter und Reis und liefere die Säcke bei Prajuab ab. Von Khaofangs vier Welpen sehe ich nur den schwarzen, der wohl Räude entwickelt. Ich gebe ihm 8 mg Ivermectin. Den angefahren Welpen kann ich nicht entdecken. Prajuab erklärt mir aber, dass noch alle vier Welpen vorhanden sind. 

Am Abend fahre ich mit Samlee und Randy in die South Pattaya Klinik. Randy muss nachoperiert werden und Samlee will ich Dr. Kwanchai vorstellen. Randy bleibt in der Klinik und für Samlee gibt mir Dr. Kwanchai wieder schmerzstillende Tabletten mit. Samlees Gesundung wird noch Wochen in Anspruch nehmen.

Dienstag, 1. November 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich mit Roshi um einen adoptierten Welpen wiederzufinden. Wir finden schließlich die Familie, die den Hund adoptiert hat. Die hat den Welpen aber unverständlicherweise an einen Müllsammler weitergegeben. Roshi ist darüber nicht sehr erfreut, denn sie hat den Welpen aus schwierigen Verhältnissen gerettet und mit der Absicht aufgezogen, um ihm ein sicheres Leben in einer liebevollen Umgebung zu ermöglichen.

Montag, 31. Oktober 2016

Evi ruft mich morgens an und teilt mir mit, dass ihre Haushaltshilfe einen angefahrenen Hund bei sich zu Hause hat. Ich fahre zu Evi und ihre Haushaltshilfe führt uns zu einer Ansammlung von Wellblechbuden, in der sie und einige andere wohnen. 

Der Hund hat eine großflächige Wunde an seinem linken Hinterlauf. Er scheint unter ein Auto gekommen sein, dass ihn mitgeschleift hat. Fell und Haut sind auf einer Fläche von ca. 40 x 20 cm vollkommen abgetrennt worden und das rohe Fleisch ist sichtbar. 

Ein freundlicher junger Mann hilft mir den Hund in die Box zu bekommen und ich bitte ihn Dae mit mir in die Nernplubwan Klinik zu bringen. Wie zu erwarten erklärt uns die Veterinärin dort, dass die Heilung monatelang in Anspruch nehmen könne. Nach Rücksprache mit Evi entscheiden wir Dae für eine Woche in der Klinik zu lassen. Die Kosten dafür betragen 5,700 Baht. 

Am Nachmittag kommt Josie und badet Kylie. Gemeinsam waschen wir Randy, Tommy, Yaya und Zhenya. Kurz nachdem Josie gegangen ist, fängt es wieder stark an zu regnen. Ich nehme Tommy ins Haus und Samlee und Randy in den Vorratsraum.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Es regnet nur seit mehreren Tagen mehrmals täglich heftig und auch nachts. Wenn ich raus muss, sperre ich Samlee, Randy und Tommy ins Haus. Die anderen Hunde suchen sich ein trockenes Plätzchen, auch Candy, die sich an oder auf der kleinen Terrasse aufhält. Namtarn liegt meistens auch dort in der Nähe und kann sich ebenfalls einen regengeschützten Unterschlupf suchen. Gai kommt und kann in einer Regenpause den Garten machen. 

Wenn es richtig schüttet, stehen Gras und Sandfächen unter Wasser. Das Wasser läuft jedoch recht schnell wieder ab. Die Hunde lieben es durch die Pfützen zu jagen und sehen dann dementsprechend aus. 

Samlee kann mittlerweile recht gut auf drei Beinen laufen. Die ihr verordneten Medikamente sich aufgebraucht. Ich möchte sie sehr bald Dr. Kwanchai vorstellen, um von ihm zu hören wie er den Heilungsprozess beurteilt. Möglicherweise muss Samlee erneut geröntgt werden. 

Da Snowy immer noch an ihrer Schweifwunde knabbert, lege ich ihr einen Kragen um. Tommy und Randy bekommen auf Anweisung von Dr. Kwanchai Cephalexin gegen die Hautprobleme. Morgens bekommen Kylie, Yaya, Namtarn, Lucy,Yana, Anna, Felix, Toya und Simba nach wie vor Doxycycline und abends bekommen Yana, Anna, Felix, Toya, Simba und Lucy das Eisen/Vitaminpräparat. Diese Therapie gegen Blutparasiten muss einen Monat angewendet werden. Abends bekommen Yaya und nun auch Zhenya Itraconazole.

Samstag, 29. Oktober 2016

Randy, Tommy und Samlee haben die Nacht trocken und sicher im Vorratsraum verbracht. Da morgens die Sonne scheint, lasse ich die Hunde raus und mache mich an die Gartensäuberung. Samlee verschwindet schnell wieder unter den Büschen und Tommy legt sich ans Tor. Er hat Zugang zu mir gefunden aber trauert offensichtlich noch seinem Besitzer nach. Wenn ich das Tor öffnen würde, wäre er schnell verschwunden. Randy läuft im Garten herum und ist sichtlich lebhafter als an seinem Platz an der Werkstatt. Ich werde ihn bei mir behalten, damit er Gelegenheit hat sich so gut als möglich zu erholen. 

Zhenya bereite mir große Sorge. Seit Fell ist in schlechtem Zustand und verschlechtert sich zusehend. Ich verabreiche ihm Ivermectin flüssig und Itraconazole. Er tut mir so leid weil er vermutlich der letzte des Wurfes war und damit auch der kleinste. Durch seine Fellprobleme wird er häufig zur Zielscheibe der gesunden Hunde. 

Ninas Augenverletzung heilt nur sehr langsam, wenn überhaupt. Ich reinige ihr Auge mehrmals täglich. Snowy hat eine Verletzung am Schweif, die nicht heilen will, da sie an ihr leckt. Ich gebe ihr Prednisilone und schmiere die Wunde mit Betaisodona ein.

Freitag, 28. Oktober 2016

Gai kommt und macht den Garten und ich wasche Randy. Das Waschwasser ist total schwarz, so schmutzig ist er. Eine Menge Zecken sehen sich gezwungen seinen geschundenen Körper zu verlassen. Wahrscheinlich ist Randy noch nie entzeckt worden und sein Fell hat noch niemals Wasser gesehen. Nach der zweiten Waschung erkenne ich, dass Randys Fell eine hellbraune Färbung aufweist. Zuvor sah er braun-schwarz aus. Randy lässt Waschung und das Frottieren brav über sich ergehen. Ich lasse ihn im Vorratsraum, wo er sich in eine Ecke verdrückt, wo ich ihn füttere, tränke und seine offenen Wunden einpudere. Anschließend wasche ich Tommy erneut und versorge ihn. 

Danach ist die morgendliche Medikamentenvergabe dran. Rhonda ist mittlerweile eingetroffen und checkt die Hundeschar. 

Am frühen Nachmittag liefere ich Wan Song Hunde- und Katzenfutter. Wan Songs Zimmer ist zugesperrt und so nehme ich an, dass sie weiterhin in der South Pattaya Klinik arbeitet. 

Anschließend gehe ich rüber zu Heidi und Rene. Auf dem Weg dorthin treffe ich Laura, der es anscheinend gut geht. Ich verabreiche Lulu Ivermectin flüssig oral. Die Stelle an ihrer rechten Lefze hat sich vergrößert. Ich glaube auch nicht, dass es sich um Räude handelt und schlage Rene und Heidi vor, eine Biopsie vornehmen zu lassen. Womöglich leidet Lulu an einem Tumor, der so schnell wie möglich behandelt werden muss. 

Zurück im Haus füttere ich die Hunde und verteile die abendlichen Medikamente. Für die Nacht sperre ich Tommy und Samlee zu Randy in den Vorratsraum, da wieder mit starkem Regen zu rechnen ist.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Meine erste Aktion nach der Säuberung von Hof und Garten ist die Waschung von Tommy. Tommy hat die Nacht im Vorratsraum gut verbracht und lässt sich nach anfänglichem Sträuben problemlos waschen. Ich sehe nun, dass er erhebliche Hautprobleme unter seinen dichten Fell hat und flohverseucht ist. Tägliche Waschungen werden ihm hoffentlich helfen. 

Nach der Waschung trage ich ihn in den hinteren Bereich. Samlee hat die Regennacht ebenfalls gut überstanden. Ich trage sie hinaus in den Garten, wo sie recht schnell wieder unter den Büschen verschwindet. Da Tommy sich im hinteren Bereich nicht wohlfühlt, lasse ich ihn in den Garten, wo er sich am Tor niederlässt.

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Highway 36, um Randy abzuholen und vielleicht auch einen Hund mit einer verkrüppelten Vorderpfote, die stark entzündet ist. Die Frau, die mir anfangs mit Randy geholfen hat, ist zur Stelle und gemeinsam schaffen wir es Kenny, so nenne ich den Hund, in den Käfig zu bekommen. Randy allerdings läuft geschwind davon, aber ich folge ihm und erwische ihn neben dem Highway. Er lässt sich willig eine Maulschlaufe umbinden und ich kann ihn zum Auto tragen und in eine Box stecken. 

Da ich beide Hunde von Dr. Kwanchai begutachten lassen möchte, fahre ich mit ihnen zur Silverlake Klinik. Dr. Kwanchai entscheidet bei Randy auf eine weitere Chemo zu verzichten und bittet mich ihn am kommenden Donnerstag wieder zu ihm zu bringen. Dr. Kwanchai möchte Randys Tumor nachoperieren. Kennys Pfote kann nicht gerettet werden. Sein Vorderlauf muss amputiert werden. Kenny bleibt in der Klinik und ich entscheide Randy für die kommende Woche zu mir zu nehmen, damit er in einer sauberen Umgebung liegen kann. 

Auf dem Weg zurück nach Mabprachan halte ich in Tungklom und gebe Gatie 24 mg Ivermectin. Gaties Fellzustand ist nun recht befriedigend und er fühlt offensichtlich wieder wohl in seiner Haut. Anika und Cleo geht es ebenfalls gut. 

Zurück im Haus finde ich Tommy am Tor liegen und Samlee wieder unter den Büschen. Tommy vermisst offensichtlich seine gewohnte Umgebung und ist traurig. Ich hoffe, auch ihn schließlich integrieren zu können.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich nach Baan Amphur, kaufe 80 kg Trockenfutter und fahre zum Tempel. An der Außenmauer sehe ich seit langer Zeit wieder mal Bonnie und Tessa. Sie befinden sich in gutem Zustand und haben offensichtlich Freundschaft mit einem großrahmigen Rüden geschlossen, der von Anwohner gehalten wird. Die Vorhallenhunde und die Salahunde sind vollzählig und ich erkenne keine Probleme an ihnen. 

Nachdem ich die Hunde versorgt habe, finde ich in einer der Toiletten an der Vorhalle erneut einen Haushund. Leute teilen mir mit, dass er von Hinterbliebenen eines Farangs nach der Zeremonie zurückgelassen wurde. Genau wie Sammy, Fritzi und Lulu kann ich den Hund nicht seinem Schicksal überlassen und nehme ihn ins Auto. 

Unterwegs zur South Pattaya Klinik fängt es sintflutartig an zu schütten. In der Klinik wird dem Hund, ich nenne ihn Tommy, Blut abgenommen. Dann machen wir uns auf den Weg nach Hause. Allerdings ist die Sukhumvit wieder einmal total abgesoffen und so müssen wir uns in strömenden Regen auf Umwegen nach Mabprachan durchschlagen. 

Zu Hause angekommen gibt es weder Strom noch Wasser, sodass ich Tommy nicht waschen kann. Ich sperre ihn in den Vorratsraum und hole Samlee aus der Küche, damit er Gesellschaft hat. Danach geht für mehrere Stunden nichts mehr.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Josie kommt mittags, badet und behandelt Kylie. Ich gehe währenddessen zu Rene und Heidi um ihnen Doxycycline für weitere zwei Tage zu geben, dazu noch Lulus und Pattys Impfbücher und Lulus erstes Bluttestresultat. Doxycycline nur für zwei Tage, da ich gestern keines kaufen konnte und selbst keines mehr habe. Rene und Heidi teilen mir mit, dass Patty sich die vergangenen Tage nicht gut gefühlt habe und sogar zu einem Besucher aggressiv verhalten habe. Das hatte Patty bei mir nie getan. Heidi meint, dass Patty traurig sei und immer die Ohren spitze, wenn sie die Hunde im Haus Mabprachan höre. Luftlinie sind die beiden Häuser ja nur zweihundert Meter voneinander entfernt. Vielleicht vermisst sie das zuweilen chaotische Treiben. Ich werde am Donnerstag wieder zu Rene und Heidi gehen und schauen, ob es Patty besser geht. Lulu fühlt sich nach wie vor sehr wohl in ihrem neuen Zuhause. 

Am Nachmittag kommt Khun Tog und trimmt das Gras, das schon wieder wie verrückt gewachsen ist. Kurz danach kommt Evi und holt Sammy zu sich. Sammy hat Lulu vermisst und fühlte sich ein wenig verloren unter den wilden Straßenhunden. Für ihn ist es sicher gut in ein ruhigeres Ambiente umzusiedeln. 

Am frühen Abend fahre ich in die South Pattaya Klinik, um mir Doxycycline zu holen, das Dr. Kwanchai für mich besorgt hat. Auf dem Rückweg schaue ich nach Prajuabs Unfallwelpen. Er hält sich bei seiner Mutter und seinen drei Geschwistern auf. Sein Zustand ist unverändert.

Montag, 24. Oktober 2016

Heute Morgen nehme ich Samlee das erste Mal mit nach draußen. Ich lege sie zu Candy und Namtarn, die sich beide weiterhin von den anderen Hunden fernhalten. Natürlich wird Samlee von einigen der Hofhunde beschnuppert, aber sie sind alle ganz vorsichtig mit ihr und keiner von ihnen bellt Samlee an. Nach einigen Minuten lasse ich die Hunde allein und widme mich der Gartenarbeit. Zunächst bleibt Samlee an der Stelle, an die ich sie hingelegt habe liegen. Dann aber richtet sie sich auf und läuft auf drei Beinen in den Grasbereich und lässt sich unter einem Baum im Schatten nieder. Es tut ihr offensichtlich gut wieder draußen zu sein und dem Treiben der anderen Hunde zuzusehen. Solange das Wetter gut ist, werde ich sie nun auch draußen lassen.

Am Nachmittag kommt Kanita uns besuchen. Sie kümmert sich um Straßenhunde und möchte sich ansehen, was ich so mache. Nachdem sich Kanita umgeschaut hat, fahren wir zu Joe und Som. Kanita meint, sie könne möglicherweise ein geeignetes Stück Land für die Foundation finden. 

Am frühen Abend fahre ich in die South Pattaya Klinik und hole den Unfallwelpen ab. Prajuab nimmt ihn in Empfang und wir entscheiden ihn wieder zu Mutter und Geschwistern zu geben. Es ist zu hoffen, dass er sich nach einiger Zeit wieder völlig erholt.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Als ich morgens in die Küche gehe, sehe ich dass Samlee sich durch den ganzen Raum bewegt hat. Sie hat offensichtlich das Liegen satt, kann sich aber nur auf den Vorderläufen fortbewegen. Ich hebe sie vorsichtig an und stelle sie auf die Beine. Sie stellt den gesunden linken Hinterlauf auf und steht auf drei Beinen, was ihr eine Erleichterung ist. Es scheint auch so, dass ihre gebrochene Hüfte nicht mehr so schmerzempfindlich ist. Samlee schaut mich dankbar an und ich bin auch so froh, dass es ihr besser geht. 

Dr. Kwanchai ruft mich an und teilt mir mit, dass ich den angefahrenen Welpen aus der Klinik nehmen könne. Ich unterrichte Prajuab davon, dass ich ihn morgen zu ihm bringen werde, und dass er sich speziell um ihn kümmern solle, bis er sich wieder allein zurechtfindet.

Samstag, 22. Oktober 2016

Rene ruft mich an und teilt mir mit, dass Lulu wohl was in den falschen Hals bekommen hat und krächzt. Ich rate Rene mit Lulu in eine Klinik zu fahren und empfehle das North Pattaya Animal Hospital. Dort kann Lulu untersucht werden und es kann auch gleich ein Bluttest gemacht werden. Das habe ich Rene und Heidi auch für Patty empfohlen. 

Aus der Klinik ruft mich Dr. Dao an und ich teile ihr mit, was ich über Lulu weiß. Lulu habe eine kleine Wunde in der Kehle, die aber nicht behandlungsbedürftig sei. 

Am Nachmittag bittet mich Rene mir beim Transport von Patty in die Klinik zu helfen. Er möchte auch bei ihr einen Bluttest vornehmen lassen. Lulus Blutwerte sind gut, Patty allerdings muss mit Doxycycline behandelt werden. Ihr Zustand ist jedoch nicht besorgniserregend. 

Nachdem ich zurück bin, kommt Klaus um nach Samlee zu sehen. Samlee kann immer noch nicht aufstehen, aber ansonsten scheint es ihr zufriedenstellend gut zu gehen. Die Heilung kann ja Wochen in Anspruch nehmen und so ich muss genauso geduldig sein wie sie es ist.

Freitag, 21. Oktober 2016

Mittags fahre ich zum Highway und hole Randy ab und bringe ihn in die South Pattaya Klinik. Dort erhält er die vierte Chemotherapiebehandlung. Randys Zustand ist immer noch nicht befriedend. Er ist schon ziemlich alt, hat kaum noch Zähne im Maul. Je älter ein Hund ist, desto schwieriger ist eine völlige Herstellung der Gesundheit. Eine weitere Behandlung wird kommende Woche durchgeführt und dann muss entschieden werden, was weiter gemacht werden kann. 

Der angefahrene Welpe muss noch einige Tage in der Klinik bleiben. Ich befürchte, dass er einen bleibenden Hirnschaden zurückbehalten wird. Prajuab wird sich um ihn kümmern müssen. Die TVT Hündin ist auch noch in der Klinik und muss dort auch bleiben bis die Chemotherapiebehandlungen abgeschlossen sind, da sie nur schwer wieder eingefangen werden kann. 

Samlee liegt immer noch in der Küche und kann nicht aufstehen. Sie wird weiterhin mit einem schmerzstillenden Mittel und einem Mittel gegen Nervenentzündung behandelt. Yaya und Kylie bekommen Doxycycline, Yaya dazu noch Itraconazole, da bei ihm eine Pilzinfektion festgestellt wurde. Candy hat sich recht gut eingelebt. Die ersten Tage hat sie im hinteren Bereich verbracht und ist nun in den vorderen Bereich umgesiedelt. Lucy und Anna sprechen gut auf die kombinierte Doxycyline/Vitamin Behandlung an und verhalten sich nun wieder völlig normal. Namtarn zieht vor allein zu bleiben. Sie ist mobil und wird auch von den anderen Hunden in Ruhe gelassen.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Rene und Heidi kommen um zehn Uhr vorbei und wir fahren zum Snoop Dog Food Shop. Rene und Heidi holen sich dort 35 kg Trockenfutter und spendieren mir weitere 155 kg. Danach bringe ich zusammen mit Rhonda Patty und Lulu in ihr neues Zuhause. Die Hunde erkunden neugierig die fremde Umgebung und wir alle haben den Eindruck, dass die erste Begegnung sehr positiv verläuft. Rhonda und ich bleiben etwa eine Stunde und verabschieden uns dann. Lulu und Patty bleiben brav bei Rene und Heidi.

Hanna kommt vorbei und bringt Sammy zurück. Sie sagt, sie habe nicht genügend Zeit sich um ihn ausreichend zu kümmern. So wird Sammy dann von Evi genommen werden.

Kurze Zeit später bekommen wir Besuch von Renate und Jürgen, die auf Urlaub in Pattaya sind und mich über meinen Blog gefunden haben. Sie bringen mir Arzneimittel und eine kleine Barspende mit. Nach zwei Stunden fahre ich die beiden zurück nach Pattaya und füttere die Hunde. 

Danach gehe ich erneut rüber zu Rene und Heidi, um zu sehen wie sich Lulu und Patty machen. Heidi teilt mir mit, dass Patty nur ein wenig gewimmert habe, dass aber Lulu das Haus schon in Besitz genommen habe. 

Da es mittlerweile schon zu spät geworden ist um Randy zur wöchentlichen Chemo in die Klinik zu bringen, verschiebe ich den Termin auf morgen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Dr. Kwanchai schickt mir ein kleines Video auf dem zu erkennen ist, dass es dem Welpen wohl besser geht. Ich hatte schon ein Schädel-Hirn-Trauma vermutet. Hoffentlich lag ich da falsch. Samlee kann immer noch nicht aufstehen. Ich bin nun sicher, dass sie etwas hat, was auf dem Röntgenbild nicht auszumachen ist. 

Rene und Heidi haben sich entschlossen auf mein Angebot einzugehen und es mit Lulu und Patty zu versuchen. Ich werde die Hunde morgen Vormittag zu ihnen bringen und dann werden wir sehen, ob alle vier gut miteinander auskommen. Hanna teilt mir mit, dass sie Sammy morgen zurückbringen wird. Er wird dann am Wochenende von Evi aufgenommen werden. 

Am Abend fahre ich zum ehemaligen Pattaya Bazaar, um Candy abzuholen. Wan hatte mich darüber informiert, dass sich von den Pattaya Bazaar Hunden noch Cassie, Cora und Candy auf dem Bauplatz aufhalten. Die Hunde sind dort hochgradig gefährdet und deswegen habe ich mich entschlossen Candy, die die einzige ist die Wan einfangen kann, aufzunehmen. Candy war schon einmal im Haus Mabprachan, als sie einen Unfall hatte. Ich hoffe sie kann sich wieder einleben. Zur Eingewöhnung lege ich sie erst einmal in den hinteren Bereich.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Prajuab ruft mich morgens früh an. Er hat einen von Khaofangs Welpen angefahren oder krank im Gras liegen. Ich fahre sofort hin und informiere Dr. Kwanchai, dass ich mit dem Welpen kommen werde. Dr. Kwanchai nimmt den Welpen in Empfang und ich schaue nach Samlee und Maisha. Samlee kann sich immer noch nicht erheben und Maisha liegt hat noch nicht mal Kraft ihren Kopf zu heben, aber sie schaut mich an als ich zu ihr spreche.  
 
Wan ist nicht in der Klinik erschienen. Ich frage sie warum und sie teilt mir mit, dass ihr die Arbeitszeit zu lang sei. 
 
Mit Samlee fahre ich nach Hause, da ich sie nicht auf die Straße entlassen kann. Ich nehme sie in die Küche und lasse sie ruhen. Gai ist mittlerweile gekommen und macht Hof und Garten. 
 
Um zehn kommt Rhonda. Sie findet am Tor eine tote Kröte und meint, dass Maisha die getötet haben könnte und dabei vergiftet wurde. Dr. Kwanchai ruft mich an und teilt mir mit, dass Maisha gestorben sei. Ich informiere Dr. Kwanchai von Rhondas Annahme und er meint, dass es die mögliche Vergiftungsursache sein könne. 
 
Rene und Heidi kommen nochmal, um sich Lulu und Patty wiederum anzusehen. Ich biete ihnen an die beiden Hunde probeweise zu sich zu nehmen. 
 
Um zwölf kommt Josie. Sie möchte Kylie der Dermatologin vorstellen. Ich nehme Yaya und Nacho zur Untersuchung mit. Alle drei Hunde sind räudefrei. Die Veterinärin nimmt an, dass eine Autoimmunkrankheit bei Yaya und Nacho vorliegt und schlägt vor die Hunde einen Monat lang mit Doxycycline zu behandeln und danach mit Prednisilone. Kylie soll ebenfalls mit Doxycycline, dazu noch mit Otomax und Malaseb behandelt werden. 
 
Nachdem ich die Hunde zurückgebracht habe, fahre ich nach BaanAmphur, liefere 30 kg Reis bei Ba Bät ab, versorge Tempel- und Beachhunde und mache mit einigen Hunden unseren gewohnten Strandgang. Auch BaBät berichtet mir, dass sich Lucky am Condominuim heimisch gemacht hat.

Montag, 17. Oktober 2016

Dr. Kwanchai informiert mich darüber, dass Wan schon morgen anfangen könne, da die beiden jungen Leute, die sich gestern vorgestellt hatten, heute nicht zur Arbeit erschienen sind. 

Gerade als ich mittags zur South Pattaya Klinik fahren will, um Samlee abzuholen, höre ich von der großen Terrasse ein ungewohntes Wimmern. Ich schaue nach und sehe Maisha in einer Ecke liegen. Sie speichelt stark und hebt kaum ihren Kopf als ich sie anspreche. Ich hebe sie auf und sie fühlt sich an wie ein gerade gestorbener Hund. Rasch fahre ich mit ihr in die Klinik. Dr. Kwanchai ist nicht da aber sein Vet, die Maisha an den Tropf hängt. Ich kann nichts weiter tun und da ich feststelle, dass Samlee immer noch nicht aufstehen kann, lasse ich sie weiterhin in der Klinik. 

Die Resultate der Bluttests von Yana, Anna und Felix liegen vor. Alle drei haben Blutparasiten, aber die Entzündung in Yanas Körper ist eingedämmt. Behandelt werden sollen sie mit Doxycycline und dem Eisen/Vitaminpräparat. 

Zurück im Haus kommen Rene und Heidi vorbei. Sie wohnen nun bereits ein halbes Jahr in ihrem Haus und überlegen sich einen oder zwei Hunde zu sich zu nehmen. Es könnten Lulu und Patty sein.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Josie kommt am späten Vormittag und wir baden Jira, Jaha, Nacho, Chuki und Mom. Saek ruft mich an und erklärt mir, dass er eine TVT Hündin vom ehemaligen Pattaya Bazaar eingefangen habe und in die South Pattaya Klinik gebracht habe. 

Am frühen fahre ich in die Klinik und frage Dr. Kwanchai nach der Hündin. Er zeigt sie mir aber ich kenne sie nicht. Saek informierte Dr. Kwanchai davon, dass ich ihn gebeten hatte die Hündin einzufangen. Ich frage Wan ob sie Saek gebeten hat eine TVT Hündin zur South Pattaya Klinik zu bringen, aber auch sie weiß nichts von Saeks Aktion. Natürlich wird die Hündin behandelt, aber das tut meinem Budgetplan gar nicht gut. 

Obwohl Dr. Kwanchai mir versichert, dass Samlee nur deswegen nicht aufstehen könne, weil sie Schmerzen hat, lasse ich sie für einen weiteren Tag in der Klinik.

Samstag, 15. Oktober 2016

Hanna fragt mich, ob sie Sammy für ein paar Tage nehmen könne um auszuprobieren, ob ihre Familie ihn aufnehmen möchte. Natürlich sage ich zu. Hanna wird ihn morgen Vormittag dann abholen. Ich hoffe, Sammy ist nicht allzu verwirrt ob der vielen neuen Umstände. 

Wan Song geht das Katzenfutter aus und auch das Katzenstreu. Ich liefere es ihr auf dem Wege in die Klinik am frühen Abend. Die drei weiblichen Kätzchen sind nun in zwei Tagen 20 Wochen alt und können somit sterilisiert werden. 

Mit Yana, Anna und Felix an Bord fahre ich danach in die Klinik. Eigentlich will ich Anna und Felix impfen lassen, da aber Anna wohl krank ist, empfiehlt Dr. Kwanchai ihr nur Blut abzunehmen und bei Felix mit der Impfung ebenfalls zu warten bis das Resultat seines Bluttests vorliegt. So wird Yana, Anna und Felix nur Blut abgenommen. Die Resultate werden zeigen, ob sich Yanas Zustand gebessert hat und ob die drei Hunde weiter bzw. wieder behandlungsbedürftig sind. 

Samlees Zustand ist befriedigend. Ich könne sie morgen wieder an ihren Platz zurückbringen.

Freitag, 14. Oktober 2016

Evi kommt am frühen Nachmittag und bringt Sammy zurück. Sammy bleibt nun definitiv hier, entweder bei Hanna, Evis Freundin, oder wenn Hanna ihre Familie nicht überzeugen kann Sammy aufzunehmen, dann wird Evi ihn nehmen. Evi teilt mir überdies mit, dass Nicky versuchen würde auch Lulu hier zu vermitteln. Nicky hat schon etliche Hunde und Katzen vermittelt und ist ganz zuversichtlich das auch mit Lulu hinzubekommen. 

Ich kaufe Trockenfutter und liefere 15 kg bei Em ab. Klaus ruft mich an, dass Samlee angefahren wurde und nicht mehr laufen könne. Ich fahre aus der Stadt sofort zu ihr und sehe sie in einer Ecke liegen. Die netten Anwohner erklären mir, dass ein Motorradfahrer sie erwischt hat. Khun Deng, die sehr vertraut mit Samlee ist, hebt sie auf meine Bitte hin auf die Beine, aber Samlee klappt sofort wieder zusammen und ich befürchte schon, dass sie sich die Hüfte gebrochen hat. 

Da ich keine Box dabei habe, kann ich Samlee nicht sofort in die Klinik bringen. Ich fahre schnell nach Hause, füttere die Hunde, lade Lulu und Sammy ein und fahre zurück zu Samlee. Mit Hilfe von Khun Deng schaffen wir es Samlee in eine Box zu bekommen und ich fahre mit den Hunden in die South Pattaya Klinik. Lulu und Samlee werden geimpft und Samlee wird von Dr. Kwanchai in Empfang genommen. 

Später am Abend teilt mir Dr. Kwanchai mit, dass Samlee nur Prellungen davongetragen habe und in zwei Tagen wieder entlassen werden könne. Mir fällt ein Stein vom Herzen.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Während Nut das Haus putzt fahre ich zum Highway 36 um Randy abzuholen. Die Werkstatt liegt verlassen da, vermutlich wegen Mittagspause, Randy aber finde ich. Randy ist zutraulicher, aber vorsichtshalber lege ich ihm eine Maulschlaufe um, man weiß ja nie wie nicht so vertraute Hunde reagieren können, wenn man sie aufnimmt. Randy ist aber ganz lieb und lässt sich in die Box schieben. 

Wir fahren zum Tempel wo ich am Sala Rocky sehe, der auch keine Schwierigkeiten macht. Alle Hunde sind vollzählig. Neung, Song und Sahm haben eine eigene Gruppe gebildet und liegen zwischen der Vorhalle und dem Sala. Im Grunde kommen alle Hunde ganz gut miteinander aus. Tai ist bei den Hunden am Sala. Sie hat nun guten Kontakt zu den zwei Welpen der Mutter die sich immer hinter den Sandhaufen am Sala versteckt. Einer der Welpen hatte eine Augenentzündung, die Tai behandelt hat und die nun fast verschwunden ist. Bei Betty allerdings sehe ich eine Schwellung an ihrer Flanke. Tai verspricht sich darum zu kümmern. Ich frage Tai ob sie Lucky gesehen habe und Tai erklärt, dass Lucky sich wohl in einen Condominium Komplex eingerichtet hat. Ich schaue nach ihr, kann sie jedoch nicht ausmachen. 

Mit Randy und Rocky fahre ich in die Silverlake Klinik wo beide Hunde ihre Chemotherapiebehandlung erhalten. Rocky wird von Dr. Kwanchai für geheilt erklärt. Randy ist ein schwieriger Fall und muss wohl noch zweimal behandelt werden. Das kann dann aber in der South Pattaya Klinik geschehen.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Namtarn hat während der gestrigen Regennacht ein trockenes Plätzchen unter einem Vorbau an der Vorderfront gefunden. Am Morgen ist sie dann wieder an ihren alten Platz am Geisterhäuschen zurückgekehrt. Große Sorgen hatte ich mir um sie nicht gemacht. Sie ist ja ein erfahrener Straßenhund und kommt wahrscheinlich überall zurecht. Während ich die Hunde füttere, bleibt sie dort liegen und ich bringe ihr das Futter dann extra. Im Laufe des Tages macht Namtarn schon mal kleinere Ausflüge. Natürlich ist sie behindert, aber sie kann sich doch recht gut bewegen. Meistens aber meistens liegt sie in der Kuhle, die sie sich gebuddelt hat. 

Ich mache mir ein wenig Sorgen um Anna. Sie ist die kleinste und wird zuweilen von den großen Hunden aus dem Garten auf die kleine Terrasse, auf der sie meistens liegt, vertrieben. Sie ist mir auch ein wenig zu ruhig. Deswegen werde ich einen Bluttest von ihr machen lassen. 

Felix ist nun viel größer als Anna und scheint seinen Weg zu machen. Er hat Freundschaft mit Lulu geschlossen. Lulu hat die Trennung von Sammy scheinbar recht gut verkraftet. Sie ist liebenswert und positiv wie immer. In gut einer Woche geht ja ihr Flug in die USA. Sie wird mir fehlen aber Abschied nehmen gehört auch zu meinem Job.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Rhonda kommt für vier Stunden und beschäftigt sich mit den Hunden. Das Zeckenproblem ist dank Bravecto erstmal erledigt und so hat sie viel Zeit sich den Hunden zu widmen. Ich stelle ihr Namtarn vor, aber Namtarn scheint wohl momentan nur Zugang zu mir gefunden zu haben. Sie knurrt Rhonda genauso an wie alle Hunde die sich ihr nähern. Namtarn scheint eine Einzelgängerin zu sein. 

Am frühen Abend hole ich Roshi ab und wir fahren mit Fritzi in die South Pattaya Klinik. Fritzi soll nachuntersucht werden. Dr. Kwanchai erklärt ihn für geheilt. Der angefahrene Rüde von der Werkstatt den Roshi betreut, hat glücklicherweise außer ein paar Prellungen keine schwerwiegende Verletzung davongetragen. Er ist wie auch die beiden jungen Hündinnen sterilisiert worden und wir können alle drei Hunde aus der Klinik nehmen. 

Mit vier Hunden an Bord fahren wir zurück und liefern die drei Werkstatthunde ab. Erstaunlicherweise bedanken sich die beiden Junghunde bei mir, dass sie wieder an ihrem gewohnten Platz sind, indem sie an mir hochspringen und mir die Hände lecken, obwohl sie mich ja gar nicht kennen. Anschließend bringe ich Roshi und Fritzi nach Hause. Fritzi hat sich nun vollkommen bei Roshi eingelebt, sich aber seine Zuneigung zu mir erhalten.

Montag, 10. Oktober 2016

Evi kommt mittags und bringt uns Hühnerfleisch. Evi denkt daran Sammy zu adoptieren, will aber erstmal ausprobieren ob ihre Hunde damit einverstanden sind. Sie nimmt Sammy für ein paar Tage zu sich und wird sich dann entscheiden. Sollte es nicht klappen, geht Sammy zusammen mit Lulu am 22. diesen Monats nach LA. 

Namtarn möchte offensichtlich das Revier wechseln. Sie liegt tagsüber oft am Tor und deswegen lasse ich sie vor der Fütterung mal versuchsweise heraus. Am Abend sucht Namtarn sich einen Platz unter den Bäumen im Sandbereich. Sollte es in der Nacht regnen, werde ich schauen, ob sie ein trockenes Plätzchen findet.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Gai kommt heute zu ersten Mal auch am Sonntag. Am späten Vormittag kommt auch Josie. Sie wäscht wie immer zuerst Kylie und dann auch Jaha, Jira, Chuki und Yaya. Ich versuche auch Lucy unter die Dusche zu bekommen, sie ist aber nicht dazu zu bewegen. Die Hunde werden ab sofort nun nur noch mit Kräutershampoo gewaschen. Auch Ecotex hat versagt. Im Gegenteil, die Hautprobleme wurden schlimmer. Die Hautspezialistin aus Bangkok ist nun meine letzte Hoffnung.

Samstag, 8. Oktober 2016

Am Vormittag bade ich Nacho und Toby und fahre am frühen Nachmittag mit Toby und Silver zuerst zur Thepprasit, wo ich Silver auslade und dann zum Tempel, wo ich Toby herauslasse. Silver und Toby waren ja etliche Wochen bei uns und müssen sich erstmal wieder zurechtfinden. Ich hatte gedacht, dass Toby sich sofort wieder an Rocky halten würde, aber das ist nicht der Fall. 

Während Rocky sich zu den Booten am Strand zurückzieht, bleibt Toby am Sala. Mit Neung, Song, Sahm, Scottie, Panya und Satya gehe ich am Strand entlang, wo uns Samlee, Khao und Nuan uns dann begleiten. Jake und Asa gehen seit einigen Malen nicht mehr mit. Lucky bleibt verschwunden. 

Am Food Shop kaufe ich 80 kg Trockenfutter für die Hunde im Haus. Am frühen Abend füttere ich die Hunde und verteile Medikamente. Namtarn bekommt von mir nun auch eine Doxycycline Kur verpasst. Yana erhält weiterhin Cephalexin. Für Lulu und Sammy ist die Doxycycline Kur beendet. Für Simba verlängere ich die Kur um eine Woche, da seine Werte schlechter waren. Lucy Song erhält ebenfalls weiter Doxycycline und ein Eisen/Vitaminpräparat. Lucy Songs und Yanas Verhalten ist wieder völlig normal, allerdings hat Yana nicht wesentlich zugenommen. Ninas Augenverletzung behandele ich mehrmals täglich. Die Schwellung ist etwas zurückgegangen, aber etwas wird sie wohl zurückbehalten. Anna wird mit Ringwormsalbe behandelt.

Freitag, 7. Oktober 2016

Gai macht mir Hof und Garten und am frühen Nachmittag besuchen uns Wolfgang und seine Frau Sarina. Nachdem ich die beiden ins Hotel zurückgebracht habe, fahre ich in die North Pattaya Clinic und mache einen Termin für den 18. an dem eine Hautspezialistin aus Bangkok in der Klinik praktiziert. Ich möchte ihr einen oder zwei der Hunde mit den scheinbar unbehandelbaren Hautkrankheiten vorstellen. Vielleicht weiß sie einen Rat.

Als ich nach Hause zurückkehre, sehe ich dass sich die Meute Toby vornimmt. Ich gehe dazwischen und stelle fest, dass er an mehreren Stellen Bisswunden aufweist. Toby flüchtet sich auf die kleine Terrasse und dort entdecke ich einen großen Blutfleck. Toby ist somit zuvor schon einmal heftig attackiert worden. Ich bringe ihn in das hintere Gehege und reinige die Terrasse. Danach füttere ich die Hunde.

Am frühen Abend ruft mich Roshi an. Einer der Hunde, um die sie sich kümmert, ist angefahren worden. Außerdem möchte sie zwei Junghunde sterilisieren lassen. Mit Hilfe von ein paar Leuten, die in einer Werkstatt arbeiten an der die Hunde liegen, können wir den angefahrenen großen Rüden in eine der Boxen bekommen. Einer der beiden Hündinnen kommt in eine andere Box und die andere Hündin nimmt Roshi auf den Schoß. Dr. Kwanchai nimmt die Hunde in Empfang. Er vermutet, dass beim Rüden ein ausgerenktes Gelenk vorliegt.

Toby findet sich nicht im hinteren Bereich zurecht und nachdem es anfängt zu regnen steht er jaulend an der Gehegetür. Ich nehme ihn mit ins Haus. Morgen werde ich ihn baden und dann zum Strand zurückbringen. Toby hat ja auch die bösen Hautprobleme, allerdings nicht so schwerwiegend wie Jira, Jaha, Chuki, Nacho und Lucy. Sollte ich von der Bangkok Ärztin einen Therapieplan erhalten, werde ich ihn wieder zurücknehmen. Auf dem Wege zum Tempel werde ich auch Silver wieder an die Thepprasit bringen. Sie ist von der Räude – erstmal – geheilt.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Ich lasse mittags Nut das Haus hüten und fahre zum Highway um Randy für seine zweite Chemotherapiebehandlung abzuholen. Die Frau, die ihn auch das vorige Mal in die Box bekommen hatte, ist zur Stelle und so gestaltet sich Randys Verladung als problemlos. Wir fahren nach Baan Amphur, wo ich Rocky nach einiger Überredung ebenfalls in eine Box bekomme. 

In der Klinik erhalten beide Hunde die Behandlung und werden von Dr. Kwanchai untersucht. Beide Hunde müssen mindestens noch einmal behandelt werden. Ich bringe Rocky zum Strand zurück, fülle die Behälter auf und mache dann mit den Hunden unseren Strandgang. 

Am Tempel Food Shop kaufe ich 120 kg Trockenfutter und 20 kg Katzenfutter. An der Thepprasit liefere ich 40 kg Trockenfutter ab. Ich treffe auf Surya, Yukka, Nico und seinen namenlosen Bruder sowie auf Berta, die immer fetter wird. Malee sehe ich nicht. Anschließend fahre ich zu Dr. Praew und hole mir Ringworm Salbe. 

Weiter geht es zu Wan Song, der ich 40 kg Trockenfutter und das Katzenfutter liefere. Wan Song ist wieder arbeitslos. Deswegen bringe ich sie mit Dr. Kwanchai zusammen. Vielleicht hat er ja einen Job für sie. Mit Tieren umgehen kann Wan ja. Die jungen Katzen sind ganz allerliebst und scheinen gesund zu sein. Wan hat sich sehr gut um ihre Aufzucht gekümmert. 

Zum Schluss meiner langen Stadtfahrt bringe ich Randy an seinen Platz zurück. Randy hat während der Fahrt öfter gejammert und ein wenig randaliert, aber nun ist er ganz lieb und lässt sich von mir tätscheln. Ich kann ihm sogar seine Augen säubern. Zu Hause ist soweit alles im Lot, ich füttere die Hunde und verabreiche Lucy und Yana ihre Medikamente.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ich hole restliche Rechnungen bei Dr. Kwanchai ab und gebe sie an Som weiter. Die Buchhalterin muss alle Unterlagen bis zum fünften des Monats erhalten haben. 

Mit Gai vereinbare ich, dass sie nun an fünfen anstatt von drei Tagen in der Woche morgens Hof und Garten in Ordnung hält. Das verschafft mir ein wenig mehr Luft. Seit einigen Tagen habe ich keine Hunde mehr im Haus. Auch das ist eine Erleichterung für mich. Die Hunde, die sich gern im Haus aufhalten haben zwar anfänglich protestiert, aber da ich hart geblieben war, haben sie sich schließlich gefügt. 

Seitdem Lucy Song Doxycycline und ein Eisen-Vitamin Präparat erhält ist sie wieder lebendiger geworden und schon fast wieder die Alte. Yana hat die Infektion anscheinend gar nicht mitgenommen. Sie hat zwar noch nicht nennenswert zugenommen, aber scheint über einen normalen Energielevel zu verfügen. Anna hat sich entweder bei Felix oder bei Simba mit Ringworm angesteckt. Normalerweise gibt sich diese Infektion von selbst aber ich werde mir trotzdem wieder Salbe von Dr. Praeow besorgen. Emma läuft völlig normal und ist mir gegenüber nun viel zugänglicher als vor ihrem Klinikaufenthalt.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Heute sitze ich den ganzen Nachmittag am Schreibtisch um die monatliche Abrechnung für die Foundation zu machen und um meine Blogs wieder halbwegs auf Reihe zu bekommen. 

Abends kommt mich Karin besuchen, die sich einen Kurzurlaub in der alten Heimat gönnt.

Montag, 3. Oktober 2016

Nachdem Gai gegangen ist, kaufe ich 105 kg Reis und liefere 60 kg sowie 100 kg Trockenfutter bei Prajuab ab. 

Danach lade ich Song ein und fahre mit ihm zum Tempel. Song freut sich riesig Neung und Sahm wiederzusehen. Wir machen unseren Strandgang, auf dem wir auf Samlee, Khao und Nuan treffen. Alle Hunde vertragen sich recht gut und haben Spaß. Scottie, Neung, Song und Sahm schwimmen eine Runde. Song läuft wieder einigermaßen normal und hat auf dem Sandbett überhaupt keine Probleme mehr. Ich vermisse Lucky. Betty hat sich bereits voll integriert. Rocky scheint es einigermaßen zu gehen, allerdings ist seine Wunde etwas geschwollen. 

Ba Bät füttert die Hunde am Sala mit Reis und ich fülle den Wassercontainer auf. Anschließend liefere ich 45 kg Reis bei Ba Bät an ihrem Marktstand ab. 

Ich fahre weiter zur Silverlake Klinik und hole Emma ab. Sie hat sich überraschend gut erholt und humpelt kaum noch. Die zweitägige Ruhe hat ihrem Bein gut getan. Emma ist erleichtert wieder zu Hause zu sein, springt an mir hoch und folgt mir in die Küche, was sie zuvor nie getan hat. Die Ungewissheit was mit ihnen geschieht muss für die Hunde quälend sein, umso größer ist ihre Erleichterung, wenn sie wieder in ihrer gewohnten Umgebung sind.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Josie kommt und wir waschen Kylie, Jira, Jaha, Nacho, Chuki, Toby und Yaya mit Ecotex Shampoo Eine durchschlagende Wirkung kann ich bisher noch nicht erkennen.

Samstag, 1. Oktober 2016

Wie vermutet ist Emmas Verletzung schlimmer als befürchtet. Ihre Tibia ist angebrochen. Der Riss sollte allerdings von selbst heilen. Da Emma nicht viel herumlaufen solle, werde ich sie wohl auch ins Haus nehmen müssen. Ich werde sie am Montag heimholen.