Montag, 19. September 2016

Ich kaufe Reis für Ba Bät damit die Tempel- und die Beachhunde auch die zweite Hälfte des Monats ihr Reisfutter bekommen. Dann fahre ich zu Prajuab, der wieder zwei Hündinnen zur Sterilisation eingefangen hat. Allmählich sehen wir Land. Nach Prajuabs Angaben sind erstmal nur noch drei Hündinnen unsterilisiert. Das ist selbstverständlich nur eine Momentaufnahme, denn es kommen immer wieder neue Hunde in das Gebiet, das Prajuab betreut. 

Ich gebe Daen und Duen in der Klinik ab und nehme Laura und Jiang in Empfang. Dann fahre ich weiter in den Tempel wo ich auf Tai treffe. Sie zeigt mir Bok Luk unter dem Sala. Bok Luk scheint schon vor einigen Tagen verendet zu sein. Am Donnerstag war sie noch quicklebendig. Woran sie gestorben ist, wird uns für immer verborgen bleiben. Alle anderen Hunde sind beisammen, auch Adrians drei und Lucky, die wieder fröhlicher wirkt. 

Im Futterladen in der Nähe des Tempels hole ich zwei Sack Trockenfutter, die ich bei Wan Song abliefere. Dann fahre ich zuerst Jiang an ihren Platz zurück und danach Laura. Zurück im Haus findet die nachmittägliche Fütterung aller Hunde statt und zum Schluss die obligatorische früh abendliche Säuberung von Hof und Garten.

Sonntag, 18. September 2016

Josie kommt heute Vormittag und hilft mir bei der Hofarbeit und nimmt sich dann Kylie, Anna und Felix vor. Für Anna und Felix ist es die erste Waschung ihres Lebens, aber sie führen sich ganz ordentlich auf. 

Amy hat von einigen Tagen eine Schwellung am Scheitelbein entwickelt, die ich zunächst mit Prednisilone und dann auch mit Cephalexin behandelt habe. Heute ist die Schwellung völlig abgeklungen, werde sie aber mit Cephalexin noch ein oder zwei Tage weiterbehandeln. Dafür humpelt nun aber Emma, die sich eine Bisswunde zugezogen hat. Das wird aber wohl morgen wieder behoben sein.

Samstag, 17. September 2016

Am frühen Nachmittag hole ich Simba, Lulu, Sammy und Fritzi aus der South Pattaya Klinik ab. Roshi fährt mit mir. Sie möchte Tony, ihren Chihuahua, sterilisieren lassen. Tony ist in letzter Zeit etwas aggressiv geworden und Roshi hofft, dass die Kastration ihn ruhiger werden lässt. 

Simba, Lulu, Sammy und Fritzi haben die Operationen gut überstanden. Fritzi bleibt bei Roshi und ich lasse Simba, Lulu und Sammy bis zum Abend im Haus, damit sie sich ungestört erholen können. Sammy und Simba sind gleich wieder recht fit, aber Lulu zieht sich etwas zurück. Das ist aber völlig normal. Die Kastration nimmt Rüden kaum mit, die Hündinnen brauchen schon mal zwei Tage um sich wieder normal zu bewegen.

Freitag, 16. September 2016

Roshi informiert mich darüber, dass Fritzi wohl TVT hat. Sie hat ihn in die Dr. Jah Klinik gebracht, wo er allerdings nicht korrekt diagnostiziert wurde. Deswegen fahre ich mit ihr, Fritzi, Sammy, Lulu und Simba in die South Pattaya Klinik. Fritzi muss operiert werden und wird anschließend einer Chemotherapie unterzogen. Seine Heilungschancen sind gut. TVT ist ja sehr gut behandelbar. Simba, Sammy und Lulu sollen sterilisiert werden. Simba ist mir ja von Maria, vorübergehend wie sie sagte, überlassen worden. Allerdings hat Maria Simba wohl schon vergessen. 

Da Simba nun nicht wie ich eigentlich annahm, nach Dänemark geht, hat Cindy von K9Aid wohl eine Adoptionsstelle in Kanada gefunden. Ich habe Cindy gebeten auch für Lulu und Sammy etwas zu finden und es könnte sein, dass sie in den USA adoptiert werden. Die Hunde müssen dafür sterilisiert werden, ein Bluttest mit einem Herzwurmtest muss durchgeführt werden und sie müssen einen Monat lang Doxycyline bekommen.

Donnerstag, 15. September 2016

Zu Wan Songs Kätzchen zuerst, Dr. Kwanchai empfiehlt mit der Sterilisation noch einen Monat zu warten. Die Kleinen sind erst 16 Wochen alt. 

Nicky hat auf ihren Wegen zur Arbeit an der Regent School Welpen auf der Straße gesehen und mich gebeten mir die mal anzuschauen. Wir fahren gemeinsam zu der Stelle und sehen auf einem Hof etliche etwa zwei Monate alte Welpen sowie mehrere ausgewachsene Hunde. Eine der Hündinnen ist die Mutter von Neun wie uns eine Frau, die aus dem Haus tritt, berichtet. Die Frau erklärt uns, dass sich die Mutterhündin nicht einfangen lasse. Eine weitere Hündin aber ist zutraulich und lässt sich von mir streicheln. Die Welpen sind alle sehr zurückhaltend. Nicky und ich verbleiben mit der Frau, die zutrauliche Hündin so bald als möglich sterilisieren zu lassen. Ich lege überdies der Frau nahe, sich mehr um die Mutterhündin und die Welpen zu kümmern, damit wir die Mutter früher und die weiblichen Welpen später leichter einfangen können. 

Auf meinem Weg nach Hause sehe ich den Mann, der Laura einfangen kann und mit seiner Hilfe bekommen wir Laura auch in einen Käfig. Kurzentschlossen mache ich mich auf den Weg zurück zu den Hunden, die wir zuvor besucht hatten und stecke die zutrauliche Hündin namens Jiang in den zweiten Käfig. 

Mit Laura und Jiang fahre ich in die Silverlake Klinik und hole dort Khaofang ab. Deren Tumor war nicht sehr groß und so werden für Khaofang nach dessen Entfernung nur noch zwei Chemobehandlungen erforderlich sein, die in der South Pattaya Klinik durchgeführt werden können. Dadurch, dass Khaofang zwischen den Behandlungen an ihrem Platz und mit ihren drei Welpen sein kann, verläuft die ganze Prozedur für sie relativ schonend ab. 

Auf dem Weg zurück nach Pattaya schaue ich nach den Hunden im Tempel und am Beach. Tai, die ich schon kurz zuvor in der Klinik gesehen hatte, ist auch da. Sie konnte sich mit den Buschwelpen, an die sonst niemand herankam, anfreunden und hat einen von ihnen in die Klinik gebracht. Tai erklärt sich bereit, die neue kleine Hündin in die Silverlake Klinik zum sterilisieren zu bringen. Sie nennt sie Betty. 

Tai macht mich auf einen Neuzugang aufmerksam. Zu unserer Erleichterung stellt sich heraus, dass es ein Rüde ist, der auf den ersten Blick in gutem Zustand zu sein scheint. Er muss natürlich erstmal eine Feuertaufe über sich ergehen lassen. Die sieht normalerweise so aus, dass die ganze Meute den Neuen ins Meer treibt. Mal sehen, ob er uns erhalten bleibt. 

Neung, Song, Sahm und Lucky sind alle beisammen. Lucky allerdings hat sich abgesondert und scheint etwas bedrückt zu sein. Sie lebt jedoch auf, als ich mich mit ihr beschäftige. 

Ich fahre weiter und liefere Khaofang bei Prajuab und ihren Welpen ab. Khaofang ist eine ganz sanfte und wird sich nächsten Mittwoch zur zweiten Chemotherapiebehandlung sicher leicht wieder einfangen lassen.

Mittwoch, 14. September 2016

Gai kommt und etwas später auch Rhonda. Rhonda macht sich ans Entzecken und ich verteile Bravecto an insgesamt dreißig Hunde. Einige Einheiten spare ich mir für eventuell notwendige Nachbesserungen auf. Anschließend behandele ich Jira, Jaha, Chuki, Toby und Yaya mit Kokosnussöl. Rhonda versucht sich wieder an Lucy. Die lässt sich dieses Mal aber nur teilweise einölen. 

Am Nachmittag hole ich im Snoop Dog Shop einen Sack Katzenfutter sowie Katzenstreu und liefere es bei Wan Song ab. Die Kätzchen sind mittlerweile 15 Wochen alt. Von den acht Kätzchen sind drei weiblich; sie können wohl in Kürze kastriert werden. Ich werde das jedoch mit Dr. Kwanchai absprechen.

Dienstag, 13. September 2016

Heute ist das Wetter wieder gut und ich fahre am frühen Nachmittag um Laura abzuholen. Die sehe ich auch aber der Mann, der sie mir in den Käfig stecken kann, ist außer Haus. Ich fahre weiter zu Prajuab um die TVT Hündin in Empfang zu nehmen. Khaofang wird von Prajuab in den Käfig bugsiert und ich fahre mit ihr nach Naklua, um John abzuholen. 

Gemeinsam fahren wir in die Silverlake Klinik. Ich gebe Khaofang ab und hole Jakalen Song und Gadä aus ihren Käfigen. John macht ein paar Videoaufnahmen. Wir fahren weiter in den Tempel. Dort erneuere ich Futter und Wasser. Alle Hunde sind beisammen, auch Neung, Song, Sahm und Lucky. Zu meiner Überraschung ist die kleine furchtsame Hündin ebenfalls noch da. Sie hat sich offensichtlich mit ihrer Lage abgefunden und ich kann mich ihr sogar vorsichtig nähern. Sie wird dann die nächste auf der Sterilisationsliste sein. 

Wir fahren zurück nach Pattaya, wo ich zuerst Gadä bei Prajuab abgebe und dann Jakalen Song zu ihrem Platz am Highway 36 zurückbringe. Als wir an ihrem Platz ankommen füttert Klaus gerade die anderen drei Hunde. Es ist immer schön zu sehen, wie erleichtert die Hunde sind, wenn sie in ihre alte Umgebung zurückkommen und damit ihre Ungewissheit und Sorge vorbei ist. 

Nachdem ich John zurückgebracht habe, hole ich mir was zu Essen. Vor einem 7/11 in der Nähe meines Thai Stammrestaurants habe ich nun schon einige Male eine Hündin gesehen, die sich augenscheinlich abends ihr Futter von den Ständen holt, die vor dem 7/11 aufgebaut sind. Heute Abend hocke ich mich zu ihr und sie lässt sich willig streicheln. Ich betaste dabei ihren Bauch, um eventuell eine Sterilisationsnarbe zu erfühlen. Der Bauch aber ist völlig glatt. Auch scheint die Hündin noch keine Jungen gehabt zu haben, obwohl sie nicht mehr ganz jung ist. 

Eine Standfrau teilt mir mit, dass die Hündin nicht sterilisiert sei und dass sie bisher auch keinen Nachwuchs produziert habe. Nachdem ich mich weiter mit ihr angefreundet habe und sie mir vertraut, werde ich sie dann sterilisieren lassen. Es kann zwar sein, dass sie unfruchtbar ist, aber sicher ist sicher.  Ich nenne die Hündin Hudiao, das bedeutet „Ein Ohr“. Ihr fehlt nämlich eines.

Montag, 12. September 2016

Gai arbeitet in Hof und Garten und Rhonda kommt ebenfalls am Vormittag. Später kommt dann auch Josie. Sie bringt Neung mit, die jahrelang einen Pet Shop in Thailand betrieben hatte und nun einen in Hannover hat. Neung und Josie baden Sammy, Lulu und Nura, die einzigen langhaarigen, die ich habe, und Neung schert ihnen das Fell. 

Rhonda untersucht derweil die anderen Hunde nach Zecken ab. Ich behandele Nacho mit Kokosnussöl und da Lucy sich von Rhonda streicheln lässt, bitte ich sie auch Lucy zu behandeln. Das klappt überraschend gut. Es ist ganz offensichtlich, dass Rhonda einen viel besseren Draht zu Lucy findet als ich. 

Ich nehme Toby mit ins Bad und Neung macht mich auf eine Flasche Ecotex aufmerksam, die ich in meinem Shampoo Sortiment habe. Wir behandeln Toby mit einer Lösung davon. 

Nachdem Dr. Kwanchai sich ein Video von Toto angesehen hat, das John gemacht hatte, teilt er mir mit, dass Toto mit seiner Behinderung leben müsse. Er empfiehlt nichts zu machen. 

Eigentlich hatte ich vor Laura und eine von Prajuabs TVT Hündinnen in die Silverlake Klinik zu bringen und Jakalen Song und Gadä dort abzuholen. Da es jedoch den ganzen Tag regnet, verschiebe ich die Fahrt auf morgen. Laura wurde von einer Anwohnerin in der Nachbarschaft aufgezogen, nachdem der Frau zwei ihrer Hunde vergiftet worden waren. Die Anwohnerin ist nun aber verzogen und hat Laura einer Nachbarin übergeben.

Sonntag, 11. September 2016

Da ich immer noch Probleme mit meinem Kreuz habe, habe ich mich entschlossen trotz all der Arbeit die ich habe, wieder mit Krafttraining anzufangen. Meine erste Session lege ich nach der Morgenarbeit ein. 

Anschließend hole ich John in Naklua ab. John schießt einige Aufnahmen von Sammy, Lulu und Simaba. Das Ergebnis will er mir morgen zukommen lassen. 

Gerade als wir mit den Aufnahmen fertig sind, ruft mich Klaus an. Klaus hat an einem 7/11 am Bypass vor einiger Zeit einen Hund entdeckt, der wie er sagte, anscheinend eine gebrochene Vorderpfote mit sich herumschleppt. Nun hat Klaus den Hund wiedergefunden und deswegen fahre ich mit John zu dem Ort, den Klaus mir beschrieben hat. Dem Rüden fehlt ein Teil des Vorderlaufs und der Rest steht in einem Winkel von 45 Grad seitlich ab. Der Unfall muss schon einige Wochen oder gar Monate zurückliegen, denn die Wunde ist komplett verheilt. Eine Frau mit einem Obstwägelchen erklärt uns, dass sie für Toto sorge. 

John macht Fotos vom Vorderlauf, die ich Dr. Kwanchai morgen zeigen werde. Möglicherweise ist eine Amputation notwendig, da sich Toto beim jetzigen Zustand nur unbeholfen bewegen kann.

Dr. Kwanchai informiert mich über die traurige Tatsache, dass Dams Rückgrat im Lendenwirbelbereich gebrochen ist. Er könne für Dam nichts tun, da eine Operation eine extrem geringe Erfolgswahrscheinlichkeit habe.

Samstag, 10. September 2016

Am späten Vormittag bin ich bei Roshi. Sie teilte mir mit, dass Fritzi ein paar Mal versucht habe wegzulaufen. Er habe sich durch den Zaun gezwängt und sei bis zu Snoop Dog Shop gelaufen, wo Roshi ihn dann wieder aufgegriffen habe. Fritzi freut sich mich zu sehen und ich sehe ihm an, dass er traurig ist. Ich versuche ihm zu erklären, dass er nun bei Roshi leben wird und dass ich ihn oft besuchen werde. Er scheint es verstanden zu haben. 

Die Werte seines Bluttests sind recht ordentlich. Allerdings ist der Hämatokritwert zu niedrig. Die Veterinärin bei Dr. Jah meint zwar, dass der noch akzeptabel sei, ich aber bin da anderer Meinung und drücke Roshi deswegen eine Monatsdosis Doxycyline in die Hand.

Em unterrichtet mich, dass sie den angefahrenen Hund gefunden habe. Ich fahre zum Slum und gemeinsam schaffen wir es Dam (schon wieder Dam, spaßeshalber nenne ich ihn Dam 19) unter einer Stelzenbruchbude hervorzuziehen. Da Dam im Käfig sehr unruhig ist, fahre ich ihn nicht in die Silverlake Klinik, sondern gebe ihn in der South Pattaya Klinik ab. 

Am Nachmittag bade ich Jira, Jaha und Chuki mit einem Aloe Vera Shampoo. All die medizinischen Shampoos scheinen wirkungslos bzw. eher schädlich zu sein. Anschließend liefere ich 20 kg Trockenfutter bei Wan Song ab. Wan hat jetzt einen Job in einer Hundefutterhandlung gefunden. 

Cindy von K9Aid hat mich gebeten mit den Vorbereitungen für die Adoption von Sammy, Lulu und Simba zu beginnen. Die erste Maßnahme ist eine 30-Tage Doxycycline Kur, unabhängig davon ob die Blutwerte in Ordnung sind oder nicht. Das verlangt das Protokoll. In den kommenden Tagen werde ich einen Bluttest machen lassen. Anschließend sind Impfungen, microchipping und Sterilisation an der Reihe. 

Cindy bat mich ebenfalls Videos von den Hunden zu machen, bei denen sie zusammen mit anderen Hunden zu sehen sind. Ich bitte John mir dabei zu helfen. Wir verabreden die Sache morgen Nachmittag anzugehen.

Freitag, 9. September 2016

Nach Konsultationen mit Freunden und Dr. Kwanchai habe ich mich entschieden den Spraytermin abzublasen. Ich hätte die Hunde mindestens vier Stunden im Haus halten müssen und das wäre selbst mit Hilfe von Rhonda und Josie echt stressig geworden. Außerdem haben sowohl Rhonda als auch Evi eine Bravecto Spende zugesagt. Die Behandlung mit Bravecto hatte beim vorigen Mal sowohl die Hunde als auch Hof und Garten zeckenfrei gemacht. 

Roshi, die mir vor ein paar Tagen geholfen hatte und sich dabei intensiv mit Fritzi beschäftigte, hat sich entschlossen ihn zu adoptieren. Ich bringe Fritzi zur Jah Klinik, wo Roshi ihn in Empfang nimmt. Sie möchte ihn dort untersuchen und groomen lassen. Fritzi hat sich in der kurzen Zeit in der er bei mir war sehr an mich gehängt und ist nicht begeistert wieder umgesiedelt zu werden. Es tut mir auch leid ihn gehen lassen zu müssen, aber ich muss ja froh sein über jeden Hund der in gute Hände gelangt.

Spätabends ruft mich Em an. Einer der Slumhunde ist angefahren worden. Ich mache mich sofort auf den Weg. Unterwegs informiert mich Em, dass der Hund verschwunden sei. Wir wollen ihn morgen suchen und dann in die Klinik bringen.

Donnerstag, 8. September 2016

Nut kommt mittags und ich hole Dirk in Jomtien ab. Er ist für vier Wochen in Pattaya und unterstützt mich. Am späten Nachmittag bringe ich ihn wieder zurück und fahre zum Tempel. Adrians Hunde sind noch da und auch Lucky, die sich zu Leuten gesellt hat, die sich wohl vorübergehend an der Vorhalle niedergelassen haben. Es kommt öfter vor, dass Leute aus anderen Provinzen den Tempel für ein oder zwei Nächte als Unterkunft nutzen. Es hat dabei bisher nie Probleme zwischen ihnen und den Hunden gegeben. Die neu ausgesetzte Hündin sehe ich nicht. Anschließend fahre ich zu Christel bei der ich Dr. Kwanchai treffe. Christel hat uns zum Abendessen eingeladen.

Mittwoch, 7. September 2016

Gai kommt heute Morgen und am späten Vormittag Josie mit Roshi. Gemeinsam baden und entzecken wir etliche Hunde. 

Am Nachmittag fahre ich zu der Stelle am Highway 36, an der Klaus vier Hunde versorgt. Wir hatten verabredet, die zweite Hündin in die Silverlake Klinik zur Sterilisation zu bringen. Mit Hilfe von Anwohnern können wir Jakalen Song einfangen. Anschließend fahre ich zu Prajuab. Er hat eine weitere Hündin, Gadae, zur Sterilisation vorbereitet. Mit beiden Hunden fahre ich in Silverlake Klinik und nachdem ich sie dort abgeliefert habe, zum Wat. 

Zu meiner großen Freude treffe ich am Sala Neung, Song und Sahm an. Lucky ist auch noch anwesend und so scheint es wohl so zu sein, dass die Umsiedlung aller vier Hunde schließlich ein Erfolg ist. Eine neue Hündin ist auch schon wieder dort ausgesetzt worden. Sie ist sehr verängstigt und ob sie bleibt und zutraulich wird, damit wir sie sterilisieren lassen können, bleibt abzuwarten. Tai konnte sich ihr immerhin etwas nähern. 

An der Vorhalle treffe ich auf Khun Gai. Ich stelle ihr Bok Luk vor, deren Zustand sich nicht verbessert hat und sie nimmt ihr Blut ab. Khun Gai ist sehr erfahren. Sie hat ganz in der Nähe des Tempels nun, wie sie sagt, 150 Straßenhunde aufgenommen und sie meint, sie hätte eine Idee warum Bok Luk ihr Fell verloren habe. 

Obwohl die Dunkelheit schon, einsetzt mache ich mit den Hunden unseren Strandgang. Neung, Song und Sahm folgen uns und unterwegs treffen wir Samlee, Khao und Nuan an. Songs Pfote ist immer noch nicht in Ordnung und er humpelt wieder stärker. Ich werde ihn demnächst noch einmal in die Klinik bringen müssen.

Dienstag, 6. September 2016

Ich mache mir um Yana Sorgen. Yana, ihre Schwester Yota und ihr Bruder Yobo haben mir bisher wenig zu schaffen gemacht außer, dass Yobo ein rechter Raufbold ist, der schon mal gern andere Hunde aufmischt. Yana und Yota stecken immer zusammen und ich habe sie im hinteren Bereich untergebracht, da sie nicht besonders gut mit Hunden im großen Bereich klar kamen. Seit etwa zwei Wochen beobachte ich, wie Yana an Gewicht verliert. Ich habe auch schon öfter dünnflüssigen Kot im hinteren Bereich ausgemacht und nehme an, dass der von ihr stammt. Da sie zu den Hunden gehört, die ich heute entwurmt habe, will ich mal sehen, ob diese Behandlung eine Wirkung bei ihr zeigt. Sollte das nicht der Fall sein, muss ich sie mal untersuchen lassen. 

Am Nachmittag nehme ich mir Anna, Felix, Fritz und Sammy vor und suche sie nach Zecken ab. Es scheint, dass wir die gleiche Plage erleben wie vor der Behandlung der Hälfte der Hunde mit Bravecto vor etwa vier Monaten. Lina Song versuche ich auch zu untersuchen, aber sie lässt sich ja nicht festhalten. Ich gebe ihr deshalb eine viertel Tablette Bravecto. Später stelle ich bei Nacho auch etliche Zecken fest und gebe ihm ebenfalss eine viertel Tablette. Bravecto ist ja irre teuer und ich habe nur zwei Tabletten. Außerdem ist das Mittel noch immer nicht in Thailand erhältlich und so muss ich ganz sorgsam mit meinen letzten Ressourcen umgehen. 

Lucy ist ihrem Erdloch entstiegen und läuft ziellos auf dem Hof herum. Ich erbarme mich und lasse sie ins Haus. Dabei quetschen sich auch noch Jaha und Jira durch die Tür. Ich lasse sie tagsüber in der Küche liegen. Nacho kommt später auch noch dazu. Diese armen Hunde tun mir so leid. Die Behandlung mit Kokosnussöl scheint mal etwas zu helfen und dann sehe ich wieder wie die Haut rau wird. Es ist wirklich zum Verzweifeln und ich bin frustriert, dass ich den Hunden offenbar nicht helfen kann. 

Maria hat sich seit zwei Wochen nicht mehr gemeldet und deshalb habe ich Cindy gebeten, sie zu kontaktieren. Sie war allerdings auch erfolglos. Cindy hat mir deshalb angeboten Simba über ihre Kanäle in den Vereinigten Staaten und in Kanada zu vermitteln. Ich habe ihr dann auch gleich noch Lulu und Sammy ans Herz gelegt und Cindy denkt, dass sie alle drei Hunde vermitteln kann. Die Vorbereitungen dazu werden allerdings eine Zeitlang in Anspruch nehmen.

Montag, 5. September 2016

Gai macht morgens den Garten. Rhonda bringt ihren Bruder Graham und Chawisa mit, die schon bei beim letzten Mal mit Rhonda gekommen war.  

Am frühen Nachmittag kommt Chris von der Pest Control. Das Zeckenproblem nimmt wieder Überhand und ich will mal ausprobieren, ob das Sprayen des Gartens die Plage eindämmen kann. Da während des sprayens die Hunde aus Hof und Garten entfernt werden müssen, bitte ich Rhonda und Josie mir bei der Aktion am kommenden Freitag behilflich zu sein. Wir müssen die Hunde mindestens zwei Stunden im Haus halten und das ist bei vierzig von ihnen nicht völlig problemlos und kann von mir allein nicht bewerkstelligt werden. Die zehn Hunde im hinteren Bereich kann ich in den Kennelbereich wegsperren während der hintere Bereich gesprayt wird. 

Am späteren Nachmittag fahre ich in die Stadt und kaufe weitere Spendenboxen. Ich habe noch einige Ideen wo ich welche unterbringen kann. Meinem Rücken geht es übrigens wieder etwas besser und behindert mich nicht mehr so sehr bei der Arbeit. Ich hoffe, dass das so bleibt.

Sonntag, 4. September 2016

Ich fahre am frühen Vormittag zum Expat Club Treffen und lasse mir erneut eine Spende aushändigen, die mir einen Teil der Tierarztrechnungen ersetzt. Anschließend habe ich eine Reihe von Besorgungen in der Stadt zu erledigen. Unter anderem besorge ich mir in der South Pattaya Klinik Entwurmungstabletten, die routinemäßig alle halbe Jahr an alle Hunde verabreicht werden. 

Da ich schon mal in der Stadt bin, nehme ich die Gelegenheit wahr um meinen Rücken in einer Klinik vorzustellen. Der behandelnde Arzt verpasst mir eine Injektion und gibt mir entzündungshemmende und muskelentspannende Tabletten mit. Mal sehen, ob es hilft. Die Verspannung behindert mich doch ziemlich bei der Arbeit und sollte bald verschwinden. 

Zum Schluss der Stadtfahrt liefere ich noch einen Sack Trockenfutter sowie Katzenstreu bei Wan Song ab. 

Am frühen Abend fahre ich bei Alex vorbei, um mich zu erkundigen wie weit sein Team mit der web application ist. Alex hofft, die app noch in diesem Monat online gehen lassen zu können.

Samstag, 3. September 2016

Am Mittag kaufe ich die restlichen achtzig Kilogramm Trockenfutter im Snoop Dog Shop und liefere sie bei Prajuab ab. 

Am Nachmittag besuche ich Nicky und Alfons und treffe bei ihnen Heidi und Rene. Mein Rücken macht mir noch Probleme und es tut mir gut einfach mal ein paar Stunden gar nichts zu tun. Die spät nachmittäglichen Arbeiten warten auf mich aber trotzdem.

Freitag, 2. September 2016

Beim Aufstehen muss ich feststellen, dass ich mir einen mittelschweren Hexenschuss zugezogen habe. Trotz allem Streching kann ich kaum gerade gehen. 

Gai kommt heute Morgen und macht Hof und Garten. Ich behandele Jaha, Nacho, Yaya, Chuki und Jira mit Kokosnussöl. Lucy versteckt sich weiterhin in ihrem Erdloch. 

Am Nachmittag gönne ich mir eine Massage, die mir allerdings kaum Linderung verschafft. Ich fahre ich in den Tempel und liefere 45 kg Reis bei Ba Bät ab. Die Vorhallenhunde sind vollzählig, allerdings vermisse ich Lucky. Ich fülle die Behälter und auch den Wassercontainer im Sala. Prince versteckt sich unter der Plattform, sodass ich nicht beurteilen kann, ob er wieder gesund ist. 

Zuhause ist erstmal wieder Streching angesagt und danach muss ich den Garten säubern. Die Hunde müssen auch gefüttert werden, sie wissen ja nicht, dass ich ein Messer im Rücken herumschleppe. 

Lulu hat mich bereits adoptiert. Alle anderen Hunde wissen ja, dass es Ärger gibt, wenn sie ohne meine Erlaubnis ins Haus stürmen wollen, Lulu jedoch kümmert sich nicht darum und weil sie so süß ist und immer positiv, lasse ich sie zunächst mal gewähren. Im Moment liegt sie neben meinem Schreibtisch und hat sich für die Nacht eingerichtet.

Donnerstag, 1. September 2016

Josie kommt am Vormittag und wäscht zuerst Kylie und danach Fritz, Sammy und Lulu. Nut putzt das Haus. 

Am Nachmittag liefere ich Trockenfutter und Reis bei Prajuab ab und auch einen Sack Trockenfutter bei Em. Bei der Gelegenheit gehe ich in den Slum, wo ich Nora und Nicky antreffe. Beiden geht es gut und Nora lässt sich sogar ausgiebig streicheln. 

Zurück im Haus säubere ich den Garten und danach findet die abendliche Fütterung statt.

Mittwoch, 31. August 2016

Gai beginnt heute Morgen ihren zweiten Arbeitstag. Ich bin froh, dass sie wiedergekommen ist, das ist ja nicht selbstverständlich. Nachdem sie ihre Schicht beendet hat, entsorge ich das Blattwerk und liefere bei Prajuab Impfstoffe für drei Welpen ab. 

Danach fahre ich zum Tuk.com, um mir eine neue UPS zu besorgen. Eine UPS (Uninterruptable Power Supply) ist hier notwendig, um die häufigen Spannungswechsel auszugleichen. Außerdem liefert das Gerät noch zehn Minuten lang Energie, wenn der Strom plötzlichen weg ist. 

Anschließend fahre ich zum Makro und hole Gehacktes und Hähnchenfleisch. Gehacktes bekommen morgens immer noch Anna und Felix und nun auch Simba, Lulu, Sammy und Fritz. Die vier letzteren können ruhig noch ein wenig zulegen. Deswegen füttere ich sie auch morgens und abends wie auch noch Anna, Felix, Zola und Toya. 

Die Operationswunden von Torro, Nousha, Emma und Binda sind recht gut verheilt. Beim Betasten der Nähte der drei Hündinnen spüre ich noch inneres Narbengewebe, aber das ist normal und bildet sich mit der Zeit zurück. Lucy hockt immer noch in ihrer Höhle.

Dienstag, 30. August 2016

Evi kommt heute Morgen und bringt Hanna mit. Hanna hat das Foto von Sammy gesehen und möchte sich den Kleinen ansehen. Hanna meint, sie würde Sammy und auch Lulu sofort mitnehmen, aber ihre Familie habe auch noch mitzureden. 

Am späten Vormittag hole ich John in Naklua ab. John kann sich vorstellen eine kleine Videoproduktion auf die Beine zu stellen. Allerdings fehlt uns eine gute Videokamera. Meine Kamera ist jedoch videotauglich. John wird sich in den kommenden Tagen mit ihren Funktionen vertraut machen und dann werden wir ein paar Probeaufnahmen machen. 

Lena ist bei einer Rauferei in den linken Vorderlauf gebissen worden. Die Schwellung ist beträchtlich und deswegen gebe ich ihr Prednisilone. Laufen kann sie allerdings ohne Probleme. 

Am frühen Abend fahre ich zum Mabprachan 7/11 um erneut Kenji und seinem Kontrahenten zu inspizieren. Kenji hat sich schon wieder geprügelt. Seine Ohrwunde ist recht gut verheilt, aber er hat neue Bisswunden auf seinem Nacken. Da ich keine Würste mehr habe, kaufe ich Kebab und verstecke das Prednisilone darin. Kenjis Kontrahent bekommt die gleiche Dosis und den Rest vom Kebab bekommt Suzy. Bei Suzy sehe ich eine weitere weiße Hündin, die vermutlich nicht sterilisiert ist. Die Kebabfrau verspricht sich mit ihr vertraut zu machen, damit sie sie einfangen kann. 

Lucy versteckt sich immer noch in dem Erdloch, das etwa eineinhalb Meter tief ist. Ich stelle ihr zur abendlichen Fütterung wieder eine Schale in ihre Behausung. Sammy und Lulu haben sich auf der kleinen Terrasse eingerichtet, machen aber schon ab und zu Ausflüge in den Garten. Anna und Felix wachsen immer mehr in die Meute hinein. Simba und Fritz kommen auch recht gut zurecht. Simba hat in Hakim schon einen Freund gefunden.

Montag, 29. August 2016

Gai kommt heute Morgen und beginnt ihren ersten Arbeitseinsatz. Ich weise sie kurz ein und danach arbeitet sie sehr gut selbstständig weiter. Rhonda kommt ebenfalls und bringt eine Bekannte mit. 

Am Nachmittag fahre ich in den Tempel. Ich versorge die Hunde und schaue erneut nach Neung, Song und Sahm – wieder vergebens. Bok Luk springt um mich herum und ich werfe sie ein paar Mal ins Wasser in der Hoffnung, dass das Seewasser ihrer Haut gut tut. Prince ist wieder aufgetaucht und ich kann in seinen Bewegungen nichts Ungewöhnliches entdecken. Allerdings sehe ich ihn nur ganz kurz laufen und dann verschwindet er unter dem Sala. 

Im Busch hinter dem Sala hat eine Hündin erneut Junge bekommen. Vor einigen Monaten hatte sie schon zuvor vier Junge. Was aus ihnen geworden ist weiß niemand. Die Hündin lässt niemanden näher als fünfzig Meter an sie und ihre Welpen heran. 

Ich fahre weiter in die Silverlake Klinik und hole Emma, Nousha, Binda und Toya ab. Allen Vieren geht es gut, auch Toya hat ihre Ohrinfektion überwunden. Noch im Kennel sind sie recht eingeschüchtert, umso mehr aber freuen sie sich wieder zuhause zu sein.

Sonntag, 28. August 2016

Die Nacht war relativ ruhig, das fragile Gleichgewicht unter den Hunden ist wieder hergestellt. Fritz, Sammy und Lulu stellen keine Störfaktoren dar – bisher. 

Nach den erforderlichen morgendlichen Außenarbeiten lasse ich Anna, Felix, Simba, Zola, Sammy, Lulu und Fritz ins Haus und füttere sie. Dann nehme ich mir Sammy und Lulu vor und bürste sie durch. Besonders Sammy hat etliche Verfilzungen und Schorfstellen, die ich weitestgehend entfernen kann. Ich schneide den beiden auch die Nägel. Anschließend schmiere ich Jaha, Jira, Nacho, Yaya und Chuki mit Kokosnussöl ein und spritze Zhenya. Lucy hat sich in ein Erdloch zurückgezogen und kommt nicht heraus. Torro hat sich seines Kragens entledigt, den ich auf der großen Terrasse zerbissen wiederfinde. Glücklicherweise verheilt aber Torros Wunde recht gut. 

Bevor ich mich wieder in den Tempel aufmache um nach den drei Hunden zu sehen, füttere ich die Hunde draußen, wobei ich wie jeden Tag zuerst die schwarzen Welpen separat versorge, dann die Hunde auf der kleinen Terrasse, anschließend die Hunde vor der Küche und schließlich die Hunde im hinteren Bereich. Leider entdecke weder im Tempelbereich noch an der Sala eine Spur von Neung, Song und Sahm. Das tut mir wirklich weh, denn ich habe die drei lieb gewonnen. Möglicherweise haben sie sich auf den Weg zurück nach Pattaya begeben. Bok Luk ist anwesend und freut sich mich zu sehen. Auch Lucky ist noch da und ich glaube, dass sie nun auch bleibt. 

Wieder zurück im Haus brate ich Hähnchenfleisch und verteile es an Anna, Felix, Simba, Zola, Sammy, Lulu und Fritz.

Samstag, 27. August 2016

Die Nacht war wieder sehr unruhig. Die jungen Rüden haben Neung, Song und Sahm sehr häufig angebellt. Die drei sind ganz ruhig, aber die Bellerei geht mir schon auf die Nerven, da ich ständig wach werde. Ich entscheide mich am Morgen schweren Herzens die drei in den Tempel zu bringen. 

Da Adrian keine Zeit hat mich zu begleiten kann ich zuerst nur Neung und Sahm umsiedeln. An der Vorhalle lasse ich die beiden raus und es gibt keine Probleme mit den anwesenden Hunden. Ich fülle die Behälter auf und gehe mit den Hunden an den Strand. Neung und Sahm folgen mir ohne Umstände und sind offensichtlich bester Laune. Sie haben ja das Meer zuvor noch nie gesehen und laufen nach einigen tastenden Versuchen ins Wasser. Sahm schwimmt sogar mit Scottie eine Runde. Wir machen unseren vollständigen Strandgang und treffen dabei auch auf Samlee, Khao und Nuan. Neung und Sahm folgen mir bis zum Ende des Strandabschnitts und auch wieder zurück zur Vorhalle. Ich habe ein gutes Gefühl sie zurückzulassen. 

Am Nachmittag besucht mich zuerst Silvio mit Dao und ihrem neuen Hund und danach noch Wolfgang, der ein paar Tage in Pattaya weilt. Mit ihm bringe ich Song und Bok Luk zum Tempel. Ich suche nach Neung und Sahm, kann sie jedoch nicht entdecken. Das macht mir Sorge aber Song muss ich trotzdem rauslassen. Bok Luk findet sich sofort wieder zurecht und Song macht ebenfalls einen gelassenen Eindruck. Tai kommt vorbei und fragt mich nach Prince, den sie nicht gesehen hat. Ich habe ihn bei meiner Suche nach Neung und Sahm auch nicht entdeckt. 

Nachdem ich Wolfgang in seinem Hotel abgeliefert habe, fahre ich nach Hause und versorge die Hunde. Den drei Neuen habe ich Namen gegeben. Den kleinen blonden nenne ich Sammy, die kleine schwarze Lulu und den kleinen Schnauzer Fritz. Alle drei haben meine Abwesenheit schadlos überstanden. Sammy und Lulu sind unzertrennlich und Fritz mischt sich schon unter die anderen Hunde.

Freitag, 26. August 2016

Neung, Song und Sahm haben die Nacht unter den Büschen am Tor verbracht. Sie sind sehr friedfertig und wollen sich anscheinend integrieren, aber einige der Welpen, vor allem Big Boy Sascha, Ilya und Alex bellen die drei häufig an, sodass ich sie zur Ordnung rufen muss. Am morgen kommen die drei unter den Büschen hervor und trocknen sich ihr feuchtes Fell unter den Bäumen in der Nähe des Tores. Ich bin noch unentschieden, ob ich sie behalten oder im Tempel unterbringen soll. 

Am späten Vormittag kommt Rhonda und hilft mir bei der Arbeit. Sie untersucht die Hunde und stellt an Toya eine Entzündung am und vermutlich auch im Ohr fest. Ich wasche Nacho, Chuki, Bok Luk, Lucy Song und Jaha. 

Am frühen Nachmittag fahre ich mit Binda und Toya in den Tempel und treffe dort Tai und Åsa. Gemeinsam schauen wir nach Prince, der sich auf unerklärliche Weise verletzt hat. Wir finden ihn unter einem Auto am Strand liegend. Selbst Tai, die sich gut mit Prince versteht, lässt er nicht an sich heran. Ich halte mich auf Abstand, um Tai die Gelegenheit zu geben Prince zu untersuchen. Der aber entfernt sich und lässt sich auf einem der gestrandeten Boote nieder. Ich gehe zu ihm und kann keine äußeren Verletzungen feststellen. Es kann sein, dass Prince sich einen Nerv verklemmt hat. Wir können ihm heute nicht helfen. 

Am Sala sind drei neue Hunde zurückgelassen worden. Leute wissen, dass sich jemand um die Hunde kümmert und sind froh, dass sie sie dort loswerden können. Tai macht Fotos von den zwei kleinen, die eigentlich die idealen Adoptionshunde sind. 

Ich fahre mit Binda und Toya in die Silverlake Klinik, wo ich Binda zu Emma und Nousha stecke. Die drei sollen heute noch sterilisiert werden. Toya soll auf Anraten von Dr. Kwanchai täglich eine Antibiotikainjektion erhalten. Ich lasse sie also ebenfalls in der Klinik. Dann fahre ich zurück in den Tempel wo ein Mönch Sido nach einiger Suche findet. Sido erhält in der Klinik die vorläufig letzte Chemotherapiebehandlung. 

Ich bringe ihn in den Tempel zurück und schaue nach den drei neuen Verlassenen. Ich kann es nicht übers Herz bringen sie einfach so zurückzulassen und stecke sie in die Käfige, um sie zuhause wenigstens mal zu baden und für ihre Impfung zu sorgen. Während ich den Garten säubere, lasse ich die drei in der Torschleuse und nehme sie danach einzeln ins Bad und wasche sie. Dann lasse ich sie sich in der Küche ein wenig eingewöhnen und füttere sie zusammen mit Anna, Felix, Simba und Zola. Die beiden kleinen tauen schnell auf und vor allem die schwarze Hündin ist ganz aufgedreht und springt dankbar an mir hoch. Anschließend füttere ich alle anderen Hunde. Neung, Song und Sahm bekommen ihr Futter unter den Büschen.

Donnerstag, 25. August 2016

Ich erledige meine Morgenarbeiten und treffe dann Adrian in der Village Soi, in der Neung, Song und Sahm liegen. Alle drei sind anwesend und so verfrachten wir Neung und Sahm in die Käfige und Adrian nimmt auf dem Beifahrersitz mit Song Platz. 

Die drei sind ja recht friedlich und die Hunde im Garten sind Neuankömmlinge gewohnt, jedoch ist diese Integration ein Wagnis, da die drei größer sind als alle Vorhandenen und sie zu dritt leicht ein Dominanzspielchen beginnen könnten. Ich lasse sie deswegen solange in der Torschleuse, bis sich die meisten der anwesenden Hunde beruhigt haben. Dann nehme ich zuerst Sahm heraus, der mir am meisten zugetan ist und auch der freundlichste der drei ist. Sahm bleibt zu Beginn dicht bei mir, aber erkundet schon recht bald Teile des Gartens. Dann läuft er zu Adrian, der vor der Küche auf den Bänken sitzt. 

Als nächsten hole ich Song heraus und auch mit ihm gibt es keine Probleme. Werden kleinere Hunde schon mal attackiert, traut sich an Sahm und Song keiner heran. Zum Schluss lassen wir auch Neung aus der Schleuse; er ist der größte der drei und auch deren Leithund. Auch Neung bleibt mit kleinen Hilfen souverän. 

Nut kommt mit Gai. Gai ist eine Bekannte von Nut, die einen Nebenverdienst sucht. Ich habe einen guten Eindruck von ihr und wir vereinbaren, dass sie sich dreimal die Woche stundenweise um den Außenbereich kümmern soll. Gai will am Montag die Arbeit beginnen. 

Adrian lasse ich bei den Hunden, Nut macht das Haus und ich fahre mit Emma und Nousha Richtung Silverlake Klinik. Auf dem Wege dorthin besuche ich Christel, die mich um Rat wegen eines ihrer Hunde gebeten hatte. Da ich Dr. Kwanchai nicht erreichen kann, ersparen wir dem Hund den Transport und ich fahre mit Christel in die Klinik. Dr. Kwanchai teilt mir am Abend mit, dass er in einer dringenden Angelegenheit in Trat war. Ich trage Emma und Nousha in einen leeren Kennel und hole Torro aus einem anderen. Danach bringe ich Christel wieder nach Hause, die später eine andere Klinik in Anspruch nimmt. 

Ich fahre weiter in den Tempel, wo ich zu meiner großen Freude Lucky wohlbehalten wiederfinde. Lucky hat sich überraschend gut eingelebt und läuft ungehindert von anderen Hunde im gesamten Gelände hin und her. Ich erneuere das Wasser im Sala und in der Vorhalle und fülle die Futterbehälter nach. 

Tai hatte mich gestern darüber informiert, dass Prince wohl verletzt sei und ich schaue nach ihm, kann ihn jedoch nicht finden. Später ruft mich Tai an, dass Sie Prince gesehen habe und dass es ihm wohl besser gehe. Er sei jedoch auch vor ihr weggelaufen. Mich kann Prince ja nicht mehr leiden. Da eigentlich heute Sidos Chemotherapie fällig war, werde ich dessen Transport in die Klinik morgen durchführen und dabei Tai am Nachmittag am Sala treffen. Wir wollen versuchen herauszufinden, was mit Prince passiert ist. 

Ich komme noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder nach Hause. Neung, Song und Sahm sind die ersten, die mich am Tor begrüßen. Adrian teilt mir mit, dass alle Hunde geschlafen haben und dass es keine Zwischenfälle gegeben habe. Ich bitte Adrian mich zur Autoreparaturwerkstatt zu fahren, damit ich endlich meinen Scooter dort abholen kann. Nachdem wir das erledigt haben, verabschieden wir uns bis zum Wochenende. 

Ich füttere die Hunde, wobei die drei Neuen das Futter verschmähen. Ich denke, dass sie wohl Reisfutter gewohnt sind. Alle drei stehen gut im Futter und können auch mal einen Tag ohne auskommen. Später am Abend fahre ich noch zum Mabprachan 7/11 und gebe Kenji und seinem Kontrahenten Prednisilone.

Mittwoch, 24. August 2016

Gestern hatte ich zum wiederholten Male Neung und Sahm zu Prajuab gebracht. Song wollte nicht mit uns kommen. Deswegen fahre ich mittags in das Village, wo sich die von den Residenten ungeliebten Hunde aufhalten, um auch Song erneut umzusiedeln. Song finde ich nicht, jedoch aber Neung und Sahm, die sich entlang des Reservoirdamms zurück begeben hatten. Wie schon anfangs vermutet, ist die Aktion also fehlgeschlagen. 

Da Adrian Probleme mit den Anwohner aufziehen sieht, möchte er aber die drei Hunde auf jeden Fall umsiedeln. Er unterrichtet mich am Nachmittag, dass Song sich wieder eingefunden hat. Ich sehe eigentlich nur die Möglichkeit die Hunde im Tempel unterzubringen. Song muss aber zunächst an der verletzten Pfote weiterbehandelt werden. Bei einem vergangenen Besuch der Hunde hatte ich die Möglichkeit seine Pfote zu untersuchen und stellte immer noch eine Wunde am Ballen fest. Deswegen  entschließe ich mich Neung, Song und Sahm vorübergehend im Haus unterzubringen, falls das machbar ist. Adrian verspricht mir morgen dabei behilflich zu sein. 

Am Mabprachan 7/11 sehe ich Kenji. Er hat sich offensichtlich schon wieder geprügelt, denn sein linkes Ohr ist blutig. Eine von den Standbetreiberinnen macht mich auf seinen Opponenten aufmerksam, der etliche Bisswunden und Schwellung aufweist. Ich fahre nach Hause und hole Prednisilone, das ich noch von der Schlangenbissbehandlung übrig hatte und verteile die Tabletten an die beiden Streithähne. Normalerweise müssten drei Behandlungen reichen, um die Hunde wieder herzustellen. 

Zurück im Haus findet die nachmittägliche Fütterung statt mit anschließender erneuter Gartensäuberung. Am frühen Abend kommt Evi, die preiswert Hühnerfleisch erstanden hat. Ich füttere damit Anna und Felix und alle anderen Hunde im Haus bekommen auch etwas davon ab, einschließlich Zola und Toya. Anschließend hole ich Trocken- und Katzenfutter und liefere die Säcke bei Wan Song in Naklua ab.

Dienstag, 23. August 2016

Louise hatte mich vor einigen Tagen gebeten einen Platz für Lucky, eine Hündin, die sie in erbärmlichen Zustand in einem Village aufgefunden und zu sich genommen hatte. Nachdem Lucky sich erholt hatte kam es zu Beissereien mit anderen Hunden, die Louise aufgenommen hatte und so war die Situation in Louises Haus unhaltbar geworden. Ich konnte Louise nur vorschlagen zu versuchen Lucky im Wat Amparahm unterzubringen. 

Mit Torro im Gepäck fahre ich zunächst zur NPW Klinik und gebe Shana zur Einäscherung ab. Dann hole ich Louise und Lucky in Jomtien ab. Lucky ist ein ganz liebenswerter und schöner Hund und ich bekomme gleich guten Kontakt zu ihr.

Im Tempel stelle ich Lucky den Vorhallenhunden vor, die sich aber nur oberflächlich für sie interessieren. Louise und ich bleiben bei Lucky die sich neugierig umschaut und wir gehen zu den Salahunden. Auch die interessieren sich nicht für den Neuzugang. 

Ich lasse Louise bei den Hunden und fahre mit Torro in die Silverlake Klinik. Torro soll dort kastriert werden. Ich hole Snowy aus einem der Käfige und fahre mit ihr wieder zum Tempel. Lucky hat sich stets in der Nähe von Louise aufgehalten; Zwischenfälle gab es nicht. 

Ich hatte ja schon mehrmals versucht Jira einzufangen aber sie entwischte mir immer. Heute habe ich Glück und stecke sie in den zweiten Käfig. Anschließend gehen Louise und ich mit den Hunden an den Strand. Lucky kommt mit uns und selbst die Begegnung mit Samlee, Khao und Nuan verläuft friedlich. Zurück im Tempel schaffen wir es nach mehreren erfolglosen Versuchen das Gelände zu verlassen ohne dass uns Lucky folgt. 

Ich bringe Louise nach Hause und entlasse Snowy in den Garten, wo sie von den anderen Hunden aufgenommen wird. Jira trage ich ins Haus und dusche sie erst einmal, da sie recht schmutzig ist. Dann vereinige ich sie mit ihren Schwestern Jaha und Chuki. Anschließend ist auch noch Bok Luk mit einer Dusche dran. Ihr Fellzustand scheint sich wieder leicht verbessert zu haben und deswegen werde ich sie noch ein paar Tage bei mir behalten, damit ich sie weiter waschen kann.

Montag, 22. August 2016

Josie kommt heute und auch Evi mit ihrer Bekannten Wiebke. Josie wäscht Kylie und hilft in Haus und Garten. Nachdem meine Helfer gegangen sind, setze ich meine Gartengrundreinigung fort. Damit bin ich den gesamten Nachmittag beschäftigt. 

Am frühen Abend kann ich endlich mein Auto abholen und wieder etwas einkaufen. Seit gestern füttere ich die Hunde nicht mehr am Vormittag sondern erst am Nachmittag. Das verschafft mir morgens etwas mehr Zeit Garten- und Hausarbeiten in Ruhe durchzuführen und ich kann meine Nachmittagsfahrten früher beginnen. Anna und Felix sowie die Hautproblemhunde, die sich im Haus befinden, werden allerdings auch schon morgens gefüttert.

Sonntag, 21. August 2016

Der heutige Sonntag ist mit intensiver Gartenarbeit ausgefüllt. Das Gras ist zwar getrimmt aber ich muss noch einmal mit dem Rasenmäher über die Grasflächen gehen, damit die wieder einigermaßen ordentlich aussehen. Anschließend fege ich Berge von Laub und Gras zusammen. Für die Hunde ist das ein Spaß, ich bin tüchtig am schwitzen. Somchai wird wohl nicht mehr kommen und den Garten in Ordnung halten und so muss ich seine Arbeit mit übernehmen.

Mittags besuchen uns Rene und Heidi mit ihren Besuchern Mario und Janette aus der Schweiz. Heidi und Rene überlegen, einen oder zwei Hunde zu adoptieren.  

Zolas Bisswunde ist völlig verheilt und sie läuft wieder normal. Biaow ist nun die älteste Hündin auf der kleinen Terrasse auf der sich Zola, Toya, Anna und Felix zusammen mit Selina, Lena und Alex überwiegend aufhalten. Simba hat mittlerweile mit den anderen Hunden Freundschaft geschlossen und hält sich mit ihnen meistens im Bereich vor der Küche auf.

Samstag, 20. August 2016

Die Schwellung an Zolas Pfote ist stark zurück gegangen. Zola kann wieder auftreten. Prednisilone hat gut gewirkt. 

Nach der Versorgung der Hunde mache ich mich an die mühsame Arbeit wuchernde Gewächse zu beschneiden. Anna und Felix laufen dabei nun schon durch den ganzen Garten. Auch Simba hat schon den gesamten Bereich erkundet. 

Am Nachmittag fahre ich in die Reparaturwerkstatt. Man arbeitet noch am Auto und angeblich soll es am Montag Abend fertig sein.  

Die Behandlung von Chuki, Jaha, Nacho und Lucy mit Waschungen und Kokosnussöl führe ich weiter fort. Momentan sieht besonders Nacho schlimm aus. Bei Jaha sehe ich kleine Fortschritte, bei Chuki und Lucy, die ich nur partiell einschmieren kann, kann ich keine Fortschritte erkennen.

Freitag, 19. August 2016

Nachdem ich wie jeden Morgen zuerst Anna und Felix und dann Jaha, Chuki und Lucy mit dem Spezialfutter versorgt habe, hole ich Shana und Zola herein. Shana flöße ich wieder die angereicherte Ziegenmilch ein und lasse sie dann im Esszimmer ruhen. Zolas Pfote ist nun stärker geschwollen. Ich versorge die Wunde und gebe Zola Amoksiklav. 

Nach Gartensäuberung und Fütterung wasche ich Bok Luk und Chuki. Nacho und Jaha erhalten eine Ganzkörperbehandlung mit Kokosnussöl. 

Am Nachmittag kommt ein Arbeiter, den Josie mir besorgt hatte, mit einem Trimmer und mäht das hohe Gras. Danach erledige noch einige Trimmarbeiten an Büschen und harke Gras und Blattwerk zusammen. 

Am frühen Abend fahre ich in die South Pattaya Klinik um bestelltes Ivermectin und die Zusatznahrung für Shana abzuholen. Dr. Kwanchai gibt mir auch Prednisilone für Zola mit. Ich bin erst lange nach Anbruch der Dunkelheit zurück und verabreiche zuerst Zola das Prednisilone und füttere dann Anna und Felix. 

Dann schaue ich nach Shana. Sie liegt unter den Bäumen und es geht ihr augenscheinlich nicht gut. Ich nehme sie herein und bereite ihre Nahrung zu. Shana ist aber so schwach, dass ich ihr die Verabreichung nicht zumuten möchte. So bleibe ich bei ihr sitzen und streichele sie. Ich habe den Eindruck, dass sie heute Nacht sterben wird. 

Während der nächsten zwei Stunden werde ich Zeuge wie allmählich das Leben aus Shana entweicht. Ich spreche viel mit ihr, halte und streichele sie. Schließlich bäumt sie sich noch einmal auf und verstirbt. Ich lasse Shana noch eine Weile liegen, säubere sie und lege sie eingewickelt in die Kühltruhe. Sobald ich das Auto wieder zur Verfügung habe, werde ich sie zur Einäscherung in die NPW Klinik bringen.

Donnerstag, 18. August 2016

Rhonda kommt heute Morgen wieder und auch Nut. Rhonda untersucht die Hunde nach Zecken und stellt bei Zola eine Schwellung des Zehs der linken Hinterpfote fest. Ich untersuche die Wunde und entdecke zwei kleine Wunden, die wie eine Bisswunde aussehen. Möglicherweise ist Zola von einer kleinen Schlange attackiert worden. Glücklicherweise war es keine giftige, sonst wäre Zola wahrscheinlich schon tot. Ich reinige die Wunde und gebe Zola Amoksiklav nach der Fütterung. 

Shana wird von mir wieder mit einer Syringe gefüttert. Ich habe den Eindruck, dass sie durch die Nahrungszufuhr etwas mehr Energie bekommt. Zumindest geht sie von der Terrasse in den Garten und legt sich in den Schatten der Bäume. 

Da mein Auto immer noch nicht repariert ist und die nächste Chemo für Ting und Sido ansteht, bitte ich Som mir beim Transport der beiden Hunde in die Silverlake Klinik behilflich zu sein. Da Snowy läufig ist und Torro noch nicht sterilisiert, frage ich Rhonda ob sie mit uns fahren kann. Som kann in ihrem Juke nur eine Box transportieren. 

So fahren wir am frühen Nachmittag mit zwei Wagen zuerst zu Tings Platz, laden sie in Soms Auto und fahren in die Klinik. Dort gebe ich Snowy bei Dr. Kwanchai ab und Ting erhält ihre vierte und vorläufig letzte Chemo. Rhonda fährt zurück nach Pattaya und Som und ich holen Sido im Tempel ab und fahren erneut in die Klinik, wo Sido seine dritte Chemo erhält. Anschließend bringen wir Sido wieder zurück in den Tempel.

Ich befrage Dr. Kwanchai, was ich mit Shana machen könne. Er rät mir hoch konzentrierte Zusatznahrung in die Ziegenmilch zu mischen. Ich könne die Dosen morgen in der South Pattaya Klinik abholen. 

Zurück im Haus kümmere ich mich zuerst um Shana und Zola. Shana liegt noch im Garten. Ich nehme sie ins Haus und versuche ihr etwas angereicherte Ziegenmilch einzuflößen. Da sie nicht wieder hinaus möchte, lasse ich sie im Esszimmer ruhen. 

Zolas Zeh ist etwas mehr angeschwollen und sie humpelt nun herum. Schmerzen hat sie aber wohl nur, wenn die Pfote berührt wird. Wenn die Schwellung nicht zurückgeht werde ich mir Prednisilone besorgen. In eine Klinik bringen kann ich sie ja zur Zeit nicht.

Mittwoch, 17. August 2016

Es scheint, dass Nacho schon eine gewisse Linderung verspürt. Ich behandele nun auch Yaya, der eigentlich nur am Kopf Probleme aufweist und Toby. 

Josie kommt am Vormittag und wäscht Kylie und Jaha ich nehme mir Chuki vor. Lucy ist wieder nicht zu einem Bad zu bewegen. 

Shanas Zustand ist unverändert. Da nicht zu erwarten ist, dass sie noch von selbst Nahrung zu sich nimmt beginne ich bei ihr mit Zwangsernährung. Ich mische Ziegenmilch mit Gehacktem und einem Eigelb und flöße ihr ein wenig von der Mischung ein. Danach gebe ich ihr noch ein paar Zentiliter Ziegenmilch. Wenn ihr Metabolismus noch funktioniert müsste sie bei mehrmaliger Gabe pro Tag allmählich wieder zu Kräften kommen. Wenn das nicht der Fall sein sollte und Shana sich entschlossen hat diesem Leben zu entsagen, habe ich zumindest mein Möglichstes getan. 

Adrians Hunde Neung, Song und Sahm sind wieder in die Village Soi zurückgelaufen aus der wir sie zu Prajuabs Platz gebracht hatten. Adrian hatte sie erneut zu Prajuab gebracht und kurz danach waren sie wieder im Village. Ich bin in den vergangenen Tagen zweimal bei ihnen gewesen. Es ging ihnen gut und sie waren kaum hungrig. Heute fahre ich wieder zu ihnen, um sie zu füttern. Das ist wahrscheinlich falsch, aber Adrian hat Sorge, dass sie die Mülltonnen plündern wenn sie hungrig sind und das mögen die Anwohner nicht so gern. Sobald ich das Auto wieder habe, werde ich sie erneut an das Reservoir bringen und sie dort ein paar Tage lang füttern, um zu sehen, ob sie dort bleiben wenn sie wissen, dass ich komme.

Simba ist nun, genauso wie Anna und Felix fast die ganze Zeit draußen bei den anderen Hunden. Er hat sich von der kleinen Terrasse entfernt und hält sich nun auf dem Hof auf oder auf der großen Terrasse. Gestört nur durch einen kleinen Zwischenfall bei dem Torro sich auf Simba stürzt, schreitet dessen Integration weiter gut voran. So klein und zart wie Simba ist, scheint er doch ein mutiges Herz zu besitzen.

Dienstag, 16. August 2016

Simba hat die Nacht draußen anstandslos verbracht. Ich bin in der Nacht noch einmal bei den Hunden gewesen und da war er schon mitten unter ihnen. Das neue Leben scheint ihm zu gefallen.

Rene und Heidi kommen am Morgen und wir fahren zum Snoop Dog Shop, wo ich 150 kg Trockenfutter einkaufe. Bei der Gelegenheit drückt mir Heidi noch eine Spende in die Hand.

Am frühen Nachmittag wasche ich Bok Luk, Toby, Nacho und Yaya. Yaya weigert sich immer wenn ich ihn aufnehmen will und macht sich ganz schwer. Damit er nicht nach mir schnappt, muss ich ihm eine Maulschlaufe umlegen. Im Bad ist er dann aber recht umgänglich. 

Anschließend fahre ich mit dem Bike nach Baan Amphur, kaufe auf dem Tempelmarkt dort 30 kg Reis ein und liefere die Beutel bei Ba Bät ab. Danach kaufe ich 20 kg Trockenfutter und fahre zu den Hunden an der Vorhalle. Da kein Wasser aus der Leitung kommt, gehe ich zu den Mönchen rüber. Es ist unvermeidlich, dass die Hunde mir folgen und so kommt es zu einem Clash mit den Tempelhunden. Dabei ist auch Sido, der kräftig mitmischt. Im gesamten Tempel gibt es kein Wasser aber an der Vorhalle steht noch ein Wassertank und so kann ich die Hunde mit Wasser versorgen. Ich gehe zum Sala rüber und fülle auch dort den Wasserkanister auf. 

Danach machen wir mal wieder einen Strandgang auf dem wir Samlee, Khao und Nuan treffen, denen es prächtig geht. Die drei werden von einem netten Fischer versorgt. 

Zurück im Haus ist die Welt halbwegs in Ordnung. Simba ist eine Vorzeigeeingliederung, Anna und Felix werden immer selbstbewusster, Shana ist geistig noch voll da, obwohl sie nun die Nahrungsaufnahme vollständig eingestellt hat. Durch die Kokosnussölbehandlung von Chuki, Jaha, Lucy und seit heute auch von Nacho keimt bei mir ein wenig Hoffnung auf, den Hunden wenigstens eine Linderung ihres Leidens zu verschaffen.

Montag, 15. August 2016

Ich habe das Gefühl, dass Simba allmählich ankommt. Er schaut mich freundlich an und lässt sich von mir streicheln. Ich spreche viel mit ihm und er folgt mir schon dann und wann durchs Haus. Zola und Toya haben wieder auf der Terrasse übernachtet und sind offenbar mittlerweile von all den Hunden im großen Bereich akzeptiert worden. Shana lebt noch und ist geistig da. 

Ich erledige die Gartenarbeit und versorge die Hunde. Dann nehme ich Simba mit nach draußen auf die kleine Terrasse. Natürlich kommen die meisten Hunde sofort hoch und Simba wird ausgiebig beschnüffelt. Alle außer Hakim sind freundlich zu Simba was ihm offensichtlich Mut macht, nachdem ich Hakim zur Ordnung gerufen habe. Als ich in den Garten heruntergehe folgt mir Simba mit einem Rattenschwanz von einem Dutzend Hunden an seinen Fersen, was ihn aber erstaunlicherweise wenig stört. Natürlich bleibe ich immer in Eingreifweite während Simba einen kleinen Teil des Gartens erkundet. Da solche Situation fast immer umkippen, warte ich nur darauf bis Hakim an Simba nibbelt und gehe mit Simba wieder auf die Terrasse, wo ich ihn erstmal lasse, während ich im Haus arbeite. Ich kann ja mittlerweile an der Art des Gekläffs oder des Gebells ausmachen, wer die Ursache ist und ob es notwendig ist einzugreifen. Auf der Terrasse aber bleibt alles ruhig. 

Am frühen Nachmittag muss ich in die Stadt, zur Immigration und um mich um meine Finanzen zu kümmern. An der Autowerkstatt fahre ich ebenfalls vorbei und bekomme zu hören, dass ich das Auto nicht vor dem Wochenende wiederbekomme. Ohne Auto bin aber ziemlich aufgeschmissen und so muss ich Rene bitten morgen einen Futtertransport zu übernehmen. 

Seitdem Simba draußen war, ist er wie ausgewechselt. Wieder im Haus läuft er ausgelassen hin und her und versucht mit Anna und Felix zu spielen, die aber lieber miteinander raufen. Sie sind ja nun schon die “Alten” und lassen es Simba merken. Dafür bellt Toya Simba nicht mehr an und von Zola gibt es schon mal ein Küsschen. Die Integration von Simba scheint also zu gelingen.

Sonntag, 14. August 2016

Toya und Zola haben die Nacht prima überstanden und Shana lebt noch. Da sie noch trinkt, scheint ihr Körper alle wesentlichen Funktion aufrechtzuerhalten. Shana ist auch noch geistig voll dabei und nimmt an ihrer Umwelt teil, wenn sie auch meistens liegt und schläft. Auf mich regiert sie mit anscheinend wissender Sanftmut. 

Simba hockt immer noch in der Küche, aber traut sich schon mal in den Wohnraum vor. Er schaut mich zuweilen aus seinen hübschen braunen Augen an, kann sich aber noch nicht überwinden zu mir zu kommen.

Am frühen Vormittag treffe ich in der Stadt David, einen früheren Klienten, der mich seither dann und wann unterstützt. Wieder zuhause ist Simba aus der Küche verschwunden. Da das Haus ja sehr groß ist, kann er über all sein und ich mache mir keine Sorgen um seinen Verbleib. Raus kann er ja nicht. Nachdem ich mich um Garten und Hunde gekümmert habe, suche ich nach Simba, kann ihn jedoch nirgendwo finden. Deswegen hole ich Toya rein und gehe mit ihr durch alle Zimmer. Sie müsste ihn ja entdecken, wenn ich es schon nicht kann. Aber auch sie findet Simba nicht. Da Simba recht zierlich ist kann er sich irgendwo versteckt haben, wo ich ihn noch nicht gesucht habe. Ich öffne all Schränke, schaue unter alle Betten und das alles mehrmals – vergeblich. Simba bleibt bis in den Abend hinein verschwunden. Obwohl er eigentlich nicht nach draußen gelangt sein kann, suche ich auch mehrmals den Garten ab und leuchte sogar draußen vor dem Tor alles ab. 

Jedes mal wenn ich anfange etwas zu tun, breche ich Arbeit nach kurzer Zeit wieder ab und suche erneut. Schließlich gehe ich wiederum in ein Zimmer, das ich zuvor mir Toya, Felix und Anna abgesucht hatte und siehe da, Simba liegt unter einem Sessel, der mit Polstern und Kartons verbarrikadiert ist und ich bin froh, dass ich in meinem Weltbild nicht die Existenz von Aliens oder Geistwesen unterbringen muss. 

Abends lasse ich Felix, Anna, Zola und Toya erneut herein und auch Shana. Ich habe Reisfutter zubereitet und alle fressen mit Appetit, auch Simba, nur Shana verweigert sich wieder. Später am Abend, nachdem die Hunde wieder auf der Terrasse sind, kommt Simba zu mir ins Bürozimmer. Während der Nacht schläft er bei mir im Schlafzimmer.

Samstag, 13. August 2016

Vor einigen Tagen hatte mich Maria aus Dänemark gebeten, ob ich nicht einen Welpen, den sie während ihrer sechsmonatigen Zeit in Pattaya aufgenommen hatte, und der seit einem Monat bei einem Tierarzt untergebracht ist, für einige Zeit aufzunehmen. Maria will bis zum Oktober erreichen, dass sie Simba mit nach Dänemark nehmen kann. Simba würde, wenn sich keiner seiner erbarmte vom Tierarzt auf die Straße gesetzt werden. 

Da ich ja kein Auto zur Verfügung habe, bitte ich Som mir beim Transport behilflich zu sein. Som fährt mich zu der Klinik in Naklua und ich hole Simba aus seinem Käfig, in dem er seit vier Wochen hockt. Simba ist sehr zierlich und scheu, aber von liebenswertem Charakter. Er lässt sich von mir auf den Arm nehmen und würde wahrscheinlich mit jedem mitgehen, nur um das Käfigleben hinter sich zu lassen. 

Im Haus verkriecht sich Simba erstmal in eine Ecke und damit er sich ein wenig vertraut machen kann, lasse ich Felix und Anna herein. Die aber interessieren sich nicht für Simba und so lasse ich ihn erstmal allein. Später lasse ich zur abendlichen Fütterung noch Zola und Toya herein, aber das nimmt Simba auch nicht seine Scheu zumal Toya ihn verbellt. Die Nacht verbringt Simba in der Küche, die zum Wohnraum offen ist. 

Ich behandele nun die betroffenen Hautpartien von Chuki, Jaha und Lucy alle zwei Tage mit jungem Kokosnussöl. Jaha und Chuki lassen sich das ohne Probleme gefallen, Lucys Haut jedoch scheint sehr empfindlich zu sein und so muss ich überaus vorsichtig mit ihr umgehen, damit sie mir nicht vom Tisch springt. Ich kann froh sein, dass sie sich überhaupt einschmieren lässt. 

Obwohl ich Shana mittlerweile wirklich alle Futtervarianten angeboten habe frisst sie, wenn überhaupt, nur ganz wenig und magert dementsprechend weiter ab. Da sie sich auf der kleinen Terrasse aufhalten will, lasse ich sie dort zusammen mit Zola, Toya, Biaow, Lena und Selina liegen. 

Meistens sind auch Anna und Felix auf der Terrasse und heute will ich sie auch mal dort übernachten lassen.

Freitag, 12. August 2016

Heute muss ich mich mit der Morgenarbeit beeilen, denn Heidi und Rene haben mich zu einem Hauseinweihungsmittagessen eingeladen. 

Am Nachmittag fahre ich zu Natacha. Natacha hat eine angefahrene Hündin zu sich genommen und für deren medizinische Versorgung gesorgt. Namtarn musste der rechte Hinterlauf amputiert worden, was in der NPW Klinik vorgenommen wurde. Natacha studiert in Bangkok und kommt nur am Wochenende und auch nur wegen Namtarn in ihr Haus nach Pattaya. Sie hat extra eine Hilfe organisiert, die Namtarn während der Woche versorgt. Namtarn ist schon recht alt und deswegen verläuft der Heilungsprozess verlangsamt. 

Während ich mit Natacha beratschlage was wir für Namtarn tun können, kommen zwei Kräfte der NPW Klinik vorbei und versorgen Namtarns Wunde. Namtarn kann auf keinen Fall zurück auf die Straße und ich kann sie zumindest zur Zeit auch nicht aufnehmen. Ich vereinbare mit Natacha, dass Namtarn vorerst bei ihr bleibt. Wenn sie wieder laufen kann, müssen wir neu überlegen was wir für sie tun können. 

Nachdem ich am frühen Abend die Welpen und Shana versorgt habe, fahre ich noch einmal zu Heidi und Rene in das von ihnen kürzlich bezogene Haus, wo ich mit Nicky und Alfons alte Bekannte aus der Rescue Szene wiedertreffe. 

Donnerstag, 11. August 2016

Da für heute eine erneute Chemobehandlung für Sido und Ting terminiert war und mein Auto noch in der Werkstatt steht, hatte ich Serge gebeten mich zu fahren. Serge hatte mir bei seinem Besuch vor einigen Tagen angeboten, seinen Pick-up im Fall der Fälle zur Verfügung zu stellen. Allerdings war sein Wagen ebenfalls nicht fahrbereit und so lieh er sich einen SUV von einem Freund. 

Serge holt mich also am frühen Nachmittag ab und wir laden zwei Boxen ins Auto. Zuerst holen wir Ting ab und dann Sido. Beim Einfangen von Ting hilft uns eine Nachbarin und beim Einfangen von Sido ein Mönch. Beide Hunde werden in der Silverlake Klinik versorgt und wir bringen sie wieder zurück. Für Ting war es voraussichtlich die letzte Chemo; Sido wird wohl noch einige über sich ergehen lassen. 

Auf dem Rückweg halten wir bei Serges Freund, der eine Bar mit kleinem Guesthouse an der Soi Siam Country betreibt. Didier bietet mir an eine Spendenbox bei ihm aufzustellen. Serge kennt noch ein paar Restaurantbetreiber, die auch erlauben würden Boxen aufzustellen. Ich kann ja nun im Rahmen der Foundation ganz offiziell Spenden in Thailand sammeln und werde mir somit noch einige Boxen zulegen.

Mittwoch, 10. August 2016

Highlight des heutigen Tages war mein Erscheinen auf der Nongprue Polizeistation, die für mich immer vertrauter wird. Ich erhielt mittags einen Anruf mich dort einzufinden. Das hätte ich zwar nicht tun müssen, denn eine solche Vorladung hat schriftlich zu erfolgen, aber da ich in den vergangenen Tagen in einige unangenehme Geschehnisse verwickelt war, bin ich dem Ruf gefolgt. Es stellte sich heraus, dass es mein Mietverhältnis geht und ob dieses rechtens sei. Wiederum nicht die Aufgabe der Polizei das zu prüfen, denn ein Mietdisput ist eine Zivilsache und keine Strafsache. Nachdem ich meinen angeblich nicht existierenden Mietvertrag vorgelegt hatte, wurde ich entlassen nicht ohne dass sich meine Vermieterin zu einer unschönen Bemerkung hat hinreißen lassen, über die ich mich an dieser Stelle besser nicht ausbreite.

Zurück zu den Hunden, Shana geht es weder besser noch schlechter, sie frisst kaum etwas egal was ich ihr anbiete und wird dünner und dünner. Vielleicht sollte ich es mal mit einem ganz normalen Thaigericht wie z. B. Khaophatmu versuchen. Schließlich ist Shana ja auf der Straße groß geworden und hat sich da hauptsächlich von Thaifood ernährt. Ich gebe ihr weiterhin alle zwei Tage eine Infusion.

Die Behandlung von Jaha und Chuki mit Kokosnussöl hat anscheinend zumindest bei Jaha einen gewissen Effekt gehabt und ich werde die Behandlung fortsetzen. Silvers Räude ist fast gänzlich verschwunden. Das originale Ivermectin hat gewirkt. Die Ausbreitung der Räude bei Zhenya ist gestoppt worden. 

Anna und Felix sind nun tagsüber meistens draußen auf der kleinen Terrasse zusammen mit Shana, Zola, Toya und wechselnden Okkupanten. Ich nehme sie, während ich den Garten säubere, immer mit ins Gras und kann sie mittlerweile sogar schon mal aus den Augen lassen. Heute haben sie ganz allein auf die Terrasse zurückgefunden. Des Nachts sind sie dann aber wieder im Haus.

Dienstag, 9. August 2016

Gestern habe ich einen Unfall mit Opfern auf der Straße liegen sehen und heute wieder zwei. Unglücklicherweise war ich in einem von den beiden verwickelt. 

Auf meinem Weg in die Stadt fuhren mir zwei Jungs auf einem Motorrad aus einer Ausfahrt, augenscheinlich ohne links und rechts zu schauen vors Auto. Ich bin etwa 50 km/h schnell gefahren und da der Aufprall nahezu frontal war flogen die Jungs samt ihrem Motorrad mindestens zehn Meter durch die Luft. Ich habe zwar noch bremsen können, aber der Aufprall war nicht zu vermeiden. Ich sehe jetzt noch die Jungs durch die Luft fliegen. Das war Movie life. 

Die beiden, wie sich herausstellte siebenjährigen Kinder, hatten aber wohl einen Schutzengel. Nur der kleine Fahrer hatte eine kleine Fußverletzung und sein Beifahrer blieb gänzlich unverletzt. Natürlich trug keiner von ihnen einen Helm. Glücklicherweise hatte ich meine kleine Kamera dabei und machte sofort Fotos, nachdem ich mich um die Kinder gekümmert hatte. Die Eltern wurden gerufen und die Polizei erschien auch. 

Die Schuldfrage wurde nicht aufgeworfen, denn der Unfallhergang war zweifelsfrei. Die Kinder wurden zur Beobachtung in eine Klinik gefahren und ich fuhr in Begleitung eines Polizisten in Zivil zu einer mir bekannten Werkstatt. Der Schaden an meinem Auto wurde auf 17,000 Baht taxiert und von einem Verwandten der Kinder bezahlt. Ich holte das Geld bei ihm ab und ließ das Auto in der Werkstatt. Angeblich soll es bis zum Wochenende repariert sein.

Montag, 8. August 2016

Mittags fahre ich wie verabredet um die Hündin vom Highway 36 abzuholen. Ich sehe die Hündin auch aber es ist niemand da um sie einzufangen. Also fahre ich Josie abholen und wir fahren gemeinsam zum Wat Amparahm, wo ich Josie die Vorhallenhunde vorstelle. 

Nachdem ich alle Behälter aufgefüllt habe, gehen wir zum Sala. Dort treffen wir auf eine junge Frau, die sich gerade um die vier Welpen und den Mutterhund kümmert. Es stellt sich heraus, dass es ihre Hunde sind. Sie erklärt, dass ein Nachbar die Hunde ohne ihre Erlaubnis weggeschafft und am Sala abgesetzt habe. Sie würde sie wieder zu sich nehmen. Ich halte die Geschichte zwar für etwas undurchsichtig, aber bin natürlich froh, dass sich jemand um die Hunde kümmert. 

Wir fahren weiter in die Silverlake Klinik, wo ich Chuki und Jaha in die mitgebrachten Käfige stecke. Josie hat dort Rosie und deren Welpen. Dr. Kwanchai hatte sich ja bereit erklärt die beiden Hunde bei sich zu behalten, nachdem die TVT Behandlung von Rosie abgeschlossen ist. Josie ist jedoch nicht ganz glücklich darüber, dass die beiden Hunde wohl die meiste Zeit, und auch noch voneinander getrennt, in ihrer Zelle hocken. Sie möchte mit Dr. Kwanchai eine andere Lösung finden. 

Die Behandlung von Chuki und Jaha hat nicht die erhoffte Besserung erbracht. Damit ist für die beiden nun so gut wie der letzte Pfeil verschossen. Zuhause reibe ich Jahas Kopf mit jungem Kokosnussöl ein. Mal sehen, ob dass eine Besserung erbringt. 

Mit Shana scheint es wohl zu Ende zu gehen. Sie spricht weder auf die Infusionen noch auf das Nierenmedikament an. Heute Morgen hat sie auch das Extrafutter nicht mehr angenommen, jedoch noch Hähnchenfleisch gefressen. In der Küche sehe ich aber bei meiner Rückkehr, dass sie das Fleisch wieder erbrochen hat. Shana hat in den letzten zwei Wochen zunehmen an Gewicht verloren und ist nun sehr mager. Wenn sie denn bald sterben muss, dann wenigstens in angenehmer Umgebung und in meinem Beisein.

Sonntag, 7. August 2016

Ich lasse jetzt wie jeden Tag Anna und Felix mit nach draußen während ich Hof und Garten säubere. Die beiden werden immer unternehmungslustiger und ich laufe schon mal mit ihnen durchs Gelände. Störenfriede sind dabei stets Snowy und Buffy, die Anna und Felix offenbar als Spielzeug betrachten. Natürlich gehören auch solche rauen Spielchen mit zur Sozialisation, aber wenn es für die Welpen zu lästig wird, muss ich Snowy und Buffy ermahnen.

Am Nachmittag fahre ich zum Snoop Dog Food Shop und hole Futter für die Hunde im Haus und die Hunde und Katzen, die Wan Song füttert. Ich liefere das Futter bei Wan ab und fahre anschließend zum Snoop Dog Shop 2, um das Display der Spendendose zu wechseln. Alle Spendendosen die wir aufgestellt haben sind nun Dosen der Foundation. 

Seit einer Woche plagt mich eine entzündete Wunde am Schienbein. Ich verletze mich ja fast täglich und die Wunden verheilen immer ohne Probleme. Ich vermute, dass die Schienbeinwunde sich durch das Lecken der Hunde daran entzündet hat. Meine Selbstbehandlungsversuche brachten nicht den erhofften Erfolg und bevor ich Antibiotika nehme, lasse ich die Wunde lieber mal kompetent untersuchen. Wie erwartet verpasst mir die Ärztin eine Injektion und gibt mir Amoksiklav und Prednisilone mit. Ich mache mir normalerweise nichts aus Verletzungen, die jedoch hindert mich daran die Hunde zu waschen, da ich dabei dann auch nicht trocken bleibe. Und nass werden darf die Wunde nicht, sonst heilt sie nie zu.

Samstag, 6. August 2016

Evi hat einen weiteren Sack Spezialfutter gespendet, den ich bei ihr abhole. Auf dem Weg zurück nach Hause ruft mich Roland an, der mal bei mir vorbeikommen möchte. Ich hole ihn in Nongprue ab und stelle ihm Haus und Hunde vor. 

Am Abend treffe ich John, der angeregt hatte einen Youtube Channel für Hope for Strays einzurichten, um mit regelmäßig produzierten Videos ein größeres Publikum auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Bei der Gelegenheit gehe ich mit John an den Amari Strand, um Boss und Alana aufzusuchen. Wir finden aber nur Alana. Sie lässt sich willig von John streicheln, mit mir ist sie ja immer etwas vorsichtig, nachdem ich sie schon zweimal vom Strand weggeholt hatte.

Freitag, 5. August 2016

Josie kommt heute Mittag und hilft mir einige Stunden. Wir verabreden am Montag gemeinsam in die Silverlake Klinik zu fahren. 

Am Nachmittag fahre ich in die Stadt, um den Kfz Brief für den Scooter abzuholen. Ich nutze dabei die Gelegenheit um wieder mal nach Bessy, Coco und Faye zu sehen.

Bessy und Coco kenne ich seit ihrer Geburt und habe mitgeholfen sie großzuziehen. Faye hatte damals ein Junges, dass leider bei Erdarbeiten verschüttet worden war. Danach habe ich Faye sterilisieren lassen. Coco und Bessy wurden mit ihren acht Geschwistern zur gleichen Zeit wie Fayes Junges geboren. Da ich mit dem Versorger der Hunde Probleme bekam und dann die Welpen nicht mehr sehen konnte, weiß ich nicht was mit den anderen acht Welpen geschah. Coco und Bessy fand ich zusammen mit Faye ein Jahr lang später wieder und ließ auch Bessy sterilisieren.

Die drei Hunde haben sich seit der Zeit vor einer kleinen Bar niedergelassen und werden von den Barfrauen versorgt.

Donnerstag, 4. August 2016

Heute Vormittag kommt ein Angestellter vom Wasserwerk und schließt die neue Uhr an. Überraschenderweise erklärt er, dass nun doch das Wasserwerk die Uhr entfernt hat, da ich angeblich die Rechnung nicht bezahlt habe. Ich zeige ihm die Rechnung und er macht mich darauf aufmerksam, dass es nicht meine Rechnung sei die ich bezahlt habe, sondern die vom Nachbarn. Nut kommt mittags und ich lasse sie allein werkeln und fahre wieder zum Wasserwerk wo es lange Diskussionen gibt was ich zu bezahlen habe. Mir bleibt dabei verborgen warum ich für eine neue Uhr zahlen muss, obwohl die alte ja wieder angeschlossen hätte werden können. Das nächste Mal werde ich aber Strom- und Wasserrechnungen, die in meinen Briefkasten landen, genau studieren bevor ich sie bezahle gehe.

Weiter geht es nach Baan Amphur, wo ich Ting abhole und zur zweiten Chemo in die Silverlake Klinik bringe. Mit ihr und Sido fahre ich zum Tempel und entlasse Sido. Dann gehe ich zu den Vorhallenhunden und versorge sie und anschließend auch die Salahunde. Tai, die sich um die Salahunde kümmert will die vier Welpen impfen lassen. Ich hoffe, dass wir dann auch bald der Mutterhündin habhaft werden können, um sie sterlisieren zu lassen. 

Anschließend liefere ich Ting ab und fahre zurück nach Hause, wo ich den Garten für die Nacht säubere und die ausgesuchten Hunde ein zweites Mal füttere. Dann fahre ich zum Snoop Dog Shop und hole 20 kg Trockenfutter für den Wachmann an der Thepprasit Road und 15 kg für Em. 

Ich fahre weiter in die Klinik von Dr. Zin und hole das Testblatt für Shana ab. Shanas Werte sind nur leicht verbessert, aber das ist ja schon was. Ich hatte Schlimmeres befürchtet. Dr. Zin gibt mir ein nierenstärkendes Mittel mit. 

Ich fahre weiter nach Naklua, liefere das Futter bei Em ab und erkundige mich nach Nora und Nicky. Beide seien ok. Dann fahre ich zum Best, wo ich Rudi sehe und ihm 24 mg Ivermectin gebe. Anschließend fahre ich in die South Pattaya Klinik und hole Princess ab. Ich bringe sie zurück an ihren Platz an der Pattaya Mail. Dort treffe ich alle anderen Hunde vollzählig an. Der Wachmann bekommt einen Sack Trockenfutter. 

Zuhause werden Anna und Felix nochmal gefüttert und dann geht es an die Computerarbeit, die mich bis nach Mitternacht beschäftigt. Der Tag war lang wie eigentlich jeder Tag und trotzdem konnte ich wieder nur das Allernotwendigste abarbeiten.

Mittwoch, 3. August 2016

Mittags besuchen uns Serge und Fa. Es ist ihr erster Besuch bei uns. Sie wohnen in der Nähe und haben von uns gehört. Fa ist ein Hundenarr und könnte sich eventuell vorstellen öfter vorbeizukommen um Hunde zu waschen und um Zecken zu entfernen, die mittlerweile wieder lästig werden. Ich wäre für eine solche Hilfe mehr als dankbar. 

Da den ganzen Vormittag das Wasser aus den Hähnen im Garten nicht fließt, schaue ich mal nach der Wasseruhr und stelle fest, dass sie fehlt. Es kommt vor, dass das Wasserwerk die Uhren entfernt wenn Rechnungen nicht bezahlt werden, aber ich bin mir sicher, dass ich die letzte Rechnung beglichen habe. Ich fahre also zum Wasserwerk und dort versichert man mir, dass sie für die Entfernung der Uhr nicht verantwortlich seien. Kommt also nur Diebstahl in Frage und deswegen lasse ich einen Report auf der Nongprue Polizeistation anfertigen. 

Anschließend fahre ich Reis und Trockenfutter einkaufen und liefere das Futter bei Prajuab ab. 

Danach hole ich Rechnungen in der South Pattaya Klinik ab. Die Foundation ist zur korrekten Buchführung verpflichtet. Die Abrechnung muss morgen dem Buchhalter vorgelegt werden und deswegen arbeite ich daran bis zum späten Abend. Leider war für heute keine Zeit um Lucy zu waschen, ich hoffe es morgen zu schaffen.

Dienstag, 2. August 2016

Vor ein paar Tagen habe ich Steuer und Versicherung fürs Auto erneuern müssen und heute ist der Scooter dran, den ich seit einem Jahr nicht mehr gefahren bin. Nachdem ich das hinter mich gebracht habe, fahre ich zum Best, um nach Rudi zu schauen. Der ist aber offenbar unterwegs. Ich fahre weiter zum Amari Strand und finde dort Alana, nicht aber Boss. Die Taxifahrer jedoch versichern mir, dass mit ihm alles in Ordnung sei. 

Am frühen Abend fahre ich mit Shana in eine kleine Klinik in Nongprue Market. Ich lasse ihr dort Blut abnehmen um mich über ihren Zustand besser informieren zu können. Das Resultat wird morgen Nachmittag vorliegen. Ich mache mir Sorgen um Shana, da sie an Gewicht verliert obwohl sie normal frisst. Entwurmt habe ich sie schon. Abends gebe ich ihr wieder eine Infusion. 

Daneben liegt Lucy, um die ich mir auch Sorgen mache. Ihr Hautzustand verschlechtert sich. Das Dumme ist nur, dass ich ihr kaum helfen kann. Ihr eine Injektion zu geben ist unmöglich und waschen lässt sie sich auch nicht. Morgen aber gibt es kein Pardon. Ich muss ihr dann eine Maulschlaufe umlegen, damit sie mich in ihrer Panik nicht beißt und sehr geduldig mit ihr sein.

Montag, 1. August 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich zum Tempel. Ich sehe den TVT Hund, den ich Sido nenne, und spreche einige Mönche in der Nähe an, ob sie mir beim Einfangen von Sido helfen könnten. Zwei der Mönche sind mit Sido vertraut und so bekommen wir ihn ohne weitere Probleme in den Käfig. 

In der Silverlake Klinik steht nur das Faktotum Lan bereit und so verfrachten wir Sido gemeinsam in einen Kennel. Danach gehe ich zu Jaha und Chuki. Beide sehen etwas besser aus, aber einen durchschlagenden Behandlungserfolg kann ich nicht ausmachen. Natürlich hängen sich beide Hunde an mich und wollen unbedingt mit mir gehen, aber ein paar Tage müssen sie noch aushalten. 

Anstatt der beiden nehme ich Ting mit. Sie ist wieder ganz brav und froh aus der Gefangenschaft entlassen zu werden. Der Tumor ist entfernt worden und eine Chemo Behandlung hat Ting auch schon erhalten. Sterilisiert ist sie natürlich auch worden. Ich bringe Ting an ihren Platz zurück und teile einer Frau, die sie freudig empfängt mit, dass ich Ting in einigen Tagen zur zweiten Chemo wieder abholen werde. 

Abends fahre ich noch zu Wan Song und bringe ihr einen Sack Trockenfutter. Sinin müssen die Fäden gezogen werden und gemeinsam schaffen wir das auch, obwohl Sinin nicht besonders erfreut darüber ist.

Sonntag, 31. Juli 2016

Am Nachmittag fahre ich zum Tempel um den TVT Hund abzuholen. Allerdings kann ich ihn nicht finden und auch der höhere Mönch, der wohl der Abt ist wie mir ein älterer Mönch mitteilt, ist nicht zugegen. 

So fahre ich zur Silverlake Klinik und hole Samlee ab. Samlee ist ganz lieb und lässt sich von mir ohne Probleme in den Käfig bugsieren. Die Fahrt zu ihrem Platz am Highway 36 dauert fast eine Stunde, da die Stadt wieder vollkommen zu ist. Samlee ist froh wieder bei ihren drei Freunden zu sein. Von den Leuten ist erneut niemand zu sehen. Vermutlich arbeiten sie nur dort. 

Zuhause warten schon wieder viele hungrige Mäuler auf mich.

Samstag, 30. Juli 2016

Josie kommt am späten Vormittag und badet Kylie, Toby und Nacho. Ich bade Sascha und Bok Luk. Bok Luk hat seit sie aus der Klinik zurück ist Hautproblem und verliert Fell. Falls die Waschung keine Wirkung zeigt muss ich sie wohl mit Cephalexin und Itraconazole behandeln. Ihre Abszesswunde ist nun so gut wie zugeheilt. Auch Alexes Wunde ist so gut wie zu. 

Am frühen Nachmittag kommt Erwin mit Mon vorbei. Mon sucht einen neuen Job. Wir finden relativ schnell heraus, dass sie für die Tätigkeit die ich anbiete, nicht geeignet ist. Klaus ruft mich an und teilt mir mit, dass keiner der Leute bei den Hunden ist. Somit müssen wir die Aktion mit der zweiten Hündin auf kommende Woche verschieben. 

Princess von der Thepprasit Road ist aber auch noch auf der Liste und so fahre ich zur Pattaya Mail und sammele sie auf. Ich lasse einen Sack Trockenfutter beim Wachmann. Die Silverlake Klinik ist schon geschlossen als ich dort ankomme. Ich fahre also mit Princess wieder zurück und zum Tempel, wo ich Ba Bät bezahle. 

Die Vorhallenhunde sind vollzählig, nur Jira vermisse ich. Während ich die Schalen auffülle höre ich ein Heulen aus einem der Nebengebäude. Ich schaue nach und stelle fest, dass ein Hund dort eingeschlossen ist. Es gelingt mir schließlich einen höheren Mönch ausfindig zu machen, der die Schlüssel zu dem Gebäude hat. Heraus kommt Jira. Ich habe keine Ahnung wie lange sie dort drinnen verbracht hat. Anscheinend hat keiner der Mönche sie gehört oder wollte sie nicht hören. 

Ich gehe mit dem Mönch zurück und zeige ihm einen Rüden der an einem schlimmen Tumor leidet. Wir verabreden ihn morgen einzusammeln und in die Klinik zu bringen. Anschließend lege ich Trockenfutter im Sala aus und erneure das Wasser im Container. Die Mutter mit den vier Welpen ist noch da. 

Schließlich gebe ich Princess in der South Pattaya Klinik ab. Ich informiere Dr. Kwanchai, dass ich Samlee morgen aus der Silverlake Klinik holen möchte und hoffentlich auch den TVT Rüden dort abliefern kann.

Wieder zuhause füttere ich Anna und Felix sowie die Hunde die auch abends etwas bekommen. Shana bekommt ihre Infusion, die ich nun alles drei Tage an ihr vornehme.

Freitag, 29. Juli 2016

Ohne das Auto zur Verfügung zu haben bleibe ich den ganzen Tag zuhause, unterbrochen nur von einer Fahrt auf meinem Scooter zu einem Stück Land, das Joe, Som und ich uns vor Wochen mit einem Agenten angeschaut hatten. Der Agent kann angeblich den Eigentümer nicht erreichen und so werden wir es mal versuchen. 

Am Nachmittag bekomme ich das Auto zurück und so können die geplanten Fahrten in die Silverlake Klinik morgen wohl stattfinden. 

Bok Luks und Alexes Wunden sind nun so weit zugeheilt, dass ich sie heute versuchsweise nicht verbinde. Anna und Felix sind stundenlang mit mir und Alex, zweiten auch mit Toya, die sich besonders gut mit den beiden versteht, zusammen. Die Welpen entwickeln sich natürlich nicht nur körperlich, sondern auch geistig in Windeseile. Sie bewegen sich unter den großen Hunden mit zunehmender Selbstverständlichkeit, erkunden mehr und mehr ihre Umgebung und ziehen sich seltener in ihr Zimmer zurück. Während ich dies hier schreibe, liegen sie schlafend unter meinem Bürosessel. Bok Luk und Alex schnarchen neben meinem Schreibtisch.