Mittwoch, 30. März 2016

Nina hat die Nacht überstanden aber da sie noch gelegentlich wimmert, gebe ich ihr eine weitere Kapsel Tramadol. Amoxicilin und Metronidazole wird sie eine Woche lang ebenfalls erhalten. 

Ich stelle fest, dass sich Samlee ihres Kragens entledigt hat. Der liegt nun zerbissen im Garten. Da ich den Heilungsprozess der Operationswunden nicht gefährden will, lege ich Samlee, Nuan und Khao erneut ein Shirt an. Auch Nina bekommt von mir eines verpasst. 

Am frühen Nachmittag bade ich Silver, Chuki, Jaha und Nacho. Sie sind die Prozedur mittlerweile gewohnt und verhalten sich recht kooperativ. Ich lasse die vier sich in der Küche trocknen. Silver, Jaha und Nacho bleiben dann auch bis zum Abend dort; Chuki zieht es schon vorher wieder nach draußen. 

Am Spätnachmittag muss ich zu einem Meeting in die Stadt. Bei der Gelegenheit mache ich beim Best einige Besorgungen. Rudi empfängt mich als ich aus dem Auto steige und ist ganz happy mich zu sehen. Natürlich ist die Freude beidseitig. Hoffen wir, dass er nun erstmal gesund bleibt und sich seiner Freiheit erfreuen kann.

Dienstag, 29. März 2016

Am frühen Vormittag bringe ich Nina zu Dr. Sam, um sie sterilisieren zu lassen. Sie hat ja einen lebensbedrohlichen Verlauf einer Parvovirose überlebt und sich danach vollständig erholt. 

Dr. Kwanchai informiert mich, dass er Amporns Hündin komplikationslos sterilisieren konnte. Josie hat Dora, die läufige Hündin, einfangen können und zu Dr. Kwanchai gebracht. Dora soll in der Klinik bleiben bis die Fäden gezogen werden können, da Josie nicht sicher ist sie erneut einfangen zu können. 

Am Spätnachmittag fahre ich zu Dr. Kwanchai und hole Sufi ab. Sie wird von Amporn und einigen Frauen eines Massage Shops neben dem Hotel herzlich empfangen. Amporn wird Sufi auch nach Heilung der Operationswunde gegen Blutparasiten behandeln. 

Nachdem ich Sufi abgeliefert habe fahre ich zu Dr. Sam und hole Nina ab. Ihr Bluttestresultat war einwandfrei, allerdings war ihr Uterus geringfügig entzündet. Ich nehme Nina mit zu mir ins Büro und gebe ihr Metronidazole gegen die Entzündung, Amoxicillin für die Wundheilung und da sie offensichtlich Schmerzen hat Tramadol. Nachdem sie eine Stunde lang gejammert hat schläft sich dann ein. 

Josie schickt mir am Abend Bilder von Dora, Rocky und vier Welpen, die sie ebenfalls versorgt. Die vier wunderschönen Welpen suchen einen Platz an dem sie dauerhaft glücklich sein können. Ich würde sie ja sofort nehmen aber mein Boot ist schon übervoll.

Montag, 28. März 2016

Amporn hat mich gebeten einen Hund sterilisieren zu lassen. Amporn arbeitet als Maid in einem Hotel in der Innenstadt. Dort hat sie eine Hündin unter ihre Fittiche genommen, die Junge hatte. Alle Welpen sind adoptiert worden. Ich bringe die Hündin zu Dr. Kwanchai. Sie ist sehr lieb und lässt sich von mir auf den Arm nehmen. Hunde, die mich nicht kennen, müssen ja nicht unbedingt immer nett zu mir sein aber auch mit Prajuabs Hunden habe ich bisher Glück gehabt.

Von der Klinik aus fahre ich zu Josie und bringe ihr einen Käfig. Josie kümmert sich um Hunde, die sich vor ihrem Haus einfinden. Eine Hündin ist läufig und so will Josie sie so schnell wie möglich einfangen und in eine Klinik bringen. Josie hat schon vier Straßenhunde aufgenommen und versorgt nun auch noch drei weitere, die regelmäßig bei ihr vorbeikommen. Ich hatte schon Rocky kennengelernt und lerne heute noch Bella und eine andere Hündin kennen. Alle drei Hunde sind ausnehmend hübsch und ausgesprochen zutraulich. Rocky hält sich tagsüber bei Josie auf und ist nachts draußen. Die beiden Hündinnen kommen immer abends vorbei. 

Leider haben sich die Wunden von Nuan und Samlee leicht entzündet. Zuerst habe ich Nuan hereingenommen und ihr einen Kragen angelegt und dann Samlee. Khaos Wunde sieht gut aus, aber nachdem ich sie abends ebenfalls ins Haus genommen habe, bemerke ich, dass sie sich die Wunde leckt und deshalb bekommt sie auch einen Kragen verpasst. Die Hunde lecken sich die Wunde wenn sie zuheilt und damit zu jucken beginnt. Ich desinfiziere die Wunden und lasse alle drei Hunde über Nacht in der Küche.

Sonntag, 27. März 2016

Bei meiner täglichen Routineuntersuchung finde ich bei Nura ein paar Zecken in ihrem langhaarigen Fell, die ich vergeblich versuche manuell zu entfernen. Deswegen nehme ich Nura ins Bad und shampooniere sie kräftig ein. Nura liegt immer mit ihrer Schwester Lina zusammen. Die ist jedoch fast völlig von Zecken verschont geblieben, vermutlich auch weil sie kurzhaarig ist. Trotzdem dusche ich auch sie und behandele sie wie Nura mit Fipronil. 

Am Nachmittag bringe ich Rudi zurück zum Best und besorge mir noch zehn Meter Baumwollstoff beim Inder. Anschließend fahre ich zum Snoop Dog Futterhandel und hole mir 80 kg Trockenfutter.

Samstag, 26. März 2016

Mittags fahre ich zu Prajuab und liefere ihm jeweils 40 Einheiten Kombi- und Tollwutimpfstoffe. Sita Song, die ja wegen schlechter Blutwerte nicht sterilisiert werden konnte und die von Prajuab einen Monat lang mit Doxicyclin behandelt wurde, werde ich kommende Woche sterilisieren lassen. 

Am frühen Nachmittag befreie ich Samlee, Nuan und Khao von den Shirts, desinfiziere die Operationswunden, untersuche sie nach Zecken, säubere ihre Ohren und gebe Nuan die Infusion. Anschließend schaue ich mir noch Nina und Emma an, die beide ein paar wenige Zecken in Pfoten und Ohren haben. 

Am Spätnachmittag besuche ich Wolfgang in seinem neuen Büro. Wolfgang startet eine Business/Charity Application und will meine Arbeit unterstützen.

Freitag, 25. März 2016

Nick kommt heute Vormittag mit seiner Bekannten die unter ihren Kollegen für die Hunde gesammelt hat. Nick bekräftigt noch einmal mich finanziell und tatkräftig unterstützen zu wollen, wenn immer er in Pattaya ist. 

Ich fahre erneut mit Rudi zu Dr. Sam, da mir die Schwellung an seiner Flanke nicht gefällt. Dr. Sam führt eine Ultraschall- und eine Röntgenuntersuchung durch, kann jedoch keine definitive Diagnose stellen. Er rät weiterhin von einer medikamentösen Behandlung ab und bittet mich die Schwellung zu beobachten. Da Rudi nun schon seit vier Wochen leberunterstützende Medikamente erhält, lasse ich Dr. Sam eine erneute Blutprobe entnehmen. Das Resultat erhalte ich noch am Abend und es besagt, dass Rudis Leberwerte nun wieder gut im normalen Bereich sind. Die Behandlung kann also beendet werden. 

Nuan bekommt weiterhin Infusionen. Die Shirts der drei Hunde halten und die Wunden fühlen sich gut an. Nuan, Samlee und Khao erhalten morgens und abends jeweils 100 mg Doxicyclin. Auf Doxicyclin sind außer ihnen jetzt nur noch Lina Song, Chuki und Skinny.

Donnerstag, 24. März 2016

Ich hole Amporn morgens ab nachdem ich den Garten gesäubert habe. Zurück im Haus füttere ich die Hunde und verteile Medikamente. Anschließend bade ich Silver, Nacho, Chuki und Jaha. 

Am frühen Nachmittag lade ich Nick ein, bringe Amporn zurück, liefere einen Sack Trockenfutter bei Wan Song ab und fahre dann weiter zur Thepprasit Road, wo ich Nick entlasse. Er wird ganz nett von seiner Schwester Yukka in Empfang genommen und ist glaube ich ganz froh wieder an seinem alten Platz zu sein. 

Ich fahre weiter zu Rita und Ernest, die eine Spende von Ernests Sohn und dessen Freundin für mich haben. Anschließend fahre ich zum Haus von Paul und Jan, das ganz in der Nähe des Hauses von Rita und Ernest gelegen ist. Paul und Jan hatten vor über einem Jahr zwei Welpen adoptiert. Leider ist Dingo, der Rüde von Nachbarshunden getötet worden. Shanti aber geht es gut. Weiter gehts zum Tempel, ich fülle die Behälter auf und wir machen unseren schon nächtlichen Strandgang. 

Anschließend fahre in die Klinik von Dr. Kwanchai und hole Rambo ab, der von Prajuab am Reservoir in Empfang genommen wird. Rambo hat die Parvo Attacke schadlos überstanden und ist nun gegen das Virus immun. Ich verabrede mit Prajuab alle Hunde, die eingefangen werden können, schnellstmöglich zu impfen.

Mittwoch, 23. März 2016

Nachdem ich alle meine Routinearbeiten erledigt habe hole ich Nuan ins Haus,  nehme ihr das Shirt ab und gebe ihr die zweite Infusion. Sie jammert zwar ein wenig, aber die Prozedur dauert ja nur zwanzig Minuten. Über den mit Kochsalzlösung gefüllten Sack auf ihrem Rücken ist sie auch nicht glücklich, der verteilt sich jedoch relativ schnell und wird absorbiert. Anschließend lege ich Nuan wieder das Shirt an. Bei der Gelegenheit verändere ich die Passform noch ein wenig und nun weiß ich ziemlich genau wie ein perfektes Shirt auszusehen hat. 

Am Nachmittag mache die ersten Fotos mit der neuen Kamera. Sind nicht alle gelungen, da muss ich noch ein wenig üben. 

Rudis Schwellung hat sich nicht aufgelöst aber soweit verändert, dass ich davon absehe ihn heute nochmal Dr. Sam vorzustellen. Dr. Kwanchai schreibt mir, dass ich Rambo morgen abholen könne. Bei der Gelegenheit werde ich Nick wieder in Thepprasit Road zurückbringen. Die Geschwulst ist vorerst vollkommen abgeheilt und seine Doxicyclin Kur ist beendet.

Dienstag, 22. März 2016

Samlee, Nuan und Khao haben die Nacht in der Küche verbracht und ich lege ihnen ein Shirt an bevor ich sie nach draußen entlasse. Im Gegenzug dazu drängen Silver, Jaha und Nacho ins Haus. Ich lasse sie tagsüber in der Küche liegen in der es ein paar Grad kühler ist als draußen.

Nick, ein Expat der über die K9Aid Webseite von mir erfahren hat, besucht mich heute. Nick arbeitet wochenweise in Übersee und möchte mir, in der Zeit in der er in Pattaya ist, bei der Arbeit helfen und mich auch ansonsten unterstützen. Wir finden sofort einen guten Draht zueinander und so hoffe ich, dass aus unserer Zusammenarbeit etwas wird. 

Am frühen Nachmittag hole ich Nuan wieder ins Haus, nehme ihr das Shirt ab und verabreiche ihr die erste Infusion. Ich lasse sie danach in der Küche liegen bis die von der Kochsalzlösung verursachte Schwellung abgeklungen ist und lege ihr das Shirt erneut an. Die Shirtlösung ist meine bevorzugte. Mit dem Kragen ecken die Hunde überall an und er behindert die Futteraufnahme wie auch die Sicht. Die Shirts sind aus leichtem Baumwollstoff, behindern die Hunde nicht und die Wunden können gut verheilen, da deren Lecken oder Beißen nicht möglich ist und sie gut belüftet werden.

Nachmittags kommt Alain noch einmal vorbei. Er bringt mir einiges an Zubehör für die Kamera mit. Ich lade ihn ein, wenn immer er Zeit hat, wieder hereinzuschauen um ein paar gute Fotos von den Hunden zu machen.

Montag, 21. März 2016

Ich fahre heute frühmorgens mit Samlee, Nuan und Khao zu Dr. Sam. Während ich die Hunde einsammele ich an Rudis Flanke eine weiche Geschwulst fest. Die muss sich über Nacht entwickelt haben, denn bei dem Bad gestern war sie noch nicht aufgetreten. 

Mittags ruft mich Dr. Sam an und teilt mir mit, dass die drei Welpen bereits sterilisiert sind. Bei Nuan, die während des Aufenthalts bei uns Gewicht verloren hat, könnte ein Leberproblem vorliegen. Deshalb sei ein erneuter Bluttest notwendig. 

Am Nachmittag fahre ich mit Rudi und Nacho in die Klinik. Von Nacho möchte ich einen Bluttest machen lassen, da er an Gewicht verloren hat. Dr. Sam untersucht Rudi und fragt mich, ob er wohl gebissen worden sei. Das ist natürlich möglich, da er sich ständig mit Mom kabbelt. Ich solle die Geschwulst beobachten und zunächst keine Medikamente verabreichen. 

Mit Rudi und Nacho fahre ich zurück nach Hause und  anschließend wieder in die Klinik, um Samlee, Khao und Nuan abzuholen. Nachos Bluttestresultate sind einwandfrei. Nuans Test weist einen Leberwert auf, der an der oberen Normgrenze liegt. Dr. Sam empfiehlt ihr fünf Tage lang Kochsalzlösung zu infundieren. 

Ich nehme die drei mit ins Haus, damit sie sich ungestört ausruhen können. Samlee und Khao sind recht munter, aber Nuan will nur schlafen. 

Dr. Kwanchai informiert mich, dass Rambo und Daeng weiter auf dem Wege der Besserung sind. Rambo scheint damit wohl über dem Berg zu sein.

Sonntag, 20. März 2016

Heute lassen mich die Hunde doch tatsächlich ein wenig länger schlafen und was für eine Wohltat ist es mal sieben Stunden durchschlafen zu können. 

Am frühen Nachmittag bade ich Jaha, Silver, Nacho, Chuki und Rudi. Ich habe den Eindruck, dass Malaseb schon eine gewisse Wirkung bei Jaha und Nacho hat. Ich hoffe auch, dass die Cephalexin Kur für Jaha, Chuki, Nacho und Silver zur Besserung ihrer Hautprobleme beiträgt. Rudi bekommt weiterhin die leberunterstützenden Tabletten. Alle fünf erhalten ebenfalls ihre Ivermectin flüssig Dosis. Rudis Fell sieht so gut aus wie schon seit langem nicht mehr. Samlees Abszess am Hals ist völlig abgeheilt. 

Seit Neuestem ist Amy nun Opfer der Meute. Sie war ja immer der eher aggressive Typ und ist dann irgendwann Sabai auf den Wecker gegangen. Sabai ist ja ein Stück größer als Amy und ist sie heftig angegangen. Das war dann das Signal für einige andere Hunde sich ebenfalls bei Gelegenheit auf Amy zu stürzen, die ich dann schützen musste. Vielleicht ist Amy ja nun eine Lehre erteilt worden und sie ist fortan etwas angepasster.

Samstag, 19. März 2016

Ich kaufe Reis und fahre nach Tongklom wo ich Gatee mit Ivermectin behandele. Sein Zustand macht weiter Fortschritte und er scheint sich nun in seiner Haut wohl zu fühlen. Anika und Cleo bekommen auch je eine Tablette. Anika war ja komplett nackt als ich sie fand und hat nach ihrer völligen Genesung auch keinen Rückfall erlitten. Sie hat sich zu einem wunderschönen Hund entwickelt. Cleo geht es ebenfalls gut. Sie war ja ein TVT Hund und ist auch geheilt. 

Aus dem Futterladen in Baan Amphur hole ich mir einen Sack Trockenfutter und fahre zum Tempel. Alle Hunde sind vollzählig. Nach unserem Strandgang gehe ich zu Panjob, dem alten Mann, der sich im Sala einquartiert hat. Einer der Hunde um die er sich kümmert und der als nächster zu Sterilisation vorgesehen war, ist verschwunden. Dafür hat er einen etwa sechs Monate alten Neuzugang. Dieser Welpe und noch ein weiterer sind als Nächste zur Sterilisation vorgesehen. Einem der Sala Hunde gebe ich Ivermectin, da er ein paar Löcher im Fell aufweist. 

Am Tempelmarkt gebe ich Ba Bät den Reis für die Fütterung bis Ende des Monats. Ich fahre weiter nach Bang Saray und hole Käfig und Box ab, die ich Christel dagelassen hatte, damit die Buschhunde eventuell eingefangen werden können. Es hat sich aber niemand mehr um die Hunde gekümmert. Allerdings werden sie gefüttert. 

Auf dem Weg zurück halte ich an der Thepprasit Road und gebe Malee und ihrem Bruder Ivermectin. Die dicke Berta ist auch da. Ich mag sie ganz besonders und sie mich anscheinend auch. 

Von da aus fahre ich zu Dr. Kwanchai. Daeng und auch Rambo sind auf dem Wege der Besserung. Daengs Heilungsprozess verläuft weiterhin normal und wenn Rambo keinen Rückfall erleidet, kann er in fünf Tagen entlassen werden.

Freitag, 18. März 2016

Lina ist nun voll integriert. Allerdings wartet sie immer noch darauf, dass ich ihr das Futter in einer Schale gebe. Die anderen Hunde füttere ich ja schon seit einiger Zeit indem ich ihnen das Futter vielen verschiedenen Stellen auf den Zement streue. So hauen sie sich nicht mehr um die Schalen, ich brauche die Schalen nicht mehr auszuwaschen und ständig zu erneuern, wenn sie zerbissen sind. Mom wartet auch immer darauf, dass ich ihm seine Portion extra gebe. 

Nacho, Jaha und Silver sind jetzt tagsüber im Haus. Sie ziehen das vor und ich glaube, es ist auch besser für ihre Hautprobleme. 

Am Nachmittag treffe ich mich mit Alain, einem Fotografen, den ich seit langem kenne. Er hat mir eine gebrauchte Kamera besorgt. Meine alte hat mir ja vor Monaten Rocco mal aus der Hand geschlagen und war damit unbrauchbar. Zwischenzeitlich hatte ich mir eine geborgt, die ich aber nun zurückgeben muss. Ich hoffe, dass ich nach einer gewissen Einarbeitungszeit nun auch bessere Fotos machen kann.

Donnerstag, 17. März 2016

Dr. Kwanchai ruft mich heute Morgen an und teilt mir mit, dass es Rambo besser gehe. Er habe sich gestern mehrfach erbrochen aber heute Morgen nicht mehr. Daengs Heilungsprozess verläuft normal. Sie habe ihre erste Chemo Injektion erhalten und müsse noch zwei weitere erhalten. Dann könne sie als geheilt entlassen werden. 

Ich hole Amporn aus Naklua ab, die mir hilft das Haus in Ordnung zu halten. Während sie die Zimmer putzt bade ich Jaha, Nacho, Chuki, Silver und Buffy. Anschließend arbeite ich wieder am englischen Blog.  

Samlee, Nuan und Khao sind nun soweit, dass sie sterilisiert werden können. Ich vereinbare mit Dr. Sam einen Termin für Montag kommender Woche.

Mittwoch, 16. März 2016

Somchai macht den Garten und ich muss nochmal in die Werkstatt um eine Nachbesserung der Reparatur durchführen zu lassen. Am Nachmittag fahre ich zu Dr. Kwanchai. Er teilt mir mit, dass es Daeng gut gehe und dass er bei Rambo in drei bis vier Tagen wisse, ob er überleben werde. Ich bin mal wieder optimistisch, da seine Blutwerte sehr gut aussehen. Kritisch bei Parvo sind immer die Anzahl der weißen Blutkörperchen und die sind bei Rambo im oberen Normbereich.

Dienstag, 15. März 2016

Prajuab ruft mich morgens an und bittet mich zu ihm zu fahren, um mir einen Welpen anzuschauen, der seit Tagen nicht gefressen hat. Ich fahre am frühen Nachmittag zum Reservoir rüber und entdecke dort eine TVT Hündin, als ich halte um auf Prajuab zu warten. Die Hündin ist recht zutraulich und lässt sich von mir streicheln. Ich berichte von der Hündin und Prajuab erklärt, dass er sie nicht einfangen könne, da sie um sich beiße, wenn er sie anheben will. 

Ich schaue mir den Welpen an und kann nichts Auffälliges an ihm entdecken. Wir verfrachte ihn in die Box und fahren zu der Hündin. Es gelingt mir ihr eine Maulschlaufe anzulegen und wir heben sie in den Käfig. Ich fahre zum Pattaya Animal Hospital von Dr. Kwanchai, der gerade operiert und ich deswegen Daeng, die Hündin, da lasse und Rambo, den Welpen mit zu Dr. Sam nehme. Dort wird er auf Parvo getestet, leider positiv. Nachdem Rambo Blut abgenommen wird, fahre ich ihn wieder zu Dr. Kwanchai, da der mir ein günstigeres Behandlungsangebot macht und Dr. Sam nicht all zu erpicht ist, einen Parvo Fall in seiner kleinen Klinik zu haben.

Montag, 14. März 2016

Ich fahre heute früh morgens zu einem Autofrickler der noch ein paar Ersatzteile aus ausgeschlachteten Nissan NV besorgen kann. Ein Motorbike Taxi bringt mich zurück nach Hause. Somchai ist schon eingetroffen und so machen wir gemeinsam Hof und Garten. Danach füttere ich die Hunde und gebe die Medikamente aus. 

Nacho, Jaha und Silver, die ich nach dem gestrigen Bad ins Haus gelassen hatte, haben auch die Nacht drinnen verbracht. Nachdem ich sie zur Fütterung herausgelassen habe, wollen sie alle wieder zurück ins Haus und da sie unter diesen unangenehmen Hautproblemen leiden, lasse ich sie gewähren. Sie verhalten sich, ganz im Gegensatz zu Nina und Emma, die sich bei jeder bietenden Gelegenheit durch die Tür zwängen und lauter Unsinn anstellen, unauffällig und wollen nur in Ruhe gelassen werden. 

Nacho hat an Gewicht verloren und hechelt viel, obwohl der Deckenventilator läuft. Ich werde ihn morgen zusammen mit Khao in die Klinik nehmen und sein Blut untersuchen lassen. 

Am Spätnachmittag fahre ich zu Wan Song und liefere 40 kg Trockenfutter bei ihr ab. Sie sagt, sie habe nun an die zwanzig Hunde zu füttern. Bei nächster Gelegenheit will ich mir die mal anschauen. 

Ich fahre weiter zu Dr. Kwanchai und hole Dan und Maria ab. Dan ist vorerst geheilt und Maria soll noch für zwei Wochen Cephalexin bekommen. Dafür wird Klaus sorgen. Sobald Marias Wunde verheilt ist, werde ich sie mal zu mir nehmen um sie mit Malaseb zu behandeln. Dan bringe ich zu Prajuab zurück. Ich vereinbare mit ihm Sita Song, deren Blutwerte einen Eingriff nicht zugelassen hatten und die einen Monat lang mit Doxyciclin behandelt wurde, als Nächste sterilisieren zu lassen.

Sonntag, 13. März 2016

Die Doxicyclin Kur ist für die Welpen beendet und für die meisten der großen Hunde dann auch in zwei Tagen. Chuki bekommt von mir nun zweimal wöchentlich Ivermectin flüssig, genauso wie Nacho, Rudi, Silver und Jaha. Nacho und Jaha bekommen zudem noch für eine Woche Cephalexin. 

Am Nachmittag bade ich Nacho, Rudi, Chuki, Silver und Jaha mit Malaseb. Diese Prozedur müssen Nacho, Jaha, Silver und Chuki nun zweimal wöchentlich über sich ergehen lassen. Insbesondere Nacho ist davon absolut nicht angetan. Rudi bade ich einmal die Woche. Sein Fellzustand ist so gut wie schon lange nicht mehr.  

Samlee, Nuan und Khao haben nun bereits eine dreiwöchige Doxicyclin Kur hinter sich. Ich hatte mit Dr. Sam vereinbart Nuan, deren Blutwerte am ungünstigsten waren, nach etwa drei Wochen zu testen um zu sehen, ob die drei sterilisiert werden können. 

Nick werde ich noch eine Woche lang mit Doxicyclin behandeln, dann kann er wieder zurück an die Thepprasit Road. Rudi wird noch für zwei Wochen mit leberunterstützenden Medikamenten behandelt. Dann geht auch er zurück zum Best Supermarkt.

Samstag, 12. März 2016

Ich säubere schnell Hof und Garten und fahre dann zu Dr. Kwanchai in der South Pattaya Road. Der Doktor erklärt mir, dass Maria an einer inneren Blutung leidet und nicht unter einem Abszess. Sie müsse bis Montag noch in der Klinik bleiben. Ich frage wegen ihrer Hautprobleme und Dr. Kwanchai sagt, dass es nicht mehr anzuraten sei weiterhin Ivermectin zu geben, da die Haut schon zu stark geschädigt sei. Allenfalls Mittel gegen Pilzbefall und bakterielle Infektionen könnten noch hilfreich sein. Ich könne Maria am Montag zusammen mit Dan abholen. Beide könnten dann wieder an ihren Platz zurück. 

Da ich vermute, dass ein Radlager verschlissen ist, fahre ich zu Nissan. Dort wird mir nach einem Check eine Reparaturliste gegeben. Allerdings werden für das Auto keine Ersatzteile mehr hergestellt, da es zu alt ist. Ich kenne aber einen Frickler, der Autos ausschlachtet und dort werde ich fündig. 

Ich fahre weiter zum Tempel. Wir machen unseren Strandausflug. Bei Chuki stelle ich dieselben anfänglichen Hautprobleme wie bei Jira und Jaha fest, die ja Chukis Geschwister sind. Deshalb nehme ich sie mit nach Mabprachan. Sie war ja schon dort und so ist ihre Eingliederung kein Problem. 

Lina hat sich recht gut eingelebt und bewegt sich ganz natürlich im Kreise der Hunde. Allerdings ist sie noch recht vorsichtig und hat bisher keinen besonderen Kontakt mit einem der Hunde geschlossen.

Freitag, 11. März 2016

Klaus benachrichtigt mich, dass die räudige Hündin, die er seit vielen Wochen füttert und behandelt eine orangen-große Schwellung an ihrer Flanke entwickelt hat. Er bittet mich mir den Hund mal anzusehen. Die Hündin, ich nenne sie Maria, ist in keinem guten Zustand. Sie ist zwar seit zwei Monaten mit Ivermectin Tabletten behandelt worden und hat auch eine vierwöchige Doxyciclin Kur hinter sich, aber die Haut ist immer noch fast haarlos. Die Schwellung sieht böse aus. 

Da ich mit Josie verabredet hatte Lina am frühen Nachmittag aus der Boonsamphan Klinik in der Soi Khao Noi abzuholen, verabrede ich mit Klaus Maria am späteren Nachmittag zur Untersuchung in die Klinik zu bringen. Ich hole Lina aus der Klinik ab. Sie erkennt mich offenbar wieder und ist froh aus der Klinik heraus zu sein, sodass ich sie ohne Weiteres in den Käfig bekomme. 

Vor dem Tor allerdings entwischt sie mir fast und ich muss sie mit Geduld ins Gehege hinter dem Tor bugsieren. Dort wird sie von den Hunden beäugt und Lina bleibt auch im Gehege als ich die Tür der Schleuse öffne. 

Dr. Sam ruft mich an und teilt mir mit, dass Nicks Bluttestresultat fast ideal seien. Ich kann auch keine Schwellung an seinem Nacken mehr feststellen. Also werde ich seine Doxyciclin Kur abschließen und ihn danach wieder zur Thepprasit Road zurückbringen. 

Ich lasse Lina im Gehege, schließe die Tür und fahre zu Maria. Klaus hatte sie noch nie angehoben und so versuche ich es ganz vorsichtig. Sie lässt es willig geschehen und so kann ich sie in den Käfig schieben. Da ich vermute, dass Maria für einige Tage in der Klinik bleiben muss und ich es so kostengünstig wie möglich machen will, bringe ich sie zu Dr. Kwanchai, der ja nur 100 Baht die Nacht für Straßenhunde nimmt. 

Der Doktor ist nicht da und so lasse ich Maria erstmal in der Klinik und unterrichte Dr. Kwanchai telefonisch, dass ich sie abgeliefert habe. Ich solle morgen früh wieder in der Klinik erscheinen. 

Wieder zu Hause öffne ich das Schleusentor und nach einer Stunde tastet sich Lina vorsichtig hinaus. Sie hat ja mittlerweile mit etlichen Hunden Kontakt aufgenommen und sie als freundlich kennengelernt. Schon nach einer Stunde findet sie sich vor dem Küchenbereich ein und wird dort von den Hunden problemlos akzeptiert.

Donnerstag, 10. März 2016

Das heutige Highlight besteht in einem Besuch einer kapitalen Kobra. Amporn ist da und putzt die Innenräume. Am frühen Nachmittag, während ich am Computer arbeite, schlagen die Hunde an als wenn jemand am Tor ist. Ich gehe raus und stelle fest, dass sich etliche Hunde vor einer Nische neben dem Haupteingang aufgebaut haben und dort hineinbellen. Vor ein paar Tagen hatte ich schon eine kleine Schlange gesehen, aber dieses Prachtexemplar ist von anderer Güte. Da die Kobra nicht aus der Nische herauskann, sperre mit Amporns Hilfe die meisten Hunde ins Haus und verscheuche die übrigen. Dann bugsiere ich die Schlange aus der Nische und geleite sie bis vor einen Mauerdurchbruch durch den sie unter dem Haus verschwindet. Ich bin heilfroh, dass meine erste Begegnung mit einer Kobra glimpflich für sie und für die Hunde abgelaufen ist.

Mittwoch, 9. März 2016

Morgens mache ich wieder mit Somchai Hof und Garten, füttere die Hunde und verteile Medikamente. Danach bade ich Nacho, der danach im Haus bleiben darf. 

Yvonne schreibt mir, dass sie für Anton ein schönes Zuhause gefunden hat und schickt mir ein paar Fotos von ihm.

Josie bittet mich mir Lina anzusehen. Lina wird von Josie seit Monaten versorgt. Sie hatte sich auf einem unbebauten Nachbargrundstück niedergelassen. Nun wird das Grundstück bebaut und für Lina muss ein neuer Platz gesucht werden. Josie scheint eine Adoptionsstelle in Deutschland für Lina gefunden zu haben. Kurz bevor ich zu Josie fahre, kommt Silvio vorbei und drückt mir eine Spende in die Hand. 

Bei Josie lerne ich Lina kennen und dazu noch Rocky. Lina ist mir gegenüber noch ein wenig scheu, schnuppert aber schon mal an meiner Hand. Rocky kann ich wie meine Hunde im Haus kräftig umarmen. Er scheint mir kein Straßenhund zu sein, sondern ist vermutlich ausgesetzt worden. Ich kann mich gerade noch beherrschen, ansonsten würde ich ihn gleich mitnehmen wollen. Lina wird, nachdem sie ihre Booster Impfung erhalten hat und getestet wurde bis zu ihrer Abreise zu mir kommen, vorausgesetzt ihrer Eingliederung klappt. 

Nach einem Kaffee bei Josie fahre ich zu Sylvia und Joseph, die ich schon seit geraumer Zeit besuchen wollte. Die beiden sponsern Snowy und unterstützen mich mit einer weiteren Spende.

Dienstag, 8. März 2016

Heute Vormittag muss ich wieder nach Chonburi, um eine wichtige Angelegenheit zu klären. Am frühen Nachmittag fahre ich mit Nick zu Dr. Sam, um ihm Blut abnehmen zu lassen. Die Geschwulst ist bis auf einen kleinen harten Rest verschwunden. Ich entscheide deshalb auf einen Eingriff vorerst zu verzichten in der Hoffnung, dass sich das verbleibende harte Gewebe mit der Zeit auflöst. 

Nachdem ich Nick wieder zu Hause abgeliefert habe, fahre ich nach Bang Saray, um die beiden Hunde zu Dr. Kwanchai in die Silver Lake zu bringen. Leider ist die Frau nicht in der Lage die Hunde einzufangen. Ich lasse ihr Box und Käfig da in der Hoffnung, dass sie die Hunde in den kommenden Tagen einfangen kann. 

Ich fahre dennoch in die Silver Lake Klinik, um Dr. Kwanchai zu benachrichtigen, dass wir den Termin verschieben müssen und auch um Dan zu besuchen. Allerdings muss ich feststellen, dass Dan noch in der South Pattaya Klinik ist. 

Auf dem Rückweg fahre ich zu den Tempelhunden. Wir machen einen Spaziergang am Strand und auf dem Rückweg schaue ich mir beim Sala Bok Luks Wunde an. Die ist noch ein wenig offen aber geht nicht sehr tief. Als ich mich auf den Weg nach Hause machen will sitzt Nacho auf der Ladefläche. Er ist mir schon gestern bis zur Sukhumvit nachgerannt und so erbarme ich mich wieder und lasse ihn auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Dort bleibt er auch ganz brav sitzen bis ich ihn zu Hause wieder in die Meute entlasse.

Montag, 7. März 2016

Rhonda kommt heute um mir zu helfen. Ich bade die sechs Welpen, Rudi, Jaha, Silver und Samlee. Rhonda untersucht derweil die Welpen nach Zecken. Ich denke wir haben nun das Schlimmste überstanden und hoffentlich erledigt Bravecto den Rest. 

Dr. Kwanchai ruft mich an und teilt mir mit, dass ich Dan abholen könne, wenn ich wolle. Am Nachmittag fahre ich zu Christel in Bang Saray um ihr mein selbst gemixtes Spray zu bringen. Kami, jetzt Tina, kann sich anfangs nicht recht an mich erinnern aber dann fällt doch der Groschen. Sie und auch Ranger sehen sehr gut aus. Es sind beide ausgesprochen schöne Hunde. 

Vor Christels Haus haben sich zwei Hunde eingefunden, die von einer Frau aus der Straße gefüttert werden. Ich biete der Frau an, die Hunde sterilisieren zu lassen. Ich fahre weiter zum Tempel und mache wieder unseren Strandgang mit den Hunden von der Vorhalle, nachdem ich die Behälter aufgefüllt habe. 

Auf dem Weg zurück nach Hause halte ich bei Dr. Kwanchai. Da Dan noch eine weitere Chemo Injektion erhalten muss, lasse ich sie noch in der Klinik, da ich befürchte, dass Prajuab sie nicht wieder einfangen kann. Mit der dritten Chemo müsste sie geheilt sein. Ich vereinbare mit Dr. Kwanchai ihm morgen die beiden Hunde in seine Silver Lake Klinik zu bringen. Anschließend rufe ich die Frau an und teile ihr mit, dass ich morgen Nachmittag die Hunde abholen werde.

Sonntag, 6. März 2016

Nachdem ich alle notwendigen Arbeiten erledigt habe arbeite ich am englischen Blog und an Spendensammelpräsentationen. 

Am Nachmittag bekomme ich Besuch von Gerhard und Naree sowie von Rita, Ernest und David, dem Sohn von Ernest. Gerhard ist ein alter Freund der immer mal wieder nach Pattaya kommt. Mit Rita und Ernest hatte ich Kontakt wegen einer Hundefamilie bekommen, die sich überraschenderweise in ihrem Haus einquartiert hatte. David macht Urlaub in Thailand. Am Abend laden mich Rita und Ernest zum Essen ein.

Samstag, 5. März 2016

Samlee hat sich die Nacht über recht ordentlich verhalten und die Schwellung an ihrem Hals ist merklich zurückgegangen. Ich versorge die Wunde und verabreiche ihr die erste Dosis Cephalexin. Doxyciclin bekommt sie ebenfalls weiter genau wie Nuan, Khao, die Welpen und etliche andere Hunde, die ihre Kur noch nicht beendet haben.

Am Nachmittag fahre ich in den Tempel. Alle Hunde sind vollzählig und insbesondere Yoshi freut sich sehr mich zu sehen. Im Haus war seine Leidenschaft mir gegenüber ja etwas gedämpft. Wir machen einen Strandgang und ich schaue auch nach Bok Luk. Ihre Wunde hat sich ganz leicht geöffnet. Das kann daran liegen, dass sie häufig ins Meer geht. Wenn sich die Wunde bei meinem nächsten Besuch nicht geschlossen hat, muss ich sie noch mal ins Haus nehmen.

Freitag, 4. März 2016

Somchai macht den Garten und führt noch einige weitere Reparaturarbeiten an der Wasserversorgung durch. Er stellt fest, dass der Behälter des Wasserfiltersystems in der Küche unten durchgerostet ist. Das hatten die Facharbeiter der Firma, die die Filter ausgetauscht hatten, nicht festgestellt.

Ich verteile die Bravecto Tabletten, die Evi mir mitgebracht hat. Durch Teilung der Tabletten, die für ein Gewicht von 40 bis 56 Kilo vorgesehen sind, kann ich insgesamt 18 Hunde behandeln. Nun wollen wir mal sehen, ob Bravecto unser Zeckenproblem eindämmen kann. Die Zecken sollen auch dort eliminiert werden, wo sich die Hunde aufhalten und die Wirkung soll drei bis vier Monate anhalten. 

Am frühen Nachmittag lade ich Rudi und Samlee ein und liefere auf dem Wege in die Klinik bei Wan Song zwei Sack und bei Em einen Sack Trockenfutter ab. Ich gehe in den Slum um die Ecke, um Cat mit dem Welpen zu Dr. Sam für eine zweite Ivermectin Injektion zu bringen, aber Cat meint, dass das nicht nötig sei. 

In der Klinik wird Rudi Blut abgenommen. Er hat etwas an Gewicht zugelegt und sein Fellzustand hat sich erheblich verbessert. Rudi riecht nun auch wesentlich besser. Dr. Sam meint, dass das auf die Doxicyclin Behandlung zurückzuführen ist. Samlees Hals wird rasiert und die offene Stelle desinfiziert. Die Schwellung rührt von geschwollenen Lymphknoten her. Eine Cephalexin Behandlung sollte das Problem lösen. Ich nehme Samlee über Nacht mit ins Haus, damit die Wunde sauber bleibt. Morgen wird ihr dann ein Kragen angelegt und sie kann wieder nach draußen.

Donnerstag, 3. März 2016

Am späten Vormittag kommt Ui und holt endlich ihre Klamotten aus ihrem alten Zimmer. Sie sagt, sie hätte immer noch keine eigene Unterkunft und lebe bei einer Bekannten. 

Mittags kommen Cindy und Derek von K9Aid. K9Aid unterstützt mich seit Oktober 2014, insbesondere half mir K9Aid bei Fällen die kostenintensiv waren. Wir führen einen regen Gedankenaustausch und Cindy und Derek sichern mir ihre Unterstützung auch für die Zukunft zu. 

Bei Samlee stelle ich eine offene, geschwollene Stelle am Hals fest, die ich mit Bethaden behandle. Sollte es morgen nicht besser aussehen werde ich zusammen mit Rudi zu Dr. Sam bringen. Rudi hat seine leberunterstützende Kur beendet und sein Blut muss erneut getestet werden.

Mittwoch, 2. März 2016

Somchai macht sich heute um die Reparatur des defekten Wasserhahns am Arbeitsbecken neben der Küche verdient und repariert auch gleich noch das erneut unbrauchbare Wasserfiltersystem. Rhonda kommt heute etwas später. Sie untersucht einige der Hunde und anschließend wiegen wir alle Hunde als Vorbereitung für die Verteilung von Bravecto. Danach entsorge ich Ast- und Blattwerk. 

Am frühen Nachmittag fahre ich nach Tongklom, wo ich nach Anika, Cleo und Gatee schaue. Gatee bekommt 24 mg Ivermectin. Sein Fellzustand hat sich weiter verbessert. 

Im Futterhandel in der Nähe des Tempels hole ich fünf Sack Trockenfutter und übergebe dann Ba Bät 30 kg Reis und die obligatorischen 2,000 Baht. 

An der Vorhalle treffe ich auf alle Hunde einschließlich Yoshi, Jira und Nacho. Ich fülle die Behälter auf und mache mich auf den Rückweg, da Nick um vier Uhr eine Futterspende abliefern will. Unterwegs halte ich an der Thepprasit Road und gebe beiden Wachmännern je einen Sack Trockenfutter. Mali und ihr Bruder bekommen 24 mg Ivermectin. Beim Abisit Futterhandel in der Soi Khao Noi kaufe ich 100 kg Apro für Prajuab. Die und 60 kg Reis liefere ich bei ihm ab. 

Nick kommt und bringt fünf Sack Trockenfutter für die Hunde im Haus. Am frühen Abend holt Yvonne Anton ab. Ihr Flug geht um Mitternacht. Ich freue mich für Anton, denn bei Yvonne ist er in guten Händen.

Dienstag, 1. März 2016

Ich muss heute schon um halb sechs aufstehen, da ich einen Gerichtstermin in Chonburi habe. Es geht um meine Abfindung wegen der fristlosen Kündigung. Mein Boss allerdings erscheint nicht und so muss die Sache in einer Woche wiederholt werden. 

Auf dem Rückweg kaufe ich im Snoop Dog Futterhandel zwei Sack Trockenfutter, füttere dann die Hunde und gebe die Medikamente aus. 

Am Nachmittag hole ich bei Josie einige Gerätschaften ab, die sie mir vermacht hat. Sie händigt mir überdies 8,000 Baht für Dans Behandlung aus. Dr. Kwanchai ruft mich an und teilt mir mit, dass die Operation gut verlaufen sei und Dan bereits die erste Chemo Injektion erhalten habe. Sie wird erstmal in einem Gehege in Dr. Kwanchais zweiter Klinik verbleiben, da sie noch von anderen Hunden separiert werden muss.

Montag, 29. Februar 2016

Rhonda kommt und widmet sich wieder der Zeckenarbeit, die aber mittlerweile etwas übersichtlicher ist. Somchai repariert Wasserhähne und Leitungen. Ich habe richtig Glück mit ihm, denn er kann auch mauern und verschließt bis auf einen Spalt den Zugang zu den Leitungen mit Ytong Blocks. Yvonne kommt und holt Anton für die obligatorische Untersuchung beim Amtsarzt in Bangkok ab. 

Am späten Vormittag kommt Evi und bringt sechs Bravecto Tabletten mit. Die sind das neue Heilmittel gegen Zecken allerdings grandios teuer. Evi setzt sich zu Rhonda und macht auch ein paar Welpen. 

Gestern haben mich zwei deutsche Touristen angeschrieben, die einen sehr abgemagerten Hund an der Soi Pattaya Park gefunden haben. Da ich sowieso nach Jackie schauen will, fahre ich am Spätnachmittag nach Jomtien. Lucas und Ella finde ich schnell und sehe auch den Hund. Jackie kommt ebenfalls angerannt und freut sich mich zu sehen. Der abgemagerte Hund allerdings nicht so sehr. Lucas meint, dass er ihm schon aus der Hand frisst. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Hund sich dann auch aufnehmen lässt. Ihn einzufangen ist ja Voraussetzung für eine Behandlung. Ich bin skeptisch, dass der Hund sich einfangen lässt, verabschiede mich von den beiden und suche nach Jackie, der aber nun nicht mehr aufzufinden ist. 

Auf dem Rückweg halte ich bei Dr. Kwanchai. Seine Assistentin erklärt mir, dass er Dan gerade operiert. Am frühen Abend bringt Yvonne Anton zurück. Seiner Abreise nach Deutschland steht nun nichts mehr im Wege.

Sonntag, 28. Februar 2016

Da ich schon einige Tage ohne Katastrophe ausgekommen bin ist heute Morgen mal wieder eine fällig. Der Hahn von einem der Wasserschläuche ist von den Hunden, ich vermute es waren die drei neuen, denn das ist zuvor nie passiert, geöffnet worden und das Wasser lief vermutlich die ganze Nacht, denn es dauert Stunden bis der Tank wieder voll ist. Zudem ist die Zu- und die Ableitung des Wasserhahns neben der Küche total zerbissen. Ich fahre zum Home Pro und kaufe neue Leitungen und verriegelbare Wasserhähne und hoffe, dass Somchai die Reparaturarbeiten morgen erledigen kann. Ich werde ihn auch bitten den Zugang zu den Leitungen zu versperren. Am Nachmittag arbeite ich an meinem neuen englischen Blog.

Samstag, 27. Februar 2016

Während ich bei der morgendlichen Gartenarbeit bin, kommt Klaus und holt sich zwei Schachteln Ivermectin Tabletten ab. Klaus behandelt seit etlichen Wochen eine Straßenhündin gegen Räude. Ein einmonatige Doxicyclin Kur gegen Blutparasiten hat er bereits abgeschlossen. 

Am frühen Nachmittag informiert mich Dr. Sam über das Ergebnis von Dans Bluttest. Der Hämatokritwert liegt bei 25%, das sind 12% unter dem unteren Normalwert. Deswegen schließt Dr. Sam einen sofortigen Eingriff aus. 

Ich schicke das Testergebnis an Dr. Kwanchai und frage ihn ob er Dan aufnehmen könne. Dr. Kwanchai hat schon ähnliche Fälle erfolgreich operiert und seine Tagessätze sind erheblich günstiger als die von Dr. Sam, sodass Dan bis zum Eingriff bei Dr. Kwanchai bleiben kann. Sie zu Prajuab zurückzubringen ist keine Option für mich. Wie wir das mit der notwendigen Chemotherapie nach der Operation machen, werden wir dann sehen. Irgendeine Lösung werden wir schon finden. Ich informiere Prajuab, dass Dan erstmal für etwa zwei Wochen bei Dr. Kwanchai bleiben wird.

Freitag, 26. Februar 2016

Heute Vormittag muss ich nach Chonburi um eine wichtige Angelegenheit zu klären. Am frühen Nachmittag kommt Yvonne um letzte Abstimmungen für den Flug von Anton und Chok Dee zu treffen. Anschließend bade ich die Welpen. 

Danach fahre ich zu Prajuab, der wieder eine Hündin zu sterilisieren hat. Diese Aktion ist allerdings etwas schwierig, da sich Dan, so heißt sie, nur einfangen lässt, nachdem sie sediert wurde. Ich stelle fest, dass sie vermutlich an TVT leidet. Das ist an und für sich kein Problem, wenn sie sich einmal wöchentlich einfangen ließe. Damit aber meine Vermutung bestätigt wird nehme ich Dan erstmal mit in die Klinik. Dr. Sam stellt einen recht großen Tumor innerhalb der Vagina fest und Dan wird erstversorgt, da sie blutet, vermutlich durch den Transport bedingt. Es wird ihr Blut entnommen, damit festgestellt werden kann ob sie überhaupt operierfähig ist. Sollte das nicht der Fall sein, muss sie vorerst konservativ behandelt werden und der Eingriff dann erfolgen, wenn es ihr besser geht.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Samlee, Khao und Nuan habe die vergangenen Stunden gut verbracht. Ich öffne die Gittertüren und widme mich der Gartenarbeit. Samlee, die Furchtloseste von den dreien sehe ich bald unter den anderen Hunden. Sie giftet zwar hier und da, aber an Selbstbewusstsein scheint es ihr nicht zu fehlen. Nuan und vor allem Khao sind etwas schüchterner, erkunden aber auch bald den hinteren Bereich. 

Nachdem ich Futter und Medikamente verteilt habe, hole ich am späten Vormittag Amorn ab. Bei unserer Rückkehr liegen Samlee, Nuan und Khao auf dem Treppenabsatz vor der Küchentür und scheinen von den anderen Hunden akzeptiert zu werden. Die Nacht im Haus scheint ihnen gut gefallen zu haben, denn wenn ich die Tür öffne, wollen alle drei in die Küche, was ich aber nicht zulasse. Samlee scheint mich besonders zu mögen und folgt mir durch den Garten. Sie hört auch auf Entfernung, wenn ich sie rufe. Ich hoffe, dass ihre Art den anderen Hunden nicht übel aufstößt Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein zu selbstbewusster Hund von der Meute zurückgestutzt wird.

Dr. Sam ruft mich an und teilt mir mit, dass Antons Blutprobe nicht zu gebrauchen ist und dass ich Anton noch einmal vorbeibringen solle. Nicks Schwellung ist wieder angewachsen. Seine Blutwerte sind auch nicht die Allerbesten, insbesondere der Hämatokritwert ist bedenklich. Eine erneute Punktierung hält Dr. Sam für nicht sinnvoll und bittet mich Nick mit Amoksiklav und dazu weiterhin mit Doxyciclin zu behandeln.

Am Spätnachmittag bringe ich Amporn zurück und fahre mit Anton in die Klinik, wo ihm erneut Blut abgenommen wird. Anton verhält sich wie immer tadellos wenn wir unterwegs sind. Zurück im Haus erfolgt die abendliche Routine mit Gartenreinigung, Futterverteilung und Medikamentenvergabe. Samlee, Khao und Nuan liegen friedlch auf den Treppenabsatz und scheinen sich schon recht gut zurechtgefunden zu haben. Hilfreich dabei ist, dass die Hunde sie wohl schon als neue Mitglieder des Hauses aufgenommen haben.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Rhonda ist wieder da und wir machen die Welpen und Isi. Yvonne benachrichtigt mich, dass sie am Nachmittag vorbeikommen will, um mit Anton in die Klinik zur Abschlussuntersuchung zu fahren. Da Nick nun eine Schwellung an der linken Halsseite entwickelt, werde ich ihn auch mit in die Klinik nehmen. Amal kommt dann ebenfalls mit, da er Hautauffälligkeiten am Bauch entwickelt hat. 

Dr. Sam ruft mich an und erklärt, dass die Blutwerte von Khao, Samlee und Nuan nicht so sind, dass er das Risiko eines Eingriffs eingehen will. Sie müssten mindestens zwei Wochen lang mit Doxicyclin behandelt werden, bevor sie sterilisiert werden könnten. So werde ich sie erstmal mit zu uns nehmen. 

Da Yvonne bis zum Nachmittag zu tun hat, fahre ich mit Anton, Nick und Amal in die Klinik. Antons Untersuchung ergibt, dass das Blutgerinnsel fast ganz verschwunden ist und keine weitere Behandlung notwendig ist. Nicks neue Geschwulst wird punktiert und dabei recht viel blutige Flüssigkeit abgesaugt. Beiden Hunden wird Blut für einen Test entnommen. Amal soll ich mit Malaseb behandeln. Es ist entweder eine bakterielle Entzündung oder ein Pilz. Sollte keine Besserung eintreten, muss er medikamentös behandelt werden. 

Ich bringe die Hunde wieder nach Hause, säubere Box und Käfig und fahre wieder in die Klinik um Samlee, Khao und Nuan abzuholen. Ich habe bereits einen guten Kontakt zu ihnen gefunden. Hilfreich dabei war, dass ich sie immer bei unserem Strandgang angesprochen hatte. Deswegen lassen sie sich problemlos in Box und Käfig verladen und ich fahre mit ihnen nach Hause. 

Mittlerweile ist es bereits dunkel. Ich lasse die drei in der Schleuse heraus und gebe ihnen zu fressen und zu trinken. Nachdem die Hunde das Interesse an den Neuankömmlingen verloren haben, öffne ich die Schleusentür und gehe ins Haus. Neue Hunde in die Meute zu integrieren ist immer heikel, wenn es dunkel ist, wird es schwierig und bei mehr als einem kann ich eigentlich nur von einer kurzen Nachtruhe ausgehen. 

Bis Mitternacht fängt dann auch alle paar Minuten einer der Hunde an zu bellen und ich bin oft draußen um die Ruhe wieder herzustellen. Samlee, Nuan und Khao trauen sich nicht weiter als ein paar Meter aus der Schleuse scheinen aber nicht übermäßig besorgt zu sein. 

Um zwei Uhr wache ich vom Geräusch strömenden Regens auf. Ich gehe raus und hole Samlee, Khao und Nuan nacheinander ins Haus, frottiere sie kräftig ab und gebe ihnen ein paar Snacks zu fressen. Sie verhalten sich nun schon so als würden wir uns ewig kennen und laufen neugierig durchs Haus. Weil ich gern noch ein paar Stunden geschlafen hätte, bringe ich die drei nach zwei Stunden in den hinteren Bereich in dem sich Skinny, Nadia, Yana und Yota aufhalten und der regengeschützt ist. Ich sperre den Bereich ab und lege mich wieder schlafen.

Dienstag, 23. Februar 2016

Rhonda kommt und macht sich an Jori, Maisha, Snowy und Nina verdient. Ich fahre mittags in den Slum wo ich Cat treffe. Sie verfrachtet die beiden Welpen in die Box und wir fahren zu Dr. Sam. Dort werden Suki und Lucy ein zweites Mal geimpft und auch entwurmt. Lucy ist in keinem besonders guten Zustand. Sie leidet an Blutparasiten und ist leicht räudig. Sie bekommt eine Ivermectin Injektion und muss einen Monat lang mit Doxicyclin behandelt werden. Ich liefere Cat und die beiden Welpen wieder im Slum ab und verabrede mit Cat ihr noch heute Abend das Doxyciclin und eine Flasche Malaseb zu bringen. 

Wieder zu Hause lade ich Yoshi und Bok Luk ein und liefere sie im Tempel ab. Bok Luk scheint garnicht mehr zurück zu wollen, aber ich habe ja dem alten Mann versprochen sie wieder zu ihm zurückzubringen und will ja sowieso die Zahl der Hunde im Haus reduzieren. Yoshi findet sich schnell wieder zurecht. Nacho und Jira begrüßen mich ganz stürmisch und sind offensichtlich froh, dass ich sie nicht verlassen habe. 

Anschließend fahre ich zu dem Fischer, der mit Nuan, Khao und Samlee auf mich wartet. Wir laden die drei Welpen ohne Probleme in Box und Käfig und ich fahre mit ihnen in die Klinik. Sie sollen morgen operiert werden, vorausgesetzt die Blutwerte sind in Ordnung. 

Anschließend fahre ich in den Slum und gebe Cat das Doxicyclin und das Malaseb. Lucy soll in einer Woche dann eine zweite Ivermectin Injektion bekommen.

Montag, 22. Februar 2016

Wan Song ruft mich an und bittet mich ihr wieder Trockenfutter für die Naklua Hunde zu bringen. Ich fahre zum Snoop Dog Futterhandel und hole zwei Sack Apro. 

Dann fahre ich zum Naklua Slum, um zu sehen ob Suki, die die zweite Impfung erhalten muss, noch da ist. Ich treffe das junge Mädel, Cat, und sie erklärt, dass der ältere Welpe seine Impfungen schon vollständig erhalten hat. Ich biete ihr an außer Suki auch den anderen jungen Welpen, sie heißt Lucy, mit impfen zu lassen. Wir verabreden uns für morgen Mittag gemeinsam zu Dr. Sam zu fahren. 

Anschließend liefere ich den Sack Apro bei Wan Song ab und fahre zu Dr. Sam um ihm zu avisieren, dass ich morgen mit zwei Welpen zum Impfen bei ihm sein werde. Danach muss ich zum Big C, weil mir die Würste zum Verteilen der Doxycyclin Tabletten ausgegangen sind. 

Dann fahre ich zur NPW Klinik, um die Exportunterlagen für Chok Dee, einem von Malis Hunden, der von Yvonne Ende des Monats zusammen mit Anton nach Deutschland gebracht wird, auf den neuesten Stand zu bringen. Ich hoffe die Unterlagen morgen dann abholen zu können.

Sonntag, 21. Februar 2016

Mittags kommen Michael und Maria mit Stella. Ich lasse die drei erstmal in der Torschleuse, damit sich die Hunde beruhigen und Stella sich an die wilde Meute aus sicherer Entfernung gewöhnen kann. Stella ist nicht mehr so verunsichert wie bei ihrem ersten Besuch bei uns und scheint Interesse an der neuen Situation zu verspüren. Nachdem sich die Hunde beruhigt haben und die meisten wieder ihren gewohnten Spielchen nachgehen, öffne ich das Schleusentor und einige Hunde beschnuppern Stella. Diese Prozedur ist unvermeidlich und jeder Neuankömmling muss sie sich gefallen lassen. Stella kommt damit auch ganz gut klar und hat damit die erste Prüfung bestanden. Aus der sicheren Umzäunung will sie jedoch noch nicht herauskommen, auch nicht als Michael und Maria aus der Schleuse heraustreten. Für die beiden ist aber das erste Etappenziel erreicht und sie verabschieden sich mit Stella nach einer knappen Stunde. Am kommenden Sonntag wollen sie wiederkommen. 

Am Nachmittag habe ich wieder viel am Schreibtisch zu tun. Ich bin dabei eine komprimierte Form meines Blogs in englischer Sprache zu erstellen. Darin sollen die Tagesberichte monatlich zusammengefasst werden. Entsprechend wird dann dazu auch eine FB Seite ähnlich der Tierhilfe Pattaya Seite online gehen. Ich mache mir diese Mühe um nach der Registrierung der Stiftung aussagefähiges Spendensammelmaterial in zwei Sprachen zur Verfügung zu haben. 

Am Spätnachmittag bade ich Jori, Isi, Lady, Silver, Patty, Maisha und Yoshi. Silver kann kommende Woche wieder in die Thepprasit Road zurück. Sie muss nur noch alle zwei Wochen mit flüssigem Ivermectin behandelt werden und dafür muss sie nicht länger bei uns bleiben. Yoshi wird in den Tempel zurück gehen und auch Bok Luk, die in wenigen Tagen ihre Monatskur beendet haben wird.

Samstag, 20. Februar 2016

Momentan habe ich vier Hunde bei mir, die eigentlich in den Tempel gehören. Yoshi hatte ich vor etlichen Wochen wegen einer leichten Pilzinfektion auf dem Nasenrücken zu uns geholt. Die Infektion ist lange verschwunden. Ich habe ihn da gelassen, weil er unauffällig war und keinen leichten Stand in der Tempelmeute hatte. 

Der zweite ist Nacho. Nacho hat es auch nicht leicht im Tempel und schleppt mit sich diese anscheinend unheilbare Hautkrankheit herum. Er war schon zuvor im Haus Naklua und wieder zurück im Tempel und auch schon einmal im Haus Mabprachan. Ich hatte ihn mitgenommen, weil er unbedingt mit mir fahren wollte und zu mir ins Auto sprang. Hier im Haus fühlt er sich aber auch nicht wohl. Er ist öfters durchs offene Fenster in den Vorratsraum gesprungen und hat sich dort verkrochen. Nun weint er und will tagsüber im Haus liegen. Ist er draußen will er durchs Tor. Ich denke, er fühlt sich einfach nicht wohl in seiner Haut und will da irgendwie heraus. Das aber geht nun mal nicht. 

Der dritte Hund ist Jira. Sie will auch immer ins Haus. Durch ihre ebenfalls unheilbare Krankheit, sie ist Nachos Halbschwester und Jahas Schwester, ist sie permanent unglücklich. Jira ist auf Grund ihrer Hautempfindlichkeit tendenziell hysterisch und heult schon auf wenn ihr ein Hund nur zu Nahe kommt. 

Die vierte im Bunde ist Jaha. Ich habe sie geholt, da sich ihre Hautauffälligkeiten stark verschlechtert hatten. Jaha ist im Gegensatz zu Nacho und Jira psychisch relativ stabil und verhält sich einigermaßen normal, auch wenn sie sich weitgehend zurückzieht. Ihr Zustand hat sich während der Behandlung mit Atopica stabilisiert. 

Yoshi, der monatelang unauffällig war, ist nun zunehmend aggressiv. Wenn Yaya sich ihm nähert, knurrt und bellt er ihn an. Auch hat er sich tagelang in eine der Wannen zurückgezogen und hält sich seit gestern im hinteren Bereich bei Skinny, Yana, Yota und Nadia auf. 

Alles in allem ist es so, dass die vier sich bei uns unwohl fühlen und deswegen schnappe ich mir heute Nachmittag Jira und Nacho und bringe sie zurück in den Tempel. Ich hoffe, dass sich das Verhalten der Meute ihnen, den schwächeren Hunden gegenüber, etwas geändert hat, da Arnie nun blind ist und seinen Einfluss nicht mehr so ungehindert gelten machen kann. 

Auf dem Tempelmarkt liefere ich 15 kg Reis bei Ba Bät ab und als ich Nacho und Jira aus den Käfigen lasse, habe ich den Eindruck, dass sie es positiv aufnehmen. Natürlich ist ihnen die Umgebung sofort wieder vertraut. Die Meute nimmt sie wie selbstverständlich auf und wir gehen alle an den Strand. Sogar Nema, die sonst immer zurückbleibt, begleitet uns. Für den heutigen Tag zumindest habe ich also Jira und Nacho offensichtlich etwas Gutes getan. 

Am Strand treffe ich die Fischersleute, die sich um die drei weiblichen, weißen Welpen kümmern. Ich verabrede mich mit ihnen am kommenden Dienstagnachmittag zu treffen, damit sie mir helfen die Welpen in die Käfige zu bekommen. Ein Sterilisationstermin mit Dr. Sam für Mittwoch ist bereits vereinbart. Hoffen wir, dass ihre Bluttestergebnisse so aussehen, dass sie alle sterilisiert werden können.

Freitag, 19. Februar 2016

Morgens kommt Rhonda und arbeitet mit den Hunden. Am späten Vormittag kommt Josie mit Erwin und Ralf. Ralf sucht eine bezahlte Beschäftigung, die ich ihm allerdings nicht anbieten kann. Nachdem die drei gegangen sind muss ich mich wieder um die Gründung der Stiftung kümmern. Danach ist Schreibtischarbeit angesagt. 

Meine Sorge, dass eventuell einer der übrigen Welpen krank wird hat sich nicht begründet. Die morgendliche und abendliche Verteilung von Doxycycline an die Hunde, die zuvor noch keine Monatskur erhalten hatten, lindert meine Befürchtung morgens womöglich wieder einen weiteren Leichnam aufzufinden.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Michael ruft mich an und teilt mir mit, dass Maria nicht die Verantwortung für Lucy übernehmen möchte. Stella ist es gewohnt an der Leine zu gehen und wird regelmäßig ausgeführt. Keiner der Hunde hier hat jemals eine Leine gesehen und deswegen ist die Gefahr zu groß, dass Lucy sich mal losreißt und verschwindet. Maria möchte lieber öfter mal vorbeikommen und hofft, dass Stella sich mit der Zeit an die Hunde gewöhnen wird und Spielgefährten findet.

Am frühen Nachmittag kommt Yvonne vorbei. Wir sitzen zusammen während ich die Welpen untersuche. Yvonne wird Anton und auch Chok Dee, einen von Malis Hunden Ende des Monats mit nach Deutschland nehmen.

Am Spätnachmittag fahre ich nach Baan Amphur, um die Hunde zu besuchen und Ba Bät mit neuem Reis zu versorgen. Allerdings ist heute gerade kein Markt und so muss ich meine Lieferung verschieben. Auf unserem Strandgang sehe ich wieder die drei weißen Welpen, die von Fischersleuten versorgt werden. Die Leute hatten mich schon vor Wochen gefragt, ob ich die Welpen sterilisieren lassen könne. Ich hoffe, die Fischer bald zu treffen, damit wir das organisieren können. 

Auf dem Wege zurück sehe ich zu meiner großen Freude Bonnie und Tessa wieder. Bonnie ist sehr zutraulich und sieht prächtig aus. Tessa macht einen schüchternen Annäherungsversuch, aber als ich sie genauer inspizieren will, da ich vermute, dass es ihr nicht so gut geht, verschwindet sie wieder im Buschdickicht. Immerhin weiß ich, dass sie wohl ganz gut überleben können. Ein bisschen bin ich immer in Sorge, wenn ich sie lange nicht gesehen habe.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Rhonda und Somchai haben heute beide abgesagt und so schnappe ich mir am späten Vormittag, nachdem Garten und Hof sauber sind, die Hunde gefüttert und die Medikamente verteilt, zuerst Rudi und danach Anton, schrubbe sie im Bad kräftig ab und untersuche sie dann nach Zecken. Anschließend sprühe ich sie mit meiner Speziallösung ein und Rudi bekommt noch zusätzlich Fipronil aufgetragen. 

Danach untersuche ich die Welpen, die weitgehend sauber sind. Emma, Nousha und Binda, die alle Ringworminfektionen haben, werden wie jeden Morgen zuerst mit einer Lösung und dann mit einer Creme behandelt. Nina ist dann auch noch dran. Sie macht sich immer noch den Spass bei jeder Gelegenheit durch die Tür zu wischen, wenn ich mit einem Hund auf dem Arm in die Küche gehe. 

Am Nachmittag treffe ich einen Deutschen, der angefragt hatte, ob er volontieren könne. Ich habe allerdings keinen guten Eindruck von ihm und sage ihm deshalb ab. 

Auf dem Rückweg fahre ich bei Dr. Sam vorbei und lasse mir Rudis Bluttestresultat erläutern. Der Leberwert hat sich ein wenig erholt, ist aber immer noch außerhalb des Normalbereichs. Rudis Behandlung wird dementsprechend für weitere zwei Wochen fortgesetzt. 

Am späten Nachmittag kommt Michael vorbei. Er und seine Frau Maria haben vor einem Jahr Kira, jetzt Stella, adoptiert. Ich hatte den beiden damals empfohlen auch die identisch aussehende Schwester Darya mit zu adoptieren. Das hatten Michael und Maria nicht gemacht. Michael fragt mich um Rat, da Stella sich offensichtlich sehr langweilt, ob er sie ab und zu vorbeibringen könne, damit sie mit anderen Hunden spielen kann. Ich halte das für keine gute Idee und schlage ihm vor, lieber einen der Hunde hier zu sich zu nehmen, um zu sehen ob Stella und er/sie sich verstehen. Darya ist ja schon vor einigen Monaten adoptiert worden und deswegen hole ich Lucy Song ins Haus. 

Stella war natürlich von der Meute überwältigt und so hat Michael sie erstmal ins Haus getragen. Sie ist mit zwei Monaten aus dem Haus Naklua adoptiert worden und deswegen so viele Hunde auf einmal nicht mehr gewohnt. Mich hat sie aber sofort wieder erkannt und sogar noch auf ihren alten Namen reagiert. Lucy zeigt zwar kein besonderes Interesse an Stella, aber das ist kein Wunder. Sie hat ja viele Spielgefährten. Michael will mit Maria sprechen und dann werden sie entscheiden, ob sie meinen Vorschlag annehmen.

Dienstag, 16. Februar 2016

Rhonda hilft mir heute Vormittag wieder und wir widmen uns erneut der Zeckensuche. Damit es mit den großen Hunden etwas einfacher wird, werde ich sie alle zuvor shampoonieren und kräftig abreiben, damit schon mal ein Großteil der Zecken entfernt wird. 

Ich fange heute mit Bok Luk an. Ihre Wunde ist ja schon seit über einer Woche gut verheilt und sie kann deshalb gebadet werden. Bok Luk ist langfellig und so kann das Entfernen der Zecken frustrierend und langwierig sein. Deswegen schrubbe ich sie mit einer Gummibürste kräftig ab. Die Prozedur im Bad dauert schon mal gleich eine halbe Stunde und danach hat Rhonda noch eine Stunde zu tun, um Bok Luk weitestgehend von den Plagegeistern zu befreien. 

Ich nehme mir derweil die Welpen vor, die weiterhin recht pflegeleicht sind. Nachdem ich Bok Luk auch die Ohren gesäubert habe, bekommt sie ein spot-on mit Fipronil und wird mit meiner Speziallösung besprüht. 

Anschließend nehme ich Nick ins Bad und wiederhole die Prozedur mit ihm. Er hatte von Dr. Sam vor einigen Tagen Fipronil aufgetragen bekommen. Viele von den Zecken, die ich ihm auswasche sind bereits tot, aber nicht alle sind von Fipronil geschafft worden. Nachdem Rhonda gegangen ist, nehme ich mir Nick allein vor. Besonders in den Ohren finde ich noch viele Zecken aber Nick ist recht geduldig und so ist auch er nach einer Stunde in annehmbarem Zustand. 

So wie Bok Luk und Nick werden wir uns nun in der kommenden Zeit alle erwachsenen Hunde vornehmen, aber die Liste ist lang und es wird sicher Wochen dauern bis wir alle durch haben.

Montag, 15. Februar 2016

Somchai kommt, macht den Garten und repariert das Ventil einer Wasserleitung, das die Hunde angeknabbert haben. Es ist wirklich erstaunlich wie attraktiv für sie jede Art von Plastikzeug ist. Sie delektieren sich an den Wannen, in denen einige von ihnen gern liegen und nutzen jede Gelegenheit Plastikschalen anzufressen, wenn ich versäumt habe mal eine einzusammeln. Der ganze Müll wird dann auch wieder fein säuberlich ausgeschieden und ich kann ihn dann zusammen mit dem Kot einsammeln. 

Rhonda kommt auch und wir machen uns wieder gemeinsam an die mühevolle Arbeit des entzeckens. Ich habe mir eine Mischung aus Essigwasser und ätherischen Ölen, Citricidal, Teebaum, Citronella und Lavendel, zusammengestellt, die angeblich zeckenabweisend sein soll. Damit sprühen wir die Welpen sowie Rocco und Lucy ein. Die Welpen sind allmählich in einem Zustand, der erträglich ist. Rocco und Lucy machen allerdings eine Menge Arbeit. Sie sind ja vor etwa drei Wochen mit dem teuren Frontline behandelt worden. Das hat seine Wirkung nun allerdings komplett verloren. Um die Dimension unserer Anstrengungen zu illustrieren sei gesagt, dass Rhonda und ich geschlagene vier Stunden pausenlos am Puhlen sind. 

Am Nachmittag kommen Mali und Derek mit zwei Immobilienmaklern vorbei, die wohl versuchen sollen, das Haus an den Mann oder die Frau zu bringen. Ich habe ja auch mal in dem Gewerbe gearbeitet und so kann ich an der Mimik der beiden ablesen, wie erfolgreich sie dabei sein werden. 

Nachdem der Spuk vorbei ist, fahre ich mit Sabai und Rudi in die Stadt. Sabai bringe ich in die Boonsamphan Klinik in der Soi Khao Noi. Dort erhält sie eine Injektion gegen Herzwürmer und ein spot-on mit Frontline. Weiter gehts zu Dr. Sam wo Rudi Blut abgenommen wird. Er hat gestern seine leberunterstützende Therapie erstmal beendet und wir wollen sehen was sie gebracht hat. Immerhin hat er schon ein halbes Kilo zugenommen. Sehen kann ich das allerdings nicht, er ist immer noch sehr fragil. 

Allerdings hält ihn das nicht ab sich ab und zu mit Anton zu fetzen. Zuweilen liegen sie aber auch Seite an Seite auf der Terrasse und tun sich nichts. Ist wahrscheinlich ein Spielchen was die beiden treiben, wenn es ihnen zu langweilig wird. 

Rudi erhält nun wie auch Lady, Nadia, Bunnie, Jori, Nick und Sabai morgens und abends 100 mg Doxicyclin. Die kleineren Hunde wie Buffy, Aya, Lucy, Jaha, Jira, Selina, Silver, Bieow, Isi, Yobo, Yota, Yana, Nura, Nacho, Bok Luk und die Welpen erhalten nur morgens 100 mg. Mom, Snowy, Amy, Anton, Maisha, Yoshi, Yaya, Lina und Lucy Song haben ihre Kur bereits beendet. Mum ist vorerst nicht dazu zu bewegen mir eine Tablette abzunehmen und bei Skinny muss ich trickreich vorgehen, um auch sie mit Doxicyclin zu versorgen. Glücklicherweise sind aber alle anderen so gierig, dass sie mir fast die Finger abbeißen, wenn ich ihnen die Wurststückchen reiche.

Sonntag, 14. Februar 2016

Am Vormittag mache ich mich wieder über die Welpen sowie Nina und Snowy her. Die Welpen habe jetzt sozusagen den Zustand der Grundreinigung erreicht, während bei Nina und Snowy noch eine Menge Arbeit anliegt. So ist auch im Nu der frühe Nachmittag erreicht und ich kann endlich mal was essen. 

Am Spätnachmittag fahre ich in die Stadt, um dringende Besorgungen zu machen. Wenn ich mittlerweile die Hunde für einige Stunden sich selbst überlasse, kann ich das gut vertreten. Auch die Welpen wissen nun, dass ich zurückkomme und scheinen nicht sonderlich besorgt zu sein, wenn ich mich durch das Tor von ihnen verabschiede. Selbst wenn ich erst nach Einbruch der Dunkelheit zurückkehre, verhalten sich die Hunde recht ordentlich und freuen sich, dass sie mich wiederhaben. Dass dann auch immer noch die abendliche Fütterung stattfindet ist natürlich auch wichtig.

Samstag, 13. Februar 2016

Enya ist vergangene Nacht exakt um Null Uhr gestorben. Ich war in ihren letzten Stunden bei ihr und hoffe, dass ich ihr noch ein wenig Wärme geben konnte. 

Nachdem ich meine Arbeiten erledigt habe sowie Zweige und Blattwerk entsorgt habe, fahre ich mit ihr in die NPW Klinik, um sie zur Einäscherung abzugeben. 

Nachmittags bin ich wieder mit Fund-raising Arbeiten beschäftigt. Es ist sehr zeitraubend aussagefähige Präsentationen zu erarbeiten, aber notwendig. Das Spendenaufkommen muss erheblich gesteigert werden, damit ich meine Arbeit weiterführen kann. Im vergangenen Jahr habe ich 8,000 Euro aus der eigenen Tasche bezahlt. Das wird dieses Jahr nicht mehr mögliche sein. 

Ich bin sehr dankbar allen, die mich zur Zeit regelmäßig oder gelegentlich unterstützen; wenn es noch einige mehr werden wäre mir das allerdings eine große Hilfe.

Freitag, 12. Februar 2016

Enya, die seit zwei Tagen nicht sehr lebendig ist, aber gestern noch gut gefressen hat, liegt verdächtig ruhig unter einem Busch. Ich nehme sie auf und stelle fest, dass sie aus dem Gaumen blutet. Deswegen fahre ich sie gleich morgens in die Klinik. Dr. Sam gibt Enya eine intravenöse Infusion und nimmt ihr Blut ab. Er vermutete Blutparasiten als Ursache ihrer Schwäche. 

Dr. Sam ruft mich am frühen Vormittag an und eröffnet mir, dass das Testergebnis nicht gut aussieht. Alle Blutwerte sind runter und die Leber ist ebenfalls angegriffen. Enyas Überlebensprognose ist schlecht. 

Das Bluttestresultat für Nick liegt auch vor. Der Hämatokritwert ist auch nicht so wie er sein sollte und deswegen kann der Eingriff nicht erfolgen. Ich muss ihn wieder nach Hause nehmen und ihn mindestens zwei Wochen lang mit Doxicyclin behandeln. 

Um nicht das Gleiche zu erleben wie mit Enya, nehme ich Hakim mit in die Klinik, um ihn untersuchen zu lassen. Hakim ist nach Enya der schwächste der Welpen. Bei ihm liegt allerdings kein Befund vor. Dr. Sam rät mir aber alle Welpen prophylaktisch mit Doxicyclin zu behandeln. Ich nehme Enya, Hakim und Nick wieder mit nach Hause. Sollte Enya die Nacht nicht überleben, will ich sie wenigstens bei mir haben. 

Am frühen Abend nehme ich mir wieder alle Welpen vor und befreie sie von Zecken. Vor allem bei Torro habe ich viel zu tun. Es sitzen ihnen wieder etliche tief in den Ohren. Anschließend bekommen alle 50 mg Doxicyclin verabreicht. 

Ich habe mir alle Fläschchen Fipronil, die Dr. Sam vorrätig hatte, mitgeben lassen, damit ich auch alle großen Hunde spot-on behandeln kann. Dr. Sam hat mir davon abgeraten Fipronil Spray zu benutzen, da es nicht auszuschließen ist, dass die Hunde es sich ablecken. Trotz der spot-on Behandlung ist allerdings immer noch Zeckenpuhlerei notwendig.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Am Vormittag hole ich Amporn ab, die das Haus wieder in Ordnung bringt. Sie kocht auch Reisfutter für die Hunde, die diese Abwechslung lieben. Ich arbeite derweil an einer fund-raising Präsentation. 

Am Nachmittag bringe ich Amporn zurück nach Naklua und fahre mit Nick in die Klinik. Die Geschwulst ist recht schön zurückgegangen, aber eine von einem Follikel verursachten Verdickung muss operativ entfernt werden. Nick wird dann mindestens einen Tag noch in der Klinik bleiben, damit ich sicher sein kann, dass die Wunde gut verheilt.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Ich fahre zu Prajuab, um zu erfahren wieviel Hunde er noch zu sterilisieren hat. Josie hat angeboten für die restlichen Hunde Geld aufzutreiben. Dafür möchte sie vorab Fotos von den Hunden haben sowie Infos über sie. Prajuab hat eine Kamera, sodass er Fotos liefern kann. Angaben wird er dann von jedem einzelnen Hund machen können. Ich werde die Infos zusammenstellen und Josie zugehen lassen. 

Anschließend fahre ich zu Khun Ohm um weitere Formalitäten bezüglich der Stiftungsgründung zu erledigen. Zum Arzt muss ich dann auch mal weil ich seit zwei Wochen eine Sehnenentzündung am rechten Ellbogen mit mir herumschleppe, die mir die Gartenarbeit erschwert. Danach fahre ich zu Dr. Preaw und hole mir eine Creme gegen Ringwormbefall, den Emma und Binda entwickelt haben.

Wieder zu Hause erledige ich die tägliche nachmittägliche Kotseinsammlung, füttere die Hunde am frühen Abend und gebe die abendlichen Medikamente für Anton, Amy, Emma, Rudi und Nick aus. Nicks Geschwulst ist immer noch stark fühlbar; Emmas Gelenkentzündung scheint abgeklungen zu sein und Rudis Zustand wird erst durch einen neuen Bluttest, der in einigen Tagen durchgeführt wird, erhellt werden. Anton und Amy erhalten morgens und abends Doxicyclin.

Dienstag, 9. Februar 2016

Mittags fahre ich zum Reisladen in Pong und hole mir 60 kg sogenannten Hundereis. Das ist die billigste Sorte; ein 15 kg Beutel kostet 190 Baht. Anschließend fahre ich zum Snoop Dog Futterladen und hole 150 kg Trockenfutter. Zwei Sack sowie drei Beutel Reis liefere ich bei Prajuab ab. 

Dann fahre ich zu Khun Ohm um das weitere Vorgehen in Sachen Stiftungsgründung zu besprechen. 

Einem Schweizer Ehepaar, Rita und Ernest, ist in der Nähe von Baan Amphur, wo sie ein Haus besitzen, eine Hündin zugelaufen. Das Ehepaar geht im März für sechs Monate zurück in die Schweiz und sucht für Mayo, so haben sie die Hündin genannt, eine vorübergehende Bleibe. Sollten sie keine andere Lösung finden, könnte ich Mayo mal probeweise aufnehmen, um zu sehen ob die Hunde sie akzeptieren. 

Ich fahre weiter zum Tempel und wir machen in der Dunkelheit unseren Strandgang, nachdem ich die Hunde mit Trockenfutter und Wasser versorgt habe. Der ist für sie um Längen wichtiger als die neu gefüllten Futterschüsseln. Ba Bät versorgt die Hunde demnach wohl weiterhin gut.

Montag, 8. Februar 2016

Mittags besuchen uns Jennifer und Maxine. Jennifer ist eine Veterinärin aus New York und Maxine betreut Straßenhunde auf Korfu. Jennifers Mann nimmt am Big Bike Wochenende in Pattaya teil und Jennifer hat angeboten, kostenlose Sterilisationen vorzunehmen. Ich habe Dr. Sam gefragt ob sie in seiner Klinik arbeiten könne, aber er hat darauf hingewiesen, dass ausländische Veterinäre nur mit einer besonderen Erlaubnis in Thailand arbeiten dürften. Das gelte auch für unentgeltliche Tätigkeiten. 

So erkundigt Jennifer sich über meine Arbeit und ich stelle ihr einige Hunde vor. Insbesondere frage ich sie um Rat wegen der Hautprobleme von Nacho, Jira und Jaha. Jennifer vermutet genauso wie Dr. Sam, dass es sich entweder um ein genetisches Problem handelt oder eine Allergie. Beide Krankheitsbilder seien außerordentlich schwierig in den Griff zu bekommen, allenfalls eine Linderung der Symptome kann erreicht werden. Ich versuche es seit zwei Wochen mit Ciclosporin, das mir Tordis aus Norwegen mitgebracht hatte. Eine gewisse Besserung der Symptome ist erkennbar. Ob die aber auch langfristig ist, bleibt abzuwarten. 

Am Nachmittag kommt Nick, der Sohn von Cindy. Er besucht die Regent School und die verlangt von ihren Schülern den Nachweis von Praktika während der Schulferienzeit. Nick wird dann wohl also für etwa vier Wochen einige Tage die Woche zu uns kommen, um zu volontieren. 

Am Spätnachmittag ruft mich Wan an und bittet mich am frühen Abend zum Pattaya Bazaar zu fahren, da sie vorhat zwei Hunde einzufangen. Allerdings bleibt unsere Aktion erfolglos, da die Hunde trotz der hochdosierten Vergabe von Acepromazine kaum betäubt sind und sich unseren Annäherungsversuchen entziehen.

Sonntag, 7. Februar 2016

Am frühen Vormittag bin ich beim Ex Pat Club um mir einen Zuschuss zu den Tierarztrechnungen abzuholen. Anschließend besuche ich mal wieder Boss, dem es offensichtlich am Amari Strand recht gut geht. Bei meinem letzten Besuch war er ja ein wenig reserviert, aber heute freut er sich mich zu sehen. 

Beim Best schaue ich zu wiederholten Male nach Rudi und finde ihn nun endlich. Ich nehme ihn mit nach Hause und gebe ihm gleich die ersten Dosis seiner leberunterstützenden Medizin. Anton ist allerdings nicht sehr erfreut über Rudis Ankunft; er knurrt und bellt ihn permanent an. Ich hoffe, dass sich dieses Gehabe bald gibt, sonst bezieht er irgendwann von Rudi Prügel. 

Nick ist nun dauerhaft draußen und hat sich dort auch einigermaßen eingerichtet. Er wird von den anderen Hunden akzeptiert. Sie können offensichtlich sehr schnell erkennen, wer einen angenehmen Charakter besitzt. Nicks Schwellung ist etwas zurückgegangen und fühlt sich weicher an. Ob sie durch eine konservative Behandlung vollständig beseitigt werden kann bleibt abzuwarten. Ansonsten wird ein Eingriff notwendig sein.

Emma nehme ich den Verband ab. Die Schwellung ist abgeklungen aber noch fühlbar. Die medikamentöse Behandlung wird hoffentlich die Infektion beseitigen.

Samstag, 6. Februar 2016

Nick ist weiterhin sehr brav. Ich bringe ihn nach draußen, wo er sich mit Isi auf der kleinen Terrasse aufhält, während ich den Garten mache. Mittags habe ich ein Meeting in der Stadt.

Am Nachmittag nehme ich mir wieder die Welpen vor und Nura, die mit ihrem langhaarigen, schwarzen Fell eine echte Herausforderung ist. Ich wasche sie zuerst und mache mich dann an das Entfernen der Zecken. Anschließend behandele ich sie mit Fipronil.

Emma machte gestern den Eindruck, dass sie die Bissverletzung überstanden hatte, aber heute fängt sie wieder an zu humpeln und die Schwellung ist verhärtet. Deswegen fahre ich mit ihr am Spätnachmittag noch in die Klinik. Dr. Sam befürchtet eine Infektion des Kniegelenks und spritzt sie. Ich solle sie für fünf Tage weiterbehandeln.

Freitag, 5. Februar 2016

Am Morgen sehe ich, dass Emma schon wieder auftreten kann. Die Schwellung ist zwar noch vorhanden, aber ihr Schmerzempfinden ist verringert. Ich sehe deshalb davon ab sie in die Klinik zu bringen. 

Leider hat mein Auto schon wieder einen Defekt. Gestern Nacht hörte ich ungute Geräusche aus dem Motorraum und stelle heute Morgen fest, dass einer der Ventilatoren des Kühlers seinen Geist aufgegeben hat. Um keine Risiken einzugehen fahre ich deshalb am späten Vormittag in eine Werkstatt. Der Austausch des Ventilators und die Suche nach der Ursache des Geräusches sowie dessen Behebung dauert einige Stunden. 

Zwischendurch fahre ich mit einem Motorbike Taxi zu Khun Ohms Büro wo ich mich mit Joe und Som treffe. Ohm ist allerdings in dringenden Angelegenheiten auf der Polizeiwache in der Soi 9 und so geben wir die ausgefüllten Formulare einem Angestellten. Bin mal gespannt wieviel Steine uns bei der Antragstellung in den Weg gelegt werden. Wir hörten da so einiges. 

Nachdem ich mein Auto endlich wieder habe, fahre ich in die Thepprasit Road und hole Nick, den Rüden mit der Geschwulst im Nacken, ab. Nick ist ein äußerst freundlicher und ruhiger Geselle, der alle Prozeduren in der Klinik gelassen über sich ergehen lässt. Die Geschwulst wird punktiert und danach wird Nick ein Druckverband angelegt. Damit ich Nick zweimal täglich behandeln kann, nehme ich ihn mit nach Hause wo er zunächst auch die Nacht innen verbringt. Auch im Haus beträgt Nick sich tadellos.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Am frühen Nachmittag kommt uns Cindy mit Sohn und Tochter besuchen. Nick will für ein Schulprojekt ein paar Mal die Hunde besuchen und bringt vielleicht auch noch einige Mitschüler mit. Cindy bietet mir an mir ein wenig bei der Arbeit mit den Hunden zu helfen sobald sie Zeit dafür hat. Sie wohnt nur wenige Minuten von Mabprachan entfernt. 

Am Spätnachmittag fahre ich in den Naklua Slum, liefere bei Em einen Sack Trockenfutter ab und nehme einen Welpen an Bord. Zwei andere Welpen hat ein junges Mädchen schon impfen lassen. 

Von Dr. Sam aus fahre ich in die NPW Klinik, hole Impfbücher für Mali ab und kaufe Acepromazine für Wan. Auf dem Rückweg in den Naklua Slum halte ich beim Best, kann aber Rudi wieder nicht entdecken. 

Zu Hause angekommen sehe ich, dass Emma sich den rechten Vorderlauf verletzt hat. Es sieht wie eine Bisswunde aus. Wenn morgen die Schwellung nicht abgeklungen ist und sie wieder vorsichtig auftreten kann, muss ich sie wohl Dr. Sam vorstellen.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Somchai widmet sich wieder der Gartengestaltung, ich sammele den Kot ein, füttere die Hunde und gebe Medikamente aus. Anschließend nehme ich mir wieder die Welpen vor. Binda und Emma haben Ringwurm entwickelt, der ebenfalls behandelt werden muss. Danach wasche ich Jira, Jaha und Nacho. 

Am Nachmittag fahre ich zum Pattaya Bazaar und sammele Wans Welpen ein. Es sind zwei weibliche und zwei männliche. Ich nenne sie Nelly, Cathy, Sam und Jim. Alle vier sind ausnehmend hübsch. Dr. Sam untersucht und impft sie. Nelly, die größte und offenbar kein Geschwister der drei anderen, leidet an einem Nabelbruch, der operiert werden muss. Das wird nach der zweiten Impfung in einem Monat der Fall sein. Nelly ist älter als Cathy, Sam und Jim und erhält außer der Kombiimpfung auch eine Tollwutimpfung. Cathy, Sam und Jim erhalten drei Kombiimpfungen im Abstand von jeweils zwei Wochen und mit der letzten dann auch die Tollwutimpfung. Die Untersuchung von Cathy erbringt, dass sie etwas Feuchtigkeit in der Lunge hat. Das kann durch das kalte Wetter in den vergangenen Tagen verursacht worden sein und ist erstmal nicht behandlungsbedürftig. 

Ich bringe die Welpen an ihren Platz zurück und fahre rüber zum Best, um nach Rudi zu sehen. Mir wird mitgeteilt, dass er sich abends oft in einer Nachbar Soi aufhält. Allerdings kann ich ihn dort nicht entdecken.

Dienstag, 2. Februar 2016

Bok Luk war wieder die Nacht im Haus und hat sich gut betragen. Ich lasse sie morgens raus während ich den Garten mache. Ihre Wunde sieht zwar gut aus, aber ich will kein Risiko eingehen und nehme sie später wieder rein. Nacho jammert draußen und will auch ins Haus. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Haut was verständlich ist. Ich behandele ihn wie auch Jaha und Jira seit einer Woche mit einem Antibiotikum, das unspezifische Hautleiden angehen soll. Bei Jira und Jaha sehe ich Erfolge, bei Nacho leider nicht. Nacho ist also auch im Haus und macht es sich auf einem Sessel bequem. 

Am späten Vormittag fahre ich als Erstes um den defekten Reifen auszutauschen. Danach schaue ich nach den Hunden in der Thepprasit Road. Bei einem der mittlerweile ausgewachsenen Welpen, die vor dem Büro der Pattaya Mail liegen, stelle ich eine Geschwulst am Nacken fest. Ich werde ihn Dr. Sam vorstellen. Malees räudiger Bruder sieht wieder recht ordentlich aus. Er leidet an Sarcoptic Räude, die relative gut behandelbar ist. Ich gebe ihm und Malee Ivermectin. 

Anschließend fahre weiter um in der Soi Pattaya Park nach Jacky und Lek zu sehen. Beiden Hunden geht es gut. Ich verabrede mit Harald Jacky noch diese Woche Dr. Kwanchai vorzustellen. Der Tumor konnte ja von ihm nicht ganz entfernt werden. Leks Geschwulst auf dem Nasenrücken ist nicht wieder aufgetreten. Auch sein Kopf fühlt sich völlig normal an. Der war ja zuvor ebenfalls angeschwollen. 

In der Soi Khao Noi hole ich bei Abisit Trockenfutter und Dosenfutter für die Welpen. Danach fahre ich zum Best. Zu meiner großen Freude teilt mir eine der Frauen dort mit, dass Rudi am Morgen erschienen ist. Nun hoffe ich ihn irgendwann erwischen zu können, damit ich ihn behandeln kann. 

Bo, der Hund von den Supermarktbesitzern, freut sich immer ganz toll wenn er mich sieht. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin begleitet er mich dann stets. So auch heute als ich über das Trümmerfeld, das einstmals der Pattaya Bazaar war, gehe um nach Wans Welpen zu schauen. Sie hocken noch am gleichen Platz und sind ganz zutraulich. Ich nehme sie einzeln auf, um zu sehen ob sie äußerlich gesund aussehen. Bei dem etwas größeren Welpen stelle ich eine walnussgroße weiche Geschwulst am Bauch fest. Ich glaube aber nicht, dass es etwas Ernstes ist. 

Auf dem Rückweg liefere ich drei Sack Trockenfutter und 15 kg Reis bei Prajuab ab. Zurück im Haus war Nacho ganz artig, Bok Luk allerdings hat sich wieder am Fliegengitter in der Küche zu schaffen gemacht. Das hatte ich natürlich noch nicht repariert. Solange ich im Haus bin verhält sich Bok Luk tadellos, wenn ich aber weg bin, will sie nach draußen und dann sind ihr die Fliegengitter im Wege.

Montag, 1. Februar 2016

Birgit ruft mich an und teilt mir mit, dass sich Coco schon recht gut eingelebt hat. Das wundert mich nicht, denn sie war ja schon mal vermittelt worden und ist recht anpassungsfähig. 

Den frühen Nachmittag verbringe ich wieder mit Zeckenpuhlen. Frontline kann nur die schlimmsten Angriffe verhüten und deshalb muss ich nacharbeiten. Bok Luk ist für einige Stunden draußen, trägt aber noch den Kragen. Sie wird noch für drei Tage Medikamente schlucken müssen und dann sollte die Sache endlich ausgestanden sein. 

Am Spätnachmittag entsorge ich zwei Wagenladungen Busch- und Astwerk, das Somchai die vergangenen Tage geschlagen hatte. Anschließend fahre ich nach Baan Amphur und liefere Geld und Reis bei Ba Bät ab. 

Arnie und Nema haben sich gut von den Giftanschlägen erholt. Beide haben an Gewicht zugelegt. Auch Chukis Fell sieht erstaunlicherweise wieder besser aus. Sie ist wie auch die anderen Hunde voller Energie. Es ist so schön zu sehen wie sie gesund und glücklich am Strand hin und her wetzen und im Wasser tollen. Auch eine gelungene Abwechslung, wo ich sonst doch meistens mit Krankheiten und Wundversorgung zu tun habe.

Auf dem Rückweg über die Dörfer verfahre ich mich an einer Baustelle und schlitze mir einen Reifen an einem Stahlteil auf. Natürlich passt der Kreuzschüssel nicht auf die Spezialmuttern und ich habe ein Problem. Glücklicherweise finde ich nach einiger Suche noch eine schon geschlossene Werkstatt und ein freundlicher Mechaniker mit passendem Werkzeug wechselt mir den Reifen. 

Ich habe schon seit Tagen Rika und Ryo, die immer vor dem Beauty Saloon bei mir in der Nähe lagen, nicht mehr gesehen. Mir schwant nichts Gutes und tatsächlich teilt mir die junge Frau, die für die Hunde gesorgt hat mit, dass sie vergiftet wurden. Mit Wut im Bauch kehre ich nach Haus zurück. Nun sind schon vier Hunde in der unmittelbaren Nachbarschaft einem und vermutlich demselben Unmenschen zum Opfer gefallen. Rika und Ryo waren zwei außerordentlich liebenswerte, schöne und gesunde Hunde, die ich nun jedes mal wenn ich am Beauty Saloon vorbeifahre, vermissen werde.