Sonntag, 16. März 2014

Am späten Vormittag fahre ich in die Jah Klink. Bis auf die Hündin mit den Staupewelpen sind alle sterilisiert. Laut Jah schlägt die Bluttherapie bei ihr nicht an.

Ich fahre weiter zu Karin. Karin hat wieder etliche neue Patienten aufgenommen und wir unterhalten uns lange über unsere Arbeit und was als Nächstes ansteht. Ich frage sie ob sie mir beim Transport von Anika helfen kann, aber sie ist schon ausgebucht. Karin gibt mir Medikamente für Toby und Jira sowie Impfstoffe mit, die ich bei Jah abliefere. Mit Jah vereinbare ich Anika am Montagabend vom Straßenrestaurant abzuholen.

Um vier Uhr bin ich bei Jan. Wir sammeln Sita ohne Probleme auf. Sie scheint mich nicht nur zu mögen, sondern hat offenbar auch viel Vertrauen zu mir. Während der Fahrt in die Klinik liegt sie ganz ruhig neben mir. Auch in der Klinik macht sie keine Probleme und ich kann sie in einen Käfig bugsieren.

Im Wat verteile ich wieder die Medikamente, versorge die Hunde und wir machen unseren Strandgang. Auf dem Rückweg sehe ich in der Entfernung Rosa im Gebüsch verschwinden. Zuza kann ich nicht ausmachen.

Am Abend erfolgt die übliche Runde. Cassies Welpen nutzen die kühlere Nachtluft um sich ein wenig von ihrer Höhle zu entfernen. Weit können sie dabei nicht kommen, denn der Bereich vor ihrem Bau ist vollständig abgesperrt. Am Strand sehe ich Boss und Alana wieder. Ich gebe nun auch den Welpen Doxycyclin genau wie den Welpen im Wat. Sie sind ja alle etwa gleich alt.

Samstag, 15. März 2014

Auf dem Wege zum Big C sehe ich auf dem verlassenen Pattaya Bazaar Markt Rohita, die ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Ich denke dabei auch an Mona, die ich seit der Austreibung aus der Tiefgarage nie wieder gesehen habe. 

Am frühen Nachmittag fahre ich in die Soi Khao Talo um mich mit Rudi zu treffen. Er zeigt mir einen Pick-up, der wohl billig zu haben ist. Der Wagen ist allerdings schon eine Antiquität und die Besitzerin ist auch nicht so sicher, ob sie verkaufen will. 

Anschließend fahre ich zum Lake Mabprachan. Dorthin ist David umgezogen, der Jessita adoptiert hatte. Jessita ist nicht wiederzuerkennen. Ich glaube auch nicht, dass sie mich wiedererkannt hat. Sie ist sehr gewachsen, in tadellosem Zustand, bereits sterilisiert und sehr freundlich. Ihr geht es in dem schönen Haus mit Garten und Auslauf vor dem Haus anscheinend richtig gut.

In Tongklom sehe ich bei meiner Ankunft am Straßenrestaurant wie sich die braune Hündin, ich nenne sie nun Anika, gerade paart. Es wird also höchste Zeit sie zu sterilisieren. Ich gebe ihr noch einmal 16mg Ivermectin.

Ich fahre weiter zu Jos Boeters Haus, um nach den beiden Welpen zu sehen. Sie freuen sich tierisch mich zu sehen und wollen am Liebsten mit mir kommen. Jos und Pla sind in für ein paar Tage in Udon Thani aber es sorgt jemand für die Kleinen.

Ich schaue auch bei Jan vorbei und wir vereinbaren die braune Hündin, die ich Sita genannt habe, und die immer mit dem räudigen Titan und dem weißen Rüden an der Straße zu Jans Haus liegt, am Sonntag in die Baan Amphur Klinik zum Sterilisieren zu bringen. Ich kontaktiere den Besitzer und er erlaubt mir Sita sterilisieren zu lassen. In der Klinik avisiere ich Sitas Ankunft für Sonntag halb fünf. Auf dem Weg dorthin gebe ich der Frau, der ich die Behandlung von Räudehunden erklärt hatte, zwei Streifen Ivermectin.

Anschließend fahre ich zum Wat. Dort verteile ich ebenfalls Ivermectin an einige der Tempelhunde und weiter geht es zur Vorhalle. Toby und Jira sind von Bua zurückgebracht worden. Ich muss feststellen, dass die Hunde offensichtlich vom Mönch nicht gefüttert wurden, denn der Futtersack ist umgeworfen worden und die Hunde haben sich aus ihm bedient. 

Ich fülle alle Behälter auf, verteile Doxy an alle, an Toby auch Prednisolon und wir gehen an den Strand. Ich habe wieder alle Hände voll zu tun, um zu verhindern, dass es keine Prügeleien gibt. Prince und Rashid sind notorische Übeltäter aber auch Chuki scheint nun unter den Kleinen den Ton anzugeben zu wollen und fällt ab und zu über Jira und Jaha her. Ich muss Chuki einige Male ernsthaft zur Ordnung rufen. Obwohl Jimbo und Jake ab und zu von Rashid und Prince belästigt werden, scheinen sie sich doch einigermaßen eingelebt zu haben und genießen den Strandgang.

Abends mache ich die Doxy- und Futterrunde. Am Strand finde ich nur Panya, Satya und Randy. Boss und Alana scheinen unterwegs zu sein. Ich laufe mit den Welpen ein ganzes Stück den Strand entlang aber kann die beiden nicht entdecken.

Freitag, 14. März 2014

Mache am Abend meine Futter- und Doxyrunde. Zwei von Cassies Welpen machen schon einen kleinen Ausflug aus der Höhle. Es scheint allen Fünfen gut zu gehen. 

Zum Schluss fahre ich an den Strand, kann aber keinen der Hunde an ihrem gewohnten Platz entdecken. So laufe ich den Strand hinunter und finde sie schließlich ein paar Hundert Meter weiter an einer Stelle, an der im Meer ein Bereich für Schwimmer mit einer langen Kette von Plastikpontons abgeteilt ist. Boss sehe ich als Ersten. Er steht im flachen Wasser und schaut aufs Meer hinaus wo ich Alana, Panya, Satya und Randy weit draußen teils auf den Pontons, teils im Wasser ausmachen kann. Wie es scheint machen sie einen Badeausflug und kommen auf den Pontons angelaufen als  ich sie rufe. Panya, die wie Satya und Randy im Wasser war, schafft es nicht auf die Pontons zu krabbeln und kommt die ganze Strecke angeschwommen. Ich stelle fest, dass sie als richtige Strandhunde nun auch Wasserratten geworden sind und eine Menge Spaß im Meer haben. 

Als ich zu meinem Scooter, den ich am Amari abgestellt hatte zurückgehe, folgen mir alle Fünf. Es sind dort noch ein paar Entenfleischstückchen übrig. Die Hunde werden also weiterhin gut versorgt. Boss und Alana bekommen auch ihre Doxyration.

Donnerstag, 13. März 2014

Jos Boeters kommt zu mir ins Büro und wir verabreden uns um 17 Uhr am Schrottplatz zu treffen, damit Pla sich die zwei Rüden ansehen kann, die sie ihrem Bruder zur Adoption empfehlen möchte. Jos macht Fotos von den Rüden und Pla verspricht sich dafür einzusetzen, dass sie von ihrem Bruder, der eine Farm im Nordosten betreibt, adoptiert werden.

Karin teilt mir mit, dass sie die Hündin im View Talay 7 ausfindig machen konnten. Sie haben sie in den Tempel in Nong Kraborg gebracht und mit ihren Jungen wiedervereinigt. Es stellte sich heraus, dass der Tempel nicht weit von Karins Haus gelegen ist und dass dort etwa 50 Hunde leben. Karin wird sich in Zukunft nun auch um diese Tempelhunde kümmern.

Am späten Nachmittag fahre ich in die Jah Klinik. Jah teilt mir mit, dass sie zwei Hunde bereits sterilisiert habe und zwei weitere morgen folgen sollen. Ich fahre dann noch einen Sack Trockenfutter im Snoop Pet Shop holen.

Am Abend mache ich meine übliche Futter- und Doxyrunde. Erfreulicherweise sehe Chaya wieder ganz normal laufen, dafür hat Rudi ein paar Schrammen an seiner Stirnseite, wird sich wohl gehauen haben.

Cassies Welpen sind wohlauf. In der Nacht geht es ihnen besser als am Tage, da es ziemlich heiß ist in ihrer Höhle. Ich habe ihren Unterstand so gut wie möglich abgedeckt um die Sonne abzuhalten aber leider gibt es dort keine Schatten spendenden Bäume oder Büsche, unter die sie kriechen können und ich kann sie auch nicht an einen anderen Platz verlegen.

Mittwoch, 12. März 2014

Schaue morgens und nach Büroschluss nach Cassies Welpen, sie sind ok. Fahre anschließend zum Wat. Alle Hunde außer Rosa und Zuza begrüßen mich, auch Bonnie. Ich verteile an alle Doxy, reinige und fülle die Behälter und wir gehen an den Strand. Ich muss Jake, Jimbo, Nema und Bonnie ermuntern mit uns zu kommen, denn die Hunde sind aggressiver untereinander als normal. Bonnie bleibt allerdings wieder zurück.

Um die Hunde besser kontrollieren zu können gehe ich mit ihnen nicht den ganzen Strand entlang sondern wir halten uns in der Nähe des rückwärtigen Tores auf. Ich muss öfter intervenieren da Jimbo, Jake und Nema belästigt werden. Die Attacken sind nie bösartig und bleiben körperlich folgenlos aber ich möchte nicht dass die Kleinen eingeschüchtert werden.

Als wir mit Einbruch der Dunkelheit zum Tor zurückkehren, sitzt dort ein Mann mit einer Zwille in der Hand und droht auf die Hunde zu schießen. Es kommt zur Konfrontation zwischen ihm und mir und er zielt auf mich und schießt auch einmal auf die Hunde. Es kann sein, dass dieser Mensch Rosa und Zuza auf dem Gewissen hat.

Auf dem Rückweg fahre ich beim View Talay 7 vorbei. Die Welpen sind verschwunden. Ich frage die Leute von der Poolbar und zwei Wachmänner wo die Hunde sind. Die Wachmänner teilen mir mit, dass die Welpen zu einem Tempel in Nong Kraborg verschafft worden sind. Den Mutterhund haben sie nicht zu fassen gekriegt. Im Apartment angekommen berichte ich dies Karin sie verspricht nach der Hündin zu suchen und den Tempel in Nong Kraborg ausfindig zu machen.

Später am Abend verteile ich wieder Futter, Wasser und Doxy an die Pavillonhunde. Dabei stelle ich fest, dass sich Chaya ihren rechten Vorderlauf verletzt hat und stark humpelt. Eine äußere Verletzung oder eine Schwellung kann ich nicht feststellen.

Dann fahre ich zur Karaoke. Auf dem Wege dorthin versorge ich Cherry, Aiwa und Rudi mit Doxy. Kobi, Nico und Asa bekommen natürlich auch jeden Abend ihre Dosis. An der Karaoke schaffe ich es alle Hunde mit Doxy zu versorgen. 

Ich schaue wieder nach Cassies Welpen. Sie krabbeln nun schon lebhaft vor ihrer Höhle herum und ich kann sie aufnehmen. Vier von ihnen sind männlich und ein Welpe ist weiblich. Ich mache wieder ein paar Fotos von ihnen.

Danach fahre ich an den Strand wo ich allerdings erst nach einiger Suche Andy, Panya und Satya finde. Von Boss und Alana finde ich keine Spur. Später sehe ich Sunita beim Amari.

Dienstag, 11. März 2014

Ich schaue wie jeden Morgen auf dem Weg zu Büro nach Cassies Welpen. Sie liegen vor und in ihrer Höhle unter der Abdeckung und schlafen. Nach Büroschluss schaue ich wieder nach ihnen und mache ein paar Fotos.

Am frühen Abend fahre ich in die Jah Klinik. Jah teilt mir mit, dass der zweite Staupe Welpe gestorben sei. Der dritte Welpe hat es anscheinend überstanden und sieht gut aus. Auch Mum und Mums Welpen geht es gut ebenso wie der Mutter des dritten Welpen. Die drei Pavillonhunde die zur Sterilisation anstehen haben auch alle schlechte Blutwerte und müssen erst einmal behandelt werden bevor sie sterilisiert werden können.
Anschließend fahre ich zum Pet Shop und hole wieder einen 15-kg-Sack Trockenfutter.

Später dann präpariere ich Fleisch- und Wurststückchen mit Doxy und verteile sie an die Pavillonhunde, Cherry, Mirko und Anja, Aiwa, die Karaokehunde sowie Alana und Boss. Den Pavillonhunden wie auch den Karaokehunden gebe ich Trockenfutter und fülle deren Wasserbehälter auf.

Montag, 10. März 2014

Ich fahre bevor es dunkel wird um am Dongtan Beach nach der Hündin mit den zehn Welpen zu suchen, die ich vor zwei Tagen nicht finden konnte. Da ich nun eine genauere Beschreibung von der Touristin erhalten habe, kann ich gezielter suchen und finde die Welpen schließlich mithilfe einer Angestellten im Hof des View Talay 7 neben einer Müllecke unter umgestürzten Steinbänken.

Soweit ich feststellen kann, befinden sich die Welpen in einem zufriedenstellenden Zustand. Einige von ihnen bekomme ich zu fassen und kann sie näher untersuchen. Ihr Fellzustand ist einwandfrei, sie sind flohfrei und gut genährt. Die Mutter ist nicht zu sehen. 

Nicht weit von dem Platz befindet sich der Condominium Swimmingpool mit einer Poolbar. Die Angestellten dort wissen von der Existenz der Hunde und berichten mir, dass die Mutter die Kleinen gut versorgt. Ich werden nun immer, wenn ich aus Baan Amphur zurückkomme, bei den Welpen vorbeischauen und vielleicht dann auch mal die Mutter erwischen um festzustellen, ob die Hündin an Mastitis leidet wie mir die Touristin berichtete.

Abends versorge ich die Hunde wie üblich mit Futter und Wasser und verteile Doxycyclin an alle die ich erreichen kann.

Sonntag, 9. März 2014

Ich habe für 12 Uhr eine Einfangaktion von Shira, Chaya und Maya mit Jah vereinbart. Hatte mir zuvor Medikamente zur Ruhigstellung geben lassen und bereite Halsbänder und Leinen vor um die Hunde nach der Ruhigstellung hoffentlich fixieren zu können. Allerdings zeigt die Sedierung keinerlei Wirkung und so erübrigt sich auch die Anleinung. Auch die Einfangversuche des Klinikpersonals sind zum Scheitern verurteilt. So gehe ich und hole die Mutter der vier Welpen an Cherrys Platz und sie lässt sich auch willig von mir auf den Arm nehmen. Als wir sie in den Käfig stecken wollen, wehrt sie sich allerdings heftig und beißt um sich. Wir schaffen es aber sie ohne größere Schrammen in den Käfig zu bekommen. Anschließend fangen wir noch zwei weitere Hündinnen mithilfe eines Anwohners ein. Ein Rüde, den ich vorher nie gesehen habe und der sehr zutraulich zu mir ist kann ich auch auf den Arm nehme. Als ich ihn allerdings in den Transporter geben will, wehrt er sich heftig und beißt mich, sodass ich ihn freilassen muss.

Am Nachmittag fahre ich am Bungeejump vorbei und liefere Ivermectin ab. Dann fahre ich weiter nach Tongklom wo ich der braunen Hündin 16mg gebe. Ich wollte eigentlich sie und die graue Hündin von Karin zur Sterilisation abholen lassen aber Karin hat doch keine Zeit dafür und so müssen wir diese Aktion erstmal verschieben.

Karin ist von einem Hundefreund namens Rudi kontaktiert worden. Er ruft mich an und wir vereinbaren uns am nächsten Wochenende mal zu treffen. Vielleicht können wir zusammenarbeiten.

Im Wat ist soweit alles in Ordnung, Jimbo und Jake begrüßen mich zusammen mit den anderen Hunden und scheinen ihren Platz zu finden. Nachdem ich Doxy verteilt und die Behälter aufgefüllt habe machen wir unseren Strandspaziergang. Jimbo und Jake begleiten uns, Bonnie und Nema bleiben zurück.
 
Abends mache ich die Nakluarunde und verteile Doxy auch an Richie, Aiwa und Rudi. An der Karaoke fülle ich die Behälter auf, verteile Doxy an die Hunde die ich erreiche und schaue nach Cassies Welpen. Die Abdeckung ist noch intakt und die Welpen liegen in ihrer Höhle. Cassie ist in der Nähe.

Zum Schluss fahre ich an den Strand. Da heute Sonntag ist lege ich Trockenfutter an der Grünanlage für Sunita und Sashka aus und gehe dann rüber zu Alana und den Welpen und füttere sie. Boss kommt nach einer Weile auch angetrabt. Alana und Boss gebe ich Doxy.

Samstag, 8. März 2014

Fahre am frühen Nachmittag zum Wat um die Ankunft von Karin und Bua mit Jimbo und Jake zu erwarten. Vor allem Jimbo scheint sich von Anfang an in der neuen Umgebung wohlzufühlen und auch Jake reagiert nicht panisch. Hilfreich ist, dass beide Jira, Jaha, Chuki und Nema gut kennen. Die anderen Hunde haben erstmal auch nichts gegen die Neuankömmlinge. 

Ich gebe Karin Jira und Toby zur Inspektion in der NPW Klinik mit. Jira hat Haut- und Ohrenprobleme und Toby eine nicht heilende Infektion auf der Nase.

Ich bleibe bei den Hunden bis zum Einbruch der Dunkelheit. Wir gehen zweimal an den Strand und Jimbo und Jake folgen uns. Ich muss mich ein wenig um Jake kümmern aber Jimbo scheint den Ausflug mit den anderen Hunden zu genießen. Wie üblich machen Rashid und Prince ab und zu den Macho aber nachdem ich sie mehrfach zurechtgestaucht habe, geht alles ohne viel Stress ab. Allerdings bleiben Bonnie und Nema zurück an der Vorhalle. Rosa und vor allem Zuza, nach der ich zuvor wieder im Tempelgelände geschaut habe, bleiben verschwunden.

Bevor ich zurückfahre, fülle ich alle Behälter auf und gebe allen Hunde 100mg Doxycyclin. Diese Kur muss nun 6 Wochen lang durchgezogen werden.

Auf dem Rückweg fahre ich am Dongtan Beach vorbei, um nach einer Hündin mit Jungen zu schauen. Eine Touristin hat mich per email auf sie aufmerksam gemacht. Ich kann sie allerdings nicht finden.

Abends versorge ich alle Nakluahunde mit Futter und Wasser und verteile an sie ebenfalls Doxycyclin. Ich untersuche die Graslandwelpen und Anjas Welpen, ob die Puderkur erfolgreich war. Soweit ich erkennen kann, war sie es. Werde die Behandlung jedoch in einer Woche wiederholen. 

Beim Best gebe ich Rudi Doxy und ein paar Rippchen. Die übrigen verteile ich an Cassie, Candy und Ivan. Candy und Ivan bekommen auch 100mg Doxy. Leider kann ich Sascha, Kolja und Chula nicht erreichen. Cora bekommt wie zuvor auch Antibiotika und Entzündungshemmer. Ich kann keine signifikante Schwellung an ihrer Kehle mehr feststellen. 

Cassie hat ihre Welpen hinter den Eternitplatten hervorgeholt und in den hinteren Bereich der Baustelle gebracht. Sie hat dort ein Loch unter dem Fundament gefunden. Anscheinend ist es dort kühler und auch ungestörter. Ich lege eine Abdeckung über den Eingang der Höhle, damit die Welpen auch tagsüber sich vor der Höhle aufhalten können. Sie haben nun schon ihre Augen geöffnet.

Zum Schluss fahre ich zu Alana, Boss und den Welpen. Ich schaffe es dieses Mal Alana 100mg schmackhaft zu machen. Boss nimmt das Wurststückchen ohne Probleme.

Freitag, 7. März 2014

Nachdem ich mich umgezogen habe, fahre ich zuerst zu den vier Welpen und danach zu Anjas Welpen und pudere alle acht Welpen ein, damit sie die Flöhe loswerden.

Dann fahre ich zu Gavin, übergebe ihm meinen Dankesbrief und dann weiter zum Snoop Dog Pet Shop, wo ich mir 7kg Whiskas hole. Auf dem Rückweg spreche ich mit Jah. Sie teilt mir mit, dass einer der braunen Welpen gestorben sei. Dem anderen gibt sie eine 50%ige Überlebenschance. Der schwarze Welpe und der Mutterhund ist negativ getestet worden. Allerdings kann weder bei ihr noch bei Mum eine sofortige Sterilisation vorgenommen werden, da die Blutwerte bei beiden Hunden schlecht sind. Eine mindestens einwöchige Kur muss der Operation vorausgehen.

Zurück im Apartment präpariere ich Doxy Wurststückchen und fahre dann zuerst zum Talat wo ich für Bobby, Diana und Mom Futter auslege und an Bobby und Mom Doxy verteile. Diana verweigert sich. Dann fahre ich bei Richie vorbei, sehe sie jedoch nicht. Anschließend verabreiche ich Aiwa Doxy und dann auch Rudi, dem ich auch ein paar Rippchen gebe. 

Die übrigen Rippchen gehen an Cassie und Candy. Cassies Welpen sind wohlauf. Ich versuche den anderen Hunden auch Doxy zu geben aber nur Ivan schnappt sich ein Wurststückchen. Cora allerdings nimmt das Antibiotikum und den Entzündungshemmer. Ich lege Trockenfutter für die Hunde aus. Wan hatte zuvor schon Reisfutter ausgelegt. Wasser ist noch vorhanden.

Zum Schluss fahre ich zum Strand, wo ich die Hunde schon schlafend vorfinde. Boss frisst das Doxy aber Alana speit die Tabletten wieder aus, obwohl ich sie schon in andere Würstchen verpackt hatte. Panya lässt sich zum ersten Mal von mir streicheln. Sie hat eine kleine Wunde auf ihrer Brust, die ich mit Betaisodona behandeln muss. Sashka sehe ich auch. Sie scheint etwas wund um die Augen herum zu sein. Ich habe allerdings keine Chance sie zu erwischen.

Donnerstag, 6. März 2014

Ich schaue auf dem Weg zum Büro nach den Welpen. Sie sind wohlauf und Cassie ist in der Nähe. Nach Büroschluss schaue ich wieder nach ihnen und sehe sie zum ersten Mal etwas lebhaft. 

Am frühen Abend fahre ich zur NPW Klinik um nach der angefahrenen Hündin zu sehen. Ihr Zustand ist unverändert, ein Hinterlauf scheint dauerhaft gelähmt zu sein und sie kann auch nicht auf dem anderen Hinterlauf stehen. 

Ich fahre weiter zu Karin um mit ihr zu besprechen, wie wir weiter mit der Hündin verfahren können. Wir vereinbare, dass Karin sie für einige Tage zu sich nimmt um zu sehen wie sich ihr Zustand entwickelt. Ich informiere Karin auch darüber, dass ich gern die Hündin in Tongklom sterilisieren lassen möchte und Karin verspricht mir sie abzuholen und sterilisieren zu lassen.

Auf dem Rückewege fahre ich beim Snoop Dog Pet Shop vorbei und hole mir den ersten 15kg Sack Trockenfutter dort. Die Jah Klinik hat schon zu als ich dort ankomme, werde morgen, wenn ich den Dankesbrief bei Gavin vorbeibringe, dort nach den Hunden schauen.

Abends fahre ich auch mal wieder zum Talat wo mich Bobby und Diana begrüßen. Später sehe ich auch Mom. Charly bleibt verschwunden. Am Pavillon lege ich Futter aus. Die vier Welpen im Busch kommen heraus als ich sie rufe. Sie sind verfloht, werde sie morgen bei Tageslicht einpudern. Dann fahre ich zur Karaoke und fülle die Behälter auf. Cora bekommt Antibiotika. Soweit ich sehen kann ist der Abszess an ihrer Kehle zurückgegangen, sie frisst normal. Cassie ist wieder voll in die Gruppe integriert. Ihre Welpen sind wohlauf.

Zum Schluss fahre ich an den Strand. Die Hunde schlafen schon. Ich gebe Boss Doxys aber Alana speit die Tablette wieder aus. Versuche es morgen wieder.

Mittwoch, 5. März 2014

Vor der Arbeit schaue ich nach Cassies Welpen. Sie liegen noch hinter der Abdeckung und scheinen wohlauf zu sein. Cassie sitzt in der Nähe.

Auf dem Wege zum Wat fahre ich an der Jah Klinik vorbei. Jah hat die beiden Welpen, die ich in schlechtem Zustand aufgefunden hatte auf Staupe getestet und leider war der Test positiv. Da ihr nicht klar war dass der große schwarze Hund ihre Mutter ist und der kleine schwarze Welpe auch ihr Junges, bitte ich sie auch bei ihnen Tests durchzuführen. Der Welpe von Mum ist negativ getestet worden. Mum kann also sterilisiert werden.

Wir besprechen auch die nächste Einfangaktion. Jah erklärt mir, dass beim nächsten Versuch zwei oder drei erfahrene Leute mitfahren werden. Ich hoffe, dass dann die anderen Hunde auch eingefangen werden können.

Ich kaufe einen Sack Trockenfutter bevor ich in den Tempel fahre. Die Hunde sind alle beisammen bis auf Rosa und Zuza. Bonnie macht einen verschüchterten Eindruck und scheint fron zu sein mich zu sehen. Als wir zum Strand gehen folgen uns auch Jira, Jaha und Chuki. Nema bleibt zurück und deswegen nehme ich sie wieder auf den Arm. Kaum außerhalb der Tempelmauer jagt Rashid Bonnie und einige andere Hunde stürmen hinterher. Bonnie taucht bis zu meiner Abfahrt auch nicht mehr auf. Nachdem ich insbesondere Prince und Rashid zusammengestaucht habe machen wir alle unseren Strandspaziergang. Jira, Jaha, Chuki und Nema sind auch das erste Mal dabei und scheinen den Ausflug zu genießen, obwohl es schon stockdunkel ist. Es geht auch alles ohne viel Gerangel ab. 

Nachdem ich alle Behälter gesäubert und gefüllt habe fahre ich zum Glasshouse und zum Minimarkt um nach Dam und der blinden Hündin zu sehen. Ich hatte ihnen ja zuvor Advocate verabreicht und will prüfen ob sich ihr Zustand verbessert hat. Leider kann ich keine wesentliche Verbesserung feststellen. Ich werde ihnen weiter Ivermectin verabreichen. 

Am Minimarkt sehe ich zwei ca vier Monate alte Welpen und versuche mich mit ihnen anzufreunden, was auch ganz gut gelingt. Sie lassen sich von mir streicheln. Der weibliche Welpe steht nun auch auf meiner Liste der Hunde, die zur Sterilisation anstehen.

Zum Schluss mache ich die Nakluarunde, lege Futter aus und fülle die Wasserschale für die Hunde, die im plattgemachten Grasgelände lagern, auf und lege Futter für Anja und Mirko aus. Dann fahre ich zur Karaoke, schaue nach Cassies Welpen und fülle die Behälter auf.

Dienstag, 4. März 2014

Vor der Arbeit schaue ich nach Cassie und den Welpen und muss mit Entsetzen feststellen, dass wieder Vandalen die Büsche brutal niedergemacht haben und dass die Welpen verschwunden sind.

In der Mittagspause suche ich nach den Welpen in der Hoffnung sie noch irgendwo lebend zu finden. Wenn Cassie eine Chance gehabt hat sie zu retten wird sie das getan haben. Im hinteren Bereich finde ich nichts und so suche ich in einem Gang zwischen zwei Gebäudeteilen und sehe alle großen Hunde dort liegen, unter ihnen auch Cassie. Die Hunde laufen in Richtung Karaoke und ich folge ihnen. Cassie wartet an der Karaoke auf mich und schaut mich fragend an. Ich bedeute ihr mir die Welpen zu zeigen und sie läuft ein Stückchen weiter. Da höre ich die Welpen schon quieken. 

Cassie hat sie unter ein paar Sperrholzbrettern auf einem Sandhaufen untergebracht. Ich bin erleichtert sie zu sehen aber es ist viel zu heiß dort. An der Wand stehen zwei große Eternitplatten, die ich von der Wand etwas abrücke und lege die Welpen hinter die Platten. Dort ist es nun erheblich kühler und die Welpen hören sofort auf zu quicken und schlafen ein, nachdem ich ihre Mäulchen vom Sand gesäubert habe. Cassie hockt die ganze Zeit dabei und beobachtet was ich mache. Sie hat ebenfalls genug Platz um hinter die Platten zu kriechen und ich hoffe sie belässt die Welpen erstmal dort, denn ich weiß momentan keinen besseren Platz für sie.

Nach Büroschluss fahre ich in die Thepprasit um den Transporter von der Jah Klinik abzufangen. Um sechs Uhr kommt der Wagen schließlich und wir versuchen die Hunde einzuladen. Ich hatte mich darauf verlassen, dass der Wachmann der sich um die Hunde kümmert, die großen Welpen und den Mutterhund der großen Welpen zu fassen bekommt, muss jedoch feststellen, dass er dazu nicht in der Lage ist. So sammele ich die drei verbliebenen jungen Welpen ein, von denen zwei in beklagenswertem Zustand sind und wir fahren nach mehreren vergeblichen Einfangversuchen um die Ecke zu der anderen Stelle, an der sich Mum mit ihren zwei Welpen befindet.
 
Unglücklicherweise sind die Wachleute, die mit den Hunden dort vertraut sind gerade zwei Tage nicht anwesend aber es gelingt uns Mum einzufangen und den letzten ihrer verbliebenen Welpen einzusammeln. Anschließend fahren wir noch einmal zur alten Stelle und der Wachmann kann tatsächlich noch den Mutterhund der jungen Welpen einfangen. So ist die Aktion am Ende doch noch einigermaßen erfolgreich. Wir vereinbaren, dass der Wachmann versuchen wird die übrigen Hunde in seine Unterkunft zu sperren und wenn er das geschafft hat, die Klinik anzurufen damit die Hunde dann abgeholt werden. Wollen mal sehen ob das klappt.

Zurück im Apartment präpariere ich etliche Wurststückchen mit Doxy Tabletten und versorge damit zuerst Nico, Kobi und Asa. Dann fahre ich in die kleine Gasse in der ich schon mal zwei ältere Hunde mit Ivermectin versorgt hatte und gebe ihnen wieder jeweils 16mg. Ihre Behandlung muss einige Wochen fortgesetzt werden.

Weiter geht es zum Pavillon. Dort verteile ich so gut es geht an alle Hunde Doxys und schaue nach den vier Welpen. Anschließend fahre ich zu Anja und Mirko. Mirko mag die Wurststückchen nicht fressen, Anja aber nimmt sie. Die vier Welpen sind mittlerweile alle sehr zutraulich und sehen gut aus. Ich untersuche sie nach Flöhen und kann keine entdecken. Allerdings sind die Lichtverhältnisse nicht sehr gut und ich kann mich auch täuschen. Ich werden sie auf jeden Fall, wie auch die vier Buschwelpen nochmal am Wochenende einpudern.

Ich fahre weiter zur Karaoke, fülle Trockenfutter auf und schaue nach Cassies Welpen. Sie liegen noch unter der Abdeckung und scheinen zufrieden zu sein. Cassie ist in der Nähe. Ich sehe auch Cora, der ich Antibiotika und Entzündungshemmer gebe.

Zum Schluss fahre ich zum Strand. Boss, Alana, Panya, Satya und Randy schlafen im Sand. Boss entdeckt mich als Erster und dann kommen auch die anderen Hunde zu mir. Boss nimmt die Doxy Wurststückchen ohne Probleme aber das Fleisch, das ich für Alana vorbereitet hatte, nimmt sie nur nach Überredung und speit eine der Tabletten wieder aus. Immerhin hat sie eine geschluckt und ich muss mir mal für sie eine andere Verpackung ausdenken. In der Grünanlage vor dem Amari sehe ich auch Sunita und Sashka. Sunita traut sich mittlerweile auf den Bürgersteig und läuft nicht weg wenn sie mich sieht. Sashka, die größte von allen Welpen allerdings ist noch sehr scheu, freut sich jedoch offensichtlich mich zu sehen. 

Montag, 3. März 2014

Ich fahre direkt nach Büroschluss zur Jah Klinik und lass mir von Jah eine Aufstellung der Behandlungskosten mit den entsprechenden Rabatten geben. Mit dieser Liste fahre ich zu Gavin und wir fahren gemeinsam zurück in die Klinik und Gavin zahlt Jah 15,000 Baht vorab die ich nach und nach aufbrauchen kann. Darüber hinaus bekomme ich von Gavin einen Gutschein über 5,000 Baht in den ich in einer Tierfutterhandlung nicht weit von Jahs Klinik einlösen kann. 

Auf dem Rückweg kaufe ich noch einen 15-kg-Sack Trockenfutter, den ich im Slum abliefere. Danach lege ich Trockenfutter am Pavillon und an der Stelle, wo Anja und Mirko mit den Welpen liegt, aus. Dann erneuere ich das Wasser für Richie und gebe Aiwa 8mg. 

Beim Best sehe ich Rudi. Ich kaufe Rippchen für Cassie und ihn und gebe Rudi 8mg. Weiter geht es zur Karaoke wo ich die Behälter auffülle. Ich sehe Cassie dort und gebe ihr Rippchen zu fressen. Dann gehe ich rüber zu ihren Welpen, die friedlich schlafen. Anschließend fahre ich an den Strand wo ich Alana, Panya, Satya und Randy finde. Ich verabreiche Alana Doxycyclin. Boss ist nicht zu sehen. 

Zum Schluss fahre ich noch zu den Hunden am Pavillon um die Wasserschüssel für sie aufzufüllen. Die vier Welpen laufen mit den anderen Hunden im Gras herum.

Sonntag, 2. März 2014

Ich fahre am Morgen zum Pavillon und lege Futter aus. Dann schaue ich nach den Welpen. Die vier übrig gebliebenen haben sich in einem Busch versteckt, der von der Einebenungsaktion noch vorhanden ist. Sie haben so Sichtschutz und auch Schutz vor der Sonne. Ich mache von ihnen und von den anderen Pavillonhunden Fotos. Dann fahre ich weiter zu Anja und ihren Welpen. Mittlerweile kommen alle Viere heraus wenn ich sie rufe und lassen sich von mir streicheln. Ich lege auch Futter für Anja aus und auch für einige andere Hunde dort.

Bei meiner Rückkehr zum Apartment stelle ich bei Nico einen Rest der Fäden fest, von denen er sich das Meiste schon selbst entfernt hat. Es gelingt mir den Rest auch noch zu entfernen.

Am frühen Vormittag fahre zur Tierfutterhandlung in der Soi Siam Country und kaufe einen Sack Trockenfutter den ich in die Thepprasit bringe. Die Hunde dort sind nicht alle in einem guten Zustand. Ein Rüdenwelpe hat einen offenen Abszess am Hals und die Mutter sieht mager aus und will nicht fressen. Ich muss sie unbedingt in den nächsten Tagen zu Jah in die Klinik bringen. Von den kleinen Welpen sehe ich nur noch einen. Er sieht gut aus. Ich verteile jeweils 8mg an die großen Welpen.

Bevor ich zu den Hunden in der Vorhalle gehe, verteile ich Ivermectin an die anderen Tempelhunde. An die zehn Hunde kennen mich nun schon und kommen mir entgegen und umrunden mich als ich ankomme. Bis auf einen, den ich nicht erreichen kann, sehen mittlerweile alle recht ordentlich aus und es scheint ihnen gut zu gehen. 

Bei der Gelegenheit suche ich auch nach Rosa und Zuza. Ich kann sie jedoch weder im Tempelgelände noch außerhalb der Tempelmauern auf dem Feld finden. Dafür kommt mir Prince entgegen und freut sich wie Bolle als er mich erkennt. Ich gehe mit ihm gemeinsam in den Tempel und als die anderen Hunde mich bestürmen, hält er sich wieder etwas abseits. So ist er nun mal. Er kommt aber mit uns als wir alle zur Vorhalle gehen und ich die übrigen Hunde begrüßen kann. Jira, Jaha und Chuki kommen mir auch entgegen, nur Nema bleibt unter ihrem Verschlag liegen. Ich habe ja auch immer alle Hände voll zu tun die großen Hunde auseinanderzuhalten.

Futter ist noch vorhanden und so gehen wir gleich alle an den Strand. Jira, Jaha und Chuki folgen uns und Nema nehme ich auf den Arm. Wir gehen nicht weit und ich setze mich auf eine Sandplatte und Nema bleibt dicht neben mir während die anderen Hunde herumtoben. Nach einer Weile gehe ich mit allen ein Stückchen den Strand entlang und ermutige Nema uns zu folgen, was auch ganz gut klappt. Es dauert halt eine Weile bis sie sich nicht immer von den Großen einschüchtern lässt.

Nachdem ich die Wasserbehälter gereinigt und die Futterbehälter aufgefüllt habe fahre ich bei einbrechender Dunkelheit zu Jos Haus, um nach den Welpen zu sehen. Jos und Pla sind nicht im Haus und so rufe ich Lucky und Happy, wie Pla sie genannt hat, und die beiden kommen aus ihrer Behausung und sind ganz happy mich zu sehen. 

Dann fahre ich zurück zu Jans Haus um über sein Grundstück auf das Grundstück zu gelangen, auf dem Bonnie nun leben soll. Jan und seine Frau Suki sind nicht da aber das Hausmädchen öffnet das Tor und ich gehe rüber zu Bonnie. Leider muss ich feststellen, dass sich Bonnie und Dam garnicht vertragen und auch die Bediensteten dort sagen, dass Bonnie sich nicht wohlfühlt. Ich entschließe mich Bonnie herauszunehmen und gehe rüber zu Jos und Pla die mittlerweile angekommen sind um sie zu fragen, ob sie Bonnie für eine Nacht aufnehmen und dann morgen in den Tempel zurückbringen können. Jos sagt zu und so hole ich Bonnie und gehe mit ihr zu Jos und Pla. Bonnie ist erleichtert mir folgen zu können und freundet sich auch gleich mit Happy und Lucky an. Als ich jedoch gehe, will sie mit mir mit und fängt an die Mascheverkleidung am Tor zu traktieren, sodass ich Pla frage, ob wir Bonnie nicht sofort in den Tempel bringen können. Pla sagt zu und so vereinigen wir Bonnie wieder mit den anderen Hunden an der Vorhalle.

Zurück in Pattaya lege ich Futter am Pavillon aus, fülle die Behälter an der Karaoke und fahre dann an den Strand, wo ich die Hunde füttere. Heute ist ja Sonntag und so werden sie nicht von der Frau mit Entenfleisch gefüttert.

Samstag, 1. März 2014

Ich fahre am frühen Vormittag zu Karin. Auf dem Wege dorthin halte ich bei einer Apotheke die mir Karin empfohlen hat um mir preisgünstig Doxycyclin zu besorgen. Sie haben allerdings nur Kapseln und die kann ich immer nur schlecht verabreichen. Ich kaufe dennoch 50 Stück und halte dann auf dem Weg zu Karins Haus bei Gavin um ihn zu fragen, wie es mit der Unterstützung für mich aussieht. 

Gavin steht zu seinem Versprechen und bittet mich bei einer Klinik zu erfragen wieviel Rabatt ich bekomme wenn vorab gezahlt wird. Karin hatte mir mitgeteilt, dass Ja von der Nongprue Klinik eine eigene Klinik in der Soi Siam Country aufgemacht hat und dass sie preisgünstiger sei als die NPW Klinik. Ja ist erfreut mich zu sehen und bietet mir einen erheblichen Rabatt an wenn vorab gezahlt wird. Ich vereinbare mir ihr, dass sie mir eine Offerte per email macht die ich dann Gavin vorlegen werde.

Karin ist nicht da, da sie in Bangkok an einer Spendeneinsammelaktion beteiligt ist. Bua ist im Haus. Ich liefere die Kapseln und zwei Päckchen Ivermectin ab und bekomme dafür eine Dose Doxys. Jimbo, Jake, Domina und Panda sind alle sterilisiert worden. Panda und Jake haben eine leichte Infektion und laufen mit einem Kragen herum. Etwas Ernstes ist es jedoch nicht und die Behandlung werden alle Vier in einer Woche überstanden haben.

Ich fahre weiter zu den Hunden an der Bungeejumpanlage. Der freundliche junge Mann kommt heraus und ich gebe ihm Ivermectin für drei Hunde. Dann geht es weiter zum Straßenrestaurant in Tongklom. Die beiden Hündinnen sehen gut aus. Der Braunen gebe ich 16mg und der Grauen 8mg.

Bevor ich zum Wat fahre, mache ich einen Abstecher zu Jan und Jos. Die beiden Welpen bei Jos scheinen sich etwas eingelebt zu haben aber um Bonnie mache ich mir Sorgen. Sie ist so froh mich zu sehen, dass ich annehmen muss, dass es ihr in ihrer neuen Umgebung garnicht gefällt. Ich frage Jan wann der Besitzer zurückkommt. Es wird noch einige Tage dauern. Ich werde morgen wieder nach Bonnie schauen und dann entscheiden was zu tun ist.

Im Wat vermisse ich außer Rosa und Zuza nun auch Prince. Auch während unseres Strandspazierganges taucht er nicht auf. Jira traut sich nun auch uns zu begleiten, die drei anderen Mädel warten noch ab. Bei meiner Rückfahrt sehe ich wieder Rosa schemenhaft in einem Seiteneingang des Tempels verschwinden. Zuza und Prince sehe ich jedoch nicht.

Ich fahre bei der NPW Klinik vorbei und spreche mit Dr. Neung. Er teilt mir mit, dass die Hündin keine gebrochenen Knochen hat, dass allerdings ein Hinterlauf gefühllos sei und auf eine Nervenverletzung zu schließen ist. Wir vereinbaren die Hündin einige Tage unter Beobachtung zu stellen um zu sehen, ob die Lähmung vorübergehend oder dauerhaft ist.

Freitag, 28. Februar 2014

Nachdem ich mich umgezogen habe mache ich mich vor Einbruch der Dunkelheit auf um nach der verletzten Hündin zu suchen, von der mir die Frau erzählt hat. Ich finde sie schließlich unter einem Lastwagen liegen. Sie kann nur ihre Vorderläufe bewegen und schleppt ihr Hinterteil nach. Ich rufe die NPW Klinik an, ob sie mir ihren Wagen schicken können und habe tatsächlich Glück, dass er verfügbar ist. Wir schaffen es gemeinsam die um sich beißende Hündin einzuladen und ich fahre mit dem Bike in die Klinik. Dort spreche ich mit Dr. Neung, der allerdings gerade etliche Patienten zu versorgen hat. Er verspricht mir die Hündin alsbald möglich zu versorgen und mir morgen mitzuteilen was er herausgefunden hat. 

Anschließend versorge ich die Pavillonhunde, Anja, die Karaokehunde und verteile Doxycyclin an Alana und Boss.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Jos ruft mich am Vormittag an und teilt mir mit, dass er die beiden Welpen heute um halb sechs holen wolle. Ich schlage ihm vor, auch Shira für eine Weile mit aufzunehmen, damit sich die beiden Kleinen besser eingewöhnen können. Jos sagt weder zu noch ab.

In der Mittagspause gehe ich Rippchen für Cassie kaufen und bringe sie ihr. Cassie hat allerdings keinen Appetit. Den Welpen scheint es gut zu gehen.

Nach Büroschluss ziehe ich mich schnell um und fahre dann zum Pavillon. Zu meinem Entsetzen sehe ich fast den ganzen Platz plattgemacht. Die Behausung von den zwei Welpen für Jos und die der acht Welpen existieren nicht mehr. Zu meiner Beruhigung sehe ich aber die beiden Welpen auf der Soi mit Mirko, Shira, Chaya, Maya und der Mutter der beiden.

Eine Frau, die häufig die Hunde füttert, kommt auf mich zu und teilt mir mit, dass eine schwarze Hündin offenbar angefahren wurde und sich die Hinterläufe gebrochen hat. Ich renne allerdings zuerst zu dem Platz wo ich die acht Welpen zuletzt gesehen habe und zähle noch vier von ihnen. Auch ihre Mutter ist da und ist unversehrt. Also muss die angefahrene Hündin eine sein, die ich nicht kenne.

Da mittlerweile Jos und Pla angekommen sind, versuche ich mir Shira zu schnappen und es gelingt mir auch sie aufzunehmen. Sie wehrt sich allerdings heftig mit Klauen und Zähnen, sodass ich sie schließlich freigeben muss um nicht ernsthaft von ihr gebissen zu werden. Kratzer und kleinere Bisswunden muss ich dennoch einstecken. Wenn Shira gewollt hätte, hätte sich mich kräftig beißen können, hat sich aber nicht gemacht.

Leicht lädiert und hübsch dreckig mache ich mich nun ans Einfangen der beiden Welpen. Da beide noch verschreckt sind von der Einebnungsaktion kostet es mich einige Mühe sie zu stellen und in Jos Auto zu verfrachten. Nachdem ich mich zu ihnen gesetzt habe beruhigen sie sich jedoch und wir fahren zu Jos Haus, wo wir sie in dem von Mauern umgebenen Gelände um das in wenigen Tagen bezugsfertige Haus laufen lassen. Sie erkunden das weitläufige Gelände und scheinen guter Dinge zu sein. Wir stellen ihnen Futter und Wasser hin und lassen sie allein.

Dann gehe ich rüber zu Jans Haus und von dort in den Garten des Hauses in dem Bonnie nun leben soll. Bonnie allerdings geht es nicht so gut. Sie hat sich versteckt und kommt erst heraus, nachdem sie mich gesehen hat. Sie hat wohl im nassen Gras gelegen, denn ihr Bauch ist nass und sie zittert. Ich drücke sie dicht an mich und sie beruhigt sich nach einer Weile. Offenbar verstehen sich Dam, die Hündin des Nachbarn und Bonnie nicht. Ich bleibe eine Zeit lang bei Bonnie sitzen und verlasse sie dann durch Jans Haus. Am Wochenende werde ich wieder nach ihr und den beiden Welpen bei Jos sehen. Ich muss dazusagen, dass das Haus zur Zeit unbewohnt ist, da der Nachbar in Holland ist. Das Haus wird allerdings täglich von Leuten bestellt, die auch für die Hunde sorgen. Allerdings ist Bonnie wohl die meiste Zeit allein. Ich muss mal schauen ob sie sich die nächsten Tage eingewöhnt. Wenn nicht, nehme ich sie am Besten wieder zurück bis der Nachbar das Haus dann dauerhaft bewohnt.

Auf dem Rückweg nach Pattaya machen wir noch einen Abstecher zum Wat. Ich fülle die Behälter auf und kümmere mich um alle Hunde. Die vier Neuen sind mit von der Partie und scheinen sich etwas eingewöhnt zu haben. Nur Nema versteckt sich noch meiste Zeit unter ihrem Verschlag. Um Zuza mache ich mir nun schon etwas Sorge. Sie ist nicht im Bereich der Vorhalle und ich sehe bei unserer Weiterfahrt Rosa allein außerhalb der Tempelmauer. Ich hoffe nicht, dass Zuza etwas passiert ist.

Nach meiner Ankunft in Pattaya füttere ich die Pavillonhunde und die Hunde an der Karaoke. Cora bekommt von mir Antibiotika. Karin hat mir ans Herz gelegt Alana mit Doxycylin zu behandeln. Karin hatte die Behandlung damit begonnen da sie festgestellt hatte, dass der Gaumen von Alana zu blass ist. Bei der Gelegenheit bekommt Boss auch seine Dosis. Bei einem blassen Gaumen kann man auf Blutparasiten (Hämobartonellose) schließen. Karin empfiehlt alle Hunde generell einmal pro Jahr einer Doxycyclinbehandlung zu unterziehen.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Nach der Arbeit schaue ich nach Cassie. Sie liegt mit ihren Jungen an ihrem Platz. Am späten Abend lege ich Futter für die Pavillonhunde aus, fülle den Wasserbehälter auf und halte dann auf dem Weg zur Karaoke bei Richie und gebe ihre frisches Wasser. Ich stelle bei Richie eine kahle Stelle auf ihrem Rücken fest. Die Stelle tut Richie weh als ich sie berühre. Ich werde Richie mit Ivermectin behandeln.

An der Karaoke fülle ich Futter und Wasser auf. Wan hat Reisfutter ausgelegt. Ich gebe Cora 500mg Antibiotika. Sie frisst ohne Probleme. Cassie kommt auch angelaufen und will sich Futter abholen, wird aber von Chula dominiert, sodass sie wieder davonläuft. Ich treffe Wans Bruder. Er hat noch Reisfutter dabei. Ich lasse mir etwas geben und gehe zu Cassie und gebe es ihr.

Anschließend fahre ich zum Strand um nach Alana zu sehen, die heute Nachmittag von Bua zurückgebracht worden ist. Alana ist wieder mit Boss und den Welpen vereint und verhält sich wie zuvor. Auf dem Rückweg zum Apartment sehe ich vor dem Schrottplatz zwei russische Touristinnen die Welpen füttern. Khiao ist auch in der Nähe und ich kann sie streicheln. Bua hatte sie nach ihrer zweiten Chemo wieder zurückgebracht. Ihr Geschwür ist weiter zurückgegangen.

Dienstag, 25. Februar 2014

Nico hat immer noch eine leichte Schwellung an seinem Unterbauch und deswegen setze ich die Behandlung mit Entzündungshemmern fort. Kobi scheint die Sterilisierung gut überstanden zu haben. Bevor ich ins Büro gehe, schaue ich nach Cassie und ihren Jungen. Sie liegen noch an ihrem Platz. Ich stelle Cassie Trockenfutter und Wasser hin.

In der Mittagspause gehe ich Rippchen kaufen und füttere Cassie damit. Sie hat einen richtigen Heißhunger und verschlingt sie allesamt.

Nach Büroschluss fahre ich schnell ins Apartment und ziehe mich um. Um sechs Uhr bin ich im Wat und kurze Zeit später kommen Jan und Jos mit ihren Frauen. Jos hat sich entschlossen jetzt doch nur die beiden Pavillonwelpen zu nehmen sobald das Haus beziehbar ist. Jan möchte einen Hund für einen Nachbarn haben, damit dessen Hund Gesellschaft hat. Ich lege Jan Bonnie ans Herz und so fahren wir alle gemeinsam zu Jans Nachbarhaus, wo wir Bonnie freilassen. Das Gelände um das Haus ist sehr weitläufig und ich erkunde mit Bonnie ihre neue Heimat. Bonnie folgt mir überall hin und ist sehr neugierig. Ich habe den Eindruck ihr gefällt ihr neues Zuhause. Die Hündin des Nachbarn ist eher scheu aber ich denke die beiden werden sich vertragen.

Jos bringt mich wieder zum Wat zurück und ich mache mit den großen Hunden unseren Strandspaziergang, nachdem ich die Behälter aufgefüllt habe. Jira folgt uns schon ein Stück des Weges und Chuki sehe ich nach unserer Rückkehr mit Tessa und Toby spielen. Jaha und vor allem Nema sind noch ein wenig zurückhaltend gegenüber den anderen Hunden aber insgesamt habe ich den Eindruck, dass eine Integration klappen könnte. Nur Zuza vermisse ich. Ich suche nach ihr und wir entdecken Rosa aber von Zuza ist nichts zu sehen.

Nach meiner Nakluarunde am Abend treffe ich an der Karaoke auf Wan. Sie hat noch Reisfutter übrig, das sie mir für Cassie gibt. Ich stelle bei Cora eine Geschwulst an der Kehle fest. Werde ihr ab morgen Antibiotika geben. Ich gehe rüber zu Cassie und sie frisst das Reisfullter fast alles auf. Den Rest gebe ich den Pavillonhunden auf meinem Weg zurück ins Apartment.

Montag, 24. Februar 2014

Jan teilt mir mit, dass er den Besuch im Tempel gern auf morgen verschieben möchte. So fahre ich wie gewohnt zuerst bei Anja vorbei und dann zum Pavillon. Am Apartment verteile ich die Tabletten an Nico und Kobi und bitte dann eine Frau von der Rezeption mir zu helfen die Fäden bei Kobi zu ziehen. Ich nehme mir Kobi auf den Schoß und die Frau entfernt geduldig die Fäden. Bei der ganzen Prozedur, die rund zehn Minuten dauert, rührt Kobi keinen Muskel. Ich hatte mit mehr Problemen gerechnet aber es muss ja nicht immer alles schwierig sein. Bei Asa habe ich wieder Flöhe festgestellt und lege ihr ein Flohhalsband an.

Dann fahre ich wieder zu Anja um ihre Welpen zu entflohen. Ich habe auch ein Flohhalsband für Anja gekauft und lege es ihr zuerst an. Die zwei zutraulichen Welpen kommen aus dem Holz heraus und ich kann sie ohne Probleme einpudern. Von den beiden anderen sehe ich nur eines. Die müssen also warten. 

Dann fahre ich zum Pavillon, wo ich auch nur eines der beiden Welpen, die Jos sich ausgesucht hat, einpudern kann. Ein Welpe ist sehr zutraulich, der andere aber hält sich immer auf Abstand, seit die Welpen auf der Soi herumlaufen. Dann gehe ich zu den Welpen im Gras. Ich kann sie alle einpudern, sehe aber nur sieben von ihnen.

Am Abend fahre ich zuerst zum Talat, sehe jedoch nur Mom. Auf der anderen Straßenseite sehe ich Nora. Ich hatte ja befürchtet, dass sie wieder trächtig ist, aber vielleicht hat sie nur an Gewicht zugelegt, denn sie sieht genauso aus wie vor ein paar Wochen. Ich habe die Slumhunde ein wenig vernachlässigt seitdem mir verboten wurde sie mit Knochen zu füttern und muss mich mal wieder mehr um sie kümmern. Mit Futter versorgt werden sie ja von den Anwohnern und Trockenfutter hatte ich Anfang des Monats geliefert.

Dann fahre ich zum Pavillon und lege Futter aus. Wasser ist noch vorhanden. Anschließend halte ich auf dem Weg zur Karaoke bei Richie und erneuere das Wasser. An der Karaoke hat Wan hat wieder Reisfutter ausgelegt und ich fülle Trockenfutter nach. Alle Hunde außer Cassie liegen auf der Baustelle. Ich schaue in den hinteren Bereich des Pattaya Bazaar ob sie dort vielleicht schon ihre Jungen bekommen hat. Da es dort stockduster ist, rufe ich leise nach ihr aber sie meldet sich nicht. Ich kenne den Platz aber gut und so taste ich mich im Dunkeln voran und tatsächlich sehe ich sie nun direkt vor meinen Augen auf einem mit Erde gefüllten Betonblock unter einem Busch mit ihren neugeborenen Würmchen liegen. Sie rührt sich nicht und schaut mich nur an. Ich kann nicht erkennen wieviel Junge sie hat und werde morgen bei Tageslicht dort wieder heimlich schauen, denn es darf ja niemand merken, dass sie dort liegt. 

Zum Schluss fahre ich am Schrottplatz vorbei. Alle sieben Welpen kommen auf mich zugestürzt als ich halte. Auch Khiao kommt zu mir und lässt sich streicheln. Die einmalige Chemobehandlung hat schon Wirkung gezeigt. Das Krebsgeschwür ist geschrumpft und nicht mehr blutig. Anfang der nächsten Woche wird Bua sie für die zweite Chemo abholen.

Sonntag, 23. Februar 2014

Nachdem ich am Morgen Futter und Medikamente an Leila, Lala, Asa, Kobi und Nico verteilt habe fahre ich zum Wat. Am Wateingang verteile ich Ivermectin an einige Hunde, die von mir seit einiger Zeit behandelt werden. Dann fahre ich zur Vorhalle. Als ich dort halte bestürmen mich alle Hunde und auch die vier Neuen kommen freudig angerannt. Da es bei meiner Ankunft immer hektisch ist und Rangeleien nicht ausgeschlossen, kümmere ich mich vorwiegend um die Sicherheit von Jira, Jaha, Chuki und Nema. Rashid lässt sich auch von mir streicheln, aber Bonnie ist nach wie vor nicht zu sehen. 

Ich säubere die Wasserbehälter, fülle die Trockenfutterbehälter auf und gehe mit den Hunden ein paar Mal um das Wasserbassin, um den Vieren zu zeigen, dass ich mit den Hunden zurückkomme. Dann gehen wir in Richtung rückwärtiges Tor und die Vier folgen uns. Wir kommen allerdings nicht bis zum Strand da jagt Tessa die Vier und einige andere folgen, sodass die Vier wieder zur Vorhalle zurücklaufen. Wir müssen die Prozedur sicher noch einige Male wiederholen bis die Vier so viel Vertrauen gefasst haben, dass sie sich nicht mehr einschüchtern lassen.

Anschließend fahre ich zu Jan und Jos. Mit Jan vereinbare ich, dass wir uns am Montag um 18 Uhr im Tempel treffen, wo sie dann entscheiden, welche Hunde zu adoptieren. Mit Jos fahre ich nach einem Hunde zu suchen, den er mir als stark räudig beschrieben hat. Wir finden ihn jedoch nicht. Ich habe Jos Ivermectin mitgebracht, mit dem er den Hund behandeln kann, wenn er ihn sieht. Jos wird auch am Montag im Tempel sein.

Danach fahre ich nochmal zum Tempel und mache mit den großen Hunden unseren Strandspaziergang. Bonnie ist nun auch von der Partie. Die Vier bleiben bei der Vorhalle. Auf dem Rückweg sehe ich an der Tempelmauer Rosa, die jedoch sofort im Tempel verschwindet als Tessa auf die zuläuft.
 
Nach meiner Rückkehr in Pattaya mache ich die Nakluarunde, fülle die Schalen an der Karaoke auf und fahre dann zu den Strandhunden. Ich sehe Boss, Panya, Satya und Randy. Ich gebe ihnen Trockenfutter und lege auch Futter an den Grünanlagen des Amari für Sunita und Sashka, so nenne ich nun den großen Welpen, aus.

Samstag, 22. Februar 2014

Heute Morgen beehrt uns Yolanda auch mal wieder. Lala liegt auf ihrem gewohnten Platz an dem ich sie auch füttere, da sie sich nicht an den Futternapf für die großen Katzen traut. Erfreulicherweise ist die Hodenschwellung bei Nico stark zurückgegangen. Ich verteile an ihn und Kobi Medikamente. Ich rufe Karin an, dass sie alle sechs Welpen in den Tempel bringen solle, da ich keine Bestätigung erhalten habe, welche Hunde noch von Jan oder Jos adoptiert werden sollen.

Am frühen Nachmittag ruft mich Karin an, dass es bei Jimbo nach der Sterilisation Probleme gegeben hat und dass sie ihn deshalb zusammen mit Jake noch eine Woche dabehalten möchte. Wir vereinbaren also nur die vier Mädel zum Tempel zu bringen.

Ich bin um halb zwei dort. Alle Hunde sind beisammen bis auf Bonnie und Rosa. Als mich die Hunde umrunden, leckt mir zum ersten Mal auch Rashid meine Hand und ich kann kurz seinen Kopf streicheln. Ich habe wohl nun auch sein Vertrauen gefunden.

Um halb drei kommt Karin mit Bua und den Hunden. Wir lassen sie vorsichtig heraus und von den anderen Hunden beschnuppern. Natürlich ist das Stress für sie aber es geht ohne Rangelei ab. Wir setzen uns gemeinsam an das Wasserbassin und lassen sich die Hunde anfreunden. Nach einer halben Stunde gehen wir an den Strand. Die vier Neuankömmlinge bleiben vorsichtigerweise beim Auto und wir lassen sie auch dort.
Bei unserer Rückkehr liegen sie immer noch unter dem Auto und wir müssen sie herausholen damit Karin und Bua fahren können.

Ich bleibe noch bei den Hunden bis zum Einbruch der Dunkelheit und beobachte, wie sie miteinander auskommen. Es gibt keine augenscheinlichen Probleme und so fahre ich einigermaßen beruhigt zurück. Später am Abend mache ich meine übliche Nakluarunde.

Freitag, 21. Februar 2014

Am Morgen lege ich Trockenfutter am Pavillon aus. Am Nachmittag auf dem Rückweg zum Apartment fängt mich Mirko dort ab und ich schaue nach den Welpen. Die Zwei von Jos und die Acht im Busch sind wohlauf. Shira, Chaya und Maya sind auch dabei. 

Die NPW Klinik hat mich zuvor angerufen, dass ich Lala abholen könne. Dr. Neung hat Lala erneut getestet und der Staupetest war negativ. Ich frage ihn ob Lala schon sterilisiert werden könne, aber Dr. Neung sagt, dass ich damit noch mindestens zwei Monate warten solle. Ich schaue nach Nico, der unbedingt mit mir mit will. Deswegen frage ich Dr. Neung ob ich ihn auch mitnehmen kann. Dr. Neung hat keine Bedenken sagt jedoch, dass die Schwellung noch ein paar Tage andauern könne. Ich solle mir aber keine Sorgen machen.
Ich erhalte noch einmal Medikamente und dann werden Lala und Nico mit dem NPW Transporter zurückgebracht. Ich komme zur gleichen Zeit am Apartmenthaus an und setze Lala wieder auf ihren gewohnten Platz.

Abends gebe ich Nico und Kobi ihre Medikamente. Asa bekommt natürlich auch immer ein paar ungefüllte Wurststückchen ab. Danach lege ich Trockenfutter am Pavillon aus, gebe auf dem Weg zur Karaoke Aiwa 8mg und finde auch Khao, der aber wieder die Medikamente verweigert. Ich lasse sie beim Taxifahrer, der vielleicht mehr Glück hat sie ihm zu geben. Aiwas Fell ist mittlerweile gut nachgewachsen. 

Auf dem Rückweg sehe ich die Schrottplatzwelpen zusammen mit Khiao. Es kommen gerade Leute vorbei, die ihnen Essensreste hinschütten. So sind die Hunde heute auch erstmal gut versorgt.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Auf dem Weg zum Apartment treffe ich Jos mit seiner Frau, wie sie gerade die beiden Welpen am Pavillon fotografieren, die sie adoptieren wollen. Ich frage sie danach, welche anderen Hunde sie und Jan und vielleicht noch ein anderer Nachbar von ihnen zu adoptieren gedenken. Karin hatte mich gestern darüber informiert, dass Jimbo und Jake sterilisiert worden sind und dass sie Platz schaffen müsse für Neuankömmlinge. Deswegen hat sie mich gebeten auch Jaha, Jira, Chuki und Nema in den Wat Amparahm zu bringen. Allerdings war die Rede davon, dass Chuki eventuell auch adoptiert werden könne. Sie würde dann direkt in ihr neues Zuhause überführt werden können. Jan ist zurzeit in Kon Kaen und deswegen werde ich das erst am Wochenende erfahren.

Die Transportaktion ist aber schon für Samstag 14 Uhr geplant. Wir werden also wohl Chuki auch erstmal in den Tempel bringen. Die vier Mädel sind noch zu jung zum sterilisieren und werden dann in einem Monat in die Klinik gebracht und sollen dann auch für eine Woche wieder bei Karin bleiben.

Am Apartment sehe ich, dass Nicos Hoden weiter angeschwollen sind und ich entschließe mich ihn in die Klinik zu bringen. Ich besorge mir ein Taxi und wir fahren in die NPW Klinik wo Dr. Neung ihn untersucht. Er stellt fest, dass sich Nico schon die Fäden selbst gezogen hat. Dr. Neung beruhigt mich und sagt, dass ich mir keine Sorgen machen solle. Ich lasse Nico in der Klinik zur Beobachtung. Anschließend schaue ich nach Lala und spreche mit Dr. Neung über sie. Er verspricht sie sich morgen anzusehen und mich dann unterrichten, was weiter mit ihr geschehen solle.


Es nieselt schon den ganzen Tag und deswegen gehe ich später am Abend nur zum Pavillon. Der Boden ist nass und die Hunde schlafen alle. Deswegen entschließe ich mich das Futter morgen früh auszulegen. Dann gehe ich weiter zu Anjas Behausung. Die Welpen liegen unter den Baumstämmen im Trocknen. Die zwei zutraulichen kommen heraus und lassen sich von mir knuddeln. Auch Anja bekommt eine ausgiebige Streicheleinheit wie immer von mir. Mirko ist nicht zu sehen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Fahre nach der Arbeit zuerst bei Anja und ihren Welpen vorbei. Zwei der Welpen sind schon zutraulich und lassen sich von mir streicheln. Dann geht es weiter zu den Pavillonwelpen und den Grasslandwelpen. Die Welpen im Grass kommen wieder aus ihrer Höhle herausgestürzt, als ich sie rufe. Einige lassen sich von mir streicheln, andere sind noch zurückhaltend. Ich sehe auch die vier Welpen bei Cherry die nicht mehr weglaufen, wenn ich bei ihnen halte. Die Welpen am Schrottplatz sind alle sehr zutraulich und bestürmen mich wenn ich bei ihnen halte. Drei von ihnen sind Rüden und vier sind weiblich.

Am Apartment stelle ich fest, dass Nicos Hodensack stark geschwollen ist. Nachdem ich an Nico und Kobi Antibiotika verteilt habe fahre ich deshalb auf dem Weg zum Wat an der NPW Klinik vorbei. Dr. Neung, der Nico behandelt hatte, beruhigt mich dort und gibt mir entzündungshemmende Tabletten für Nico mit.
In der Tierfutterhandlung am Wat kaufe ich noch einen Sack Trockenfutter und fahre dann zum rückwärtigen Tor. Vor dem Tor sehe ich Zuza zusammen mit Rosa auf einem Sandhaufen liegen. Gerade als ich auf Rosa zugehen will, stürmt die ganze Meute aus dem Tor und Rosa verschwindet. Immerhin weiß ich jetzt, dass sie noch zugegen ist und dass sich Zuza um sie kümmert.

Nachdem ich an Shana, Lizzy, Toby, Rocky und Rashid Medikamente verteilt und die Wasserbehälter sowie die Trockenfutterbehälter aufgefüllt habe machen wir unseren Strandspaziergang. Shana drangsaliert ein wenig Bonnie, sodass ich mich besonders um sie kümmere. Ich will keine zweite Rosa-Situation sehen.
Auf dem Rückweg fahre ich zu Dam und träufele Advocate auf seinen Rücken. Er ist wirklich ein ganz Lieber und ich möchte gern, dass er bald von der Räude befreit ist. Dann fahre ich zur blinden Hündin und gebe auch ihr Advocate. Der Mann vom Minimarkt teilt mir mit, dass sich ihr Zustand schon gebessert hat und dass sie auch wieder aktiver ist. Ich bin gespannt welche Wirkung Advocate auf die beiden Hunde haben wird.

Später am Abend lege ich Futter am Pavillon aus und fülle die zwei Wasserbehälter auf. Dann fahre ich zur Karaoke und fülle die Trockenfutterschalen. Wasser ist noch genügend vorhanden. Anschließend geht es weiter zum Strand. Boss liegt dort mit Panya, Satya und Randy. Satya lässt sich zum ersten Mal von mir sachte streicheln. Am scheuesten ist Randy. In den Grünanlagen vor dem Amari sehe ich auch den braunen Welpen. Ich nenne sie Sunita. Die große Weiße sehe ich nicht.

Ich suche auch wieder nach Khao und finde ihn schließlich ein paar Hundert Meter die Soi runter in Richtung Strand. Er liegt dort bei einem anderen Taxifahrer, der ihn mit Reisfutter versorgt hat. Khao ist satt und nimmt die Medikamente nicht. Der Abszess ist immer noch vorhanden, allerdings etwas abgeschwollen. Aiwa will ich 8mg Ivermectin geben, finde sie jedoch nicht.

Dienstag, 18. Februar 2014

Nach einem erholsamen 13 Stunden Schlaf versorge ich Kobi und Nico mit Antibiotika. Die Pflaster sehen nach wie in Ordnung aus und ich werde sie erstmal nicht wechseln.

Abends gebe ich den beiden wieder Antibiotika. Nico hat sich das Pflaster abgerissen und ich schmiere die Wunde mit Betaisodona ein. Kobi verhält sich ganz normal aber Nico ist ruhiger als sonst. Seine Wunde sieht aber nicht entzündet aus.

Nach der Arbeit fahre ich bei den Pavillonhunden und den Schrottplatzhunden vorbei. Alles scheint in Ordnung zu sein wenn auch die acht Grasplatzwelpen gestört worden zu sein, denn sie kommen nicht wie sonst alle aus ihrer Höhle herausgestürzt. Dem kleinen Schwarzen von der Hündin bei Cherry kann ich eine Entwurmungsdosis verpassen. Die drei cremefarbenen sind noch zu scheu, als dass ich sie erreichen kann.

Abends mache ich meine Futterrunde. Die Hunde sind nicht zu sehen. Das Trockenfutter auf dem Parkplatz ist nicht angerührt. Ich fülle nur das Wasser nach. Dann fahre ich zum Talat und anschließend zum Pavillon. Auf dem Wege zur Karaoke ersetze ich das Wasser für Richie. Khao suche ich, kann ihn jedoch wieder nicht finden. An der Karaoke hat Wan Reisfutter ausgelegt und ich fülle Wasser und Trockenfutter nach.

Am Best erwische ich Rudi und behandle ihn mit Advocate. Die Dauerbehandlung mit Ivermectin scheint immer nur vorübergehende Erfolge zu zeitigen, sodass ich es mal so versuche.

Dann fahre ich runter an den Strand. Ich habe Panya auf ihrem Hinterteil rutschen sehen und deswegen Entwurmungstabletten in Fleisch vorbereitet. Allerdings kann ich die Fleischstückchen weder Panya noch Satya oder Randy schmackhaft machen. Auch Boss verweigert sich. Erfreulicherweise werden die Welpen aber allmählich zutraulicher und laufen auf mich zu, als ich sie rufe. Ich muss mal eine andere Verpackung wählen, um sie zu entwurmen.

Montag, 17. Februar 2014

Am Morgen stelle ich fest, dass Nico ohne Kragen herumläuft. Ich suche ihn und finde auch einen Kragen mit Kobis Namen darauf. Beide Hunde haben sich also offensichtlich der Kragen selbst entledigt. Ich untersuche Nicos Pflaster und finde es unversehrt. Ich lasse also erstmal die Kragen ab. Nico läuft auch schon wieder fast normal und die Schwellung an seinem Vorderlauf ist zurückgegangen. Diese Episode scheint also auch glücklich zu verlaufen.

Gegen Mittag ruft mich Karin an und teilt mir mit, dass Khiau sich durch Gehegezaun gebissen hat und abgehauen ist. Glücklicherweise konnte Bua sie wieder einfangen. Karin fragt mich ob Khiau vielleicht nicht besser zwischen den Chemotherapien wieder auf den Schrottplatz zurückgehen sollte. Wir vereinbaren uns die Situation ein oder zwei Tage anzusehen. Wenn Khiau es bei Karin nicht aushält, werde ich mit den Wachleuten vereinbaren sie über die Woche zurückzunehmen und Bua würde sie dann jeden Montag morgen zur Chemo abholen. 

In der Mittagspause fahre ich zum Apartment um nach Kobi und Nico zu schauen. Ich gebe ihnen Antibiotika. Ihre Pflaster sind noch unversehrt.

Am späten Nachmittag fahre ich bei den Schrottplatzhunden vorbei und verabreiche ihnen die zweite Dosis Entwurmung. Von den beiden Pavillonwelpen erwische ich nur einen, um ihm die dritte Dosis zu geben. Dann mache ich meine Nakluarunde und gehe früh ins Bett. Ich muss mal nachschlafen.

Sonntag, 16. Februar 2014

Ich fahre am frühen Vormittag zum Wat und versorge die Hunde dort. Anschließend fahre ich zu Jan Veenmanns Haus und wir fahren zusammen mit seinem Freund Jos Boeters zu Karin. Jan und Jos möchten einige Hunde adoptieren. Ich stelle die Welpen vor. Allerdings ist Jaha nicht zu sehen und ich kann sie auch vor dem Tor nicht finden. Ich schaue nach Alana und Khiau. Sie liegen im Gehege bei der vormals stark räudigen Hündin mit ihren vier Jungen. Alle Fünf sehen schon viel besser aus. Alana wird Anfang der Woche sterilisiert und kann dann sobald als möglich wieder zurück an den Strand. 

Jan und Jos wollen sich auch noch andere Hunde ansehen und so fahren wir zum Pavillon wo ich ihnen die beiden Welpen zeige. Jos entschließt sich sie beide in zwei Wochen, wenn sie entwöhnt sind, zu sich zu nehmen. Wir fahren danach zum Wat und dort gefällt Jan Zuza und Bonnie besonders. Vielleicht werden auch sie ein neues Zuhause finden.  Zum Abschluss spendet mir Jan 1,000 Baht.

Anschließend fahre ich nochmal zu den Hunden im Wat, kaufe einen neuen Sack Trockenfutter, reinige die Wasserbehälter und fülle Trockenfutter nach. An die anderen Wathunde verteile ich Ivermectin. Dann fahre ich zum Glasshouse und finde Dam und am Minimarkt auch die blinde Hündin. Beiden gebe ich Ivermectin.

Anschließend fahre ich zur NPW Klinik und begleiche die Rechnung für Kobi und Nico. Sie sind bereits zurückgebracht worden. Auf dem Weg zum Apartment halte ich beim Best und verabreiche Rudi eine Dosis Advocate. Mal sehen ob wir damit seine Probleme in Griff bekommen. Ich habe auch Advocate für Dam und die blinde Hündin gekauft. Sie werde ich am Mittwoch behandeln.

In der Vorbeifahret am Familymarkt sehe ich Khao liegen. Allerdings sind alle Medikamente aufgebraucht, sodass ich ihm nichts geben kann. Auf dem Wege zum Apartment halte ich an der Freifläche an der Naklua Road. Es ist ja schon stockdunkel und ich sehe alle Hunde  nur schemenhaft. Sie schlafen über den gesamten Platz verteilt. Als ich mich ihnen nähere wachen sie auf und fangen an zu bellen. Ich spreche zu ihnen aber erst nach einigen Minuten beruhigen sich einige von ihnen. Die Anderen bellen solange bis ich mich wieder entferne. Es wird wohl noch eine Weile dauern bis sie sich an mich gewöhnt haben. 

Am Apartment empfangen mich Kobi und Nico. Es scheint beiden gut zu gehen. Nico hat einen Kragen verpasst bekommen und ich werde ihn auch über Nacht darin belassen. Nachdem ich die Hunde und Leila versorgt habe fahre ich zum Pavillon und zur Karaoke und versorge die Hunde mit Trockenfutter und Wasser. Dort spricht mich ein deutscher Tourist an und drückt mir seine Anerkennung aus und 1,000 Baht in die Hand. Heute scheint mein Glückstag zu sein.

Dann suche ich nach Khao finde ihn allerdings wieder nicht. So fahre ich weiter an den Strand. Heute ist ja Sonntag und so werden die Hunde nicht versorgt. Ich finde Boss mit Panya, Satya und Randy am Strand und gebe ihnen Trockenfutter zu fressen. Dann schaue ich nach den anderen beiden Welpen, die sich noch nicht über die Straße trauen und lege auch ihnen Trockenfutter hin. Der graue Welpe ist und bleibt verschwunden. Panya, Satya und Randy werden allmählich zutraulicher und reagieren schon auf ihre Namen. Die beiden anderen Welpen sind noch sehr scheu obwohl der große Weiße mich offenbar schon erkennt.

Samstag, 15. Februar 2014

Ich fülle an Vormittag die Schalen für Kobi, Nico, Asa und Leila nach. Yolanda gibt uns auch mal wieder die Ehre. Nico humpelt noch immer stark und sein Lauf ist geschwollen. Das hindert ihn jedoch nicht auf drei Beinen hinter mir herzurennen, als ich mich zum Schrottplatz aufmache um festzustellen, ob die Wachleute den TVT Hund einfangen konnten. Sie präsentieren ihn mir ganz stolz angeleint. Das Problem ist also schon mal gelöst. 

Um zwei Uhr kommt Bua und wir laden den Hund, sie heißt Khiau, ein. Gemeinsam fahren wir zum Strand und ich finde auch gleich Alana unter einem Liegestuhl schlafen. Ich nehme sie behutsam auf und sie lässt sich auch ohne Probleme von mir zum Auto tragen. Ein bisschen wehrt sie sich als wir sie in den Käfig bugsieren aber auch diese Aktion geht glatt.

Anschließend fahre ich nochmal zum Schrottplatz und entwurme alle sieben Welpen. Danach entwurme ich die Pavillonwelpen ein zweites Mal und fahre dann zum Best. Dort finde ich Rudi und verabreiche ihm 16mg Ivermectin. Ich werde ihn demnächst mit Advocate behandeln. Das hat ja bei Aiwa recht gut funktioniert. Ich suche auch nach Khao aber kann ihn wieder nicht finden. 

Auf dem Weg zurück zum Apartment halte ich an der Freifläche und laufe über den Platz. Einige Hunden bellen mich noch an aber ich glaube, wenn ich nun jeden Tag bei ihnen erscheine, werden sie sich an mich gewöhnen und ich werde dann vielleicht auch die Chance haben ihnen näher zu kommen. Ich spreche viel mit ihnen, damit sie sich an meine Stimme gewöhnen. Ich kann dann vielleicht auch in der Dunkelheit zu ihnen gehen, ohne dass ich sie unnötig aufschrecke.

Um halb sechs kommt der Tiertransporter von der NPW Klinik. Wir verfrachten Nico und Kobi ohne Probleme und ich fahre mit dem Scooter zur Klinik, wo ich die Hunde empfange. Nicos Lauf wird von Dr. Neung untersucht. Er stellt nur eine Fleischwunde fest, der Knochen und die Sehnen sind intakt. Nico läuft auch schon wieder etwas besser. Wir vereinbaren, dass die Hunde morgen wieder zurückgebracht werden. Ich schaue auch nach Lala. Sie zeigt nach wie vor keinerlei sichtbare Symptome und ist sehr anhänglich. Leider muss sie noch einige Tage in der Klinik verbleiben.
 
Frau Dora Hardegger hat mir wieder 500 Euro überwiesen. Ein Segen ist das, nun kann ich diesen Monat alle Ausgaben ohne Probleme bestreiten.
 
Am Abend schaue ich nach den Hunden auf dem Parkplatz und fahre auch zum Talat. Anschließend geht es zum Pavillon und dann weiter zu Richie, der ich das Wasser auswechsele. Zum Schluss versorge ich die Hunde an der Karaoke. Wan hat Reisfutter ausgelegt und ich fülle Trockenfutter und Wasser nach.

Freitag, 14. Februar 2014

Ich schaue morgens als Erstes nach Nico. Er geht auf drei Beinen und sein linker Vorderlauf ist angeschwollen. Ich gebe ihm Antibiotika. Dann schnappe ich mir Lala und fahre mit ihr in die NPW Klinik um sie auf Staupe testen zu lassen. Die erste Untersuchung ergibt nichts Eindeutiges aber der Test zeigt ein Anzeichen von Staupe. Es scheint, dass der Virus im Anmarsch ist. Ich lasse Lala in der Klinik, damit sie in Quarantäne gehalten wird. Laut Aussage des Tierarztes wird sich in einer Wochen zeigen, ob tatsächlich Staupe diagnostiziert werden muss.
 
Ich versuche einen Transport für Nico in die Klinik zu organisieren und man sagt mir, dass ich mich für die Abholung am Nachmittag bereithalten solle. Ich entscheide mich dafür auch Kobi mitzunehmen damit er und Nico dann auch sterilisiert werden können.

Auf dem Wege zurück zum Apartment kaufe ich noch einen Sack Trockenfutter für den Mann der Cherry versorgt und nun auch Hündin mit den vier Welpen. Um halb fünf ruft mich die Klinik an, dass der Transport erst morgen um 17 Uhr stattfinden kann. Daraufhin nehme ich mir meine Kamera und fahre zuerst zum Schrottplatz und mache Fotos von den Welpen dort. Ich lasse Halsband und Leine bei den Wachleuten und bitte sie wenn möglich den TVT Hund einzufangen bevor ich ihn mit Bua morgen abhole. Anschließend fotografiere ich die beiden Welpen am Pavillon und auch die acht Welpen, die dort in der Nähe im hohen Gras hausen. Die beiden Pavillonwelpen bekommen die erste Entwurmungsdosis.

Dann mache ich mich auf die Suche nach Anjas Welpen und finde sie tatsächlich schließlich unter einem Berg von Baumstämmen. Es sind vier Cremefarbene. Auch von ihnen mache ich Fotos, wie auch von Anja und Mirko, der kurze Zeit später hinzukommt. Dann fahre ich weiter auf einen großen, unbebauten Platz an der Naklua Road. Dort habe ich in der Vorbeifahrt immer einige Hunde liegen sehen. Ich schaue mir nun den Platz genauer an und zähle mindestens dreißig ausgewachsene Hunde und am Rande des Platzes im hohen Grass noch fünf ca. acht Wochen alte Welpen. Die meisten Hunde sehen recht gut aus, nur einige von ihnen haben Räude und die nicht sehr stark. Auch hier mache ich einige Fotos.
 
Dann fahre ich zu Aiwa und gebe ihr 8mg. Khau und Rudi die ich auch versorgen will sind beide unauffindbar. Anschließend kaufe ich eine Schüssel und fülle sie mit Wasser für die Pavillonhunde und lege Trockenfutter für sie und Anja aus. Dann fahre ich zur Karaoke. Wan hat Reisfutter ausgelegt. Ich fülle Trockenfutter und Wasser nach. Zum Schluss fahre ich noch an den Strand. Alana, Boss, Panya, Satya und Randy schlafen im Sand. Ich gebe Boss 16mg und Alana 8mg Ivermectin als Erhaltungsdosis.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Nach der Arbeit fahre ich in die Tierfutterhandlung in der Soi Siam Country, kaufe einen Sack Trockenfutter und liefere ihn am Schrottplatz ab. Am Apartmenthaus mache ich mir Sorgen um Lala, eine junge Katze, die sich offenbar entschlossen hat zu bleiben. Sie schnieft seit einigen Tagen und da ich Staupe bei ihr vermute, habe ich sie mir in den vergangen Tagen genau angesehen. Ein sicheres Zeichen, dass Staupe ausgebrochen ist, ist Bindehautentzündung. Lalas Augen sind jedoch nach wie vor klar. Ich entschließe mich sie morgen, es ist ein Feiertag, in der Klinik testen zu lassen.

Am Abend mache ich meine Nakluarunde und später schaue ich nochmal nach den Strandhunden. Ich sehe Panya, die weiße, Satya die braun-weiße und Randy, das ist der Wicht, der von Alana aufgenommen wurde. Er ist zwar kleiner als die anderen Welpen aber hat sich entschlossen zu leben. Nach einiger Zeit traben auch Boss und Alana an. Ich bleibe eine ganze Weile bei ihnen damit die Welpen sich an mich gewöhnen. Ich bin zu Fuß unterwegs und als ich mich in Richtung Naklua entfernen will folgen mir alle Fünf bis zum Dolfinkreisel. Ich versuche sie einige Mal zurückzuschicken jedoch ohne Erfolg. Am Kreisel höre ich dann Gebell und Geheule, sie sind auf andere Hunde gestoßen. Ich schaue überall nach ihnen aber sehe keinen von ihnen. Deswegen gehe ich zurück zum Strand und tatsächlich trudeln alle Fünf nacheinander ein.

Boss und Alana sind ja sehr erfahrene und clevere Straßenhunde und so lernen die Kleinen von ihnen, wie man sich auf der Straße durchschlägt. Von den übrigen drei Welpen sehe ich nach wie vor nur die Braune und die große Weiße, die sich beide noch nicht an den Strand trauen. Ich hoffe, dass ihre Vorsicht nicht zu ihrem Verhängnis wird.

Als ich zu Fuß am Apartmenthaus eintreffe, begrüßen mich Nico, Kobi und Asa. Kobi knurrt wieder Nico an als ich auch ihn streichele und stürzt sich unvermittelt mit solcher Gewalt auf ihn, dass ich ihn nicht davon abhalten kann Nico zu malträtieren, obwohl ich ihn mit Fußtritten traktiere. Das Resultat ist, dass Nick stark aus einer Wunde an seinem linken Vorderlauf blutet. Ich laufe schnell ins Apartment und hole Papiertaschentücher um die Blutung zu stillen, was mir auch nach einiger Zeit gelingt. Ich beruhige Nico und er leckt seine Wunde bis sie völlig aufhört zu bluten. Mehr kann ich im Moment nicht für ihn tun. Morgen werde ich ihm Antibiotika geben und gegebenenfalls mit ihm in die Klinik fahren.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Nachdem ich kurz nach den Welpen am Pavillon geschaut habe, fahre ich zur Tierfutterhandlung und liefere anschließend einen 15kg Trockenfutter beim Wachmann an der Thepprasit ab. Die größeren Welpen und die Mutter der Welpen versorge ich mit Ivermectin. 

Dann fahre ich zum Wat wo ich Toby, Lizzy, Shana, Rocky und Rashid Ivermectin gebe und Toby zudem Antibiotika. Nach unserem Strandausflug säubere ich die Futter- und Wasserbehälter und fülle sie auf. Zuvor hatten die Hunde schon Reisfutter bekommen. Prince hat sich wieder recht gut in das Rudel eingefügt, hat aber immer noch Probleme mit Shana oder sie mit ihm. Rosa bekomme ich nicht zu Gesicht.

Da ich nur noch eine Ivermectintablette habe versorge ich die blinde Hündin damit. Dam hat ja vor drei Tagen noch 16mg bekommen. Ich überlege, die beiden zusätzlich mit Antibiotika zu behandeln, da sich ihr Zustand nicht substanziell verbessert hat.

Nach der Nakluarunde und der Versorgung der Karaokehunde fahre ich noch zu den Strandhunden. Ich sehe die drei Welpen nicht aber Boss und Alana. Auf dem Rückweg fülle ich Richies Wasserbehälter auf.

Dienstag, 11. Februar 2014

Ich gehe in der Mittagspause rüber zum Best um nach Rudi zu schauen. Tatsächlich finde ich ihn. Er hat sich einen neuen Platz ausgesucht. Sein Fellzustand hat sich wieder verschlechtert. Ich muss ihn von nun an wieder alle zwei Tage behandeln.

Fahre nach Büroschluss direkt zum Schrottplatz und nehme Kontakt zu dem Wachmann und einem Arbeiter dort auf. Ich kann nun auch die Mutter der Jungen kurz in Augenschein nehmen und muss feststellen, dass sie TVT hat. Ich teile den Männern mit, dass ich versuchen werde, sie mit Hilfe von Karin in die NPW Klinik zu schaffen. Ich verspreche dem Wachmann ihm einen Sack Trockenfutter am Wochenende zu liefern und sage ihm, dass ich die Welpen entwurmen werde.

Nach meiner Nakluarunde rufe ich Karin an und wir vereinbaren, dass Bua am Samstag um 13:30 nach Naklua kommt. Wir werden dann auch versuchen Alana am Strand einzufangen, um sie sterilisieren zu lassen.
 
Später dann fahre ich noch um nach Rudi zu suchen, finde ihn jedoch wieder nicht. Dafür finde ich Khao, den Hund am Familymarkt und gebe ihm Antibiotika. 

Am Strand suche ich nach Boss, Alana und den Welpen. Ich finde Alana und Boss sowie drei Welpen. Es sind die Gleichen, die ich schon zuvor am Strand gesehen habe. Ich setze mich zu ihnen. Es geht ihnen gut und sie spielen miteinander. Den größten der Welpen und den anderen braunen sehe ich in den Grünanlagen. Sie trauen sich noch nicht über die Straße. Den grau-weißen habe ich schon einige Zeit nicht mehr gesehen.

Montag, 10. Februar 2014

Ich habe heute Abend in Jomtien zu tun und fahre auf dem Rückweg bei den Hunden an der Thepprasit Road vorbei. An der kleinen Behausung des Wachmanns mit den ehemals räudigen Welpen hat es schon wieder Nachwuchs gegeben. Die größeren Welpen müssen auch mal wieder mit Ivermectin behandelt werden, genauso wie die Mutter der neuen Welpen. Auch müssen alle Hündinnen dort sterilisiert werden. Ich spreche mit dem Wachmann und teile ihm mit, dass ich ihm wieder einen Sack Trockenfutter geben und die Sterilisierung organisieren würde.

Dann fahre ich weiter zu den anderen Wachleuten um die Ecke. Dort hat Mum, die Mutter von Princess wieder Nachwuchs bekommen. Auch dort muss flächendeckend sterilisiert werden.

Ich habe schon öfters am Familymarkt in der Nähe des Delphinkreisels einen Rüden gesehen, der immer bei den Taxifahrern liegt und der ein wenig Pflege benötigt. Ich schaue ihn mir genauer an und versuche Kontakt mit ihm aufzunehmen. Der Hund ist sehr freundlich und lässt sich von mir streicheln. Sein Fell ist struppig und weist ein paar Löcher auf. An seiner Flanke hat er einen Abszess. Nachdem ich die Nakluahunde versorgt habe fahre ich zurück zu ihm und gebe ihm 16mg Ivermectin und 500mg Antibiotika. Ich suche auch nach Rudi aber er bleibt verschwunden.

In der Nähe von meinem Apartment hat sich ein Schrottplatz etabliert. Ich habe dort vor einigen Tagen einige ca. zwei Monate alte Welpen herauskommen sehen. Ich schaue sie mir genauer an. Es sind sechs an der Zahl und sehr zutraulich. Offenbar werden sie von den Arbeitern dort gut behandelt und die Mutter ist auch zugegen. Ihr Zustand ist zufriedenstellend. Ich werde, nachdem ich Kontakt mit den Arbeitern dort aufgenommen habe, sie entwurmen und den Arbeitern einen Sack Trockenfutter spendieren.

In der Nacht schreibe ich Neo um von ihm zu erfahren, wie wir die Sterilisierungsaktion am Besten durchführen können. Er antwortet mir, dass er bereits eine Aktion mit der City Hall durchgeführt hat. Ich versuche mit ihm was auf die Beine zu stellen.

Auf Facebook teilt mir Karin mit, dass sie ein neues Heim für Kaya gefunden hat. Ich hoffe, wir können noch mehr Welpen vermitteln. Ich habe ja mittlerweile so viele von ihnen. 

Sonntag, 9. Februar 2014

Am Morgen fahre ich zum Pavillon um zu schauen, ob Anja mir heute ihre Welpen zeigt. Sie hält es allerdings nach wie vor für zu verfrüht und ich kann ihre Junge auch nach einigem Suchen nicht entdecken.

Am Nachmittag fahre direkt zum Wat. Hinter dem Haupttor liegt eine ganze Meute Tempelhunde. Sie kennen mich ja nun schon und kommen angelaufen als ich anhalte. Alle die, die es nötig haben bekommen ihre Dosis Ivermectin. Ich kann mittlerweile fast alle von ihnen streicheln und es gibt keine Probleme bei der Verteilung der Medikamente.

Dann fahre ich weiter zu den Hunden an der Vorhalle. Prince liegt wieder bei Arnie und den anderen. Allerdings haben er und Shana wohl ein Problem miteinander. Ich fülle die Behälter auf und wir machen unseren Strandspaziergang. Toby bekommt Antibiotika.

Am Glasshouse und am Minimarkt versorge ich Dam und die blinde Hündin mit Ivermectin. Beide benötigen noch eine lange Zeit bis sie wieder einigermaßen hergestellt sind.

Auf dem Rückweg kaufe ich in der Soi Siam Country einen Sack Big Bite. Am Apartment erwarten mich heute neben Asa, Kobi, Nico und Leila auch zwei andere Katzen. Eine ist ein junger Kater, der seit zwei Wochen ab und zu erscheint und dann ist da noch ein junges Kätzchen, das sich wohl auf Dauer einrichten möchte. Ich lege für sie Trockenfutter an einer anderen Stelle aus, denn ich habe sie ein paar Mal schniefen hören und bin ja hoch sensibilisiert was Staupe angeht. Ich beobachte sie täglich genau ob sie Symptome zeigt. Ich hoffe ja nicht.

Abends mache ich die übliche Futterrunde in Naklua und fahre danach zu den Amarihunden. Ich lege für sie Trockenfutter aus und gehe dann rüber an den Strand. Dort sehe ich drei von den Welpen. Darunter ist der Eine, der sich schon seit einiger Zeit über die Straße traut und der kleine Wicht, der sich aufgrund der reichlichen Fütterung recht gut entwickelt hat. Ich bleibe ein wenig bei ihnen aber sie bleiben auf Abstand.

Samstag, 8. Februar 2014

Ich präpariere Ivermectin und fahre als Erstes zu Karins Haus und besuche die Welpen. Sie sind alle wohlauf. Dann fahre ich weiter nach Tonglom. Auf dem Wege dorthin verabreiche zwei Hunden am Straßenrand Ivermectin. Die Hündin am Straßenrestaurant sieht schon fast wieder normal aus. Ihr Fell ist so gut wie vollständig nachgewachsen. 

Ich kaufe einen Sack Trockenfutter und fahre zum Tempel. Vor dem rückwärtigen Tor sehe ich Prince zusammen mit Rosa. Die beiden Vertriebenen scheinen sich zusammengefunden zu haben. Prince ist ganz außer sich vor Freude mich zu sehen und folgt mir in das Watgelände, wo mich die restlichen Hunde begrüßen. Ich säubere die Behälter und fülle sie auf. Dann gehen wir an den Strand. Auch Prince ist wieder dabei. Nach der Rückkehr bekommt Toby Antibiotika und Ivermectin genauso wie Rocky, Lizzy, Shana und Rashid.

Am Abend mache ich die Nakluarunde und Aiwa bekommt 8mg. Ihr Fell ist nun gut nachgewachsen. Ich suche auch nach Rudi, kann ihn jedoch nicht finden.

Freitag, 7. Februar 2014

Nach der Arbeit fahre ich bei den Welpen am Pavillon und bei Cherry vorbei. Im hohen Grass schaue ich auch nach den Welpen, die mir der Mann vom Pavillon vor ein paar Tagen gezeigt hat. Sie leben in einer Höhle unter einem Baumstamm. Zuvor hatte ich nur drei von ihnen gesehen, nun aber zähle ich acht. Die, die ich aus der Nähe betrachten kann, sind in gutem Zustand. Sie werden offenbar von der Mutter gut versorgt. Sie kann sich ja auch von dem Trockenfutter bedienen, das ich jeden Abend auslege. 

Die zwei Welpen, die mich schon kennen, entfernen sich schon recht weit von ihrer Höhle und ich sehe sie öfters mit den anderen größeren Welpen auf der Soi spielen. Insbesondere ein älterer Welpe scheint sich gern mit ihnen zu beschäftigen.

Ich habe Knochen gekauft und füttere damit am Abend mal wieder Mu, Mom, Bobby und Diana. Das Trockenfutter auf dem Parkplatz scheint kaum angerührt und auch der Wassernapf ist noch gefüllt. Am Pavillon lege ich wie gewohnt Trockenfutter aus und gebe auch Anja und Mirko Knochen. Danach fahre ich zur Karaoke und fülle die Schalen auf.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Morgens schaue ich wieder nach den Welpen bei Cherry. Jemand hat ihnen Trockenfutter an ihren neuen Platz im Gebüsch gelegt.

Abends fahre ich zunächst wieder bei den Pavillonwelpen vorbei und dann bei den Welpen bei Cherry. Sie scheinen sich am Haus eingerichtet haben vor dem Cherry zusammen mit dem anderen Hund liegt. Sie laufen dort herum und scheinen wohlauf zu sein. Sollten sie dort von dem Mann, der auch Cherry versorgt gefüttert werden, werde ich den Mann auch mit Trockenfutter unterstützen.

Am Abend mache meine Nakluarunde. An der Karaoke treffe ich Wan, die gerade Reisfutter auslegt. Sie erkundigt sich nach den Hunden im Wat Amparahm und ich gebe ihr 500 Baht als Spende für den Tempel.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Lege am Morgen Futter für die Welpen bei Cherry aus. Der schwarze Welpe ist nach wie vor zutraulich während die cremefarbenen anderen Drei Abstand halten. 

Nach der Arbeit auf dem Weg zum Apartment schaue ich zuerst nach den Pavillonwelpen. Sie entfernen sich mittlerweile schon ziemlich weit von ihrem Grasplatz, sind aber immer in der Nähe der anderen Hunde.
 
Ich fahre dann zum Wat, verabreiche Medikamente, fülle die Futterschalen, säubere die Wasserbehälter und fülle auch sie auf. Anschließend machen wir unseren Strandspaziergang. Ich sehe weder Rosa noch ist Prince dieses Mal dabei. Als wir zurückkehren, stürzt sich die Meute auf einen Hund, den ich in der Dunkelheit nicht gleich erkennen kann. Als ich dazwischengehe, erkenne ich dass es Prince ist. Es muss irgendetwas vorgefallen sein, dass er Probleme mit den anderen Hunden bekommen hat. Wie immer wenn die Hunde sich raufen passiert nichts, aber Prince hält auch weiterhin von den anderen Hunden Abstand nachdem ich ihn beruhigt habe. Ich hoffe, dass diese Situation nicht wie bei Rosa zum Dauerzustand wird.
 
Auf dem Rückweg sehe ich an der Tempelmauer den Hund, der vormals so stark räudig war, und ich halte an um ihm eine Dosis Ivermectin zu geben. Er sieht nun viel besser aus, hat aber noch eine kahle Stelle an seinem Hinterteil. Als ich ihm gerade ein Fleischstückchen gebe will, steht plötzlich Prince neben mir. Er will offensichtlich nicht bei den Hunden bleiben, sondern mit mir gehen. Das geht natürlich nicht. Ich bringe ihn also zurück zum rückwärtigen Tor und ermahne ihn mir nicht zu folgen. Dann fahre ich schnell davon, sodass er mir nicht lange folgen kann.

Abends mache ich meine übliche Nakluarunde. Den Hund mit den entzündeten Liegeschwielen finde ich wieder nicht dafür aber Aiwa, der ich 8mg Ivermectin gebe.

Dienstag, 4. Februar 2014

Ich sehe am Morgen auf dem Weg zum Büro die drei cremefarbenen und den schwarzen Welpen an einer anderen Stelle im Gebüsch. Jemand hat ihnen Trockenfutter dort hingestellt. Ich werde ab Morgen schauen, ob sie dort immer etwas zu fressen haben.

Nach der Arbeit schaue ich bei den Pavillonwelpen vorbei. Sie laufen am Rande der Soi mit den anderen Hunden herum. Ich gehe an ihren Grasplatz und sie folgen mir. Ich knuddele sie ausgiebig und fahre dann zum Apartment, wo ich feststellen muss, dass Nico sich schon wieder mit anderen Hunden angelegt hat. Er humpelt und hat einige Schrammen an seinem rechten Ohr.

Am Abend fahre ich wieder zum Pavillon und lege Trockenfutter aus. Wan hat mich angerufen, dass sie heute Abend Reisfutter auslegt und deshalb fahre ich nicht zur Karaoke.

Montag, 3. Februar 2014

Fahre nach der Arbeit zu den Amarihunden, die gerade wieder von der Anwohnerin gefüttert werden. Boss und Alana sind auch dabei. Dann fahre ich zu den Pavillonwelpen. Die beiden Übriggebliebenen sind gesund und munter und kommen aus dem hohen Gras herausgelaufen, als sie mich hören. Die Welpen bei Cherry sehe ich nicht.

Abends fahre ich zuerst bei den Hunden am Parkplatz vorbei. Sie sind alle beisammen, auch Chuck, der zu mir kommt. Die Welpen bleiben weiterhin auf Abstand. Ich fülle die Schalen mit Trockenfutter und Wasser auf und fahre danach zum Talat wo mich Bobby und Diana begrüßen. Charly bleibt weiterhin verschwunden. Ich lege Trockenfutter für die beiden aus. 

Danach fahre ich zum Pavillon, wo ich an verschiedenen Stellen Futter ausglege. Mirko und Anja lassen sich von mir ausgiebig streicheln, aber die anderen Hunde lassen mich entweder nur auf Armlänge heran oder entfernen sich wenn ich erscheine. 

Weiter geht es zu Richie, der ich das Wasser auswechsele. Ich suche nach dem Hund mit den entzündeten Liegeschwielen finde ihn jedoch nicht. Zum Schluss fahre ich zur Karaoke wo mittlerweile die Trockenfutterschale leer ist. Ich fülle zwei Schalen auf und auch die Schale mit Wasser.

Sonntag, 2. Februar 2014

Am frühen Nachmittag fahre ich zu Karins Haus. Ich beschäftige mich mit allen Welpen und entferne dann bei ihnen die Zecken an ihren Pfoten. Karin ist noch in Chiang Mai, sodass ich keinen Blick auf Kanya werfen kann.

Auf dem Wege zum Wat halte ich an der Bungeejumpanlage. Der freundliche junge Mann kommt heraus und erzählt mir ganz freudig, dass es den Hunden nach der Ivermectinbehandlung nun wesentlich besser geht. Am Straßenrestaurant in Tonglom finde ich die beiden Hündinnen, denen es auch viel besser geht. Die Betreiberin fragt mich noch nach Tabletten für andere Hunde.

Im Wat versorge ich die ganze Meute, die hinter dem Haupttor liegt auch wieder mit Ivermectin. Die meisten von ihnen sehen wieder ganz normal aus aber die Behandlung muss natürlich fortgesetzt werden.

An der Vorhalle sind auch alle Hunde beisammen, auch Rosa finde ich unter dem Podest liegend. Ich fülle alle Behälter auf und wir gehen an den Strand. Zurück in der Vorhalle bekommt Toby eine Dosis Antibiotika.

Auf dem Rückweg kaufe ich noch einen Sack Big Bite und versorge dann die Hunde in Naklua. Ich setze mich noch zu den Welpen am Pavillon und spiele ein wenig mit ihnen. Sie sind total niedlich.

Samstag, 1. Februar 2014

Fahre nach der Arbeit zum Futterhandel und kaufe Trockenfutter für die Hunde im Slum und Katzenfutter. Den Futtersack liefere ich im Slum ab und fahre dann zum Wat. Im Tierfutterhandel vor dem Wat kaufe ich einen Sack Trockenfutter und versorge Rocky, Lizzy, Shana mit Ivermectin und Toby mit Ivermectin und Antibiotika. Es gelingt mir auch Rashid 16mg zu geben ohne das Arnie es ihm wegschnappt. Nach unserem Strandausflug und nachdem ich die Behälter gereinigt und aufgefüllt habe, fahre ich zum Glasshouse wo ich Dam 16mg gebe. Dann fahre ich zum Minimarkt und gebe auch der blinden Hündin 16mg. Bei beiden Hunden schlägt die Behandlung nicht so gut an. Ich muss ihnen wohl zweimal wöchentlich Ivermectin geben. Auf dem Rückweg versorge ich Rudi und Aiwa mit 8mg.

Bei Richie sehe ich einen Hund, der entzündete Liegeschwielen hat. Ich versuche ihm Antibiotikatatabletten zu geben aber er läuft davon. Ich lege zwei Fleischstückchen an einen Platz, an dem er sich häufig aufhält. Anschließend versorge ich die Nakluahunde mit Trockenfutter, säubere den Wasserbehälter am Pavillon und fülle ihn auf.

Im Talat läuft mir Boris mal wieder über den Weg. Er sieht etwas besser aus als das letzte Mal, an dem ich ihn gesehen habe. Leider habe ich kein Ivermectin mehr dabei das ich ihm geben könnte.