Samstag, 9. Februar 2013

Ich fahre heute Morgen beim Best vorbei um nach Rudi zu schauen und tatsächlich liegt er an einem Platz hinter einem der parkenden Autos. Er kommt zu mir, ich gebe ihm einen Klaps und fahre ins Büro.

Rufe dann Fred an und frage ihn ob ich ihn heute besuchen kann, es geht. Ich werde bei der Gelegenheit die Spendenbox mitnehmen und wieder in Jörgs Laden aufstellen.

Mittags sehe ich Rudi wieder, als ich im Best einkaufe und gebe ihm ein paar Rippchen. Er ist wirklich ein cooler customer.

Dem Mutterhund mit seinen vier Welpen stelle ich nun regelmäßig Trockenfutter hin. Die Hündin ist ziemlich ausgezehrt aber das ist häufig so wenn die Hündinnen Junge haben. Die Welpen scheinen noch ok zu sein, ich habe sie mir aber noch nicht aus der Nähe angeschaut, da ich sie nicht stören will.

Dann fahre ich nach Huay Yai. Die meisten Hunde im hinteren Bereich bestürmen mich auch die, mit denen ich zuvor wenig bis gar nichts zu tun hatte. Besonders Scottie, Shana und Lizzy bringen sich halb um, auch Lucky springt an mir wie wild hoch während sich Arnie mehr im Stillen freut mich wieder zu sehen. Ich habe gar nicht so viele Hände um alle Hunde zu tätscheln.

Bevor ich mich auf den Rückweg mache rufe ich Fred an der auswärts ist. Er trifft einige Minuten später ein und wir unterhalten uns ausgiebig. Auf dem Rückweg bringe ich noch die Spendenbox wieder bei Jörg vorbei.

Am Abend mache ich die Hunderunde und nehme auch Ivermectinpulver für Toto mit. Die Frau von der Suppenküche ist allerdings nicht da. Prince ist immer noch verschwunden.

Freitag, 8. Februar 2013

Von den Hunden hinter dem Pattaya Bazaar kenne ich nur zwei gut, die aber schon einige Monate. Yuri hat sich den Hinterlauf gebrochen und Greg den Vorderlauf. Beide Brüche sind nicht behandelt worden und deshalb schief zusammengewachsen. Ich habe beiden dann und wann was gegeben und besonders Greg lässt sich gern von mir streicheln. Yuri ist sehr vorsichtig ich lässt sich von mir allenfalls am Kopf tätscheln.

Während der Mittagspause mache ich eine Runde um den Block und stelle fest, dass Greg einige kahle Stellen auf dem Rücken hat. Direkt nach der Arbeit fahre ich ins Apartment und präpariere einige Wurststückchen mit 24mg Ivermectin, die er auch alle vertilgt.

Fahre dann noch im Hellen zu Ritas Platz und gebe der Frau vom Essensstand wie versprochen ein Tütchen mit Ivermectinpulver für Rita. Gehe dann noch in den Slum, um nach den Welpen zu sehen. Ich entdecke nur eines; zwei sind angeblich gestorben und die beiden anderen nicht zu sehen.

Die Slumbewohner sind nicht interessiert nach ihnen zu schauen und betrachten mich als lästige Plage. Immerhin scheint es dass der Welpe tatsächlich gebadet wurde denn er läuft ein wenig lebendiger herum.
Ich frage nach einer räudigen Hündin die zögernd hinzukommt und eine Anwohnerin teilt mir mit, dass sie der Mutterhund der Welpen sei. Die Hündin hat augenscheinlich schon abgestillt hat und zeigt kein Interesse an dem Welpen, der versucht zu säugen. Ich sage der Anwohnerin, dass ich für den Hund auch Ivermectin geben könne, aber sie sagt, dass er zum angrenzenden Slum gehöre und bissig sei. Ein Wunder ist das ja nicht. Mal sehen was ich tun kann.

Ein größerer Hund, dem ich bisher noch keinen Namen gegeben habe, nennen wir ihn mal Toto, hat sich mittlerweile auch mit mir angefreundet. Toto ist ebenfalls leicht räudig, also auch ein Kandidat für die Verabreichung von Ivermectinpulver.

Da ich schon mal in der Gegend bin, schaue ich auch nach Prince, kann ihn aber nicht entdecken. Am Abend ist er dann wieder da und scheint in Ordnung zu sein.

Ich fahre dann zu Dianas Platz und siehe da, Boris ist auch wieder zur Stelle. Da ich kein Ivermectin dabei habe fahre ich schnell zurück und präpariere auch gleich Wurststückchen für Billy und Toto. Toto ist allerdings, als ich zurückkomme, nicht mehr da und so verteile ich 24mg je an Billy und an Boris und jeweils 8mg an Diana, Charly und Mom. Bobby ist nicht zu sehen.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Rudi war mittags anwesend und ich habe ihn gefüttert.

Nachmittags erhalte ich von Derek eine Email in der er mir mitteilt, dass er tatsächlich sein Haus verkaufen will. Er ist schon dabei die Hunde nach Thamai zu bringen, wo sie unter Malis Obhut sein werden.

Am Abend treffe ich zufällig Tony beim Essen. Wir unterhalten uns wie schon lange nicht und verabreden wieder mehr zusammenzuarbeiten. Ich bin froh, dass wir wieder zusammengefunden haben. Auf meine Frage nach Saddam und Randy erklärt mir Tony, dass sie beide adoptiert worden seien. Tony unterstützt weiterhin den Wat in Sakaeo und sagt, dass ich nichts zu überweisen brauche, da er genug gibt. Er schlägt vor, sobald er Zeit hat, zusammen nach Sakaeo zu fahren. Wollen mal sehen, was sich so ergibt. Ich schlage ihm vor, dass ich Bessie zum Sterilisieren bringen kann und wir verabreden das zum nächsten Wochenende zu arrangieren.

Fahre später zu den Hunden. Prince ist immer noch verschwunden und die Frau, die die Hunde im Hinterhof versorgt, sagt mir, dass Rita wieder aus der Nase geblutet hat. Ich verspreche ihr morgen Ivermectin Pulver zu bringen, dass sie Rita unter den Reis mischen kann.

Auf dem Rückweg zum Apartment kommen mir Nico und Kobi entgegen und sogleich entwickelt sich eine üble Keilerei zwischen ihnen und Castor. Erst als ein Junge mit einem Besen kommt, lassen sie voneinander ab. Ich gehe ohne Stock nicht mehr dazwischen, denn es besteht eher die Gefahr, dass ich mich verletze, als dass die Hunde zu Schaden kommen. Kobi sieht danach aus als hätte er sich im Müll gewälzt. Beide bekommen von mir einen Einlauf und verdrücken sich, sie wissen wohl genau was sie gemacht haben.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Ich bin mittags noch mal nach Rudi schauen, aber er ist nach wie vor verschwunden.

Nach der Arbeit fahre ich zum Big C um die leckeren geräucherten Würste zu kaufen, die die Hunde so gern fressen und mit denen ich ihnen die Tabletten verabreiche.

Auf der Fahrt zu dem Supermarkt komme ich immer an einem Tempel vorbei an dem sich etliche Hunde aufhalten. Im Vorbeifahren sehe ich einen Ausländer mit einer Spritze in der Hand umgeben von einigen Hunden. Ich drehe und spreche ihn an. Er teilt mir mit, dass er im Bereich des Tempels Hunde mit Ivermectin behandelt und auch dafür sorgt, dass sie sterilisiert werden. Er gibt mir den Tipp Ivermectin in Pulverform zu besorgen, das es in einer Tierhandlung an der Banglamung Polizeistation zu kaufen gibt. Dort gibt es auch Ivermectin in Flüssigform.

Wir kommen auch auf Tierasyle in Pattaya zu sprechen und er sagt, dass Derek sein Haus zum Verkauf gestellt hat und dass ein neues Asyl in der Nähe vom Elephant Village aufgemacht habe. Ich gebe ihm meine Karte und bitte ihn mich anzurufen, um mir zu sagen, wo genau ich das Asyl finden kann.

Nach dem Einkauf fahre ich in den Hinterhofslum, um im noch im Hellen nachzuprüfen, ob die Welpen gebadet worden sind. Die ältere Frau teilt mir mit, dass sie drei Welpen behandelt hat, eines ist wohl gestorben und eines nicht auffindbar. Immerhin hat sich wenigstens etwas getan.

Danach mache ich mich auf um die Tierhandlung in Banglamung zu suchen. Ich finde sie auch ziemlich schnell und es stellt sich heraus, dass es in Wirklichkeit eine kleine Tierklinik ist. Ich spreche mit dem Inhaber und er erklärt mir genau, wie das Pulver zu dosieren ist. Ich muss mal schauen, wie ich es am Besten verabreiche.
Ich frage den Inhaber auch nach seinen Preisen für eine Sterilisierung und er teilt mir mit, dass sie bei Rüden ab 10 Kilogramm mit 600 Baht und bei Hündinnen mit 800 Baht beginnen.

Anschließend fahre ich ins Apartment und bereite das Futter und jeweils 8mg Ivermectin für Diana, Charly, Bobby und Prince vor. Prince ist wieder mal verschwunden aber die anderen Drei fressen die Wurststückchen.

Später am Abend fahre ich noch einmal beim Best Supermarkt vorbei und zu meiner großen Freude sehe ich Rudi dort. Die Behandlung mit Ivermectin hat ihm gut getan. Sein Fell ist nicht mehr so struppig, die Verschorfung auf seinem Kopf ist weiter zurückgegangen, auf seinen Ohren wächst das Fell wieder und seine Vorderpfoten sind abgeschwollen und nicht mehr blutig. Es geht ihm offensichtlich viel besser. Ich kaufe ihm ein Päckchen Rippchen, füttere ihn und fahre dann direkt wieder ins Apartment und bereite weitere 24mg Ivermectin und eine Dosis Entwurmung für ihn vor. Tatsächlich finde ich Rudi auch noch vor, als ich zurückkomme. Nach einigem Zögern frisst er die Wurststückchen alle auf.

Solche Erlebnisse wie diese entschädigen mich für alle Mühe und Sorgen die ich mit den Tieren habe denn sie verschaffen mir pure Freude. Ich hoffe nur, dass Rudi noch eine Weile in der Gegend bleibt, damit ich ihn weiter behandeln kann.

Dienstag, 5. Februar 2013

Als ich heute Morgen meinen Scooter in der Tiefgarage abstelle, höre ich ein Bellen, von dem ich vermute, dass es von einem Hund kommt, der seine Jungen verteidigt. Ein Angestellter des Pattaya Bazaar, den ich als jemanden einschätze, der sich gegenüber dem Schicksal der Tiere, die auf dem Gelände hausen nicht völlig taub stellt, zeigt mir im hinteren Bereich der Tiefgarage einen Platz, an dem vier Welpen liegen. Der Mutterhund ist nur zu hören aber nicht zu sehen, denn er hat sich im Gerümpel verkrochen. Die Welpen sehen auf den ersten Blick gut aus und werden augenscheinlich von der Mutter gesäugt. Der Angestellte fragt mich, ob ich die Hunde nicht nehmen könne, aber ich muss ihm sagen, dass mir die Hände gebunden sind. Ich komme mir zurzeit mal wieder wie Don Quijote vor.

Mittags schaue ich noch einmal nach Rudi, aber wieder Fehlanzeige. Er wird wohl weitergezogen sein, immerhin hat er zwei Mal Ivermectin erhalten, vielleicht hilft es ihm ein wenig.

Direkt nach der Arbeit fahre ich nach den Welpen schauen, um nachzuprüfen, ob sie jemand gebadet hat. Eine alte Frau, die dort lebt und die ich schon öfter gesehen habe, teilt mir mit, dass nichts passiert ist, aber sie verspricht es noch heute Abend zu tun.

Am Abend schaue ich noch mal in den Slum aber es ist schon alles dunkel und Welpen sind nicht zu sehen. Wenn es nach mir ginge, würde ich die Würmchen liebend gern selbst baden aber ich weiß nicht wo. Wenn sich morgen immer noch nichts getan hat, werde ich Jörg fragen, ob ich es in seinem Haus tun kann.

Zur Rippchenrunde sind alle da, nur Rita kann ich nicht sehen und Boris ist auch weiterhin verschwunden. Ron hat sich auf meine Email immer noch nicht gemeldet.

Montag, 4. Februar 2013

Fahre direkt nach der Arbeit zur Siam Country Klinik und Ja empfiehlt mir die Welpen erst einmal mit einem Spezialshampoo zu behandeln und dann nach einer Woche mit einer verdünnten Lösung einzusprayen. Ich fahre in den Slumhinterhof und beauftrage zwei Bewohner die Welpen zu shamponieren. Ich werde morgen den Erfolg überprüfen.

Ich versuche Josy die dritte Entwurmung zu verpassen, aber sie hat keinen Appetit. Ich muss es also morgen wieder versuchen.

Nina, Billy, Nora und Jerry bekommen je zwei Rippchen, Rita nimmt wieder nichts zu sich. Sie scheint Reisgerichte vorzuziehen, die ihr die Anwohner vorsetzen. Immerhin sieht sie ein wenig erholter aus und nicht mehr ganz so klapprig.

Prince ist wieder aufgetaucht und ist wohlauf. Nachdem ich ihn gefüttert habe, fahre ich zu Diana, Bobby und Charly. Die letzten Rippchen bekommt Mom und Ugo, der auch erscheint.

Ugo ist das ganze Gegenteil von Mom, so verspielt wie Mom ist, so vorsichtig ist Ugo. Bisher hat er sich von mir noch nicht anfassen lassen, während Mom sich schon vor mir auf den Rücken legt.

Ron hat sich auf meine Email nicht gemeldet. Rudi und Boris bleiben weiterhin verschwunden.

Sonntag, 3. Februar 2013

Ich mache am Nachmittag einige Fotos von Serena, Leila, Nico und Kobi und fahre dann zu Rita und den anderen um Fotos zu machen . Ich stelle fest, dass Nina beginnende Räude hat, denn ihre Ohren sind befallen.

Bei der Gelegenheit gehe ich auch in den hinteren Slumbereich, um nach den anderen Hunden dort zu sehen. Ich entdecke nur einen großen Hund aber fünf Welpen, die total räudig sind. Die Frau, die vorn an der Straße, wo Rita, Nina, Jerry, Billy und Nora gewöhnlich liegen, ihren Essensstand hat und die in dem Slum lebt, erklärt mir, dass die Welpen die Räude schon eine Weile haben, was auch offensichtlich ist. Ich mache Fotos von ihnen um diese an Ja zu schicken damit sie mir sagen kann was wir für die Welpen tun können. Ja schreibt zurück, dass für acht bis zehn Wochen Ivermectin Tropfen verabreicht werden müssten.

Ich versuche Ron telefonisch zu erreichen und schaue auch nach der Adresse, die auf seiner Visitenkarte vermerkt ist, aber ich kann ihn nicht erreichen. Auf meine Email antwortet er nicht.

Abends fahre ich zu den Hunden und verabreiche Nina problemlos 24mg Ivermectin. Prince ist wieder nicht zu finden und so bekommen Diana, Bobby, Charly und Mom je ein großes Stück Rippchen.

Boris ist auch nicht zu sehen und nach Rudi habe ich nun schon mehrere Male geschaut ohne ihn zu sehen.

Samstag, 2. Februar 2013

Auf dem Weg in die Stadt sehe ich am Pattaya Bazaar auf der Straße einen Hund liegen, den ich zuvor schon einige Male auf dem neu betonierten Teil hinter dem Pattaya Bazaar gesehen habe und der an Räude leidet. Immer wenn ich ihn gesehen hatte, hatte ich keine Ivermectin dabei und wenn, sah ich ihn nicht.

Nun, da ich ihn direkt vor Augen habe, sehe ich, dass er Räude im stark fortgeschrittenen Zustand hat. Der Hund liegt bewegungslos auf dem Bauch und atmet schwer. Irgendwer hat ihm ein gebratenes Hühnerteil und Wasser hingestellt, aber er hat offensichtlich nichts zu sich genommen. Als ich ihm die Hand auflege, rührt er sich kaum.

Ich fahre zurück und präpariere Ivermectin. Als ich ihm ein präpariertes Wurststückchen hinhalte, nimmt er es nicht. Mittlerweile kommt ein Angestellter vom Hotel gegenüber und erklärt mir, dass der Hund schon den ganzen Vormittag dort gelegen hat und dass er wohl angefahren worden sei und sich die Hüfte verletzt hat.
Ein Schulmädchen kommt auch dazu und ein Thaipärchen bleibt auch stehen. Wir beraten was wir machen können. Ich rufe Fred an ob er uns helfen könne. Er sagt dass er augenblicklich in Jomtien im Verkehr stecke und dass es dauern könne bis er uns erreicht.

Wir warten. Ich erkläre den Dreien, dass sie nicht zu warten bräuchten, aber sie bleiben und erklären mir, dass sie auch auf Fred warten wollten, um zu wissen, was mit dem Hund passiert. Der Hotelangestellte kommt zurück und bringt ein großes Betttuch, mit dem wir den Hund einwickeln können, um ihn hochzuheben. Wir legen es über den Hund, sodass er sich etwas geschützt fühlt.

Ein Auto hält und ein Ausländer steigt aus. Er fragt, was los sei und wir erklären ihm die Lage. Er sagt, dass er den Hund in die Naklua Klinik fahren könne. Wir versuchen den Hund aufzuheben, aber er beißt um sich. Der Ausländer, ein Holländer namens Ron Holländer erklärt sich bereit in die Klinik zu fahren und eine Veterinärin zu holen. Zwanzig Minuten später kommt er mit der Ärztin, die dem Hund einen Maulkorb anlegt, in den Kofferraum hebt und Ron fährt mit ihr und dem Hund in die Klinik.

Vor der Abfahrt tauschen wir Visitenkarten aus und ich sage ihm, dass ich ihn morgen anrufen werde.

Abends werden Katzen und Hunde von mir wie üblich versorgt. Josy bekommt die zweite Entwurmung.

Freitag, 1. Februar 2013

Mittags und Abends ist Rudi nicht zu sehen.

Josy bekommt ihre erste Entwurmungsdosis und Jenny die dritte. Wenn Castor mich sieht, läuft er mit eingekniffenem Schwanz davon. Ich bin für ihn wohl ein Mitglied aus dem Rudel von Nico und Kobi und mit Nico hat er ja ein Problem.

Ich versuche Rita die dritte Dosis Ivermectin zu geben aber sie nimmt nichts an.

Dann fahre ich um Prince zu füttern aber er ist nicht aufzufinden. Ich laufe den ganzen Talat ab aber er bleibt verschwunden. So verteile ich die restlichen Rippchen an Bobby, Diana, Charly, Mom und Ugo.

Boris hat sich auch schon mehrere Tage nicht blicken lassen.

Donnerstag, 31. Januar 2013

Finde Rudi auf dem Best Parkplatz und füttere ihn. Er verspeist ein ganzes Päckchen der leckeren Rippchen. Die zuvor stark verschorfte Stelle auf seinem Kopf blutet nicht mehr und ist schon kleiner geworden. Rudis Vorderpfoten sind immer noch geschwollen und sehen aufgekratzt aus. Ansonsten scheint es ihm nicht so schlecht zu gehen.

Rita scheint es wieder besser zu gehen, aber bis sie mal ein Stückchen Fleisch frisst, dauert es. Immerhin lässt sie es sich nicht von Jerry wegnehmen, den sie angeht, als er das versucht. Rita sieht immer noch wie ein Knochengespenst aus aber völlig wehrlos ist sie nicht.

Überraschenderweise ist die Verabreichung von 24mg Ivermectin an Josy völlig problemlos. Die geräucherten Wurststückchen scheinen bisher allen Hunden gut zu schmecken. Morgen werde ich ihr dann auf die gleiche Weise eine erste Entwurmung verpassen. 

Mittwoch, 30. Januar 2013

Gehe mittags zum Best rüber, um nach Rudi zu sehen. Ich finde ihn auch und er frisst alle fünf Wurststückchen mit 24mg Ivermectin und zwei Entwurmungstabletten und zum Schluss ein Rippchen.

Stelle bei Josy Hautunregelmäßigkeiten fest und präpariere Ivermectin für sie. Als ich wieder zu der Stelle gehe wo sie gewöhnlich liegt ist sie auch nach Rufen und Suchen nicht zu finden. Versuche es morgen noch einmal.

Ich versorge wie immer alle Hunde und Katzen und werfe auch ein paar Rippchen zum Mutterhund mit den Welpen über das Torgatter. Rita geht es nach wie vor nicht gut, aber die leckeren Fleischstückchen, die ich für sie vorbereitet habe, frisst sie nach zögerlichem Beginn dann doch.

Nachdem ich Prince, Diana, Bobby und Charly versorgt habe, suche ich nach Boris und Mom. Mom finde ich schließlich aber da habe ich schon das letzte Rippchen Ugo auf der anderen Straßenseite gegeben. Als ich wieder zurückgehe, gesellen sich Nina und Jerry zu Mom, die sich anscheinend kennen, denn Jerry und Mom, die beide wohl so etwa ein Jahr alt sind, tollen miteinander herum. Ugo kommt auch herüber und interessiert sich für Nina, trollt sich dann aber wieder.

Dienstag, 29. Januar 2013

Gehe heute Mittag einer Eingebung folgend zum Best Parkplatz und tatsächlich hat sich Rudi wieder eingefunden. Ich gebe ihm eine Packung Rippchen und schärfe ihm ein nicht wieder zu verschwinden damit ich ihm die zweite Dosis Ivermectin geben kann. Die Ansprache ist allerdings auf taube Ohren gestoßen, denn Rudi war abends nicht auf dem Parkplatz.

Nach der Arbeit besorge ich Ivermectin in der Tierhandlung in der Soi Siam Country und Rippchen beim Tesco. Auf dem Rückwege nehme ich eine Nebengasse, die von beiden Seiten von Müllbergen umrahmt ist. Mitten im Müll leben dort wohl fünf oder sechs Hunde, denen ich ansehen kann, dass es ihnen nicht gut geht. Einer von ihnen hat TVT in fortgeschrittenem Stadium. Das Krebsgeschwür ist tennisballgroß und aus dem Penisbereich ausgetreten. Ich halte und denke den Hunden von den Rippchen zu geben. Da die aber nicht klein gehackt sind, befürchte ich, dass sich die Hunde darum beißen, und fahre schweren Herzens weiter.

Alle anderen Tiere versorge ich abends, insbesondere Boris bekommt dieses Mal eine Sonderportion. Rita geht es wieder schlechter, sie will nicht aufstehen, zittert und frisst nicht. Ich lege ihr für ein paar Minuten die Hände auf was sie etwas beruhigt und sie hebt den Kopf.

Eine Anwohnerin zeigt mir einen Innenhof, in dem sich ein Rüde und eine Hündin mit Welpen befindet, und sagt mir, dass ich diesen Hunden auch etwas geben solle. Ich werfe einige Rippchen in den Hof und gebe zwei Welpen, die sich vor dem verschlossenen Tor aufhalten, je ein Rippchen, worauf sie sich gierig stürzen.

Montag, 28. Januar 2013

Ich kann heute Abend Rita überreden die zweite Dosis Ivermectin zu sich zu nehmen und nachdem sie auch noch zwei Rippchen gefressen hat, trollt sie sich in Richtung eines fahrbaren Essenstandes, der in der Nähe haltgemacht hat.

Mom hat sich wieder eingefunden und bekommt die letzten Stückchen, die von der Fütterung der anderen Hunde übrig geblieben sind.

Boris war der Einzige, der nicht zu sehen war und deswegen mache ich mich mit dem allerletzten Rippchen nach ihm auf die Suche auf der anderen Straßenseite und entdecke nicht ihn, sondern Ugo wieder einmal. So bekommt er also das letzte Stückchen.

Sonntag, 27. Januar 2013

Heute Morgen haben uns mal wieder Kasimir und auch Yolanda besucht. Kasimir hat wohl seine Fußverletzung überwunden und läuft wieder fast normal.

Am Nachmittag fahre ich mal wieder bei Tony vorbei und Bella, Faye, Foxy und Bessie begrüßen mich überschwänglich. Randy und Saddam sind wohl wirklich woanders untergekommen oder womöglich gestorben. Ich überlege mir Bessie mal zu schnappen, um sie in die Klinik zum Sterilisieren zu bringen. Ich muss das heimlich nach Einbruch der Dunkelheit, aber bevor die Klinik schließt zuwege bringen. Ich habe Bessie ja von ihrer Geburt an begleitet und möchte nicht, dass sie sich mit Welpen herumplagen muss, um die sich dann keiner kümmert. Von Tony kann ich nicht erwarten, dass er in dieser Richtung etwas unternimmt. Immerhin sehe ich, dass eine seiner Angestellten angefahren kommt, um den Hunden was zu Fressen zu bringen.

Abends versuche ich Rita zu überreden zwei Wurststückchen mit Ivermectin zu fressen, aber ich schaffe es nur mit einem. Muss es morgen noch einmal versuchen. Ansonsten scheint es ihr wohl wieder etwas besser zu gehen, denn sie läuft schon herum und versucht sich von einem fahrbaren Essensstand etwas zu schnappen. 

Nora, Nina, Billy und Jerry werden mit Rippchen und Knochen versorgt. Prince bringe ich auch zwei große Knochen und Boris, Bobby, Diana und Charly bekommen noch ein paar Rippchen, die übrig geblieben sind. Mom ist nicht zu sehen.

Samstag, 26. Januar 2013

Boris ist wieder da. Nachdem ich ihn sehe, fahre ich direkt wieder ins Apartment um Ivermectinhäppchen zuzubereiten und ich finde ihn auch danach beim Betteln an den Essensständen. Er nimmt die Tabletten zu sich ohne sie wieder auszuspucken, wie es zuweilen passiert. Es scheint als hätte sich Boris Fellzustand schon verbessert, es fühlt sich weicher an.

Ansonsten ist Routinefütterung für alle Hunde angesagt. Rita scheint es auch wieder besser zu gehen, sie frisst drei Rippchen. Mom ist ebenfalls wieder zur Stelle bekommt seinen Teil. Seinen Herrn und Meister sehe ich nicht.

Freitag, 25. Januar 2013

Bin mittags wieder beim Best gewesen, um nach Rudi zu schauen. Er ist nicht da. Ich frage einen Franzosen, der oft dort sitzt und versucht sich mit dem Verkauf von Gebrauchtbüchern einen kleinen Nebenverdienst zu verschaffen, ob er Rudi gesehen hat, aber auch er hat ihn seit zwei Tagen nicht mehr bemerkt.

Rita frisst zwei Rippchen, was mich freut. Nina, Jerry und Nora bekommen auch einige Rippchen, Billy ist nicht zugegen. Wie immer habe ich zu wenig dabei, schließlich muss ich auch an Prince, Diana, Charly und Bobby denken.

Mom sehe ich auch wieder und dieses Mal läuft er nicht vor Diana und Bobby weg und lässt sich ausgiebig von mir streicheln. Erfreulicherweise ist sein Auge nicht mehr verklebt und sieht normal aus, soweit ich das in der Dunkelheit erkennen kann.

Ich fahre auch noch einmal, um nach Rudi zu sehen. Leider ist er wohl entweder weiter gezogen oder verbracht worden. Es ist wirklich ein Jammer, ich hätte ihm wahrscheinlich helfen können. Boris scheint wohl auch weiter gezogen zu sein.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Rudi ist heute Mittag auf dem Best Parkplatz nicht zu finden. Mal sehen, ob er wieder auftaucht. Am Abend bin ich noch einmal dort gewesen und habe alles abgesucht, Rudi ist verschwunden.

Die Anwohnerin, die die Hunde an der Straße versorgt, sagt mir, dass alle satt sind und Rita nimmt auch nichts von mir. Billy und Nina bekommen je einen Knochen und Nina auch die dritte Dosis Entwurmung.
Bobby, Diana, Charly und Prince geht es gut. Boris ist nach wie vor nicht zu sehen.

Auf dem Rückwege schaffe ich es Jenny die zweite Dosis Entwurmung zu verpassen. Leilas Wunde behandele ich weiterhin zweimal täglich mit EM. Serenas Operationswunde ist immer noch ein wenig hart, aber das wird sich geben. Kasimir hat uns auch mal wieder beehrt.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Gehe während der Mittagspause wieder rüber zum Best und finde Rudi unter dem Van liegen. Er kommt hervorgekrochen, als ich ihn rufe, und folgt mir zu einer stillen Stelle, wo ich ihm ein paar Rippchen gebe. Rudi blutet von der Räude herrührend am Kopf, ich werde die Stelle mit Centella Creme behandeln. Die hat ja an Kobis Rücken gut geholfen.

Ich suche am Abend nach Rudi, finde ihn jedoch nicht.

Nina und Jerry bekommen während der Futterrunde die zweite Entwurmung, Rita geht es weiterhing nicht so gut, sie frisst nur wenig Fleisch. Nora, Billy, Nina und Jerry bekommen allen einen Knochen. Es ist ja nicht so, dass sie von mir abhängig sind, denn sie werden ja auch von Anwohnern gefüttert, allerdings nur mit Reis. Bobby, Diana, Charly und Prince sind wohlauf, Boris ist immer noch nicht aufgetaucht und Mom ist auch nicht mehr zu sehen.

Ich denke viel an Arnie, Shana, Lizzy und Scottie, die ich auch bald wieder besuchen möchte. Ich werde Fred fragen, wann ich sie wieder besuchen kann.

Natürlich habe ich auch Babe, Ronnie, Gina und Holly nicht vergessen. Es ist nun schon acht Monate her seit ich sie ins Wat Tamphetphosai in Sa Kaeo gebracht habe. Ich habe immer ein Schuldgefühl, wenn ich an sie denke, da ich nicht weiß, wie es ihnen geht.

Dienstag, 22. Januar 2013

Ich gehe am Nachmittag rüber zum Best, um nach Rudi zu sehen. Tatsächlich finde ich ihn wieder unter einem Auto liegend. Ich spreche ihn an aber er kommt nicht hervor. Ich gehe ein paar Rippchen kaufen und lege ihm zwei hin.

Abends mache ich dann meine Runde und sehe nur Rita und Nina auf ihrem Platz. Rita ist wieder schwächer und zittert. Das Rippchen, das ich ihr anbiete, nimmt sie nicht. Vielleicht stirbt sie mir doch weg. Prince, Bobby, Diana und Charly geht es gut.

Boris habe ich seit Tagen nicht mehr gesehen. Ich hoffe er kommt noch mal zurück, damit ich die Ivermectinbehandlung fortsetzen kann.

Ich fahre zu dem Haus das ich in der Soi 12 zur Vermietung gefunden habe. Angeblich ist es verkauft worden und steht nicht mehr zur Miete.

Am späten Abend fahre ich noch mal beim Best vorbei. Rudi liegt immer noch unter einem Auto und kommt dieses Mal hervor, als ich ihn rufe. Ich gehe noch ein paar Rippchen kaufen, die ich ihm in einer dunklen Ecke gebe. Ich habe Rudi schon in mein Herz geschlossen. Er ist wohl schon ziemlich alt und anscheinend recht abgeklärt. Ich hoffe, dass ich sein restliches Dasein noch ein wenig freudvoller gestalten kann.

Montag, 21. Januar 2013

Bin während der Mittagspause rüber zum Best Supermarket, um nach dem räudigen Rüden zu sehen. Ich finde ihn dieses Mal schnell, denn er liegt unter dem gleichen Van wie am Samstag. Ich kaufe ihm eine Packung Rippchen, die er ganz verzehrt. Danach zieht er sich wieder unter den Van zurück. Ich werde ihn nun täglich aufsuchen in der Hoffnung, dass er in der Gegend bleibt, damit ich ihm am kommenden Wochenende die zweite Dosis Ivermectin verabreichen kann. Er heißt von nun an Rudi.

Am Abend versorge ich Katzen und Hunde. Rita scheint es nicht gut zu gehen, sie liegt auf dem Bürgersteig und frisst weder Fleisch noch Rippchen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Kasimir erscheint wieder an Morgen. Nun sehe ich, dass er eine verschorfte Wunde an der linken Vorderpfote hat, die vermutlich von selbst vollständig verheilen wird.

Ich fahre am Vormittag mit Nico in die Klinik, in der er seine vorläufig letzte Chemo bekommt. Ja impft ihn auch gegen Tollwut und teilt mir mit, dass ich auch andere Hunde bringen kann, die sie gegen jeweils eine Gebühr von 80 Baht gegen Tollwut immunisieren kann. Anderfalls würde sie mir die Spritzen kostenlos geben, wenn ich selbst spritzen könne. Das subkutane Spritzen ist an sich kein Problem, aber die Hunde dafür auch noch stillzuhalten, ist die Herausforderung. Ich werde es mal mit Kobi probieren, um zu sehen, ob ich die Impfung selbst verabreichen kann. Ja gibt mir wieder Blut- und Lebertabletten für Nco mit und eine Tüte voll Entwurmungstabletten. Die Entwurmung wird dann im Abstand von jeweils 2 Monaten wiederholt. 

Ich frage Ja nach dem Verbleib von dem Hund, der sich das Becken gebrochen hatte und der von Ja wochenlang versorgt worden ist. Sie teilt mir mit, dass er gestorben sei.

Am Abend bekommen Nico und Kobi je eine 8-mg-Erhaltungsdosis Ivermectin und Rita die zweite Dosis von 16mg. Rita frisst auch wieder von den Rippchen, die ich den Hunden mitgebracht habe. Boris sehe ich nicht, er müsste ja auch seine zweite Dosis Ivermectin erhalten.

Ich habe auch mal nach dem Hund beim Best Supermarkt Ausschau gehalten, ihn aber nicht gesichtet.

Samstag, 19. Januar 2013

Ich fahre nach der Arbeit zum Best Supermarkt um Lebensmittel einzukaufen und entdecke auf dem Parkplatz einen Rüden, den ich zuvor nie gesehen habe. Er ist von ziemlich schwerer Räude befallen. Ich gehe zu ihm und streichele ihn und er legt sich sofort auf den Rücken. Nachdem ich ihn ausgiebig getätschelt habe, hole ich ihm eine Packung Rippchen, die er auch alle frisst. Da ich kein Ivermectin bei mir habe fahre ich schnell nach Hause und präpariere ein paar Wurststücken mit 24mg und fahre zurück zum Best. Nach einigem Suchen entdecke ich den Hund unter einem Auto liegend und überzeuge ihn die Wurststückchen zu fressen. Es klappt auch. Mal sehen, ob ich ihn wieder sehe, denn eine solche Behandlung muss etliche Male wiederholte werden.

Am Abend mache die übliche Runde, alle Tiere sind wohlauf. Bobby ist auch wieder aufgetaucht. Muss morgen Rita die zweite Dosis Ivermectin verabreichen und Boris ebenfalls, wenn er erscheint.

Freitag, 18. Januar 2013

Morgens nach dem Aufstehen schaue ich immer zuerst vom Balkon aus auf den Parkplatz und freue mich Serena, Leila und Nico zu sehen. Kobi zieht es vor in der Nähe des Eingangs zu liegen, den ich nicht einsehen kann.

Serena sitzt nun wieder wie vor der Operation auf einem der Scooter und deswegen muss ich von jetzt ab wieder vor der Fahrt zur Arbeit alle Sättel säubern, auf denen sie sich niedergelassen hat. Die Entzündung ihrer Operationswunde ist nun fast gänzlich zurückgegangen und die Wunde sieht klar aus. Leilas Wunde behandele ich jeden Morgen und jeden Abend mit EM und mische auch noch Antibiotiktabletten unter ihr Futter. Mit der Heilung ihrer Wunde muss ich Geduld haben.

Abends mache ich die Hunderunde. Rita scheint wohl schon etwas gefressen zu haben, denn sie nimmt nur wenig Fleisch an, dafür habe ich aber reichlich Abnehmer in Nora, Billy, Nina und einem ganz jungen, hübschen Rüden, denn ich Jerry nenne.

Danach fahre ich zu Prince, der immer an der Zufahrt zum verlassenen Haus auf mich zugeschossen kommt, wenn ich daran vorbeifahre. Er muss sich da irgendwo eingerichtet haben.
Anschließend fahre ich noch zu Diana und Charly und gebe ihnen, was ich noch übrig habe. Bobby ist nicht zu sehen.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Ich versorge alle Tiere; die Hunde bekommen alle Knochen und Rita gutes Fleisch, das sie frisst, bis sie satt ist.

Serena scheint die Operation nun auch einigermaßen verwunden zu haben und fühlt sich wohl. Kasimir ist auch wieder aufgetaucht; er humpelt immer noch ein wenig.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Fred ruft mich an und teilt mir mit, dass er auf dem Gesundheitsamt gewesen sei, um eine Spendenlizenz zu beantragen. Es sind einige Bedingungen zu erfüllen wie z.B. ein Muster einer Spendenbox und eine Spendenboxplazierungsliste einzureichen. Ich habe an Fred eine Liste, die Manfred zusammengestellt hat, weitergeleitet. Die Spendenbox, die bei Jörg im Laden steht, kann als Muster dienen.

Nach der Arbeit fahre ich in die Klinik und hole Serena ab. Die Fäden sind gezogen und die Wunde sieht recht gut verheilt aus. Leilas Wunde behandele ich weiterhin mit EM. Es scheint als sei sie kleiner geworden und Leila geht es soweit recht gut. 

Danach mache ich die Hunderunde. Treffe auch alle außer Boris an. Rita ist auf den Beinen und macht recht gute Fortschritte. Ich glaube in ein paar Wochen wird sie auch wieder ein wenig Speck auf den Rippen haben.

Prince geht es auch gut. Nachdem ich ihn einige Tage zur Tränke geführt hatte und er nicht trinken wollte, gehe ich davon aus, dass er sich nun auch tagsüber ausreichend versorgt.

Dienstag, 15. Januar 2013

Ich mache meine Routinerunde und versorge Leila, Nico, Kobi, Rita, Billy, Nora, die große Hündin, der ich vor ein paar Tagen die 1. Entwurmung verpasst habe und die nun von mir Nina genannt wird, Bobby, Charly, Diana, Boris und schließlich auch Prince. Keiner und keine von ihnen macht mir ausnahmsweise mal Sorge.

Montag, 14. Januar 2013

Ich fahre nach der Arbeit in die Klinik, um nach Serena zu schauen. Ja möchte sie noch zwei Tage da behalten, um dann hoffentlich die Fäden ziehen zu können. Serena bekommt Antibiotikspritzen. Ja empfiehlt am Wochenende Nico noch einmal vorzustellen, um ihm die vorläufig letzte Chemo zu verabreichen.

Ich informiere Derek, dass ich das Angebot ihn Khun Nida in Bangkok vorzustellen, erst einmal nicht annehmen werde. 

Leilas Wunde behandele ich seit einigen Tagen mit EM (Effektive Mikroorganismen). Fred hat mir den Tipp gegeben, er hat damit gute Erfahrungen bei der Behandlung von offenen Wunden gemacht. Kasimir hat uns auch mal wieder die Ehre gegeben. Es scheint, als ob sich der Zustand seiner Beinverletzung gebessert hat. 

Abends mache ich meine Runde. Rita und Billy kennen mich nun schon und Rita schenkt mir einen freundlichen Blick, als ich sie anspreche. Sie ist jetzt wohl wieder öfter auf den Beinen und ich meine, dass ihr Fell nicht mehr ganz so struppig ist. Billy ist ein bisschen wie Charly und weicht noch meiner Hand aus, übrigens Charly auch noch, obwohl der immer mit Bobby und Diana angerannt kommt, wenn er mich sieht. Nora ist auch zugegen und bekommt ebenfalls eine Fleischration. Eine Anwohnerin sagt, dass sie trächtig sei. Sehen kann ich nichts.

Prince scheint nun sein Pfotenproblem überwunden zu haben, er läuft wieder ganz normal. Er scheint jetzt auch psychisch wieder auf dem Damm zu sein. Das gute Futter jeden Abend hat seine Wirkung getan, ich glaube, er ist auch etwas kräftiger geworden.

Mom kriege ich auch mal zu fassen und stelle fest, dass sein rechtes Auge immer noch verkrustet ist. Ich habe leider keinen nassen Schwamm zur Hand, und als ich einen habe, lässt er sich nicht mehr einfangen. Die Säuberungsprozedur und die Verabreichung der Augentropfen haben ihm wohl gar nicht gefallen. Sein Herr und Meister ist immer so besoffen, dass er von dem Problem noch gar nichts mitgekriegt hat, und wenn, ist es ihm sowieso egal.

Sonntag, 13. Januar 2013

Bringe am Morgen Serena in die Klinik. Ja ist nicht, da aber die Angestellten meinen, dass die Fäden noch nicht gezogen werden können, da die Wunde noch nicht ganz zugeheilt ist. Ich lasse Serena in der Klinik und werde morgen nach der Arbeit nach ihr sehen und mit Ja sprechen.

Auf dem Rückwege kaufe ich 15 kg Trockenfutter, dass ich zu Hause mit dem noch vorhandenen mische und 10 kg zu Mong bringe, die in einem Hinterhof eine Anzahl von Hunden versorgt, an der Stelle wo ich Rita und Billy füttere.

Am Abend fahre ich zuerst zu Rita und Billy, versorge sie und einige andere Hunde, darunter Nora, der ich die dritte Entwurmung verpasse. Rita scheint ein wenig zu Kräften gekommen zu sein, denn sie kann schon wieder eine andere Hündin anblaffen, die ihr zu nahe kommt, während ich Rita füttere.

Danach fahre ich zu Prince, versorge ihn mit Knochen und auf dem Rückwege dann auch Diana, Bobby, Charly und Boris, der sich auch einfindet mit Trockenfutter, denn die guten Sachen sind alle weg.

Dann such ich noch nach Mom, finde ihn auch, aber als ich den Schwamm aus der Tasche hole, um sein nach wie vor verkrustetes Auge zu säubern, entwischt er mir.

Samstag, 12. Januar 2013

Habe am Nachmittag ein Treffen mit Manfred von Expat Club und Fred um Freds Vortrag im Club vorzubereiten. Ein Termin wird für den 2. März ins Auge gefasst. Ich frage Fred nach dem Befinden von Arnie, Shana, Lizzy und Scottie. Er sagt dass alle wohlauf sind und dass er Arnie nun im vorderen Bereich untergebracht hat. 

Derek Doyle vom Mabprachan Lake Tierasyl hat mich angeschrieben. Wir tauschen uns aus und er teilt mir mit, dass er eine Klinik in Bangkok gefunden hat, die für 4,000 Baht eine vollständige Krebsbehandlung durchführt. Derek hat dort 6 Hunde hingegeben und 5 in geheiltem Zustand wieder erhalten. Einer war nicht mehr zu retten. Mali, seine Frau, versucht am kommenden Freitag nach Bangkok zu fahren und könnte dann Nico mitnehmen. Ich werde mich mit Ja absprechen um zu sehen was sie dazu meint.

Am Abend mache ich die übliche Runde. Anfangs finde ich nur Billy vor und ein Anwohner sagt mir, als ich nach Rita frage, dass sie überfahren worden sei. Ich füttere Billy und dann kommt auch Nora und ich gebe ihr die dritte Ration Entwurmung. Zu meiner Freude steht auch plötzlich Rita hinter mir. Leider ist dann da wohl ein anderer schwarz-weißer Hund ums Leben gekommen. Ich habe heute andere Würstchen mit den versteckten Tabletten mitgebracht und nach einigem Zögern nimmt Rita sie an. Sie hat somit ihre dritte Dosis erhalten. Ich füttere Rita wieder mit Fleisch, streichele sie und säubere ihre Augen. Sie ist nach wie vor sehr scheu aber lässt sich alles von mir gefallen. An ihren Augen sehe ich, dass sie ein ganz liebes Tier mit einem schweren Los ist, Ich hoffe, ich kann ihr Leiden ein wenig mildern.

Anschließend fahre ich zu Bobby, Diana und Charly, Mom ist nicht zu sehen. Danach versorge ich Prince, der mir dieses Mal von der wilden Müllkippe, an der ich ihn immer füttere, entgegen kommt. Prince scheint nun auf Weiteres erst mal ok zu sein.

Am späteren Abend fahre ich mal wieder bei Tonys Hunden vorbei. Ich sehe anfangs nur Coco, der als ich ihn rufe nach kurzem Zögern, wie wild auf mich zukommt und auf sein freudiges Bellen, erscheinen zuerst Bessie und Foxi und danach auch Faye und Bella. Vor allem Coco, mit dem ich von allen Hunden am Wenigsten zu tun hatte, gebärdet sich wie aufgedreht und will gar nicht mehr von mir lassen. Ich sehe anfangs nur Coco, der als ich ihn rufe nach kurzem Zögern, wie wild auf mich zukommt und auf sein freudiges Bellen, erscheinen zuerst Bessie und Foxi und danach auch Faye und Bella. Saddam ist nicht zu sehen und auch Randy scheint es nicht mehr zu geben. 

Freitag, 11. Januar 2013

Ich versorge Nico, Kobi, Serena und Leila, der ich auch die Anitbiotikumtablettte zu geben versuche, aber scheitere daran, dass ich das draußen an einer ungeeigneten Stelle und mit Nico und Kobi um mich herum, machen muss. Ich mische die Tablette unter das Trockenfutter. Übrigens, Kasimir ist bisher nicht wieder aufgetaucht.

Danach fahre ich zum Talat und suche zuerst Rita und Billy auf. Rita bekommt wieder eine Ration guten Fleisches und Billy und ein paar andere Hunde Knochen. Ich verteile auch wieder Entwurmungswürstchen an zwei Hunde, einer davon, eine Hündin habe ich schon gestern zwei Tabletten gegeben. Ich nenne sie Nora.

Fahre danache zu Diana, Bobby und Charly und zum Schluss zu Prince.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Ich fahre nach der Arbeit in die Klinik, um nach Leila zu sehen. Ja teilt mir mit, dass sie Leila nicht zu sterilisieren brauchte, da sie aller Wahrscheinlichkeit nach schon sterilisiert worden ist. Eine entsprechende Narbe entdeckte sie, nachdem sie Leila den Bauch rasierte. Nun müssen wir nur noch die Wunde versuchen zu schließen. Ja gibt mir Antibiotiktabletten mit und trägt mir auf die Wunde täglich zu sterilisieren und zu verbinden. Das wird wieder ein Problem, da ich Leila nicht zu mir hinauf nehmen darf und unten die Hunde ständig stören. Muss mir überlegen, wie ich das hinkriege.

Fahre danach zum Talat und versorge Diana, Bobby und Charly mit ein paar Knochen und gehe dann zu Rita, die wieder regungslos auf dem Bürgersteig liegt. Ich habe ihr eine Extraportion gutes Fleisch mitgebracht von dem sie drei Stücke im Liegen frisst. Die Entwurmungswürstchen verschmäht sie. Ich gehe dann zu Billy und gebe ihm Knochen. Einige andere Hunde kommen dazu und ich gebe zweien von ihnen Entwurmungswürstchen und danach auch ein paar Knochen. Überraschenderweise sehe ich auch Rita sich heranschleppen und ich gebe ihr die restlichen Fleischstücke, die ich für sie mitgebracht habe.

Anschließend versuche ich Mom zu finden, um ihm die dritte Entwurmung zu verpassen und sein Auge zu versorgen. Ich finde ihn schließlich und säubere sein Auge und verabreiche ihm Augentropfen mithilfe einer Frau von den Essensständen, die ihn festhält.

Danach fahre ich zurück zu Apartmenthaus aber Nico und Kobi sind, wie schon zuvor schon als ich fuhr, nicht zu sehen. Ich entdecke sie im Hof hinter dem Haus, wo man sie versehentlich eingesperrt hat. Nico bekommt seine Medizin und Kobi auch seinen Teil. Danach stelle ich noch Trockenfutter hin und fülle die Wasserschale auf. Ich bleibe noch ein wenig bei ihnen sitzen und genieße die laue Nachtluft und das Zusammensein mit ihnen.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Als ich von der Arbeit komme, erwartet mich am Apartmenthaus schon ein Begrüßungskomitee von Bedenkenträgern, die mir auftragen die Katzen nicht mehr am Geisterhäuschen zu füttern, da das ein Buddhaplatz sei. Ich frage die Besitzerin, die aus Bangkok angereist ist, wo ich die Katzen füttern soll, das ist ihr aber offensichtlich egal. Außerdem sollen die Hunde verschwinden. Ich frage sie, ob sie sich als Buddhistin nicht vorstellen könne, dass die Hunde vielleicht Wiedergeburten aus ihrer Familie seien, was sie nicht völlig abwegig findet aber meint, dass Gäste sich von den Hunden belästigt oder bedroht fühlen könnten und da ist selbstverständlich der Profit wichtiger als ihr Glaube. Ich sage ihr, dass ich Ende des Monats ausziehen werde und sie sagt, dass ich dann die Tiere mitnehmen solle. Hätte ich sowieso getan. Nun muss ich mir also doch ein Haus suchen.

Nach Fütterung und Medizinvergabe an Serena, Kobi und Nico fahre ich zum Talat, wo ich Diana und Charly einen Knochen gebe; dann suche ich die anderen Hunde. Rita und Billy liegen auf der anderen Straßenseite. Billy nimmt die Entwurmungstabletten an aber Rita ist nicht zu bewegen, sich das Würstchen einzuverleiben. Ich gebe die Tabletten einem anderen Hund. Dann verfüttere ich ein paar Knochen an die umstehenden Hunde und Rita frisst auch einen und ein Stück Fleisch. Vielleicht kann ich sie ja wieder aufpäppeln. Boris kommt dann auch noch angetrabt und ich gebe ihm auch einen Knochen und danach Trockenfutter. Danach fahre ich zu Prince, er bekommt auch seine Ration und Wasser zu trinken.

Anschließend mache ich mich noch auf die Suche nach einem Haus. Ich finde nur eines in der Nähe und kann mit der Bewohnerin sprechen. Sie teilt mir mit, dass das Haus zum Verkauf steht und jemand in Kürze ein Deposit hinterlegen will. Ob das Haus dann wirklich verkauft wird, wird sich in der kommenden Woche herausstellen.

Dienstag, 8. Januar 2013

Ich nehme Serena am Abend zu mir hoch und entferne das Pflaster. Die Wunde sieht recht gut aus, wenn auch der Schnitt ziemlich groß ist. Ich säubere sie und schmiere sie mit Betaisodona ein. Serena scheint keine Schmerzen zu haben und bewegt sich schon etwas besser.

Nachdem ich Kobi und Nico versorgt habe, fahre ich zum Talat und gebe Bobby, Charly und Diana je einen Knochen. Von Boris und Mom sehe ich nichts und auch nicht von den beiden Hunden, für die ich die Entwurmungswürstchen vorbereitet habe.

Ich fahre dann zu Prince und füttere ihn mit Knochen. Dann gehe ich mit ihm zur Wasserstelle. Mittlerweile scheinen sich Prince, Bobby, Charly und Diana zu akzeptieren. Alle vier sind um mich herum und es gibt kein Geknurre.

Ich fahre dann noch bei den Essensständen vorbei und sehe dort Boris, dem ich die dritte Entwurmung verpasse und da ich keine Knochen mehr habe mit Trockenfutter beglücke. Dabei sehe ich auf der anderen Straßenseite die beiden Hunde liegen, denen ich vor zwei Tagen die erste Entwurmung verpasst hatte. Die Hündin wird nun von mir Rita genannt und der Rüde Billy. Ich setze mich zu ihnen und nach einer Weile fressen sie die angebotenen Würstchen mit den Entwurmungstabletten und Rita frisst auch die Würstchen mit dem Ivermectin. Sie bekommt eine 16mg Dosis. Rita und Billy sind in keinem guten Zustand, besonders Rita geht es nicht gut, sie ist sehr abgemagert. Ich werde sie morgen mit Knochen und Trockenfutter versorgen.

Ich gehe dann zurück, um nach Boris zu sehen. Mittlerweile hat sich ein anderer Hund, den ich zuvor noch nie gesehen habe, über die zurückgelassene Tüte mit dem Trockenfutter hergemacht. Ich schütte ihm den Rest hin und nenne ihn Ugo. Mal sehen, ob er morgen auch noch da ist.

Montag, 7. Januar 2013

Ich nehme am Morgen Serena mit zu mir hoch, um ihr das Antibiotikum zu verabreichen. Sie speit es sofort aus, als ich ihr es gebe. Das hat so keinen Zweck und ich werde das mal lassen. Alle anderen Katzen, die ich nach einer Sterilisation in Obhut hatte, haben auch ohne die Vergabe on Antibiotika überlebt. Morgen werde ich das Dressing wechseln und dann sehe ich ja, wie die Wunde aussieht. Sollte sie entzündet sein, muss ich Serena von Ja eine Spritze verpassen lassen.

Abends scheint es Serena besser zu gehen. Sie kommt schon mal aus Ihrem Häuschen im Geisterhäuschen heraus und ihre Augen sind wieder klarer. Ich taste ihren Bauch ab und sie scheint keine Schmerzen zu haben. Morgen Abend werde ich das Pflaster entfernen.

Nico bekommt wie jeden Abend seine Medizin und danach fahre ich zum Talat wo mich nur Diana und Charly begrüßen. Ich gebe ihnen ein paar gekochte Hühnerknochen, die der Wachmann des Apartmenthauses Nico und Kobi mitgebracht hat und von denen ich einige abgezweigt habe. Da weder Boris noch Mom und auch nicht die beiden anderen Hunde auftauchen, fahre ich zu Prince und gehe mit ihm nach der Fütterung zur Wasserstelle, wo uns Bobby und Charly erwarten. Ich gebe Prince zu trinken und dann allen Dreien je einen großen Knochen.

Auf dem Rückweg halte ich bei Jenny, Josy und Castor an. Jenny und Castor verspeisen die Würstchen mit den Entwurmungstabletten aber Josy weigert sich wieder zuzulangen. Ich werde es bei ihr mal mit einer anderen Leckerei versuchen. 

Sonntag, 6. Januar 2013

Fahre am Mittag mit Leila in die Klinik. Ja meint, dass sie nicht trächtig sei, weil sie empfangsbereit sei. Leila wird eine Woche in der Klinik bleiben müssen, damit auch die Wunde antibiotisch behandelt werden kann.

Mit der Sterilisation von Serena hat es ein Problem gegeben. Ja hat keine Ovarien gefunden und vermutet, dass Serena schon sterilisiert worden war. Die Operation hat Serena ziemlich mitgenommen. Sie liegt nun ganz apathisch im Geisterhäuschen und leidet. Die Verabreichung eines flüssigen Antibiotikum ist war ihr sichtlich unangenehm und hat ihre Laune nicht verbessert. Ich hoffe, dass es ihr morgen früh besser geht, sodass ich sie mit zu mir hochnehmen kann, um ihr die Medizin zu verabreichen.

Am Abend fahre ich zum Talat. Boris ist nicht zu sehen und Mom nimmt Reißaus, wenn er Bobby und Diana sieht. Bei den Essensständen sitzen zwei Hunde, die ich zuvor nur gelegentlich gesehen habe. Ich verabreiche ihnen eine Entwurmungsdosis und gebe ihnen auch noch einen Knochen. Vielleicht sind sie ja morgen wieder da und dann gebe ich ihnen die zweite Dosis. Einer von ihnen kann auch eine Dosis Ivermectin gebrauchen.

Ich fahre dann zu Prince, füttere ihn und führe ihn zur Tränke. Dann gehen wir zurück zum Haus, ich gebe ihm noch einen besonders großen Knochen und fahre dann. Er folgt mir dieses Mal nicht. Dann suche ich Mom, gebe ihm die zweite Entwurmung, säubere sein Auge und verabreiche ihm Augentropfen.

Anschließend gebe ich noch Castor und Jenny die erste Entwurmung. Josy verweigert sich. Sie hat allerdings noch nie etwas angenommen was ich ihr hingehalten habe. Castor scheint es nicht gut zu gehen, als Nico sich ihm nähert entfernt er sich mit eingeklemmtem Schwanz, was er sonst nie getan hat.

Samstag, 5. Januar 2013

Boris hat sich wieder eingefunden und bekommt seine zweite Entwurmungsrunde und eine 24mg Dosis Ivermectin. Bobby bekommt die dritte Dosis Entwurmung und auch der junge Hund, den sich der ständig besoffene Penner angeeignet hat, bekommt die erste Entwurmung. Ich säubere dem Hund auch die Augen, die verklebt sind und gebe Augentropfen. Die Anwohner sagen, dass der Hund Mom genannt wird.

Prince findet sich auch ein und ich fahre mit ihm zum verlassenen Haus, wo ich ihn füttere. Er humpelt immer noch leicht aber es scheint ihm ganz gut zu gehen.

Morgen werde ich mit Leila in die Klinik fahren, um sie untersuchen zu lassen, ob sie sterilisiert werden kann und Serena wieder mitnehmen. Ich hoffe, dass ich Kasimir auch noch an diesem Wochenende schnappen kann.

Freitag, 4. Januar 2013

Kasimir ist wiedergekommen und hat sich von mir zum ersten Mal streicheln lassen. Er hat wohl ein ernsthaftes Problem an der Pfote, sie scheint etwas geschwollen zu sein. Ich werde ihn am Wochenende Ja vorstellen.

Leila werde ich auch in die Klinik bringen, sie muss untersucht werden, ob sie trächtig ist und wenn nicht sterilisiert werden. Die Wunde muss auch anders behandelt werden.

Im Talat verabreiche ich Bobby die zweite Entwurmung und Diana und Charly die dritte. Für Boris habe ich die zweite Entwurmung und eine Ivermectin Dosis vorbereitet aber er ist nicht zu sehen. Versuche es morgen noch mal mit ihm.

Fahre danach zu Prince. Er läuft nun wieder fast normal und fühlt sich offenbar viel wohler. Ich gebe ihm wieder eine Ration Rippchen und tränke ihn. Als ich fahre, läuft er mir nur noch ein Stück hinterher. Nach fast zwei Wochen scheint er sich nun allmählich einzugewöhnen.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Leila bekommt zweimal Antibiotikpuder verabreicht und Nico seine Standardmedizin. Kasimir ist mal wieder aufgetaucht und ich stelle fest, dass er sich die linke Vorderpfote verletzt hat. 

Am Abend fahre ich zum Talat und verabreiche zunächst Diana und Charly die zweite Entwurmung. Bobby ist nicht zu sehen dafür aber Boris, dem ich die erste Entwurmungsdosis an stattdessen verpasse. Als Bobby schließlich antrabt, habe ich nur noch die Dosis für Prince. Bobby bekommt dann eben morgen die zweite Dosis. Boris werde ich nach der Entwurmungskur mit Ivermectin behandeln. Er hat ganz offenbar die Räude.

Prince kommt mir auf dem Wege zum verlassenen Haus entgegen. Er läuft wieder wesentlich runder und scheint sich insgesamt besser zu fühlen. Ich verpasse ihm zuerst die Entwurmung und dann eine Packung Rippchen, damit er schnell wieder zu Kräften kommt. Wasser habe ich ihm auch mitgebracht, damit wir nicht zur Wasserstelle laufen müssen. Ich habe ja immer Sorge, dass irgendwelche Widerlinge ihm etwas antun, wenn er sich zu oft zeigt.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Fahre am Nachmittag mit Serena in die Klinik, damit sie sterilisiert wird. Ich werde sie vermutlich bis Sonntag dort lassen, und wenn ich sie zurücknehme, ist Leila dran.

Auf dem Rückweg fahre ich beim Petshop vorbei und besorge mir zwei Packungen Ivermectin, die ich in den kommenden Wochen an Prince, Bobby, Diana und Charly verteilen werde.

­Verteile am Abend Entwurmungstabletten an Diana, Bobby, Charly und Prince. Prince bekommt überdies eine gute Ration Suppenknochen. Er humpelt immer noch und es fällt ihm schwer mit mir Schritt zu halten. Wenn es bis Sonntag nicht besser ist, stelle ich ihn Ja vor.

Nico bekommt auch seine Medizin und er und Kobi auch einen Knochen. Das Trockenfutter lassen sie stehen. Ab und zu werden sie auch von anderen mit Reis versorgt.

Für Leila habe ich einen großen Räucherfisch mitgebracht, den ich ihr zur Hälfte gebe. Die Wunde pudere ich nun seit einigen Tagen zweimal täglich ein, gebracht hat es nichts.

Dienstag, 1. Januar 2013

Fahre am Abend zum Talat um Prince zu suchen. Er kommt mir entgegen und humpelt stark. Ich füttere ihn mit Fleisch, das er gierig frisst. Nachdem er sich satt gefressen hat und ich ihn zur Tränke geführt habe, läuft er wieder etwas besser. Ich untersuche seine Beine und Pfoten kann aber nichts Ungewöhnliches entdecken. Prince fühlt sich überhaupt nicht wohl so einsam und verlassen. Er ist es ja gewohnt mit Arnie, Shana und Lizzy zusammen zu sein, seitdem ich ihn kenne. Aber da muss er jetzt durch, ich kann ihm zur Zeit keine bessere Bleibe verschaffen.

Auf dem Weg zur Tränke laufen uns Bobby, Diana und Charly über den Weg. Ich werde morgen allen Hunden eine erste Entwurmungskur verabreichen und danach auch eine Erhaltungsdosis Ivermectin.

Montag, 31. Dezember 2012

Nico bekommt seine dritte Dosis Entwurmung und Kobi seine Zweite. Nico bekommt weiterhin seine Standardmedizin.
 
Leilas Wunde behandele ich mit Antibiotikpuder. Die Heilung wird lange dauern. Ich werde am 2. Januar Ja fragen, ob Leila eine Antibiotik Injektion bekommen kann. Zuvor muss sichergestellt werden, dass sie nicht trächtig ist. 

Nach Mitternacht, nachem die Böllerei aufgehört hat, fahre ich zum Talat aber Prince ist nicht zu sehen, nur Bobby und ein junger Hund, der anscheinend zu jemandem dort gehört, begrüßen mich. Auch Diana hat sich offensichtlich verkrochen. 

Sonntag, 30. Dezember 2012

Fahre heute Morgen wieder mit Nico in die Klinik. Er bekommt die fünfte Chemo und Ja meint, dass wir erst mal zwei Wochen warten sollten und dann schauen, ob der Tumor noch vorhanden ist. Ich frage sie auch nach einem Termin für Serenas Sterilisation und sie meint, dass ich sie am zweiten Januar bringen könne.
 

Ich erkundige mich auch nach dem Schicksal des Hundes, der im angefahrenen Zustand zu Ja gebracht wurde. Der Hund sieht sehr schlecht aus und leidet. Er kann den Kot nicht halten und zittert am ganzen Körper. Ja meint sie wolle warten ob die Thaifrau, die den Hund zu ihr gebracht hat, noch einmal wieder kommt. Ich halte das für unwahrscheinlich und schlage vor den Hund zu einzuschläfern. Ja sagt, sie habe das noch nie gemacht könne es aber tun.

Am Abend nehme ich Leila mit zu mir hoch und behandele die Wunde mit antibiotischem Puder. Ich hoffe, dass diese Maßnahme Wirkung zeigt. Nico bekommt zusätzlich zu seiner Routinemedizin die zweite Dosis Entwurmung und Kobi bekommt eine Nachfolgedosis nach der Ersten vor zwei Wochen.
 
Prince erwartet mich an der Zufahrt zum verlassenen Haus und ich versorge ihn. Er ist immer noch etwas schreckhaft aber scheint sich etwas besser eingefunden zu haben.

Samstag, 29. Dezember 2012

Ich mache mir Sorgen um Leilas Wunde, die nicht recht verheilen will. Werde morgen in der Klinik fragen, ob ich sie mit antibiotischem Puder behandeln soll.

Kobi und Prince bekommen Knochen und ihre Medizin, Kobi die dritte Dosis Ivermectin und Nico neben dem Leberpräparat und dem blutbildenden Medikament auch eine Dosis Entwurmung.

Prince kommt mir auf dem Wege zu verlassenen Haus entgegen und ich füttere ihn mit Knochen. Auf dem Wege zur Wasserstelle kommen uns Bobby und Diana entgegen. Diana folgt uns ein Stück weit zum verlassenen Haus, und als ich dann zurückfahre, folgen mir alle drei und am Weitesten Prince. Ich hoffe aber, dass er nun begriffen hat, dass ich immer wieder komme.

Freitag, 28. Dezember 2012

Fred informiert mich, dass er massiven Ärger mit der Nachbarin hat, die jemand hat kommen lassen, um meine Hunde zu erschießen. Fred hat ihr gesagt, dass ich bereits alle abgeholt habe. Er bittet mich in den kommenden Wochen nicht mehr zu erscheinen, damit die Nachbarin mich nicht mehr sieht.
 
Das ist wieder ein Mal ein schönes Beispiel dafür, dass ich hier an zwei Fronten kämpfe: auf der Seite der Tiere und gegen ignorante Mitmenschen.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Abends finde ich Prince auf dem Talat und er folgt mir zum verlassenen Haus, wo ich ihn füttere und tränke. Er scheint tagsüber Futter und Wasser gefunden zu haben denn er trinkt erst, nachdem er einige Knochen gefressen hat und selbst die nicht alle, die ich ihm anbiete. Prince scheint sich wohl allmählich einzugewöhnen und liegt ganz ruhig bei mir, als ich mich zu ihm setze. Die Umgebung ist auch nicht die Schlechteste für ihn, denn normalerweise kommt dort nachts niemand hin. Als aber wieder die Knallerei anfängt, läuft er weg und ich nutze die Gelegenheit und fahre.

Ich versorge Leilas Wunde wieder mit Betaisodona. Trocken ist sie immer noch nicht und auch noch ziemlich groß, aber ich kann eigentlich nicht mehr machen.

In der Nacht wache ich von ihrem lang anhaltenden Miauen auf und gehe noch mal zu Leila runter. Ich nehme sie und streichele sie eine Weile und gebe ihr noch ein wenig zu fressen und sie beruhigt sich. Ich weiß nicht, ob sie Schmerzen hat, zu verstehen wäre es ja.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Leila ist jetzt wohl wieder dauerhaft am Geisterhäuschen, zumindest ist sie über Nacht geblieben und ist auch am Tage zu sehen. Ich behandele sie abends mit Betaisodona was sie sich willig gefallen lässt. Überhaupt ist sie nun schon genauso zutraulich wie Serena.

Am Abend fahre ich zum Talat. Diana macht mich als Erste aus und dann erscheint Bobby und sogar Charly kommt angerannt. Ich gebe ihnen ein paar Knochen und fahre weiter um nach Prince zu schauen.
Da ich ihn nicht sehe, fahre ich zum verlassenen Haus und er kommt mir entgegen. Es scheint, dass er in dem Bereich dort ein Plätzchen gefunden hat. Prince humpelt immer noch. Ich gebe ihm ein paar Knochen und Wasser zu trinken. Im Haus scheint er nicht zu hausen, denn als ich es betrete, folgt er mir nur sehr vorsichtig. Ich gehe mit ihm noch ein Weilchen spazieren und werde dabei von einem Thai angesprochen, den ich schon lange kenne. Wir spielen zwei Partien Pool in der Bar in der er arbeitet. Ich bin zwar noch nicht so sicher mit meinem gebrochenen Arm, aber es geht schon wieder einigermaßen.

Prince bleibt die ganze Zeit in der Nähe und auch Bobby und Diana. Ich lege ihm das Halsband um und beim Abschied gibt es wieder ein bisschen Geknurre von Prince als ich auch Bobby tätschele, es hält sich aber in Grenzen. Als ich schließlich fahre, läuft mir Prince noch ein Stück hinter her, gibt dann aber auf, als ich Stoff gebe.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Leila ist am Abend wieder aufgetaucht. Ich nehme sie mit zu mir hoch, entferne den Verband und schmiere die Wunde mit Betaisodona ein. Soweit ich es beurteilen kann, sieht die Wunde so aus als würde sie allmählich zuheilen. Leila ist ganz lieb und lässt sich die Prozedur gefallen.

Fahre danach zum Talat und Prince kommt mir auf dem Wege zum ehemals verlassenen Haus entgegen. Er humpelt etwas und ist ein wenig verstört. Ich setze mich zu ihm und versuche ihn zu beruhigen. Aber hier in Thailand fängt die Böllerei schon zu Weihnachten an, und jedes Mal wenn es knallt, läuft Prince weg, kommt aber immer nach kurzer Zeit zurück. Ich stelle ihm Trockenfutter hin aber er frisst nicht. Dann führe ich ihn zu einer Wasserstelle und er säuft ausgiebig. Diana und Bobby finden sich auch ein und gemeinsam gehen wir zu einem Platz, an dem ich die Beiden normalerweise füttere. Ich bleibe noch ein Weilchen und hoffe, dass sich Prince allmählich einfügt.
  
Jörg legt mir ans Herz den Hunden doch ein Halsband zu verpassen, damit eventuelle Hundefänger vielleicht etwas mehr Zurückhaltung üben. Werde ich machen. 

Ulrike schreibt mir, dass sie mir 1,200 Baht für die Hunde gespendet hat. Das ist eine nette Weihnachtsüberraschung.

Montag, 24. Dezember 2012

Fahre am Abend nach Prince zu schauen und er findet mich schließlich nachdem ich einige Zeit auf dem Talat Rung Roht herumgelaufen bin. Muss dabei aufpassen, dass ich nicht zu auffällig bin und damit die Anwohner darauf aufmerksam zu machen, dass sich Prince wieder eingefunden hat. 

Diana, Bobby und Charly hatten mich natürlich schon vorher entdeckt. Versorge die Hunde mit Knochen und Trockenfutter und laufe dann noch ein bisschen mit Prince herum, um ihm zu vermitteln, dass ich weiterhin für ihn da bin. Er weicht mir nicht von der Seite und will mit mir mit aber er muss ja lernen, dass er mir nicht folgen darf. Es bleibt mir nichts anderes übrig als schnell wegzufahren, sodass er mir nur ein kleines Stück folgen kann und zu hoffen, dass er wieder zum Talat zurückkehrt.

Leila habe ich den ganzen Tag nicht gesehen. Eigentlich müsste ich ihr den Verband abnehmen und die Wunde mit Betaisodona versorgen. Ich schaue nach ihr kann sie jedoch nicht entdecken. In der Nacht werde ich etliche Male von Katzengejaule aufgeweckt und denke, dass es Leila sein könnte. Mehrfach gehen ich auf den Balkon, kann aber in der Dunkelheit nichts von ihr oder einer anderen Katze ausmachen. Ich kann nur warten, dass Leila wieder zurückkehrt. Vielleicht hat sie ja auch ihre Jungen bekommen.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Fahre früh morgens in die Klinik. Ja ist nicht da und eine andere Ärztin verabreicht die Chemo, die nur sehr kurz dauert, allerdings zwei weitere Injektionen beinhaltet. Leider stellt die Ärztin fest und ich kann es mit eigenen Augen sehen, dass der Tumor noch vorhanden ist. Die Behandlung soll nun noch zwei Mal fortgesetzt werden.

Leilas Wunde ist immer noch ziemlich groß, aber laut Aussage der Ärztin kann ich Leila nun mitnehmen und die Wunde mit Betaisodona weiter versorgen, ohne dass sie verbunden werden muss, da sich die Unterhaut erholt hat und die Oberhaut dann hoffentlich allmählich zuwächst. Ich bezahle 3,400 Baht und bekomme wieder Tabletten für Nico.

Nachdem ich Nico und Leila zurückgebracht habe, fahre ich nach Huay Yai. Fred hatte mir schon mitgeteilt, dass er nicht da sei und so sehe ich nur die Nichte, die mir auch noch mal sagt, dass ich Prince mitnehmen solle.

Zuerst aber kümmere ich mich um Arnie, Prince, Shana, Lizzy und Scottie. Ich schaffe es sie in ein separates Gehege zu bugsieren, in dem sich nur noch zwei andere Hunde befinden und so kann ich mich ihnen mehr oder weniger ungestört widmen. Insbesondere schaue ich nach Prince, der wie immer mir gegenüber etwas verhalten ist, aber das ist so seine Art und ich weiß, dass er sich trotzdem freut, mich zu sehen. Nach etwas einer Stunde nehme ich Prince auf den Arm und trage ihn aus dem Gehege und an den anderen Hunden vorbei aus dem Tor und verfrachte ihn ins Auto.

Auf dem Wege zurück nach Pattaya fasse ich den Entschluss ihn erst mal wieder im Talat Rung Roht unterzubringen. Dort kennt er sich aus und es ist in meiner Nähe. Es braucht ein paar Überredungskünste ihn freiwillig aus dem Auto zu bekommen aber dann nehme ich ihn mir und wir machen einen Spaziergang durch das Gelände und zu dem ehemals verlassenen Haus, in dem die Hunde einige Monate hausten und das jetzt offenbar einen Käufer gefunden hat, denn es wird renoviert.

Nach etwa einer Stunde hat sich Prince wieder mit der Gegend angefreundet und wir gehen zu Auto zurück, wo uns Diana, Bobby und Charly erwarten. Bobby und Prince hatten sich ja schon mal geprügelt zu der Zeit, als die Hunde noch im verlassenen Haus waren und so bin ich alarmiert. Ich nehme beide beim Schlafittchen und rede ihnen ins Gewissen. Diana scheint auf Prince auch einen positiven Einfluss zu haben und so passiert auch außer ein wenig Geknurre nichts weiter. Ich verteile an alle Knochen und passe einen Moment ab an dem Prince mit seinem Knochen beschäftigt ist und fahre erst mal wieder.

Nach Einbruch der Dunkelheit schaue ich wieder nach Prince und finde ihn auch. Er ist ganz außer sich vor Freude mich zu sehen und gar nicht mehr zurückhaltend und sicher auch erleichtert, dass ich immer noch da bin. Ich bleibe noch eine Weile bei ihm und sehe dass er sich schon recht vorsichtig einem anderen Hund, den ich noch nie vorher im Talat Rung Roht gesehen habe, nähert. Ich fahre dann ganz schnell, damit er nicht hinter mir herläuft.

Am Abend treffe ich noch zufällig einen guten Bekannten, den schon einige Zeit nicht mehr gesehen habe und er spendet mir 2,000 Baht für die Hunde. Das, und dass ich nach meiner Rückkehr feststelle, dass sich Leila wieder am Geisterhäuschen eingefunden hat und sogar der Verband noch intakt ist, ist ein schöner Abschluss des heutigen Tages.

Samstag, 22. Dezember 2012

Habe während der vergangenen Woche Nico täglich seine Tabletten verabreicht. Den Hunden geht es soweit gut und auch Serena ist zufrieden. Ich glaube nicht, dass sie trächtig ist, denn sie wird nicht dicker.

Fred ruft mich an und teilt mir mit dass ich an diesem Wochenende Prince herausholen müsse, da er angeblich eine Katze der Nachbarin totgebissen hat und die Nachbarin verlangt, dass er verschwinden müsse. Ich frage Fred ob ich auch Arnie ausquartieren müsse, aber Fred sagt dass Arnie brav sei.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Fahre heute früh mit Nico und Kobi in die Klinik. Kobi bekommt seine dritte Chemo und Kobi will ich einfach nur mal vorstellen. Ja meint, dass Kobi eine leichte Tendenz zur Räude hat und rät mir ihn 4 Wochen lang mit Ivermectin zu behandeln. Sie gibt mir wieder Medikament mit, darunter eine ganze Tüte mit Entwurmungstabletten, die sich nicht berechnet. Ich bezahle nur für die Chemotherapie 1,800 Baht.

Ja sagt, dass die Wunde unter Leilas Achsel allmählich zuheilt. Leila ist ganz lieb und tapfer. Nun will ich noch hoffen, dass sie auch nicht trächtig ist. Ja wird sie am kommenden Sonntag röntgen dann wissen wir mehr. Serena soll ich auch in 2 Wochen wieder vorstellen, und damit sich nach einem weiteren Röntgen sterilisiert werden kann, falls sie wirklich nicht trächtig ist.

Der Kater, der die vergangenen Tage mehrfach aufgetaucht ist, ist heute auch wieder da. Ich nenne ihn Kasimir. Eine schwarz-weiße Katze kommt jetzt auch öfter um sich ihr Futter abzuholen und bleibt zuweilen länger im Geisterhäuschen. Ich nenne sie Yolanda.

Nachdem ich Nico und Kobi wieder zurückgebracht habe, fahre ich zum Tierasyl. Heute fahre ich mit etwas Zurückhaltung dort hin. Das hat zwei Gründe: Zum einen habe ich das Gefühl nicht mehr recht willkommen zu sein und zum Anderen habe ich mir beim letzten Besuch so an die 100 Flohbisse zugezogen, die tagelang gejuckt haben. Ich weiß nicht von welchen Hunden sie stammen, nehme mir also vor den Körperkontakt etwas vorsichtiger anzugehen.

Im Asyl ist wie immer schwer was los, wenn ich am hinteren Bereich ankomme und ich bekomme kaum die Tür auf, weil 10 Hunde gleichzeitig auf mich einstürmen. Ich gehe sofort in ein hinteres Gehege um die Bellerei auf ein Minimum zu reduzieren, da ich weiß, dass das Fred nervt.

Ich begrüße erst mal meine Fünfe und versuche die anderen Hunde ein wenig auf Abstand zu halten. Nur Lucky scheint mich besonders zu mögen und lässt auch nicht von mir ab. Das sieht Prince gar nicht gern und so gibt es wieder Knurrerei. Als ich Prince mal allein erwische verändern sich seine Augen und er schaut mich ganz freundlich an, springt an mir hoch und beißt mir ins T-Shirt wie es so seine Art ist mir seine Zuneigung zu zeigen. Dort wo wir nicht mit allen anderen Hunden zusammen sind, sind auch Shana und Lizzy ganz zugänglich und zeigen ihre Freude.

Seit einiger Zeit lebt auch ein neuer Einzelgänger in dem Gehege, der sich nicht recht einpassen kann oder die anderen Hunde lassen es nicht zu. Es kommt zu einem Zwischenfall, wo sich mindestens 10 Hunde auf ihn stürzen und Arnie verbeißt sich regelrecht mit ihm. Auch Ronnie mischt mit und holt sich dabei eine blutende Nase. Arnie hat eine kleine Wunde über dem linken Auge. Es ist sowieso ein Wunder dass nicht mehr passiert, denn wenn die Hunde miteinander kämpfen geht es richtig zu Sache. Beenden kann man solche Kämpfe eigentlich nur, wenn man mit einem Stock dazwischen geht. Ich hatte aber keinen dabei und so dauert bestimmt 30 Sekunden, bis ich sie wieder auseinander habe.

Ich säubere noch einen Tontopf und fülle ihn mit Wasser, Trockenfutter habe die Hunde im Überfluss, meiner Meinung zu viel, aber frisches Wasser ist nicht immer ausreichend vorhanden.

Während der ganzen Zeit sehe ich nur die Anns Nichte, nicht aber Fred oder Ann. Ich weiß nicht, ob Fred ein Problem mit mir hat, die Nichte ist jedenfalls sehr unfreundlich zu mir.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Bin heute wieder bei Diana und Bobby gewesen. Beide sind ok. Auf dem Wege zu Big C sehe ich Saddam und Bessie etwas abseits von Tonys Shop am Straßenrand. Natürlich halte ich an und beide freuen sich wie Bolle mich zu sehen. Auf ihr freudiges Gebelle hin kommen auch Bella, Faye, Foxi und Coco. Randy scheint verschwunden zu sein.

Übrigens, Tony hat auf meine Email nicht geantwortet. Er scheint mit mir abgeschlossen zu haben. In der Email habe ich ihn darauf aufmerksam gemacht, dass Bessie alt genug ist um sterilisiert werden zu kann und ihn auch gefragt, ob die Bankverbindung nach Sa Kaeo immer noch uptodate ist. Ich hatte vor etwas Geld zu überweisen, aber nun weiß ich nicht, ob das Geld dann auch in die richtigen Hände gerät.

Ich denke oft daran wie es Babe, Ronnie, Gina und Holly wohl gehen mag, kann aber im Moment nichts weiter für sie tun. Sobald ich es mir erlauben kann, werde ich mal in das Wat fahren, um mich nach ihnen umzusehen.

Nico scheint die Chemo gut überstanden zu haben, er verhält sich ganz normal und blutet auch nicht mehr. Er bekommt täglich seine Tabletten nachdem ich nach der Behandlung von TVT mit Chemotherapie gegoogelt habe und die Erfolgsaussichten als sehr gut beschrieben wurden, bin ich guter Hoffnung, dass Nico geheilt werden kann.

Ein passendes Haus habe ich nicht gefunden, war auch nicht zu erwarten, aber immerhin hat mir Ja mitgeteilt, dass sie auf dem Röntgenbild keinen Nachweis von Trächtigkeit bei Serena entdeckt hat.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Ich hole mir morgens früh das Auto von Jörg und fahre mit Nico und Serena in die Klinik. Nico bekommt die zweite Chemo und Serena wird geröntgt damit sichergestellt wird, ob sie trächtig ist. Das Ergebnis bekomme ich telefonisch mitgeteilt.

Leilas Wunde sieht nicht besser aus. Sie ist bei der Wundversorgung ganz tapfer und lässt sich von mir halten und streicheln. Die Wunde unter ihrem Vorderbein lässt sich schlecht versorgen scheint aber nun bakterienfrei zu sein. Damit Leila sich den Verband nicht abreißt, muss sie einen Kragen tragen. Angenehm ist ihr Dasein zurzeit sicher nicht aber wenn ich sie mitnehmen würde, würde die Wunde wohl nie heilen.

Ich rufe dann Fred an um zu erfahren ob ich Arnie und Prince schon heute abholen muss. Seine lapidare Antwort darauf ist "Nein, musst du nicht."

Mir ist erst mal eine Last genommen und so fahre ich mit dem Scooter zum Tierasyl. Als ich ankomme, ist Fred schon wieder unterwegs aber das Tor ist immer offen und so gehe ich zu den Hunden in den hinteren Bereich und bleibe für zwei Stunden bei ihnen. Am liebsten würde ich ja alle Fünfe sofort mit mir nehmen und ich glaube sie würden mir auch willig folgen, aber das geht ja nun mal nicht.

Prince legt sich immer wieder mit Lucky, einem von Freds persönlichen Hunden, an. Ich mag Lucky und er mich anscheinend auch, und wenn ich ihn streichele, fängt Prince an zu knurren und Lucky knurrt zurück. Arnie ist ganz anhänglich und lässt kaum von mir ab. Scottie kommt auch häufig zu mir aber auf Lizzy und Shana muss ich immer erst zugehen. Sie sind sehr zurückhaltend, das hat aber weniger mit mir zu tun denn als ich mich mit einer neuen Hündin beschäftige, die vom ersten Augenblick auf mich zu kam, stürzen sich Shana und Lizzy eifersüchtig auf sie und beißen sie weg.

Es ist einfach so, dass die eingespielte Gemeinschaft zwischen mir und den Fünfen, so wie sie im Haus am Talat Rung Roht bestand, nicht mehr so natürlich funktioniert. Das ist ja auch kein Wunder. Ich bin aber davon überzeugt dass, wenn es mir mal möglich sein sollte sie wieder zu mir zu nehmen, sich die alte Ordnung wieder einspielen würde.

Nachdem ich wieder im Apartment bin, rufe ich Fred an und wir haben ein langes, gutes Gespräch. Er sagt mir, dass die Hunde eine seiner Lieblingskatzen getötet haben und er deshalb so reagiert hat. Ich verstehe ihn sehr gut, schließlich habe ich selbst zwei Katzen, ganz zu schweigen von all den Katzen, die ich in der Vergangenheit bei mir hatte.

Ich verspreche Fred mich um ein Haus zu kümmern, eine Zusage, dass es in Kürze damit klappt, kann ich ihm jedoch nicht geben.

Freitag, 7. Dezember 2012

Nico bekommt von mir jeden Abend die Tabletten in kleinen Würstchen versteckt und schlingt sie auch gierig herunter. Kobi bekommt auch immer was ab.

Heute Morgen versetzt mir Fred einen Schock. Er schreibt mir eine SMS dass ich Arnie und Prince wieder aus dem Asyl holen soll, da sie schon wieder eine seiner Katzen gejagt und getötet haben.

Ich habe keine Ahnung was ich machen soll. Ich denke daran ein Haus zu suchen aber mit meinen kümmerlichen Finanzen kann ich mir das nicht leisten. Also muss ich einen Platz für sie suchen an dem sie sich aufhalten können, ohne von Anwohnern oder anderen Hunden vertrieben zu werden, wo sie bei Regen unterkriechen können und wo ich sie versorgen kann. Ich werde mich morgen auf die Suche machen und hoffe eine Eingebung zu bekommen. Am Sonntag werde ich sie dann abholen, bevor ich Nico in die Klinik fahre für die zweite Chemo.

Eine gute Nachricht gibt es aber doch: Bobby ist wieder aufgetaucht und auch Charly und der große neue Rüde, den ich nun Boris nenne.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Komischerweise werden Serenas Ohrenspitzen nach einer gewissen Zeit immer ganz schmutzig. Habe ihr die Ohren schon mal gewaschen aber nun ist eine neue Säuberung fällig. Ich versuche es draußen am Geisterhäuschen hinzukriegen aber das klappt nicht. Deshalb nehme ich sie einfach mit nach oben in mein Zimmer und dort lässt sich Serena die Ohrenwäsche unter Protest gefallen. Bei der Gelegenheit lasse ich sie über Nacht bei mir und sie fühlt sich sichtlich wohl.

Nico scheint es den Umständen entsprechend gut zu gehen, er ist allerdings nun noch anhänglicher als zuvor. Als ich zum Supermarkt um die Ecke gehe, folgt er mir, solange es geht und fiept, als ich ihn zurücklassen muss. Das hat er sonst nicht getan. Ich hoffe, dass er sich am nächsten Wochenende nicht allzu sehr sträubt, wieder in die Klinik zu fahren.

Montag, 3. Dezember 2012

Während des Tages bekomme ich einen Anruf von Ja, der Ärztin in der Siam Country Klinik, dass ich Nico abholen könne. Ich leihe mir nach der Arbeit Jörgs Auto und fahre zur Klinik. Ja teilt mir mit, dass der Bluttest mehr oder weniger Normalität ergeben hat, und gibt mir nur Tabletten zur Stärkung der Leberfunktion und zur Vermehrung weißer Blutkörperchen. Ja hat mit ihrer Chefin gesprochen und diese hat den Satz für eine Chemo von 2,000 auf 1,800 Baht gesenkt.

Nico hat die erste Chemo gut überstanden und freut sich riesig mich zu sehen. Ich lade ihn ins Auto und wir fahren zurück zum Apartmenthaus wo sich Kobi und Nico begrüßen.

Nachdem ich das Auto zurückgebracht habe, schaue ich nach Diana. Bobby und Charlie sind immer noch nicht zu sehen, auch der andere Hund nicht. Hoffentlich sind nicht wieder die Hundefänger unterwegs gewesen. Wenn Bobby bis zum Sonntag nicht wieder aufgetaucht ist, muss ich ihn wohl im Auffanglager suchen müssen. Ich muss mir dann ja auch wieder das Auto leihen, um Nico für die zweite Chemo in die Klinik zu fahren.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Nachdem ich Kobi und Serena versorgt habe fahre ich um die Mittagszeit zum Huay Yai Tierasyl. Auf dem Wege dorthin halte ich an Tonys Laden an. Tony scheint von mir keine Notiz zu nehmen dafür Bella, Foxi, Saddam, Bessie und Faye umso mehr. Sie bellen freudig und springen an mir hoch, besonders Saddam und Bessie wollen gar nicht von mir lassen. Coco liegt etwas entfernt und kommt erst zu mir als ich ihn rufe; Randy sehe ich gar nicht. Ich habe eigentlich vor Tony anzusprechen ob er noch den Tempel in Sa Kaeow unterstützt, in den ich ja Babe, Ronnie, Gina und Holly geben musste. Tony hat aber offensichtlich keine Zeit für mich und sein Angestellter macht mich darauf aufmerksam, dass ihn das Gebell der Hunde störe. Bessie hustet und sieht sehr zierlich aus, ich hoffe sie ist nicht ernsthaft krank. Sie müsste eigentlich sterilisiert werden, denn sie ist nun schon siebeneinhalb Monate alt. Ich werde Tony eine Email schreiben.

Für die Hunde im Asyl habe ich Knochen mitgebracht und alle die zu mir kommen, bekommen einen. Die Begrüßung durch 'meine' Hunde ist wie immer stürmisch, aber da sie wohl mittlerweile wissen, dass ich wieder komme, ist der Abschied nicht mehr so problematisch.

Mit Fred kann ich mich nur kurz austauschen, da er auf dem Wege zur Klinik ist. Ich gebe ihm die fertigen Handzettel und informiere ihn darüber dass im Frühsommer ein Vortrag von ihm im Expat Club organisiert werden kann. Ich verabrede mit ihm auch für die kommende Woche ein Interview für das norwegische Monatsblatt „Thailands Tidende“zu arrangieren, dass ich schon vorbereitet habe. Mittlerweile ist auch schon ein Artikel im „Wochenblitz“ erschienen mit einer kostenlosen Daueranzeige für die kommenden Ausgaben.

Ich frage Fred, welche Erfahrungen er mit Chemotherapie hat und was er in der Nernplubwan Klinik dafür bezahlt. Er sagt, dass manche Therapien erfolgreich sind, manche nicht. Er bezahlt rund 1,000 Baht für eine Behandlung. Das ist die Hälfte der Kosten, die mir die Siam Country Club Klinik berechnen will und deshalb fahre ich bei der Nernplubwan Klinik vorbei um mich schlau zu machen.  Vor der Klinik treffe ich Fred und Ann mit mehreren Hunden im Schlepptau. Ann legt mir nache, keine Knochen mehr mitzubringen weil es sonst Beißereien gibt. Also gibt es nächstes Mal keine Knochen. In der Klink spreche ich mit einer Ärztin die mir mitteilt, dass die Kosten von verschiedenen Variablen abhängen, aber nicht mehr als 1,500 Baht betragen.

Ich fahre anschließend bei der Siam Country Club Klinik vorbei, um nach Nico und Leila zu sehen. Beide sind natürlich nicht sehr glücklich und besonders Nico freut sich mich zu sehen. Ich teile der Ärztin mit, dass mir die Nernplubwan Klinik einen Preis von nicht mehr als 1,500 Baht pro Behandlung genannt hat und sie verspricht mit ihrer Chefin zu sprechen ob am Preis noch was zu machen ist. Das Testergebnis von Nicos Blut ist noch nicht fertig und soll am späten Nachmittag vorliegen. Ich werde informiert, wann ich noch mal vorbei kommen kann.

Samstag, 1. Dezember 2012

Fahre mit Leila und Nico in die Klinik. Es wird festgestellt, dass Leila eine starke Infektion hat und ein bis zwei Wochen in der Klinik bleiben muss, da die Wunde täglich versorgt werden muss. Möglicherweise ist sie auch trächtig, ich mag gar nicht daran denken, falls es so ist. Was soll ich denn dann mit den Jungen machen?

Das Resultat der Untersuchung bei Nico ist noch niederschmetternder. Er hat einen Tumor am Penis und benötigt Chemotherapie. Er bleibt heute auch in der Klinik und muss dann jede Woche wieder hin, bis der Tumor verschwunden ist, hoffentlich.

Es kommen nun erhebliche Kosten in diesem Monat auf mich zu, für die Behandlung von Nico und Leila hat man mir 12 bis 15,000 Baht in Aussicht gestellt, 4,000 Baht gehen an Dogs Paradise und Rattana habe ich auch versprochen etwas zu überweisen. Gut, dass ich den Unfall gehabt habe, dadurch bekomme ich ja etwas Geld von der Versicherung und die Krankenhauskosten sind durch das Schmerzensgeld bezahlt worden.

Ich dachte schon, dass ich in diesem Monat nicht wieder jeden Baht dreimal umdrehen muss bevor ich ihn ausgebe, offensichtlich war das ein Trugschluss.