Vor dem Sheltertor begrüßen mich die vier gut gelaunten Stromer und im Hausbereich werde ich wie morgens stets von den Hunden umrundet. Die Säuberungsarbeiten nehmen einige Zeit in Anspruch, da Dieter die Hunde gut versorgt hat. Nachdem ich den Kot und einige herabgefallene Palmwedel entsorgt habe, fülle ich Trinkwasser nach. Anschließend füttere ich und gehe danach noch einmal säubernd durch die Bereiche. Auch den Hunden in den hinteren Bereichen geht es gut.
Ich möchte hier beschreiben, wie ich dazu kam mich um Hunde und Katzen zu kümmern, die in Pattayas Straßen, Höfen, Märkten und Brachflächen ihr Dasein fristen. Es ist auch eine Dokumentation über meine Bemühungen und mein Scheitern ihnen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Die Ereignisse von 2008 bis 2012 habe ich aus der Erinnerung verfasst. Seit 2012 dokumentiere ich meine Arbeit mit den Tieren täglich.
Montag, 29. September 2025
Dieter hat heute Morgen die Verantwortung für die Shelterarbeit übernommen, während ich dringende Angelegenheiten in der Stadt zu erledigen habe. Nachdem ich kurz nach den Pong-Park-Hunden geschaut habe, bin ich dann am frühen Nachmittag im Shelter. Dieter, der heute allein gearbeitet hat, ist bereits gefahren. Er hat die Hunde gut versorgt, sodass ich nur noch die Säuberungsarbeiten erledigen muss.
Sonntag, 28. September 2025
Nachdem ich auch die Hunde in den hinteren Bereichen gefüttert habe, gehe ich noch einmal säubernd durch alle Bereiche, fülle in einigen Bereichen das Trinkwasser nach, und verlasse dann die ruhenden Hunde bis morgen.
Samstag, 27. September 2025
Ich schaue morgens nach den Pong-Park-Hunden und treffe dann vor dem Sheltertor die gut gelaunten Stromer an. Auch in den vorderen Shelterbereichen ist die Stimmung unter den Hunden gut, sodass ich mich sogleich an die Säuberungsarbeiten begeben kann. Nachdem ich sämtliche Bereiche gereinigt habe, beginne ich mit der Fütterung der Hunde in den vorderen Bereichen und arbeite mich dann anschließend auch durch die hinteren Bereiche. Trinkwasser muss ich nur im Haus und in einigen Bereichen ergänzen.
Ich verlasse die wohlversorgten Hunde am späten Nachmittag. Am späten Abend schaue ich wieder nach den Parkhunden. Michael ist von seiner Reise zurück und versorgt die Hunde wie gewohnt.
Freitag, 26. September 2025
Auf meinem morgendlichen Weg zum Shelter halte ich am Pong-Park und finde dort Daria, Sharkey und Toto vor. Pai arbeitet bereits im Shelter und ich finde bei meinem Gang durch die Bereiche alle Hunde gut versorgt vor.
Spätabemds bin ich wieder bei den Parkhunden. Sie sind alle versammelt, aber haben erneut nur wenig Interesse an dem Trockenfutter, das ich ihnen anbiete.
Donnerstag, 25. September 2025
Es ist immer eine Freude, die vier Stromer vor dem Sheltertor gesund und gut gelaunt anzutreffen. Auch im Hausbereich und im Doppeltorbereich finde ich alle Hunde frohgemut vor. Mein besonderes Augenmerk gilt dabei stets Jake, der meistens im umschlossenen Innenbereich des Doppeltorbereichs liegt. Jake ist mittlerweile zwölf Jahre alt, hält sich jedoch noch recht gut.
Meine Arbeiten beginne ich wie immer mit der Säuberung des Hauses und der vorderen Bereiche. Nach der Säuberung auch der hinteren Bereiche und der Entsorgung des Kots beginne ich mit der Fütterung.
Auch den Hunden in den hinteren Bereichen geht es gut. Shaina bleibt stets in ihrem Bereich, obwohl die Tür zum Dodger-Bereich offensteht. Auch die Dodger-Bereich-Hunde ziehen es vor, in ihrem Stammbereich zu bleiben, und begleiten mich nur in den Shaina-Bereich, wenn ich dort säubere.
Am späten Abend bin ich wieder bei den Hunden im Pong-Park. Wie in den vergangenen Tagen auch sind sie offensichtlich gut versorgt worden, denn sie zeigen nur geringes Interesse an dem Trockenfutter, das ich ihnen anbiete.
Mittwoch, 24. September 2025
Morgens schaue ich nach den Pong-Park-Hunden und werde dann draußen vor dem Sheltertor von den vier Streunern begrüßt. Dieter und Pai sind bereits bei der Arbeit. Bei meinem ersten Gang durch die Bereiche finde ich alle Hunde gut versorgt vor. Nachdem meine beiden Helfer gefahren sind, erledige ich noch einige Aufräumarbeiten und verlasse dann die Hunde bis morgen früh.
Spätabends bin ich wieder bei den Hunden im Pong-Park. Wie gestern und vorgestern schon sind sie nicht übermäßig begeistert darüber, was ich ihnen anbiete. Selbst Daria, die Einzige, die in den beiden vergangenen Nächten gefressen hatte, verschmäht ihre Portion. Sorgen um ihren Zustand der Hunde mache ich mir jedoch nicht, sie befinden sich alle in guter Verfassung und sind bester Stimmung.
Dienstag, 23. September 2025
Vor dem Sheltertor begrüßen mich die üblichen Verdächtigen und im Vorraum, direkt hinter dem Tor zum Haus, hat offensichtlich nun Jake seinen Platz gefunden. Nachdem ich mich vergewissert habe, dass auch alle anderen Haushunde an ihren Plätzen sind, beginne ich mit den Säuberungen. Damit fertig, füttere ich zuerst die Hunde im Hausbereich, und anschließend versorge ich die Hunde im Doppeltorbereich. Die Versorgung der Hunde in den hinteren Bereichen schließt sich an. Nach einem erneuten Säuberungsdurchgang verlasse ich die Hunde am Nachmittag.
Montag, 22. September 2025
Ich schaue morgens nach den Parkhunden und bin dann im Shelter. Dieter und Pai sind bereits bei der Arbeit. Mir bleibt es nur, die Augentropfen zu verteilen, und ich bin dann am Nachmittag wieder bei den Shelterhunden. Die Hunde sind wie stets von Pai und Dieter gut versorgt worden. Mir verbleibt es nur noch, eine abschließende Säuberungsrunde zu absolvieren. Mit einem guten Gefühl verlasse ich die Hunde bis morgen Vormittag.
Am Abend bin ich dann wieder bei den Pong-Park-Hunden. Michael verreist für einige Tage und so bin ich verantwortlich für ihre nächtliche Fütterung. Ich treffe auf Randy, Sharkey, Toto und Daria. Nur sie frisst von dem Trockenfutter, das ich den Hunden anbiete. Es ist offensichtlich, dass sie tagsüber gut versorgt werden.
Sonntag, 21. September 2025
Samstag, 20. September 2025
Kurz nachdem ich im Shelter eintreffe, kommen auch Dieter und Pai. Während sie mit den Säuberungsarbeiten beginnen, verteile ich Augentropfen und unternehme einen Gang durch die Bereiche. Ich treffe alle Hunde gesund und munter an und überlasse Dieter und Pai die anstehenden Arbeiten. Auf dem Heimweg suche ich die Pong-Park-Hunde auf und setze mich eine Weile zu Toto und Sharkey, die im Schatten der Bäume ruhen.
Freitag, 19. September 2025
Ich besorge morgens Trockenfutter und Augentropfen und bin dann im Shelter. Pai ist bereits bei der Fütterung der Hunde und der Säuberung der Bereiche. Wie stets macht er seine Sache sehr gut. Bei einem Gang durch die Bereiche vergewissere ich mich, dass die Hunde wohlversorgt sind. Am Nachmittag bin ich erneut im Shelter. Ich absolviere einen abschließenden Reinigungsdurchgang und bin dann am frühen Abend wieder bei den Hunden im Pong Park.
Donnerstag, 18. September 2025
Im Shelter verrichte ich heute meine Routinearbeiten. Die Sonne scheint mal wieder und alle Hunde sind wohlauf, sodass ich sie bereits am frühen Nachmittag beruhigt verlassen kann. Am frühen Abend fängt es wieder an zu regnen, ich kann später jedoch noch nach den Parkhunden schauen. Ich treffe auf die üblichen Verdächtigen und wieder auch mal auf Karim und Bella.
Mittwoch, 17. September 2025
Pai und Dieter arbeiten bereits im Shelter als ich dort am Vormittag eintreffe. Wie stets kann ich mich auf ihren vortrefflichen Einsatz verlassen. Beim Durchgang durch alle Bereiche, verteile ich Augentropfen und entsorge dann den Kot, den Pai eingesammelt hat. Ich überlasse Dieter und Pai die abschließenden Arbeiten und schaue auf dem Nachhauseweg nach den Hunden im Pong-Park. Inmitten der Parkbesucher treffe ich auf Daria, Toto, Randy und Sharkey.
Dienstag, 16. September 2025
Ich schaue morgens nach den Hunden im Pong-Park und entdecke Randy, Sharkey, Toto und Daria. Vor dem Sheltertor empfangen mich Mee, Noona, Soda und Sahm. Die Hunde im Hausbereich und im Doppeltorbereich sind in guter Stimmung. So kann ich mich sogleich an die Säuberungen der Bereiche machen. Nachdem ich den Kot entsorgt und Trinkwasser nachgefüllt habe, beginne ich mit der Fütterung.
Nach der Fütterung lasse ich die Tür zwischen dem Kenji-Bereich und dem Bereich, in dem Shaina nun allein lebt, geöffnet. Trotz geöffneter Tür verlässt Shaina ihren Bereich nicht. Auch die Kenji-Bereich-Hunde halten sich überwiegend in ihrem Stammbereich auf. Ich sehe keine Probleme, die Tür zwischen beiden Bereichen nun ständig geöffnet zu halten. Auch die Türen zwischen der Küche, dem Ruheraum und dem offenen Hausbereich lasse ich ständig offenstehen. So haben die Hunde mehr Möglichkeiten, sich ihren Vorzugsplatz zu suchen.
Montag, 15. September 2025
Ich bin heute Morgen nur kurzzeitig im Shelter, schaue nach dem Rechten und absolviere eine Säuberungsrunde. Anschließend mache ich mich auf den Weg zu den Tempelhunden in Baan Amphur. Nachdem ich Reis für Ba Baet eingekauft und ihr einen Sack Trockenfutter bereitgestellt habe, schaue ich nach Pema, finde sie jedoch nicht an ihrem gewohnten Platz im Hinterhof.
An der Vorhalle begrüßen mich Victor, Talib und Dahn. Alle Hunde, auch die bei den Booten, sind vollzählig. Ich finde sie wohlversorgt und in guter Verfassung vor. Bei unserem Strandgang treffen wir auf Toto und Kofi. Auch ihnen geht es gut. Wieder zurück im Shelter füttere ich und säubere danach das Haus und den Hausbereich. Bei Einbruch der Dunkelheit verlasse ich die Hunde für die Nacht.
Sonntag, 14. September 2025
Samstag, 13. September 2025
Nachdem ich nach den Parkhunden geschaut habe, treffe ich Dieter im Shelter an. Er hat bereits die Hunde gefüttert, sodass ich mich sogleich an die Säuberung vom Haus und den Bereichen machen kann. Kaum bin ich damit fertig, setzt ein lang anhaltender Gewitteregen ein. Da die Hunde gut versorgt sind, mache ich mich heute etwas früher auf den Heimweg.
Freitag, 12. September 2025
Bei meinem ersten Gang durch die Bereiche finde ich alle Hunde unversehrt und in guter Stimmung vor. Ich mache mich sogleich an die üblichen Säuberungsarbeiten. Die Fütterung und ein abschließender Säuberungsgang schließen sich an. Kaum bin ich damit fertig, beginnt es zu regnen. Da der Boden mittlerweile ziemlich aufgeweicht ist, versickert das Wasser nur zögerlich. Den Hunden in den Außenbereichen jedoch macht das nichts aus, denn ihnen stehen ja genügend Salas zur Verfügung.
Donnerstag, 11. September 2025
Mee, Noona, Soda und Sahm treffe ich gesund und munter vor dem Sheltertor an. Auch die Haushunde sind in bester Stimmung. Ich beginne mit den üblichen Säuberungsarbeiten. Das Tor zwischen Shainas Bereich, in dem sie nun allein lebt, und dem Dodger-Bereich bleibt dauerhaft geöffnet. Zwar haben die Hunde die Möglichkeit, sich in beiden Bereichen aufzuhalten, doch ziehen sie es vor, in ihrem jeweiligen Stammbereich zu bleiben.
Nachdem ich den Kot sowie einige herabgefallene Palmwedel entsorgt habe, starte ich mit der Fütterung. Trinkwasser ist in allen Containern noch ausreichend vorhanden. Anschließend sammle ich die Futterbleche und -schalen wieder ein und gehe ein letztes Mal reinigend durch alle Bereiche. Ich finde alle Hunde wohlversorgt und friedlich vor, sodass ich sie am Nachmittag unbesorgt verlassen kann.
Mittwoch, 10. September 2025
Morgens besorge ich Trockenfutter und schaue dann nach den Pong-Park-Hunden. Dieter und Pai arbeiten bereits seit dem frühen Morgen im Shelter und haben ihre Arbeiten so gut wie beendet. Wir verstauen das Trockenfutter und ich mache eine erste Runde durch die Bereiche. Vor allem schaue ich nach Shaina; es geht ihr gut. Bei meiner Rückkehr in den Hausbereich sind Dieter und Pai bereits gefahren. Ich absolviere eine abschließende Säuberungsrunde; alle Hunde sind gut versorgt.
Dienstag, 9. September 2025
Ich wache heute Morgen bei Dauerregen auf, der sich bis mittags hinzieht. Bei leichtem Nieselregen treffe ich am Shelter ein. Bei meinem ersten Rundgang durch die Bereiche stelle ich fest, dass alle Hunde das Regenwetter unbeschadet überstanden haben. Anschließend säubere ich das Haus, das glücklicherweise weitgehend trocken geblieben ist, und beginne mit der Fütterung. Nachdem ich die Futterschalen und die Bleche wieder eingesammelt habe, säubere ich auch die Außenbereiche und entsorge den Kot. Am späten Nachmittag verlasse ich die bereits ruhenden Hunde.
Montag, 8. September 2025
Nach einem ersten Check im Hausbereich schaue ich nach Shaina. Sie liegt in ihrer Sala und die Dodger-Gruppe hält sich in ihrem Stammbereich auf. Das Tor zwischen den beiden Bereichen lasse ich weiterhin geöffnet. Nach einem Gang durch die übrigen hinteren Bereiche beginne ich mit den Säuberungen.
Das Shelter ist in der vergangenen Nacht von einem heftigen Schauer heimgesucht worden. Da das Haus nicht unterkellert ist, wird bei starkem Regen das Grundwasser nach oben gedrückt, mit dem Ergebnis, dass dann die Küche und der Ruheraum unter Wasser stehen. Nach einer Stunde mühsamer Arbeit habe ich beide Bereiche wieder trocken gelegt. Den Hunden hat die Überschwemmung nichts ausgemacht, da ihnen genügend Liegen zur Verfügung stehen.
Nachdem ich den gesamten Hausbereich wieder in Ordnung gebracht habe, mache ich mich an die Säuberung der Außenbereiche. Auch alle Hunde dort haben die Sintflut trocken überstanden. Ihnen stehen ja reichlich Salas zur Verfügung. Das Wasser ist versickert, aber der Boden ist ziemlich aufgeweicht, was meine Arbeit nicht leichter macht. Den Hunden jedoch macht das nichts aus.
Nachdem ich mich vergewissert habe, dass Trinkwasser in allen Bereichen vorhanden ist, mache ich mich an die Fütterung. Ein abschließender Säuberungsdurchgang schließt sich an. Kaum bin ich damit durch, setzt ein leichter Regen ein. Ich setze mich zu den Hunden in den Hausbereich, warte so lange, bis der Wassertank wieder ausreichend gefüllt ist, und verlasse dann die Hunde bis morgen früh.
Sonntag, 7. September 2025
Dieter und Pai arbeiten bereits fleißig im Shelter als ich dort morgens eintreffe. Nach einem Rundgang durch die Bereiche bade ich Kylie. Kylie leidet unter Hautproblemen, seitdem ich sie vor Jahren aufgenommen habe. Trotz verschiedener Behandlungen hat sich ihr Zustand nicht verbessert.
Ich überlasse Dieter und Pai die restlichen Arbeiten und bin dann erst am Nachmittag wieder in Shelter. Die Dodger Gruppe und Shaina halten sich jeweils in ihren Bereichen auf; das Tor zwischen beiden Bereichen lasse ich weiterhin geöffnet. Die Neuordnung scheint stabil zu sein.
Samstag, 6. September 2025
Im Shelter morgens schaue ich als Erstes danach, ob sich Shaina und die Dodger Gruppe vertragen haben. Obwohl sämtliche Hunde Zugang zu beiden Bereichen haben, finde ich die Dodger Gruppe und Shaina jeweils wohlbehalten in ihren Stammbereichen vor. Bei meinem weiteren Rundgang durch die übrigen Bereiche stelle ich fest, dass auch die Hunde dort gesund und munter sind.
Zurück im Haus beginne ich dort mit der Säuberung und arbeite mich anschließend durch alle übrigen Bereiche. Die Fütterung und die Auffüllung der Trinkwasserbehälter schließen sich an. Ich setze mich dann zu den Hunden ins Haus, bis der Wassertank wieder gefüllt ist. Dabei lasse ich die Türen zum Ruheraum und zur Küche geöffnet, sodass sich jeder Hund seinen Vorzugsplatz suchen kann.
Freitag, 5. September 2025
Dieter und Pai arbeiten heute wieder im Shelter. Sie sind bereits bei der Fütterung als ich dort eintreffe. Ich mache als Erstes eine Runde durch sämtliche Bereiche. Die Dodger-Gruppe und Shaina halten jeweils sich in ihren Bereichen auf. Ich lasse die Tür zwischen den beiden Bereichen geöffnet. Nachdem Dieter und Pai gefahren sind, sitze ich noch eine Stunde bei den Hunden und warte auf eine Besucherin, die sich angesagt hatte, jedoch nicht erscheint.
Donnerstag, 4. September 2025
Im Shelter morgens schaue ich als Erstes nach Shaina. Sie liegt in ihrer Sala; Dodger, Safo, Alex, Max und Darla halten sich in ihrem Bereich auf. Die Tür zwischen den beiden Bereichen lasse ich weiterhin geöffnet. Da die Neuordnung von den Hunden anscheinend angenommen wird, mache ich mich beruhigt an die Säuberungsarbeiten. Anschließend füttere ich und gehe danach noch einmal säubernd durch die Bereiche. Shaina liegt in einer der beiden Salas in ihrem Bereich. Sie scheint noch an dem Verlust zu leiden, denn sie ist nicht mehr so aufgedreht wie zuvor.
Mittwoch, 3. September 2025
Heute Morgen arbeitet Pai allein im Shelter. Er begrüßt mich mit der traurigen Nachricht, dass er Kenji tot aufgefunden habe. Ich verpacke Kenji, überlasse Pai die morgendliche Sorge für die Hunde, und bringe Kenji zur Einäscherung in die NPW Klinik.
Am frühen Nachmittag bin ich wieder im Shelter. Pai schließt gerade die letzten Arbeiten ab. Ich schaue als Erstes nach Shaina und lasse Dodger, Safo, Alex, Max und Darla in ihren Bereich. Vermutlich hat Shaina Kenjis Ableben miterlebt, denn sie ist nicht so lebhaft wie sonst. Ich lasse die Tür zwischen den beiden Bereichen offenstehen und setze meinen Rundgang durch die hinteren Bereiche fort.
Bei meiner Rückkehr finde ich Shaina und die fünf anderen Hunde jeweils in ihren Bereichen vor. Das bleibt auch so bis kurz vor dem Verlassen des Shelters, und so lasse ich die Tür zwischen den beiden Bereichen offenstehen. Die Zusammenlegung von Hunden stellt immer ein gewisses Wagnis dar, aber die Hunde kennen sich ja untereinander, und Shaina zu isolieren, scheint mir keine gute Lösung zu sein.
Dienstag, 2. September 2025
Im Shelter morgens schaue ich als Erstes nach Kenji. Er ist nun doch schon recht schwach und ich befürchte, dass es bald mit ihm zu Ende gehen wird. Alle anderen Hunde außer Kylie verhalten sich normal. Kylie hat sich unter der Hausbereichssala verkrochen und will nicht hervorkommen. Sie ist neben Kenji mein größtes Sorgenkind.
Ich schiebe meine Sorgen zur Seite und beginne mit den Säuberungen. Anschließend füttere ich. Kenji rührt das Nassfutter, das ich ihm anbiete, nicht an; Kylie allerdings frisst normal. Bei meiner abschließenden Säuberungsrunde finde ich Kenji auf seiner Liege vor. Ich setze mich eine Weile zu ihm, in der Hoffnung, ihn auch morgen noch lebend aufzufinden.
Montag, 1. September 2025
Dieter und Pai sind bereits bei der Arbeit, als ich am Vormittag am Shelter eintreffe. Wie stets verrichten sie ihre Tätigkeiten tadellos, und so kann ich mich unbesorgt nach Baan Amphur aufmachen.
Am Tempelmarkt hinterlasse ich Ba Baet wieder einen Sack Trockenfutter und kaufe 30 kg Reis, den sie mit Fleisch vermischt im Laufe der kommenden zwei Wochen an die Tempelhunde verfüttern wird. Ich schaue nach Pema, die ich wieder gut versorgt in einem Hinterhof in der Nähe des Tempeltors auffinde.
An der Tempelvorhalle begrüßen mich die gut gelaunten Victor, Talib und Dahn, und weiter hinten am Strand treffe ich auf Kofi und Toto. Alle Hunde, auch die bei den Booten, finde ich wohlversorgt vor.
Zurück im Shelter begrüßen mich die Haushunde in guter Stimmung. Dieter und Pai haben wieder hervorragende Arbeit geleistet, sodass mir nur noch ein abschließender Säuberungsdurchgang zu absolvieren verbleibt.