Heute Vormittag schaue ich erneut nach Meefoo, sie bleibt jedoch unsichtbar. Pat und Dieter arbeiten bereits im Shelter als ich dort ankomme. Sie säubern die Bereiche, waschen die Schalen und Bleche aus und füttern. Ich muss nur die Augentropfen an mehrere Hunde und Doxy an Khiaow verteilen. Die Wasserzufuhr in den Tank funktioniert wieder. Die Ursache der Unterbrechungen bleibt mir verborgen. Tanya liegt noch in einem der Hauskäfige. Vorsichtshalber sperre ich sie in den Baderaum, in dem sie sicher ist. Auf dem Rückweg fahnde ich erneut nach Meefoo. Ich sehe weder sie noch einen anderen der Parkhunde. Am späten Abend bin ich erneut im Park. Michael füttert dort die Hunde wie gewohnt. Sie sind bis auf Meefoo alle versammelt.
Ich möchte hier beschreiben, wie ich dazu kam mich um Hunde und Katzen zu kümmern, die in Pattayas Straßen, Höfen, Märkten und Brachflächen ihr Dasein fristen. Es ist auch eine Dokumentation über meine Bemühungen und mein Scheitern ihnen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Die Ereignisse von 2008 bis 2012 habe ich aus der Erinnerung verfasst. Seit 2012 dokumentiere ich meine Arbeit mit den Tieren täglich.
Sonntag, 29. Juni 2025
Pat arbeitet heute wieder im Shelter. Sie füttert die Hunde und reinigt die vorderen Bereiche. Ich reinige das Haus und die restlichen Bereiche. Anschließend verteile ich die Medikamente. Mit großer Freude sehe ich, dass sich Tanya wieder ins Haus zurückbegeben hat. Sie liegt in einem der Kennel und macht einen zufriedenen Eindruck. Die Wasserzufuhr ist immer noch problematisch, aber für morgen ist der Tank noch ausreichend gefüllt. Am Nachmittag informiert mich Michael darüber, dass sich Meefoo eine Infektion am Unterbauch zugezogen habe. Ich schaue nach ihr, kann sie jedoch nicht finden. Am späten Abend bin ich erneut im Park. Michael füttert die Hunde. Bis auf Meefoo sind alle Hunde zur Stelle.
Samstag, 28. Juni 2025
Ich besorge 120 kg Trockenfutter und reinige dann im Shelter zuerst die vorderen Bereiche. Nachdem ich das Trockenfutter verstaut habe, mache ich mich an die Säuberung der hinteren Bereiche. Alle Hunde sind wohlauf, nur Billy macht mir ein wenig Sorge. Ich belasse ihn gemeinsam mit einigen anderen Hunden in der Küche, in der er sich sicher fühlt. Allen übrigen Hunden geht es gut. Die Wasserzufuhr funktioniert heute wieder nur sehr schleppend, aber für morgen ist der Tank noch ausreichend gefüllt. Ich füttere die Hunde beginnend im Haus und in den vorderen Bereichen und arbeite mich anschließend durch die hinteren Bereiche. Nach einer erneuten Reinigungsrunde verlasse ich die bereits ruhenden Hunde bis morgen Vormittag.
Freitag, 27. Juni 2025
Pai arbeitet bereits im Shelter als ich dort am Vormittag ankomme. Er füttert und säubert die Bereiche, sodass ich mich nur um die Verteilung der Medikamente und die abschließende Entsorgung des Kots kümmern muss. Die Wasserversorgung ist immer noch ein Problem, aber schließlich füllt sich der Tank doch allmählich, nachdem ich einige Nachforschungen unternommen habe. Diese Zeit nutze ich, indem ich mich jeweils eine Weile zu den Hunden in den hinteren Bereichen setze und anschließend geselle ich mich etwa zwei Stunden lang zu den Haushunden. Ein in dieser Zeit einsetzender leichter Regen ist uns hochwillkommen und ich hoffe, wir werden nun öfter von Schauern beglückt, damit sich das Grundwasser wieder auffüllen kann.
Donnerstag, 26. Juni 2025
Mein erster Blick heute Morgen gilt Taya – sie liegt auf einer der Bänke im Ruheraum und es geht ihr schlecht. Ihr Atem geht rasselnd und es ist fast alle Energie aus ihrem Körper gewichen. Ich lasse die anstehenden Arbeiten liegen und bleibe bei ihr sitzen. Nach etwa einer halben Stunde entschläft Taya friedlich. Sie ist nur vier Jahre und drei Monate alt geworden. Nachdem ich das Haus und die vorderen Bereiche gereinigt habe, verpacke ich Taya und lege sie in der Eingangszelle ab. Ich mache mich dann an die Reinigung der restlichen Bereiche. Dabei stelle ich fest, dass etliche Hunde an Durchfall gelitten haben. Deswegen reduziere ich die heutige Futtermenge um die Hälfte. Nachdem auch Trinkwasserversorgung gesichert ist, verlasse ich die Hunde für heute und bringe Taya zur Einäscherung in die NPW Klinik.
Mittwoch, 25. Juni 2025
Ich fühle mich heute morgen nicht wohl und bin deshalb erst am frühen Nachmittag im Shelter. Dieter und Pai haben ihre Arbeiten bereits beendet – wie stets in erstklassiger Weise. Ich schaue als Erstes nach Taya und Tanya im Khiaow-Bereich. Die Hunde haben sich gut vertragen, aber Taya fühlt sich offensichtlich unwohl in ihrer neuen Umgebung und so verlege ich sie zurück in den Hausbereich, in dem ich sie im Ruheraum unterbringe. Dieter hatte mir schon berichtet, dass mit Taya etwas nicht stimme und dass sie nicht fresse. Auch das Futter, dass ich ihr anbiete, rührt sie nicht an.
Das zweite Problem, das ich vorerst nicht beseitigen kann, ist die erneut unterbrochene Wasserversorgung. Der Grund dafür ist, dass die Pumpe im Nachbargrundstück nicht anspringt. Glücklicherweise hatten Dieter und Pai noch genügend Wasser zur Verfügung, um sämtliche notwendigen Arbeiten durchführen zu können.
Mir bleibt deshalb nur noch die Medikamente zu verteilen, eine abschließende Säuberungsrunde durchzuführen und den Kot zu entsorgen. Khiaow und Tanya scheinen sich zu vertragen, und Taya hat sich im Ruheraum eingerichtet. Ich verabreiche ihr Ferric und hoffe, sie morgen in besserem Zustand anzutreffen.
Dienstag, 24. Juni 2025
Heute arbeitet Pat wieder im Shelter. Sie säubert das Haus sowie sämtliche Bereiche und füttert anschließend. Als Erstes schaue ich nach Taya, Tanya und Khiaow. Sie haben sich gut vertragen und die beiden Neuzugänge fühlen sich nach wie vor wohl in ihrer neuen Umgebung. Dabei stelle ich fest, dass Khiaow's linkes Ohr entzündet ist. Ich säubere das Ohr und desinfiziere den Gehörgang. Nachdem Pat ihre Arbeiten beendet hat, gehe ich noch einmal säubernd durch die Bereiche und entsorge danach den Kot. Alle Hunde sind wohlversorgt und die meisten von ihnen ruhen bereits.
Montag, 23. Juni 2025
Dieter und Pai sind schon bei der Arbeit, als ich am Shelter eintreffe. Nachdem ich Augentropfen verteilt habe, mache ich den Versuch Taya und Tanya vom Hausbereich in den Bereich, in dem sich Khiaow hauptsächlich aufhält und der mit dem Bereich, in dem sich Nuri und Tarik aufhalten, verbunden ist, zu verlegen.
Taya und Tanya leben, seit ich sie aufgenommen habe im Hausbereich, allerdings hat sich insbesondere Tanya nun seit Tagen unter der Hausbereichssala verkrochen. Ich vermute, dass sich beide Hunde in ihrer bisher gewohnten Umgebung nicht mehr wohlfühlen und entscheide sie in den Khiaow-Bereich zu verlegen.
Mit Taya klappt die Verlegung ohne Probleme, aber Tanya unter der Sala hervor zubekommen erfordert einige Mühe. Mithilfe von Dieter kann ich sie schließlich mit ihrer Schwester Taya vereinigen. Ich verschließe die Tür zum Bereich, in dem sich Nuri und Tarik aufhalten, und belasse Khiaow bei Taya und Tanya. Die beiden reagieren überraschend positiv auf ihre neue Umgebung und Khiaow hat keine Einwände gegenüber den Neuzugängen. Ich bleibe eine Zeit lang bei den Hunden sitzen und wende mich dann übrigen Arbeiten zu.
Nach einer halben Stunde bin ich wieder bei den drei Hunden und stelle mit Erleichterung fest, dass Taya und Tanya ihre neue Umgebung offenbar voll angenommen haben. Dieter und Pai haben mittlerweile ihre Arbeiten beendet und auch ich mache eine Mittagspause.
Am späten Nachmittag bin ich erneut im Shelter. Mein erster Gang gilt natürlich dem Bereich, der nun hoffentlich Tanya und Taya eine sichere Heimstatt bieten wird. Beide Hunde sind jetzt völlig entspannt und auch mit Khiaow gibt es keine Probleme. Die Tür zum Bereich von Nuri und Tarik bleibt vorerst verschlossen. Ich hoffe, eine Zusammenlegung aller fünf Hunde wird in Kürze möglich sein.
Sonntag, 22. Juni 2025
Auf dem Wege zum Shelter halte ich bei Booboo. Booboo ist vor einem Jahr einer Krebsbehandlung unterzogen worden und hat seither ein normales Leben geführt. Dr. Oi erklärte mir damals, dass sie eine Entwicklung von Metastasen nicht ausschließen könne. Nun beobachte ich seit einiger Zeit, dass sich eine harte Schwellung an Booboos Flanke entwickelte. Heute entdecke ich zudem einen entzündlichen Auswuchs an Booboo's Genital. Ich vermute, dass sich bereits Metastasen gebildet haben und ich bald von Booboo werde Abschied nehmen müssen. Er ist eine Seele von Hund und wird mir sehr fehlen.
Vor dem Sheltertor treffe ich auf Soda und Noona. Die Hunde im Hausbereich begrüßen mich in ihrer lebhaften Art. Ich mache mich sogleich an die Säuberungsarbeiten und beginne mit den Fütterungen, nachdem ich den Kot entsorgt habe. Auch den Hunden in den hinteren Bereichen geht es gut und sie sind in bester Stimmung. Die Wasserzufuhr in den Tank funktioniert auch wieder, sodass die Wasserversorgung für morgen gesichert ist.
Am späten Abend bin ich wieder bei den Parkhunden. Sie sind alle vollzählig um Michael versammelt, der sie wieder mit gutem Futter versorgt. Jemand hat Sharkey und Randy Halsbänder verpasst.
Samstag, 21. Juni 2025
Ich besorge Kehrichtschaufeln und Abzieher, schaue nach den Parkhunden, versorge Booboo mit Augentropfen und beginne dann im Shelter mit den Säuberungsarbeiten. Nachdem ich den Kot und einige Palmwedel entsorgt habe, beginne ich mit der Fütterung. Die Hunde sind in guter Stimmung, die Wasserversorgung funktioniert wieder einigermaßen, und so geht die Arbeit recht leicht von der Hand. Ich verlasse die schon ruhenden Hunde am späten Nachmittag.
Freitag, 20. Juni 2025
Heute arbeiten Pat, Dieter und Pai wieder voll verantwortlich im Shelter. Mir bleibt es nur, die obligatorischen Augentropfen zu verabreichen und einen abschließenden Gang durch die Bereiche zu absolvieren. Die Wasserversorgung funktioniert wieder. Es hat die Nacht über geregnet, das hat geholfen. Mit einem guten Gefühl verlasse ich die wohlversorgten Hunde am Nachmittag.
Mein geplanter spätabendlicher Besuch bei den Parkhunden muss ausfallen, da es zu regnen beginnt, als ich mich auch den Weg zu ihnen machen will. Michael ist von seinem Kurztrip zurück. Ich hoffe, dass er die Hunde in einer Regenpause füttern kann.
Donnerstag, 19. Juni 2025
Heute Morgen besorge ich Trockenfutter und schaue dann nach Booboo. Vor dem Sheltertor und im Shelter empfangen mich die Hunde gut gelaunt. Ich vergewissere mich, ob der Wasserzulauf in den Tank gewährleistet ist. Das ist tatsächlich der Fall, wenn auch der Zulauf sehr spärlich ausfällt. Bis zum späten Nachmittag ist der Tank dann wieder gefüllt. Ich erledige meine Routinearbeiten und nehme mir auch die Zeit, mich zwischendurch zu den Hunden zu setzen. Sie sind ja alle so lieb und verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, als ich ihnen schenken kann.
Am späten Abend bin ich wieder bei den Pong-Park Hunden. Eigentlich sollte Michael heute wieder die Hunde füttern, aber wir warten bis 23 Uhr vergebens auf ihn. Für die Hunde jedoch, die alle vollzählig versammelt sind, dürfte das kein Problem sein, denn sie finden tagsüber genügend Futter im Park.
Mittwoch, 18. Juni 2025
Dieter und Pai arbeiten bereits im Shelter, als ich dort am Vormittag ankomme. Sie reinigen sämtliche Bereiche, säubern Schalen und Futterbleche und füttern. Ich muss nur die Augentropfen verabreichen und den Kot entsorgen. So bleibt mir heute Zeit, mich zu Dieter und den Hunden im Haus zu setzen. Der Wasserzufluss in den Tank ist immer noch sehr spärlich und schließlich hört dann auch die Pumpe auf zu arbeiten. Der Tank ist jedoch ausreichend gefüllt worden, sodass die Wasserversorgung für morgen Vormittag gesichert ist.
Spätabends bin ich wieder bei den Hunden im Pong-Park. Es ist heute vorläufig das letzte Mal und wieder gibt es nur Trockenfutter. Morgen wird Michael wieder zurück sein und sie erneut mit gewohnten Leckereien verwöhnen.
Dienstag, 17. Juni 2025
Pat und ich treffen heute Morgen zur gleichen Zeit am Shelter ein. Die Wasserversorgung ist auch heute nicht vollständig gewährleistet. Die Pumpe arbeitet zwar, aber offenbar ist der Grundwasserspiegel gesunken, denn der Wasserzufluss ist spärlich. Während Pat die Hunde füttert, säubere ich die Bereiche.
Am frühen Nachmittag überlasse ich Pat die abschließenden Arbeiten und bin dann am späten Nachmittag wieder bei den Hunden. Ich absolviere einen abschließenden Säuberungsdurchgang und entsorge den Kot. Währenddessen wird der Tank trotz nach wie vor spärlichem Zufluss ausreichend gefüllt. Es wird höchste Zeit, dass es wieder einmal kräftig regnet, damit sich der Grundwasserspiegel erhöht. Ich verlasse die Hunde bei einbrechender Dunkelheit, von denen sich die meisten bereits zur Ruhe gelegt haben.
Am späten Abend bin ich dann wieder bei den Pongpark-Hunden. Bis auf Daria allerdings verschmähen sie erneut das Trockenfutter, das ich ihnen vorsetze. Leider habe ich ihnen nichts Schmackhafteres anzubieten.
Montag, 16. Juni 2025
Heute Vormittag arbeiten Dieter und Pai wieder im Shelter. Sie säubern das Haus und die Bereiche, füttern, erneuern das Trink- sowie das Wasser in den Bottichen, reinigen die Futterbleche sowie die Schüsseln. Mir bleibt es nur noch bei einem Gang durch die Bereiche, die Medikamente zu verteilen. Alle Hunde wurden gut versorgt und sind in friedlicher Stimmung.
Ein Tag ohne irgendwelche Probleme allerdings ist undenkbar. Heute funktioniert die Auffüllung des Wassertanks nicht und ich kann den Fehler nicht ausmachen. Morgen früh arbeitet Pat wieder im Shelter und ich werde mich auf erneute Fehlersuche machen.
Am späten Abend bin ich bei den Parkhunden. Auf dem Parkplatz finde ich nur Toto, Meefoo und Daria. Dodo, Rico und Blacky sehe ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Bei meinem Gang in den hinteren Teil des Parks treffe ich dann auch auf Sharkey, Randy und Bella. Das Trockenfutter, das ich den Hunden anbiete, findet nur wenig Interesse. Sie sind einfach zu sehr durch Michaels Delikatessen verwöhnt.
Sonntag, 15. Juni 2025
Ich bin heute Morgen im Pong Park und treffe dort alle Hunde an. Auch Booboo und Bibi finde ich an ihren gewohnten Plätzen. Den fünf Hunden, die sich vor dem Sheltertor herumtreiben, geht es ebenfalls gut. Nachdem ich mich um das Wohlergehen der Shelterhunde gekümmert habe, beginne ich mit der Säuberung des Hauses und der Bereiche. Nach der Kotentsorgung füttere ich, beginnend im Hausbereich. Anschließend arbeite ich mich durch die übrigen Bereiche.
Am frühen Nachmittag bin ich dann in Baan Amphur. Ich kaufe Reis für Ba Baet und lasse einen Sack Trockenfutter für sie zurück. An der Tempelvorhalle treffe ich auf die gut gelaunten Victor, Talib und Dahn und bei unserem Stranggang auf Kofi und Toto. Auch ihnen, wie auch den Hunden bei den Booten, geht es gut.
Samstag, 14. Juni 2025
Pat ist wieder zurück und übernimmt die Fütterung im Shelter. Ich säubere derweil das Haus sowie die Außenbereiche und entsorge den Kot. Sämtliche Hunde sind in guter Verfassung. Selbst Kylie's Fellzustand hat sich kürzlich gebessert. Sie laboriert an Hautproblemen, seitdem ich sie vor Jahren aufgenommen habe.
Freitag, 13. Juni 2025
Ich besorge Trockenfutter und schaue auf dem Weg zum Shelter nach den Hunden im Pong Park sowie nach Booboo und Bibi. Vor dem Sheltertor treffe ich auf die fünf freilaufenden Hunde. Dieter und Pai haben bereits die Hauptarbeiten erledigt. Ich verstaue das Trockenfutter, verteile Augentropfen und gehe durch sämtliche Bereiche, nachdem Dieter und Pai gefahren sind. Während der Wiederauffüllung des Wassertanks sitze ich bei den Hunden im Hausbereich. Sie alle sind satt und zufrieden, das Haus und die Bereiche sind sauber, und so kann ich die Hunde mit einem guten Gefühl bis morgen sich selbst überlassen.
Donnerstag, 12. Juni 2025
Heute ist Routinetag im Shelter. Nachdem ich die Bereiche gesäubert habe, füttere ich und versorge auch die fünf Hunde vor dem Tor. Edith und Billy erhalten ihre monatliche Dosis Heartgard. Nach einem erneuten Säuberungsdurchgang und der Entsorgung des Kots verlasse ich die schon ruhenden Hunde.
Mittwoch, 11. Juni 2025
Heute arbeiten Dieter und Pai wieder im Shelter. Sie säubern das Haus und die Bereiche, füttern, erneuern das Trink- sowie das Wasser in den Bottichen und reinigen die Futterbleche und die Schüsseln. Ich bin vormittags nur kurze Zeit im Shelter und vergebe Augentropfen an einige Hunde. Während meiner Gegenwart im Hausbereich verhalten sich die Hunde ausgesprochen ruhig. Es ist offensichtlich, dass Dieter und Pai einen beruhigenden Einfluss auf sie ausüben.
Am Nachmittag bin ich erneut bei den Hunden. Etliche von ihnen haben sich bereits satt und zufrieden zur Ruhe begeben. Ich absolviere eine abschließende Säuberungsrunde und verlasse dann die Hunde bis morgen früh.
Dienstag, 10. Juni 2025
Heute Vormittag bin ich mit dem Pick-up zur jährlichen Inspektion, kümmere mich um die Parkhunde und besorge Trockenfutter. Vor dem Sheltertor begrüßen mich alle fünf Hunde.
Beim Betreten des Hausbereichs werde ich wieder stürmisch von den Hunden dort begrüßt. Sie sind alle in guter Stimmung. Ein wenig Sorge mache ich mir um Tanya, die unter der Sala im Hausbereich liegt und nicht hervorkommen will. Es geht ihr jedoch gut. Die Vergabe von Doxycyclin an Khiaow findet heute zum letzten Mal statt. Augentropfen jedoch muss ich noch weiterhin an einige Hunde verteilen.
Ich säubere das Haus, dazu sämtliche Bereiche und entsorge den Kot. Da ich davon viel Ungeformten finde, reduziere ich heute die Futtermenge um die Hälfte. Trinkwasser ist noch ausreichend vorhanden. Nachdem ich eine abschließende Säuberungsrunde absolviert habe, verlasse ich die Hunde für heute.
Montag, 9. Juni 2025
Bei meinem Eintreffen am Shelter sind Pai und Dieter bereits bei der Arbeit. Sie haben die Hunde gefüttert und die Bereiche gesäubert. Nach der Verteilung der Medikamente finde ich die Zeit mich zu den Haushunden zu setzen, während Dieter die Futterschüsseln auswäscht. Nachdem die beiden gefahren sind, absolviere ich eine abschließende Säuberungsrunde, entsorge den Kot und verlasse dann die bereits ruhenden Hunde bis morgen früh.
Sonntag, 8. Juni 2025
Bei meinem morgendlichen Besuch der Hunde im Pong Park entdecke ich den neu hinzugekommenen Rüden, der sich nun anscheinend gut mit Sharkey versteht. Im Shelter verabreiche ich die Medikamente und beginne dann mit der Säuberung. Nachdem ich den Kot entsorgt habe, füttere ich und gehe danach noch einmal säubernd durch die Bereiche. Alle Hunde sind wohlauf und verhalten sich einwandfrei, sodass ich sie beruhigt bis morgen früh verlassen kann.
Samstag, 7. Juni 2025
Heute Morgen mache ich mich als Erstes auf die Suche nach dem Hund, den ich auf der Suche nach dem gestrigen Hund entdeckt hatte und der offensichtlich ebenfalls ein Problem aufweist. Im Gegensatz zu dem gestrigen Hund ist mir dieser Hund seit etwa zwei Monaten bekannt, ich konnte ihm jedoch nie nahekommen. Schließlich finde ich auch diesen Rüden in einem beklagenswerten Zustand auf. Obwohl er keine Kraft hat aufzustehen, versucht er mich zu beißen. Ich wickele ihn in eine Decke ein, lege ihm eine Maulschlaufe um, und bringe ihn zu Dr. Oi. In diesem Fall schließt Dr. Oi Tollwut nicht aus. Dem gestrigen Hund geht es nach wie vor auch miserabel.
Nachdem ich meine Arbeiten im Shelter beendet habe, bin ich am späten Nachmittag wieder in der Klinik. Dr. Oi erklärt mir, dass die Heilungsaussichten beider Hunde sehr schlecht seien und wir kommen überein, die Hunde einschläfern zu lassen. Bei dem bissigen Hund wird ein obligatorischer Tollwuttest vorgenommen werden. Am frühen Abend bringe ich beide Hunde zur Verbrennung in die NPW Klinik.
Freitag, 6. Juni 2025
Heute Morgen werde ich von jämmerlichem Geheule aus dem Schlaf gerissen. Nach einiger Suche finde ich einen Hund, der nicht in der Lage ist, aufzustehen und offensichtlich heftige Schmerzen hat, auf einem Brachland in der Nachbarschaft liegen. Ich bringe den Hund in die Klinik, in der er von Dr. Oi erstversorgt wird. Ein Bluttest ergibt, dass der Rüde an besorgniserregender Anämie leidet. Mein Verdacht, dass er vergiftet wurde, bestätigt sich nicht.
Noch in der Klinik stelle ich fest, dass ich mir einen Nagel in einen Reifen gefahren habe. Glücklicherweise gelange ich noch in eine Werkstatt, in der der Reifen repariert wird.
Am frühen Nachmittag bin ich dann schließlich im Shelter. Dieter und Pai haben ihre Arbeiten nahezu beendet; die Hunde sind gut versorgt worden, das Haus und die Bereiche sind gesäubert. Ich verteile die Medikamente und gehe abschließend noch einmal durch die Bereiche und setze mich jeweils eine Zeitlang zu den Hunden.
Donnerstag, 5. Juni 2025
Auf dem Wege zum Shelter schaue ich nach den Parkhunden und nach Booboo und Bibi. Im Park entdecke ich Randy, Sharkey und 'Daria; Booboo erhält Augentropfen. Vor dem Shelter sehe ich alle fünf Hunde. Die Haushunde begrüßen mich freudig. Es scheint, dass sich Kyra's Fellzustand etwas verbessert. Ihre Augen jedoch muss ich weiter behandeln. Khiaow verabreiche ich weiterhin Doxycyclin. Nachdem ich die Säuberungen beendet habe, beginne ich mit der Fütterung. Nach Beendigung der Fütterung ist eine erneute Säuberungsrunde und die Auffüllung einiger Wassercontainer fällig. Ich verlasse die Hunde am späten Nachmittag.
Mittwoch, 4. Juni 2025
Dieter und Pai verrichten heute wieder die Hauptarbeit im Shelter. Ich verteile nur die Medikamente und säubere zwei weitere Bereiche von gemähtem Gras. Am Nachmittag bin ich erneut im Shelter und absolviere einen abschließenden Säuberungsdurchgang. Alle Hunde sind in gutem Zustand. Die meisten von ihnen haben sich bereits an die Anwesenheit von Dieter und Pai gewöhnt.
Dienstag, 3. Juni 2025
Auf dem Wege zum Shelter heute Morgen schaue ich nach den Parkhunden, kann jedoch nur Randy und Meefoo entdecken. Vor dem Sheltertor begrüßen mich die fünf Stromer, und im Shelter ist die Begrüßung wie immer stürmisch. Ich verteile die Medikamente und mache mich dann an die Säuberung des Hauses und der Bereiche. Nachdem ich den Kot und einige Palmwedel entsorgt habe, beginne ich mit der Fütterung. Die Hunde sind in guter Stimmung und so geht die Arbeit leicht von der Hand.
Auf dem Nachhauseweg halte ich noch einmal im Park, kann jedoch den neu hinzugekommenen Hund wieder nicht ausmachen.
Montag, 2. Juni 2025
Dieter und Pai übernehmen heute mit der Fütterung, der Säuberung der Bereiche und der Reinigung der Futterbleche wieder die Hauptarbeiten im Shelter. Mir bleibt es nur die Medikamente zu verteilen und habe Zeit, in zwei weiteren Bereichen gemähtes Gras zu zusammenzuharken. Mit dem Verlassen des Shelters ruhen die meisten Hunde bereits. Ich bin dann wieder im Pong Park und schaue auch nach einem weiteren neu hinzugekommenen Rüden, kann ihn jedoch nicht entdecken. Erst am späten Abend, während ich Michael bei der Fütterung der Parkhunde antreffe, finde ich ihn unter einem geparkten Auto liegen. Es ist nicht leicht für neu hinzugekommene Hunde sich in das bestehende Rudel einzufügen, wenn es auch kürzlich einem gelungen ist. Auch zu ihm habe ich nun eine gute Beziehung.
Sonntag, 1. Juni 2025
Auf dem Wege zum Shelter besorge ich Trockenfutter, verstaue das Futter in der Küche und beginne dann mit den Säuberungen. Nachdem ich den Kot entsorgt habe, verteile ich die Medikamente und beginne dann mit der Fütterung. Nachdem die Hunde versorgt sind und ich noch einmal säubernd durch die Bereiche gegangen bin, mache ich mich auf den Weg zum Tempel in Baan Amphur.
Im Futterladen geht wieder ein Sack Trockenfutter an Ba Bät; zudem bestelle ich dreißig Kilo Reis für sie. Pema spürt mich auf und unsere Wiedersehensfreude ist beidseitig. In der Vorhalle findet eine Einäscherungsfeier statt. Trotz der vielen Besucher heute, sind Victor, Talib und Dahn gut gelaunt wie sonst auch. Die Bootshunde sind wohlgenährt; einige von ihnen begleiten mich auf dem Strandgang, auf dem wir auf Toto und Kofi treffen. Auch ihnen geht es gut.
Wieder in Pong suche ich die Parkhunde auf und finde Zeit, mich zu ihnen zu setzen. Heute Nachmittag sind reichlich Besucher, etliche auch in Hundebegleitung, unterwegs. Die Parkhunde sind das gewohnt und es gibt keinerlei Zwischenfälle. Anscheinend hat sich ein neuer Hund eingefunden. Der Rüde ist in gutem Zustand und ist zugänglich. Es bleibt abzuwarten, ob er sich in die bestehende Ordnung der Stammhunde einfügen wird.