Dienstag, 30. April 2024

Ich bin wieder frühmorgens im Shelter und beginne mit den Säuberungen. Anschließend verteile ich die morgendlichen Medikamente. Um neun Uhr trifft Pat ein und übernimmt. Blacky vom Nachbarhaus hat sich böse am linken Auge verletzt. Gop gelingt es ihn einzufangen und wir fahren gemeinsam zu Dr. Oi. Blacky wird behandelt und solle einige Tage lang medikamentiert werden. Um das zu gewährleisten, geht er erstmal in die vordere Einheit der TVT Station. 

Anschließend fahre ich mit Gop in die Nähe des Mabprachan-Reservoirs. Gop hat von einer Anwohnerin dort einiges an Eternitplatten für ihren Shelterbau zur Verfügung gestellt bekommen. Wir laden den größten Teil des Materials auf und bringen ihn zu Gops neuem Shelter. 

Nach kurzer Rücksprache mit Pat bin ich dann zum Wat Amparahm unterwegs. Dort stelle ich Ba Bät 60 Kilogramm Reis für die Tempelhunde zur Verfügung. Ich finde sämtliche Hunde an der Vorhalle und am Strand bei den Booten und auch Deva lässt sich wieder blicken. Den obligatorischen Strandgang schenken wir uns heute, um nicht geröstet zu werden. 

Auf dem Weg zurück nach Pattaya lade ich den Rest des Materials für Gop auf und liefere die verbleibenden Eternitplatten an ihrem neuen Shelter ab. Ich bin dann wieder im Shelter und säubere sämtliche Bereiche. Pat hat die Hunde gefüttert und das Trinkwasser aufgefüllt. Zum Abschluss des arbeitsreichen Tages versorge ich die Hunde mit den abendlichen Medikamenten und verabreiche Lena die Infusion. Blacky ist nicht glücklich eingesperrt zu sein, aber um ihn regelmäßig mit Medikamenten versorgen zu können, muss er sich einige Tage lang gedulden.  

Montag, 29. April 2024

Ich schaffe es tatsächlich heute Morgen, um halb sieben im Shelter zu sein. Die Temperatur ist mit 30 Grad noch erträglich und so versuche ich so schnell wie möglich meine Arbeiten zu erledigen. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, füttere ich und fülle in einigen Bereichen das Trinkwasser nach. 

Ich bin dann in der Stadt, um weitere Flaschen Kochsalzlösung zu besorgen. Auf dem Wege halte ich in Naklua. Vor über zehn Jahren hatte ich dort in einer Seitengasse Mirko und Anja entdeckt. Anja bekam Junge, von denen eines überlebte. Jahre später gesellte sich Hala zu der Hundefamilie. Heute entdecke ich jedoch nur Hala, die sich freut mich zu sehen und in gutem Zustand ist. Es ist anzunehmen, dass Mirko, Anja und Sila, ihr Junges bereits verstorben sind. 

Am Nachmittag bin ich dann wieder im Shelter. Die Hunde haben die größte Hitze verschlafen und ich mache mich an die Säuberungsarbeiten. Ich erneuere zudem das Trinkwasser und arbeite, bis die Dämmerung einsetzt. Zum Abschluss des Tages verabreiche ich Lena die Infusion. 

Sonntag, 28. April 2024

Dr. Oi ruft mich heute Morgen an, um mir mitzuteilen, dass Rita in der Nacht verstorben sei. Die vermutete Ursache sei Unterzuckerung, verbunden mit einem Trauma. Ich hole Rita aus der Klinik und bringe sie zur Einäscherung in die NPW Klinik. 

Anschließend bin ich im Wat Amparahm. Victor, Dahn und Talib finde ich an der Vorhalle; Deva dagegen trotz eingehender Suche nicht. Am Strand liegen die Boote verlassen da, aber es sind sämtliche Hunde beisammen. Sie haben sich unter den Booten eingerichtet und sind in gutem Zustand. Auf unserem Strandgang treffen wir auf Kofi und Toto. Auch ihnen scheint es gutzugehen. 

Am Nachmittag bin ich dann im Shelter. Es ist mit 34 Grad im Schatten wieder unerträglich heiß. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, füttere ich und fülle Trinkwasser auf. Anschließend gehe ich säubernd durch sämtliche Bereiche. Zum Abschluss erhält Lena wieder ihre tägliche Infusion. Ich versuche morgen sehr früh im Shelter zu sein, um der Hitze einigermaßen zu entgehen.  

Samstag, 27. April 2024

Heute Vormittag übernimmt Pat die gesamte Arbeit im Shelter. Am Nachmittag gehe ich noch einmal säubernd durch sämtliche Bereiche und verteile die Medikamente. Anschließend verabreiche ich Lena die Infusion. 

Ich bin dann in der Klinik. Dr. Oi erklärt mir, dass die Untersuchungen an Lena keine eindeutigen Ergebnisse erbracht haben und dass morgen eine Bauchspiegelung vorgenommen werden solle. Ich schaue auch nach Camilo, der jedoch abgewandt in seinem Käfig liegt. Er solle ebenfalls morgen operativ behandelt werden. 

Freitag, 26. April 2024

Nachdem ich morgens kurz nach Ritas drei Welpen geschaut habe, besorge ich Trockenfutter und bin dann bei den Hunden im Shelter. Nach der Verteilung der morgendlichen Medikamente säubere ich die vorderen Bereiche, lasse Safo herein und erneuere das Trinkwasser dort, wo es notwendig ist. Anschließend gehe ich säubernd durch die hinteren Bereiche. Dann beginne ich mit der Fütterung im Haus und im Doppeltorbereich und verstaue das neu besorgte Trockenfutter. Nach einer kurzen Pause füttere ich dann die Hunde in den hinteren Bereichen. 

Nachdem alle Hunde gut versorgt sind, fahre ich in die Klinik, um nach Rita zu schauen. Rita wird mit Antibiotika und Prednisolon behandelt. Sie wird noch einige Tage zur Observation in der Klinik verbleiben. 

Am Abend erreicht mich ein Anruf von Camilo; Saek habe den Hund in Najomtien darten können. Die Übergabe des Hundes erfolgt in Pong. Camilo ist mitgekommen und gemeinsam fahren wir in die Dr. Oi Klinik. Dr. Oi, Dr. Beam und zwei Angestellte warten auf uns, da es bereits halb neun geworden ist und die Klinik normalerweise um acht Uhr schließt. Der Hund wird vorläufig untersucht und bleibt in der Klinik. Camilo kommt freundlicherweise für die Behandlungskosten auf. 

Donnerstag, 25. April 2024

Auf meinem Wege zum Shelter halte ich am Pong-Park, um Rita aufzunehmen. Ich finde aber wieder nur die drei Welpen unter der Brücke, nicht jedoch Rita. Da ich nicht weiß, wo ich sie suchen könnte, informiere ich Michael und Nick von meiner erfolglosen Aktion. Nick wird versuchen, Rita am Nachmittag aufzufinden. 

Im Shelter gehe ich als Erstes wieder durch alle Bereiche und lasse Safo herein. Anschließend verteile ich die Medikamente. Soda, einer der Nachbarshunde hat offenbar ein Problem. Da ich Soda jedoch nicht nahekommen kann, muss ich mich auf das Urteil von Gop verlassen, die mir empfiehlt, mit einer Doxykur zu beginnen. 

Ich beginne dann mit der Säuberung vom Haus, dem Hausbereich und dem Doppeltorbereich. Anschließend säubere ich die hinteren Bereiche und erneuere das Trinkwasser, wo es notwendig ist. Danach füttere ich die Hunde im Haus und im Doppeltorbereich und gehe anschließend fütternd durch alle weiteren Bereiche. Es ist heute nicht so unerträglich heiß und da meine Energie allmählich zurückkehrt, kann ich die Arbeiten bis zum frühen Nachmittag abschließen. Die anschließende Verabreichung der Kochsalzlösung an Lena kommt einer Ruhepause gleich. 

Am Spätnachmittag informiert mich Nick, dass er Rita gefunden habe und so hole ich sie an der Brücke ab und bringe sie zu Dr. Oi. Rita wird eingehend untersucht und geröntgt. Dr. Oi stellt fest, dass sich ein Fremdkörper im Vaginaltrakt befindet. Ob es sich um einen Resttumor handelt, muss noch festgestellt werden. Rita ist ja kürzlich einer fünfmaligen Chemotherapiebehandlung unterzogen worden.  

Mittwoch, 24. April 2024

Ich habe es wieder nicht geschafft, sehr früh bei den Hunden zu sein, da es mir immer noch nicht gut geht. Am späten Vormittag raffe ich mich dann schließlich auf und fahre zuerst zu den Parkhunden, da Michael mir mitgeteilt hatte, dass es Rita nicht gutgehe. Ihre drei Jungen finde ich unter der Brücke, nicht jedoch Rita. Ich suche die gesamte Umgebung nach ihr ab, aber sie bleibt unauffindbar. 

Nachdem ich im Shelter die Säuberung der vorderen Bereiche beendet habe, muss ich erstmal eine Pause einlegen. Es ist wieder unerträglich heiß und mein Körper kann wegen der Erkältung mit dieser Belastung nicht umgehen. Um wieder einigermaßen zu Kräften zu kommen, lege ich mich alle halbe Stunde zu den Hunden auf die Pritsche im Haus. Die Hunde merken, dass es mir nicht gutgeht und so ruhen wir gemeinsam. 

Zwischen den Säuberungsarbeiten verteile ich die Medikamente und verabreiche Lena die Infusion. Da Pat die Hunde gestern gut versorgt hat, erspare ich mir die heutige Fütterung und bin froh, mit letzter Kraft wieder zu Hause anzukommen. 

Am Abend bin ich dann bei den Parkhunden und finde tatsächlich Rita zusammen mit ihren Welpen an der Brücke. Auch Old Man ist dabei; er bewegt sich wieder recht gut. Ich taste Rita gründlich ab, um herauszufinden, welches Problem vorliegen könnte; kann jedoch nichts Ungewöhnliches feststellen. Allerdings heult Rita kurz auf, als Bella sie anrempelt. Ich bemerke dann, dass Rita sich zweimal setzt, um zu harnen. Es kann also sein, dass sie an einem Blasenproblem leidet. Ich werde morgen früh versuchen, Rita zu Dr. Oi zu bringen. 

Dienstag, 23. April 2024

Das ist leider nicht der Fall, aber ich habe nichtsdestotrotz meine Arbeiten zu erledigen. Glücklicherweise ist heute Pat's Arbeitstag und ich kann mich mittags aufraffen, notwendige Arbeiten in der Stadt zu erledigen. Weitere Dokumente zur Überschreibung des Pick-ups müssen unterschrieben werden und dann ist auch wieder die Dreimonats-Meldung bei der Immigration fällig. 

Am Spätnachmittag bin ich schließlich im Shelter. Pat hat die Hunde gut versorgt. Den Kot werde ich morgen Vormittag einsammeln und entsorgen. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, verabreiche Lena die Infusion. Ich werde morgen schon frühmorgens im Shelter sein, um der Tageshitze zu entkommen.

Montag, 22. April 2024

Ich habe mir eine schwere Erkältung zugezogen, die mir sämtliche Energie raubt. Ich schaffe es heuteMorgen gerade noch die Medikamente zu verteilen und die Hunde im Haus und im Doppeltorbereich zu füttern; danach lege ich mich auf eine der Hundpritschen und dämmere stundenlang vor mich hin. Die Haushunde sind ganz lieb und Edith legt sich neben mich. 

Nachdem ich mich ein wenig erholt habe, füttere ich die Hunde in den hinteren Bereichen. Taya, Tanya und Ruby vertragen sich und Tiny hat sich wieder im Hausbereich eingerichtet. Safo hole ich in den Dodger-Bereich. 

Heute kann ich nur die notwendigsten Arbeiten verrichten. Im Apartment lege ich mich sogleich ins Bett und wache erst am Abend auf. Viel besser geht es mir nicht und ich hoffe, dass ich morgen wieder etwas mehr Energie aufbringen kann. 

Sonntag, 21. April 2024

Zu meiner Überraschung sehe ich heute Morgen Tiny in einem der Hauskäfige hocken. Sie ist unversehrt. Wie sie den zwei Meter hohen Zaun, der den Pat-Bereich vom Hausbereich trennt, überwunden hat, ist mir ein Rätsel. Es schien, dass sie mit der Umsiedelung einverstanden war, aber es muss etwas passiert sein, dass sie zur Rückkehr ins Haus veranlasst hat. Taya und Tanya scheinen sich jedoch mit Ruby zu arrangieren. Ich werde eventuell einen erneuten Versuch mit Tiny unternehmen, da sie nun relativ isoliert im Hausbereich ist. 

In allen weiteren Bereichen leben die Hunde in Harmonie. Safo lasse ich wieder in den Dodger-Bereich. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, säubere ich sämtliche Bereiche und fülle Wasser nach, dort, wo es notwendig ist. 

Um der unerträglichen Hitze zu entfliehen, lege ich eine Pause ein, in der ich Lena die Infusion verabreiche. Anschließend füttere ich; Lena, Diudiu, Billy und Hiro erhalten eine Extraportion Reis vermischt mit Dosenfutter. 

Am späten Nachmittag fahre ich mit Saek nach Najomtien. Camilo, ein Reisender, hat einen Hund mit einer arg verletzten Vorderpfote entdeckt und mich gebeten, nach dem Hund zu schauen. Trotz zweier Versuche gelingt es Saek nicht, den Hund zu darten. Er wird Anfang der Woche einen erneuten Versuch unternehmen müssen. 

Samstag, 20. April 2024

Pat und Claudia arbeiten bereits, als ich am Shelter ankomme. Pat bereitet die Fütterung vor und Claudia reinigt die Bereiche, füllt Trinkwasser auf und erneuert das Wasser in den Bottichen. Ich verteile die Medikamente, lasse Safo in seinen Bereich und schaue dann nach der Neuzusammenstellung im Pat-Bereich. Es scheint, dass Ruby nun die Neuordnung akzeptiert hat. Tanya, Taya und Tiny fühlen sich sichtlich wohler als zuvor im Hausbereich. Nachdem alle Hunde wohlversorgt sind, fahren Pat und Claudia. Ich gehe noch einmal durch alle Bereiche und verabreiche dann Lena die Infusion.  

Freitag, 19. April 2024

Nachdem ich im Doppeltorbereich und im Hausbereich nach dem Rechten gesehen habe, betrete ich den Pat-Bereich, um nach Ruby und den drei Schwestern zu schauen. Tanya, Taya und Tiny sind guter Dinge. Die Zuführung von Tanya hat Taya und Tiny das nötige Selbstvertauen vermittelt, sich nicht mehr von Ruby dominieren zu lassen. Zola hat sich wieder problemlos in den Bereich der großen Sala eingefügt. 

Da die Nachbarn immer noch nicht zurück sind, versorge ich als Erstes die Hunde draußen vor dem Tor mit Futter und Wasser und verteile danach die morgendlichen Medikamente. Anschließend beginne ich mit der Säuberung und erneuere danach das Trinkwasser in sämtlichen Bereichen. Um mich ein wenig zu erholen, schiebe ich dann Lenas Infusion ein. Anschließend füttere ich. Lena erhält wieder eine Extraportion Dosenfutter. Ihr Zustand scheint stabil zu sein. 

Nach der Fütterung gehe ich erneut durch alle Bereiche und säubere ein zweites Mal. Zum Schluss erhalten Lena, Diudiu, Lizzy und Tinka ihre Dosis Ferric. Am Abend bin ich mit Anne und Ann von der Rugby School verabredet. Ich erhalte erneut eine großzügige Spende von ihnen. 

Donnerstag, 18. April 2024

Ich betrete den Doppeltorbereich und den Hausbereich und sehe, dass so weit alles in Ordnung ist. Anschließend schaue ich in den Pat-Bereich. Ruby, Toya, Tiny und Taya haben sich vertragen, aber die Zusammenlegung ist nicht ideal. Deswegen bringe ich Zola zurück in den Bereich der großen Sala und verlege Tanya, die Schwester von Taya und Tiny vom Hausbereich in den Pat-Bereich. Ich hoffe, dass sich die drei Schwestern nun gemeinsam besser gegen Ruby behaupten können. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, säubere ich und füttere anschließend. Es ist heute wieder brutal heiß, sodass ich nach der Fütterung eine Mittagspause einlege. 

Wieder zurück im Shelter, gehe ich reinigend durch sämtliche Bereiche und verteile dann die abendlichen Medikamente. Anschließend verabreiche ich Lena die tägliche Infusion. Tiny und Taya leben sichtlich auf, da sie nun mit ihrer Schwester vereinigt sind. Morgen werde ich sehen, ob auch Ruby mit der Neuordnung einverstanden ist. 

Mittwoch, 17. April 2024

Ich bin frühmorgens bei Khun Yao, um die ersten Schritte für die Ummeldung des neuen Pick-ups vornehmen zu lassen. Khun Yao ist seit gestern dabei, den Pick-up gründlich zu überprüfen und hat bereits die Bremsbeläge erneuert. Ooy, seine Frau, ist so freundlich, mir mit den Formalitäten bei der Immigration zu helfen. Sie wird auch in den kommenden Tagen die weiteren Schritte der Ummeldung veranlassen. 

Am frühen Nachmittag bin ich dann im Shelter. Ich gehe wieder zuerst durch das gesamte Shelter, lasse Safo hinein und schaue dann, wie sich Ruby, Zola, Tiny und Taya vertragen haben. Tiny und Taya liegen beisammen, Zola etwas abseits von ihnen und Ruby hält sich in der Sala auf. Ruby scheint die Neuordnung zu stören und Zola ist auch nicht besonders glücklich mit ihrer Verlegung. Tiny und Taya allerding scheinen sich in ihrer neuen Umgebung wohlzufühlen. Ich belasse vorerst den aktuellen Zustand und werde morgen entscheiden, ob eine erneute Neuordnung sinnvoll erscheint. 

Nachdem ich mich von der Ordnung in den weiteren Bereichen überzeugt habe, verteile ich die Medikamente und reinige anschließend das Haus, den Hausbereich und den Doppeltorbereich. Danach füttere ich die Hunde in sämtlichen Bereichen und reinige dann die hinteren Bereiche. Futter für die Nachbarshunde ist noch vorhanden. Ich erneuere nur das Trinkwasser für sie. Auch in den hinteren Bereichen sind die Trinkwasserschalen noch gefüllt. Nur in den vorderen Bereichen muss ich die Hunde mit frischem Wasser versorgen. 

Nachdem ich Lena mit einer Extraportion Dosenfutter versorgt habe, verabreiche ich ihr die Infusion. Lena ist nach wie vor sehr geduldig dabei und so ist die Sache bereits nach wenigen Minuten erledigt.

Dienstag, 16. April 2024

Pat und Claudia arbeiten schon im Shelter als ich dort am Vormittag ankomme. Ich verteile die morgendlichen Medikamente während Pat die Fütterungen vorbereitet. Claudia macht sich an die Säuberungen der Schalen und Bottiche und erneuert das Wasser. 

Pat meint, dass Zola sich im Bereich der großen Sala nicht sicher fühle und so verlegen wir sie zu Ruby, nachdem ich den Zugang zum Bereich von Nuri, Shaina, Tarik und Tibor wieder verschlossen habe. Da auch Taya und Tiny keinen guten Stand im Haus haben, verlegen wir sie ebenfalls in den Pat-Bereich, in dem sie sich zu Ruby und Toya gesellen. Die Ecksala im Pat-Bereich ist geräumig, um allen vier Hunden genügend Platz zu bieten. Bis zum Nachmittag scheint die Umverlegung zu klappen. Der morgige Tag wird erweisen, ob das auch dauerhaft der Fall sein wird. 

Während der Fütterung hole ich Safo wieder herein, aber er ist dann auch bald wieder draußen. Nachdem ich die hinteren Bereiche gesäubert habe, entsorge ich den Kot sowie etliche Palmwedel. Die trocken-heiße Witterung tut auch den Palmen nicht gut. Zwei von ihnen sind schon eingegangen. Anschließend verabreiche ich Lena die tägliche Infusion. 

Während Claudia und ich die Arbeiten in den hinteren Bereichen abschließen, säubert Pat das Haus. Ich gehe noch einmal durch das Shelter und verabschiede mich dann für heute von den mittlerweile bereits ruhenden Hunden. 

Montag, 15. April 2024

Nachdem ich festgestellt habe, dass Ruby an ihrem Platz ist und ich Safo in den Dodger-Bereich geholt habe, verteile ich die morgendlichen Medikamente, gehe säubernd durch sämtliche Bereiche und erneuere das Trinkwasser dort. Anschließend füttere ich. 

Dann verlasse ich die Hunde und bin im Wat Amparahm. Dort teilt mir Ba Bät mit, dass die Bootsleute den Reis, den ich ihnen für die Strandhunde zur Verfügung gestellt hatte, mitgenommen hätten. Da die Strandleute verschwunden seien, habe Ba Bät die Strandhunde mit versorgt. Ich vereinbare mit Ba Bät, ihr in einer Woche weiteren Reis zur Verfügung zu stellen, falls das notwendig sei. Zudem befrage ich sie nach dem Verbleib von Dotty und Ba Bät führt mich zu einer ärmlichen Häuserzeile, um mir Dotty zu zeigen. Es stellt sich allerdings heraus, dass der Hund, den sie mir zeigt, ein Hund ist, den ich zuvor nie gesehen hatte. Die Hündin leidet an einem fortgeschrittenen Genitaltumor. Ich kontaktiere Dr. Kwanchai, ob ich die Hündin zu ihm bringen könne, aber der teilt mir mit, dass er derzeit keinen Hund aufnehmen könne. Was mit Dotty passiert sein könnte, ist mir ein Rätsel. 

Zurück im Shelter gehe ich säubernd durch alle Bereiche. Safo ist bereits wieder über den Zaun nach draußen und Ruby hockt in ihrer Ecksala. Nur Tibor, Tarik und Shaina nutzen den Freiraum, der ihnen die Zusammenlegung der drei Bereiche bietet. Venus, Sita und Buffy halten sich stets im Bereich der drei Salas auf. Nachdem ich Lena die Infusion verabreicht sowie Tinka, Lizzy, Diudiu und Lena mit Ferric versorgt habe, beschließe ich den langen Arbeitstag.

Sonntag, 14. April 2024

Meine erste Maßnahme heute Morgen ist wieder ein Gang durchs Shelter. Ich hatte gestern Nachmittag die Verbindungstüren zwischen dem Pat-Bereich, dem Bereich der zwei Salas sowie dem Bereich der drei Salas offenstehen lassen, damit die Hunde mehr Auslaufmöglichkeiten erhalten. Die Maßnahme scheint erfolgreich zu sein, denn Ruby hat sich in der Ecksala im Pat-Bereich eingerichtet, Sita, Venus und Buffy halten sich im Bereich der drei Salas auf, Nuri und Shaina bleiben im Bereich der zwei Salas und nur Tarik sowie Tibor wechseln zwischen diesen beiden Bereichen hin und her. 

Nachdem ich festgestellt habe, dass auch in den übrigen Bereichen Harmonie herrscht, lasse ich Safo ins Shelter und verteile danach die morgendlichen Medikamente. Ich beginne nun auch mit einer Doxy/Ferric Behandlung für Tinka, die leichte Bewegungsstörungen aufweist. Sobald die Klinik nach Songkran wieder geöffnet ist, lasse ich sie untersuchen. 

Ich säubere dann das Haus, den Hausbereich und den Doppeltorbereich und danach auch die hinteren Bereiche. Nachdem ich den Kot entsorgt habe, füttere ich die Hunde und erneuere das Trinkwasser in einigen Bereichen. Anschließend verabreiche ich Lena die Infusion. Bevor ich den Tag beschließe, erhalten Lena, Lizzy, Tinka und Diudiu noch eine Dosis Ferric. 

Samstag, 13. April 2024

Pat arbeitet bereits, als ich am Vormittag im Shelter ankomme. Ich verteile die Medikamente, säubere die hinteren Bereiche, entsorge den Kot und lasse Safo hinein. Dann fülle ich das Trinkwasser auf, wo es notwendig ist. Während Pat die Hunde füttert, verabreiche ich Lena die Infusion. Nachdem Pat gefahren ist, gehe ich noch einmal säubernd durch sämtliche Bereiche und beschließe den heutigen Arbeitstag ein wenig früher.

Freitag, 12. April 2024

Ich breche heute erst am späten Vormittag auf, da ich auf einen True Techniker warten muss. Im Shelter verteile ich als Erstes die morgendlichen Medikamente. Anschließend säubere ich sämtliche Bereiche und erneuere dort auch das Trinkwasser. Ich lasse Safo ins Shelter, aber er ist schon bald wieder draußen unterwegs. Ruby geht es gut im Pat-Bereich. 

Wie üblich füttere ich zuerst die Hunde im Hausbereich und im Doppeltorbereich und danach die Hunde in den hinteren Bereichen. Nachdem ich den Hausbereich erneut gesäubert habe, erhält Lena von mir wieder die Infusion. Lena verhält sich nach wie vor normal und frisst ausreichend.

Donnerstag, 11. April 2024

Ich besorge morgens Trockenfutter und gehe dann im Shelter erstmal wieder durch alle Bereiche. Die neuen Tore erleichtern die Durchgänge enorm. Safo steht am hinteren Tor und so bringe ich ihn zurück in seinen Bereich. Ruby scheint sich im Pat-Bereich eingerichtet zu haben. Sie zieht es ja auch vor, allein zu liegen. Also bleiben wir erstmal bei dieser Lösung. 

Ich verteile die Medikamente an Lena, Diudiu und Lizzy und verstaue dann das Trockenfutter. Anschließend reinige ich das Haus, den Hausbereich und den Doppeltorbereich und danach auch die hinteren Bereiche. Nachdem ich das Trinkwasser in einigen Bereichen nachgefüllt habe, füttere ich zuerst die Hunde von nebenan und anschließend die Shelterhunde. Ich sammele alle Schalen und Futterbleche wieder ein und verabreiche dann Lena die Infusion. 

Gop sorgt sich um die Nachbarshunde, die anscheinend nun weitere Kreise ziehen. Die Nachbarn sind ja über Songkran in ihre Heimatprovinz gefahren und haben die Hunde zurückgelassen. Ich habe jedoch alle fünf von ihnen noch am Nachmittag in der Nähe des Hauses gesehen. Futter und Wasser steht ihnen ja zur Verfügung und weglaufen werden sie vermutlich nicht. Blackys Rückenwunden sind mittlerweile vollständig verheilt.

Mittwoch, 10. April 2024

Im Shelter angekommen, gehe ich erstmal wieder durch alle Bereiche und hole Safo rein. Dann säubere ich die vorderen Bereiche und erneuere das Trinkwasser dort. Anschließend bin ich mit Lizzy bei Dr. Oi. Ich lasse einen Bluttest vornehmen, da Lizzy etwas an Gewicht verloren hat. Es stellt sich heraus, dass Lizzy an einer mittelschweren Anemie leidet. Ihre Doxycyclne/Ferric Behandlung wird standardmäßig sechs Wochen in Anspruch nehmen. 

Auch Diudiu scheint mir nicht völlig gesund zu sein. Ihr Gaumen, wie auch der von Lizzy sieht zwar rosig aus, aber auch sie werde ich behandeln müssen. Lena erhält weiterhin Renavast und Doxy sowie die Infusion mit Kochsalzlösung. Nachdem ich auch die hinteren Bereiche gesäubert habe, füttere ich. In einigen Bereichen ist noch Trockenfutter von gestern vorhanden. 

Ich habe den Eindruck, dass Ruby gefährdet sein könnte. Sie liegt ständig allein in ihrer Sala und scheint keinen Kontakt zu den übrigen Hunden zu haben. Tarik und Tibor haben das Kommando in den drei zusammenhängenden Bereichen übernommen und sind nicht ungefährlich. Deswegen verlege ich Ruby in den Bereich der Ecksala und schließe das Tor zu dem Bereich, in dem sie sich ansonsten aufhält. 

Dienstag, 9. April 2024

Da ich morgens mit dringenden Computerarbeiten beschäftigt bin, treffe ich im Shelter erst ein, als Pat und Claudia die Arbeiten schon aufgenommen haben. Mein erster Blick gilt den neuen Türen; sie haben gehalten, was ich mir von ihnen versprochen habe. Dann entsorge ich den Kot, den ich gestern nicht weggeschafft hatte, und lasse Safo in den Dodger-Bereich. Pat bereitet derweil die Fütterung vor und Claudia säubert die Bereiche, wäscht die Trinkwasserbehälter und die Wannen aus und erneuert das Wasser. 

Ich bin währenddessen bei Dr. Oi, um mit ihr die Yaya-Situation zu besprechen. Dr. Oi macht mir keine Hoffnung, dass sich Yaya wieder erholen wird und so entscheiden wir, sie einzuschläfern. Während der Prozedur halte ich Yaya in meinen Armen und vergieße bittere Tränen, während sie allmählich ins Jenseits eintritt. Ich kannte Yaya noch gar nicht so lange, aber ihre sanfte Art hat mein Herz angerührt. 

Ich bin dann mit der verpackten Yaya zurück im Shelter. Claudia hat ihre Arbeiten beendet und Pat füttert noch die Hunde in zwei verbleibenden Bereichen. Ich überlasse Pat die Verantwortung für das Shelter und bringe Yaya zu Einäscherung in die NPW Klinik. Anschließend besorge ich einen soliden Metallkäfig im Thai Watsadu. Die Kosten dafür trägt freundlicherweise Claudia. 

Da es schon später Nachmittag geworden ist, komme ich nicht noch einmal zum Shelter. Stattdessen schaue ich nach den Pong-Hunden. Erfreulicherweise entdecke ich unter ihnen auch Igor in der Nähe des Parkplatzes.

Montag, 8. April 2024

Auf dem Wege in die Klinik schaue ich heute Morgen nach Rita und ihren Welpen, die friedlich unter der Brücke im feuchten Sand schlafen. Yayas Zustand ist unverändert. Sie liegt noch immer in meinem Käfig, aber hängt nicht mehr am Tropf. 

Im Shelter schaue ich als Erstes, ob die neu installierten Türen noch in unversehrtem Zustand sind. Das ist der Fall. Ich hole Safo von draußen in den Dodger-Bereich. Anschließend verteile ich die Medikamente an Lena und behandele wie jeden Tag die Augen von Kylie, Jake, Billy und Merlin mit Genta-Oph. Danach gehe ich säubernd durch sämtliche Bereiche, füttere und tränke anschließend. Die Nachbarn sind anscheinend verschwunden, haben jedoch drei Hunde zurückgelassen. Die füttere ich ebenfalls. 

Nach Beendigung der Fütterung verabreiche ich Lena die Infusion. Sie lässt die Behandlung weiterhin geduldig über sich ergehen. Am späten Nachmittag informiert mich Dr. Oi über das Resultat des Staupetests; es ist negativ. Ich werde deshalb Yaya morgen wieder zu mir ins Shelter nehmen. 

Sonntag, 7. April 2024

Ich bin heute frühmorgens im Shelter, da sich Chang Wai angesagt hat, um drei ramponierte Türen durch massive Stahlstreben zu ersetzen. Da Chang Wai das gesamte Material besorgt, habe ich genügend Zeit, sämtliche Bereiche vor Beginn der Arbeiten zu säubern. Da die Stahlstreben jeweils einzeln verschweißt werden müssen, nehmen die Arbeiten an jeder Tür eine geraume Zeit in Anspruch und sind erst am Nachmittag beendet. Ich muss während der Schweißarbeiten ständig zugegen sein, um die Hunde zu kontrollieren. 

In der Mittagspause der Arbeiter verteile ich die Medikamente, verabreiche Lena die Infusion und füttere die Hunde im Haus und im Doppeltorbereich. Nachdem die Arbeiter gefahren sind, füttere ich die restlichen Hunde und fülle das Trinkwasser in einigen Bereichen auf. Die neuen Türen sind nun für die Hunde undurchdringlich. Ich hoffe, sie finden nun nicht einen neuen Weg durch die Metall-Sheets neben den Türen.

Samstag, 6. April 2024

Heute habe ich eine willkommene Entlastung, da Pat und auch Claudia wieder im Shelter arbeiten. Ich bin derweil in Baan Amphur, um nach den Tempelhunden zu schauen. Erfreulicherweise geht es den drei Neulingen Victor, Dahn und Talib sehr gut dort. Allerdings haben sie offenbar die Vorhalle okkupiert, denn ich finde weder Dotty noch Diva vor. Dotty vermisse ich nun schon seit drei Wochen; Deva hatte ich noch bei meinem vergangenen Besuch vor ein paar Tagen an ihrem Platz gesehen. Ich hoffe nicht, dass auch sie verschwunden ist. Beide Hunde sind ja allerliebst und ich würde gern mehr für sie tun, aber das Shelter ist voll und ich weiß auch nicht, ob ihnen die Gefangenschaft gefallen würde. Die ehemaligen Tempelhunde Jake, Satya und Luna allerdings haben sich im Shelter sehr gut eingelebt. 

Die Hunde, die bei den Booten liegen, finde ich vollzählig vor. Mit Victor, Talib, Dahn, Taco, Nardo und Paula mache ich unseren gewohnten Strandgang. Nardo scheint sich mit Victor angefreundet zu haben, denn er begleitet uns bis in die Vorhalle. Da ich Kofi und Toto am Strand nicht gesehen hatte, versuche ich sie von der Strandstraße aus zu finden. Ich entdecke sie wohlbehalten in einem kleinen Waldstück abseits der Behausung, in der sie versorgt werden. Am Strand kann man es wegen der momentanen Hitze kaum aushalten und so haben sie sich einen kühlen Platz unter Bäumen gesucht. 

Nachdem ich in der Stadt einige Besorgungen erledigt habe, suche ich Beppe auf. Natürlich macht auch ihm die Hitze zu schaffen, schließlich ist er bereits 90 Jahre alt. Ich sehe zwei neue Hunde bei ihm; der eine ruht sich regelmäßig am Tage bei ihm aus und verschwindet dann nachts wieder und der zweite wird von Beppe gegenwärtig gegen Blutparasiten behandelt. 

Am späten Nachmittag bin ich schließlich im Shelter. Dort verteile ich zuerst die Medikamente und gehe dann durch sämtliche Bereiche. Pat und Claudia haben die Hunde gefüttert, die Bereiche gesäubert, die Wasserbehälter gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt. Im Amy-Bereich haben sie einen großflächigen Sonnenschutz angebracht. 

Nachdem ich noch einmal säubernd durch sämtliche Bereiche gegangen bin, verabreiche ich Lena die Infusion. Morgen früh hat sich Chang Wai angesagt, um drei demolierte Durchgänge durch massive Stahlgittertüren zu ersetzen. 

Gop hat mir ein Update vom Nestling gepostet, den ich aufgefunden und Gop zur Pflege übergeben hatte. Eine von Gop's Bekannten hat den Nestling aufgenommen und er scheint sich gut zu entwickeln.

Freitag, 5. April 2024

Ich besorge Trockenfutter und schaue dann nach Rita und ihren Welpen. Die vier Hunde haben offenbar ihren Platz am Bach unter der kleinen Brücke gefunden. Sie liegen im feuchten Sand und verschlafen die beginnende Hitze. Ich bin dann bei Dr. Oi, um nach Yaya zu schauen. Yaya hängt am Tropf und es scheint ihr ein wenig besser zu gehen. 

Im Shelter gehe ich als Erstes durch alle Bereiche, um nach dem Rechten zu sehen. Nach den kürzlichen Todesfällen bin ich tendenziell traumatisiert und es wird wieder einige Tage dauern, bis ich die Verluste verarbeitet habe. Mit Lena steht der nächste Fall an. Lena verhält sich bisher noch völlig normal, aber ich weiß aus Erfahrung, dass sie auf geborgter Zeit lebt. Mit täglichen Infusionen und der Verabreichung von Renavast werde ich versuchen, ihr die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu machen. 

Nachdem ich Safo wieder hereingelassen habe, beginne ich mit der Säuberung vom Haus sowie sämtlicher Bereiche. Anschließend erneuere ich das Trinkwasser und füttere schließlich die Hunde. Ich hoffe, dass die Hitzewelle bald vorüber sein wird, denn sie raubt mir jegliche Energie und ich bin schon nach vier Stunden Shelterarbeit ziemlich ausgelaugt.

Donnerstag, 4. April 2024

Heute Morgen finde ich Yaya in unverändertem Zustand vor. Sie hat sich nicht von ihrem Platz gerührt. Ich rufe Michael an und er kommt zu mir, um nach Yaya zu schauen. Michael erlaubt mir, Yaya zurück zu Dr. Oi zu bringen. 

Zunächst jedoch bin ich frühmorgens mit Chang Wai verabredet. Ich möchte ihn beauftragen, zwei demolierte Verbindungstüren im Shelter durch solide Gitterrahmen zu ersetzen. Chang Wai wird die Arbeiten am Samstag in Angriff nehmen. 

Nachdem Chang Wai gefahren ist, säubere ich die vorderen Bereiche, erneuere dort das Trinkwasser und verteile die Medikamente. Anschließend verabreiche ich Lena die erste Infusion. Erfreulicherweise klappt das sehr gut. 

Im Nuri-Bereich sehe ich Yuki tot am Boden liegen. Yuki hat diesen Bereich zuvor nie betreten und hat sich immer im Bereich der drei Salas aufgehalten. Nun ist Jingo im Wat Amparahm der letzte Überlebende der Hunde aus dem Duk.com Kellergewölbe. All diese kürzlichen Verluste sind schwer zu ertragen, aber ich muss damit leben, um für die noch Lebenden da zu sein. 

Nachdem ich sämtliche Bereiche gesäubert habe, füttere ich die Hunde und erneuere das Trinkwasser in den meisten Bereichen. Ich nehme Yuki an Bord und fahre nach Hause, um Yaya dort abzuholen. Ich hatte schon befürchtet, sie nicht mehr lebend anzutreffen, aber sie scheint sich ein wenig erholt zu haben. 

In der Dr. Oi Klinik treffe ich auf Ann, eine Lehrerin der Rugby School. Ann war bereits einmal bei uns im Shelter und unterstützt meine Arbeit. Sie erklärt sich bereit, die anstehenden Behandlungskosten für Yaya zu übernehmen. Ein PCR-Testresultat wird Aufschluss geben, ob Yaya, wie Dr. Oi vermutet, an Staupe leidet. Das Testergebnis wird in spätestens vier Tagen vorliegen. Mit Yuki an Bord bin ich dann in der NPW Klinik, um sie zur Einäscherung abzugeben.

Mittwoch, 3. April 2024

Ich fahre heute Vormittag als Erstes in die Klinik und hole Lena ab. Nachdem ich festgestellt habe, dass sie sich ohne Probleme wieder im Haus eingliedert, verteile ich die Medikamente und säubere dann die Bereiche. Am hinteren Tor erwartet mich Safo, der wieder hereingelassen werden will. Bis zum späten Nachmittag bleibt er dann auch im Dodger-Bereich. 

Im Haus füttere ich zuerst Carla und Cora und dann auch Lena separat. Anschließend versorge ich die Hausbereichshunde und die Hunde im Doppeltorbereich. Die Nachbarshunde scheinen gefüttert worden zu sein, denn es ist noch Trockenfutter für sie vorhanden. Zum Schluss sind die Hunde in den hinteren Bereichen an der Reihe. 

Yayas Zustand gefällt mir gar nicht. Obwohl sie ihre Medikamente ohne Probleme nimmt, habe ich nicht den Eindruck, dass sie sich auf dem Wege der Besserung befindet. Die momentane Hitze ist sicherlich nicht förderlich für ihre Genesung und selbst die Ventilatoren, die ich dauerhaft laufen lasse, verschaffen den Hunden kaum Linderung. Deshalb entschließe ich mich, Yaya am Nachmittag zurück in den Park zu bringen. Ich lege sie in den öffentlichen Waschraum, der der kühlste Platz im Park ist.

Am frühen Abend schaue ich erneut nach ihr. Yaya liegt noch am selben Platz. Jemand hat ihr Reisfutter hingestellt, das sie jedoch nicht angerührt hat. Es ist nun klar ersichtlich, dass Yaya nicht aufstehen kann. Ich nehme sie auf und bringe sie zu mir ins Apartment. Dort säubere ich sie, da sie sich eingenässt hat. Yaya ist pflegeleicht und vertraut mir. Ich kann nur hoffen, dass sie sich nun in angenehmerer Umgebung bald besser fühlen wird.

Dienstag, 2. April 2024

Pat ist heute Morgen schon bei der Arbeit, als ich mit Trockenfutter an Bord am Shelter ankomme. Während Pat das Haus, den Hausbereich und den Doppeltorbereich reinigt, verteile ich die Medikamente, gehe danach säubernd durch die hinteren Bereiche und erneuere das Trinkwasser dort. 

Der Metall-Sheet-Zaun, der den Tashi-Bereich vom Nina-Bereich trennt, ist neben der Tür arg ramponiert, da sich Tashi und Beppe regelmäßig durch die verschlossene Tür angiften. Ich versuche, den Schaden notdürftig zu reparieren. Sobald ich die nötigen Mittel dafür zur Verfügung habe, müssen jedoch wieder etliche Zaunreparaturen vorgenommen werden. Ich denke auch daran, einige gefährdete Durchlässe durch solide Gittertüren zu ersetzen. Die Hitze ist heute wieder unerträglich und solch zusätzliche Belastungen stressen mich erheblich, aber alle notwendigen Arbeiten müssen dennoch verrichtet werden. 

Zwischendurch bringe ich Elly, Girly und Shorty wieder in ihren Bereich zurück. Dazu trage ich sie jeweils einzeln außerhalb des Shelters vom Doppeltorbereich bis in den hintersten Bereich, da ich mit den Hunden auf dem Arm innerhalb des Shelters nicht durch etliche Bereiche gehen kann. Die drei Hunde vertrauen mir und bleiben ruhig in meinen Armen liegen und so klappt die Rückverlegung einwandfrei. 

Da ich Yaya nicht in der Hitze zurück in den Park bringen will, lasse ich sie zunächst weiterhin im Baderaum liegen, in dem sie gut aufgehoben ist. Während Pat die Fütterungen abschließt, fahre ich zur Klinik, um nach Lena zu sehen. Lena hängt noch am Tropf. Ein weiterer Test hat einen Kreatinine-Wert von 2.3 ergeben. Das ist eine schlechte Nachricht. Ich habe noch keinen Hund längere Zeit mit einem so hohen Wert durchgebracht. Sobald ich Lena zurücknehmen kann, werde ich ihr täglich Infusionen unter der Haut verabreichen müssen, damit ihre Nieren ihren Dienst noch einigermaßen verrichten können. 

Montag, 1. April 2024

Es ist heute Morgen wieder brutal heiß, sodass ich Yaya zunächst doch noch im Shelter behalte. Im Baderaum, den sie allein belegt, ist es etwas kühler als draußen. Wenn die akute Hitzewelle vorüber ist, werde ich versuchen, Yaya wieder im Park heimisch zu machen. 

Heute Morgen haben wir wieder Strom und die Ventilatoren laufen. So haben zumindest die Haushunde ein wenig Erleichterung. Die Hunde in den anderen Bereichen verkriechen sich unter den Salas. Die Temperaturen im TVT Bereich sind auch auszuhalten, da die Decke isoliert ist. 

Die Heilung der Augen von Girly, Shorty und Elly macht weitere Fortschritte, sodass ich daran denken kann, die drei Hunde bald wieder in ihren Bereich zurückzubringen. Safo wollte wieder ins Shelter und so habe ich ihn hereingelassen. Er liebt es, draußen herumzulaufen, aber es ist nicht leicht, dort einen schattigen Platz zu finden. Blackys Nackenwunde ist fast zugeheilt. 

Ich verteile die Medikamente, füttere dann zuerst die Nachbarshunde, anschließend die Hunde im Haus und danach die Hunde im Doppeltorbereich. Nach der Säuberung dieser drei Bereiche füttere ich die Hunde in den hinteren Bereichen und säubere auch diese. 

Nachdem ich festgestellt habe, dass alle Hunde ausreichend mit Trinkwasser versorgt sind, mache ich mich auf den Weg nach Baan Amphur. Im Reisladen kaufe ich zwei Sack Reis, wovon einer an Ba Bät geht und der andere an den älteren Mann im Haus am Strand, der neben weiteren Hunden auch Toto und Kofi versorgt. Normalerweise geht dieser Sack an die Bootsleute, die die Strandhunde versorgen, aber die sind anscheinend weitergezogen. Einer der Strandleute teilt mir mit, dass die Strandhunde nun jeden Abend von jemandem gefüttert werden. Das scheint auch tatsächlich der Fall zu sein, denn die Hunde sind in gutem Zustand. 

An der Vorhalle treffe ich auf Victor, Dahn und Talib. Sie haben sich offensichtlich dort etabliert, sodass sich Rika, Taro, Yoko und Akira wieder an die Strandmauer zurückgezogen haben. Deva und Jingo sehe ich an ihren gewohnten Plätzen. Ich vermisse jedoch zum zweiten Male Dotty. Möglicherweise hat sie sich zu den anderen Tempelhunden gesellt.  Schnauzi, Paula, Nardo und Mira treffe ich bei den Booten. Nardo, Paula und Mira begleiten uns auf unserem Strandgang. 

Bei den Booten entdecke ich auch Sadhu und Taco. Beide habe einige kahle Stellen im Fell entwickelt, die ich mit dem Sulfur/Kokosnussöl-Gemisch einschmiere. Da ich Toto und Kofi auf unserem Strandgang nicht entdeckt hatte, suche ich noch nach ihnen, nachdem ich die Tempelhunde verlassen habe. In der Entfernung auf einem Brachlandgrundstück sehe ich etliche Hunde herumtollen und kann Toto unter ihnen ausmachen. Obwohl ich Kofi rufe, kommt er nicht zu mir herüber.