Donnerstag, 31. Dezember 2020

Ton mäht weiter und ich verrichte meine Routinearbeiten. Mittlerweile haben sich die meisten Hunde an ihn gewöhnt und Ton kann besser mit ihnen umgehen. Ton ist recht anstellig und sehr fleißig. Er kann etliche Arbeiten erledigen, für die ich weder Zeit, noch Fähigkeiten oder Energie habe und damit ist mir eine große Last von den Schultern genommen. Dadurch, dass ich nun mehr Bereiche zur Verfügung habe, kann ich die Hunde jeweils umverteilen, sodass Ton in Ruhe arbeiten kann, ohne von Hunden gestört zu werden. Ton arbeitet bis zum Nachmittag. 

Ich bin am Spätnachmittag wieder im Shelter, säubere erneut, versorge die Hunde mit frischem Wasser und füttere sie danach. Zum Schluss bekommen Roshi und Kylie Derma Plus und die Hauswelpen Ferric, auch Amys Welpen, deren Kur heute beginnt. Zu Hause empfängt mich Navo geduldig. Er ist überhaupt keine Last, frisst gut und entwickelt sich.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Heute Morgen sind Pat und Ton vor mir im Shelter. Pat versorgt die Hunde und Ton mäht weiter. Dabei gibt die Mähmaschine ihren Geist auf, sodass ich Ton nach Hause fahre, damit er die Maschine repariert. 

Ich bin anschließend bei Dr. Sudarat in der Chaiyapruek Klinik und erkläre ihr wie sie die Sterilisationen zu dokumentieren hat. Ich buche bei der Gelegenheit vier Hündinnen bei ihr, die ich bei Ton kennengelernt habe. Hoffen wir, dass im Neuen Jahr kein lock down verordnet wird. Das würde allen Rescuern die Arbeit erschweren. 

Zurück im Shelter hat Pat gerade ihre Arbeit beendet. Ich säubere die Bereiche und versorge die Hunde mit frischem Wasser. Talo und Tara haben bisher keine Ausbruchsversuche unternommen. Insbesondere Talo ist nicht besonders glücklich nur mit Tara zusammen zu sein, obwohl sich die Hunde gut verstehen. Ich möchte aber Zola und Toya nicht wieder zu ihnen zu legen, denn die fühlen sich wohl mit den Welpen sowie Ruby. Erin, Mona, Coco, Leo, Venus und Sita. Alle diese Hunde sind eher Einzelgänger und haben sich recht gut zusammengerauft. Tommy hält es besser aus mit Dodger, Max, Alex, Darla und Roshi. Die lassen ihn in Ruhe und er ist nicht mehr so streitlustig.

Dienstag, 29. Dezember 2020

Ich hole morgens Khun Daeng (Ton) ab. Ton repariert zunächst das Loch, das Talo und Tara im Zaun des Doppeltorbereichs gerissen haben. Da das Gras im Doppeltorbereich und im Hausbereich viel zu hoch ist, lasse ich ihn dort mähen, nachdem ich den Kot entfernt habe. 

Pat kommt und füttert die Hauswelpen mit Reisfutter. Ich koche derweil noch weiteres Reisfutter, das an die sechs Welpen geht. Pat füttert die übrigen Hunde mit Trockenfutter. Ich öffne die Tür zwischen dem Bereich in dem Tommy sich aufhält und dem Bereich in dem Dodger und Co leben. Die fünf haben damit wieder mehr Auslauf und Tommy muss sich mit ihnen anfreunden. 

Nachdem Ton mit den Mäharbeiten fertig ist, bringe ich ihn nach Hause und bin dann in Baan Amphur. Dort kaufe ich 80 kg Trockenfutter, 45 kg Reis für die Tempelhunde und bezahle Ba Bät. 40 kg Trockenfutter kommen für Khun Pam in die Tempelkammer. Ich versorge die Hunde mit frischem Wasser und danach machen wir unseren Strandgang. Überraschenderweise begleitet uns dabei auch Prince. Das hat er während der acht Jahre, die er im Tempel lebt, nie zuvor getan. Wieder im Tempel treffe ich auf Åsa, der sich gelegentlich um die Tempelhunde kümmert. Er teilt mir mit, das Prince mit ihm und Tai öfter am Strand war. Wieder im Shelter säubere ich erneut und versorge ich die vier Welpen sowie Roshi und Kylie mit ihren Medikamenten.

Montag, 28. Dezember 2020

Tommy läuft wieder normal und seine Wunden sind nicht besorgniserregend. Ich lasse ihn jedoch in seinem Bereich allein. Momentan weiß ich gar nicht was ich mit ihm machen soll. Er hat so eine Art sich überall unbeliebt zu machen. 

Khun Daeng sollte heute eigentlich das Sala fertigstellen und danach mit dem Grasmähen beginnen. Ich lasse ihn aber zuerst meine Werkzeuge und den Mäher überprüfen. Es stellt sich heraus, dass die Klinge vom Mäher abgenutzt ist und so muss ich erst eine neue besorgen. Wir verschieben die Arbeit auf morgen. 

Ich bin dann im Shelter, säubere und füttere die Hauswelpen. Dann bringe ich Talo und Tara in den neu befestigten hintersten Bereich. Weil ich nicht mit ihnen durch das ganze Shelter laufen will, nehme ich Talo an die Leine und wir nutzen den Hintereingang um in den hintersten Bereich zu gelangen. Tara folgt uns auf dem Fuße. Die Aktion läuft überraschenderweise glatt ab und die beiden machen bis zum Abend keine Anstalten eine neue Lücke zu finden. Toya und Zola lasse ich bei den Hunden in den beiden Bereichen vor dem hintersten Bereich. Sie haben sich unter den Hunden dort gut zurechtgefunden und scheinen sich wohler zu fühlen als zusammen mit Tara und Talo. 

Am frühen Nachmittag bin ich kurz bei Navo. Er muss ja dreimal pro Tag gefüttert werden. Navo ist allerliebst und macht absolut keine Probleme. Es ist schön zu sehen wie er seine Lebensfreude wiedergewinnt. Leyla hat mir zwei Tage lange die kalte Schulter gezeigt, ist jedoch gestern und heute wiedergekommen. Navo hat mit Leyla kein Problem aber Leyla braucht wohl noch ein wenig Zeit sich mit ihm anzufreunden. 

Am späten Nachmittag füttere ich alle Hunde und versorge sie mit frischem Wasser. Dann säubere ich noch einmal und verteile die abendlichen Medikamente. Tara und Talo scheinen sich in ihrem Bereich eingerichtet zu haben. Tommy bleibt weiterhin allein.

Sonntag, 27. Dezember 2020

Frühmorgens hole ich Khun Daeng wieder ab. Er hat die Metallstreben besorgt und arbeitet an der Fertigstellung des Innenzaunes. Am späten Vormittag kommt Pat mit einem Eimer Reisfutter. Alle Welpen bekommen wieder Reis und die übrigen Hunde wie gewöhnlich Trockenfutter. Ich säubere die Bereiche. 

Tommy ist attackiert worden. Er ist ja ausgesprochen provokativ und das nervt vor allem Lilly und Nuri. Tommy wird von ihnen tüchtig in die Mangel genommen bevor ich eingreifen kann. Er hat einige oberflächliche Bisswunden davongetragen, die ich behandele. Tommy kommt in den zurzeit leeren Bereich, der normalerweise Dodger und Co zugänglich ist, aber wegen der Zaunarbeiten frei bleibt. 

Am Nachmittag ist Khun Daeng mit dem Zaunbau fertig. Er hat allerdings, wie ich später feststelle, die Ausbruchssicherung nur an den zwei Seiten angebracht, die an das Freigelände außerhalb des Shelters grenzen. Ob das ausreicht um Tara und Talo in ihrem Bereich zu halten, bleibt abzuwarten. Immerhin erklärt Khun Daeng seine Bereitschaft, mir in Zukunft auch bei anderen Arbeiten zu helfen. Er hat seinen festen Job wegen Covid verloren und das würde für uns beide von Vorteil sein. Ich muss nur sehen, dass ich ihn auch bezahlen kann. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, säubere wie üblich erneut und verteile Medikamente. Tommy liegt ganz zufrieden allein in seinem Bereich. Ob er außer seinen oberflächlichen Bisswunden noch etwas abbekommen hat, werde ich morgen sehen.

Samstag, 26. Dezember 2020

Ich hole Khun Daeng frühmorgens ab, damit er den Zaunbau fertigstellt. Allerdings fehlen ihm nun ein paar Metallstreben und so bringe ich ihn schon am frühen Nachmittag zurück. Während Khun Daeng weiterbaut, verrichte ich meine Routinearbeiten. Ich habe einen Eimer Reisfutter zubereitet, den ich am Morgen an die Hauswelpen verteile und am Nachmittag an die neuen Welpen. Anschließend füttere ich alle anderen Hunde im Trockenfutter. Nachdem ich Khun Daeng zurückgebracht habe, bin ich wieder im Shelter, verrichte eine weitere Säuberungsrunde und verteile dann die abendlichen Medikamente an Kylie, Roshi, Ivy, Kaya, Chip und Mika. Am Abend bin ich dann noch bei Beppe und bringe ihm Doxy und Ferric. Beppe füttert täglich dutzende von Hunden auf der Straße. Einer davon leidet an Blutparasiten.

Freitag, 25. Dezember 2020

Navo hat die Nacht überstanden und frisst gut. Es scheint, dass er wirklich blind ist und außerdem hat er wohl eine leichte Gehstörung. Aber er ist nicht mehr so ängstlich wie zu Beginn. Ich spreche viel zu ihm und berühre ihn häufig. Das fördert offensichtlich sein Wohlbefinden und Navo beginnt mir zu vertrauen. Obwohl ich ihn tagsüber mehrere Stunden allein lassen muss, beklagt er sich nicht. Ich habe Navo schon in mein Herz geschlossen und will versuchen ihm so gut als möglich zu helfen.

Schon frühmorgens bin ich bei Khun Daeng. Wir laden das Material auf und fahren zum Shelter. Leider hat Khun Daeng kein langes Kabel auftreiben können und so müssen die Schweißarbeiten auf morgen verschoben werden. Bis zum Mittag jedoch hat er die vorbereitenden Arbeiten zum Setzen des Innenzaunes erledigt. 

Ich widme mich derweil meinen Routinearbeiten. Dabei öffne ich die Tür zwischen dem Bereich in dem Tashi und Co liegen und dem Bereich in dem nun Elly und ihre Welpen untergebracht sind. Initiator ist Shorty, der begonnen hatte sich unter der Tür durchzubuddeln. Die Zusammenführung klappt überraschend gut und so haben alle Hunde mehr Auslauf. Da Khun Daeng bei der Arbeit keine Hunde gebrauchen kann, lasse ich Zola und Toya zu den Hunden mit den neuen Welpen. Auch das klappt gut. Tara und Talo lasse ich im Doppeltorbereich. 

Am frühen Nachmittag bringe ich Khun Daeng zurück und bin dann später wieder im Shelter, säubere erneut und füttere alle Hunde. Anschließend verteile ich die abendlichen Medikamente. Morgen früh soll es mit Khun Daeng weitergehen. 

Wieder zu Hause füttere ich Navo erneut. Mittlerweile ist er recht entspannt, lässt sich den Bauch kraulen und erkundet das Apartment. Am späteren Abend kommt Leyla wieder vorbei. Sonst bleibt sie stundenlang bei mir, aber nun verschwindet sie schnell als sie Navo sieht. Leyla scheint mir übelzunehmen, dass sie nicht mehr die Einzige ist.

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Pat vertritt mich heute Morgen wieder. Mittags bin ich bei Roshi. Roshi versorgt eine Anzahl von Hunden in der Nähe ihres Hauses. Darunter sind einige etwa sechs Wochen alte Welpen, deren Mutter totgefahren wurde. Roshi bittet mich mir einen von ihnen anzusehen. Sie meint, er sei blind und werde deshalb von den anderen Welpen attackiert. Der Welpe ist in jämmerlichem Zustand. Ich entdecke an ihm einige verheilte Bisswunden. Um festzustellen, ob der Welpe tatsächlich sehbehindert ist, nehme ich ihn mit, um ihn Dr. Oi vorzustellen. 

Zunächst aber muss Navo, so nenne ich ihn, mit mir zum Tempel, da ich Pam wieder einen Sack Trockenfutter in die Tempelkammer stellen muss. Anschließend reinige ich die Futterschüsseln und Wassercontainer und versorge die Hunde mit frischem Wasser. Ich schaue nach allen Hunden und finde auch alle außer Payu, der wohl wieder unterwegs ist. 

Auf dem Weg zurück kaufe ich mit Khun Daeng Maschendraht und Metallstreben für die Zaunbefestigung im hintersten Bereich, die morgen über die Bühne gehen soll. Bei mir zu Hause bereite ich ein Bettchen für Navo und füttere ihn mit Ziegenmilch. 

Dann bin ich im Shelter. Ich säubere und fülle Wasser nach. Elly und ihre Nachkommen Shorty, Girly und Nimnim fühlen sich weiterhin wohl in ihrem neuen Bereich und auch Maggie scheint mit ihnen klarzukommen. Zola und Toya geht es in dem anderen hintersten Bereich auch gut. Für Tara und Talo wird hoffentlich in einigen Tagen das Provisorium Doppeltorbereich Geschichte sein. Die vier Welpen Chip, Ivy, Mika und Kaya bekommen Ferric und Kylie und Roshi Derma Plus. 

Wieder zu Hause beäugt Leyla, die jeden Tag mehrere Stunden bei mir ist, argwöhnisch den winzigen Navo. Der hat wohl schon sein Trauma weg, so verängstigt ist er. Ich versuche ihm ein wenig Geborgenheit zu vermitteln. Ob er tatsächlich blind oder sehbehindert ist, kann ich bisher nicht feststellen. Ich werde Navo auf jeden Fall erstmal bei mir behalten.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Heute bin ich wieder allein im Shelter. Wenn ich allein bin, nehmen die Routinearbeiten fünf pausenlose Stunden in Anspruch. Elly fühlt sich im Hausbereich nicht mehr wohl seitdem sie von Tara attackiert wurde. Körperlich ist nichts davon zurückgeblieben, aber die Lebensfreude ist aus Elly gewichen. Meistens hockt sie nun im Bottich im Baderaum. Ich entschließe mich daher sie in den zweiten hintersten Bereich, in dem das halbfertige Sala steht, umzusiedeln. Dort liegen gelegentlich nur Maggie. Tashi, Lilly, Tommy und Nuri, die sich jedoch fast ausschließlich im angrenzenden Bereich aufhalten. 

Um mögliche Konfrontationen zu vermeiden, schließe ich die Tür zwischen diesen beiden Bereichen und bringe Elly zu Maggie. Und damit Elly sich wohler fühlt auch ihre Nachkommen Nimnim, Shorty und Girly mit ihr. Das hat den Nebeneffekt, dass der gelegentliche Störenfried Shorty und das Mauerblümchen Girly aus dem Hausbereich, der seit der Hereinnahme von Amy und ihren Welpen etwas zu voll ist, heraus sind. Die Umsiedelung scheint gut anzukommen. Vor allem Elly und Girly blühen auf. Maggie ist zwar etwas außen vor, aber nicht unfreundlich. Nimnim ist seit jeher unkompliziert und Shorty wird wohl auch zurechtkommen. Mit der Umsiedelung ist auch wieder etwas mehr Platz im Haus selbst, in dem sich die Hunde gern konzentrieren. 

Ivy, Kaya, Mika, Chip, Aki und Aldo wechseln tagsüber oft zwischen Haus- und Salabereich hin und her. Nachts bleiben sie schon meistens im Salabereich. Amy übrigens, hat sich unter den Hunden im Hausbereich überraschend gut eingefügt. Mit ihren Welpen hat sich nicht mehr viel zu tun. Die sind aber auch schon sehr selbstständig. 

Am Nachmittag treffe ich mich mit Khun Daeng. Der arbeitet gelegentlich in Werners Shelter, wenn Bau- oder Reparaturarbeiten zu erledigen sind. Ich beauftrage ihn damit den hintersten Bereich, in dem Tara, Talo, Zola und Toya leben sollen, ausbruchsicher zu machen. Ein Einmeter fünfzig hoher Maschendrahtzaun soll das möglich machen. Zudem soll Khun Daeng das Sala im zweiten hintersten Bereich fertigbauen.

Dienstag, 22. Dezember 2020

Am Nachmittag bin ich im Shelter; Pat hat mich gut vertreten. Alle Hunde sind satt und zufrieden. Mir bleibt nur eine Säuberungsrunde zu tun, den Kot zu entsorgen, Wasser nachzufüllen und die abendlichen Medikamente zu verteilen. Toyas Bisswunde verheilt gut. Ivy ist spring lebendig. Vorsorglich verabreiche ich nicht nur ihr, sondern auch Chip, Kaya und Mika nun abends Ferric. Roshi und Kylie erhalten Derma plus. Es ist ein für mich neues Medikament, das ich ausprobieren möchte, um den Fellzustand der beiden Hunde zu verbessern. 

Montag, 21. Dezember 2020

Ich bin heute wieder bis in den Nachmittag hinein allein mit den Hunden. Das hat auch seine Vorteile. Ich arbeite in Ruhe alle Positionen ab und habe noch Zeit für einige Aufräumarbeiten. Nach einem Abstecher bei Dr. Sudarat um einige Details der zukünftigen Zusammenarbeit zu besprechen, füttere ich und versorge die Hunde mit frischem Wasser. Am frühen Abend bereite ich Reisfutter für den kommenden Tag zu. Pat wird mich morgen Vormittag vertreten und so sollen alle Welpen wieder ausreichend Reis bekommen. 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Khun Vut kommt nachdem ich den Hausbereich gesäubert und die Hauswelpen gefüttert habe. Drei Türen werden repariert und mehrere Löcher im Metalsheet Zaun geschlossen. Während der Reparaturarbeiten säubere ich die restlichen Bereiche und versorge die Hunde mit frischem Wasser. Nachdem Khun Vut und sein Helfer gegangen sind, füttere ich die übrigen Hunde und säubere danach noch einmal. 

Am frühen Abend schaue ich wie häufig nach den Hunden am Pong Freizeitpark. Ich stelle bei Dodo seit etwa einem Monat eine kleine Geschwulst über seinem rechten Auge fest, die sich etwas vergrößert hat. Ich werde Dodo in den kommenden Tagen mal Dr. Oi vorstellen.

Samstag, 19. Dezember 2020

Beim ersten Durchgang durch die Bereiche stelle ich am Morgen fest, dass die Tür zwischen dem großen Salabereich und dem Dodger Bereich nun endgültig hin ist. Damit es keine Probleme gibt, verrammele ich die Tür provisorisch mit einer Palette. Khun Vut wird morgen kommen und die Tür reparieren. 

Pat füttert die Welpen mit Reisfutter und die großen Hunde mit Trockenfutter. Ich säubere derweil die Bereiche. Heute habe ich ausnahmsweise mal Zeit mich zu den Hunden im Bereich der neuen Welpen zu setzen. Ich kann die Welpen nun gut auseinanderhalten und einige scheinen wohl auch auf ihre Namen zu hören. Luca und Dingo weichen mir immer noch weiträumig aus. Jiro ist mutiger und flieht nicht mehr, wenn ich mich ihm nähere. Kimi ist ziemlich entspannt und Isco kommt schon mal zu mir aber lässt sich nicht streicheln. Nur Yuki scheint ein wenig Vertrauen zu mir gefasst zu haben. Ich setze mich zu ihr in eine Sala und als etliche der großen Hunde zu mir kommen bleibt sie liegen. So kann ich sie zum ersten Mal aufnehmen und sie ist dabei recht entspannt. 

Die einstmals freche Elly hockt nun meistens im Baderaum. Sie hatte sich eine Kralle eingerissen, die nun ganz raus ist. Offensichtlich fühlt sie sich im Hausbereich nicht mehr sicher. Ich werde morgen mal den Versuch machen sie im hintersten Bereich anzusiedeln, der nun verlassen ist, da Tara, Talo, Lucy und Toya immer noch im Doppeltorbereich liegen müssen. Ich muss morgen mit Khun Vut überlegen, wie wir diesen Bereich ausbruchsicher machen können.

Freitag, 18. Dezember 2020

Heute ist Routinetag. Pat füttert die Hauswelpen morgens mit Welpenfutter und anschließend die großen Hunde mit Trockenfutter. Die in den hinteren Bereichen bekommen Reisfutter und bevor Pat am Nachmittag geht bekommen Reisfutter auch die Hauswelpen. Ich mache mich derweil an die niederen Arbeiten der Kotbeseitigung in allen acht Bereichen und im Doppeltorbereich. Danach versorge ich die Hunde mit frischem Wasser und verstaue die gestern gekauften 20 Sack Trockenfutter im Behandlungsraum. Zwischendurch verteile ich noch Medikamente an Ivy, Kylie, Roshi und Toya. Da ich bis zum Spätnachmittag im Shelter bin, fällt der abendliche Besuch aus. Die Hunde sind ja gut versorgt. 

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Heute Vormittag treffe ich mich mit Dr. Ala und Khun Bern, den beiden Repräsentanten von SDF, die das Sterilisationsprojekt bisher betreut hatten. SDF ist bereit, das Projekt weiterzufinanzieren wenn eine geeignete Klinik gefunden werden kann, die die bisherige Arbeit der Silverlake Klinik weiterzuführen im Stande ist. Auf Anraten von Louise habe ich die Chaiyapruek Klinik dafür vorgeschlagen. Dr. Ala und Khun Bern inspizieren die Klinik und besprechen mit der Inhaberin Dr. Sudarat eine zukünftige Zusammenarbeit. Es wird vereinbart, dass die Chaiyapruek Klinik das suspendierte Projekt am 2. Januar 2021 wieder aufnehmen wird. 

Pat hat mich am Vormittage wieder vertreten. Am Nachmittag bin ich mit Toya wieder bei Dr. Oi. Ivys Testresultat hat verminderte rote Blutwerte und erhöhte weiße Blutwerte ergeben. Blutparasiten wurden nicht festgestellt und Anzahl der Blutplättchen ist im Normalbereich. Die begonnene Doxy/Ferric Behandlung wird fortgesetzt. Nach unserer Rückkehr gehe ich durch alle Bereiche und säubere. Am frühen Abend hole ich bestellte 200 kg Trockenfutter bei Khun Apisit ab und bin danach in Adrians neuem Dog & Cat Café, das seit gestern geöffnet ist. 

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Ich hole morgens als Erstes Talo, Zola und Toya aus dem Baderaum und bringe sie zurück in den Doppeltorbereich. Toyas Bisswunde hat sich wie befürchtet entzündet und so muss ich mit ihr zu Dr. Oi. Zuvor aber muss ich Haus und Bereiche säubern. Pat kommt und füttert die Hauswelpen und danach alle anderen Hunde. Ich mache derweil ein paar Fotos von den neuen Welpen. 

Pat bleibt im Shelter und ich fahre mit Toya, Ivy und Roshi zu Dr. Oi. Toyas Bisswunde wird versorgt, Ivy muss Blut für einen Test lassen und Roshis Fellzustand wird untersucht. Für sie bekomme ich ein Nahrungsergänzungsmittel, das ich nachmittags auch gleich noch Kylie verabreiche, die ja auch permanente Fellprobleme aufweist. Toya muss morgen wieder in die Klinik, da ihr eine antiseptische Gaze in die Wunde eingelegt wird. Ich sperre sie wieder in den Baderaum; Tara, Talo und Zola bleiben im Doppeltorbereich. Sollte Ivys Testresultat Bedenken wecken, werde ich auch Kaya, Mika und Chip testen lassen. Deren Gaumen allerdings sieht normal aus.

Dienstag, 15. Dezember 2020

Pat vertritt mich heute Vormittag. Mittags bin ich in Baan Amphur. Ich kaufe 160 kg Trockenfutter und 30 kg Reis ein. 20 kg Trockenfutter gehen an Khun Pam und der Reis an Ba Bät, der ich zudem 1,000 Baht für ihre Arbeit der kommenden zwei Wochen gebe. Da Khun Pam nun die Fütterung mit Trockenfutter übernimmt muss ich die Hunde nur mit frischem Wasser versorgen. Anschließend machen wir unseren Strandgang. 

Im Shelter hat Arno mit dem Bau eines etwas größeren Sala für den neu geschaffenen hintersten Bereich begonnen. Ich gehe durch alle Bereiche und säubere. Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt es stark zu regnen, sodass ich das Trockenfutter gar nicht mehr ins Shelter bekomme und zu mir nehmen muss. Zola, Toya und auch Talo kommen in den Baderaum. Tara hat ein trockenes Plätzchen im Doppeltorbereich gefunden.

Montag, 14. Dezember 2020

Ich bin heute wieder allein und das bedeutet Arbeit von morgens bis abends, unterbrochen nur durch einen Nachmittags-Trip zum Pattaya Airfield, um eine Transportbox abzuholen. Sie diente dazu, einige Hunde von dort in die Silverlake Klinik zu bringen. Ansonsten erledige ich die tägliche Routine. 

Ivy scheint es schon besser zu gehen, die 30 Tage Behandlung wird aber durchgezogen. Ellys Wunde ist verheilt. Da sie sich aber noch ängstlich im Baderaum versteckt, mache ich den Versuch sie im Salabereich unterzubringen. Das aber mag sie nicht und folgt mir wieder in den Hausbereich. Dort ist sie plötzlich wie umgewandelt und liegt später sogar gemeinsam mit Elsa, mit der sie sich sonst regelmäßig anlegt, unter dem Hausbereich Sala. Zola und Toya bringe ich wieder in den Doppeltorbereich zurück. 

Am frühen Abend allerdings beginnt es erneut an zu regnen und so kommen sie zurück in den Baderaum. Tara und Talo stehen zwei geräumige Transportboxen zu Verfügung für den Fall, dass es nachts stärker regnet. Die nachmittägliche Fütterung kann ich noch beenden bevor der Regen einsetzt.

Sonntag, 13. Dezember 2020

Heute bin ich allein im Shelter und die Arbeit verlangt den ganzen Mann. Als Erstes werden Amys Welpen und Amy gefüttert. Danach kommen die vier großen Welpen dran. Ivy ist ausnehmend ruhig. Blutparasiten sind die wahrscheinliche Ursache, denn ihr Zahnfleisch ist blässlich. Sie frisst aber noch. Ich beginne eine Doxy und Ferric Behandlung mit ihr. 

Nach der Welpenfütterung reinige ich das Haus und alle Hausbereiche. Dabei öffne ich die Tür zu dem neu geschaffenen Bereich für Dodger, Hovis, Max, Darla und Roshi, die den größeren Auslauf dankbar annehmen. Kenji, der seit langem allein in seinem Bereich haust, geht es so gut wie nie zuvor. Er hat mehrere Kilos zugenommen und sein Fell ist in erstklassigem Zustand. Es scheint, dass ihm die Einsiedelei guttut, denn er ist immer ganz enthusiastisch, wenn ich zu ihm gehe. Ab und an folgen mir Aldo und Chip. Gegen deren zeitweise Anwesenheit hat Kenji nichts einzuwenden. Chip hat sich mittlerweile auch sehr positiv entwickelt. Unter seinen Geschwistern ist er nun akzeptiert und mit den großen Hunden hat er keine Probleme mehr. Die Tuk.com Welpen sind nun schon gut drei Wochen bei mir. Sie haben Ruby als ihre Ersatzmutter auserkoren. Es scheint allen gesundheitlich gutzugehen. Allerdings kann ich sie nicht untersuchen, da außer Yuki alle anderen noch recht flüchtig sind. 

Am Spätnachmittag, gerade als ich mit der Wasserversorgung fertig bin und die Fütterung ansteht, fängt es an zu regnen. Also füttere ich im Regen. Gut, dass genügend Salas bereitstehen, sodass das Futter nicht nass wird. Als der Regen stärker wird, nehme ich Zola und Toya in den Baderaum und stelle für Tara und Talo je eine Transportbox in den Doppeltorbereich. Damit werden die beiden über die Runden kommen, zumal es später am Abend zu regnen aufhört.

Samstag, 12. Dezember 2020

Khun Vut kommt heute Vormittag und komplettiert bis zum Nachmittag die Separierung des großen hinteren Bereichs in drei Bereiche. Damit haben Max, Alex, Dodger, Darla und Roshi nun zwei Bereiche mit mehr Auslauf zur Verfügung. Tashi, Nuri, Lilly, Tommy und Maggie teilen sich momentan die anderen beiden neu geschaffenen Bereiche. Pat kommt mit Reisfutter und versorgt damit alle 15 Welpen. Die großen Hunde werden mit Trockenfutter gefüttert. 

Das Experiment Zola und Toya mit Erin, Leo, Ruby, Coco, Buffy, Venus, Sita und den sechs Welpen in den drei anderen hinteren Bereichen zusammenzulegen, war nicht erfolgreich. Toya hat sich mit Erin in die Wollen bekommen und dabei ein kleine Bisswunde davongetragen, die ich behandele. Ich sperre deshalb Zola und Toya wieder in den hintersten Bereich, aus dem sie jedoch nach kurzer Zeit erneut ausbrechen. Ich sammele die beiden wieder ein und sperre sie zusammen mit Talo und Tara in den Doppeltorbereich. 

Das kann jedoch keine Dauerlösung sein, da der Zugang zum Doppeltorbereich und zum Hausbereich nun hinderlich ist. Gestern ist mir dabei Elly mit in den Doppeltorbereich geschlüpft und wurde sofort von Tara angegangen. Dabei hatte Elly ebenfalls eine kleine, behandlungsbedürftige Bisswunde erlitten. Einen Schock hat ihr die Attacke dann auch noch verpasst. Heute hält sie sich, obwohl sonst immer ganz frech, die ganze Zeit im Baderaum auf. Tara, Talo, Zola und Toya müssen also unbedingt aus dem Doppeltorbereich heraus. Wohin mit ihnen, weiß ich momentan noch nicht. Ich hatte gehofft, dass sie mit den Hunden in den drei hinteren Bereichen zusammenraufen könnten; das aber ist nach der Attacke auf Toya nun sehr fraglich. 

Ich denke, dass Tara die treibende Kraft bei den Ausbrüchen ist; vermutlich, weil sie sich langweilt. Sie will ja nicht weglaufen, eben sowenig wie Talo, Zola und Toya, bricht aber aus, weil sie weiß, dass sie es kann. Im Doppeltorbereich haben die vier bisher keine Anstalten gemacht nach draußen zu gelangen. 

Um Trockenfutter zu kaufen und um, wie mit Khun Pam verabredet, ihr im Tempel einen Sack zur Verfügung zu stellen, bin ich am frühen Nachmittag in Baan Amphur. Da ich schnell zum Shelter zurückmuss um Khun Vut herauszulassen, habe ich keine Zeit nach den Tempelhunden zu sehen. Wieder im Shelter, hat Pat gerade ihre Arbeit beendet und auch Khun Vut ist mit dem Zaunbau fertig geworden. 

Da es noch nicht dunkel ist, setze ich mich zu den Hunden im großen, hinteren Bereich. Die neuen Welpen sollen sich an meine Anwesenheit gewöhnen, und nicht nur dann, wenn ich ihren Kot einsammele. Häufig ist es ja so, dass wenn neue Hunde sehen, dass die alten Vertrauen zu mir haben, sie dann auch irgendwann Vertrauen fassen. Ich muss jedoch viel Geduld mit ihnen haben und eigentlich mehr Zeit mit ihnen verbringen. Diese Zeit habe ich aber häufig nicht, da ich zu sehr damit beschäftigt bin, das Shelter einigermaßen in Ordnung zu halten. Immerhin erlaubt mir Yuki heute schon mal ihr Köpfchen zu streicheln.

Freitag, 11. Dezember 2020

Pat vertritt mich heute Morgen wieder, sodass ich früh zu den Hunden in Baan Amphur fahren kann. Leider muss ich feststellen, dass der Futterladen geschlossen ist und deswegen muss die Trockenfutterfütterung ausfallen. Ich versorge die Hunde mit frischem Wasser und mache dann mit ihnen unseren Strandgang. Dabei vermisse ich den schwarzen Welpen. 

Bei unserer Rückkehr treffe ich Khun Pam im Tempel. Sie füttert dort Hunde und teilt mir mit, dass sie sich auch um die Vorhallen- und Strandhunde kümmere. Khun Pam bemängelt, dass das Trockenfutter, dass ich in die Schüsseln verteile auch von den Tauben gefressen würde. Ich weiß das, aber konnte das nicht verhindern. Khun Pam schlägt vor, dass ich ihr einen Sack in einer Tempelkammer lassen solle wenn ich zu den Hunden fahre. Sie würde dann das Trockenfutter mit Reis und Hühnerklein anreichern und die Hunde unter ihrer Aufsicht füttern. Ba Bät könne die Hunde abends mit Reisfutter füttern. Ich frage sie nach dem Welpen. Khun Pam teilt mir mit, dass sie ihn in den Tempel genommen habe. 

Bei meiner Rückkehr zum Shelter treffe ich auf Arno. Ich hatte ihn gebeten eine Sala für den neu geschaffenen zweiten hintersten Bereich zu bauen. Arno fängt damit an. Ich hoffe, dass er die Sala dann morgen fertigstellt, da der Zaun dann geschlossen wird. Pat hat alle Hunde ausreichend gefüttert, sodass ich sie nur mit frischem Wasser versorgen muss. Nachdem ich die Bereiche gesäubert habe, bringe ich Zola und Toya in den hintersten Bereich zurück, lasse jedoch die Tür zu den beiden angrenzenden Bereichen offen. In den drei Stunden, in denen ich noch im Shelter bin, scheinen sich die beiden gut mit den Welpen und den anderen großen Hunden zu vertragen. Talo und Tara bleiben erstmal im Doppeltorbereich.

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Ich säubere Haus und Hausbereich und füttere die Hauswelpen. Pat kommt und macht sich an die Fütterung der übrigen Hunde. Alison besucht uns und bringt eine Futterspende mit. Sie hat sich entschlossen Chip nicht zu nehmen, da sie mittlerweile einen offensichtlich ausgesetzten Tempelwelpen zu sich genommen hat. 

Ich bringe Talo und Co wieder in den hintersten Bereich, nachdem ich versucht habe, die neue Öffnung im Zaun abzudichten. Es dauert jedoch nicht lange und die Bande ist wieder draußen. Khun Vut kommt übermorgen, um die neuen Bereiche fertigzustellen. Ich werde ihn um Rat fragen wie der Zaun gesichert werden kann. Vorerst bleiben die vier Ausreißer im Doppeltorbereich. 

Am Spätnachmittag füttere ich die Hauswelpen erneut. Pat hatte die neuen Welpen mit Reisfutter gefüttert. Sie bekommt mit jedem Tag besseren Kontakt zu ihnen, da sie bei deren Fütterung bei ihnen sitzen bleibt. Vor mir laufen Jiro, Jingo und Luca immer noch weg; mit Kimi, Isco und Yuki geht es besser. Die Welpen sehen mich ja auch nur bei den Säuberungsrunden und der Wasserverteilung.

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Katharina ist schon im Shelter und hat mit den Säuberungen begonnen als ich morgens ankomme. Ich füttere die Hauswelpen und schaue danach nach allen anderen Hunden. Talo und Co scheint es im Doppeltorbereich zu gefallen, denn sie haben keine Anstalten gemacht, um auszubrechen. Katharina und ich versorgen alle anderen Hunde mit Trockenfutter und Wasser. Danach säubere ich noch einmal. 

Anschließend impfe ich Amy und ihre Welpen. Für Amy ist es die erste Impfung und für die Welpen die dritte. Dann schnappe ich mir Toya und schmiere ihren Rücken mit der Sulfur/Kokosnussmischung ein. Toya hat die Tendenz sich zu lecken und dadurch sind einige kahle Stellen entstanden. Sollten unerkannte Parasiten die Ursache für ihre Unannehmlichkeit sein, müssten die durch die Behandlung beseitigt sein. 

Am Spätnachmittag gehe ich nochmal durch alle Bereiche. Die neuen Welpen haben sich unter der Tür zum Tashi Bereich durchgegraben. Sie sind aber wohlwollend empfangen worden. Allerdings habe ich nun eine Palette vor die Tür gelegt, damit die Welpen in ihrem Bereich bleiben. Groß genug ist er ja. Zum Abschluss füttere ich die Hauswelpen noch einmal mit Welpenfutter.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Pat vertritt mich heute Vormittag. Ich muss am Computer arbeiten und liefere am Nachmittag 40 kg Trockenfutter beim Wachmann in der Thepprasit Soi 6 ab. Dort begrüßen mich Jori, Surya und Yuka. Allen drei Hunden geht es gut. Am Spätnachmittag bin ich im Shelter. Tara, Talo, Zola und Toya sind noch im Doppeltorbereich. Pat hat offensichtlich gute Arbeit geleistet, denn die Hunde sind froh und zufrieden. Ich mache eine Säuberungsrunde, entsorge den Kot und füttere dann die Hauswelpen mit Welpenfutter für die Nacht. 

Montag, 7. Dezember 2020

Heute Morgen empfangen mich Tara, Talo und Zola wieder vor dem Sheltertor. Toya sammele ich ein Stückchen weiter auch wieder ein. Alle Hunde folgen mir willig in den Doppeltorbereich. In Talos Augen lese ich: Du bist uns doch nicht böse, oder? Draußen ist es viel interessanter als im Shelter eingesperrt zu sein. Ich verstehe die Hunde und lasse sie erstmal im Doppeltorbereich. Dann schaue ich wo sie wieder durchgebrochen sind. Sie haben einfach zwei metal sheets auseinandergebogen. Mittlerweile sind sie erfahrene Ausbrecher und der metal sheet Zaun ist kein Hindernis mehr für sie. 

Ich mache mich an die Säuberung und Pat füttert zuerst die Welpen im Haus, dann die großen Hunde und zum Schluss die neuen Welpen. Zwei von ihnen haben auch schon einen Weg nach draußen gefunden, sie sind aber schnell wieder zurück als sie mich sehen um Toya abzuholen. Am Nachmittag fahre ich kurz nach Hause und bei meiner Rückkehr liegen Talo und Co noch im Doppeltorbereich. Dort lasse ich sie auch für die Nacht.

Sonntag, 6. Dezember 2020

Heute Vormittag kommt Khun Vut mit Mitarbeiter und arbeitet weiter an der Unterteilung des großen, hinteren Bereichs. Nach Fertigstellung der Einzäunung haben Dodger, Hovis, Darla, Roshi und Alex mehr Auslauf. Der Bereich von Tashi, Tommy, Lilly, Nuri und Maggie wird dadurch kleiner, ist aber immer noch groß genug. Die Hunde halten sich ohnehin stets am Sala auf und haben die gesamte Fläche nie genutzt. Ein dritter Bereich entsteht, der flexibel genutzt werden kann. Eine größere Sala wird für diesen Bereich neu gebaut. Dieser Bereich ist dann von den beiden anderen neu geschaffenen Bereich zugänglich, kann aber auch entweder von dem einen, dem anderen oder beiden Bereichen je nach Bedarf getrennt werden. 

Mit dieser neuen Unterteilung stehen den Hunden dann neun Bereiche zur Verfügung und damit ist dann auch die Gesamtuntereilung komplett. Khun Vut arbeitet den ganzen Tag an Zaun und Türen wird jedoch bis zum Abend nicht damit fertig. Die Fertigstellung wird abgeschlossen werden, sobald das neue Sala im hintersten, neuen Bereich steht. Die Hunde haben keine Probleme mit den Handwerkern und ich kann in Ruhe meinen Arbeiten nachgehen. Da Pat heute nicht kommt, habe ich damit auch den ganzen Tag zu tun. Alle Welpen bekommen heute wieder Reisfutter, die Hauswelpen zweimal. Dazu gibt es für alle Hunde noch Trockenfutter; für die neuen Welpen auch Welpenfutter.

Samstag, 5. Dezember 2020

Pat und ich treffen zur selben Zeit am Shelter ein und machen uns an die gewohnte Arbeit. Pat hat wieder Reisfutter mitgebracht und mit zusammen mit dem von mir vorgekochtem Reisfutter werden alle 15 Welpen satt. Anschließend sind die großen Hunde dran. Talo, Tara, Toya und Zola sind in ihrem neuen Bereich geblieben. Allerdings scheinen sie sich nicht mehr so gut zu vertragen und ich muss wohl Toya und Zola im zweiten hinteren Bereich unterbringen und das Tor zum ehemaligen Talo Bereich wieder schließen. Am späten Nachmittag bin ich wieder im Shelter und füttere die Hauswelpen mit Welpenfutter für die Nacht. 

Freitag, 4. Dezember 2020

Tara, Talo, Toya und Zola haben sich unter der Tür durchgegraben und sind wieder in ihrem Bereich, dort allerdings nicht wieder ausgebrochen. Vermutlich gab es ausreichend Unterhaltung durch die Hunde und Welpen in den zwei Bereichen. Es scheinen sich alle recht gut vertragen zu haben, denn ich sehe keine verängstigten Hunde. Wenn die Hunde es wollen wühlen sie sich überall durch und so sichere ich die Tür zum hintersten Bereich auf jeder Seite mit einer Palette ab. Eine davon muss ich eingraben, damit die Tür geöffnet werden kann. Nachdem ich das fertiggebracht habe, bringe ich Talo und Co. wieder in den hintersten Bereich. Ich weiß, es ist ihnen auch dort langweilig, aber momentan sehe ich keine andere Lösung. 

Während ich die Grabungsarbeiten erledige, reinigt Pat das Haus, füttert die Hausbereichwelpen und später die übrigen Hunde. Der Bereich in dem Talo und Co bisher lebte, ist etwas größer als die beiden hintersten Bereiche zusammen, sodass die neuen Welpen sowie Erin, Coco, Ruby, Mona, Leo, Sita und Venus mehr Platz haben. Ihnen stehen vier Salas zur Verfügung. Im hintersten Bereich teilen sich Talo, Tara, Toya und Zola zwei Salas. 

Pat bekommt allmählich besseren Kontakt zu den neuen Welpen. Kimi und Yuki verlassen nicht mehr die Sala, wenn Pat sich zu ihnen setzt. Heute gelingt es ihr Yukis Vertrauen so weit zu gewinnen, dass sie sie auf den Arm nehmen kann. Wenn mich die großen Hunde umrunden ist Isco häufig mit dabei und schnuppert schon mal an meiner hin gereichten Hand. Luca, Jingo und Jiro sind weiterhin sehr vorsichtig und brauchen noch Zeit, die wir ihnen auch lassen.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Pat und ich verrichten unsere morgendlichen Routinearbeiten. Pat bringt nun immer einen Eimer Reisfutter mit, den sie an die Hauswelpen und die neuen Welpen verteilt. Danach füttert sie die großen Hunde, ich versorge die Hunde mit frischem Wasser und säubere dann alle Bereiche. 

Da Tara und Zola und zuweilen auch Talo und Toya die vergangenen Tage immer wieder ein Schlupfloch im Zaun gefunden haben, verlege ich sie in den hintersten Bereich und öffne das Tor, das den Talobereich vom zweiten hinteren Bereich trennt. So haben die sieben großen Hunde und die sechs Welpen einen weitaus größeren Bereich zur Verfügung. Talo, Tara, Toya und Zola müssen sich nun mit einem kleineren Bereich begnügen, haben aber zwei Salas zur Verfügung. 

Am Nachmittag liefere ich Bravecto bei Alex, der vier Schäferhunde hat, ab und kaufe dann drei Sack Trockenfutter und Welpenfutter bei Apisit ein. Anschließend kaufe ich acht Sack Reis und liefere Reis und Trockenfutter bei Prajuab ab. Dann bin ich wieder im Shelter. Ich hatte schon Reisfutter vorgekocht, das ich an die Hauswelpen verteile.

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Pat ist schon im Shelter als ich eintreffe. Sie hat das Haus gereinigt und die Hauswelpen mit Reisfutter versorgt. Ich reinige die Außenbereiche und versorge die Hunde mit frischem Wasser. Pat füttert die großen Hunde mit Trockenfutter und die neuen Welpen mit Reisfutter. 

Am Nachmittag erwarte ich eine Lieferung Bravecto und muss nach Hause fahren. Ich treffe mich mit Arno und gemeinsam fahren wir in die Holzhandlung und holen Holz für den Bau einer neuen Sala im neuzuschaffenden Bereich. Nachdem ich das Holz verstaut habe, mache ich mich an die abendliche Säuberung und danach gibt es noch einmal Reisfutter für die Hauswelpen.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Maggie hat die Nacht im Hauskennel gut überstanden. Ivy allerdings scheint mit ihrer Anwesenheit nicht einverstanden zu sein und kläfft sie so lange an bis ich die Geduld verliere und sie in den Salabereich verbanne. Nachdem ich den Haus- und den Salabereich gereinigt habe, koche ich Reis und Fleisch und füttere alle Hauswelpen und Amy. Ihre Welpen sind bereits entwöhnt aber Amy kann ruhig noch etwas zulegen. 

Nach der Reinigung der restlichen Bereiche bringe ich Maggie zurück an ihren gewohnten Platz. Sie ist ganz ruhig und hat keine Probleme mit Tashi, Tommy, Nuri oder Lilly. Irgendetwas muss in ihr passieren wenn sie einen ihr nicht vertrauten Farang sieht. Luca, Jiro, Dingo, Yuki, Isco und Kimi wechseln nun ständig in den Talo Bereich und dort füttere ich sie auch. Sie sind alle noch so klein, dass sie unter dem verschlossenen Tor hindurchkriechen können. Wenn ich in den Talo Bereich gehe folgen mir häufig Chip, Ivy, Mika, Kaya, Aldo und Aki. So können sich die älteren Welpen mit den Neuen anfreunden. Tara, Zola und Toya akzeptieren die Eindringlinge in ihren Bereich. 

Am frühen Nachmittag füttere ich alle Hunde, fülle die Wasserbehälter und mache noch eine Säuberungsrunde danach. Am späten Nachmittag bin ich in Baan Amphur, kaufe Reis auf dem Tempelmarkt und bezahle Ba Bät. Bei ihr sehe ich überraschend Neung und Sahm. Ba Bät teilt mir mit, dass die beiden häufig an Markttagen einen Ausflug machen. Ich sehe auch Pema und Avira. Der Markttrubel macht den Hunden sichtlich Spaß. 

An der Vorhalle sind alle Hunde vollzählig, Neung und Sahm finden sich auch wieder ein. Ich verteile Trockenfutter und fülle frisches Wasser auf. An der Strandmauer sehe ich Prince und die fünf Geschwister. Deva hat sich wieder hinter dem Sala versteckt. Ich freue mich den neuen Welpen wiederzusehen. Er scheint sich einzuleben. Luna sehe ich nicht, aber es dämmert schon und so kann ich sie leicht übersehen. Da es schon spät ist, fahre ich nicht mehr zum Shelter, die Hunde sind ja gut versorgt.