Mittwoch, 30. September 2020

Leila hat mir die ganze Nacht den Schlaf geraubt bis ich im Morgengrauen dann schließlich kapituliert und sie rausgelassen habe. Ich hoffe, sie kommt morgen Abend wieder. Heute Morgen habe ich meinen hoffentlich letzten Zahnarzttermin. Wurzelbehandlung und Überkronung sind damit abgeschlossen. Pat managed das Shelter am Vormittag. Ich verteile mittags nur noch die Medikamente. 

Am frühen Nachmittag bin ich am Huay Chak Nok Reservoir. Ich hatte dort vor längerer Zeit mehrere Hunde sterilisieren lassen und sie auch ansonsten medizinisch betreut. Die Marktleute, die sich um die Hunde gekümmert hatten, sind nicht mehr da und auch die Hunde sind verschwunden. Es sind jedoch nun neue dort, unter ihnen zwei Hündinnen. Ich komme mit einer Marktfrau ins Gespräch. Sie kennt die Hunde und meint, sie könne mir helfen sie in eine Box zu bekommen. Als ich an dem Platz ankomme, sehe ich allerdings weder die Marktfrau noch die Hunde. Ich werde die beiden Hündinnen aber im Auge behalten. 

Für den späten Nachmittag bin ich mit Jay verabredet, die mir eine Hündin zur Sterilisation übergeben will. Unterwegs jedoch bekomme ich Probleme mit meinem Pickup und erreiche gerade so noch die Werkstatt, bei der ich das Auto immer warten lasse. Es stellt sich heraus, dass ich wohl das falsche Diesel getankt habe. Der Mechaniker klärt mich darüber auf, dass es seit dem ersten September davon zwei Sorten gibt. Ich hatte offenbar die falsche Sorte getankt und so kam der Motor ans Stottern. 

Der Mechaniker braucht zwei Stunden um das Problem zu beheben und so ist die Silverlake Klink schon geschlossen, als ich dort ankomme. Ich werde Leo, Coco und Lilly dann morgen früh abholen. Es ist schon dunkel, als ich im Shelter ankomme. Die Hunde haben schon geschlafen. Ich verteile noch Ferric an Nimnim und Mona, füttere Amara und verabreiche ihr Kochsalzlösung. Leila ist in der Nacht nicht erschienen.

Dienstag, 29. September 2020

Heute Morgen scheint wieder die Sonne. Katharina kommt und auch Pat. Die Hunde kennen nun Katharina schon und lassen sich von ihr auf Zecken untersuchen. Maggie, Elsa, Lena, Aki und Aldo erhalten Bravecto. Maggie, Elsa und Lena hatten ihre vergangene Dosis vor einem dreiviertel Jahr erhalten; für Aki und Aldo ist es das erste Mal. Pat füttert und später hilft Katharina ihr dabei. 

Am Nachmittag bin ich wieder im Shelter, füttere Amara das zweite Mal, verteile Ferric an Mona und Nimnim und säubere. Anschließend erhält Amara wieder ihre Dosis Kochsalzlösung verabreicht. Ich schließe das Shelter und hole Leila bei Dr. Oi ab. Leila hat die Operation gut überstanden und muss erstmal drei Tage lang bei mir bleiben, damit ich ihr die notwendigen Medikamente verabreichen kann.

Montag, 28. September 2020

Heute regnet es wieder den ganzen Tag und das mehrere Stunden recht heftig. Ich komme am Vormittag gerade dazu das Haus zu säubern, Amara zu füttern und ihr und Nimnim ihre Medikamente zu verabreichen. 

Leila hatte mich heute Morgen besucht und so hatte ich sie eingesperrt. Ich hole sie und bringe sie bei strömenden Regen zu Dr. Oi um sie sterilisieren zu lassen. Leila ist zwar nicht meine Katze und ich weiß auch nicht ob sie jemandem gehört; ich möchte aber nicht, dass sie mich eines Abends trächtig besucht. 

Zurück im Shelter nehme ich Leo, Coco und Lilly an Bord und treffe in Baan Amphur Jay, die mir eine Hündin zur Sterilisation übergibt. Ich gebe die vier Hunde in der Silverlake Klinik ab und nehme die Mabprachan Hündin in Empfang. 

Nachdem ich sie an ihren Platz zurückgebracht habe, bin ich dann wieder im Shelter. Eine Regenpause nutzend füttere ich die Hunde und verabreiche dann Amara Kochsalzlösung. Anschließend füttere ich sie erneut und gebe ihr Renavast und Ferric. Obwohl der Shelterboden total aufgeweicht wurde, sind alle Hunde in ihren Salas und im Haus trocken geblieben.

Sonntag, 27. September 2020

Ich verrichte meine morgendlichen Arbeiten und Pat füttert. Pat bringt seit einer Woche täglich frisch gekochtes Reisfutter mit, das Amara morgens und abends bekommt. Auf Anraten von Dr. Oi sollen wir Protein so weit als möglich weglassen, nur Eier sind erlaubt. Das Nierentrockenfutter, das Amara verschmäht mische ich unter den Reis. 

Tinka wird häufig von Khiaow belästigt und hat eine kleine Wunde an ihrem Hinterteil davongetragen, die ich behandele. Häufig entzünden sich solche Wunden und so werde ich Tinka wohl morgen zu Dr. Oi bringen müssen. Im Allgemeinen jedoch sind alle Hunde in ihren verschiedenen Bereichen zufrieden, wenn auch kleinere Beißereien nicht auszuschließen sind. 

Am Spätnachmittag erledige ich meine Routine. Medikamente werden verteilt, Amara wird ein zweites Mal gefüttert und erhält weiterhin Kochsalzlösung.

Samstag, 26. September 2020

Dr. Oi schickt mir am Morgen das Testergebnis. Leider haben meine Hoffnungen mich getrügt; die roten Blutwerte sind weiter runtergegangen und die Creatinine Werte liegen wieder bei 4.5. Die tägliche Vergabe von Kochsalzlösung hat also nichts gebracht. Amara frisst aber weiterhin gut und solange sie das beibehält, gebe ich die Hoffnung nicht auf. 

Nachdem ich meine morgendlichen Arbeiten erledigt habe und Pat die Hunde gefüttert hat, bringe ich einen Mabprachan Hund zur Sterilisation in die Silverlake Klinik. Kurz vor der Klinik sehe ich einen großen Hund angefahren am Straßenrand liegen. Der Hund ist tot aber noch warm. Auch er ist mit ziemlicher Sicherheit an inneren Blutungen gestorben. Ich nehme den Hund mit in die Klinik, gebe die Hündin ab und liefere dann den Hund bei Bua ab, der ihn vergraben wird. 

Im Wat Amparahm sehe ich alle Hunde außer Prince. Der ist aber schon mal zuweilen unsichtbar. Es sind wieder Leute an der Vorhalle, die Speisen zubereiten und die Hunde bekommen auch alle etwas ab. Das Trockenfutter, dass ich in die Container verteile, bleibt unberührt. Payu hält sich wieder bei den Tempelgästen auf. 

Am Strand hat sich ein Neuzugang eingefunden. Es ist ein alter Rüde, der anscheinend geduldet wird. Ich hatte ihn schon bei meinem vergangenen Besuch gesehen und versucht Kontakt mit ihm aufzunehmen. Er jedoch ist noch recht zurückhaltend und es ist auch nicht sicher, ob er bleiben wird. 

Zurück im Shelter mache ich noch eine Säuberungsrunde und verteile die abendlichen Medikamente. Amara frisst nur wenig, aber sie wurde schon von Pat mittags gefüttert. Ich verabreiche ihr wie jeden Abend Kochsalzlösung. Vermutlich werde ich das noch lange tun müssen, um ihren Zustand stabil zu halten.

Freitag, 25. September 2020

Das Wunder ist ausgeblieben; Dr. Oi informiert mich frühmorgens, dass Cisco die Nacht nicht überlebt hat. Ich muss von einer weiteren guten Seele Abschied nehmen. Pat kommt und füttert und ich säubere. 

Nachdem Pat gegangen ist, bin ich mit Amara bei Dr. Oi. Amara, die heute Morgen wieder gut gefressen hat, wird Blut abgenommen. Ich habe die Hoffnung, dass die fortdauernden Infusionen und Amaras wiedergewonnener Appetit den Creatinine Wert in die richtige Richtung gelenkt haben. Die zweimal tägliche Vergabe von Ferric sollte zudem eine Erholung der roten Blutwerte und eine erhöhte Anzahl der Blutplättchen zur Folge haben. Das Testergebnis wird morgen vorliegen. Erfreulich ist, dass Amara wieder leicht zugenommen hat. Sie bewegt sich immer noch zwei Kilogramm unter ihrem Normalgewicht, aber der Aufwärtstrend macht Mut. 

Ich nehme Ciscos sterbliche Überreste an Bord und bringe sie, nachdem ich Amara wieder im Shelter abgeliefert habe, in die NPW Klinik zur Einäscherung. Am frühen Abend bin ich erneut im Shelter, verteile Ferric an Nimnim und Mona sowie Immuplex an Lilly. Anschließend verabreiche Amara wieder Kochsalzlösung und füttere sie für die Nacht.

Donnerstag, 24. September 2020

Khun Dtu, die Landeigentümerin des Shelters informiert mich heute Morgen, dass einer der Hunde, die sie vor ihrem Haus füttert, angefahren wurde. Ich mache mich schnell auf den Weg und wir finden den Hund etwa 500 Meter von der Straße entfernt in einem Maisfeld. Es stellt sich heraus, dass es Cisco ist. Cisco ist von mir gegen Blutparasiten und Fellproblemen behandelt worden und ich habe weiter guten Kontakt zu ihm gehalten. So können wir Cisco ohne Probleme zu mir ins Auto tragen. 

In der Dr. Oi Klinik wird Cisco geröntgt. Außer einem Haarriss im Becken hat er keine Knochenverletzungen davongetragen. Allerdings vermutet Dr. Oi interne Verletzungen. Ein Blasenkatheter wird gelegt. Leider ergibt die Entnahme Blut anstatt Urin, was auf einen Blasenbruch hindeutet. Um festzustellen, ob die Blase noch intakt ist, wird Cisco an einen Tropf gehängt. Die erneute Untersuchung nach einer Stunde ergibt das gleiche Resultat. Dr. Oi empfiehlt einen Eingriff, um festzustellen, ob tatsächliche Verletzungen von inneren Organen vorliegt. 

Am Abend liegt das Resultat des Eingriffs vor. Die Milz ist gerissen, die Blase gebrochen und der Magen ist verletzt. Cisco hat reichlich Blut verloren und Dr. Oi gibt ihm nur eine 50-prozentige Chance die Nacht zu überstehen. Cisco ist ein ausgesprochen liebenswerter Hund, der trotz seiner schweren Verletzungen den Transport und die Prozeduren in der Klinik tapfer über sich ergehen hat lassen. Ich hoffe, es geschieht ein Wunder und er durchsteht diese Krise.

Tagsüber bin ich wie immer im Shelter beschäftigt. Pat kommt heute nicht und so füttere ich die Hunde. Amara bekommt morgens und abends wieder ihr angereichertes Reisfutter, das sie bis auf den letzten Happen zu sich nimmt. Abends erhält sie ihre gewohnte Dosis Kochsalzlösung, Renavast und Ferric. Obwohl sie nun ausreichend frisst und eine mehrwöchige Doxy Behandlung hinter sich hat, ist ihr Gaumen sehr blass. Das macht mir etwas Sorge. Morgen werde ich sie deswegen, und um den Creatinine Wert zu kontrollieren, erneut testen lassen.

Leila stattet mir heute Abend nach zweitägiger Abwesenheit wieder einen Besuch ab. Sie bleibt zwei Stunden und geht dann wieder. Leila ist so vertrauensvoll zu mir als sei sie schon immer bei mir gewesen. Nach so viel Leiden tagsüber ist das ein Highlight zu Abschluss. 

Mittwoch, 23. September 2020

Heute Morgen habe ich wieder einen Zahnarzttermin und Pat übernimmt meine Arbeiten. Es regnet als ich am frühen Nachmittag im Shelter ankomme. Ich verteile die Medikamente und säubere. Da der Regen stärker wird, ziehe ich Amaras Behandlung vor und bin heute ausnahmsweise schon am späten Nachmittag auf dem Nachhauseweg.

Dienstag, 22. September 2020

Heute Morgen kommt Katharina wieder, um mir bei anfallenden Arbeiten zu helfen. Katharina untersucht die Hunde nach Zecken und wir schneiden Nägel. Tashi, Nuri und Leo haben sich offenbar im hintersten Bereich eingerichtet und die Hunde in den beiden Bereichen davor scheinen auch zufrieden zu sein. Pat kommt und füttert. Dabei findet Talo wohl wieder eine Lücke im Zaun und ist mit Tara im Bereich der großen Sala. Es passiert nichts und ich dichte das Loch ab. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter. Nimnim und Mona, die beide noch auf Doxy sind, bekommen Ferric. Amara erhält ihre tägliche Dosis Kochsalzlösung. Pat hatte ihr Reisfutter mitgebracht, das sie mittags gefressen hatte und nach ihrer Behandlung frisst sie noch Nassfutter. Ich entdecke einige kleine Zecken an ihr und verabreiche ihr Bravecto.

Montag, 21. September 2020

Nach Säuberung und Medikamentenvergabe bin ich bei den Tempelhunden. Alle Hunde sind wohlauf und ich sehe auch wieder Payu. Ich kaufe 160 kg Trockenfutter und bin dann wieder im Shelter. Zuerst fülle ich alle Wasserbehälter auf und füttere dann die Hunde. 

Pat hat gestern den Vorschlag gemacht Tashi, Leo und Nuri in den hintersten Bereich zu verlegen und die Tür zwischen den beiden anderen hinteren Bereichen offenzulassen. Sie befürchtet, dass Leo sonst dem Regen ausgesetzt bleibt. Den Hunden stehen damit jeweils zwei Salas zur Verfügung; Ruby, Tommy, Erin, Buffy, Mona, Coco und Lilly zudem noch eine Hütte und ein überdachter geräumiger Käfig. Ich schaue mehrfach nach den drei Hunden und sehe, dass Leo nun schon in der Lage ist in einen der Salas zu springen. Nach der Fütterung ist noch einmal Säuberung angesagt und die abendliche Verabreichung von Kochsalzlösung an Amara.

Sonntag, 20. September 2020

Heute regnet es den ganzen Tag. Pat und ich arbeiten im Regen und die Hunde igeln sich ein. Am frühen Abend lässt der Regen nach und ich bin wieder im Shelter. Ich füttere Amara erneut und verabreiche ihr Kochsalzlösung. Amaras Zustand ist weiterhin stabil und sie frisst recht gut. Leila besucht mich nun auch schon mal tagsüber und abends ist sie immer in der Nähe. Ich lasse eine Tür auf, sodass sie ein und ausgehen kann.

Samstag, 19. September 2020

Pat kommt mittags und füttert während ich meine Arbeiten verrichte. Amara bekommt wieder ihr Spezialfutter bestehend aus Reis vermischt mit gekochtem Schweinefleisch, Nassfuttter und Eigelb. Abends bekommt sie das Gleiche nochmal und dazu noch Renavast und Ferric. Amara frisst nun ganz normal und so hoffe ich, dass sie bald wieder etwas zunimmt. Die tägliche Infusion werde ich noch eine Woche lang fortsetzen und dann einen neuen Test vornehmen lassen.

Leila erwartet mich abends wieder vor meiner Apartmenttür. Sie verhält sich mittlerweile so als sei sie schon immer bei mir gewesen. Hungrig ist sie nie, also wird sie tagsüber irgendwo in der Nachbarschaft versorgt. Leila ist eine rechte Quasselstrippe und hält selten mal die Klappe. Aber so weiß ich wenigstens immer, wo sie gerade ist.

Freitag, 18. September 2020

Pat kommt mittags, nachdem ich bereits den Großteil meiner Arbeiten verrichtet habe. Ihre Hilfe ist so wichtig für mich, denn sie erspart mir eine gute Stunde Arbeit und Pat schaut auch nach den Hunden und macht mich auf Verletzungen oder Unpässlichkeiten aufmerksam. Die nachmittägliche Arbeit ist wieder Routine. 

Seit drei Tagen bekomme ich abends in meinem Apartment Besuch von einer Katze. Sie ähnelt auffallend Leila, der einzigen Katze, die ich vor Jahren aufgenommen hatte, seitdem ich mich nur noch um Hunde kümmere. Leila starb vor fünf Jahren an einer Pflanzenvergiftung und seitdem hatte ich mit Katzen nichts mehr zu tun. 

Ich lebe seit über einem Jahr in einem kleinen Resort, in dem ich seit der Covid Krise der einzige Bewohner bin. Auf der Soi vor dem Resort habe ich einige Hundefreunde, eine Katze jedoch hatte ich zuvor an oder in dem Resort nie gesehen. Die neue Leila war von Anfang an sehr zutraulich und heute Abend saß sie schon vor meiner Tür als ich eintraf. Ich gehe davon aus, dass sie einen Besitzer in der Nachbarschaft hat, denn sie ist gut genährt und sehr gepflegt. Schon am zweiten Tag ist sie mir in mein Apartment gefolgt und hatte sich auf meinem Bett eingerichtet. Ich hoffe, Leila wird mich noch öfter besuchen.

Donnerstag, 17. September 2020

Nachdem ich meine morgendlichen Reinigungsarbeiten erledigt habe und Medikamente verteilt, bin ich mit Alex wieder bei Dr. Oi. Die Wunde sollte in drei Tagen Geschichte sein. Ich füttere dann die Hunde. Amara bekommt Reisfutter und frisst ein wenig. Insgesamt aber scheint es ihr viel besser zu gehen. Sie hält sich nun überwiegend in einem der Käfige im Haus auf und wird in Ruhe gelassen. Am Spätnachmittag säubere ich erneut und verteile Medikamente. Amara erhält wie jeden Abend Kochsalzlösung und Rico zum letzten Mal Prednisilone. Damit ist diese Episode auch abgeschlossen.

Mittwoch, 16. September 2020

Morgens bis ich wieder bei Rico, dann beim Zahnarzt und mittags im Shelter. Pat hat schon einen Großteil der Arbeit erledigt und ist bei der Fütterung. Ich verteile die Medikamente. Amara frisst das von Pat mitgebrachte Reisfutter vermischt mit Nassfutter. Am frühen Abend verrichte ich meine gewohnten Arbeiten und verabreiche Amara Kochsalzlösung. Amara ist immer sehr geduldig und so ist die Prozedur normalerweise nach zwanzig Minuten erledigt. Rico erhält noch einmal Prednisilone.

Dienstag, 15. September 2020

Heute Vormittag regnet es wieder so heftig, dass ich erst mittags im Shelter bin, nachdem ich Rico versorgt habe. Pat kommt zur gleichen Zeit. Sie füttert und ich verteile Medikamente. Pat hat Reisfutter mitgebracht und zu meiner Freude macht Amara zwei kleine Schüsseln leer. Nachdem Pat gefahren ist, bin ich mit Alex erneut bei Dr. Oi. Seine Wunde wird neu versorgt. Ich bringe ihn zurück, säubere und fülle die Behälter mit frischem Wasser auf. 

Dann bin ich in Baan Amphur, kaufe die halbmonatliche Ration Reis für Ba Bät, lade 160 kg Trockenfutter auf und versorge die Tempelhunde. Zu meiner Freude sehe ich Nero wieder. Auf meinem Weg zurück zum Shelter liefere ich 60 kg Trockenfutter bei den Wachleuten an der Soi Thepprasit ab. Im Shelter verteile ich die abendlichen Medikamente und verabreiche Amara Kochsalzlösung. Sie frisst erneut von dem Reisfutter. Es scheint ihr besser zu gehen. Am Abend bin ich wieder bei den Hunden am Pong Freizeitpark und verabreiche Rico Prednisilone.

Montag, 14. September 2020

Dr. Kwanchai informiert mich am Morgen, dass die angefahrene Hündin gestorben sei. Das tut mir sehr leid. In der Stunde in der ich ihr beistand, hatte ich ein starkes Gefühl zu ihr entwickelt. Ich hätte sie gern zu mir genommen. 

Rico erhält wieder Prednisilone. Im Shelter bin ich heute den ganzen Tag, nur unterbrochen von einer Fahrt in die Stadt bei der ich mir Kochsalzlösung und Medikamente besorge und einer Fahrt mit Alex zur Dr. Oi. Alex hatte vor Jahren am Nacken operiert werden müssen, da eine Haarwurzel nach innen gewachsen war. Es war eine ziemliche Narbe zurückgeblieben, die jedoch nie Probleme verursacht hatte. Nun hat sich eine entzündliche Schwellung entwickelt, die trotz zweitägiger Behandlung nicht zurückging. Alex wird versorgt und muss morgen erneut vorgestellt werden. 

Ich füttere die Hunde am Nachmittag und bin dann am frühen Abend wieder im Shelter. Amara liegt jetzt zusammen mit den anderen Hunden im Hausbereich. Sie frisst wenig und erbricht sich gelegentlich. Ich verabreiche ihr wie jeden Abend 200 ml Kochsalzlösung. Alex erhält Clindamycine und Carprofen. Rico bekommt wieder Prednisilone.

Sonntag, 13. September 2020

Heute Morgen erreicht mich ein Anruf von einem Residenten in der Soi Nernplubwan. Ein Straßenhund sei angefahren worden und benötige Hilfe. Ich rufe Dr. Kwanchai an und bitte ihn Bua vorbeizuschicken. Der Resident hat den Hund von der Straße genommen und an einen schattigen Platz gelegt. Die Hündin atmet schwer und liegt relativ bewegungslos unter einem Baum. Ich kann sie berühren und versuche sie zu beruhigen. Außer einem leicht geschwollenen Hinterlauf kann ich keine Verletzungen feststellen. Ich befürchte allerdings, dass sich die Hündin innere Verletzungen zugezogen hat. Sie ist sehbehindert und möglicherweise blind. Der Resident berichtet, dass sie am Rande der Soi gelegen habe. Ein Auto sei gekommen und habe vor ihr gehalten. Als die Hündin aufstand, gab der Fahrer Gas und fuhr sie über den Haufen. 

Bua lässt etwas auf sich warten und so sitze ich etwa eine Stunde neben der Hündin. Es ist häufig so, dass verletzte Hunde aus Angst vor weiteren Schmerzen zuschnappen wenn man sie berührt, die Hündin jedoch ist ganz friedlich und macht es mir leicht ihr ein wenig von dem Schock zu nehmen. Bua kommt und bringt sie zu Dr. Kwanchai. Ich hoffe, dass die Hündin überlebt. Sollte das der Fall sein, werde ich sie nicht wieder auf die Straße zurückbringen, sondern im Shelter aufnehmen, damit sie nicht erneut angefahren wird. 

Auf dem Weg zum Shelter halte ich bei Rico und verabreiche ihm Prednisilone. Im Shelter angekommen hat Pat schon die meiste Arbeit erledigt und ist bei der Fütterung. Ich verteile die Medikamente und gehe dann noch einmal säubernd durch die Bereiche. 

Am frühen Abend bin ich wieder bei den Hunden, verteile die abendlichen Medikamente und verabreiche Amara Kochsalzlösung. Rico erhält erneut Prednisilone. Die Hodenschwellung geht nun endlich allmählich zurück. Sie behindert Rico nicht mehr.

Samstag, 12. September 2020

Morgens bin ich zuerst bei Rico und verabreiche ihm Prednisilone. Im Shelter säubere ich und verteile Medikamente. Da mein Futtervorrat aufgebraucht ist, verschiebe ich die Fütterung auf den Nachmittag. Ich kaufe Trockenfutter in Baan Amphur und versorge die Hunde im Wat Amparahm. Neung schmiere ich mit der Sulfur/Kokosnuss Mischung ein. Er hat ein paar lichte Stellen auf dem Rücken entwickelt. 

Ich bin dann bei Ursi und besuche Puschel und Bliss. Beide Hunde sind glücklich in ihrer neuen Heimat; Ursi verwöhnt sie. Zurück im Shelter füttere ich und verrichte dann meine abendliche Routine. Danach verabreiche ich Amara Kochsalzlösung. Rico erhält am Abend wieder Prednisilone.

Freitag, 11. September 2020

Ich lasse als Erstes Amara aus ihrem Kennel. Die Hunde im Hausbereich haben kein Problem mit ihr, aber sie verzieht sich schnell in einen der Käfige. Ich desinfiziere Amaras Kennel vorläufig zum letzten Mal und mache mich dann an die Säuberung der Bereiche. Pat kommt und füttert und ich verteile Medikamente. 

Alex hat sich eine Nackenschwellung zugezogen. Er wurde vor Jahren am Nacken operiert, da ein Haarfolikel nach innen gewachsen war. Seither sah man eine Narbe aber die Schwellung ist neu. Ich verabreiche Alex Clindamycin. Tashi hustet immer noch ein wenig und nun auch Elsa und Rocco. Alle drei erhalten Bromhexine. Elsa hat sich zudem eine Liegeschwellengentzündung zugezogen, die ich mit Clindamycin behandele. Mona ist nun noch die Einzige, die morgens Doxy erhält. Amara erhält am Morgen Renavast und abends weiterhin Kochsalzlösung. Mona, Amara, Buffy, Lingling und Leo bekommen abends Ferric. 

Am Nachmittag bin ich mit Toto und Maggie bei Dr. Oi. Totos Wunde wird noch einmal verbunden, ist jedoch so gut wie verheilt. Maggie hat sich die Daumenkralle an ihrer linken Pfote halb abgerissen. Dr. Oi entfernt die Kralle. Am frühen Abend verabreiche ich wieder die Medikamente und Amara erhält ihre Infusion. Sie hat das Fleisch, dass ich ihr am Mittag gegeben hatte nicht angerührt aber frisst erfreulicherweise nun Trockenfutter. Sie ist ja nur noch Haut und Knochen. Mal sehen, ob sie vielleicht nun auch wieder Reis oder Nassfuttter zu sich nimmt. 

Ich habe erneut Dr. Oi um Rat wegen Rico gebeten und sie hat mir empfohlen ihm zweimal täglich Prednisilone zu verabreichen. Ich beginne damit am Abend.

Donnerstag, 10. September 2020

Am Vormittag ziehen dunkle Wolken auf und so muss ich mich beeilen die Außenbereiche schnell zu säubern. Die Medikamente müssen noch verteilt werden und dann setzt schon der Regen ein. Ich säubere das Haus, desinfiziere Amaras Kennel und füttere sie mit Schweinefleisch, das Einzige was sie frisst. Da der Regen nicht nachlässt, verschiebe ich die Fütterung der restlichen Hunde auf den Nachmittag. 

Dr. Oi informiert mich, dass Amaras PCR Test ein negatives Ergebnis erbracht hat. Amara ist also nun nicht mehr ansteckend. Ich lasse sie am Abend, nachdem ich ihr wieder Kochsalzlösung subkutan verabreicht habe, dennoch für die Nacht in ihrem Kennel. Am Freizeitpark verabreiche ich Rico erneut Clindamycin. Morgen werde ich ihn Dr. Kwanchai zur Nachuntersuchung vorstellen.

Mittwoch, 9. September 2020

Ich habe heute Morgen wieder einen Hühnertermin in der Stadtverwaltung. Mein Anwalt Khun Ekachai begleitet mich dabei. Allerdings erscheinen die ehemaligen Nachbarn nicht zu dem anberaumten Termin. Sie hatten jedoch gegenüber dem zuständigen Beamten erklärt, dass die Beweismittel zu ihrer Behauptung, dass die Hunde 26 Hühner getötet hatten, vorlegen werden. Khun Ekachai wird informiert werden, sobald das der Fall sein wird.

Zurück im Shelter ist Pat bei der Fütterung der Hunde. Sie hat ebenfalls schon einen Teil meiner morgendlichen Arbeiten erledigt. So muss ich nur noch die Medikamente verteilen und Amaras Kennel säubern. Am frühen Abend bin ich dann wieder im Shelter und bei Rico.

Dienstag, 8. September 2020

Katharina hat angeboten mir einmal die Woche bei der Arbeit zu helfen. Heute ist ihr erster Tag. Die Hunde sind ja gegenüber Fremden immer sehr aufgeschlossen und so findet Katharina schnell Kontakt zu den meisten im Hausbereich. Ich habe selten Zeit jeden einzelnen Hund genau zu inspizieren und bitte Katharina nach versteckten Wunden und Zeckenbefall zu forschen. Zudem bitte ich sie mir zu sagen ob Nägel geschnitten werden müssen. Pat kommt auch und übernimmt die Fütterung. Ich mache mich derweil an meine gewohnten Arbeiten. 

Nachdem Pat und Katharina gefahren sind, bin ich mit Toto bei Dr. Oi. Toto wird neu verbunden. Am Nachmittag gehe ich säubernd durch die Bereiche und verteile dann Medikamente. Mona ist nun völlig aufgetaut. Sie fühlt sich offensichtlich wohl unter den Hunden im hinteren Bereich und hat zu mir völliges Vertrauen gefasst. Ihre Wunden heilen allmählich zu. Monas Bluttestresultat weist eine leichte Anämie auf; Blutparasiten sind nicht festgestellt worden. Amara frisst weiterhin recht gut und hat sich nicht erbrochen. Ich verabreiche ihr wieder Kochsalzlösung subkutan. Am Abend versorge ich Rico wieder mit Clindamycin.

Montag, 7. September 2020

Am Freizeitpark nehme ich Rico an Bord. Die Hodenschwellung ist zwar etwas abgeklungen, aber es scheint, dass nur ein Hoden bei der Kastration entnommen wurde. Das möchte ich von Dr. Oi überprüfen lassen. Im Hausbereich des Shelters stolpere ich über eine tote Schlange. Obwohl fast zwei Meter lang, haben die Hunde sie erledigt. Offenbar war es keine giftige, denn ich sehe keinen toten Hund im Gras liegen. Die Schlange wird von mir über den Zaun ins angrenzende Tapiokafeld entsorgt. Ich mache mich an die morgendliche Hausbereichssäuberung und bin dann mit Amara, Rico und Toto bei Dr. Oi. 

Amara soll heute noch einmal intravenös behandelt werden und Totos kleine Bisswunde hat sich entzündet. Dr. Oi nimmt Kontakt zu Dr. Kwanchai auf. Der teilt ihr mit, dass ich ihm Rico erneut vorstellen solle, falls in den nächsten Tagen keine Besserung eintrete. Amara wird wieder für den ganzen Tag an den Tropf gehängt. Es wird ihr Blut für einen weiteren Test sowie Urin für einen PCR Test abgenommen. Das Ergebnis des Bluttests erhalte ich als ich sie abends wieder abhole. Die roten Blutwerte und die Anzahl der Blutplättchen sind immer noch im kritischen Bereich. Die weißen Blutwerte haben sich stabilisiert und der Creatinine Wert ist erfreulicherweise von 4.1 auf 3.7 zurückgegangen. Dieser Wert ist weiterhin kritisch aber macht doch wieder etwas Mut. 

Ich bringe Rico zurück und bin dann mit Toto wieder im Shelter. Pat füttert schon. Toto bekommt einen Kragen verpasst und muss erstmal in einen Kennel. Nachdem Pat gegangen ist, folgt die übliche Routine mit Säuberung und der Versorgung der Hunde mit frischem Wasser. Am frühen Abend hole ich Amara aus der Klinik, füttere sie und verteile die abendlichen Medikamente. Tashi hustet immer noch und nun auch Hanna. Beide erhalten Bromhexine. Auf dem Heimweg halte ich dann noch wieder bei Rico und Dodo.

Sonntag, 6. September 2020

Bevor ich mich an meine morgendlichen Arbeiten mache, bringe ich Amara wieder zu Dr. Oi. Amara soll noch einmal eine dreitägige intravenöse Behandlung erhalten. Zurück im Shelter nehme ich Mona in den hinteren Bereich zu Tommy und Buffy und verschließe erstmal die Tür zu dem Bereich, in dem sich momentan Ruby und Erin aufhalten. Kylie ist wieder im Hausbereich. Die Tür zum großen Bereich, in dem sich Tashi, Nuri und Leo aufhalten bleibt geschlossen. Nur Coco und Lilly dürfen hin und herwechseln. Pat hat heute wieder frei und so füttere ich die Hunde. 

Am Nachmittag besorge ich die Monatsration Trockenfutter und Reis für die Mabprachan Hunde und liefere sie bei Prajuab ab. Nachdem ich gesäubert und die Medikamente verteilt habe, hole ich Amara aus der Klinik. Amara hat nun bereits eine sechswöchige Doxy Behandlung durchlaufen. Normalerweise sind die Leptospirose Bakterien nach spätestens einem Monat eliminiert. Nach Absprache mit Dr. Oi möchte ich Amara deshalb nach dem vorläufigen Abschluss der intravenösen Behandlung und einem weiteren Test wieder mit den übrigen Hunden zusammenführen. Ich hoffe, dass sie dann zunehmend erholt. Ricos Hodeninfektion macht mir Sorgen. Trotz einer mittlerweile zwölftägigen Behandlung will sie nicht abklingen. Ich werde Rico morgen früh Dr. Oi vorstellen.

Samstag, 5. September 2020

Regen am Vormittag. Pat kommt mittags und füttert. Ich verrichte die übrigen Arbeiten. Mona liegt im Hausbereich zusammen mit den anderen Hunden. Aufgrund früherer Erfahrungen kann das eine lange Zeit gut gehen und plötzlich kippen. Deshalb behalte ich Mona im Auge. Amara frisst zwar, aber erbricht sich immer wieder gelegentlich. Sie verliert zunehmend an Gewicht. Ihre Körperspannung jedoch ist noch gut und sie reagiert ganz normal auf mich. Tashi und Merlin husten und erhalten Bromhexine. Toto weist eine kleine, aber tiefe Bisswunde an seinem Hinterteil auf. Ich behandele sie mit Betdadine, Carprofen und Clindamycin. Buffys Doxy Behandlung ist beendet. Sie erhält jedoch noch eine weitere Woche Ferric. 

Am Nachmittag gehe ich wieder durch die aufgeweichten Bereiche. Der Regen aber macht mir keine Sorgen, denn es stehen ja für alle Hunde genügend trockene Plätze zur Verfügung. Amara erhält heute Abend vorerst die letzte Infusion unter die Haut. Morgen werde ich sie wieder Dr. Oi vorstellen. Später dann bin ich wieder bei den Hunden am Freizeitpark. Es geht allen gut, aber Ricos Behandlung muss fortgesetzt werden.

Freitag, 4. September 2020

Kurz nachdem ich gesäubert habe, bricht wieder ein heftiger Gewittersturm los. Nach wenigen Minuten stehen die Bereiche unter Wasser. Die Hunde aber bleiben trocken und das Wasser versickert nach und nach. Pat kommt und füttert. Ich hole die Hündin, die Wan mir anvertraut hatte aus der Silverlake Klinik und bin dann bei den Tempelhunden. Nachdem ich die sterilisierte Hündin an ihren Platz zurückgebracht habe, bin ich am Spätnachmittag wieder im Shelter und verrichte meine abendliche Routine. Rico bekommt weiterhin Clindamycin.

Donnerstag, 3. September 2020

Heute bin ich wieder den ganzen Tag im Shelter, da Pat ihren freien Tag hat. Mona finde ich wohlbehalten im großen, offenen Käfig und die Zäune haben gehalten. Nach der Säuberung und der Desinfektion von Amaras Kennel verteile ich die morgendlichen Medikamente. Dann füttere ich. Amara und Mona bekommen wieder Hühnchenfleisch. Monas Wunden heilen weiter zu. An Edith entdecke ich einige Zecken und gebe ihr deshalb Bravecto. Tashi hustet und bekommt Bromhexine. Am Spätnachmittag gehe ich wieder durch alle Bereiche und säubere. Danach verteile ich die abendlichen Medikamente. Rico bekommt dann noch Clindamycin.

Mittwoch, 2. September 2020

Ich habe heute Morgen wieder einen Zahnarzttermin, aber Pat kommt etwas früher und Arno auch. Talo ist nicht durch den reparierten Zaun gekommen, ist jedoch über ihn gesprungen. Arno erhöht den Zaun wieder auf die ursprüngliche Höhe von zwei Metern und repariert auch den Zaun im hintersten Bereich, durch den sich Zola und Toya gestern gearbeitet hatten. Amara hat das Trockenfutter, dass sie gestern zu sich genommen hatte, wieder erbrochen. Das angebotene Hühnerfleisch frisst sie jedoch. 

Mona hatte sich die vergangenen zwei Tage im großen Käfig, dessen Tür tagsüber offen steht, aufgehalten. Nun liegt sie zusammen mit Lena, Nousha, Patty und Pinky im großen Kennel, dessen Tür zum offenen Hausbereich ebenfalls offen steht. Ein Risiko bei einer Integration von neuen Hunden besteht immer, aber ich will Mona nicht wochenlang in einem Käfig halten. Zu mir ist sie sehr lieb und die übrigen Hunde haben offenbar kein Problem mit ihr.

Am Nachmittag schaue ich als Erstes nach den Ausbrechern. Alle vier sind noch vorhanden. Der Zaun hat gehalten. Kenzo zieht es mal wieder vor im Doppeltorbereich zu übernachten und ich lasse ihn gewähren. Als Regenschutz verfügt er über eine Transportbox. Ich behandele Monas Wunden, die bereits viel besser aussehen. Danach wird Amara behandelt. Beide Hunde bekommen noch einmal Hähnchenfleisch. Am frühen Abend bin ich dann wieder bei den Freizeitparkhunden. Ich verabreiche Rico nun 150 mg Clindamycin, anstatt wie bisher 100 mg Doxycycline, um die Hodenschwellung in den Griff zu bekommen.

Dienstag, 1. September 2020

Talo und Tara schauen in ihren Kennels etwas unglücklich aus, aber sie haben die Nacht überstanden. Die provisorische Zaunbefestigung im Bereich, in dem sich Zola und Toya aufhalten, hat gehalten. Da aber der Zaun komplett repariert werden muss, bringe ich die beiden in den Tommy Bereich. Es dauert jedoch nur eine Stunde bis sie sich auch dort durch den Zaun gegraben haben. Ich lasse sie erstmal draußen. Arno kommt und macht sich an die Zaunreparatur. Die Metalsheets werden mit stabilen Querstangen verstärkt und zusätzlich mit Sperrholzplatten gesichert. 

Pat kommt und füttert und ich verrichte meine Routinearbeiten. Amara und Mona werden wieder separat mit Fleisch versorgt. Am Nachmittag bringe ich Talo, Tara, Zola und Toya wieder in ihren hoffentlich nun sicheren Bereich zurück. Dann verabreiche ich Amara Kochsalzlösung. Nach der Behandlung frisst sie zum ersten Mal auch wieder Trockenfutter. Ich werte das als ermunterndes Zeichen. Im Pong Freizeitpark sehe ich alle sechs Hunde und auch Surat. Rico bekommt wieder Doxy.