Dienstag, 30. Juni 2020

Nachts hat es wieder heftig geregnet. Die Hunde haben es jedoch gut überstanden. Erin hat sich in den drei hinteren Bereichen, die sie mit Pema, Avira, Buffy, Tommy, Tashi und Nuri teilt, mittlerweile gut zurechtgefunden. Diese Verlegung scheint erfolgreich zu sein. Pat kommt mittags und füttert die Hunde, die ich nicht bekocht habe. 

Am frühen Nachmittag bin ich im Tempel, kaufe Reis für die Hunde dort und bezahle Ba Bät. Nachdem ich die Hunde mit Trockenfutter und frischem Wasser versorgt habe, machen wir unseren Strandgang. Ich vermisse dabei Dotty und auch Payu ist nicht zu sehen. Alle anderen Hunde sind vollzählig. Vor meiner Abfahrt gehe ich durch den Tempel, um nach den Vermissten zu sehen, kann sie jedoch nicht finden. Ich mache mir Sorgen, da Dotty immer zugegen war. Payu war zuweilen abwesend, aber hat sich dann immer wieder angefunden.

Montag, 29. Juni 2020

Es regnet vormittags wieder aber Pat kommt trotzdem. Nachdem der Regen nachlässt, beginnt sie mit der Fütterung und ich fahre mit Amara zu Dr. Oi für eine weitere intravenöse Behandlung. Ich komme zurück zum Shelter und es regnet immer noch. Die notwendigen Arbeiten müssen dennoch verrichtet werden, obwohl schon wieder alles unter Wasser steht. 

Erin hat sich in die große Sala Gruppe nie richtig integriert. Deswegen mache ich den Versuch, sie in die Gruppe von Tommy, Tashi, Buffy, Pema, Avira und Nuri einzufügen. Diese Gruppe der Hunde hat drei Bereiche zur Verfügung und somit ist für die Hunde viel Platz vorhanden, sich aus dem Wege zu gehen. Ich bleibe eine Zeit lang bei Erin und das hilft ihr sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Sie kennt ja auch alle Hunde außer Avira und Pema. Am Nachmittag habe ich das Gefühl, dass Erin sich mit ihrer neuen Umgebung anfreunden kann. 

Als ich am Spätnachmittag zurück im Shelter bin, sehe ich Talo, Tara, Paco, Toya und Zola im großen Salabereich. Sie haben sich unter dem Innenzaun durchgegraben. Glücklicherweise blieben die Begegnungen der Hunde untereinander friedlich. Ich führe die fünf Eindringlinge zurück in ihren Bereich und verstopfe das Loch mit Erde und zwei Paletten. Dadurch, dass es nun täglich regnet, ist der Boden total aufgeweicht und wenn es den Hunden Spaß macht, können sie ohne Mühe tiefe Löcher graben. 

Am frühen Abend hole ich Amara wieder aus der Klinik und schaue dann noch auf dem Nachhauseweg nach Dodo, Rico und Katharinas vier Hunden auf dem Freizeitgelände in Pong.

Sonntag, 28. Juni 2020

Ich koche für die Welpen. Die Schüssel für Leyla bekommt nun Amara. Amara, die ja einen erhöhten Nierenwert aufweist, geht es anscheinend gut. Wie gut wirklich wird erst ein weiterer Test ergeben, der nach einer erneuten intravenösen Verabreichung mit Kochsalzlösung, vorgenommen werden wird. An Aki und Tinka stelle ich Papilomas fest. Sie werden nun außer Doxy und Ferric auch zweimal täglich Immuplex erhalten.

Die vor- und nachmittägliche Verabreichung von Medikamenten hat mittlerweile wieder gewisse Ausmaße angenommen. Am Nachmittag hole ich die zweite 300 kg Ladung Trockenfutter bei Apisit ab. Ich hoffe, dass die 700 kg, die ich nun auf Lager habe, für den kommenden Monat ausreichen werden.

Samstag, 27. Juni 2020

Nachdem Pat gekommen ist, bin ich mit Kyra und Puschel bei Dr. Oi. Kyra wird als geheilt entlassen und Puschel neu verbunden. Leyla hat gestern ihren Reis nicht gefressen und auch nicht das Hähnchenfleisch, dass ich ihr abends in ihre Hütte gestellt hatte. Heute sehe ich sie in der Ecke ihres Bereichs liegen. Es geht ihr offensichtlich schlecht. Ich fahre mit ihr zu Dr. Oi, die Leyla in eine Sauerstoffkabine legt und an den Tropf hängt. Nach einer Stunde informiert mich Dr. Oi, dass Leyla gestorben sei. Ich habe in den vergangenen Monaten alles versucht sie wieder auf die Beine zu bekommen, aber es hat letztlich nicht gereicht. Nachdem ich meine nachmittägliche Routine im Shelter erledigt habe, bringe ich Leyla in die NPW Klinik zur Einäscherung.

Freitag, 26. Juni 2020

Pat kommt heute nicht und so habe ich morgens wieder mehr zu tun. Ich bringe Amara in die Klinik für eine weitere intravenöse Behandlung. Am Nachmittag hole ich 300 kg Trockenfutter bei Apisit ab. Nach der Verstauung verrichte ich meine abendliche Routine und hole danach Amara aus der Klinik.

Donnerstag, 25. Juni 2020

Ich bin morgens früh mit Lina und Puschel bei Dr. Oi. Puschel hat eine kleine Wunde auf dem Rücken, die sich entzündet hat. Puschel wird verarztet und ihm wird bei der Gelegenheit auch Blut abgenommen. Lina bleibt in der Klinik und mit Puschel bin ich zurück im Shelter und verrichte ich meine Routinearbeiten. Pat kommt mittags und füttert mit Trockenfutter. 

Am Nachmittag hole ich die Mähmaschine aus der Reparatur und verteile danach die abendlichen Medikamente. Dann hole ich Lina aus der Klinik. Sie hat den kleinen Eingriff gut überstanden. Im Shelter lege ich ihr einen Kragen an und sperre sie in einen der Kennel. Anschließend säubere ich noch einmal. Ich sehe Leyla zum ersten Mal unter ihrem Sala liegen. Das ist ein kleiner aber nicht unbedeutender Fortschritt in ihrer Eingliederung.

Mittwoch, 24. Juni 2020

Pat kommt mit der zweiten Lage Reisfutter, die sie an die Hunde in den hinteren Bereichen verfüttert. Ich säubere und verteile die Medikamente. Dann nehme ich Amara, Kyra und Lina an Bord. Amara wird wieder an den Tropf gehängt. Die Schwellung an ihrem Hals ist stark zurückgegangen. Es ist nun klar, dass es eine Lymphdrüsenschwellung ist. Kyra wird neu verbunden und Lina einer erneuten Blutabnahme unterzogen. Dr. Oi möchte sichergehen, dass vor dem kleinen Eingriff die Blutwerte in Ordnung sind. 

Lina ist mit dem heutigen Tage drei Wochen lang mit Immuplex und Doxycyline behandelt worden. Die kleineren Geschwulste sind verschwunden, aber die große muss entfernt werden. Ich bringe Kyra und Lina zurück und hole dann am Spätnachmittag auch Amara wieder ab. Ich füttere sie und die Welpen mit Reisfutter und verteile danach die abendlichen Medikamente. Dr. Oi teilt mir mit, dass Linas Werte in Ordnung seien. Ich solle Lina morgen früh zu ihr bringen.

Dienstag, 23. Juni 2020

Morgens die Routine. Mittags kommt Pat und füttert die Hausbereichhunde mit Reisfutter und die Hunde im Salabereich und in den hinteren Bereich mit Trockenfutter. Da die Reisfütterung immer ziemlich nervig ist, hat Pat vorgeschlagen, sie auf zwei aufeinanderfolgende Tage zu verteilen.

Am Nachmittag bin ich im Tempel. Ich fülle die Trockenfutterbehälter und die Wasserschüsseln auf. Ba Bät kommt auch und verteilt Reisfutter. Wir machen unseren Strandgang; allen Hunden geht es gut. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter und verrichte meine abendliche Routine. Auf dem Nachhauseweg versorge ich Cisco, Rico und Dodo.

Montag, 22. Juni 2020

Ich bekomme am Vormittag das Testergebnis für Hanna. Anscheinend war sie nur ein paar Tage lang unpässlich, denn ihre Werte sind bis auf die zu geringe Anzahl der Blutplättchen alle im Normalbereich. Das aber ist auch fast normal. Von den in diesem Jahr getesteten 31 Hunde hatten 21 eine zu geringe Anzahl von Blutplättchen. 

Pat kommt heute nicht und so dauert meine Shelterarbeit eine Stunde länger. Bevor ich nachmittags wieder im Shelter bin, bringe ich dem Arbeiter, der Mom versorgt, drei Syringes gefüllt mit Ferric und Fischöl. Er solle sie alle zwei Tage Mom verabreichen. Ich hoffe, das klappt. Der Abend im Shelter ist Routine.

Sonntag, 21. Juni 2020

Es war keine gute Idee Amara im Behandlungsraum zu lassen, denn sie hat sich durch die Tür gearbeitet, die nun ein Loch aufweist, das geflickt werden muss. Amara finde ich unversehrt draußen auf. 

Ich nehme sie und Hanna an Bord. Amara wieder für eine intravenöse Behandlung und Hanna für einen Bluttest. Hanna hat seit zwei Tagen blutigen Durchfall. Kyras Testergebnis sieht nicht schlecht aus. Sie hat eine leichte Entzündung, hervorgerufen durch die Bisswunde und die Anzahl der Blutplättchen ist etwas zu niedrig. Zazas Testergebnis weist Blutparasiten nach. Die roten Blutwerte sind viel zu niedrig und die Anzahl der Blutplättchen ist auch zu gering. Die Leber- und Nierenwerte der Hunde sind in Ordnung. Beide Hunde werden auf Doxy und Ferric gesetzt. Kyra für vier Wochen und Zaza für sechs. 

Pat kommt mittags und füttert die Hunde. Ich hole mir weitere Paletten. Die Hunde buddeln viel und am liebsten an Türen und Toren. Um zu verhindern, dass sie sich unter den Rahmen durchbuddeln, grabe ich die Paletten an beiden Seiten von gefährdeten Türen und Toren ein. 

Ich bleibe bis zum Spätnachmittag im Shelter, füttere noch einmal Coco und Lilly und verteile dann die Medikamente. Ich hatte mal die Hoffnung irgendwann einmal eine Zeitlang ohne die Vergabe von Medikamente auszukommen. Diese Hoffnung ist gestorben. Seitdem ich das Shelter habe, ist nicht ein Tag vergangen, an dem nicht irgendein Hund medizinisch versorgt werden musste.

Samstag, 20. Juni 2020

Morgens bin ich wieder mit Amara in der Klinik zur zweiten Behandlung mit Kochsalzlösung. Mit an Bord ist Zaza, deren Blut getestet wird und Kyra, die an einer Entzündung einer kleinen, aber tiefen Bisswunde leidet. Ich lasse ihr ebenfalls Blut für einen Test abnehmen. Amara bleibt für den Tag in der Klinik; Zaza und Kyra kommen zurück ins Shelter. 

Anschließend ist wieder Routine mit Kochen für die Welpen und Leyla, Medikamentenvergabe und Säuberung aller Bereiche angesagt. Pat kommt mittags und füttert die übrigen Hunde. Nachdem die Hunde versorgt sind, bin ich in der Stadt, kaufe Reis und liefere noch zwei Sack bei Prajuab ab. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, säubere erneut und verteile Medikamente. Coco und Lilly bekommen noch Reisfutter für die Nacht. Danach hole ich Amara aus der Klinik. Sie bleibt über Nacht im Behandlungsraum.

Freitag, 19. Juni 2020

Ich bringe morgens Amara in die Dr. Oi Klinik, wo sie tagsüber Kochsalzlösung intravenös verabreicht bekommt. Der obere Creatinine Grenzwert liegt bei 17; Amaras Wert bei 23. Eine sofortige und intensive Behandlung kann den Wert wieder in den Normalbereich zurückbringen. Die Schwellung an Amaras Hals ist etwas abgeklungen. Als ich sie am frühen Abend aus der Klinik hole, ist sie neu verbunden worden. 

Talo, Tara, Paco, Zola und Toya haben sich unter dem Türrahmen zu Kenjis Bereich durchgegraben und haben Kenji attackiert. Kenji hat einige leichte Bisswunden davongetragen. Er ist ja schon ziemlich alt und hat kaum noch Zähne im Maul. So kann er sich nicht mehr so wehren wie vor Jahren noch als ich ihn kennenlernte. Damals hatte er es locker mit mehreren Hunden gleichzeitig aufgenommen. Ich desinfiziere die Wunden und verabreiche Carprofen. Dann schütte ich das gegrabene Loch zu und bringe einen Sichtschutz an der Tür an, damit sich die Hunde nicht mehr sehen können.

Donnerstag, 18. Juni 2020

Heute Morgen ist im Shelter alles in Ordnung. Alle Hunde haben das Unwetter gut überstanden. Sie haben ja auch genügend Salas die sie vor dem Regen schützen. Die Hunde im Haus haben es ja noch komfortabler. Ich koche wie jeden Morgen, Pat kommt und füttert die Hunde in den Bereichen. In der Medikamentenvergabe ist nun auch Amara eingeschlossen. Ihr Bluttestergebnis sieht nicht besonders gut aus. Ihre roten Blutwerte sind ziemlich runter und die Anzahl der weißen Blutkörperchen ist leicht erhöht. Eher besorgniserregend ist allerdings ein leicht erhöhter Creatinine Wert, ein Hinweis auf ein Nierenproblem. Amara frisst jedoch gut. Sie bekommt, wie auch die Welpen und Leyla frisch gekochtes Reisfutter. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, verteile die Medikamente und bin dann auf dem Nachhauseweg noch bei Cisco, Dodo und Rico.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Der heutige Tag ist komplett verregnet. Ich bin erst kurz vor mittags in einer Regenpause im Shelter. Pat füttert die Hunde und ich verrichte meine Routinearbeiten. Nachdem Pat gefahren ist, bin ich mit Amara bei Dr. Oi. Ich habe eine Geschwulst an ihrem Hals entdeckt, die ich zuvor nicht bemerkt hatte. Amara wird Flüssigkeit und zudem Blut für einen Test entnommen. Sie soll eine Woche lang Clindamycin und Prednisilone erhalten. In zwei Tagen soll ich sie wieder vorstellen. Ich kann Amara gerade noch trocken zurückbringen bevor es wieder anfängt heftig zu regnen. Der Regen dauert bis in die Nacht an, sodass ich mir den abendlichen Besuch im Shelter erspare.

Dienstag, 16. Juni 2020

Auf dem Wege zum Shelter bin ich erst wieder bei Mom. Der ziert sich die Fischöl/Ferric-Kombination zu sich zu nehmen, gibt aber schließlich nach. Pat kommt heute nicht und so habe ich mehr Arbeit. Ich koche trotzdem, damit die Patienten gut versorgt werden. Anschließend sind die übrigen Hunde dran und danach verteile ich die Medikamente. Gesäubert werden muss auch noch und ich versuche immer auch auf jeden einzelnen Hund einzugehen. So sind am Vormittag immer schnell mal fünf Stunden im Fluge vergangen. Am Nachmittag gehe ich wieder durch alle Bereiche und verteile dann die abendlichen Medikamente.

Montag, 15. Juni 2020

Nachdem alle Hunde versorgt sind, öffne ich die Tür die Leylas von Tashis Bereich trennt. So können Tashi, Avira, Pema, Buffy, Lina, und Tommy in beide Bereiche wechseln. Natürlich gilt das auch für Leyla, aber immer wenn ich in ihren Bereich trete, hockt sie in ihrer Hütte. 

Am Nachmittag bin ich in Baan Amphur. Ich kaufe Reis für Ba Bät und versorge die Tempelhunde. Ich sehe Nero im Eingangsbereich des Tempels. Er hat sich anderen Hunden angeschlossen. Das bedeutet, dass Willie nicht mehr lebt. Dass ihn jemand mitgenommen hat, ist unwahrscheinlich. Sushi sehe ich nicht. Im Tempel sind alle Hunde vollzählig. Wir machen unseren Strandgang. Heute sind etliche Leute anlässlich einer Zeremonie in dem Bereich in dem die Hunde liegen. Das gefällt Payu, der immer auftaut, wenn viele Menschen zugegen sind. Im Gegensatz zu Dotty begleitet er uns allerdings nie auf unserem Strandgang. 

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bin ich wieder im Shelter. Ich säubere kurz und verteile dann Ferric, Immuplex an Lina und Bromhexine an Tashi und Elsa, die immer noch oder schon wieder etwas husten. Auf dem Weg nach Hause bin ich bei Cisco, Dodo und Rico. Ich schaue auch nach Katharinas vier Hunden im Freizeit Park. Mit ihnen ist neuerdings ein sehr schöner, gefleckter, freundlicher Rüde. Alle sieben Hunde haben ein sehr gutes Leben. Sie sind in gutem Zustand, werden gefüttert, medizinisch versorgt und können laufen, wohin sie wollen.

Sonntag, 14. Juni 2020

Auf dem Wege zum Shelter halte ich bei Mom und verabreiche ihm Fischöl und Ferric. Ich koche Reisfutter für die fünf Welpen, Amara, Leyla, Tommy und Lina. Danach ist die Medikamentenvergabe dran. Pat kommt und füttert die übrigen Hunde mit Trockenfutter. Avira und Pema kommen gut mit Tashi und Buffy zurecht. Ich werde noch eine Sala bauen lassen, damit sich die Hunde zwei Salas und den überdachten Käfig teilen können. 

Die Sonnenschutzkonstruktion in Leylas Bereich bietet nun genug Schatten für Lina, Leyla und Tommy. Den drei Hunden stehen zwei Salas zur Verfügung. Am frühen Abend gehe ich wieder durch alle Bereiche und säubere. Danach bekommen Aki, Aldo, Tinka, Tommy, Avira, Pema und Lina, all die, die zur Zeit auf Doxy sind, Ferric verabreicht.

Samstag, 13. Juni 2020

Heute kommt Pat wieder mit Reisfutter. Die Welpen, Leyla, Lina, und Tommy bekommen es noch angereichert mit Hackfleisch und Hähnchenfleisch. Avira und Pema haben sich die vergangenen Tage bei Talo, Tara und Co. recht gut eingerichtet, aber heute Morgen sehe ich, dass Avira am Tor von Tara angegangen wird. Ich verlege deshalb Avira und Pema zu Tashi und Buffy in den Bereich, der sich vor Leylas Bereich befindet. In Leylas Bereich wird eine neue Sala aufgestellt und ein Sonnenschutz angebracht. Am Nachmittag scheinen sich Pema und Avira zurechtgefunden haben und Tashi scheint nichts gegen ihre Anwesenheit zu haben. Buffy ist sowieso sehr verträglich.

Freitag, 12. Juni 2020

Als ich morgens eintreffe, wird Tommy kurz in die Mangel genommen. Es passiert nichts, da ich sofort dazwischengehe. Tommy ist ja nicht allseits beliebt und wenn ich komme müssen die Hunde erstmal ihre überschüssige Energie loswerden und das mündet dann häufig in kleinere Raufereien. Ich sperre Tommy erstmal weg. Pat kommt und füttert die Hunde. Die Welpen, Leyla und Lina habe ich schon mit Reisfutter versorgt und die Medikamente auch verteilt. 

Ich schnappe mir also Mom und Tommy, der meiner Meinung nach einen etwas blassen Gaumen aufweist. Bei Dr. Oi wird ihm Blut abgenommen. Moms Itraconazole Behandlung ist beendet. Bevor ich ihn nach Hause entlasse, will ich noch Dr. Ois Meinung zu seinem Heilungsverlauf hören. Dr. Oi ist erfreut über Moms Heilungsfortschritte, empfiehlt mir aber ihn weiter mit Fischöl und Ferric zu versorgen. Das kann ich gut machen, denn er lebt ja nicht weit vom Shelter entfernt. 

Ich entlasse also Mom und der ist erfreut wieder in seine gewohnte Umgebung zurückzukehren. Tommy bringe ich in Leylas Bereich. Dort kann er keinen Unsinn anstellen und Leyla hat einen weiteren Mitbewohner. Lina hat sich noch nicht ganz eingelebt, ist aber nicht unglücklich dort. Ich werde noch eine weitere Sala bauen lassen und sun shade zwischen den Salas anbringen, damit die Hunde genug Schatten haben. In Leylas Bereich steht ja keine Palme.

Donnerstag, 11. Juni 2020

Leyla hockt in ihrer Hütte. Dass sie jedoch auch mal draußen ist, sehe ich am abgesetzten Kot. Ich werde noch ein Sonnensegel anbringen, damit sie sich öfter außerhalb der Sala aufhält. 

Lina ist mit ihrem Kragen, der sie daran hindern soll die Wucherungen zu lecken unzufrieden – verständlich. Sie verkriecht sich unter den Salas und muss damit wohl ihre Mitbewohner irritiert haben, denn die attackieren sie als ich dabei bin. Ich verlege Lina deshalb in Leylas Bereich. Lina und Leyla werden sich vertragen und vielleicht ist es auch gut für Leyla ständig einen Hund in ihrer Nähe zu haben. Ich habe ja schon einiges mit Leyla versucht, mal sehen ob Lina die Lösung ist. Lina ist wie Leyla Einzelgängerin. 

Am Spätnachmittag gehe ich wieder durch alle Bereiche. Es herrscht Frieden, auch zwischen Lina und Leyla. Leyla liegt in ihrer Hütte und Lina im Sala vor Leylas Hütte.

Mittwoch, 10. Juni 2020

Leyla scheint ihre neue Behausung angenommen zu haben. Ich hoffe, dass sie sich nun auch mal draußen aufhält, wenn sie weiß, dass sie immer wieder in ihrer Hütte verschwinden kann. Avira und Pema sind nun auch etwas mehr etabliert und wollen mir nicht mehr immer folgen, wenn ich ihren Bereich verlasse. Talo und Co. sind aber auch recht nett zu den beiden. 

Ich verrichte meine morgendlichen Arbeiten, Pat kommt und füttert. Nach der mittäglichen Fütterung sind die Hunde immer schläfrig, sodass ich beruhigt für zwei Stunden nach Hause fahren kann. Am Spätnachmittag bin ich dann wieder im Shelter. Die Hunde sind vom Mittagsschlaf erfrischt und wenn es nicht gerade regnet nutzen insbesondere die jungen Hunde die frühen Abendstunden zum Spielen und Herumtoben. Ich verteile die abendlichen Medikamente und versorge dann Cisco, Dodo und Rico.

Dienstag, 9. Juni 2020

Ich mache einen Gang durch alle Bereiche. Dabei öffene ich das Tor, das die Bereiche trennt in denen sich Tashi und Buffy sowie Talo, Tara, Toya, Zola, Paco und nun auch Avira und Pema aufhalten. Der Bereich dahinter bleibt Leyla vorbehalten. Leyla liegt noch immer unter der Sperrholzplatte. Damit sie sich im Sala sicher fühlt, bekommt sie dort hinein noch eine Hütte, in der sie sich verkriechen kann. Pat kommt und ich koche. Es fängt wieder stark an zu regnen. Wir warten den Schauer ab und füttern danach. Anschließend ist Medikamentenvergabe. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Tashi und Buffy liegen noch in ihrem Bereich, aber die Hunde aus dem Nachbarbereich können dort auch noch hinein und es gibt erstmal keine Probleme. Avira und Pema gefällt der größere Auslauf auch.

Montag, 8. Juni 2020

Heute Morgen kommt ein Angestellter des Landeigentümers und erntet Kokosnüsse ab. Ich begleite ihn durch alle Bereich und halte die Hunde von ihm ab. Probleme gibt es keine, außer dass wieder metal sheets demoliert werden. 

Pat kommt heute nicht und so habe ich reichlich zu tun. Ich koche wieder regelmäßig für alle Welpen und Leyla. Die transportiere ich in den neu geschaffenen Bereich. Sie hat dort ein Sala ganz für sich, verzieht sich jedoch wieder in eine Ecke. Avira und Pema wissen immer noch nicht wo sie bleiben wollen. Ich versuche sie sich mit Tashi und Buffy im Bereich vor Leylas Bereich anzufreunden. 

Buffy ist überraschenderweise zweimal im Bereich nebenan attackiert worden. Monatelang hatte sie mit Pinky, Dodger, Hovis, Darla, Roshi, Max und Lina zusammengelebt, ohne dass etwas vorgefallen war. Ich habe sie herausgenommen und zu Tashi gelegt. Avira und Pema sind sehr auf mich fixiert und folgen mir überall hin. Am besten geht es ihnen bei Talo, Tara, Toya, Zola und Paco und ich hoffe sie werden sich dort einrichten. 

Am Nachmittag kommen Adrian und Eddie. Eddie schneidet einigen Hunden die Nägel. Bei Buffy scheint er sich zu vertun und so beißt sie mich recht heftig in die rechte Hand. Ich bin nicht übermäßig glücklich darüber und damit ist die Nägelschneideaktion beendet. Nachdem ich die Wunde notdürftig versorgt habe, geht die Arbeit weiter. Ich hoffe, dass ich von einer Infektion verschont bleibe. 

Bis zum Einbruch der Dunkelheit bleibe ich im Shelter, säubere noch einmal und verteile Medikamente. Ich schaue nach Pema, Avira und Leyla. Leyla liegt noch in ihrer Ecke. Durch eine Sperrholzplatte ist sie vor Regen geschützt, sollte sie sich nicht in die Sala flüchten. Pema und Avira habe sich etwas abseits der drei Salas eingegraben. 

Linas Bluttestergebnis sieht nicht allzu schlecht aus. Nur die Anzahl der Blutplättchen ist viel zu gering. Lina wird bis auf Weiteres mit Doxy, Ferric und Immuplex behandelt und danach mehrere Wochen lang mit Ferric. Ob ein Eingriff erforderlich sein wird, wird in einer Woche entschieden.

Sonntag, 7. Juni 2020

Khun Vut kommt heute Vormittag und beginnt mit dem Zaunbau durch den ein weiterer Bereich geschaffen wird. Dieser neue Bereich entsteht am hinteren Ende des Shelters, ist etwa 100 m² groß und mit einer Sala versehen. Wenn sich Avira und Pema mit Talo, Tara, Paco, Toya und Zola anfreunden können, kann dort Leyla versuchsweise untergebracht werden. Der gesamte linke, hintere Bereich kann nun in drei Teilbereiche unterteilt werden, womit ich dann insgesamt über acht Bereiche, sowie den Doppeltorbereich als Notaufnahme, verfüge. Während der Arbeiten bewegen sich Avira und Pema schon im Talo Bereich und scheinen geduldet zu werden. Tashi hat mit Talo Probleme, aber ich hoffe, dass sich in einigen Tagen alle Hunde zurechtfinden werden. 

Am Nachmittag bin ich in Adrians Shelter. Eddie ist da und schert einige Hunde. Ich finde Tawn und Lucky in einem Gehege. Beide Hunde waren bei mir im Haus Nongkraborg. Sie sind, wie viele Hunde bei Adrian, schwerbehindert. Das aber hindert sie nicht total liebenswert zu sein und ich freue mich riesig sie wiederzusehen. Tawn ist mir als Unfallhund gebracht worden und Lucky war mir von Adrian vorübergehend anvertraut worden. 

Adrian führt mich in das Gehege in dem sich neben einigen Hunden auch sechs Ziegen und zwei Zwergschweine aufhalten. Zu den Ziegen bekomme ich keinen Kontakt aber insbesondere zu einem der Schweine einen überraschend guten. Während ich im Schatten sitze, kommt es immer wieder angelaufen und lässt sich von mir knuddeln. Adrian und Eddie haben vor mir morgen Nachmittag einen Gegenbesuch in Takhiantia abzustatten. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Der Zaun ist fast fertig, nur die Tür muss noch eingesetzt werden. Probleme mit den Hunden hat es nicht gegeben. Pema und Avira bewegen sich schon recht sicher in Talos Bereich und die fünf Hunde dort scheinen die beiden zu akzeptieren. Pema und Avira wissen nun auch, dass ich wiederkomme und sind entspannter. Tashi bleibt Außenseiter. Nach der Medikamentenvergabe lasse ich ihn über Nacht in dem neu geschaffenen Bereich.

Samstag, 6. Juni 2020

Nachdem die Welpen und Leyla mit Reis und die übrigen Hunde mit Trockenfutter gefüttert sind und ich die Medikamente verteilt habe, bringen Pat und ich Avira und Pema in den Bereich, in dem momentan Tashi allein lebt. Jede Verlegung birgt ein Risiko in sich, aber da Avira und vermutlich auch Pema längere Zeit im Shelter bleiben müssen, ist ein Aufenthalt in einem Kennel für sie unzumutbar. Avira und Pema verstehen sich untereinander und mit mir sehr gut. Tashi ist ja immer etwas problematisch, aber wird sich arrangieren müssen. Auch zu ihm habe ich ein gutes Verhältnis und versuche es den dreien so leicht wie möglich zu machen. Den Hunden stehen zwei Salas zur Verfügung, die weit genug auseinander stehen, sodass sich Tashi sowie Pema und Avira aus dem Weg gehen können. 

Am Nachmittag bin ich mit Lucy und Lina bei Dr. Oi. Lucy hat Termin. Ihre Schwellung wird erneut punktiert. Flüssigkeit findet Dr. Oi jedoch nicht mehr. Lucy soll den Druckverband noch einige Tage tragen, dann müsste diese Episode auch Geschichte sein. An Lina habe ich eine Haselnuss große Geschwulst an ihrer Flanke entdeckt. Dr. Oi ist nicht der Ansicht, dass die Geschwulst bösartig sei. Ich solle sie mit Doxycyline und Immuplex behandeln. Lina muss einen Kragen tragen, damit sie die Geschwulst nicht leckt.

Das Testergebnis für Pema sieht recht gut aus. Die roten Blutwerte sind im Normbereich, nur die Anzahl der weißen Blutkörperchen und die Anzahl der Blutplättchen sind geringfügig unter dem unteren Limit. Um sie muss ich mir also keine Sorgen machen. Damit sich Avira aber nicht so allein fühlt, werde ich sie bis auf Weiteres im Shelter behalten. 

Am Spätnachmittag säubere ich erneut und verteile Medikamente. Avira und Pema haben sich noch nicht ganz eingelebt, aber das ist normal und ich hoffe, dass sie sich mit Tashi vertragen und die neue Umgebung annehmen.

Freitag, 5. Juni 2020

Avira hat die erste Nacht im Kennel ohne Zwischenfälle verbracht. Sie ist eine ruhige und zurückhaltende Persönlichkeit und eher eine Einzelgängerin. Ihre Zuneigung muss man sich erst erarbeiten. 

Nach der Versorgung aller Hunde fahre ich zum Tempel. Auf dem Tempelmarkt sehe ich Sushi und Nero, nicht jedoch Willie. Ich frage einen der Händler, der offenbar Nero und Sushi öfters füttert nach Wilies Verbleib, aber er weiß auch nichts. Pema finde ich bei den Ständen und ich kann sie ohne Probleme in eine Box bekommen. 

Nachdem ich die Marktfrau, die sich um Avira und Pema kümmert darüber informiert habe, dass Avira erstmal bei mir bleibt und dass ich Pemas Blut untersuchen lassen will, fahre ich direkt zu Dr. Oi. Sie kann nichts Ungewöhnliches an Pema feststellen. Pema wird Blut abgenommen und ich stecke sie zu Avira in den Kennel. 

Jetzt husten Tashi, Tara und Zola. Sie erhalten Bromhexine. Mom hat gar keine Lust mehr aus seinem Kennel herauszukommen. Seine Itraconazole Behandlung wird in einer Woche beendet sein. Dann werde ich ihn zu seinem Platz zurückbringen, wenn Dr. Oi nichts dagegen hat. Ich kann Mom dann weiter mit Fischöl behandeln. Leyla frisst wieder. Lucys Verband hält noch.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Nach der morgendlichen Routine kommt Pat mittags und füttert die Hunde. Dr. Oi informiert mich darüber, dass Aviras Bluttest Blutparasiten ergeben hat. Es gehe ihr besser und ich könne sie am Nachmittag abholen. Leyla hat gefressen aber wieder einiges erbrochen. Ich hoffe, dass die Ursache nur der Stress mit den Verlegungen war. Mom ist offensichtlich froh wieder in seine Kennel zu sein. Lucys Verband hält noch.

Am Nachmittag sind Coco und Lilly mit der dritten Kombiimpfung und der Tollwutimpfung dran. Avira sieht erholt aus. Sie ist eine ganz ruhige und macht mir die Arbeit leicht. Ihre roten Blutwerte sehen gar nicht so schlecht aus; nur die Anzahl der Blutplättchen ist tief im Keller und Sorgen machen natürlich die Blutparasiten. Da ich Avira täglich behandeln muss, wird sie mindestens einen Monat lang im Shelter bleiben müssen. Ich befürchte nun, dass auch Pema von Blutparasiten befallen ist. Ihr Gaumen sah zwar rosa aus als ich sie gestern sah, aber ich will sie doch einem Bluttest unterziehen.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Da Leyla sich immer noch in ihrer Ecke verkriecht und Mom ständig weint, nehme ich beide zurück in den Hausbereich. Leyla kommt in ihren Kennel und Mom kann draußen herumlaufen, solange ich im Shelter bin. Eine kurze Auseinandersetzung mit Hiro unterbinde ich sofort. Die Hunde sind immer aufgedreht, wenn Pat am Tor erscheint. Ich füttere die Welpen und Pat die übrigen Hunde. 

Am Nachmittag fahre ich auf dem Wege zum Wat in der Jomtien Soi 13 vorbei, um die Hündin, die sterilisiert werden soll, abzuholen. Sie aber bleibt verschwunden. Der Wachmann vom Condominium, vor der sie sich normalerweise aufhält, teilt mir mit, dass sie sich nur abends einfindet. Dann aber ist die Silverlake Klinik schon zu. Ich muss Bua bitten, die Hündin abzuholen. 

Im Wat kaufe ich Reis, bezahle Ba Bät und versorge dann die Hunde. Die Marktfrau, die sich um Avira und Pema kümmert und die Ashi, bevor sie starb, zum Tierarzt gebracht hatte, teilt mir mit, dass nun auch Avira aus der Nase geblutet hat und nichts fressen will. Das waren genau die Symptome, die bei Ashi festgestellt worden waren. 

Glücklicherweise habe ich eine Box dabei und so bringe ich Avira zu Dr. Oi, nachdem ich die monatliche Ration Trockenfutter und Reis bei Prajuab abgeliefert habe. Dr. Oi schließt Staupe nicht aus und testet Avira. Der Test ist negativ. Ich bitte Dr. Oi Avira über Nacht in der Klinik zu lassen, damit sie Kochsalzlösung verabreicht bekommt. Zudem wird Avira Blut abgenommen. Das Testergebnis wird vermutlich mehr Aufschluss ergeben, was mit Avira los ist. 

Ich fahre zu den Shelterhunden. Aldo, Aki und Tinka erhalten Ferric und alle fünf Welpen werden erneut gefüttert. Leyla hat wieder gefressen, aber auch einiges erbrochen. Mom und Lucy kommen über Nacht in ihre Kennel und Tommy übernachtet im Doppeltorbereich. Ich will damit alle möglichen Konfrontationen ausschließen.

Dienstag, 2. Juni 2020

Das Zusammenleben von Tashi, Mom und Leyla kann nicht als Erfolgsstory verbucht werden. Mom und Tashi mögen sich nicht besonders aber kommen halbwegs miteinander aus. Leyla verkriecht sich in eine Ecke, wird aber von Tashi und Mom in Ruhe gelassen. In der Hoffnung, dass sie sich an die neue Zuordnung gewöhnen lasse ich sie erstmal wo sie sind. 

Pat kommt mittags und füttert. Ich muss Leyla aus ihrer Ecke holen und füttere sie mit Reisfutter in dem überdachten Käfig. Mom und Tashi verteilen sich auf die beiden Salas. Mom ist sehr menschenbezogen und fängt an zu weinen, wenn er mich draußen hört. Da er sich jedoch nicht mit Hiro versteht, möchte ich ihn eigentlich mit Tashi zusammen im hinteren Bereich lassen. 

Am frühen Nachmittag bin ich mit Lucy bei Dr. Oi. Lucy hat eine Schwellung an ihrem Hinterteil entwickelt. Die rührt von einer kleinen Bisswunde her, die mir entgangen ist. Sie wird erst sichtbar als die Schwellung rasiert wird. Lucy wird verarztet und kommt in einern der Kennel. Am späten Nachmittag scheint es, dass sich Mom und Tashi vertragen. Leyla jedoch hat es wieder in ihre Ecke gezogen, nachdem ich den Käfig geöffnet habe. Sie hat kaum gefressen und so bekommt Mom ihre Portion. Für die Nacht kommt sie wieder in den Käfig und ich stelle ihr eine Schüssel mit Hähnchenfilets hin. Die Versorgung von Cisco mit Fischöl und Ferric sowie von Rico und Dodo mit Ferric ist weiterhin problemlos.

Montag, 1. Juni 2020

Routine am Morgen. Pat kommt mittags und auch Arno, der die Löcher im Zaun flickt. Ich möchte nicht so lange warten bis der neue Innenzaun gezogen wird und verlege Leyla in den Bereich, der zur Zeit von Nuri und Tashi bewohnt wird. Nuri hat sich mit den Hunden im Nachbarbereich angefreundet und bleibt bei ihnen. Tashi bleibt in seinem Bereich. Zu den beiden lege ich auch Mom, damit er nachts und wenn ich nicht im Shelter bin, nicht immer zurück in seinen Kennel muss. Für die drei Hunde stehen zwei Salas und ein überdachter, geräumiger Käfig zur Verfügung. Außerdem lasse ich die Box da, in der ich Leyla in den Bereich gebracht habe. In ihr füttere ich Leyla auch. Mom und Tashi haben erstmal jeder eine Sala für sich. Ich hoffe, dass sich Leyla draußen besser fühlt und sich besser entwickelt. Energie scheint sie zu haben, denn sie läuft recht flink durch den gesamten Bereich, um mir zu entgehen, als ich sie füttern will. In der Box klappt das dann schließlich. Ich bleibe bis zum späten Nachmittag im Shelter und schaue nach der Säuberung nach den Dreien. Sie scheinen sich zu vertragen und ich hoffe, dass das auch auf Dauer so sein wird oder zumindest so lange bis der Zaun gezogen ist.