Donnerstag, 30. April 2020

Auf dem Wege zum Shelter bin ich wieder bei Dodo, Rico und Cisco. Im Shelter schaue ich zuerst nach Mom. Er will aus seinem Kennel raus um seine Geschäfte zu machen. Unter meiner Aufsicht läuft er im Hausbereich herum. Nur einige Hunde nähern sich ihm und er geht seines Weges. Mom ist ein ganz ruhiger Typ. Nach einigen Minuten wage ich es ihn vorsichtig zu streicheln und er lässt es geschehen. Ich versuche ihn aufzunehmen und auch das lässt er sich gefallen. So kann ich ihn in seinen Kennel zurücktragen und mich meinen morgendlichen Arbeiten widmen. 

Pat kommt heute früher zur Fütterung. Es ziehen zwar wieder dunkle Wolken auf, aber es bleibt trocken. Arno kommt auch mal wieder vorbei. Mit ihm zusammen schaffe ich es Leyla aus ihrer Box im Doppeltorbereich herauszuholen. Bei Dr. Oi wird sie untersucht und es wird ihr Blut abgenommen. Leyla ist immer noch sehr dünn. Die Untersuchung ergibt keinen offensichtlichen Grund dafür. Sollte der Bluttest keinen Aufschluss geben, empfiehlt Dr. Oi die Schilddrüse auf Überfunktion testen zu lassen. Damit Leyla für die nächste Zeit greifbar ist, lege ich sie in einen der kleinen Kennel. Zaza und Hiro, die dort gern liegen müssen erstmal weichen. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Ich lasse Mom raus, muss aber ein Auge auf ihn haben, da die Meute nur darauf wartet ihn zu attackieren. Wenn ich tagsüber im Shelter bin und nicht auf ihn aufpassen kann, kann er jedoch im Doppeltorbereich bleiben. Dort ist er sicher. Durch die räumliche Trennung in die verschiedenen Bereiche hat sich eindeutiges Territorialverhalten entwickelt. Nur wenigen Hunden wird erlaubt sich in einen Bereich zu begeben, in der er oder sie sich nicht ständig aufhält. Mit der Integration von jungen Welpen hatte ich bisher keine Schwierigkeiten; ausgewachsene Hunde werde ich mit der gegenwärtigen Aufteilung nicht dauerhaft aufnehmen können.

Mittwoch, 29. April 2020

Auf meinem morgendlichen Weg zum Shelter versorge ich Rico und Dodo mit Doxycyline und Cisco mit Cephalexin. Im Shelter schaue ich wie immer zuerst nach Leyla und dann nach Mom. Mom scheint nicht unzufrieden zu sein und ist sehr ruhig. Ich habe ihm eine Transportbox im Kennel gelassen, in der er sich eingerichtet hat.

Ich koche wieder Reisfutter und füttere die fünf großen und kleinen Welpen, Leyla und Mom. Mom macht gleich zwei Schüsseln leer. Wahrscheinlich hat er noch nie so gut gegessen. Cephalexin und Antihistamin Tabletten nimmt er einwandfrei. Ich denke, Mom hat einen guten Charakter, aber ich will mich ihm dennoch vorsichtig nähern. 

Kurz nachdem Pat gekommen ist, fängt es wieder heftig an zu schütten. Obwohl nach einer Stunde alles unter Wasser steht, verfüttern wir dennoch das mitgebrachte Reisfutter. Da es nun täglich um die Mittagszeit anfängt zu regnen, vereinbaren wir die Fütterung um zwei Stunden vorzuverlegen. 

Am Nachmittag bin ich mit Aldo wieder bei Dr. Oi. Aldo erhält eine weitere Laserbehandlung. Am frühen Abend bin ich dann erneut im Shelter. Mom und Merlin erhalten ihre Medikamente und Coco und Lilly noch ein paar Happen für die Nacht. Auf dem Rückweg bekommen Cisco, Dodo und Rico ebenfalls ihre abendlichen Medikamente. Ich versuche ihnen Fischöl schmackhaft zu machen, allerdings mit geringem Erfolg.

Dienstag, 28. April 2020

Ich versorge morgens Rico und Dodo mit Doxycyline und Cisco mit Cephalexin. Die drei Hunde halten sich ständig am gleichen Platz auf und so macht die Vergabe keine Probleme. Ich schaue erneut nach Mom. Trotz intensiver Suche auf dem Industriegelände und der Hilfe eines Arbeiters ist Mom unauffindbar. 

Im Shelter verrichte ich meine Routine. Die Welpen bekommen Reisfutter. Pat kommt mittags und wir füttern die übrigen Hunde mit Trockenfutter. Am Nachmittag hole ich eine Katze zur Sterilisation aus der Nachbarschaft ab und bringe sie zu Dr. Kwanchai. Ich kaufe Reis für die Tempelhunde und bezahle Ba Bät für den kommenden Monat. Im Tempel treffe ich nach unserem Strandgang auf Tai, die sich ebenfalls seit Jahren um die Strandhunde kümmert. Neung, Nico, Song und Sahm schmiere ich mit einer Sulfur/Kokosnussöl Mischung ein. Sie haben ein paar lichte Stellen auf dem Rücken entwickelt. 

Auf dem Rückweg zum Shelter schaue ich wieder nach Mom und dieses Mal hat der Arbeiter ihn erwischt. Wir stecken ihn in die mitgebrachte Box und ich fahre mit Mom zu Dr. Oi. Die stellt eine Pilzinfektion fest. Als Erstbehandlung soll Mom Cephalexin und Antihistamin erhalten. Da die Medikamente zweimal täglich verabreicht werden müssen, nehme ich Mom ins Shelter. Dort kommt er in einen der kleinen Kennel. Ich verabreiche ihm gleich die erste Dosis und auch Merlin bekommt wieder Clindamycin wie jeden Morgen und Abend gegen seine infizierte Bisswunde. Die verheilt sehr gut.

Montag, 27. April 2020

Ich habe morgens eine neue Aufgabe, Dodo, Rico und Cisco müssen medikamentös versorgt werden. Dodo und Rico bekommen Doxy, Rico zudem Carprofen für drei Tage und Cisco erhält Cephalexin. Die Shelterarbeit beginnt mit der Routinesäuberung, dann der Zubereitung des Reisfutters für Coco, Lilly und Leyla. Tinka, Aki und Aldo müssen sich allmählich an die Standardversorgung der übrigen Hunde gewöhnen. Das fällt ihnen nicht leicht und es drängt sie stets in den Behandlungsraum, aber sie sind nun bereits gut fünf Monate alt und damit aus dem Gröbsten raus. 

Pat hilft heute wieder mit der Fütterung. Sie ist damit eine große Hilfe für mich. Pat füttert ja nicht nur, sondern beschäftigt sich auch mit den Hunden und vier Augen sehen mehr als zwei. An Tommy hat sie eine weiche Schwellung am Nacken entdeckt, die ich mit Carprofen behandele. Eine Carprofen Behandlung dauert normalerweise drei Tage. Ich hoffe, dass das Problem damit gelöst ist. 

Nuri hat seit etlichen Tagen eine oberflächliche Halswunde und nun ist eine erneute hinzugekommen. Nuri ist zwar ein äußerst liebenswerter Hund, aber behandeln lässt sie sich nur unter Schwierigkeiten. Deswegen entschließe ich mich sie von Dr. Oi versorgen zu lassen. Merlin hat eine Bisswunde am Hinterteil, die ebenfalls behandelt werden muss. Nachdem Pat gefahren ist, bin ich also mit den beiden Hunden bei Dr. Oi. Merlin macht keine Schwierigkeiten, aber Nuri, die groß und stark ist, ist selbst von Dr. Oi und zwei Assistenten kaum zu bändigen. Nuri ist nicht aggressiv, aber sie wehrt und windet sich permanent. Schließlich gelingt es Dr. Oi ihr einen Verband anzulegen. 

Auf dem Wege zurück zum Shelter sehe ich in der Vorbeifahrt einen Hund, der anscheinend blutverschmiert ist. Ich drehe und suche nach dem Hund, aber er ist verschwunden. Arbeiter erklären mir, dass er irgendwo auf einem weitläufigen Industriegelände zu finden ist. Es soll Räude haben. Offenbar ein schlimmer Fall, denn er scheint sich blutig gekratzt zu haben. Ich suche alles ab, kann den Hund jedoch nicht finden. Morgen werde ich erneut nach dem Hund suchen. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter und versorge Coco und Lilly. Die beiden zieht es auch immer in den Behandlungsraum, aber sie sollen sich frühzeitig an das Leben draußen gewöhnen und so lasse ich sie für die Nacht im offenen Hausbereich zusammen mit den anderen Hunden. Auf dem Rückweg bekommt Cisco die zweite Cephalexin Dosis und dazu noch Fischöl und Ferric. Ich vermische das mit Ziegenmilch und er schlabbert es schließlich auf. Dodo und Rico sind einfache Patienten. Sie kennen bereits mein Auto und laufen herbei. Beide bekommen Ferric, sie aber in Tablettenform.

Sonntag, 26. April 2020

In Pong, auf dem Weg zum Shelter, verabreiche ich Rico Carprofen und Doxy. Dodo erhält Doxy. In Takhiantia gebe ich Cisco Cephalexin, sowie Fishöl und Ferric. Im Shelter koche ich wieder, damit Coco, Lilly, Aldo, Aki, Tinka, Kenzo und Leyla ihre Reisportionen bekommen. Anschließend säubere ich die Bereiche und füttere dann die übrigen Hunde mit Trockenfutter. Pat hat sich heute freigenommen. 

Am frühen Nachmittag bin ich mit Aldo bei Dr. Oi. Aldos Wunde wird erneut gelasert. Wundflüssigkeit findet Dr. Oi heute nicht. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter und füttere Coco und Lilly erneut. Dann verabreiche ich Cisco Cephalexin und zum Schluss noch Rico und Dodo Ferric.

Samstag, 25. April 2020

Cisco hat morgens das Cephalexin verpackt in gekochtem Hähnchenfleisch genommen, aber Fischöl und Ferric verabreicht mit einer Syringe hat ihm nicht gefallen. Ich muss ihm das in anderer Form geben. Heute koche ich kein Reisfutter, da Pat mit mehreren Eimern voll kommt. Nur Coco, Lilly und Leyla bekommen noch etwas von gestern. Die Fütterung mit Trockenfutter geht mittlerweile recht zivil ab, aber wenn es Reis gibt, gibt es zuweilen immer noch Hauereien, die jedoch nie Ausmaße annehmen. Vor Pat haben die Hunde nun auch Respekt da sie mittlerweile gelernt hat, wenn nötig mütterliche Strenge walten zu lassen. 

Am Nachmittag nehme ich Rocco an Bord und hole Rico ab. Rocco braucht eigentlich kein grooming, aber da ich schon mit Rico bei Kook bin, nehme ich ihn mit. Rocco ist ein Border Terrier und Rico ist auch so ein Typ, allerdings langhaariger. Ich gebe die Hunde bei Kook ab und hole dann Khun Leks drei Katzen aus der Silverlake Klinik ab. Da das Grooming dauert, treffe ich mich mit Khun Lek im Wat Nong Ket Yai, in dessen Nähe sie wohnt und übergebe ihr die sterilisierten Katzen. 

Mittlerweile fängt es wieder heftig an zu regnen. Kook ruft mich an, dass ich die Hunde abholen könne. Sie hat nur Rico groomen können, da Rocco sich dagegen gewehrt habe. Ich fahre mit den Hunden zu Dr. Oi und lasse Rico untersuchen. Ihm wird Blut abgenommen und eine kleine Kopfwunde wird versorgt. Rico ist, genau wie Cisco es war, auch ganz lieb und lässt alles über sich ergehen. Ich liefere Rocco im Shelter ab und schaue noch einmal nach dem Rechten. Coco und Lilly werden für die Nacht gefüttert. Da es durch den Regen recht kühl geworden ist, lasse ich sie im Behandlungsraum. 

Mit Rico fahre ich zu Cisco und finde ihn auch trotz Dunkelheit. Ich gebe ihm Cephalexin. Dann bringe ich Rico wieder an seinen Platz und verabreiche ihm Carprofen und Doxy. Auch Dodo bekommt Doxy. Bevor ich Ricos Testergebnis sehe, gehe ich schon mal davon aus, dass die Hunde anämisch sind. Dodo werde ich testen lassen, wenn seine Chemotherapiebehandlung beendet sein wird.

Freitag, 24. April 2020

Ich koche wie gewöhnlich für die fünf Welpen, Kenzo und Leyla. Es folgt die Säuberung. Pat kommt mittags mit Shana und Nelson. Auch Nelson hat keine Anpassungsschwierigkeiten und die Shelterhunde nehmen ihn ebenfalls wohlwollend auf. Wir füttern die restlichen Hunde mit Trockenfutter während Shana und Nelson ihren Ausflug genießen. Pat hat nun vor, Rosie, Shana und Nelson im Wechsel einmal die Woche mitzubringen. 

Nachdem alle Hunde versorgt sind, nehme ich Aldo an Bord. Mir scheint, dass unter der Wundnaht noch ein wenig Flüssigkeit verblieben ist. Unterwegs lade ich Cisco ein. Cisco ist der Rüde mit dem schlechten Fellzustand. Er ist nicht gerade der hübscheste, aber ein liebenswertes Geschöpf zu dem ich seit unserer ersten Begegnung Zugang gefunden habe. Ich vermute, dass Cisco noch nie eine Box von innen gesehen hat, aber er vertraut mir und ich kann ihn einladen. 

Dr. Oi findet wieder einen Zentiliter Flüssigkeit unter Aldos Wundnaht und lasert ihn erneut. Aldo wird neu verbunden und soll in zwei Tagen wieder vorgestellt werden. Cisco verhält sich in der Klinik einwandfrei. Er lässt eine Blutabnahme und einen scrape test klaglos über sich ergehen. Der Test ergibt einen Demodex Befall. Cisco ist nicht mehr der Jüngste und eine Demodex Behandlung bei älteren Hunden führt selten zu vollständiger Heilung. Aber ich möchte doch alles tun, um Cisco zumindest Linderung zu verschaffen. Er soll zunächst eine Woche lange Cephalexin bekommen und zudem Fischöl und Ferric. Das Bluttestresultat wird weiteren Aufschluss darüber geben, welche Medikamentierung zudem nötig sein wird. Die Verabreichung der Medikamente soll morgens und abends erfolgen. Ich hoffe, ich werde Cisco dann auch jeweils erwischen.

Donnerstag, 23. April 2020

Heute kommt Pat zur Fütterung früher, da Khun Lek vom Shelter nebenan mich gebeten hat drei Katzen zur Sterilisation in die Silverlake Klinik zu bringen. Mai und Dodo sind zudem für ihre Chemotherapiebehandlung dran und so ist der Pick-up voll. Für Mai ist es die fünfte und letzte Behandlung und für Dodo die zweite. Sein Tumor ist bereits so weit geschrumpft, dass Dr. Kwanchai nur noch eine weitere Behandlung in zehn Tagen für notwendig hält. 

Mit Mai und Dodo fahre ich zum Tempel. Ich versorge die Hunde, aber der Strandgang muss heute ausfallen, da ich die beiden Hunde nicht so lange warten lassen möchte. Payu, den ich beim vergangenen Besuch vermisst hatte, liegt wieder an seinem gewohnten Platz. 

Ich liefere zuerst Dodo ab. Mit ihm ist immer Rico, dem ich gern ein Grooming gönnen möchte und ich kann nun für übermorgen einen Termin für ihn bekommen. Ich liefere Mai ab und bin dann im Shelter. Pat hatte Coco und Lilly im Behandlungsraum gelassen. Dort füttere ich sie für die Nacht und auch Leyla bekommt noch eine Ration.

Mittwoch, 22. April 2020

Heute Vormittag koche ich wieder für Aldo, Aki und Tinka und natürlich auch für Coco, Lilly und Leyla. Alles sechs fressen sehr gut. Ich befreie Aldo und Tara von ihren Verbänden. Tara läuft wieder normal und auch Aldos Operationswunde sieht recht gut aus. Ich werde ihn jedoch übermorgen Dr. Oi nochmal vorstellen. Morgen Nachmittag ist erstmal wieder eine Fahrt zur Silverlake Klinik und ein Besuch der Tempelhunde dran. 

Coco und Lilly wachsen mehr und mehr in die Gemeinschaft der Hausbereich- und Salabereichhunde hinein. Es ist nicht immer leicht für sie, denn sie sind ja so winzig gegenüber den anderen Hunden. Zu Shorty und Tinka haben sie einen besonderen Kontakt entwickelt. Tinka geht sehr lieb mit ihnen um; Shorty spielt zuweilen ein wenig zu wild mit ihnen und ich muss ihn dann bremsen. 

Auf dem Weg zum Shelter habe ich Kontakt zu einem Rüden bekommen, der ein ganz schlechtes Fell hat. Ich hatte ihm schon zweimal Ivermectin verabreicht, aber das hat nicht geholfen. Heute habe ich kleine Zecken auf seinem Rücken entdeckt und ihm deshalb Bravecto gegeben. Sobald ich Zeit habe, möchte ich sein Blut testen und einen scrape test vornehmen lassen.

Bevor ich abends fahre, gehe ich wie gewohnt nochmal durch alle Bereiche. Alle Hunde wissen nun wohin sie gehören. Talo ist der einzige der schon mal durch andere Bereiche nomadisiert. Er hört aber mittlerweile sehr gut und trollt sich in den Salabereich, in den er gehört, wenn ich ihm das bedeute. Das Tor zwischen dem Salabereich und dem Hausbereich bleibt, wie alle anderen Tore auch, während der Nacht geschlossen. Coco und Lilly verbringen die Nacht wieder im Hausbereich.

Dienstag, 21. April 2020

Coco und Lilly haben die erste Nacht draußen gut überstanden und begrüßen mich zusammen mit den großen Hunden. Heute Morgen koche ich nur für sie, da Pat mittags mit Reisfutter kommt. Wir füttern gemeinsam und räumen dann auf. Coco und Lilly wollen im Behandlungsraum bleiben, zu ihnen gesellt sich Kenzo. 

Ich fahre zu Prajuab. Wir laden die beiden Hunde mit den Augenprobleme ein und sind dann bei Dr. Oi. Wie schon vermutet hat der eine Hund Glaukom auf beiden Augen entwickelt. Auf Nachfrage erklärt Prajuab, dass die Anfänge schon Monate zurückliegen. Der Hund ist total blind und mehr als die Augen feucht zu halten kann man nicht mehr tun. Der zweite Hund leidet an einem Mass Tumor, der nicht in jedem Fall bösartig sein muss. Dr. Oi empfiehlt eine zweiwöchige konservative Therapie mit hoch dosiertem Prednisilone. 

Ich bringe Prajuab und die zwei Hunde zurück und bin dann wieder im Shelter. Dort füttere ich Coco, Lilly und Leyla erneut und mache dann eine Runde durch alle Bereiche. Coco und Lilly bleiben wieder draußen im Hausbereich.

Montag, 20. April 2020

Nachdem ich Tinka, Aki, Aldo, Coco, Lilly, Kenzo und Leyla mit frisch zubereiteten Reisfutter versorgt und gemeinsam mit Pat die übrigen Hunde mit Trockenfutter gefüttert habe, fahre ich und lasse Coco und Lilly das erste Mal mit den Hunden draußen. Einmal muss immer das erste Mal sein und je früher die Welpen sich daran gewöhnen mit den großen Hunden zusammen zu sein, umso besser. Die Welpen sind ja von den Hausbereichhunden akzeptiert worden und da das Tor zum Salabereich geschlossen bleibt, ist das Risiko, dass ihnen etwas passiert, gering.

Katharina hat Panaeng und auch zwei der drei anderen Spielplatzhunde mit Bravecto versorgt. Ich hole das heute Nachmittag mit dem vierten Hund nach und auch Rico und Dodo bekommen ihre Dosis. 

Auf dem Weg zum Shelter schaue ich erneut nach Jack und Anhang. Jack sehe ich sogleich und auch Whitey und Brownie in der Entfernung. Als ich sie rufe, kommen sie angestürmt. Deng allerdings bleib ungesehen. Ich mache mir um sie jedoch nun keine Sorgen mehr. Sie ist ein erfahrener Ödlandhund. 

Im Shelter ist die Begrüßung wie immer stürmisch und auch Coco und Lilly sagen Hallo. Sie haben den ersten Test bestanden. Als ich gehe, versuche ich sie in den großen Käfig im offenen Hausbereich zu sperren, aber damit sind sie garnicht einverstanden. So entschließe ich mich, sie auch über Nacht draußen zu lassen.

Sonntag, 19. April 2020

Ich halte morgens bei Lek um mich nach Jack und Anhang zu erkundigen. Lek versichert mir, dass die Hunde wohlauf seien. Sie haben nur wegen der Rodungen den Platz gewechselt. Pat kommt mittags und bringt Shana und Rosie mit. Die waren ja nun schon wochenlang nicht mehr im Shelter aber haben keine Anpassungsschwierigkeiten. Alle Hunde außer Aldo, Tinka und Aki kennen sie ja. Pat hat vor auch Nelson beim nächsten Mal mitzubringen, damit alle Hund in Kontakt bleiben. Während der Fütterung fängt es wieder an zu regnen, heute jedoch nicht so stark und so bekommen wir alle Hunde satt. 

Auf der Fahrt nach Hause halte ich bei Dodo und Rico. Dodo scheint es schon viel besser zu gehen. Am frühen Abend bin ich erneut im Shelter und sehe nach dem Rechten. Coco und Llly kommen wieder in einen der Käfige im offenen Hausbereich.

Samstag, 18. April 2020

Ich habe Jack, Deng, Whitey und Brownie einige Tage lang nicht gesehen und fahre heute Morgen auf dem Weg zum Shelter durch das mittlerweile gerodete Ödland um nach ihnen zu schauen. Vor einigen Tagen noch hatte ich Whitey allein dort gesehen. Die Hunde sind wieder nicht zu finden. 

Im Shelter verrichte ich meine Arbeiten. Mittags kommt Pat und wir füttern mit Trockenfutter. Alle Wasserschalen, die durch den Regen schmutzig geworden waren, müssen gereinigt und neu aufgefüllt werden. Die Hunde wühlen ausgiebig im feuchten Boden. Obwohl es vergleichsweise frisch ist, suchen sie sich dennoch gern ein kühles Plätzchen. Die beiden neuen Salas haben sie mittlerweile angenommen. Die nun tägliche Fütterung zur gleichen Zeit scheint den Hunden gutzutun. Auch für mich ist der Ablauf besser planbar. 

Am Spätnachmittag schaue ich erneut nach den Hunden auf dem Ödland – wieder vergebens. Ich muss mit Khun Lek sprechen. Sie füttert die Hunde. Ich mache eine Runde durch alle Bereiche. Coco und Lilly kommen mit einer Schale Ziegenmilch in einen der Käfige im offenen Hausbereich.

Freitag, 17. April 2020

Der Himmel ist zwar bezogen, aber wir bleiben von Regen verschont. Ich füttere wie jeden Morgen die fünf kleinen und großen Welpen mit frisch gekochtem Reisfutter und gehe dann durch die Bereiche. Lucy und Leyla haben ihre Doxy/Ferric Behandlung beendet. Tara läuft wieder besser und wir werden morgen sehen, ob auch Aldo bald seinen Verband loswerden kann. 

Pat kommt mittags mit Reisfutter, das wir an alle Hunde verteilen, die noch nichts abbekommen haben. Im hintersten linken Bereich sind gegenwärtig nur Kenji und Tommy untergebracht. Ich habe versucht ein oder zwei andere Hunde dort zu integrieren, das jedoch hat nicht geklappt. Kenji und Tommy sind zwar nicht die allerbesten Freunde, kommen aber miteinander aus. Kenji ist enorm aufgeblüht, seitdem er aus dem Haus heraus ist. Es tut ihm offensichtlich gut viel Platz zu haben und er zeigt mir jeden Tag wie sehr er das genießt. Kenji und Tommy haben jeweils eine Sala für sich und dazu noch einen geräumigen überdachten Käfig. 

Wenn ich in den hinteren Bereichen bin, kann ich das Tor zu dem Bereich, in dem sich mittlerweile zwölf Hunde befinden, ohne Probleme offen lassen. Insgesamt ist es nun auch so, dass ich von einem Bereich in den anderen gehen kann ohne befürchten zu müssen, dass sich Hunde in fremdes Territorium verirren. Ohne dass ich die Hunde trainiert hätte, hören sie recht gut auf mich. Coco und Lilly machen mir auch keine Sorgen. Sie fressen gut und mischen sich unter die großen Hunde, die die Zwerge nun als zugehörig akzeptiert haben. Leyla ist weiterhin ein Problemfall. Sie traut weder mir noch den Hunden über den Weg, obwohl sie jetzt schon sechs Wochen bei uns ist.

Donnerstag, 16. April 2020

Während ich meine morgendlichen Arbeiten verrichte, kann ich Coco und Lilly schon draußen bei den Hunden lassen. Lilly, die bei 1,7 kg Körpergewicht nur eine Handvoll Hund ist, ist bereits äußerst selbstbewusst und lässt sich nichts bieten. Coco, die größere mit 2,9 kg ist auch nicht ängstlich, aber ein wenig vorsichtiger. Die Welpen laufen schon ganz natürlich im Hausbereich herum und wissen berets wo der Behandlungsraum ist. Beide hören schon auf ihre Namen. 

Kurz bevor Pat kommt, zieht ein Regensturm auf und wir müssen mit der Fütterung warten. Wie gestern auch schon kommt es heftig runter und nach wenigen Minuten steht alles unter Wasser. Wir brauchen den Regen ja dringend, aber die Arbeit wird dadurch nicht leichter, da der Boden total aufgeweicht wird. 

Schließlich sind alle Hunde versorgt und ich fahre bei Katharina vorbei, um mich nach Panaengs Behandlungsfortschritt zu erkundigen. Panaeng nimmt mittlerweile brav die Medikamente und hat bei guter Fütterung schon zugelegt. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, lasse Coco und Lilly raus und füttere noch einmal die beiden sowie Aldo, Tinka und Aki. 

Die Hütte, die ich für Leyla gebaut hatte, war während des Regens vollgelaufen und so habe ich ihr eine neue auf höherem Grund neben dem Balkenstapel, unter dem sie gern liegt, gebaut. Wenn sie die nicht annimmt und es nun täglich schüttet, muss ich Leyla wohl wieder ins Haus nehmen.

Mittwoch, 15. April 2020

Morgens die Routine. Coco und Lilly werden zuerst gefüttert, dann kommen Aldo, Tinka und Aki dran und zum Schluss Leyla. Mittags kommt Pat und wir füttern alle anderen Hunde. Auf dem Nachhauseweg schaue ich nach Jack und Anhang, sehe jedoch nur Whitey. Dann bin ich wieder mal bei Naree und liefere ihren Versorgern Trockenfutter. Naree freut sich wie Bolle mich zu sehen und auch zwei weitere Hunde, die ich durch Naree kennengelernt hatte, sind ganz ausgelassen. 

Prajuiab bittet mich wieder um Hilfe. Glücklicherweise nicht wegen eines neuen Leptospirosis Falls. Nun hat er zwei Hunde mit Augenproblemen. Ich mache Fotos von den Hunden und schicke sie an Dr. Oi. Die hat allerdings ihre Klinik bis Samstag geschlossen. 

Am frühen Abend füttere ich Coco und Lilly erneut und auch die drei Welpen, die jedoch keinen großen Appetit haben. Pat lässt ja niemanden verhungern. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, kommen Coco und Lilly wieder in den großen Käfig. Aki, Tinka, Aldo und Lena zieht es in den Behandlungsraum, aber auch sie müssen draußen bleiben.

Dienstag, 14. April 2020

Coco und Lilly haben die Nacht im Behandlungsraum verbracht, da es durch den Regen recht kühl geworden war. Die Welpen sind guter Laune und ich bringe sie zu den Hunden nach draußen, wo sie wieder ausgelassen im Dreck wühlen. Ich koche Reisfutter und füttere, gehe durch die Bereiche und bin dann mit Tara und Aldo bei Dr. Oi, während Pat Trockenfutter verteilt. Die Wundheilung von Taras Pfotenverletzung und Aldos Nackeneingriff macht weitere Fortschritte. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter. Lilly und Coco haben den Nachmittag in dem geräumigen Käfig verbracht, in dem Erin immer gelegen hatte. Ich füttere die Welpen erneut. Die Ziegenmilch, die ich für sie gekauft habe, schmeckt ihnen genauso wie die gekochten Eier, Reis und Würstchen. Für die Nacht kommen sie wieder in ihren Käfig. So sind sie ganz in der Nähe der Hunde, die im offenen Innenraum des Hauses schlafen.

Montag, 13. April 2020

Ich hole Coco und Lilly aus ihrem Käfig und füttere sie im Behandlungsraum. Anschließend bereite ich das Futter für Aki, Aldo, Tinka und Leyla zu und füttere auch sie. Gerade als ich die Säuberungsrunde beendet habe, fängt es sintflutartig an zu regnen. Mittags kommt Pat mit Reisfutter und wir füttern im noch leichtem Nieselregen. 

Pat geht und ich fahre nach Jomtien. Gemeinsam mit Linda schaue ich nach Cora – wieder vergebens. Linda begleitet mich zu den Tempelhunden. Wir versorgen die Hunde und machen dann unseren Strandgang. Auf dem Rückweg nach Pattaya halten wir Ausschau nach dem Unfallhund hinter dem Mimosa Entertainment. Auch von ihm finden wir keine Spur. Auf einem freien Gelände halten sich einige Hunde auf, darunter sieben etwa vier Wochen alte Welpen. Leider können wir für die Hunde nichts tun. Nach Einbruch der Dunkelheit schauen wir erneut nach Cora – sie bleibt verschwunden. 

Ich bringe Linda in ihr Hotel zurück und bin dann wieder im Shelter. Alle Welpen werden erneut gefüttert. Da Leylas Behausung dem Regen nicht standgehalten hat, hatte ich ihr am Nachmittag eine neue gebaut. Sie aber zieht es vor unter einem Balkenstapel zu liegen.

Sonntag, 12. April 2020

Coco und Lilly haben die Nacht wohlbehalten im Käfig verbracht und auch das Futter akzeptiert, dass ich ihnen gegeben hatte. Ich erledige meine Routine und fahre dann mit Tara zu Dr. Oi. Tara hat sich bei einer Balgerei die gleiche Pfote verletzt, mit der ich sie verletzt gefunden hatte. Es scheint nur eine geringfügige Wunde zu sein, aber selbst nach drei Tagen Verabreichung von Carprofen, kann Tara immer noch nicht auftreten. Die Wunde wird gesäubert und verbunden und ich solle die Carprofen Behandlung für weitere drei Tage fortsetzen. 

Nach unserer Rückkehr füttere ich die restlichen Hunde mit Trockenfutter. Dann bin ich in der Silverlake Klinik und hole die Katze und den Hund mit der verletzten Pfote ab. Beide Tiere bringe ich zurück an ihren Platz in der Jomtien Soi 13. Anschließen schaue ich nach Cora. Aber selbst nach einer Stunde Suche und Wartezeit taucht sie nicht auf. Angeblich soll sie sich auf einem Platz aufhalten, der durch eine hohe Metalsheetwand gesichert ist. Dieser Platz ist für mich allerdings nicht zugänglich. 

Im Shelter lasse ich Coco und Lilly versuchsweise aus dem Käfig. Unter meiner Aufsicht mischen sie sich unter die Haushunde und nehmen zu ihnen Kontakt auf. Das scheint ein Überlebensinstinkt von Welpen gegenüber ihnen fremden Hunden zu sein. Die allermeisten der Shelterhunde sind von gutem Charakter und die Hausbereich-Hunde nehmen Coco und Lilly wohlwollend auf. Schon nach wenigen Minuten scheinen sie die Welpen sicher zu fühlen und beginnen lebhaft in der feuchten Erde zu buddeln. Shorty, der Welpen liebt, gesellt sich zu ihnen und die drei beginnen zu ausgelassen zu spielen. Es ist eine Freude zu sehen wie sehr die Welpen es genießen sich in der Erde zu wälzen. Sie kannten bisher ja nur Beton und Teppichboden. 

Während die anderen Hunde ihren Geschäften nachgehen und Shorty mit den Welpen spielt, kann ich schon durch die anderen Bereich gehen um zu säubern und nach dem Rechten zu sehen. Erin, die sich häufig mit Bliss gezankt hat, und die ich am Vormittag in den Bereich in dem Venus, Kofi, Tashi, Sita, Bum, Oscar, Kylie, Rocco, Toto, Nina, Lucy und Amara leben verlegt habe, hat ihre Umsiedelung wohl geheißen. Ich hoffe, das bleibt auch so. Bevor ich gehe bekommen Aldo, Aki und Tinka noch eine Portion Trockenfutter. Danach verteile ich die abendlichen Medikament und dann kommen Coco und Lilly wieder in ihren Käfig. Um durch die Nacht zu kommen, gibt es für sie noch Hähnchenfleisch.

Samstag, 11. April 2020

Vormittags die übliche Routine. Mittags hilft Pat wieder bei der Fütterung. Ich fahre nach Jomtien und habe keine Probleme reinzukommen. Im verlassenen Laden kommen mir die beiden Welpen entgegen. Ich bin erleichtert und stecke sie in die mitgebrachte Box. Cora sehe ich nicht. Ich suche die ganze Umgebung ab, kann sie jedoch nicht finden. Damit die Welpen etwas zu fressen haben, kaufe ich ihnen gebratenes Hähnchenfleisch. Nach einer knappen Stunde breche ich die Suche nach Cora ab und fahre mit den Welpen zu Dr. Oi. 

Die Welpen, ich nenne sie Coco und Lilly, werden untersucht und entwurmt. Dr. Oi hat keine Bedenken sie zu mir ins Shelter zu nehmen. Dort kommen sie in einen der geräumigen Käfige im Innenraum des Hauses. So können sie sich geschützt an die neue Umgebung gewöhnen und die Hunde im Haus an sie. Morgen werde ich den Hund mit der verletzten Pfote und die Katze aus der Silverlake Klinik abholen. Beide Tiere haben ihren Platz in der Jomtien Beach Road Soi 13. Bei der Gelegenheit werde ich wieder nach Cora schauen. Ich hoffe, ich kann sie mit ihren Welpen vereinigen.

Freitag, 10. April 2020

Nachdem ich durch Bereiche gegangen bin, gekocht und die Welpen, Lena, Kenzo und Leyla mit Reisfutter gefüttert habe, bin ich mit Aldo bei Dr. Oi. Aldo wird erneut punktiert und verbunden. Obwohl Dr. Oi wieder einiges an Sekret entnommen hat, ist Aldo ansonsten guter Dinge und so energetisch wie stets. 

Pat kommt mittags und wir füttern die restlichen Hunde mit Trockenfutter. Ich lasse Pat mit den Hunden allein und hole Mai, die TVT Hündin ab und dann auch die Katze bei Claudia. In der Silverlake Klinik erhält Mai die vierte Chemotherapiebehandlung. Die Katze werde ich am Montag abholen. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass der Hund mit der verletzten Pfote wieder an seinen Platz zurückkann. Angeblich soll Pattayas lock down bis zum Dienstag kommender Wochen ausgesetzt werden und so werde ich ihn wohl wieder an seinen Platz zurückbringen können.  

Linda, die mit ihrem Freund durch Südost Asien reist und sich für einen Monat in Pattaya aufhält, hatte mich vor einer Woche gefragt, ob ich tätige Hilfe benötige. Wegen des lock downs hatten wir die Sache vorerst auf Eis gelegt. Ich hatte Linda heute Morgen gefragt, ob sie nach Cora und den Welpen schauen könne, da ich nicht weiß, ob sie versorgt werden. Linda war im Abbruchhaus, hat die Welpen jedoch nicht finden können. Nun mache ich mir Sorgen um Hunde und da ich morgen wohl wieder nach Pattaya reinkommen kann, werde ich Cora und die Welpen vorübergehend zu mir nehmen, wenn ich das Gefühl habe, dass sie nicht versorgt werden, vorausgesetzt, dass ich die Welpen finde. 

Am Spätnachmittag liefere ich Mai wieder ab und bin dann im Shelter. Pat ist mittlerweile gefahren. Ich gehe durch alle Bereiche und verteile die Medikamente an Leyla, Aldo und Lucy. Auf dem Nachhauseweg halte ich bei Dodo und Rico. Dodo geht es gut. Katharinas drei Schützlinge kommen auch vorbei. Die fünf Hunde kennen sich. Ich gebe ihnen Würstchen und gekochtes Hähnchenfleisch um zu sehen, ob sie es nehmen. Ich habe vor, allen Fünfen Bravecto zu geben. Katharina hatte mir mitgeteilt, dass Panaeng Flöhe habe. Sie hat ihr schon Bravecto gegeben und es hat gewirkt. Panaeng hat sich bereits gut eingelebt. Sie kennt ja das Haus in dem Katharina mit Familie lebt von der Zeit nach ihrer Sterilisation.

Donnerstag, 9. April 2020

Heute Mittag kommt Pat wieder mit Reisfutter. Trotz täglicher Fütterung ist es nicht immer leicht, die Hunde auseinanderzuhalten. Bei der Vergabe von Trockenfutter gibt es weniger Zank. 

Nachdem Pat gefahren ist, hole ich den TVT Hund in Pong ab. Ich nenne ihn Dodo. Dodo sehe ich immer mit einem Zottelbär zusammen, der auch schnell gemerkt hat, dass ich ein Hundefreund bin. Ich nenne ihn Rico. Rico müsste mal zum Grooming. Muss ich demnächst einrichten. Mit Dodo fahre ich in die Silverlake Klinik und treffe überraschend auf Dr. Kwanchai, der bereits einen Tag früher aus der Provinz zurück ist. Dodo erhält somit schon heute die erste Chemo und ich kann ihn sofort wieder mitnehmen. 

Katharina hat sich entschlossen, Panaeng für die Zeit der Behandlung zu sich zu nehmen. Eine kontinuierliche Vergabe von Doxy am Morgen und Ferric am Abend kann somit sichergestellt werden. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter. Maggie entwischt mir dabei durchs Tor nach draußen, kommt aber nach einer Stunde Auslauf wieder zurück. Wenn ich im Shelter bin, kommt Leyla nie aus ihrem Verschlag heraus. Ich weiß aber, dass sie ihre Behausung verlässt, wenn ich nicht da bin. Sie ja den 100m² großen Doppeltorbereich dann für sich allein.

Mittwoch, 8. April 2020

Auf dem Wege zum Shelter kaufe ich 225 kg Reis, um bei Versorgungsengpässen in den kommenden Wochen über die Runden zu kommen. Mittags kommt Pat und wir füttern die Hunde. Dann bin ich in der Stadt, um vor der Sperrung noch die Katze aus Jomtien zu holen. 

Ich schaue dabei auch nach Cora und den Welpen, kaufe ihnen gebratenes Hähnchenfleisch und versorge sie mit Wasser. Dann bringe ich die Katze zu Claudia, da Dr. Kwanchai die Klinik für zwei Tage geschlossen hat. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter und schaue nach dem Rechten.

Dienstag, 7. April 2020

Glücklicherweise ist es kein Kühlerschaden, sondern nur eine Fehlfunktion der Armaturen. Ich kann das Auto also nutzen und fahre gleich zum Shelter und hole Panang ab. Bei Dr. Oi wird ihr Blut entnommen. Nachdem Pat mittags gekommen ist, fahre ich in die Werkstatt. 

Obwohl das Problem klein ist, ist doch dessen Beseitigung zeitaufwendig. Ich fahre deshalb mit dem Werkstatt-Scooter an den Jomtien Strand. Natürlich sehe ich eine Hündin und als ich sie rufe, kommt sie zu mir. Sie hat volle Zitzen und so muss sie Junge haben. Wir sitzen eine ganze Weile zusammen so zutraulich wird sie. Dann steht sie auf und verschwindet in einem Abbruchhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Ich folge ihr und entdecke zwei etwa sechs Wochen alte Welpen in sehr gutem Zustand. Ich hole etwas zu futtern für sie und setze mich zu ihnen. Cora, wie ich die Mutter nenne, ist damit einverstanden. Ich verbringe eine gute Stunde bei den Hunden und habe nun wieder eine neue Verpflichtung. Sobald Cora abgestillt hat, werde ich sie sterilisieren lassen. Zu ihr und den Welpen werde ich Kontakt halten, damit ich auch die beiden weiblichen Welpen sterilisieren lassen kann, wenn sie soweit sind. 

Am späten Nachmittag ist der Pick-up repariert. Der Mechaniker ist ein wirkliches Goldstück und seine Frau ist ebenfalls ein Juwel. Für die Fahrt zum Pick-up und die Reparatur verlangen sie nur 500 Baht. Auf dem Weg zum Shelter schaue ich bei Jack und Anhang vorbei. Deng, Whitey und Brownie sind nun alle versammelt. 

Im Shelter gehe ich kurz durch alle Bereiche und verteile dann die Medikamente. Unter Aldos Wunde hat sich wieder eine Menge Sekret angesammelt und so bringe ich ihn zu Dr. Oi, die ihn erneut punktiert und neu verbindet. Dann fahre ich zum Pong Spielplatz, um nach Panaeng zu sehen. Der Bluttest hat Blutparasiten ergeben. Panaeng muss also sechs Wochen lang täglich behandelt werden. Wollen sehen ob Katharina das hinkriegt. 

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehe ich zwei freundliche Rüden. Bei einem sehe ich Blut am Penis und stelle rasch fest, dass es sich um TVT handelt. Ich kann ihn am Freitag zu Dr. Kwanchai bringen, wenn nicht bis dahin alle Straßen gesperrt sind.

Montag, 6. April 2020

Nachdem ich meine Routine erledigt habe und die Welpen, Kenzo, Lena und Leyla versorgt habe, bin ich mit Aldo bei Dr. Oi. Unter der Wundnaht hat sich Sekret gebildet. Die wird abpunktiert und Aldo wird neu verbunden. Ab morgen bekommt er Prednisilone. Ansonsten ist er so energetisch wie immer. 

Mittags kommt Pat und wir füttern die Hunde mit Trockenfutter. Am Nachmittag informiert mich Katharina, dass Panaeng, einer der Pong Hunde, die sie versorgt, in letzter Zeit abgenommen habe. Ich schlage vor Panaengs Blut testen zu lassen. Auf dem Wege zum Shelter nehme ich Panaeng, die mich kennt, zu mir ins Auto und wir machen uns auf den Weg zu Dr. Oi. Unterwegs allerdings bleibe ich mit Kühlerproblemen liegen. Dummerweise hatte ich mein Telefon im Shelter vergessen und so bin ich ziemlich aufgeschmissen. Ich kann jedoch jemanden organisieren, der mich mit Panaeng zum Shelter fährt und dann auch noch zu mir nach Hause. Panaeng bringe ich gemeinsam mit Leyla im Doppeltorbereich unter. 

Am frühen Abend bin ich mit dem Scooter wieder im Shelter. Panaeng hat sich wohl verhalten. Ich füttere die Welpen wie jeden Abenden noch mit Trockenfutter und verteile Medikamente. Morgen früh kommt mich mein Mechaniker abholen und sieht sich den Kühlerschaden an. Dann schaun wir mal weiter.

Sonntag, 5. April 2020

Ich koche wie jeden Morgen Reisfutter für die drei Welpen, Kenzo, Lena und Leyla und verteile dann Medikamente. Pat kommt heute Mittag wieder und bringt einige Eimer Reisfutter mit. Pat füttert die Hunde im Hausbereich und ich die Hunde im Salabereich und in den beiden hinteren Bereichen. 

Am Nachmittag bin ich bei den Tempelhunden. Payu, den ich bei meinem vergangenen Besuch nicht gefunden hatte, ist wieder aufgetaucht. Wir machen unseren Strandgang bei dem uns auch Dotty wieder begleitet. 

Auf meinem Rückweg zum Shelter schaue ich nach Brownie und Whitey, die ich auch beide wohlauf finde, nicht jedoch Jack und Deng. Im Shelter verteile ich die abendlichen Medikamente an Lucy und Leyla und bin noch bei den Hunden bis die Dunkelheit hereinbricht.

Samstag, 4. April 2020

Nach meinen morgendlichen Routinearbeiten bin ich mit Aldo und Lena bei Dr. Oi. Aldos Wundheilung macht gute Fortschritte und auch Lenas Löcher sind fast geschlossen. In drei Tagen kann ich den Verband abnehmen. Nach unserer Rückkehr füttere ich die Hunde. 

Tommy der überall Unruhe stiftet, lege ich in Kenjis Bereich. Dort hat er viel Auslauf und es stehen ein zweiter Sala und ein überdachter, geräumiger Käfig für ihn bereit. Kenji liegt im anderen Sala. Er ist ganz lieb, aber Tommy schafft es trotzdem sich auch mit ihm anzulegen. Es passiert nichts und die beiden werden sich schon arrangieren. Ansonsten ist die Stimmung in den hinteren Bereich immer recht friedlich. Nur Tashi und Beppe haben es zum Ritual erhoben sich ab und an anzugiften. 

Der Salabereich ist ganz entspannt, nur im Hausbereich gibt es ab und zu Animositäten, die ich unterbinden muss. Leyla liegt immer noch im Doppeltorbereich, den sie meistens für sich allein hat. Für sie steht ein provisorischer Unterschlupf bereit, den sie selten verlässt. Hunde, die sich gelegentlich im Doppeltorbereich aufhalten, stören sich nicht an ihr.

Freitag, 3. April 2020

Aldos Heilungsprozess macht offensichtlich weitere Fortschritte, denn er ist so energetisch wie immer. Ich koche wie jeden Morgen für die Welpen, Kenzo, Leyla und auch Lena, die sich im Behandlungsraum eingerichtet hat. Danach füttere ich die anderen Hunde. Seitdem wir täglich um die gleiche Zeit füttern, halten sich die Streitereien um die Bleche in Grenzen und damit auch der Stress bei der Fütterung. 

Am Nachmittag kaufe ich Trockenfutter und Reis für Prajuab und liefere frei Haus. Danach bin ich wieder im Shelter. Die Spätnachmittagszeit bis zum Einbruch der Dunkelheit ist immer die angenehmste. Die Hunde sind gut drauf und kann mich ihnen widmen, da nicht viel zu säubern ist und nur Medikamente an Lucy und Leyla zu verteilen sind.

Donnerstag, 2. April 2020

Aldo verhält sich mormal und das durch den ganzen Tag. Nachdem ich meine Arbeiten verrichtet habe, kommt Pat und hilft bei der Fütterung. Am Nachmittag habe ich Besorgungen in der Stadt zu machen. Es gibt ja nichts Schlechtes ohne auch etwas Gutes. Die Straßen sind leer und man kommt gut voran. Der Sprit ist auch so billig wie nie zuvor. Dazu bin ich nun regelmäßig über meine Körpertemperatur auf dem Laufenden. Im Tesco herrscht Maskenzwang und zu den wenigen Kunden dort kann man gut Abstand halten. Am Abend bin ich wieder bei den Hunden. Die halten keinen Abstand und machen mir zurzeit wenig Sorgen.

Mittwoch, 1. April 2020

Frühmorgens gebe ich Aldo bei Dr. Oi ab. Im Shelter verrichte ich dann meine morgendlichen Arbeiten, einschließlich der Vorabfütterung von Aki, Tinka, Lena, Kenzo und Leyla. Danach ist Medikamentenvergabe. Pat kommt mittags mit Reisfutter, das wir gemeinsam verteilen. 

Am Nachmittag hole ich die Hündin von der Nachbarschaft aus der Silverlake Klinik und bin danach im Tempel. Ich kaufe Reis und bezahle Ba Bät. Nach der Versorgung der Hunde machen wir wieder unseren Strandgang. Danach bin ich bei Daniela in der Jomtien Soi 13. Daniela zeigt mir einige Hunde, die sterilisiert werden müssten. Die leben im Busch und sind ausgesprochen scheu. Sie zu blowdarten dürfte so gut wie unmöglich sein. 

Ich bringe die sterilisierte Hündin an ihren Platz zurück und verrichte danach meine abendlichen Shelterarbeiten. Zum Schluss hole ich Aldo aus der Klinik. Aldo hat den Eingriff vorerst gut überstanden. Es stellte sich heraus, dass es nur eine Zyste war, die sich eingekapselt hatte.