Samstag, 29. Februar 2020

Pat kommt heute Morgen wieder mit einigen Eimern Reisfutter. Sie füttert zuerst die sechs Welpen im Doppeltorbereich, und ich danach alle anderen Hunde. Anschließend bekommen auch Aldo, Tinka und Aki noch was ab. 

Ich lasse Kenji heute mal in den anderen hinteren Bereich, um zu sehen, ob er weiter allein bleiben will oder die Gesellschaft anderer Hunde akzeptiert. Das scheint der Fall zu sein. Ich bleibe jedoch zur Vorsicht auch mit dabei. Kenji hat im Haus häufig mit Edith zusammengelegten. Edith liegt nun meistens allein im Kennel, den sie sich mit Kenji geteilt hatte. Um herauszufinden, ob Kenji und Edith wieder zusammenliegen wollen, bringe ich Edith zu Kenji. Die beiden begrüßen sich ganz liebevoll und so lasse ich sie am Nachmittag allein zusammen. Als ich am Spätnachmittag wieder im Shelter ankomme, sehe ich, dass Edith Kenjis Bereich verlassen hat und offensichtlich wieder zurück ins Haus will. Also bringe ich sie wieder zurück. Ich werde es in den kommenden Tagen noch einmal mit den beiden versuchen.

Freitag, 28. Februar 2020

Die übliche Routine am Vormittag. Welpen werden gefüttert, Medikamente verteilt sowie Bereiche und Haus gesäubert. Kenjis Bluttestergebnis ist so weit in Ordnung, nur die Anzahl der Blutplättchen ist immer noch unter dem unteren Limit, aber das ist nicht bedenklich. Da ich immer noch eine Trübung der Linse feststelle, bin ich mit ihm nochmal bei Dr. Oi. Sie stellt nun eine kleine Verletzung in der Augenhöhle fest. Das kann die Ursache der Linsentrübung sein. Ich solle die Behandlung mit Doxycycline zwei Wochen lang fortsetzen. 

Am Nachmittag bin ich im Wat Nong Yai. Ein Resident hat mich gebeten nach einem Hund zu schauen, der eine hässliche Wunde am Kopf habe. Mithilfe von Leuten im Tempel finde ich den Hund und stelle fest, dass der Kopf geschoren wurde. Auf Nachfrage teilt man mir mit, dass eine Thai, die sich um die Hunde im Tempel kümmert, den Hund schon zur Behandlung in eine Klinik gebracht habe. Am Spätnachmittag bin ich nochmal im Shelter und mache eine Routinerunde.

Donnerstag, 27. Februar 2020

Als ich heute Vormittag in Kenjis Gehege säubere, stelle ich bei ihm einen leichten Schimmer in seinem rechten Auge fest. Kenji ist ja mittlerweile schon recht betagt und so können Alterserscheinungen einsetzen. Nachdem ich meine Säuberungsrunde beendet, die Welpen gefüttert und Medikamente verteilt habe, hole ich ihn aus seinem Gehege. Um die Begegnung mit den Hunden im hinteren Bereich, dem Salabereich und dem Hausbereich zu vermeiden, verlasse ich mit ihm das Shelter durch die rückwärtige Tür und wir gehen durch das Tapiokafeld zum Auto. Kenji folgt mir tadellos. 

Dr. Oi stellt eine leichte Trübung der Linse fest. Kenji wird abgehört und es wird ein wenig Feuchtigkeit in der Lunge festgestellt. Ich lasse ihm zudem Blut abnehmen, um festzustellen ob ein verborgener Infekt vorliegt. Kenji ist im Juni vergangenen Jahres getestet worden und es waren Blutparasiten gefunden worden. Er hatte danach die übliche, allerdings nur fünfwöchige Doxy/Ferric Behandlung durchlaufen. Bevor das Ergebnis vorliegt, solle ich ihn vorsorglich mit Doxycycline behandeln. 

Ich bringe Kenji zurück, füttere die Hunde und hole danach 300 kg Trockenfutter bei Apisit. Auf dem Rückweg fängt es an zu regnen, was erfreulich ist, mir jedoch garnicht passt. Im Shelter angekommen, bedecke ich die Futtersäcke notdürftig mit einer Plane und warte das Ende des Schauers mit den Hunden im Haus ab. Dann verstaue ich die Säcke im Behandlungsraum und gehe nochmal durch alle Bereiche.

Mittwoch, 26. Februar 2020

Heute Morgen treffe ich Arno im Thai Watsadu. Ich muss einen weiteren Schrank für den Behandlungsraum kaufen. Der, den ich schon habe, ist mittlerweile vollgestopft mit Medikamenten und Zeug. Wir stellen den Schrank auf und anschließend hilft mir Arno noch bei den morgendlichen Arbeiten. 

Kenji und Rocco fühlen sich weiterhin wohl in ihrer neuen Umgebung und die drei Welpen folgen mir auf Schritt und Tritt. Da Arno mir einen Teil der Arbeit abnimmt, habe ich mehr Zeit mich um jeden einzelnen Hund zu kümmern, was den Hunden guttut und mir auch. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter und verteile Medikamente und gehe nochmal säubernd durch alle Bereiche.

Dienstag, 25. Februar 2020

Ich gehe nach kurzer Inspektion des Hausbereichs in die hinteren Bereiche und treffe Rocco und Kenji wohlgemut an. Insbesondere Kenji scheint dankbar zu sein einen Platz mit ausreichend Auslauf für sich allein  zu haben. Er springt an mir hoch, wälzt sich im Gras und als Max zur Tür hereinkommt, verscheucht er ihn sofort. Rocco hat sich bei den anderen Hunden eingerichtet und scheint ebenfalls zufrieden mit seiner neuen Umgebung zu sein. Auch er begrüßt mich freudig. Die anderen Hunde haben kein Problem mit ihm. Natürlich sind wieder die Welpen mit dabei, die mit ihrer Energie die Hunde auflockern. Im Hausbereich und im Salabereich ist ebenfalls alles in Ordnung. Es bestätigt sich, dass je mehr ich die Hunde auseinanderhalte, desto entspannter ist das Zusammenleben. 

Am Nachmittag bin ich in Wong Amat bei Mirko, Anja, Hala und Sila und anschließend bei einer Hundefamilie am Wong Amat Strand. Eine Touristin hatte mich auf die Hunde aufmerksam gemacht und heute finde ich Zeit sie aufzusuchen. Ich frage die Strandleute, ob die Hunde schon sterilisiert seien, was verneint wird. Ich will versuchen die Sterilisationen zu organisieren. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter und verteile Ferric an Nimnim und Immuplex an eine Reihe von Hunden. Kenji und Rocco fühlen sich nach wie vor wohl und auch Hovis hat sich wohl nun endgültig eingelebt. Auch Tommy hat sich mit der Situation abgefunden, obwohl er, wenn er könnte, sich in allen Bereichen tummeln würde. Das allerdings würde nur Unruhe stiften.

Montag, 24. Februar 2020

Nachdem ich meine Routinearbeiten erledigt habe und die drei Welpen gefüttert, trage ich Rocco und anschließend Kenji in die hinteren Bereiche. Rocco und Kenji sind zwei Einzelgänger und haben sich im Haus immer sehr zurückgezogen. Gestern nun ist Rocco angegangen worden als ich in den hinteren Bereichen gearbeitet habe. Es ist ihm nichts passiert, da ich schnell Ordnung geschaffen habe, aber er hatte sich danach unter einer Bank im großen Kennel verkrochen. Kenji hat, seit das Haus fertig ist, in einem der kleinen Kennel gehaust. Die Tür war zwar meistens offen, aber er hat sich selten heraus getraut. Zudem hat Talo ihn häufig belästigt. Vor Monaten, zur der Zeit als alle Bereiche noch für alle Hunde zugänglich waren, habe ich schon mal versucht ihn umzusiedeln, er ist aber ganz schnell wieder in seinen Kennel zurückgelaufen. 

Nun versuche ich es mit ihm erneut. Ich trage ihn in eine der Salas und bleibe bei ihm eine ganze Weile sitzen. Rocco setzte ich in einen anderen Sala. Rocco erkundet seine neue Umgebung und scheint seine Angst verloren zu haben. Schließlich kennt er ja die Hunde als diese auch noch den Hausbereich bevölkerten. Auch Kenji taut nach einer Weile auf und schnuppert herum. Ich bekomme das Gefühl, dass beide Hunde froh sind, nun mehr Auslauf zu haben. 

Wenn ich in die hinteren Bereiche gehe, folgen mir stets Aldo, Aki und Tinka. Sie kennen sich dort nun gut aus und werden von allen großen Hunden akzeptiert. Die meisten von ihnen freuen sich die Welpen zu sehen und insbesondere Hovis spielt gern mit ihnen. 

Als ich am frühen Nachmittag gehe, verschließe ich die Bereiche. Kenji bleibt in einem allein. Im zweiten und dritten Bereich halten sich Tommy, Hovis, Beppe, Lucy, Rocco und Lina auf und im Bereich mit den drei Salas Alex, Max, Dodger, Darla, Roshi, Bonnie und Kylie. Die drei Welpen kommen mit mir und folgen mir in den Hausbereich. Das Tor zwischen Hausbereich und Salabereich schließe ich ebenfalls. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Ich öffne wie üblich das Tor zwischen Hausbereich und Salabereich. Nur Toya und Zola verlassen den Salabereich nie. Alle anderen Hunde bewegen sich dann in beiden Bereichen und auch im Doppeltorbereich dessen Innentor ich ebenfalls öffne. Kofi und Oscar halten sich gern dort auf. In den hinteren Bereich öffne ich alle Türen. Rocco richtet sich offenbar bei den Hunden im Drei-Sala Bereich ein und Kenji zieht es vor in seinem Sala liegenzubleiben. Ich habe weiterhin das Gefühl, dass sie mit der Umsiedlung einverstanden sind. Nachdem ich meine abendlichen Arbeiten erledigt habe, schließe ich wieder sämtliche Türen und Tore. Alle Hunde haben trotzdem noch jede Menge Auslauf. Ich hoffe morgen früh auch Kenji und Rocco noch guten Mutes anzutreffen.

Sonntag, 23. Februar 2020

Heute Vormittag verrichte ich meine Routinearbeiten, füttere die Welpen und verteile dann Medikamente. Ich habe mir nochmal Immuplex besorgt. In der Behandlung der Papillomas hat es sehr gut geholfen und ich möchte es nun auch noch eine Weile an den Hunden mit Fellproblemen ausprobieren. 

Am Nachmittag füttere ich alle Hunde mit Trockenfutter und die Welpen für die Nacht ein weiteres Mal. Der Shitzu Hündin, die wir vor drei Tagen gefunden hatten, geht es ja viel besser. Leider gilt das nicht für den Unfallhund. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass der Rüde sehr stark dehydriert ist und dass ein Vorderlauf gebrochen sei. Hoffen wir, dass Dr. Kwanchai den Hund durchbringen kann.

Samstag, 22. Februar 2020

Aldo, Tinka und Aki haben die Nacht in den hinteren Bereichen wohlbehalten überstanden. Khiaow taucht wieder im Hausbereich auf; keine Ahnung wie sie das geschafft hat. Sie kann sich in allen drei Bereichen aufhalten, aber ich möchte sie doch eigentlich in den hinteren Bereichen wissen, da sie anfällig ist für Streitereien mit Nina, die sich im Hausbereich aufhält und Tara die im Salabereich lebt. 

Ich koche Hühnerfleisch und Eier für die drei Welpen, die aber nun auch Puppy Trockenfutter bekommen. Alle drei gedeihen weiterhin gut und es ist eine Freude zu erleben wie sehr sie ihr Leben unter den großen Hunden genießen. Pat kommt um die Mittagszeit und holt Rosie, Nelson und Shana wieder zu sich. Sie haben ja ein Luxusleben bei Pat, aber es ist auch wichtig, dass sie das Shelterleben nicht ganz vergessen.

Freitag, 21. Februar 2020

Nach der Säuberungsroutine bekommt Nimnim Doxy. Dann füttere ich Aldo, Aki und Tinka und anschließend alle anderen Hunde. Rosie, Nelson und Shana halten sich vorsorglich bei der Balgerei um die Bleche zurück und deswegen füttere ich sie separat. Arno kommt vorbei. Er ist auf meine Berichte aufmerksam geworden und bietet mir an mir ab und zu zu helfen. 

Ich bleibe bis zum späten Nachmittag im Shelter und gehe nochmal durch alle Bereiche. Khiaow ist nun öfter bei den Hunden im hinteren Bereich. Sie hat es geschafft mithilfe einer Kiste auf der einen Seite und einer Hütte auf der anderen Seite über den zwei Meter hohen Zaun zu springen. Ich versetzte die Kiste und die Hütte. Mal sehen, ob Khiaow sich in den hinteren Bereichen einrichten kann. Hovis hat sich bereits dort eingelebt; bei Beppe dauert es wohl noch ein wenig länger. Als ich gehe, sind alle drei Welpen ebenfalls im hinteren Bereich und spielen so selbstvergessen, dass ich sie dort auch über die Nacht belasse.

Donnerstag, 20. Februar 2020

Nelson, Rosie und Shana haben sich mit den Hunden im Salabereich gut vertragen und kommen wieder in den Hausbereich, nachdem ich das Tor geöffnet habe. Ich säubere alle Bereiche und das Haus, gebe Nimnim Doxy und koche dann Hähnchenfleisch für Aldo, Tinka und Aki und füttere sie damit. Anschließend füttere ich Rosie, Nelson und Shana ebenfalls. Ich bin mir nicht sicher, ob sie gestern auch etwas abbekommen haben. Die drei verhalten sich, als wären sie nie weg gewesen. 

Am Nachmittag fahre ich um nach Leica zu schauen. Sie liegt an ihrem Platz und scheint zufrieden zu sein. Die Operationswunde ist gut verheilt. Anschließend hole ich Kitty ab und wir machen uns auf den Weg zu den Tempelhunden. Unterwegs bekommt Kitty einen Anruf, dass jemand einen angefahrenen Hund gefunden hat. Wir suchen die Frau auf und werden darüber informiert, dass der Hund bereits vor drei Tagen angefahren wurde. Der Hund kann nicht aufstehen und hat Schmerzen. Wir hieven ihn auf den Rücksitz, da ich keine Box dabei habe. Unterwegs heult der Hund vor Schmerzen wenn er sich bewegt. Dr. Kwanchai nimmt ihn in Empfang und stellt neben mindestens einem Knochenbruch auch fortgeschrittene Dehydrierung fest. Der Hund wird an den Tropf gehängt. Kitty hat mittlerweile schon jemanden gefunden, der die Behandlungskosten übernehmen wird. 

Am Tempel halten wir zuerst bei den Markthunden, finden jedoch nur Avira, Pema und Ashi. Im Tempel sind alle Hunde vollzählig. Auch Prince und Payu haben sich wieder eingefunden. Wir machen unseren Strandgang und sind dann am Sala. Unter dem Sala hat sich ein Hund verborgen, den ich zuvor nie gesehen hatte. Es ist ein Shitzu, der offensichtlich ausgesetzt wurde. Ba Bät teilt uns mit, dass der Hund seit vier Tagen unter dem Sala haust. Kitty will den Hund nicht dort lassen und ruft Bua, der den Shitzu blowdarted. Mit Entsetzen müssen wir feststellen, dass die Hündin völlig verwahrlost ist. Sie ist offensichtlich seit geraumer Zeit nicht mehr versorgt worden, ist stark abgemagert und so verfilzt, wie ich es noch nie zuvor bei einem Hund gesehen habe. Bua bringt die Hündin in die Silverlake Klinik, wo sie erstversorgt wird. Eigentlich war nur ein Besuch bei den Tempelhunden geplant. Dass wir dann auch noch zwei Hunden in großer Not helfen konnten ist Kittys Verdienst.

Mittwoch, 19. Februar 2020

Pat kommt morgens mit Nelson, Rosie und Shana sowie Reisfutter. Pat verreist für einige Tage und so machen die drei einen Abenteuerurlaub. Sie finden sich schnell zurecht und werden freundschaftlich von den übrigen Hunden aufgenommen. Man kennt sich ja. Aldo und Aki allerdings sind da die Ausnahme und bellen vor allem Rosie an. Schließlich haben sie ja Hausrecht.

Nachdem sich alle beruhigt haben füttere ich die drei Welpen und danach die übrigen Hunde zuerst mit Reisfutter und danach mit Trockenfutter. Ich säubere danach und Pat badet Kylie und Beppe. Beide Hunde behandele ich zudem mit dem Kokusnussöl/Sulfur Gemisch.

Pat fährt und ich bin bei Dr. Oi um Muju abzuholen. Muju hat die Nacht nicht überlebt und ist an Nierenversagen gestorben. Ich bringe ihn zu Prajuab zurück und schärfe ihm ein die Gaumen seiner Hunde regelmäßig zu kontrollieren. Dr. Oi empfiehlt monatlich Ivermectin zu verabreichen, um Blutparasitenbefall zu minimieren. Ich werde Prajuab das Ivermectin zur Verfügung stellen und ihn auch mit Doxycycline versorgen, damit er kritische Fälle behandeln kann.

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter. Nelson, Shana und Rosie kommen zurecht. Nachdem ich das Tor zum Salabereich geöffnet habe, wechseln sie dort hinüber und bleiben dort auch über Nacht.

Dienstag, 18. Februar 2020

Am Vormittag verrichte ich die üblichen Arbeiten und bin dann am frühen Nachmittag bei Prajuab. Er hat einen kranken Hund und bittet mich ihn in eine Klinik zu bringen. Wir fahren gemeinsam zu Dr. Oi, die bei Muju Blut entnimmt und ihn vorerst für eine Nacht dabehält um ihm Kochsalzlösung zu infundieren. Am Abend erhalte ich das Bluttestergebnis. Die Werte sehen sehr schlecht aus. Muju leidet an Blutparasiten im fortgeschrittenen Stadium und der Nierenwert liegt bei 6.8. Der obere Grenzwert liegt bei 1.7. Normalerweise hat ein Hund nur dann eine Chance, wenn der Wert 2.5 nicht übersteigt.

Da wir schon in der Nähe des Shelters sind, zeige ich Prajuab die Einrichtung und bringe ihn dann zurück zum Mabprachan Reservoir, wo er sich seit Jahren um mehr als siebzig Hunde kümmert. Mit meiner Rückkehr zum Shelter kommt auch der Handwerker von nebenan und repariert die Wasserleitung. Er legt zudem eine Leitung zum Brunnen. Wenn ich ein Problem mit irgendwelchen Bau- oder Installationsarbeiten hätte, könne ich ihn wieder kontaktieren. Der Handwerker baut ja gerade das Haus nebenan.

Montag, 17. Februar 2020

Ich bin frühmorgens im Shelter, damit der Handwerker die Wasserleitung reparieren kann. Der hat jedoch nun keine Zeit und vertröstet mich. Ich säubere alle Bereiche und füttere Aldo, Aki und Tinka. Danach bekommt Nimnim Doxy. Khiaow und Darla haben ihre Dosy/Ferric Behandlung gestern beendet. Abends bekommen dann noch Patty und Zola gemeinsam mit Nimnim Ferric. Die meisten Hunde haben nun eine Behandlung gegen Anämie und Blutparasiten durchlaufen. Eine fortlaufende Kontrolle der Gaumenfarbe aller Hunde ist jedoch weiterhin eine Notwendigkeit. Zeckenbefall habe ich zurzeit keinen und so hoffe ich, dass die Hunde wenigstens von daher gesund bleiben. 

Hovis scheint sich nun einigermaßen in den hinteren Bereichen eingelebt zu haben. Da Beppe und Tashi sich häufig angiften, nehme ich Beppe mit nach hinten. Ich füttere die Hunde und fülle die Behälter mit frischem Wasser auf. Dann bin ich mit Zola bei Dr. Oi. Zolas Rückenwunde ist halb verheilt. Sie soll noch drei Tage einen Kragen tragen und dann könne ich Kragen und Pflaster entfernen. 

Am frühen Abend bin ich erneut im Shelter, füttere Tinka, Aki und Aldo und mache noch eine Säuberungsrunde durch alle Bereiche. Beppe hat sich zu Hovis gesellt. Ich hoffe, er wird sich zurechtfinden. Tommy stänkert offensichtlich immer noch ab und zu herum. Außer Alex mag auch Dodger ihn nicht leiden. Die beiden hatten wohl eine Auseinandersetzung, denn Dodger hat eine kleine Wunde am Ohr, die ich mit Tetravet einsprühe.

Sonntag, 16. Februar 2020

Morgens die Routine, einschließlich der Fütterung der drei Welpen. Die Wasserpumpe zieht Luft und spuckt deswegen und der Druck ist gering. Ich kontrolliere die Wasserleitungen und stelle eine kleine undichte Stelle fest, die ich notdürftig abdichte. Einer der Handwerker von nebenan verspricht morgen früh den Schaden zu beheben. 

Am Nachmittag bin ich in Baan Amphur. Ich kaufe Reis für die kommenden zwei Wochen und bin dann bei den Tempelhunden. Patchy, einer der Salahunde, der von Tai und Åsa betreut wurde, ist verschwunden. Ba Bät hat ihn seit einer Woche nicht mehr gesehen und Tai hat mich schon nach ihm befragt. Auch Prince sehe ich am Sala nicht. Allerdings war er bei meinem vorigen Besuch noch dort. Payu aber, den ich schon beim letzten Mal vermisst habe, ist erneut nicht an seinem gewohnten Platz. Sollte er weiterhin verschwunden bleiben, muss ich beim nächsten Mal den ganzen Tempelbereich nach ihm absuchen. Das geht heute nicht, da die Hunde mir folgen würden. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, füttere die Welpen für die Nacht und verteile Ferric.

Samstag, 15. Februar 2020

Nach der Säuberung aller Bereiche fahre ich mit Aldo, Tinka und Aki zu Dr. Oi und lasse die Welpen ein zweites Mal impfen. Entwurmt werden sie auch wieder. Zurück im Shelter füttere ich die Welpen und Kenzo mit Reisfutter und verteile dann die fünf Eimer an alle anderen Hunde. 

Der Tank ist schon wieder leer und so kommt der Wassermann. Der Tankwagen kann ins Shelter bis an den Wassertank fahren. Die Hunde kennen sich schon mit der Lieferung aus und so gibt es keine Probleme. Ich fülle alle Wasserbehälter mit frischem Wasser auf und wasche die Futterbleche aus. 

Hovis ist noch bei den Hunden in den hinteren Bereichen. Er weiß aber offenbar nicht so recht wo er hingehört. Gestern, als Mareike und Holger im hinteren Bereich waren, war er ganz nervös und ist dann auch durch die Tür wieder in den Hausbereich geschlüpft. Dort ist er dann konfus herumgerannt und so habe ich ihn wieder in den hinteren Bereich getragen. So richtig Kontakt zu den Hunden dort hat er aber noch nicht bekommen. 

Tommy, der ja nun auch dort lebt, verhält sich recht ordentlich und legt sich nur aus Spaß zuweilen mit Alex an. Der findet das nicht komisch. Es passiert aber nichts. Unter den anderen Hunden ist Tommy einigermaßen gelitten. Er aber scheint sich wohlzufühlen und macht sich nichts aus deren Reserviertheit. Ist eben ein ganz besonderer Kerl.

Freitag, 14. Februar 2020

Ich koche morgens für die drei Welpen und füttere sie. Dann säubere ich und füttere die großen Hunde. Pat kommt mittags mit Reisfutter für morgen. Khiaow, Darla, Kylie, Nimnim, Zola und Bonnie bekommen ihre Medikamente. 

Am Nachmittag bekommen wir unerwarteten Besuch von Mareike und Holger. Sie übergeben mir eine Spende und haben vor mich auch in Zukunft zu unterstützen. Am Spätnachmittag füttere ich die drei Welpen mit Reisfutter und verteile die abendlichen Medikamente.

Donnerstag, 13. Februar 2020

Morgens zuerst die Routinesäuberungen, dann füttere ich Aldo, Aki und Tinka mit Puppy Trockenfutter. Währenddessen koche ich Eier und Hähnchenfilets für sie und füttere sie damit dann auch noch. Wenn ich abends, bevor ich gehe, den Hunden die Wahl lasse die Nacht entweder im Hausbereich oder im Salabereich zu verbringen, entscheiden sich die meisten für den gewohnten Hausbereich. Talo weiß mittlerweile, dass er in den Salabereich muss und trollt sich auch dorthin, wenn ich ihn anspreche. 

Hovis hat sich in den hinteren Bereichen mit den anderen Hunden gut vertragen, ob er aber sich nun endgültig entschieden hat dort zu bleiben, bleibt noch abzuwarten. Tommy sperre ich über Nacht noch in einen der kleinen Bereiche, da er noch die Tendenz hat sich mit Alex anzulegen. Das hat er ja immer im Salabereich gemacht. Alex mag Tommy deswegen ganz und garnicht. Wenn ich die hinteren Bereice säubere, sind die drei Welpen immer dabei. Ich bin immer noch ihre Mutter und sie weinen, wenn ich im Shelter bin, sie mich aber nicht sehen. Ansonsten geht es ihnen prima und sie verstehen sich auch mit den Hunden in den hinteren Bereichen. Nachts schlafen sie im Hausbereich unter den anderen Hunden. Auch Kenzo schläft wieder draußen in einem der Käfige im offenen Haus.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Kitty, eine Rescue Freundin, ist heute den ganzen Tag im Shelter. Sie weiß was zu tun ist und hilft mir bei der Arbeit ohne, dass ich ihr etwas erklären müsste. Nebenbei schießt sie eine Menge Vidoes und macht Fotos. Ich kann mich dabei auf meine Arbeiten und die Fütterung der Hunde konzentrieren. 

Mit Zola und Nimnim an Bord fahren wir am Nachmittag in die Dr. Oi Klinik. Nimnims Ohrverletzung heilt ab und er muss keinen Verband mehr tragen. Zolas Rückenwunde heilt ebenfalls ab. Sie bekommt nur noch ein Pflaster verpasst. Allerdings müssen beide Hunde noch einen Kragen tragen, damit sie sich nicht lecken oder kratzen. 

Nachdem ich Kitty zurückgebracht habe, hole ich mir bei Apisit 300 kg Trockenfutter und noch 90 kg Reis für Pat. Ich verstaue das Trockenfutter und den Reis im Shelter und verteile danach noch die notwendigen Medikamente. Hovis hat sich zu den Hunden in den hinteren Bereichen gesellt. Mal abwarten, ob er sich entschlossen hat, mit seinen Brüdern Dodger und Max zusammenzuleben.

Dienstag, 11. Februar 2020

Morgens bin ich wieder in der Slumsiedlung in der Naree lebt um einen erneuten Versuche zu starten, die Hündin einzufangen, die sich bisher entzogen hat. Ich lasse eine Box da, damit die Anwohner sie dort hinein befördern während ich weg bin. 

Im Shelter ist Routine angesagt. Alle Hunde sind wohlauf. Nimnim und Zola tragen noch ihre Kragen. Nimnim, der sich einige Tage versteckt hatte, kommt nun auch wieder hervor. Er ist ein sehr positiver Hund und wird seine Ohrverletzung hoffentlich bald überwunden haben. Allerdings muss er noch einige Wochen gegen Anämie behandelt werden. Aldo, Tinka und Aki machen sich weiterhin gut. 

Am frühen Nachmittag fahre ich in die Slumsiedlung. Die Anwohner haben es nicht geschafft die Hündin in die Box zu bekommen und so muss ich ohne sie in die Silverlake Klinik fahren. Leica, die Hündin, auf die mich der Tourist aufmerksam gemacht hatte, ist mittlerweile von Bua eingefangen und in die Silverlake Klinik gebracht worden. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass sie schon sterilisiert worden war. Immerhin kann sie geimpft und ihr Blut getestet werden. 

Ich bin dann im Wat, versorge die Hunde und mache mit ihnen unseren Strandgang. Dotty ist mit dabei, aber ich vermisse Payu. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, füttere noch einmal die drei Welpen und verteile die Medikamente an Patty, Nimnim, Khiaow, Darla und Zola.

Montag, 10. Februar 2020

Das Testergebnis von Patty ist fast ideal. Sie soll für einige Zeit Ferric bekommen. Das Ergebnis von Nimnim ist allerdings nicht so gut. Ich überprüfe meine Eintragungen und stelle fest, dass er die Doxy/Ferric Behandlung vor exakt einem Jahr beendet hat. Meine Erinnerung hat mich also getäuscht. Die Zeit vergeht im Fluge. Nimnim wird also eine ganz normale sechswöchige Behandlung durchlaufen müssen. 

Pat kommt mit fünf Eimern Reisfutter und der Wassermann füllt den Tank auf. Nachdem Pat gegangen ist, bin ich mit Zola bei Dr. Oi. Zola hat eine Wunde auf dem Rücken und da sie sie leckt, verheilt sie nicht. Zola wird verbunden und bekommt einen Kragen verpasst. Ich lasse ihr Blut abnehmen und erhalte das Resultat am Abend. Zolas Werte sind fast ideal. Sie solle zwei Wochen lang Ferric bekommen, um die Anzahl der Blutplättchen über den Grenzwert zu bringen. Nach unserer Rückkehr verfüttere ich das Reisfutter. Nachdem ich Bleche und Schüsseln ausgewaschen habe, verteile ich die abendlichen Medikamente.

Sonntag, 9. Februar 2020

Maggie war nicht so glücklich im hinteren Bereich und hat versucht sich durch eine Tür zu beißen. Ich lasse sie nochmal einen Tag dort und wenn sie unbedingt wieder in den Hausbereich will, dann lasse ich sie. Kylie, die sich vor der neuen Aufteilung häufig allein im hintersten Bereich aufgehalten hatte, lege ich zu Tommy. Sie war im Haus nur wohlgelitten. Merlin hat keine Probleme sich in allen Bereichen aufzuhalten und ich lasse ihn hin und herwechseln, wenn er das will. 

Die drei Welpen haben die Nacht draußen gut überstanden und leben sich von Tag zu Tag mehr ein. Sie spielen miteinander und vor allem mit den großen Welpen. Sie werden ausnahmslos von allen großen Hunden akzeptiert. 

Am Nachmittag bin ich mit Patty und Nimnim bei Dr. Oi. Pattys Schwellung ist so gut wie verschwunden. Ihr Verband kann in ein paar Tagen entfernt werden. Nimnims Ohrverletzung heilt auch gut ab, aber der Heilungsprozess wird noch etwa eine Woche lang in Anspruch nehmen. Ich lasse von beiden Hunden eine Blutprobe entnehmen. Sie gehören zu den wenigen Hunden, die ich kürzlich noch nicht getestet hatte. Beide aber haben vor einigen Monaten eine Doxy/Ferric Behandlung durchlaufen und so gehe ich davon aus, dass die Testergebnisse im Rahmen bleiben.

Samstag, 8. Februar 2020

Morgens die übliche Routine mit der intensiven Säuberung von Haus und allen Bereichen. Ich verteile die Medikamente und füttere danach Aki, Aldo und Tinka. Tommy ist glaube ich ganz zufrieden in den hinteren Bereichen, zumal ich ihn zu den anderen Hunden dort lasse, wenn ich im Shelter bin. Tashi allerdings nutzt eine günstige Gelegenheit sich wieder zu den Hausbereichhunden zu gesellen. Dafür bringe ich Maggie in den hinteren Bereich, um sie wieder mit Max und Dodger, ihren Brüdern, zu vereinigen. Ich werde in den kommenden Tagen wohl noch einige Umsiedelungen vornehmen, vorausgesetzt die Hunde kommen damit klar. 

Solange ich im Shelter bin, können sich die Hausbereich- und Salabereichhunde frei in beiden Bereichen und in der Hälfte des dritten Bereichs sowie im Doppeltorbereich und Haus frei bewegen und tun es auch. Die Ausnahme sind Tara, Toya und Zola die sich ständig im Salabereich aufhalten. Wenn ich das Shelter verlasse und damit das Tor zwischen Hausbereich und Salabereich schließe, lasse ich die Hunde entscheiden in welchem der Bereiche sie sich während meiner Abwesenheit aufhalten wollen. Talo allerdings muss dann in den Salabereich, damit er sich nicht mit Kenji anlegt. Ich lasse dann alle Kennel- und Käfigtüren geöffnet, sodass die Hunde sich nach Wahl dort hinlegen können. Kenzo zieht es immer in den Behandlungsraum und ich lasse ihn gewähren. Aldo, Tinka und Aki wollen das auch, aber sie sollen sich an das Leben mit den großen Hunden gewöhnen, auch wenn ich weg bin.

Freitag, 7. Februar 2020

Heute ist der erste Tag mit der neuen Shelteraufteilung. Sie ist für die Hunde und auch für mich gewöhnungsbedürftig. Nachdem ich den Hausbereich vom Kot befreit habe, öffne ich das Tor zum Salabereich, sodass die Hunde sich in beiden Bereichen, sowie der Hälfte des dritten Bereichs, der zum Salabereich auch über Nacht geöffnet bleibt, frei bewegen können. Aldo, Tinka, Aki und Kenzo haben die Nacht draußen verbracht und die drei Welpen laufen in allen ihnen zugänglichen Bereichen herum. Insbesondere Tinka und Aldo lieben es alle Ecken zu erkunden. Aki zieht es noch vor im Hausbereich zu bleiben. 

Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, säubere ich die weiteren Bereiche. Tommy und Tashi, die die Nacht im nun hälftigen Teil des hintersten Bereichs verbracht haben, lasse ich zu Dodger, Max, Lina, Lucy, Darla, Roshi, Buffy, Pinky und Alex, die sich im kleinen Bereich, dem neu geschaffenen zweiten kleinen Bereich sowie der anderen Hälfte des hintersten Bereichs aufhalten. Damit können sich diese Hunde in allen vier Bereichen frei bewegen. 

Am frühen Nachmittag bin ich mit Nimnim wieder bei Dr. Oi. Wenn ich nicht im Shelter bin, schließe ich das Tor zum Doppeltorbereich und zum Salabereich. Die Hunde in den hinteren Bereichen bleiben von den Hunden im Salabereich getrennt. Nachdem ich mit Nimnim zurück bin, füttere ich alle Hunde und verteile danach die Medikamente.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Khun Vut und Pat kommen zur selben Zeit. Damit ist Chaosmanagement erforderlich. Die Hunde verbinden Pats Ankunft mit Reisfütterung und versammeln sich in Scharen am Tor, dass den Hausbereich vom Doppeltorbereich trennt. Khun Vut aber muss mit Arbeitsmaterialien und Werkzeugen vom Dopeltorbereich zu den hinteren Bereichen. Die Hunde, die sich normalerweise im Hausbereich befinden in Schach zu halten ist keine leichte Aufgabe. 

Schließlich füttert Pat zunächst die sechs Welpen, Khun Vut macht sich an die Reparaturarbeiten in den hinteren Bereichen und ich füttere Aldo, Tinka, Aki sowie Kenzo im Behandlungsraum. Nachdem die sechs Welpen satt sind, lassen wir die Hausbereichhunde in den Doppeltorbereich, wo auch sie mit Reis gefüttert werden. Zwei Eimer rette ich für die Hunde im Salabereich und die Hunde im neu geschaffenen Bereich, der den kleinen Bereich mit der Hälfte des hintersten Bereichs verbindet.

Nimnim hat die Nacht in einem der Kennel verbracht. Er hat sich zwar des Kragens entledigt, aber der Verband ist noch intakt. Pattys Verband sitzt auch noch und Aldo scheint es viel besser zu gehen, denn er hustet nicht mehr und ist wieder aktiv.

Nach der Fütterung setzt ein hrftiger Platzregen ein, der das Gelände teilweise unter Wasser setzt. Pat und ich sitzen im Haus mit den Hunden um uns herum. Für mich ist solch eine Unterbrechung angenehm, denn ich bin gezwungen mal die Hände ruhen zu lassen und kann mich den Hunden widmen, die zu mir kommen. Das ist auch für etliche von ihnen eine gute Gelegenheit mal intensiver getätschelt und umarmt zu werden. Sie kommen ja sonst regelmäßig zu kurz, da ich immer alle Hände voll habe.

Nach dem großen Regen beendet Khun Vut seine Arbeiten und Pat verlässt uns ebenfalls. Ich fahre mit Nimnim zu Dr. Oi, wo er neu versorgt wird. Die Ohrwunde ist hässlich und erfordert intensive Behandlung. Nach unserer Rückkehr verteile ich die abendlichen Medikamente an Khiaow, Darla, Patty und Nimnim und füttere Tinka, Aldo und Aki für die Nacht.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Khun Vut kommt wieder am morgen, dieses Mal allein. Bis zum frühen Abend beendet er die meisten Arbeiten, nur kleinere Reparaturen sind morgen noch fällig. Ich bin den ganzen Tag bei den Hunden und verrichte meine Arbeiten. 

Aldo macht mir etwas Sorgen. Er hustet immer noch ein wenig und schläft viel. Allerdings frisst er zwischendurch. An Nimnim stelle ich eine Ohrverletzung fest. Die muss von selben Beißerei herrühren, von der Patty die Schwellung davongetragen hat. Ich habe Nimnims Verletzung zuvor nicht bemerkt. 

Nachdem Khun Vut gefahren ist, bin ich mit Nimnim, Patty und Aldo bei Dr. Oi. Aldo wird abgehört. Dr. Oi stellt eine leichte Feuchtigkeit in der Lunge fest. Leichtes Fieber hat Aldo auch. Er bekommt eine fiebersenkende Injektion und Doxy, Bromhexine sowie Neurobion verschrieben. Nimnims Ohr wird gesäubert und er bekommt einen Verband sowie einen Kragen verpasst. Er bekommt Doxy und Carprofen verschrieben. Pattys Schwellung ist abgeklungen. Sie bekommt dennoch wieder einen Druckverband angelegt und soll weiter Clindamycin und dazu noch Prednisilone bekommen. Nimnim lege ich in einen Kennel, damit er keine Probleme mit dem Kragen bekommt. Patty kann weiter im Haus bleiben und Aldo bleibt wieder mit Aki, Tinka und Kenzo im Behandlungsraum. Es scheint ihm besser zu gehen, denn er frisst Hähnchenfleisch und legt sich auch schon wieder mit Tinka an.

Dienstag, 4. Februar 2020

Khun Vut und sein Helfer arbeiten heute den ganzen Tag an den Türen. Die Hunde sind natürlich neugierig was passiert und so lasse ich einige von ihnen in die neu geschaffenen Bereiche. Ich füttere die Hunde mit dem Reisfutter, das Pat gestern gebracht hatte und auch noch mit Trockenfutter. 

Nachdem die Arbeiter gefahren sind, bin ich in Baan Amphur, kaufe Reis und bezahle Ba Bät. Alle Hunde sind vollzählig und wir machen unseren Strandgang, nachdem ich sie mit Trockenfutter und Wasser versorgt habe. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, füttere die Welpen für die Nacht und verteile Medikamente an Khiaow, Darla und Patty. Die Welpen lasse ich heute Abend zusammen mit Kenzo im Behandlungsraum, da es nachts recht kühl ist und Aldo schon ein wenig hustet. Ich verabreiche ihm vorsorglich eine geringe Dosis Bromhexine.

Montag, 3. Februar 2020

Pat kommt am morgen mit zwei Eimern Reisfutter und kurz danach auch Khun Vut mit seinem Helfer. Während Pat bei den Hunden bleibt, hole ich Lukus in der Dr. Oi Klinik ab. Lukus unternimmt gegenwärtig eine 60tägige Spendensammeltour, in der er zahlreiche Sheltereinrichtungen in ganz Thailand aufsucht. Siehe hierzu https://www.facebook.com/events/2442245179337318/. 

Lukus nimmt sich mehrere Stunden Zeit für die Hunde und mich und macht Videos und Fotos. Unser Gedankenaustausch ist interessant und anregend. Nachdem ich Lukus wieder zurückgebracht habe und Pat gegangen ist, beendet auch Khun Vut die Arbeiten. Der Innenzaun ist gesetzt. Nun müssen noch vier Türen eingesetzt werden und einige Reparaturarbeiten an alten Zäunen und an Toren durchgeführt werden.

Sonntag, 2. Februar 2020

Ich bin heute wieder den ganzen Tag im Shelter um die Hunde in Schach zu halten während Khun Vut und sein Helfer weiter an der Errichtung der Innenzäune arbeiten. Zwischendurch erledige ich auch noch alle meine Routinearbeiten. 

Nachdem die Handwerker am späten Nachmittag gefahren sind, bin ich mit Patty bei Dr. Oi. Patty hat eine recht große Schwellung an ihrer Flanke entwickelt, die anscheinend von einer Beißerei herrührt, die ich nicht bemerkt hatte. Die Schwellung wird punktiert und ein Druckverband wird angelegt. Patty soll drei Tage lang Carprofen erhalten und fünf Tage lang Clindamycin. Sie bekommt ein Shirt verpasst, damit sie sich den Verband nicht abreißen kann. Die Medikamente nimmt sie nach unserer Rückkehr ins Shelter ohne Probleme. 

Khiaow und Darla erhalten Ferric und Tinka, Aki und Aldo werden für die Nacht gefüttert. Danach lasse ich sie nach draußen. Kenzo möchte nachts im Behandlungsraum bleiben. Er scheint sich mit seiner Blindheit zurechtzufinden und zeigt kein verändertes emotionales Verhalten. Er ist so liebenswert wie zuvor auch.

Samstag, 1. Februar 2020

Heute Morgen kommt Khun Vut mit einem Helfer und beginnt mit der Innenzaunerrichtung. Durch die neue Separierung werden zwei neue, geräumige Bereiche kreiert. In sie integriert ist der kleine Bereich. Alle drei Bereiche sind durch Türen miteinander verbunden, sodass sie entweder als drei geschlossene Bereiche, zwei Bereiche oder als ein großer Bereich genutzt werden können. Durch die Teilung wird der hinterste Bereich besser genutzt und kann dann auch zur Hälfte wieder für die Hunde im Salabereich zugänglich gemacht werden. Aus den bisher sechs Bereichen entstehen nun acht, die alle von den übrigen sieben Bereichen abtrennbar sind und über eigene Zugänge verfügen, aber auch mit Nachbarbereichen zusammengelegt werden können. 

Während der Arbeiten verrichte ich meine Routine. Die Hunde kennen bereits Khun Vut und sind ja sowieso auch gegenüber fremden Besuchern freundlich und so stören sie kaum bei den Zaunarbeiten. Khun Vut fährt am Spätnachmittag. Die Arbeiten werden morgen früh fortgesetzt. 

Ich fahre in die Stadt, um Leica für eine Blutentnahme und die erste Impfung in die Dr. Oi Klinik zu bringen. Leica finde ich an gewohnter Stelle und sie ist freundlich. Als ich sie jedoch aufnehmen will, wird sie total panisch und wehrt sich heftig, sodass ich sie laufen lassen muss. Sie in dem Zustand in eine Box zu bekommen ist sowieso nicht ratsam. Wenn Zlatko, der Tourist, sie sterilisieren lassen will - und das ist ja angesagt - muss Leica wohl von Bua gedartet werden. Am frühen Abend bin ich erneut im Shelter, verteile Medikamente, füttere Aldo, Tinka und Aki für die Nacht und fülle nochmal die Wasserbehälter auf.