Sonntag, 30. Juni 2019

Die morgendlichen Routinearbeiten nehmen drei bis vier Stunden in Anspruch. Scottie erhält seine Infusion und verhält sich normal. Am frühen Nachmittag steht die erste Phase des Umzugs an. Am Spätnachmittag bin ich dann wieder im Shelter und verrichte die abendlichen Routinearbeiten, die normalerweise drei Stunden in Anspruch nehmen. Scottie erhält dabei die abendliche Infusion. Bis in die späte Nacht hinein erledige ich den zweiten Teil des Umzugs sowie die SDF Dokumentation und die Buchhaltung für Juni da ich für die kommenden Tage keinen Internetzugang haben werde.

Samstag, 29. Juni 2019

Nach der Säuberung füttere ich die Hunde. Anschließend verteile ich die Medikamente und danach erhält Scottie die morgendliche Infusion mit Kochsalzlösung. Nun entdecke ich auch an Dodger ein Papilloma. Papillomas sind virusinduzierte kleine Tumore, die jedoch harmlos sind. Allerdings sind sie von Hund zu Hund übertragbar. Es ist möglich, dass sie von selbst verschwinden, müssen jedoch behandelt werden, wenn sie beim Fressen stören. 

Am Nachmittag schaue ich nach Suzy am Mabprachan 7/11. Ihre Rückenwunde ist fast zugeheilt. Suzy ist immer noch recht struppig und mager aber ich denke, sie wird sich bald vollständig erholen. 

Ich muss mir in der Stadt Kochsalzlösung besorgen und fahre bei der Gelegenheit an der Thepprasit Soi 6 vorbei. Dort treffe ich auf einen Hund, der freundlich auf mich zukommt. Es ist Jack, der vor über vier Jahren von einem schrecklichen Tumor geheilt wurde. Ich bin ganz gerührt, dass er mich nach so langer Zeit wieder erkennt. Jack ist alt geworden und auf einem Auge blind, aber sonst geht es ihm gut. Er wird gut von einer Frau, die ein Straßenrestaurant betreibt, versorgt. 

Anschließend halte ich Ausschau nach Silver und Berta. Auch sie werden von einer guten Frau versorgt. Beide Hunde liegen bei ihr im Haus und sehen fantastisch aus. Silver war ja extrem räudig und hat nach vollständiger Heilung auch keinen Rückfall mehr erlitten. 

Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, verteile Medikamente und gebe Scottie die zweite Infusion. Leider ist bei ihm Leptospirose festgestellt worden. Ich muss also im Umgang mit ihm aufpassen, denn diese bakterielle Infektion ist auch auf Menschen übertragbar. Die Kombiimpfung sollte gegen die Infektion schützen und ältere Hunde sind im Allgemeinen durch ihr entwickeltes Immunsystem geschützt. Ich kann Scottie nicht isolieren, das würde ihn umbringen. Also muss ich das Beste hoffen und mit dem Schlimmsten rechnen.

Freitag, 28. Juni 2019

Ich finde Scottie heute Morgen unter den anderen Hunden vor und er verhält sich wie sonst auch immer im Wat Amparahm extrem enthusiastisch. Ich mache mich gleich an die Säuberung des Hauses und der Bereiche und verteile danach Doxy. Hovis bekommt weiterhin zusätzlich Sillimarin gegen seine Leberschwäche sowie Carprofen gegen seine Schwellung an der Flanke. Auch Lucy bekommt Carprofen gegen eine Schwellung. Darla und Bonnie erhalten weiterhin Bromhexine. Habe die beiden jedoch nicht mehr husten hören. Kate, Elsa, Amara und Zaza sind die Ersten, die ihre Doxy/Ferric Kur heute beenden.

Am Nachmittag finde ich nach einigem Suchen Trisha unter einem Auto liegen. Sie lässt sich willig in die mitgebrachte Box schieben und ich fahre mit ihr zum Wat Amparahm, wo ich Sadhu und Piak einlade. Diese beiden Rüden habe ich nicht zum Wat gebracht. Sie tauchten irgendwann einmal auf, waren dann bei den Obdachlosen und als die verschwanden, schlossen sie sich den Vorhallenhunden an. Genau wie Trisha hatte ich Sadhu und Piak noch nie hochgehoben, aber auch sie lassen sich überraschenderweise ohne Umstände in je eine Box verfrachten. Mit den drei Hunden bin ich dann in der Silverlake Klinik, wo sie nach der Kastration auch noch einige Tage bleiben werden. 

Auf dem Weg in die Klinik bin ich auf eine Werkstatt gestoßen, die solide Drahtboxen anbietet. Ich bestelle zwei von ihnen. Am Abend bin ich dann wieder im Shelter. Ich verteile Ferric, Sillimarin und Bromhexine. Dann gebe ich Scottie eine erneute Infusion. Er frisst Dosenfutter in das ich ein Vitaminpräparat mische, das Dr. Kwanchai mir mitgegeben hatte. Es soll besser als RenAvast sein. Ich füttere dazu noch Beppe, Jojo, Zaza und Kenzo. Die anderen Hunde müssen bis morgen früh warten, denn es ist schon sehr spät.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Dr. Oi informiert mich am Morgen, dass Scottie die ganze Nacht geweint habe und dass sie ihn nicht weiter in der Klinik halten könne. Ich verabreiche ihm nach Säuberung und Medikamentenvergabe am Vormittag Kochsalzlösung. Zudem erhält er RenAvast, ein Nierensupplement, sowie Doxy und Ferric

Mittlerweile habe ich 24 Hunde auf der Medikamentenliste. Ich habe mit Namtarn und Amal ebenfalls eine Doxykur begonnen und Darla bekommt noch Bromhexine genauso wie Bonnie, die nun auch angefangen hat zu husten. Am Spätnachmittag füttere ich und es erfolgt die abendliche Medikamentierung. Scottie folgt mir überall hin aber die Hunde akzeptieren ihn nach wie vor. Ich hoffe, er wird sich bald eingewöhnen und der Verdacht, dass sich seine Nierenprobleme durch eine Leptospirose Infektion nicht bestätigen. Ein PCR Test ist durchgeführt worden.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Scottie begehrt Auslass, als ich heute Morgen im Shelter ankomme. Überraschenderweise haben die Hunde keinerlei Probleme mit ihm und Scottie begleitet mich bei meiner Säuberungstour durch die Bereiche. Seine massiven Nierenprobleme sieht man ihm nicht an. 

Nach der Medikamentierung nehme ich Selina, Yumi und Edith an Bord. Edith hat mehrere Papilomas am Maul; Yumis und Selinas Blut möchte ich testen lassen. Edith wird bei der Gelegenheit gleich mit getestet. Ich erhalte die Testberichte am Abend. Ediths Blutprofil ist nahezu perfekt. Sie ist ja auch, wie alle ihre Geschwister vor einem Jahr mit Doxy und Ferric behandelt worden. Das gibt Anlass zur Hoffnung, und wird auch allgemein bestätigt, dass solch eine Behandlung die Blutwerte für mindestens ein Jahr im Normalbereich gehalten werden können. Bei Yumi wurden Blutparasiten und eine Hepatozoonose festgestellt. Die Hepatozoonose wird ebenfalls durch Zeckenbisse verursacht. Selina ist anämisch. Edith soll Ferric erhalten, Yumi und Selina Doxy und Ferric. 

Ich berichte Dr. Oi über den Fortgang von Kenzos Augenbehandlung. Die Trübung hat trotz einer mehrtägigen Behandlung mit Cravit keine Besserung erfahren. Zudem befrage ich Dr. Oi auch zur Behandlung von Scottie. Dr. Oi stellt fest, dass eine subkutane Zuführung von Kochsalzlösung bei einem Creatinwert von mehr als 2.5 nicht die erhoffte Wirkung erbringe. Es müsse intravenös infundiert werden. 

Ich bringe Edith, Selina und Yumi zurück und lade Kenzo und Scottie ein. Kenzos Augenbehandlung wird umgestellt. Scottie bleibt in der Klinik und erhält eine intravenöse Infusion. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, versorge die Hunde und säubere ein zweites Mal.

Dienstag, 25. Juni 2019

Die Nacht war kurz. Nun habe ich keine Hunde im Haus und werde trotzdem mitten in der Nacht durch minutenlanges Gebelle und Geknurre aus dem Schlaf gerissen. Ich habe mit drei Hunden Freundschaft geschlossen; es sind Boy und Buddy die Rüden, und Trisha, eine Hündin. Die Hunde kommen regelmäßig zu mir, um sich ihr Trockenfutter abzuholen. Nun ist Trisha läufig und außer Boy und Buddy machen ihr noch zwei weitere Rüden aus der Nachbarschaft Avancen. Ich schaue mir das Getändel ein paar Minuten lang an und nehme dann Trisha in den Vorhof, der durch ein hohes Tor gesichert ist. Um sechs Uhr morgens werde ich wieder geweckt. Einer der Rüden aus der Nachbarschaft ist über das Tor geklettert und war bei Trisha erfolgreich. Nun hängt das Liebespaar zusammen und ist ratlos. Es stellt sich heraus, dass der Rüde nett ist und so beruhige ich die beiden, bis sie sich schließlich nach zwanzig Minuten voneinander lösen können. Dr. Kwanchai ist bis Freitag auf einer Fortbildung in Bangkok. Dann werde ich Trisha in die Silverlake Klinik bringen.

Am Vormittag kommt Khun Vut ins Shelter und schließt das Loch im Zaun, das die Hunde vor zwei Wochen verursacht haben. Seit der Zeit haben keine weiteren Ausbruchsversuche mehr stattgefunden. Lena, Edith und Mee, die sich bis zuletzt noch draußen aufgehalten hatten, scheinen sich an das Shelterleben gewöhnt zu haben. Wichtig ist dabei sicher, dass sie mich zweimal täglich sehen. 3

Am Nachmittag sollte eigentlich der Blitzableiter installiert werden, aber der Techniker sagt kurzfristig ab. Am Spätnachmittag fahre ich zum Wat Amparahm. Ich lade Scottie ein und bringe ihn zum Shelter. Dort platziere ich ihn in einen der Kennel. Da es schon dunkel ist und die Hunde bereits schlafen als wir ankommen, verschiebe ich die erste Infusion auf morgen.

Montag, 24. Juni 2019

Zaza empfängt mich heute Morgen wieder recht agil – das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht folgt auf dem Fuße – Scotties Testbericht weist einen besorgniserregend hohen Creatininwert auf. Der Normalbereich bewegt sich zwischen 0.5 und 1.7. Scotties Wert liegt bei 5.5. Ich werde Scottie morgen ins Shelter holen, damit ich ihm täglich Kochsalzlösung geben kann. 

Ich habe schon etliche Hunde im Tempel durch Nierenversagen verloren. Die naheliegendste Erklärung dafür ist Vergiftung. Es liegt so viel Müll am Strand herum und Fischer reparieren ihre Boote – möglicherweise nehmen die Hunde dadurch Gift auf. 

Am Nachmittag bin ich mit dem bevorstehenden erneuten Umzug beschäftigt und bin danach wieder im Shelter und versorge die Hunde mit ihren abendlichen Medikamenten.

Sonntag, 23. Juni 2019

Zaza lebt noch und verhält sich relativ normal, obgleich sie ruhiger ist als sonst. Sie frisst, jedoch eher wie ein Spatz. Ich hoffe, sie hält durch. 

Damit weder die Hunde noch ich selbst durch den Hundekot laufen müssen, ist meine erste Maßnahme die Säuberung der Bereiche. Ich verfüttere an die 54 Hunde, die sich zurzeit im Shelter aufhalten, täglich 20 kg Trockenfutter. Das sind im Schnitt 330 Gramm pro Hund. Heute habe ich mal gezählt wie viele Kothaufen ich zusammengekratzt habe und bin auf die Anzahl von 211 gekommen. Das sind erstaunliche vier Haufen pro Hund, verteilt über einen Rai Land. Wenn ich also lapidar über die Säuberung der Bereiche berichte, steckt dahinter eine gehörige Portion schweißtreibende Arbeit. Mal abgesehen davon, dass die Kratzerei auf die Knochen geht. Häufig beneide ich die Hunde. Sie können so lange schlafen wie sie wollen, werden gefüttert und getränkt, müssen nicht arbeiten, werden medizinisch versorgt und haben sogar jemanden, der ihnen den Dreck wegmacht.

Am Nachmittag bin ich bei den Hunden im Tempel. Auf dem Marktplatz empfangen mich Nero, Sushi, Willie, Pema, Ashi und überraschenderweise auch Neung, der anscheinend einen Ausflug gemacht hat. Ich füttere und tränke die Hunde an der Vorhalle und mache dann mit ihnen unseren Strandgang. Dabei ist auch Dotty. Sie läuft wieder normal. Ich fahnde nach Payu, kann ihn jedoch nicht entdecken. 

Nach unserer Rückkehr nehme ich Scotty an Bord und lasse ihm in der Silverlake Klinik Blut abnehmen. Scotty hat an Gewicht und Selbstbewusstsein verloren und ich möchte wissen, woran das liegt. 

Ich lasse Scotty in der Nähe der Vorhalle wieder heraus und siehe da, Payu liegt mit Dotty an dem Tümpel, der sich zwischen Vorhalle und Strand befindet. Ich setze mich zu den beiden; Jake und Scotty sind auch dabei. Payu scheint sich nun doch zurechtzufinden. Er ist ganz entspannt, auch als Sadhu und Piak vorbeilaufen. Ich bleibe eine halbe Stunde bei den Hunden sitzen – alles bleibt friedlich. Als ich fahre bleibt Payu liegen, Dotty läuft mir ein paar Meter hinterher. Ich hoffe, dass nun wieder Normalität im Tempel einkehrt. 

Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter, gebe Jojo, Kenzo, Beppe und Kylie eine Extraportion. Zaza frisst wieder nur ein wenig. Ich gebe ihr Neurobion und Ferric flüssig. Alle Hunde die auf Doxy sind erhalten ebenfalls Ferric, jedoch in Tablettenform.  Darla erhält Bromhexine. Sie ist die einzige, die derzeit noch hustet.

Samstag, 22. Juni 2019

Heute Morgen finde ich Kenji verstört und aggressiv in seinem offenen Kennel während einige Hunde versuchen ihn zu attackieren. Es hat zuvor einen oder mehrere Kämpfe gegeben. Ich kann das am Kot erkennen, der in Kenjis Kennel verteilt ist. Sonstige Folgen kann ich keine erkennen.

Ich säubere den Kennel und bringe Kenji dann zu Johnny, der meistens im kleinen Bereich liegt, in dem zuvor Payu und Dotty untergebracht waren. Kenji wird von Johnny begrüßt und scheint sich zu freuen wieder im Freien zu sein. Ich beginne mit der Säuberung der Bereiche und schaue nach einer halben Stunde nach Kenji. Der hat versucht sich unter der Tür durchzugraben und als ich ihn herauslasse, läuft er schnurstracks wieder zurück zu seinem Kennel. Ich muss ihn allerdings dabei begleiten, da etliche Hunde versuchen ihn zu attackieren. Ich weiß nicht, was die Hunde so gegen Kenji aufgebracht haben. Sein Kennel war immer geöffnet und verschiedene Hunde, darunter immer auch Kenzo lagen bei ihm ohne Probleme. 

Am Nachmittag arbeite ich am Computer. Während der Shelterbauzeit ist vieles liegengeblieben. Am frühen Abend bin ich wieder im Shelter. Ich stelle bei Lucy eine weiche Schwellung an ihrer rechten Flanke fest. Sie erhält wie auch Tommy Carprofen dagegen. Ich säubere die verbliebenen drei hinteren Bereiche, füttere dann die Hunde und verteile danach die Medikamente, hauptsächlich Ferric. Zaza macht mir Sorgen. Sie wollte morgens kein Nassfutter zu sich nehmen und verschmäht ihre Portion auch am Abend. Ändert sich ihr Zustand nicht, muss ich mit ihr in die Dr. Oi Klinik.

Freitag, 21. Juni 2019

Die Blutwerte von Hovis sind fast in Ordnung; allerdings weist sein Testresultat erhöhte Leberwerte auf und wie bei allen Hunden ist die Anzahl der Blutplättchen zu gering. So auch bei Tommy und bei Nina. Ninas sonstige Werte liegen im Normalbereich; Tommys Resultat weist auf Blutparasiten hin. Hätte mich auch sehr gewundert, wenn bei ihm die Werte in Ordnung sind. Seine Beule an der Stirn ist geschrumpft. Carprofen scheint zu wirken. Ansonsten ist Tommy so frech wie jeher. 

Am Nachmittag liefere ich zwei Flaschen Ferric bei Beppe ab. Seine fünf Welpen müssen ebenfalls einer Doxy/Ferric Kur unterzogen werden. Anschließend hole ich mir bei Apisit 200 kg Trockenfutter. Am Spätnachmittag bin ich wieder im Shelter, säubere noch einmal, füttere und tränke die Hunde und verteile nun auch an Nina, Tommy und Hovis Medikamente.

Donnerstag, 20. Juni 2019

Mittlerweile habe ich nun seit einigen Tagen auch Mee, Edith und Lena im Shelter. Die Erhöhung der beiden Außentore hat sich bewährt. Selbst Elly kann die Tore nicht mehr überwinden. Draußen bei Meow ist nun nur noch Jakalen. Mee und Edith haben sich bereits unter die anderen Hunde gemischt. Lena liegt meistens in einem der Kennel. 

Ich füttere morgens und verteile Medikamente. Dann impfe ich Zaza ein drittes und Jojo ein zweites Mal. Zaza scheint nun tatsächlich zu überleben. Sie und Jojo entwickeln sich gut. Beide Welpen werden von den großen Hunden akzeptiert und fühlen sich wohl unter ihnen.

Mittags bin ich mit Tommy, Hovis und Nina in der Dr. Oi Klinik. Tommy hat sich eine Beule zugezogen, Hovis scheint ein Lipom entwickelt zu haben und Nina nehme ich mit, weil sie in letzter Zeit abgenommen hat. Wie üblich lasse ich von allen drei Hunden einen Bluttest durchführen. 

Am Nachmittag bestelle ich weitere vier Bambuspritschen. Die müssen angefertigt werden, da sie von den Standardmaßen abweichen. Drei von ihnen werden in die drei kleinen Kennel kommen und eine wird entlang der Hausseite unter einem Dachvorsprung aufgestellt werden. Die meisten Hunde halten sich im Haus auf und es soll sich jeder seinen Platz suchen können. 

Abends bin ich wieder im Shelter und verteile Ferric und an die hustenden Darla, Suki und Rocco Bromhexine. Nina und Tommy werden in die Ferricverteilung schon einbezogen. Es würde mich wundern, wenn deren Blutwerte normal sind. Tommy erhält zudem Carprofen. Hovis hat gemeinsam mit Max, Dodger, Maggie und Simba seine erste Doxy Kur vor genau einem Jahr beendet. Sein Resultat und das von Nina und Tommy wird morgen vorliegen. Bin auf das von Hovis gespannt.

Mittwoch, 19. Juni 2019

Morgens verrichte ich die Routinearbeiten im Shelter. Mittags besorge ich zwei Bambusbänke, von denen ich eine Bank im offenen Raum unterbringe die zweite im nun großen Kennel. Eine weitere hat im offenen Raum Platz und die drei kleinen Kennels möchte ich auch mit kleineren Bänken, die ich anfertigen lassen muss, ausstatten. Abends bin ich wieder wie üblich im Shelter.

Dienstag, 18. Juni 2019

Ich habe in den vergangenen Wochen nun schon so viele Hunde verloren und heute Morgen sehe ich Kito tot im Sand liegen. Woran er gestorben ist, weiß ich nicht. Gebissen ist er nicht worden und er wurde auch vorher nie attackiert. Gestern noch hatte Kito gefressen, wenn auch nicht seine ganze Portion. Auch die Medikamente hatte er genommen. Zugenommen hatte er ebenfalss in letzter Zeit, auch wenn er durch seine Staupeerkrankung schwächlich war. Kito war ein liebenswerter Kerl. Ich werde seine Blicke nicht vergessen. 

Nachdem ich die Hunde versorgt und die Bereiche und das Haus gesäubert habe, bringe ich Kito zur Einäscherung in die NPW Klinik. Am Nachmittag bis zum frühen Abend bin ich dann wieder im Shelter, füttere die Hunde und säubere erneut. Jetzt, wo die Handwerker nicht mehr jeden Tag im Shelter sind, ist die Arbeit erfreulicher und nicht mehr so stressig.

Montag, 17. Juni 2019

Ich hole morgens wieder die Handwerker ab. Sie sollen die beiden Tore des Doppeltorsystems um 40 cm erhöhen, damit keiner der Hunde mehr eines der Tore überwinden kann. Wir kaufen Eisenstäbe, die die Handwerker zu einem Gitterwerk zusammenschweißen und auf den Toren anbringen. 

Als ich mittags wie sonst auch das Mittagessen für die Leute hole, sehe ich wie schon häufig Suzy auf der Straße, nicht weit von Shelter entfernt, entlang laufen. Sonst immer verzog sie sich wenn ich anhielt, um sie aufzunehmen; dieses Mal aber entschließt sie sich mitzukommen. Ich bringe sie zum Mabprachan 7/11 zurück. Suzy hat stark abgenommen und eine eitrige Wunde davongetragen. Sie hat auch ein Halsband und einen Strick um den Hals. Es hat sie wohl jemand halten wollen, aber Suzy liebt ihre Freiheit und hat sich losgerissen. 

Die Handwerker haben am Nachmittag ihre Arbeit soweit abgeschlossen. Nun muss nur noch ein Blitzableiter installiert und Fundamente an den Toren gelegt werden. Für die Installation des Blitzableiters werde ich mir einen Elektriker besorgen. Die Fundamente können warten. Wenn alle Bereich zugänglich sind graben sich die Hunde nicht unter den Toren hindurch.

Sonntag, 16. Juni 2019

Ich bin den ganzen Vormittag im Shelter. Die meisten Hunde liegen gern im Haus und haben eine Menge Sand hineingeschleppt. Eine gründliche Reinigung ist also angesagt. Den Nachmittag verbringe ich am Computer um einen Teil meiner Dokumentationen, die ich seit Wochen vernachlässigt habe, aufzuarbeiten. Am frühen Abend bin ich dann wieder im Shelter, füttere Zaza, Jojo, Kenzo, Kito und nun auch Beppe ein zweites Mal und verteile danach die Medikamente.

Samstag, 15. Juni 2019

Morgens verrichte ich meine Routinearbeiten mit der Reinigung des Hauses, der Säuberung der Bereiche, der Versorgung mit frischem Wasser, der Mediamentenvergabe sowie der morgendlichen Fütterung von Zaza, Jojo, Kenzo und Kito. 

Am frühen Nachmittag bin ich erneut im Shelter und füttere alle Hunde. Am Spätnachmittag verteile ich dann wieder Medikamente. Danach fahre ich zum Wat Amparahm und kaufe Reis für die zweite Hälfte des Monats. 

Von der Vorhalle aus sehe ich Payu und Dotty an der Strandtempelmauer liegen. Als aber die Meute mich entdeckt, macht sie Jagd auf Payu, der im Busch verschwindet. Dotty kommt zu mir. Immerhin kann ich nun davon ausgehen, dass sich Payu im Tempelbereich aufhält und wohl auch in Ruhe gelassen wird, solange ich nicht erscheine. Mit den Vorhallenhunden, einschließlich Dotty, die sich zu ihnen gesellt hat, mache ich unseren Strandgang. Dotty hinkt noch ein wenig, kann jedoch schon wieder recht gut laufen.

Freitag, 14. Juni 2019

Ich bin morgens früh in der Silverlake Klinik. Khun Bern und Dr. Ala machen einen erneuten Inspektionsbesuch. Anwesend ist außer Dr. Kwanchai auch Khun Pam. Khun Bern erlaubt uns die Zählung der Hunde bis zum Ende des Monats zu verschieben und Dr. Ala sichert die Finanzierung des Sterilisationsprojekts bis Ende des Jahres zu. 

Auf dem Rückweg bin ich im Wat. Ich sehe Dotty die aufgrund einer Bisswunde leicht hinkt, nicht jedoch Payu. Es ist allerdings Mittagszeit und heute ist es wieder recht heiß. Es kann sein, dass Payu sich in den Busch zurückgezogen hat. Ich versorge die Hunde mit Trockenfutter und Wasser und dann machen wir unseren gewohnten Strandgang. Dotty begleitet uns. 

Im Shelter füttere ich die Hunde und säubere danach Haus und Bereiche und verteile Medikamente. Anschließend bin ich mit Dodger in der Dr. Oi Klinik. Dodger hat eine Geschwulst an seiner linken Achsel entwickelt. Es scheint ein vergrößerter Lymphknoten zu sein. Dodger muss einen Kragen tragen, damit er nicht lecken kann und bekommt Amoksiklav und Prednisilone verordnet.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Die Zementarbeiten werden fortgeführt. Ich bleibe den ganzen Tag im Shelter und habe auch mal Zeit mich mit den Hunden intensiver zu beschäftigen. Mittlerweile behandele ich zwölf Hunde mit Doxycycline und Ferric. Neun der Hunde habe ich testen lassen und alle haben entweder Blutparasiten oder mangelhafte Blutwerte. Es sind Kenji, Elsa, Hiro, Kate, Kenzo, Talo, Amara, Zaza und Jojo. Bums Werte sind fast normal, er erhält nur Ferric. Kito und Beppe werden demnächst getestet. Sie behandele ich schon mal vorsorglich. Idealerweise müsste ich alle Hunde testen lassen, aber das geht ins Geld. Jeder Test in der Dr. Oi Klinik kostet mich 600 Baht. 

Am Nachmittag sind die Zementarbeiten um das Haus herum nahezu abgeschlossen und ich bringe die Handwerker zurück. Ich fahre weiter zum Wat Amparahm, um Sahm abzuholen und ich die Dr. Aor Klinik zu bringen. Die Biopsie hat ein Lipom ergeben, das normalerweise harmlos ist. Dr. Aor möchte sich trotzdem noch einmal die Operationswunde anschauen. Ich schaue natürlich auch nach Payu und sehe ihn in der Entfernung aus einem Busch in Strandnähe herausspähen. Die Hunde, die mich begleiten, allerdings jagen ihn sofort in den Busch zurück. Immerhin weiß ich nun, dass Payu in der Nähe ist. 

Dr. Aor ist mit der Wundheilung zufrieden und ich bringe Sahm zurück zum Tempel. Dort empfangen mich Payu und Dottie als ich den Pick-up abstelle. Als ich aussteige attackiert Piak Payu und einige weitere Hunde mischen mit. Ich bekomme sie jedoch schnell auseinander und gehe mit Payu und Dottie zur Vorhalle wo wir uns auf eine Ablage setzen. Payu ist froh mich zu sehen und ich bin erleichtert, dass er wohlbehalten ist. Ich hoffe, dass er nun bleiben wird. 

Obwohl es schon relativ spät ist, fahre ich noch zum Shelter. Die abendlichen Medikamente müssen verteilt werden und Kito, Kenzo, Zaza und Jojo ein zweites Mal gefüttert werden. Die anderen Hunde sind morgen früh wieder dran.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Heute ist das Wetter sonnig und die Handwerker beginnen mit den Zementarbeiten um das Haus herum. Ich bleibe bis zum Mittag bei den Hunden und passe auf, dass sie nicht über den frischen Zement laufen. Die meisten von ihnen habe ich in die drei hinteren Bereiche verbannt, deren Tore geöffnet sind. Einige aber lasse ich im vorderen Bereich und einige weitere halten sich im Vorratsraum und in den Kennels auf. Die Hunde kennen ja die Handwerker mittlerweile gut und so haben wir nur wenig Probleme. 

Am frühen Nachmittag fahre ich in die Stadt und besorge mir einen Schrank für den Behandlungsraum, in dem ich die Medikamente aufbewahren kann. Ein Kühlschrank wird in den kommenden Tagen die vorläufige Ausrüstung komplettieren. Ich bringe die Arbeiter zurück und bin dann erneut im Shelter um die Hunde zu versorgen.

Dienstag, 11. Juni 2019

Eigentlich hatte ich geplant die Bauarbeiten wieder aufzunehmen, aber die Himmel sieht düster aus und es fängt auch an zu regnen, als ich im Shelter ankomme. Ich verteile Medikamente und säubere Haus und Gelände nachdem der Regen nachlässt. Anschließend muss ich meine Kotkarre reparieren lassen. Beide Reifen haben ihren Geist aufgegeben. Wahrscheinlich waren die Lasten zu schwer. 

Mittags bin ich kurz zu Hause und bringe die Sterilisationsdokumentation auf den neuesten Stand. Unser erste Ziel von 2,400 Sterilisationen haben wir sehr bald erreicht. 

Zurück im Shelter füttere ich die Hunde und verteile am Spätnachmittag erneut Medikamente. Dann fahre ich zum Wat Amparahm. Ich schaue nach Sahm, Dotty und Payu. Sahms Pflaster klebt noch. Dotty scheint sich allmählich zurechtzufinden. Payu allerdings finde ich nicht. Ich mache mit den Vorhallenhunden unseren Strandgang und erfreulicherweise begleitet uns Dotty dabei. Sie hat noch gemischte Gefühle; einerseits genießt sie die neue Freiheit, andererseits fühlt sie sich noch nicht ganz sicher. Es wird noch einige Tage dauern, bis sie von den Vorhallenhunden aufgenommen sein wird. Auf dem schon geschlossenen Tempelmarkt suche ich noch nach Payu, aber auch dort scheint er nicht zu sein. Ich treffe aber auf Avira, Pema, Aisha, Nero, Sushi und Willie.

Montag, 10. Juni 2019

Rhonda, die mir über lange Zeit mit den Hunden geholfen hat, ist mal wieder in Thailand. Ich hole Rhonda morgens in der Stadt ab und während ich im Shelter meine morgendlichen Arbeiten verrichte, trifft sie alte Bekannte und macht Freundschaft auch mit den Hunden, die hinzugekommen sind. 

Nachdem ich Rhonda am Nachmittag wieder in ihr Hotel gebracht habe, bin ich bei Alex und impfe seine beiden Welpen. Danach impfe ich Beppes fünf Welpen. Alle Welpen erhalten die dritte Kombiimpfung und einen Tollwutschutz.

Sonntag, 9. Juni 2019

Das Wetter ist immer noch nicht gut genug um die abschließenden Zementarbeiten durchzuführen. Ich bin morgens im Shelter, füttere die Hunde, säubere das Gelände und das Haus. Danach verteile ich die Medikamente. Big Boy hat nichts gefressen und leidet. Der halbe Brustbereich ist nun infiziert und wird nekrotisch. Ich bringe ihn in die Dr. Oi Klinik. Wir wollen bis zum Abend warten, ob wir Big Boy retten können. 

Mittags bin ich mit Sahm in der Dr. Aor Klinik. Die Fäden werden gezogen und die Wunde noch einmal neu verpflastert. Ich bringe Sahm zum Wat Amparahm zurück. Dort treffe ich alle Hunde an, auch Prince, den ich seit einer Woche vermisste hatte. Ich schaue nach Payu und Dotty. Dotty finde ich, nicht jedoch Payu. Ich informiere Adrian, der später nach ihm schauen will. 

Eigentlich ist heute die dritte Impfung von Alexes und Beppes Welpen dran, aber ich kann weder Alex noch Beppe erreichen. Immerhin kann ich den von Randy adoptierten Welpen impfen. 

Am frühen Abend bin ich wieder in der Dr. Oi Klinik. Dr. Oi und ich kommen zu dem Entschluss Big Boys Leiden ein Ende zu bereiten. Ich verabschiede mich von Big Boy während er eingeschläfert wird. Mit ihm fahre ich in die NPW Klinik und gebe ihn dort zur Einäscherung ab.

Samstag, 8. Juni 2019

Da Big Boy Trockenfutter nicht fressen will, kaufe ich für ihn Khao Phat Gai ein. Dr. Oi teilte mir mit, dass er Thai Food vorziehe. Das will er aber auch nicht fressen. Ich verrichte meine Routinearbeiten, lade Payu ein und treffe mich mit Adrian. 

Im Wat Amparahm führt Adrian Payu eine Stunde an der Leine herum und wir machen Payu mit den Tempel- und den Strandhunden bekannt. Nachdem wir mit ihm und den üblichen Verdächtigen einen Strandgang gemacht haben, lässt Adrian Payu von der Leine. Der läuft nun neugierig herum während wir ihn im Auge behalten. Ich fülle die Behälter mit Trockenfutter und Wasser nach und bevor ich nach einer weiteren halben Stunde fahre. Da Payu sich ordentlich verhält entscheidet Adrian ihn nicht wieder ins Shelter zurückzubringen. Ich fahre und Adrian bleibt noch. Adrian wird morgen nach Payu sehen und ich auch, wenn es meine Zeit zulässt. 

Bei Apisit kaufe ich 10 Sack Trockenfutter ein und fahre dann zurück zum Shelter. Big Boy hat seine Medikamente leider immer noch nicht gefressen und auch nicht den Reis. Ich säubere wieder das Areal.

Adrian ruft mich an, dass sich Payu ganz verloren fühlt und dass es besser sei ihn wieder mit Dotty zusammenzuführen. Also nehme ich Dotty an Bord und bringe sie zum Tempel. Adrian wartet dort schon und wir verbringen eine gute Stunde mit all den Hunden, während Payu und Dotty gemeinsam das Gelände erkunden. Spät Nachts fahre ich dann wieder und Adrian bleibt noch bei den Hunden.

Freitag, 7. Juni 2019

Heute regnet es schon am Morgen und da Zementarbeiten um das Hundehaus herum durchgeführt werden müssen, unterbreche ich die Arbeiten für einige Tage bis das Wetter wieder besser wird. 

Als ich im Shelter ankomme, muss ich feststellen, dass wieder ein Loch durch den Zaun gebissen wurde, dieses Mal in Meows Bereich. Elsa und Nimnim sind draußen und ich fange sie wieder ein. Ich vermute, dass Elsa es war, die gestern öfter vor dem Tor gestanden hatte mit dem offensichtlichen Wunsch nach draußen zu gelangen. Ich dichte das Loch ab, verteile Medikamente und mache mich an die Säuberungsarbeiten. Danach bin ich mit Talo in der Dr. Oi Klinik. Glücklicherweise ist der Lauf nicht gebrochen und wird gelasert. 

Am Nachmittag teilt mir Adrian mit, dass die Arbeit mit Payu im Wat Amparahm morgen begonnen werden kann. Es wird auch Zeit Payu aus dem Kennel zu entlassen. Ich hoffe, dass Payu sich nach zwei Traningssessions im Wat integrieren wird. 

Am Spätnachmittag füttere ich die Hunde, nachdem der Regen nachgelassen hat. Anschließend verteile ich frisches Wasser, säubere noch einmal und verteile die abendlichen Medikamente. Danach bin ich wieder in der Dr. Oi Klinik und hole Big Boy ab. Big Boy muss aufgrund seiner Leptospirose von den anderen Hunde getrennt gehalten werden. Auch ich muss aufpassen, dass ich nicht mit seinem Urin in Berührung komme. Da etliche Hunde im noch leeren Vorratsraum Platz genommen haben, lege ich Big Boy in den Behandlungsraum, der auch noch weitgehend leer ist und somit gut zu säubern.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Die Handwerker installieren die Flutlichter für den ersten und den zweiten Bereich. Ein Blitzableiter wird besorgt, damit uns die Hütte nicht mal nachts abbrennt. 

Am Nachmittag bin ich mit Hiro und Kenzo in der Dr. Oi Klinik. Hiro hat eine Schwellung am rechten Hinterlauf und Kenzos linkes Auge hat sich getrübt. Bei beiden Hunden lasse ich einen Bluttest durchführen. 

Kurz bevor ich die Fütterung beginne, bekommen sich Adrian und Talo in die Wolle. Adrian ist ja ständig am Stänkern und Talo hat davon wohl die Schnauze voll. Ich habe Mühe die Hunde zu trennen und muss schließlich mit einem 5 Kilo Zementsack auf sie einschlagen, damit sie voneinander lassen. Adrian blutet stark und hat sich unter dem linken Auge eine Bisswunde zugezogen. Talo ist in den rechten Vorderlauf gebissen worden. Morgen werde ich feststellen können, ob ich sie in die Klinik bringen muss. Bei der Aktion habe ich jede Menge Zement verstreut. Es kostet mich fast eine Stunde den Boden wieder sauber zu bekommen. Die Fütterung findet deshalb erst nach Einbruch der Dunkelheit statt. Das Flutlicht funktioniert einwandfrei und erleichtert mir die Arbeit erheblich.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Bin mit den Handwerkern wieder im Thai Watsadu. Wir kaufen Beleuchtung für den vorderen und den zweiten Bereich. Dann bin ich mit Jojo und Zaza bei Dr. Oi. Jojo wird das erste Mal geimpft und bei Zaza ein Staupetest vorgenommen. Der ist erstmal negativ. 

Bei meiner Rückkehr zum Shelter gibt es einen heftigen Gewitterguss. Ein Blitz schlägt ein und es gibt einen Kabelbrand. Es muss dringend ein Blitzableiter installiert werden. Die beiden vorderen Bereich stehen unter Wasser und die große Sala ist trotz Markisen nicht ganz regenfest. So lasse ich die Hunde ins Haus was nicht optimal für die Handwerker ist, aber die Hunde gehen vor. 

Sahm macht es Elly nach und entwischt zweimal, indem er mühelos das fast 2 Meter hohe Tor überwindet. Meow bringt ihn mir jedes Mal zurück. Nachdem der Regen aufgehört hat, füttere ich die Hunde. Ich bleibe den ganzen Nachmittag im Shelter und medikamentiere bevor ich die Handwerker zurückbringe.

Dienstag, 4. Juni 2019

Heute Morgen finde ich Mom tot auf. Er ist vergangene hoffentlich friedlich Nacht verstorben. Die Handwerker machen den zweiten Teil des Bodens und ich säubere die Bereiche. 

Die Mehrzahl der Hunde bewegt sich frei in den hinteren drei Bereichen und im kleinen Bereich. Dotty ist unter ihnen und auch Uma und Zaza, die sich wohl entschlossen haben zu überleben. Mittags bringe ich Mom in die NPW Klinik zum Einäschern. Dr. Kwanchai bietet diesen Service nicht mehr an. 

Am Nachmittag bin ich in der Dr. Aor Klinik und hole Sahm und Jojo ab. Sahm muss eine Woche lang täglich Amoksiklav und Carprofen verabreicht werden und bei Jojo ist eine mittelschwere Anämie festgestellt worden. Auch er muss täglich medikamentiert werden. Deshalb nehme ich beide Hunde zu mir ins Shelter. Die Handwerker haben den Boden fertiggestellt und ich bringe sie nach Hause. 

Zurück im Shelter finde ich Uma in schlechtem Zustand vor. Hatte sie am Morgen noch mit Zaza gespielt, liegt sie nun wimmernd im Sand. Ich bringe sie sofort zu Dr. Oi die einen Staupetest vornimmt. Der ist leider positiv. Uma muss eingeschläfert werden. 

Zurück im Shelter verteile ich die abendlichen Medikamente, auch an Jojo und Sahm. Sahm sperre ich ins Bad und Jojo in einen Kennel. Da Jojo und Zaza getrennt bleiben müssen, verbringt Zaza die Nacht im Vorratsraum. Nun, da ich bereits Pia und Uma verloren habe, muss ich mich darauf vorbereiten auch Zaza zu verlieren. Sie ist zwar noch sehr lebendig, aber das kann sich rasch ändern wie ich das bei Pia und Uma erleben musste.

Montag, 3. Juni 2019

Mithilfe von einem der Handwerker hole ich Payu aus seinem Bereich und platziere ihn in einen der Kennel. Die Handwerker beginnen mit der Zementierung des Bereiches zwischen den Kennels und dem Vorratsraum. Der Wassertank wird gefüllt und nun haben wir auch fließend Wasser. Khun Vut kommt ebenfalls und dichtet das Loch ab das Payu und Dotty verursacht haben. 

Dotty kommt mittlerweile gut unter den anderen Hunden zurecht. Ich lasse die Tür zu dem kleineren Bereich in dem sich bisher Payu und Dotty aufgehalten haben offen und der Bereich wird sofort von einigen Hunden okkupiert. Mom geht es nicht gut. Er nimmt zwar noch seine Medikamente aber frisst nicht mehr viel. Ich lege ihn in den Baderaum, damit er ungestört und kühl liegen kann. Mom ist zwar aufgrund seiner Behinderung nie viel herumgelaufen, liegt aber seit einer Woche und bewegt sich kaum von der Stelle. 

Dr. informiert mich darüber, dass sie nun sicher sei, dass Big Boy von einer Giftschlange gebissen wurde. Die Schwellung an seiner linken Vorderpfote geht zwar zurück, aber es hat sich nekrotisches Gewebe gebildet. Big Boy muss allerdings nicht mehr im Käfig liegen, sondern kann sich im Käfigraum frei bewegen. Ich bringe die Handwerker zurück und bin dann noch einmal im Shelter, um die Hunde mit Futter, Wasser und Medikamenten zu versorgen.

Sonntag, 2. Juni 2019

Die Handwerker machen heute den Boden für die drei Kennels. Ich fahre nach Baan Amphur und hole Sahm und Jojo, den Welpen, ab und bringe beide Hunde zu Dr. Aor. Die vermutet einen Tumor bei Sahm. Der wird entfernt und eine Biopsie vorgenommen. Jojo hat vermutlich Blutparasiten und Eiterstellen am Bauch. Ich lasse für beide Hunde einen Bluttest vornehmen. Sie bleiben vorerst eine Nacht bei Dr. Aor. 

Dr. Oi informiert mich, dass Kenjis Bluttest Blutparasiten ergeben hat. Er wird ab Morgen ebenfalls einer Doxy/Ferric Kur unterzogen. Am Nachmittag bin ich wieder im Shelter. Die Kennelböden sind gemacht, ein Abwasserrohr ist gelegt und der Boden für die Zementierung zwischen Shelterwand und Zaun zum zweiten Bereich ist geebnet. Ich bringe die Handwerker zurück und bin danach wieder im Shelter. Dort füttere ich die Hunde, medikamentiere sie erneut und säubere noch einmal alle Bereiche.

Samstag, 1. Juni 2019

Ich fahre mit den Handwerkern zum Thai Watsadu und anschließend noch in einen Baumarkt in Pong. Heute wird die Kachelung von Behandlungsraum und Baderaum fertiggestellt. Das Waschbecken im Behandlungsraum und die Handdusche des Beckens im Baderaum werden mit dem Wassertank verbunden. Die Wasserpumpe wird angeschlossen. 

Nach der Säuberung aller Bereiche und der Medikamentierung fahre ich mit Nura und Kenji in die Dr. Oi Klinik. Nura hat nur noch eine kleinere Wunde am Nacken die versorgt wird. Kenji wird Blut für einen Test abgenommen. 

Am Nachmittag füttere ich die Hunde und kurz bevor ich die Handwerker zurückbringe medikamentiere ich das zweite Mal. Morgens gibt es Doxy und abends Ferric. 

Bei Apisit hole ich mir 200 kg Trockenfutter und fahre danach nach Baan Amphur. Ba Bät wird bezahlt und Reis für die Tempelhunde gekauft. Ich finde alle Hunde außer Sushi vor. Dafür aber finde ich einen ausgesetzten Welpen am Strand. Der findet sich anscheinend recht gut unter den großen Hunden zurecht. Ich will versuchen ihn morgen zu impfen. Sahm hat einen daumengroßen Abszess an seiner rechten Flanke entwickelt. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich ihn zu Dr. Aor bringen. 

Auf dem Wege zurück nach Hause bringe ich noch 40 kg Trockenfutter beim Thepprasit Wachmann vorbei sowie 60 kg bei Prajuab.