Dienstag, 31. Juli 2018

Heute habe ich wieder jede Menge Computerarbeit zu bewältigen und gönne mir einen Haustag. Die Welpen haben Geburtstag. Sie sind nun bereits vier Monate alt und aus dem Gröbsten raus. Sie lassen mich sogar nun morgens mal eine Stunde länger schlafen was meinem körperlichen und psychischen Zustand guttut.

Montag, 30. Juli 2018

Morgens fahre ich mit Meow und den zwei Hunden in die Chaiyapruek Klinik. Die Klinik bietet auch einen Grooming Service an. Tommy geht es besser, aber Meow bittet mich Klistier und spezielles Trockenfutter für ihn zu kaufen. Ansonsten aber ist Tommy glücklich in seiner neuen Umgebung, macht Meow keine Schwierigkeiten und kommt gut mit den anderen Hunden aus. Er läuft auch wieder ganz prima, obwohl seine Behinderung noch sichtbar ist.

Mittags kommt Gerhard zu mir und holt sich Entwurmungstabletten ab. Anschließend fahre ich zu dem Laden, den mir die Schneiderin empfohlen hat. Das Material, das ich suche finde ich allerdings nicht. Ich fahre weiter zur NPW Klinik und hole mir eine CD mit Khaos Röntgenbild ab und bringe sie in die South Pattaya Klinik. 

Danach hole ich die beiden Hunde aus der Chaiyapruek Klinik und bringe sie zurück zu Meow. Meow hat mit diesen beiden Hunden exzellente Arbeit geleistet. Die Hunde hatten zuvor ihr ganzes Leben in Käfigen verbracht. Die ehemalige Halterin hatte sie samt Käfigen bei Meow abgegeben und die Hunde irgendwann vergessen. Beide Hunde waren so aggressiv, dass niemand auch nur in die Nähe der Käfige treten konnte. Nun nach mehreren Monaten sind beide ein Teil der Meute und Meow kann sie ohne weiteres auf den Arm nehmen.

Sonntag, 29. Juli 2018

Meow teilt mir mit, dass der Besitzer des Landes, das wir uns angeschaut haben, nur verkaufen will. Er will für die zehn Rai 50 Millionen Baht haben. Das ist uns ein wenig zu viel. ,

Meow bittet mich zwei großen, langhaarige Hunde zum grooming zu bringen. Das wird morgen in Angriff genommen. 

Ina, eine Najomtien Residentin, fragt mich um Rat wegen eines Strandwelpens der einen Abszess am Nacken hat. Ich muss sowieso zum Shelter und so fahre ich bei Ina vorbei und bringe sie mit dem Welpen zur Silverlake Klinik. Bua hat die Hunde schon gefüttert. Ich fülle die Container mit 40 kg Trockenfutter auf.

Samstag, 28. Juli 2018

Am Vormittag fahre ich in den Naklua Slum, um Eera für die dritte und vorläufig letzte Chemotherapiebehandlung abzuholen. Die Leute dort teilen mir mit, dass Eera vor zwei Tagen gestorben sei. Ich habe dieser Tage etliche Nackenschläge zu verarbeiten. Heute Morgen hat Daisy einen Gecko umgebracht, der eine Woche lang auf oder unter meinem Schreibtisch gelebt hat und dem gerade ein neues Schwänzchen wuchs. Auch dieser Verlust hat mir weh getan.

Auf Anraten von Gai fahre ich zu einem kleinen Verschlag in der Nähe der Soi Nurnblubwan in der einen Schneiderin sitzt. Die Frau ist nett und aufgeschlossen und ich versuche ihr zu erklären was ich von ihr will. Ich zeige ihr eine Maulschlaufe und sie nennt mir einen Laden, in dem wohl ähnliches Material zu kaufen ist. Die Schneiderin verspricht mir Beinschützer zu nähen wenn ich ihr das passende Material bringe. 

Anschließend bin ich bei Adrian, einem Mitstreiter, auf den ich erst kürzlich aufmerksam wurde, obwohl er sich auch schon seit Jahren um Straßentiere kümmert und nicht weit von mir in der Soi Khao Noi wohnt. Adrian beschäftigt eine Frau, die ein kleines Thai Restaurant im Erdgeschoss des Hauses betreibt. Im Restaurant halten sich mehrere Hunde und Katzen auf, darunter auch einige sehr freundliche Pitbulls. Es scheint, dass Adrian und ich auf der gleichen Welle funken und so weiß ich jetzt wo ich hingehen kann, wenn mir nach Thaifood zumute ist.

Freitag, 27. Juli 2018

Tawn ist häufig draußen im Garten und unterscheidet sich von ihnen nur dadurch, dass er nicht so schnell auf den Beinen ist. Ich habe Sorge, dass er sich bei der Rutscherei die Hinterläufe aufschürft und habe mir überlegt, wie ich seine Haxen am besten schützen kann, ohne dass er in seiner Bewegungsfreiheit beschränkt ist. Ich habe zwar einen Rollstuhl aber der kann nur auf ebener, freier Fläche und auch nur unter Aufsicht genutzt werden. Im Garten ist er nicht nur hinderlich für Tawn, sondern kann auch gefährlich für ihn werden, da er überall anecken würde und womöglich noch in den Pool fallen könnte. Es gibt zwar sogenannte drag bags zu kaufen, die sind aber unpraktisch, da schnell verschmutzt. Ich habe deshalb nach Beinschützern im Internet geforscht, jedoch nichts Derartiges gefunden. Das Material muss wasserfest, flexibel und haltbar sein. Ideal wäre das Nylongewebe, das für die Maulschlaufen Verwendung findet. Dieses Material muss ich finden und mir dann die Beinschützer nähen lassen. Klettverschluss habe ich mir schon besorgt.

Am Nachmittag fahre ich mit Al und Dirk und der Hütte auf dem Pick-up zum Shelter. Die Hütte ist recht sperrig und ziemlich schwer und passt nicht durch die Schleusentür. Deshalb sind drei Mann nötig um sie über den fast zwei Meter hohen Zaun zu hieven. Wir schaffen das und stellen die Hütte an einer geeigneten Stelle auf. Mal sehen, welche Hunde sie annehmen werden.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Nut kommt heute zum vorläufig letzten Mal. Ich hoffe, dass dann Gai im kommenden Monat ihre Arbeit übernehmen wird. 

Nachdem Nut gefahren ist, fahre ich zu Ralf, der eine gebrauchte Hundehütte abzugeben hat. Wir kriegen die sogar auf meinen kleinen Pick-up und ich organisiere den Transport ins Shelter.

Mittwoch, 25. Juli 2018

In der NPW Klinik kaufe ich Bromhexine und bringe die Tabletten zusammen mit einer Dose Doxycycline zu Meow. Meow hat sich mittlerweile nach dem Besitzer des Landes erkundigt, ist jedoch noch nicht viel weiter gekommen.

Am Nachmittag kommen Tanja und Oliver um nach Talo und Kyra zu schauen. Sie kennen ja mittlerweile die meisten der Hunde, die ich im Haus habe und erkundigen sich auch nach Puschel und Nimnim, die ja wieder im Shelter sind. Tanja und Oliver überlegen immer noch, ob sie sich einen dritten Hund zulegen. Der sollte jedoch ungefähr im Alter von ihren beiden Hunden sein.

Dienstag, 24. Juli 2018

Reza hat sich während der Nacht durchs Wohnzimmer geschleppt und liegt regungslos vor der Küchentür. Ich lege ihn auf den Behandlungstisch, flöße ihm Wasser ein, reibe ihn mit einem feuchten Schwamm ab und reinige seine Ohren. Die Schwellung an seiner Kehle ist nicht kleiner geworden. Fressen mag Reza auch nicht. Ich lege ihn auf dem Boden auf ein Handtuch, auf dem er liegen bleibt. Danach säubere ich Haus und Garten. 

Da meine Therapieversuche offensichtlich ohne Erfolg sind, entschließe ich mich Reza in die NPW Klinik zu bringen. Ich behandele Edith und Helen wegen ihrer Ringworminfektion; Helen bekommt auf Anraten von Dr. Juui außer Carprofen auch Amoksiklav gegen die Knöchelschwellung. Dann nehme ich Karim wie jeden Tag ins Bad und füttere ihn mit Dosenfutter und verabreiche ihm Doxycycline und Prednisilone. Anschließend erhält auch Johnny seine Dosis Doxycycline, eine Muschelkalkkapsel sowie Synoquin. Johnny ist bereits wieder lebhafter. 

Als ich erneut nach Reza schaue, ist er gestorben so wie ich ihn hingelegt habe. Reza ist nun bereits nach Boss der zweite Hund, der nach einer anscheinend eher harmlosen Beißerei gestorben ist. Mein Trauma hat sich wiederholt. 

Am frühen Nachmittag bringe ich Reza in die South Pattaya Klinik zur Einäscherung. Danach fahre ich zu Beppe und verabreiche seinem Dreibein eine Dosis Ivermectin. Anschließend hole ich Meow ab und wir fahren zu dem Stück Land, dass Dr. Kwanchai mir gezeigt hatte. Ich hatte es zuvor nur von außen gesehen, aber nun begehen Meow und ich das Grundstück und sind ganz begeistert davon, was wir vorfinden. Das Gelände verfügt über eine Anzahl hoher Bäume, die das gesamte Areal beschatten. Wir finden etliche Gebäude, die offensichtlich seit Jahren leer stehen. Das gesamte Grundstück ist mit einer Mauer umgeben. Meow erklärt mir, das das Land das bei weitem bestgeeignete ist, was sie bisher gesehen hat. Sie erkundigt sich in einem kleinen Laden nicht weit vom Gelände. Dort wird ihr erklärt, dass das Grundstück seit über zehn Jahren leer steht. Der Besitzer ist der Händlerin jedoch nicht bekannt. Möglicherweise könne der Besitzer aber über das Landamt ausfindig gemacht werden. 

Wenn ich nach Hause komme, bin ich immer ein wenig in Sorge, dass wieder etwas Schlimmes passiert ist. Alle Hunde jedoch empfangen mich am Tor gesund und munter. Allerdings mögen sich Karim und Johnny nicht besonders und auf Karim muss ich ein Auge haben. Seitdem es ihm wieder besser geht, macht er sich nicht viele Freunde. Johnny und die Welpen verstehen sich sehr gut.

Montag, 23. Juli 2018

Während der Nacht hat sich Reza kaum gerührt. Ich bin sehr besorgt, da ich schon Boss auf eine ähnliche Weise verloren habe. Etliche Male schaue ich nach ihm, ob er noch lebt. Am Morgen hat sich an seiner Kehle eine ziemliche Schwellung entwickelt, die ihm das Atmen erschwert. Ich verabreiche ihm Prednisilone und flöße ihm Wasser mit einer Pipette ein. Während des Vormittags scheint er sich ein wenig zu erholen. Er richtet sich etwas auf und trinkt das kalte Wasser, das ich ihm reiche. 

Felix kann ich am Vormittag wieder nach draußen lassen. Mittags nehme ich Khao und Helen an Bord und fahre mit ihnen in die NPW Klinik. Dr. Juui untersucht Khaos Lauf und empfiehlt eine Röntgenaufnahme. Die ergibt, dass der Bruch schlecht verheilt ist. Eine Korrektur sei nicht mehr möglich und Hydrotherapie wenig sinnvoll, da nicht die Muskeln das Problem seien. Anschließend lasse ich Helens Knöchel röntgen. Mit großer Erleichterung stelle ich fest, dass keine Fraktur vorliegt. 

Da ich nichts mehr für Khao tun kann, bringe ich sie zu den Marktfrauen an der Soi Bongkot zurück. Die empfangen Khao herzlich und auch Khao ist froh wieder zurück zu sein. 

Ich lasse Helen vor dem Tor raus und sehe mit Freude, dass sie schon wieder auf ihren vier Beinen laufen kann. Diese Episode können wir also bald abhaken. Nachdem ich meine Runde durch Haus und Garten gemacht habe und alles in Ordnung ist, fahre ich mit 100 kg Trockenfutter zum Shelter. Bua hat mich gebeten ihn heute zu vertreten. 

Nachdem ich meine Arbeiten dort erledigt und alle Hunde gesund und munter vorgefunden habe, liefere ich dem Wachmann an der Thepprasit Soi 6 40 kg Trockenfutter. Bei ihm begrüßen mich Jorie, Surya, Yuka und Princess. Allen Hunden geht es sehr gut. 

Zurück im Haus sehe ich Helen schon wieder herumtollen. Reza allerdings geht es nicht gut. Er steht zwar schon wieder auf seinen vier Beinen, aber fressen will er nicht. Ich verabreiche ihm Prednisilone. Die hat bei Karims Schwellungen Wunder gewirkt und so hoffe ich, dass ich auch Reza wieder hinkriege.

Sonntag, 22. Juli 2018

Mittags bin ich bei Meow um nach den Hunden zu schauen. Leider ist sie nicht da und da mein Handy in den Pool gefallen ist und ich damit alle Nummern verloren habe, kann ich sie heute nicht erreichen, um mit ihr zu verabreden zu dem Stück Land zu fahren, das mir Dr. Kwanchai gezeigt hat. 

Ich komme nach Hause und sehe schon, dass wieder irgendetwas vorgefallen ist. Felix empfängt mich am Tor, was er sonst nie macht. Sein Fell ist nass. Bei einer schnellen Untersuchung finde ich keine Bisswunden. Dann entdecke ich, dass Reza gebissen wurde. Er hat eine Wunde an der Kehle, die jedoch nicht dramatisch aussieht. Anschließend stelle ich fest, dass Felix offensichtlich in den Pool gejagt wurde, denn ich finde am Poolboden Kot. Ich schaue mir alle anderen Hunde an und muss feststellen, dass auch Helen gebissen wurde. Sie hat Bisswunden an beiden Vorderläufen, der linke ist stark geschwollen. 

Ich nehme alle drei Hunde mit ins Haus und untersuche sie erneut genauer. Bei Felix kann ich nichts feststellen, bei Helen die beiden Bisswunden und bei Reza noch eine kleine Wunde am linken Ohr. Ich behandele die offenen Wunden mit Betadine und verabreiche Helen Carprofen in der Hoffnung, dass der Knöchel nicht gebrochen ist. 

Reza hat die Beißerei psychisch am meisten mitgenommen. Er ist ja ausgesprochen schmächtig und sehr sensibel. Nun lasse ich Kenji immer im Schlafzimmer wenn ich weg bin und wochenlang ist ja draußen alles gutgegangen. Es passiert auch nie etwas wenn ich im Haus bin, aber ich kann nicht alle Risiken ausschließen, wenn ich außer Haus bin. Ich lasse Reza, Felix und Helen über Nacht im Haus.

Samstag, 21. Juli 2018

Heute bleibe ich den ganzen Tag im Haus. Gai informiert mich darüber, dass sie wohl erst Anfang kommenden Monats wieder kommen könne. Ich nehme mir die Welpen vor und finde nur ganz vereinzelt kleine Zecken. Der Nachmittag ist mit Computerarbeit ausgefüllt.

Freitag, 20. Juli 2018

Die Doxy/Ferric Behandlung für Kimi ist gestern beendet worden. Dafür starte ich nun diese Behandlung für Johnny. Johnny ist auffallend ruhig und das gefällt mir nicht. Verantwortlich dafür könnte auch sein, dass ich ihn nicht mehr mit Kenji nachts rauslasse. Für die beiden und auch für Zola war das immer das Highlight des Tages. Mein Nachbar Brice, der panische Angst vor Hunden hat, hatte mich gebeten die Hunde nicht mehr herauszulassen. Außerdem laufen im Gelände vor dem Haus Katzen herum und ich will nicht, dass ihnen etwas zustößt. Wenn ich Kenji aus dem Haus lasse, sitzt er immer vor dem Tor und es tut mir leid ihn nicht rauslassen zu dürfen. Auch die Beziehung zwischen Johnny und ihm hat darunter gelitten. Zuvor waren sie die besten Freunde und nun haben sie nichts mehr miteinander zu tun. Kenji will sich im Haus aufhalten und Johnny zieht sich hinter die Poolmauer zurück. Bloodparasiten sind allerdings auch nicht auszuschließen und deswegen die Doxy/Ferric Kur, die nicht schaden kann.
 
Da Kimis Behandlung beendet und auch Kamis Wunde vollständig verheilt ist, bringe ich die beiden Hunde mittags zum Shelter zurück. Danach bin ich in der Silverlake Klinik und hole die zwei sterilisierten weiblichen Hunde ab und bringe sie zum Wat Amparahm. Der Rüde muss noch einige Tage in der Klinik bleiben. Wan erwartet mich im Tempel zusammen mit Bua. Die beiden haben weitere vier Hunde, die im Terminal 21 Komplex nicht mehr bleiben können, zum Tempel geschafft. Sie werden in dem Bereich untergebracht, in dem auch Nelly und die Mutter mit den fünf Welpen nun leben. Das Tempelgelände ist ja sehr weitläufig und so stören sie sich weder mit Nero, Willie und Sushi, die sich eher am Tempeltor aufhalten, noch mit den Hunden an der Vorhalle.

Ich gehe wieder mit den Hunden an den Strand. Taco und Luna liegen noch an der Hütte der Obdachlosen. Tacos Schwanzverletzung scheint zu heilen, denn er trägt seine Rute wieder etwas höher. Leider muss ich einen Knoten am Knöchel von Panya feststellen. Deswegen fahre ich mit ihr noch einmal in die Silverlake Klinik. Dr. Kwanchai vermutet einen Tumor, der beobachtet werden müsse.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Nut kommt heute und ich arbeite in Haus, Garten und am Computer und habe auch Zeit für die Hunde. 

Nachdem Nut gefahren ist, lade ich Edith und Helen ein und fahre mit ihnen zu Dr. Praew, die ihre Praxis in der Soi Khao Talo betreibt. Ich möchte von ihr wissen, ob die beiden Welpen eine Ringworminfektion entwickelt haben. Ringworm ist bei Welpen nicht selten und muss behandelt werden. Dr. Praew bestätigt meinen Verdacht und gibt mir Tinktur und Creme gegen die Infektion mit. Die Welpen müssen zweimal täglich damit behandelt werden.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Heute ist Buas freier Tag. Ich säubere das Shelter, fülle erneut die Container auf und füttere die Hunde. Es ist erfreulich zu sehen, dass es ihnen allen recht gut geht. Darla und Nousha haben kleinere Wunden an ihren Ohren, die ich mit Betadine behandele. 
 
Im Wat Amparahm sind ebenfalls alle Hunde beisammen und wohlauf. Ich händige den Obdachlosen einen 20 kg Sack Trockenfutter aus. Damit füttern sie Taco, Luna, Bob und Rocky. Rocky, den ich gestern nicht entdeckt hatte, ist in überraschend gutem Zustand. Er läuft auch nicht, wie bisher immer, vor den Vorhallenhunden weg, die mich überall hin begleiten, sodass ich ihn streicheln kann.
 
Zu Hause ist auch soweit alles in Ordnung. Die Welpen wachsen heran und kabbeln sich gelegentlich. Insbesondere Dodger legt sich schon mal mit Simba, Hovis oder auch Maggie an. Da keiner von denen klein beigibt, muss ich dann dazwischengehen. Tawn lasse ich nun öfter draußen. Er wird von den anderen Hunden geduldet. Mit den Welpen hat er guten Kontakt. 
 
Auch Adrian, der eigentlich immer allein sein will, hat vor den Welpen kapituliert. Sie können durch ein Gitter in seinen Bereich und haben sich von seinem Geknurre nicht einschüchtern lassen. Insbesondere Edith lässt sich so leicht nicht beeindrucken und ist auch die einzige, die von Kenji geduldet wird. Ich habe sie schon dutzende Male nach draußen befördert, aber sobald ich die Türe auch nur einen Spalt öffne, schlüpft sie wieder ins Haus. Sie ist ein rechter Charakter. 
 
Myra rennt immer noch vor mir davon, ist aber ein wenig entspannter. Mit den anderen Hunden scheint sie keine Probleme zu haben. Mittlerweile weiß ich auch wo ich sie zu füttern habe, ohne dass sie von den Welpen gestört wird. Khao geht es eigentlich recht gut. Sie zieht es vor allein zu liegen und läuft herum, wenn ihr danach ist, allerdings immer noch auf drei Beinen. Sobald ich Zeit und Geld dafür habe, werde ich sie in die NPW Klinik zur Hydrotherapie bringen.

Dienstag, 17. Juli 2018

Am frühen Nachmittag bin ich bei Meow und bringe ihr Bromhexine, ein Mittel gegen Atemwegsbeschwerden. Durch die kühle und regnerische Witterung haben sich einige Hunde erkältet und husten. Kami hatte bei mir ebenfalls gehustet und nach Vergabe des Medikamentes war sie nach drei Tagen beschwerdefrei.

Anschließend bin ich im Shelter. Bua war schon da gewesen und so säubere ich noch, was zu säubern ist und fülle die Futtercontainer wieder auf. Ich kaufe dann Reis für Ba Bät auf dem Tempelmarkt. Dabei treffe ich Avira, Ashi und Pema, die immer aus dem Tempel kommen, wenn Markt ist.

Im Tempel treffe ich dann zuerst auf Nero, Willie und Sushi, denen es offensichtlich sehr gut geht. Weiter hinten im Tempel sehe ich dann auch Nelly. Ihre Operationswunde ist gut verheilt. An der Vorhalle empfangen mich Scottie, Jale, Nico, Nema, Panya, Saddhu und Asa. Mit ihnen mache ich einen Strandgang, auf dem wir auf Åsa und Tai treffen, die mit Neung, Sahm, Satya und Betty unterwegs sind.

Bei den Obdachlosen, die sich nun am Strand eine Hütte gebaut haben, finde ich Taco und Luna. Sie scheinen sich bei ihnen eingerichtet zu haben. Die Obdachlosen bitten mich um Futter für sie. Ich werde ihnen morgen einen Sack vorbeibringen.

Montag, 16. Juli 2018

Gai ist gerade gekommen und da fangen Simba und Dodger an sich zu prügeln. Gai geht unvorsichtigerweise dazwischen und wird gebissen. Die Wunden sind nicht tief, aber die Zähne der Welpen sind scharf und so fließt Blut. Ich schicke Gai nach Hause, damit sie die Wunden behandeln lassen kann. 

Am Nachmittag helfe ich Wan drei Hunde vom nun fast fertigen Terminal 21 in die Silverlake Klinik zu bringen. Die Hunde werden sterilisiert und dann im Wat Amparahm untergebracht. Wan hat ja einen guten Draht zum tierliebenden Abt dort. In einigen Tagen werde ich weitere Hunde vom Terminal 21 zum Wat bringen müssen. Zuvor müssen sie von Bua eingefangen werden. 

In der Silverlake Klinik schaue ich nach Dodo und Eera. Dr. Kwanchai teilt mir mit, dass Dodo entlassen werden kann. Eera hat die zweite Chemo erhalten. Ich nehme ihn deswegen auch mit. Für die dritte und vermutlich letzte Chemo kann ich ihn in die South Pattaya Klinik bringen. Nachdem ich Eera den Leuten im Naklua Slum übergeben habe, fahre ich mit Dodo zu seinem Platz am Highway 36. Samlee und Jakalen sind noch im Garten der Taxifahrerin eingesperrt. Die Taxifahrerin nimmt Dodo in Empfang. Ich hoffe, dass damit das Problem vorerst erledigt ist.

Sonntag, 15. Juli 2018

Heute ist Haustag. Gai hat ihren freien Tag und ich muss mich um all die liegengebliebenen Arbeiten kümmern. Ich nehme mir auch wieder die Welpen vor, schaue nach Zecken und reinige ihre Ohren. Das Zeckenproblem scheint unter Kontrolle zu sein, ich finde nur ganz wenige. Dieses Mal lassen sich auch Talo und Kyra untersuchen und willig die Ohren reinigen. 

Am Nachmittag bin ich bei Meow. Ich bringe ihr Carprofen mit. Tommy geht es weiterhin sehr gut bei ihr. Die abendliche Fütterung ist immer ziemlich chaotisch, obwohl ich vier große Bleche und mehrere Schalen für alle gleichzeitig auslege. Die Welpen müssen noch lernen sich bei Tisch zu benehmen.

Samstag, 14. Juli 2018

Ich habe mit Gai vereinbart, dass sie fünf Tage die Woche kommt um mir zu helfen. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, dass Nut jeden Donnerstag das Haus durchputzt. Sie wird stattdessen das Haus von Rene und Heidi besorgen. 

Eigentlich hatte ich vor am Nachmittag Meow das Land zu zeigen, bin jedoch so todmüde, dass ich mich den Hunden in ihrer nachmittäglichen Siesta anschließe. 

Die abendliche Medikamentenvergabe ist nun nicht mehr so umfangreich und endlich auch hat sich Karim entschlossen davon nicht mehr wegzulaufen. Da er etliche Schwellungen an den Gelenken hat, gebe ich ihm seit drei Tagen Carprofen und seit heute Abend auch Prednislone. Karim geht es schon sichtlich besser, seitdem er gegen Blutparasiten behandelt und zweimal täglich gefüttert wird. Ich hoffe, dass ich ihn bald so wieder hinkriege, dass er in gutem Zustand zurück ins Shelter kann. Johnny erhält weiterhin die Muschelkalkkapseln zur Förderung seiner Gelenkmobilität und zudem seit zwei Tagen Synoquin, was angeblich Wunder wirken soll. Da ich die gleichen Probleme bei Reza feststelle erhält auch er Synoquin.

Freitag, 13. Juli 2018

Ich fülle am Nachmittag die Container im Shelter mit 80 kg Trockenfutter auf. Täglich verfüttert Bua dort etwa 10 kg und die Tempelhunde bekommen 10 kg alle zwei Tage. Sie werden ja täglich noch von Ba Bät mit Reisfutter versorgt. 

Dann bin ich in der Silverlake Klinik und schaue nach Dodo und Eera. Dodo muss sich noch von der Kastration erholen und Eeras Chemotherapiebehandlung beginnt. 

Dr. Kwanchai zeigt mir ein Stück Land, dass er ausgemacht hat und das eventuell gepachtet werden kann. Ich werde es in den kommenden Tagen Meow zeigen. Sie wird sich dann herausfinden müssen wer der Besitzer des Landes ist. Das Land steht seit Jahren zum Verkauf, eine Telefonnummer aber ist nicht angegeben. 

Tommy scheint es bei Meow zu gefallen. Meow berichtet mir, dass er sich gut eingelebt habe und ich stelle fest, dass er schon etwas zugenommen hat. Auch allen anderen Hunden, die ich bei Meow untergebracht habe, geht es gut.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Am Nachmittag kommt Nut und ich hole die bestellten 600 kg Trockenfutter bei Khun Apisit ab. Ich kontaktiere Khun Uan und bringe Sonya zurück zu ihrem Platz am Chak Nork Reservoir. Sonya ist anfangs ein wenig verschüchtert, sie war ja lange weg, aber die Hunde dort sind alle sehr lieb und so findet sie sich bald zurecht. 

Später dann nehme ich Khao an Bord und fahre mit ihr in die South Pattaya Klinik. Dr. Kwanchai meint, er könne nichts weiter für sie tun. Ich werde deswegen mal Wassertherapie in der NPW Klinik versuchen. Khao muss ja irgendwann wieder an ihren Platz zurück. Sie läuft zwar mittlerweile recht gut auf drei Beinen, aber das kann ja keine Dauerlösung sein.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Nachdem Gai gegangen ist, nehme ich Puschel, Nimnim und Shorty an Bord und fahre mit ihnen zum Shelter. Sie werden freudig von ihrer Mutter Elly empfangen und auch die anderen Hunde nehmen sie wieder ohne Probleme auf. Heute ist Buas freier Tag und so säubere ich den Platz, fülle die Container auf und füttere die Hunde. 

Am Spätnachmittag bin ich bei Louise und treffe dort Apple, die günstig Bravecto erworben hat. 15 Schachteln gehen an Som und 7 an Dr. Kwanchai.

Dienstag, 10. Juli 2018

Vergangene Nacht zog ein heftiger Gewittersturm über unser Haus hinweg, sodass ich einige Hunde mit hineinnehmen musste. Am Morgen scheint wieder die Sonne und alle Hunde sind guter Dinge. Gai kommt und macht das Haus und ich den Garten. 

Für alle neun Welpen, sowie für Shorty und Sonya ist heute der letzte Doxy-Tag. Kimi, Karim und Tawn werden weiter behandelt. 

Am Nachmittag nehme ich mir die Welpen vor und untersuche sie nach Zecken. Ich finde nur einige wenige kleine. Ich reinige wieder ihre Ohren und dann auch die Ohren von Felix, Reza und Kimi. Felix schneide ich zudem die Krallen.

Montag, 9. Juli 2018

Gai kommt heute den ersten Tag, um mir morgens bei der Arbeit zu helfen. Sie macht zuerst das Haus in der Zeit, in der ich den Garten mache. Anschließend verteile ich die Medikamente und Gai säubert die Terrassen. Die Arbeit ist so viel leichter in der Gewissheit, nicht alles allein machen zu müssen und die Aufgaben sich vor mir türmen. 

Am Nachmittag fahre ich wieder zu Beppe. Der Versuch, die Welpen aus ihrem Verschlag zu lassen, ist fehlgeschlagen. Sie haben wohl versucht zu entkommen und dabei einiges zerstört. Ich schlage Beppe vor sie von Bua einfangen zu lassen, ihnen die dritte Impfung zu verpassen und sie dann dort frei zu lassen, wo Beppe schon einige Hunde im Busch versorgt. Zweien von Beppes Hunden, die Hautprobleme aufweisen, verabreiche ich eine Dosis Ivermectin. 

Anschließend bin ich mit Kami in der NPW Klinik. Der behandelnde TA erklärt mir, dass eine weitere Wundversorgung nicht mehr notwendig sei; die Wunde sei vollständig geschlossen. Wie erwartet bleibt wohl eine hässliche Narbe zurück. Ich hoffe nur, dass sich die sich mit der Zeit noch glättet.

Sonntag, 8. Juli 2018

Am frühen Nachmittag bin ich wieder bei Beppe. Auch dieses Mal bekommt er keinen der Welpen zu fassen. Ich rate ihm, die Welpen zu einigen der anderen Hunde zu lassen. Die Welpen sind verängstigt und müssen mehr Freiraum haben. Beppe folgt meinem Rat und die Welpen mischen sich unter drei Hündinnen, die auf dem Innenhof des Hauses leben.

Anschließend bin ich bei Meow um nach den Hunden, vor allem aber um nach Tommy zu schauen. Der hat sich laut Meow schon gut eingefügt und sich unter die anderen Hunde gemischt. Nur wenn Meow unterwegs sein muss, sperrt sie ihn noch in den Käfig. 

Nach Meow fahre ich zu den drei Hunden, die angeblich wegsollen. Ich spreche mit einer Anwohnerin. Sie ist freundlich und erklärt mir, dass nur ein Engländer, der erst vor einiger Zeit sich dort niedergelassen hat, die Hunde entfernt haben will. Alle anderen Anwohner haben mit den Hunden kein Problem. Die drei Hunde sind eingesperrt und ich kann zu ihnen. Samlee war schon immer zutraulich, Jakalen weniger, aber sie kennt mich. 

Dodo ist ein ziemliches Kaliber und wiegt sicher mehr als 35 Kg. Aber auch er ist freundlich und ich kann ihn streicheln. Ich würde gern mit dem Engländer sprechen, aber er ist nicht zu Hause. So entscheide ich zunächst einmal Dodo sterilisieren zu lassen. Es bedarf mehrerer Versuche das Kraftpaket in die Box zu bekommen, aber schließlich schaffe ich das. Er ist auch ganz ruhig während der Fahrt in die South Pattaya Klinik und schaut interessiert durch die Gitterstäbe der Box. In der Klinik bringe ich ihn ebenfalls problemlos in einen der geräumigen Käfige. Samlee und Jakalen bleiben erstmal im Garten eines Thaihauses eingesperrt.

Samstag, 7. Juli 2018

Mittags bringe ich Tommy zu Meow. Wie alle Hunde die neu bei Meow eintreffen, wird er erstmal in einen geräumigen Käfig gesteckt. Ich denke aber, dass er sich schnell an die neue Umgebung gewöhnen wird. 

Mit Kami bin ich dann in der NPW Klinik und anschließend bei Beppe, um die beiden Welpen das dritte Mal zu impfen. Leider wird daraus nichts, denn heute ist einer der Welpen widerspenstig und beißt Beppe ziemlich heftig. Wir vereinbaren es morgen erneut zu versuchen. 

Ich bin dann am Nachmittag in der Silverlake Klinik um nach Eera zu schauen. Der ist weiter auf dem Weg zur Besserung. Anschließend bin ich im Shelter, fülle die Container auf und schaue nach dem Rechten. Danach bin ich bei den Tempelhunden. Wir machen wieder gemeinsam einen Strandgang. 

Klaus informiert mich darüber, dass die drei Hunde, für die er am Highway 36 sorgt, weg sollen, da der Rüde hinter Motorradfahrern herjagt und angeblich schon einen Unfall verursacht habe. Zwei der Hündinnen kenne ich gut. Samlee hatte sich die Hüfte gebrochen und war etwa zwei Monate bei mir im Haus Mabprachan. Sie hatte sich gut erholt. Zuvor wurden sie und Jakalen sterilisiert. Mit Dodo, dem Rüden hatte ich noch nichts zu tun. Ich muss mich morgen um die Angelegenheit kümmern.

Freitag, 6. Juli 2018

Am frühen Nachmittag kaufe ich in Baan Amphur 80 kg Trockenfutter und fahre dann zur Silverlake Klinik, um nach Eera zu schauen. Laut Dr. Kwanchai geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Sobald er sich von der Operation erholt habe, werde die Chemotherapie eingeleitet. Eine Kastration hält Dr. Kwanchai für nicht erforderlich, da Eera schon sehr alt sei. 

Ich fahre weiter zum Shelter, fülle die Container mit 60 kg Trockenfutter auf und nehme Puschel und Nimnim an Bord. Mit ihnen fahre ich zum Tempel, um nach den Hunden dort zu schauen. Soweit ich sehen kann sind alle in guter Verfassung. Mit etlichen von ihnen mache ich einen Strandgang. Erfreulicherweise gesellt sich auch Luna dazu. Taco bleibt bei den Obdachlosen wie Rocky auch. Prince sehe ich auch mal wieder am Sala. Leider ist der Sala nun voller Bauholz, sodass die Hunde keinen Platz mehr darauf haben. 

Mit Puschel und Nimnim fahre ich nach Hause. Dort bade ich beide. Ich entdecke keine Zecken an ihnen. Nach kurzem Aufenthalt im Haus entlasse ich sie in den Garten, wo sie sich problemlos in die Meute einfügen. Dadurch, dass ich nach und nach alle Shelterwelpen bei mir hatte, ist ein Kontakt mit den Hauswelpen hergestellt. Irgendwann nach Beendigung der Doxy Kur und im Falle, dass ich sie nicht vermitteln kann, werden sie ja ins Shelter umsiedeln müssen. Dass sich die Hunde dann schon kennen, wird die Eingliederung erleichtern.

Donnerstag, 5. Juli 2018

Nut kommt heute wieder und putzt das Haus durch. Ich bin bei den Hunden draußen. Um die Futterkosten zu reduzieren, bestelle ich 600 kg Trockenfutter bei Khun Apisit, der eine Futterhandlung in der Khao Noi betreibt. Ich war nicht so überzeugt von der Qualität des Futters, das ich von Bangkok bezogen hatte. Seit langem schon kaufe ich für die Hunde im Tempel und im Shelter Bok Dok Eco in der Baan Amphur Futterhandlung und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Khun Apisit gibt mir Eco zu einem besseren Preis und ich unterstütze ihn gern, da er sich auch um Straßenhunde kümmert.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Daisys Doxicycline und Ferric Kur ist abgeschlossen. Auch die Vergabe von Itraconaszole stelle ich ein. Sie hat noch ein paar lichte Stellen im Fell, aber ich hoffe mit regelmäßigem Baden werden die auch noch zuwachsen. Edith und Max haben Hautauffälligkeiten entwickelt. Ich habe sie drei Tage lang mit Cephalexin und Clotrimazole behandelt. Danach habe ich auf Thaikräuterpaste umgestellt und der Erfolg stellt sich ein. Selbst Ediths offene Liegeschwiele heilt ab. 

Hovis ist anfällig für Einlagerungen unter der Haut. Da eine Stelle zu groß ist, gebe ich ihm Carprofen. Maggie hat eine leichte Augenentzündung die ich mit Tobrex behandele. Tommys Operationswunde ist nun besser verheilt und er läuft schon wieder fast normal herum. Die Verdickung um seine Bruchstelle wird langfristig zurückgehen. 

Myra ist immer noch auf der Flucht, insbesondere vor mir. Normalerweise lassen die Hunde sie in Ruhe, aber heute Abend muss ich einschreiten. Wenn bei den Hunden der Jagdtrieb aktiviert ist, werden selbst ruhige Hunde Teil der Blutmeute. Glücklicherweise haben die Hunde soviel Respekt vor mir, dass sie sofort ablassen, wenn ich sie scharf zurechtweise.

Khao bewegt sich durch den Garten, ohne behelligt zu werden. Sie kann recht giftig werden, wenn ihr etwas nicht passt. Das hilft ihr in Ruhe gelassen zu werden. Leider belastet sie ihr gebrochenes Bein viel zu wenig. Kimi, Karim und Reza, die drei Hunde, die ich morgens zusätzlich mit Dosenfutter füttere haben ein wenig an Gewicht zugelegt. Solange bis die Doxy Kur für Kimi und Karim abgeschlossen ist, werde ich die zweimalige Fütterung für die drei beibehalten.

Dienstag, 3. Juli 2018

Nachdem ich meine fällige 90 Tage Meldung erledigt habe,  liefere ich 60 kg Reis bei Ba Bät ab und bin danach im Shelter. Ich entlasse Girly und Roshi wieder zu den Hunden. Girly wäre wohl gern geblieben, aber Roshi ist froh zurück zu sein. Sie wird von Darla liebevoll empfangen. Bua kommt gerade vom Tempel. Dort sei alles in Ordnung. Ich gebe ihm sein Salär und lasse ihn den Rest der Arbeit erledigen. 

Am späten Nachmittag lade ich Kami ein und fahre zu Khun Duk. Khun Duk hatte mich gebeten ihren kranken Hund noch einmal in die NPW Klinik zu bringen. Er habe sich nun jedoch ein wenig erholt. Ich rate Khun Duk die Infusion mit Kochsalzlösung weiterzuführen. Kami wird neu verbunden und wir sind schnell wieder zu Hause. Am frühen Abend findet die übliche Fütterungs- und Ferricvergabe statt.

Montag, 2. Juli 2018

Ich fahre zum Snoop Dog Food Shop und hole mir 100 kg Trockenfutter. Danach kaufe ich 120 kg Reis und liefere den Reis und 60 kg Trockenfutter bei Prajuab ab. 

Am Mabprachan 7/11 schaue ich nach den Hunden. Ich sehe wieder nur Goro und Nana. Nachdem ich mich bei mehreren Leuten dort erkundigt habe, teilt mir eine Standfrau mit, dass Suzie und Sally überfahren wurden und tot seien. Ich kann das kaum glauben und werde mich weiter kundig machen.

Sonntag, 1. Juli 2018

Am Vormittag nehme ich mir Girly und Roshi vor. Zecken finde ich keine, aber ich reinige die Pfoten wie bei den anderen Hunden auch und anschließend die Ohren. Danach sind alle Welpen dran, einschließlich Talo und Kyra, die ich auch untersuchen kann. An allen neun Welpen finde ich gerade mal fünf kleine Zecken und denen geht es nicht besonders. Bravecto hat also nicht nur seine Wirkung bei den größeren Welpen getan, sondern hat sich auch auf den Zustand der kleineren Welpen ausgewirkt. 

Am Nachmittag bin ich mit Kami in der NPW Klinik. Kami scheint sich erkältet zu haben, denn sie hustet seit zwei Tagen. Sie wird abgehört, aber der Vet kann nichts Außergewöhnliches feststellen. Kami soll drei Tage lang Bromhexine bekommen. Die Wunde heilt weiter zu, allerdings wird wohl eine hässliche Narbe zurückbleiben.

Eigentlich wollte ich schon gestern Tommy zu Meow bringen. Ich hatte sie darum gebeten ihn aufzunehmen und sie war einverstanden. Dann aber stellte ich fest, dass die Kastrationswunde noch nicht vollständig verheilt ist, und so behalte ich ihn noch so lange, bis auch das ausgestanden ist. Laufen kann Tommy schon wieder prima, wenn auch die Verdickung um die Bruchstelle sichtbar ist. Wichtig ist aber, dass er sich bewegt und damit die Muskeln wieder aufbaut.

Khaos Heilung macht nur sehr langsame Fortschritte. Immerhin läuft sie schon ein wenig im Garten herum, belastet jedoch das gebrochene Bein dabei nicht. Sonya bewegt sich schon fast wieder normal. Ich behalte sie aber noch so lange bis die Doxycyline Behandlung abgeschlossen ist.

Nach der Fütterung abends bekommen alle Hunde die morgens Doxy erhalten, Ferric. Sie sperren den Schnabel auf wenn ich mich ihnen mit der Kanüle nähere. Das Zeug scheint zu schmecken. Nur Karim ziert sich noch ein wenig, kommt dann aber auch zu mir.