Mittwoch, 30. November 2016

Mae und ihre Babys haben sich nun gut eingelebt. Danny und Dina sind sehr agil und laufen im gesamten hinteren Bereich herum. Sie versuchen zu allen Hunden lieb sein und haben nun selbst Isi herumgekriegt, die sie anfangs häufig angekläfft hatte. Zu Nadia haben sie ein besonderes Verhältnis entwickelt und liegen oft bei ihr. Danny und Dina wissen bereits wo sie ihr Reisfutter bekommen und folgen mir, wenn ich mit den Schüsseln anrücke. 

Alles in Allem ist der hintere Bereich viel friedlicher als der Hauptbereich. In Hof und Garten geht häufig die wilde Jagd ab und manchmal wird aus Spiel Ernst und ich muss die Raufbolde ermahnen.

Kenny ist immer noch im Haus und Tommy zuweilen auch. Kenny ist ja nicht einfach und sein Vertrauen zu erlangen ist keine leichte Sache. Immerhin lässt er mich nun schon vorsichtig seinen Kopf streicheln. Seine Augen aber sind immer noch wachsam und eine falsche Bewegung kann meine ganzen Bemühungen zunichte machen. Kenny ist nun eigentlich soweit, dass ihm die Fäden gezogen werden können. Ob ich es aber schaffe ihn so bald wieder zu Dr. Kwanchai zu schaffen bleibt abzuwarten. 

Die Fäden bei Tommy, Ilya, Yuri, Big Boy und Zhenya kann ich selber ziehen. Allerdings brauche ich dabei jemanden der mir hilft die Hunde zu halten.

Dienstag, 29. November 2016

Ich koche nun für eine Reihe von Hunden jeden Tag Reisfutter. Versorgt werden damit morgens Kenny, Tommy, Simba, Anna, Felix, Toya, Zola, Yana, Namtarn, Samlee sowie Mae und ihre Jungen. Kenny, Yana, Mae und ihre Jungen bekommen, neben dem Trockenfutter, das alle Hunde bekommen, außerdem auch abends Reisfutter. Kenny und Mae sind ja ausschließlich Reisfutter gewohnt und Yana will einfach nicht zunehmen, obwohl sie gut frisst. Ihre Blutwerte waren ja beim letzten Test in Ordnung und entwurmt ist sie auch.

Ich rufe Wan Song an und frage, wie es den Katzen geht. Sie sagt, dass sie Antibiotika verabreiche, dass aber ein weiteres Kätzchen Symptome aufweise. Das ist nicht überraschend. Antibiotika können den Virus nicht bekämpfen, allenfalls Sekundärsymptome lindern. Tiere mit schwachem Immunsystem sterben bald nachdem sie infiziert wurden. Bei Tieren mit stärkerem Immunsystem verzögert sich der Ausbruch der Krankheit oder sie überleben. Wan teilt mir mit, dass sie die Katzen nun getrennt habe. Das allerdings ist zu spät, da sie mit Sicherheit bereits alle den Virus in sich tragen.

Am Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik um nach Dae zu schauen. Seine behandelnde Tierärztin teilt mir mit, dass Dae in etwa einer Woche entlassen werden könne. Die Wunde sei dann soweit zugeheilt, dass eine Infektion nicht mehr zu befürchten sei.

Am Abend fahre ich zum 7/11 und treffe dort Khun Jin, der ich 20 kg Trockenfutter und 15 kg Reis gebe. Sie bestätigt, was ich schon vermutete. Wie sie sagt, sei Kenji zu Loy Krathong von einem Mann mit einer Machete attackiert worden. Glücklicherweise hat Kenji auch diese verabscheuungswürdige Tat halbwegs unbeschadet überstanden. Kennengelernt habe ich ihn ja als er schon mal mit einer Machete übel zugerichtet worden war. Jemand hatte sie ihm über den Schädel gezogen und einen langen Schnitt verursacht. Dabei ist Kenji ein ganz lieber. Er sieht zwar ein wenig wild aus, ist aber zu mir immer freundlich gewesen und wie ich gesehen habe, ist er das auch zu anderen. Allerdings nicht immer zu jedem anderen Hund und vielleicht auch nicht zu Soziopathen.

Montag, 28. November 2016

Josie kommt mittags und badet Kylie. Gemeinsam baden wir danach Dina und Danny sowie Zhenya und Yaya. Da die beiden Welpen verfloht sind, gebe ich Mai eine Dosis Bravecto. Mae entzieht sich mir noch und so ist eine Waschung keine Option. Ansonsten geht es unseren drei neuen Gästen gut. Danny und Dina sind nun meist draußen bei den anderen Hunden und erkunden den hinteren Bereich.

Gai lässt mich wissen, dass sie ab nächsten Montag für zwei Wochen nicht kommen könne. Das bedeutet dann wieder erhebliche Mehrarbeit. Ich rufe Wan Song an, um mich nach dem Zustand der Katzen zu erkundigen. Wan erklärt, dass sie weiterhin keine Symptome aufweisen und bittet mich die Fäden zu ziehen. Das werde ich jedoch tunlichst sein lassen, denn die Ansteckungsgefahr selbst bei gesund aussehenden Tieren ist hoch. Die Fäden können ohne Weiteres noch ein bis zwei Wochen verbleiben ohne dass es den Katzen schadet. Wan erklärt dann, dass sie nicht mehr in der Klinik von Dr. Kwanchai arbeiten werde. Sie meint, dass sie den Virus von dort eingeschleppt habe. 

Ich rufe daraufhin Dr. Kwanchai an und er bestätigt mir, dass er Staupefälle in seiner Klinik habe. Sie seien zwar separiert, aber eine Kontaminierung könne nicht ausgeschlossen werden. Zudem hat Wan auch die Käfige der befallenen Tiere gereinigt. Offenbar ist sie von Dr. Kwanchai nicht ausreichend über die Ansteckungsgefahr belehrt worden und hat ihre Arbeitskleidung nicht desinfiziert. Ich bin nun in Sorge, dass womöglich Kenny den Virus mit sich trägt. Leider kann ich ihn nicht waschen, einmal weil er das nicht zulässt und zum Anderen wegen seiner Wunden. Er ist ja auch sterilisiert worden. Ich hatte erwogen ihn bald herauszulassen, werde damit aber nun warten.

Am Abend fahre ich erneut zum Mabprachan 7/11 und schaue nach Kenji. Er wird gerade von einer Frau gefüttert, die ich vor Monaten schon mal dort getroffen hatte. Sie fragt mich, ob ich ihr Trockenfutter geben könne, sie habe wenig Geld. Natürlich mache ich das. Menschen, die tagein tagaus für Straßenhunde sorgen werden von mir immer unterstützt. Wir verabreden uns für morgen um die gleiche Zeit. Bei der Gelegenheit jubele ich Kenji auch drei Prednisilone Tabletten unter.

Sonntag, 27. November 2016

Meine Befürchtung, dass weitere Katzen sterben, erweist sich zunächst als unbegründet. Wan erklärt, dass die verbliebenen sechs Katzen und auch Sinin keine Krankheitssymptome aufweisen. Das ist mal eine gute Nachricht, allerdings mit Vorsicht zu genießen, da die Krankheit noch Tage später ausbrechen kann, wenn das Immunsystem gut entwickelt ist, aber schließlich doch dem Virus erliegt.

Am Nachmittag fahre ich zum Mabprachan 7/11 um nach Kenji zu schauen. Er ist auch anwesend aber verweigert erneut die Behandlung seiner Wunden. Auch verschmäht er das in Wurstscheiben verpackte Prednisilone. Es scheint Kenji jedoch nicht so schlecht zu gehen. Er ist freundlich wie immer und bewegt sich kraftvoll. Suzy sehe ich auch. Sie ist nach der Verabreichung von Bravecto nun vollständig zeckenfrei. Dabei ist ebenfalls die Hündin, der man ihre Jungen weggenommen hatte. Sie muss unbedingt sterilisiert werden, lässt mich aber nicht an sich heran.

Kenny liegt weiterhin im Wohnraum. Der Heilungsprozess seiner Schulter verläuft normal. Kenny ist ein wenig zutraulicher geworden, aber streicheln lässt er sich von mir noch immer nicht. Mae und ihre Jungen richten sich allmählich im hinteren Bereich ein und werden von den anwesenden Hunden akzeptiert. Nadia spielt sogar mit Danny und Dina, ohne das Mae etwas dagegen hätte. Nadia hatte ja drei Junge als ich sie fand. Alle drei sind an Staupe gestorben.

Samstag, 26. November 2016

Ich bekomme zu Kenny allmählich einen besseren Kontakt, hilfreich dabei ist, dass ich ihn mit leckerem Reisfutter versorge und auch sonst noch mit Leckereien. Die Antibiotika nimmt er verpackt entweder in Wurstscheiben oder gebratenem Hühnerfleisch ohne Probleme. Tagsüber schläft er meistens. Was anderes kann er auch kaum tun.

Auf meiner FB Timeline finde ich von Saek ein Video von einem Hund mit einer schlimmen Nackenwunde. Ich vermute, dass es Kenji ist und fahre am Nachmittag zum Mabprachan 7/11, an dem er immer liegt. Ich finde Kenji auch und begutachte seine Wunde, die an einer Stelle sehr tief ist. Sie sieht nicht nach einer Bisswunde aus und kann von einem scharfen Gegenstand verursacht worden sein. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Kenji von einem Gestörten attackiert worden wäre. Kenji ist wie immer freundlich zu mir lässt mich aber seine Wunden nicht versorgen. Auch das in Wurstscheiben verpackte Prednisilone lehnt er dankend ab und trollt sich. Kenji ist ja ein Kämpfer und die Wunden scheinen ihm nichts auszumachen. Zumindest verhält er sich völlig normal. Ich werde morgen wieder versuchen ihm zumindest das Prednisilone zu verabreichen. 

Wan Song teilt mir mit, dass außer den zwei Katerchen die bereits gestorben sind, keine weiteren Kätzchen Symptome aufweisen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die anderen sechs Katzen und Sinin die Virusattacke abwehren konnten.

Freitag, 25. November 2016

Ich hatte Tommy über Nacht mit ins Haus genommen, da ich noch immer unter Schock stehe, was mit Randy passiert ist. Tommy ist zwar besser integriert, aber ich will nicht, dass er ein weiteres Opfer der Meute wird. 

Tommy hat die Nacht mit Kenny im Wohnraum verbracht. Kenny geht es den Umständen entsprechen gut. Er läuft noch ein wenig unsicher auf seinen drei Beinen, aber hat wohl keine Schmerzen. Ich füttere ihn und verabreiche ihm Amoxiklav. Amoxiklav bekommen auch noch Tommy, Ilya, Yuri, Zhenya und Big Boy. Die Sterilisationswunden sind bei allen fünf Hunden nun recht gut zugeheilt. Mae, ihre Jungen sowie Yana, Samlee und Namtarn füttere ich mit Reisfutter. Danach öffne ich die Käfigtür, sodass Mae, Danny und Dina sich umschauen können.

Am frühen Nachmittag fahre ich zu den Tempelhunden und danach zu Rita und Ernest, die sich nun dauerhaft in Thailand niedergelassen haben. Auf dem Wege zurück ruft mich Wan Song an, dass zwei der Kätzchen sehr krank seien. Aus ihrer Beschreibung der Symptome folgere ich, dass es sich wohl um Staupe handelt. Da Staupe hochansteckend ist und fast immer tödlich verläuft, werden wohl alle acht Katzen sterben. Möglicherweise hat Sinin, die Mutter, den Virus eingeschleppt. Ich biete Wan an die beiden Katzen zu Dr. Kwanchai zu bringen, aber Wan meint, dass es für sie schon zu spät sei.

Am frühen Abend fahre ich zu Roshi. Wir laden Hop ein und fahren in die South Pattaya Klinik. Dort erhält Hop die zweite Chemo. Dr. Kwanchai bestätigt mir, dass Wans Katzen an Staupe erkrankt sind. Er könne da auch nichts mehr machen.

Donnerstag, 24. November 2016

Nachdem Gai gekommen ist, fahre ich mit Randy in die South Pattaya Klinik und gebe ihn zur Einäscherung ab. Da ich gestern nicht mehr dazu gekommen bin Kenny aus der Klinik zu holen, nehme ich ihn nun zu mir. Kenny musste von Dr. Kwanchai jeweils sediert werden, damit er ihm die notwendigen Medikamente verabreichen konnte. Auch heute Morgen ist Kenny nur halb wach und wir bekommen ihn problemlos aus dem Käfig in die mitgebrachte Box. 

Wieder zu Hause bitte ich Gai mir zu helfen, ihn ins Haus zu schaffen. Das gelingt auch und Kenny schaut sich in Küche und Wohnraum um. Ich gebe ihm zuerst einige Wurstscheiben zu fressen, lasse ihn trinken und biete ihm danach Reisfutter an, das er mit gutem Appetit frisst. Danach legt er sich schlafen. 

Am Nachmittag fahre ich nach Jomtien ins Pinnacle Hotel. Lisbeth, ein Gast des Hotels hatte mich gebeten nach einer Hündin und ihren zwei Jungen zu sehen. Auf dem mitgeschickten Foto erkenne ich Mae, die Mutter von Zola und Toya. Nachdem ich Zola und Toya zu mir genommen hatte, habe ich die Hotelleitung gebeten Mae einzufangen, damit ich sie sterilisieren lassen kann. Das ist jedoch nie passiert und so ist Mae wieder trächtig geworden. 

Lisbeth hatte die Hotelleitung darüber informiert, dass ich Mae und ihre Jungen abholen würde und so schaffe ich es mit Hilfe eines Angestellten die drei Hunde in eine Box zu bekommen. Zu Hause bringe ich Mae und ihre Jungen, ich nenne den weiblichen Welpen Dina und den männlichen Danny, im hinteren Bereich in einem Kennel unter. 

Kenny ist nach wie vor skeptisch aber frisst das abendliche Reisfutter wieder mit Appetit. Danach legt er sich wieder schlafen. Mae bekommt ebenfalls Reisfutter und auch die Jungen fressen schon mit.

Mittwoch, 23. November 2016

Heute Morgen fahre ich sehr früh in die Stadt und nehme einen Bus nach Bangkok. Mein Pass muss erneuert werden. Während ich im Bus sitze, ruft mich Gai an. Ich hatte sie gebeten am heutigen Mittwoch zu kommen, normalerweise ist es einer ihrer freien Tage, damit jemand bei den Hunden ist, wenn ich weg bin. Morgens bin ich ja immer zu Hause. 

Gai informiert mich, dass einer der Hunde von mehreren anderen attackiert wird. Ich bitte sie dazwischen zu gehen, aber sie hat Angst gebissen zu werden. Zehn Minuten später ruft sie mich wieder an und teilt mir mit, dass der attackierte Hund tot sei. Ich versuche aus ihr herauszubekommen, welcher Hund attackiert wurde und ihrer Beschreibung nach kann es nur Randy sein. 

Meine Gefühle schwanken zwischen Wut und Trauer und ich fühle mich so hilflos. Wäre ich im Haus gewesen, wäre es sicher nicht passiert. Hätte ich ihn an seinen Platz zurück gebracht, wäre Randy sicher auch noch am Leben. Wäre, hätte … Es ist aber passiert und ich muss damit leben. Ich hatte geglaubt, dass Randy von den anderen Hunden akzeptiert worden war. In der vergangenen Woche gab es keinerlei Anzeichen, dass er attackiert werden würde. 

Ich finde Randy nach meiner Rückkehr unter einem der Büsche liegen. Alles was ich noch für ihn tun kann,  ist dafür zu sorgen, dass er eingeäschert wird.

Dienstag, 22. November 2016

Mittags fahre ich zu Josie und hole sie mit Rio ab. Rio hat Hautprobleme und soll von der Hautärztin, die heute wieder in der Nord Pattaya Klinik praktiziert, untersucht werden. Wir fahren jedoch erst wieder nach Mabprachan, wo ich Yaya und Zhenya einlade. Mit Rio, Yaya und Zhenya fahren Josie und ich dann in die Klinik. 

Yaya war ja schon vor gut einem Monat von der Hautspezialistin untersucht worden und wurde von mir mit Doxycycline und Itraconazole behandelt worden. Yayas Nieren- und Leberwerte sind in Ordnung. Die Behandlung mit Itraconazole solle für einen weiteren Monat fortgesetzt werden. Für Zhenya empfiehlt die Ärztin Bäder mit Malaseb sowie eine wöchentliche Ivermectin Dosis.

Dr. Kwanchai informiert mich am Nachmittag, dass Kenny schwierig im Umgang sei. Ich fahre in die South Pattaya Klinik, allerdings kann ich Kenny nicht mitnehmen, da ich morgen den ganzen Tag in Bangkok zu tun habe. Ich verspreche Dr. Kwanchai Kenny morgen abzuholen. Kenny kennt mich ja ebenfalls kaum und ist natürlich nach der Amputation in nicht allzu bester Laune. Auch mich knurrt er anfangs aus dem Käfig an, nachdem ich jedoch ruhig mit ihm spreche, beruhigt er sich und schaut mich nicht mehr so böse an. Trotzdem wird seine morgige Unterbringung wohl nicht so einfach verlaufen.

Montag, 21. November 2016

Gai hat für heute abgesagt, dafür kommt Josie und badet Kylie. Am frühen Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik. Dort Dae wird gerade versorgt. Seine Wunde ist immer noch großflächig, ist jedoch nicht infiziert und zur Hälfte zugeheilt. Dr. Kwanchai informiert mich, dass er Kennys Vorderlauf amputiert hat. Gleichzeitig hat er ihn kastriert. Kenny wird solange in der Klinik bleiben, bis ich ihn aufnehmen kann.

Sonntag, 20. November 2016

Am Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik um nach Dae zu schauen. Er ist nun fast drei Wochen in der Klinik. Leider treffe ich Dr. Phannapa, die für Deas Erstversorgung verantwortlich war nicht an. Ich befrage einen anderen Veterinär, der mir bestätigt, dass der Heilungsprozess normal verlaufe. Nach meiner Einschätzung ist die Wunde bereits zur Hälfte zugeheilt. Der Vet teilt mir auf Nachfrage mit, dass die Versorgung der Wunde noch etwa zwei Wochen lang gewährleistet werden müsse.

Samstag, 19. November 2016

Mike steht am Vormittag mit Felix an der Leine vor dem Tor. Mike möchte Felix zurückbringen, da sich Felix mit einem seiner Hunde gebissen hat. Mike, der ja in Bangkok arbeitet, berichtet, dass sich Felix die vergangenen Tage separiert habe und sich offenbar nicht mehr wohl fühle. Selbstverständlich nehme ich Felix wieder auf und entlasse ihn auf die kleine Terrasse. Nachdem er von allen anwesenden Hunden ausgiebig beschnuppert wurde, findet er sich schnell wieder zurecht und scheint froh zu sein wieder bei uns zu sein. Bald tobt er mit Anna im Garten herum und nimmt ein Bad in der großen Wanne. 

Da es wieder anfängt zu regnen trage ich Samlee und auch Namtarn in den hinteren Bereich, wo sie sich jederzeit ein trockenes Plätzchen suchen können. Beide Hunde haben sich ja immer im Garten separiert und sind ja auch schon von einigen der Gartenhunde angegriffen worden. Im hinteren Bereich sind sie besser aufgehoben.

Freitag, 18. November 2016

Klaus benachrichtigt mich am Vormittag, dass Kenny von den Werkstattleuten eingefangen wurde und ich ihn abholen könne. Ich fahre zum Highway und finde die Box mit Kenny darin unter einem Baum im Schatten. Da Dr. Kwanchai mich gebeten hatte Kenny in die Silverlake Klinik zu bringen, fahre ich gleich anschließend dort hin. Wenn es sich machen lässt werde ich Kenny nach erfolgreicher Amputation und einigen Tagen Klinikaufenthalt erst einmal zu mir nehmen. Mit Randy hat die Eingliederung ja recht gut geklappt und so hoffe ich, dass sich auch Kenny bis zu seiner völligen Genesung einfügen wird.

Auf dem Weg zurück in die Stadt schaue ich nach den Tempelhunden. Zu meiner Besorgnis stelle ich bei Prince wohl auch TVT fest. Offensichtlich befindet sich eine läufige TVT Hündin in der Nähe, die wohl auch schon Rocky angesteckt hatte. Mein Versuch, Prince gleich in die Silverlake Klinik zu bringen scheitert. Er ist ja mittlerweile wieder etwas zutraulicher zu mir und so muss ich Anfang kommender Woche noch einmal versuchen ihn einzufangen.

Am frühen Abend fahre ich zu Roshi. Wir nehmen Hop auf und fahren mit ihm in die South Pattaya Klinik. Hop vertraut Roshi und überträgt sein Vertrauen auch auf mich, sodass ich mit seiner Handhabung keine Probleme habe. Dr. Kwanchai erklärt, dass eine Operation nicht notwendig sei und drei Chemotherapiebehandlungen wohl das Problem lösen werden. Hop lässt die Behandlung willig über sich ergehen und so können wir ihn schnell wieder zu seinem Kumpel, mit dem er vor dem Village Tor liegt, entlassen.

Donnerstag, 17. November 2016

Klaus ruft mich am frühen Nachmittag an, dass er Kenny auf dem Nachbargrundstück neben der Werkstatt gesehen hat. Ich fahre zu der kleinen Gasse neben dem Highway 36 in der Hoffnung Kenny zu Dr. Kwanchai bringen zu können. Diese Hoffnung allerdings trügt, denn sobald Kenny mich sieht, nimmt er Reißaus. Selbst auf drei Beinen ist er noch viel schneller als wir und so müssen wir die Aktion auf morgen verschieben. Ich lasse eine Box bei der Frau, die mir beim vergangenen Mal geholfen hatte Kenny zu fangen und bitte sie, ihn in die Box zu sperren, falls er das zulässt.

Auf dem Rückweg fahre ich zu dem Platz an dem Khaofang mit ihren Welpen liegt, um nach dem Unfallwelpen zu schauen. Anfangs sehe ich nur Khaofangs gesunde Welpen, entdecke dann aber auch den vierten Welpen etwas abseits im Gras. Er bewegt sich recht gut, ist jedoch noch nicht ganz wieder hergestellt. Immerhin wächst er normal heran und wird wohl überleben können, wenn auch etwas behindert.

Am frühen Abend fahre ich in die South Pattaya Klinik. Wan Songs acht Kätzchen sind alle sterilisiert worden und wohlauf. In Wan Songs Apartment vereinbaren wir die Kätzchen impfen zu lassen, sobald sie sich von der Sterilisation erholt haben.

Mittwoch, 16. November 2016

Morgens früh um acht bin ich bei Wan Song. Wir laden die acht Kätzchen ein und fahren in die South Pattaya Klinik. Zhenya und Yuri sind in der Nacht zuvor sterilisiert worden und können am Nachmittag abgeholt werden.

Am späten Vormittag besucht mich Rudi, der auch mehrere Straßenhunde bei sich aufgenommen hat. Bei einer Tasse Kaffee plaudern wir über unsere täglichen Erfahrungen.

Am späten Nachmittag fahre ich erneut in die South Pattaya Klinik und hole Yuri und Zhenya ab. Sie sind offensichtlich froh mich zu sehen und kommen weniger widerspenstig aus ihren Käfigen. Auch sie bringe ich zunächst in der Küche unter, muss sie aber bald von ihren Krägen befreien, da sie sich gegen sie wehren. Ich gebe ihnen Amoxicilin und entlasse sie nach draußen. 

Toya ist offensichtlich immer noch läufig und deswegen sperre ich sie und auch Zola in den Raum neben der Küche ein. Sie verhalten sich ruhig, sodass ich sie dort auch über Nacht lasse.

Dienstag, 15. November 2016

Am frühen Nachmittag lade ich Zhenya und Yuri ein und fahre mit ihnen in die South Pattaya Klinik. Anschließend bringe ich eine Dosis Bravecto und Ivermectin zu Josie, die einen Hund mit Fellproblemen aufgenommen hat. 

Dann fahre ich nach Baan Amphur und gebe 30 kg Reis bei Ba Bät ab. Im Tempel versorge ich die Hunde und fahre danach wieder zur South Pattaya Klinik um Ilya und Big Boy abzuholen. Laut Dr. Kwanchai waren beide schwierige Patienten. Selbst ich brauche einige Minuten, damit sie wieder Vertrauen zu mir fassen. Big Boy habe ich nie zuvor so böse blicken sehen. Mit einiger Mühe zerre ich sie aus den Käfigen und verfrachte sie in mitgebrachte Box und Käfig. Beide tragen einen Kragen. Darum hatte ich Dr. Kwanchai gebeten. Ich entlasse Ilya und Big Boy in der Küche, da ich sie die erste Nacht nicht draußen lassen möchte.

Montag, 14. November 2016

Am Vormittag fange ich mit List und Tücke Ilya, der nicht immer einfach ist. Danach schnappe ich mir „Big Boy“ Sascha und fahre mit beiden in die South Pattaya Klinik. Dr. Kwanchai sterilisiert gerade eine Katze und so stecke ich Ilya und Big Boy in zwei leere Käfige. Mit Dr. Kwanchai und Wan Song, die sich mittlerweile recht gut eingearbeitet hat, vereinbare ich alle acht Kätzchen übermorgen in die Klinik zum Sterilisieren zu bringen. Morgen sind aber erst einmal Yuri und Zhenya dran. Ilya und Sasha werde ich dann am Nachmittag abholen können. 

Am Nachmittag fahre ich zu Roshi. Sie hat bei einem der Rüden, die immer am Eingang zu ihrem Village liegen, wohl TVT festgestellt. Wir vereinbaren den Hund am Freitag zur Diagnose zu Dr. Kwanchai zu bringen. 

Ich hatte Klaus gebeten, nach Kenny zu sehen. Klaus ruft mich an und teilt mir mit, dass er Kenny nicht hat finden können. Ich werde am Donnerstag nach ihm sehen und versuchen ihn zu Dr. Kwanchai zu bringen. 

Die Rekonvaleszenten Randy und Samlee machen sich recht gut. Samlee kann ihre Hüfte etwas stärker belasten und Randy hat ein wenig an Gewicht zugelegt. Beide Hunde bekommen von mir Reis und Trockenfutter.

Sonntag, 13. November 2016

Josie kommt mittags und wäscht Kylie. Roshi bittet mich mir einen Rüden in ihrem Village anzuschauen. Sie vermutet TVT bei ihm. Ich werde das morgen tun. 

Toya ist läufig und so war es höchste Zeit sie zu sterilisieren. Da sich die Rüden und insbesondere Ilya, der mit ihr normalerweise auf der kleinen Terrasse liegt, selbst nach der Sterilisation für sie interessieren, nehme ich sie ins Haus.

Samstag, 12. November 2016

Am Nachmittag fahre ich in die South Pattaya Klinik und hole Tommy, Zola und Toya ab. Zu Hause angekommen stelle ich fest, dass sich Tommy das Pflaster abgerissen hat und an seiner Wunde leckt. Ich lege ihm einen Kragen um, von dem er sich jedoch mit Vehemenz befreit. Ich gebe ihm 250 Amoxicilin in der Hoffnung, dass sich die Wunde nicht infiziert. Zola und Toya haben ihre Pflaster nicht angerührt. Trotzdem lege ich ihnen ein Shirt an. 

Die Rüden sind immer die Problemkinder nach einer Sterilisation. Häufig entstehen Infektionen, da sie die Wunde lecken. Ein Shirt kann man ihnen nicht anlegen und des Kragens entledigen sie sich auch mit Vorliebe. 

Yana füttere ich weiterhin mit Reisfutter. Da ich sowieso Reis kochen muss, bekommen nun auch Samlee, Namtarn, Randy, Simba und Anna ebenfalls Reisfutter. Natürlich ziehen alle Hunde das Reisfutter dem Trockenfutter vor, aber für Dutzende Hunde täglich Reis zu kochen habe ich weder Zeit noch Energie. Auch ist die Fütterung mit Reis viel zeitaufwendiger.

Freitag, 11. November 2016

Gegen Mittag bringe ich Tommy, Zola und Toya in die South Pattaya Klinik, um sie sterilisieren zu lassen. Sie müssen nicht länger als notwendig in der Klinik bleiben und so kann ich sie hoffentlich morgen wieder zurückholen. 

Am Nachmittag gehe ich rüber zu Rene und Heidi, um Lulu ihre wöchentliche Dosis Ivermectin zu verabreichen. Die Stelle an ihrer Lefze sieht besser aus; es wachsen Härchen nach. Rene und Heidi wollen dennoch in der übernächsten Woche eine Biopsie vornehmen lassen.

Donnerstag, 10. November 2016

Gai macht den Garten und Nut das Haus. Ich stelle fest, das eine Wasserleitung gebrochen ist und das Wasser offensichtlich die ganze Nacht gelaufen ist. Das ist nicht gut für meine Wasserrechnung. Gai kann einen Klempner organisieren und so wird der Schaden einstweilen behoben. 

Am Nachmittag kaufe ich Trockenfutter, Katzenfutter und Katzenstreu und liefere es bei Wan Song ab. Ich treffe am ehemaligen Schrottplatz auf Khiaow, Luna und Yumi und an der Naklua Road schaue ich auch nach Mom, Bobby und Diana. Mom finde ich nicht, aber Bobby und Diana geht es gut genauso wie den Schrottplatzhunden.

Mittwoch, 9. November 2016

Ich fahre morgens mit Yana in die South Pattaya Klinik. Yana nimmt einfach nicht zu und ihr Kot ist trotz wochenlanger Behandlung immer noch flüssig. Dr. Kwanchai empfiehlt eine Futterumstellung und gibt mir Spezialfutter gegen Darmentzündungen mit. Ich solle es auch mit Yoghurt versuchen. Nach meiner Rückkehr biete ich Yana Reis vermischt mit dem Spezialfutter und Yoghurt an und sie frisst es mit Appetit.

Mittags kommt Rhonda mit Freundin Kylie, um sich für einige Wochen zu verabschieden. Rhonda wird ihre Familie in Tasmania besuchen.

Am Nachmittag fahre ich in die Silverlake Klinik, um Kenny abzuholen. Dr. Kwanchai hat bisher eine Amputation vermieden, da es Kenny‘s Allgemeinzustand nicht erlaubte. Die Entzündung in der Pfote ist zurückgegangen und Kenny solle einige Tage beobachtet werden, ob die Pfote weiterhin entzündungsfrei bleibt. Ich entlasse Kenny an der Werkstatt. Allerdings habe ich den Eindruck, dass ich ihn wohl bald werde wieder abholen müssen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass eine Amputation notwendig ist.

Dienstag, 8. November 2016

Heute Morgen regnet es. Gai ruft mich an, dass sie nicht kommt. Also muss ich Hof und Garten im Regen säubern. Samlee und Tommy, die die Nacht im Haus verbracht haben, lasse ich raus. Randy und Namtarn hatten sich, wie die anderen Hunde auch, trockene Plätzchen gesucht. Ich füttere Simba, Anna, Samlee, Alex, Tommy und Zhenya und verteile Medizin. 

Der Regen hat mittlerweile aufgehört und so tobt die Meute im Garten herum. Samlee sucht sich ein Plätzchen in der Sonne. Ich nehme Randy ins Haus und entferne das Pflaster auf seiner Operationsnaht. Die Naht sieht gut verheilt aus. 

Das Gatter, das den vorderen Bereich vom hinteren trennt, und bisher immer geschlossen war, lasse ich nun schon mal offen, damit die Hunde aus dem hinteren Bereich mehr Auslauf haben. Allerdings nehmen nur Yana, Yota, Nadia und Isi diese Gelegenheit wahr. Die anderen Hunde scheinen sich dort wo sie sind sicherer zu fühlen. Normalerweise gibt es keine Reibereien mit den Gartenhunden nur muss ich heute Nadia und Bunnie trennen, die sich gar nicht mögen.

Am späten Nachmittag gehe ich wieder rüber zu Mike's Haus um zu sehen, wie es Felix geht. Erfreulicherweise scheint der nun an seiner neuen Umgebung Gefallen zu finden. Er läuft nun im Wohnraum herum und als ich das Haus verlasse, folgt er mir in den Garten, den er zuvor gemieden hatte. Die Adoption scheint also zu klappen. Das meint auch Mike, zu dem ich wähend unseres Gesprächs einen guten Kontakt bekomme.

Montag, 7. November 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich nach Baan Amphur, versorge die Vorhallenhunde und die Salahunde. Anschließend mache ich mit den Hunden unseren gewohnten Strandgang. Das Wetter ist sehr unbeständig, aber es bleibt relativ trocken. 

Auf dem Rückweg fahre ich an der NPW Klinik vorbei, um mich über Daes Zustand zu informieren. Dr. Pannapa, Daes behandelnde Veterinärin, lässt mich ein paar Fotos von Dae machen. Sehr freundlich ist er nicht zu mir und deswegen muss die Käfigtür geschlossen bleiben. Dr. Pannapa ist mit dem Heilungsfortschritt der Wunde zufrieden. 

Als ich zurück nach Hause komme, sehe ich den halben Garten überflutet. Es muss so stark wie nie zuvor geschüttet haben, denn sogar unser Kirschbaum ist entwurzelt worden. Die Hunde aber haben das Unwetter gut überstanden. Auch Samlee und Namtarn haben ein trockenes Plätzchen gefunden. 

Am frühen Abend gehe ich rüber zu Mike, der Felix zu sich genommen hat. Mike wohnt nur einen Steinwurf von uns entfernt. Felix ist nicht besonders glücklich und hat sich unter einer Treppe verkrochen. Ich rufe ihn, aber er kommt nicht heraus, sodass ich ihn hervorziehen muss. In meinem Schoß verbirgt er sein Köpfchen in meiner Armbeuge. Wenn er sich in den kommenden Tagen nicht eingewöhnt, werde ich ihn zurücknehmen müssen. 

Das ist das Problem, was ich schon kürzlich mit Patty hatte und zuvor auch mit Lady. Sie sind relativ glücklich mit den anderen Hunden und vermissen ihre gewohnte Umgebung wenn ich sie fort gebe. Zumindest aber mit Fritzi, Lulu und Sammy hat die Adoption gut geklappt.

Sonntag, 6. November 2016

Heidi und Rene kommen mittags um nach Patty zu schauen. Patty ist wieder die alte und begrüßt die beiden freundlich. Mit ihnen hatte sie ja auch kein Problem; die Trennung von den anderen Hunden machte ihr zu schaffen.

Josie kommt ebenfalls und badet Kylie, Yaya und Tommy. Gemeinsam waschen wir Zhenya, der ja immer etwas problematisch ist. Während wir gerade dabei sind, fängt es stark an zu regnen. Ich laufe raus um Samlee ins Trockne zu bringen, kann sie aber weder unter den Büschen noch am Tor finden. Als ich zum Haus zurück laufe, finde ich sie unter einem Sims liegen, wo sie ein trockenes Plätzchen gefunden hat.

Am Nachmittag kommt Mike mit Sohn Edison vorbei. Sie wohnen ganz in der Nähe und möchten einen Welpen adoptieren. Ihr Auge fällt auf Felix. Ich gebe ihnen Felix mit und wir vereinbaren, uns morgen wieder zu treffen, um zu sehen ob seine Eingewöhnung klappt.

Samstag, 5. November 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich in die NPW Klinik, um nach Dae zu sehen. Er wird nun bereits seit fünf Tagen behandelt. Als ich ankomme, wird Dae gerade versorgt. Seine Wunde sieht schlimm aus, aber er ist in guten Händen. Nach Rücksprache mit Evi entscheiden wir Dae für weitere zehn Tage in der Klinik zu lassen. Die Kosten für 15 Tage betragen 9,900 Baht. Zurück an seinen alten Platz kann er bis auf weiteres auf gar keinen Fall. Ob ich Dae nach den 15 Tagen zu mir nehmen kann, müssen wir sehen.  

Randy hat sich von der Operation gut erholt und tritt nun etwas selbstbewusster gegenüber den anderen Hunden auf. Gelegentlich knurrt er sie sogar an, wenn sie ihm zu Nahe kommen. Ich führe das auf seine verminderte Sehfähigkeit zurück. Er kann wohl nicht genau erkennen, ob sie sich ihm gegenüber freundlich oder aggressiv verhalten. Das kann unangenehme Folgen für ihn haben, denn wenn sich einige Hunde auf ihn stürzen, wird er sich kaum wehren können. Passieren kann das jederzeit. Ich musste schon Samlee und Namtarn vor Attacken bewahren. Der Tötungsinstinkt ist bei den Hunden ja noch intakt. Das mussten kürzlich auch zwei größere Schlangen erfahren. Eine konnte ich noch retten, die andere wurde von Nadia getötet.

Freitag, 4. November 2016

Tommy hat die Nacht im Haus verbracht; Samlee und Randy im Vorratsraum. Ich lasse alle drei morgens heraus, denn die Sonne scheint mal wieder. Samlee verkriecht sich zum ersten Mal nicht gleich unter die Büsche, sondern sonnt sich in der Nähe des Tores. Sie kann sich nun recht gut auf drei Beinen fortbewegen, zieht aber das verletzte Bein stark nach.

Am frühen Nachmittag fahre ich mit Roshi erneut zu dem Thaihaus an der sich die Spur des Welpen verloren hat. Nun erhalten wir die Auskunft, dass der Welpe an einen Thai weitergegeben wurde, der sich angeblich gut um den Welpen kümmere. Er sei irgendwo im Isaan ansässig, wo wisse man nicht. Die Nachforschungen sind damit beendet. Roshi ist aber etwas erleichtert, da sie zuvor befürchtete, dass der Welpe gegen Kleingeld verschachert wurde.

Patty ist zurück. Sie war nicht besonders glücklich bei Heidi und Rene, da sie die Gesellschaft der anderen Hunde vermisste. Heidi und Rene mussten sie zurückgeben, da sie sich gegenüber Besuchern aggressiv verhielt. Nach einer halben Stunde hat Patty wieder ihren Platz in der Meute eingenommen und ist wieder glücklich.

Donnerstag, 3. November 2016

Mittags fahre ich nach Baan Amphur, kaufe Reis und Trockenfutter und liefere den Reis bei Ba Bät ab. Dann versorge ich die Hunde mit Trockenfutter und Wasser und gehe mit ihnen anschließend an den Strand.

Auf der Rückfahrt sehe ich Lucky, der jemand ein Halsband verpasst hat, und die gut und gesund aussieht. Sie freut sich sehr mich zu sehen und springt permanent an mir hoch. Schön zu sehen, dass es ihr gut geht.

Am Mabprachan 7/11 schaue ich nach Suzy, die tags zuvor verzeckt vorgefunden hatte. Ich gebe ihr Bravecto, um sie von ihrem Leiden zu befreien.

Am frühen Abend hole ich Randy aus der South Pattaya Klinik. Er ist operiert worden und macht einen guten Eindruck. Zu Hause angekommen, ist er froh wieder zurück zu sein. Er scheint das Haus bereits als sein neues Zuhause angenommen zu haben.

Mittwoch, 2. November 2016

Ich kaufe Trockenfutter und Reis und liefere die Säcke bei Prajuab ab. Von Khaofangs vier Welpen sehe ich nur den schwarzen, der wohl Räude entwickelt. Ich gebe ihm 8 mg Ivermectin. Den angefahren Welpen kann ich nicht entdecken. Prajuab erklärt mir aber, dass noch alle vier Welpen vorhanden sind. 

Am Abend fahre ich mit Samlee und Randy in die South Pattaya Klinik. Randy muss nachoperiert werden und Samlee will ich Dr. Kwanchai vorstellen. Randy bleibt in der Klinik und für Samlee gibt mir Dr. Kwanchai wieder schmerzstillende Tabletten mit. Samlees Gesundung wird noch Wochen in Anspruch nehmen.

Dienstag, 1. November 2016

Am frühen Nachmittag fahre ich mit Roshi um einen adoptierten Welpen wiederzufinden. Wir finden schließlich die Familie, die den Hund adoptiert hat. Die hat den Welpen aber unverständlicherweise an einen Müllsammler weitergegeben. Roshi ist darüber nicht sehr erfreut, denn sie hat den Welpen aus schwierigen Verhältnissen gerettet und mit der Absicht aufgezogen, um ihm ein sicheres Leben in einer liebevollen Umgebung zu ermöglichen.