Dienstag, 30. Juni 2015

Coco, Selina und Leila haben sich die Nacht über gut vertragen und das Kommando zum Wecken kommt wie immer von Leila. Skinny hat die Nacht im inneren Bereich verbracht, obwohl die Tür zum Hof geöffnet war. Ich mache mich an die Säuberung des Hofes und anschließend bekommt Silver Ivermectin. 

Dann gehe ich mit Selina und Coco vor die Tür. Augenscheinlich ist das Zusammensein mit größeren Hunden für Coco keine ganz neue Erfahrung, denn sie ist kaum beeindruckt und fletscht auch schon mal die Zähne, wenn ihr Buffy oder Prana zu nahe kommen. Zurück im Büro spielt sie so natürlich mit Selina, dass man nicht vermuten würde, sie sei erst ein paar Stunden bei uns.

Am Nachmittag fahre ich zur NPW Klinik und hole mir Acepromazine. In Naklua schaue ich nach Maya um sie zu sedieren und dann hoffentlich einzufangen. Ich sehe einige Hunde, nicht aber Maya. Ein paar Straßen weiter suche ich nach Tiger, Alien, Mangmu und Binda. Tiger und Binda sind nach wie vor in relativ gutem Zustand und Aliens Räude hat sich nicht verschlechtert. Leider frisst er die mit Ivermectin präparierten Wurststückchen nicht, die ich ihm hinwerfe, da er Angst hat von Tiger attackiert zu werden wenn er sie nimmt. Mangmu kann ich nicht entdecken. Sie sei aber noch in der Nähe wie mir ein Thai, der offenbar in den Büschen haust, versichert.

Da ich keinen Erfolg mit Maya hatte, will ich mich noch auf den Weg in die Thepprasit machen, bleibe allerdings im Feierabendverkehr stecken. Immerhin kann ich Aiwa noch ihre Erhaltungsdosis Ivermectin geben.

Zurück im Haus mache ich mit Selina und Coco eine Runde über den Hof und ums Haus herum. Ich kann beide noch nicht allein mit den anderen Hunden lassen, will sie aber nach und nach aus meinem Zimmer in Richtung Hof bewegen. Wir sind dabei sie aus meinem Wohnbereich in den großen Wohnraum und die Küche umzusiedeln, wo sie häufigen Kontakt mit einigen Hunden haben, die wir ab und zu schon mal hereinlassen. Prana ist sowieso meistens drinnen. Wenn Ui und ich draußen arbeiten, sind Selina und Coco auch mit draußen und wir können schnell eingreifen, sollten sie bedrängt werden. Selina läuft ein klein wenig besser, aber es wird erfahrungsgemäß mindestens zwei Monate dauern, bis der Bruch verheilt ist.

Montag, 29. Juni 2015

Nachdem Ui und ich morgens und am Vormittag die üblichen Arbeiten verrichtet haben, erreicht mich am Nachmittag ein Anruf von Touristen, die einen Welpen gefunden haben. Anna und Pascal ist Coco, wie sie den Welpen genannt haben, in der Nähe des Wat Yan über den Weg gelaufen. Da sie weder Mutter noch andere Hunde in der Umgebung ausmachen konnten, haben sie Coco mitgenommen. Anna und Pascal würden Coco am liebsten mit in die Schweiz nehmen, fliegen aber schon morgen zurück. Durch den Kontakt über Mali haben sie mich erreicht und fragen mich, ob ich Coco aufnehmen könne. 

Ich bin generell dazu bereit mache allerdings zur Bedingung, dass Coco zuerst von Dr. Sam untersucht und getestet wird. Anna, Pascal und ich treffen uns in der Klinik wo Coco auf Parvo und Staupe getestet wird. Beide Tests sind negativ. Coco wird entwurmt, entzeckt und geimpft. Die Erstuntersuchung zeigt keine Abnormalitäten.

Da Anna und Pascal wissen möchten wo Coco unterkommt, fahren wir gemeinsam zu mir. Ich zeige den beiden Haus und Anlage und teile ihnen mit, dass ich Coco zunächst zusammen mit Selina im Büro unterbringen werde. Anna und Pascal wollen sich innerhalb der nächsten Woche entscheiden, ob sie Coco in die Schweiz holen wollen oder ob ich einen Adoptionsplatz suchen solle. 

Nachdem ich von Einkäufen in der Stadt zurückkomme, stelle ich zu meiner Überraschung fest, dass Coco sich schon recht gut eingewöhnt hat. Sie spielt mit Selina und läuft bereits zwischen Büro, Wohnraum und Küche hin und her und ihr Appetit ist beachtlich. Bevor die Dunkelheit einbricht nehme ich sie auch schon mal vor die Küche, damit die Hunde sie beschnuppern können. Natürlich ist die Neugierde immer groß, wenn ich mit einem neuen Hund ankomme und die Hunde umrunden das kleine Etwas einige Minuten. Coco lässt alles geduldig über sich ergehen aber die Hunde sich auch sehr nett zu ihr. 

Die Nacht verbringt Coco zusammen mit Selina und Leila im Büro. Ich lasse die Tür zum Esszimmer geöffnet, sodass sich alle drei bei Bedarf aus dem Wege gehen können.

Sonntag, 28. Juni 2015

Heute Morgen widme ich mich wieder dem Garten, danach den Schreibarbeiten und am Nachmittag liefere ich bei Wan Song 20 kg Trockenfutter für die Naklua Hunde ab. 

Wenn Ui das Futter verteilt geht es normalerweise relativ gesittet zu, allerdings muss sie mit Luna die gleiche Erfahrung machen wie ich mit ihr auf den ehemaligen Busparkplatz. Dort hat mich Luna jedes mal angekläfft, wenn ich ihr, Chula und Lennard Futter gebracht hatte. Das macht sie nun mit Ui. Lennard ist da etwas zurückhaltender aber Blanca bellt auch mich immer noch an, wenn ich ihr zu nahe komme. 

Skinny ist zum ersten Mal von selbst in den hinteren Bereich gelaufen, als Ui Futter verteilt hat. Ihr Vertrauen zu erlangen wird sicher noch lange brauchen, aber immerhin hat sie wohl nun verstanden, dass wir ihr nichts Böses wollen.

Samstag, 27. Juni 2015

Es regnet den ganzen Vormittag und so muss die Gartenarbeit liegen bleiben. Die Medikamentenvergabe wird weiter reduziert. Nun bekommt nur noch Luna Doxicyclin und Silver Ivermectin. Selina bekommt allerdings jeden zweiten Tag eine halbe Kalziumtablette, um die Bruchheilung zu unterstützen. 

Am frühen Nachmittag fahre ich zu dem Hund in Pong, den wir mit Tasha gefunden haben. Der Rüde ließ sich ja von mir streicheln und so stellte ich fest, dass er reichlich verzeckt war. Ich hatte mir von Dr. Sam ein Antizeckenmitel geben lassen und träufele es nun auf seinen Nacken. Nachdem er die Ampulle beschnüffelt hat, lässt er die Prozedur auch geduldig über sich ergehen. 

Anschließend fahre ich zu Ba Bät und liefere ihr 25 kg Reis ab. Die Vorhallenhunde sind vollzählig und zu meiner Freude hat sich auch Asa wieder zu ihnen gesellt und begleitet uns auf unserem Strandgang. Es sind mal wieder Schüsseln abhanden gekommen und so muss ich sie ersetzen. Prince, Rocky und Toby sehe ich am Sala, Tessa und Bonnie aber kann ich nicht entdecken. 

An der Thepprasit versorge ich Malee und ihren Bruder mit Ivermectin. Der Wachmann versichert mir, dass er ebenfalls Ivermectin verteilt hat, aber es hat nicht den Anschein, denn ich sehe keine Verbesserung des Zustandes bei einem der Hunde, allerdings auch keine Verschlechterung. 

Ich nehme die beiden Welpen der dicken Hündin mit ins Auto und fahre mit ihnen zu Dr. Sam. Sie werden untersucht, geimpft, entwurmt, mit einem Antizeckenmitel behandelt und bekommen eine Ivermectin Spritze, da eine leichte Räude an ihren Ohrenspitzen feststellbar ist. Tasha scheint es wieder etwas besser zu gehen. Sie frisst und erbricht sich nicht mehr. 

Nachdem ich die Welpen zurückgebracht habe, gehe ich zu Jea und erkundige mich, warum sie den Hund mit den Knoten noch nicht in die Klinik gebracht hat. Sie sagt, dass sie ihn nicht ins Auto heben könne, das könne nur der Straßenverkäufer. Er komme wahrscheinlich am Sonntag wieder vorbei. 

Ich fahre weiter zum Tuk.com Parkhaus, kann jedoch keinen der Hunde entdecken. Flake ist ja schon länger abwesend. Ich hoffe, sie sind nicht fortgeschafft worden. Ich werde morgen Abend versuchen die Frau zu erwischen, die die Hunde immer gefüttert hat. 

Weil ich Coco, Bessie und Faye schon lange nicht mehr besucht habe, fahre ich auch mal wieder bei ihnen vorbei. Sie freuen sich riesig mich zu sehen und sind in guter Verfassung. Die Barfrauen versorgen sie offensichtlich gut. 

Weiter geht es zum Best, wo ich Rudi auf dem Sockel des Geisterhäuschens entdecke. Er bekommt von mir Ivermectin flüssig. Anschließend gehe ich runter zum Amari Strand. Der Thai, der dort immer nach Selina geschaut hat, fragt mich wo sie sei und ich beruhige ihn. Er weiß, dass sie angefahren wurde. Boss liegt bei den Taxifahrern aber Alana sehe ich nicht. Der Thai hat sie aber heute noch gesehen.

Es ist schon dunkel als ich wieder zum Haus zurückkehre. Die meisten Hunde schlafen schon entweder vor der Küche oder auf der Terrasse. Skinny ist draußen. Der innere Bereich ist offen, sodass sie sowie Lennard, Luna und Blanca sich dorthin zurückziehen können wenn es regnet.

Freitag, 26. Juni 2015

Heute in der Früh schüttet es mal wieder sturzbachartig und da Skinny nicht von selbst in den geschützten Bereich läuft, müssen wir sie dort hineintreiben. Dort ist sie trocken, wir aber sind klatschnass. Nachdem der Regen aufgehört hat kommt Günter mit Frau, holt Said ab und spendet mir 1,000 Baht. Ich rufe Günter am später an, um mich nach Saids Befinden zu erkundigen. Günter teilt mir mit, dass Said fremdelt und still in einer Ecke liegt. Er war ja bisher immer mit anderen Hunden zusammen und vermisst das wilde Leben sicherlich.

Selina hat das Telefonkabel zum Modem durchgebissen und so muss ich mir in der Stadt ein neues besorgen. Ich fahre bei Dr. Sam vorbei, um mich zu erkundigen, ob er mir Acepromazine besorgen kann. Leider ist das nicht der Fall. Die Tabletten, die ich Hunden gebe, um sie zu sedieren damit sie nicht geblowdartet werden müssen, sind sehr teuer. Ich werde also in den sauren Apfel beißen und sie mir in der NPW Klinik besorgen müssen. Tasha geht es etwas besser, sie hat gefressen und wehrt sich nun gegen die Infusion. Wir werten das mal als gutes Zeichen. 

Khun Jae hat den Hund mit den Knoten bisher nicht vorbeigebracht. Ich werde morgen wieder in die Thepprasit fahren, um zu erfahren was der Grund ist. Außerdem muss ich nach Malee schauen. Ich habe dem Wachmann zwar Ivermectintabletten gegeben, aber ob der sie Malee und ihrem Bruder auch gibt, ist nicht sicher. Außerdem möchte ich Dr. Sam die beiden Welpen der dicken Hündin vorstellen und sie impfen lassen. 

Wieder im Haus arbeite ich weiter im Garten und beschäftige mich mit den Hunden. Sie sind alle voller Energie und die äußert sich zuweilen in wilden Spielen die in Rangeleien und Aggressionen ausarten können. Insbesondere wenn Selina dabei ist, bin besonders aufmerksam, da ihr Becken noch sehr fragil ist. Skinny ist tagsüber auch draußen, hält sich aber meistens an ihrem Lieblingsplatz unter einem der Büsche auf. Ich mache mir nun nicht mehr so große Sorgen um sie, da sie ihre Portionen frisst und sich wohl allmählich an ihr neues Leben gewöhnt. Selina ist nachts weiterhin bei mir.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Die morgendliche Schatzsuche ist nicht besonders erbaulich, aber muss erledigt werden. Besonders im tiefen Gras kann ich so lange suchen wie ich will, immer finde ich doch noch ein verstecktes Häufchen. Der Garten entwickelt sich in die richtige Richtung, aber es bleibt immer noch sehr viel zu tun. Mein Hang zum Perfektionismus wird mich auch nicht eher ruhen lassen, bis das Werk vollbracht ist. 

Am Nachmittag genehmige ich mir mal eine Auszeit und fahre ins Fitness. Anschließend ist die fünfte Tollwutimpfung dran. Der Schutz soll angeblich für fünf Jahre reichen. Wie sich herausstellte ist Skinny ja nicht tollwütig, aber vielleicht war es gut, dass sie mich gebissen hatte. Ansonsten hätte ich mich sicher nicht impfen lassen und womöglich treffe ich ja mal auf einen tollwütigen Hund. 

Abends sieht der Himmel klar aus und deswegen lassen wir Skinny draußen. Ui hat sie dort füttern können und ich möchte, dass sie sich so oft wie möglich draußen aufhält und lernt, wenn es regnet, sich von selbst ein trockenes Plätzchen, so wie es die anderen Hunde auch tun.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Skinny hat die Nacht draußen gut überstanden und ihre Fütterung draußen klappt auch. Sie scheint wieder etwas zugenommen zu haben und ist in der Lage recht flink durch den Garten zu laufen. Wir geben ihr weiterhin einmal pro Tag Milchersatz, da wir nicht wissen ob sie auch genügend Wasser trinkt. Wenn ihre positive Entwicklung anhält bin ich recht zuversichtlich, dass sie zu einem normalen Leben zurückfinden kann.

Ich bleibe den ganzen Tag zuhause und widme mich der Gartenarbeit nachdem ich die Medikamente verteilt habe. Im hinteren Bereich wuchert ein Sukkulentengewächs, das ich zurückschneide und die riesigen Jackfruits, die vom Baum gefallen sind, müssen entsorgt werden. 

Günter ruft mich an und teilt mir mit, dass er und seine Frau sich entschieden haben Said zu adoptieren. Sie wollen ihn am Freitagmorgen abholen. 

Selina ist immer noch ziemlich gebrechlich und zieht es vor bei mir im Büro zu liegen. Wenn ich mit ihr raus gehe, bleibt sie immer dicht bei mir und folgt mir dann auch wieder ins Haus, wenn ich zurückgehe. Leila ist zwar nicht davon begeistert, dass Selina bei mir liegt, hat aber gelernt sich mit ihr zu arrangieren. 

Louise informiert mich, dass Pranee sich erholt und dass die Restaurantbetreiber, bei der Louise Pranee und ihre Welpen gefunden hatte, sie zurück haben wollen. Louise wird in Zukunft ein Auge auf Pranee haben und versuchen, die beiden anderen Welpen auch noch zu vermitteln. 

Da es gegen Abend den Anschein hat, als würde es in der Nacht regnen, versuchen Ui und ich Skinny wieder in den geschützten Bereich zu treiben und dieses Mal klappt es auch ganz gut. Vielleicht hat Skinny ja nun verstanden, was wir immer mit ihr vorhaben.

Dienstag, 23. Juni 2015

Am späten Abend hat es einen heftigen Gewittersturm gegeben. Ich bin froh, dass Skinny im inneren Bereich vom Regen geschützt ist. Die meisten Hunde haben sich unter dem Vordach vor der Küche verzogen oder liegen auf der überdachten Terrasse. Nadia und Luna liegen auf der geschützten kleinen Terrasse vor dem Haupteingang. Nur Lennard und Blanca haben sich unter einen Mauervorsprung verzogen und sind nicht zu bewegen auf die kleine Terrasse zu kommen. 

Der Morgen enthüllt, dass alle Hunde den Regenguss gut überstanden haben. Ui hat die Hunde schon gefüttert als ich mich daran mache Hof und Garten zu säubern und die Medikamente zu verteilen. Am frühen Vormittag hole ich Frischfleisch und mache einige Besorgungen in der Stadt. 

Am Nachmittag ist wieder Gartenarbeit angesagt und am Spätnachmittag schaue ich nach dem Hund mit den Geschwulsten. Ich versuche ihn mit Hilfe des Straßenhändlers, der für ihn sorgt, in den Käfig zu bekommen, aber er sträubt sich. Jea, eine Frau, die einen Laden betreibt vor dem der Hund liegt, schaltet sich ein und teilt mir mit, dass sie es war, die den Hund zuvor in eine Klinik gebracht hatte, allerdings nicht in einem Käfig, sondern in ihrem Auto. Ich stelle ihr den Kontakt zu Dr. Sam her und es wird vereinbart, dass Jea ihm das Untersuchungsergebnis der Klinik zur Verfügung stellt und dann den Hund zu ihm bringt. 

Anschließend fahre ich zum Tempel. Es ist Markt und ich treffe auf Ba Bät. Sie hat den Reis erhalten, aber der ist schon fast wieder aufgebraucht. Ich gebe ihr noch 5 kg, die ich im Auto habe und werde ihr am Wochenende weiteren Reis bringen. 

Die Hunde an der Vorhalle begrüßen mich stürmisch als ich ankomme und da gerade wieder eine Andacht stattfindet, laufe ich mit den Hunden schnell an den Strand. Auf dem Rückweg habe ich mal wieder Gelegenheit auch Rocky, Toby und Prince zu begrüßen und auf dem Weg zur Sukhumvit auch Tessa. Bonnie sehe ich nicht. 

Zurück in Pattaya halte ich bei Dr. Sam und gebe ihm einen Käfig zurück, den ich mir ausgeliehen hatte. Pranee ist bereits gestern Abend von Louise abgeholt worden und Tashas Zustand ist nach wie vor kritisch. Sie frisst nur wenig und erbricht sich. Sie wird weiter täglich subkutan versorgt. 

Zurück im Haus versuchen wir Skinny in den inneren Bereich zu treiben, aber sie entwischt uns immer wieder. So bleibt sie also diese Nacht draußen, hat aber Gelegenheit in den inneren Bereich zu gelangen, da ich die Absperrung entfernt habe.

Montag, 22. Juni 2015

Die morgendliche Routine nimmt wie immer etwa zwei Stunden in Anspruch. Der Hundekot muss eingesammelt werden, der Garten weiter aufgeräumt, und die Medikamente verteilt. Derweil füttert Ui die Hunde und fegt den Hof. 

Am Vormittag kommen Mali und Rudi vorbei. Rudi habe ich schon mal vor über einem Jahr getroffen, dann aber wieder aus den Augen verloren. Er kümmert sich auch um Hunde und arbeitet mit Mali zusammen. 

Kurz danach ruft mich Khun Apichart an. Er möchte sich einen Hund zulegen, weil sein voriger verstorben sei. Mittags kommt Günter mit Frau und seinem Freund Rolf vorbei. Ich zeige ihm Said und Yobo. Günter tendiert zu Yobo, seine Frau aber zu Said. Ich schlage vor, beide Hunde für ein paar Tage zu testen und sich dann für einen zu entscheiden. Günter und seine Frau wollen es sich überlegen und mir morgen Bescheid geben, wie sie sich entschieden haben. 

Khun Apichart bittet mich ihn vom Mabprachan 7/11 abzuholen. Ich sehe dort den Hund, der mit einem scharfen Gegenstand am Kopf verletzt wurde. Die Wunde ist gut verheilt, aber er hat ein paar neue Kratzer, die wohl von Kämpfen herrühren. Khun Apichart teilt mir mit, dass er eigentlich einen Hund für seinen Sohn suche und macht Videos von den Hunden im Hof. Er will mich benachrichtigen, wenn und ob sich sein Sohn für einen der Hunde entschieden hat.

Am Nachmittag mache ich mich an den Bereich in dem das Geisterhäuschen steht. Ich säubere die beiden Häuschen so gut es geht und entferne rostigen Draht, der wohl mal eine Funktion gehabt hat, aber nun nur noch stört. Die Gartenmöbel auf der Terrasse sind ebenfalls überflüssig und der Kaulust der Hunde ausgesetzt. Deswegen lagere ich sie in den Store Room aus. 

Mit Einbruch der Dunkelheit versuche ich Skinny zu bewegen in den hinteren Bereich zu laufen und es gelingt mir schließlich auch mit Hilfe von Nacho und Yaya. Solange Skinny sich im Hof aufhält weiß ich nicht, ob sie auch genug frisst und trinkt. Wenn immer ich ihr etwas hinstelle, läuft sie davon und die anderen Hunde machen sich über die Näpfe her. Wenn Skinny sich im hinteren, abgesperrten Bereich aufhält bin ich sicher, dass sie das frisst und trinkt, was ich ihr hinstelle. Sie muss ja extra nahrhafte Kost erhalten und wenn ich ihr Milchersatz anbiete, weiß ich, dass sie den trinkt. So auch heute Abend; die gekochten Innereien bestehend aus Herzen und Leber sind weg wie auch die Milch, als ich nach zehn Minuten nachschaue.

Sonntag, 21. Juni 2015

In der Nacht habe ich alle Türen vom Büro, meinem Schlafzimmer und dem Esszimmer, in dem Leila sich häufig aufhält, offen gelassen, damit Leila und Selina sich frei bewegen können während ich schlafe. Als ich aufwache, liegt Leila am Fußende meines Bettes und Selina im Büro.

Mali ruft mich an und kündigt einen Besucher an, der Interesse hat einen Welpen zu adoptieren. Ing aus Schweden kommt mit Frau und Kind, möchte aber gern einen Welpen, der nicht älter als 8 bis 10 Wochen alt ist. Selbst Yobo, Yota und Yana sind ja schon mindestens 12 Wochen alt. Als ich Ing Yana zeige ist er aber doch interessiert und verspricht sich wieder zu melden, wenn er keinen anderen Hund findet. Günter, ein Deutscher, ruft mich ebenfalls auf Empfehlung von Mali an. Er möchte einen Hund, der etwas taugt und sich nichts bieten lässt. Ich habe hier ja eigentlich nur Taugenichtse und versuche Aggressionen zu unterbinden. Vielleicht findet Günter ja Gefallen an Said, der ein ziemlicher Raufbold ist.

Mittags lade ich Pranee ein und fahre mit ihr zu Louise. Louise hat seit gestern tatsächlich zwei der Welpen vermitteln können. Pranee und die beiden verbliebenen Welpen scheinen sich nicht mehr wiederzuerkennen und gehen neutral miteinander um. Pranee verhält sich so, als würde sie schon immer bei Louise wohnen. Sie, die als Louise sie fand, total depressiv war, hat ihre Ausgeglichenheit wiedergefunden und sitzt ganz ruhig zwischen Louise und mir während wir uns unterhalten. Louise wird Pranee morgen zu Dr. Sam bringen, um sie sterilisieren zu lassen. 

Auf dem Rückweg halte ich an der Thepprasit Road, kann aber Malee und ihren Bruder nicht entdecken, um ihnen Ivermectin zu geben. Der Wachmann ist aber schon wach und so drücke ich ihm die Tabletten und Wurststückchen in die Hand. 

Um die Ecke finde ich den Hund mit den Geschwulsten. Da ich die Box mithabe, versuche ich ihn mitzunehmen, aber er hat anderes vor. Ich muss es mit ihm nochmal versuchen, wenn die Leute, die ihn kennen, dabei sind. 

Anschließend fahre ich noch bei Rudi vorbei, den ich ihm Best Hauseingang finde. Ich flöße ihm Ivermectin flüssig ein. Zu Hause angekommen kommt Wan mit ihren drei Shitzu vorbei. Sie machen einen Ausflug um der Hitze zu entfliehen. Wan bringt reichlich gebratenes Hühnerfleisch am Spieß mit. 

Ich mache mit Selina wieder eine Runde durch den Hof und ums Haus. Die meisten Hunde haben sie bereits akzeptiert und wenn Said, Yaya oder Prana Selina zu nahe kommen, weiß sie sich zu wehren. Selina folgt mir auf Schritt und Tritt und als ich wieder ins Haus gehe, geht sie mit mir. Wenn Prana im Büro auftaucht, geht Selina sie an, sodass Prana sich trollen muss. 

Skinny ist nun ständig im Hof und hat drei bevorzugte Plätze gefunden, an die sie sich zurückziehen kann. Ich hoffe, dass sich ihr Verhalten nun bald normalisiert und sie irgendwann ihren Platz in der Meute findet.

Samstag, 20. Juni 2015

Heute Morgen mache ich mich daran, die trockenen Wedel von den Palmen zu bekommen. Je länger ich im Hof arbeite, desto mehr Arbeiten fallen mir auf, die erledigt werden müssen. 

Nachdem Ui die Hunde gefüttert hat und ich die Medikamente verteilt habe, fahre ich mit Ui auf den Naklua Markt, um kiloweise Leber und Herzen zu besorgen. Die Beifütterung mit dem gefrorenen Fleisch vom Makro stellen wir ein. Das Frischfleisch vom Markt ist zwar teurer, aber dafür weiß ich auch was wir den Hunden geben. 

Am frühen Vormittag fahre ich mit Selina zu Dr. Sam. Selina wird geröntgt und leider stellt sich heraus, dass ein Beckenbruch vorliegt. Dr. Sam empfiehlt nicht zu operieren und wir hoffen, dass der Bruch wieder zusammenwächst. Selina wird geimpft, ich lasse sie vorübergehend in der Klinik und fahre zu Louise, um mir Pranees Welpen anzusehen. Alle vier sind in gutem Zustand. Louise hat einen tollen Job gemacht sie von der Schwelle des Todes zurückzuholen. Wir vereinbaren Pranee morgen mit ihren Welpen zusammenzuführen, um zu sehen ob sie sich noch wiedererkennen. Möglicherweise werden sie dann ja zusammen untergebracht, wenn Louise etwas Passendes findet. 

Ich hole Selina ab und wir fahren wieder nach Hause. Zusammen machen eine kurze Runde, damit sie das Gelände kennenlernt. Sie wird jedoch die nächsten Tage bei mir bleiben bis ich absehe, dass sie sich draußen behaupten kann. Da Leila nun eigentlich ständig bei mir ist wenn ich am Schreibtisch arbeite, müssen Leila und Selina lernen miteinander auszukommen.

Um vier Uhr kommt Sek. Wir wollen versuchen entweder Maya oder Malee einzufangen. Zuvor aber müssen wir Skinny in die Box kriegen, was nicht einfach ist, da sie sich heftig dagegen wehrt und um sich beißt. Sek schafft es schließlich ihr zwei Badetücher über den Kopf zu legen und sie dann in die Box zu bugsieren. In der Klinik haben wir das gleiche Problem mit ihr und nur mit Seks Hilfe schafft es Dr. Sam sie zu fixieren und ihr die Fäden zu ziehen. Die 15 Zentimeter lange Operationswunde ist gut verheilt. Skinny muss nun versuchen, alle ihre Kräfte zusammenzunehmen um gesund zu werden.  Immerhin hat sie in der Zeit in der sie bei uns ist von 9,5 kg auf 11,35 kg zugelegt. Ihre Rippen sind nun nicht mehr so deutlich zu sehen.

Wir verladen sie und fahren in die Thepprasit Road, um Malee einzufangen. Ein Versuch mit dem Netz scheitert und so versucht Sek sie zu blowdarten. Allerdings scheitern auch zwei dieser Versuche und wir müssen die Aktion abbrechen, da es dunkel wird. 

Zwischendurch schaue ich nach dem Hund, der die Geschwulst am Hals hat und der schon tierärztlich behandelt wurde. Der Rüde ist recht zutraulich und so kann ich ihn oberflächlich untersuchen. Er hat nicht nur eine harte Geschwulst am Hals, sondern weist auch kleinere Knoten an mehreren anderen Stellen auf. Der Betreiber eines Essenswägelchen spricht mich an und bittet mich den Hund doch noch mal untersuchen zu lassen. Er sei mit seinem Wagen immer gegen sechs Uhr abends an dem Platz, an dem der Hund liege und wolle mir helfen ihn in die Box zu bekommen. Ich sage zu den Rüden morgen oder übermorgen abzuholen.

Wieder zu Hause lasse ich Skinny im abgesperrten hinteren Bereich frei, damit wir sie morgen früh ungestört füttern können und kümmere mich um Selina, die brav bei mir im Büro geschlafen hat. Selina ist, wie es auch Patty am Anfang war, sehr auf mich fixiert und absolut pflegeleicht. Ich denke, dass es keine Probleme geben wird sie nach und nach in die Meute einzugliedern.

Freitag, 19. Juni 2015

Ich stehe heute Morgen sehr früh auf und säubere Hof und Garten. Danach verteile ich Doxicyclin an die drei Welpen und an Luna. Silver erhält Ivermectin. Ich untersuche Lunas Operationswunde. Das Pflaster ist verschwunden, aber die Wunde sieht gut aus. Ui verteilt Reisfutter und nachdem die Hunde satt sind, legen sie sich wieder zur Ruhe. 

Skinny kommt in den Hof und legt sich zu Lennard, Blanca und Luna. Immer wenn sie herauskommt, wird sie von den Hunden umkreist und ich muss aufpassen, dass die üblichen Verdächtigen sie nicht all zu sehr bedrängen. Schließlich verlieren sie das Interesse und Skinny kann sich entspannen. Meiner Erfahrung nach dürfte es nicht lange dauern bis sich der Neuigkeitswert der Skinny noch darstellt, verschwindet, und dass Skinny dann auch ihr Plätzchen in der Hierarchie findet. 

Am frühen Nachmittag muss ich in die Stadt um mich um mein Visum zu kümmern. Sek habe ich zwar erreichen können, aber er hat mich im Ungewissen gelassen, wann er mal Zeit hat Tascha zu fangen. Maya, Malee, Cassie und Saids Mutter stehen ja auch noch auf der Liste. Um halb fünf schließlich kommt Sek und wir schaffen es mit einiger Mühe Tasha mit dem Netz zu fangen. Ich fahre mit ihr in die Klinik, wo Evi bald darauf eintrifft. Tasha wird auf Parvo und Staupe getestet. Beide Tests sind negativ. Es wird ihr Blut entnommen, sie wird entwurmt, bekommt ein Mittel gegen Zecken und Flöhe aufgetragen und erhält zum Schluss eine subkutane Infusion, da sie dehydriert ist. Evi möchte, dass Tasha bis Montag in der Klinik bleibt. Dann soll sie von Mali abgeholt werden. 

Auf dem Rückweg fahre ich noch am Amari Strand vorbei, um nach Boss und Alana zu schauen. Die zwei sind nicht zu entdecken, aber ich treffe auf den Welpen von dem ich glaube, dass er ein Überlebender von Alanas verschollener Tochter ist. Leider muss ich feststellen, dass er sich den rechten Hinterlauf verletzt hat, und da die Verletzung schwerwiegend aussieht, nehme ich Selina, wie ich den Welpen nenne, kurzentschlossen mit nach Hause. Als ich durchs Tor gehe, halte ich Selina vorsichtshalber im Arm, lasse sie jedoch von der Meute beschnuppern. Dann setze ich mich mit ihr zu den Hunden, sodass jeder von ihnen die Gelegenheit hat Selina etwas kennenzulernen. Anschließend nehme ich sie mit zu mir, wo sie die Nacht verbringt.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Heute Morgen verabreiche ich Nura, Yaya und Prana ein vorläufig letztes Mal Ivermectin. Ich werde ihren Zustand beobachten und bei Bedarf die Behandlung fortsetzen. Silver wird weiter behandelt wie bisher, eine Verbesserung ihres Zustandes ist nun deutlich sichtbar. Auf ihrer zuvor nackten Stirn wächst das Fell wieder. Die drei Welpen werde ich noch einige Tage weiter behandeln.

Skinny macht nun öfter Ausflüge in den Hof. Sie hat zugenommen und verhält sich normal. Wenn sie im Hof ist, liegt sie bei Lennard und Blanca. Das Biopsieergebnis liegt allerdings immer noch nicht vor und so bleibt die Ungewissheit ob sie sich wieder völlig erholen kann.

Am frühen Nachmittag hole ich Luna ab. Sie hat die Operation gut überstanden und muss für eine Woche mit Doxicyclin behandelt werden. Später dann kommen Mali und Derek. Sie wollen Tascha mitnehmen, aber ich habe Sek noch nicht bewegen können sie einzufangen. Mali will am Montag wiederkommen. Hoffen wir, dass wir Tascha bis dahin hier haben.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Meine erste morgendliche Aufgabe ist es Skinny zu füttern und Luna einzufangen, damit sie sich morgens nicht irgendwo am Futter bedient oder Wasser trinkt. Skinny hat die Nacht im Hof verbracht und es gelingt mir sie wieder in den hinteren Bereich zu treiben, wo ich sie füttern kann. Luna ist ja mittlerweile recht zutraulich und so kann ich sie aufnehmen und bei Skinny absetzen. 

Nachdem ich alle Hunde medikamentös versorgt sind, lade ich Rudi und Luna in den Wagen und fahre zuerst zum Best, um Rudi dort abzusetzen. Seine Behandlung mit flüssigem Ivermectin ist erstmal beendet. Ich werde ihn von nun an alle paar Tage mit einer Tablette versorgen und seinen Zustand beobachten. Luna gebe ich in der Klinik ab. Sie soll noch heute sterilisiert werden. 

Anschließend hole ich Mike ab und wir fahren nach Mabprachan. Mike arbeitet weiter an seinem Bericht und ich helfe ihm dabei so gut ich kann. Zwischendurch ziehe ich Lennard und Blanca die Fäden. Mali und Derek kommen vorbei und bringen uns vier Sack Reis mit. Mali kann den Reis wesentlich günstiger besorgen als ich das hier in Pattaya kann. 

Am späten Nachmittag fahre ich mit Mike zum Tempel. Bei Ba Bät liefere ich die Halbmonatsration Reis ab und bei den Hunden an der Vorhalle führt Mike seine Arbeit weiter fort. Zwischendurch laufe ich mit den Hunden den Strand entlang, säubere und fülle die Schalen auf und mit Einbruch der Dunkelheit machen wir uns zurück auf den Weg nach Pattaya. Unterwegs geraten wir in ein Unwetter und der Regen will nicht aufhören. Deswegen rufe ich Dr. Sam an, dass ich Luna erst morgen abholen werde. Wir flüchten uns schließlich ins Big C Extra und als der Regen etwas nachlässt, bringe ich Mike zurück in seine Unterkunft. 

Die Hunde im Haus haben den Regensturm gut überstanden. Lennard und Blanca, die ja meistens draußen liegen, haben auch ein trockenes Plätzchen gefunden. Skinny liegt an ihrem gewohnten Platz im hinteren Bereich.

Dienstag, 16. Juni 2015

Nachdem alle Hunde gefüttert sind und ich Skinny medikamentös versorgt habe, lasse ich sie in den Hof. Ich möchte, dass sie sich mal den ganzen Tag draußen aufhält damit sie die anderen Hunde kennenlernt und die Hunde sich auch an sie gewöhnen können. Anschließend verteile ich die Medikamente an die anderen Hunde und mache mich dann wieder an die Gartenarbeit. 

Um die Mittagszeit besucht uns Klaus Lienhop. Mike bittet mich den Tempelbesuch auf morgen zu verschieben. Er will dann auch noch mal die Hunde im Haus besuchen. Sek habe ich nicht erreichen können. Tascha ist ja aber kein Notfall und die Einfangaktion kann auch noch in den kommenden Tagen erfolgen. Mit Dr. Sam vereinbare ich Luna am morgigen Vormittag zu ihm zu bringen. Es wird höchste Zeit sie sterilisieren zu lassen, denn ich glaube erkennen zu können, dass sie bald läufig sein wird. 

Am Nachmittag habe ich wieder etliche Besorgungen in Pattaya zu erledigen und schaue bei der Gelegenheit nach den Tuk.com Parkhaus Hunden. Auf den oberen Etagen sehe Farah, Fanta und die Mutter von Said. Auf dem Parkplatz unten dann auch noch Akira, Asuka und Figo. Flake vermisse ich und auch die zweite nicht sterilisierte Hündin. Die Hunde in dem Verschlag neben der Rampe zur ersten Etage gibt es auch noch. Zumindest sehe ich einen von ihnen in der Dunkelheit. 

Als ich wieder am Haus eintreffe ist es bereits dunkel. Ich sperre Rudi wieder in den hinteren Bereich und versuche Skinny die letzte Dosis der Medikamente zu geben, aber mit einigen Hunden im Gefolge klappt das nicht, da Skinny vor ihnen und mir davonläuft. Später am Abend versuche ich es noch einmal, aber das Resultat ist dasselbe. Ich werde versuchen Skinny morgen früh in den hinteren Bereich zu treiben, um sie dort dann ungestört versorgen zu können.

Montag, 15. Juni 2015

Ich erhalte heute Morgen eine E-Mail von Derek. Er ist von Evi, die wie ich auch in Pong wohnt, gebeten worden einen Straßenhund, den sie füttert, vorübergehend zu sich zu nehmen. Evi ist für einige Wochen in Deutschland und sorgt sich um den Hund, der sehr ausgemergelt sein soll. Derek bittet mich den Hund für ihn einzufangen und für ein paar Tage zu beherbergen, bis er ihn abholt. 

Ich verabrede mich mit Evi und wir fahren zu dem Hund, um zu sehen ob ich ihn einfangen kann. Unterwegs treffe ich zufällig Sek und unterrichte ihn von der Aktion. Es stellt sich heraus, dass die Hündin zu scheu ist um sich anfassen zu lassen, und deshalb werde ich Sek bitten müssen sie für mich zu fangen. Ich verabrede mit Evi die Hündin die sie Tasha nennt, zuerst zu Dr. Sam zu bringen, um sie untersuchen zu lassen und um einen Staupe- und Parvotest an ihr vorzunehmen. Wann das der Fall sein wird hängt von Seks Zeitplan ab.

Prana war wohl etwas zu frech und ist von Rudi verprügelt worden. Sie läuft ja normalerweise sowieso nur auf drei Beinen herum und nun humpelt sie nur noch auf Zweien. Es sind diese normalen Raufereien, die aber zuweilen Folgen haben. Man kann leicht vergessen wie fest die Hunde zubeißen können, wenn sie nur wollen. Da Rudi sich schon öfters mal vergessen hat, sperre ich ihn in den hinteren Bereich, den ich wieder vom Hof abgesperrt habe und dort bleibt er auch über Nacht. 

Skinny habe ich mal in den Hof gelassen, damit sie wieder mal ein wenig herumlaufen kann. Allerdings muss ich ein Auge auf sie haben, da sie ein leichtes Opfer für die Meute sein kann. Sie hat nun deutlich zugenommen und ich habe nun auch gesehen, wie sie sich im Gras erleichtert hat. Wie ihr Zustand tatsächlich ist, kann aber nur geklärt werden, wenn ich sie in die Klinik bringe. Das werde ich tun sobald Dr. Sam mir mitteilt, dass er das Ergebnis der Biopsie vorliegen hat. 

Silvers Zustand hat sich auch leicht verbessert. Es wächst ihr wieder etwas Fell auf der Stirn, die zuvor völlig kahl war. Auch hat sie mehr Energie und fühlt sich nicht mehr so heiß an, was bedeutet, dass ihr Körper die erhöhte Temperatur auch ohne fiebersenkende Mittel unter Kontrolle gebracht hat. 

Ich habe den Eindruck, dass Lady zuvor ein Haushund war. Ihr Verhalten mir gegenüber ist das eines Hundes, der ein enges Verhältnis zu Menschen gehabt hat. Nun, da sie aufgetaut ist, zeigt sie mir ihre ganze Zuneigung. 

Die drei Welpen sind sehr robust und pflegeleicht. Sie spielen miteinander und haben guten Kontakt zu den meisten anderen Hunden. Nura, die zeitweise etwas verängstigt war, hat sich wieder gefunden und tobt meist mit Lina, ihrer Schwester, herum. Patty ist ebenfalls völlig integriert und spielt viel mit den drei Welpen und Said. Die fünf sind ja auch ungefähr gleich alt und etwa gleich groß. 

Blanca, Lennard und Luna halten sich nach wie vor eher abseits, vor allem Blanca. Luna kommt nun öfters zu mir, wenn ich mit anderen Hunden zusammen bin und ich kann sie dann auch ausgiebig streicheln. Das aber interessanterweise nur nach Einbruch der Dunkelheit.

Sonntag, 14. Juni 2015

Gesund bin ich ja immer noch nicht, das aber schert Leila nicht. Pünktlich um halb sieben maunzt sie solange, bis ich die Tür öffne und sie in mein Schlafzimmer lasse. Tagsüber sucht sie häufig meine Nähe und liegt neben dem Schreibtisch. Ansonsten ist ihr Bereich das Esszimmer. In den letzten Tagen macht sie nun auch öfters Ausflüge ins Wohnzimmer und die Küche. Von dort haben sich jetzt alle Mäuse verzogen, nachdem sie einige erwischt hat. 

Ab und zu gibt es in der Küche ein Zusammentreffen mit Prana, die es als Einzige geschafft hat, von uns dort geduldet zu werden. Sie hat es faustdick hinter den Ohren und schafft es immer irgendwie mit uns durch die Tür zu schlüpfen. Prana und Leila kennen sich ja noch vom Haus in Naklua und Leila verschafft sich genügend Respekt, sodass ich mir um sie keine Sorgen zu machen brauche, auch wenn schon mal Juma, Darya oder Maisha im Wohnzimmer auftauchen. 

Heute bleibe ich ganz zu Hause und habe viel Zeit mich den Hunden zu widmen. Für die Fortsetzung der Gartenarbeit ist auch noch Zeit. Ich demontiere die nur schlecht funktionierende Sprinkleranlage und schließe dafür einen Schlauch an, mit dem ich den gesamten linken Bereich wässern kann. Die Grasflächen sind von altem, verrottetem Laub zu befreien, die die Graspflanzen ersticken. All diese Arbeiten erfordern viel Zeit und Mühe, aber ganz allmählich nähert sich der linke Bereich dem Zustand, den ich mir vorstelle. Anschließend ist einiges an Schreibarbeiten zu tun und zwischendurch stellen die Hunde irgendetwas an, dem ich mich widmen muss. 

Am Abend setze ich mich zu ihnen und es ist schön wie sie alle zu mir kommen. Auch Luna fasst nun wieder mehr Vertrauen, nachdem sie sich über eine Woche lang zusammen mit Blanca und Lennard abseits gehalten hat. Besonders an Blanca komme ich überhaupt nicht heran. Immerhin wedelt sich schon mal mit dem Schwanz wenn ich sie anspreche. Ich muss eben Geduld mit ihr haben. Schließlich habe ich es schon erlebt, dass es Monate dauern kann bis Hunde Zutrauen fassen. Und manche verweigern sich eben auch dauerhaft.

Samstag, 13. Juni 2015

Nachdem ich die Hunde medikamentös versorgt habe, widme ich den Vormittag der Gartenarbeit. Heute versuche ich von allen Bäumen, Büschen und Palmen die trockenen Zweige zu entfernen. Das ist bei den hohen Palmen nicht immer einfach und ich ziehe mir dabei auch den Zorn der kleinen Baumbewohner zu, die über mich herfallen. 

Am Nachmittag fahre ich in die Stadt, um Besorgungen zu machen. Das sollte ich am Wochenende eigentlich nicht machen, da die Stadt mit Besuchern aus Bangkok und Touristenbussen vollgestopft ist. Ich bin dann auch bis sechs Uhr abends unterwegs und treffe mich danach noch mit Karin.

Den Hunden geht es gut, einige von ihnen hatten sich ja auch eine Erkältung zugezogen und nun hustet nur noch Said ein wenig. Skinny bekommt dreimal pro Tag gekochte Hühnerherzen, Reis mit Fleisch und Welpenmilch. Sie verdrückt alles und scheint schon ein wenig zugenommen zu haben. Ich mache mir Sorgen, dass sie sich nicht entleert, aber Ui beruhigt mich und sagt, dass sie mehrfach ihren Kot entsorgt hat. 

Besondere Freude macht mir Lady. Sie ist nun voll integriert und zeigt mir schon ihre spielerische Seite. Wenn ich daran zurückdenke wie ich sie als verängstigten TVT Hund in Plutaluang entdeckt habe, und wie gut sie heute drauf ist bin ich einerseits gerührt, andererseits denke ich aber auch an all die vielen Hunde die ich von dort nicht retten kann und das betrübt mich.

Freitag, 12. Juni 2015

Sek ruft mich morgens früh an, dass er den Hund gefunden und sediert hat. Er bittet mich ihn in eine Klinik zu bringen. Ich fahre rüber zum Seven Eleven. Die Straßenhändler zeigen mir den Hund, der unter einem der fahrbaren Stände liegt. Er ist halb sediert und ich kann seine Wunde untersuchen. Sie ist nicht so tief wie befürchtet, trocken und schon etwas abgeheilt. Die Straßenhändler sagen, dass die Attacke bereits vor drei Tagen vorgefallen ist. Ich entscheide den Hund nicht in die Klinik zu bringen, meiner Erfahrung nach heilen solche Wunden von selbst. Dies teile ich Sek mit, er ist einverstanden und fahre wieder zurück nach Hause. 

Es folgt die Medikamentenvergabe an alle und auch an Skinny. Sie frisst gut und kann sich auch entleeren. Allerdings ist der Kot nur halbfest. Damit sie auch trinkt, gebe ich ihr Welpenmilch, die sie gut annimmt. Den ganzen Tag über plagt mich eine üble Erkältung, die sich schon gestern angekündigt hat. Deswegen bleibe ich zu Hause und lege mich am Nachmittag ins Bett. Ui versorgt die Hunde und ich am Abend Skinny mit Antibiotika in gekochten Hühnerherzen versteckt. Sie trinkt die Milch, die ich ihr nun öfters gebe, damit sie nicht dehydriert. Das Wasser, das ich ihr hinstelle, scheint sie nicht zu trinken.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Morgens Fütterung und Medikamentenvergabe. Anschließend schließe ich die Säuberung der Abflussrinnen ab. 

Amporn hat angeboten im Haus zu arbeiten und so hole ich sie aus Naklua ab. Mittags fahre ich wieder in die Statdt und hole Mike ab. Wir fahren in die Klinik, laden Skinny ein und fahren nach Mabprachan. Mike bleibt den ganzen Nachmittag bei uns, freundet sich mit den Hunden an, stellt mir viele Fragen über meine Arbeit, macht wieder etliche Fotos und schaut mir zu wie ich Silver, Said, Nadia, Juma, Patty und Nacho bade. Am frühen Abend bringe ich Amporn und Mike zurück. 

Später am Abend ruft mich Sek an. Er hat einen Hund am Mabprachan Seven Eleven entdeckt, der mit einem scharfen Gegenstand attackiert wurde und einen Schmiss auf Stirn und Nase hat. Ich fahre rüber und treffe Sek, der mir aber mitteilt, dass ihm der Hund gerade entwischt sei. Er will mich morgen früh anrufen, wenn er ihn wieder sieht.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Nach der Medikamentenvergabe habe ich heute einige wichtige persönliche Angelegenheiten zu regeln, die mich bis in den frühen Nachmittag in Anspruch nehmen. 

Um vier Uhr hole ich Mike ab und wir fahren zum Tempel. Mike studiert Animal Science und hat die Aufgabe bekommen, auffälliges Verhalten von Straßenhunden zu dokumentieren. Damit können die Hunde im Tempel allerdings nicht aufwarten. Sie leben ja in völliger Freiheit und werden gut versorgt. Das einzig Auffällige ist eigentlich nur, dass sie mich fast umschmeißen wenn ich aus dem Auto steige. Wir halten uns etwa zwei Stunden bei den Hunden auf und Mike macht reichlich Fotos. 

Auf dem Rückweg halten wir in der Klinik und ich schaue nach Skinny. Dr. One teilt mir mit, dass Skinny auf einem guten Weg der Besserung ist und dass ich sie morgen wieder mit nach Hause nehmen kann. Ich stelle Mike Dr. Sam vor und die beiden unterhalten sich lange. Mike ist aus Sydney und Dr. Sam und Dr. One haben auch einige Jahre in Sydny gelebt. 

Auf dem Weg zu Mike's Hotel fahren wir noch am Amari Strand vorbei und ich stelle Mike Boss vor. Im Haus ist alles in Ordnung; ein Teil der Hunde empfängt mich am Tor, ein Teil liegt vor der Küche und der Rest im rechten Teil des Hofes.

Dienstag, 9. Juni 2015

Wie jeden Morgen weckt mich Leila, damit ich pünktlich zur Medikamentenvergabe erscheine. Lennard und Blanca erhalten die vorläufig letzte Dosis Doxicyclin, Yobo, Yana und Yota werde ich noch einige Tage weiter behandeln. Rudi, Prana, Nura, Yaya und Silver erhalten weiterhin Ivermectin, Silver in reduzierter Dosis. 

Tagsüber habe ich in Pattaya etliche persönliche Dinge zu erledigen. Zwischendurch treffe ich mich mit Mike Wu. Mike ist für einige Tage in Pattaya und möchte meine Arbeit mit den Hunden kennenlernen. Wir verabreden, morgen Nachmittag zu den Tempelhunden zu fahren. 

Am späten Nachmittag kommen die Adoptiveltern um Yota und Asha abzuholen. Diese beiden Hunde sind wirklich ganz allerliebst und haben sich tadellos verhalten.

Montag, 8. Juni 2015

Heute Morgen gibt es einen erfrischenden Schauer, der gut für die Grasflächen und die Pflanzen ist. Da sich Blanca, Lennard und Luna mittlerweile meistens auf der rechten Seite des Hofes aufhalten, beseitige ich die Absperrung zum hinteren Bereich. Alle Hunde können sich nun auf dem gesamten Gelände frei bewegen. Allerdings bleibt der hintere Bereich meist Blanca, Luna und Lennard vorbehalten, die sich dorthin zurückziehen, wenn es auf dem Hof Ärger gibt. 

Mittags kommt Mali mit zwei Hunden, Yota und Asha, die wohl morgen von Adoptionseltern abgeholt werden sollen. Dafür nimmt sie Hotpot mit. Da ich in die Stadt muss, sperre ich Yota und Asha vorsichtshalber in den inneren Bereich, um sie vor möglichen Übergriffen zu schützen wenn ich weg bin. Durch das Tor, das den hinteren Bereich vom inneren Bereich trennt knurren und bellen sich dann auch Lennard, Blanca und Luna auf der einen Seite und Yota und Asha auf der anderen Seite an. Passieren kann aber nichts. 

Am Spätnachmittag lade ich Jira und Jaha in den Wagen und fahre mit ihnen in die Klinik, um Dr. One abzuholen. Jiras und Jahas Behandlung ist ja schon seit einiger Zeit beendet und so gehen sie wieder zurück in den Tempel. Ich befrage Dr. Sam nach den Bewegungsstörungen, die ich bei Silver festgestellt habe. Er meint, dass Cephalexin bei ihr, wie auch bei Juma und Rudi nun abgesetzt werden könne und dass die Ivermectindosis für Silver reduziert werden solle. Skinny geht es weiter den Umständen entsprechend gut. Sie hat schon wieder Hunger, bekommt aber erst morgen wieder etwas. 

Im Tempel werden Jira und Jaha gut aufgenommen und finden sich sofort zurecht. Alle Vorhallenhunde außer Asa, die nun offensichtlich von der Meute als Opfer ausgeguckt wurde und die ich im Busch verschwinden sehe, werden ein zweites Mal gegen Tollwut geimpft. Dann gehen wir runter an den Strand, wo die zwei Welpen geimpft werden. Am Sala erwischen wir Rocky und Prince und unter einem Boot noch Aisha. An Toby, der auch unter einem Boot liegt, komme ich nicht heran. Auf dem Rückweg schauen wir noch nach Tessa und Bonnie, aber sie bleiben verborgen. Dafür schnappe ich mir einen kleinen Shitzu Mischling, der eine Kombiimpfung erhält. 

Nachdem ich Dr. One wieder in der Klinik abgesetzt habe, fahre ich in die Soi 14, um nach Nadia zu schauen. Sie kommt auch aus dem Busch als ich sie rufe. Nadia liebt mich ja besonders und da sie auf sich allein gestellt ist und der Anwohner, der sie, Sarah, Ebony und Cherry immer gefüttert hat, wohl nicht mehr zurückkommt, nehme ich Nadia mit. Sie war ja schon einige Male im Naklua Haus und die meisten Hunde kennen sie. Eine Eingliederung dürfte also wohl keine Schwierigkeiten machen. Ich hoffe nur, dass sie nicht auch über die Mauer springt, so wie sie das in Naklua immer gemacht hat. 

In der Nacht mache ich eine Runde ums Haus, um zu überprüfen, ob sich Aisha und Yota eingerichtet haben und Nadia sich eingefügt hat. Probleme scheint es keine zu geben.

Sonntag, 7. Juni 2015

Morgens die Routine und nach dem Frühstück reinige ich die Abflussrinnen wieder ein Stück weiter und befreie die Begrenzungsmauern von toten Ranken. Blanca, Lennard und Luna halten sich nun meistens im rechten Teil des Hofes auf, an den der abgesperrte Bereich grenzt. Sie können ungehindert zwischen Hof und diesem Bereich hin und herlaufen. Die anderen Hunde liegen zumeist im Bereich vor der Küche oder halten sich im linken Bereich des Hofes auf. Die Welpen zieht es eher zu Blanca, die zwar immer noch sehr scheu ist, sich aber eingewöhnt hat. Sie hat so eine Art Erstatzmutterrolle für die Welpen angenommen.

Am Nachmittag fahre ich in die Klinik um mich nach Skinnys Zustand zu erkundigen. Skinny wird weiter intensiv behandelt. Eine Probe des möglichen Tumors wird einem Lab Test unterzogen. Das Resultat wird mindestens eine Woche auf sich warten lassen. Mit Dr. One vereinbare ich, dass wenn sie morgen Nachmittag Zeit hat, dass wir die Wathunde ein zweites Mal gegen Tollwut impfen. 

Louise hat mich gebeten zu erfragen ob Pranee bereits sterilisiert werden kann. Um die Wirkung der letzten Impfung nicht zu gefährden, sollten aber zwischen Impfung und Sterilisation zwei Wochen liegen.

Ich fahre zur Thepprasit und gebe Malee und ihrem Bruder Ivermectin. Von den beiden Welpen der dicken Hündin mache ich ein paar Fotos, vielleicht können wir sie ja vermitteln. 

Auf dem Rückweg halte ich am Amari Strand. Ich habe Boss und Alana ja schon eine Zeitlang nicht mehr besucht. Boss treffe ich bei den Taxifahrern. Einer von ihnen hat sich ihm wohl besonders angenommen, denn ich sehe, dass ihr Verhältnis sehr gut ist. Am Strand sehe ich Alana. Auch ihr geht es gut. Den Welpen sehe ich nicht. 

Neue Futterschalen müssen gekauft werden und danach fahre ich zurück nach Hause. Die Medikamentenvergabe abends beende ich nun; die Gaumen der Welpen sehen gut aus, die einmalige Doxicyclinvergabe an Blanca und Lennard ist ausreichend und auch für Juma, Rudi und Silver reicht die einmal tägliche Vergabe von Cephalexin. Silver macht mir ein wenig Sorge, da sie zuweilen Koordinationschwierigkeiten hat. Das kann von der Ivermectinvergabe herrühren, aber auch andere Ursachen haben. Ich muss morgen mit Dr. Sam darüber sprechen.

Samstag, 6. Juni 2015

Ui hat die Hunde schon gefüttert als ich als Erstes nach Luna schaue. Sie kommt auf mich zu und ist so zutraulich wie gestern Nacht. Ich hatte schon vermutet, dass ihre Freundlichkeit auf ihren von der Sedierung geschwächten Zustand herrührt, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Luna folgt mir bis zum Gittertor und als ich es öffne, sogar bis vor Küche. Dann sind ihr aber die vielen fremden Hunde zuviel und sie orientiert sich wieder zurück und ich lasse sie im hinteren Bereich. 

Bei der Medikamentenvergabe für Blanca und Lennard geraten Blanca und Luna aneinander. Sie kennen sich ja vom Bauplatz und so mache ich mir keine Sorgen nachdem ich sie getrennt habe. Belange müssen schließlich abgesteckt werden.

Solange die Sonne noch nicht vom Himmel brennt, mache ich an der Abflussreinigung weiter. Um das gesamte Gelände in einen Zustand zu bringen, den ich für wünschenswert halte, werde ich wahrscheinlich noch Wochen daran arbeiten müssen. 

Mittags ruft mich Dr. Sam an. Er hat Skinny aufgemacht und nekrotische Objekte im Dünn- und Mastdarm gefunden. Er fragt mich, ob ich einverstanden sei diese Objekte zu entfernen. Die Entfernung könne risikoreich und gefährlich für Skinny sein. In Absprache mit Dr. Sam gebe ich mein ok. Eine Stunde später informiert mich Dr. Sam, dass die Operation beendet sei und wahrscheinlich ein Tumor die Blockade verursacht habe. Teile davon habe er entfernen können. Skinny bleibt nun für zwei oder drei Tage in der Klinik und bekommt 48 Stunden keine Nahrung zugeführt. Hoffen wir, dass sie durchkommt und wieder normal fressen kann.

Ich habe die Absperrung vom hinteren Bereich zum Hof ein Stück weit geöffnet, sodass Lennard, Blanca und Luna hinaus und wieder hinein können. Blanca und Luna kabbeln sich hin und wieder und Rudi kann es nicht lassen, Lennard ein wenig zu testen. Ernsthafte Auseinandersetzungen gibt es jedoch nicht. Rudi nehme ich mir dann als Ersten vor um ihm einer Dusche zu unterziehen. Danach folgen Prana, Jaha, Jira, Silver, Nura, Juma und Yaya. Keiner der Hunde macht mehr großes Theater; vielleicht tut ihnen die Abkühlung gut oder sie wissen nun, was mit ihnen passiert. 

Am frühen Abend treffe ich mich mit Karin und Rani. Wir besprechen, wie wir unsere Arbeit noch besser koordinieren können.

Freitag, 5. Juni 2015

Heute fällt mir einer meiner Steine vom Herzen; Wan und ich konnten Luna einfangen, aber davon später mehr. 

Nach der morgendlichen Routine fällt auf unerklärlicherweise die Küchentür ins Schloss. Glücklicherweise kann ich durch Terrassentür ins Haus und die Tür von innen öffnen. Da wir keinen Schlüssel für die Tür haben, versuche ich mich daran das Schloss zu entfernen und ein neues einzubauen. Allerdings sind meine DYS Fähigkeiten nicht die Allerbesten und so scheitere ich kurz vor der Endmontage. Ui holt Hilfe bei den Bauarbeitern, die auf dem Nachbargrundstück ein Haus fertigstellen. Der Arbeiter hat kein Problem, die Arbeit zu beenden und bekommt dafür mehrere riesige Jackfruit überreicht, die an einem Baum im hinteren Bereich hängen. Nun sind wir in der Lage, das Außentor und alle Eingangstüren des Hauses zuzusperren, was wichtig ist, falls mal ein unangenehmer Versicherungsfall eintritt. 

Skinny liegt ja im abgesperrten Bereich und eigentlich wäre es leicht sie einzufangen, allerdings ist sie immer noch so verängstigt, dass sie zuschnappt, wenn ich versuche sie zu berühren. Nach einigen vergeblichen Versuchen sie in die Box zu bekommen rufe ich Sek an, der glücklicherweise in der Nähe ist. Sek kommt mit einem Netz und so bekommen wir Skinny schließlich in die Box. 

Wan ruft mich an und will mich nach Einbruch der Dunkelheit an der Futterstelle für die Pattaya Bazaar Hunde treffen, um Luna mit Acepromazine zu sedieren. Wir verabreden, uns um 19 Uhr zu treffen. Ich gebe Skinny in der Klinik ab und fahre weiter zum Wat. 

Um einmal den Hunden um Toby, Prince und Rocky nahezukommen ohne dass die ganze Meute dabei ist, lasse ich den Wagen abseits stehen und schleiche ich mich an die Boote heran unter denen die Hunde normalerweise liegen. Als ersten sehe ich Toby unter einem Auto liegen. Als er mich erkennt, kommt er hervor und ich untersuche ihn. Er ist in gutem Zustand. Sein etwas zu eng gewordenes Halsband nehme ich ihm ab. Nachdem ich Toby ausgiebig gestreichelt habe, läuft er zu den Booten und ich erkenne warum. Einer aus der Meute hat mich gesichtet und so stürmen sie alle heran. Ich gehe trotzdem zu dem Boot unter dem die Strandhunde liegen. Roscoe, Aisha und Prince kommen hervor. Ich schaffe es mal gerade Prince und Aisha ein wenig zu tätscheln, mehr ist nicht drin. Toby hat sich unter dem Boot verkrochen unter dem ich auch Rocky und zwei weitere Hunde sehe, die sich nicht heraustrauen. Ich mache dann mit der Meute unseren Strandgang, alle sind dabei, selbst Nema, die sonst nie mitgeht. 

Am Spätnachmittag fahre ich zurück zur Klinik. Dr. Sam hat Skinny geröntgt und festgestellt, dass sie offensichtlich ein unverdauliches Objekt gefressen hat, das im Dünndarm feststeckt und so die Verdauung blockiert. Wir kommen überein, eine operative Objektsuche zu unternehmen. Dr. Sam erklärt, dass die Operation risikoreich sei und ein Erfolg nicht garantiert werden könne. Versuchen aber müssen wir es. 

Wan ruft mich an, dass sie bereits am Pattaya Bazaar sei und ich fahre zu ihr, um ihr das Acepromazine zu geben. Wan präpariert Leberstückchen damit und geht an die Absperrung zum ehemaligen Busparkplatz, auf dem nun die Fundamentarbeiten beginnen. An der Absperrung findet sie Chula und Luna. Beide fressen offensichtlich die Leber und so habe ich nun etwa eine Stunde zu warten, bis die Wirkung eintritt. Da ich die Hunde nicht misstrauisch werden lasse, entferne ich mich und gehe nach einer Stunde wieder zu dem Platz der Fütterung. Tatsächlich sehe ich dort Luna liegen, die vollkommen KO ist. Chula kann ich nicht entdecken. Ich nehme Luna auf, trage sie zum Auto und fahre nach Hause. Da ich nicht weiß wie sie sich verhält, trage sie im Käfig in den hinteren Bereich in dem sich mittlerweile auch wieder Blanca und Lennard eingefunden haben. Da Luna noch leicht betäubt ist, lasse ich sie bei geöffneter Tür im Käfig liegen. 

Später am Abend, als ich die Medikamente verteile, sehe ich Luna neben dem Käfig liegen. Da Luna mich auf dem Busparkplatz nie an sich herangelassen hatte und immer angebellt, nähere ich mich ihr vorsichtig. Luna lässt sich von mir streicheln und ist freundlich. Nach einer weiteren Stunde gehe ich erneut in den hinteren Bereich. Luna und Lennard sind nun zusammen. Luna kommt überraschenderweise auf mich zu und lässt sich streicheln Sie hinkt leicht und ich stelle fest, dass sie eine Bisswunde am rechten Vorderlauf hat. Ich denke es ist nichts Ernstes und wird sich von selbst geben. Ansonsten ist Luna in gutem Zustand und wohlgenährt.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Am Vormittag ist nach Fütterung und Medikamentenvergabe für mich wieder Hof- und Gartenpflege angesagt. Die Abflüsse müssen gereinigt werden, Sträucher beschnitten und das Laub von den Grasflächen entfernt werden. Ich bin ja in einem Dorf aufgewachsen und mein Elternhaus war mit einem riesigen Gartengelände gesegnet, in dem ich viel arbeiten durfte. Die Arbeit hier bringt Kindheitserinnerungen zurück. 

Die Hunde sind natürlich neugierig was ich so anstelle und nicht immer hilfreich. Ich lasse die Tore zu den hinteren Bereich offen, damit sich Lennard, Blanca und Silver unter die anderen Hunde mischen können. Lennard und Blanca trauen sich jedoch nicht heraus, nur Silver ist nun häufig auf dem Hof und auch Skinny wagt sich kurzzeitig heraus. Die drei Welpen fügen sich mehr und mehr in die Meute ein und bewegen sich zwischen dem hinteren Bereich und dem Hof. Aya, Patty, Darya und Maisha erkunden den hinteren Bereich und auch Rudi, der sich aber gleich mit Lennard anlegt und von mir deshalb die rote Karte gezeigt bekommt. Lady hat sich mit Hotpot angefreundet und liegt häufig mit ihr auf der kleinen Terrasse.

Am Nachmittag fahre ich in die Klinik um eine Rechnung zu bezahlen. Ich spreche mit Dr. Sam über Skinny, die Diarrhoe hat. Wir vereinbaren dass ich sie morgen in die Klinik bringe um sie evtl. röntgen zu lassen. Dr. One hat morgen Zeit mit mir zum Wat zu fahren, um die zweite Tollwutimpfung vorzunehmen.

Wan ruft mich an, da sie seit zwei Tagen weder Chula noch Luna gesehen hat. Auch ich habe bei meinem letzten Besuch auf dem Busparkplatz vergebens nach ihnen Ausschau gehalten. Ich werde versuchen morgen Wan zu treffen, um ihr Ivermectin für Ivan zu geben.

In der Thepprasit Road treffe ich die Frau die für Jack sorgt und die mich gebeten hatte nach der kranken Hündin zu sehen. Jack geht es weiterhin gut. Wir gehen zu dem Platz an dem die Hündin normalerweise liegt und fragen einen Ladenbesitzer wo sie sei. Er erklärt uns, dass er die Hündin bereits zum Tierarzt gebracht habe und dass die Geschwulst an ihrer Kehle behandelt werde.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Nachdem Ui und ich die Hunde versorgt haben, fahre ich mit Pranee, Yobo, Yota und Yana in die Klinik, um sie erneut impfen zu lassen. Alle vier Hunde werden wieder bei negativem Befund untersucht. 

Ich bringe sie zurück und lasse die drei Welpen zusammen mir Pranee im Hof raus. Yobo findet sich als Erster zurecht und lässt sich nichts gefallen. Er wird sich wahrscheinlich zu einem Alpha entwickeln. Yota kommt auch ganz gut klar nur Yana, die ja die größte der drei ist, ist ein wenig scheu und wird deswegen auch von den anderen Hunden dominiert. Nach einer Stunde hat sich aber der Staub gelegt und die drei haben ein Plätzchen unter einem Busch gefunden wo sie von den anderen in Ruhe gelassen werden. 

Als ich mich gerade mit Said wieder auf den Weg in die Klinik machen will um Lennard und Blanca abzuholen, treffe ich vor dem Tor Silvio an. Er hat davon gehört, dass ein Shelter in der Gegend sei und ich kläre ihn auf, dass das Shelter nun in Thamai angesiedelt ist. Ich bitte ihn ins Haus, wir unterhalten uns eine ganze Weile und ich lade ihn ein wiederzukommen. 

In der Klinik wird Said ein vorläufig letztes Mal Ivermectin gespritzt. Sein äußerlicher Zustand ist nun tadellos und wir hoffen, dass er die Räude vollständig überwunden hat. Ich lade ihn, Lennard und Blanca ein und fahre mit ihnen zur Thepprasit Road, um an jeden der Wachleute 15 kg Trockenfutter abzuliefern. Die sieben Welpen am Pattaya Mail Büro sind in sehr gutem Zustand und tragen alle ein Halsband mit einer Hundemarke. Offenbar hat sich jemand ihnen angenommen. Die Mutter ist nun auch eine Blowdart Kandidatin. 

Auf dem Wege zurück halte ich bei Em und übergebe ihr ebenfalls 15 kg Trockenfutter. Sie sagt, dass sie Nora täglich sehe und dass es ihr gut gehe. 

Am frühen Abend bekommen wir erneut Besuch. Derek und Pim haben über FB von uns erfahren und spenden 96 kg Trockenfutter. Als sie wieder gehen, entwischt uns Lady durchs Tor und läuft davon. Sie zu versuchen einzufangen ist sinnlos. Also warten wir bis sie hoffentlich wieder am Tor erscheint und das tut sie dann auch nach einer halben Stunde und ich lasse sie wieder herein. Bei allen anderen Hunden weiß ich, dass sie wiederkommen wenn sie entwischen, aber bei Lady war ich mir eher unsicher und so bin ich heilfroh, dass sie von allein wiedergekommen ist.

Ui hatte schon am Spätnachmittag die Hunde gefüttert und ich verteile am frühen Abend die Medikamente. Lennard und Blanca bekommen nun auch für eine Woche Doxicyclin und Skinny wieder eine Extraportion gebratener Herzen unter die ich ebenfalls Doxicyclin mische. 

Die Welpen haben sich mittlerweile recht gut eingefügt und werden von den anderen Hunden akzeptiert. Auch Yana hat sich nun zurechtgefunden. Blanca und Lennard lasse ich mit Silver und Skinny über Nacht abgesperrt vom Hof im hinteren Bereich.

Dienstag, 2. Juni 2015

Ui versorgt die Hunde und ich Skinny noch mit einer Extraportion gebratener Leber. Skinny frisst gut aber ich kann nicht erkennen, dass sie schon ein Gramm zugenommen hat. Immerhin aber reagiert sie nun auf ihren Namen und ist nicht mehr so extrem scheu wie in den ersten Tagen. Mit dem Futter muss ich aber immer noch hinter ihr herlaufen. 

Die Medikamentenvergabe klappt nun bei allen Hunden gut. Es ist für sie ja nicht so unbedingt angenehm eine Kapsel in den Schlund geschoben oder das Ivermectin eingeflößt zu bekommen, aber sie arbeiten alle gut mit und keiner von ihnen beißt mich in die Hand. 

Am frühen Vormittag fahre ich in die Stadt um einige Dinge zu erledigen. Am Pattaya Bazaar suche ich nach Luna, kann sie jedoch nicht entdecken. Sascha, Ivan, Kolja, Cassie, Cora, Candy liegen auf der Freifläche, auf der mal die Marktstände standen. Auch Rohita ist nun wohl ständig bei ihnen. Cassie scheint auch an TVT zu leiden. Bei ihr muss ich leider das gleiche Phänomen feststellen wie bei Malee. Da auch Maya TVT verdächtig ist, habe ich also drei zukünftige Krebspatienten. Ivan leidet an schwerer Räude und es ist fraglich, ob ich die mit Tabletten lindern kann. Ich muss es aber versuchen und ihm regelmäßig Ivermectin geben. Das gleiche gilt ja für Malee und ihren Bruder solange ich die beiden nicht einfangen kann.

Anschließend fahre ich zur Klinik. Blanca und Lennard haben die Sterilisation gut überstanden und ich werde sie wohl morgen mit nach Hause nehmen können. Morgen ist auch die Impfung von Pranee und den drei Welpen dran. Ich erkundige mich bei Dr. Sam ob ich Silver nun zu den anderen Hunden in den Hofbereich lassen kann und er hat keine Bedenken.

Zurück im Haus öffne ich dann auch das Tor zum hinteren Bereich und gehe mit Silver in Richtung Hof. Silver ist nun mir gegenüber ganz zutraulich und hält sich dicht an mich als sich die üblichen Verdächtigen Yaya, Bieow, Prana und Rudi uns nähern. Ich beobachte die Annäherung mit Argusaugen und pfeife jeden der Hunde zurück, der sich Silver in unfreundlicher Haltung nähert. Nach einigen Minuten verlieren die Hunde das Interesse an Silver, nur Pranee wird nun unfreundlich und nach einigen weiteren Minuten zieht sich Silver wieder in den hinteren Bereich zurück. Ihre Eingliederung wird wohl noch etwas dauern.

Leila macht sich in den letzten Tagen nützlich und erledigt Mäuse, von denen es im Haus wohl einige gibt. Ich versuche sie auch daran zu gewöhnen sich auf der Terrasse aufzuhalten, auf der die Hunde keinen Zugang haben. Das war auch meine ursprüngliche Idee mit ihr bis die Parvo Welpen dazwischen kamen. Mittlerweile hat aber auch Leila einen ausreichenden Impfschutz, sodass sie auch auf die Terrasse gehen kann.

Über Nacht lasse ich Silver wieder im hinteren Bereich, damit ich sicher sein kann, dass keiner der Hunde über sie herfällt wenn ich nicht dabei bin. Für die Welpen wird es die letzte Nacht dort sein. Ich hoffe, dass ich sie nach der Impfung morgen auf das große Gelände lassen kann.

Montag, 1. Juni 2015

Patty hat die Nacht problemlos im Bürozimmer verbracht und ich gehe mit ihr als Erstes nach draußen, um sie in die Meute zu integrieren. Patty ist nun nicht mehr so ängstlich und die anderen Hunde kennen sie ja schon von gestern, sodass ihre Einführung recht gut klappt. Prana nimmt sich ihr besonders an und auch Hotpot kümmert sich um sie. Nach wenigen Minuten kann ich sie mit den übrigen Hunden allein lassen. 

Ui füttert die Hunde im hinteren Bereich heute Morgen nicht, damit Blanca und Lennard nüchtern bleiben. Nachdem ich die Medikamente verteilt habe, fange ich mit Hilfe von Ui Lennard und Blanca ein und fahre mit ihnen und Patty in die Klinik. Ui füttert derweil die Welpen, Skinny und Silver. Blanca und Lennard sollen noch heute sterilisiert werden. Patty bekommt eine Antifloh und -zeckenlösung auf den Nacken aufgetragen und wird geimpft. 

Anschließend fahre ich mit ihr wieder nach Hause. Sie ist immer noch sehr anhänglich, kommt aber gut mit den anderen Hunden klar. 

Am Nachmittag habe ich mit Schreib- und Hofarbeiten zu tun. Lady und Patty werden entwurmt. Abends verteile ich Medikamente an die Hunde, die zweimal täglich versorgt werden müssen und habe dann auch mal Muße mich zu den Hunden zu setzen und das Zusammensein mit ihnen zu genießen.