Samstag, 31. Mai 2014

Als ich aus dem Apartmenthaus trete um wie jeden Morgen Nico, Kobi, Asa, Leila und Gastkatzen zu füttern, stelle ich fest, dass Lalas Bandage halb zerfetzt ist. Sie muss sich wiederholte Male im Stacheldraht verfangen haben. Auch jetzt hängt sie wieder fest und ich entschließe mich die Bandage zu entfernen. Ich muss das Risiko eingehen, dass sie sich das Pflaster auf der Operationswunde abbeißt wenn ich nicht will, dass sie sich irgendwo verfängt und ich sie nicht befreien kann.

An der Karaoko gebe ich den Welpen Futter und Wasser. Sie halten sich jetzt wieder hauptsächlich im Flur auf. Gestern bin ich mit einem der Koreaner, die die Karaoke herrichten, ins Gespräch gekommen und er war freundlich und verständnisvoll. Sein Englisch war nicht überragend aber ich glaube, dass ich ihm klarmachen konnte, dass sich die Welpen im Flur vor Regen schützen und meine verstanden zu haben, dass er nichts dagegen hat wenn sie dort unterkriechen.

Am Nachmittag stelle ich fest, dass Tito fehlt. Ich hatte gestern einer Angestellten der Naklua-Klinik erlaubt Tito zu sich zu nehmen. Ich gehe davon aus, dass sie ihn bereits abgeholt hat. Werde das nachprüfen.

Abends mache ich die Slum- und Nakluarunde. Im Slum erwarten mich die Hunde schon und ich verteile Rippchen und Suppenknochen. Auf dem Wege zu den Naklua-Hunden verteile ich die letzten Knochen an Sarah, Ebony und Cherry. Erfreulicherweise kann ich wieder Wasser aus dem Zapfhahn beziehen und muss nicht immer die gefüllten Wasserflaschen mitschleppen. Mal sehen wie lange ich Glück habe.

Spät abends taucht Lala auf. Ihre Wunde sieht gut aus und ich entschließe mich ihr keine Antibiotika zu geben.

Freitag, 30. Mai 2014

Versorge morgens, mittags und nachmittags Cassies Welpen. Hole danach Lala ab. Sie ist bandagiert. Ich setze sie am Geisterhäuschen aus und hoffe, dass sie sich nicht im Stacheldraht verfängt. 

Anschließend fahre ich zum Wat. Ich behandle Chuki, Jaha, Nema und Toby mit Itraconazole. Diese Behandlung habe ich von Karins Vet in Chiang Mai empfohlen bekommen. Zusätzlich bade ich Chuki mit einem Antipilzshampoo. Leider ist von Jira trotz ausgedehnter Suche nichts zu sehen, sodass ich sie nicht behandeln kann. Die beiden Welpen auf dem Boot entwickeln sich gut. Ich fülle auch für sie Futter- und Wasserbehälter auf. Auf dem Rückweg fangen mich wieder Tessa und Bonnie ab. Rosa wird wohl auch für immer verschwunden bleiben.

Später am Abend mache ich meine Naklua-Tour. Die Slum-Hunde bekommen weiterhin Doxyciclin und heute Abend auch wieder Suppenknochen. Auf dem Wege zu den anderen Hunden empfangen mich wie jeden Abend Sarah, Ebony und Cherry. Sarah und Ebony sind immer springlebendig und eine Freude zu sehen wie sie angerannt kommen wenn sie mich sehen. Cherry ist auch viel zutraulicher geworden und lässt sich von mir tätscheln. Bei all dem Stress den ich immer habe, erlebe ich doch jeden Tagr Highlights wenn ich sehe, dass es den Hunden gut geht. Ein Stückchen weiter empfängt mich Nadja, die auch immer zutraulicher wird und sich schon vor mir auf den Rücken legt. Mirko und Anja kommen auch stets angerannt, wenn sie mich kommen hören und Sila wächst und gedeiht. Den anderen Hunden geht es ebenfalls gut.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Halte morgens bei den Welpen. Sie liegen im Flur und ich entferne mich auf leisen Sohlen, um sie nicht zu stören, aber sie haben mich schon gehört und krabbeln einer dem anderen aus der schmalen Öffnung, die als Zugang geblieben ist. Sie laufen vor mir her zum Karaoke-Eingang, weil sie mittlerweile wissen, dass ich das Trockenfutter dort auslege. Wasser ist noch vorhanden. 

Mittags schaue ich nochmal nach ihnen. Nacho läuft mir nun immer schon nach und wir machen gemeinsam eine Runde durch den Pattaya Bazaar bis ich ihn wieder an die Karaoke zurückbringe. 

Nachdem ich nach Büroschluss erneut nach den Welpen geschaut habe, hole ich Rippchen und Knochen für die Slumhunde und schaue nach Lala. Sie ist wohlauf. Ich lasse sie noch einen Tag in der Klinik.

Abends fahre ich zuerst in den Slum. Alle Hunde sind dort versammelt außer Billy. Ich versorge die übrigen Hunde mit Rippchen und Knochen und suche dann nach Billy, den ich nach einiger Zeit draußen auf der Straße finde. Nun bin ich sicher, dass er sich vollständig erholt hat da er sich allein nach draußen traut. Selbstverständlich bekommt auch er sein Doxyciclin-Rippchen und einen großen Suppenknochen.

Anschließend fahre ich zu den Naklua-Hunden. Insgesamt betreue ich dort nun 15 Hunde: Mirko, Anja, Sila, Nadja, Shira, Maya und die beiden schwarzen Mutterhunde, zwei große Rüden, eine weitere Hündin, die nach wie vor sehr scheu ist auf der einen Stelle sowie Arkan, Terje, Rait und Jule etwas weiter an einer anderen Stelle. Beide Bereiche waren ja Staupegebiet und alle genannten Hunde sind nun hoffentlich stauperesitent.

Mittwoch, 28. Mai 2014

In der Nacht hat es schwer geregnet. Kobi, Nico, Asa und Leila haben den Gewittersturm gut überstanden. Allerdings hat sich Kobi am linken Auge verletzt, da er sich vergangene Nacht zusammen mit Nico mit den Nachbarhunden angelegt hatte. Ich säubere sein Auge und werde es beobachten. 

An der Karaoke arbeiten die Bauarbeiter immer noch. Ich schaue nach den Welpen und sehe Yoshi, Yoko, Laika und Tito im Flur liegen. Ich störe sie nicht und will auch die Bauarbeiter nicht auf sie aufmerksam machen. Ich hoffe Nacho hat sich auch irgendwo vor dem Regen verkriechen können.

Mittags schaue ich wieder nach den Welpen. Sie liegen alle in der Behelfsunterkunft und kommen heraus, als ich Futter im Karaoke-Eingang auslege. Den Regen haben sie gut überstanden.

Nach Büroschluss fahre ich in die Naklua-Klinik um nach Lala zu sehen. Die Operation ist gut verlaufen und sie liegt in ihrem Korb. Ich vereinbare mit der Ärztin Lala für zwei Tage in der Klinik zu lassen, weil sie sich sonst mit dem Nachthemd im Gebüsch oder im Stacheldraht auf dem Nachbargelände verheddern kann.

Dann fahre ich zum Wat und versorge die Hunde dort. Die Hunde am Strand haben noch Wasser und Trockenfutter. Jira geht es schlecht. Durch ihre Krankheit ist sie verängstigt, da sie gelegentlich von Jake spielerisch angefallen wird. Es passiert dabei nichts aber es ist immer Stress für sie. Chuki ist durch die Hautprobleme auch beeinträchtigt und nicht gut drauf. Jaha geht es noch recht gut, obwohl auch sie befallen ist. Nur Nema hat keine Probleme.

Abends versorge ich die Welpen, fahre dann am Strand vorbei und schaue nach den Hunden dort. Sunita liegt immer noch abseits und ich komme nicht an sie heran.

Anschließend versorge ich die Slum-Hunde und die Hunde in Naklua. Außer Trockenfutter gibt es heute wieder mal Suppenknochen, die die Hunde so gern mögen. Ich habe den Eindruck, dass sich Billy wieder vollständig erholt hat, werde aber die Behandlung mit Doxyciclin für ihn und die anderen Hunde noch zwei Wochen weiterführen. Die bessere Ernährungslage wird für sie auch hilfreich sein. 

Dienstag, 27. Mai 2014

Ich schaue morgens nach den Welpen. Sie liegen in der Notunterkunft und kommen hervor, als ich hineinschaue. Ich gebe ihnen Futter und Wasser im Karaoke-Eingang.

Mittags schaue ich wieder nach ihnen, nachdem ich die Katzen auf dem Dach versorgt habe. Tito, Yoko, Laika und Yoshi haben sich wieder einen Zugang zum Flur verschafft. Nacho höre ich unterdrückt bellen und stelle fest, dass er sich in der Höhle befindet, die ich verschlossen hatte. Ich habe keine Ahnung wie er da reingekommen ist. Es muss sich irgendwo noch ein weiterer Zugang befinden. Ich räume die Steine zur Seite und Nacho krabbelt heraus. Ich laufe mit allen Fünfen zum Karaoke-Eingang und gebe ihnen etwas Trockenfutter.

Die großen Hunde liegen in einem schattigen Zugang zum hinteren Bereich des Pattaya Bazaar und ich hebe die Welpen dort hinein, damit sie diesen Platz auch kennenlernen.

Nach Büroschluss schaue ich wieder nach den Welpen. Am Apartment schnappe ich mir Lala und bringe sie in die Naklua-Klinik zum Sterilisieren. Am späteren Abend fahre ich erneut zur Karaoke und gebe den Welpen das Antipilzmittel. 

Danach fahre ich zum Slum. Keiner der Hunde ist zu sehen aber ich finde sie dann doch auf der Straße, wo sie nach Futter suchen. Ich gebe ihnen wie jede Nacht mit Doxyciclin präpariertes Fleisch und Trockenfutter.

Zum Schluss fahre ich zu den Naklua-Hunden und versorge sie mit Trockenfutter und Wasser.

Montag, 26. Mai 2014

Ich schnalle mir morgens den Korb auf den Scooter, lade Laika an der Karaoke ein und bringe sie in die Klinik. Mittags hole ich Laika wieder ab. Die Ärztin teilt mir mit, dass eine neue Bandage nicht notwendig sei. Ich schaffe es gerade noch vor einem Gewitterguss Laika wieder an der Karaoke abzuliefern. Ich hoffe, dass der Behelfsunterstand sie vor dem Regen schützen wird.

Nachdem ich nach Büroschluss nach Cassies Welpen geschaut habe fahre ich zum Wat und versorge die Hunde dort. Chuki hat sich mit Maschinenöl vollgeschmiert und so nehme ich sie in die Toilette und seife sie kräftig ein. Bei der Gelegenheit schneide ich auch Jira die Nägel. Anschließend machen wir unseren Strandspaziergang und danach schaue ich nach den Welpen am Strand.

Auf dem Rückweg schaue ich bei den Ducati-Hunden vorbei. Sie liegen nicht am Shop und so laufe ich auf die andere Seite des Geländes, um nach ihnen zu suchen. Ich sehe keinen von ihnen aber dafür entdeckt mich Coco und auf sein freudiges Gebell und seine stürmische Begrüßung kommen auch Foxi, Faye, Bessie und der Junghund aus der Dunkelheit hervor und fallen über mich her.

Abends versorge ich die Slum-Hunde und die Naklua-Hunde. Anschließend fahre ich zur Karaoke und versorge die Welpen für die Nacht. Ich lege nun das Futter für sie nur noch im Eingang zur stillgelegten Karaoke aus um sie an diesen Platz zu gewöhnen. Die Regenzeit setzt nun ein und es kann jederzeit anfangen aus Sturzbächen zu schütten. Zum Schluss besuche ich noch die Hunde am Strand. Alana läuft wieder normal. Ich muss ihr aber auch demnächst die Nägel stutzen.

Sonntag, 25. Mai 2014

Am frühen Nachmittag versorge ich die Welpen an der Karaoke und die Katzen auf dem Dach. 

Am frühen Abend fahre ich zum Strand und schaue nach den Hunden dort. Sunita hat sich von den anderen entfernt und sich zu einem Rüden gesellt, der dort auch in der Nähe haust. Ich versuche mich Sunita zu nähern aber sie weicht mir immer aus. Ich hoffe ich kann sie einfangen, bevor es zu spät ist.

Nachdem ich die Welpen an der Karaoke mit Futter, Wasser und Medikamenten versorgt habe, fahre ich zum Slum und zu den Naklua-Hunden. Ich habe wieder Suppenknochen gekauft und dieses Mal reichen sie für alle zwanzig Hunde.

Laika muss ich morgen in die Klinik bringen, da ihre Bandage verrutscht ist. Es ist sowieso Zeit für eine Untersuchung.

Samstag, 24. Mai 2014

Ich versorge die Welpen und hole Trockenfutter, Knochen, Rippchen und Würste. Anschließend fahre ich zum Wat, kaufe wieder Trockenfutter für die Hunde dort und versorge sie. An Scottie, Jira, Jaha, Chuki, Shana, Lizzy und Rocky verteile ich Ivermectin. Anschließend machen wir unseren Strandspaziergang. Danach fülle ich die Behälter für die Hunde vom Strand auf. 

Auf dem Rückweg fahre ich bei Dam und den Hunden am Minimarkt vorbei. Dam und die blinde Hündin bekommen Ivermectin. Jerry und Jackie geht es gut.

Abends versorge ich die Karaoke-Hunde. Die Welpen bekommen Antipilzmittel und Nacho und Yoko Antibiotika.

Anschließend fahre ich in den Slum, wo ich die Hunde mit Doxyciclin-Rippchen, Suppenknochen und Trockenfutter versorge. Billy geht es nun schon viel besser und auch Toto erholt sich. 

Zum Schluss fahre ich zu den Naklua-Hunden und versorge sie mit Trockenfutter und Wasser. Mirko und Anja bekommen von mir die letzten beiden Knochen.

Freitag, 23. Mai 2014

Schaue morgens vor der Arbeit nach den Welpen und gebe ihnen Trockenfutter und Wasser. Mittags schaue ich nochmal nach ihnen und verteile an sie das Antipilzmittel. Laikas Bandage ist schon etwas löchrig aber sitzt noch. Nacho hat noch sein Nachthemd an aber die Bandage darunter ist verrutscht. Die Abszesse scheinen aber verschwunden zu sein. Ich werde ihm und Yoko noch zwei Tage lang Antibiotika geben.

Abends fahre ich zu den Slum-Hunden, den Naklua-Hunden und dann zur Karaoke. Wan hat Reisfutter ausgelegt. Ich fülle Wasser nach und verteile Antibiotika an Nach und Yoko. Ich befreie Nacho von seinem Nachthemd und der Bandage. Die Abszesse sehen gut verheilt aus.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Ich schaue in der Mittagspause nach den Welpen, füttere sie, fülle Wasser nach und gebe ihnen die zweite Dosis des Antipilzmittels. Nach Büroschluss schaue ich noch einmal nach ihnen und fahre dann zum Wat. 

Die Hunde sind alle am Strand, sodass ich mal in Ruhe vom Bike steigen kann ohne mich ihrer körperlichen Zuwendungen erwehren sowie kleinere Beißereien schlichten zu müssen. Nach und nach kommen sie dann doch alle angestürmt und fallen über mich her. Nur Jira fehlt und taucht auch nicht auf als ich nach ihr rufe. Ich säubere und fülle die Behälter und dann gehen wir an den Strand. Auf dem Rückweg rufe ich in den Busch hinein und tatsächlich sehe ich Jira in der Entfernung. Ich gehe auf sie zu und nehme sie auf den Arm. 

Gemeinsam gehen wir zur Vorhalle. Dort mache ich Fotos der Ohren und Lefzen von Jira, Jaha und Chuki. Karin hatte mich gebeten ihr Fotos zu schicken damit sie ihren Vet in Chiang Mai fragen kann, wie ich die Entzündungen am Besten behandeln kann.

Auf dem Rückweg, außerhalb vom Wat, sehe ich Tessa und als ich nach Bonnie rufe, kommt auch sie aus dem Busch. Obwohl beide nun im Exil leben, scheint es ihnen den Umständen entsprechend recht gut zu gehen.

Später in der Nacht fahre ich zuerst zu den Slum-Hunden und gebe ihnen ihre Rippchen-Doxycilclin Dosis. Dann fahre ich in Richtung Karaoke. Ich wundere mich, dass die sonst so belebte Straße menschenleer und alle Restaurants und Bars geschlossen sind. Es muss mir etwas entgangen sein. Ich versorge die Welpen und auch die großen Hunde, denn Wan scheint nicht da gewesen zu sein, da sie die Mülltonnen durchstöbern. 

Anschließend versorge ich die Naklua-Hunde und im Apartment wieder angekommen stelle ich fest, dass das Militär geputscht hat und ich die landesweit verhängte Ausgangssperre verletzt habe.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Morgens stelle ich bei Yoko ein Lipom oder Ähnliches fest. Nacho hat noch sein Nachthemd an und Laikas Bandage ist auch noch an ihrem Platz. Mittags schaue ich erneut nach ihnen, nachdem ich wie jeden Tag die Katzen auf dem Dach gefüttert habe. Werde wohl Yoko auch zur Klinik bringen müssen. Dann kann ich gleich mal fragen ab, wann ihnen Tabletten gegen die Ringwürmer verabreicht werden können. Die Welpen sind mittlerweile fast 14 Wochen alt.

Nach Büroschluss hole mir einen Korb und lade Yoko ein und fahre mit ihr in die Klinik. Die Schwellung enthält keine Flüssigkeit und wird bandagiert. Ich bekomme Antibiotika und entzündungshemmende Tabletten mit auf dem Weg. Die Welpen sind in der Tat nun so weit, dass sie auch Tabletten gegen die Ringwürmer bekommen können.

Abends verabreiche ich Nico 24mg Ivermectin und jeweils 8mg an Kobi und Asa. Dann fahre ich wieder zur Karaoke und gebe Nacho und Yoko ihre Medikamente. Wan hat Reisfutter ausgelegt. Die großen Hunde sind alle in der Nähe. 

Anschließend fahre ich um nach den Ducati-Hunden zu schauen. Sie sind allerdings nicht da und so säubere ich nur den Wasserbehälter und fülle ihn mit frischem Wasser auf. Reisfutter ist für die Hunde vorhanden.

Dann fahre ich in den Slum und gebe den Hunden mit Doxyciclin präparierte Rippchen und Suppenknochen. Billy geht es anscheinend wieder besser, denn er begrüßt mich zusammen mit den anderen Hunden und verteidigt knurrend seinen Knochen vor Toto.

Die Naklua-Hunde bekommen heute Abend auch alle einen Knochen. Ich habe eine Schüssel für Terje, Arkan, Raita und Jule gekauft, sodass sie auch immer mit Wasser versorgt sind. Der Zapfhahn spendet auch wieder Wasser für die Hunde um die Ecke.

Dienstag, 20. Mai 2014

Ich nehme einen Korb mit um Nacho wieder in die Klinik zu bringen. Laikas Bandage ist über Nacht auch verrutscht und das Organ ist wieder hervorgetreten. So packe ich beide Welpen in den Korb und bringe sie in die Klinik. Ich spreche kurz mit der Ärztin und erkläre ihr Laikas Problem. Sie meint, dass möglicherweise operiert werden müsse.

Fahre während der Mittagspause in die Klinik. Laika und Nacho sind frisch bandagiert. Nachos Abszesse sind gut zurückgegangen und Laikas Schwellung ist etwas Flüssigkeit entnommen worden und ist nach Aussage der Ärztin nun kleiner. Zunächst soll eine Operation nicht vorgenommen werden. Ich bringe die Welpen zurück. Sie verhalten sich in der Klinik und während des Transports tadellos, obwohl sie gerade mal zusammen in den Korb passen.

Nach Büroschluss schaue ich wieder nach den Welpen. Die Bandagen sitzen noch an ihrem Platz und Nacho und Laika spielen mit Yoshi, Tito und Yoko. Die großen Hunde sind alle in der Nähe.

Ich fahre nach Baan Amphur und kaufe am Wat 20kg Trockenfutter. An der Tempelmauer begrüßen mich Rocky und Tessa. Ich rufe nach Bonnie und auch sie kommt aus dem Busch hervor. Es scheint also doch noch eine Verbindung der Hunde zu geben. Rocky und Tessa sind ja auch Geschwister. 

Ich stelle nun auch bei Jaha und Chuki anfängliche Symptome fest, an denen Jira leidet. Ihre Ohren und die Lefzen verschorfen. Ich gebe Chuki und Jaha 8mg Ivermectin bin jedoch nicht sicher ob es sich um Räude handelt. Muss mal Karin um Rat fragen.

Ich versorge die Hunde und wir machen einen Strandspaziergang. Auf dem Rückwege treffe ich wieder auf Tessa.

Ich fahre auch mal wieder bei den Ducati-Hunden vorbei und gebe Faye 16mg Ivermectin. Coco und der Junghund sind nicht mehr da, außer Faye nur Foxy und Bessie. Reisfutter scheint täglich gegeben zu werden aber Wasser muss ich kontrollieren. Es scheint nicht oft gewechselt zu werden.

Abends versorge ich die Naklua-Hunde. Arkan ist mir besonders zugetan und beansprucht eine Sonderrolle ähnlich wie Prince. Er folgt mir zu den Hunden um die Ecke und fällt über Sila her, als sie auf mich zuläuft. Als Mirko und Anja angelaufen kommen, legt er sich mit Mirko an, sodass ich mich zwischen sie stellen muss. Beide Rüden mögen respektieren mich ja und so kommt es zu keiner Rauferei aber morgen muss ich mal meine Route ändern und Terje, Arkan, Raita und Jule zuletzt bedienen.

Anschließend fahre ich zu den Slum-Hunden und versorge sie mit Doxyciclin präparierten Rippchen und Suppenknochen. Zum Schluss schaue ich noch nach Mom, Bobby und Diana. Mom ist immer noch ein großes Baby, das an mir hochspringt und mich zärtlich beißt. Aber zu meiner Erleichterung ruft ihn Bobby bald zur Ordnung. Allen Dreien scheint es gut zu gehen. Sie sind wohlgenährt und guter Dinge.

Montag, 19. Mai 2014

Ich schnalle mir einen Korb auf den Scooter, fahre zur Karaoke, lade Nacho ein und bringe ihn in die Naklua-Klinik. Ich informiere eine Angestellte, dass ich Nacho um die Mittagszeit wieder abhole. Yoshi, Yoko, Tito und auch Laika geht es gut. Die Bandage ist noch an ihrem Platz. Cassie und Candy sind in der Nähe. Ich gebe den Welpen etwas Trockenfutter und fülle Wasser nach.

Am frühen Nachmittag hole ich Nacho ab. Er leidet an zwei Abszessen, die geöffnet wurden. Nacho trägt nun die gleiche Bandage wie Laika. Ich soll ihm einmal täglich Antibiotika geben und ihn in zwei Tagen erneut vorstellen. Nach der Arbeit kaufe ich Suppenknochen und Rippchen für die Slumhunde und fahre am späten Abend zu ihnen. Ich verteile mit Doxiciclin präparierte Rippchen an Toto, Billy, Nora und zwei weitere Hunde und gebe allen einen Knochen.

Dann fahre ich zu den Naklua-Hunden und versorge sie. Auf dem Wege zur Karaoke halte ich bei Richie und streichele sie ausgiebig. Leider muss ich feststellen, dass sich Nacho der Bandage entledigt hat und so muss ich ihn morgen vor der Arbeit wieder in die Klinik bringen.

Sonntag, 18. Mai 2014

Auf dem Weg zum Wat halte ich an der Thepprasit Road. Der Wachmann teilt mir mit, dass der schwarze Welpe beginnt räudig zu werden. Ich gebe ihm 8mg Ivermectin. Dann fahre ich rüber zu den vier Hunden beim anderen Wachmann und versorge sie ebenfalls mit Ivermectin.

Fahre dann weiter zum Wat und treffe dort Jos Boeters der von ein paar Fotos von den Hunden und mir schießt. Nachdem ich die Hunde versorgt habe und wir einen Strandspaziergang gemacht haben fahre ich zu ihm und er interviewt mich über meine Arbeit mit den Hunden. Jos hat mit thailandblog.nl, einer holländischen Website, Kontakt aufgenommen. thailandblog.nl informiert ihre Besucher über Ereignisse in Thailand. Die Betreiber der website haben zugesagt das Interview zu bringen.

Auf dem Rückweg halte ich bei den Ducati-Hunden und gebe Faye 16mg Ivermectin. Reisfutter ist vorhanden aber der Wasserbehälter muss gereinigt werden und frisches Wasser aufgefüllt.

An der Karaoke muss ich feststellen, dass Nacho zwei dicke Schwellungen aufweist. Nacho, der ja der kräftigste Rüde ist, hatte sich gestern mit Yoshi ziemlich in der Wolle und von ihm Prügel bezogen. Vermutlich rühren die Schwellungen daher. Leider hat die Klinik gerade zugemacht und so muss ich es morgen noch mal versuchen.

Ich fahre zum Strand, um den Hunden Trockenfutter zu geben, denn heute werden sie ja nicht gefüttert. Alana humpelt nur noch leicht, die Nagelwunde wächst offenbar zu. Ich muss ihr bei nächster Gelegenheit die Nägel schneiden.

Abends fahre ich dann um die Naklua-Hunde zu versorgen und anschließend die Slum-Hunde. Wie auch Billy bekommen sie von mir nun auch alle Doxyciclin. Morgen werde ich mal schauen, ob ich Knochen für sie besorgen kann.

Samstag, 17. Mai 2014

Versorge am frühen Nachmittag Cassies Welpen und am frühen Abend die Hunde in Naklua. Anschließend fahre ich in den Slum und versorge dort die Hunde mit Doxyciclin und Rippchen.

Freitag, 16. Mai 2014

Ich versorge morgens Hunde und Katzen am Apartment, mittags und nach Büroschluss Cassies Welpen. Die Welpen haben sich jetzt im Behelfsunterstand eingerichtet. Futter und Wasser gebe ich ihnen weiterhin in der vom Regen geschützten Box am Zugang zum Flur.

Ich kaufe Trockenfutter und fahre dann damit zum Wat. Dort versorge ich wie üblich die Hunde und fülle auch Futter und Wasser für die Welpen an den Booten nach. Die Bootsleute haben mittlerweile mit einem der Kutter den Platz verlassen und so bin ich ab jetzt auch für die Versorgung der acht Welpen verantwortlich. Scottie bekommt von mir 24mg Ivermectin, Jira, Shana und Lizzy bekommen 8mg. Wir machen einen Strandspaziergang. 

Auf meinem Rückweg und außer Sichtweite der Hunde halte ich an der Tempelmauer und rufe nach Bonnie und Tessa, die auch sofort hervorkommen. Ich bin sehr erleichtert, dass sie sich irgendwo in der Nähe eingerichtet haben. Leider habe ich Rosa schon eine Weile nicht mehr gesehen und Zuza wird wohl für immer verschwunden sein.

Auf dem Rückweg zum Apartment kaufe ich Katzenfutter, Rippchen und Würste, die ich brauche um Ivermectin zu verteilen. Die Rippchen verteile ich an die Hunde im Slum. Billy und Toto bekommen Rippchen mit Doxyciclin versehen. Ich werde ab morgen dann auch mindestens zwei Wochen lang Doxyciclin an die anderen Hunde verteilen.

Anschließend versorge ich die Hunde in Naklua. Auf dem Rückweg treffe ich auch Nadja wieder. Sie hat sich etwas von den anderen Hunden separiert aber keine Probleme mit Mirko und Anja, die mir hinterhergelaufen sind. Nadja lässt sich wieder von mir streicheln, sodass ich wohl die Chance habe, sie nächsten Monat sterilisieren zu lassen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Nachdem ich Hunde und Katzen am Apartment versorgt habe, fahre ich zur Karaoke. Tito, Laika, Yoshi und Yoko liegen auf einem abgedeckten Sandhaufen neben dem Eingang zur Karaoke. Nacho erscheint nicht obwohl ich ihn überall suche und nach ihm rufe. Ich lege Trockenfutter im Eingang aus und fülle den Wasserbehälter auf.

Mittags schaue ich erneut nach den Welpen. Laika, Yoshi und Yoko liegen an der Mauer neben dem Zugang zum Flur im Schatten. Nacho hat sich wieder eingefunden und liegt mit Tito auf dem Sandhaufen. Laika hat sich des äußeren Verbandes entledigt, die Bandage ist etwas verrutscht. Ich werde sie vorsichtshalber heute Abend in der Naklua-Klinik vorstellen.

Der Sandhaufen ist teilweise abgedeckt und ich decke ihn notdürftig weiter ab, sodass die Hunde während des Tages im kühlen Sand schlafen können. Wasser und Trockenfutter ist noch im Karaoke-Eingang vorhanden. Dort ist es auch kühl aber ich kann die Welpen bislang nicht dazu bewegen sich dort einzurichten.

Am frühen Abend stelle ich Laika wieder in der Klinik vor. Die Bandage wird erneuert. Erfreulicherweise kann die Ärztin keine Verschlechterung des Zustandes feststellen und weist mich an Laika in einer Woche wieder vorzustellen. Als ich Laika wieder an der Karaoke abliefere füttert Wan gerade die Hunde.

Ich kaufe Rippchen, gebe Rudi ein paar und präpariere zwei davon mit Doxycilin. Dann fahre ich in den Slum und füttere Billy damit und gebe ihm auch noch ein paar andere. Toto bekommt auch Rippchen wie auch zwei andere Hunde dort. Ich habe den Eindruck, dass Billy allmählich wieder auf die Beine kommt.

Abends versorge ich die Naklua-Hunde zum letzten Mal mit Amoxocilin. Ihr Zustand ist seit Tagen stabil und sie verhalten sich normal. Allerdings sehe ich Nadja nicht. Ich versorge die Hunde mit Futter und Wasser. Cherry bekommt 24mg Ivermectin.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Vor der Arbeit schaue ich nach den Welpen. Der Zugang zum Flur ist noch offen aber Bauarbeiter sind immer noch beschäftigt die Karaoke auszuräumen. Ich gebe den Welpen Trockenfutter und fülle den Wasserbehälter auf.

Mittags schaue ich wieder nach den Welpen. Sie liegen im Flur. Auch Laika scheint soweit ok zu sein. Ich gehe rüber zu den Bauarbeitern und spreche mit dem Bauleiter. Er teilt mir mit, dass er veranlasst hat den Flur für die Welpen unzugänglich zu machen. Ich sage ihm, dass ich die Welpen in den nächsten Tagen herausnehmen werde und dass er sie bis dahin in Ruhe lassen soll. Er stimmt zu. Ich rufe Karin an um sie zu bitten die Welpen für einen Monat aufzunehmen. Leider teilt mir Karin mit, dass ihr Haus voll ist und sie mir nicht helfen kann.

Nach Büroschluss versuche ich die Welpen im Eingang der zweiten unbenutzten Karaoke heimisch zu machen, indem ich ihnen dort Futter und Wasser gebe. Der Eingang ist geräumig und schützt vor Regen.

Anschließend fahre ich um Billy in die Klinik zu bringen. Billy hat sich ein Loch im Sand gegraben und kann nicht bewegt werden aufzustehen. So nehme ich ihn mir auf den Arm und fahre mit ihm auf einem Songtaew in die Naklua-Klinik. Billys Bluttest weist keine Nierenschäden auf aber die Blutwerte sind runter und die Leber muss auch unterstützt werden. Billy ist nach wie vor dehydriert und bekommt eine erneute Infusion. Ich bringe ihn zurück und spreche mit der Frau vom Laden, die für Mee und Nina sorgt. Sie sagt, dass sie versucht hat Billy zu füttern, aber dass er nur wenig fressen mag.

Ich lasse Billy bei ihr und fahre ins Apartment da ich dort noch ein paar Rippchen im Kühlschrank habe. In wenigen Minuten bin ich zurück und Billy frisst die Rippchen mit Appetit. Das ist ein gutes Zeichen und ich hoffe, dass er mit der Verabreichung der Medikamente in den nächsten Tagen wieder auf die Beine kommt.

Anschließend fahre ich zum Wat. Auf dem Wege halte ich bei einer Apotheke bei der ich preiswert Doxyciclin bekomme. Im Wat ist soweit alles in Ordnung. Ich versorge die Hunde, auch die Welpen am Strand. Jemand hat ihnen Wasser hingestellt und auch mit Futter aus meinem Depot versorgt. Trotz fortgeschrittener Dunkelheit machen wir noch einen Strandausflug. Auf dem Wege zurück sehe ich zuerst Tessa in der Entfernung und als ich näher komme auch Bonnie. Beide freuen sich mich zu sehen und lassen sich ausgiebig tätscheln. Ich bin froh sie in gutem Zustand zu sehen. 

Ich fahre dann weiter um nach den Karaoke-Welpen zu schauen. Als ich dort ankomme, verteilt Wan gerade Reisfutter. Zur gleichen Zeit verbarrikadiert ein Arbeiter wieder den Zugang zum Flur. Damit ist dieses Kapitel endgültig abgeschlossen und die Welpen müssen sich einen anderen Platz suchen. Glücklicherweise sind sie so groß genug, dass sie sich hoffentlich bei einem Regenschauer in den Karaokeeingang flüchten können.

Später am Abend versorge ich noch die Hunde in Naklua. Ich verteile weiterhin Amoxocilin an alle Hunde. Die Einzige, die ich nicht erreiche ist Jule. Ich höre sie jedoch auch nicht husten. Hoffentlich haben nun alle Hunde die Epidemie überstanden. Sila ist ja als einziger Welpe übrig geblieben und sogar in der Zwischenzeit gewachsen. In zwei Monaten werde ich sie sterilisieren lassen.

Dienstag, 13. Mai 2014

Auf dem Wege zur Jah-Klinik fahre ich an der Karaoke vorbei. Zu meinem Entsetzen sind die Welpen verstört und laufen vor mir davon. Nachdem ich sie beruhigt habe, entdecke an Titos Hals eine Wunde und auch eine auf Nachos Rücken. Am schlimmsten aber hat es Laika getroffen. Sie hat eine walnussgroße Schwellung an ihrer Flanke. Der Zugang zum Flur ist erneut versperrt worden. 

Ich fahre zurück zum Apartment, hole mir einen Korb und fahre mit Laika zur Naklua Klinik. Dort wird eine Muskelverletzung mit der Folge, dass Organe nach außen getreten sind, festgestellt. Die Ärztin drückt die Organe wieder an ihre Stelle und bandagiert Laika. Ich bringe Laika wieder zur Karaoke zurück aber mir ist nicht wohl dabei sie und die anderen Welpen weiterhin dortzulassen.

Anschließend fahre ich zur Jah-Klinik und bezahle meine Rechnungen. Auf dem Rückweg besorge ich mir noch Trockenfutter.

Am frühen Abend fahre ich zum Slum um Toto Ivermectin zu geben und um nach Billy zu schauen. Billy und Toto kommen heran als ich sie rufe. Billy ist anscheinend sehr schwach. Ich gebe Toto 24mg Ivermectin und sehe dann auch Nora. Sie hat drei Welpen dabei. Mun kommt vorbei und ich frage sie ob sie noch genügend Trockenfutter für die Hunde hat, was sie bejaht. Kurz entschlossen schnappe ich mir Billy und wir fahren mit einem Songtaew zur Naklua-Klinik. Interessant dabei ist zu bemerken, dass erst der sechste Songtaew hält. Einer fährt sogar los, als ich gerade mit Billy auf dem Arm einsteigen will. 

In der Klinik wird Billy auf Staupe und Blutparasiten untersucht. Er ist Staupe-negativ. Das Resultat des Bluttests wird mir morgen mitgeteilt. Billy ist dehydriert und bekommt eine Infusion sowie eine Vitamin/Glukose Injektion. Ich solle morgen wieder mit ihm vorbeikommen.

Nachdem ich Billy zurückgebracht habe, fahre ich bei Josy vorbei und gebe ihr 16mg Ivermectin, Richie, Aiwa und Rudi bekommen ebenfalls 16mg. Dann fahre ich zum Strand. Panya und Satya bekommen von mir ein Halsband mit einer Plakette umgelegt. Boss erhält 16mg Ivermectin. Sunita, Alana und Randy liegen auch im Sand. Sashka wird wohl verschwunden bleiben.

Anschließend fahre ich zu den Welpen. Sie sitzen vor dem versperrten Zugang zum Flur und Laika hat sich in die Höhle gezwängt in der die Welpen immer hockten, als sie noch kleiner waren. Ich öffne erneut den Zugang zum Flur und versorge die Welpen mit Futter und Wasser. Es ist wichtig, dass sie in Zukunft einen trockenen Unterschlupf haben, da die Regenzeit nun einsetzt.

Später am Abend fahre ich zu den Naklua Hunden und versorge sie weiterhin mit Medikamenten sowie mit Trockenfutter und Wasser. Ich suche erneut das gesamte Areal ab, kann jedoch keine Spur von Dana entdecken. Seit Tagen höre ich keinen der Hunde mehr husten. Hoffentlich haben wir das Schlimmste überstanden.

Montag, 12. Mai 2014

Nachdem ich wie jeden Morgen vor der Arbeit Hunde und Katzen am Apartment versorgt habe, fahre ich um nach Dana zu schauen. Ich finde sie aufrecht an einer etwas entfernten Stelle sitzen an der ich sie abgelegt hatte. Sie erkennt mich nicht. Ich stelle ihr Wasser hin und lege Trockenfutter aus. Vielleicht hat sie sich ja entschlossen so bald nicht zu sterben.

Mittags schaue ich nach Cassies Welpen und versorge sie mit Futter und Wasser. Nach Büroschluss schaue ich wieder nach ihnen und fahre dann zum Wat und versorge die Hunde dort. Ich untersuche die vier Welpen; alle Wunden sind gut verheilt. Das Gewebe ist noch ein wenig hart aber das ist normal und gibt sich mit der Zeit.

Auf dem Rückweg fahre ich zum Bauholzplatz. Dana ist nicht mehr an der Stelle, an der ich sie zuletzt gesehen habe. Ich suche den ganzen Platz ab, kann sie jedoch nicht entdecken.

Abends fahre ich zuerst zur Karaoke. Bauarbeiter räumen die Karaoke aus. Sie haben den Zugang zu dem kleinen Flur, in dem die Welpen vor Regen Zuflucht nehmen können, zugesperrt. Ich öffne den Welpen einen neuen Zugang und zeige ihn ihnen. 

Anschließend fahre ich zum Strand um mich von Panyas Zustand zu überzeugen. Die Wunde sieht ok aus. 

Dann fahre ich zu den Naklua-Hunden und versorge sie mit Futter, Wasser und Medikamenten. Insgesamt habe ich dort 16 Hunde auf meinem Screen. Der Zustand aller Hunde scheint zurzeit stabil zu sein.

Später am Abend fahre ich noch einmal bei den Hunden am ehemaligen Ducati-Shop vorbei. Ich finde Foxy, Bessie und Faye vor. Sie sind alle außer sich vor Freude mich zu sehen. Die Hunde werden mit Reisfutter versorgt. Bei meinem nächsten Besuch werde ich Faye wieder mit Ivermectin versorgen.

Sonntag, 11. Mai 2014

Gegen Mittag fahre ich zur Jah Klinik, um nach den Hunden zu schauen. Jah ist nicht da, nur ein Assistent. Panya liegt in ihrem Käfig und scheint soweit ok zu sein. Ich frage den Assistenten nach dem Heilungsfortschritt und er teilt mir mit, dass Panya morgen von Ui zurückgebracht werden kann. Dann gehe ich rüber in den Quarantäneraum. Ich sehe dort Dana in ihrem Käfig liegen. Sie ist urinverschmutzt und der Käfig ist sehr schmutzig von Kot und Urin. Ich weise den Assistenten an Dana zu baden und den Käfig zu säubern. Ich frage nach dem schwarzen Welpen; er ist gestorben.

Wenig glücklich fahre ich nach zwei Stunden zurück um nachzuprüfen ob Dana gesäubert wurde. Das ist nicht der Fall und so entschließe ich mich sie herauszunehmen. Dana hat Anfallserscheinungen, erkennt mich nicht und beißt um sich. Mithilfe eines Angestellten bekommen wir Dana aus dem Käfig und in den von mir mitgebrachten Korb. 

Ich fahre mit Dana zu dem Bauholzplatz und lege sie dort an einen schattigen Platz. Die anderen Hunde kommen neugierig vorbei, darunter auch Anja und Sila. Dana scheint auch sie nicht zu erkennen und knurrt sie an. Mir ist absolut klar, dass die Hunde wissen, dass mit Dana etwas passiert ist, denn sie schauen mich fragend an und betrachten Dana aus der Entfernung. Ich versuche Danas Augen zu säubern aber sie schnappt nach mir. So lasse ich sie dort liegen und der Natur ihren Lauf. Entweder sie wird sterben oder überleben, aber der Platz im Grünen ist auf jeden Fall ein besserer Ort dazu als ein dreckiger Käfig.

Am Abend fahre ich zuerst mal wieder zu den Slum-Hunden. Ich sehe Nicky und den einzigen überlebenden Welpen der schwarzen Hündin, die wenig später auch hinzukommt. Ich rufe nach Toto und er erscheint aus der Dunkelheit. Mit ihm kommt Billy heran. Er ist in schlechtem Zustand und scheint unterernährt zu sein, denn er ist schwach auf den Beinen und hat einen krummen Rücken. Auch Toto ist dünn. Ich gebe ihm 16mg Ivermectin. Ich hatte Anfang des Monats einen 15kg Sack Trockenfutter abgeliefert. Muss überprüfen ob der noch vorhanden ist. Ich lege den Hunden Trockenfutter aus. 

Anschließend mache ich einen Abstecher zum Talat Rung Roht. Mom, Bobby und Diana empfangen mich stürmisch. Zumindest ihnen scheint es gut zu gehen, denn alle sind wohlgenährt. Ich lege ihnen trotzdem Trockenfutter aus, denn Bobby frisst das gern. 

Dann fahre ich zu den Karaoke-Hunden. Ich gebe den Welpen Trockenfutter und Wasser. Zuvor hatte Wan sie schon mit Reisfutter versorgt. 

Dann geht es weiter zum Strand. Ich sehe Panya mit einem Kragen um den Hals. Ich schaue mir die Wunde an die noch abgeklebt ist. Ich befreie Panya vom Kragen und entferne die Gaze. Die Wunde ist geschlossen und fast vollständig zugeheilt. Satyas Wunde ist vollständig zugeheilt. Sunita ist auch wieder zugegen aber mir gegenüber sehr scheu wie auch Randy immer noch auch.

Zu Schluss fahre ich zu den Naklua-Hunden. Auf dem Wege dorthin halte ich bei Richie. Man hat ihr Teile ihres Felles geschoren, wahrscheinlich wegen der Hitze. Sie ist sehr dünn und ich gebe ihr Trockenfutter, was sie auch frisst.

Am Bauholzplatz suche ich zuerst nach Dana. Sie liegt noch an dem gleichen Platz an dem ich sie abgelegt hatte, aber sie atmet noch. Ich lasse sie zusammengerollt wie sie liegt dort liegen. Die Nacht ist ja warm und der Boden kühl, mehr kann ich nicht für sie tun.

Ich füttere die Hunde und verteile Amoxicilin. Ich kann bei keinem der Hunde, die ich versorge, eine Verschlechterung ihres Zustandes feststellen. Der Zapfhahn, von dem ich mich sonst mit Wasser für die Hunde versorgt habe, ist von freundlichen Leuten abgestellt worden. Sie versuchen offenbar alles, um mir und den Hunden das Leben schwer zu machen. Ich habe allerdings Wasserflaschen dabei und so ist das Problem erstmal gelöst.

Zum Schluss fahre weiter zu Terje, Arkan, Raita und Jule, versorge Terje und Arkan mit Amoxicilin und lege Trockenfutter aus.

Samstag, 10. Mai 2014

Ich fahre am Nachmittag zum Wat. Als ich an der Vorhalle ankomme, sehe ich zu meiner Überraschung dort die Mutter der sechs Welpen und einen ihrer Welpen dort liegen. Der Mutterhund ist recht zutraulich und lässt sich von mir streicheln. Die zweite Hündin vom rückwärtigen Tor ist auch da und schnuppert zumindest an meiner hingehaltenen Hand. Von den anderen Hunden ist keiner zu sehen. Ich säubere und fülle die Behälter und gehe dann rüber an den Strand, wo ich die Hunde unter den Booten liegen sehe. Als sie mich entdecken muss ich mich wie immer einer lautstarken, stürmischen Begrüßung erwehren. Vier der sechs Welpen sehe ich auf die Mole flüchten, einer springt ins Wasser und bellt die Meute von dort aus an und die zwei anderen Welpen werden glatt überrannt, sodass ich mich schützend vor sie stellen muss. Insbesondere Rashid verursacht wie immer Chaos und ich muss ihn schelten. Toby scheint sich vor die Welpen stellen zu wollen, kann aber gegen Rashid nichts ausrichten. 

Um die Kleinen vor weiterem Stress zu bewahren, pfeife ich alle großen Hunde zusammen und wir machen unseren Strandausflug. Als wir zur Vorhalle zurückkehren macht Shana Stress mit den beiden anderen Hündinnen, die immer noch dort liegen und jagt eine davon, sodass sie in das Wasserbassin fällt. Die andere Hündin mit dem Welpen flüchtet in eine Nische des Bassins und ich kann sie vor weiteren Attacken schützen. Während Rashid sich eher einen Spaß daraus macht die jüngeren Hunde einzuschüchtern und mich damit zu ärgern, ist Shana richtig aggressiv und bissig. Sie hat ja auch mit Prince ein Problem und verteidigt ihren Status mit Verve. Arnie, der Boss der gesamten Meute ist da viel souveräner. Er demonstriert seinen Status hauptsächlich damit, dass er alle anderen Hunde sanft in den Nacken beißt und das absolute Vorrecht an den Futterbehältern hat.

Ich verteile Ivermecitin an Scottie und Jira und schmiere Jiras Ohren und ihre Stirn mit Aloe Vera Gel ein. Jaha bekommt auch was auf die Ohren und Toby auf die Nase. Dann schnappe ich mir nacheinander Nema, Jaha, Chuki und Jira und ziehe ihnen die Fäden. Die Operationswunden sind gut verheilt. Ich stelle sicher, dass die Welpen am Strand noch Trockenfutter haben, verabschiede mich von den Hunden an der Vorhalle und fahre zum Minimarkt.

Jerry und Jackie liegen mit den anderen Hunden vor den Läden. Jerry und ihr Bruder kommen sofort zu mir und besonders Jerry ist sehr zutraulich und legt sich vor mir auf den Rücken, sodass ich ihr ohne Probleme die Fäden, die noch vorhanden sind, ziehen kann. An Jackie muss ich mich erst heranpirschen aber nach einigen Minuten lässt auch sie sich die noch vorhandenen Fäden ziehen. Die blinde Hündin kommt ebenfalls zu mir. Sie wird wohl meine Stimme erkannt haben. Ich komme mit einer Touristin ins Gespräch. Sie erzählt mir, dass sie schon seit fünf Jahren Urlaub in der Gegend macht und die blinde Hündin seit ihrem ersten Besuch her kennt.

Auf dem Rückweg fahre ich bei Cassies Welpen vorbei und gebe ihnen Trockenfutter. Sie werden von Tag zu Tag selbstständiger und sind alle wohlauf.

Am späten Abend versorge ich die Naklua-Hunde. Zu meinem Horror höre ich Terje wieder husten und auch Arkan, der immer in seiner Nähe liegt. Jule und Raita, die beiden sterilisierten Hündinnen, die sonst immer bei Terje und Arkan liegen, sehe ich nicht. Ich gebe Terje und Arkan Amoxicilin. Dann fahre ich um die Ecke und verteile an Shira, Maya, die beiden schwarzen Mutterhunde und die Mutter der Staupewelpen ebenfalls Amoxicilin. Die letztgenannte Hündin wird nun allmählich auch zutraulich und ich kann ihren Kopf tätscheln. Ich nenne sie Nadja.

Ich schaue auch nach Anja und Mirko, die in dem Vorhof liegen. Sila ist wohlauf und wie immer buchstäblich anhänglich. Wenn ich die anderen Hunde versorge folgt sie mir auf Schritt und Tritt und schlingt ihre Vorderläufe um meine Waden, sodass ich immer wieder stehen bleiben muss um sie sanft loszumachen. Ich lege Futter aus und fülle den Wasserbehälter auf.

Nachdem ich mich umgezogen und geduscht habe um nicht den Virus weiterzutragen, fahre ich bei Sarah, Cherry und Ebony vorbei. Sarah und Ebony sind sehr süß und verspielt und freuen sich immer tierisch mich zu sehen.

Anschließend fahre ich zum Strand. Erfreulicherweise sehe ich dort Sunita mit Boss, Alana, Satya und Randy liegen. Ich hoffe ich kann mich mit der Zeit auch ihr nähern, damit ich sie zum Sterilisieren bringen kann. Ich halte auch nach Sashka Ausschau, kann sie jedoch nicht entdecken. Alana humpelt immer noch und ich schaue mir ihren Vorderlauf genau an, biege und drehe ihn. Alana hat keine Schmerzen dabei. Ich untersuche auch ihre Pfote, ob sie sich etwas hineingetreten hat, aber das ist auch nicht der Fall. Nun sehe ich jedoch, dass ihr ein Nagel fehlt und das ist die Ursache ihres Problems. Da sie seit langer Zeit immer nur am Strand lebt sind ihre Nägel zu lang und sie hat sich einen davon herausgerissen. Die Heilung wird also von selbst vonstattengehen. Muss mal sehen ob sich die Hunde die Nägel schneiden lassen.

Freitag, 9. Mai 2014

Ich versorge die Naklua-Hunde mit Futter, Wasser und Medikamenten. Von meinen Schützlingen sind noch alle am Leben und auch der Zustand der Mutter von Lucky und Happy scheint sich zu stabilisieren. Allerdings höre ich aus dem Busch ein starkes Husten. Es wird wohl von einem der beiden Hündinnen stammen, an die ich nicht herankomme. Es wird sich in den kommenden Tagen erweisen, ob sie überleben.

Anschließend fahre ich zur Karaoke und versorge die Welpen. Dann mache ich einen Abstecher zum Strand wo ich Boss, Alana, Randy und Satya finde. Alana kommt mir humpelnd entgegen. Es scheint, dass sie in einen Beißerei verwickelt worden ist. Ich denke aber, die Heilung wird von selbst vonstattengehen. Boss Fellzustand hat sich schon nach der ersten Ivermectinbehandlung gebessert. Leider sehe ich weder Sunita noch Sashka, die ich ja schon seit Längerem nicht mehr gesehen habe. Ich rufe in den Amari Grünanlagen nach ihnen aber keine von ihnen erscheint.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Ich fahre am frühen Abend zum Wat und versorge dort die Hunde. Die Fäden sind noch bei allen vier Welpen vorhanden und die Wunden fühlen sich gut an. Ich werde die Fäden am Wochenende ziehen. Den Bootsleuten gebe ich wieder Trockenfutter. Leider ist einer der schwarzen Welpen überfahren worden und so sind nur noch der andere schwarze und der braune Welpe übrig. Die Welpen mit der Mutter sehe ich in der Dunkelheit nicht.

Am Minimarkt untersuche ich die Operationswunden von Jerry und Jackie. Die Fäden sind teilweise herausgebissen aber die Wunden sind geschlossen. Die blinde Hündin sehe ich wieder und gebe ihr Ivermectin.

Auf dem Rückweg halte ich an der Karaoke. Wan kommt auch gerade mit einem großen Beutel Reisfutter. Später am Abend fahre ich zu den Naklua-Hunden. Es sind keine weiterern Todesfälle zu verzeichnen. Ich verteile Medikamente an alle Hunde und lege Trockenfutter aus.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Nachdem ich die Welpen versorgt habe, fahre ich in die Jah Klinik. Der schwarze Welpe hängt gerade am Tropf und hat eine 50%ige Überlebenschance. Die beiden Welpen von der Thepprasit bekommen die dritte Impfung und werden morgen von Ui zurückgebracht. Ich hatte gestern mit dem Wachmann an der Pattaya Mail vereinbart, dass er ihnen für eine Woche morgens und abends Medikamente verabreicht. Dana ist positiv getestet worden, ich hoffe sie wird es schaffen. Allerdings ist das erst in etwa zwei Wochen abzusehen. Satya kann morgen auch zurückgebracht werden aber Panya muss noch einige Tage in der Klinik bleiben.

Auf dem Rückweg kaufe ich noch einmal 15kg Trockenfutter für die Hunde am Schrottplatz und für den Mann der Sarah, Ebony und Cherry versorgt. Leider habe ich den weißen Welpen seit einigen Tagen nicht mehr gesehen. Er wird wohl auch gestorben sein.

Später am Abend versorge ich die Naklua-Hunde mit Futter, Wasser und Medikamenten. Die gestern so fürchterlich hustende Hündin lebt noch, aber ich kann ihr leider nichts geben.

Dienstag, 6. Mai 2014

Nach Büroschluss versorge ich Cassies Welpen und fahre danach zu den Naklua-Hunden. Ich suche zuerst nach dem schwarzen Welpen und sehe ihn tot im Gras liegen. Etwas weiter sehe ich am Rande der Soi einen braunen Rüden tot liegen. Es ist der, den ich vorgestern hustend im Busch habe verschwinden sehen. Ich lege beide Hunde im Busch ab um sie später zu begraben. 

Dann schnappe ich mir Dana und fahre mit ihr in die Jah Klinik. Anschließend fahre ich zur Thepprasit Road um nach dem schwarzen Welpen zu sehen. Überraschenderweise ist er auf den Beinen aber zu meinem Schrecken höre ich nun den braunen Welpen husten. Ich lade den schwarzen Welpen in den Korb und bringe ihn in die Jah Klinik und danach auch den braunen Welpen. Beide Welpen werden auf Staupe getestet. Zu meiner Erleichterung sind beide Tests negativ. Allerdings hat der schwarze Welpe Fieber. Dana ist mittlerweile versorgt worden und liegt in Quarantäne. Sie wird morgen getestet werden, da sie schon schläft. Ich schaue noch nach Panya und Satya. Sie liegen beide in separaten Käfigen. Panyas Wunde ist frisch versorgt worden. Sie trägt weiterhin einen Kragen. Nach Jahs Aussage ist die Wunde im Prozess der Heilung.

Auf dem Rückweg ins Apartment kaufe ich einen Sack Trockenfutter und mache mich dann auf den Weg zum Wat. Leider sehe ich wieder nichts von Tessa oder Bonnie. Die anderen Hunde sind wohlauf. Ich versorge sie und verteile jeweils 8mg Ivermectin an Jira, Scottie, Shana, Rashid, Toby und Rocky. Die Fäden sind bei Jaha, Jira, Nema und Chuki noch am Platze. Die Wunden scheinen gut zu verheilen.

Anschließend fahre ich zum Minimarkt. Jerrys und Jackies Nähte sind auch noch vorhanden und die Wunden fühlen sich gut an. Obwohl ich die blinde Hündin überall suche, kann ich sie nicht finden. Dann fahre ich weiter zu Dam. Ich gebe ihm 16mg Ivermectin. Sein Fellzustand lässt immer noch zu wünschen übrig aber ich habe das Gefühl, dass er sich wesentlich besser fühlt.

Ich fahre zurück ins Apartment und dann zu den Naklua Hunden. Eine Hündin, die immer in der Nähe von Anja liegt, hustet fürchterlich aber immer wenn ich mich ihr nähre um ihr Antibiotika zu geben läuft sie davon. So verteile ich die Medikamente an Shira, Maya, die Mutter der schwarzen Welpen und die beiden schwarzen Mutterhunde. Der Mutterhund von Lucky und Happy hustet nun auch. 

Nachdem ich Trockenfutter ausgelegt und die Wasserschüssel nachgefüllt habe mache ich mich an die Beerdigung der zwei Hunde. Ich lege einige Balken über die Gräber und hoffe, dass die armen Seelen nun ruhen können.

Montag, 5. Mai 2014

Heute ist in Thailand ein Feiertag und ich habe frei. Ich fahre am Vormittag um nach Dana suchen. Ich nehme schon Plastiksack und Schaufel mit um sie zu begraben. Überraschenderweise taucht Dana auf als ich nach Sila rufe. Ihr Zustand scheint sich etwas stabilisiert zu haben und so gebe ich ihr wie auch Sila, Shira und der Hündin mit den schwarzen Welpen Anitbiotika. Anja und Sila scheinen die Virusattacke überwunden zu haben. Allerdings hustet nun eine andere Hündin, die jedoch vor mir wegläuft als ich mich ihre nähre um ihr Antibiotikawurststückchen hinzuwerfen.

Ich fahre weiter zur Karaoke, füttere die Welpen und die zwei Katzen auf dem Dach und fahre dann zur Jah Klinik. Der schwarze Welpe lebt noch und ist in Quarantäne.

Satya scheint es gut zu gehen aber Panya macht wohl Schwierigkeiten. Sie hat sich die Fäden wieder herausgebissen, obwohl sie einen Kragen trägt und die Wunde sieht nicht gut aus. Ich rate Jah Panya wieder aus der Bucht in einen Käfig zu verlegen. Morgen auf dem Weg zum Wat schaue ich wieder nach ihr.

Auf dem Rückweg kaufe ich noch Trockenfutter für den Slum und liefere den Sack dort ab.

Abends verabreiche ich wieder Futter und Medikamente an die Naklua-Hunde. Dana scheint es etwas besser zu gehen aber nun sehe ich den zweiten schwarzen Welpen im Gras liegen. Er ist in dem gleichen Zustand wie sein Bruder. Wenn er morgen Abend noch lebt, bringe ich ihn auch in die Jah Klinik.

Sonntag, 4. Mai 2014

Ich hole am frühen Vormittag meine Futterrunde nach. Dana geht es schlecht und ich muss das Schlimmste befürchten da ich nun weiß, dass ich es mit Staupe zu tun habe. Ich kann ja nicht viel machen als weiterhin Antibiotika zu verteilen.

Anschließend kaufe ich Trockenfutter für die Wat Hunde und versorge sie. Jira, Jaha, Nema und Chukis Wunden sehen recht gut aus. Die Fäden sind noch vorhanden. Ich gebe Scottie wieder 24mg Ivermecitin. Dann machen wir unseren Strandausflug. Tessa und Bonnie sind nach wie vor verschwunden wie auch Rosa und Zuza. Dafür sind die drei mutterlosen Welpen noch am Leben. Sie werden von den Bootsleuten notdürftig versorgt, genauso wie die sechs Welpen, die nun auch am Strand bei den Booten liegen. Ich gebe einer der Bootsfrauen einen Vorrat an Trockenfutter und sage ihr, dass sie sich auch aus dem Sack in der Vorhalle bedienen kann. Glücklicherweise sind die Bootsleute den Hunden gegenüber freundlich eingestellt.

Im Ban Amphur versuche ich ein paar neue Futterschalen aufzutreiben aber der Laden ist geschlossen. Auf dem Wege dorthin sehe ich einige räudige Hunde an die ich Ivermecitin verteile.

Auf dem Rückweg nach Pattaya fahre ich am Minimarkt vorbei, um nach Jerry und Jackie zu sehen. Bei beiden sind die Fäden noch vorhanden und die Wundheilung scheint normal zu verlaufen.

Ich besuche auch noch die Hunde an der Thepprasit. Leider leidet der schwarze Welpe nun doch an Staupe und wird es nicht mehr lange machen. Der braune Welpe scheint wohlauf zu sein. Aber es heißt abwarten, ob er verschont bleibt.

Anschließend fahre ich zu den Hunden beim Wachmann. Ich sehe drei Welpen und den älteren Rüden. Einer der Welpen ist ja schon sterilisiert. Der andere weibliche Welpe ist ein Staupekandidat aber noch am Leben. Der junge Rüde ist auch soweit ok. Alle drei Welpen haben nach wie vor Räudeprobleme und ich gebe allen Dreien jeweils 16mg.

Bei meiner abendlichen Futterrunde kommt Dana nicht mehr hervor. Ich gehe davon aus, dass sie gestorben ist. Ich werde morgen nach ihr suchen und wenn ich sie finde, begraben. Ich verpasse Anja 500mg, Sila 250mg sowie der Mutterhündin der schwarzen Welpen und Shira jeweils 500mg Amoxilin. Ich sehe auch einen anderen Hund hustend im Busch verschwinden. Ich muss mit weiteren Todesfällen rechnen.

Beim Best wasche ich gründlich meine Hände. Ich habe große Angst, dass ich den Virus zur Karaoke trage. Ich lasse die Welpen auch garnicht an mich heran und gebe ihnen nur Katzenfutter und frisches Wasser. Wan hatte zuvor schon Reisfutter ausgelegt.

Samstag, 3. Mai 2014

Am frühen Nachmittag fahre ich als Erstes an den Strand um nach Satya und Panya zu sehen. Satya hat sich mittlerweile auch die Fäden herausgebissen und Panyas Wunde sieht nicht gut aus. Ich entschließe mich zur Jah Klinik zu fahren um Jah um Rat zu fragen. Sie empfiehlt die Welpen zurückzuholen und so fahre ich mit Ui zum Strand, sammele die Beiden ein und wir bringen sie zurück in die Klinik. Satyas Wunde muss nur weiter beobachtet und versorgt werden aber Panyas Wunde wird neu vernäht. Leider ist bei dem schwarzen Welpen der Staupetest positiv ausgefallen. Wir versuchen sein Leben zu retten, indem ich ihn für die nächsten zwei Wochen in der Klinik lasse.

Abends kann ich meine Futterrunde nicht machen, da mich fürchterliche Kopfschmerzen dahinraffen. Ich habe einfach die vergangenen Tage zu wenig Schlaf bekommen und nun protestiert mein Körper.

Freitag, 2. Mai 2014

Am frühen Abend erwarte ich Ui mit dem Jah Transporter am Amari. Ich setze Panya und Satya am Strand aus und sie werden von Boss, Alana und Randy begrüßt. Boss wird bei dieser Gelegenheit geimpft. Ich stelle bei ihm ein paar Löcher im Pelz fest die mit Ivermectin behandelt werden müssen.

Anschließend fahren wir zur Karaoke und impfen die Welpen. Ich habe mich nun entschieden ihnen Namen zu geben. Der schwarze Rüde heißt nun Tito, die schwarze Hündin Laika, der braune Rüde Yoshi, die braune Hündin Yoko und der weiß-braune Rüde Nacho.

Wir fahren dann nach Naklua und impfen Mirko, Anja, Dana und Sila. Ich finde auch den kleinen schwarzen Welpen und wir impfen auch ihn. Seinen Bruder sehe ich nicht. Der Welpe ist sehr dünn und deswegen entschließe ich mich ihn Ui mitzugeben, damit er in der Klinik untersucht werden kann.

Abends füttere ich die Hunde und verabreiche weiterhin Medizin. Anja will nun wieder die Medikamente nicht nehmen, sie scheint sich wohl wieder gesund zu fühlen. Sila höre ich auch nicht mehr husten, aber Dana hustet noch. Die Mutter der schwarzen Welpen bekommt von mir auch weiterhin Antibiotika. Nun höre ich auch Shira husten. Mir fällt auf, dass ich Maya schon einige Tage nicht mehr gesehen habe.

An der Karaoke schaue ich nach den Welpen. Wan hat Reisfutter ausgelegt und ich gebe ihnen noch zusätzlich etwas Katzenfutter.

Dann fahre ich zum Strand. Ich finde dort Panya und Satya die bei Boss, Alana und Randy liegen. Überraschenderweise hat sich nun auch Sunita eingefunden und scheint ab jetzt am Strand zusammen mit den anderen leben zu wollen. Ich suche nach Sashka, finde sie jedoch nicht. Satyas Wunde sieht gut aus. Die Fäden sind noch vorhanden aber leider hat sich Panya die Fäden herausgebissen und die Wunde ist nicht vollständig geschlossen. Ich muss ihr morgen unbedingt einen Verband anlegen. Boss bekommt von mir 24mg Ivermectin.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Nachdem ich nach Cassies Welpen gesehen habe fahre ich zur Jah Klinik um nach Panya und Satya zu schauen. Sie werden morgen Abend wieder am Amari abgeliefert, wo ich sie dann empfangen werde. Die Fäden werde ich dann in einigen Tagen selbst ziehen.

Anschließend kaufe ich 15kg Trockenfutter und liefere es in Tongklom ab. Anika scheint allmählich wieder Vertrauen zu mir zu finden und nimmt mir ein Wurststückchen aus der Hand. Wolf, Cleo und die Hündin mit der Nackenwunde sind auch da. Die Wunde ist trocken und wird hoffentlich von selbst zuheilen.

Dann fahre ich zu Jos Boeters. Auf dem Wege dorthin sehe ich Sita, Titan und den anderen Rüden am Straßenrand. Sita ist enthusiastisch wie immer und auch Titan und der Rüde freuen sich mich zu sehen. Ich säubere Titans Augen und gebe ihm 24mg Ivermectin.

Anschließend fahren Jos und ich zur Bang Saray Klinik wo wir alle sechs Hunde ins Auto laden und dann zuerst Jaha, Jira, Nema und Chuki in den Tempel bringen und anschließend Jerry und Jacky, so wurden sie in der Klinik getauft, zurück zum Minimarkt. Alle sechs Hunde sind offensichtlich froh wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein. Der Stress ist für sie erstmal vorbei. Ich hoffe, dass die Operationswunden gut verheilen. Die Fäden werde ich dann in einigen Tagen selbst ziehen.

Leider erleichtern sich die gestressten Hunde im Auto und pinkeln und koten den Innenraum voll. Jos ist nicht gerade begeistert, was ich verstehen kann. Ich hoffe, eine gründliche Reinigung löst das Problem. 

Abends versorge ich die Hunde wie gewohnt mit Futter, Wasser und Medikamenten. Es scheint, dass Anja das Gröbste überstanden hat und auch Sila geht es wohl besser. Nun ist Dana mein Sorgenkind. Ich weiß nun auch dass die Mutter der zwei schwarzen Welpen es ist die jetzt auch hustet. Ich versorge sie ebenfalls mit Medikamenten. Obwohl ich ihr nicht nahekommen kann, ist das kein Problem, denn sie nimmt die hingeworfenen Wurststückchen auf.