Freitag, 28. Februar 2014

Nachdem ich mich umgezogen habe mache ich mich vor Einbruch der Dunkelheit auf um nach der verletzten Hündin zu suchen, von der mir die Frau erzählt hat. Ich finde sie schließlich unter einem Lastwagen liegen. Sie kann nur ihre Vorderläufe bewegen und schleppt ihr Hinterteil nach. Ich rufe die NPW Klinik an, ob sie mir ihren Wagen schicken können und habe tatsächlich Glück, dass er verfügbar ist. Wir schaffen es gemeinsam die um sich beißende Hündin einzuladen und ich fahre mit dem Bike in die Klinik. Dort spreche ich mit Dr. Neung, der allerdings gerade etliche Patienten zu versorgen hat. Er verspricht mir die Hündin alsbald möglich zu versorgen und mir morgen mitzuteilen was er herausgefunden hat. 

Anschließend versorge ich die Pavillonhunde, Anja, die Karaokehunde und verteile Doxycyclin an Alana und Boss.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Jos ruft mich am Vormittag an und teilt mir mit, dass er die beiden Welpen heute um halb sechs holen wolle. Ich schlage ihm vor, auch Shira für eine Weile mit aufzunehmen, damit sich die beiden Kleinen besser eingewöhnen können. Jos sagt weder zu noch ab.

In der Mittagspause gehe ich Rippchen für Cassie kaufen und bringe sie ihr. Cassie hat allerdings keinen Appetit. Den Welpen scheint es gut zu gehen.

Nach Büroschluss ziehe ich mich schnell um und fahre dann zum Pavillon. Zu meinem Entsetzen sehe ich fast den ganzen Platz plattgemacht. Die Behausung von den zwei Welpen für Jos und die der acht Welpen existieren nicht mehr. Zu meiner Beruhigung sehe ich aber die beiden Welpen auf der Soi mit Mirko, Shira, Chaya, Maya und der Mutter der beiden.

Eine Frau, die häufig die Hunde füttert, kommt auf mich zu und teilt mir mit, dass eine schwarze Hündin offenbar angefahren wurde und sich die Hinterläufe gebrochen hat. Ich renne allerdings zuerst zu dem Platz wo ich die acht Welpen zuletzt gesehen habe und zähle noch vier von ihnen. Auch ihre Mutter ist da und ist unversehrt. Also muss die angefahrene Hündin eine sein, die ich nicht kenne.

Da mittlerweile Jos und Pla angekommen sind, versuche ich mir Shira zu schnappen und es gelingt mir auch sie aufzunehmen. Sie wehrt sich allerdings heftig mit Klauen und Zähnen, sodass ich sie schließlich freigeben muss um nicht ernsthaft von ihr gebissen zu werden. Kratzer und kleinere Bisswunden muss ich dennoch einstecken. Wenn Shira gewollt hätte, hätte sich mich kräftig beißen können, hat sich aber nicht gemacht.

Leicht lädiert und hübsch dreckig mache ich mich nun ans Einfangen der beiden Welpen. Da beide noch verschreckt sind von der Einebnungsaktion kostet es mich einige Mühe sie zu stellen und in Jos Auto zu verfrachten. Nachdem ich mich zu ihnen gesetzt habe beruhigen sie sich jedoch und wir fahren zu Jos Haus, wo wir sie in dem von Mauern umgebenen Gelände um das in wenigen Tagen bezugsfertige Haus laufen lassen. Sie erkunden das weitläufige Gelände und scheinen guter Dinge zu sein. Wir stellen ihnen Futter und Wasser hin und lassen sie allein.

Dann gehe ich rüber zu Jans Haus und von dort in den Garten des Hauses in dem Bonnie nun leben soll. Bonnie allerdings geht es nicht so gut. Sie hat sich versteckt und kommt erst heraus, nachdem sie mich gesehen hat. Sie hat wohl im nassen Gras gelegen, denn ihr Bauch ist nass und sie zittert. Ich drücke sie dicht an mich und sie beruhigt sich nach einer Weile. Offenbar verstehen sich Dam, die Hündin des Nachbarn und Bonnie nicht. Ich bleibe eine Zeit lang bei Bonnie sitzen und verlasse sie dann durch Jans Haus. Am Wochenende werde ich wieder nach ihr und den beiden Welpen bei Jos sehen. Ich muss dazusagen, dass das Haus zur Zeit unbewohnt ist, da der Nachbar in Holland ist. Das Haus wird allerdings täglich von Leuten bestellt, die auch für die Hunde sorgen. Allerdings ist Bonnie wohl die meiste Zeit allein. Ich muss mal schauen ob sie sich die nächsten Tage eingewöhnt. Wenn nicht, nehme ich sie am Besten wieder zurück bis der Nachbar das Haus dann dauerhaft bewohnt.

Auf dem Rückweg nach Pattaya machen wir noch einen Abstecher zum Wat. Ich fülle die Behälter auf und kümmere mich um alle Hunde. Die vier Neuen sind mit von der Partie und scheinen sich etwas eingewöhnt zu haben. Nur Nema versteckt sich noch meiste Zeit unter ihrem Verschlag. Um Zuza mache ich mir nun schon etwas Sorge. Sie ist nicht im Bereich der Vorhalle und ich sehe bei unserer Weiterfahrt Rosa allein außerhalb der Tempelmauer. Ich hoffe nicht, dass Zuza etwas passiert ist.

Nach meiner Ankunft in Pattaya füttere ich die Pavillonhunde und die Hunde an der Karaoke. Cora bekommt von mir Antibiotika. Karin hat mir ans Herz gelegt Alana mit Doxycylin zu behandeln. Karin hatte die Behandlung damit begonnen da sie festgestellt hatte, dass der Gaumen von Alana zu blass ist. Bei der Gelegenheit bekommt Boss auch seine Dosis. Bei einem blassen Gaumen kann man auf Blutparasiten (Hämobartonellose) schließen. Karin empfiehlt alle Hunde generell einmal pro Jahr einer Doxycyclinbehandlung zu unterziehen.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Nach der Arbeit schaue ich nach Cassie. Sie liegt mit ihren Jungen an ihrem Platz. Am späten Abend lege ich Futter für die Pavillonhunde aus, fülle den Wasserbehälter auf und halte dann auf dem Weg zur Karaoke bei Richie und gebe ihre frisches Wasser. Ich stelle bei Richie eine kahle Stelle auf ihrem Rücken fest. Die Stelle tut Richie weh als ich sie berühre. Ich werde Richie mit Ivermectin behandeln.

An der Karaoke fülle ich Futter und Wasser auf. Wan hat Reisfutter ausgelegt. Ich gebe Cora 500mg Antibiotika. Sie frisst ohne Probleme. Cassie kommt auch angelaufen und will sich Futter abholen, wird aber von Chula dominiert, sodass sie wieder davonläuft. Ich treffe Wans Bruder. Er hat noch Reisfutter dabei. Ich lasse mir etwas geben und gehe zu Cassie und gebe es ihr.

Anschließend fahre ich zum Strand um nach Alana zu sehen, die heute Nachmittag von Bua zurückgebracht worden ist. Alana ist wieder mit Boss und den Welpen vereint und verhält sich wie zuvor. Auf dem Rückweg zum Apartment sehe ich vor dem Schrottplatz zwei russische Touristinnen die Welpen füttern. Khiao ist auch in der Nähe und ich kann sie streicheln. Bua hatte sie nach ihrer zweiten Chemo wieder zurückgebracht. Ihr Geschwür ist weiter zurückgegangen.

Dienstag, 25. Februar 2014

Nico hat immer noch eine leichte Schwellung an seinem Unterbauch und deswegen setze ich die Behandlung mit Entzündungshemmern fort. Kobi scheint die Sterilisierung gut überstanden zu haben. Bevor ich ins Büro gehe, schaue ich nach Cassie und ihren Jungen. Sie liegen noch an ihrem Platz. Ich stelle Cassie Trockenfutter und Wasser hin.

In der Mittagspause gehe ich Rippchen kaufen und füttere Cassie damit. Sie hat einen richtigen Heißhunger und verschlingt sie allesamt.

Nach Büroschluss fahre ich schnell ins Apartment und ziehe mich um. Um sechs Uhr bin ich im Wat und kurze Zeit später kommen Jan und Jos mit ihren Frauen. Jos hat sich entschlossen jetzt doch nur die beiden Pavillonwelpen zu nehmen sobald das Haus beziehbar ist. Jan möchte einen Hund für einen Nachbarn haben, damit dessen Hund Gesellschaft hat. Ich lege Jan Bonnie ans Herz und so fahren wir alle gemeinsam zu Jans Nachbarhaus, wo wir Bonnie freilassen. Das Gelände um das Haus ist sehr weitläufig und ich erkunde mit Bonnie ihre neue Heimat. Bonnie folgt mir überall hin und ist sehr neugierig. Ich habe den Eindruck ihr gefällt ihr neues Zuhause. Die Hündin des Nachbarn ist eher scheu aber ich denke die beiden werden sich vertragen.

Jos bringt mich wieder zum Wat zurück und ich mache mit den großen Hunden unseren Strandspaziergang, nachdem ich die Behälter aufgefüllt habe. Jira folgt uns schon ein Stück des Weges und Chuki sehe ich nach unserer Rückkehr mit Tessa und Toby spielen. Jaha und vor allem Nema sind noch ein wenig zurückhaltend gegenüber den anderen Hunden aber insgesamt habe ich den Eindruck, dass eine Integration klappen könnte. Nur Zuza vermisse ich. Ich suche nach ihr und wir entdecken Rosa aber von Zuza ist nichts zu sehen.

Nach meiner Nakluarunde am Abend treffe ich an der Karaoke auf Wan. Sie hat noch Reisfutter übrig, das sie mir für Cassie gibt. Ich stelle bei Cora eine Geschwulst an der Kehle fest. Werde ihr ab morgen Antibiotika geben. Ich gehe rüber zu Cassie und sie frisst das Reisfullter fast alles auf. Den Rest gebe ich den Pavillonhunden auf meinem Weg zurück ins Apartment.

Montag, 24. Februar 2014

Jan teilt mir mit, dass er den Besuch im Tempel gern auf morgen verschieben möchte. So fahre ich wie gewohnt zuerst bei Anja vorbei und dann zum Pavillon. Am Apartment verteile ich die Tabletten an Nico und Kobi und bitte dann eine Frau von der Rezeption mir zu helfen die Fäden bei Kobi zu ziehen. Ich nehme mir Kobi auf den Schoß und die Frau entfernt geduldig die Fäden. Bei der ganzen Prozedur, die rund zehn Minuten dauert, rührt Kobi keinen Muskel. Ich hatte mit mehr Problemen gerechnet aber es muss ja nicht immer alles schwierig sein. Bei Asa habe ich wieder Flöhe festgestellt und lege ihr ein Flohhalsband an.

Dann fahre ich wieder zu Anja um ihre Welpen zu entflohen. Ich habe auch ein Flohhalsband für Anja gekauft und lege es ihr zuerst an. Die zwei zutraulichen Welpen kommen aus dem Holz heraus und ich kann sie ohne Probleme einpudern. Von den beiden anderen sehe ich nur eines. Die müssen also warten. 

Dann fahre ich zum Pavillon, wo ich auch nur eines der beiden Welpen, die Jos sich ausgesucht hat, einpudern kann. Ein Welpe ist sehr zutraulich, der andere aber hält sich immer auf Abstand, seit die Welpen auf der Soi herumlaufen. Dann gehe ich zu den Welpen im Gras. Ich kann sie alle einpudern, sehe aber nur sieben von ihnen.

Am Abend fahre ich zuerst zum Talat, sehe jedoch nur Mom. Auf der anderen Straßenseite sehe ich Nora. Ich hatte ja befürchtet, dass sie wieder trächtig ist, aber vielleicht hat sie nur an Gewicht zugelegt, denn sie sieht genauso aus wie vor ein paar Wochen. Ich habe die Slumhunde ein wenig vernachlässigt seitdem mir verboten wurde sie mit Knochen zu füttern und muss mich mal wieder mehr um sie kümmern. Mit Futter versorgt werden sie ja von den Anwohnern und Trockenfutter hatte ich Anfang des Monats geliefert.

Dann fahre ich zum Pavillon und lege Futter aus. Wasser ist noch vorhanden. Anschließend halte ich auf dem Weg zur Karaoke bei Richie und erneuere das Wasser. An der Karaoke hat Wan hat wieder Reisfutter ausgelegt und ich fülle Trockenfutter nach. Alle Hunde außer Cassie liegen auf der Baustelle. Ich schaue in den hinteren Bereich des Pattaya Bazaar ob sie dort vielleicht schon ihre Jungen bekommen hat. Da es dort stockduster ist, rufe ich leise nach ihr aber sie meldet sich nicht. Ich kenne den Platz aber gut und so taste ich mich im Dunkeln voran und tatsächlich sehe ich sie nun direkt vor meinen Augen auf einem mit Erde gefüllten Betonblock unter einem Busch mit ihren neugeborenen Würmchen liegen. Sie rührt sich nicht und schaut mich nur an. Ich kann nicht erkennen wieviel Junge sie hat und werde morgen bei Tageslicht dort wieder heimlich schauen, denn es darf ja niemand merken, dass sie dort liegt. 

Zum Schluss fahre ich am Schrottplatz vorbei. Alle sieben Welpen kommen auf mich zugestürzt als ich halte. Auch Khiao kommt zu mir und lässt sich streicheln. Die einmalige Chemobehandlung hat schon Wirkung gezeigt. Das Krebsgeschwür ist geschrumpft und nicht mehr blutig. Anfang der nächsten Woche wird Bua sie für die zweite Chemo abholen.

Sonntag, 23. Februar 2014

Nachdem ich am Morgen Futter und Medikamente an Leila, Lala, Asa, Kobi und Nico verteilt habe fahre ich zum Wat. Am Wateingang verteile ich Ivermectin an einige Hunde, die von mir seit einiger Zeit behandelt werden. Dann fahre ich zur Vorhalle. Als ich dort halte bestürmen mich alle Hunde und auch die vier Neuen kommen freudig angerannt. Da es bei meiner Ankunft immer hektisch ist und Rangeleien nicht ausgeschlossen, kümmere ich mich vorwiegend um die Sicherheit von Jira, Jaha, Chuki und Nema. Rashid lässt sich auch von mir streicheln, aber Bonnie ist nach wie vor nicht zu sehen. 

Ich säubere die Wasserbehälter, fülle die Trockenfutterbehälter auf und gehe mit den Hunden ein paar Mal um das Wasserbassin, um den Vieren zu zeigen, dass ich mit den Hunden zurückkomme. Dann gehen wir in Richtung rückwärtiges Tor und die Vier folgen uns. Wir kommen allerdings nicht bis zum Strand da jagt Tessa die Vier und einige andere folgen, sodass die Vier wieder zur Vorhalle zurücklaufen. Wir müssen die Prozedur sicher noch einige Male wiederholen bis die Vier so viel Vertrauen gefasst haben, dass sie sich nicht mehr einschüchtern lassen.

Anschließend fahre ich zu Jan und Jos. Mit Jan vereinbare ich, dass wir uns am Montag um 18 Uhr im Tempel treffen, wo sie dann entscheiden, welche Hunde zu adoptieren. Mit Jos fahre ich nach einem Hunde zu suchen, den er mir als stark räudig beschrieben hat. Wir finden ihn jedoch nicht. Ich habe Jos Ivermectin mitgebracht, mit dem er den Hund behandeln kann, wenn er ihn sieht. Jos wird auch am Montag im Tempel sein.

Danach fahre ich nochmal zum Tempel und mache mit den großen Hunden unseren Strandspaziergang. Bonnie ist nun auch von der Partie. Die Vier bleiben bei der Vorhalle. Auf dem Rückweg sehe ich an der Tempelmauer Rosa, die jedoch sofort im Tempel verschwindet als Tessa auf die zuläuft.
 
Nach meiner Rückkehr in Pattaya mache ich die Nakluarunde, fülle die Schalen an der Karaoke auf und fahre dann zu den Strandhunden. Ich sehe Boss, Panya, Satya und Randy. Ich gebe ihnen Trockenfutter und lege auch Futter an den Grünanlagen des Amari für Sunita und Sashka, so nenne ich nun den großen Welpen, aus.

Samstag, 22. Februar 2014

Heute Morgen beehrt uns Yolanda auch mal wieder. Lala liegt auf ihrem gewohnten Platz an dem ich sie auch füttere, da sie sich nicht an den Futternapf für die großen Katzen traut. Erfreulicherweise ist die Hodenschwellung bei Nico stark zurückgegangen. Ich verteile an ihn und Kobi Medikamente. Ich rufe Karin an, dass sie alle sechs Welpen in den Tempel bringen solle, da ich keine Bestätigung erhalten habe, welche Hunde noch von Jan oder Jos adoptiert werden sollen.

Am frühen Nachmittag ruft mich Karin an, dass es bei Jimbo nach der Sterilisation Probleme gegeben hat und dass sie ihn deshalb zusammen mit Jake noch eine Woche dabehalten möchte. Wir vereinbaren also nur die vier Mädel zum Tempel zu bringen.

Ich bin um halb zwei dort. Alle Hunde sind beisammen bis auf Bonnie und Rosa. Als mich die Hunde umrunden, leckt mir zum ersten Mal auch Rashid meine Hand und ich kann kurz seinen Kopf streicheln. Ich habe wohl nun auch sein Vertrauen gefunden.

Um halb drei kommt Karin mit Bua und den Hunden. Wir lassen sie vorsichtig heraus und von den anderen Hunden beschnuppern. Natürlich ist das Stress für sie aber es geht ohne Rangelei ab. Wir setzen uns gemeinsam an das Wasserbassin und lassen sich die Hunde anfreunden. Nach einer halben Stunde gehen wir an den Strand. Die vier Neuankömmlinge bleiben vorsichtigerweise beim Auto und wir lassen sie auch dort.
Bei unserer Rückkehr liegen sie immer noch unter dem Auto und wir müssen sie herausholen damit Karin und Bua fahren können.

Ich bleibe noch bei den Hunden bis zum Einbruch der Dunkelheit und beobachte, wie sie miteinander auskommen. Es gibt keine augenscheinlichen Probleme und so fahre ich einigermaßen beruhigt zurück. Später am Abend mache ich meine übliche Nakluarunde.

Freitag, 21. Februar 2014

Am Morgen lege ich Trockenfutter am Pavillon aus. Am Nachmittag auf dem Rückweg zum Apartment fängt mich Mirko dort ab und ich schaue nach den Welpen. Die Zwei von Jos und die Acht im Busch sind wohlauf. Shira, Chaya und Maya sind auch dabei. 

Die NPW Klinik hat mich zuvor angerufen, dass ich Lala abholen könne. Dr. Neung hat Lala erneut getestet und der Staupetest war negativ. Ich frage ihn ob Lala schon sterilisiert werden könne, aber Dr. Neung sagt, dass ich damit noch mindestens zwei Monate warten solle. Ich schaue nach Nico, der unbedingt mit mir mit will. Deswegen frage ich Dr. Neung ob ich ihn auch mitnehmen kann. Dr. Neung hat keine Bedenken sagt jedoch, dass die Schwellung noch ein paar Tage andauern könne. Ich solle mir aber keine Sorgen machen.
Ich erhalte noch einmal Medikamente und dann werden Lala und Nico mit dem NPW Transporter zurückgebracht. Ich komme zur gleichen Zeit am Apartmenthaus an und setze Lala wieder auf ihren gewohnten Platz.

Abends gebe ich Nico und Kobi ihre Medikamente. Asa bekommt natürlich auch immer ein paar ungefüllte Wurststückchen ab. Danach lege ich Trockenfutter am Pavillon aus, gebe auf dem Weg zur Karaoke Aiwa 8mg und finde auch Khao, der aber wieder die Medikamente verweigert. Ich lasse sie beim Taxifahrer, der vielleicht mehr Glück hat sie ihm zu geben. Aiwas Fell ist mittlerweile gut nachgewachsen. 

Auf dem Rückweg sehe ich die Schrottplatzwelpen zusammen mit Khiao. Es kommen gerade Leute vorbei, die ihnen Essensreste hinschütten. So sind die Hunde heute auch erstmal gut versorgt.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Auf dem Weg zum Apartment treffe ich Jos mit seiner Frau, wie sie gerade die beiden Welpen am Pavillon fotografieren, die sie adoptieren wollen. Ich frage sie danach, welche anderen Hunde sie und Jan und vielleicht noch ein anderer Nachbar von ihnen zu adoptieren gedenken. Karin hatte mich gestern darüber informiert, dass Jimbo und Jake sterilisiert worden sind und dass sie Platz schaffen müsse für Neuankömmlinge. Deswegen hat sie mich gebeten auch Jaha, Jira, Chuki und Nema in den Wat Amparahm zu bringen. Allerdings war die Rede davon, dass Chuki eventuell auch adoptiert werden könne. Sie würde dann direkt in ihr neues Zuhause überführt werden können. Jan ist zurzeit in Kon Kaen und deswegen werde ich das erst am Wochenende erfahren.

Die Transportaktion ist aber schon für Samstag 14 Uhr geplant. Wir werden also wohl Chuki auch erstmal in den Tempel bringen. Die vier Mädel sind noch zu jung zum sterilisieren und werden dann in einem Monat in die Klinik gebracht und sollen dann auch für eine Woche wieder bei Karin bleiben.

Am Apartment sehe ich, dass Nicos Hoden weiter angeschwollen sind und ich entschließe mich ihn in die Klinik zu bringen. Ich besorge mir ein Taxi und wir fahren in die NPW Klinik wo Dr. Neung ihn untersucht. Er stellt fest, dass sich Nico schon die Fäden selbst gezogen hat. Dr. Neung beruhigt mich und sagt, dass ich mir keine Sorgen machen solle. Ich lasse Nico in der Klinik zur Beobachtung. Anschließend schaue ich nach Lala und spreche mit Dr. Neung über sie. Er verspricht sie sich morgen anzusehen und mich dann unterrichten, was weiter mit ihr geschehen solle.


Es nieselt schon den ganzen Tag und deswegen gehe ich später am Abend nur zum Pavillon. Der Boden ist nass und die Hunde schlafen alle. Deswegen entschließe ich mich das Futter morgen früh auszulegen. Dann gehe ich weiter zu Anjas Behausung. Die Welpen liegen unter den Baumstämmen im Trocknen. Die zwei zutraulichen kommen heraus und lassen sich von mir knuddeln. Auch Anja bekommt eine ausgiebige Streicheleinheit wie immer von mir. Mirko ist nicht zu sehen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Fahre nach der Arbeit zuerst bei Anja und ihren Welpen vorbei. Zwei der Welpen sind schon zutraulich und lassen sich von mir streicheln. Dann geht es weiter zu den Pavillonwelpen und den Grasslandwelpen. Die Welpen im Grass kommen wieder aus ihrer Höhle herausgestürzt, als ich sie rufe. Einige lassen sich von mir streicheln, andere sind noch zurückhaltend. Ich sehe auch die vier Welpen bei Cherry die nicht mehr weglaufen, wenn ich bei ihnen halte. Die Welpen am Schrottplatz sind alle sehr zutraulich und bestürmen mich wenn ich bei ihnen halte. Drei von ihnen sind Rüden und vier sind weiblich.

Am Apartment stelle ich fest, dass Nicos Hodensack stark geschwollen ist. Nachdem ich an Nico und Kobi Antibiotika verteilt habe fahre ich deshalb auf dem Weg zum Wat an der NPW Klinik vorbei. Dr. Neung, der Nico behandelt hatte, beruhigt mich dort und gibt mir entzündungshemmende Tabletten für Nico mit.
In der Tierfutterhandlung am Wat kaufe ich noch einen Sack Trockenfutter und fahre dann zum rückwärtigen Tor. Vor dem Tor sehe ich Zuza zusammen mit Rosa auf einem Sandhaufen liegen. Gerade als ich auf Rosa zugehen will, stürmt die ganze Meute aus dem Tor und Rosa verschwindet. Immerhin weiß ich jetzt, dass sie noch zugegen ist und dass sich Zuza um sie kümmert.

Nachdem ich an Shana, Lizzy, Toby, Rocky und Rashid Medikamente verteilt und die Wasserbehälter sowie die Trockenfutterbehälter aufgefüllt habe machen wir unseren Strandspaziergang. Shana drangsaliert ein wenig Bonnie, sodass ich mich besonders um sie kümmere. Ich will keine zweite Rosa-Situation sehen.
Auf dem Rückweg fahre ich zu Dam und träufele Advocate auf seinen Rücken. Er ist wirklich ein ganz Lieber und ich möchte gern, dass er bald von der Räude befreit ist. Dann fahre ich zur blinden Hündin und gebe auch ihr Advocate. Der Mann vom Minimarkt teilt mir mit, dass sich ihr Zustand schon gebessert hat und dass sie auch wieder aktiver ist. Ich bin gespannt welche Wirkung Advocate auf die beiden Hunde haben wird.

Später am Abend lege ich Futter am Pavillon aus und fülle die zwei Wasserbehälter auf. Dann fahre ich zur Karaoke und fülle die Trockenfutterschalen. Wasser ist noch genügend vorhanden. Anschließend geht es weiter zum Strand. Boss liegt dort mit Panya, Satya und Randy. Satya lässt sich zum ersten Mal von mir sachte streicheln. Am scheuesten ist Randy. In den Grünanlagen vor dem Amari sehe ich auch den braunen Welpen. Ich nenne sie Sunita. Die große Weiße sehe ich nicht.

Ich suche auch wieder nach Khao und finde ihn schließlich ein paar Hundert Meter die Soi runter in Richtung Strand. Er liegt dort bei einem anderen Taxifahrer, der ihn mit Reisfutter versorgt hat. Khao ist satt und nimmt die Medikamente nicht. Der Abszess ist immer noch vorhanden, allerdings etwas abgeschwollen. Aiwa will ich 8mg Ivermectin geben, finde sie jedoch nicht.

Dienstag, 18. Februar 2014

Nach einem erholsamen 13 Stunden Schlaf versorge ich Kobi und Nico mit Antibiotika. Die Pflaster sehen nach wie in Ordnung aus und ich werde sie erstmal nicht wechseln.

Abends gebe ich den beiden wieder Antibiotika. Nico hat sich das Pflaster abgerissen und ich schmiere die Wunde mit Betaisodona ein. Kobi verhält sich ganz normal aber Nico ist ruhiger als sonst. Seine Wunde sieht aber nicht entzündet aus.

Nach der Arbeit fahre ich bei den Pavillonhunden und den Schrottplatzhunden vorbei. Alles scheint in Ordnung zu sein wenn auch die acht Grasplatzwelpen gestört worden zu sein, denn sie kommen nicht wie sonst alle aus ihrer Höhle herausgestürzt. Dem kleinen Schwarzen von der Hündin bei Cherry kann ich eine Entwurmungsdosis verpassen. Die drei cremefarbenen sind noch zu scheu, als dass ich sie erreichen kann.

Abends mache ich meine Futterrunde. Die Hunde sind nicht zu sehen. Das Trockenfutter auf dem Parkplatz ist nicht angerührt. Ich fülle nur das Wasser nach. Dann fahre ich zum Talat und anschließend zum Pavillon. Auf dem Wege zur Karaoke ersetze ich das Wasser für Richie. Khao suche ich, kann ihn jedoch wieder nicht finden. An der Karaoke hat Wan Reisfutter ausgelegt und ich fülle Wasser und Trockenfutter nach.

Am Best erwische ich Rudi und behandle ihn mit Advocate. Die Dauerbehandlung mit Ivermectin scheint immer nur vorübergehende Erfolge zu zeitigen, sodass ich es mal so versuche.

Dann fahre ich runter an den Strand. Ich habe Panya auf ihrem Hinterteil rutschen sehen und deswegen Entwurmungstabletten in Fleisch vorbereitet. Allerdings kann ich die Fleischstückchen weder Panya noch Satya oder Randy schmackhaft machen. Auch Boss verweigert sich. Erfreulicherweise werden die Welpen aber allmählich zutraulicher und laufen auf mich zu, als ich sie rufe. Ich muss mal eine andere Verpackung wählen, um sie zu entwurmen.

Montag, 17. Februar 2014

Am Morgen stelle ich fest, dass Nico ohne Kragen herumläuft. Ich suche ihn und finde auch einen Kragen mit Kobis Namen darauf. Beide Hunde haben sich also offensichtlich der Kragen selbst entledigt. Ich untersuche Nicos Pflaster und finde es unversehrt. Ich lasse also erstmal die Kragen ab. Nico läuft auch schon wieder fast normal und die Schwellung an seinem Vorderlauf ist zurückgegangen. Diese Episode scheint also auch glücklich zu verlaufen.

Gegen Mittag ruft mich Karin an und teilt mir mit, dass Khiau sich durch Gehegezaun gebissen hat und abgehauen ist. Glücklicherweise konnte Bua sie wieder einfangen. Karin fragt mich ob Khiau vielleicht nicht besser zwischen den Chemotherapien wieder auf den Schrottplatz zurückgehen sollte. Wir vereinbaren uns die Situation ein oder zwei Tage anzusehen. Wenn Khiau es bei Karin nicht aushält, werde ich mit den Wachleuten vereinbaren sie über die Woche zurückzunehmen und Bua würde sie dann jeden Montag morgen zur Chemo abholen. 

In der Mittagspause fahre ich zum Apartment um nach Kobi und Nico zu schauen. Ich gebe ihnen Antibiotika. Ihre Pflaster sind noch unversehrt.

Am späten Nachmittag fahre ich bei den Schrottplatzhunden vorbei und verabreiche ihnen die zweite Dosis Entwurmung. Von den beiden Pavillonwelpen erwische ich nur einen, um ihm die dritte Dosis zu geben. Dann mache ich meine Nakluarunde und gehe früh ins Bett. Ich muss mal nachschlafen.

Sonntag, 16. Februar 2014

Ich fahre am frühen Vormittag zum Wat und versorge die Hunde dort. Anschließend fahre ich zu Jan Veenmanns Haus und wir fahren zusammen mit seinem Freund Jos Boeters zu Karin. Jan und Jos möchten einige Hunde adoptieren. Ich stelle die Welpen vor. Allerdings ist Jaha nicht zu sehen und ich kann sie auch vor dem Tor nicht finden. Ich schaue nach Alana und Khiau. Sie liegen im Gehege bei der vormals stark räudigen Hündin mit ihren vier Jungen. Alle Fünf sehen schon viel besser aus. Alana wird Anfang der Woche sterilisiert und kann dann sobald als möglich wieder zurück an den Strand. 

Jan und Jos wollen sich auch noch andere Hunde ansehen und so fahren wir zum Pavillon wo ich ihnen die beiden Welpen zeige. Jos entschließt sich sie beide in zwei Wochen, wenn sie entwöhnt sind, zu sich zu nehmen. Wir fahren danach zum Wat und dort gefällt Jan Zuza und Bonnie besonders. Vielleicht werden auch sie ein neues Zuhause finden.  Zum Abschluss spendet mir Jan 1,000 Baht.

Anschließend fahre ich nochmal zu den Hunden im Wat, kaufe einen neuen Sack Trockenfutter, reinige die Wasserbehälter und fülle Trockenfutter nach. An die anderen Wathunde verteile ich Ivermectin. Dann fahre ich zum Glasshouse und finde Dam und am Minimarkt auch die blinde Hündin. Beiden gebe ich Ivermectin.

Anschließend fahre ich zur NPW Klinik und begleiche die Rechnung für Kobi und Nico. Sie sind bereits zurückgebracht worden. Auf dem Weg zum Apartment halte ich beim Best und verabreiche Rudi eine Dosis Advocate. Mal sehen ob wir damit seine Probleme in Griff bekommen. Ich habe auch Advocate für Dam und die blinde Hündin gekauft. Sie werde ich am Mittwoch behandeln.

In der Vorbeifahret am Familymarkt sehe ich Khao liegen. Allerdings sind alle Medikamente aufgebraucht, sodass ich ihm nichts geben kann. Auf dem Wege zum Apartment halte ich an der Freifläche an der Naklua Road. Es ist ja schon stockdunkel und ich sehe alle Hunde  nur schemenhaft. Sie schlafen über den gesamten Platz verteilt. Als ich mich ihnen nähere wachen sie auf und fangen an zu bellen. Ich spreche zu ihnen aber erst nach einigen Minuten beruhigen sich einige von ihnen. Die Anderen bellen solange bis ich mich wieder entferne. Es wird wohl noch eine Weile dauern bis sie sich an mich gewöhnt haben. 

Am Apartment empfangen mich Kobi und Nico. Es scheint beiden gut zu gehen. Nico hat einen Kragen verpasst bekommen und ich werde ihn auch über Nacht darin belassen. Nachdem ich die Hunde und Leila versorgt habe fahre ich zum Pavillon und zur Karaoke und versorge die Hunde mit Trockenfutter und Wasser. Dort spricht mich ein deutscher Tourist an und drückt mir seine Anerkennung aus und 1,000 Baht in die Hand. Heute scheint mein Glückstag zu sein.

Dann suche ich nach Khao finde ihn allerdings wieder nicht. So fahre ich weiter an den Strand. Heute ist ja Sonntag und so werden die Hunde nicht versorgt. Ich finde Boss mit Panya, Satya und Randy am Strand und gebe ihnen Trockenfutter zu fressen. Dann schaue ich nach den anderen beiden Welpen, die sich noch nicht über die Straße trauen und lege auch ihnen Trockenfutter hin. Der graue Welpe ist und bleibt verschwunden. Panya, Satya und Randy werden allmählich zutraulicher und reagieren schon auf ihre Namen. Die beiden anderen Welpen sind noch sehr scheu obwohl der große Weiße mich offenbar schon erkennt.

Samstag, 15. Februar 2014

Ich fülle an Vormittag die Schalen für Kobi, Nico, Asa und Leila nach. Yolanda gibt uns auch mal wieder die Ehre. Nico humpelt noch immer stark und sein Lauf ist geschwollen. Das hindert ihn jedoch nicht auf drei Beinen hinter mir herzurennen, als ich mich zum Schrottplatz aufmache um festzustellen, ob die Wachleute den TVT Hund einfangen konnten. Sie präsentieren ihn mir ganz stolz angeleint. Das Problem ist also schon mal gelöst. 

Um zwei Uhr kommt Bua und wir laden den Hund, sie heißt Khiau, ein. Gemeinsam fahren wir zum Strand und ich finde auch gleich Alana unter einem Liegestuhl schlafen. Ich nehme sie behutsam auf und sie lässt sich auch ohne Probleme von mir zum Auto tragen. Ein bisschen wehrt sie sich als wir sie in den Käfig bugsieren aber auch diese Aktion geht glatt.

Anschließend fahre ich nochmal zum Schrottplatz und entwurme alle sieben Welpen. Danach entwurme ich die Pavillonwelpen ein zweites Mal und fahre dann zum Best. Dort finde ich Rudi und verabreiche ihm 16mg Ivermectin. Ich werde ihn demnächst mit Advocate behandeln. Das hat ja bei Aiwa recht gut funktioniert. Ich suche auch nach Khao aber kann ihn wieder nicht finden. 

Auf dem Weg zurück zum Apartment halte ich an der Freifläche und laufe über den Platz. Einige Hunden bellen mich noch an aber ich glaube, wenn ich nun jeden Tag bei ihnen erscheine, werden sie sich an mich gewöhnen und ich werde dann vielleicht auch die Chance haben ihnen näher zu kommen. Ich spreche viel mit ihnen, damit sie sich an meine Stimme gewöhnen. Ich kann dann vielleicht auch in der Dunkelheit zu ihnen gehen, ohne dass ich sie unnötig aufschrecke.

Um halb sechs kommt der Tiertransporter von der NPW Klinik. Wir verfrachten Nico und Kobi ohne Probleme und ich fahre mit dem Scooter zur Klinik, wo ich die Hunde empfange. Nicos Lauf wird von Dr. Neung untersucht. Er stellt nur eine Fleischwunde fest, der Knochen und die Sehnen sind intakt. Nico läuft auch schon wieder etwas besser. Wir vereinbaren, dass die Hunde morgen wieder zurückgebracht werden. Ich schaue auch nach Lala. Sie zeigt nach wie vor keinerlei sichtbare Symptome und ist sehr anhänglich. Leider muss sie noch einige Tage in der Klinik verbleiben.
 
Frau Dora Hardegger hat mir wieder 500 Euro überwiesen. Ein Segen ist das, nun kann ich diesen Monat alle Ausgaben ohne Probleme bestreiten.
 
Am Abend schaue ich nach den Hunden auf dem Parkplatz und fahre auch zum Talat. Anschließend geht es zum Pavillon und dann weiter zu Richie, der ich das Wasser auswechsele. Zum Schluss versorge ich die Hunde an der Karaoke. Wan hat Reisfutter ausgelegt und ich fülle Trockenfutter und Wasser nach.

Freitag, 14. Februar 2014

Ich schaue morgens als Erstes nach Nico. Er geht auf drei Beinen und sein linker Vorderlauf ist angeschwollen. Ich gebe ihm Antibiotika. Dann schnappe ich mir Lala und fahre mit ihr in die NPW Klinik um sie auf Staupe testen zu lassen. Die erste Untersuchung ergibt nichts Eindeutiges aber der Test zeigt ein Anzeichen von Staupe. Es scheint, dass der Virus im Anmarsch ist. Ich lasse Lala in der Klinik, damit sie in Quarantäne gehalten wird. Laut Aussage des Tierarztes wird sich in einer Wochen zeigen, ob tatsächlich Staupe diagnostiziert werden muss.
 
Ich versuche einen Transport für Nico in die Klinik zu organisieren und man sagt mir, dass ich mich für die Abholung am Nachmittag bereithalten solle. Ich entscheide mich dafür auch Kobi mitzunehmen damit er und Nico dann auch sterilisiert werden können.

Auf dem Wege zurück zum Apartment kaufe ich noch einen Sack Trockenfutter für den Mann der Cherry versorgt und nun auch Hündin mit den vier Welpen. Um halb fünf ruft mich die Klinik an, dass der Transport erst morgen um 17 Uhr stattfinden kann. Daraufhin nehme ich mir meine Kamera und fahre zuerst zum Schrottplatz und mache Fotos von den Welpen dort. Ich lasse Halsband und Leine bei den Wachleuten und bitte sie wenn möglich den TVT Hund einzufangen bevor ich ihn mit Bua morgen abhole. Anschließend fotografiere ich die beiden Welpen am Pavillon und auch die acht Welpen, die dort in der Nähe im hohen Gras hausen. Die beiden Pavillonwelpen bekommen die erste Entwurmungsdosis.

Dann mache ich mich auf die Suche nach Anjas Welpen und finde sie tatsächlich schließlich unter einem Berg von Baumstämmen. Es sind vier Cremefarbene. Auch von ihnen mache ich Fotos, wie auch von Anja und Mirko, der kurze Zeit später hinzukommt. Dann fahre ich weiter auf einen großen, unbebauten Platz an der Naklua Road. Dort habe ich in der Vorbeifahrt immer einige Hunde liegen sehen. Ich schaue mir nun den Platz genauer an und zähle mindestens dreißig ausgewachsene Hunde und am Rande des Platzes im hohen Grass noch fünf ca. acht Wochen alte Welpen. Die meisten Hunde sehen recht gut aus, nur einige von ihnen haben Räude und die nicht sehr stark. Auch hier mache ich einige Fotos.
 
Dann fahre ich zu Aiwa und gebe ihr 8mg. Khau und Rudi die ich auch versorgen will sind beide unauffindbar. Anschließend kaufe ich eine Schüssel und fülle sie mit Wasser für die Pavillonhunde und lege Trockenfutter für sie und Anja aus. Dann fahre ich zur Karaoke. Wan hat Reisfutter ausgelegt. Ich fülle Trockenfutter und Wasser nach. Zum Schluss fahre ich noch an den Strand. Alana, Boss, Panya, Satya und Randy schlafen im Sand. Ich gebe Boss 16mg und Alana 8mg Ivermectin als Erhaltungsdosis.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Nach der Arbeit fahre ich in die Tierfutterhandlung in der Soi Siam Country, kaufe einen Sack Trockenfutter und liefere ihn am Schrottplatz ab. Am Apartmenthaus mache ich mir Sorgen um Lala, eine junge Katze, die sich offenbar entschlossen hat zu bleiben. Sie schnieft seit einigen Tagen und da ich Staupe bei ihr vermute, habe ich sie mir in den vergangen Tagen genau angesehen. Ein sicheres Zeichen, dass Staupe ausgebrochen ist, ist Bindehautentzündung. Lalas Augen sind jedoch nach wie vor klar. Ich entschließe mich sie morgen, es ist ein Feiertag, in der Klinik testen zu lassen.

Am Abend mache ich meine Nakluarunde und später schaue ich nochmal nach den Strandhunden. Ich sehe Panya, die weiße, Satya die braun-weiße und Randy, das ist der Wicht, der von Alana aufgenommen wurde. Er ist zwar kleiner als die anderen Welpen aber hat sich entschlossen zu leben. Nach einiger Zeit traben auch Boss und Alana an. Ich bleibe eine ganze Weile bei ihnen damit die Welpen sich an mich gewöhnen. Ich bin zu Fuß unterwegs und als ich mich in Richtung Naklua entfernen will folgen mir alle Fünf bis zum Dolfinkreisel. Ich versuche sie einige Mal zurückzuschicken jedoch ohne Erfolg. Am Kreisel höre ich dann Gebell und Geheule, sie sind auf andere Hunde gestoßen. Ich schaue überall nach ihnen aber sehe keinen von ihnen. Deswegen gehe ich zurück zum Strand und tatsächlich trudeln alle Fünf nacheinander ein.

Boss und Alana sind ja sehr erfahrene und clevere Straßenhunde und so lernen die Kleinen von ihnen, wie man sich auf der Straße durchschlägt. Von den übrigen drei Welpen sehe ich nach wie vor nur die Braune und die große Weiße, die sich beide noch nicht an den Strand trauen. Ich hoffe, dass ihre Vorsicht nicht zu ihrem Verhängnis wird.

Als ich zu Fuß am Apartmenthaus eintreffe, begrüßen mich Nico, Kobi und Asa. Kobi knurrt wieder Nico an als ich auch ihn streichele und stürzt sich unvermittelt mit solcher Gewalt auf ihn, dass ich ihn nicht davon abhalten kann Nico zu malträtieren, obwohl ich ihn mit Fußtritten traktiere. Das Resultat ist, dass Nick stark aus einer Wunde an seinem linken Vorderlauf blutet. Ich laufe schnell ins Apartment und hole Papiertaschentücher um die Blutung zu stillen, was mir auch nach einiger Zeit gelingt. Ich beruhige Nico und er leckt seine Wunde bis sie völlig aufhört zu bluten. Mehr kann ich im Moment nicht für ihn tun. Morgen werde ich ihm Antibiotika geben und gegebenenfalls mit ihm in die Klinik fahren.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Nachdem ich kurz nach den Welpen am Pavillon geschaut habe, fahre ich zur Tierfutterhandlung und liefere anschließend einen 15kg Trockenfutter beim Wachmann an der Thepprasit ab. Die größeren Welpen und die Mutter der Welpen versorge ich mit Ivermectin. 

Dann fahre ich zum Wat wo ich Toby, Lizzy, Shana, Rocky und Rashid Ivermectin gebe und Toby zudem Antibiotika. Nach unserem Strandausflug säubere ich die Futter- und Wasserbehälter und fülle sie auf. Zuvor hatten die Hunde schon Reisfutter bekommen. Prince hat sich wieder recht gut in das Rudel eingefügt, hat aber immer noch Probleme mit Shana oder sie mit ihm. Rosa bekomme ich nicht zu Gesicht.

Da ich nur noch eine Ivermectintablette habe versorge ich die blinde Hündin damit. Dam hat ja vor drei Tagen noch 16mg bekommen. Ich überlege, die beiden zusätzlich mit Antibiotika zu behandeln, da sich ihr Zustand nicht substanziell verbessert hat.

Nach der Nakluarunde und der Versorgung der Karaokehunde fahre ich noch zu den Strandhunden. Ich sehe die drei Welpen nicht aber Boss und Alana. Auf dem Rückweg fülle ich Richies Wasserbehälter auf.

Dienstag, 11. Februar 2014

Ich gehe in der Mittagspause rüber zum Best um nach Rudi zu schauen. Tatsächlich finde ich ihn. Er hat sich einen neuen Platz ausgesucht. Sein Fellzustand hat sich wieder verschlechtert. Ich muss ihn von nun an wieder alle zwei Tage behandeln.

Fahre nach Büroschluss direkt zum Schrottplatz und nehme Kontakt zu dem Wachmann und einem Arbeiter dort auf. Ich kann nun auch die Mutter der Jungen kurz in Augenschein nehmen und muss feststellen, dass sie TVT hat. Ich teile den Männern mit, dass ich versuchen werde, sie mit Hilfe von Karin in die NPW Klinik zu schaffen. Ich verspreche dem Wachmann ihm einen Sack Trockenfutter am Wochenende zu liefern und sage ihm, dass ich die Welpen entwurmen werde.

Nach meiner Nakluarunde rufe ich Karin an und wir vereinbaren, dass Bua am Samstag um 13:30 nach Naklua kommt. Wir werden dann auch versuchen Alana am Strand einzufangen, um sie sterilisieren zu lassen.
 
Später dann fahre ich noch um nach Rudi zu suchen, finde ihn jedoch wieder nicht. Dafür finde ich Khao, den Hund am Familymarkt und gebe ihm Antibiotika. 

Am Strand suche ich nach Boss, Alana und den Welpen. Ich finde Alana und Boss sowie drei Welpen. Es sind die Gleichen, die ich schon zuvor am Strand gesehen habe. Ich setze mich zu ihnen. Es geht ihnen gut und sie spielen miteinander. Den größten der Welpen und den anderen braunen sehe ich in den Grünanlagen. Sie trauen sich noch nicht über die Straße. Den grau-weißen habe ich schon einige Zeit nicht mehr gesehen.

Montag, 10. Februar 2014

Ich habe heute Abend in Jomtien zu tun und fahre auf dem Rückweg bei den Hunden an der Thepprasit Road vorbei. An der kleinen Behausung des Wachmanns mit den ehemals räudigen Welpen hat es schon wieder Nachwuchs gegeben. Die größeren Welpen müssen auch mal wieder mit Ivermectin behandelt werden, genauso wie die Mutter der neuen Welpen. Auch müssen alle Hündinnen dort sterilisiert werden. Ich spreche mit dem Wachmann und teile ihm mit, dass ich ihm wieder einen Sack Trockenfutter geben und die Sterilisierung organisieren würde.

Dann fahre ich weiter zu den anderen Wachleuten um die Ecke. Dort hat Mum, die Mutter von Princess wieder Nachwuchs bekommen. Auch dort muss flächendeckend sterilisiert werden.

Ich habe schon öfters am Familymarkt in der Nähe des Delphinkreisels einen Rüden gesehen, der immer bei den Taxifahrern liegt und der ein wenig Pflege benötigt. Ich schaue ihn mir genauer an und versuche Kontakt mit ihm aufzunehmen. Der Hund ist sehr freundlich und lässt sich von mir streicheln. Sein Fell ist struppig und weist ein paar Löcher auf. An seiner Flanke hat er einen Abszess. Nachdem ich die Nakluahunde versorgt habe fahre ich zurück zu ihm und gebe ihm 16mg Ivermectin und 500mg Antibiotika. Ich suche auch nach Rudi aber er bleibt verschwunden.

In der Nähe von meinem Apartment hat sich ein Schrottplatz etabliert. Ich habe dort vor einigen Tagen einige ca. zwei Monate alte Welpen herauskommen sehen. Ich schaue sie mir genauer an. Es sind sechs an der Zahl und sehr zutraulich. Offenbar werden sie von den Arbeitern dort gut behandelt und die Mutter ist auch zugegen. Ihr Zustand ist zufriedenstellend. Ich werde, nachdem ich Kontakt mit den Arbeitern dort aufgenommen habe, sie entwurmen und den Arbeitern einen Sack Trockenfutter spendieren.

In der Nacht schreibe ich Neo um von ihm zu erfahren, wie wir die Sterilisierungsaktion am Besten durchführen können. Er antwortet mir, dass er bereits eine Aktion mit der City Hall durchgeführt hat. Ich versuche mit ihm was auf die Beine zu stellen.

Auf Facebook teilt mir Karin mit, dass sie ein neues Heim für Kaya gefunden hat. Ich hoffe, wir können noch mehr Welpen vermitteln. Ich habe ja mittlerweile so viele von ihnen. 

Sonntag, 9. Februar 2014

Am Morgen fahre ich zum Pavillon um zu schauen, ob Anja mir heute ihre Welpen zeigt. Sie hält es allerdings nach wie vor für zu verfrüht und ich kann ihre Junge auch nach einigem Suchen nicht entdecken.

Am Nachmittag fahre direkt zum Wat. Hinter dem Haupttor liegt eine ganze Meute Tempelhunde. Sie kennen mich ja nun schon und kommen angelaufen als ich anhalte. Alle die, die es nötig haben bekommen ihre Dosis Ivermectin. Ich kann mittlerweile fast alle von ihnen streicheln und es gibt keine Probleme bei der Verteilung der Medikamente.

Dann fahre ich weiter zu den Hunden an der Vorhalle. Prince liegt wieder bei Arnie und den anderen. Allerdings haben er und Shana wohl ein Problem miteinander. Ich fülle die Behälter auf und wir machen unseren Strandspaziergang. Toby bekommt Antibiotika.

Am Glasshouse und am Minimarkt versorge ich Dam und die blinde Hündin mit Ivermectin. Beide benötigen noch eine lange Zeit bis sie wieder einigermaßen hergestellt sind.

Auf dem Rückweg kaufe ich in der Soi Siam Country einen Sack Big Bite. Am Apartment erwarten mich heute neben Asa, Kobi, Nico und Leila auch zwei andere Katzen. Eine ist ein junger Kater, der seit zwei Wochen ab und zu erscheint und dann ist da noch ein junges Kätzchen, das sich wohl auf Dauer einrichten möchte. Ich lege für sie Trockenfutter an einer anderen Stelle aus, denn ich habe sie ein paar Mal schniefen hören und bin ja hoch sensibilisiert was Staupe angeht. Ich beobachte sie täglich genau ob sie Symptome zeigt. Ich hoffe ja nicht.

Abends mache ich die übliche Futterrunde in Naklua und fahre danach zu den Amarihunden. Ich lege für sie Trockenfutter aus und gehe dann rüber an den Strand. Dort sehe ich drei von den Welpen. Darunter ist der Eine, der sich schon seit einiger Zeit über die Straße traut und der kleine Wicht, der sich aufgrund der reichlichen Fütterung recht gut entwickelt hat. Ich bleibe ein wenig bei ihnen aber sie bleiben auf Abstand.

Samstag, 8. Februar 2014

Ich präpariere Ivermectin und fahre als Erstes zu Karins Haus und besuche die Welpen. Sie sind alle wohlauf. Dann fahre ich weiter nach Tonglom. Auf dem Wege dorthin verabreiche zwei Hunden am Straßenrand Ivermectin. Die Hündin am Straßenrestaurant sieht schon fast wieder normal aus. Ihr Fell ist so gut wie vollständig nachgewachsen. 

Ich kaufe einen Sack Trockenfutter und fahre zum Tempel. Vor dem rückwärtigen Tor sehe ich Prince zusammen mit Rosa. Die beiden Vertriebenen scheinen sich zusammengefunden zu haben. Prince ist ganz außer sich vor Freude mich zu sehen und folgt mir in das Watgelände, wo mich die restlichen Hunde begrüßen. Ich säubere die Behälter und fülle sie auf. Dann gehen wir an den Strand. Auch Prince ist wieder dabei. Nach der Rückkehr bekommt Toby Antibiotika und Ivermectin genauso wie Rocky, Lizzy, Shana und Rashid.

Am Abend mache ich die Nakluarunde und Aiwa bekommt 8mg. Ihr Fell ist nun gut nachgewachsen. Ich suche auch nach Rudi, kann ihn jedoch nicht finden.

Freitag, 7. Februar 2014

Nach der Arbeit fahre ich bei den Welpen am Pavillon und bei Cherry vorbei. Im hohen Grass schaue ich auch nach den Welpen, die mir der Mann vom Pavillon vor ein paar Tagen gezeigt hat. Sie leben in einer Höhle unter einem Baumstamm. Zuvor hatte ich nur drei von ihnen gesehen, nun aber zähle ich acht. Die, die ich aus der Nähe betrachten kann, sind in gutem Zustand. Sie werden offenbar von der Mutter gut versorgt. Sie kann sich ja auch von dem Trockenfutter bedienen, das ich jeden Abend auslege. 

Die zwei Welpen, die mich schon kennen, entfernen sich schon recht weit von ihrer Höhle und ich sehe sie öfters mit den anderen größeren Welpen auf der Soi spielen. Insbesondere ein älterer Welpe scheint sich gern mit ihnen zu beschäftigen.

Ich habe Knochen gekauft und füttere damit am Abend mal wieder Mu, Mom, Bobby und Diana. Das Trockenfutter auf dem Parkplatz scheint kaum angerührt und auch der Wassernapf ist noch gefüllt. Am Pavillon lege ich wie gewohnt Trockenfutter aus und gebe auch Anja und Mirko Knochen. Danach fahre ich zur Karaoke und fülle die Schalen auf.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Morgens schaue ich wieder nach den Welpen bei Cherry. Jemand hat ihnen Trockenfutter an ihren neuen Platz im Gebüsch gelegt.

Abends fahre ich zunächst wieder bei den Pavillonwelpen vorbei und dann bei den Welpen bei Cherry. Sie scheinen sich am Haus eingerichtet haben vor dem Cherry zusammen mit dem anderen Hund liegt. Sie laufen dort herum und scheinen wohlauf zu sein. Sollten sie dort von dem Mann, der auch Cherry versorgt gefüttert werden, werde ich den Mann auch mit Trockenfutter unterstützen.

Am Abend mache meine Nakluarunde. An der Karaoke treffe ich Wan, die gerade Reisfutter auslegt. Sie erkundigt sich nach den Hunden im Wat Amparahm und ich gebe ihr 500 Baht als Spende für den Tempel.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Lege am Morgen Futter für die Welpen bei Cherry aus. Der schwarze Welpe ist nach wie vor zutraulich während die cremefarbenen anderen Drei Abstand halten. 

Nach der Arbeit auf dem Weg zum Apartment schaue ich zuerst nach den Pavillonwelpen. Sie entfernen sich mittlerweile schon ziemlich weit von ihrem Grasplatz, sind aber immer in der Nähe der anderen Hunde.
 
Ich fahre dann zum Wat, verabreiche Medikamente, fülle die Futterschalen, säubere die Wasserbehälter und fülle auch sie auf. Anschließend machen wir unseren Strandspaziergang. Ich sehe weder Rosa noch ist Prince dieses Mal dabei. Als wir zurückkehren, stürzt sich die Meute auf einen Hund, den ich in der Dunkelheit nicht gleich erkennen kann. Als ich dazwischengehe, erkenne ich dass es Prince ist. Es muss irgendetwas vorgefallen sein, dass er Probleme mit den anderen Hunden bekommen hat. Wie immer wenn die Hunde sich raufen passiert nichts, aber Prince hält auch weiterhin von den anderen Hunden Abstand nachdem ich ihn beruhigt habe. Ich hoffe, dass diese Situation nicht wie bei Rosa zum Dauerzustand wird.
 
Auf dem Rückweg sehe ich an der Tempelmauer den Hund, der vormals so stark räudig war, und ich halte an um ihm eine Dosis Ivermectin zu geben. Er sieht nun viel besser aus, hat aber noch eine kahle Stelle an seinem Hinterteil. Als ich ihm gerade ein Fleischstückchen gebe will, steht plötzlich Prince neben mir. Er will offensichtlich nicht bei den Hunden bleiben, sondern mit mir gehen. Das geht natürlich nicht. Ich bringe ihn also zurück zum rückwärtigen Tor und ermahne ihn mir nicht zu folgen. Dann fahre ich schnell davon, sodass er mir nicht lange folgen kann.

Abends mache ich meine übliche Nakluarunde. Den Hund mit den entzündeten Liegeschwielen finde ich wieder nicht dafür aber Aiwa, der ich 8mg Ivermectin gebe.

Dienstag, 4. Februar 2014

Ich sehe am Morgen auf dem Weg zum Büro die drei cremefarbenen und den schwarzen Welpen an einer anderen Stelle im Gebüsch. Jemand hat ihnen Trockenfutter dort hingestellt. Ich werde ab Morgen schauen, ob sie dort immer etwas zu fressen haben.

Nach der Arbeit schaue ich bei den Pavillonwelpen vorbei. Sie laufen am Rande der Soi mit den anderen Hunden herum. Ich gehe an ihren Grasplatz und sie folgen mir. Ich knuddele sie ausgiebig und fahre dann zum Apartment, wo ich feststellen muss, dass Nico sich schon wieder mit anderen Hunden angelegt hat. Er humpelt und hat einige Schrammen an seinem rechten Ohr.

Am Abend fahre ich wieder zum Pavillon und lege Trockenfutter aus. Wan hat mich angerufen, dass sie heute Abend Reisfutter auslegt und deshalb fahre ich nicht zur Karaoke.

Montag, 3. Februar 2014

Fahre nach der Arbeit zu den Amarihunden, die gerade wieder von der Anwohnerin gefüttert werden. Boss und Alana sind auch dabei. Dann fahre ich zu den Pavillonwelpen. Die beiden Übriggebliebenen sind gesund und munter und kommen aus dem hohen Gras herausgelaufen, als sie mich hören. Die Welpen bei Cherry sehe ich nicht.

Abends fahre ich zuerst bei den Hunden am Parkplatz vorbei. Sie sind alle beisammen, auch Chuck, der zu mir kommt. Die Welpen bleiben weiterhin auf Abstand. Ich fülle die Schalen mit Trockenfutter und Wasser auf und fahre danach zum Talat wo mich Bobby und Diana begrüßen. Charly bleibt weiterhin verschwunden. Ich lege Trockenfutter für die beiden aus. 

Danach fahre ich zum Pavillon, wo ich an verschiedenen Stellen Futter ausglege. Mirko und Anja lassen sich von mir ausgiebig streicheln, aber die anderen Hunde lassen mich entweder nur auf Armlänge heran oder entfernen sich wenn ich erscheine. 

Weiter geht es zu Richie, der ich das Wasser auswechsele. Ich suche nach dem Hund mit den entzündeten Liegeschwielen finde ihn jedoch nicht. Zum Schluss fahre ich zur Karaoke wo mittlerweile die Trockenfutterschale leer ist. Ich fülle zwei Schalen auf und auch die Schale mit Wasser.

Sonntag, 2. Februar 2014

Am frühen Nachmittag fahre ich zu Karins Haus. Ich beschäftige mich mit allen Welpen und entferne dann bei ihnen die Zecken an ihren Pfoten. Karin ist noch in Chiang Mai, sodass ich keinen Blick auf Kanya werfen kann.

Auf dem Wege zum Wat halte ich an der Bungeejumpanlage. Der freundliche junge Mann kommt heraus und erzählt mir ganz freudig, dass es den Hunden nach der Ivermectinbehandlung nun wesentlich besser geht. Am Straßenrestaurant in Tonglom finde ich die beiden Hündinnen, denen es auch viel besser geht. Die Betreiberin fragt mich noch nach Tabletten für andere Hunde.

Im Wat versorge ich die ganze Meute, die hinter dem Haupttor liegt auch wieder mit Ivermectin. Die meisten von ihnen sehen wieder ganz normal aus aber die Behandlung muss natürlich fortgesetzt werden.

An der Vorhalle sind auch alle Hunde beisammen, auch Rosa finde ich unter dem Podest liegend. Ich fülle alle Behälter auf und wir gehen an den Strand. Zurück in der Vorhalle bekommt Toby eine Dosis Antibiotika.

Auf dem Rückweg kaufe ich noch einen Sack Big Bite und versorge dann die Hunde in Naklua. Ich setze mich noch zu den Welpen am Pavillon und spiele ein wenig mit ihnen. Sie sind total niedlich.

Samstag, 1. Februar 2014

Fahre nach der Arbeit zum Futterhandel und kaufe Trockenfutter für die Hunde im Slum und Katzenfutter. Den Futtersack liefere ich im Slum ab und fahre dann zum Wat. Im Tierfutterhandel vor dem Wat kaufe ich einen Sack Trockenfutter und versorge Rocky, Lizzy, Shana mit Ivermectin und Toby mit Ivermectin und Antibiotika. Es gelingt mir auch Rashid 16mg zu geben ohne das Arnie es ihm wegschnappt. Nach unserem Strandausflug und nachdem ich die Behälter gereinigt und aufgefüllt habe, fahre ich zum Glasshouse wo ich Dam 16mg gebe. Dann fahre ich zum Minimarkt und gebe auch der blinden Hündin 16mg. Bei beiden Hunden schlägt die Behandlung nicht so gut an. Ich muss ihnen wohl zweimal wöchentlich Ivermectin geben. Auf dem Rückweg versorge ich Rudi und Aiwa mit 8mg.

Bei Richie sehe ich einen Hund, der entzündete Liegeschwielen hat. Ich versuche ihm Antibiotikatatabletten zu geben aber er läuft davon. Ich lege zwei Fleischstückchen an einen Platz, an dem er sich häufig aufhält. Anschließend versorge ich die Nakluahunde mit Trockenfutter, säubere den Wasserbehälter am Pavillon und fülle ihn auf.

Im Talat läuft mir Boris mal wieder über den Weg. Er sieht etwas besser aus als das letzte Mal, an dem ich ihn gesehen habe. Leider habe ich kein Ivermectin mehr dabei das ich ihm geben könnte.